DE19709585A1 - Beschickungseinrichtung - Google Patents
BeschickungseinrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/05—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
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Description
Die Erfindung betrifft eine Belade- und Entladeein
richtung, insbesondere zum Beschicken der ersten Station
einer Mehrstationenpresse.
Die erste Pressenstation einer Mehrstationenpresse,
einer Pressenlinie oder auch eine Einzelpresse nimmt
erste Umformschritte an einer sogenannten Platine (Blech
tafel) vor, die von einer Beschickungseinrichtung im
Pressentakt in die erste Pressenstation einzulegen ist.
Die Platinen werden dazu bspw. von einem Platinenstapel
abgenommen, der vor der ersten Pressenstation angeordnet
ist, und in einem Zuführhub in die Pressenstation ge
führt. Die Platinen sind vollkommen eben und somit nur
wenig steif. Um die Platinen beim Einführen in die Pres
senstation nicht zu deformieren, müssen sie mit einer
eine größere Fläche überspannenden Saugerspinne oder
einem anderweitigen entsprechenden, die Platine großräu
mig aufnehmenden Greifermittel erfaßt und in die Pressen
station eingeführt werden. Diese arbeitet mit der glei
chen Hubzahl wie die übrigen Stationen der Mehrstationen
presse. Dies bedeutet, daß die Saugerspinne vor dem
Schließen des Werkzeuges der Pressenstation aus dieser
wieder herausgefahren sein muß. Wegen der Größe der
Saugerspinne oder der sonstigen Halteeinrichtung ist
dabei eine wesentlich höhere Transport- sowie Rückzug
geschwindigkeit erforderlich als bei der übrigen Trans
fereinrichtung, die den Teiletransport zwischen den
Pressenstationen besorgt. Außerdem ist der erforderliche
Verfahrweg wegen der Größe der Platinen größer als der
Verfahrweg der Transfereinrichtung, die die vergleichs
weise kleineren, bereits umgeformten Werkstücke trans
portiert.
Sowohl für die Transfervorrichtung als auch für die
Beschickungsstation wird zunehmend ins Auge gefaßt, elek
trische Antriebe zu verwenden, weil diese flexibler sind.
Das entsprechende Greifer- oder Haltemittel wird hier
mittels Elektromotoren angehoben und abgesenkt bzw. in
Durchlaufrichtung bewegt. Dabei müssen die elektrischen
Antriebe erhebliche Drehbeschleunigungen aufbringen, wenn
schnelle Transportbewegungen erforderlich sind. Die
geforderte Drehbeschleunigung kann dabei ein solches Maß
erreichen, daß spezielle Motoren erforderlich werden und
herkömmliche Asynchronmaschinen nicht mehr verwendbar
sind.
Hieraus leitet sich die der Erfindung zugrundelie
gende Aufgabe ab, eine Belade- und Entladevorrichtung
insbesondere zum Beschicken der ersten Station einer
Mehrstationenpresse zu schaffen, deren Konstruktion es
gestattet, mit einfachen technischen Mitteln eine hohe
Beschleunigung der Halteeinrichtung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird durch die Belade- und Entladevor
richtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Belade- und/oder Entladevor
richtung weist eine Halteeinrichtung auf, die von wenig
stens einem zu einer Teleskopeinrichtung gehörigen Tele
skoparm getragen ist, der in der mit seiner Längsrichtung
übereinstimmenden Teiledurchlaufrichtung bewegbar ist.
Zur Horizontalbewegung der Malteeinrichtung müssen le
diglich der Teleskoparm und die Halteeinrichtung auf die
volle Geschwindigkeit beschleunigt werden. Die erfor
derlichen Antriebsmomente bleiben dadurch relativ gering.
Die Teleskoparme sind vorzugsweise durch Linearfüh
rungen geführt, die auf die Teleskoparme einwirkende
Biegemomente aufnehmen und ableiten, die bspw. durch das
Gewicht der Halteeinrichtung, der Platinen und der Tele
skoparme selbst verursacht sind. Die Teleskoparme tragen
an ihrem jeweiligen freien Ende endseitig eine Sauger
brücke, die die Halteeinrichtung bildet, und sind dadurch
miteinander verbunden. Zur Aussteifung können sie außer
dem an weiteren Stellen miteinander verbunden sein,
wodurch sie ein Teil eines Rahmens sind, der mit der
vollen Beschleunigung und Geschwindigkeit der Halteein
richtung bewegt wird.
Angetrieben werden die Teleskoparme oder der Rahmen
vorzugsweise jeweils durch Zahnräder, die an einer Seite
mit einer an dem Rahmen oder den Teleskoparmen vorgesehe
nen Verzahnung und an ihrer gegenüberliegenden Seite mit
einer bezüglich der Bewegungsrichtung des Rahmens orts
festen Zahnstange kämmen. Die bspw. an einem Hilfsrahmen
gelagerten Zahnräder bewegen sich dabei nur halb so
schnell wie die Teleskoparme und legen insgesamt auch nur
den halben Weg zurück. Dadurch bleibt die Maximalbe
schleunigung auf die Halteeinrichtung selbst und die
beiden sie tragenden Teleskoparme beschränkt, wodurch die
zur Beschleunigung erforderliche Energie gering gehalten
wird. Außerdem wird eine große Ausfahrlänge der Teleskop
arme erreicht, womit die zur Beschickung der Pressen
station erforderlichen Reichweiten erzielt werden.
Um eine Vertikalbewegung der Halteeinrichtung zu
erreichen, kann die Teleskopeinrichtung mittels entspre
chender Vertikalachse gehoben oder gesenkt werden. Alter
nativ, insbesondere wenn lediglich kleine Hübe zu erzie
len sind, kann die Teleskopeinrichtung auch um eine
Querachse (horizontal und quer zu der Transportrichtung
T) geschwenkt werden.
Neben einer Reduzierung der bewegten Massen wird
hier mit dieser Konstruktion auch die erforderliche hänge
der Zahnstangen gering gehalten. Die an den Teleskoparmen
vorgesehenen Zahnstangen und die gegenüberliegenden, als
Widerlager dienenden Zahnstangen müssen lediglich halb so
lang sein wie der Bewegungsbereich der Halteeinrichtung.
Dies reduziert nicht nur die Herstellungskosten sondern
auch die Masse der Teleskoparme, was der Beschleunigung
der Teleskoparme und der Halteeinrichtung zugute kommt.
Die Drehbeschleunigungen, die die Zahnräder und
somit letztlich der sie antreibende Elektromotor errei
chen müssen, bleiben auch bei Beschleunigungen im Rückhub
von 25 m/sec2 und höher im Rahmen. Die geforderten Parame
ter hinsichtlich der Größe des Verfahrweges, der Verfahr
geschwindigkeit und der Beschleunigung insbesondere im
Rückhub, bei dem die Halteeinrichtung möglichst schnell
aus dem sich schließenden Werkzeug herausgebracht werden
muß, werden auf die angegebene Weise mit einer einfachen
Konstruktion erreicht.
Prinzipiell kann die Belade- und Entladeeinrichtung
mit einem einzigen Teleskoparm auskommen, wenn die zu
handhabenden Teile klein genug sind. In den weitaus
meisten Fällen jedoch sind zwei synchron angetriebene
Teleskoparme vorteilhaft, zwischen denen eine Sauger
brücke angeordnet ist. Selbst, wenn der Abstand der
Teleskoparme voneinander relativ groß ist, wird so eine
präzise Führung der Saugerbrücke und somit ein relativ
genaues Einlegen der Platinen in das Werkzeug der ersten
Pressenstation ermöglicht. Dies gilt insbesondere, wenn
die Belade- und Entladeeinrichtung bezüglich einer längs
mittelebene symmetrisch ausgebildet ist.
Jeder Teleskoparm ist von wenigstens einem Zahnrad
angetrieben, das mit dem Elektromotor in Antriebsver
bindung steht. Die Zahnräder beider Teleskoparme können
dabei auf einer gemeinsamen Welle sitzen, wodurch sie
zwangsläufig synchron angetrieben sind. Bedarfsweise
können jedoch auch für jedes Zahnrad ein gesonderter
Elektromotor vorgesehen werden, wobei diese dann synchron
anzusteuern sind.
Der vorher genannte Grundaufbau ermöglicht die Ver
wendung eines Asynchronmotors als Antriebsquelle. Dieser
ist insbesondere hinsichtlich seiner Hochlaufbeschleuni
gung beschränkt. Insbesondere gilt dies, wenn hohe dyna
mische Lasten angekoppelt sind. Aufgrund der bei der
erfindungsgemäßen Belade- und Entladeeinrichtung vor
genommenen weitgehenden Reduktion der Masse der schnell
bewegten Teile ist es jedoch möglich, die erforderlichen
Drehbeschleunigungen noch mit den Asynchronmotoren auf
zubringen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der
Elektromotor ruhend angeordnet, wobei die Antriebs
leistung über ein entsprechendes Getriebe auf die mit
halber Geschwindigkeit mit den Teleskoparmen mit laufenden
Zahnräder übertragen wird. Dies Getriebe ist bspw. ein
Winkelgetriebe, dessen Eingangswelle über eine Schie
bewelle mit dem Elektromotor verbunden ist. Die Eingangs
welle ist dabei mit ihrer Drehachse so ausgerichtet, daß
sie mit der Führungsrichtung der Linearführungen der
Teleskoparme übereinstimmt. Die Schiebewelle koppelt die
Eingangswelle des Winkelgetriebes drehfest an den Elek
tromotor, ermöglicht jedoch eine axiale Relativbewegung.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform wird der
Elektromotor mit den Zahnrädern mitbewegt, wobei er sich
an einem Hilfsrahmen abstützt. Dieser ist linear ver
schiebbar gelagert und leitet das Reaktionsmoment des
Elektromotors ab. Der Elektromotor kann als Getriebemotor
ausgebildet sein. Dabei ist es möglich, beide Zahnräder
mit gesonderten Motoren oder mit einem einzigen Motor
anzutreiben.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Pressenstation einer Mehrstationenpresse
mit einer vor der Pressenstation angeordneten
Beschickungseinrichtung, in schematisierter
Perspektivdarstellung,
Fig. 2 die Beschickungseinrichtung nach Fig. 1 in
schematisierter perspektivischer Darstellung
und in einem anderen Maßstab, und
Fig. 3 eine Beschickungseinrichtung in einer abgewan
delten Ausführungsform, in schematisierter
Perspektivdarstellung.
In Fig. 1 ist in Form einer Prinzipskizze eine auch
als Feeder bezeichnete Beschickungseinrichtung 1 darge
stellt, die vor einer ersten Pressenstation 2 einer
Mehrstationenpresse angeordnet ist und dazu dient, Plati
nen 3 in die Pressenstation 2 einzuführen. Die Platine 3
wird dabei von einem entsprechenden Stapel 4 abgenommen
und in der Pressenstation 2 auf einem entsprechenden
Werkzeug 5, meist einem Ziehwerkzeug, abgelegt.
Die Beschickungseinrichtung 1 weist zur Aufnahme der
Platinen 3 eine Saugertraverse 7 auf, die sich im wesent
lichen quer zu einer durch einen Pfeil bezeichneten
Transportrichtung T erstreckt, in der die Platinen 3 in
die Pressenstation 2 einzuführen sind. Die Saugertraverse
7 weist einen Querträger 8 auf, der eine Saugerspinne
trägt. Zu dieser gehören mehrere Sauger 11, die so an
geordnet sind, daß die Platine 3 beim Transport im we
sentlichen eben bleibt.
Der Querträger 8 ist an seinen beiden Enden 12, 13
jeweils an Teleskoparmen 14, 15 gehalten, die sich im
wesentlichen parallel zu der Transportrichtung T er
strecken. Die durch ein entsprechendes Trägerprofil
gebildeten Transportarme 14, 15 weisen, wie Fig. 3 sche
matisch veranschaulicht, eine Länge L auf, die größer ist
als der gesamte, durch den Mittenabstand des Stapels 4 zu
dem Werkzeug 5 bestimmte Fahrweg M. Die Teleskoparme 14,
15 sind jeweils in einer Linearführung 16, 17 in Trans
portrichtung T verschiebbar gelagert. Die Linearführungen
16, 17 können wie dargestellt durch Führungsprofile 18,
19 gebildet sein, an deren einander gegenüberliegenden
Laufbahnen mit dem jeweiligen Teleskoparm 14, 15 ver
bundene Rollen 21, 22 laufen. Alternativkonstruktionen
sind möglich. Bspw. ist es möglich, anstelle der Rolle 21
und der Rolle 22 jeweils ein Rollenpaar vorzusehen,
wodurch das Vertikalspiel der Linearführung 16, 17 ver
mindert oder ganz zu Null gemacht werden kann.
Zum Antrieb des aus der Quertraverse 8 und den
beiden Teleskoparmen 14, 15 gebildeten Rahmens sind die
Teleskoparme 14, 15 an ihrer Unterseite mit einer Ver
zahnung 23, 24 versehen, die direkt an dem jeweiligen
Teleskoparm 14, 15 ausgebildet oder durch eine mit diesem
verbundene Zahnstange gebildet sein kann. Die Verzahnung
23, 24 steht jeweils mit einem Zahnrad 25, 26 im Ein
griff. Die Zahnräder 25, 26 sitzen auf einer gemeinsamen
Welle 27 und sind über diese drehfest miteinander ver
bunden.
Außerdem stehen die Zahnräder 25, 26 jeweils mit
einer Zahnstange 28, 29 im Eingriff, die der jeweiligen
Verzahnung 23, 24 der Teleskoparme 14, 15 gegenüberliegt.
Die Zahnstangen 28, 29 sind mit den Führungsprofilen 18,
19 der Linearführungen 16, 17 starr verbunden. Dies kann
bspw. durch einen nicht weiter dargestellten Grundrahmen
bewerkstelligt werden. Die Zahnstangen 28, 29 sind dabei
so ausgerichtet, daß ihre Längsrichtung mit der Richtung
übereinstimmt, in der die Linearführungen 16, 17 die
Teleskoparme 14, 15 führen. Der Stapel 4 ist in einem
Bereich zwischen den und unterhalb der Zahnstangen 28, 29
angeordnet.
Die Zahnräder 25, 26 dienen als Antrieb für den aus
den Teleskoparmen 14, 15 und dem Querträger 8 gebildeten
Rahmen. Die Zahnräder 25, 26 sind von der Welle 27 her
angetrieben. Etwa mittig sitzt auf der Welle 27 ein
Winkelgetriebe 31, dessen Ausgangswelle die Welle 27
bildet. Seine Eingangswelle 32 erstreckt sich im wesent
lichen in der von den Linearführungen 16, 17 definierten
Führungsrichtung und ist mit einer Profilverzahnung 33
versehen. Die Eingangswelle 32 steht mit ihrer Profilver
zahnung 33 mit einer inneren Profilverzahnung einer
Antriebswelle 34 in Verbindung und bildet mit dieser eine
Schiebewelle. Die Eingangswelle 32 und die Antriebswelle
34 sind drehfest miteinander gekuppelt und können axial
über eine Länge verschoben werden, die etwa der Hälfte
der Länge des in Fig. 3 veranschaulichten maximalen
Fahrweges F entspricht. Die Antriebswelle 34 ist von
einem ortsfest angeordneten Elektromotor 36 angetrieben,
der von einer Steuereinrichtung so angesteuert ist, daß
er den Querträger 8 definiert positioniert.
Zur Drehmomentabstützung und Führung kann das Win
kelgetriebe 31 an einem nicht weiter dargestellten Hilfs
rahmen befestigt sein, der linear verschiebbar gelagert
ist. Jedoch kann das Winkelgetriebe 31 im Einzelfalle
auch lediglich von der Welle 27 und der Schiebewelle
getragen sein.
Um neben der in Transportrichtung T erfolgenden
Bewegung auch ein Heben und Senken der Saugertraverse 7
in Vertikalrichtung H zu ermöglichen, kann die insoweit
beschriebene Beschickungseinrichtung 1 insgesamt angeho
ben und abgesenkt werden. Dazu dient eine entsprechende
Hubeinheit 41, von der bspw. der Grundrahmen getragen
ist, der die Linearführungen 16, 17, die Zahnstangen 28,
29 und den Elektromotor 36 lagert.
Die Hubeinrichtung 41 ist insbesondere aus Fig. 4
ersichtlich. Zu der Hubeinrichtung 41 gehören zwei von
einander beabstandete, vertikal ausgerichtete Linearfüh
rungen 42, 43, deren jeweilige Führungsschiene oder
-stange 44, 45 an einem lediglich symbolisch angedeuteten
Rahmen 46 jeweils beidenends ortsfest gelagert sind. Auf
den Führungsschienen oder -stangen 42, 43 sind vertikal
verfahrbare Schlitten 47, 48 gelagert, die mit dem Grund
rahmen bzw. den Führungsprofilen 18, 19 verbunden sind.
An den Führungsprofilen 18, 19 bzw. dem nicht weiter
bezeichneten Grundrahmen greifen Hubantriebe 51 an. Diese
sind bspw. als Spindelhubgetriebe mit einer Gewindespin
del 52 ausgebildet, deren freies Ende an dem Führungs
profil 18 und, wie nicht weiter dargestellt, symmetri
scherweise an dem Führungsprofil 19 befestigt sind. Um
die Hubantriebe 51 von dem Gewicht der Linearführungen
16, 17 sowie aller mit diesen auf und ab zu bewegenden
Teile zu entlasten, sind parallel zu den Linearführungen
42, 43 Luftzylinder 53, 54 vorgesehen. Diese sind mit
einem Ende jeweils an dem ortsfesten Grundgerüst 46 und
mit ihrem jeweiligen anderen Ende bspw. mit den Schlitten
47, 48 der Linearführungen 42, 43 verbunden.
Die gewünschte Transportbewegung wird durch eine
Überlagerung der Bewegung der Saugertraverse in Trans
portrichtung T und in Hubrichtung H erzeugt.
Die insoweit beschriebene Beschickungseinrichtung 1
arbeitet wie folgt:
Im Arbeitstakt der Pressenstation 2 wird der Motor 36 der Beschickungseinrichtung 1 so angesteuert, daß die Saugertraverse 7 eine hin und her gehende Bewegung aus führt, wobei der in Fig. 3 veranschaulichte Weg F zurück gelegt wird. Ausgehend von einer Position, bei der die Saugertraverse 7 oberhalb des Stapels 4 steht, wird, nachdem mit den Saugern 11 eine Platine 3 aufgenommen worden ist, der Motor 36 so angesteuert, daß die Zahnrä der 25, 26 in Fig. 1 im Vorhub im Uhrzeigersinne vor- und rückwärts und im Rückhub entgegen dem Uhrzeigersinn laufen. Dabei bewegen sie sich in Transportrichtung T, wobei die Eingangswelle 32 teleskopartig aus der An triebswelle 34 ausgezogen wird. Die Zahnräder 25, 26 befördern durch ihre Dreh- und Vorschubbewegung die mit ihnen in Eingriff stehenden Teleskoparme 14, 15 mit doppelter Geschwindigkeit in Transportrichtung, wodurch die Platine 3 in die Pressenstation 2 eingefahren wird. Nachdem die Sauger 11 die Platine 3 freigegeben haben, wird der Motor 36 in Gegenrichtung maximal beschleunigt, so daß die Saugertraverse 7 mit hoher Geschwindigkeit aus der Pressenstation 2 herausgeführt wird. Die dabei mit Maximalbeschleunigung zu beschleunigenden Massen be schränken sich auf die mit den Teleskoparmen 14, 15 verbundenen Teile. Weitere Elemente, wie bspw. der Motor oder das Winkelgetriebe, müssen nicht oder brauchen lediglich mit verminderter Beschleunigung bewegt zu werden.
Im Arbeitstakt der Pressenstation 2 wird der Motor 36 der Beschickungseinrichtung 1 so angesteuert, daß die Saugertraverse 7 eine hin und her gehende Bewegung aus führt, wobei der in Fig. 3 veranschaulichte Weg F zurück gelegt wird. Ausgehend von einer Position, bei der die Saugertraverse 7 oberhalb des Stapels 4 steht, wird, nachdem mit den Saugern 11 eine Platine 3 aufgenommen worden ist, der Motor 36 so angesteuert, daß die Zahnrä der 25, 26 in Fig. 1 im Vorhub im Uhrzeigersinne vor- und rückwärts und im Rückhub entgegen dem Uhrzeigersinn laufen. Dabei bewegen sie sich in Transportrichtung T, wobei die Eingangswelle 32 teleskopartig aus der An triebswelle 34 ausgezogen wird. Die Zahnräder 25, 26 befördern durch ihre Dreh- und Vorschubbewegung die mit ihnen in Eingriff stehenden Teleskoparme 14, 15 mit doppelter Geschwindigkeit in Transportrichtung, wodurch die Platine 3 in die Pressenstation 2 eingefahren wird. Nachdem die Sauger 11 die Platine 3 freigegeben haben, wird der Motor 36 in Gegenrichtung maximal beschleunigt, so daß die Saugertraverse 7 mit hoher Geschwindigkeit aus der Pressenstation 2 herausgeführt wird. Die dabei mit Maximalbeschleunigung zu beschleunigenden Massen be schränken sich auf die mit den Teleskoparmen 14, 15 verbundenen Teile. Weitere Elemente, wie bspw. der Motor oder das Winkelgetriebe, müssen nicht oder brauchen lediglich mit verminderter Beschleunigung bewegt zu werden.
In Fig. 4 ist eine abgewandelte Ausführungsform der
Beschickungseinrichtung 1 veranschaulicht. Soweit diese
Beschickungseinrichtung mit der vorstehend beschriebenen
übereinstimmt, werden ohne erneute Erläuterung und Be
zugnahme gleiche Bezugszeichen verwendet. Die Beschrei
bung gilt entsprechend. Wie bei der vorstehend beschrie
benen Beschickungseinrichtung 1 sind auch hier die Zahn
räder 25, 26 direkt angetrieben und laufen zwischen den
Teleskoparmen 14, 15 und den ortsfesten Zahnstangen 28,
29 mit einer Geschwindigkeit in Transportrichtung T mit,
die halb so groß wie die Geschwindigkeit der Saugertra
verse 7 ist. Der Motor 36 ist als Asynchronmotor ausge
bildet und treibt die Welle 27 direkt an. Er ist mit
dieser mitbewegt und von einem Hilfsrahmen 37 getragen,
der sich auf einer Linearführung 38 abstützt. Diese hat
eine Führungsrichtung, die mit den Führungsrichtungen der
Linearführungen 16, 17 übereinstimmt. Sie ist wie diese
an einem nicht weiter dargestellten Rahmen ortsfest
gelagert.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, ist der gesamte Fahrweg
F der Saugertraverse 7 deutlich größer als die Länge L
der Teleskoparme 14, 15. Der Fahrweg F ist doppelt so
lang wie die erforderliche Länge Z der Zahnstangen, die
dadurch relativ kurz ausfallen können. Neben Einsparungen
bei der Herstellung bedeutet dies eine deutliche Ge
wichtsreduzierung für die Teleskoparme 14, 15.
Eine auch als Feeder bezeichnete Beschickungsein
richtung 1 weist einen linear verschiebbar gelagerten
Rahmen 8, 14, 15 auf, der in einer entsprechenden Führung
16, 17 in einer Transportrichtung T verschiebbar gelagert
ist. Der Rahmen trägt Greifermittel 11 zum gezielten
Aufnehmen und Ablegen von Werkstücken. Der Rahmen ist von
einem Getriebe angetrieben, zu dem auf ortsfesten Zahn
stangen 28, 29 laufende Zahnräder gehören. Diese kämmen
mit einer Verzahnung 23, 24 des Rahmens 8, 14, 15 und
sind von einem Elektromotor 36 angetrieben. Dieser ist
entweder ortsfest oder auf einem linear verschiebbaren
Zwischenrahmen 37 gelagert. Durch diese Anordnung werden
die zu beschleunigenden trägen Massen sehr gering gehal
ten, so daß mit einem einfachen Antriebskonzept eine hohe
Dynamik erreicht werden kann.
Claims (12)
1. Belade- und Entladevorrichtung (1) für Pressen,
insbesondere für Stationen von Pressen, insbesondere
Mehrstationenpressen,
mit einer Halteeinrichtung (7) zum gesteuerten Aufnehmen, Halten und Freigeben von Werkstücken,
mit einem Mittel (14) zum Bewegen und Führen der Halteeinrichtung (7) wenigstens in einer Transportrich tung (T) so, daß die Halteeinrichtung (7) eine Lade- oder Entladebewegung ausführt,
wobei das Mittel (14) zum Bewegen und Führen der Halteeinrichtung (7) als Teil einer Teleskopeinrichtung (16) ausgebildet und sowohl in der als auch gegen die Transportrichtung (T) bewegbar ist, und
wobei zu dem Mittel zum Bewegen und Führen der Halteeinrichtung (7) eine Antriebseinrichtung (36, 23, 25, 28) zur gesteuerten Bewegung der Teleskopeinrichtung gehört.
mit einer Halteeinrichtung (7) zum gesteuerten Aufnehmen, Halten und Freigeben von Werkstücken,
mit einem Mittel (14) zum Bewegen und Führen der Halteeinrichtung (7) wenigstens in einer Transportrich tung (T) so, daß die Halteeinrichtung (7) eine Lade- oder Entladebewegung ausführt,
wobei das Mittel (14) zum Bewegen und Führen der Halteeinrichtung (7) als Teil einer Teleskopeinrichtung (16) ausgebildet und sowohl in der als auch gegen die Transportrichtung (T) bewegbar ist, und
wobei zu dem Mittel zum Bewegen und Führen der Halteeinrichtung (7) eine Antriebseinrichtung (36, 23, 25, 28) zur gesteuerten Bewegung der Teleskopeinrichtung gehört.
2. Belade- und Entladevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinrichtung (36, 23, 25, 28) wenig stens eine in Axialrichtung ruhend angeordnete Zahnstange (28) aufweist, die mit wenigstens einem Zahnrad (25) in Eingriff steht,
daß die Teleskopeinrichtung (16) wenigstens einen Teleskoparm (14) aufweist, der im Abstand parallel zu der Zahnstange (28) angeordnet ist und der an seiner der Zahnstange (28) zugewandten Seite eine Verzahnung (23) aufweist, die mit dem Zahnrad (25) in Eingriff steht, und
daß zu der Teleskopeinrichtung (16) eine Linear führung gehört, die den Teleskoparm (14) in einer zu der Zahnstange (28) parallelen Richtung (T) führt, so daß der Teleskoparm (14) parallel zu der Zahnstange (28) in seiner Längsrichtung beweglich gelagert ist.
daß die Antriebseinrichtung (36, 23, 25, 28) wenig stens eine in Axialrichtung ruhend angeordnete Zahnstange (28) aufweist, die mit wenigstens einem Zahnrad (25) in Eingriff steht,
daß die Teleskopeinrichtung (16) wenigstens einen Teleskoparm (14) aufweist, der im Abstand parallel zu der Zahnstange (28) angeordnet ist und der an seiner der Zahnstange (28) zugewandten Seite eine Verzahnung (23) aufweist, die mit dem Zahnrad (25) in Eingriff steht, und
daß zu der Teleskopeinrichtung (16) eine Linear führung gehört, die den Teleskoparm (14) in einer zu der Zahnstange (28) parallelen Richtung (T) führt, so daß der Teleskoparm (14) parallel zu der Zahnstange (28) in seiner Längsrichtung beweglich gelagert ist.
3. Belade- und Entladevorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopeinrichtung (16)
mittels einer Hubeinrichtung (41) in einer von der Trans
portrichtung (T) verschiedenen Richtung (H) bewegbar
gelagert ist.
4. Belade- und Entladevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (36,
23, 25, 28) eine Drehantriebseinrichtung mit wenigstens
einem Elektromotor (36) enthält, der mit dem sowohl mit
der Zahnstange (28) als auch mit der Verzahnung (23) des
Teleskoparms (14) im Eingriff stehenden Zahnrad (25)
treibend verbunden ist.
5. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei im Abstand parallel
zueinander angeordnete, axial unbeweglich ruhende Zahn
stangen (28, 29), aufweist, die jeweils mit einem Zahnrad
(25, 26) in Eingriff stehen, und daß jedes Zahnrad (25,
26) jeweils mit einer an einem Teleskoparm (14, 15)
vorgesehenen Verzahnung (23, 24) in Eingriff steht, wobei
die Teleskoparme (14, 15) im Abstand parallel zueinander
angeordnet und mit übereinstimmenden Richtungen an Line
arführungen (16, 17) gelagert sind.
6. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (7)
einen Querträger (8) aufweist, der die beiden Teleskop
arme an ihren von den Linearführungen (16, 17) ablie
genden Enden miteinander verbindet.
7. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sie bezüglich einer zwischen
beiden Zahnstangen (28, 29) liegenden Ebene symmetrisch
ausgebildet ist.
8. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (25, 26) zuein
ander synchron angetrieben sind.
9. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (36) ein
Asynchronmotor ist.
10. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (36) ruhend
angeordnet ist und das wenigstens eine Zahnrad (25) über
ein Winkelgetriebe (31) und eine Längenausgleichsein
richtung (32) antreibt.
11. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längenausgleichseinrich
tung (32, 34) eine Schiebewelle ist, deren Längsachse im
wesentlichen mit der Führungsrichtung der Linearführung
(16) übereinstimmt.
12. Belade- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (36) auf
einem Hilfsrahmen (37) angeordnet ist, der linear in
einer Richtung parallel zu der Zahnstange (28) beweglich,
jedoch in Bezug auf die Drehachse des Zahnrades (25)
unverdrehbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109585 DE19709585A1 (de) | 1997-03-08 | 1997-03-08 | Beschickungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109585 DE19709585A1 (de) | 1997-03-08 | 1997-03-08 | Beschickungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19709585A1 true DE19709585A1 (de) | 1998-09-10 |
Family
ID=7822703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997109585 Ceased DE19709585A1 (de) | 1997-03-08 | 1997-03-08 | Beschickungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19709585A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1997
- 1997-03-08 DE DE1997109585 patent/DE19709585A1/de not_active Ceased
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| 8101 | Request for examination as to novelty | ||
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| 8131 | Rejection |