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DE19709065A1 - Gülleausbring-Fahrzeug - Google Patents

Gülleausbring-Fahrzeug

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Publication number
DE19709065A1
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DE
Germany
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slurry
manure
vehicle according
frame
slurry spreading
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Withdrawn
Application number
DE1997109065
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Dipl Ing Zunhammer
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Individual
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gülleausbring-Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bekannte Gülleausbring-Fahrzeuge sind mit einem Verteilsystem ausgerüstet, welches sich über die mehrfache Breite des Gülleausbring-Fahrzeuges erstreckt. In einem möglichen Betriebszustand befindet sich das Verteilsystem in einer Ausbringstellung, in welcher sich das Verteilsystem im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung des Ausbringfahrzeuges erstreckt.
In einem anderen Betriebszustand, nämlich im Transportfall, wenn also keine Gülle ausgebracht wird, sondern das Gülleausbring-Fahrzeug am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, befindet sich das Verteilsystem in der sogenannten Transportstellung. In dieser Stellung sind Teilabschnitte des Verteilsystems um ca. 90° zur Fahrzeuglängsachse abgewinkelt und verlaufen parallel zur Längsachse des Gülleausbring-Fahrzeuges.
Zum Stand der Technik gehört das Ausbringen von Gülle mit Hilfe eines Prallteller-Verteilers, durch welchen die auszubringende Gülle ausgeschleudert wird. Um die unvermeidbare Geruchsbelästigung bei derartiger Gülle- Ausbringung zu reduzieren, ist im deutschen Gebrauchsmuster DE 295 17 792 U1 vorgeschlagen worden, das Verteilsystem mittels Vorhängen abzuschirmen, damit die Gülle nicht in hohem Bogen in die Umwelt gesprüht wird, bevor sie auf die Ackerfläche gelangt.
Dort ist auch ein Verteilsystem beschrieben, durch welches mit Hilfe von zur Ackerfläche hin gerichteten Gülleauslauföffnungen die Gülle ausgebracht wird. Die rohrförmigen Auslaufstutzen sind dabei an horizontal verlaufenden Verteilerrohren angeordnet, die über Zuführungsleitungen mit einem Güllevorratsbehälter verbunden sind.
Im deutschen Gebranchsmuster DE 296 01 934 U1 sind nähere Angaben über die Ausgestaltung der Verteilerrohre gemacht. Dort sind auch, ebenso wie im vorgenannten Gebrauchsmuster, Verteilerschnecken erwähnt, mit deren Hilfe Feststoffe in der Gülle in Außenbereiche der Verteilerrohre gefördert werden sollen.
In der DE 195 40 648 A1 ist ein Gülleverteiler-Fahrzeug beschrieben, bei dem an den Enden von Gülleausbringschläuchen schuhartige Gleitkufen angeordnet sind, welche auf dem zu düngenden Ackerboden unter einem gewissen Anpreßdruck gleiten. Dabei drücken sie in den zu düngenden Ackerboden jeweils eine Furche, in welche die Gülle über die Gülleausbringschläuche und die Gleitkufen eingebracht wird.
Die bekannten Lösungen zeigen, daß die Gleitkufen gelenkig an einem Gestänge befestigt sind, ins daß sie aufgrund von Federkräften an den zu düngenden Ackerboden angepreßt werden. In die Gleitkufen münden etwa mittig zu ihrer Längserstreckung in unmittelbarer Nähe zur Oberfläche des Ackerbodens die Enden der Gülleausbringschläuche. Durch die gelenkige Anfederung der Gleitkufen folgen diese in gewünschter Weise den kurzwelligen Unebenheiten des zu düngenden Ackerbodens, was jedoch aufgrund der Fahrgeschwindigkeit der Gülleverteiler-Fahrzeuge zu Pendelbewegungen der Gleitkufen führt, die in ihrer Amplitude und ihrer Frequenz ganz erheblich sind. Da in diesen Gleitkufen die Enden der Gülleausbringschläuche bodennah befestigt sind, müssen diese die ständigen Pendelbewegungen mitmachen, so daß sie im Bereich ihrer Einmündung in die Gleitschuhe stark auf Dauerbiegung beansprucht werden und nach relativ kurzer Nutzungsdauer abreißen. Der Einmündungsbereich der Gülleausbringschläuche in die Gleitschuhe wird wie ein Gelenk beansprucht, ohne jedoch wie ein solches ausgelegt zu sein.
Langwellige Bodenunebenheiten mit größerer Amplitude können von den Schleppschläuchen derzeitig bekannter Gülleausbring-Fahrzeuge nicht optimal ausgeglichen werden, vor allem, wenn jene quer zur Fahrtrichtung des Gülle- Ausbringfahrzeuges verlaufen, da allein durch den Federweg der Dungspendedüsen am Ende der Schleppschläuche ein ausreichender Hub nicht aufgebracht werden kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, bei einem Gülleausbring- Fahrzeug die Schleppschläuche mit ihren Dungspendedüsen an dem Gülleausbring-Fahrzeug so anzuordnen, daß auch bei langwelligen Bodenunebenheiten die Ausbringung der Gülle optimal erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Gülleausbring-Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Mit Hilfe der Zeichnungen wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Gülleausbring-Fahrzeug in Rückansicht in Gülle- Ausbringstellung;
Fig. 2 ein Gülleausbring-Fahrzeug in Gülle-Ausbringstellung bei Bodenunebenheiten;
Fig. 3 eine Einzelheit des Gülle-Verteilers gemaß der Erfindung in Transportstellung;
Fig. 4 eine Einzelheit des Gülle-Verteilers mit Dungdüsen in Arbeitsstellung und die
Fig. 5 bis 7 verschiedene Dungdüsen.
In den Figuren sind sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, gegebenenfalls weisen sie einen Index auf, welcher der Figurenbezifferung entspricht.
In Fig. 1 ist in Rückansicht ein Gülleausbring-Fahrzeug 1 gezeigt, an dessen Rückseite ein Gülle-Verteiler 2 angeordnet ist. Dieser Gülle-Verteiler 2 befindet sich in Arbeitsstellung. Das Gülleausbring-Fahrzeug 1 weist ferner als Gülle- Vorratsbehälter ein Güllefaß 3 auf, welches über Leitungen 4 mit dem Gülle- Verteiler 2 verbunden ist. Der Gülle-Verteiler 2 besteht aus einzelnen Verteilerarmen 2a, 2b und 2c, die an einem Rahmen 5 derart angeordnet sind, daß sie aus ihrer Arbeitsstellung heraus in eine Transportstellung geschwenkt werden können. Die Transportstellung ist in Fig. 3 gezeigt und stellt in einer Teilansicht des Verteilerarmes 2c die Situation dar, in welcher das Gülleausbring-Fahrzeug 1 am Straßenverkehr teilnimmt.
Der Gülle-Verteiler 2 mit seinen Verteilerarmen 2a, 2b und 2c wird vom Güllefaß 3 mit Gülle versorgt, die hier nicht dargestellt ist. Dies geschieht über die bereits genannten Leitungen 4 , wobei jeder der Verteilerarme 2a, 2b und 2c über eine Verteilerschnecke S oder über einen Zentral-Verteiler Z versorgt wird. Beide Möglichkeiten sind hier angedeutet, was aber nicht heißen soll, daß dies die einzigen Möglichkeiten sind, und vor allem soll diese Darstellung nicht suggerieren, daß beide Möglichkeiten gleichzeitig an einem Gülleausbring- Fahrzeug realisiert werden.
An den Verteilerarmen 2a, 2b und 2c befinden sich Spiralschläuche 10 mit Auslauföffnungen 6a, 6b und 6c für die Gülle. Diese Auslauföffnungen 6a, 6b, 6c sind - wie die Darstellung in Fig. 4 zeigt - in der Arbeitsstellung, d. h. während der Ausbringung der Gülle nach unten zur Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 hin gerichtet. Die Auslauföffnungen 6a, 6b, 6c befinden sich in Gleitschuhen 9xx unterschiedlichster Bauformen und stellen sogenannte "Dungdüsen" dar, wie später noch anhand der Fig. 5 bis 7 erläutert werden wird. Die hier noch nicht näher bezeichneten Gleitschuhe 9xx sind mittels der Spiralschläuche 10 über Spannfedern 11 und Hilfsrahmen 12a, 12b und 12c an den Verteilerarmen 2a, 2b und 2c abgestützt, so daß sie bei der Ausbringung der Gülle in Fahrtrichtung gegen die Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gedruckt werden, aber jederzeit nachgiebig gegenüber nicht dargestellten Fremdkörpern auf der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 auslenkbar sind. Zur Anpassung an die kurzwelligen Unebenheiten des Ackerbodens sind an den Enden der Spiralschläuche 10 die besagten Gleitschuhe 9xx angeordnet, welche mit Hilfe der vorgenannten Spannfedern 11 federbelastet auf der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gleiten und die ihrerseits nicht näher bezeichnete ackerseitige Auslauföffnungen der Spiralschläuche 10 derart aufnehmen, daß die Gülle durch die als Dungdüsen fungierenden Gleitschuhe 9xx auf die Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gelangt.
Nach Beendigung der Ausbringung der Gülle werden die Verteilerarme 2a und 2b im Rahmen 5 um Schwenkbolzen 13 relativ zum Verteilerarm 2c derart geschwenkt, daß sie parallel zur Längsachse des Gülleausbring-Fahrzeuges 1 ausgerichtet sind, wobei ihre den Schwenkbolzen 13 abgewandten freien Enden zur Frontseite des Gülleausbring-Fahrzeuges 1 weisen.
Spätestens in dieser Stellung werden die Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c der Verteilerarme 2a, 2b und 2c soweit um ihre Längsachse geschwenkt, daß die Austrittsöffnungen 6a, 6b, 6c ihre Transport-Stellung einnehmen, die ein Auslaufen der Gülle unmöglich macht.
Um zu verhindern, daß Gülle nach dem eigentlichen Ausbringvorgang noch weiter aus den Austrittsöffnungen 6a, 6b, 6c rinnt, werden die Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c der Verteilerarme 2a, 2b, 2c soweit um ihre Längsachse oder eine Parallele dazu geschwenkt, daß die Austrittsöffnungen 6a, 6b, 6c nach oben zu liegen kommen, so daß keine Gülle mehr austreten kann, wie dies für den Verteilerarm 2c in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Verschwenkung der Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c um deren Längsachsen oder eine Parallele dazu erfolgt mit Hilfe von Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c, die einerseits am Rahmen 5 und andererseits an den Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c angreifen. Bei eingefahrenen Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c befinden sich die Spiralschläuche 10 mit ihren zugehörigen Gleitschuhen 9xx in der Transportstellung. Bei ausgefahrenen Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c befinden sich diese Elemente in der Arbeits-, d. h. Ausbringstellung, wie dies in Fig. 4 schematisch dargestellt ist.
Bei langwelligen Unebenheiten der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 - wie in Fig. 2 dargestellt - wäre der Bodenkontakt der Gleitschuhe 9xx mangelhaft, wenn die Verbindung zwischen den Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c und den Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c starr wäre, also die Spiralschläuche 10 mit den Gleitschuhen 9xx fest auf die Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gepreßt würden. Es könnte zu Verspannungen und Verkippungen des gesamten Gülleausbring- Fahrzeuges 1 kommen, und das Düngeergebnis wäre mangelhaft, da die Federn 11, mit denen die Spiralschlauche 10 an den zugehörigen Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c montiert sind, den erforderlichen langwelligen Hub nicht aufbringen können. Es konnte auch zu Beschädigungen der Spiralschlauche 10 kommen, da diese überbeansprucht werden konnten.
Um die Nachgiebigkeit der Spiralschläuche 10 dennoch zu ermöglichen, sind zwischen den Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c und den zugehörigen Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c Ketten 15a, 15b, 15c vorhanden. Diese Ketten 15a, 15b, 15c ermöglichen das Anheben der Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c mit Hilfe der Hydraulikzylinder 14a, 14b, 14c in die Transportstellung, da sie als Zugmittel dienen. In der Ausbringstellung, in der die Schwerkraft die Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c mit den Spiralschläuchen 10 und den Gleitschuhen 9xx auf der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 schleifen läßt, sind die Ketten 15a, 15b, 15c vertikal elastisch nachgiebig, so daß die Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c jedes Verteilerarmes 2a, 2b, 2c unabhängig voneinander den langwelligen Unebenheiten der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 folgen können. Diese Bewegungen werden durch die nachgiebig über die Federn 11 am jeweiligen Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c befestigten Spiralschläuche 10 mit den Gleitschuhen 9xx noch unterstützt.
Die Anpassung der vertikalen Bewegung der Gleitschuhe 9xx mit den Dungdüsen erfolgt also gewissermaßen zweistufig: Die grobe, langwellige Unebenheit der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 kann durch die Nachgiebigkeit des Zugmittels Kette 15a, 16b, 15c ausgeglichen werden; die geringfügigeren, kurzwelligen Unebenheiten der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 werden von den federelastisch aufgehängten und in sich selbst nachgiebigen Spiralschläuchen 10 ausgeglichen.
Diese mehrstufige Nachgiebigkeit ermöglicht ein besonders schonendes Düngen des Ackerbodens 8, wobei sowohl das Gülleausbring-Fahrzeug 1 als auch der Ackerboden 8 besonders geschont werden, was das erfindungsgemäße Gülleausbring-Fahrzeug 1 besonders vorteilhaft macht.
In den Fig. 5, 6 und 7 sind verschiedenen Ausführungsformen von Dungdüsen gezeigt, wie sie mit Vorteil bei dem erfindungsgemäßen Gülleausbring-Fahrzeug 1 eingesetzt werden können.
Fig. 5 zeigt eine Dungdüse, die als Furchengleitschuh 95 ausgebildet ist. Am freien Ende eines Spiralschlauches 105 befindet sich der Furchengleitschuh 95, der über eine Feder 115 an einem Hilfsrahmen 125 befestigt ist. Mit seinem in Fahrtrichtung F spitzen Bug B5 gräbt er eine Furche in den Ackerboden 8 und sein rückwärtiges Ende bildet eine Dungdüse D5, aus der die auszubringende Gülle in den Ackerboden 8 eingebracht wird.
Fig. 6 zeigt eine Dungdüse, die als rohrförmige Gleitkufe 96 ausgebildet ist. Am freien Ende eines Spiralschlauches 106 befindet sich die rohrförmige Gleitkufe 96, die über eine Feder 116 an einem Hilfsrahmen 126 befestigt ist. Mit seinem entgegen der Fahrtrichtung F verlaufenden freien Ende drückt er eine Furche in den Ackerboden 8 und sein rückwartiges Ende bildet eine Dungdüse D6, aus der die auszubringende Gülle in den Ackerboden 8 eingebracht wird Eine weitere Variante wird mit dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 7 dargestellt. Am Ende eines Spiralschlauches 107 befindet sich ein Gleitschuh in Form einer Schlittenkufe 97. Sie ist mittels einer Feder 117 an einem Hilfsrahmen 127 federelastisch befestigt. Ein schlittenkufenförmiges Horn bildet ihren Bug B7, der in Fahrtrichtung F weist. Der Fahrtrichtung F abgewandt befindet sich eine Öffnung als Dungdüse D7.
Anstelle des beschriebenen Hydraulikzylinders 14 kann jede Art von Hubzylinder eingesetzt werden.

Claims (12)

1. Gülleausbring-Fahrzeug mit einem Güllefaß, einem Gülleverteilsystem mit Gülleausbringschläuchen, die mittels Gleitkufen unter Federbelastung auf der Oberfläche des zu düngenden Ackerbodens geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gülleverteilsystem (2a, 2b, 2c) über wenigstens einen Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) verfügt, an dem die federelastisch befestigten Gülleausbringschläuche (10) angeordnet sind, wobei der wenigstens eine Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) vertikal nachgiebig an einem das Gülleverteilsystem (2a, 2b, 2c) tragenden Rahmen (5) befestigt ist.
2. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) gegenüber dem Rahmen (5) mittels eines Hubzylinders (14a, 14b, 14c) anhebbar und absenkbar ist, wobei zwischen dem Hubzylinder (14a, 14b, 14c) und dem Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) ein Zugmittel (15a, 15b, 15c) angeordnet ist.
3. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel eine Kette (15a, 15b, 15c) ist.
4. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel ein Seil ist.
5. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gülleverteilsystem (2a, 2b, 2c) durch eine Verteilerschnecke (S) und/oder einen Zentralverteiler (Z) aus dem Güllefaß (3) versorgt wird.
6. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen als rohrförmige Dungspendedüsen (96) ausgebildet sind, in welche die Gülleausbringschläuche (106) bodenfern einmünden, wobei die freien Enden der Dungspendedüsen (96) einen stumpfen Winkel zum Verlauf der Gülleausbringschläuche (106) bilden und im wesentlichen parallel zur Oberfläche (7) des zu düngenden Ackerbodens (8) so verlaufen, daß deren Austrittsöffnungen gegen die Fahrtrichtung (F) des Gülleverteiler-Fahrzeuges (1) gerichtet sind
7. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen als Furchengleitschuhe (95) ausgebildet sind, deren rückwärtige Enden als Dungdüsen (D5) fungieren.
8. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen in Form von Schlittenkufen (97) ausgebildet sind, deren rückwärtige Öffnungen als Dungdüsen (D7) fungieren.
9. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung an die Beschaffenheit der Oberfläche (7) des Ackerbodens (8) die Dungdüsen (D5, D6, D7) vertikal nachgiebig gegenüber dem Rahmen (5) angeordnet sind.
10. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Nachgiebigkeit mehrstufig ausgelegt ist.
11. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gülleausbring-Fahrzeug (1) als Kraftfahrzeug ausgebildet ist.
12. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gülleausbring-Fahrzeug (1) als Fahrzeuganhänger ausgebildet ist.
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