DE19709988C2 - Lackiereinrichtung mit mehreren kreisförmig geführten Farbleitungen - Google Patents
Lackiereinrichtung mit mehreren kreisförmig geführten FarbleitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Lackieren von
Gegenständen mit verschiedenen Farben, die in kreisförmig
geführten Farbleitungen, welche je einer Farbe zugeordnet
sind, zur Verfügung stehen, mit einer Spritzpistole, einer
Farbzuführleitung, die eine Lackiermittelverbindung zwischen
der kreisförmig geführten Farbleitung und der Spritzpistole
bzw. deren Düse herstellt, und gegebenenfalls einem zwischen
den kreisförmig geführten Farbleitungen und der
Farbzuführleitung vorgesehenen Farbwechsler, durch den jeweils
eine Farbleitung mit der Farbzuführleitung verbindbar ist,
wobei ein Verdrängerkörper zum Reinigen der Farbzuführleitung
in Lackierflussrichtung der Farbzuführleitung bewegbar ist und
im Bereich des spritzpistolenseitigen Endes der
Farbzuführleitung eine Zuführeinrichtung für ein unter
Überdruck stehendes strömbares Medium vorgesehen ist.
Beim Betreiben von Lackiereinrichtungen besteht seit jeher das
Problem, dass einerseits verschiedene Farben zum Einsatz
kommen, so dass entweder voneinander getrennte Systeme benutzt
werden müssen, was jedoch aufwendig ist und daher
üblicherweise nicht praktiziert wird, oder es müssen die
Komponenten bei einem Farbwechsel gereinigt werden. Wenn eine
Spritzpistole im letzteren Fall zum Spritzen mehrerer Farben
verwendet wird, so muss das gerade in der Farbzuführleitung
befindliche Farbvolumen entweder verworfen werden oder wie bei
der aus der DE 44 23 643 A1 bekannten Lackiereinrichtung
wenigstens teilweise in die Farbleitung zurückgeführt werden.
Hierfür wird die Farbrückführeinrichtung in Form einer Pumpe
verwendet. Das gleiche Problem tritt auf, wenn zwar kein
Farbwechsel durchgeführt werden soll, die Lackiereinrichtung
oder eine zu einer bestimmten Farbart gehörende Spritzpistole
und Farbzuführleitung längere Zeit (bereits 4-5 Stunden)
nicht benutzt wurden, da hierdurch in der Farbzuführleitung
bzw. in der Spritzpistole eine Entmischung bzw. Sedimentation
der Farbe stattfindet, so dass dieses Farbvolumen für den
Lackiervorgang unbrauchbar ist. In den kreisförmig geführten
Farbleitungen finden zwar während eines Stillstands der Anlage
ebenfalls Sedimentations- bzw. Entmischungsvorgänge der Farbe
statt; die Farbe wird jedoch durch das Zirkulieren beim
Betrieb der Lackiereinrichtung wieder homogenisiert. Eine
derartige Homogenisierung ist jedoch in der
stichleitungsartigen Farbzuführleitung zur Spritzpistole nicht
möglich.
Eine Lackiereinrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1 ist aus der US-Patentschrift 5,221,047 A bekannt
geworden. Der Verdrängerkörper wird zum Ausdrücken der Farbe
in der Farbzuführleitung in Lackierflußrichtung zu deren
spritzpistolenseitigem Ende bewegt, dort mittels einer
Ausschleußeinrichtung aus der Farbzuführleitung entnommen und
über eine separate Leitung zu einer Einschleußeinrichtung
zurückgeführt. um diese Zeit zu überbrücken, ist eine Mehrzahl
von Verdrängerkörpern vorgesehen. Eine Rückführung von in der
Farbzuführleitung befindlicher Farbe zurück in die Farbleitung
ist nicht vorgesehen. Dies ist aber für sich genommen, aus der
JP 07 171 451 AA bekannt.
Aus der DE 42 23 054 A1 ist es bereits bekannt,
Pulverleitungen mittels Druckluft und mindestens eines
elastisch komprimierbaren Reinigungskörpers, der durch die
Pulverleitungen hindurchgetrieben wird, zu reinigen.
Der vorliegenden Erfindung liegt ausgehend von den
vorbekannten Lackiereinrichtungen die Aufgabe zugrunde, die
Farbrückführung von der stichleitungsartigen Farbzuführleitung
mit Verdrängerkörpern zurück zu einer jeweiligen kreisförmig
geführten Farbleitung noch effektiver zu gestalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Lackiereinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Farbrückführung wird durch Einleitung eines strömbaren
Mediums, bei dem es sich vorzugsweise um ein Gas, wie
Druckluft, oder aber auch um ein flüssiges Lösungsmittel
handeln kann, unterstützt. Das flüssige Medium wirkt dabei wie
ein Stempeldruck auf die in der Zuführleitung stehende Farbe
und gewährleistet eine dreißig bis fünfzig Prozent effektivere
Rückführung der Farbe. Es wurde nämlich festgestellt, dass der
allein von der bekannten Farbrückführeinrichtung in Form einer
Zahnradpumpe auf die Farbzuführleitung ausgeübte Ansaugdruck
mit der Entfernung von der Pumpe stark abnimmt und dass an den
Wandungen der Leitung Farbe haften bleibt, die nicht
zurückgeführt wird, sondern bei einem anschließenden
Spülvorgang zusammen mit dem Spülmedium verworfen wird.
Dadurch dass beim Rückführen von Farbe das unter Überdruck
stehende strömbare Medium in Rückführrichtung in die
Farbzuführleitung eingeleitet wird, konnten
Farbrückgewinnungsraten von achtzig Prozent und darüber
erreicht werden.
Da die Zuführeinrichtung für das strömbare Medium eine T-
Verbindung mit der Farbzuführung bildet, ergibt sich wiederum
eine an sich unerwünschte Stichleitung. Es wird daher
vorgeschlagen, dass die Zuführeinrichtung ein Ventil umfasst,
Welches sich totraumfrei an die Farbzuführleitung anschließt.
Zum weiteren Unterstützen der Farbrückführung ist in der
jeweiligen Farbzuführleitung der flexible, nachgiebig
verformbare Verdrängerkörper vorgesehen, der von dem über die
Zuführeinrichtung einströmenden Medium in der
Farbzuführleitung in Rückführrichtung bewegbar und beim
anschließenden Spülen der Farbzuführleitung wieder in Richtung
zur Spritzpistole zurückbewegbar ist. Durch diese Maßnahme
kann die Rückgewinnungsrate auf 95% und mehr gesteigert
werden, da durch das Bewegen des nachgiebigen
Verdrängerkörpers in Rückführrichtung die Leitungsinnenwandung
quasi abgewischt wird. Der Durchmesser des Verdrängerkörpers
entspricht im unverformten Zustand im Wesentlichen dem
Leitungsinnendurchmesser oder ist etwas größer als dieser.
Beim Zurückbewegen des Verdrängerkörpers in Richtung zur
Spritzpistole wird dieser Wischvorgang nochmals wiederholt.
Während eines Lackiervorgangs befindet sich der
Verdrängerkörper in einer Ruhelage in einer Formausnehmung in
der Farbzuführleitung im Bereich des totraumfreien
Ventilanschlusses der Zuführleitung. Sobald das Ventil der
Zuführeinrichtung für das strömbare Medium geöffnet wird, wird
der Verdrängerkörper aus der Formausnehmung unter der Wirkung
des unter Überdruck stehenden strömbaren Mediums in die lichte
Querschnittsfläche der Farbzuführleitung gedrückt und in
Rückführrichtung bewegt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist in
Farbrückführrichtung vor der Farbrückführeinrichtung eine
Stoppeinrichtung für den Verdrängerkörper vorgesehen, welche
eine Art Anschlag bzw. Begrenzung für den Verdrängerkörper
bildet. Die Stoppeinrichtung ist in besonders einfacher und
daher vorteilhafter Weise vorzugsweise von einer
Querschnittsverengung in der Farbzuführleitung gebildet.
Nach einem weiteren bevorzugten Erfindungsgedanken ist im
Bereich der Stoppeinrichtung, insbesondere in Rückführrichtung
vor der Stoppeinrichtung ein Sensor zum Erkennen des
Verdrängerkörpers vorgesehen. Dieser Sensor wirkt mit einer
Steuerung der Lackieranlage zusammen. Wenn der Sensor erkennt,
dass der Verdrängerkörper in seiner Endlage im Bereich der
Stoppeinrichtung angelangt ist, so ist der Rückführvorgang
beendet und ein Spülvorgang der Farbzuführleitung kann
eingeleitet werden.
Das Erkennen des Verdrängerkörpers ist vorzugsweise
berührungslos durchführbar, was durch einen induktiv oder
kapazitiv arbeitenden Sensor erreicht werden kann. Im ersten
Fall umfasst der Verdrängerkörper einen induktiv
detektierbaren Signalkörper, wie z. B. einen metallischen,
insbesondere kugelförmigen Kern.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen und der
zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lackiereinrichtung. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Lackiereinrichtung mit mit einem
Farbversorgungsraum kommunizierenden Farbleitungen;
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Spritzpistole
der erfindungsgemäßen Lackiereinrichtung.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Einrichtung
zum Lackieren von Gegenständen mit verschiedenen Farben. Die
Farben werden über kreisförmig geführte Farbleitungen 2, die
von einem lediglich angedeuteten Farbversorgungsraum 4
ausgehen und wieder zu diesem zurückführen, zu der
Lackiereinrichtung herangeführt. Die Lackiereinrichtung
umfasst einen Farbwechsler 6, der mit jeder der Farbleitungen
2 wahlweise verbindbar ist. Vom Farbwechsler 6 ausgehend ist
eine Farbzuführleitung 8 vorgesehen, welche eine
Lackiermittelverbindung zwischen dem Farbwechsler 6 und einer
Sprühpistole 10 bzw. einer Düse 12 der Sprühpistole 10
herstellt. Desweiteren sind verschiedene Druckluftzuführungen
vorgesehen, wobei eine Druckluftleitung 14 in den Farbwechsler
6 mündet und eine weitere Druckluftleitung 16 zur
Spritzpistole 10 führt und die sogenannte Spritzluft zum
Verdüsen oder Verstäuben der Farbe im Sprühbetrieb der
Spritzpistole 10 zuführt. Desweiteren erstreckt sich eine
Druckluftleitung 18 als Teil einer Zuführeinrichtung 20 für
ein unter Überdruck stehendes strömbares Medium (Druckluft) zu
der Farbzuführleitung 8 und mündet über ein Ventil 21 in der
Farbzuführleitung 8.
Im Lackierbetrieb ist eines der Absperrventile zwischen einer
jeweiligen Farbleitung 2 und dem Farbwechsler 6 geöffnet, so
dass der in der kreisförmig geführten Farbleitung herrschende
Druck sich über den Farbwechsler 6 in die Zuführleitung 8
ausbreitet. Da dieser Druck zum Betreiben der Spritzpistole
hinreichend ist, braucht keine weitere Pumpe eingesetzt zu
werden und eine in der Farbzuführleitung vorgesehene
Zahnradpumpe 22 wird über eine Bypassleitung 24 umgangen. In
der Farbzuführleitung 8 ist der Zahnradpumpe 22 in
Lackierflussrichtung nachfolgend ein pneumatisch ansteuerbarer
Farbdruckregler 26 vorgesehen, der über ein elektrisch
betätigtes 3/2-Wegeventil oder Proportionalventil 28
angesteuert wird und zum Konstanthalten eines vorgebbaren, auf
die jeweils verwandte Farbe abgestimmten Drucks dient. Der
Farbdruckregler 26 ist ferner so ausgebildet, dass er in zwei
Durchflussrichtungen durchströmbar ist.
Im Lackierbetrieb wird also Farbe unter einem vorgebbaren
Zuführdruck über die Zuführleitung 8 zur Spritzpistole 10
gefördert und dort mittels über die Druckluftleitung 16
herangeführter Pressluft durch die Düse 12 zerstäubt.
Wenn ein Farbwechsel durchgeführt werden soll oder der
Lackiervorgang längere Zeit unterbrochen werden soll, wird die
Spritzpistole 10 in eine Pistolenhalterung 30 eingehängt. Die
Pistolenhalterung 30 umfasst einen Endschalter 32, welcher an
eine nicht dargestellte Steuerung das Signal "Pistole in
Halterung" meldet. In dieser Position ist die Spritzpistole 10
im Wirkungsbereich einer mit der Steuerung zusammenwirkenden
Abzugsvorrichtung 34. Wenn die Steuerung das Signal "Pistole
in Halterung" erhält, so wird die Bypassleitung 24 bei der
Zahnradpumpe 22 geschlossen, und die Zahnradpumpe 22 wird als
Farbrückführeinrichtung 36 so angetrieben, dass sie in
Richtung auf den Farbwechsler 6 fördert. Nun wird über ein
Wegeventil 38 in der Druckluftleitung 18 Druckluft auf ein
Ventil 21 gegeben. Bei dem Ventil 21 handelt es sich um ein
Membranventil, das bei Anliegen eines Drucks über die
Druckluftleitung 18 entgegen der Kraft einer Feder öffnet, so
dass eine Druckmittelverbindung zur Farbzuführleitung 8
hergestellt wird. Hierbei wird ein aus der Fig. 2
ersichtlicher, nachgiebig verformbarer Verdrängerkörper 40 von
der Druckluft beaufschlagt und in der Farbzuführleitung 8 in
Rückführrichtung, d. h. in Richtung auf den Farbwechsler 6
bewegt. Der Verdrängerkörper 40 wirkt dabei gewissermaßen als
Stempel und drückt die in der Farbzuführleitung 8 stehende
Farbsäule zur Ansaugseite der Zahnradpumpe 22. Die
Zahnradpumpe 22 fördert die Farbe dann entgegen dem in den
kreisförmigen Farbleitungen 2 anstehenden Druck in die
jeweilige Farbleitung 2 zurück. Dabei gleitet der
Verdrängerkörper 40 gegen die Innenseite der Farbzuführleitung
8 und putzt diese gewissermaßen aus. Der Verdrängerkörper 40
schlägt schließlich gegen eine Stoppeinrichtung 42 in Form
einer Verengung 44 in der Farbzuführleitung 8 an. Unmittelbar
vor der Verengung 44 ist ein Sensor 46 zum Erkennen des
Verdrängerkörpers 40 vorgesehen. Der Sensor 46 arbeitet
induktiv und meldet, wenn er vom Verdrängerkörper 40 passiert
wird, ein dementsprechendes Signal an die Steuerung. Daraufhin
wird der Rückführvorgang beendet. Nahezu die gesamte Farbe,
die sich zwischen dem Ventil 21 und dem Farbdruckregler 26
bzw. der Stoppeinrichtung 42 für den Verdrängerkörper 40
befindet, wurde zur Wiederverwertung zurückgeführt. Es wird
nun durch abwechselndes Öffnen eines Ventils in einer noch
nicht erwähnten Lösungsmittelleitung 48 und in der eingangs
erwähnten Druckluftleitung 14 ein Spülvorgang eingeleitet. Das
Gemisch aus Druckluft und Lösungsmittel wird in den
Farbwechsler 6 eingeleitet und passiert in
Lackierflussrichtung die Zahnradpumpe 22 über die
Bypassleitung 24 und gelangt über den Farbdruckregler 26 zu
der Stoppeinrichtung 42 und beaufschlagt und befördert den
Verdrängerkörper 40 wieder zurück in Richtung auf die
Spritzpistole 10. Beim Einleiten dieses Spülvorgangs wird über
die zuvor erwähnte Abzugsvorrichtung 34 der Abzug der
Spritzpistole 10 betätigt, so dass das
Lösungsmittel/Luftgemisch über die Düse 12 in die
Pistolenhalterung 30 gelangen und von dort einer gesonderten
Entsorgung zugeführt werden kann. Nach Beendigung des
Spülvorgangs kann durch Öffnen eines anderen Absperrventils
eine andere Farbleitung 2 mit dem Farbwechsler 6 bzw. der
Farbzuführleitung 8 verbunden werden.
Fig. 2 zeigt die Spritzpistole 10, wobei die
Zuführeinrichtung 20 für die Druckluft geschnitten dargestellt
ist. Die Druckluftleitung 18 mündet in eine Querbohrung 50,
die in einem metallischen Block 52 ausgebildet ist und mit
einem Druckraum 54 des Ventils 20 verbunden ist. Wenn das in
Fig. 1 dargestellte Wegeventil 38 geöffnet wird, so steht
Druckluft unter ca. 6 bis 8 bar im Druckraum 54 an. Hierdurch
wird eine umfangsseitig eingespannte Membran 56 entgegen einer
Federvorspannung 58 ausgelenkt. Hierdurch wird eine mit der
Membran 56 verbundene Ventilnadel 60 von ihrem Dichtsitz 62
abgehoben, so dass eine Strömungsverbindung zwischen dem
Druckraum 54 und der Farbzuführleitung 8 hergestellt wird. Der
Dichtsitz 62 begrenzt eine Öffnung, die totraumfrei in einer
Formausnehmung 64 der Farbzuführleitung 8 mündet. Diese
Formausnehmung 64 bildet zugleich eine Ruheposition für den
Verdrängerkörper 40. Wenn also - wie soeben beschrieben - die
Ventilnadel 60 vom Dichtsitz 62 abgehoben wird, so wird der
Verdrängerkörper 40 aus der Formausnehmung 64 heraus in die
Farbzuführleitung 8 gedrückt und wandert darin bis zu der
Stoppeinrichtung 42, wobei der Verdrängerkörper 40 die in der
Farbzuführleitung 8 befindliche Farbsäule zur Ansaugseite der
Zahradpumpe 22 vor sich herschiebt.
Beim Spülen der Zuführleitung 8 ist das Wegeventil 38 und
damit das Ventil 21 geschlossen. Das Spülgemisch strömt dann
an dem wieder in die Formausnehmung 64 gedrückten
Verdrängerkörper 40 vorbei und entweicht durch die Düse 12 der
Spritzpistole 10 in die Pistolenhalterung 30.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Lackieren von Gegenständen mit
verschiedenen Farben, die in kreisförmig geführten
Farbleitungen (2), die je einer Farbe zugeordnet sind,
zur Verfügung stehen, mit einer Spritzpistole (10), einer
Farbzuführleitung (8), die eine Lackiermittelverbindung
zwischen der kreisförmig geführten Farbleitung (2) und
der Spritzpistole (10) herstellt, wobei ein
Verdrängerkörper (40) zum Reinigen der Farbzuführleitung
(8) in Lackierflussrichtung der Farbzuführleitung
bewegbar ist und im Bereich des spritzpistolenseitigen
Endes der Farbzuführleitung (8) eine Zuführeinrichtung
(20) für ein unter Überdruck stehendes strömbares Medium
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in der
Farbzuführleitung (8) sich befindende Farbe entgegen der
Lackierflussrichtung rückführbar ist und dass zum
Unterstützen der Farbrückführung in der Farbzuführleitung
(8) der flexible, nachgiebig verformbare Verdrängerkörper
(40) von dem über die Zuführeinrichtung (20)
einströmbaren Medium in der Farbzuführleitung (8)
entgegen der Lackierflussrichtung in Rückführrichtung
bewegbar und beim anschließenden Spülen der
Farbzuführleitung (8) wieder in Richtung zur
Spritzpistole (10) zurückbewegbar und in einer
Formausnehmung (64) aufnehmbar ist, die in der
Farbzuführleitung (8) im Bereich des totraumfreien
Anschlusses des Ventils (21) der Zuführung des unter
Überdruck stehenden, strömenden Mediums der
Zuführeinrichtung (20) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
in Rückführrichtung vor einer Farbrückführeinrichtung
(22, 36) eine Stoppeinrichtung (42) für den
Verdrängerkörper (40) vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Stoppeinrichtung (42) von einer Querschnittsverengung
(44) in der Farbzuführleitung (8) gebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass im Bereich der Stoppeinrichtung (42)
oder in Rückführrichtung vor der Stoppeinrichtung (42)
ein Sensor (46) zum Erkennen des Verdrängerkörpers
vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
das Erkennen des Verdrängerkörpers (40) berührungslos
durchführbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
der Sensor (46) induktiv oder kapazitiv arbeitet.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verdrängerkörper (40)
einen induktiv detektierbaren Signalkörper umfasst.
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