DE19710168C1 - Behandlungsvorrichtung für eine textile Warenbahn - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Behandlungsvor
richtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechen
den Art.
Eine derartige Behandlungsvorrichtung ist aus der DE-
AS 11 13 201 bekannt. Die umlaufende Exzenterwelle hat zu
ihrer Umlaufachse exzentrische Bereiche, auf denen mittels
Wälzlagern die Trommelwelle gelagert ist. Beim Umlauf der
Exzenterwelle voll führen also die Trommelwelle und damit
die auf ihr abgestützte Trommel eine Exzenterbewegung.
Gleichzeitig dreht sich die Trommel, wobei sie von der
Warenbahn mitgenommen werden, aber auch selbst angetrieben
sein kann. Die Warenbahn umschlingt die Trommel und wird
bei deren Exzenterbewegung in der in dem Behälter befind
lichen Behandlungsflüssigkeit senkrecht zu ihrer Ebene
hin- und herbewegt, wodurch sich ein verstärkter Flotten
austausch und eine verbesserte Behandlungswirkung, ins
besondere Waschwirkung ergibt.
Durch die exzentrisch umlaufende Trommel entstehen
starke Schwingungen, die eine besondere Fundamentierung
der bekannten Vorrichtung erforderlich machten. Außerdem
waren die Teile der Vorrichtung erheblichen Wechselbean
spruchungen über lange Zeit ausgesetzt, was an das Materi
al besondere Anforderungen stellte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schwin
gungsbedingten Probleme der bekannten Ausführungsform zu
verringern.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiederge
gebene Erfindung gelöst.
Hierdurch ist die Lagerung der Trommelwelle auf der
Exzenterwelle von einem Teil des Gewichtes der Trommel und
der Trommelwelle von einem Teil der Massenkräfte entlast
bar. Die auf die Exzenterwelle fortgeleiteten Massenkräfte
der Trommel und der Trommelwelle werden gedämpft auf den
Maschinenständer weitergeleitet. Schon hierdurch ist eine
bedeutende Verbesserung der Schwingungsauswirkungen er
zielt.
In der bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 2
ist die Trommelwelle elastisch nachgiebig an dem Maschi
nenständer aufgehängt, d. h. die elastisch nachgiebige
Abstützung befindet sich oberhalb der Trommelwelle und ist
auf Zug beansprucht.
Eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung ist Gegen
stand des Anspruchs 3. Die hohlen Elemente, nämlich die
Stäbe und die Trommelwelle, bilden Auftriebskörper, die
einen erheblichen Anteil des Gewichts der Trommel und der
Trommelwelle übernehmen können, wenn die Trommel in ihrem
Betriebszustand in die Behandlungsflüssigkeit eingetaucht
ist.
Die hohlen Stäbe sind für sich genommen aus der DE 44
13 871 C1 bekannt, die allerdings hinsichtlich der Lage
rung der Trommel und der Erzeugung der Exzenterbewegung
von dem gattungsgemäßen Stand der Technik abweicht.
Eine weitere wesentliche Ausgestaltung ist in An
spruch 4 beschrieben. Wenn die Trommel einen ein endloses
dehnelastisches Antriebszugglied, wie z. B. einen Riemen
oder mehrere parallele Rundriemen aufweist, kann dieses
Antriebszugglied zugleich als elastische Abstützung die
nen, die zumindest einen Teil des Gewichtes der Trommel
und der Trommelwelle abfängt.
Der Antrieb ist nur an einem Ende der Trommel vor
gesehen. An anderen Ende kann die elastische Abstützung in
der in Anspruch 5 wiedergegebenen Weise durch Federn ge
bildet sein, insbesondere durch Zugfedern, an denen gemäß
Anspruch 6 das Drehlager aufgehängt ist.
Eine in der Praxis in Betracht kommende Bemessung des
Auftriebsvolumens und der Belastung der dehnelastischen
Abstützungen an den beiden Enden der Trommelwelle ist in
Anspruch 7 wiedergegeben. Ein wesentlicher Teil des Ge
wichtes der Trommel und der Trommelwelle sollen also durch
den Auftrieb ausgeglichen werden, während nur ein geringe
rer Teil von der dehnelastischen Abstützung abzufangen
ist.
Zur Verringerung der Schwingungsentwicklung sind an
der Exzenterwelle gemäß Anspruch 8 Ausgleichsmassen vor
gesehen.
Derartige Ausgleichsmassen an Behandlungsvorrichtun
gen der in Rede stehenden Art sind allerdings aus der
Praxis schon bekannt.
Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung ist die Kom
bination der vorbehandelten Merkmale, nämlich der Nutzung
des Auftriebs von Trommel und Trommelwelle, der elastisch
nachgiebigen Abstützung der beiden Enden der Trommelwelle
und der Ausgleichsmassen an der Exzenterwelle. Diese Merk
male zusammengenommen führen zu einer Vorrichtung, die im
Betrieb kaum noch wesentliche Schwingungen an die Umgebung
abgibt und insbesondere keiner aufwendigen separaten Fun
damentierung mehr bedarf.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Vor
richtung;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II
in Fig. 1.
Die als Ganzes mit 100 bezeichnete Behandlungsvor
richtung umfaßt ein Maschinengestell 1, welches zwei ein
ander parallele, aufrecht einander gegenüberstehende Sei
tenwangen 1′, 1′′ besitzt, die durch Querträger 2, 3, 4
miteinander verbunden sind. Zwischen den Seitenwangen 1′,
1′′ erstreckt sich ein dem Querschnitt etwa U-förmiger,
nach oben offener Behälter 5, der von den Querträgern
2, 3, 4 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise abgestützt
ist und bis zu einer Füllstandshöhe 6 mit einer Behand
lungsflüssigkeit F1, z. B. einer Waschflüssigkeit, füllbar
ist.
In dem Behälter 5 ist eine als Ganzes mit 10 bezeich
nete Trommel gelagert, die auf einer als Hohlwelle ausge
bildeten Trommelwelle 15 abgestützt ist. Der Umfang der
Trommel 10 besteht aus dicht nebeneinander angeordneten
achsparallelen Stäben 11, die als geschlossene Rohre aus
gebildet und an drei zur Achse senkrechten Tragscheiben
12, 13, 14 auf der Trommelwelle 15 abgestützt sind. Die
Stäbe 11 bilden zusammen eine zylindrische Hüllfläche,
über die in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise eine Waren
bahn W geschlungen ist. Der Umschlingungswinkel beträgt in
dem Ausführungsbeispiel etwa 300°, d. h. der ganze untere
Teil der Warenbahn W liegt auf der Trommel 10 auf und ist
dabei in die Behandlungsflüssigkeit F1 eingetaucht. Der
große Umschlingungswinkel wird durch zwei zur Trommelachse
parallele einander benachbart dicht oberhalb der Trommel
10 angeordnete Umlenkrollen 16, 17 zustandegebracht. Diese
sind in dem Ausführungsbeispiel symmetrisch oberhalb der
Trommel 10 angeordnet. Es kommt jedoch auch eine zur Seite
verschobene Anordnung in Betracht. Eine asymmetrische
Anordnung kann sich auf den Behandlungsprozeß vorteilhaft
auswirken, weil durch die Schwerkraft der Warenbahn, im
oberen Trommelbereich, ein inniger Kontakt zwischen Waren
bahn W und Trommel 10 erreicht wird und damit der Flotten
austausch in der Warenbahn W gesteigert wird. Oberhalb der
Umlenkrollen 16, 17 sind mit größerem Abstand voneinander
in dem Maschinengestell 1 noch zwei weitere Umlenkrollen
18, 19 vorgesehen, über die die Warenbahn W im Pfeilsinne
in die Vorrichtung ein- bzw. aus ihr herausgeleitet wird
und die auch als Breitstreckwalzen oder -einrichtungen
ausgebildet sein können.
Der Behälter 5 hat an seinen in Achsrichtung der
Trommelwelle 15 gelegenen Enden im wesentlichen ebene nahe
den Gestellwangen 1′, 1′′ angeordnete Stirnwandungen 7, 8,
die von den Enden 15′, 15′′ der Trommelwelle 15 durchgrif
fen sind. Die Enden 15′, 15′′ reichen bis in den Bereich
der Gestellwangen 1′, 1′′ hinein.
Die Durchtrittsstellen der Trommelwelle 15 durch die
Stirnwandungen 7, 8 sind durch Dichtungsanordnungen 9 abge
dichtet, die in dem Ausführungsbeispiel als Gleitringdich
tungen ausgebildet sind, die eine geringe Verlagerung der
Trommelwelle 15 senkrecht zu ihrer Achse gegenüber den
Stirnwandungen 7, 8 zulassen.
Die Trommelwelle 15 ist der Länge nach von einer
Exzenterwelle 20 durchgriffen, die an den Enden aus der
Trommelwelle 15 hervorsteht und dort durch außenseitig an
den Gestellwangen 1′, 1′′ angebrachte feststehende Dreh
lager 21, 22 um eine Achse A drehbar abgestützt ist. Zum
Antrieb der Exzenterwelle 20 dient ein Getriebemotor 23.
Axial innerhalb der Drehlager 21, 22 weist die Exzen
terwelle 20 zylindrische Bereiche 24, 25 auf, die gegenüber
den Enden 20′, 20′′ der Exzenterwelle 20 in gleicher Rich
tung exzentrisch versetzt sind, wie durch die doppelte
Achslinie in Höhe der Bereiche 24, 25 angedeutet sein soll.
Die Enden 15′, 15′′ der Trommelwelle 15 sind auf den
Bereichen 24, 25 über Drehlager 26, 27 drehbar gelagert.
Wenn also die Exzenterwelle 20 sich gegenüber der Trommel
welle 15 dreht, vollführt sie gegenüber der Achse A der
Exzenterwelle eine Exzenterbewegung, d. h. die Trommel 10
wird parallel zu sich selbst in den Behälter 5 um einen
der Exzentrizität entsprechenden Betrag verlagert. Im
allgemeinen handelt es sich um eine Exzentrizität von bis
zu einigen Millimetern.
Den exzentrischen Bereichen 24, 25 der Exzenterwelle
20 axial innen benachbart sind auf der der Exzentrizität
gegenüberliegenden Seite Ausgleichsmassen 28 angebracht,
die für einen Massenausgleich der umlaufenden Exzenterwel
le 20 sorgen.
Die Trommel 10 mit der Trommelwelle 15 ist ebenfalls
drehangetrieben. Hierzu trägt das Ende 15′ der Trommelwel
le 15 eine Antriebsscheibe 30, oberhalb derer eine ent
sprechende Antriebsscheibe 31 vorgesehen ist, die von
einem Getriebemotor 29 angetrieben wird, dessen Zapfen ein
feststehendes Lager 29′ für die Antriebsscheibe 1 bildet.
Der Antrieb erfolgt mittels über die Antriebsscheiben
30, 31 geschlungener endloser dehnelastischer Antriebszug
glieder, als welche in dem Ausführungsbeispiel vier neben
einanderlaufende Rundriemen 32 gewählt sind. Die Rundrie
men 32 sind vorgespannt und üben eine gewisse nach oben
gerichtete Kraft auf das Ende 15′ der Trommelwelle 15 aus,
die einem Teil des Gewichts der Trommel 10 und der Trom
melwelle 15 entspricht. Die Vorspannung ermöglicht nicht
nur das Übertragen des Antriebsdrehmoments, sondern inte
griert die Antriebszugglieder 32 auch in das Schwingungs-Sys
tem, wo sie eine dämpfende Wirkung ausüben.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist das dortige Ende
15′′ der Trommelwelle 15 ebenfalls federnd aufgehängt und
zwar mittels Zugfedern 33, die im oberen Bereich der dor
tigen Gestellwange 1′′ festgelegt sind und an denen ein
Lagerring 34 hängt, der über ein Kugellager 35 auf dem
Ende 15′ der Trommelwelle 15 gelagert ist.
Die Trommel 10 dreht sich relativ langsam entspre
chend der Geschwindigkeit der Warenbahn, d. h. beispiels
weise bei 100 m/min bei einer Drehzahl von größenordnungs
mäßig 30 U/min. Die Exzenterwelle 20 hingegen läuft ziem
lich schnell um, d. h. mit 500 oder 800 U/min. Sie erzeugt
also eine vibrierende Bewegung der Trommel 10 senkrecht zu
ihrer Achse. Dadurch entstehen recht starke Schwingungen,
die möglichst innerhalb der Vorrichtung 100 ausgeglichen
oder gedämpft werden sollen. Hierzu wirken mehrere der
geschilderten Ausgestaltungen zusammen. Die Stäbe 11 und
die Trommelwelle 15 sind hohl und geschlossen, so daß
keine Behandlungsflüssigkeit in sie eindringen kann. Die
Trommel 10 ist in dem Betrieb soweit in die Behandlungs
flüssigkeit F1 eingetaucht, daß sie gerade noch oben her
ausschaut. Bei dieser Tauchtiefe ergibt sich durch die
Stäbe 11 und die Trommelwelle 15 ein Auftrieb, der etwa
80% des Gewichtes der Trommel 10 und der Trommelwelle 15
(außerhalb der Behandlungsflüssigkeit) ausmacht. Die rest
lichen 20% des Gewichtes werden von den Rundriemen 32 und
den Federn 33 getragen, so daß das Gewicht der Trommel 10
und der Trommelwelle 15 im wesentlichen ausgeglichen ist
und die Lager 26, 27 nicht belastet.
Noch ein weiterer Punkt sind die Massenausgleichs
gewichte 28, die die Exzentrizität der Bereiche 24, 25
ausgleichen und für einen ruhigen Lauf der rasch rotieren
den Exzenterwelle 20 sorgen.
Ein weiterer Punkt ist die elastische Aufhängung der
Trommelwelle 15 an den Elementen 32 und 33, die für eine
Dämpfung der bei der Exzenterbewegung der Trommelwelle 15
entstehenden Vibrationen sorgen. Die elastische Dehnbar
keit der Rundriemen 32 ermöglicht außerdem die Übertragung
der Antriebskraft für die Trommel 10 von einer feststehen
den Antriebsscheibe 31 auf die entsprechend der Exzentri
zität hin- und herschwingende Antriebsscheibe 30.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, können in dem Bereich
der dem Auslauf benachbarten Umlenkrolle 19 einander auf
beiden Seiten der Warenbahn W gegenüberliegende Sprühdüsen
36, 37 vorgesehen sein. Der ganze obere Teil der Behand
lungsvorrichtung ist von einem Blechgehäuse 38 und einem
Deckel 39 umgeben, um Wärmeverluste zu vermeiden und das
Versprühen von Behandlungsflüssigkeit zu unterbinden.
Claims (8)
1. Behandlungsvorrichtung (100) für eine kontinuierlich
durchlaufende textile Warenbahn (W),
mit einem Maschinenständer (1),
mit einem in dem Maschinenständer (1) abgestützten Behälter (5) zur Aufnahme einer Behandlungsflüssigkeit (F1),
mit einer in dem Behälter (5) in der Behandlungsflüs sigkeit (F1) drehbaren Trommel (10), mit einem zylindrischen, flüssigkeitsdurchlässigen Umfang, auf dessen unteren, in den Behälter (5) eintau chenden Bereich die Warenbahn (W) ausgebreitet mit einem Umschlingungswinkel von mindestens 270° anliegt,
mit einer in feststehenden äußeren Lagern (21, 22) drehbar gelagerten, angetriebenen Exzenterwelle (20) und mit einer auf der Exzenterwelle (20) exzentrisch gelagerten, als Hohlwelle ausgebildeten, die Exzenterwelle (20) umgebenden, die Trommel (10) tragenden Trommelwelle (15), die an ihren Enden (15′, 15′′) auf zur Drehachse (A) der Exzenterwelle (20) exzentrischen Bereichen (24, 25) der Exzenterwelle (20) drehbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwelle (15) an beiden Enden (15′, 15′′) in einer zu ihrer Achse senkrechten Ebene elastisch nach giebig an dem Maschinenständer (1) abgestützt ist.
mit einem Maschinenständer (1),
mit einem in dem Maschinenständer (1) abgestützten Behälter (5) zur Aufnahme einer Behandlungsflüssigkeit (F1),
mit einer in dem Behälter (5) in der Behandlungsflüs sigkeit (F1) drehbaren Trommel (10), mit einem zylindrischen, flüssigkeitsdurchlässigen Umfang, auf dessen unteren, in den Behälter (5) eintau chenden Bereich die Warenbahn (W) ausgebreitet mit einem Umschlingungswinkel von mindestens 270° anliegt,
mit einer in feststehenden äußeren Lagern (21, 22) drehbar gelagerten, angetriebenen Exzenterwelle (20) und mit einer auf der Exzenterwelle (20) exzentrisch gelagerten, als Hohlwelle ausgebildeten, die Exzenterwelle (20) umgebenden, die Trommel (10) tragenden Trommelwelle (15), die an ihren Enden (15′, 15′′) auf zur Drehachse (A) der Exzenterwelle (20) exzentrischen Bereichen (24, 25) der Exzenterwelle (20) drehbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwelle (15) an beiden Enden (15′, 15′′) in einer zu ihrer Achse senkrechten Ebene elastisch nach giebig an dem Maschinenständer (1) abgestützt ist.
2. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Trommelwelle (15) an beiden Enden
(15′, 15′′) elastisch nachgiebig an dem Maschinenständer
(1) aufgehängt ist.
3. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß der flüssigkeitsdurchlässige
Umfang der Trommel (10) durch achsparallele, hohle, ge
schlossene, dicht nebeneinander angeordnete Stäbe (11)
gebildet ist und daß die hohle Trommelwelle (15) gegen den
Eintritt von Behandlungsflüssigkeit geschlossen ist.
4. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwelle (15) an
einem Ende (15′) eine Antriebsscheibe (30) trägt, daß eine
entsprechende, mit einem Motor (29) drehverbundene An
triebsscheibe (31) in einem oberhalb der Antriebsscheibe
(30) im Maschinenständer (1) festehenden Lager (29′) gela
gert ist und daß ein endloses dehnelastisches Antriebszug
glied (32) die beiden Antriebsscheiben (30, 31)
umschlingt.
5. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Trommelwelle (15) am anderen Ende
(15′′) ein Drehlager (35) trägt, welches über Zugfedern (33)
in der zu ihrer Achse senkrechten Ebene am Maschinenge
stell (1) abgestützt ist.
6. Behandlungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Drehlager (35) an den Zugfedern (33)
am Maschinengestell (1) aufgehängt ist.
7. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Behandlungsflüs
sigkeit (F1) eintauchende Volumen der Trommelwelle (15)
und der Stäbe (11) so bemessen ist, daß bei betriebsmäßi
ger Eintauchtiefe (10) der Auftrieb 70 bis 90% des Gewich
tes der Trommel (10) und der Trommelwelle (15) ausmacht,
während das Restgewicht von dem dehnelastischen Antriebs
zugglied (32) an dem einen Ende (15′) bzw. den
Zugfedern (33) an dem anderen Ende (15′′) der Trommelwelle
(15) getragen wird.
8. Behandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Exzenterwelle (20)
nahe den exzentrischen Bereichen (24, 25) der Exzentrizität
entgegengesetzt angeordnete Ausgleichsmassen (28) vorgese
hen sind.
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