DE19711912C2 - Schleifvorrichtung für Dentalzwecke - Google Patents
Schleifvorrichtung für DentalzweckeInfo
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- A61C3/06—Tooth grinding or polishing discs; Holders therefor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifvorrichtung sowie
eine Schleifscheibe für Dentalzwecke, jeweils gemäß den
Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 8.
Aus dem Stand der Technik sind unterschiedliche Ausgestal
tungsformen von Dental-Schleifscheiben und Schleifvorrich
tungen vorbekannt. Diesen ist gemeinsam, daß eine relativ
dünne, kreisrunde Schleifscheibe lösbar auf eine Spindel
oder einen Dorn aufgebracht oder an diesem befestigt wird.
Die Spindel bzw. der Dorn sind mit einer Antriebsvorrichtung
koppelbar, die mit relativ hoher Drehzahl angetrieben wird.
Die Schleifscheiben dienen sowohl im Laborbereich als auch
im Dentalbereich dazu, Flächen und Spalten zu bearbeiten.
Da die Schleifscheiben hohen mechanischen Anforderungen
ausgesetzt werden, ist es zum einen erforderlich, diese bei
Verschleiß schnell und einfach austauschen zu können, zum
anderen ist es wünschenswert, unterschiedlichste Schleif
scheiben, beispielsweise mit unterschiedlichen Belägen,
unterschiedlichen Körnungen, unterschiedlichen Durchmessern
sowie unterschiedlichen Dicken verwenden zu können.
EP 44 701 B1 zeigt eine Schleifvorrichtung sowie eine zuge
hörige Schleifscheibe, welche lediglich kraftschlüssig,
nicht jedoch formschlüssig gekoppelt werden. Die Verbindung
zwischen der Schleifscheibe und dem Dorn erfolgt durch Auf
weiten des Domes durch Zentrifugalkräfte.
Eine alternative Lösung beschreibt die US 478,881. Dort
ist vorgesehen, die Schleifscheibe mit dem Dorn über eine
formschlüssige Verbindung drehfest zu verbinden. Der Dorn
ist geschlitzt, um die Klemmung zu gewährleisten.
Weiterhin sind unterschiedlichste Ausgestaltungsvarianten
vorbekannt, beispielsweise aus den US-Patenten 1,506,073
oder 1,599,298, bei welchen die Scheiben mittels Schrauben
oder Klemmeinrichtung mit dem Dorn verbunden sind.
Die DE-GM 19 30 881 beschreibt einen dentaltechnischen
Scheibenträger sowie eine Schleifpapierscheibe. Der
Scheibenträger ist mit einem Schaftende versehen, welches in
Form eines Dreikants oder eines Vierkants ausgestaltet ist,
die Schleifpapierscheibe weist ein hierzu passendes Loch auf.
Es ergibt sich somit eine drehfeste, formschlüsse Verbindung.
Diese weist den Nachteil auf, daß zum einen die
Schleifscheibe exakt auf den Scheibenträger aufgesteckt
werden muß und daß zum anderen keinerlei Möglichkeit
vorgesehen ist, eine Not-Entkopplung bei einem Klemmen der
Schleifpapierscheibe vorzunehmen. Letzteres erweist sich
insbesondere bei den relativ hohen Drehzahlen als sehr
problematisch, da die Schleifscheibe bei einem Verklemmen
zerstört wird und deren Teile, bedingt durch die hohe
Umfangsgeschwindigkeit, vom Scheibenträger wegkatapultiert
werden.
Aus der US 4,988,294 ist eine Dental-Schleifvorrichtung
vorbekannt, bei welcher, ähnlich der EP 44 701 B1 die
Schleifscheibe lediglich kraftschlüssig, nicht jedoch
formschlüssig, mit der antreibbaren Spindel gekoppelt ist.
Dies führt zu dem Nachteil, daß bereits bei einem sehr
geringen Spiel kein zuverlässiger Antrieb der Schleifscheibe
gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleifvor
vorrichtung für Dentalzwecke sowie eine hierfür verwendbare
Schleifscheibe zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau und
einfacher, betriebssicherer Handhabbarkeit die Montage der
Schleifscheibe an der Spindel in einfacher und zuverlässi
ger Weise ermöglicht und bei welcher die Kraftübertragung
so gewährleistet ist, daß eine Not-Kupplungs-Funktion bei
Blockierung der Schleifscheibe eintritt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale der
Ansprüche 1 und 8 gelöst, die jeweiligen
Unteransprüche zeigen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung.
Erfindungsgemäß ist somit eine Schleifvorrichtung für
Dentalzwecke vorgesehen, welche eine Schleifscheibe mit
einer zentrischen Ausnehmung umfaßt, sowie eine mittels
eines Dentalwerkzeugs drehbar antreibbare Spindel, auf
deren freies Ende die Schleifscheibe lösbar aufsteckbar
ist. Dabei ist vorgesehen, daß das freie Ende der Spindel
radial elastisch in seinem Durchmesser veränderbar ist und
eine polygonalen Querschnitt aufweist und daß die
Ausnehmung der Schleifscheibe mit einer zu dem Querschnitt
des freien Endes der Spindel passenden polygonalen Kontur
versehen ist.
Die erfindungsgemäß Schleifvorrichtung zeichnet sich durch
eine Reihe erheblicher Vorteile aus. Durch die polygonale
Ausgestaltung des Querschnitts der Spindel bzw. der Kontur
der Ausnehmung der Schleifscheibe ist zunächst eine sehr
einfache Montage möglich. Die Schleifscheibe muß lediglich
auf die Spindel aufgeschoben werden, durch geringfügiges
winkelmäßiges Verdrehen ist ein Eingriff der polygonalen
Bereiche gewährleistet. Diese wiederum führen zu einer
formschlüssigen Lagerung und Verbindung der Schleifscheibe
an der Spindel. Bedingt durch die hohen Drehzahlen ist eine
hervorragende Kraftübertragung von der Spindel auf die
Schleifscheibe gewährleistet, ohne daß die Gefahr von
Durchrutschen oder ähnlichem besteht. Das aus dem Stand der
Technik bekannte, ein präzises Aufsetzen erfordernde Einfä
deln von relativ komplizierten formschlüssigen Ausgestal
tungen entfällt völlig. Hierdurch vereinfacht sich die
Handhabung der gesamten Schleifvorrichtung, weiterhin wer
den Beschädigungen der Schleifscheibe durch unkorrekte
Kraft beim Aufsetzen vermieden.
Als vorteilhaft erweist es sich, wenn der Querschnitt des
freien Endes der Spindel und die Kontur der Schleifscheibe
im wesentlichen gleich sind. Die Schleifscheibe kann dann
paßgenau auf die Spindel aufgesetzt werden. Alternativ
hierzu kann es jedoch auch günstig sein, wenn der Quer
schnitt und die Kontur unterschiedlich sind. So ist es bei
spielsweise möglich, unterschiedliche polygonale Formen für
den Querschnitt der Spindel und die Ausnehmung der Schleif
scheibe vorzusehen. Dies kann sowohl die Herstellung als
auch die praktische Handhabung günstig beeinflussen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Querschnitt des
freien Endes der Spindel und/oder die Kontur der
Schleifscheibe mit einer, bezogen auf den jeweiligen
Durchmesser, großen Polygon-Eckenzahl versehen sind. Dabei
erweisen sich Achtecke, Zehnecke oder Zwölfecke als besonders
bevorzugt. Diese nähern sich einer runden Form an,
gewährleisten jedoch ausreichend viele Anlagenflächen, um
eine formschlüssige Kopplung und damit eine gute
Kraftübertragung sicherzustellen.
Um die Klemmung der Schleifscheibe zu verbessern, kann es
günstig sein, wenn das freie Ende der Spindel mit zumindest
einem axialen Längsschlitz versehen ist. Dieser
Längsschlitz kann zum einen verwendet werden, um die
Schleifscheibe bei der Montage aufzuklipsen und damit zu
halten. Zum anderen ist es möglich das freie Ende der
Spindel während des Betriebes durch Verkleinerung der
Breite des Längsschlitzes in seinem Durchmesser zu
verringern, um auf diese Art und Weise eine Entkopplung der
Schleifscheibe zu gewährleisten. Dies kann beispielsweise
bei einem Verklemmen der Schleifscheibe an einem Werkstück
auftreten. Die Schleifscheibe kann dann stillstehen, die
Kraftübertragung von der Spindel wird gelöst. Es tritt
somit eine Not-Kupplungs-Funktion ein.
Der polygonale Querschnitt des freien Endes der Spindel
kann größer sein, als der Durchmesser der polygonalen Kon
tur der Schleifscheibe. Hierdurch wird die Schleifscheibe
bereits bei der Montage entsprechend der Spreizung durch
das freie Ende der Spindel aufgeklemmt.
Weiterhin ist es günstig, wenn die zentrische Ausnehmung
der Schleifscheibe Teil einer Nabe ist, welche mit der
Schleifscheibe verbunden ist. Hierdurch können breitere
Auflageflächen realisiert werden, die Kippfestigkeit der
Schleifscheibe wird dadurch erhöht. Die Nabe kann fest oder
lösbar mit der Schleifscheibe verbunden sein.
Erfindungsgemäß ist auch eine Schleif
scheibe mit einer zentrischen Ausnehmung zum lösbaren Auf
stecken auf eine drehbare Spindel vorgesehen, wobei
die Ausnehmung der Schleifscheibe mit
einer polygonalen Kontur versehen ist. Auch hierbei treten
die oben beschriebenen vorteilhaften Wirkungen auf. Diese
können auch dann realisiert werden, wenn die Schleifscheibe
auf einen handelsüblichen, runden Dorn aufgesteckt wird, da
der polygonale Querschnitt formschlüssig mit den Nuten des
freien Endes der Spindel in Eingriff gelangen kann.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann auch
vorgesehen sein, daß die Kontur der Ausnehmung der Schleifscheibe
und das freie Ende der Spindel einen lösbaren
bajonettverschlußartigen Verriegelungsmechanismus bilden.
Dieser kann in Form einer Nut-Feder-Verbindung ausgebildet
sein, es ist jedoch auch möglich, sie für polygonale Struk
turen zu verwenden.
Erfindungsgemäß werden bevorzugterweise Diamantschleif
scheiben eingesetzt, die in unterschiedlichster Weise
dimensioniert und ausgestaltet sein können.
Aus oben stehender Erläuterung ergibt sich, daß sowohl die
Schleifscheibe als auch die Schleifvorrichtung eine sichere
formschlüssige Kraftübertragung gewährleisten, während bei
Überlastung eine Entkopplung der Schleifscheibe sicherge
stellt ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei
zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgestal
teten Spindel,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der in Fig. 1 gezeig
ten Spindel,
Fig. 3 eine stirnseitige Ansicht auf die linke Seite der
in Fig. 2 gezeigten Spindel,
Fig. 4 eine Schnittansicht des freien Endes der Spindel
längs der Linie A-A von Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Schleifscheibe,
Fig. 6 eine Seiten-Schnittansicht der in Fig. 5 gezeigten
Schleifscheibe,
Fig. 7 eine Detailansicht des Nabenbereichs der Fig. 6,
Fig. 8 eine vergrößerte Schnittansicht der Darstellung der
Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht der Spindel, analog Fig. 2 eines
weiteren Ausführungsbeispiels,
Fig. 10 eine stirnseitige Ansicht, analog Fig. 3, des in
Fig. 9 gezeigten Ausführungsbeispiels,
Fig. 11 eine Schnittansicht analog der Schnittlinie von
Fig. 1, des in Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführungs
beispiels,
Fig. 12 eine Detailansicht des Nabenbereichs einer zu dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 9 bis 11 passenden
Schleifscheibe,
Fig. 13 eine Schnittansicht der in Fig. 12 gezeigten Anord
nung,
Fig. 14 eine Teil-Seitenansicht eines weiteren Ausführungs
beispiels einer erfindungsgemäßen Spindel, analog
Fig. 2 und 9,
Fig. 15 eine stirnseitige Ansicht des Ausführungsbeispiels
der Fig. 14 analog Fig. 3 und 10,
Fig. 16 eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels der
Fig. 14 und 15 analog Fig. 4 und 11,
Fig. 17 eine Detailansicht des Nabenbereichs einer Schleif
scheibe, passend zu dem Ausführungsbeispiel der
Fig. 14 bis 16, analog den Fig. 7 und 12,
Fig. 18 eine Schnittansicht der Anordnung gemäß Fig. 17,
Fig. 19 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teilbereichs
eines weiteren Ausführungsbeispiels der Spindel, in
analoger Darstellung zu den Fig. 2, 9 und 14,
Fig. 20 eine stirnseitige Ansicht der in Fig. 19 gezeigten
Spindel, analog den Fig. 3, 10 und 15,
Fig. 21 eine Seitenansicht einer Schleifscheibe, passend zu
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 19 und 20, in ana
loger Darstellung zu Fig. 5,
Fig. 22 eine Seiten-Schnittansicht der Schleifscheibe gemäß
Fig. 21, analog Fig. 6,
Fig. 23 eine vergrößerte Detailansicht des Nabenbereichs
der Schleifscheibe der Fig. 21 und 22, analog Fig.
7, 12 und 17, und
Fig. 24 eine vergrößerte Seiten-Schnittansicht der Anord
nung gemäß Fig. 23.
In Fig. 1 ist in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Spindel 1 dargestellt. Diese umfaßt einen
zylindrischen Schaft sowie ein freies Ende 4, welches, wie
in den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, mit zwei Längsschlitzen
5a und 5b versehen ist, die rechtwinklig zueinander angeord
net sind und sich über die gesamte Länge des freien Endes 4
erstrecken. Das freie Ende 4 ist ballig ausgebildet, es ver
jüngt sich zu seinem Fußbereich hin und geht in eine ring
wulst 7 über, die eine Anlageschulter für die noch zu be
schreibende Schleifscheibe darstellt.
Der rückseitige Einspannbereich der Spindel 3 ist in übli
cher Weise ausgebildet, um die Spindel 3 in einer drehfesten
Antriebsverbindung in ein Werkzeug einzusetzen.
Die Fig. 3 zeigt eine stirnseitige Ansicht des freien Endes
4 der Spindel 3, die Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht längs
der Linie A-A von Fig. 1. Insbesondere aus den Darstellungen
der Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, daß das freie Ende 4 der
Spindel 3 mit einem achteckigen, polygonalen Querschnitt
bzw. einer achteckigen, polygonalen Form versehen ist.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Schleifscheibe. Diese ist als kreisrunde, dünne
Scheibe ausgebildet, welche mit Diamantpartikeln belegt ist.
Die Ausgestaltung und Diamant-Belegung der Schleifscheibe
entspricht dem Stand der Technik, so daß auf weitere Be
schreibungen verzichtet werden kann.
Die Schleifscheibe 1 ist mit einer Nabe 6 versehen, welche
auf die Schleifscheibe 1 aufgenietet, aufgeklebt oder in
anderer Weise aufgebracht sein kann. Die Nabe 6 kann auch
abnehmbar ausgebildet sein. Im Bereich der Nabe 6 weist die
Schleifscheibe 1 eine Ausnehmung 2 auf, es jedoch darauf
hinzuweisen, daß erfindungsgemäß die Nabe 6 nicht nötig ist,
so daß die Schleifscheibe 1 selbst mit der Ausnehmung 2
versehen sein kann.
Wie sich insbesondere aus den Fig. 7 und 8 ergibt, ist die
Ausnehmung 2 mit einer polygonalen Kontur versehen, welche
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel achteckig ausgestal
tet ist, so daß die Schleifscheibe 1 auf die Spindel gemäß
den Fig. 2 bis 4 aufsetzbar ist.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel,
analog der Fig. 2 bis 4, wobei die polygonale Querschnitts
form in Form eines Zehn-Ecks ausgestaltet ist. Der Naben
bereich einer hierzu passenden Schleifscheibe 1 ist in den
Fig. 12 und 13 analog zu den Fig. 7 und 8 dargestellt.
Die Fig. 14 bis 16 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
mit einer Zwölf-Eck-Polygonform des freien Endes 4 der Spin
del 3. In den Fig. 17 und 18 ist der Nabenbereich einer
hierzu passenden Schleifscheibe 1 mit einer zwölfeckigen
polygonalen Ausnehmung dargestellt.
Die Fig. 19 und 20 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Spindel. Hierbei ist diese mit zwei
gegenüberliegenden Nuten 9 versehen, welche geradlinig oder
gewendelt ausgebildet sein können. Demgemäß ist, wie in den
Fig. 21 bis 24 gezeigt, die Schleifscheibe 1 mit gegenüber
liegenden Vorsprüngen 10 versehen, welche in die Nuten 9
eingreifen. Hierdurch ergibt sich eine bajonettverschlußar
tige Verbindung.
Claims (11)
1. Schleifvorrichtung für Dentalzwecke, mit einer Schleif
scheibe (1) mit einer zentrischen Ausnehmung (2) und mit
einer mittels eines Dentalwerkzeugs drehbar antreibbaren
Spindel (3), auf deren freies Ende (4) die Schleif
scheibe (1) lösbar aufsteckbar ist, wobei das freie Ende
(4) der Spindel (3) mittels zumindest eines axialen
Längsschlitzes (5) radial elastisch in seinem Durchmesser
veränderbar ist und einen polygonalen Querschnitt auf
weist und wobei die Ausnehmung (2) der Schleifscheibe
(1) mit einer zu dem Querschnitt des freien Endes (4)
der Spindel (3) passenden polygonalen Kontur versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung einer
Not-Kupplung der Querschnitt des freien Endes (4) der
Spindel (3) und/oder die Kontur der Schleifscheibe (1)
mit einer, bezogen auf den jeweiligen Durchmesser,
großen Polygon-Eckenzahl mit 8 bis 12 Ecken versehen sind
und daß das freie Ende (4) der Spindel (3) mittels des
Längsschlitzes (5) zur Lösung des polygonalen
Querschnitts von der polygonalen Kontur der
Schleifscheibe (1) verformbar ist.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Querschnitt des freien Endes (4) der Spin
del (3) und die Kontur der Schleifscheibe (1) im wesent
lichen gleich sind.
3. Schleifvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Querschnitt des freien Endes (4) der Spin
del (3) und die Kontur der Schleifscheibe (1) unter
schiedlich sind.
4. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des polygonalen
Querschnitts des freien Endes (4) der Spindel (3) größer
ist, als der Durchmesser der polygonalen Kontur der
Ausnehmung (2) der Schleifscheibe (1).
5. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Ausnehmung (2)
der Schleifscheibe (1) Teil einer Nabe (6) ist, welche mit
der Schleifscheibe (1) verbunden ist.
6. Schleifvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (6) fest mit der Schleifscheibe (1) verbunden
ist.
7. Schleifvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (6) lösbar mit der Schleifscheibe (1)
verbunden ist.
8. Schleifscheibe für Dentalzwecke für eine Schleifvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1-7, mit einer zentrischen
Ausnehmung zum lösbaren Aufstecken der Schleifscheibe auf
eine drehbare Spindel, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmung (2) der Schleifscheibe (1) zur Ausbildung einer
Not-Kupplung mit einer polygonalen Kontur mit einer großen
Polygon-Eckenzahl mit 8 bis 12 Ecken versehen ist.
9. Schleifscheibe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die zentrische Ausnehmung (2) der Schleifscheibe (1) Teil
einer Nabe (6) ist, welche mit der Schleifscheibe (1)
verbunden ist.
10. Schleifscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nabe (6) fest mit der Schleifscheibe (1) verbunden ist.
11. Schleifscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nabe (6) lösbar mit der Schleifscheibe (1) verbunden
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997111912 DE19711912C2 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Schleifvorrichtung für Dentalzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997111912 DE19711912C2 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Schleifvorrichtung für Dentalzwecke |
Publications (2)
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|---|---|
| DE19711912A1 DE19711912A1 (de) | 1998-09-24 |
| DE19711912C2 true DE19711912C2 (de) | 2002-06-27 |
Family
ID=7824191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997111912 Expired - Fee Related DE19711912C2 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Schleifvorrichtung für Dentalzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19711912C2 (de) |
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| DE1930881A1 (de) * | 1969-06-18 | 1970-12-23 | Roland Woitowitz | Anordnung zur elektronischen Berechnung des Atemwiderstandes und des thorakalen Gasvolumens mit einem Ganzkoerperplethysmographen |
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- 1997-03-21 DE DE1997111912 patent/DE19711912C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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| DE19711912A1 (de) | 1998-09-24 |
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