DE19709065A1 - Gülleausbring-Fahrzeug - Google Patents
Gülleausbring-FahrzeugInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C23/00—Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gülleausbring-Fahrzeug gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Bekannte Gülleausbring-Fahrzeuge sind mit einem Verteilsystem ausgerüstet,
welches sich über die mehrfache Breite des Gülleausbring-Fahrzeuges erstreckt.
In einem möglichen Betriebszustand befindet sich das Verteilsystem in einer
Ausbringstellung, in welcher sich das Verteilsystem im wesentlichen quer zur
Fahrtrichtung des Ausbringfahrzeuges erstreckt.
In einem anderen Betriebszustand, nämlich im Transportfall, wenn also keine
Gülle ausgebracht wird, sondern das Gülleausbring-Fahrzeug am öffentlichen
Straßenverkehr teilnimmt, befindet sich das Verteilsystem in der sogenannten
Transportstellung. In dieser Stellung sind Teilabschnitte des Verteilsystems um
ca. 90° zur Fahrzeuglängsachse abgewinkelt und verlaufen parallel zur
Längsachse des Gülleausbring-Fahrzeuges.
Zum Stand der Technik gehört das Ausbringen von Gülle mit Hilfe eines
Prallteller-Verteilers, durch welchen die auszubringende Gülle ausgeschleudert
wird. Um die unvermeidbare Geruchsbelästigung bei derartiger Gülle-
Ausbringung zu reduzieren, ist im deutschen Gebrauchsmuster DE 295 17 792 U1
vorgeschlagen worden, das Verteilsystem mittels Vorhängen abzuschirmen,
damit die Gülle nicht in hohem Bogen in die Umwelt gesprüht wird, bevor sie auf
die Ackerfläche gelangt.
Dort ist auch ein Verteilsystem beschrieben, durch welches mit Hilfe von zur
Ackerfläche hin gerichteten Gülleauslauföffnungen die Gülle ausgebracht wird.
Die rohrförmigen Auslaufstutzen sind dabei an horizontal verlaufenden
Verteilerrohren angeordnet, die über Zuführungsleitungen mit einem
Güllevorratsbehälter verbunden sind.
Im deutschen Gebranchsmuster DE 296 01 934 U1 sind nähere Angaben über
die Ausgestaltung der Verteilerrohre gemacht. Dort sind auch, ebenso wie im
vorgenannten Gebrauchsmuster, Verteilerschnecken erwähnt, mit deren Hilfe
Feststoffe in der Gülle in Außenbereiche der Verteilerrohre gefördert werden
sollen.
In der DE 195 40 648 A1 ist ein Gülleverteiler-Fahrzeug beschrieben, bei dem an
den Enden von Gülleausbringschläuchen schuhartige Gleitkufen angeordnet sind,
welche auf dem zu düngenden Ackerboden unter einem gewissen Anpreßdruck
gleiten. Dabei drücken sie in den zu düngenden Ackerboden jeweils eine Furche,
in welche die Gülle über die Gülleausbringschläuche und die Gleitkufen
eingebracht wird.
Die bekannten Lösungen zeigen, daß die Gleitkufen gelenkig an einem Gestänge
befestigt sind, ins daß sie aufgrund von Federkräften an den zu düngenden
Ackerboden angepreßt werden. In die Gleitkufen münden etwa mittig zu ihrer
Längserstreckung in unmittelbarer Nähe zur Oberfläche des Ackerbodens die
Enden der Gülleausbringschläuche. Durch die gelenkige Anfederung der
Gleitkufen folgen diese in gewünschter Weise den kurzwelligen Unebenheiten
des zu düngenden Ackerbodens, was jedoch aufgrund der Fahrgeschwindigkeit
der Gülleverteiler-Fahrzeuge zu Pendelbewegungen der Gleitkufen führt, die in
ihrer Amplitude und ihrer Frequenz ganz erheblich sind. Da in diesen Gleitkufen
die Enden der Gülleausbringschläuche bodennah befestigt sind, müssen diese die
ständigen Pendelbewegungen mitmachen, so daß sie im Bereich ihrer
Einmündung in die Gleitschuhe stark auf Dauerbiegung beansprucht werden und
nach relativ kurzer Nutzungsdauer abreißen. Der Einmündungsbereich der
Gülleausbringschläuche in die Gleitschuhe wird wie ein Gelenk beansprucht,
ohne jedoch wie ein solches ausgelegt zu sein.
Langwellige Bodenunebenheiten mit größerer Amplitude können von den
Schleppschläuchen derzeitig bekannter Gülleausbring-Fahrzeuge nicht optimal
ausgeglichen werden, vor allem, wenn jene quer zur Fahrtrichtung des Gülle-
Ausbringfahrzeuges verlaufen, da allein durch den Federweg der
Dungspendedüsen am Ende der Schleppschläuche ein ausreichender Hub nicht
aufgebracht werden kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, bei einem Gülleausbring-
Fahrzeug die Schleppschläuche mit ihren Dungspendedüsen an dem
Gülleausbring-Fahrzeug so anzuordnen, daß auch bei langwelligen
Bodenunebenheiten die Ausbringung der Gülle optimal erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Gülleausbring-Fahrzeug mit den Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
Mit Hilfe der Zeichnungen wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Gülleausbring-Fahrzeug in Rückansicht in Gülle-
Ausbringstellung;
Fig. 2 ein Gülleausbring-Fahrzeug in Gülle-Ausbringstellung bei
Bodenunebenheiten;
Fig. 3 eine Einzelheit des Gülle-Verteilers gemaß der Erfindung in
Transportstellung;
Fig. 4 eine Einzelheit des Gülle-Verteilers mit Dungdüsen in
Arbeitsstellung und die
Fig. 5 bis 7 verschiedene Dungdüsen.
In den Figuren sind sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen, gegebenenfalls weisen sie einen Index auf, welcher der
Figurenbezifferung entspricht.
In Fig. 1 ist in Rückansicht ein Gülleausbring-Fahrzeug 1 gezeigt, an dessen
Rückseite ein Gülle-Verteiler 2 angeordnet ist. Dieser Gülle-Verteiler 2 befindet
sich in Arbeitsstellung. Das Gülleausbring-Fahrzeug 1 weist ferner als Gülle-
Vorratsbehälter ein Güllefaß 3 auf, welches über Leitungen 4 mit dem Gülle-
Verteiler 2 verbunden ist. Der Gülle-Verteiler 2 besteht aus einzelnen
Verteilerarmen 2a, 2b und 2c, die an einem Rahmen 5 derart angeordnet sind, daß
sie aus ihrer Arbeitsstellung heraus in eine Transportstellung geschwenkt werden
können. Die Transportstellung ist in Fig. 3 gezeigt und stellt in einer Teilansicht
des Verteilerarmes 2c die Situation dar, in welcher das Gülleausbring-Fahrzeug 1
am Straßenverkehr teilnimmt.
Der Gülle-Verteiler 2 mit seinen Verteilerarmen 2a, 2b und 2c wird vom Güllefaß
3 mit Gülle versorgt, die hier nicht dargestellt ist. Dies geschieht über die bereits
genannten Leitungen 4 , wobei jeder der Verteilerarme 2a, 2b und 2c über eine
Verteilerschnecke S oder über einen Zentral-Verteiler Z versorgt wird. Beide
Möglichkeiten sind hier angedeutet, was aber nicht heißen soll, daß dies die
einzigen Möglichkeiten sind, und vor allem soll diese Darstellung nicht
suggerieren, daß beide Möglichkeiten gleichzeitig an einem Gülleausbring-
Fahrzeug realisiert werden.
An den Verteilerarmen 2a, 2b und 2c befinden sich Spiralschläuche 10 mit
Auslauföffnungen 6a, 6b und 6c für die Gülle. Diese Auslauföffnungen 6a, 6b, 6c
sind - wie die Darstellung in Fig. 4 zeigt - in der Arbeitsstellung, d. h. während
der Ausbringung der Gülle nach unten zur Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 hin
gerichtet. Die Auslauföffnungen 6a, 6b, 6c befinden sich in Gleitschuhen 9xx
unterschiedlichster Bauformen und stellen sogenannte "Dungdüsen" dar, wie
später noch anhand der Fig. 5 bis 7 erläutert werden wird. Die hier noch nicht
näher bezeichneten Gleitschuhe 9xx sind mittels der Spiralschläuche 10 über
Spannfedern 11 und Hilfsrahmen 12a, 12b und 12c an den Verteilerarmen 2a, 2b
und 2c abgestützt, so daß sie bei der Ausbringung der Gülle in Fahrtrichtung
gegen die Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gedruckt werden, aber jederzeit
nachgiebig gegenüber nicht dargestellten Fremdkörpern auf der Oberfläche 7 des
Ackerbodens 8 auslenkbar sind. Zur Anpassung an die kurzwelligen
Unebenheiten des Ackerbodens sind an den Enden der Spiralschläuche 10 die
besagten Gleitschuhe 9xx angeordnet, welche mit Hilfe der vorgenannten
Spannfedern 11 federbelastet auf der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gleiten und
die ihrerseits nicht näher bezeichnete ackerseitige Auslauföffnungen der
Spiralschläuche 10 derart aufnehmen, daß die Gülle durch die als Dungdüsen
fungierenden Gleitschuhe 9xx auf die Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gelangt.
Nach Beendigung der Ausbringung der Gülle werden die Verteilerarme 2a und 2b
im Rahmen 5 um Schwenkbolzen 13 relativ zum Verteilerarm 2c derart
geschwenkt, daß sie parallel zur Längsachse des Gülleausbring-Fahrzeuges 1
ausgerichtet sind, wobei ihre den Schwenkbolzen 13 abgewandten freien Enden
zur Frontseite des Gülleausbring-Fahrzeuges 1 weisen.
Spätestens in dieser Stellung werden die Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c der
Verteilerarme 2a, 2b und 2c soweit um ihre Längsachse geschwenkt, daß die
Austrittsöffnungen 6a, 6b, 6c ihre Transport-Stellung einnehmen, die ein
Auslaufen der Gülle unmöglich macht.
Um zu verhindern, daß Gülle nach dem eigentlichen Ausbringvorgang noch
weiter aus den Austrittsöffnungen 6a, 6b, 6c rinnt, werden die Hilfsrahmen 12a,
12b, 12c der Verteilerarme 2a, 2b, 2c soweit um ihre Längsachse oder eine
Parallele dazu geschwenkt, daß die Austrittsöffnungen 6a, 6b, 6c nach oben zu
liegen kommen, so daß keine Gülle mehr austreten kann, wie dies für den
Verteilerarm 2c in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Verschwenkung der Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c um deren Längsachsen oder
eine Parallele dazu erfolgt mit Hilfe von Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c, die
einerseits am Rahmen 5 und andererseits an den Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c
angreifen. Bei eingefahrenen Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c befinden sich die
Spiralschläuche 10 mit ihren zugehörigen Gleitschuhen 9xx in der
Transportstellung. Bei ausgefahrenen Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c befinden
sich diese Elemente in der Arbeits-, d. h. Ausbringstellung, wie dies in Fig. 4
schematisch dargestellt ist.
Bei langwelligen Unebenheiten der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 - wie in
Fig. 2 dargestellt - wäre der Bodenkontakt der Gleitschuhe 9xx mangelhaft,
wenn die Verbindung zwischen den Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c und den
Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c starr wäre, also die Spiralschläuche 10 mit den
Gleitschuhen 9xx fest auf die Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 gepreßt würden.
Es könnte zu Verspannungen und Verkippungen des gesamten Gülleausbring-
Fahrzeuges 1 kommen, und das Düngeergebnis wäre mangelhaft, da die Federn
11, mit denen die Spiralschlauche 10 an den zugehörigen Hilfsrahmen 12a, 12b,
12c montiert sind, den erforderlichen langwelligen Hub nicht aufbringen können.
Es konnte auch zu Beschädigungen der Spiralschlauche 10 kommen, da diese
überbeansprucht werden konnten.
Um die Nachgiebigkeit der Spiralschläuche 10 dennoch zu ermöglichen, sind
zwischen den Hydraulikzylindern 14a, 14b, 14c und den zugehörigen
Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c Ketten 15a, 15b, 15c vorhanden. Diese Ketten 15a,
15b, 15c ermöglichen das Anheben der Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c mit Hilfe der
Hydraulikzylinder 14a, 14b, 14c in die Transportstellung, da sie als Zugmittel
dienen. In der Ausbringstellung, in der die Schwerkraft die Hilfsrahmen 12a, 12b,
12c mit den Spiralschläuchen 10 und den Gleitschuhen 9xx auf der Oberfläche 7
des Ackerbodens 8 schleifen läßt, sind die Ketten 15a, 15b, 15c vertikal elastisch
nachgiebig, so daß die Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c jedes Verteilerarmes 2a, 2b, 2c
unabhängig voneinander den langwelligen Unebenheiten der Oberfläche 7 des
Ackerbodens 8 folgen können. Diese Bewegungen werden durch die nachgiebig
über die Federn 11 am jeweiligen Hilfsrahmen 12a, 12b, 12c befestigten
Spiralschläuche 10 mit den Gleitschuhen 9xx noch unterstützt.
Die Anpassung der vertikalen Bewegung der Gleitschuhe 9xx mit den Dungdüsen
erfolgt also gewissermaßen zweistufig: Die grobe, langwellige Unebenheit der
Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 kann durch die Nachgiebigkeit des Zugmittels
Kette 15a, 16b, 15c ausgeglichen werden; die geringfügigeren, kurzwelligen
Unebenheiten der Oberfläche 7 des Ackerbodens 8 werden von den
federelastisch aufgehängten und in sich selbst nachgiebigen Spiralschläuchen 10
ausgeglichen.
Diese mehrstufige Nachgiebigkeit ermöglicht ein besonders schonendes Düngen
des Ackerbodens 8, wobei sowohl das Gülleausbring-Fahrzeug 1 als auch der
Ackerboden 8 besonders geschont werden, was das erfindungsgemäße
Gülleausbring-Fahrzeug 1 besonders vorteilhaft macht.
In den Fig. 5, 6 und 7 sind verschiedenen Ausführungsformen von Dungdüsen
gezeigt, wie sie mit Vorteil bei dem erfindungsgemäßen Gülleausbring-Fahrzeug
1 eingesetzt werden können.
Fig. 5 zeigt eine Dungdüse, die als Furchengleitschuh 95 ausgebildet ist. Am
freien Ende eines Spiralschlauches 105 befindet sich der Furchengleitschuh 95,
der über eine Feder 115 an einem Hilfsrahmen 125 befestigt ist. Mit seinem in
Fahrtrichtung F spitzen Bug B5 gräbt er eine Furche in den Ackerboden 8 und
sein rückwärtiges Ende bildet eine Dungdüse D5, aus der die auszubringende
Gülle in den Ackerboden 8 eingebracht wird.
Fig. 6 zeigt eine Dungdüse, die als rohrförmige Gleitkufe 96 ausgebildet ist.
Am freien Ende eines Spiralschlauches 106 befindet sich die rohrförmige
Gleitkufe 96, die über eine Feder 116 an einem Hilfsrahmen 126 befestigt ist. Mit
seinem entgegen der Fahrtrichtung F verlaufenden freien Ende drückt er eine
Furche in den Ackerboden 8 und sein rückwartiges Ende bildet eine Dungdüse
D6, aus der die auszubringende Gülle in den Ackerboden 8 eingebracht wird
Eine weitere Variante wird mit dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 7
dargestellt. Am Ende eines Spiralschlauches 107 befindet sich ein Gleitschuh in
Form einer Schlittenkufe 97. Sie ist mittels einer Feder 117 an einem Hilfsrahmen
127 federelastisch befestigt. Ein schlittenkufenförmiges Horn bildet ihren Bug B7,
der in Fahrtrichtung F weist. Der Fahrtrichtung F abgewandt befindet sich eine
Öffnung als Dungdüse D7.
Anstelle des beschriebenen Hydraulikzylinders 14 kann jede Art von Hubzylinder
eingesetzt werden.
Claims (12)
1. Gülleausbring-Fahrzeug mit einem Güllefaß, einem Gülleverteilsystem mit
Gülleausbringschläuchen, die mittels Gleitkufen unter Federbelastung auf der
Oberfläche des zu düngenden Ackerbodens geführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gülleverteilsystem (2a, 2b, 2c) über wenigstens einen
Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) verfügt, an dem die federelastisch befestigten
Gülleausbringschläuche (10) angeordnet sind, wobei der wenigstens eine
Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) vertikal nachgiebig an einem das Gülleverteilsystem
(2a, 2b, 2c) tragenden Rahmen (5) befestigt ist.
2. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) gegenüber dem Rahmen (5) mittels eines
Hubzylinders (14a, 14b, 14c) anhebbar und absenkbar ist, wobei zwischen dem
Hubzylinder (14a, 14b, 14c) und dem Hilfsrahmen (12a, 12b, 12c) ein Zugmittel
(15a, 15b, 15c) angeordnet ist.
3. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugmittel eine Kette (15a, 15b, 15c) ist.
4. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugmittel ein Seil ist.
5. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gülleverteilsystem (2a, 2b, 2c) durch eine Verteilerschnecke (S) und/oder einen
Zentralverteiler (Z) aus dem Güllefaß (3) versorgt wird.
6. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitkufen als rohrförmige Dungspendedüsen (96) ausgebildet sind, in welche
die Gülleausbringschläuche (106) bodenfern einmünden, wobei die freien Enden
der Dungspendedüsen (96) einen stumpfen Winkel zum Verlauf der
Gülleausbringschläuche (106) bilden und im wesentlichen parallel zur Oberfläche
(7) des zu düngenden Ackerbodens (8) so verlaufen, daß deren
Austrittsöffnungen gegen die Fahrtrichtung (F) des Gülleverteiler-Fahrzeuges (1)
gerichtet sind
7. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitkufen als Furchengleitschuhe (95) ausgebildet sind, deren rückwärtige Enden
als Dungdüsen (D5) fungieren.
8. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleitkufen in Form von Schlittenkufen (97) ausgebildet sind, deren rückwärtige
Öffnungen als Dungdüsen (D7) fungieren.
9. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Anpassung an die Beschaffenheit der Oberfläche (7) des Ackerbodens (8) die
Dungdüsen (D5, D6, D7) vertikal nachgiebig gegenüber dem Rahmen (5)
angeordnet sind.
10. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die vertikale Nachgiebigkeit mehrstufig ausgelegt ist.
11. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gülleausbring-Fahrzeug (1) als Kraftfahrzeug ausgebildet ist.
12. Gülleausbring-Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gülleausbring-Fahrzeug (1) als Fahrzeuganhänger ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109065 DE19709065A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Gülleausbring-Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109065 DE19709065A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Gülleausbring-Fahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19709065A1 true DE19709065A1 (de) | 1998-09-17 |
Family
ID=7822374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997109065 Withdrawn DE19709065A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Gülleausbring-Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
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