DE19709883A1 - Stellglied, insbesondere Stellventil - Google Patents
Stellglied, insbesondere StellventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Stellglied, insbesondere Stellven
til, mit folgenden Merkmalen:
- a) das Stellglied weist einen pneumatisch betriebenen Stellan trieb auf;
- b) das Stellglied hat ein von dem Stellantrieb betätigtes An triebsglied;
- c) das Stellglied weist einen Stellungsregler auf;
- d) der Stellungsregler ist mit dem Antriebsglied verbunden;
- e) der Stellungsregler ist über einen internen, durch das Ge häuse des Stellglieds gehenden Steuerluftkanal pneumatisch mit dem Stellantrieb verbunden;
- f) der Steuerluftkanal hat einen stellungsreglerseitigen und einen gehäuseseitigen Abschnitt;
- g) dem Steuerluftkanal ist ein Entlüftungsventil zugeordnet, über das der Stellantrieb belüftbar ist.
Stellglieder sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt
(z. B. US-A-4 922 952; US-A-4 509 403; US-A-4 343 224;
DE-C-36 37 068). Sie kommen vornehmlich im Regelkreis verfah
renstechnischer Anlagen zur Anwendung. Sie sind meist als Mem
branstellantriebe ausgebildet und weisen ein regelmäßig kreis
rundes Membrangehäuse auf, das aus zwei miteinander verschraub
ten, topfförmigen Gehäuseschalen besteht, zwischen deren aufein
anderliegenden Flanschen eine Membran aus flexiblem Werkstoff
eingespannt ist. In der Mitte der Membran ist ein Antriebs
glied, meist in Form einer Antriebsstange, befestigt, die mit
der Membran beweglich gelagert ist und am unteren Ende des Mem
brangehäuses austritt. Das freie Ende der Antriebsstange ist
mit der Ventilstange verbunden.
Zwecks Verbesserung der Stellgenauigkeit des jeweiligen Stell
glieds wird an dem Membranstellantrieb über einen Befestigungs
anschluß ein Stellungsregler angebracht. Er gleicht Abweichun
gen in der jeweiligen Stellung des Stellglieds aus, die bei
spielsweise durch Reibung in Stoffbuchsen oder durch Rückwirken
vom Medium verursacht werden. Der Stellungsregler wird mit Luft
druck versorgt und ist mit einem Steuerluftkanal verbunden, der
eine der beiden durch die Membran aufgeteilten Kammern des Mem
brangehäuses, nämlich die Druckkammer, mit Steuerluft versorgt.
Durch Einstellung der Steuerluft wird die Membranstellung und
damit die Stellung des Antriebsglieds beeinflußt.
Die Membran wird dabei auf der der Druckkammer abgewandten Sei
te durch ein Rückstellglied, meist in Form einer oder mehrerer
Federn, beaufschlagt, die die Rückstellung der Membran bei
einer gesteuerten Druckentlastung innerhalb der Druckkammer be
wirkt. Das Rückstellglied ist innerhalb der durch die Membran
von der Druckkammer getrennten Rückstellkammer angeordnet.
Der Stellungsregler wird häufig an einem Joch - auch Laterne ge
nannt - angeflanscht, das sich zwischen dem Membranstellantrieb
und dem unteren Teil des Ventilgehäuses erstreckt und in der Re
gel aus zwei im Abstand zueinander vertikal verlaufenden Joch
streben besteht, die in einer Ebene mit der Antriebsstange lie
gen. Dabei kommt häufig die Standardbefestigung nach DIN IEC
534, Teil 6 zur Anwendung. Bei dieser Art der Befestigung wird
die Steuerluft in der Regel über Steuerluftrohre zur Druck
kammer des Membranstellantriebs geführt. Diese Steuerluftrohre
sind aufwendig und insbesondere für Beschädigungen anfällig.
Man ist deshalb dazu übergegangen, den Steuerluftkanal ohne
jede Verrohrung vollständig intern zu führen und dabei auch zu
mindest teilweise als Bohrung durch das Gehäuse des Stellven
tils (DE-C-37 27 008; EP-A-0 522 285; DE-U-93 00 685.3;
DE-A-44 28 990). In diesen Fällen hat die interne Führung des
Steuerluftkanals eine besondere Ausbildung der Laterne und der
Befestigung des Stellungsreglers zur Folge. Aber auch bei einer
Standardbefestigung oder eine Befestigung, wie sie sich aus der
DE-A-42 39 432 ergibt, ist eine interne Steuerluftkanalführung
möglich. Hierzu hat der Stellungsregler einen flanschseitigen
Steuerluftausgang, der in eine horizontale Bohrung innerhalb
der Jochstrebe mündet. Von dieser Horizontalbohrung geht eine
Vertikalbohrung durch die Jochstrebe nach oben bis zum Membran
stellantrieb. Von dem stellungsreglerseitigen Abschnitt des
Steuerluftkanals geht ein Querabzweig nach außen ab. Er ist für
eine eventuelle Standardbefestigung vorgesehen und deshalb bei
interner Steuerkanalführung funktionslos und folglich auch mit
einer Schraube verschlossen.
Aus verfahrenstechnischen Gründen müssen Stellventile der vor
stehend beschriebenen Art häufig mit einem Belüftungsventil aus
gerüstet werden, das in der Regel als Magnetventil ausgebildet
und Verbindung zu dem Steuerluftkanal hat. Im Gefahrenfall wird
hierüber der Steuerluftkanal belüftet mit der Folge, daß der
Membranstellantrieb durch dessen Federrückstellung und damit
das Stellventil selbst in eine gefahrlose Endlage fährt.
Der zusätzliche Anbau solcher Belüftungsventile geschieht auch
bei den Stellventilen mit interner Steuerluftkanalführung über
eine außenliegende Verrohrung. Dies macht die Vorteile der in
ternen Führung des Steuerluftkanals zunichte, da die Verrohrung
des Magnetventils und damit die Luftführung zu dem Membranstell
antrieb wieder gegen Beschädigung anfällig ist. Der Erfindung
liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, Belüftungsventile bei Stell
gliedern der eingangs genannten Art so zu montieren, daß sie we
sentlich weniger Aufwand erfordern und für Beschädigungen kaum
anfällig sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch folgende Merkmale ge
löst:
- h) der Steuerluftkanal weist nach außen gehende Querabzweige auf;
- i) im Bereich der Querabzweige ist ein Anschlußblock mit dem Be lüftungsventil angeflanscht;
- j) durch den Anschlußblock gehen ein stellungsreglerseitiger und ein gehäuseseitiger Anschlußkanal, die die Querabzweige mit dem Entlüftungsventil verbinden;
- k) der Steuerluftkanal ist zwischen den Querabzweigen unterbro chen.
Erfindungsgemäß erfolgt die Verbindung zwischen Belüftungsven
til und Steuerluftkanal mit Hilfe von Querabzweigen und einem
diese verbindenden Anschlußblock mit darin intern geführten An
schlußkanälen. Ein solcher Anschlußblock bildet bei entsprechen
der Montage eine robuste und einfach zu montierende Einheit mit
den benachbarten Teilen des Stellglieds und dem Belüftungsven
til.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß je ein Querab
zweig von den beiden Abschnitten des Steuerluftkanals ausgeht.
Auf diese Weise kann der schon am Stellungsregler gewöhnlich
vorhandene, für eine Standardbefestigung vorgesehene Querab
zweig des Steuerluftkanals verwendet werden, der hierfür ledig
lich geöffnet werden muß. Zweckmäßigerweise wird dann der Steu
erluftkanal an der Verbindung seiner beiden Abschnitte ver
schlossen, beispielsweise durch eine Stopfen oder eine Schrau
be. Alternativ zu dieser Anordnung der Querabzweige kann jedoch
auch vorgesehen sein, beide Querabzweige im gehäuseseitigen Ab
schnitt des Steuerluftkanals vorzusehen.
Grundsätzlich bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich des
Verlaufs der Querabzweige. Zweckmäßigerweise sollten sie jedoch
parallel zueinander und möglichst in einer horizontalen Ebene
verlaufen. Nach der Erfindung ist desweiteren vorgesehen, daß
die Querabzweige und die Anschlußkanäle in der gleichen Ebene
verlaufen.
Das Belüftungsventil ist vorzugsweise an der dem Gehäuse abge
wandten Seite des Anschlußblocks angeflanscht. Auf diese Weise
ist es einfach zu montieren und gut zugänglich.
Wenigstens einer der Anschlußkanäle in dem Anschlußblock, und
zwar zweckmäßigerweise der stellungsreglerseitige Anschlußka
nal, sollte mindestens einen Ausgang haben, an dem ein Manome
ter angeschlossen ist, über das der Druck im Steuerluftkanal
abgelesen werden kann. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn
der Anschlußblock in einen gehäuseseitigen und einen stellungs
reglerseitigen Blockteil aufgeteilt ist und der stellungsregler
seitige Anschlußkanal im stellungsreglerseitigen Blockteil den
Ausgang bzw. die Ausgänge mit jeweils dem Manometer hat bzw. ha
ben. Auf diese Weise kann der stellungsreglerseitige Blockteil
bei Verzicht auf das Belüftungsventil separat als reiner Manome
terblockteil verwendet werden.
Schließlich ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der Anschluß
block wenigstens einen weiteren Anschlußkanal aufweist, der
einen solchen Verlauf hat, daß er durch ein Wenden des Anschluß
blocks oder einen Blockteil desselben in die Position des stel
lungsreglerseitigen Anschlußkanals bringbar ist, jedoch mit
einer anderen Position des Eingangs des Anschlußkanals. Dies
eröffnet die Möglichkeit, den Anschlußblock an unterschiedliche
Abstände der Querabzweige anzupassen.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen näher veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Joch eines Stell
ventils mit einteiligem Anschlußblock für das
Belüftungsventil und
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Stellventil gemäß
Fig. 1 mit zweigeteiltem Anschlußblock für das
Belüftungsventil.
Das in den Figuren gezeigte Stellventil 1 weist ein Joch 2 mit
zwei senkrecht im Abstand hochstehenden Jochstreben 3, 4 auf.
Untenseitig gehen sie in den unteren Teil eines Ventilgehäuses
5 über, durch den der Durchflußkanal für das zu steuernde Fluid
hindurchgeht. Auf dem hier nicht zu sehenden oberen Ende des
Jochs 2 sitzt ein Membranstellantrieb, wie er im Stand der Tech
nik beispielsweise aus der DE-A-42 39 432 oder DE-A-44 28 990
bekannt ist. Aus dessen Membrangehäuse ragt nach unten eine An
triebsstange 6 heraus, die obenseitig mit der Membran des Mem
branstellantriebs verbunden ist und nach unten zwischen den
Jochstreben 3, 4 bis in das Ventilgehäuse 5 verläuft. Am unte
ren Ende hat die Antriebsstange 6 ein Ventilverschlußglied bei
spielsweise in Form eines Ventilkegels, über den der Durchlaß
querschnitt im Durchflußkanal eingestellt werden kann. Über die
Membran des Membranstellantriebs ist die Antriebsstange 6 verti
kal, d. h. axial beweglich.
An der Jochstrebe 4 ist ein Stellungsregler 7 angeflanscht. Bei
spiele für Stellungsregler finden sich in der US-A-4 509 403,
US-A-4 343 224 oder DE-A-36 37 068, auf deren Inhalt hier Bezug
genommen wird. Der Stellungsregler 7 ist üblicher Bauart und
gewährleistet eine vorgegebene Zuordnung der Stellung des Ven
tilverschlußglieds als Regelgröße zum Stellsignal als Führungs
größe. Hierzu vergleicht der Stellungsregler 7 das von einer
Regel- oder Steuereinrichtung kommende Stellsignal mit dem Hub
der Antriebsstange 6 und verändert bei einer fehlerhaften Zuord
nung des Stellsignals zum Hub der Antriebsstange 6 den Druck im
Membranstellantrieb solange, bis die Ventilstange und damit das
Ventilverschlußglied im vorgegebenen Zusammenhang zum Stellsig
nal steht.
Für die richtige Funktion des Stellungsreglers 7 ist es erfor
derlich, daß er die Hubstellung des Ventilverschlußglieds und
damit der Antriebsstange als Eingangsgröße erhält. Hierzu ist
eine Übertragungseinrichtung 8 vorgesehen, mit deren Hilfe die
Hubbewegung der Antriebsstange 6 in eine Eingangsgröße des Stel
lungsreglers 7 umgewandelt wird. Die Übertragungseinrichtung 8
weist ventilstangenseitig zwei parallel und übereinander ange
ordnete Übertragungsarme 9 auf, von der hier nur der untenlie
gende Übertragungsarm 9 zu sehen ist. Die Übertragungsarme 9
verlaufen quer zur Antriebsstange 6 und damit horizontal.
Zwischen den Übertragungsarmen 9 befindet sich ein Freiraum, in
den ein rechtwinklig zu den Übertragungsarmen 9 horizontal ver
laufender Übertragungsstift 10 einfaßt. Damit dies spielfrei ge
schieht, hat der Übertragungsstift 10 einen kegelstumpfförmigen
Stiftkopf 11, der axial beweglich auf dem übrigen Teil des Über
tragungsstifts 10 sitzt und über eine Druckfeder 12 in Richtung
auf den Zwischenraum zwischen den Übertragungsarmen 9 federbe
aufschlagt ist.
Der Übertragungsstift 10 ist an einem Übertragungshebel 13 be
festigt, welcher auf eine Eingangswelle 14 des Stellungsreglers
7 sitzt. Eine Axialbewegung der Antriebsstange 6 wird über die
beiden Übertragungsarme 9 spielfrei auf den Übertragungsstift
10 übertragen, was wiederum zu einer Schwenkbewegung des Über
tragungshebels 13 und folglich einer Drehbewegung der Eingangs
welle 14 führt.
Die Übertragungseinrichtung 8 ist von einem Schutzgehäuse 15 um
geben, das an der Stirnwand des Stellungsreglers 7 angebracht
ist. Das Schutzgehäuse 15 ist so geformt, daß eine Schlitzöff
nung 16 mit im wesentlichen vertikaler Erstreckung entsteht,
über die die Übertragungsarme 9 in dem von dem Schutzgehäuse 15
umgebenen Innenraum hineinragen. Der Rand der Schlitzöffnung 16
ist mit einem elastischen Dichtstreifen versehen, der gleitend
an der Außenseite der Antriebsstange 6 anliegt. Auf diese Weise
ist der Innenraum des Schutzgehäuses 15 gegen Eindringen von
Schmutz und aggressiver Atmosphäre geschützt. In den Innenraum
mündet der Abluftkanal des Stellungsreglers 7. Dies verhindert
zusätzlich das Eindringen von aggressiver und verschmutzter
Atmosphäre.
In dem Stellungsregler und der in dieser Ansicht rechtsseitigen
Jochstrebe 3 verläuft ein Steuerluftkanal 18, über den gesteu
ert Luft bis in die Druckkammer des Membranantriebs geführt
wird. Der Steuerluftkanal 18 hat einen gehäuseseitigen, verti
kal in der Jochstrebe 4 Verlaufenden Abschnitt 19, von dessen
unterem Ende ein horizontal verlaufender Querabschnitt 20 ab
geht, der bis in die Flanschebene zwischen Jochstrebe 4 und
Stellungsregler 7 geht und dort von einer Ringdichtung 21 umge
ben ist. Der Querabschnitt 20 setzt sich in dem Stellungsregler
7 fort, ist aber dort mit einer Schraube 22 verschlossen. Bei
weggenommener Schraube 22 würde der Querabschnitt 20 in den
stellungsreglerseitigen Abschnitt 23 des Steuerluftkanals 18
münden.
Von dem stellungsreglerseitigen Abschnitt 23 geht ein Querab
zweig 24 zur Außenseite des Stellungsreglers 7 ab. Parallel da
zu und in annähernd gleicher Ebene verläuft ein weiterer Querab
zweig 25, der von dem gehäuseseitigen Abschnitt 19 des Steuer
luftkanals 18 bis zu einer Flanschfläche der Jochstrebe 4 geht
und dort von einer Ringdichtung 26 umgeben ist.
An dieser Flanschfläche wie auch an einer entsprechenden
Flanschfläche am Stellungsregler 7 ist ein Anschlußblock 27 an
geflanscht und mittels hier nicht dargestellter Schrauben befe
stigt. Auf der dem Joch 2 abgewandten Seite des Anschlußblocks
27 ist ein als Magnetventil ausgebildetes Belüftungsventil 28
befestigt. Das Belüftungsventil 28 hat einen Lufteingang 29 und
einen Luftausgang 30, die anschlußblockseitig von Ringdichtun
gen 31, 32 umgeben sind, sowie einen hier nicht dargestellten
Ausgang an Atmosphäre. Der Luftausgang 30 ist wahlweise über
zwei hier nicht dargestellte Ventilsitzöffnung mit dem Luftein
gang 29 oder dem Ausgang an Atmosphäre verbunden, wobei die
Ventilsitzöffnungen über Ventilverschlußglieder geschlossen
werden können.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der An
schlußblock 27 einteilig ausgebildet. Im Innern des Anschluß
blocks 27 verlaufen ein stellungsreglerseitiger Anschlußkanal
33 und ein gehäuseseitiger Anschlußkanal 34. Der stellungsreg
lerseitige Anschlußkanal 33 geht von der Mündung des Querab
zweigs 24 aus und verläuft S-förmig bis zu dem Lufteingang 29
des Belüftungsventils 28. Der gehäuseseitige Anschlußkanal 34
verläuft gerade in Verlängerung des Querabzweigs 25 bis zu dem
Luftausgang 30. Auf diese Weise gelangt die Steuerluft vom Stel
lungsregler 7 über den Querabzweig 24, den stellungsreglerseiti
gen Anschlußkanal 33, den Lufteingang 29 und - bei geöffnetem
Belüftungsventil 28 - über den Luftausgang 30, den gehäuseseiti
gen Anschlußkanal 34, den Querabzweig 25 und den gehäuseseiti
gen Abschnitt 19 des Steuerluftkanals 18 bis zur Druckkammer
des Membranstellantriebs. Dabei liegen alle diese Kanäle - aus
genommen den Abschnitt 19 - in einer Horizontalebene zusammen
mit dem Querabschnitt 20.
Von dem zum Querabschnitt 20 parallelen Teil des stellungsreg
lerseitigen Anschlußkanals 33 geht eine Verlängerung 35 ab, in
deren Ausgang ein Manometer 36 eingeschraubt ist. Über das Mano
meter 36 läßt sich der jeweilige Luftdruck im Anschlußkanal 33
ablesen.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich nur in der Gestaltung des Anschlußblocks 27. Dieser ist
hier in einen stellungsreglerseitigen Blockteil 38 und einen ge
häuseseitigen Blockteil 39 aufgeteilt, wobei der erstgenannte
Blockteil 38 an dem Stellungsregler 7 und der zweitgenannte
Blockteil 39 an der Jochstrebe 4 befestigt sind. Beide Blocktei
le 38, 39 liegen über eine Flanschfläche aneinander an, wobei
dort der stellungsreglerseitige Anschlußkanal 33 von einer Ring
dichtung 40 umgeben ist. Die Flanschfläche liegt auf der Höhe
der Stirnseite des Stellungsreglers 7. Die Verläufe der An
schlußkanäle 33, 34 entspricht denjenigen bei dem einteiligen
Anschlußblock 27 gemäß Fig. 1, wobei der stellungsreglerseiti
ge Anschlußkanal 33 zunächst den stellungsreglerseitigen Block
teil 38 und dann auch den weiteren Blockteil 39 durchläuft.
Der gehäuseseitige Blockteil 39 weist auf der dem anderen Block
teil 38 abgewandten Seite eine Verlängerung auf, in die ein
L-förmiger Kanalabschnitt 41 verläuft. Dieser Kanalabschnitt 41
korrespondiert mit dem im gehäuseseitigen Blockteil 39 verlau
fenden Kanalabschnitt 42 des stellungsreglerseitigen Anschlußka
nals 33. Beide Kanalabschnitte 41, 42 haben koaxial und entge
gengesetzt gerichtet verlaufende erste Abschnitte 43, 44 und
senkrecht zur belüftungsventilseitigen Flanschfläche verlaufen
de zweite Abschnitte 45, 46. Die zweiten Abschnitte 45, 46
haben den gleichen Abstand zu dem gehäuseseitigen Anschlußkanal
34 und sind gleich lang ausgebildet. Dagegen ist der erste Ab
schnitt 43 des Kanalabschnitts 41 erheblich kürzer als der
erste Abschnitt 44 des Kanalabschnitts 42, und zwar um die Dif
ferenz der mit "X" und "Y" bezeichneten Doppelpfeillängen. Da
bei bezeichnet "X" die Jochtiefe bei dem abgebildeten Stellven
til 1.
Sollen der Anschlußblock 27 und das Belüftungsventil 28 an
einem anderen Stellventil mit einer Jochtiefe y (Abstand zwi
schen Stirnseite des Stellungsreglers 7 und Mitte des gehäuse
seitigen Abschnitts 19 des Steuerluftkanals 18), wird der gehäu
seseitige Blockteil 39 um eine durch die Mitte des gehäuseseiti
gen Anschlußkanals 34 gehende Achse um 180° verdreht, und es
wird die Ringdichtung 40 in eine Ringnut 47 am Ausgang des er
sten Abschnitts 43 des Kanalabschnitts 41 eingelegt. Auf diese
Weise paßt der Anschlußblock 27 gemäß Fig. 2 auf Stellventile
1 nicht nur mit einer Jochtiefe X, sondern auch mit einer Joch
tiefe Y.
Claims (12)
1. Stellglied, insbesondere Stellventil, mit folgenden Merkma
len:
- a) das Stellglied (1) weist einen pneumatisch betriebenen Stellantrieb auf;
- b) das Stellglied (1) hat ein von dem Stellantrieb betätig tes Antriebsglied (6);
- c) das Stellglied (1) weist einen Stellungsregler (7) auf;
- d) der Stellungsregler (7) ist mit dem Antriebsglied (6) ver bunden;
- e) der Stellungsregler (7) ist über einen internen, durch das Gehäuse des Stellglieds (1) gehenden Steuerluftkanal (18) pneumatisch mit dem Stellantrieb verbunden;
- f) der Steuerluftkanal (18) hat einen stellungsreglerseiti gen und einen gehäuseseitigen Abschnitt (19, 23);
- g) dem Steuerluftkanal (18) ist ein Belüftungsventil (28) zu geordnet, über das der Stellantrieb belüftbar ist;
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- h) der Steuerluftkanal (18) weist nach außen gehende Querab zweige (24, 25) auf;
- i) im Bereich der Querabzweige (24, 25) ist ein Anschluß block (27) mit dem Belüftungsventil (28) angeflanscht;
- j) durch den Anschlußblock (27) gehen ein stellungsreglersei tiger und ein gehäuseseitiger Anschlußkanal (33, 34), die die Querabzweige (24, 25) mit dem Belüftungsventil (28) ver binden;
- k) der Steuerluftkanal (18) ist zwischen den Querabzweigen (24, 25) unterbrochen.
2. Stellglied nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß je ein Querabzweig (24, 25) von
dem gehäuseseitigen Abschnitt (19) und dem stellungsregler
seitigen Abschnitt (23) ausgeht.
3. Stellglied nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerluftkanal (18) an der
Verbindung beider Abschnitte (19, 23) verschlossen ist.
4. Stellglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querabzweige (24, 25)
parallel zueinander verlaufen.
5. Stellglied nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querabzweige (24, 25) in
einer horizontalen Ebene liegen.
6. Stellglied nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querabzweige (24, 25) und
die Anschlußkanäle (33, 34) in der gleichen Ebene verlaufen.
7. Stellglied nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Belüftungsventil (28) an dem
Anschlußblock (27) angeflanscht ist.
8. Stellglied nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Belüftungsventil (28) an der
dem Gehäuse (2) abgewandten Seite des Anschlußblocks (27) an
geflanscht ist.
9. Stellglied nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Anschlußka
näle (33) mindestens einen Ausgang (35) hat, an dem ein Mano
meter (36) angeschlossen ist.
10. Stellglied nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußblock (27) in einen
gehäuseseitigen und einen stellungsreglerseitigen Blockteil
(38, 39) aufgeteilt ist und daß der stellungsreglerseitige
Anschlußkanal (33) im stellungsreglerseitigen Blockteil (38)
den Ausgang (35) bzw. die Ausgänge mit jeweils dem Manometer
(36) hat.
11. Stellglied nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußblock (27) wenig
stens einen weiteren Anschlußkanal (41) aufweist, der einen
solchen Verlauf hat, daß er durch ein Wenden des Anschluß
blocks (27) oder eines Blockteils (39) desselben in die Posi
tion des stellungsreglerseitigen Anschlußkanals (34) bring
bar ist, jedoch mit einer anderen Position des Eingangs des
Anschlußkanals (41).
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| DE29608067U Expired - Lifetime DE29608067U1 (de) | 1996-05-04 | 1996-05-04 | Stellglied, insbesondere Stellventil |
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| DE29608067U1 (de) | 1996-08-01 |
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