DE19709714A1 - Versorgungssystem zur Lieferung von Elementen an Abnehmer sowie Verfahren zur Versorgung eines Abnehmers - Google Patents
Versorgungssystem zur Lieferung von Elementen an Abnehmer sowie Verfahren zur Versorgung eines AbnehmersInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Versorgungssystem nach
dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ein Verfahren zum Betrieb
eines Abnehmers mit anschließbarem Versorgungssystem nach dem
Oberbegriff von Anspruch 26.
Für die Montage von Befestigungs-, Führungs- oder Verstär
kungselementen an Blechformteilen werden in der blechverar
beitenden Industrie stationäre oder mobile Sortier- oder
Transportsysteme verwendet. Mobile Einheiten kommen bedarfs
weise an verschiedenen Montagestellen einer Fabrik zum Ein
satz.
Diese Sortier- und Fördersysteme eignen sich entweder für die
Verarbeitung eines einzigen Elemententyps oder für geome
trisch eng verwandte Elementenfamilien. Sie bestehen in der
Regel aus einem Behälter, der die als Schuttgut eingefüllten
Elemente aufnimmt, einem Sortierer, der die Elemente in eine
definierte Transportlage bringt und einer Transporteinrich
tung, die die Vorschubkraft für den Transport der Elemente
zur Montagestelle erzeugt.
Bekannt sind Sortiersysteme, die auf Basis von Vibrations- oder
Schöpfförderern arbeiten und als Schuttgut eingefüllte
Elemente über Formmerkmale oder Schwerpunkt sortieren. Bei
Transporteinrichtungen unterscheidet man schießend und schie
bend arbeitende Systeme. Sowohl Vibrations- als auch
Schöpfförderer wie auch die damit verbundenen schießenden und
schiebenden Transporteinrichtungen sind u. a. von der Firma
Profil Verbindungstechnik GmbH & Co. KG, Friedrichsdorf,
Deutschland erhältlich und gehören schon lange zu ihrem Pro
gramm.
Im Sonderfall, daß der Sortierer im bezug auf die Montage
stelle so angeordnet werden kann, daß die zu verarbeitenden
Elemente über Rutschen unter Schwerkrafteinwirkung zum Monta
geort gelangen können, kann die Transporteinrichtung als Rut
sche ausgebildet werden.
Durch die direkte funktionale Bindung an das zu verarbeitende
Element stellen die oben beschriebenen Sortier- und Trans
portsysteme einen relativ hohen Investitionsaufwand bei be
grenztem Nutzungsspektrum dar. Ein wirtschaftlicher Einsatz
ist in der Regel nur dann möglich, wenn entsprechend hohe
Fertigungsstückzahlen und/oder lange Nutzungszeiten gegeben
sind.
Die bisher von der Firma Profil Verbindungstechnik GmbH & Co.
KG produzierten Sortier- und Fördersysteme, die jeweils spe
zifisch für die gesamte Palette der Profil Verbindungselemen
te sowie für kundenspezifische Sonderelemente ausgelegt sind,
haben den folgenden Grundaufbau:
In der Regel sind die Systeme als mobile Einheiten ausgelegt.
In Sonderfällen existieren auch ortsfest montierte Geräte. In
beiden Fällen erfolgt die Montage aller, dem jeweiligen Sor
tier- und Fördersystem zugeordneten Baugruppen auf einer
Plattform. Die als Schuttgut in die Maschine eingefügten Ele
mente werden zur Sortierung entweder mit Hilfe eines Schwing
förderers oder mit schöpfend wirkenden Trommel- oder Glieder
kettenförderern bewegt. Auf Schwingförderern basierende Sy
steme verfügen über Sortierschikanen, die die Elemente über
ihre Schwerpunktlage oder bestimmte Formmerkmale so sortie
ren, daß nur in einer bestimmten Lage orientierte Teile über
Rutschen zum Vorschubapparat gelangen. Elemente, die die er
wünschte Lage jedoch nicht aufweisen, fallen zurück in den
Elementenvorrat.
Dagegen verfügen auf Trommel- oder Gliederkettenförderern ba
sierende Systeme über Sortierschikanen, bei denen die Elemen
te eine ihrem Schattenriß entsprechende Schikane passieren
müssen. Nicht lagerichtig orientierte Teile werden mit Hilfe
einer verzahnten Walze zurück in den Vorratsbunker gekippt.
Die Vorschubapparate, d. h. die Transporteinrichtungen, basie
ren auf schiebend oder schießend wirkenden Systemen, mit Hil
fe derer die zu transportierenden Elemente entweder Element
für Element (schießende Fördermethode) oder in einer Kette
durch flexible Kunststoffschläuche (schiebende Fördermethode)
der Verarbeitungsstelle, d. h. des Abnehmers, zugeführt wer
den.
Bei schießend wirkenden Systemen werden die Elemente mit Hil
fe eines Preßluftimpulses durch den Kunststoffschlauch der
Verarbeitungsstelle am Abnehmer zugeführt.
Bei schiebend wirkenden Vorschubapparaten dagegen werden mit
Hilfe von Pneumatikzylindern arbeitende Systeme verwendet und
solche, die auf dem Wirkungsprinzip von durch sich drehende
Magnetscheiben erzeugte Reibungskräfte basieren.
Die Steuerung der gesamten Sortier- und Förderanlage erfolgt
in der Regel durch SPS basierende Schaltschränke, mit Hilfe
derer auch die Schnittstellen zum Bediener und ggf. zur Mon
tagemaschine überwacht werden. Pneumatische Steuereinrichtun
gen, hydropneumatische Beölungseinrichtungen und Schall- und
Unfallschutzeinrichtungen vervollständigen das Funktionssy
stem.
Alle oben beschriebenen Sortier- und Fördergeräte sind so
ausgelegt, daß damit nur ein definiertes Element oder eine
geringe Anzahl geometrisch ähnlicher Bauteile verarbeitet
werden kann.
Problematisch bei den bisher bekannten Sortier- und Trans
portsystemen ist, daß durch die enge Verknüpfung mit dem je
weils zu transportierenden Element und der dieses Element
verarbeitenden Maschine, d. h. dem Abnehmer, die jeweiligen
Sortier- und Fördersysteme außer bei Massenproduktion häufig
nicht genutzt werden, jedoch verfügbar sein müssen, falls das
gleiche Blechformteil wieder herzustellen ist. Mit anderen
Worten stellen die bisher bekannten Sortier- und Transportsy
steme relativ aufwendige, jedoch verhältnismäßig selten be
nutzte Vorrichtungen dar.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Versorgungssy
stem der eingangs genannten Art vorzusehen, das trotz Her
stellung von kleiner Losgrößen von Blechformteilen dennoch
intensiv genutzt werden können, so daß die Investitionskosten
insgesamt niedriger als bisher ausfallen und eine höhere Fle
xibilität erreicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorrichtungsmäßig vorgesehen,
daß die die Sortiereinrichtung speisende Fördereinrichtung
Teil eines Grundmoduls bildet, während die Sortier- und die
Transporteinrichtung zu einem auswechselbaren Modul gehören.
Mit anderen Worten wird durch einen modularen Aufbau ein
Grundsystem erreicht, das elementeunabhängig eingesetzt wer
den und bedarfsweise mit schnell wechselbaren Baugruppen
kombiniert werden kann, die elementeabhängig ausgelegt sein
müssen. Das bedeutet, daß das Grundmodul zur Handhabung von
mehreren verschiedenen Elementen ausgelegt ist und daher für
ein Spektrum von verschiedenen Elementen einsetzbar ist.
Dabei können die Elemente sortenrein in jeweilige Vorratskam
mern des Grundmoduls einfüllbar sein oder als Gemisch in ei
ner Vorratskammer oder mehreren Vorratskammern des Grundmo
duls vorliegen. Sollte das Grundmodul zur Speisung von mehre
ren gleichartigen Verarbeitungsstellen am Abnehmer oder an
mehreren Abnehmern eingesetzt werden, d. h. sollte nur eine
Sorte von Elementen zur Anwendung gelangen, so können diese
Elemente entweder in die Vorratskammer des Grundmoduls oder
in die Vorratskammern des Grundmoduls eingefüllt werden, je
nachdem, wie das Grundmodul ausgelegt ist.
Die Fördereinrichtung, die die Sortiereinrichtung speist,
kann entweder für die Förderung von Elementen aus allen Vor
ratskammern des Grundmoduls gleichzeitig oder als jeweilige
Fördereinheiten für jede Vorratskammer einzeln ausgelegt wer
den. Da es in der Praxis relativ häufig vorkommt, daß das
Versorgungssystem mehrere verschiedene Arbeitsstellen an ei
nem oder mehreren Abnehmern speisen muß, wobei für die ver
schiedenen Arbeitsstellen unterschiedliche Elemente zum Ein
satz gelangen, ist es wahrscheinlich am besten, wenn das
Grundmodul über mehrere Vorratskammern für die verschiedenen
Elemente verfügt, wobei je nach Auslegung des Grundmoduls
zwei bis sechs Vorratskammern vorhanden sein können, wobei
auch andere Kammerzahlen durchaus denkbar sind.
Dabei kann die Sortiereinrichtung aus einer Sortiereinheit
zur Speisung einer einzigen Arbeitsstelle des Abnehmers oder
aus mehreren gleichartigen oder verschiedenen Sortiereinhei
ten bestehen, wodurch die gleichzeitige Speisung einer ent
sprechenden Anzahl von Arbeitsstellen mit gleichartigen oder
verschiedenen Elementen möglich ist. Selbst wenn die Sor
tiereinheiten aufgrund der Verwendung von unterschiedlichen
Elementen mit unterschiedlichen Transportweisen (beispiels
weise schiebend oder schießend) untereinander elementespezi
fisch und daher unterschiedlich ausgebildet sind, können sie
dennoch gewisse Grundabmessungen gemeinsam haben, wodurch sie
sozusagen entsprechend einem Rastermaß nebeneinander angeord
net und wirtschaftlich auf dem Grundmodul befestigt werden
können.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die auswechselbaren Module mit
dem Grundmodul zu koppeln.
Einerseits kann entsprechend Anspruch 19 ein Transportwagen
für das auswechselbare Modul vorgesehen sein, wobei dieser
wahlweise Platz für zwei oder mehrere auswechselbare Module
aufweisen kann.
Nach Anspruch 20 kann sowohl die Plattform des Grundmoduls
wie auch der Transportwagen über eine jeweilige Schienenein
richtung verfügen, wodurch ein sich auf der Schieneneinrich
tung des Grundmoduls befindliches auswechselbares Modul auf
die Schieneneinrichtung des Transportwagens verschieben läßt
und ein sich auf der Schieneneinrichtung des Transportwagens
befindliches auswechselbares Modul auf die Schieneneinrich
tung des Grundmoduls verschieben läßt. Dabei ist vorzugsweise
eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen, um das sich auf der
Schieneneinrichtung des Grundmoduls befindliche auswechselba
re Modul mit dem Grundmodul unverrückbar zu verriegeln.
Der Transportwagen ist dann vorzugsweise entsprechend An
spruch 21 zur Aufnahme mindestens zweier auswechselbarer Mo
dule ausgelegt, die jeweils auf der Schieneneinrichtung Platz
haben. Die Schieneneinrichtung befindet sich entweder auf ei
nem Drehtisch des Transportwagens, oder der Transportwagen
kann mittels entsprechender Räder an zwei um 180° versetzt
angeordneten Stellen mit dem Grundmodul ausrichtbar sein.
Es kann auch entsprechend Anspruch 22 eine Hebeeinrichtung
zur Auswechslung des auswechselbaren Moduls zum Einsatz kom
men, oder aber der Transportwagen des auswechselbaren Moduls
kann entsprechend Anspruch 23 an einer Andockstelle am Grund
modul angedockt werden oder in eine Aufnahmebuch in das
Grundmodul hineingefahren werden, wobei der Transportwagen
für das auswechselbare Modul zumindest im wesentlichen stets
mit diesem zusammen bleibt und bei Bedarf auch für die An
kopplung des auswechselbaren Moduls mit dem Grundmodul ausge
nutzt wird, beispielsweise dadurch, daß der Transportwagen
über hinaus- und hineinfahrbare Räder verfügt, die zum Anhe
ben des auswechselbaren Moduls und zum Absetzen desselben am
Grundmodul genutzt werden können.
Eine bevorzugte Ausführungsform liegt vor, wenn das Grundmo
dul als mobile Einheit ausgebildet ist, das mit oder ohne dem
jeweils darauf zu montierenden auswechselbaren Modul in die
Nähe von beliebigen Abnehmern verschoben werden kann, so daß
nicht nur die auswechselbaren Module, sondern auch das Grund
modul wahlweise an verschiedenen Einsatzorten verwendet wer
den können.
Dadurch, daß das Grundmodul alle Bauteile und Baugruppen um
faßt, die universell verwendbar sind, wie beispielsweise die
Montageplattform des Grundmoduls, der elektrische Schalt
schrank, der verschiedene Funktionen umfaßt, die Baugruppe
Pneumatik, die beispielsweise für die Transporteinrichtungen
wesentlich ist, eine Beölungsanlage, Schall- und Unfallschut
zeinrichtungen, Kettenförderer und Teilevorratsbunker, ge
lingt es, die Grundmodule einerseits viel häufiger zu benut
zen und andererseits die Anzahl der insgesamt vorhandenen
Baugruppen dieser Art in einer Fabrik wesentlich herabzuset
zen, wodurch die Wirtschaftlichkeit steigt. Dadurch, daß die
Grundmodule elementeunabhängig sind, ist auch die Ersatz
teillagerung und Wartung einfacher gestaltet.
Dadurch, daß die elementspezifischen Baugruppen (Sortier
einrichtung und Transporteinrichtung) schnell gewechselt wer
den können, wird die Wirtschaftlichkeit der erfindungsgemäßen
Lösung weiter erhöht.
Die erfindungsgemäß angestrebte schnelle, rückstandslose Ent
leerbarkeit des Elementevorratsbunkers ermöglicht ebenfalls
eine schnelle Umstellung des Grundmoduls für die Verarbeitung
von unterschiedlichen Elementen.
Darüber hinaus wird vorzugsweise eine automatische Anpassung
der Steuerungsfunktionen des elektrischen Schaltschrankes an
die Funktionsweise der jeweils eingebauten Transporteinrich
tung sowie die Speicherung der beim Montagevorgang einzustel
lenden Maschinenparameter vorgeschlagen. Eine automatische
Anpassung dieser Art kann auch bei der pneumatischen Versor
gung erfindungsgemäß erfolgen.
Obwohl die vorliegende Erfindung in erster Linie zur Anwen
dung mit Verbindungselementen und automatischen Maschinen wie
Pressen zum Verarbeiten der Elemente gedacht ist, kann sie
auch in anderen Bereichen eingesetzt werden.
Als Elemente kommen schließlich alle Teile in Frage, die als
Schuttgut geliefert und vereinzelt befördert werden können,
beispielsweise mechanische Bauteile, die durch einen Automa
ten zu einem Mechanismus zusammengebaut werden oder Knöpfe,
die zu verschiedenen Nähautomaten geliefert werden müssen.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind den
Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung zu ent
nehmen.
Die Erfindung wird nachfolgend näher erläutert anhand der
Zeichnungen, die zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
modularen Versorgungssystems an einer Presse,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Darstellung der Vorrich
tung der Fig. 1 an der Schnittebene II-II in Fig. 1
gesehen,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen, modular
aufgebauten Versorgungssystems unmittelbar vor der
Auswechslung des auswechselbaren Moduls,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 3,
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich der Fig. 3, jedoch in einem
ersten Stadium des Modulwechsels,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem der Fig. 5,
jedoch zu einem etwas späteren Zeitpunkt,
Fig. 7 eine Darstellung ähnlich der Fig. 5, jedoch in einem
späteren Stadium des Modulwechsels,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
7, jedoch auch hier zu einem etwas späteren Zeit
punkt,
Fig. 9 eine Darstellung ähnlich der Fig. 3, jedoch beim
letzten Stadium des Modulwechsels,
Fig. 10 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
9,
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Variante des erfindungsgemä
ßen modularen Versorgungssystems kurz vor Durchfüh
rung eines Modulwechsels,
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
11,
Fig. 13 eine Darstellung entsprechend Fig. 11, jedoch zu ei
nem späteren Zeitpunkt beim Modulwechsel,
Fig. 14 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
13,
Fig. 15 eine Darstellung entsprechend Fig. 11, jedoch nach
Durchführung des Modulwechsels,
Fig. 16 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
15,
Fig. 17 eine Seitenansicht einer weiteren Variante eines er
findungsgemäßen, modularen Versorgungssystems,
Fig. 18 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem der Fig.
17,
Fig. 19 eine Darstellung entsprechend Fig. 17, jedoch im er
sten Stadium eines Modulwechsels,
Fig. 20 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
19,
Fig. 21 eine Darstellung entsprechend Fig. 19, jedoch zu ei
nem späteren Zeitpunkt des Modulwechsels,
Fig. 22 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
21,
Fig. 23 eine Darstellung entsprechend Fig. 21, jedoch nach
Trennung des auswechselbaren Moduls vom Grundmodul,
Fig. 24 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem gemäß Fig.
23,
Fig. 25 eine Seitenansicht ähnlich der Fig. 3, jedoch von ei
nem weiteren erfindungsgemäßen, modularen Versor
gungssystem,
Fig. 26 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem der Fig.
25,
Fig. 27 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3 von einer wei
teren Variante eines erfindungsgemäßen, modularen
Versorgungssystems,
Fig. 28 eine Draufsicht auf das Versorgungssystem der Fig.
27,
Fig. 29 eine teilweise geschnittene, seitliche Darstellung
einer modularen Transporteinrichtung in einer schie
benden Ausführung,
Fig. 30 einen Querschnitt entsprechend der Schnittebene XXX-XXX
der Fig. 29,
Fig. 31 einen Querschnitt durch eine modulare Transportein
heit in einer schießenden Ausführung vor der Ankoppe
lung der Transportleitung,
Fig. 32 eine Darstellung entsprechend Fig. 31, jedoch nach
Ankoppelung der Transportleitung und unmittelbar vor
dem Abschuß,
Fig. 33 eine Schnittdarstellung entsprechend der Schnittebene
XXXIII-XXXIII der Fig. 31 auf der linken Seite der
Mittelachse in Fig. 33, während die rechte Hälfte ei
ne entsprechende Schnittzeichnung vom Stadium der
Fig. 32 zeigt, in beiden Fällen nach Ankoppelung der
Transportleitung,
Fig. 34 eine Draufsicht auf die Ausführung gemäß Fig. 31 in
Pfeilrichtung XXXIV gesehen, und
Fig. 35 eine alternative Transporteinheit in magnetischer
Ausführung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen zunächst eine schematische Dar
stellung eines erfindungsgemäßen Versorgungssystems 10, das
hier zur Lieferung von Verbindungselementen (nicht gezeigt)
an einen Abnehmer in Form einer Presse ausgelegt ist, wobei
die nicht gezeigten Elemente über Leitungen 14 zu einem sich
im Arbeitsbereich der Presse befindlichen Werkzeug 16 führen.
Im konkreten Beispiel sind vier solcher Leitungen 14 vorgese
hen, die von vier nebeneinander im Versorgungssystem angeord
neten Transporteinheiten 18 ausgehen und zu jeweiligen Setz
köpfen 20 innerhalb der Presse führen, wobei in diesem Bei
spiel die vier Setzköpfe 20 dem oberen Werkzeug 16 der Presse
12 zugeordnet sind. Es handelt sich bei den Leitungen 14 um
biegsame Kunststoffschläuche, so daß die Positionierung des
Versorgungssystems in bezug auf die Presse nicht kritisch
ist. Das Versorgungssystem 10 kann beispielsweise in der ge
strichelten Stellung 10' in Fig. 2 angeordnet werden, wodurch
die entsprechend gestrichelt dargestellten Leitungen 14' über
sanfte 90°-Bogen zu den einzelnen Setzköpfen 20 führen. Die
Bezugszeichen 14'' deuten auf die Möglichkeit hin, die Leitun
gen wahlweise auf der Rückseite der Presse zu zwei weiteren
Setzköpfen 20'' im oberen Werkzeug 16 zu führen. Werden die
zwei Leitungen 14'' gleichzeitig mit den vier Leitungen 14
bzw. 14' benutzt, so müssen zwei weitere Transporteinheiten
im Versorgungssystem 10 vorhanden sein.
Fig. 1 zeigt, daß die Leitungen 14'' in verschiedener Weise
auf die Rückseite der Presse geführt werden können, wobei das
Beispiel in Fig. 1 zwei alternative Möglichkeiten für die
Leitungen 14'' zeigt, nämlich seitlich an der Presse vorbei - wie
auch in Fig. 2 dargestellt - oder aber über die Oberseite
der Presse. In beiden Fällen sind geeignete Halter 22 vorge
sehen. Das Bezugszeichen 24 deutet auf Verbinder hin, die zum
Verbinden der Leitungen benutzt werden können, wenn eine Ver
längerung über die Grundlänge hinaus notwendig ist.
Die Darstellung der Fig. 1 und 2 geben lediglich Beispiele
für die Führung der Leitungen 14 an. Sie sind keineswegs als
einschränkend anzusehen. Sowohl die Anzahl der jeweiligen
Leitungen wie auch die Führung der einzelnen Leitungen kann
im Prinzip nach Belieben gewählt werden. Die Setzköpfe 20
müssen auch nicht am oberen Werkzeug der Presse angeordnet
werden. Sie können auch am unteren Werkzeug der Presse oder
aber auch an einem an einer Zwischenplatte angeordneten Werk
zeug vorgesehen werden.
Das Zuführen der Elemente vom Versorgungssystem zur Presse
muß mit dem Arbeitstakt der Presse harmonieren. Zu diesem
Zweck verlaufen elektrische Leitungen 26 sowie pneumatische
Leitungen 28 und ggf. auch hydraulische Leitungen 30 zwischen
der Presse und dem Versorgungssystem.
Der Fig. 1 ist außerdem zu entnehmen, daß das Versorgungssy
stem eine auf Rädern 32 fahrbare Montageplattform 34 umfaßt.
Auf diese Weise kann das Versorgungssystem leicht an ver
schiedenen Stellen innerhalb eines Betriebes verschoben wer
den, wobei die Räder ggf. mit Bremsen ausgestattet werden
können, um sie in einer ausgewählten Betriebsposition gegen
über der Presse zu halten. Auch kommen andere Arretierungs
möglichkeiten in Frage, beispielsweise eine direkte Ver
schraubung oder Verankerung der Plattform 34 mit dem Boden 36
des Betriebsraumes.
Es ist nicht zwingend erforderlich, daß die Plattform 34 Rä
der aufweist. Sie könnte beispielsweise auch palettenartig
ausgeführt werden, so daß eine Versetzung mittels Hubwagen
oder Gabelstapler jederzeit möglich ist.
Das Bezugszeichen 38 deutet auf eine Anzeige- und Schalttafel
hin, die von der Bedienung benutzt werden kann.
Der Aufbau einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
modularen Versorgungssystems wird nachfolgend näher anhand
der Fig. 3 bis 10 erläutert, wobei diese Zeichnungen auch
zur Erläuterung der Auswechslung des auswechselbaren Moduls
dienen.
Bezugnehmend auf die Fig. 3 und 4 ist zunächst das Grund
modul 10 der Fig. 1 zu sehen, jedoch hier um 180° verdreht
gegenüber der Ausführung in Fig. 1.
In diesen Figuren sowie in allen nachfolgenden Figuren werden
gleiche Bezugszeichen für gleiche Bestandteile oder Bestand
teile mit der gleichen Funktion verwendet. Es versteht sich,
daß die gesamte Beschreibung für alle Teile mit den gleichen
Bezugszahlen gleichermaßen gilt, und zwar auch dann, wenn
diese mit einem Strich oben oder Doppelstrich oben versehen
sind, d. h. es wird auf wiederholte Beschreibung der gleichen
Teile bzw. Teilen mit der gleichen Funktion bei den verschie
denen Ausführungsformen der Wirtschaftlichkeit halber ver
zichtet.
Das modulare Versorgungssystem 10, d. h. die modulare Versor
gungsvorrichtung 10 der Fig. 3 ist auch hier als mobile Ein
heit mit Rädern 32 ausgebildet, wobei die Räder auch hier an
der Plattform 34 angebracht sind. Diese Plattform 34 gehört
zu dem sog. Grundmodul 40. In der Darstellung der Fig. 3 be
findet sich in der mobilen Einheit 10 zusätzlich zum Grundmo
dul 40 ein auswechselbares Modul 42, das auf der Plattform 34
des Grundmoduls 40 montiert ist. Genauer gesagt ist die Mon
tageplattform 34 mit Schienen 44 ausgestattet, auf denen das
auswechselbare Modul 42 linear verschiebbar, jedoch in der
Arbeitsposition durch Stifte (nicht gezeigt) indexiert und
durch einen Schnellspannverschluß 46 mechanisch mit dem
Grundmodul 40 in der erwünschten Position auf den Schienen 44
verriegelt werden kann.
Links von der mobilen Einheit 10 befindet sich ein zweites
auswechselbares Modul 42', das auf in ihrer Ausbildung den
Schienen entsprechenden Schienen 48 angeordnet ist, die wie
derum auf einem Transportwagen 50 angebracht sind, wobei der
Transportwagen in diesem Beispiel ebenfalls mit Rädern 52 und
entsprechenden Bremseinrichtungen 54 ausgestattet ist.
Auf der der mobilen Einheit 10 zugewandten Seite des Trans
portwagens 50 befindet sich eine Schleppkupplung 56, die bei
Bewegung des Transportwagens an der Andockstelle an der mobi
len Einheit 10 in eine entsprechende Ausnehmung in der mobi
len Plattform 34 aufgenommen wird und ggf. durch einen Rie
gelbolzen oder dergleichen mit dieser mobilen Plattform ver
riegelt werden kann. In dieser Andockposition, ggf. mit Ver
riegelung, sind die Schienen 48 mit den Schienen 44 ausge
richtet und gehen unmittelbar ineinander über, wie beispiels
weise durch Fig. 6 dargestellt ist.
Vor dem Anfahren des Transportwagens an die Andockstelle des
Grundmoduls wird das auswechselbare Modul 42', nach Lösung
der Verriegelung 58, zunächst von der mittleren Transportpo
sition gemäß Fig. 3 nach links auf den Transportwagen 50 ver
schoben, um auf der rechten Seite des Transportwagens 50
Platz für die Aufnahme des auszuwechselnden Moduls 42 zu
schaffen.
Fig. 6 zeigt den Transportwagen an der Andockstelle angedockt
unmittelbar vor der Auswechslung des auswechselbaren Moduls
42. Vor Auswechslung dieses Moduls müssen ein Vielfachstecker
60 für die Pneumatik und ein Vielfachstecker 62 für die Elek
trik vom auswechselbaren Modul 42 getrennt werden. Nach Lö
sung des mechanischen Schnellverschlusses 46 kann das aus
wechselbare Modul 42 in Pfeilrichtung 64 nach links auf die
rechte Seite des Transportwagens 50 verschoben werden, wozu
die ausgerichteten Schienen 48 und 44 dienen.
Nachdem das auszuwechselnde Modul 42 und das neu in die Mo
bileinheit einzusetzende auswechselbare Modul 42' beide auf
dem Transportwagen 50 vorliegen, wird die Kupplung 56 des
Transportwagens von der mobilen Einheit 10 gelöst. Der gelö
ste Zustand ist wiederum in Fig. 7 dargestellt.
Der Transportwagen kann nunmehr von der mobilen Einheit 10
weggefahren, umgedreht und wieder auf die mobile Einheit 10
zu gefahren werden, was schematisch durch den Doppelpfeil 66
und den Pfeil 68 in Fig. 8 dargestellt ist. Nach dieser Bewe
gung befindet sich das auszuwechselnde Modul 42 auf der lin
ken Seite des Transportwagens 50 in Fig. 8, während das ein
zuwechselnde Modul 42' nunmehr unmittelbar vor der mobilen
Einheit 10 liegt.
Der Transportwagen 50 wird nunmehr wieder an der Andockstelle
an die mobile Einheit 10 herangefahren und das einzuwechseln
de Modul 42' ggf. nach Verriegelung des Transportwagens 50 an
der mobilen Einheit 10 von den Schienen 48 auf die damit aus
gerichteten Schienen 44 der mobilen Einheit verschoben, bis
es an die Indexstifte (nicht gezeigt) anstößt und ein mecha
nischer Schnellverschluß 46 zur mechanischen Verriegelung des
neuen auswechselbaren Moduls 42' einschnappt oder verriegelt
wird, um das auswechselbare Modul 42' unverrückbar mit der
mobilen Einheit 10 zu koppeln. Es können nunmehr der Viel
fachstecker 60 für die Pneumatik und der Vielfachstecker 62
für die Elektronik mit dem neuen auswechselbaren Modul 42'
gekoppelt werden. Es ergibt sich nach Entfernung des Trans
portwagens nach links und nach dem Verrücken des ausgewech
selten Moduls 42 in die Mitte des Transportwagens wieder der
Zustand gemäß Fig. 3.
Anstatt den Transportwagen 50 entsprechend dem Pfeil 68 umzu
drehen ist es durchaus denkbar, die Schienen 48 des Trans
portwagens 50 auf einen Drehtisch (nicht gezeigt) zu montie
ren, der dann drehbar um eine in etwa in der Mitte des Trans
portwagens 50 angeordnete senkrechte Drehachse anzuordnen wä
re, so daß nur eine geringfügige Entfernung des Transportwa
gens von der mobilen Einheit erforderlich ist, um den Dreh
tisch zu drehen, was ebenfalls schematisch durch den Pfeil 68
dargestellt ist. Die Entfernung des Transportwagens von der
mobilen Einheit muß nur ausreichen, um die Drehbarkeit des
Drehtisches sicherzustellen, ohne daß die Module an der mobi
len Einheit anstoßen.
In den Darstellen der Fig. 3 bis 10 besteht das auswech
selbare Modul 42 wie auch das einzuwechselnde Modul 42' aus
vier nebeneinander angeordneten, gleichartigen Sortiereinhei
ten 70 bzw. 70', die an jeweiligen Transporteinheiten 72 bzw.
72' angekoppelt sind und nach Formmerkmalen und/oder Schwer
punkt sortierten Elementen den jeweiligen Transporteinheiten
72 bzw. 72' zuführen.
Die genaue Ausbildung der jeweiligen Sortiereinheiten 70 bzw.
70' und der jeweiligen Transporteinheiten 72 bzw. 72' ist
nicht von besonderer Bedeutung. Diese Bauteile können ent
sprechend den bisher bekannten, für den gleichen Zweck be
nutzten Bauteilen, ausgebildet werden, vorausgesetzt, sie
lassen sich in einer Mehrfachanordnung platzsparend nebenein
ander anordnen, so wie bei den jeweils vier Einheiten, die in
den Fig. 3 bis 10 dargestellt sind. Der Vollständigkeit
halber werden Beispiele für schießend und schiebend arbeiten
de Transporteinheiten später mit Bezug auf die Fig. 25 bis
35 beschrieben.
Obwohl in den Fig. 3 bis 10 vier gleichartige Sortierein
heiten 70 bzw. 70' und vier gleichartige Transporteinheiten
72 bzw. 72' gezeigt sind, so daß man annehmen kann, daß sie
für vier gleiche Elemente oder gleichartige Elemente in ver
schiedenen Größen verwendet werden können, ist die Modulari
tät der vorliegenden Erfindung so gewählt, daß bei der hier
gezeigten Ausführungsform die vier Sortier- und Transportein
heiten nach Belieben gewählt werden können, um bis zu vier
Elemente von einer gesamten Elementenpalette dem jeweiligen
Abnehmer zuzuschicken.
Beispielsweise wird in der Darstellung der Fig. 26 eine
vierfache Anordnung gezeigt mit zwei Bahnen für eine schie
bende Förderung von Muttern durch Transporteinheiten 72 wie
bisher beschrieben und zwei Bahnen für einen schießenden
Transport von Bolzen mittels schießender Transporteinheiten
72''. Das heißt, es sind insgesamt vier ebenfalls modular aus
gebildete Transporteinheiten 72 bzw. 72'' in vier Bahnen ne
beneinander angeordnet.
Es soll auch zum Ausdruck gebracht werden, daß die Erfindung
nicht auf die Anwendung von vier Bahnen bzw. Transporteinhei
ten beschränkt ist. Es kann im Prinzip eine beliebige Zahl
von Bahnen vorgesehen werden, wobei zwei bis sechs Bahnen
vernünftig erscheinen. Es kann aber auch ein Gerät mit nur
einer Transporteinheit ausgestattet werden. Das modulare Kon
zept ermöglicht es, die mobile Plattform 43 des auswechselba
ren Moduls 42 bzw. 42' nach Belieben mit unterschiedlich mo
dular ausgebildeten Sortier- und Transporteinheiten 70, 70'
bzw. 72, 72', 72'' auszustatten.
In den Fig. 3 bis 10 sieht man außerdem die Anschlüsse 74,
74' für die Leitungen 14 bzw. 14' bzw. 14'' der Fig. 1 und
2. Diese Leitungen werden üblicherweise über Schnellschluß
kupplungen mit den jeweiligen Anschlüssen 74 bzw. 74' gekop
pelt, was natürlich eine Voraussetzung dafür ist, die jewei
ligen Elemente zum Abnehmer zuzuführen.
Das Grundmodul 40 der Fig. 3 umfaßt eine Fördereinrichtung
76, die zur Förderung der Elemente von einer Vorratskammer 78
zu den Sortiereinheiten 70 dient. Es bestehen verschiedene
Möglichkeiten für die Auslegung dieser Fördereinrichtung.
Werden zu allen Sortier- und Transporteinheiten die gleichen
Elemente geliefert, so kann mit einer Fördereinrichtung 76 - in
den Fig. 3 bis 10 als Kettenförderer dargestellt - ge
arbeitet werden, die aus einem Vorratsbunker 78 die Elemente
heraushebt und diese zu den den Sortiereinheiten zugeordneten
Sortierschikanen zuführt, von wo all die Elemente, die nicht
in der Transportlage ausgerichtet sind, über die Rutsche 79
in den Vorratsbunker zurückfallen.
Fig. 3 ist beispielsweise auch zu entnehmen, daß die Elemen
te über eine bei 84 angelenkte Einfüllklappe 80 und eine Rut
sche 82 in den Vorratsbunker 78 eingefüllt werden können, wo
für es notwendig ist, die Klappe 80 erst zu öffnen.
In der unteren schrägen Wand 86 des Vorratsbunkers 78 befin
det sich ebenfalls eine Klappe 88, die in die Stelle 88' her
ausgeklappt werden kann, um den Vorratsbunker 78 vollständig
zu entleeren. Dabei fallen die noch im Vorratsbunker 78 sich
befindlichen Elemente in einen unterhalb der mobilen Platt
form 34 angeordneten Kasten 90. Bei geöffneter Klappe 80 ist
es möglich, die vollständige Entleerung des Vorratsbunkers 78
zu kontrollieren. Dies wäre üblicherweise bei einem Modul
wechsel des auswechselbaren Moduls 42 vorzunehmen, da übli
cherweise das auszuwechselnde Modul 42 nur dann ausgewechselt
wird, wenn der Abnehmer zur Verwendung mit anderen Elementen
oder anderen Elementgrößen oder mit einer anderen Bestückung
von Elementen umgerüstet werden soll.
Es ist ebenfalls möglich, mit lediglich einem Vorratsbunker
zu arbeiten, wenn verschiedenartige Elemente verarbeitet wer
den sollen. In diesem Falle werden die verschiedenen Elemente
als Gemisch in den Vorratsbunker 78 gegeben und die Sortie
rung erfolgt automatisch über die den jeweiligen Bahnen bzw.
den jeweiligen Transporteinheiten 72, 72', 72'' zugeordneten
Sortiereinheiten 70 bzw. 70'.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Vorratskammer 78
mit einer Anzahl von Vorratskammern (nicht gezeigt) zu verse
hen, die der Anzahl der vorgesehenen Sortiereinheiten und
Bahnen entspricht. Der Kettenförderer 76 wird durch Trennste
ge so ausgelegt, daß nur Elemente aus den jeweiligen Vorrats
kammern den jeweiligen Sortiereinrichtungen zugeführt werden.
Auch bei dieser Anordnung erfolgt eine Sortierung durch die
Sortiereinheiten, jedoch hier nur so, daß ausschließlich Ele
mente, die die richtige Transportlage aufweisen, zu den
Transporteinheiten weiter geführt werden. Sollte ein Element
trotz dieser Unterteilung in Vorratskammern nicht sortenrein
zu der jeweils zugeordneten Sortiereinheit gelangen, wird es
dennoch von der Sortiereinheit aussortiert, vorausgesetzt,
die Sortiereinheiten sind so ausgelegt, daß sie lediglich die
die richtige Form, Größe und Transportlage aufweisenden Ele
mente durchlassen. Wenn getrennte Vorratskammern vorgesehen
sind, werden vorzugsweise die Sortiereinheiten so ausgelegt,
daß Elemente, die nicht durchgelassen werden, beispielsweise
weil sie die falsche Lage aufweisen, in die jeweils vorgese
henen Vorratskammern zurückfallen, um ein unerwünschtes Ver
mischen der Elemente zu vermeiden.
Auch bei einer Anordnung mit mehreren Vorratskammern ist es
vorteilhaft, wenn alle Vorratskammern gleichzeitig entleert
werden können, beispielsweise durch eine Klappe 88, die für
alle Vorratskammern gemeinsam vorgesehen ist, jedoch senk
rechte Stege aufweist, die ein Vermischen der entleerten Ele
mente verhindert.
An dieser Stelle soll auch zum Ausdruck gebracht werden, daß
die Fördereinrichtung keinesfalls zwingend als Kettenförderer
ausgebildet sein muß. Es bestehen durchaus auch andere Mög
lichkeiten, beispielsweise die Möglichkeit, diese Einrichtung
als sog. Schwingförderer 76' auszubilden, wie in den Ausfüh
rungen gemäß Fig. 27 und 28 gezeigt, oder man kann auch
mit einer geneigten, drehbaren Trommel 76'' arbeiten, wie in
der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 gezeigt, wobei es
mit dieser Ausführung erforderlich ist, mit einem Gemisch von
Elementen zu arbeiten, es sei denn alle angeschlossenen Bah
nen für die Verarbeitung der gleichen Elemente sind vorgese
hen. In diesem Fall enthält der Trommelförderer 76'' wiederum
sortenreine Elemente.
Die mobile Einheit 10, d. h. das Grundmodul 40, ist im übrigen
mit all den weiteren Bauteilen versehen, die zu dem Grundmo
dul gehören, da sie universell verwendbar sind.
Es handelt sich hier um den elektrischen Schaltschrank mit
Anzeige 38, eine Baugruppe Pneumatik 96, eine Beölungsanlage
98 sowie Schall- und Unfallschutzeinrichtungen.
Der elektrische Schaltschrank 38 umfaßt folgende Einrichtun
gen, die nicht extra gezeigt werden, jedoch für die univer
selle Anwendbarkeit des Grundmoduls wichtig sind. Die Be
standteile nach der hier folgenden Liste sind jeweils an sich
bekannt bei herkömmlichen Versorgungssystemen und werden hier
lediglich durch entsprechende Schnittstellen so kombiniert,
beziehungsweise an der Programmierung angeschlossen, daß sie
für alle auswechselbaren Module 42, 42', 42'' benutzt werden
können, die am Grundmodul 40 angeschlossen werden können. Es
handelt sich bei den Bestandteilen des Schaltschrankes um
folgende Bauteile:
- a) Netzanschluß,
- b) Eingabe- und Ausgabeeinheiten,
- c) programmierbare Steuerung zur Steuerung oder Regelung von Betriebsparametern wie beispielsweise das Ein- und Aus schalten der Fördereinrichtung 76, 76', 76'' zur Steuerung oder Regelung der Arbeitsgeschwindigkeit der Förderein richtung 76, 76', 76'' zur Regelung des Druckes der Trans porteinheiten 72, 72', 72'' sowohl element- als auch anwen dungsspezifisch, zur Regelung des Versorgungsdruckes von an die Transporteinheiten, d. h. an die Leitungen 14 bzw. 14' angeschlossenen Setzköpfen 20, 20'' und des Versor gungsdruckes der Beölungseinrichtung 98,
- d) eine Erkennungseinrichtung zur Erkennung der am auswech selbaren Modul vorhandenen und am Grundmodul angeschlosse nen Funktionsbaugruppen, d. h. Sortiereinheiten 70, 70' und Transporteinheiten 72, 72', 72'',
- e) Anschlüsse an die Signale von am Grundmodul 40 oder am auswechselbaren Modul 42 bzw. 42' oder am Abnehmer 12 vor handenen Sensoren, wie beispielsweise Füllstandsmeßsenso ren am Vorratsbunker 78 des Grundmoduls und Endschalter, Endpositionssensoren an den Transporteinheiten 72, 72', 72'' und im Setzkopf 20 bzw. 20'' anlegbar sind und ggf. ei ne oder mehrere Anschlußleitungen 26 für die Signalüber tragung zwischen dem Versorgungssystem 10 und dem Abnehmer 12 und/oder vom Abnehmer 12 an das Versorgungssystem.
Darüber hinaus weist das Versorgungssystem, d. h. das Grundmo
dul, die pneumatische Versorgung 96 auf, die einen Filter,
einen Öler, einen Wasserabscheider, Ventile, Krafteinheiten
sowie eine oder mehrere Anschlußeinrichtungen und ggf. eine
Kompressoreinheit umfassen kann, wobei die Koppelung der
pneumatischen Versorgung an das auswechselbare Modul 42, 42'
bzw. 42'' über den Vielfachstecker 60 vorzugsweise erfolgt.
Zunächst wird darauf hingewiesen, daß obwohl in den meisten
Betrieben Druckluft zur Verfügung steht, durchaus Situationen
entstehen, bei denen die Leistungsfähigkeit des betriebseige
nen pneumatischen Versorgungssystems ziemlich ausgeschöpft
ist oder Druckschwankungen zu befürchten sind, die mit dem
Betrieb des erfindungsgemäßen Versorgungssystems unvereinbar
sind. Um solchen Fällen vorzubeugen, kann es sinnvoll sein,
das Versorgungssystem mit einer eigenen Kompressoreinheit
auszustatten, die dann zum Grundmodul gehört. Andernfalls,
wenn ein ausreichendes betriebseigenes Versorgungssystem vor
gesehen ist, kann die erforderliche Druckluft von diesem Sy
stem abgenommen werden.
Je nachdem, wie die Transporteinheiten 72, 72', 72'' ausgelegt
sind und welche Elementarten und -größen zu verarbeiten sind,
wird für jede Transporteinheit ein jeweiliger Druckluftbedarf
ermittelt, der u. a. auch von der Länge der jeweiligen Leitung
14 bzw. 14' bzw. 14'' abhängen kann. Die einmal ermittelten
Werte werden beispielsweise über die Eingabeeinheit in einen
Mikroprozessor bzw. in einen Speicher im Schaltschrank einge
geben, oder es werden vom System selbst beim Anschluß von un
terschiedlichen auswechselbaren Modulen das jeweils ange
schlossene auswechselbare Modul sowie die ihm zugeordneten
Sortier- und/oder Transporteinheiten erkannt, wodurch automa
tisch die erwünschten Ansteuerungen entsprechend den bisher
programmierten oder gespeicherten Werten vorgenommen werden.
Auch der Vielfachstecker 60 für die Pneumatik ist vorzugswei
se so ausgelegt, daß die pneumatische Versorgung erkennen
kann, welche Aufgaben sie bei dem jeweils angeschlossenen
auswechselbaren Modul zu erfüllen hat. Es können auch hier
auf die entsprechenden, bisher festgelegten Druckwerte und
Strömungsmengen zurückgegriffen werden. All diese Maßnahmen
tragen dazu bei, daß beim Modulwechsel eine schnelle und
wirtschaftliche Anpassung an die verschiedenen Gegebenheiten
des eingewechselten Moduls 42, 42', 42'' erfolgt.
Das Grundmodul 40 umfaßt auch die Beölungseinrichtung 98, die
entweder von der pneumatischen Versorgung 96 oder getrennt
versorgt werden kann. Sinn diese Beölungseinrichtung ist, die
einzelnen Elemente oder eine Anzahl davon mit einer kleinen
Menge an Schmiermitteln zu versehen, so daß sie einerseits
einwandfrei durch das Versorgungssystem zum Abnehmer gleiten
und andererseits, um ggf. durch Schmiermittelübertragung für
verbesserte Reibungsverhältnisse beim Abnehmer zu sorgen.
Auch bei der Beölungsanlage können die Anforderungen element- oder
anwendungsspezifisch unterschiedlich sein.
Das Grundmodul umfaßt aber auch eine Schall- und Sicherheits
schutzeinrichtung. Der Schallschutz besteht vor allem aus ei
ner Isolierung (nicht gezeigt), die im Bereich des Vorrats
bunkers 78, der Fördereinrichtung 76 und der umliegenden Ge
häuse und Blechteile vorgesehen ist, beispielsweise auch an
der Klappe 80 und der Klappe 88. Hierdurch werden Betriebsge
räusche gedämpft, so daß der Geräuschpegel des Versorgungssy
stems in akzeptablen Grenzen gehalten werden kann. Gegebenen
falls kann auch eine Schallisolierung um die Transporteinhei
ten herum vorgesehen werden, da diese auch Betriebsgeräusche
erzeugen.
Zu den wichtigen Sicherheitseinrichtungen gehören Kontakte,
die die Inbetriebnahme des Versorgungssystems bei geöffneter
Klappe 80 oder bei geöffneter Klappe 88' oder bei Fehlan
schlüssen des auswechselbaren Moduls verhindern, oder Licht
schranken, die die Inbetriebnahme verhindern, wenn eine Be
triebsperson oder eine unbefugte Person in Bereiche des Ver
sorgungssystems eingreift. Solche Sicherheitseinrichtungen
sollen auch dazu dienen, den Betrieb des Versorgungssystems
zu unterbrechen, wenn während des Betriebes eine Klappe unbe
fugt geöffnet wird oder in gefährliche Bereiche des Versor
gungssystems eingegriffen wird.
Die Erfindung wird nachfolgend näher erläutert anhand von
weiteren Ausführungsbeispielen.
Die Fig. 11 bis 16 zeigen eine alternative Möglichkeit,
einen Wechsel des auswechselbaren Moduls vorzunehmen. Hier
ist für jedes auswechselbares Modul ein getrennter Transport
wagen 50 vorgesehen. Fig. 11 zeigt die Situation, in der das
Grundmodul 40 für die Aufnahme eines auswechselbaren Moduls
42 zur Verfügung steht. Das auswechselbare Modul 42 befindet
sich auf dem jeweiligen Transportwagen 50. Bei dieser Ausfüh
rungsform werden Schienen vermieden. Statt dessen ist die
Montageplattform 34 mit konischen Zentrierdornen 35 oder an
deren Führungseinrichtungen (Fig. 13) ausgestattet, auf die
das mittels einer Hebevorrichtung (100) herantransportierte
auswechselbare Modul 42' von oben abgesenkt wird. In dessen
Bodenplatte 43 ist je Zentrierdorn 35 eine konische Bohrung
45 eingearbeitet, so daß eine formschlüssige Verriegelung ein
horizontales Verrutschen der Baugruppe verhindert. Eine zen
trale Befestigungsschraube 46 verhindert eine Bewegung in
vertikaler Richtung. In den Fig. 11 und 12 ist der Trans
portwagen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Grundmodul 40,
d. h. zu der mobilen Einheit 10, herangefahren. Die Fig. 13
und 14 zeigen das Anheben (Pfeil 110) und den waagerechten
Transport (Pfeil 112) des angehobenen einzuwechselnden Moduls
42', das anschließend entsprechend dem Pfeil 114 auf die Zen
trierdorne 35 an der mobilen Plattform 34 der mobilen Einheit
10 bzw. des Grundmoduls 40 herabgesenkt wird. Der leere
Transportwagen 50 kann dann aus dem Arbeitsbereich des Ver
sorgungssystems entfernt werden. Bei dieser Ausführungsform
ist es nicht notwendig, den Transportwagen 50 mit der mobilen
Plattform 34 zu verriegeln. Es reicht aus, die Bremseinrich
tungen 54 des Transportwagens 50 und 33 der mobilen Plattform
34 zu betätigen.
Die Fig. 15 und 16 zeigen die Lage nach der Absenkung des
auswechselbaren Moduls 42' auf die Plattform 34 der mobilen
Einheit und nach dem Einstecken des vielfachen pneumatischen
Steckers 60 und des vielfachen elektrischen Steckers 62.
Die Fig. 17 bis 24 zeigen eine dritte Ausführungsvariante,
bei der die Montageplattform 34 mit einer rechteckigen Aus
sparung oder Aufnahmebucht 112 versehen ist, in die das auf
einem separaten Transportwagen 50 montierte auswechselbare
Modul hineingeschoben wird. Das Fahrgestell 53 des separaten
Transportwagens 50 ist mit einer einzieh- und ausfahrbaren
Plattform 51 (siehe Fig. 14) ausgestattet, so daß diese von
einer erhöhten Transportlage auf das Niveau der Montageplatt
form 34 des Grundmoduls 40 abgesenkt werden kann. Dabei wird
eine horizontale Fixierung wie bei der Ausführung gemäß Fig.
11 bis 16 vorgenommen, d. h. vorzugsweise über konische
Zentrierdorne 35 und Bohrungen 45, wobei die Absicherung in
der vertikalen Richtung auch hier über eine Befestigungs
schraube 46 oder über einen Schnellspannverschluß erfolgen
kann.
Das Anheben und Absenken der Plattform 51 des auswechselbaren
Moduls kann hier in verschiedener Art und Weise erfolgen. Bei
der dargestellten Anordnung ist die Plattform 51 über Sche
rengelenke 104 mit dem Fahrgestell 53 des Transportwagens 50
verbunden, so daß bei Betätigung der Scherengelenke bei
spielsweise mittels einer Spindel die Schenkel des Scherenge
lenkes zueinander verschiedene Winkel annehmen, wodurch un
terschiedliche Höhen der Plattform 51 erreicht werden können,
ähnlich wie bei einem scherenartigen Wagenheber.
Alternativ hierzu können die Räder selbst gegenüber dem Fahr
gestell 53 in ihrer Lage verstellt werden, was aber hier
nicht gezeigt ist.
Bei dieser Ausführungsform verbleibt das auswechselbare Modul
mit dem Transportwagen 50 zusammen, so daß eine relativ ein
fache Ausgestaltung des Transportwagens möglich ist trotz der
vorhandenen Möglichkeit des Anhebens und Absenkens der Platt
form 51. Es wäre auch denkbar, die Ausführung gemäß Fig.
17 bis 24 so zu modifizieren, daß keine Anhebung oder Absen
kung des auswechselbaren Moduls vorgenommen wird, sondern le
diglich eine mechanische Verrastung des Transportwagens mit
der mobilen Plattform 34 des Grundmoduls 40 nach dem Einfah
ren in die Aufnahmebucht 112.
Der Funktionsablauf bei dieser Ausführungsform ist wie folgt:
Wie in den Fig. 17 und 18 gezeigt befindet sich der aus zu
tauschende Transportwagen 50 mit Sortier- und Transportein
heiten 70 bzw. 72 in einer durch die Zentrierdorne 35 defi
nierten Lagen auf dem Grundmodul 40. Zusätzlich wird der
Transportwagen 50 mittels der Schraubenverbindung oder
Schnellspanneinrichtung 46 befestigt.
In den Fig. 19 und 20 wird der Transportwagen 50 nach dem
Lösen der Schraubenverbindung bzw. Schnellspanneinrichtung
durch Ausfahren der Plattform 51 so weit angehoben, daß der
Transportwagen nicht mehr über die Zentrierdorne 35 fixiert
ist.
Wie in den Fig. 21 und 22 gezeigt, kann der Transportwagen
nun aus dem Grundmodul herausgefahren werden.
Die Fig. 23 und 24 zeigen, daß der Transportwagen mit den
zuletzt verwendeten Sortier- und Transporteinheiten vom Sor
tier- und Fördergerät getrennt und durch einen anderen Trans
portwagen 50 mit dem als nächstes zu verwendeten Sortier- und
Transporteinheiten ersetzt wird.
Wie bereits vorher angedeutet, zeigen die Fig. 25 und 26
eine Variante des modularen Versorgungssystems 10, mit hier
je zwei Bahnen für schießende Förderung von Bolzenelementen
und zwei Bahnen für die schiebende Förderung von Mutterele
menten. Auch hier erfolgt der Anschluß an das Grundmodul 40
vorzugsweise über einen Vielfachstecker 60 für die Pneumatik
und über einen Vielfachstecker 62 für die Elektrik. Die Ge
staltung der Transporteinheiten 72 für die schiebende Förde
rung ist in Fig. 29 bzw. in Fig. 30 gezeigt, während die
Transporteinheit 72'' für die schießende Ausführung in den Fig.
31 bis 34 dargestellt ist.
Die Fig. 27 und 28 zeigen, daß das auswechselbare Modul
auch bei Auslegung des Grundmoduls für die Versorgung von
vier Leitungen 14 bzw. Bahnen mit einer kleineren Anzahl von
Transporteinheiten ausgestattet werden kann, hier mit zwei
Bahnen für die schießende Förderung von Bolzen mittels zweier
Transporteinheiten 72'', die den Transporteinheiten 72'' der
Fig. 26 entsprechen.
Unterschiedlich bei der Ausführungsform gemäß Fig. 27 und
28 ist auch die Anwendung einer anderen Fördereinrichtung 76,
hier nur beispielsweise eines Schwingförderers 76' für die
Anlieferung der Elemente an den den Transporteinheiten zuge
ordneten Sortiereinheiten 70. Solche Schwingförderer sind an
sich bekannt und von der Firma Profil erhältlich. Sie werden
deshalb hier nicht extra beschrieben.
Bei den Ausführungsformen der Fig. 25 und 26 bzw. 27 und
28 ist die genaue Art der Übergabe des auswechselbaren Moduls
an das Grundmodul nicht gezeigt. Dies kann aber nach Belieben
erfolgen, beispielsweise nach einer der bisher beschriebenen
Varianten, wobei hier die Anwendung von Zentrierdornen 35
entsprechend der Ausführungsform gemäß Fig. 11 bis 16 ge
zeigt ist, d. h. es kommt hier eine Hebevorrichtung 110 zum
Einsatz.
Bei der Transporteinheit für die schiebende Förderung der
Mutterelemente gemäß Fig. 29 und 30 sind, wie aus Fig. 30
hervorgeht, zwei Bahnen 120, 122 nebeneinander angeordnet und
mit jeweiligen Pneumatikzylindern 124 versehen.
Die von der Sortiereinheit 70 (nicht gezeigt in Fig. 29) kom
menden Mutterelemente 130 werden in einen den Mutterelementen
angepaßten Führungskanal 126 eingefüllt und rutschen unter
Schwerkraft nach rechts (siehe Fig. 29). Ein Detektor 128
prüft, ob ausreichend Muttern im Führungskanal 126 vorgesehen
sind. Wenn hier keine Muttern feststellbar sind, so ist dies
ein Hinweis dafür, daß der Vorrat an Muttern zu Ende gegangen
ist, was über die Steuerung im Schaltschrank zu der Abstel
lung des Versorgungssystems und auch des Abnehmers führt,
oder wenigstens eine Warnung an die Betriebsperson gibt, bei
spielsweise über die Anzeige 38 oder als akustisches Signal
oder als Blinklichtsignal, daß der Vorrat aufgefüllt werden
muß.
Um die Mutterelemente 130 weiter zu transportieren in die
Leitung 14 und zum Abnehmer, greift ein schwenkbar angeordne
ter Finger 132 in die Bohrung eines Mutterelementes 130 ein.
Der Finger 132 ist in einem Schlitten 134 um die Achse 136
schwenkbar angelenkt. Der Schlitten wird von der Kolbenstange
138 des Pneumatikzylinders 124 nach rechts geschoben, und
zwar über eine Hublänge, die mehrere Elemente umfaßt und
durch die Anschläge 140 und 142 begrenzt ist. Der Zylinder
124 und die pneumatische Versorgung 96 bestimmen den Druck,
gesteuert vom Schaltschrank 38, der den schwenkbaren Finger
132 auf die Mutterelemente ausübt. Die Leitung 14 ist voll
mit solchen Mutterelementen. Sie werden vom Setzkopf 20 bzw.
20'' in der Presse vereinzelt übernommen, wodurch der Finger
132 um eine Weglänge vorgeschoben wird, die dem maximalen
Durchmesser des Elementes entspricht. Erreicht der Schlitten
den Anschlag 142, so wird dies beispielsweise durch den
Druckanstieg ermittelt und führt zu einer Umsteuerung des
Pneumatikzylinders 124, wodurch sich das Fingerelement 132 um
die Drehachse 136 entgegen der Kraft einer Feder 144 dreht.
Der Schlitten 134 kann dann bis zum Anschlag 140 zurückgezo
gen werden, wodurch der Hydraulikzylinder noch einmal umge
steuert wird. Aufgrund der Wirkung der Feder greift die Spit
ze des Fingerelementes 132 erneut in die Bohrung eines Mutte
relementes hinein und es werden weitere Mutterelemente nach
rechts verschoben. Die zwei nebeneinander angeordneten Bahnen
120, 122 arbeiten vollkommen unabhängig voneinander.
Die Transporteinheit 72'' für schießenden Transport ist in den
Fig. 31 bis 34 gezeigt und wird üblicherweise mit Bol
zenelementen 150 verwendet.
Wie in Fig. 31 ersichtlich kommen die Bolzenelemente 150 in
Pfeilrichtung 151 von der entsprechenden Sortiereinheit 72''
in der erwünschten Transportlage an und werden dabei von ei
nem Führungskanal 152 entsprechend geführt. Im Abschußkopf
154 der Transporteinheit ist lediglich Platz für ein Bol
zenelement 150 vorgesehen. Das heißt, der Arbeitskopf 154 ist
an den Abmessungen der Bolzenelemente 150 angepaßt. Wenn das
vordere Bolzenelement 150 die Lage gemäß Fig. 31 erreicht
hat, was durch den Detektor 153 ermittelt wird, so wird durch
pneumatischen Druck die verschiebbar im Schießkopf 154 vorge
sehene Hülse 156 angehoben, so daß der Schaftteil des Bol
zenelementes 150 in der Hülse zu liegen kommt. In der ober
sten Stelle der verschiebbaren Hülse 156, die in den Fig.
32 und 33 gezeigt ist, verläßt diese eine Führungsnadel 158,
wodurch sich eine Durchstrompassage 160 öffnet. Der in der
Druckkammer 162 herrschende Luftdruck kann nunmehr in die
Hülse 156 hineinströmen und schießt wie in einem Luftgewehr
das Bolzenelement 150 in Pfeilrichtung 164 in die angeschlos
sene Leitung 14 hinein. Auch hier dient ein Sensor 128 der
Feststellung, ob ausreichend Bolzenelemente 150 vorgesehen
sind. In dieser Ausführungsform ragt ein schwenkbar angeord
neter Finger 164 unter der Wirkung der Feder 168 in den obe
ren Teil des Schießkopfes 154 hinein und verhindert den Ab
schuß eines Bolzenelementes bei nicht vorhandener Leitung 14.
Beim Einsetzen des Leitungsendes 170 wird der Finger 164 ent
gegen der Kraft der Feder von dem Stift 172 aus der Bohrung
174 geschwenkt. Ein federbelasteter Indexstift 176 greift in
eine Nut am Leitungsende 170 hinein und verriegelt auf diese
Weise die Verbindung zwischen Abschußkopf 154 und Leitungsen
de 154. Zum Einsetzen des Leitungsendes 170 und zum Lösen der
Verbindung muß der Kopf 178 des Indexstiftes nach außen gezo
gen werden.
Schließlich zeigt Fig. 35 eine alternative Transporteinheit,
die hier als magnetische Transporteinrichtung ausgelegt ist.
Die Elemente, die hier ebenfalls als Mutterelemente 130 dar
gestellt sind, kommen von der zugeordneten Sortiereinheit 70
bzw. 70' über den entsprechend gestalteten Führungskanal 180
in den unteren Umfangsbereich eines sich drehenden Magnetra
des 182, das die Mutterelemente anzieht und diese in der
Drehrichtung 184 des Magnetrades 182 mitnimmt, bis sie einen
Abweiser 186 erreichen. Am Abweiser gelangen die Mutterele
mente in einen weiteren Führungskanal 188 und von diesem in
eine an den Abnehmer führende Leitung 14. Das heißt, die Mut
terelemente 130 werden weiter in Pfeilrichtung 190 und die
Leitung 14 transportiert. Die Einrichtung 192 stellt eine
Schnellschlußkupplung für die Leitung 14 dar.
Claims (29)
1. Versorgungssystem (10) zur Lieferung von Elementen (130,
150) an einen oder mehrere Abnehmer (12) mit einer För
dereinrichtung (36, 36', 36''), die die Elemente aus ei
ner Vorratsmenge (78) zu einer nur eine vorgegebene Lage
aufweisende Elemente durchlassenden Sortiereinrichtung
(70, 70') zuführt und mit einer Transporteinrichtung
(72, 72', 72''), die die lagerichtig sortierten Elemente
(130, 150) zu dem Abnehmer (12) transportiert, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (76, 76', 76'')
Teil eines Grundmoduls (40) bildet, während die Sor
tiereinrichtung (70, 70') und die Transporteinrichtung
(72, 72', 72'') zu einem auswechselbaren Modul gehören.
2. Versorgungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Grundmodul (40) zur Handhabung von mehreren
verschiedenen Elementen (130, 150) ausgelegt ist.
3. Versorgungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Elemente (130, 150) sortenrein in
jeweilige Vorratskammern des Grundmoduls (40) einfüllbar
sind.
4. Versorgungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Elemente (130, 150) als
Gemisch in eine Vorratskammer (78) oder in mehrere Vor
ratskammern des Grundmoduls (40) einfüllbar sind.
5. Versorgungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Fördereinrichtung (76) entweder für die Be
förderung von Elementen (130, 150) aus allen Vorratskam
mern des Grundmoduls (40) gleichzeitig oder als jeweili
ge Fördereinheiten für jede Vorratskammer einzeln ausge
legt ist.
6. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundmodul (40) zu
sätzlich zur Fördereinrichtung der Vorratskammer oder
der Vorratskammern eine mobile Montageplattform (34)
aufweist.
7. Versorgungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß Funktionseinrichtungen, die elementunabhängig
ausgelegt sind, wie beispielsweise ein elektrischer
Schaltschrank (38) mit Anzeigegerät, eine pneumatische
Versorgung (96), eine Beölungseinrichtung (98) und/oder
Schall- und/oder Sicherheitsschutzeinrichtungen dem
Grundmodul (40) zugeordnet sind und vorzugsweise direkt
oder indirekt auf der mobilen Montageplattform (34) be
festigt sind.
8. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltschrank min
destens einige der folgenden Bauteile umfaßt bzw. einige
der folgenden Funktionen durchführt:
- a) Netzanschluß,
- b) Eingabe- und Ausgabeeinheiten,
- c) programmierbare Steuerung zur Steuerung oder Rege lung von Betriebsparametern, wie beispielsweise das Ein- und Ausschalten der Fördereinrichtung (76, 76', 76''), zur Steuerung oder Regelung der Arbeits geschwindigkeit der Fördereinrichtung (76, 76', 76''), zur Regelung des Druckes der Transportein richtung (72, 72', 72'') sowohl elementspezifisch als auch anwendungsspezifisch zur Regelung des Ver sorgungsdruckes eines evtl. an der Transportein richtung (72, 72', 72'') angeschlossenen Setzkopfes (20, 20'') und des Druckes einer Beölungseinrichtung (98),
- d) eine Erkennungseinrichtung zur Erkennung der am auswechselbaren Modul (42, 42', 42'') vorhandenen und am Grundmodul (40) angeschlossenen Funktions baugruppen (70, 70', 72, 72', 72''),
- e) Anschlüsse an die Signale von am Grundmodul (40) oder am auswechselbaren Modul (42, 42', 42'') oder am Abnehmer (12) vorhandenen Sensoren wie bei spielsweise Füllstandsmessensoren am Grundmodul (40) und Endschalter, Endpositionssensoren an der Transporteinrichtung (72, 72', 72'') und im (20, 20'') Setzkopf auslegbar sind und gegebenenfalls,
- f) eine oder mehrere Anschlußleitungen (26, 28, 30) für die Signalübertragung zwischen dem Versorgungs system (10) und dem Abnehmer (12) und/oder vom Ab nehmer (12) an das Versorgungssystem (10).
9. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß eine pneumatische Ver
sorgung (96) vorgesehen ist, die mindestens einige der
nachfolgenden Bauteile umfaßt: einen Filter, einen Öler,
einen Wasserabscheider, Ventile, Krafteinheiten sowie
eine oder mehrere Abschlußeinrichtungen und ggf. eine
Kompressoreinheit.
10. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beölungseinrich
tung (98) zur Beölung der Elemente (130, 150) und auch
der mit diesen in Berührung gelangenden mechanischen
Teile vorgesehen und dem Grundmodul (40) zugeordnet ist.
11. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schallschutzein
richtung vorgesehen ist, beispielsweise in Form von
Schallisolierung im Bereich der Fördereinrichtung (76,
76', 76'').
12. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherheitsein
richtung vorgesehen ist in Form von Abschirmeinrichtun
gen, die Zugang zu der Fördereinrichtung im Betrieb der
selben verhindern, beispielsweise in Form eines Deckels
(80) mit Ein- und Ausschaltkontakt, wobei die Abschir
mung bzw. der Deckel (80) ggf. schallisolierend ausge
führt sind.
13. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortiereinrichtung
(70, 70') aus einer Sortiereinheit oder aus mehreren
gleichartigen oder verschiedenen Sortiereinheiten be
steht.
14. Versorgungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß bei mehreren gleichartigen Sortiereinheiten
(70, 70') die Fördereinrichtung (76, 76', 76'') gleichar
tige Elemente zu allen bzw. zu allen sich in Betrieb be
findlichen, am Grundmodul angekoppelten Sortiereinheiten
(70, 70') zuteilt.
15. Versorgungssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Transporteinrichtung (72, 72', 72'') mehrere
verschiedenartige Sortiereinheiten aufweist, denen die
entsprechenden verschiedenen Elemente entweder aus einer
sich in einer Vorratskammer (78) befindlichen Mischung
oder getrennt aus verschiedenen Vorratskammern sorten
rein zuschickbar sind.
16. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundmodul (40) ei
ne oder mehrere Entleerungsöffnungen umfaßt, die an der
tiefsten Stelle der Vorratskammer(n) (78) liegt bzw. lie
gen, wobei die oder jede Vorratskammer über konvergie
rende Wände (78) eine einwandfreie Entleerung der gesam
ten Vorratsmenge durch die oder jede Entleerungsöffnung
ermöglicht.
17. Versorgungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die oder jede Vorratskammer (78) eine einwand
freie visuelle optische Prüfung des entleerten Zustandes
ermöglicht.
18. Versorgungssystem nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das aus
wechselbare Modul (42, 42', 42'') bzw. die auswechselba
ren Module (42, 42', 42'') über jeweilige Schnellwechsel
kupplungen (45, 46) mit dem Grundmodul (40) bzw. auf
dessen Montageplattform (34) angebrachten Funktionsein
richtungen (35) verbindbar ist bzw. sind und zwar im
Sinne einer schnellen mechanischen Verbindung des aus
wechselbaren Moduls (42, 42', 42'') mit dem Grundmodul
(40), einer schnellen elektrischen Verbindung mit dem
Schaltschrank (38) und einer schnellen pneumatischen
Verbindung mit dem pneumatischen System (96) sowie ggf.
einer schnellen Verbindung zu dem Beölungssystem (98).
19. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transportwagen (50)
für das auswechselbare Modul (42, 42', 42'') vorgesehen
ist und vorzugsweise Platz für zwei oder mehrere aus
wechselbare Module (42, 42') aufweist.
20. Versorgungssystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß sowohl die Plattform (34) des Grundmoduls (40)
wie auch der Transportwagen (50) über eine jeweilige
Schieneneinrichtung (44, 48) verfügt, wodurch ein sich
auf der Schieneneinrichtung (44) des Grundmoduls (40)
befindliches auswechselbares Modul (42, 42', 42'') auf
die Schieneneinrichtung (48) des Transportwagens (50)
verschieben läßt und ein sich auf der Schieneneinrich
tung (48) des Transportwagens befindliches auswechselba
res Modul (42, 42', 42'') auf die Schieneneinrichtung des
Grundmoduls verschieben läßt, wobei vorzugsweise eine
Verriegelungseinrichtung (46) vorgesehen ist, um das
sich auf der Schieneneinrichtung des Grundmoduls (40)
befindliche auswechselbare Modul (42, 42', 42'') mit dem
Grundmodul (40) unverrückbar zu verriegeln.
21. Versorgungssystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich
net, daß der Transportwagen (50) zur Aufnahme mindestens
zweier auswechselbarer Module ausgelegt ist, die jeweils
auf der Schieneneinrichtung (48) Platz haben, und daß
sich die Schieneneinrichtung (48) entweder auf einem
Drehtisch des Transportwagens befindet oder der Trans
portwagen mittels entsprechender Räder (52) an zwei um
180° versetzt angeordneten Stellen mit dem Grundmodul
ausrichtbar ist.
22. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Hebeeinrichtung (100),
wodurch ein sich auf dem Grundmodul (40) befindliches
auswechselbares Modul (42, 42', 42'') vom Grundmodul (40)
abhebbar und auf dem Transportwagen (50) absetzbar ist
und ein sich auf dem Transportwagen (50) befindliches
auswechselbares Modul (42, 42', 42'') von diesem abhebbar
und auf dem Grundmodul (40) absetzbar ist, wobei vor
zugsweise eine Ausrichtungseinrichtung (35, 45) oder
Zentriereinrichtung auf mindestens dem Grundmodul (40),
vorzugsweise aber auch auf dem Transportwagen (50) vor
gesehen ist, um das auswechselbare Modul (42, 42', 42'')
bei dessen Absetzung auf das Grundmodul (40) bzw. auf
den Transportwagen (50) unverrückbar auf dem Grundmodul
(40) bzw. dem Transportwagen (50) zu plazieren, wobei
ggf. auch eine Verriegelungseinrichtung (46) vorsehbar
ist.
23. Versorgungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundmodul (40) ei
ne Aufnahmebucht (112) für das auswechselbare Modul auf
weist, daß der Transportwagen (50) zumindest teilweise
in die Aufnahmebucht (112) einfahrbar ist und das Grund
modul (40) und/oder der Transportwagen (50) mit einer
Einrichtung (104) zum Anheben bzw. Absetzen des auswech
selbaren Moduls (42, 42', 42'') vom bzw. auf das Grundmo
dul (40) ausgestattet ist bzw. sind.
24. Versorgungssystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß eine Führungseinrichtung (35) auf dem Grundmo
dul (40) vorzugsweise im Randbereich der Aufnahmebucht
(112) vorgesehen ist, um das auswechselbare Modul (42,
42', 42'') bei dessen Absetzung zu zentrieren bzw. auszu
richten.
25. Versorgungssystem nach Anspruch 23 oder 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Transportwagen (50) mit dem aus
wechselbaren Modul (42, 42', 42'') eine Einheit bildet
und mit diesem am Grundmodul (40) befestigbar ist, wobei
die Räder (52) des Transportwagens (50) zum Absetzen und
zum Anheben des auswechselbaren Moduls (42, 42', 42'')
vorzugsweise anhebbar bzw. absenkbar sind.
26. Verfahren zum Betrieb eines Abnehmers (12), der von ei
nem Versorgungssystem (10) Elemente (130, 150) erhält,
wobei das Versorgungssystem (10) zur Lieferung von Ele
menten (130, 150) an den Abnehmer eine Fördereinrichtung (76, 76', 76'')
umfaßt, die die Elemente (130, 150) aus
einer Vorratsmenge (78) zu einer nur eine vorgegebene
Lage aufweisende Elemente durchlassenden Sortiereinrich
tung (70, 70') zuführt und mit einer Transporteinrich
tung (72, 72', 72'') ausgestattet ist, die die lagerich
tig sortierten Elemente (130, 150) zu dem Abnehmer (12)
transportiert, dadurch gekennzeichnet, daß bei Änderung
des Bedarfs des Abnehmers (12) an Elementen (130, 150)
ein die Sortiereinrichtung (70, 70') und die Transpor
teinrichtung (72, 72', 72'') umfassendes, auswechselbares
Modul (42, 42', 42'') von einem die Fördereinrichtung
(72, 72', 72'') umfassenden Grundmodul (40) getrennt und
aus dem Bereich des Grundmoduls (40) entfernt wird, wäh
rend ein weiteres auswechselbares Modul (42, 42', 42''),
das den geänderten Anforderungen des Abnehmers (12) an
gepaßt ist, mit dem Grundmodul (40) über Schnellwechse
leinrichtungen gekoppelt und in Betrieb genommen wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die auswechselbaren Module (42, 42', 42'') auf einem
Transportwagen (50) vom Grundmodul (40) abtransportiert
und zu diesem hin transportiert werden und daß die aus
wechselbaren Module (42, 42', 42'') über Schienen- (44,
48) oder Rolleneinrichtungen vom Grundmodul (40) auf den
Transportwagen (50) und vom Transportwagen (50) in das
Grundmodul hinauf- bzw. hineinverschoben und dort ver
riegelt werden.
28. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die auswechselbaren Module (42, 42', 42'') auf einem
Transportwagen (50) zum Grundmodul (40) hin und von die
sem abtransportiert werden, wobei das vom Grundmodul
(40) zu entfernende auswechselbare Modul (42, 42', 42'')
mittels einer Hebeeinrichtung (100) vom Grundmodul (40)
abgehoben und auf den Transportwagen (50) gesetzt wird,
und daß das in das Grundmodul (40) einzusetzende, aus
wechselbare Modul (42, 42', 42'') gegebenenfalls nach Um
drehung des Transportwagens (50) oder durch Drehung ei
nes sich auf diesem befindlichen Drehtisches von der He
beeinrichtung (100) vom Transportwagen (50) abgehoben
und auf das Grundmodul (40) herabgesetzt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
das sich auf einem Transportwagen (50) im Grundmodul
(40) befindliche auswechselbare Modul (42, 42', 42'')
durch Anhebung des auswechselbaren Moduls (42, 42', 42'')
relativ zum Transportwagen (50) oder durch Anheben einer
Plattform (51) des Transportwagens (50) mit dem auswech
selbaren Modul (42, 42', 42''), beispielsweise mittels
ausfahrbarer Räder (52) des Transportwagens (50), vom
Grundmodul (40) getrennt und mit dem Transportwagen (50)
aus einer Aufnahmebucht (112) des Grundmoduls entnommen
wird und das weitere auswechselbare Modul (42, 42', 42'')
auf einem vorzugsweise weiteren Transportwagen (50) in
die Aufnahmebucht (112) des Grundmoduls (40) eingefahren
wird bzw. an dieses angedockt wird.
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