DE19711401A1 - Verfahren und Vorrichtung zur räumlichen Darstellung von insbesondere Ultraschall-Schnittbildern vorzugsweise zwecks Erkennung von Lage und Form der Organe des menschlichen Körpers - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur räumlichen Darstellung von insbesondere Ultraschall-Schnittbildern vorzugsweise zwecks Erkennung von Lage und Form der Organe des menschlichen KörpersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
räumlichen Darstellung von Schnittbildern, insbesondere
Ultraschall-Schnittbildern, vorzugsweise zur Erkennung von Lage
und Form der Organe des menschlichen Körpers, bei dem ein bild
gebendes System über das zu untersuchende Objekt, vorzugsweise
den menschlichen Körper, bewegt wird.
Für die medizinische Diagnostik ist es in vielen Fällen not
wendig, Lage, Form und inneren Aufbau von Organen zu kennen.
Hierfür werden immer häufiger bildgebende Verfahren, die
Schnittbilder erzeugen, wie z. B. Ultraschall, Kernspin
tomographie (NMR) oder Computertomographie (CT), erfolgreich
eingesetzt. Mittels solcher sogenannter Schnittbildverfahren ge
lingt es, anatomische Strukturen des Menschen nichtinvasiv, d. h.
ohne die Integrität des Körpers zu beeinträchtigen, sichtbar zu
machen. Typisch für die Erzeugung von Schnittbildern ist, daß
sie, bedingt durch das Aufzeichnungsverfahren, nicht eine unend
lich dünne Ebene durch den Körper legen, sondern eine bildliche
Scheibe aus dem Körper abbilden. Diese Scheibe bezeichnet man
als Schichtbild.
Bei den dargestellten Organen handelt es sich beispielsweise
um innere Organe, Gefäße, Knochen usw., die naturgemäß eine
räumliche Ausdehnung besitzen. Demgegenüber erlauben Schnitt
bildverfahren aber nur die Sicht auf eine einzige, meist ebene
Schnittfläche durch diese Organe. Um die bildlich erfaßten
Strukturen in ihrer räumlichen Gestalt darzustellen, bietet es
sich an, eine Reihe von Schichtbildern mit verschiedenen Raum
lagen aufzuzeichnen. Liegen diese Bilder mit unterschiedlichen
Orientierungen im Raum, kann aus ihnen eine räumliche Ansicht
konstruiert werden: Das Organ wird hierzu aus seinen Querschnit
ten zusammengesetzt, indem zum Beispiel seine Konturen von
Schicht zu Schicht miteinander verbunden werden.
Notwendige Voraussetzung für die räumliche Rekonstruktion von
Objekten, die nur durch flächenhafte Schnitte vermessen wurden,
ist die bekannte Raumlage dieser Schnitte. Die Lage ist bekannt,
wenn die Schnitte in definierter Position aufgezeichnet werden,
wie z. B. bei CT und NMR üblich ist. Dabei wird der Patient, der
ruhig auf einem verfahrbaren Tisch liegt, mit dem Tisch
schrittweise in definierten Abständen durch die jeweilige Auf
nahmeeinheit verschoben. Nach jedem Schritt werden ein Schicht
bild und die Position des Tisches aufgezeichnet.
Solch ein Vorgehen ist auch in der Ultraschalldiagnostik
möglich. Allerdings ruht der Patient im allgemeinen, und der
Ultraschallkopf wird auf einer vorgegebenen Bahn von einem
Gestänge über den Patienten geführt. Nachteil solch einer
Bildaufzeichnung ist der Verlust der sonst bei der ärztlichen
Untersuchung freien Bewegung des Schallkopfes. Daher werden hier
Verfahren gesucht, die es erlauben, den Schallkopf weiterhin
frei zu bewegen. Bei solchen Verfahren muß die Schallkopf
bewegung gemessen und aufgezeichnet werden. Realisiert wurden
hierfür Meßsysteme, die mittels elektromagnetischer oder
akustischer Wellen Reflektoren oder Empfänger anpeilen. Wird ein
Reflektor oder Sender fest auf einem Schallkopf montiert und
seine Bewegung vermessen, wird damit indirekt auch die Schall
kopfbewegung vermessen. Beide Verfahren besitzen spezifische
Nachteile:
Ortungssysteme, die hochfrequente elektromagnetische Wellen
einsetzen, arbeiten in metallischen Umgebungen (Tisch, Bett
usw.) unpräzise und können wegen elektromagnetischer Unver
träglichkeit auf intensivmedizinischen Abteilungen oder in
der Nähe von Kernspintomographen nicht problemlos eingesetzt
werden.
Peilsysteme, die elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen
im oder unterhalb des sichtbaren Bereiches (z. B. infrarot)
einsetzen bzw. akustische Systeme setzen voraus, daß der
Strahlenweg nicht unterbrochen wird. Ein typisches Problem
bei der Anwendung solcher Verfahren ist beispielsweise, daß
der Untersucher oder medizinisches Hilfspersonal in den
Strahlengang tritt und dadurch die Messung unterbrochen
wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lage- und
Orientierungs-Meßverfahren zu finden, das in der Lage ist, die
freie Bewegung des Schallkopfes zu messen und dabei keine elek
tromagnetischen Wellen aussendet bzw. mit solchen interferiert,
und das nicht nach einem Peilprinzip arbeitet.
In Lösung dieser Aufgabenstellung ist ein Verfahren gefunden
worden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Aufzeichnungs
einheit des Systems zur Bildaufzeichnung und zur räumlich rich
tigen Anordnung der einzelnen Schnittbilder über einem vorüber
gehend am menschlichen Körper angeordneten Fixpunkt geschwenkt
wird, daß dabei die Bilddaten und durch sensorische Erfassung
die Lagedaten des bilderzeugenden Systems gleichzeitig und
synchronisiert erfaßt werden, und daß die in den Bilddaten ge
suchten Strukturen, systematisch mit bekannten Methoden der
computerbasierten Bildverarbeitung gefunden und interpretiert
werden.
Bei diesem Verfahren werden handelsübliche Winkel- oder
Rotationsgeschwindigkeitssensoren verwendet, mit denen der
Ultraschallkopf bestückt wird. Solche Sensoren können
ausschließlich Rotationen um eine Drehachse erfassen. Damit ist
die Bewegungsmessung prinzipiell auf drei rotatorische
Freiheitsgrade beschränkt. Verschiebungen können nicht erfaßt
werden, sondern müssen mit Hilfe von Orientierungspunkten, die
sich in den Bildern befinden, errechnet werden. Die verwendeten
Signale haben damit eine Reichweite, die auf das Meßsystem
beschränkt bleibt. Winkelgeschwindigkeits-Sensoren benötigen
keine Referenzpunkte im Raum, arbeiten also umgebungsunabhängig.
Im Handel sind sehr kleine Sensoren erhältlich, die
beispielsweise Abmessungen von nur 20 × 10 × 10 mm aufweisen,
und die sich deshalb am Ultraschallkopf montieren lassen, ohne
die Bewegungsfreiheit des Untersuchers einzuschränken.
Die räumlich richtige Anordnung der einzelnen Schichtbilder
erfolgt durch die gleichzeitige und synchronisierte Erfassung
von Bild- und Lagedaten. Hierzu wird der Ultraschallkopf mit bis
zu drei paarweise orthogonal (bzw. nicht parallel zueinander)
angeordneten Winkelgeschwindigkeits-Sensoren bestückt. Die
Synchronisation von Bild- und Lagedaten erfolgt durch eine ge
meinsame Uhr (gemeinsamer elektronischer Takt) bzw. einen ge
meinsamen Trigger (externe elektronische Synchronisation).
Wird die manuelle Bewegung des Schallkopfes so ausgeführt,
daß der Kopf um einen Fixpunkt nur gedreht, nicht aber verscho
ben wird, kann aus den Winkeln die Orientierung des Schallkopfes
berechnet werden. Die Fixpunktlage wird kontrolliert über den
Schallschatten einer kleinen (ca. 1 × 1 mm) schalldichten Marke,
die zur Untersuchung zum Beispiel direkt oder mit einem Pflaster
auf den Körper aufgeklebt wird. Die Winkel errechnet man aus den
Winkelgeschwindigkeiten durch gewichtete Summation. Jedem Bild
werden so seine zugehörigen Orientierungswinkel zugeordnet,
seine korrekte Bildlage ist kontrolliert.
Zur Bildaufzeichnung wird der Schallkopf, zur Beschränkung
der Bewegung auf eine Rotation sinnvoll um seine Achsen
geschwenkt, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist.
Die Zeichnung zeigt einen Schallkopf 1 mit seiner unten
liegenden Schallsende- und Empfangsfläche. Sie wird zur Unter
suchung auf die Haut des Patienten aufgesetzt, und von ihr aus
erfolgt der Bildaufbau. Unter dieser Fläche ist zur Verdeut
lichung ein Ultraschallbild 2 eingezeichnet, wie es während der
Untersuchung aufgezeichnet wird. Markiert wurden ferner die
beiden Rotationen (dünn strichpunktiert und dünn gestrichelt)
die während der Untersuchung mit dem Schallkopf ausgeführt
werden und die durch die Winkelgeschwindigkeits-Sensoren
gemessen werden.
Das fett durchgezogen gezeichnete Koordinatensystem ist ein
raumfestes Bezugskoordinatensystem, das fett gestrichelt ge
zeichnete Koordinatensystem bewegt sich mit dem Schallkopf mit
(Objektkoordinatensystem). Die Relativbewegung der Koordinaten
systeme, markiert durch die dünn strichpunktiert und dünn
gestrichelt gezeichneten Pfeile, wird durch die Sensoren
gemessen. Mit den Meßwerten kann die Lage des Schallkopfes bzgl.
des Bezugskoordinatensystems berechnet werden. Die wesentliche
Bewegung wird sinnvollerweise um die Auflageachse des
Schallkopfes durchgeführt, da diese Bewegung vom Untersucher am
einfachsten handhabbar ist. (Als Auflageachse wird hier die
Achse durch die Oberfläche der Schallfläche des Kopfes
bezeichnet; sie liegt parallel zu einer der drei strichpunktiert
gezeichneten Koordinatenachsen). Die direkte Lagebeziehung
zwischen Ultraschallbild und Schallkopf ist offensichtlich, so
daß abschließend auch die Lage der Bilder bekannt ist.
Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird zur Darstellung räumlich ausgedehnter Organe die Aufzeich
nungseinheit mindestens einmal über mindestens einen Fixpunkt
geführt, wobei in jedem Bilddatenvolumen Strukturen aufgezeich
net werden, daß eine Auswertung der getrennten Bilddatenvolumina
erfolgt, und daß die Bilddatenvolumina räumlich zu einem
weiteren Bilddatenvolumen zusammengesetzt werden.
Damit werden zur Darstellung räumlich ausgedehnter Objekte
alle Bilder gemäß ihrer Orientierung angeordnet. Die Berechnung
einer räumlichen Visualisierung kann nun prinzipiell auf zwei
Arten geschehen. Einerseits kann das Datenvolumen ohne voran
gehende Bildanalyse seines Inhaltes direkt dargestellt werden,
wie dies durch sogenanntes Volume-Rendering geschieht. Anderer
seits kann nach bestimmten Objekten, die sich in dem Datenvolu
men befinden müssen, gezielt gesucht werden. Wurden sie
gefunden, kann man z. B. zur Aufwandsreduktion nur noch diese
Objekte darstellen (Surface-Rendering). Die Struktursuche stützt
sich auf charakteristische Formeigenschaften der Objekte, meist
deren Oberflächen, und ihre Darstellung in den Bilddaten.
Die o.g. Struktursuche kann genutzt werden, um die Beschrän
kung der Raumlagemessung auf ausschließlich rotatorische Frei
heitsgrade zu überwinden.
Hierzu werden zwei oder mehr Rotations-Bildaufzeichnungen um
verschiedene Fixpunkte ausgeführt und in der Auswertung als ge
trennte Datenvolumina behandelt. Vorausgesetzt wird, daß in
jedem Bilddatenvolumen Strukturen aufgezeichnet werden, die auch
in mindestens einem weiteren Bilddatenvolumen dargestellt
wurden. Indem Strukturen und Strukturanteile, die in zwei ver
schiedenen Bilddatenvolumina gefunden wurden, untereinander
durch eine Umrechnung (z. B. eine affine Abbildung) zur Deckung
gebracht wurden, können die Bilddatenvolumina räumlich korrekt
zusammengesetzt werden.
Das Verfahren wird vereinfacht, wenn der Abstand der
jeweiligen Fixpunkte oder die Lage der jeweiligen Auflageachsen
bekannt ist. Allerdings ist deren Kenntnis nicht notwendig.
Durch Methoden der Bildverarbeitung lassen sich in jedem
Bilddatenvolumen charakteristische dreidimensionale Strukturen
finden. Diese Strukturen sind nach Voraussetzung auch in einem
anderen Datenvolumen enthalten und lassen sich in den jeweiligen
Objektkoordinatensystemen beschreiben. Gesucht wird nun
rechnerisch nach einer Verlagerung, durch die die beiden Struk
turen zur Deckung gebracht werden können. Dies ist gleichzeitig
die nicht gemessene Verlagerung.
Eine Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Er
fassung der Gestalt des Oberschenkelkopfes und der Hüftpfanne
des Säuglings.
Bei den Routineuntersuchungen von Neugeborenen und Säuglingen
interessiert die tatsächliche Gestalt des Hüftgelenkes, da dann
bei Fehlstellungen frühzeitig eine nichtoperative Therapie mit
hohen Erfolgsaussichten eingeleitet werden kann und spätere
operative Eingriffe vermieden werden können. Die Untersuchung
soll unter anderem zeigen, ob beide Gelenkpartner tatsächlich
diese Lagebeziehung zueinander aufweisen oder etwa der Kopf aus
der Pfanne zumindest teilweise herausgetreten ist.
Die genauesten Aussagen zur Gelenkgeometrie werden heute auf
grund einer Untersuchung (Untersuchungstechnik nach Graf)
getroffen, bei der mit einem Ultraschall-Gerät Schnittbilder des
Gelenks aufgezeichnet werden. Der Untersucher stellt hierbei
eine aussagekräftige Bildebene, die sogenannte Standard
schnittebene, ein. Das Gelenk wird befundet anhand von
Kennwerten (Linien und Winkeln), die aus dem Bild der
Standardschnittebene entnommen werden. Mit dem beschriebenen
Verfahren wird die Gestalt des Gelenkes bewertet. Hierbei wird
aber eine dreidimensionale Geometrie auf eine "Schnittfigur"
reduziert. In der Standardschnittebene werden Kennwerte aus den
Konturen des Gelenkes abgeleitet. Dieses Vorgehen bei der
Befundung ist allgemein anerkannt, da das Vorgehen
standardisiert ist und es zu im allgemeinen aussagekräftigen Er
gebnissen führt. Es ist jedoch schwierig, diese Standardschicht
ebene zu finden, was zur Beeinträchtigung der Diagnosequalität
und letztlich zu Diagnosefehlern führen kann. Zudem können
diejenigen Eigenschaften der Gelenkgestalt, die sich außerhalb
der Standardschnittebene ausprägen, so nicht beurteilt werden
und müssen derzeit zusätzlich erfaßt und dokumentiert werden.
Für solche Befunde gibt es entsprechend auch kein stan
dardisiertes Verfahren der Suche und Beschreibung.
Diese Einschränkung kann überwunden werden, wenn das Hüftge
lenk in einem Ultraschallbild-Volumen überstrichen wird. Dazu
wird der Schallkopf, zum Beispiel von der Hand des Untersuchers,
so über die Haut des Patienten geführt, daß in der Bildfolge das
gesamte Hüftgelenk zur Darstellung gelangt. Diese Bewegung wird
mit geeigneten Sensoren gemessen. Die Einzelbilder der fortlau
fenden Bewegung werden gemeinsam mit synchron gemessenen Para
metern der Bewegung aufgezeichnet und so eindeutig einander
zugeordnet. Die Raumlage der Schnittbilder folgt unmittelbar aus
der Lage des Schallkopfes. Damit ist das Bild- und Positionsda
tenrohmaterial für die folgende Auswertung vollständig erfaßt.
Um abschließend zu einer Auswertung zu gelangen, die die
räumlichen Verhältnisse des Hüftgelenkes beschreibt, müssen der
Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne aus den Einzelbildern auto
matisch extrahiert werden. Die Approximation dieser Strukturen
durch Kugeln bzw. Kugelschalenausschnitte erlaubt dann eine
weitergehende Befundung, der unter anderem die Kugelparameter
(Mittelpunkt, Durchmesser und der Ränder der Kugelschalenaus
schnitte) zugrunde gelegt werden.
Claims (11)
1. Verfahren zur räumlichen Darstellung von Schnittbildern,
insbesondere Ultraschall-Schnittbildern, vorzugsweise zur Er
kennung von Lage und Form der Organe des menschlichen Körpers,
bei dem ein bildgebendes System über das zu untersuchende
Objekt, vorzugsweise den menschlichen Körper, bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnungseinheit des Systems zur Bildaufzeichnung
und zur räumlich richtigen Anordnung der einzelnen Schnittbilder
über einem vorübergehend am menschlichen Körper angeordneten
Fixpunkt geschwenkt wird, daß dabei die Bilddaten und durch
sensorische Erfassung die Lagedaten des bilderzeugenden Systems
gleichzeitig und synchronisiert erfaßt werden, daß die Bilddaten
zu einem Bilddatenvolumen zusammengefügt werden, und daß die im
Bilddatenvolumen gesuchten Strukturen systematisch mit an sich
bekannten Methoden der computerbasierten Bildverarbeitung
gefunden und interpretiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das
bildgebende System ein zur medizinischen Diagnostik geeignetes
Ultraschallsystem mit einem Ultraschallkopf ist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungseinheit des Systems von
Hand über den Fixpunkt bewegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fixpunktlage, z. B. über einen kleinen Bildartefakt, der durch
spezifische Eigenschaften des Fixpunktes erzeugt wird,
kontrolliert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bildartefakt ein Schallschatten ist, der von einer kleinen, den
Fixpunkt definierenden schalldichten Marke erzeugt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Synchronisieren durch einen gemeinsamen elektronischen Takt
erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das
Synchronisieren über eine externe Synchronisation, insbe
sondere elektronische Synchronisation, vorzugsweise über einen
Trigger, erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Darstellung räumlich ausgedehnter Organe
die Aufzeichnungseinheit mindestens einmal über mindestens einen
Fixpunkt geführt wird, wobei in jedem Bilddatenvolumen
Strukturen aufgezeichnet werden, daß eine Auswertung der
getrennten Bilddatenvolumina erfolgt, und daß die
Bilddatenvolumina räumlich zu einem weiteren Bilddatenvolumen
zusammengesetzt werden.
9. Ultraschallkopf zur Durchführung des Verfahrens nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mit bis zu drei paar
weise orthogonal (bzw. nicht parallel zueinander) angeordneten
Winkelgeschwindigkeits-Sensoren bestückt ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bilddatenvolumen automatisch
ausgewertet und daraus an sich bekannte diagnostische Parameter
abgeleitet werden.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erfassung der Gestalt des
Oberschenkelkopfes und der Hüftpfanne des Säuglings in dem
Bildvolumen Strukturen des Säuglingshüftgelenkes automatisch
erfaßt werden, daß sowohl direkt als auch implizit erfaßte
Strukturen bestimmt werden, und daß diese in Relation zu bekann
ten diagnostischen Parametern gesetzt werden können.
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|---|---|---|---|
| DE1997111401 DE19711401C2 (de) | 1997-03-19 | 1997-03-19 | Verfahren und Vorrichtung zur räumlichen Darstellung von insbesondere Ultraschall-Schnittbildern vorzugsweise zwecks Erkennung von Lage und Form der Organe des menschlichen Körpers |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19711401C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001001859A1 (en) * | 1999-04-21 | 2001-01-11 | Auckland Uniservices Limited | Method and system of measuring characteristics of an organ |
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| US4100916A (en) * | 1976-04-27 | 1978-07-18 | King Donald L | Three-dimensional ultrasonic imaging of animal soft tissue |
| DE3719919A1 (de) * | 1987-06-15 | 1988-01-07 | Siemens Ag | Frei beweglicher ultraschall-applikator, insbesondere fuer die hueftdiagnostik |
| US5529070A (en) * | 1990-11-22 | 1996-06-25 | Advanced Technology Laboratories, Inc. | Acquisition and display of ultrasonic images from sequentially oriented image planes |
-
1997
- 1997-03-19 DE DE1997111401 patent/DE19711401C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE-Z.: Electromedica 63 (1995) 42, S. 58-59 * |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19711401C2 (de) | 2003-09-25 |
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Legal Events
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