DE19712482A1 - Farbbildverbesserungsvorrichtung für ein Sichtgerät - Google Patents
Farbbildverbesserungsvorrichtung für ein SichtgerätInfo
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Description
Die Anmeldung beansprucht die Priorität von der koreani
schen Patentanmeldung Nr. 96-8165, eingereicht am 25. März 1996,
die hiermit in ihrer Gesamtheit als Referenz einge
schlossen ist.
Die Erfindung betrifft eine Farbbildverbesserungstechnik
für ein Sichtgerät. Insbesondere betrifft die Erfindung
eine Farbbildverbesserungsvorrichtung für ein Sichtgerät,
das die Schärfe des Farbbildes verbessern kann, indem das
primäre Farbbild aus Rot (R) Grün (G), Blau (B) in ein
Farbmodel aus Luminanz (L), Farbton (H), Sättigung (S)
umgewandelt wird und anschließend die LHS-Komponenten ein
gesetzt werden.
Im allgemeinen wird zur Verbesserung der Schärfe des auf
einem Sichtgerätes dargestellten Bildes die Luminanzkompo
nente, die ein spezifisches Farbmerkmal des Farbbildsignals
eines RGB-Farbmodells ist, eingesetzt. Die Luminanzkompo
nente stellt den Betrag des Lichtes dar, der von dem
menschlichen Auge empfangen wird, ohne daß die Farbkompo
nente berücksichtigt wird. Die Luminanzkomponente kann
jedoch nicht direkt aus dem Bild des RGB-Farbmodells nach
gewiesen werden, sondern sie kann aus dem Bild des
LHS(Luminanz-Farbton-Sättigung)-Farbmodells nachgewiesen
werden, in das das RGB-Farbmodell umgewandelt wurde.
Vor der Beschreibung der herkömmlichen Farbbildverbesse
rungstechniken wird das Empfindungsvermögen des menschli
chen Auges für das Farbbild im Hinblick auf die oben
beschriebenen Farbmodellen erklärt.
Das menschliche Auge erkennt das Farbbild durch die Reak
tion des Gehirns auf den Lichtreiz, der auf der Retina des
Auges erzeugt wird. Die Retina besitzt zwei Typen von
Lichtaufnahmekörpern, d. h. Zapfen und Stäbchen. Die
Stäbchen reagieren auf dunkles Licht und nehmen die gesamte
Charakteristik des Bildes auf, können jedoch keine Farbe
erkennen. Die Zapfen reagieren hauptsächlich auf helles
Licht und konkrete Teile des Bildes und besitzen eine hohe
Farbempfindlichkeit.
Wie in Fig. 1 gezeigt, besitzen die Zapfen die Merkmale von
drei unterschiedlichen Absorptionsspektren S₁(λ), S₂(λ),
S₃(λ), und die entsprechenden Reaktionen auf die Wellenlän
gen der drei Spektren besitzen die maximalen Werte in den
Regionen Blau, Grün bzw. Gelb-Grün.
Unter der Annahme, daß die spektrale Energieverteilung
eines Lichtes, das eine Farbe besitzt, C(λ) ist, kann das
Farbempfinden, das durch die Reaktion auf das Spektrum dar
gestellt werden kann, durch drei rezeptorische Körpermo
delle zur Farbdarstellung, wie in Fig. 2 gezeigt, erläutert
und durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
Nach der Theorie von Thomas Young kann jede Farbe durch
Kombinieren von drei Primärfarben erzeugt werden. Darum
kann die Farbübereinstimmung unter Verwendung der drei Pri
märfarben, wie in Fig. 3 gezeigt, auf der Grundlage der
Theorie durchgeführt werden.
Der Ersatz der spektralen Energieverteilung des Lichtes,
das eine Farbe besitzt, wie durch die Gleichung 1.1 ausge
drückt, durch die Farbübereinstimmung, die die drei Primär
farben einsetzt, führt zu der Farbübereinstimmung, die
durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden kann:
worin Pk(λ) eine spektrale Energieverteilung der Primärfar
ben und Sk einen Gewichtungsfaktor, der den Primärfarben
zugeordnet ist, bezeichnet.
Nun kann, falls die Definition gilt Si,k = ∫Si(λ)Pk(λ)dλ,
i = 1, 2, 3, und durch Einsetzen in die Gleichung 1.2 die
folgende Farbübereinstimmungsgleichung erhalten werden.
In diesem Zusammenhang kann der Farbwert für eine bestimmte
Farbe C durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden.
Hier steht Wk für die Menge der k-ten Primärfarbe zur Über
einstimmung mit der weißen Standardfarbe. Ferner können die
Farbwertkoordinaten, die die relative Größe des Farbwertes
darstellen, durch die folgende Gleichung ausgedrückt wer
den:
Unter der Annahme, daß t₁+t₂+t₃ = 1 und t₁ = x, t₂ = y, t₃ = z,
kann eine zweidimensionale Farbinformation mittels der x-y-Farb
wertkoordinaten dargestellt werden. Dies wird als x-y-Farb
tafel oder als Farbwertkoordinaten nach der internatio
nalen Beleuchtungskommission (CIE) genannt. Die CIE-Farb
wertkoordinaten besitzen jedoch den Nachteil, daß der
Abstand zwischen den Punkten, die denselben Farbunterschied
darstellen, nicht gleichmäßig ist. Um einen solchen Nach
teil zu beheben, kann der Farbwert linear oder nichtlinear
umgewandelt werden, um anhand einer gleichförmigen Farbta
fel (Ucs) dargestellt zu werden.
Das vorstehend beschriebene Farbmodell wird nun ausführlich
beschrieben. Der Zweck der Farbmodellanwendung besteht in
einer leichten Bearbeitung der Farben unter Verwendung
eines zuvor festgelegten Standardmodells. Insbesondere kann
in einem Farbmodell, das durch dreidimensionale Farbkoordi
naten bestimmt ist, jede Farbe durch einen einzigen Punkt
dargestellt werden. Die meisten der Farbmodelle sind hard
wareorientiert, wie Farbmonitore, Drucker etc., oder zur
leichten Bearbeitung von Farbbildern wie Animationen zweck
orientiert. Als Hardware-Modelle wurden bisher ein
RGB-Farbmodell für Farbmonitore und Video-Farbkameras, ein
Farbmodell aus cyan (C), magenta (M), gelb (Y), für
Farbdrucker und ein Farbmodell aus Luminanz (Y), Inphase
(I), Quadratur (Q) für Farbfernsehübertragungen eingesetzt.
Ferner wurden bisher zur leichten Verarbeitung der Farbbil
der ein Farbmodell aus Luminanz (Y), Farbton (H), Sättigung
(S) und ein ähnliches Farbmodell aus Farbton (H), Sättigung
(S), Intensität (I) eingesetzt.
Die Charakteristika der Farbmodelle, wie vorstehend
beschrieben, werden kurz erklärt.
Erstens kann das RGB-Farbmodell anhand eines Farbwürfels
erklärt werden, der drei Raumachsen zur Darstellung der
RGB-Farben, wie in Fig. 4 gezeigt, aufweist. Insbesondere
stellen die entsprechenden Eckpunkte des Farbwürfels acht
Farben, rot, grün, blau, cyan, magenta, weiß, gelb und
schwarz dar, und Farben zwischen schwarz und weiß werden
anhand einer Grauskala dargestellt.
Zweitens verwendet das CMY-Farbmodell Sekundärfarben, wie
CMY anstelle der RGB-Primärfarben. Insbesondere wird das
Cyan erzeugt durch Subtraktion eines Rotlichtes von einem
Weißlicht, das Magenta wird erzeugt durch Subtraktion eines
Grünlichtes von einem Weißlicht, und das Gelb wird durch
Subtraktion eines Blaulichtes von dem Weißlicht erzeugt. In
Farbstoffen jedoch erzeugt das Gemisch aus gelb mit magenta
rot, das Gemisch aus gelb mit cyan erzeugt grün, und das
Gemisch aus magenta mit cyan erzeugt blau. Aufgrund dieser
Eigenschaft kann das CMY-Farbmodell leicht auf Farbdrucker
angewendet werden. Die Matrizen zwischen RGB und CMY werden
durch die folgende Gleichung angegeben:
Drittens wendet das YIQ-Farbmodell die Eigenschaften an,
daß das menschliche Auge gegenüber der Luminanz empfindli
cher ist als gegenüber dem Farbton oder der Sättigung, und
somit wird der Luminanz eine relativ große Bandbreite zuge
ordnet, während der Farbe eine relativ schmale Bandbreite
zugeordnet wird. Das YIQ-Farbmodell wird hauptsächlich für
kommerzielle Farb-TV-Übertragungen eingesetzt. Hier können
die Matrizen zwischen YIQ und RGB durch die folgende Glei
chung ausgedrückt werden:
Viertens weist das LHS-Farbmodell zwei wesentliche und
nützliche Merkmale auf. In diesem Farbmodell wird die Lumi
nanzkomponente von der Farbkomponente getrennt, und die
Farbton- und Sättigungskomponente spielen bei der Farbemp
findung des menschlichen Auges eine wichtige Rolle. Solche
Merkmale stellen ideale Werkzeuge für den Bildsignalverar
beitungsalgorithmus bereit, der auf der Farbempfindung des
menschlichen Auges beruht.
Hier sollte das RGB-Farbmodell in das LHS-Farbmodell umge
wandelt werden, um die Schärfe des Farbbildes zu verbes
sern. Die Luminanz (L) kann in dem LHS-Farbmodell durch
folgende Gleichung definiert werden:
L = 0,3R+0,59G+0,11B. . . (Gleichung 1.8)
Nun können die primären RGB-Farben durch folgende Gleichung
auf r-, g-, b-Farben normiert werden:
Wie in Fig. 5A gezeigt, wird zur Definition von Farbton und
Sättigung angenommen, daß ein bestimmter Farbpunkt A auf
einem R,G,B-Farbwürfel angeordnet ist und ein Punkt F ein
Farbdreieck durchdringt, das durch die drei Eckpunkte Pr,
Ps, Pt des Farbwürfels festgelegt ist. Farbton und Sätti
gung können durch das Farbdreieck, das durch die Punkte Pr,
Ps, Pt, wie in Fig. 5B gezeigt, festgelegt ist, erklärt
werden. Der Farbton repräsentiert die Farbe des Spektrums,
und die Sättigung repräsentiert die Reinheit des Spektrums.
In Fig. 5B wird der Farbton durch einen Winkel ϕ darge
stellt, der von 0 bis 2ϕ reicht. Die Sättigung wird unter
Verwendung einer geraden Linie bestimmt, die den Punkt P
und den Mittelpunkt W des Dreieckes verbindet und einen
Punkt P′ auf einer Seite des Dreiecks erreicht. Bezüglich
des Farbpunktes A wird die Sättigung speziell erhalten,
indem eine gerade Linie WP von einer geraden WP′ geteilt
wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 6A und 6B, unter der
Annahme, daß ein Vektor (P-W) durch eine gerade Linie vom
Mittelpunkt W des Dreieckes zu dem Punkt P definiert ist
und das Dreieck durchdringt, um den Farbton des Farbpunktes
A zu erhalten, kann das Punktprodukt des Vektors (P-W) und
eines Vektors (Pr-W) von dem normierten Punkt Pr zu dem
Dreiecksmittelpunkt W durch die folgende Gleichung erhalten
werden.
(P-W) · (Pr-W) = |P-W| |Pr-W| cosH . . . (Gleichung 1.10)
Hier können, da die Koordinaten für Pr, W bzw. P (1,0,0),
(1/3, 1/3, 1/3) bzw. (r, g, b) sind, die Abstände |P-W|, |Pr-W|
zwischen den Vektoren durch die folgende Gleichung erhalten
werden.
|P-W| = [(r-1/3)²+(g-1/3)²+)b-1/3)²] . . . (Gleichung 1.11)
|Pr-W| = (2/3)1/2
|Pr-W| = (2/3)1/2
Da das Punktprodukt der Vektoren a und b a·b = a₁b₁+a₂b₂+a₃b₃
wird, kann das Punktprodukt (P-W)·(Pr-W) durch die folgende
Gleichung erhalten werden:
Demgemäß kann der Farbton H aus den Gleichungen 1.10, 1.11,
1.12 wie folgt erhalten werden:
Da der Farbton H als drei Teile eines RG-Sektors
(0° < H 120°), GB-Sektors (120° < H 240°) und BR-Sek
tors (240° < H 360°) betrachtet werden sollte, kann die
Gleichung 1.13 jedoch, wie in Fig. 5B gezeigt, wie folgt
verallgemeinert werden:
Demgemäß wird die Sättigung S, wie in Fig. 7 gezeigt, durch
die folgende Gleichung erhalten:
Hier wird nach Gleichung 1.16, da |WT| 1/3 ist und |QT| auf
dem RG-Sektor b ist, die Sättigung S zu 1-3b. Die verallge
meinerte Sättigung S kann durch die folgende Gleichung
erhalten werden:
S = 1-3 min (r, g, b). . . (Gleichung 1.17)
Wurden der Farbton H und die Sättigung S wie vorstehend
beschrieben erhalten, so wird das Umwandlungsverfahren des
LHS-Farbmodells in das RGB-Farbmodell unter Bezugnahme auf
Fig. 8 erklärt.
Auf dem RG-Sektor (0° < H 120°) kann b durch die Glei
chung 1.18 erhalten werden:
Auch r kann unter Bezugnahme auf Fig. 8 erhalten werden.
Als Ergebnis kann die folgende Gleichung eingeführt werden:
Aus der Gleichung 1.19 wird r erhalten:
Da |PrQr| 3 |WQr| ist, wird r angegeben durch
Wird |WQr| = |WP′| cos(60° = H) = |WQr| und die Gleichung 1.15 in
die Gleichung 1.21 eingesetzt, so wird r angegeben durch:
Da b, r durch die Gleichungen 1.18 und 1.22 erhalten wer
den, kann g nach Gleichung 1.9 wie folgt erhalten werden:
g = 1-(r+b). . . (Gleichung 1.23)
Auf dem GB-Sektor (120° < H 240°) können r, g, b auch auf
die wie vorstehend beschriebene Weise erhalten werden, wenn
der veränderte Winkel des Farbtones betrachtet wird:
Auf dem BR-Abschnitt (240° < H 360°) können r, g, b auch
auf dieselbe Weise wie oben erhalten werden:
Durch das vorstehend beschriebene Verfahren wird das Bild
des RGB-Farbmodells in dasjenige des LHS-Modells umgewan
delt. Das Luminanzbild wird nach Gleichung 1.8 erhalten und
das Sättigungsbild unter Bezugnahme auf die Gleichung 1.17
erhalten.
S′(x,y) = 255[1-S(x,y)] . . . (Gleichung 2.1)
Unter Anwendung der Gleichung 2.1 wird ein Bereich eines
negativen Bildes bereitgestellt, da das negative Bild ins
besondere in einem hellen Bereich leicht übereinstimmend
gemacht werden kann, indem das Luminanzbild und die Korre
lation erhöht werden. Der Farbton wird durch die Gleichung
1.14 erhalten. Unter Bezugnahme auf die Fig. 9A bis 9D
sind ein Originalbild eines Pavians mit einer Bildgröße von
512 × 512 und die Graubilder von Luminanz, Farbtons bzw. Sät
tigung nach den Gleichungen 1.8, 1.17, 2.1, 1.14 gezeigt.
Das Originalbild besteht aus 24 Bits (R: 8 Bits, G: 8 Bits,
B: 8 Bits) pro Pixel, und das Graubild besteht aus 8 Bits
pro Pixel.
Unter Vergleich der Bilder der Fig. 9A bis 9D miteinan
der kann bemerkt werden, daß das Sättigungsbild in einem
hellen Bereich eine höhere Frequenzkomponente als das Lumi
nanzbild oder das Farbtonbild aufweist. Die Fig. 10A bis
10C erläutern die Grauwerte der 340sten Zeilen der entspre
chenden Bilder der Fig. 9A bis 9B. Es kann bestätigt
werden, daß die Sättigungswellenform eine höhere Frequenz
komponente als die Luminanzwellenform aufweist, indem die
Leistungsspektren unter Anwendung eines Wellenschaubildes,
das im Folgenden beschrieben wird, verglichen werden.
Der Farbton, der einen Winkelbereich von 0 bis 2π aufweist,
wird durch die Grauniveaus dargestellt, die von 0 bis 255
reichen. Die Wellenform des Farbtons in Fig. 10C zeigt
einen hohe Frequenz, die fast einem Impuls entspricht. Dies
ist ein Ergebnis des Einsatzes von R als Standardfarbton
bei der Darstellung des Farbwinkels von 0 bis 2π. Falls der
Farbton eines Bildes einen Wert nahe bei rot aufweist, wird
er durch ein Grauniveau, das vollständig im Bereich von 0
bis 255 liegt, dargestellt. Dies führt zu einer hohen Fre
quenz, die fast einem Impuls entspricht, der den Pixeln
verliehen wird, die ähnliche Rottöne aufweisen. Diese
Eigenschaft des Farbtons wirkt bei der Verarbeitung des
Farbtons als nachteiliges Element. Da der Farbton eine spe
zifische Eigenschaft der Farben ist, ist es wünschenswert,
den Originalfarbton ohne Bearbeitung beizubehalten.
Hier wird nun die Beziehung zwischen Luminanz, Farbton und
Sättigung erklärt. Die Beziehung zwischen Luminanz, Sätti
gung und Farbton in jeder Zeile des Pavians, wie in den
Fig. 10A bis 10C gezeigt, kann durch die folgende Glei
chung ausgedrückt werden:
ϕxy = E[x(n)·y(n+m)] . . . (Gleichung 2.2)
Fig. 11 erläutert die engste Korrelation zwischen Luminanz
und Sättigung, während die zweitengste Korrelation zwischen
Farbton und Sättigung erläutert wird. Es wird gezeigt, daß
die Korrelation zwischen Farbton und Luminanz die niedrig
ste ist.
Fig. 12 erläutert die entsprechenden Bildkorrelations
koeffizienten zwischen Luminanz und Sättigung, Farbton und
Sättigung und Farbton und Luminanz.
Solche Daten stellen jedoch keine ausreichende Grundlage
zur Bestimmung der Ordnung der Korrelation zwischen diesen
drei Bildkomponenten bereit. Darum ist es vernünftiger, die
zweidimensionale Korrelation zwischen Luminanz, Sättigung
und Farbton zu studieren, wie in den Fig. 9B bis 9D
gezeigt. Die folgende Gleichung drückt die zuvor genannte
Kreuzkorrelation auf der Grundlage der Bilder des Pavians
wie in den Fig. 9B bis 9D gezeigt, des Gartens und der
Großaufnahme aus.
Das resultierende Diagramm ist in Fig. 12 erläutert.
In der Gleichung 2.3 repräsentiert der Koeffizient ρ eine
gegenseitige Abhängigkeit, die für eine klare Erkennung als
-1 ρ 1 definiert ist. Falls der Koeffizient ρ einen
Wert von 0 besitzt, befinden sich die drei Bildkomponenten
in einem unkorrelierten Zustand. Fig. 12 zeigt, daß die
Bilder des Affen, des Gartens und der Nahaufnahme im allge
meinen die engste Korrelation zwischen Luminanz und Sätti
gung zeigen, während eine relativ geringe Korrelation zwi
schen Farbton und Luminanz gezeigt wird. Dies bedeutet, daß
die Korrelation zwischen Luminanz und Farbton die Wahrneh
mung eines Bildes und seiner Verbesserung durch das mensch
liche Auge nicht stark beeinflußt. Demgemäß hat ein Ver
such, ein Farbbild durch Variieren des Farbtones zu verbes
sern, offensichtlich eine Grenze.
Es wird nun eine Leistungsspektrumsanalyse mittels eines
Wellenschaubildes erklärt. Die Leitungsspektren von Lumi
nanz, Farbton und Sättigung können mittels eines Wellen
schaubildes verglichen werden. Das Wellenschaubild, das
eine Methode zum Vorhersagen des Leistungsspektrums durch
Aufnehmen einer definierten Anzahl von Eingangsprobedaten
ist, kann durch die folgende Gleichung erklärt werden:
Die Gleichung 2.6 ist ein sogenanntes Hamming-Fenster, und
I(w) in Gleichung 2.7 stellt ein Leistungsspektrum dar. U
steht für einen Normierungskoeffizienten.
Fig. 13 zeigt ein Leistungsspektrum mit Eingangswerten der
Luminanz und Sättigung, wie in den Fig. 10A und 10C
gezeigt, mittels der Gleichung 2.5, 2.6, 2.7. Unter Bezug
nahme auf Fig. 13 besitzt die Sättigung im Hochfrequenzband
eine höhere Frequenzkomponente als die Luminanz. Mit ande
ren Worten besitzt das Sättigungselement eine hohe Fre
quenzkomponente, die das Luminanzelement nicht aufweist.
Dies bedeutet, daß das Sättigungselement eine wesentliche
Rolle bei der Verbesserung eines Farbbildes spielen kann.
Das herkömmliche Verfahren, das zur Verbesserung eines Farb
bildes angegeben ist, wendet nur die Luminanzkomponente an,
wenn das RGB-Farbmodell in das LHS-Farbmodell umgewandelt
wird. Wie in Fig. 14 erläutert, wird die Gleichung 1.8
angewendet, um die RGB/Luminanzumwandlung in dem
RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt 41 durchzuführen. Die Ver
besserung der Luminanz kann erhalten werden, indem das
Hochfrequenzhervorhebungsfilter mit einer Faltungsmaske in
dem Luminanzverbesserungsabschnitt 42 wie folgt eingesetzt
wird.
Eine verbesserte Komponente der Luminanz kann im Lumi
nanz/RGB-Umwandlungsabschnitt durch die folgende Gleichung
2.10 54 ausgedrückt werden.
Auf der Grundlage der resultierenden Gleichung 2.10 können
die verbesserten Komponenten des Original R(x,y), G(x,y)
und B(x,y) durch die folgende Gleichung 2.11 ausgedrückt
werden.
R′(x,y) = K(x,y)R(x,y)
G′(x,y) = K(x,y)G(x,y)
B′(x,y) = K(x,y)B(x,y) . . . (Gleichung 2.11)
G′(x,y) = K(x,y)G(x,y)
B′(x,y) = K(x,y)B(x,y) . . . (Gleichung 2.11)
Fig. 16A zeigt ein Originalbild eines Pavians. Fig. 16B
zeigt ein resultierendes Bild, wenn ein Wert der Maske des
Hochfrequenzhervorhebungsfilters in der Gleichung 2.9 auf
"0,1" eingestellt worden ist, um die Luminanz zu verbes
sern. Fig. 16B zeigt ein verbessertes Farbbild, das einer
Verbesserung der Luminanz zuschreibbar ist. Da entweder
eine Zunahme oder Abnahme der RGB-Werte vorliegen kann,
scheint jedoch der allgemeine Farbton des Bildes in Fig. 16B
im Vergleich mit dem Bild des Pavians abgenommen zu
haben. Das Farbbild wird verbessert, wenn der b-Wert des
Hochfrequenzhervorhebungsfilters zunimmt. Jedoch wird ein
weißer oder schwarzer Umriß um die Grenze der Bilder oder
Zeilen aufgrund der Sättigung des variierten Betrages von
R, G, B übermäßig dick, wodurch die spezifischen Farben der
nebeneinanderliegenden Bilder beschädigt werden. Das ist
ein Ergebnis einer getrennten Bearbeitung der Luminanz von
Farbton und Sättigung, die spezifische Eigenschaften der
Farben sind.
Ein weiteres Verfahren zur Verbesserung von Farbbildern
mittels S (Strickland), K (Kim) und M (McDonell) wird in
Fig. 15 bereitgestellt. Dieses Verfahren wandelt das
RGB-Farbmodell in das LHS-Farbmodell um und verwendet das Sät
tigungselement und Luminanzelement wie nachstehend
beschrieben.
Unter Bezugnahme auf die Gleichung, die in dem Farbverbes
serungssystem nach S.K.M, das in Fig. 15 gezeigt ist, ange
wendet wird, wird das Luminanzelement L durch die Umwand
lung der RGB/Luminanz erhalten, die in dem
RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt 51 mittels Gleichung 1.8
durchgeführt wird. Das Sättigungselement S wird im
RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt 52 mittels der Gleichun
gen 1.9 und 1.17 erhalten. Das Negativbild S′ der Sättigung
wird mittels Gleichung 2.1 erhalten. Der Luminanzverbesse
rungsabschnitt 53 empfängt von dem RGB/Luminanzumwandlungs
abschnitt 51 und dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt 52
die entsprechenden Ausgangsbilder, um L′(x,y) mittels der
folgenden Gleichungen zu erhalten.
L′(x,y) = L(x,y)+K₁[L(x,y)-L(x,y)]+k₂[S′(x,y)-S(x,y)] . . . (Gleichung 2.12)
L′(x,y) = L(x,y)+K₃(max{L(x,y)-L(x,y) : S′(x,y)-S(x,y)} . . . (Gleichung 2.13)
Hier wird Gleichung 2.12 als Version 1 bezeichnet, während
Gleichung 2.13 als Version 2 bezeichnet wird. L(x,y) stellt
eine Durchschnittsregion des 3×3-Pixelfensters der Luminanz
dar, während S(x,y) eine Durchschnittsregion des 3×3-Pixel
fensters des Negativbildes der Sättigung in den Gleichungen
2.12 und 2.13 darstellt. Die Gleichung 2.12 ist eine Bezie
hung, um eine verbesserte Luminanz L′(x,y) zu erhalten,
indem ein Gewichtungswert K₁ zu dem hochfrequenzgefilterten
Wert der Luminanz und ein Gewichtungswert von K₂ zu dem
hochfrequenzgefilterten Wert des Negativbildes der Sätti
gung addiert wird, die zu der Original-Luminanzkomponente
L(x,y) addiert werden müssen. Die Gleichung 2.13 ist eine
Beziehung, um eine verbesserte Luminanz L′(x,y) zu erhal
ten, indem ein Gewichtungsfaktor von K₃ zu dem größeren
Wert zwischen dem hochfrequenzgefilterten Wert der Luminanz
und dem hochfrequenzgefilterten Wert des Negativbildes der
Sättigung addiert wird, der zu der Original-Luminanzkompo
nente L(x,y) addiert werden muß. Eine verbesserte Luminanz
komponente k(x,y) kann in dem Luminanz/RGB-Umwandlungsab
schnitt 54 mittels Gleichung 2.10 erhalten werden. Ein ver
bessertes R′G′B′-Farbbild kann außerdem mittels Gleichung
2.11 erhalten werden.
Die Fig. 16A bis 16C zeigen Bilder, die sich aus dem
Simulationsexperimenten nach S.K.M. ergeben. Fig. 16A zeigt
das Original-Pavianbild, während Fig. 16B ein resultieren
des Bild zeigt, wenn die Gewichtungswerte K₁ = 1 und K₂ = 2 in
der Version 1 der Gleichung 2.12 verwendet werden. Fig. 16C
zeigt ein stark verbessertes Farbbild im Vergleich zu Fig. 16,
die das Original-Pavianbild zeigt, während Fig. 16C das
Farbbild zeigt, das ein Ergebnis der Bearbeitung des Lumi
nanzelementes ist.
Diese S.K.M.-Methode ist jedoch nicht mehr als ein Einbau
der Hochfrequenzkomponente der Sättigung in die Luminanz
komponente, indem die Sättigung ohne Anwendung einer spezi
fischen Natur der Farbe angewendet wird. Es hat sich in
Experimenten erwiesen, daß dieses Verfahren den Nachteil
besitzt, ein Farbbild zu erzeugen, welchem das Farbtonele
ment trotz einer Verbesserung des gesamten Bildes fehlt.
Die Fig. 16B und 16C sind Beweis für einen offensichtli
chen Fehler im Farbton um die Augen des Affen.
Wie vorstehend beschrieben, dient das herkömmliche Verfah
ren der Verbesserung eines Farbbildes unter Anwendung der
Luminanz dazu, das Bild um ein bestimmtes Ausmaß zu verbes
sern. Es besitzt jedoch den Nachteil, daß ihm im Vergleich
mit dem Pavianbild im großen und ganzen der Farbton fehlt.
Es führt auch zu dem Problem, daß der Farbton vermindert
wird, während das Bild in Proportion zu dem b-Wert vergrö
ßert wird. Ferner setzt das Verfahren der Verbesserung
eines Farbbildes mittels S.K.M. nicht die spezifische Natur
der Farbe ein, sondern baut bloß die Hochfrequenzkomponente
der Sättigung in die Luminanz ein, wodurch es einen Nach
teil besitzt, daß ihm eine Farbtonkomponente fehlt, da das
S.K.M.-Verfahren die spezifische Eigenschaft der Farbe
trotz einer Verbesserung des Farbbildes ignoriert.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Probleme, die mit der
bisherigen Technik verbunden sind, zu lösen und eine Farb
bild-Verbesserungsvorrichtung für ein Sichtgerät bereitzu
stellen, das die Schärfe des Farbbildes verbessern kann,
indem zunächst das ursprüngliche Bild in ein LHS(Luminanz-Farb
ton-Sättigung)-Modellbild umgewandelt wird und anschlie
ßend die Sättigungskomponente des LHS-Modells, die eines
der spezifischen Farbmerkmale ist, angewendet wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereit
stellung einer Farbbildverbesserungsvorrichtung für ein
Sichtgerät, die die Reinheit des Farbbildes sowie die des
sen Schärfe verbessern kann, indem die Luminanzkomponente
des Bildes bearbeitet wird, dessen Sättigungskomponente
bereits bearbeitet worden ist.
Um die obigen Aufgaben zu erfüllen, stellt die Erfindung
bei einer Ausführungsform eine Farbbildverbesserungsvor
richtung bereit, umfassend einen RGB/Sättigungsumwandlungs
abschnitt, einen Sättigungsverbesserungsabschnitt und einen
Sättigungs/RGB-Umwandlungsabschnitt.
Der RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt normiert ein Bild
aus RGB-Primärfarbkomponenten, erhält eine Sättigung daraus
und erzeugt ein negatives Bild der Sättigung. Der Sätti
gungsverbesserungsabschnitt filtert das Negativbild der
Sättigung, das von dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt
bereitgestellt wird, wobei ihre hohe Frequenz hervorgehoben
wird, so daß die Sättigung verbessert wird. Der Sätti
gungs/RGB-Umwandlungsabschnitt multipliziert die Summe der
Original-RGB-Farbkomponenten mit dem Ausgang des Sätti
gungsverbesserungsabschnittes und gibt die multiplizierte
Primärfarbkomponente zusammen mit den anderen primären
Farbkomponenten aus.
Die obige Aufgabe, weitere Charakteristika und Vorteile der
Erfindung werden deutlicher, indem die bevorzugten Ausfüh
rungsformen davon unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben werden, in denen
Fig. 1 ein Graph ist, der die Absorptionsspektren eines
herkömmlichen Zapfens zeigt.
Fig. 2 eine Ansicht ist, die ein herkömmliches rezeptives
Körpermodell für die Farbdarstellung zeigt. ENG-DEU
Fig. 3 eine Ansicht ist, die eine herkömmliche Farbanpas
sung unter Verwendung der drei Primärfarben zeigt.
Fig. 4 eine Ansicht ist, die einen herkömmlichen Farbwürfel
für die RGB-Farbdarstellung zeigt.
Fig. 5A eine Ansicht eines herkömmlichen RGB-Farbwürfels
ist, auf dem ein bestimmter Farbpunkt angeordnet ist.
Fig. 5B eine Ansicht eines herkömmlichen RGB-Farbdreiecks
zeigt, auf dem ein bestimmter Farbpunkt angeordnet ist.
Fig. 6A eine Ansicht von zwei Vektoren in dem Farbdreieck
ist, die eine herkömmliche Methode zum Erhalt einer her
kömmlichen Farbtonkomponente zeigt.
Fig. 6B eine Ansicht ist, die das Punktprodukt der Vektoren
nach einem herkömmlichen Verfahren zum Erhalt der Farbton
komponente erklärt.
Fig. 7 eine Ansicht eines Farbdreiecks ist, die eine her
kömmliche Sättigung erklärt.
Die Fig. 8A und 8B Ansichten sind, ein herkömmliches
LHS/RGB-Umwandlungsverfahren erklären.
Die Fig. 9A bis 9D Ansichten des Originalbildes, des Lumi
nanzbildes, des Farbtonbildes und des Sättigungsbildes
eines Pavians sind, der mit einer herkömmlichen Vorrichtung
abgebildet wird.
Die Fig. 10A bis 10C Wellenformdiagramme der Luminanz, Sät
tigung und des Farbtones eines durch eine herkömmliche Vor
richtung abgebildeten Pavians sind.
Fig. 11 ein Wellenformdiagramm ist, das die Kreuzkorrela
tion der Luminanz, des Farbtons und der Sättigung für eine
Zeile mit einer herkömmlichen Vorrichtung erklärt.
Fig. 12 eine Tabelle darstellt, die die Bildkorrelations
koeffizienten von Luminanz-, Farbton- und Sättigungskompo
nenten mit einer herkömmlichen Vorrichtung zeigt.
Fig. 13 ein Wellenformdiagramm für die Leistungsspektren
von Luminanz und Sättigung mit einer herkömmlichen Vorrich
tung ist.
Fig. 14 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Farbbildver
besserungsvorrichtung unter Verwendung der Luminanzkompo
nente ist.
Fig. 15 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen S,K,M-Farb
bildverbesserungsvorrichtung ist.
Fig. 16A bis 16C Ansichten sind, die das Originalbild, ein
Bild, das unter Anwendung der Luminanzkomponente bearbeitet
wurde und ein Bild, das durch S,K,M-Bearbeitungsverfahren
nach den experimentellen Ergebnissen der herkömmlichen Vor
richtung bearbeitet wurde, erläutern.
Fig. 17 ein Blockdiagramm der Farbbildverbesserungsvorrich
tung für ein Sichtgerät nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung ist.
Fig. 18 ein Wellenformdiagramm ist, welches die RGB-Werte
für die 340. Zeile des Pavianbildes erläutert, das erfin
dungsgemäß abgebildet worden ist.
Die Fig. 19A und 19B Wellenformdiagramme sind, die die
RGB-Werte eines Pavians erläutern, die Luminanz- bzw. Sätti
gungsbearbeitet worden sind.
Fig. 20 ein Blockdiagramm der Farbbildverbesserungsvorrich
tung für ein Sichtgerät nach einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung ist.
Fig. 21 ein Blockdiagramm eines Fernsehgerätes ist, auf das
die erfindungsgemäße Farbbildverbesserungsvorrichtung ange
wendet wird.
Fig. 17 ist ein Blockdiagramm der Farbbildverbesserungsvor
richtung unter Verwendung der Sättigungskomponente nach
einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 17 umfaßt die Farbbildverbesse
rungsvorrichtung einen RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt
101 zur Normierung eines Eingangsbildes eines RGB-Farbmo
dells, wobei dessen Sättigung erhalten und ein Negativbild
der Sättigung erzeugt wird, einen Speicher 102 zum Spei
chern des Negativbildes der Sättigung, das von dem
RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt 101 bereitgestellt wor
den ist, einen Sättigungsverbesserungsabschnitt 103 zum
Filtern des Negativbildes der Sättigung, das von dem Spei
cher bereitgestellt worden ist, wobei seine Hochfrequenz
hervorgehoben ist, zur Verbesserung der Sättigung. Die
Farbbildverbesserungsvorrichtung umfaßt auch einen
Minimal-Primärfarbenbestimmungsabschnitt 104 zur Bestimmung, welche
Primärfarbenkomponente unter den normierten RGB-Primärfar
benkomponenten je nach minimaler Primärfarbkomponente
min(r,g,b), die in dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt
101 verwendet wird, den Minimalwert aufweist, und zur
Erzeugung eines entsprechenden Kontrollsignals, einen
Schaltabschnitt 105 zur Ausgabe der verbesserten primären
Minimalfarbkomponente minhef(r,g,b), die von dem Sättigungs
verbesserungsabschnitt 103 an einen der drei unterschiedli
chen Wege je nach Kontrollsignal, das von dem primären
Minimal-Farbbestimmungsabschnitt 104 bereitgestellt worden
ist, ausgegeben wird, einen Sättigungs/RGB-Umwandlungsab
schnitt 107 zur Multiplikation der Summe der Original-RGB-Farb
werte mit dem Ausgang minhef(r,g,b) des Schaltabschnit
tes 105, und zur Ausgabe der multiplizierten Primärkompo
nente zusammen mit den anderen verbesserten primären Farb
komponenten ohne Multiplikation, und ein Verzögerungsele
ment 106 zur Verzögerung der RGB-Farbkomponenten, die von
dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt bereitgestellt wor
den sind, um eine zuvor bestimmten Zeit, und zur Ausgabe
der verzögerten RGB-Farbkomponenten an den Sättigungs/RGB-Um
wandlungsabschnitt 107. Der Taktgeber 108 erzeugt ein
Taktsignal und versorgt die erforderlichen Abschnitte
damit.
Der Betrieb der erfindungsgemäßen Farbbildverbesserungsvor
richtung, wie vorstehend aufgebaut, wird ausführlich unter
Bezugnahme auf die Fig. 17 bis 19 erklärt.
Der RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt 101 normiert das
Eingangsbild der RGB-Komponenten (R, G, B), erhält die Sätti
gung durch die Gleichung 1.17 und erzeugt anschließend das
Negativbild S′(x,y) der durch die Gleichung 2.1 erhaltenen
Sättigung. Der Speicherabschnitt 102 speichert darin das
Negativbild S′(x,y), das von dem RGB/Sättigungsumwandlungs
abschnitt 101 ausgegeben worden ist.
Der Sättigungsverbesserungsabschnitt 103 empfängt das Nega
tivbild S′(x,y) der Sättigung, das von dem Speicher 102
ausgegeben worden ist, und führt eine Hochfrequenzhervorhe
bungsfilterung bezüglich des Negativbildes nach der folgen
den Gleichung 3.1 durch, um die Sättigung zu verbessern.
S′hef(x,y) = S′(x,y) + hef . . . (Gleichung 3.1)
Insbesondere wird eine Hochfrequenzhervorhebungsfilterung
oder ein Hochfrequenzausgleich bezüglich des negativen Sät
tigungsbildes S′(x,y) durch einen Hochfrequenzhervorhe
bungsfilter mit einer zweidimensionalen Faltung nach Glei
chung 2.9 durchgeführt:
Hochpaß = Original - Tiefpaß (Gleichung 3.2)
Insbesondere kann das Hochpaß-gefilterte Bild erhalten wer
den, indem das Tiefpaß-gefilterte Bild von dem Originalbild
subtrahiert wird. Das Berechnungsverfahren für die Hochfre
quenzhervorhebungsfilterung kann durch die folgende Glei
chung ausgedrückt werden:
HF-Ausgleich = (A) Original - Tiefpaß
= (A-1) Original + Original - Tiefpaß (Gleichung 3.3)
= (A-1) Original + Hochpaß
= (A-1) Original + Original - Tiefpaß (Gleichung 3.3)
= (A-1) Original + Hochpaß
In der Gleichung 3.3 wird, falls A = 1, eine Hochpaß-Stan
dardfilterung durchgeführt, während, wenn A < 1, eine Hoch
frequenzhervorhebungsfilterung durchgeführt wird. Ein Hoch
paß-Standardfilter kann durch die folgende Gleichung ausge
drückt werden:
Demgemäß kann, falls "A" der Filtermaske größer ist als "1"
das Filter ein Hochfrequenzhervorhebungsfilter sein.
Bei dieser Ausführungsform besitzt die Gleichung 2.9 die
selbe Berechnungsfunktion wie die Gleichung 3.4. Die Hoch
frequenzkomponente der Sättigung, d. h. das Negativbild der
durch das Filter hochfrequenzbetonten Sättigung, die nicht
in der Luminanz enthalten ist, wird durch den Sätti
gungs/RGB-Umwandlungsabschnitt 107 nach folgender Gleichung
in das Positivbild der Originalsättigung umgewandelt:
Mit anderen Worten, um die normierten RGB-Farben des r,g,b-Farb
modells bezüglich der Hochfrequenz-hervorgehobenen Sät
tigung S′hef(x,y) zu erhalten, die unter Anwendung von Glei
chung 3.5 erhalten wird, weist der Sättigungsverbesserungs
abschnitt 103 den Minimalwert minhef(r,g,b) unter den
r,g,b-Farben nach, indem die folgende Gleichung 3.6 angewendet
wird, die eine Umkehr von Gleichung 1.17 ist, und liefert
den nachgewiesenen Minimalwert an die Eingangsklemme des
Schaltabschnittes 105:
Inzwischen weist der Abschnitt 104 zum Bestimmen der mini
malen Primärfarbe des Pixels nach, welche Primärfarbe unter
den RGB-Primärfarben den Minimalwert, bezogen auf
min(r,g,b), besitzt, so daß der Schaltvorgang des Schaltab
schnittes 105 entsprechend gesteuert wird. Somit wird der
Minimalwert minhef(r,g,b) unter den RGB-Farben, der von dem
Sättigungsverbesserungsabschnitt 103 ausgegeben worden ist,
einem der Sättigungs/RGB-Wandler 107A bis 107C im Sätti
gungs/RGB-Umwandlungsabschnitt 107 zur Verfügung gestellt.
Falls beispielsweise bestimmt wird, daß r das Signal für
die minimale Primärfarbe von dem minimalen Primärfarbenbe
stimmungsabschnitt 107 ist, wird minhef(r,g,b) in den ersten
Sättigungs/RGB-Wandler 107 eingegeben. Falls nachgewiesen
wird, daß g oder b das Signal für die minimale Primärfarben
ist, wird minhef(r,g,b) in den zweiten oder dritten Sätti
gungs/RGB-Wandler 107B bzw. 107C eingegeben.
Der Sättigungs/RGB-Umwandlungsabschnitt 107 verwendet die
folgenden Gleichungen nach min(r,g,b), das in der Gleichung
1.17 verwendet wird.
Wenn min(r,g,b) = r,
(R′, G′, B′) = (minhef(r,g,b) × (R+G+B), G, B) (Gleichung 3.7)
(R′, G′, B′) = (minhef(r,g,b) × (R+G+B), G, B) (Gleichung 3.7)
wenn min(r,g,b) = g,
(R′, G′, B′) = (R,minhef(r,g,b) × (R+G+B), B) (Gleichung 3.8)
(R′, G′, B′) = (R,minhef(r,g,b) × (R+G+B), B) (Gleichung 3.8)
wenn min(r,g,b) = b,
(R′, G′, B′) = R,Gminhef(r,g,b) × (R+G+B) (Gleichung 3.9)
(R′, G′, B′) = R,Gminhef(r,g,b) × (R+G+B) (Gleichung 3.9)
Nun wird, falls das minimale Primärfarbensignal min(r,g,b)
des Original-RGB-Farbbildes wie in der Gleichung 3.7 r ist,
der Wert R′ unter den verbesserten R′,G′,B′-Farbbildkompo
nenten erzeugt, indem die Summe der Original-RGB-Farbkompo
nenten mit der verbesserten Sättigungskomponente
minhef(r,g,b) multipliziert wird, während die anderen ver
besserten G′-, B′-Farbkomponentenwerte durch die Origi
nal-G-, -B-Farbkomponentenwerte ersetzt werden. Die Glei
chungen 3.8 und 3.9 werden ebenfalls auf dieselbe Weise wie
die Gleichung 3.7 eingesetzt.
Insbesondere wird nach den Gleichungen 3.7, 3.8, 3.9 zur
Umwandlung der Sättigung in das RGB-Modell, falls eine
bestimmte Bildregion keine Schwankung besitzt, die Sätti
gung in das Original RGB-Modell umgewandelt, wobei die Ori
ginalfarben unverändert bleiben, obwohl die Sättigung der
Hochfrequenzhervorhebungsfilterung unterzogen wurde. Das
Hochfrequenzhervorhebungsfilter besitzt eine 3 × 3-Faltungs
maske, und somit bedeutet keine Schwankung in der Hochfre
quenzhervorhebungsfilterung der Sättigung, daß die Farben
in einem Bereich, der kleiner ist als eine 3 × 3-Pixelregion,
nicht verändert werden.
Es wird nun der Unterschied zwischen der herkömmlichen
Bildverbesserungsvorrichtung von Fig. 14, die die Luminanz
komponente anwendet, und der erfindungsgemäßen Bildverbes
serungsvorrichtung, die die Sättigung anwendet, erklärt.
Fig. 18 zeigt die RGB-Werte der 340. Zeile eines abgebilde
ten Pavianbildes. Fig. 19A zeigt die RGB-Werte desselben
Bildes, welches verbessert worden ist, indem nur die Lumi
nanzkomponente mit einem Maskenwert von 0,2 in der Glei
chung 2.9 angewendet wurde. Fig. 19B zeigt die RGB-Werte
desselben Bildes, das durch das Sättigungsverfahren mit
einem Maskenwert von 0,5 in der Gleichung 2.9 erfindungsge
mäß verbessert worden ist.
Die RGB-Werte in Fig. 19A zeigen dieselbe Schwankungsrate
im Vergleich zu den H,G,B-Werten des Originalbildes von
Fig. 18. In Fig. 19B jedoch zeigt nur der kleinste Wert
unter den R,G,B-Werten eine Schwankung, da nur das Sätti
gungsverbesserungsverfahren bezüglich des Bildes durchge
führt worden ist. Die Schwankung der R,G,B-Werte beeinflußt
nicht die Primärfarben und die reinen Farben, in denen zwei
Primärfarben gemischt sind, wie weiß, schwarz, gelb, cyan,
grün, magenta, rot, blau etc., beeinflußt jedoch die ande
ren Farben, in denen alle drei R,G,B-Primärfarben gemischt
sind.
Das Sättigungsverbesserungsverfahren wird so durchgeführt,
daß die R,G,B-Werte normiert werden, der kleinste erhaltene
Wert unter den R,G,B-Werten wird mit 3 multipliziert, der
resultierende Wert aus der Multiplikation wird von "1" sub
trahiert, der resultierende Wert aus der Subtraktion wird
Hochfrequenz-verbessert und anschließend nach den Gleichun
gen 3.7, 3.8, 3.9 bearbeitet. Nach dem obigen Verfahren
wird, da nur der kleinste Wert unter den R,G,B-Werten geän
dert wird, eine Hochfrequenzkomponente, die nicht in der
Luminanz, sondern in der Sättigung enthalten ist, verbes
sert, was dazu führt, daß die Schärfe des Bildes verbessert
wird und die Farben des Bildes betont werden.
Fig. 20 ist ein Blockdiagramm der Farbbildverbesserungsvor
richtung nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 20 ist die Farbbildverbesserungs
vorrichtung ausgestattet mit einem RGB/Sättigungsumwand
lungsabschnitt 101 zur Normierung eines Eingangsbildes
eines R, G, B-Farbmodells, wobei dessen Sättigung erhalten
und ein Negativbild der Sättigung erzeugt wird, einem
Speicher 102 zum Speichern des Negativbildes der Sättigung,
das von dem RGB-Sättigungsumwandlungsabschnitt 101 bereit
gestellt wird, einem Sättigungsverbesserungsabschnitt 103
zum Filtern des negativen Bildes der Sättigung, die von dem
Speicher mit der Hochfrequenzbetonung bereitgestellt worden
ist, um die Sättigung zu verbessern.
Die Farbbildverbesserungsvorrichtung ist auch ausgestattet
mit einem Minimalprimärfarben-Bestimmungsabschnitt 104 zur
Bestimmung, welche Primärfarbenkomponente unter den nor
mierten r,g,b Primärfarbenkomponenten nach der minimalen
Primärfarbenkomponente min(r, g, b) den Minimalwert aufweist,
der in dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt 101 angewen
det wird, und zur Erzeugung eines entsprechenden Kontroll
signals, einem Schaltabschnitt 105 zur Ausgabe der minima
len verstärken Primärfarbenkomponente minhef(r,g,b), die von
dem Sättigungsverbesserungsabschnitt 103 an einen von drei
unterschiedlichen Wegen im Einklang mit dem Kontrollsignal
ausgegeben wurde, die von dem minimalen Primärfarbenbestim
mungsabschnitt 104 bereitgestellt worden ist, einem Sätti
gungs/RGB-Umwandlungsabschnitt 107 zur Multiplikation der
Summe der Original-RGB-Farbkomponenten mit dem Ausgang
minhef(r,g,b) des Schaltabschnittes 105 und zum Ausgeben der
multiplizierten Primärfarbenkomponente zusammen mit den
anderen verbesserten Primärfarbenkomponenten ohne Multipli
kation, und ein Verzögerungselement 106 zum Verzögern der
RGB-Farbkomponenten, die von dem RGB/Sättigungsumwandlungs
abschnitt 101 bereitgestellt worden sind, für eine zuvor
festgelegte Zeit und zum Ausgeben der verzögerten
RGB-Farbkomponenten an den Sättigungs/RGB-Umwandlungsabschnitt
107.
Die Farbbildverbesserungsvorrichtung ist auch ausgestattet
mit einem RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt 201 zur Umwand
lung des Bildes von R*, G*, B*, das von dem Sättigungs/RGB-Um
wandlungsabschnitt 103 ausgegeben worden ist, in eine
Luminanz Y, einem Luminanzverbesserungsabschnitt 202 zur
Verbesserung der Luminanz, indem ein Hochfrequenzhervorhe
bungsfilterkoeffizient für die Luminanzkomponente bereitge
stellt wird, die von dem RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt
201 ausgegeben worden ist, und einem Luminanz/RGB-Umwand
lungsabschnitt 203 zur Multiplikation des Originalbildes
von R(x,y), G(x,y), B(x,y) mit der Luminanzkomponente, ver
bessert durch den Luminanzverbesserungsabschnitt 202, um
ein Luminanz-verbessertes Bild von R′′, G′′, B′′ bereitzustel
len. Der Taktgeber 108 erzeugt für die erforderlichen
Abschnitte ein Taktsignal und stellt es ihnen bereit.
Es wird der Betrieb der Farbbildverbesserungsvorrichtung
nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung, wie vorste
hend aufgebaut, erklärt.
Bei dieser Ausführungsform wird zunächst die Sättigung und
anschließend die Luminanzkomponente bearbeitet, indem die
entsprechenden Vorteile der Sättigungskomponente und der
Luminanzkomponente angewendet werden. D.h. die Vorrichtung
führt einen Komplementärprozeß der Sättigung und der Lumi
nanz aus, so daß die Schärfe des Bildes auf den feinen Tei
len, die nicht in der Luminanz der Sättigungskomponente
eingeschlossen sind, verbessert werden, wobei die Farbe
betont und verhindert wird, daß die unnatürliche Farbe, die
durch übermäßige Bearbeitung nur der Sättigung verursacht
wird, erzeugt wird.
Insbesondere wird die Schärfe des Bildes stark verbessert
durch den Sättigungsverarbeitungsteil 100 von Fig. 17, der
die Sättigungskomponente anwendet, und anschließend durch
den Luminanzbearbeitungsteil 200 von Fig. 14, der die Lumi
nanzkomponente anwendet, stark verbessert. Nun werden auch
alle Gleichungen, die bei der ersten Ausführungsform ange
wendet werden, eingesetzt. D.h. die Gleichungen 3.1 bis 3.9
werden bei der Bearbeitung der Sättigungskomponente einge
setzt, und die Gleichungen 2.8 bis 2.11, die im Stand der
Technik beschrieben worden sind, werden bei der Bearbeitung
der Luminanzkomponente eingesetzt.
Indem die Sättigungskomponente und die Luminanzkomponente
nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung nacheinander
bearbeitet werden, werden die b-Werte der Hochfrequenzher
vorhebungsfilter als "0,5" bzw. "0,1" beim Bearbeiten der
Sättigungskomponente bzw. der Luminanzkomponente bestimmt,
was zur Vergrößerung der Bildschärfe und Betonung der Bild
farbe im Vergleich zu dem Originalbild führt. Ferner ist es
nach den Ergebnissen von mehreren Experimenten nach der
zweiten Ausführungsform vorzuziehen, daß der b-Wert des
Hochfrequenzhervorhebungsfilters der Sättigung größer ist
als derjenige des Hochfrequenzhervorhebungsfilters der
Luminanz. Ferner kann der b-Wert des Hochfrequenzhervorhe
bungsfilters im Einklang mit den Farbbildern, die zu bear
beiten sind, etwas variiert werden. Nach der zweiten Aus
führungsform ist es am zweckmäßigsten, daß der b-Wert des
Hochfrequenzhervorhebungsfilters der Sättigung im Bereich
von 0,4 α 0,6 liegt und daß das Hochfrequenzhervorhe
bungsfilter der Luminanz im Bereich von 0,05 α 0,15
liegt.
Bei der erfindungsgemäßen Bearbeitung der Sättigungskompo
nente stellt die richtige Bearbeitung der Sättigung eine
betonte Bildfarbe bereit, um ein lebendiges oder beseeltes
Gefühl auf einem Sichtbildschirm zu ergeben, da die Sätti
gung die Reinheit der Farbe zeigt. In dem Falle jedoch, daß
die Bildfarbe übermäßig betont wird, wird ein unnatürliches
Bild erzeugt.
Fig. 21 ist ein Blockdiagramm eines Fernseh-Schaltkreises,
auf den die erfindungsgemäße Farbbildverbesserungsvorrich
tung angewendet wird. Unter Bezugnahme auf Fig. 21 wird ein
zusammengesetztes Sichtsignal CVBS in ein Luminanzsignal Y
und ein Chrominanzsignal C durch den Luminanz/Chrominanz
(Y/C)-Trenner 301 aufgetrennt. Das aufgetrennte Luminanzsi
gnal Y wird direkt einer RGB-Matrix 303 zugeführt, während
das Chrominanzsignal C durch einen Farbdemodulatorabschnitt
302 in Farbunterschiedsignale R-Y, B-Y umgewandelt wird und
die Farbdifferenzsignale der RGB-Matrix 303 zugeführt wer
den. Die RGB-Matrix 303 wandelt das Luminanzsignal Y und
die Farbunterschiedssignale R-Y, B-Y, die dort hinein ein
gegeben worden sind, in ein Bildsignal der RGB-Farben um
und stellt das RGB-Bildsignal einem Eingangswahlschalter
312 zur Verfügung.
Der Schaltabschnitt 312 wählt entweder die Farbsignale von
R,G,B, die von der RGB-Matrix 303 ausgegeben worden sind,
oder die Farbsignale von R′, B′, G′, die durch einen Sätti
gungsbearbeitungsblock 300B und einen Luminanzbearbeitungs
block 300C Sättigungs-bearbeitet bzw. Luminanz-bearbeitet
worden sind, aus und stellt die ausgewählten Farbsignale
einer Kathodenstrahlröhre (CRT) 313 zur Verfügung.
Ein Anwender kann den b-Wert des Hochfrequenzhervorhebungs
filters, der durch die Sättigungskomponente und die Lumi
nanzkomponente gefaltet worden ist, beim Betrachten des
Bildes, das von dem CRT 313 abgebildet wird, einstellen und
sich einer Bildqualität nach seinem/ihrem Geschmack
erfreuen.
Wie vorstehend erfindungsgemäß beschrieben, wird ein Farb
bild eines RGB-Farbmodells in ein Farbbild eines LHS-Farb
modells umgewandelt, und die Verbesserung der Sättigungs
komponente, die ein spezifisches Farbmerkmal des Bildes
ist, wird so bearbeitet, daß die drei Primärfarben oder die
reinen Farben, in die die beiden Primärfarben eingemischt
sind, wie weiß, schwarz, gelb, cyan, grün, magenta, rot,
blau etc. nicht von dem Verfahren beeinflußt werden, son
dern andere Farben, in denen sämtliche drei Primärfarben
gemischt sind, durch das Verfahren beeinflußt werden, wo
durch die Bildschärfe verbessert wird. Obschon die Erfin
dung hier unter Bezugnahme auf die bevorzugte Ausführungs
form davon beschrieben und erläutert worden ist, ist es für
die Fachleute selbstverständlich, daß verschiedene Änderun
gen in Form und im Detail daran vorgenommen werden können,
ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen.
Claims (12)
1. Farbbildverbesserungsvorrichtung, die umfaßt:
einen RGB (rot, grün, blau)/Sättigungsumwandlungsab schnitt zum Erhalt einer Sättigung eines Bildes eines RGB-Farbmodells;
einen Sättigungsverbesserungsabschnitt zur Hervorhebung eines Hochfrequenzbandes aus der Sättigung, die von dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt ausgegeben worden ist, um die Sättigung zu verbessern; und
einen Sättigungs/RGB-Umwandlungsabschnitt zum Umwandeln eines Ausgangs aus dem Sättigungsverbesserungsabschnitt in verbesserte Farbsignale.
einen RGB (rot, grün, blau)/Sättigungsumwandlungsab schnitt zum Erhalt einer Sättigung eines Bildes eines RGB-Farbmodells;
einen Sättigungsverbesserungsabschnitt zur Hervorhebung eines Hochfrequenzbandes aus der Sättigung, die von dem RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt ausgegeben worden ist, um die Sättigung zu verbessern; und
einen Sättigungs/RGB-Umwandlungsabschnitt zum Umwandeln eines Ausgangs aus dem Sättigungsverbesserungsabschnitt in verbesserte Farbsignale.
2. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, worin
der Sättigungs/RGB-Umwandlungsabschnitt ein Bild, das
ein minimales Primärfarbensignal des Original-RGB-Farb
bildes umfaßt, mit dem Ausgang des Sättigungsverbesse
rungsabschnitts multipliziert.
3. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, die
außerdem umfaßt:
einen Minimal-Primärfarbenbestimmungsabschnitt zum Bestimmen, welches Primärfarbensignal unter den nor mierten RGB-Primärfarbensignalen, die von dem Sätti gungsverbesserungsabschnitt ausgegeben worden sind, einen Minimalwert aufweist, bezogen auf ein minimales primäres Farbsignal, das in dem RGB/Sättigungsumwand lungsabschnitt verwendet wird; und Bereitstellen eines entsprechenden Kontrollsignals; und
einen Schalter zum Bereitstellen eines Ausgangs des Sättigungsverbesserungsabschnittes für den Sätti gung/RGB-Umwandlungsabschnitt auf einem von drei Wegen in Übereinstimmung mit dem Kontrollsignal, das von einem Minimal-Primärfarbenbestimmungsabschnitt bereit gestellt wird.
einen Minimal-Primärfarbenbestimmungsabschnitt zum Bestimmen, welches Primärfarbensignal unter den nor mierten RGB-Primärfarbensignalen, die von dem Sätti gungsverbesserungsabschnitt ausgegeben worden sind, einen Minimalwert aufweist, bezogen auf ein minimales primäres Farbsignal, das in dem RGB/Sättigungsumwand lungsabschnitt verwendet wird; und Bereitstellen eines entsprechenden Kontrollsignals; und
einen Schalter zum Bereitstellen eines Ausgangs des Sättigungsverbesserungsabschnittes für den Sätti gung/RGB-Umwandlungsabschnitt auf einem von drei Wegen in Übereinstimmung mit dem Kontrollsignal, das von einem Minimal-Primärfarbenbestimmungsabschnitt bereit gestellt wird.
4. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, worin
der RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt die Sättigung
durch Normierung der RGB-Farbsignale erhält, eines der
RGB-Farbsignale auswählt, das den Minimalwert aufweist,
wobei das ausgewählte Signal mit 3 multipliziert und
anschließend ein resultierender Wert von "1" subtra
hiert wird.
5. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, worin
der RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt den Bereich
eines Negativbildes S′(x,y) der Sättigung nach folgen
der Gleichung erhält:
S′(x,y) = 255[1-S(x,y)]
6. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, worin
der Sättigungsverbesserungsabschnitt eine Hochfrequenz
hervorhebungsfilterung hinsichtlich eines negativen
Bildes S′(x,y), das von dem RGB/Sättigungsumwandlungs
abschnitt ausgegeben worden ist, nach folgender
Gleichung durchführt:
S′hef(x,y) = S′(x,y)-hef
7. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, worin
der Sättigungsverbesserungsabschnitt, um die normierten
RGB-Primärfarbensignale des RGB-Farbmodelles zu erhal
ten, bezüglich einer Hochfrequenzhervorhebungssättigung
Shef(x,y) einen Minimalwert minhef(r,g,b) unter den nor
mierten r, g, b Primärfarbensignalen, die von dem
RGB/Sättigungsumwandlungsabschnitt ausgegeben worden
sind, nach folgender Gleichung bestimmt:
8. Farbbildverbesserungsvorrichtung nach Anspruch 1, die
außerdem umfaßt:
einen RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt zur Umwandlung der verbesserten Farbsignale, die von dem Sätti gungs/RGB-Umwandlungsabschnitt ausgegeben worden sind, in ein Luminanzsignal;
einen Luminanzverbesserungsabschnitt zur Verbesserung des Luminanzsignales, indem dem Luminanzsignal, das von dem RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt ausgegeben worden ist, ein Hochfrequenzhervorhebungsfilterkoeffizienz geliefert wird, und
einen Luminanz/RGB-Umwandlungsabschnitt zur Multiplika tion der Original-RGB-Farbsignale durch das Luminanzsi gnal, das von dem Luminanzverbesserungsabschnitt ver bessert worden ist, um die Luminanz-verbesserten Farb signale bereitzustellen.
einen RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt zur Umwandlung der verbesserten Farbsignale, die von dem Sätti gungs/RGB-Umwandlungsabschnitt ausgegeben worden sind, in ein Luminanzsignal;
einen Luminanzverbesserungsabschnitt zur Verbesserung des Luminanzsignales, indem dem Luminanzsignal, das von dem RGB/Luminanzumwandlungsabschnitt ausgegeben worden ist, ein Hochfrequenzhervorhebungsfilterkoeffizienz geliefert wird, und
einen Luminanz/RGB-Umwandlungsabschnitt zur Multiplika tion der Original-RGB-Farbsignale durch das Luminanzsi gnal, das von dem Luminanzverbesserungsabschnitt ver bessert worden ist, um die Luminanz-verbesserten Farb signale bereitzustellen.
9. Farbbildverbesserungsvorrichtung, die umfaßt:
einen Sichtmischsignalverarbeitungsabschnitt zur Bear beitung eines Sichtmischsignals und Erzeugen von RGB-Farbsignalen eines Grundbandes;
einen Sättigungsbearbeitungsabschnitt zur Verbesserung einer Sättigung der RGB-Farbsignale, indem die Sätti gung aus den RGB-Farbsignalen erhalten wird, die von dem Sichtmischsignalbearbeitungsabschnitt ausgegeben worden sind, und Hervorheben eines Hochfrequenzbandes der Sättigung;
einen Luminanzbearbeitungsabschnitt zur Umwandlung der verbesserten Farbsignale, die von der Sättigungsbear beitungsabschnitt ausgegeben worden sind, in ein Lumi nanzsignal und Verstärken des Luminanzsignales durch Multiplikation des Luminanzsignales mit einem Hochfre quenzhervorhebungsfilterkoeffizient; und
einen Schalter zum Wählen entweder der RGB-Farbsignale, die von dem Sichtmischsignalbearbeitungsabschnitt aus gegeben worden sind, oder von Farbsignalen, die von dem Luminanzbearbeitungsabschnitt ausgegeben worden sind, und Bereitstellen der ausgewählten Farbsignale.
einen Sichtmischsignalverarbeitungsabschnitt zur Bear beitung eines Sichtmischsignals und Erzeugen von RGB-Farbsignalen eines Grundbandes;
einen Sättigungsbearbeitungsabschnitt zur Verbesserung einer Sättigung der RGB-Farbsignale, indem die Sätti gung aus den RGB-Farbsignalen erhalten wird, die von dem Sichtmischsignalbearbeitungsabschnitt ausgegeben worden sind, und Hervorheben eines Hochfrequenzbandes der Sättigung;
einen Luminanzbearbeitungsabschnitt zur Umwandlung der verbesserten Farbsignale, die von der Sättigungsbear beitungsabschnitt ausgegeben worden sind, in ein Lumi nanzsignal und Verstärken des Luminanzsignales durch Multiplikation des Luminanzsignales mit einem Hochfre quenzhervorhebungsfilterkoeffizient; und
einen Schalter zum Wählen entweder der RGB-Farbsignale, die von dem Sichtmischsignalbearbeitungsabschnitt aus gegeben worden sind, oder von Farbsignalen, die von dem Luminanzbearbeitungsabschnitt ausgegeben worden sind, und Bereitstellen der ausgewählten Farbsignale.
10. Verfahren zur Verbesserung von Farbbildern, umfassend
die Stufen:
Empfangen von RGB(rot, grün, blau)-Signal-haltigen Bil dern;
Erzeugen einer Sättigung des Bildes der RGB-Signale von den empfangenen RGB-Signalen;
Durchführen an der Sättigung eines Hochfrequenz-hervor gehobenen Filtervorgangs, um die Sättigung zu verbes sern; und
Umwandeln der filtrierten Signale, um die RGB-Signale zur Bildwiedergabe zu verbessern.
Empfangen von RGB(rot, grün, blau)-Signal-haltigen Bil dern;
Erzeugen einer Sättigung des Bildes der RGB-Signale von den empfangenen RGB-Signalen;
Durchführen an der Sättigung eines Hochfrequenz-hervor gehobenen Filtervorgangs, um die Sättigung zu verbes sern; und
Umwandeln der filtrierten Signale, um die RGB-Signale zur Bildwiedergabe zu verbessern.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Umwandlungs
stufe ein Minimalprimärfarbensignal unter den Farben
der RGB-Signale mit dem gefilterten Signal multipli
ziert.
12. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Sättigungsher
stellungsstufe die RGB-Signale normiert, und das außer
dem die Stufen umfaßt:
Bestimmen einer minimalen Primärfarbe unter den Farben in den normierten RGB-Signalen;
Erzeugen eines Kontrollsignals im Einklang mit der bestimmten minimalen Primärfarbe;
worin die Umwandlungsstufe das verbesserte RGB-Signal auf der Basis des Kontrollsignals erzeugt.
Bestimmen einer minimalen Primärfarbe unter den Farben in den normierten RGB-Signalen;
Erzeugen eines Kontrollsignals im Einklang mit der bestimmten minimalen Primärfarbe;
worin die Umwandlungsstufe das verbesserte RGB-Signal auf der Basis des Kontrollsignals erzeugt.
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