DE19709210A1 - RAM-Speicherschaltung - Google Patents
RAM-SpeicherschaltungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine RAM-Speicherschaltung nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Es sind RAM-Speicher bekannt, die einen einzigen oder mehrere Anschlüsse aufweisen.
Der Begriff Anschluß bedeutet in diesem Zusammenhang ein Anschluß, dem Daten
zugeführt werden und von welchem Daten abgehen, und der Adressen- und
Steuersignale empfängt und üblicherweise an einen RAM-Bus angeschlossen ist.
Mehrere Anschlüsse, die einen voneinander unabhängigen Zugriff ermöglichen, werden
benötigt, wenn eine Reihe von Vorrichtungen unmittelbaren Zugriff auf einen einzigen
RAM-Speicher nehmen müssen, ohne hierauf zu warten.
Es ist bekannt, eine Arbitrationsschaltung vorzusehen, mit der verschiedene
Vorrichtungen Zugriff auf einen einzigen Anschluß erhalten. Wenn eine Vorrichtung
Zugriff auf den einzigen Anschluß erhält, müssen andere Vorrichtungen so lange warten,
bis der Zugriff der einen Vorrichtung beendet ist. Dies bedeutet, daß eine Vielzahl von
Vorrichtungen warten müssen, bis sie Zugriff, gesteuert in der Arbitrationsschaltung,
erhalten. Dies wird nachfolgend an Hand der Fig. 1 und 2 erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein RAM 1 mit einem einzigen Anschlußpunkt. Über einen RAM Bus 6
sind mit dem Anschluß 8 des RAM 1 Vorrichtungen 3, 4 . . . n verbunden. Mit jeder der
Vorrichtungen 3, 4 . . . n ist eine Arbitrationsschaltung 10 verbunden, die den Zugriff der
Vorrichtungen auf dem RAM-Bus steuert. Auf diese Weise haben mehrere
Vorrichtungen Zugriff auf den einzigen Anschluß 8 des RAM 1, jedoch ist zu jedem
Zeitpunkt mit diesem Anschluß jeweils nur eine der Vorrichtungen verbindbar. Daher
entstehen beträchtliche Wartezeiten für jede Vorrichtung, da wenn eine der
Vorrichtungen Zugriff auf den Bus 6 hat, der Anschluß 8 und somit das RAM 1 für alle
anderen Vorrichtungen gesperrt ist und diese warten müssen, bis die eine Vorrichtung
ihren Kontakt mit dem RAM 1 beendet hat. Ein solches System kann daher bei solchen
Anwendungsfällen nicht benutzt werden, wo ein unmittelbarer Zugriff auf das RAM
erforderlich ist.
Die Fig. 2 zeigt ein bekanntes System, bei dem das RAM 12 mehrere Anschlüsse
aufweist, beispielsweise den Anschluß A, den Anschluß B und den Anschluß C. Jede
Vorrichtung 3, 4, . . . n ist über einen separaten Bus 14A, 14B, 14C mit einem der
Anschlüsse verbunden. Beim Stand der Technik sind RAM mit zwei Anschlüssen üblich,
RAM mit drei Anschlüssen sind erhältlich und RAM mit vier Anschlüssen sind selten.
Mit jedem Anschluß steigen die Kosten der integrierten Schaltung, da die Ein- und
Ausgangsanschlüsse, welche mit einem Bus verbunden sind, jeweils mit Signaltreibern
und so weiter versehen sein müssen.
Der Zugriff mehrerer Vorrichtungen zu einem Anschluß wird daher arbiträr
vorgenommen, jedoch ist, wie schon vorstehend erwähnt, dabei ein sofortiger Zugriff
nicht möglich. Andererseits sind RAM mit mehreren Anschlüssen entweder kostspielig
oder nicht erhältlich.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, daß mehrere Vorrichtungen Zugriff
auf einen einzigen Anschluß nehmen, ohne daß es erforderlich ist, hierbei arbiträr
vorzugehen. Hierbei ist ein unmittelbarer Zugriff möglich, wobei RAM verwendet
werden können, die keine mehrfachen Anschlüsse und mehrfache Treiberschaltungen
aufweisen. Die Anzahl der Anschlüsse, die zur Verbindung der Vorrichtungen angeboten
werden können, ist nicht beschränkt mit Ausnahme der erforderlichen
Arbeitsgeschwindigkeit oder der Speicherkapazität des RAM.
Die Signale von und zu einer Vielzahl von Vorrichtungen und einem Anschluß des RAM
werden zeitgeteilt übermittelt. Da jede Vorrichtung gespeicherte Daten für eine
bestimmte Zeitperiode liefert oder puffert, welche gleich einem Datenrahmen ist, ist die
einer Vorrichtung zugeordnete Zeit 1/n einer Rahmenzeit, wobei n gleich der Anzahl der
Vorrichtungen ist, die sich in dem Anschluß teilen.
Wenn nachfolgend von einem einzigen Anschluß gesprochen wird, so ist hierunter zu
verstehen sowohl ein einziger Anschluß bei einem RAM mit nur einem Anschluß oder ein
Anschluß von mehreren Anschlüssen eines RAM mit mehreren Anschlüssen. Im letzteren
Fall kann einer der Anschlüsse eines RAM mit mehreren Anschlüssen zeitaufgeteilt
benutzt werden, wie nachstehend an Hand eines einzigen Anschlusses erläutert wird. Die
Zeitaufteilung wird nachfolgend an Hand eines einzigen Anschlusses beschrieben.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird ein random access memory (RAM) beschrieben,
bestehend aus einem RAM mit einem Datenanschluß, einem Adressen- und einem
Steueranschluß, mehreren Datenpuffern, von denen jeder einen in beiden Richtungen
betriebenen Eingangsanschluß und einen in beiden Richtungen betriebenen
Ausgangsanschluß aufweist, sowie mit einem Datenbus, der mit den
Ausgangsanschlüssen der Datenpuffern und dem Datenanschluß des RAM verbunden ist,
einem Multiplexer, der eine Vielzahl von Adressen- und Steuereingängen und einen
Adressen- und Steuerausgang aufweist, wobei der Adressen- und Steuerausgang
verbunden ist mit dem Adressen- und Steueranschluß des RAM. Jeder der Adressen- und
Steuereingänge empfängt Adressen- und Steuerdaten, welche gespeicherte Daten in
einem speziellen Puffer zugeordnet sind. Mit jedem der Puffer und mit einem
Steuereingang des Multiplexers ist ein Taktgenerator verbunden, um es zu ermöglichen,
Adressen- und Steuerdaten durch den Multiplexer zu dem Adressen- und Steueranschluß
des RAM hindurchzuleiten und Daten mit dem Datenanschluß des RAM auszutauschen,
wobei die in beiden Richtungen betriebenen Dateneingangsanschlüsse der Puffer und
jeder bei entsprechenden Adressen- und Steuereingangsanschlüsse einen separaten
zeitgeteilten Anschluß des RAM bilden.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind Speicher- bzw. Verriegelungsmittel für
die Adressen- und Steuersignale vorgesehen, welche über die Adressen- und
Steuereingangsanschlüsse des Puffers empfangen werden. Die in beiden Richtungen
betriebenen Datenausgangsanschlüsse der Puffer sind verbunden mit dem Adressen- und
Steueranschluß des RAM. Ein Taktgenerator ist mit jedem der Puffer zur Erzeugung
eines zyklischen Zählsignals verbunden und veranlaßt jeden Puffer in Folge, die
verriegelten Adressen- und Steuersignale und die darin gespeicherten Daten an den
Adressen- und Steuereingang und zu dem Datenanschluß des RAM freizugeben. Hierbei
bilden die in beiden Richtungen betriebenen Dateneingangsanschlüsse der Puffer und
jeder der entsprechenden Adressen- und Steuereingangsanschlüsse einen separaten
zeitgeteilten Anschluß für den RAM.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind mit dem Datenanschluß des RAM eine
Vielzahl von Datenspeichern verbunden.
Ausführungsbeispiele werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 und 2 Blockdiagramme des Stands der Technik;
Fig. 3 ein Blockdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Signalintervalle während der Zeitaufteilung
bei einem RAM Anschluß; und
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels.
Die Fig. 3 zeigt ein RAM 1 mit einem einzigen Anschluß 8. Dieser Anschluß ist
unterteilt in ein Datenanschlußteil 8A und ein Adressen- und Steueranschlußteil 8B,
wobei jeder Anschlußteil nachfolgend als Anschluß bezeichnet wird.
Separate externe Datenanschlüsse 16A, 16B . . . 16n sind angeschlossen an in beide
Richtungen betriebene Einganganschlüsse von entsprechenden Puffern 18A, 18B. . .18n.
Die separaten externen Datenanschlüsse sind mit Vorrichtungen verbunden, die
gemeinsam Zugriff zum RAM 1 haben. Die Ausgänge jedes Puffers sind mit einem
Datenbus 6 des RAM verbunden, wobei Daten zu und vom Datenanschluß 8A des RAM
transferiert werden können.
Jeder Puffer umfaßt bevorzugt einen Bus-Sendeempfänger, der in beiden
Übermittlungsrichtungen abspeichert. Einzugebende Daten werden im Puffer
gespeichert, bis der Zeitschlitz entsprechend seinem Anschluß es ermöglicht, Daten in
das RAM einzugeben. Während der Ausgabeoperation werden Daten vom
Datenanschluß 8A des RAM in den adressierten Puffer während seines Zeitschlitzes
eingegeben.
Die Adressen- und Steuereingänge jedes Eingangsanschlusses sind mit den
entsprechenden Eingängen eines Multiplexers 20 verbunden. Der Ausgangsanschluß des
Multiplexers ist verbunden mit dem Adressen- und Steueranschluß 8B des RAM 1.
Eine Taktschaltung 22 ist verbunden mit dem Steueranschluß 24 des Multiplexers 20 und
den Steuer- und Adresseneingängen der Puffer. Die Taktschaltung zählt bevorzugt
zyklisch sequenziell und gibt zyklisch sich wiederholende binäre Zählsignale ab. Diese
Signale werden als Steuersignal für den Multiplexer 20 verwendet, wobei die Adressen-
und Steuersignale, welche an den entsprechenden Eingängen des Multiplexers auftreten,
sequenziell an seinen Ausgang angelegt werden und damit an den Adressen- und
Steuereingang 8B des RAM 1. Als Ergebnis werden bei jedem Adressen- und
Steuersignal, welches am Anschluß 8B auftritt, Zugriff auf eine unterschiedliche
Speicherstelle im RAM mit einer zyklischen Wiederholung genommen.
Die binären Zählsignale werden auch angelegt an die Adresseneingänge aller Puffer 18A-18n.
Wenn ein binäres Zählsignal übereinstimmt mit der Adresse eines bestimmten
Puffers, wird dieser freigegeben und mit dem Bus 6 und damit mit dem Datenanschluß
8A verbunden. Abhängig davon, ob das am Adressen- und Steueranschluß 8B angelegte
Steuersignal ein Eingabefreigabe- oder ein Ausgabefreigabesignal ist, dann werden Daten
entweder vom adressierten Puffer durch den RAM Datenanschluß 8A akzeptiert oder
vom Datenanschluß 8A an den adressierten Puffer ausgegeben.
Es ist zu erwähnen, daß andere Formen von Taktschaltungen verwendet werden können,
beispielsweise eine solche, welche spezifische Adressensignale an die Puffer ausgibt,
anstelle von einfachen binären Zählsignalen oder eine solche Taktschaltung, welche ein
unterschiedliches Steuersignal an den Steuereingang des Multiplexers 20 ausgibt.
Fig. 4 zeigt ein Zeitdiagramm der Datenverarbeitung. Daten von den Vorrichtungen
treten an den verschiedenen Anschlüssen 16A-16n auf, beispielsweise als Datenblocks
26A, 26B, 26C. . .26n. Diese werden jeweils in einem Puffer gespeichert. Das Intervall
der Daten erstreckt sich für die Periode des Blocks, der als minimale Anschlußzykluszeit
bezeichnet ist. Adressen- und Steuersignale, bezogen auf jeden Datenblock, erscheinen
am Eingang des Multiplexers 20 für das gleiche Intervall wie der Datenblock.
Ein Rahmen 28 ist definiert, in welchem die Daten jedes der Puffer sequenziell dem
Datenanschluß 8A oder während Daten vom Datenanschluß 8A den Puffern zugeführt
werden. Wie die Fig. 4 zeigt, ist die Anzahl der Zeitschlitze im Rahmen gleich der
Rahmenzeitdauer dividiert durch die Anzahl der Vorrichtungen, das heißt die Anzahl der
Datenanschlüsse 16A-16n.
Die maximale Anzahl der Anschlüsse wird bestimmt durch die RAM Zugriffszeit, die
Geschwindigkeit der Taktschaltung und der Anschlußzykluszeit als auch von der
Kapazität des RAM. Jeder Zeitschlitz ist mindestens so groß wie die längste Zykluszeit
von einem der Daten-, Adressen- und Steueranschlüsse des RAM. Die Geschwindigkeit
der Taktschaltung wird übersetzt in eine spezifische Zeit, die jedem Zeitschlitz
zugeordnet ist. Diese Geschwindigkeit und die RAM-Zugriffszeit sollten schnell genug
sein, um der minimalen Anschlußzykluszeit angepaßt zu sein.
Während jedes der aufeinanderfolgenden Rahmen werden die in jedem Puffer
gespeicherten Daten in Aufeinanderfolge über den Datenanschluß 8A während des dem
Puffer zugeordneten Zeitschlitzes in das RAM eingegeben. Umgekehrt werden während
jedes aufeinanderfolgenden Rahmens Daten vom Datenanschluß 8A in Aufeinanderfolge
während des einem Puffer zugeordneten Zeitschlitzes in diesem Puffer eingegeben.
Es ist anzumerken, daß jeder Zeitschlitz dazu verwendet werden kann, entweder eine
Eingabe- oder Ausgabeoperation durchzuführen, abhängig davon, ob das den Adressen-
und Steueranschluß 8B zugeführte Steuersignal ein Eingabe- oder Ausgabefreigabesignal
ist. Während eines Rahmens ist es somit nicht erforderlich, die Zeitschlitze entweder
einer Ausgabe- oder Eingabeoperation zuzuordnen.
Die Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. In diesem Fall ist eine Adressen- und
Steuersignalverklinkungsschaltung 30A, 30B. . .30n als Speicher jedem Puffer
zugeordnet. Die Ausgänge der Verklinkungsschaltungen sind verbunden mit dem
Adressen- und Steueranschluß 8B des RAM über den Bus 6A. Eine Taktschaltung 22 ist
verbunden mit den Adresseneingängen der Puffer.
Im Betrieb werden die jedem Datenanschluß 16A, 16B. . .16n zugeordneten Daten an die
entsprechenden Datenanschlüsse angelegt und im zugeordneten Puffer 18A, 18B. . .18n
gespeichert. Gleichzeitig werden die diesen Anschlüssen zugeordneten Adressen- und
Steuersignale an die Eingänge der entsprechenden Adressen- und
Steuersignalverklinkungsschaltungen angelegt und dort gespeichert.
Die Taktschaltung 22 erzeugt eine zyklische Zählung oder Adressensignale für die Puffer
18A-18n, die hierdurch freigegeben werden. Die Verklinkungsschaltung, die dem
adressierten Puffer zugeordnet ist, wird ebenfalls freigegeben durch Verbindung mit dem
adressierten Puffer und dessen Freigabe. Als Ergebnis wird während der Zeit, während
der Puffer freigegeben ist, der Datenanschluß 8A mit dem adressierten Puffer zur
Ausführung einer Ein- oder Ausgabeoperation verbunden. Die Puffer werden hierbei in
Folge gesteuert durch die Taktschaltung 22 freigegeben.
Da die Verklinkungsschaltung, die dem freigegebenen Puffer zugeordnet ist, ebenfalls
freigegeben wird, werden deren gespeicherte Adressen- und Steuersignale an den
Adressen- und Steueranschluß 8B des RAM 1 ausgegeben. Die entsprechende
Speicherstelle wird hierdurch adressiert und das RAM wird zur Ein- oder Ausgabe zu
oder vom Datenanschluß 8A während jedes Zeitschlitzes eines Rahmens gesteuert. Die
Taktung ist gleich wie in Zusammenhang mit Fig. 4 beschrieben.
Bei diesem Ausführungsbeispiel hat daher jeder Anschluß 16A-16n zeitgeteilten Zugriff
zum RAM 1 während aufeinanderfolgender Zeitschlitze, wie von der Taktschaltung 22
gesteuert, ohne daß ein Multiplexer wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3
erforderlich wäre.
Jede Verklinkungsschaltung weist bevorzugt eine Speicherfunktion auf, die eine Eingabe
lediglich nach Verklinkung eines Eingabebefehls ermöglicht. Durch diese
Speicherfunktion entfällt das wiederholte Auftreten des Befehls "Eingabe festhalten" für
jeden Rahmen. Diese Speicherfunktion kann auch für die Ausgabefunktionen vorgesehen
sein.
In beiden vorbeschriebenen Ausführungsformen ist das unmittelbare Erfordernis der
Vorrichtung auf einen Zugriff zum RAM durch lediglich einen Zeitschlitz verzögert, der
1/n eines Rahmens ist. Da die Vorrichtungen normalerweise auf der Basis von
Zeitrahmen arbeiten, erkennen die Vorrichtungen, die unmittelbaren Zugriff wünschen,
nicht, daß ein unmittelbarer Zugriff zum RAM nicht zur Verfügung steht.
Claims (5)
1. RAM-Speicherschaltung mit einem RAM-Speicher (RAM 1), der mindestens einen
Datenanschluß (8A) und einen Adressen- und Steueranschluß (8B) aufweist und der
Datenanschluß (8A) mit einem Datenbus (6) verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Puffer (18) vorgesehen sind, die jeweils einen in beiden
Richtungen betriebenen Eingangsanschluß und einen in beiden Richtungen betriebenen
Ausgangsanschluß aufweisen, die Ausgangsanschlüsse mit dem Datenbus (6)
verbunden sind, eine Taktschaltung (22) vorgesehen ist, welche mit
Adresseneingängen der Puffer (18) verbunden ist und diese zeitlich
aufeinanderfolgendend für einen Datenaustausch mit dem Datenanschluß (8A)
freischaltet, und die Taktschaltung (22) weiterhin eine Steuerschaltung taktet, die
Adressen- und Steuersignale dem Adressen- und Steueranschluß (8B) zuführt, wobei
die Adressensignale dem jeweils freigeschalteten Puffer (18) zugeordnet sind und die
Steuersignale die Richtung des Datenaustauschs zwischen dem Datenanschluß (8A)
und dem freigeschalteten Puffer (18) bestimmen.
2. RAM-Speicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerschaltung ein Multiplexer (20) ist, der mindestens eine der Anzahl der Puffer
(18) entsprechende Anzahl von Adressen- und Steuereingängen aufweist, von denen
jeder einen Puffer (18) zugeordnet ist, der bei seiner Freigabe in ihm gespeicherte
Adressen- und Steuersignale dem ihm zugeordneten Adressen- und Steuereingang
übermittelt und der Multiplexer (20) mit seinem Ausgang mit dem Adressen- und
Steueranschluß (8B) verbunden ist und von der Taktschaltung getaktet wird.
3. RAM-Speicherschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Taktschaltung als Ausgangssignal ein Binärsignal in Form einer zyklischen Zählung
erzeugt.
4. RAM-Speicherschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zykluszeit der Zählung einen Rahmen definiert, dessen Intervall gleich der Anzahl der
Puffer (18) multipliziert mit einem Zeitschlitz ist und jeder Zeitschlitz eine Zeit
periode ist, welche mindestens so lang als die längste Zykluszeit von einem Daten-,
Adressen- und Steueranschluß (8A, 8B) des RAM ist.
5. RAM-Speicherschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerschaltung aus den Puffern (18) zugeordneten Verklinkungsschaltungen (30)
besteht, denen Adressen- und Steuersignale vom Adressen- und
Steuereingangsanschluß des jeweiligen Puffers (18) zugeführt werden, deren
Ausgänge mit dem Adressen- und Steueranschluß (8B) des RAM verbunden sind und
diese Adressen- und Steuersignale diesem Adressen- und Steueranschluß (8B) bei
Freischaltung des jeweiligen Puffers (18) zugeführt werden.
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