DE19712637A1 - Stapelscheiben-Wärmeübertrager - Google Patents
Stapelscheiben-WärmeübertragerInfo
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- F28D9/0031—Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits for one heat-exchange medium being formed by paired plates touching each other
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stapelscheiben-Wärmeübertrager,
insbesondere einen Öl/Kühlmittel-Kühler mit mehreren Wannen
förmigen Platten, die zur Bildung benachbarter Hohlkammern
mit ihren hochstehenden Rändern ineinander auf Abstand gesta
pelt und verlötet sind.
Öl/Kühlmittel-Kühler dieser Art sind aus der EP 0 623 798 A2
bekannt. Da bei solchen Bauarten die aufeinander gestapelten
Platten die gleiche Form aufweisen, sind auch die von den
Platten gebildeten Hohlkammern für den Durchfluß von Kühlmit
tel einerseits und Öl andererseits gleich groß. Sinnvolle
Leistungen und Druckabfälle ergeben sich daher bei solchen
Bauarten dann, wenn etwa ein Volumenverhältnis zwischen dem
durchströmenden Ölvolumen und dem durchströmenden Kühlmittel
volumen in der Größenordnung von 0,5 bis etwa 1,5 vorliegt.
Man hat deshalb in der Praxis auch gewisse Standardgrößen für
die Stapelplatten und die daraus gebildeten Stapelscheiben-Wärme
übertrager gebildet und auch gewisse Sondergrößen. Die
dabei vorgesehenen Abmessungen basieren aber überwiegend aus
Kundenwünschen hinsichtlich der verwendeten Geometrie. Ein
Leistungsmaximum solcher Kühler unter voller Ausnützung eines
größeren Volumenstroms als vorher angedeutet, kann mit sol
chen Bauarten aber nicht erreicht werden. Es müßte sonst eine
zu große Anzahl verschiedener Baugrößen geschaffen werden,
was wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
den Einsatzbereich von Stapelscheiben-Wärmeübertragern zu
vergrößern, ohne daß aufwendige Größenänderungen der Stapel
scheiben vorgenommen werden müßten.
Die Erfindung besteht zur Lösung dieser Aufgabe bei einem
Stapelscheiben-Wärmeübertrager der eingangs genannten Art
darin, daß die Stapelscheiben mindestens zwei Wärmeübertra
gerblöcke bilden, die wahlweise für den Durchfluß von Öl
und/oder Kühlmittel parallel oder hintereinandergeschaltet
werden. Durch diese Maßnahme kann mit ein- und derselben Sta
pelscheibengröße erreicht werden, daß man aus dem vorher er
wähnten Volumenverhältnis zwischen dem durchströmenden Öl und
dem durchströmenden Kühlmittel herauskommt und beispielsweise
einen wesentlich kleineren Volumenstrom von Öl gegenüber dem
Kühlmittel erreichen kann. Durch diese Ausgestaltung wird es
daher möglich, thermodynamisch Stapelscheiben-Wärmeübertrager
an sich bekannter Bauart und Größe für Einsatzbereiche aus zu
nützen, in denen bisher der Einsatz entweder nicht möglich,
oder nur unter Herstellung besonderer Baugrößen möglich gewe
sen wäre.
In Weiterbildung der Erfindung kann in einfacher Weise vorge
sehen werden, daß zwei oder mehrere Blöcke mit ihren An
schlußseiten aneinandergelegt werden und zwischen ihnen eine
Zwischenscheibe mit entsprechenden Verbindungsöffnungen von
einem zum anderen Block vorgesehen ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann eine solche Zwischen
scheibe gleichzeitig auch als Halterung für den Kühler ver
wendet werden.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines neuen Stapel
scheiben-Wärmeübertragers mit zwei hintereinanderge
schalteten Stapelscheibenblöcken,
Fig. 2 den Stapelscheibenkühler der Fig. 1, bei dem die
Blöcke für den Öldurchfluß hintereinander, für den
Kühlmitteldurchfluß aber parallel zueinander geschal
tet sind,
Fig. 3 die schematische Seitenansicht einer praktischen Aus
führungsform eines nach den Prinzipien der Fig. 2
aufgebauten Stapelscheiben-Ölkühlers,
Fig. 4 die Ansicht der rechten Stirnseite des Stapelschei
ben-Ölkühlers der Fig. 3,
Fig. 5 die linke Stirnansicht des Stapelscheiben-Ölkühlers
der Fig. 3 in Richtung des Pfeiles V gesehen,
Fig. 6 eine Ansicht der als Halterung ausgebildeten Zwi
schenscheibe der Ausführung nach Fig. 3 in Richtung
des Pfeiles V, jedoch ohne den davorgeschalteten Sta
pelscheibenblock dargestellt,
Fig. 7 die Ansicht des Stapelscheiben-Ölkühlers gemäß Fig. 4,
jedoch in einer anderen Ausführung,
Fig. 8 die linke Stirnansicht des Stapelscheiben-Ölkühlers
in der Ausführung nach Fig. 7 und
Fig. 9 eine Ansicht der Zwischenscheiben ähnlich Fig. 6, je
doch bei der Ausführung nach den Fig. 7 und 8.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Stapelscheiben-Ölkühler sche
matisch dargestellt, der aus zwei Stapelscheibenblöcken 1 und
2 besteht, die in bekannter Weise durch das Ineinanderstapeln
mehrerer wannenförmiger, strichpunktiert angedeuteter Platten
3 gebildet sind. Die Anordnung der beiden Stapelscheibenblöc
ke 1 und 2 erfolgt beim Ausführungsbeispiel symmetrisch zu
einer Mittelebene 4, wobei dieser Mittelebene die Stirnseiten
1a bzw. 2a zugewandt sind, die in bekannter Weise mit Verbin
dungsöffnungen von einem Block zum anderen versehen sind, die
zueinander fluchten. Durch nicht gezeigte Ölanschlüsse kann
daher das zu kühlende Öl im Sinn des Pfeiles 5 dem ersten
Block 1 zugeführt, von diesem aus in den zweiten Block 2 ein
treten und durch eine entsprechende Austrittsöffnung auch
wieder im Sinn des Pfeiles 5 die beiden Blöcke verlassen. In
bekannter Weise strömt Kühlmittel entsprechend den Pfeilen 6
im Gegenstrom zu dem Öl durch jeweils benachbarte, von den
Stapelscheiben 3 gebildete Kammern, so daß beide Blöcke 1 und
2 zusammen in gleicher Weise von Öl und Kühlmittel durch
strömt werden. Das Volumenverhältnis der durchströmenden Me
dien liegt dabei in der vorher erwähnten Größenordnung vÖl zu
vKühlmittel ungefähr 0,5 bis 1,5.
Während die in der Fig. 1 dargestellte Situation auch durch
einen Stapelscheibenkühler nach dem Stand der Technik gelöst
werden kann, der eine entsprechende Anzahl von Hohlkammern
mit gleicher Fläche aufweist, ist die in der Fig. 2 gezeigte
Beschaltung der beiden Blöcke 1 und 2 anders. Hier wird das
zu kühlende Öl in gleicher Weise wie in Fig. 1 im Sinn der
Pfeile 5 hintereinander durch die beiden Blöcke 1 und 2 ge
schickt, wobei, wie bekannt, zum Erreichen einer wirksamen
Wärmeübertragung eine gewisse Geschwindigkeit des durchströ
menden Öls nicht unterschritten werden kann. Das Kühlmittel
wird dagegen hier in zwei Teilströmen, die jeweils durch die
Pfeile 6 bzw. 6' angedeutet sind, parallel durch die Blöcke 1
und 2 geleitet, so daß jeder Teilstrom in den Blöcken 1 und 2
jeweils nur einem wesentlich geringeren Strömungswiderstand
unterworfen ist, als im Fall der Fig. 1. Es wird daher mög
lich, auf diese Weise einen wesentlich größeren Volumenstrom
des Kühlmittels zu erreichen, so daß ein Volumenverhältnis
vÖl zu vKühlmittel kleiner als 0,5 erreicht werden kann. Dies er
laubt die thermodynamische Anpassung von Stapelscheiben-Ölkühlern
an spezielle Anforderungen, an die eine Anpassung
bisher nicht möglich war. Es ist natürlich auch möglich, den
Ölstrom parallel durch die Blöcke 1 und 2 zu leiten, den
Kühlmittelstrom dagegen durch hintereinandergeschalteter Blöc
ke 1 und 2. Auch die Parallelschaltung der beiden Blöcke 1
und 2 für Öl und Kühlmittel ist möglich. Natürlich ist es
auch möglich, anstelle von nur zwei Scheibenblöcken mehrere
vorzusehen, so daß die Durchströmungsvarianten weit vielfäl
tiger gewählt werden und thermodynamisch an besondere Fälle
angepaßt werden können.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen schematisch ein praktisches Aus
führungsbeispiel, bei dem aber für die beiden Stapelscheiben
blöcke wieder die gleichen Bezugszeichen 1 bzw. 2 verwendet
worden sind. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Symme
trieebene 4 durch eine zwischen den beiden Stirnseiten 2a und
1a der beiden Stapelscheibenblöcke 1 und 2 angeordnete Zwi
schenscheibe 7, die Teil einer winkelförmigen Halterung 8
ist. Diese Halterung besitzt einen Schenkel 8a, mit dessen
Hilfe die Befestigung des Stapelscheiben-Wärmeübertragers
möglich ist. Von diesem Schenkel 8a aus ragen zwei Seitenwän
de 9 über den Stapelscheibenblock 1 teilweise über, um eine
gute Halterung zu erreichen. Fest mit der Zwischenscheibe
verbunden ist außer dem Block 1 auch der Stapelscheibenblock
2, wobei dessen Anschluß- und Abflußöffnungen für Kühlmittel
und Öl, die mit jenen des Blockes 1 fluchten, durch Öffnungen
10, 11 und 12 in der Zwischenscheibe 7 in Verbindung mit den
benachbarten Öffnungen stehen.
Wie die Fig. 3 und 5 zeigen, ist beim Ausführungsbeispiel ein
Zuflußstutzen 13 für das Öl im Bereich einer Ecke der Stirn
seite des Blockes 1 vorgesehen. Das Öl strömt von hier aus in
bekannter Weise durch einen Teil der Hohlkammern des Stapel
scheibenblockes 1 zu den weiterführenden Öffnungen 14, 10 und
14 in Block 2. Der Stutzen 13 ist zur Stirnseite 1b des Bloc
kes 1 hin abgeschlossen sind. Erreicht das durch den Block 1
geströmte Öl die Zwischenscheibe 7, so kann es durch die zu
den Öffnungen 14 fluchtend zugeordnete Öffnung 10 in der Zwi
schenscheibe in den Block 2 strömen, durchströmt dort wieder
um die dem Öl zugeordneten Hohlkammern und verläßt den Block
2 durch den Abflußstutzen 15 an der Stirnseite 2b des Blockes
2. Kühlmittel strömt durch den Zuflußstutzen 16, der diame
tral zu dem Zuflußstutzen 13 für das Öl an der Stirnseite 1b
vorgesehen ist, in den ersten Block 1 ein, durchströmt dort
die ihm zugeordneten Kammern, tritt gleichzeitig über die
Öffnungen 11 und 12 in der Zwischenscheibe 7 in den Block 2
ein und verläßt den Block 2 durch den Austrittsstutzen 18.
Bei einer solchen Beaufschlagung ist der aus den Blöcken 1
und 2 zusammengestellte Stapelscheibenkühler kühlmittelseitig
bezüglich der Blöcke 1 und 2 parallel und ölseitig in Reihe
geschaltet.
Es wird natürlich auch möglich, wie das in Fig. 5 dargestellt
ist, dem Block 1 einen eigenen Zuführstutzen 16 und einen Ab
flußstutzen 17 zuzuordnen, wobei dann die beiden Öffnungen 11
und 12 in der Zwischenscheibe 7 geschlossen werden. Auch der
Block 2 erhält zusätzlich zum Austrittsstutzen 18 an der
Stelle der Öffnung 16 einen eigenen Zuflußstutzen, so daß die
beiden Stapelscheibenblöcke 1 und 2 parallel von Kühlmittel
im Sinn der Pfeile 6, 6' durchströmt werden, wobei hier ein
größerer Volumenstrom für Kühlmittel möglich ist, im Gegen
satz zu der zuerst geschilderten Ausführung.
Bei der Ausführung nach den Fig. 7 bis 9 liegt im Gegensatz
zu der Beschaltung nach der Fig. 2, bzw. nach den Fig. 4 bis
6 eine Schaltung in Reihe sowohl hinsichtlich der Öl-, als
auch der Kühlmitteldurchströmung vor. Diese Beschaltung ent
spricht der Durchströmung nach Fig. 1 bei der Bauart nach
Fig. 3.
Es wird erkennbar, daß man durch entsprechende Ausgestaltung
der Zwischenscheibe 7 verschiedene Durchströmungsvarianten
für Öl und/oder Kühlmittel in dem Sinn erreichen kann, wie
das anhand der Fig. 1 und 2 erläutert wurde.
Claims (4)
1. Stapelscheiben-Wärmeübertrager, insbesondere Öl/Kühl
mittel-Kühler mit mehreren wannenförmigen Platten (3), die
zur Bildung benachbarter Hohlkammern mit ihren hochstehenden
Rändern ineinander auf Abstand gestapelt und verlötet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelscheiben (3) mindestens
zwei Wärmeübertragerblöcke (1, 2) bilden, die wahlweise für
den Durchfluß von Öl und/oder Kühlmittel parallel oder hin
tereinandergeschaltet werden.
2. Stapelscheiben-Wärmeübertrager nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Wärmeübertrager-Blöcke
(1, 2) mit ihren Anschlußseiten (1a, 2a) aneinanderge
legt sind und zwischen ihnen eine Zwischenscheibe (7) mit
entsprechenden Verbindungsöffnungen (10, 11, 12) von einem
zum anderen Block vorgesehen ist.
3. Stapelscheiben-Wärmeübertrager nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe (7) als eine
Halterung (8) für die beiden Wärmeübertragerblöcke (1, 2)
ausgebildet ist.
4. Stapelscheiben-Wärmeübertrager nach einem der Ansprü
che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (13,
15, 16, 17, 18) für den Zu- und Abfluß von Öl bzw. Kühlmittel
den freien Stirnseiten (1b, 2b) der Wärmeübertrager-Blöcke
(1, 2) in Abstimmung mit der gewählten Beaufschlagung der
Wärmeübertrager-Blöcke zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997112637 DE19712637B4 (de) | 1997-03-26 | 1997-03-26 | Stapelscheiben-Wärmeübertrager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997112637 DE19712637B4 (de) | 1997-03-26 | 1997-03-26 | Stapelscheiben-Wärmeübertrager |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE19712637B4 DE19712637B4 (de) | 2006-02-09 |
Family
ID=7824641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997112637 Expired - Fee Related DE19712637B4 (de) | 1997-03-26 | 1997-03-26 | Stapelscheiben-Wärmeübertrager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19712637B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1054225A4 (de) * | 1998-12-08 | 2005-01-12 | Ebara Corp | Plattenwärmetauscher für drei fluide und verfahren zu dessen herstellung |
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| DE4401859A1 (de) * | 1994-01-22 | 1995-07-27 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Doppelwärmetauscher |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB975071A (en) * | 1962-03-30 | 1964-11-11 | Parsons C A & Co Ltd | Plate type heat exchangers |
| DE4314808C2 (de) * | 1993-05-05 | 2003-10-30 | Behr Gmbh & Co | Plattenwärmetauscher, insbesondere Öl/Kühlmittel-Kühler |
-
1997
- 1997-03-26 DE DE1997112637 patent/DE19712637B4/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4118289A1 (de) * | 1991-06-04 | 1992-12-10 | Autokuehler Gmbh & Co Kg | Waermetauscher-vorrichtung fuer kaeltetrockner an druckluftanlagen |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19712637B4 (de) | 2006-02-09 |
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Legal Events
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