DE19710171A1 - Manipulator mit Parallelstruktur - Google Patents
Manipulator mit ParallelstrukturInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Manipulator mit Parallelstruktur
und angetriebenen Führungselementen zum gemeinsamen (parallelen)
Führen einer Arbeitsplattform in einem durch die X-, Y- und
Z-Achse eines rechtwinkligen Koordinatensystems definierten Raum.
Manipulatoren mit Parallelstruktur (Parallelroboter) bauen auf
geschlossenen kinematischen Ketten auf. Mehrere Gelenkarme oder
Führungsketten bewegen gemeinsam (parallel) eine Arbeitsplatt
form gegenüber einer ruhenden Gestellplattform. Dabei ist im
allgemeinen jeder Führungskette ein Antrieb als Dreh- oder
Schubantrieb zugeordnet.
Zu den bekanntesten, auch auf internationalen Tagungen vorge
stellten Prototypen gehört der DELTA-Roboter von Clavel (Clavel,
R.: DELTA, a Fast Robot with Parallel Geometry. Proc. 18th ISIR,
1988, S. 91-100). Der DELTA-Roboter hat drei Bewegungsfreiheiten
und kann somit einen Punkt seiner Arbeitsplattform innerhalb des
nutzbaren Arbeitsraums in einem räumlichen X-Y-Z-Koordinatensy
stem positionieren. Die Orientierung der Arbeitsplattform bleibt
dabei unveränderlich parallel zur Gestellplattform. Hierfür sor
gen drei von drei Drehantrieben bewegte Führungsketten, die -
abgesehen von einem Antriebsarm - drei räumliche Parallelkurbel
getriebe darstellen.
Aus der Fachliteratur bekanntgeworden ist ferner der HEXA-Robo
ter von PIERROT (Pierrot, F;: Uchiyama, M.; Dauchez, P.; Four
nier, A.: A New Design of a 6-DOF Parallel Robot. Jl. of Robo
tics and Mechatronics 2 (1990) 4, S. 308-315). Der HEXA-Roboter
hat sechs Bewegungsfreiheiten und kann seine Arbeitsplattform
innerhalb des nutzbaren Arbeitsraums sowohl positionieren als
auch orientieren hinsichtlich der Winkelstellungen um die X-, Y-
und Z-Achse. In einer symmetrischen Ausführung besitzt der Robo
ter sechs gleichartige, von sechs Drehantrieben bewegte Füh
rungsketten zwischen Gestellplattform und Arbeitsplattform.
Einen zusammenfassenden Überblick über Parallelroboter geben
zwei Ausgaben der Zeitschrift Journal of Robotic Systems (New
York (NY), USA: John Wiley & Sons, Inc., 10, 1993, 5; 12, 1995,
12).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen Mani
pulator der eingangs beschriebenen Bauart zu entwickeln, der ein
hochgenaues Handhaben und Führen (Positionieren und Orientieren)
im Raum ermöglicht und insbesondere auch als Parallel-Minirobo
ter besonders für das Handhaben kleiner und kleinster Objekte
geeignet ist.
Ausgehend von dem eingangs beschriebenen Manipulator wird diese
Aufgabe erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gelöst:
- a) drei gestellfeste, parallel zueinander und mit Abstand von einander angeordnete Schwenkachsen;
- b) jeder Schwenkachse ist eine um diese Schwenkachse schwenk bare Antriebsebene zugeordnet;
- c) jede dieser drei Antriebsebenen weist einen von einem er sten und einem zweiten Linearantrieb beaufschlagten Füh rungsstab auf, der mit seinem einen Ende über ein Kugelge lenk an der Arbeitsplattform angreift;
- d) die beiden Linearantriebe jeder Antriebsebene beaufschlagen jeweils ein aktives, auf der dieser Antriebsebene zugeord neten Schwenkachse verschiebbares Schubglied mit zwei nach geordneten Drehgelenken mit senkrecht aufeinanderstehenden Drehachsen;
- e) das erste dieser beiden Schubglieder greift an dem von dem genannten Kugelgelenk abgewandten Ende des zugeordneten Führungsstabes an, während das zweite Schubglied über einen Stützstab an einem Drehgelenk des Führungsstabes angreift;
- f) das Drehgelenk jeder Antriebsebene ist auf der halben Füh rungsstablänge positioniert, die der Länge des Stützstabes entspricht;
- g) der Abstand zwischen den beiden Schwenkachsen entspricht dem Abstand zwischen den beiden Kugelgelenken der beiden an der Arbeitsplattform angreifenden, diesen beiden Schwenk achsen zugeordneten Führungsstäbe.
Während bei allen bisher bekanntgewordenen Parallelrobotern für
das Abfahren einer Geraden oder einer Bahnkurve in einer Ebene
alle sechs Antriebe bewegt werden müssen, können erfindungsgemäß
für Bahnkurven, die Punkte der Arbeitsplattform in den drei be
vorzugten kartesischen X-Y-, X-Z- und Y-Z-Ebenen beschreiben
sollen, die Antriebe entkoppelt werden, d. h. es müssen nicht
alle sechs Antriebe bewegt werden. So lassen sich z. B. allgemei
ne ebene Bewegungen parallel zur X-Y-Ebene erzeugen, wenn die
zweiten Schubglieder die gleiche konstante Z-Koordinate besit
zen.
Die nicht angetriebenen (passiven) Gelenke sind Dreh-, Kardan-
oder Kreuzgelenke und Kugelgelenke, die durch vollkommen spiel
freie äquivalente Festkörpergelenke ersetzt werden können. Die
Anzahl der Führungsstäbe ist zumindest drei. Jeder Führungsstab
sowie jeder Stützstab sind gleichartig aufgebaut und lassen sich
einfach und somit kostengünstig und in Leichtbauweise fertigen.
Die Zugänglichkeit der Arbeitsplattform ist von fünf Seiten im
Raum gegeben, nämlich von oben/unten, rechts/links und von vorn.
Letzteres ist wichtig für das Zuführen von Material.
Abgesehen von der vorstehend beschriebenen Entkoppelung der An
triebe ist es grundsätzlich möglich, mit den sechs Linearantrie
ben innerhalb des nutzbaren Arbeitsraums eine beliebige Position
und Orientierung der Arbeitsplattform zu erreichen. Diese sechs
Linearantriebe ermöglichen maximal sechs Bewegungen der Arbeits
plattform im Raum, nämlich drei Schiebungen und drei Drehungen
bezüglich der X-, Y- und Z-Achse eines rechtwinkligen Koordina
tensystems (Freiheitsgrad F=6). Optional lassen sich - wie vor
stehend erläutert wurde - die Antriebe für eine Klasse von Bahn
kurven von Punkten der Arbeitsplattform entkoppeln (Freiheits
grad F<6).
Die dreifach geführte Arbeitsplattform eignet sich insbesondere
zum Handhaben kleiner und kleinster Objekte.
Die Positionierung der ersten Schwenkachse gegenüber den anderen
beiden Schwenkachsen ist grundsätzlich veränderbar.
Um eine hohe Dynamik zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, wenn
die Führung der Arbeitsplattform gegenüber einer ruhenden oberen
und unteren Plattform erfolgt, wobei die ersten Linearantriebe
jeder Antriebsebene an der oberen Plattform und die zweiten Li
nearantriebe an der unteren Plattform montiert sind.
Zur Erzielung einer hohen Struktursteifigkeit ist es vorteil
haft, wenn die beiden Schubglieder jeder Antriebsebene auf einer
gemeinsamen ortsfesten, in der zugeordneten Schwenkachse liegen
den Führungsstange geführt sind. Hierbei ist es ferner zweckmä
ßig, wenn die drei Führungsstangen die obere und die untere
Plattform starr miteinander verbinden und die von der Arbeits
plattform abgewandte Rückseite des Manipulators bilden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprü
che und werden in Verbindung mit weiteren Vorteilen der Erfin
dung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In der Zeichnung sind zwei als Beispiele dienende Ausführungs
formen der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen Parallelroboter
mit drei baugleichen Antriebsebenen;
Fig. 2 in Seitenansicht und in gegenüber Fig. 1 vergrö
ßertem Maßstab die erste der drei Antriebsebenen
und
Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Dar
stellung gemäß Fig. 2.
Der in Fig. 1 dargestellte Parallelroboter weist ein Gestell
auf, das sich aus einer oberen Plattform 1 und einer unteren
Plattform 2 zusammensetzt, die auf ihrer Rückseite in beliebiger
Weise miteinander verbunden sind. In diesem Gestell 1, 2 sind
sechs Linearantriebe 3, 4, 5, 6, 7, 8 angeordnet, von denen je
weils zwei Linearantriebe 3, 4 bzw. 5, 6 bzw. 7, 8 auf einer
gestellfesten Achse A bzw. B bzw. C angeordnet sind. Letztere
sind senkrecht zu den Plattformen 1, 2 ausgerichtet und liegen
parallel zueinander. Die Achse A bildet somit die Bewegungsachse
für die beiden Linearantriebe 3, 4, die Achse B bildet die Bewe
gungsachse für die Linearantriebe 5, 6 und die Achse C bildet
die Bewegungsachse für die Linearantriebe 7, 8. Die Linearan
triebe 3 bis 8 können Pneumatik- oder Hydraulikzylinder, Servo
motore mit drehender Abtriebswelle und nachgeordneten Kugelge
windespindeln, Servo-Linearmotore oder Piezo-Linearaktoren sein.
Jeder der Linearantriebe 3 bis 8 bewegt einen ihm zugeordneten
Linearführungsstab 9 bis 14 auf der zugeordneten Achse A, B bzw.
C.
Die drei oberen Linearführungsstäbe 9, 11, 13 sind jeweils über
zwei nachgeordnete Drehgelenke 15, 16, 17 mit senkrecht aufein
anderstehenden Drehachsen mit dem einen Ende eines Führungssta
bes 18, 19, 20 verbunden, die mit ihrem jeweils anderen Ende
über je ein Kugelgelenk 21, 22, 23 (drei Drehfreiheiten) eine
Arbeitsplattform 24 tragen. Die Gelenkkombinationen 9/15,
11/16, 13/17 können als Drehschubgelenk mit einer zusätzlichen,
senkrecht zur Drehschubachse angeordneten Drehachse, als reines
Schubgelenk mit einem zusätzlichen Kugelgelenk oder aber - wie
dargestellt - als reines Schubgelenk mit einem zusätzlichen
Kreuzgelenk ausgebildet sein.
Die drei unteren Linearführungsstäbe 10, 12, 14 sind jeweils
über eine den oberen Gelenkkombinationen entsprechende Gelenk
kombination 10/25, 12/26, 14/27 über jeweils einen Stützstab 28,
29, 30 an demjenigen Führungsstab 18, 19, 20 angelenkt, der mit
dem jeweils axial fluchtenden oberen Linearführungsstab 9, 11,
13 in Verbindung steht. Die Anlenkung jedes Stützstabes 28, 29,
30 an dem ihm zugeordneten Führungsstab 18, 19, 20 erfolgt über
ein Drehgelenk 31, 32, 33 (mit einer Drehfreiheit), dessen Ge
lenkachse die Längsmittellinie des zugeordneten Führungsstabes
18, 19, 20 senkrecht schneidet und zwar genau auf der halben
Länge des Führungsstabes. Die Länge 1 jedes Stützstabes 28, 29,
30 entspricht der halben Länge des zugeordneten Führungsstabes
18, 19, 20, wie die Fig. 2 und 3 deutlich machen.
Der Abstand x zwischen den beiden gestellfesten Achsen B und C
entspricht genau dem Abstand zwischen den beiden Kugelgelenken
22, 23, über die die beiden Führungsstäbe 19, 20 an der Arbeits
plattform 24 angreifen. Letztere dient als Werkzeug- oder Werk
stückhalter.
Insgesamt bildet diese Konstruktion ein räumliches Führungsge
triebe auf der Basis geschlossener kinematischer Ketten mit
sechs Freiheiten. Die Konstruktion umfaßt drei baugleiche An
triebsebenen, die jeweils ein gleichschenkliges Dreieck mit den
Dreieckspunkten 15, 25, 31 bzw. 16, 26, 32 bzw. 17, 27, 33 bil
den.
Die Linearführungsstäbe 9 bis 14, die Führungsstäbe 18, 19, 20
sowie die Stützstäbe 28, 29, 30 können jeweils aus Stangenmate
rial mit Kreisquerschnitt bestehen. Um die Drehung der Antriebs
ebenen 15/25/31, 16/26/32 und 17/27/33 um die ihnen zugeordneten
gestellfesten Achsen A, B, C zu ermöglichen, sind die Enden der
Linearführungsstäbe 9 bis 14 an diesen Anschlußstellen mit ge
eigneten Lagerelementen versehen.
Fig. 2 zeigt die erste der drei baugleichen Antriebsebenen der
Ausführungsform gemäß Fig. 1. Aus getriebetechnischer Sicht
handelt es sich bei dieser Antriebsebene um ein ebenes fünf
gliedriges Getriebe mit zwei Linearantrieben in Form aktiver
Schubgelenke und drei passiven Drehgelenken. Dabei sind die in
Fig. 2 mit der Länge l gekennzeichneten Glieder in allen drei
Antriebsebenen gleich lang. Die drei Dreiecke, die jeweils um
eine der Achsen A, B, C verschwenken, bleiben während der Bewe
gung des Roboters aufrechterhalten.
Fig. 3 zeigt eine gegenüber Fig. 2 abgewandelte Ausführungs
form. Hier liegt in der Achse A eine zwischen der oberen Platt
form 1 und der unteren Plattform 2 fest montierte Führungsstange
34, auf der die Schubglieder mit den Kreuzgelenken 15, 25 durch
den ihnen zugeordneten Linearantrieb 3 bzw. 4 und den zwischen
geschalteten Linearführungsstab 9 bzw. 10 verschoben werden kön
nen. Die Linearführungsstäbe 9, 10 liegen in diesem Fall also
parallel zur Achse A bzw. zu der Führungsstange 34. Die beiden
anderen Antriebsebenen sind analog ausgebildet, so daß der so
ausgebildete Parallelroboter in seinen Achsen A, B und C jeweils
eine starre Führungsstange 34 aufweist.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, daß alle sechs
Linearantriebe 3 bis 8 in der Gestellplattform gelagert sind,
also bei den Arbeitsbewegungen des Parallelroboters nicht mit
bewegt werden. Dadurch sind eine hohe Dynamik und durch die Iso
lierung der Antriebe vom Arbeitsraum auch eine hohe Reinraum
tauglichkeit gewährleistet. Das Parallelprinzip führt zu einer
hohen Struktursteifigkeit, die bei einer Ausführungsform gemäß
Fig. 3 durch die Anordnung der drei starren Führungsstangen 34
noch erhöht wird.
Die Drehgelenke 31, 32, 33 bilden die Mittelpunkte der drei
gleich langen Führungsstäbe 18, 19, 20 und befinden sich somit
auch stets in der Z-Mitte der zugeordneten Gelenke 15/25, 16/26
und 17/27 auf den zueinander parallelen Achsen A, B und C. Die
Führungsstäbe 19, 20 bilden Teile eines räumlichen Parallelkur
belgetriebes, bleiben also parallel zueinander, da der Abstand x
zwischen den Achsen B und C dem Abstand zwischen den Kugelgelen
ken 22 und 23 auf der Arbeitsplattform 24 entspricht. Da auch
die Stützstäbe 28, 29, 30 gleich lang und halb so lang sind wie
die Führungsstäbe 18, 19, 20, können für Bahnkurven, die Punkte
der Arbeitsplattform 24 in den drei bevorzugten kartesischen X-
Y-, X-Z- und Y-Z-Ebenen beschreiben sollen, die Linearantriebe 3
bis 8 entkoppelt werden; es müssen also nicht alle sechs Linear
antriebe bewegt werden. So lassen sich z. B. allgemeine ebene
Bewegungen parallel zur X-Y-Ebene erzeugen, wenn die Gelenke 25,
26, 27 die gleiche konstante Z-Koordinate besitzen.
Claims (6)
1. Manipulator mit Parallelstruktur und angetriebenen Füh
rungselementen zum gemeinsamen (parallelen) Führen einer
Arbeitsplattform (24) in einem durch die X-, Y- und Z-Achse
eines rechtwinkligen Koordinatensystems definierten Raum,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) drei gestellfeste, parallel zueinander und mit Abstand voneinander angeordnete Schwenkachsen (A, B, C);
- b) jeder Schwenkachse (A, B, C) ist eine um diese Schwenkachse schwenkbare Antriebsebene (A/18, 28; B/19, 29; C/20, 30) zugeordnet;
- c) jede dieser drei Antriebsebenen (A/18, 28; B/19, 29; C/20, 30) weist einen von einem ersten und einem zwei ten Linearantrieb (3, 4; 5, 6; 7, 8) beaufschlagten Führungsstab (18; 19; 20) auf, der mit seinem einen Ende über ein Kugelgelenk (21; 22; 23) an der Arbeits plattform (24) angreift;
- d) die beiden Linearantriebe (3, 4; 5, 6; 7, 8) jeder Antriebsebene (A/18, 28; B/19, 29; C/20, 30) beauf schlagen jeweils ein aktives, auf der dieser Antriebs ebene zugeordneten Schwenkachse (A, B, C) verschieb bares Schubglied (9, 10; 11, 12; 13, 14) mit zwei nachgeordneten Drehgelenken (15, 25; 16, 26; 17, 27) mit senkrecht aufeinanderstehenden Drehachsen;
- e) das erste dieser beiden Schubglieder (15; 16; 17) greift an dem von dem genannten Kugelgelenk (21; 22; 23) abgewandten Ende des zugeordneten Führungsstabes (18; 19; 20) an, während das zweite Schubglied (25; 26; 27) über einen Stützstab (28; 29; 30) an einem Drehgelenk (31; 32; 33) des Führungsstabes (18; 19; 20) angreift;
- f) das Drehgelenk (31; 32; 33) jeder Antriebsebene (A/18, 28; B/19, 29; C/20, 30) ist auf der halben Führungs stablänge (1) positioniert, die der Länge (1) des Stützstabes (28, 29, 30) entspricht;
- g) der Abstand (x) zwischen den beiden Schwenkachsen (B, C) entspricht dem Abstand (x) zwischen den beiden Ku gelgelenken (22, 23) der beiden an der Arbeitsplatt form (24) angreifenden, diesen beiden Schwenkachsen (B, C) zugeordneten Führungsstäbe (19, 20).
2. Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Schubglied (9, 10; 11, 12; 13, 14) nachgeordneten
Drehgelenke (15, 25; 16, 26; 17, 27) Kardan- oder Kreuzge
lenke sind.
3. Manipulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachsen der Drehgelenke (31, 32, 33) der Füh
rungsstäbe (18, 19, 20) die Längsmittellinie des zugeord
neten Führungsstabes (18, 19, 20) senkrecht schneiden.
4. Manipulator nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Führung der Arbeitsplattform (24) gegenüber
einer ruhenden oberen und unteren Plattform (1, 2) erfolgt,
wobei die ersten Linearantriebe (3, 5, 7) jeder Antriebs
ebene (A/18, 28; B/19, 29; C/20, 30) an der oberen Platt
form (1) und die zweiten Linearantriebe (4, 6, 8) an der
unteren Plattform (2) montiert sind.
5. Manipulator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die beiden Schubglieder (15, 25;
16, 26; 17, 27) jeder Antriebsebene (A/18, 28; B/19, 29;
C/20, 30) auf einer gemeinsamen ortsfesten, in der zugeord
neten Schwenkachse (A, B, C) liegenden Führungsstange (34)
geführt sind.
6. Manipulator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die drei Führungsstangen (34) die obere und die untere
Plattform (1, 2) starr miteinander verbinden und die von
der Arbeitsplattform (24) abgewandte Rückseite des Manipu
lators bilden.
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|---|---|---|---|
| DE1997110171 DE19710171C2 (de) | 1997-03-12 | 1997-03-12 | Manipulator mit Parallelstruktur |
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| DE19710171C2 DE19710171C2 (de) | 2002-02-07 |
Family
ID=7823099
Family Applications (1)
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