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DE19710801C2 - Vorrichtung zur Anordnung von mindestens einem Abdeckteil im Bereich von Maueröffnungen - Google Patents

Vorrichtung zur Anordnung von mindestens einem Abdeckteil im Bereich von Maueröffnungen

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Publication number
DE19710801C2
DE19710801C2 DE19710801A DE19710801A DE19710801C2 DE 19710801 C2 DE19710801 C2 DE 19710801C2 DE 19710801 A DE19710801 A DE 19710801A DE 19710801 A DE19710801 A DE 19710801A DE 19710801 C2 DE19710801 C2 DE 19710801C2
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Germany
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cover part
guide
cover
guide rail
wall opening
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Klaus Hildenbrand
Wilfrid Balk
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THEO HILDENBRAND GmbH
Original Assignee
THEO HILDENBRAND GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08Louvre doors, windows or grilles
    • E06B7/084Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae
    • E06B7/086Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae interconnected for concurrent movement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
    • F24S20/61Passive solar heat collectors, e.g. operated without external energy source
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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    • Y02B10/20Solar thermal
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Anordnung von mindestens einem Abdeckteil im Bereich von Öffnungen oder Wandöffnungen in Gebäuden.
Es ist bereits allgemein bekannt, für Niedrigenergie- und Passivhäuser den solaren Zugewinn über Fenster und Fassadenöffnungen einzusetzen. Hierzu verwendet man verschiebbare Läden, die in kalten Winternächten den Temperaturrückgang der Fenster reduzieren sollen. Der­ artige klappbare Fensterläden dienen dazu, Maueröffnun­ gen bzw. Fensteröffnungen ständig zu schließen und da­ durch die Wärmeisolierung zu erhöhen.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Befestigung von mindestens einem. Abdeckteil im Bereich von Öffnungen oder Wandöffnungen in Gebäuden bekannt (US- PS 4 043 316). Die Solareinrichtungen bzw. -platten be­ stehen aus einem Wandteil, das über eine Gelenkeinrich­ tung einenends mit einem Wandelement schwenkbar verbun­ den ist. Dieses Solar- oder Wandelement stützt sich über eine Strebe an der Gebäudewand ab. Die Gestänge­ anordnung ist hierzu einenends mit der Solareinrich­ tung, anderenends mit der Gehäusewand verbunden. Unter­ halb der Solareinrichtung befindet sich eine platten­ förmige Reflektoreinrichtung, die ebenfalls über eine Gelenkeinrichtung mit der Gebäudewand verbunden ist.
Die Solareinrichtung ist ferner über ein kettenförmiges Verbindungselement an der Gebäudewand befestigt. Beide Wandelemente können in verschiedene Positionen ver­ stellt werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, vor Maueröffnungen bzw. Fensteröffnungen eine Vorrich­ tung vorzusehen, mit der die Sonnenstrahlen in den Win­ ter- und auch in den Sommermonaten auf optimale Weise in das Gebäudeinnere geleitet werden können. Derartige. Einrichtungen können zusätzlich auch in eine Schließ­ stellung gebracht werden, um auf diese Weise die Wärme­ dämmung zu erhöhen.
Gelöst wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale. Weitere Ausgestal­ tungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü­ chen und der zugehörigen Beschreibung. Durch die vor­ teilhafte Anordnung der Abdeckteile bzw. zugehörigen Paneele läßt sich die Sonnenenergie auf optimale Weise umlenken und in das Gebäudeinnere hineinführen, so daß diese Sonnenenergie zusätzlich zu der Beheizung des Hauses eingesetzt werden kann.
Im Winter wirken die eine Reflexionsfläche aufweisenden Wandteile bzw. Paneele wie ein Trichter auf das Fenster hin. Hierzu sind sie beweglich verschiebbar oder klapp­ bar angeordnet. Das Licht wird deshalb im Winter tief in die Räume hineingeleitet. Im Sommer wirken die her­ ausgestellten Flächen wie Vordächer, die die Fenster verschatten und damit einen Kühleffekt bewirken. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn diese Häuser hochgedämmt ausgebildet sind, da dann der Wärmeschutz im Sommer eine gewisse Problematik darstellt.
In vorteilhafter Weise können die wärmedämmenden Paneele durch eine Verstellvorrichtung per Hand oder automatisch über Zeitschaltung oder über Sensoren ver­ stellt werden. Die Platten bzw. einzelnen Paneele kön­ nen fünf cm oder stärker mit Polyäthylen und beidseitig mit Aluminiumblech kaschiert sein. Als Wärmedämmstoff kann auch Polyurethan eingesetzt werden.
Die einzelnen Paneele können auch über Sensorelemente jeweils in die optimale Lage gebracht werden, um einmal die Sonnenstrahlen in das Gehäuse hineinzuleiten oder zum anderen von dem Gehäuse weitgehend fernzuhalten, insbesondere in den Sommermonaten, wenn keine zusätz­ liche Aufheizung des Gebäudes erfolgen soll.
Die Vorrichtung besteht aus folgenden Merkmalen, und zwar:
Die Vorrichtung besteht aus mehreren Abdeckteilen, die vor einer im Gebäude vorgesehenen Maueröffnung angeord­ net sind. Die Abdeckteile sind mit Abstand zueinander angeordnet. Zumindest ein Abdeckteil weist auf min­ destens einer Seite eine Reflexionsfläche auf. Die Ab­ deckteile sind im Bereich der Maueröffnung in einer oder mehreren Positionen in beliebigen Winkellagen α mit Bezug auf die ideelle Oberfläche der Maueröffnung verstell- und feststellbar. Die Führungsschiene des Seitenteils ist mit einer weiteren Führungsschiene wir­ kungsmäßig verbunden. Die Führungsschiene bildet mit der vertikal verlaufenden Führungsschiene einen Winkel. In den beiden Führungsschienen sind zwei gegeneinander verschiebbare Abdeckteile mittels einer Verstellvor­ richtung einzeln oder gemeinsam verstellbar aufgenom­ men.
Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbil­ dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß das Abdeck­ teil aus einem im wesentlichen planen Paneel besteht, das in einem vor der Maueröffnung vorgesehenen Rahmen und in einem im Bereich der Maueröffnung vorgesehenen Seitenteil verschiebbar aufgenommen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil­ haft, daß das eine Ende des Abdeckteils mit seinem er­ sten Ende in der vertikalen Führungsschiene und mit seinem zweiten Ende in der zweiten Führungsschiene ver­ schiebbar aufgenommen ist, die beiderseits des Abdeck­ teils angeordnet sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, daß die bei­ derseits des Abdeckteils angeordneten Paneele in etwa rechtwinklig zum Abdeckteil angeordnet und mit diesem mittel- oder unmittelbar über Führungselemente verbun­ den sind.
Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfin­ dung, daß das Abdeckteil im Bereich seiner außenliegen­ den, parallel zueinander verlaufenden Seitenteile ein oder mehrere Führungselemente oder Führungszapfen auf­ weist, die in einer Führungsschiene oder Führungs-Win­ kelschiene des Seitenteils verschiebbar aufgenommen sind.
Vorteilhaft ist es ferner, daß jedes Abdeckteil im Be­ reich seiner beiden gegenüberliegenden, parallel zuein­ ander verlaufenden Seitenteile mindestens vier in den Führungsschienen aufgenommene Führungselemente auf­ weist.
Außerdem ist es vorteilhaft, daß das obere und/oder un­ tere Abdeckteil mit einer oder mehreren Verstellein­ richtungen in Wirkverbindung steht.
Hierzu ist es vorteilhaft, daß das obere und untere Ab­ deckteil mit je einer getrennt einsetzbaren Verstell­ einrichtung in Wirkverbindung steht.
Ferner ist es vorteilhaft, daß die Verstelleinrichtung aus einem Zugmittelgetriebe besteht, das beiderseits des Abdeckteils vorgesehen ist.
Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbil­ dung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß auf jeder Seite des Abdeckteils ein erstes und ein zweites Zug­ mittelgetriebe vorgesehen ist, wobei das erste Zugmit­ telgetriebe mit dem einen und das zweite Zugmittelge­ triebe mit dem anderen Abdeckteil in Antriebsverbindung steht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil­ haft, daß das Zugmittelgetriebe einen Antriebsriemen oder Zahnriemen aufweist, der über eine obere und eine untere Antriebsrolle geführt ist, wobei die Antriebs­ rolle auf am Rahmen und/oder in den Führungselementen vorgesehenen Wellen angeordnet ist.
Wie zuvor beschrieben, gewährleistet die Ausbildung, daß jeder Zahnriemen mittels je eines Spannschlosses spannbar sein kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteil­ haft, daß jedes Spannschloß mittels Ösenschrauben mit den Antriebsriemen verbunden ist.
Eine zusätzliche Möglichkeit gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung besteht darin, daß jeder Antriebsriemen einen Führungsblock aufweist, der über einen Zapfen mit dem verstellbaren Abdeckteil wirkungsmäßig verbunden ist.
Von Vorteil ist es ferner, daß der Führungsblock einen Führungsschlitz aufweist, der in der Führungsschiene verschiebbar aufgenommen ist.
Eine wesentliche vorteilhafte Ausführungsform erreicht man dadurch, daß das Abdeckteil von einer Position, in der es die Maueröffnung vollständig abdeckt, in min­ destens eine weitere Position verstellbar ist, in der die Abdeckteile mit Bezug auf die ideelle Oberfläche der Maueröffnung einen Winkel α einschließen, der zwi­ schen 90° und 160° groß sein kann.
Vorteilhaft ist es außerdem, daß zumindest ein Füh­ rungsblock zur Aufnahme eines Zapfens des Paneels eine Langlochöffnung aufweist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vor­ richtung zur Verfestigung von zwei Ab­ deckteilen, die vor einer Fensteröff­ nung mit Abstand zueinander schräg an­ geordnet sind in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 1 mit der zugehörigen Fensteröffnung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Montagerahmens mit den zugehörigen Ab­ deckteilen,
Fig. 4 eine Draufsicht gemäß Fig. 5,
Fig. 5 eine Vorderansicht der beiden Abdeck­ teile mit Montagerahmen gemäß Fig. 2,
Fig. 6 und 6b Einzelteile der Führungselemente und des Montagerahmens zur verstellbaren Aufnahme der Abdeckteile,
Fig. 7 eine Teilansicht der Verstellvorrich­ tung zur Verstellung der Abdeckteile mit einem Teil der Maueröffnung,
Fig. 8 die einzelnen Führungselemente zur Ver­ stellung des Abdeckteils,
Fig. 9 ein Führungselement mit Führungszapfen,
Fig. 10 und 11 einen Führungsblock mit Führungs­ schlitz,
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung in Teilansicht mit Tragplatte, Fixierstift und einem Keil,
Fig. 13 die verschiedenen Stellungen der Ab­ deckteile am Montagerahmen,
Fig. 14a, b, c die Strahlenführung des Sonnenlichts im Sommer und im Winter.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 3 eine Vor­ richtung zur Befestigung von einem oberen und einem un­ teren Abdeckteil 6 bezeichnet, die mit einem Rahmen bzw. einem Montagerahmen beweglich, insbesondere ver­ schwenkbar, verbunden sind und die die Aufgabe haben, das einfallende Sonnenlicht bzw. die Sonnenstrahlen, wie nachstehend näher erläutert wird, in den Innenraum eines Gebäudes 50 zu leiten.
In Fig. 1 sind die Sonnenstrahlen mit 1 und 2 bezeich­ net. Eine weitere Darstellung der Führung der Sonnen­ strahlen ergibt sich aus den Fig. 14a, b und c. Die Sonnenstrahlen 1 verlaufen gemäß Fig. 1 und 14a im Winter wesentlich schräger und können daher über eine auf den Abdeckteilen vorgesehene Reflexionsfläche 40 in das Gebäudes 50 eindringen und es aufheizen.
Im Sommer verlaufen die Sonnenstrahlen 2 wesentlich steiler gemäß Fig. 1 und können daher auf der Reflexi­ onsfläche 40 reflektiert und so gelenkt werden, daß sie nicht in das Innere des Gebäudes eintreten. Während, wie aus Fig. 1 hervorgeht, bei tiefstehender Sonne die Sonnenstrahlen 1, gemäß Fig. 14c, direkt durch die Maueröffnung hindurchtreten.
Wie aus Fig. 2 und 5 hervorgeht, kann in der Maueröff­ nung 41 ein Fensterrahmen mit einer Fensterscheibe 15 vorgesehen werden, wodurch sich die Öffnung gemäß Fig. 2 so verkleinert, daß sie bis an die untere Kante des oberen Abdeckteils bzw. an die Kante des unteren Abdeckteils heranreicht. Die Querschnittsöffnung des Montagerahmens 7 entspricht in etwa der Querschnitts­ öffnung des Rahmens zur Aufnahme der Fensterscheibe 15.
Wie bereits erwähnt weist das Abdeckteil 6 auf minde­ stens einer Seite eine Reflexionsfläche 40 auf, über die die Sonnenstrahlen 1, 1' reflektiert werden können, so daß sie bei niedrigstehender Sonne durch die Mauer­ öffnung 41 in das Innere des Gebäudes 50 eintreten kön­ nen und auf diese Weise zur Aufheizung des Gebäudes beitragen können.
Das Abdeckteil, wie nachstehend näher erläutert, ist beweglich, insbesondere schwenkbar, an einem Monta­ gerahmen 7 angeordnet und kann in einer Winkellage zwi­ schen 70° und 180° verschwenkt werden. Der Winkel α ist in Fig. 2 dargestellt und zeigt eine optimale Stellung der Abdeckteile 6. Der Winkel α ergibt sich durch die Reflexionsfläche 40 eines Abdeckteils und einer ideel­ len Linie 42 der Maueröffnung 41.
Über eine in der Zeichnung erläuterte Verstellvorrich­ tung 43 kann beispielsweise jedes Abdeckteil 6 aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung in eine Stellung ge­ bracht werden, in der beide Abdeckteile 6 parallel zur ideellen Oberfläche 42 der Maueröffnung 41 verlaufen und dabei die Maueröffnung vollständig abdecken, insbe­ sondere dann, wenn keine Sonnenstrahlen auftreten. Hiermit können die Abdeckteile auch als Sichtschutz und vollständiger Isolierschutz eingesetzt werden, insbe­ sondere während der Nacht oder bei starker Kälte und verdeckter Sonne.
Jedes Abdeckteil 6 besteht aus einer im wesentlichen planen Paneele bzw. Sonnenblende 5, 5', die jeweils durch zwei Seitenpaneele 3 bzw. 3' begrenzt werden. Die Seitenpaneele 3, 3' sind mittel- oder unmittelbar mit der Sonnenblende 5 bzw. 5' fest verbunden, jedoch kön­ nen die Sonnenblenden 5, 5' in den Paneelen 3, 3' ver­ schiebbar gelagert sein.
Das Abdeckteil 6 besteht also aus je einer Sonnen­ blende 5 bzw. 5' mit den zugehörigen Führungselementen.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht sind die Paneele 5, 5' bzw. die Abdeckteile 6 an dem rechteckig ausgebildeten Abdeckrahmen 7 befestigt, der insgesamt als Baueinheit vor der Maueröffnung 41 eines Gebäudes montiert werden kann. Der Montagerahmen 7 besteht aus zwei mit Abstand zueinander angeordneten, aus Aluminium gebildeten Führungsschienen 27, an die sich gemäß Fig. 2 und 3 in einem Winkel α Führungselemente bzw. Führungswinkelschienen bzw. Aluminiumschienen 21 an­ schließen. In den Führungsschienen 21 und 27 sind die beiden Abdeckteile aus der Stellung gemäß Fig. 3, in der beide Abdeckteile eine geneigt verlaufende Lage einnehmen, so weit verschiebbar, bis sie die Maueröff­ nung 40 vollständig verschließen und dabei parallel zur ideellen Linie 42 verlaufen.
Wie insbesondere auch aus Fig. 6 hervorgeht, kann das Paneel 5 bzw. 5' in der Führungsschiene 21 und in der Führungsschiene 27 verschoben werden. Hierzu weist das Paneel 5, 5' am unteren, also vorderen Ende und hinte­ ren Ende im Bereich der Maueröffnung Führungsele­ mente 19 und Führungselemente 29 auf. Das vordere Füh­ rungselement gemäß Fig. 10 besteht aus einem in etwa rechteckförmigen Teflonblock 51 mit einem Führungs­ schlitz 47 und einer Bohrung 48 zur Aufnahme des Füh­ rungselements bzw. Zapfens 29, der mit dem Paneel 5 bzw. 5' fest verbunden ist. Der Zapfen 29 ist in der Bohrung 48 drehbar gelagert. Der Führungsblock, der, wie bereits erwähnt, aus Teflon gebildet sein kann, ist auf einer Schiene des winkelförmigen Führungsele­ ments 21 zwischen einer unteren und einer oberen Stel­ lung verschiebbar gelagert. Bei der Verschiebung des Führungsblocks 19 bzw. 51 auf der Führungsschiene 21 bzw. 27 verändert sich fortlaufend der Winkel α zwi­ schen der Oberfläche des Paneels 5, 5' und der Oberflä­ che der Fensterscheibe 15 (vergleiche hierzu auch Fig. 2 und Fig. 3).
Das zweite Führungselement am oberen Ende des Paneels 5, 5' besteht ebenfalls aus zwei Teilen gemäß Fig. 8 und 11. Der erste Teil bzw. der Führungs­ block 19 ist mit einem Spannschloß 16 verbunden, bei­ spielsweise verschraubt. Das Spannschloß 16 ist Teil der nachstehend näher erläuterten Antriebsvorrich­ tung 45, 46.
Der zweite Führungsblock 19, 19' ist in den Fig. 8 und 11 veranschaulicht. Der Führungsblock 19' kann ebenfalls aus Teflon gebildet und mit einem Führungs­ schlitz 47' versehen sein, der ebenfalls auf der Füh­ rungsschiene 27 des Montagerahmens 7 verschiebbar ange­ ordnet ist. Der Führungsblock 19' ist mit einem An­ triebsriemen 28 der Verstellvorrichtung 43 wirkungsmä­ ßig verbunden und wird über diesen in der vertikal ver­ laufenden Ebene gemäß Fig. 6 verstellt. Wie aus Fig. 8 hervorgeht, ist das Führungsteil 19 mit einem Zapfen 20 versehen. Das Führungsteil 19 kann mit dem Spannschloß 16 des Antriebsriemens 28 fest verbunden sein. Hierzu ist eine Gewindeöse des Spannschlosses durch eine Bohrung 53 des Führungsteils 19 hindurchge­ führt. Der Führungszapfen bzw. Stift 20 ist in einer Langlochöffnung 52 aufgenommen, die im Führungs­ block 19' vorgesehen ist. Die Langlochöffnung 52 hat die Aufgabe, ein gewisses Spiel auszugleichen, insbe­ sondere dann, wenn die beiden Abdeckteile 6 bzw. die Paneele 5, und 5' gemäß Fig. 6 zusammengezogen werden und dabei die Maueröffnung 41 vollständig abdecken, um auf diese Weise sicherzustellen, daß die beiden Paneele 5 und 5' mit ihren gegenüberliegenden Stirnkan­ ten gegeneinander angedrückt werden können.
Die Verstellvorrichtung 43 ist in den Fig. 6, 7 und 9 weiter veranschaulicht. Die Verstellvorrichtung 43 besteht aus dem bereits erwähnten Antriebsriemen 28, der auch als Zahnriemen ausgebildet sein kann und hierzu über ein oberes, auf einer Welle 35 angeordnetes erstes und zweites Antriebsrad 39 geführt ist. Die Welle 35 kann entweder von Hand oder über einen in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotor in Abhän­ gigkeit einer Steuereinheit verstellt werden.
Der Antriebsriemen 28 kann als geteilter Riemen ausge­ bildet sein und mittels eines zwei Ösenschrauben 17 und 18 aufweisenden Spannschlosses zusammengehalten werden, um mittels des Spannschlosses 16 die erforderliche Rie­ menspannung einstellen zu können. Am Spannschloß 16 ist, wie bereits erwähnt, das eine Führungselement 19 mit dem Zapfen 20 angeordnet.
Wie aus Fig. 7 hervorgeht, besteht die Verstellvor­ richtung 43 aus einem innenliegenden und einem außen­ liegenden Antriebsriemen 28. Der innenliegende An­ triebsriemen 28 ist auf einem einen größeren Durchmes­ ser aufweisenden ersten Antriebsrad 39 und der außen­ liegende Antriebsriemen 28 auf einem einen kleineren Durchmesser aufweisenden Antriebsrad 39 geführt. Die beiden Antriebsräder 39 sind auf einer gleichen Welle 35 angeordnet. Die unterschiedlichen Durchmesser der beiden Antriebsräder 39 sind erforderlich, um un­ terschiedliche Wegstrecken des einzelnen Paneels 5, 5' zurücklegen zu können.
Werden beispielsweise die Paneele 5 bzw. 5' über die Verstellvorrichtung 43 aus der geneigt verlaufenden Lage gemäß Fig. 2 und 3 in eine Stellung verstellt, in der die Maueröffnung 41 vollständig abgedeckt wird, so wird hierzu die Antriebsvorrichtung mit den beiden An­ triebsriemen 28 verstellt, und die Paneele 5, 5' bewe­ gen sich in den Führungsschienen 21 und 27, bis sie mit ihren beiden gegenüberliegenden Stirnkanten fest gegen­ einander anliegen. In dieser Stellung laufen sie in etwa parallel zur ideellen Linie 42 der Maueröff­ nung 41.
Die Verstellvorrichtung 43 ist ebenfalls wie die beiden Abdeckteile 6 bzw. die Paneele 5, 5' mit dem Monta­ gerahmen 7 fest verbunden, so daß die gesamte Vorrich­ tung mit allen Teilen vor der Maueröffnung 41 montiert werden kann.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, kann die winkelförmige Füh­ rungsschiene 21 des Seitenteils 44 einteilig mit der vertikal verlaufenden Führungsschiene 27 fest verbunden sein und somit ein Bauteil bilden. Zur Verstärkung ist der Montagerahmen 7 über einen oberen und unteren Kämpfer bzw. eine Quer­ strebe 12 zusätzlich verstärkt. An dem Montagerahmen 7 sitzen, wie bereits erwähnt, die Seitenpaneele 3, 3', die einen zusätzlichen Wetterschutz bilden können. Wie aus Fig. 2 und 7 hervorgeht, wird in der Endlagestel­ lung der Paneele 5, 5' die Mauer- bzw. Fensteröff­ nung 41 des Gebäudes 50 vollständig verschlossen, so daß neben den Isoliermaterial 54 aufweisenden Wänden 55 des Gebäudes ein Vollwärmeschutz gewährleistet ist (vergleiche hierzu Fig. 14a, b und c).
Nehmen die beiden Paneele 5, 5' eine die Maueröff­ nung 41 verschließende Stellung ein, werden sie auch gegen die Oberfläche bzw. Außenseite des Fensterrahmens gedrückt und dichten dabei den Fensterrahmen nach außen hin vollständig ab. Hierzu kann zwischen der innenlie­ genden Seite des Montagerahmens 7 bzw. der Paneele 5, 5' und der außenliegenden Seite des Fenster­ rahmens eine Dichtung 32 angebracht sein, die als Flachdichtung bzw. als Rundschnurdichtung ausgebildet sein kann und somit Paneel und Fensterrahmen gegenein­ ander abdichtet, wenn das Paneel seine Endstellung er­ reicht hat (vergleiche hierzu Fig. 7).
In Fig. 7 sind Einzelheiten des Montagerahmens 7 ver­ anschaulicht. Dieser kann, wie bereits erwähnt, aus den beiden Seitenteilen bzw. Führungsschienen 21 und 27 be­ stehen, die über die Kämpfer bzw. Querstreben 12 ver­ bunden sein können. Ferner weist der Montagerahmen einen oberen Fries 8 mit einer Querstrebe 10 sowie einen unteren Fries 9 auf. Im Fries 8 und im unteren Fries 9 sind Nuten 14 zur Aufnahme der Seitenpaneele 3 bzw. 3' vorgesehen.
Wie aus Fig. 7 hervorgeht kann das Paneel 5 aus einer Aluminiumplatte bzw. aus einer Winkelschiene 23 einer Wärmedämmung 24 und einer oberen Tragplatte 25 gebildet sein. Die Oberfläche des Paneels 5' kann aus Aluminium bzw. aus einer anderen Oberfläche gebildet sein, die die Sonnenstrahlen gemäß Fig. 1 und 14a bis c umleiten soll. Die Oberfläche der Paneele 5, 5' ist als Reflexi­ onsfläche 40 ausgebildet und leitet, wie bereits er­ wähnt, die Sonnenstrahlen 1 und 1 in das Innere des Wohngebäudes 50 (vergleiche hierzu Fig. 1 und 14a, b, c).
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, kann die Gesamtlänge des oberen Paneels 5 etwas kleiner sein als die Gesamtlänge des unteren Paneels 5'.
In Fig. 12 ist noch die Möglichkeit dargestellt, den Anpreßdruck der beiden Paneele 5, 5' gegen die Oberflä­ che des Fensterrahmens bzw. gegen den Wandteil der Mau­ eröffnung zu verbessern. Hierzu weist das Paneel 3 bzw. 3' einen Fixierstift 31 auf, der in eine keilförmige Öffnung eingeführt werden kann, wenn das Paneel 5 bzw. 5' seine Endstellung erreicht hat. Die keilförmige Öff­ nung wird durch einen Keil 34 und das gegenüberliegende Teil bzw. die Tragplatte 25 gebildet. Hierdurch wird der Anpreßdruck der Paneele 5, 5' wesentlich verbes­ sert.
Bezugszeichenliste
1
Sonnenstrahl
2
Sonnenstrahl
3
Paneel, Seitenpaneel
3
'Paneel, Seitenpaneel
5
Sonnenblende, Paneel
5
'Sonnenblende, Paneel
6
Abdeckteil, Abeckung
7
Rahmen, Montagerahmen
8
Fries
9
Fries
10
Fries, bzw. Holzstrebe
11
Fries, bzw. Holzstrebe
12
Kämpfer bzw. Querstrebe
13
Kämpfer bzw. Querstrebe
14
Nut zur Aufnahme eines Seitenteils
15
Fensterscheibe
16
Spannschloß
17
Ösenschraube
18
Ösenschraube
19
Führungsblock
19
'Führungsblock
20
Führungselement, Führungszapfen, Stift
21
Führungselement, Führungs-Winkelschiene, Al-Schiene
22
Vorderkante des Paneels
3
23
Al
24
Wärmedämmung
25
Tragplatte
26
Rahmen für Paneel
3
27
AL-Führungschiene
28
Antriebsriemen, Zahnriemen
29
Zapfen, Führungselement
30
Teflonblock
31
Fixierstift
32
Dichtung
33
Dichtung
34
Keil
35
Welle
36
Motor
37
Kurbelgetriebe
38
39
Antriebsrad, Antriebsrolle
40
Reflexionsfläche
41
Maueröffnung, Fensteröffnung
42
ideelle Oberfläche der Maueröffnung
43
Verstellvorrichtung, Zugmittelgetriebe
44
Seitenteil
45
erstes Zugmittelgetriebe, Antriebsvorrichtung
46
zweites Zugmittelgetriebe
47
Führungsschlitz
47
'Führungsschlitz
48
Bohrung
49
50
Gebäude
51
Führungsblock, Teflon
52
Langlochöffnung
53
Bohrung
54
Isoliermaterial, Isolierwand
55
Wand

Claims (15)

1. Vorrichtung zur Anordnung von mindestens einem Abdeckteil (6) im Bereich von Öffnungen oder Wandöffnungen (41) in Gebäuden, mit folgenden Merkmalen:
  • 1. 1.1. die Vorrichtung besteht aus mehreren Abdeck­ teilen (6), die vor einer im Gebäude vorgesehenen Maueröffnung (41) angeordnet sind,
  • 2. 1.2. die Abdeckteile sind in einem vor der Mauer­ öffnung (41) vorgesehenen Rahmen (7) und in einem im Bereich der Maueröffnung (41) vorgesehenen Seitenteil (44) verschiebbar aufgenommen.
  • 3. 1.3. ein Ende eines Abdeckteils (6) ist mit sei­ nem ersten Ende in einer vertikalen Führungs­ schiene (27) und mit seinem zweiten Ende in einer zweiten Führungsschiene (21) verschiebbar aufge­ nommen, die beiderseits des Abdeckteils (6) ange­ ordnet sind.
  • 4. 1.4. die Abdeckteile (6) sind mit Abstand zuein­ ander angeordnet,
  • 5. 1.5. zumindest ein Abdeckteil (6) weist auf min­ destens einer Seite eine Reflexionsfläche (40) auf,
  • 6. 1.6. die Abdeckteile (6) sind im Bereich der Mau­ eröffnung (41) in einer oder mehreren Positionen in beliebigen Winkellagen α mit Bezug auf die ideelle Oberfläche (42) der Maueröffnung (41) verstell- und feststellbar,
  • 7. 1.7. die Abdeckteile (6) weisen im Bereich ihrer außenliegenden, parallel zueinander verlaufenden Seitenteile (44) ein oder mehrere Führungsele­ mente oder Führungszapfen (20) auf, die in einer Führungsschiene oder Führungs-Winkelschiene (21) des Seitenteils (44) verschiebbar aufgenommen sind.
  • 8. 1.8. die Führungsschiene (21) des Seiten­ teils (44) ist mit einer weiteren Führungs­ schiene (27) wirkungsmäßig verbunden,
  • 9. 1.9. die Führungsschiene (21) bildet mit der ver­ tikal verlaufenden Führungsschiene (27) einen Winkel,
  • 10. 1.10. in den beiden Führungsschienen (21, 27) sind zwei gegeneinander verschiebbare Abdeck­ teile (6) mittels einer Verstellvorrichtung (43) einzeln oder gemeinsam verstellbar aufgenommen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Abdeckteil (6) aus einem im wesent­ lichen planen Paneel (3, 3') besteht.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits des Abdeckteils (6) angeordneten Paneele (3, 3') in etwa rechtwinklig zum Abdeckteil (6) angeord­ net und mit diesem mittel- oder unmittelbar über Führungselemente (21) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Abdeck­ teil (6) im Bereich seiner beiden gegenüberlie­ genden, parallel zueinander verlaufenden Seiten­ teile (44) mindestens vier in den Führungsschie­ nen (21, 27) aufgenommene Führungselemente (20) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das obere und/oder untere Abdeckteil (6) mit einer oder mehreren Verstelleinrichtungen (43) in Wirkver­ bindung steht.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das obere und untere Abdeckteil (6) mit je einer getrennt ein­ setzbaren Verstelleinrichtung (43) in Wirkverbin­ dung steht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeich­ net, daß die Verstelleinrichtung (43) aus einem Zugmittelgetriebe besteht, das beiderseits des Abdeckteils (6) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Abdeckteils (6) ein erstes und ein zweites Zugmittelgetriebe (45, 46) vorgesehen ist, wobei das erste Zugmittelgetriebe (45) mit dem einen und das zweite Zugmittelgetriebe (46) mit dem an­ deren Abdeckteil (6) in Antriebsverbindung steht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zugmittelgetriebe (46) einen An­ triebsriemen oder Zahnriemen (28) aufweist, der über eine obere und eine untere Antriebs­ rolle (39) geführt ist, wobei die Antriebs­ rolle (39) auf am Rahmen (7) und/oder in den Füh­ rungselementen (27) vorgesehenen Wellen (35) an­ geordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß jeder Zahnriemen (28) mittels je eines Spannschlosses (16) spannbar sein kann.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Spannschloß (16) mittels Ösenschrauben (17, 18) mit den Antriebsrie­ men (28) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß jeder Antriebsriemen (28) einen Füh­ rungsblock (19) aufweist, der über einen Zap­ fen (20) mit dem verstellbaren Abdeckteil (6) wirkungsmäßig verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Führungsblock (19) einen Füh­ rungsschlitz (47) aufweist, der in der Führungs­ schiene (27) verschiebbar aufgenommen ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil von einer Position, in der es die Maueröffnung vollständig abdeckt, in mindestens eine weitere Position verstellbar ist, in der die Abdeck­ teile (6) mit Bezug auf die ideelle Oberflä­ che (42) der Maueröffnung einen Winkel α ein­ schließen, der zwischen 90° und 160° groß sein kann.
15. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zumindest ein Führungsblock (19') zur Aufnahme eines Zapfens (20) des Paneels (5, 5') eine Langlochöffnung (52) auf­ weist.
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