DE19708245A1 - Vorrichtung zum Erzeugen einer gleichförmig variablen Öffnung - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen einer gleichförmig variablen ÖffnungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf das Feld der Öffnungen
und Flußrestriktoren mit sehr kleinen Öffnungen und insbesondere auf eine verbesserte
Vorrichtung zum Erzeugen einer mechanisch einstellbaren und präzis variablen, ringförmi
gen Öffnung mit einem extrem kleinen Flußdurchgang.
Beim Regeln des Treibstoffflusses in ein elektrischen Ionenantriebstriebwerk für ein
Raumfahrzeug ist es notwendig, die Einstellung einer extrem klein bemessenen Öffnung
kontinuierlich und präzise beizubehalten.
Eine wohlbekannte Ausführung einer präzis bemessenen Öffnung ist das Nadelven
til, bei dem eine mit einem sehr kleinen Winkel abgeschrägte Nadel so montiert ist, daß sie
sich zu und von einem kreisförmigen Sitz bewegen kann, so daß sie eine ringförmige Öff
nung mit variabler Fläche zwischen sich und dem Sitz bildet. Jedoch sind die für die Rege
lung eines Ionenantriebs erforderlichen Flüsse so gering, daß sie die praktischen Möglich
keiten auch dieser Vorrichtung übersteigen.
Es ist bekannt, eine Öffnung mit variabler Fläche zu erzeugen, indem man eine
feste, kugelförmige Kugel in einem knapp passenden, runden Durchgang anordnet oder
indem man die Kugel mit einem Sitz verbindet und danach das Gehäuse oder den Sitz ela
stisch verformt, um den Fluß zu modulieren. Die Anwendung einer passenden Kraft, übli
cherweise eine Preß- oder Dehnkraft entlang einer transversalen Querachse des Gehäuses,
erzeugt eine elliptische Öffnung in dem beweglichen Element und bildet diametral gegen
überliegende, vergrößerte, sichelförmige Flußkanäle auf beiden Seiten der Kugel. Bei dieser
Art von Vorrichtung ändert sich die Öffnungsfläche als Funktion der angelegten mecha
nischen Verformung. Jedoch ist die Verstärkung dieser Vorrichtung nicht linear in dem
Sinne, daß sich die Fläche der Öffnung nicht proportional mit der angelegten Verformungs
kraft ändert. Beispiele dieses Typs von variabler Öffnung können in den US-Patenten Nr.
2 518 165, 2 946 165, 3 758 037, 4 456 223 und 4 730 634 gefunden werden.
Ein weiterer Typ von Vorrichtung, der die elastische Verformung eines Flußdurch
gangs verwendet, bildet ein längliches, röhrenförmiges Element, das elastische um seine
Achse verdreht werden kann, um seinen inneren Durchmesser zu verringern. Beispiele
dieses Vorrichtungstyps können in den US-Patenten Nr. 2, 844 351, 3 329 390 und 4 523
737 gefunden werden. Jedoch besitzt keine dieser Vorrichtungen ein inneres Element in
nerhalb des äußeren, verformbaren Elements, um eine variable, ringförmige Öffnung da
zwischen zu bilden.
Jeder der oben beschriebenen Typen von mechanisch variablen Öffnung besitzt
seine eigenen, speziellen Nachteile. Es wäre daher allgemein wünschenswert, eine ver
besserte, mechanisch einstellbare Vorrichtung zu schaffen, bei der sich die Öffnungsfläche
im wesentlichen proportional mit der angelegten, mechanischen Auslenkung ändert.
Diese und weitere Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die in den beigefügten
Patentansprüchen definierte Vorrichtung zum Erzeugen einer variablen Öffnung gelöst.
Die vorliegende Erfindung schafft allgemein eine Vorrichtung, die eine variable
Öffnung bildet, deren Fläche als eine im wesentlichen lineare Funktion einer angelegten,
mechanischen Auslenkung moduliert werden kann.
Unter Bezugnahme auf die entsprechenden Teile, Bereiche und Oberflächen der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie sie in den Fig. 1 und 2 ge
zeigt, auf die nur als Beispiel Bezug genommen wird und die nicht einschränkend sein soll,
umfaßt die verbesserte Vorrichtung (20): einen Gegenstand (21) mit einer äußeren Ober
fläche; eine Wand (24), die den Gegenstand in einem engen Abstand zur äußeren Ober
fläche umgibt und eine Öffnung dazwischen bildet; und Vorrichtungen, die bewirken, daß
sich die Oberfläche oder die Wand elastisch und senkrecht zu oder von der Wand bezie
hungsweise der Oberfläche bewegt, um den Abstand dazwischen gleichmäßig zu ändern,
ohne die anfängliche geometrische Form der Öffnung wesentlich zu ändern, wodurch die
bewegliche Oberfläche oder die bewegliche Wand senkrecht zur Wand beziehungsweise
zur Oberfläche bewegt werden kann, um die Fläche der Öffnung zu ändern.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Wand als eine Drehfläche ausge
bildet, die um die Achse der Öffnung gebildet ist. Die äußere Oberfläche des Gegenstands
ist vorzugsweise als Drehfläche ausgebildet, die um wenigsten einen Punkt auf der Öff
nungsachse ausgebildet ist. Der Gegenstand kann eine Kugel (21) sein, und die äußere
Oberfläche kann im wesentlichen kugelförmig sein. Alternativ kann der Gegenstand ein
Stab (41) sein, und die äußere Oberfläche kann im wesentlichen zylindrisch sein. Der Ge
genstand kann auch andere Konfigurationen aufweisen.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ändert sich der radiale Abstand zwischen
der äußeren Oberfläche des Gegenstands und der Wand im wesentlichen proportional und
gleichmäßig um die Peripherie des Gegenstands, wenn sich die beweglich Oberfläche oder
die bewegliche Wand relativ zur Oberfläche beziehungsweise zur Wand bewegt.
Die Verformungsvorrichtungen bilden im allgemeinen eine Vorrichtung oder einen
Mechanismus zum Umwandeln einer mechanischen Auslenkung in eine elastische Verfor
mung der beweglichen Oberfläche oder der beweglichen Wand relativ zueinander. Diese
können eine Vorrichtung zum Anlegen einer auf einer Linie oder einer Fläche verteilten
Drucklast, einer Zugkraft, einer Drehkraft oder eine Fluidvorrichtung zum Erzeugen der
mechanischen Auslenkung als Ergebnis einer Inflation oder Deflation umfassen. Andere
Typen von mechanischen oder Fluidvorrichtungen können verwendet werden, um die die
Öffnung verändernde Bewegung zu erzeugen.
Um die Fläche der Öffnung zu verändern, kann sich die Wand zu oder von dem
Gegenstand bewegen, die Gegenstandsoberfläche kann sich zu oder von der Wand bewe
gen, oder beide Elemente können sich relativ zueinander oder voneinander bewegen.
Folglich ist es die allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
zum Erzeugen einer variablen Öffnung zu schaffen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum
Erzeugen einer variablen Öffnung zu schaffen, deren offene Fläche sich in Abhängigkeit
von einer daran angelegten, mechanischen Auslenkung ändert, die eine mechanische Span
nung verursacht, die eine elastische Verformung bewirkt.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum
Erzeugen einer variablen Öffnung zu schaffen, bei der sich die Fläche der Öffnung im we
sentlichen proportional zur angelegten, mechanischen Auslenkung ändert.
Diese und weitere Aufgaben und Vorteile werden aus der vorstehenden und nach
folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und den beigefügten Patentansprüchen deutlich.
Fig. 1 ist ein fragmentarischer, schematischer, vertikaler Querschnitt einer ersten
Ausführungsform der verbesserten Vorrichtung, wobei diese Ansicht den Gegenstand als
eine kugelförmige Kugel zeigt, die innerhalb einer zentralen Bohrung einer mit Flanschen
versehenen Röhre angeordnet ist.
Fig. 2 ist ein fragmentarischer, schematischer, vertikaler Querschnitt im allgemeinen
ähnlich dem der Fig. 1, der aber die mit Flanschen versehene Röhre durch Anlegen einer
gleichmäßigen Drucklast um die Peripherie des Flanschs deformiert zeigt, so daß eine Bie
gung oder Krümmung einer solchen Röhre mit einer gleichzeitigen Einwärtsbiegung der
Wand zum Verändern der Fläche der Öffnung bewirkt wird.
Fig. 3 ist ein fragmentarischer, schematischer, vertikaler Querschnitt einer zweiten
Ausführungsform der verbesserten Vorrichtung, wobei diese Ansicht wiederum den Gegen
stand als kugelförmige Kugel zeigt, die operativ in der zentralen Bohrung einer mit Flan
schen versehenen Röhre angeordnet ist.
Fig. 4 ist ein fragmentarischer, schematischer, vertikaler Querschnitt im allgemeinen
ähnlich dem Fig. 3, der aber die Wand der mit Flanschen versehenen Röhre in Abhängigkeit
von dem Anlegen einer Drehauslenkung an der mit Flanschen versehenen Röhre radial nach
innen zum Gegenstand hin gebogen zeigt.
Fig. 5 ist ein fragmentarischer, schematischer, vertikaler Querschnitt einer dritten
Ausführungsform der verbesserten Vorrichtung, wobei diese Ansicht den Gegenstand als
einen vertikal länglichen Zylinderstab zeigt, der operativ in die zentrale Öffnung eines Dich
tungsringelements des Bellevilletyps eindringt.
Fig. 6 ist ein fragmentarischer, schematischer, vertikaler Querschnitt im allgemeinen
ähnlich dem der Fig. 5, der aber das Dichtungsringelement des Bellevilletyps unter dem
Anlegen einer Druckauslenkung zum Verändern der Öffnungsfläche verformt zeigt.
Von Anfang an sollte klar sein, daß gleiche Bezugszeichen konsistent für mehrere
Zeichnungen gleiche strukturelle Elemente, Bereiche oder Oberfläche bezeichnen sollen, da
diese Elemente, Bereiche oder Oberflächen innerhalb der gesamten Anmeldung beschrieben
oder erklärt werden können, von der diese detaillierte Beschreibung ein Teil ist. Wenn es
nicht anders festgestellt ist, sollen die Zeichnungen zusammen mit der Beschreibung gele
sen werden (zum Beispiel Schraffierungen, Anordnungen von Teilen, Proportionen, usw.)
und sollen als Teil der gesamten Offenbarung der vorliegenden Erfindung betrachtet wer
den. In der nachfolgenden Beschreibung sollen sich Ausdrücke wie "horizontal", "vertikal",
"links", "rechts", "oben" und "unten" ebenso wie ihre adverbialen Entsprechungen einfach
auf die Orientierung der gezeigten Strukturen, wie sie dem Leser gegenüberliegen, bezie
hen. Auf ähnliche Weise beziehen sich Ausdrücke wie "nach innen" und "nach außen" im
allgemeinen auf die Orientierung einer Oberfläche relativ zu ihrer Ausdehnungsachse oder,
je nach dem, auf ihre Rotationsachse.
Wie in diesen Zeichnungen gezeigt, schafft die vorliegende Erfindung im allgemei
nen eine verbesserte Vorrichtung zum Erzeugen einer Öffnung mit variabler Fläche. In den
beigefügten Zeichnungen sind drei spezielle Ausführungsformen gezeigt. Eine erste Aus
führungsform ist in den Fig. 1 und 2 gezeigt, eine zweite Ausführungsform ist in den
Fig. 3 und 4 gezeigt, und eine dritte Ausführungsform ist in den Fig. 5 und 6 ge
zeigt. Der Einfachheit halber werden diese drei verschiedenen Ausführungsformen hiernach
der Reihe nach beschrieben.
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine erste Ausführungsform der verbesser
ten Vorrichtung. In dieser Ausführungsform ist die verbesserte Vorrichtung, allgemein mit
20 bezeichnet, so gezeigt, daß sie allgemein einen Gegenstand 21 umfaßt, der innerhalb der
zentralen, vertikalen Bohrung einer mit Flanschen versehenen Röhre, allgemein mit 22
bezeichnet, angeordnet ist. In dieser ersten Ausführungsform ist der Gegenstand 21 eine
Kugel mit einer kugelförmigen, äußeren Oberfläche. Die Kugel wird operativ mittels eines
Stabes, von dem ein Teil fragmetarisch durch 23 angedeutet ist, in Position gehalten.
Die mit Flanschen versehenen Röhre 22 ist mit einer nach innen weisenden, zylin
drischen Oberfläche oder Wand 24, die ihre Bohrung bildet, die einen dünnwandigen Röh
renbereich 25 aufweist, und oberen und unteren, scheibenförmigen Flanschen 26 und 28
gezeigt, die sich radial von den oberen und unteren Rändern eines mittleren Wandbereichs
25 nach außen erstrecken.
Fig. 1 zeigt den Gegenstand in der Bohrung angeordnet, die sich entlang der verti
kalen y-y-Achse erstreckt. Somit wird in der unverformten Form, wie sie in Fig. 1 gezeigt
ist, eine ringförmige Öffnung mit einem radialen Abstand c₁ zwischen dem Gegenstand und
der Wand gebildet.
Fig. 2 zeigt den ringförmigen Wandbereich 25 in Abhängigkeit von dem Anlegen
einer gleichmäßigen, peripheren, drückenden, vertikalen Auslenkung der äußeren Ränder
der oberen und unteren Flansch zueinander, die durch eine Kraft F₁ erzeugt wird, nach
innen zur Kugel gebogen. Mit anderen Worten erzeugt diese Auslenkung Drehmomente
entlang des Umfangs um die Verbindung der Flansche und der Enden des röhrenförmigen
Bereichs herum, so daß sich die Röhrenwand 24 radial nach innen zur Kugel 21 hin be
wegt. Die Auswirkung dieses sich nach innen Biegens der Wand ist eine Verringerung des
anfänglichen Abstand c₁ auf einen geringeren Wert, der in Fig. 2 als c₂ gezeigt ist. Da die
anliegende Auslenkung darüber hinaus auf den gesamten Umfang der oberen und unteren
Flansche wirkt, biegt sich die Wand im wesentlichen gleichmäßig um ihren Umfang herum
radial nach innen. Daher ändert sich der radiale Abstand in Abhängigkeit von der elasti
schen Verformung der Flansche im Gegensatz zu den sichelförmigen Öffnungen im Stand
der Technik im wesentlichen gleichförmig um die Kugel herum.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform der verbesserten Vor
richtung, die allgemein mit 30 bezeichnet ist.
In dieser zweiten Ausführungsform ist der Gegenstand 21 ebenfalls als Kugel be
zeichnet, wie sie zuvor beschrieben worden ist. Die Vorrichtung ist wiederum als eine mit
Flanschen versehenen Röhre, wiederum mit 22 bezeichnet, mit den verschiedenen Teilen,
Bereichen und Oberflächen, wie sie zuvor beschrieben worden sind, gezeigt.
Der Unterschied bei dieser zweiten Ausführungsform ist, daß eine reine Drehung,
mit T bezeichnet, auf die oberen und unteren Flansche wirkt, wobei die Richtung der Dre
hung in Fig. 4 symbolisch gezeigt ist. Eine solche Drehung der Flansche bewirkt ein gleich
zeitiges nach innen Biegen der Wand 24. Während Fig. 3 die unbelastete Form mit einer
Öffnung mit einem radialen Abstand von c₁ zeigt, wird, wenn die Drehung auf den röhren
förmigen Abschnitt wirkt, der radiale Abstand aufgrund des nach innen Biegens der Wand
auf einen geringeren Wert reduziert, wie er in Fig. 4 mit c₂ bezeichnet ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine dritte Ausführungsform der verbesserten Vorrich
tung. Bei dieser Ausführungsform besitzt die Vorrichtung, nun allgemein mit 40 bezeich
net, einen Gegenstand in der Form eines vertikal länglichen, zylindrischen Stabes 41, der
operativ in die zentrale Öffnung eines Dichtungsscheibenpaares des Bellevilletyps, allgemein
mit 42 bezeichnet, eindringt. Die dichtungsscheibenartigen Flansche sind einstückig mit
einem kurzen, röhrenförmigen Zwischenstück geformt, so daß sie als eine Einheit verformt
werden können.
In dieser Ausführungsform bewirkt eine gleichförmig verteilte, drückende, vertikale
Auslenkung (F₃) der oberen und unteren, äußeren Randkanten der Flansche, die zu einem
Abflachen des "Belleville-Dichtungsscheibenstapels" führt, wie in Fig. 6 gezeigt, eine Dre
hungsverformung der dichtungsscheibenförmigen Elemente, so daß der Innendurchmesser
verringert wird und der radiale Abstand sich von einem Anfangswert c₁ in Fig. 5 auf einen
kleineren Wert c₂ in Fig. 6 ändert.
Daher schafft die vorliegende Erfindung allgemein eine verbesserte Vorrichtung
zum Erzeugen einer Öffnung mit variabler Fläche mit einem Gegenstand mit einer äußeren
Oberfläche, einer Wand, die den Gegenstand eng umgibt und eine Öffnung zwischen sich
und dem Gegenstand bildet, und Vorrichtungen zum elastischen Verformen der Oberfläche
oder der Wand auf solche Weise, daß eine senkrechte Bewegung des betroffenen Elements
von oder zu der Wand beziehungsweise der Oberfläche bewirkt wird, um den Zwischen
raum dazwischen ohne eine wesentliche Änderung der Anfangsgeometrie der Öffnung zu
ändern.
Die vorliegende Erfindung erlaubt viele Änderungen und Modifikationen.
In den beigefügten Zeichnungen wurde der Gegenstand in der Form einer kugelför
migen Kugel oder eines zylindrischen Stabes gezeigt. Der Gegenstand kann aber auch
andere Formen aufweisen. Es wird bevorzugt, daß der Gegenstand eine äußere Oberfläche
besitzt, die als Drehoberfläche ausgeführt ist. Somit kann der Gegenstand viele verschiede
ne Formen und Konfigurationen annehmen.
Bei den ersten beiden Formen wurde die Wand schematisch in Verbindung mit einer
mit Flanschen versehenen Röhre beschrieben. Dies erlaubt einfach eine einfach zu verste
hende Form, bei der die Anwendung verschiedener, mechanischer Auslenkungen die ge
wünschte Bewegung der röhrenförmigen Wand entweder zum Gegenstand hin oder von
diesem weg bewirkt. Jedoch muß der Wandbereich nicht notwendigerweise röhrenförmig
sein. Zum Beispiel kann das Äquivalent einer Wand als die Kante einer inneren, kreisförmi
gen Öffnung eines Belleville-artigen Dichtungselements, wie es in den Fig. 5 und 6
gezeigt ist, oder als ein anders ausgeführtes Element vorgesehen sein.
Es sollte ebenfalls festgestellt werden, daß entweder die Wand oder der Gegenstand
sich relativ zum Gegenstand beziehungsweise zur Wand bewegen können muß, um die
Fläche der Öffnung zu verändern. In einer entsprechenden Situation kann sich die periphere
Oberfläche des Gegenstands durch selektive Zunahme oder Abnahme des Fluiddrucks
innerhalb einer hohlen, elastisch verformbaren Kugel zu einer Wand mit einem festen
Durchmesser hin oder von ihr weg bewegen. Alternativ kann sich der Gegenstand relativ
zu einer festen Wand bewegen, oder die Wand und der Gegenstand können sich beide
relativ zu- oder voneinander bewegen.
Die Materialen für die Konstruktion können ebenfalls je nach Bedarf geändert wer
den. Während die verschiedenen, röhrenförmigen Elemente und das Belleville-Dichtungs
scheibenelement als Metall schraffiert sind, könnten sie alternativ aus einem geeigneten
Plastikmaterial oder einem plastomeren Material oder einem anderen Material, so wie es
gewünscht ist, bestehen. In anderen Ausführungsformen kann die zur Änderung der Öff
nung führende Verformung durch eine Druck- oder Zuglast erzeugt werden, die über eine
größere Fläche verteilt ist.
Daher wird, auch wenn verschiedene Ausführungsformen der verbesserten Vor
richtung gezeigt und beschrieben worden sind und verschiedene Modifikationen diskutiert
worden sind, der Fachmann feststellen, daß verschiedene, weitere Änderungen und Modifi
kationen durchgeführt werden können, ohne vom Wesen der Erfindung, wie sie in den
beigefügten Patentansprüchen definiert ist, abzuweichen.
Claims (8)
1. Vorrichtung (20, 30, 40) zum Erzeugen einer variablen Öffnung, welche umfaßt:
einen Gegenstand (21, 41) mit einer äußeren Oberfläche;
ein Element mit einer Wand (24), die den Gegenstand in einem engen Abstand zur äußeren Oberfläche umgibt und eine Öffnung dazwischen bildet; und
Vorrichtungen zum elastischen Verformen der Oberfläche oder der Wand senkrecht zu oder von der Wand beziehungsweise der Oberfläche, um den Abstand dazwischen gleichmäßig zu ändern, ohne die anfängliche geometrische Form der Öffnung wesentlich zu ändern,
wodurch die bewegliche Oberfläche oder die bewegliche Wand senkrecht zur Wand beziehungsweise zur Oberfläche bewegt werden kann, um die Fläche der Öffnung zu än dern.
einen Gegenstand (21, 41) mit einer äußeren Oberfläche;
ein Element mit einer Wand (24), die den Gegenstand in einem engen Abstand zur äußeren Oberfläche umgibt und eine Öffnung dazwischen bildet; und
Vorrichtungen zum elastischen Verformen der Oberfläche oder der Wand senkrecht zu oder von der Wand beziehungsweise der Oberfläche, um den Abstand dazwischen gleichmäßig zu ändern, ohne die anfängliche geometrische Form der Öffnung wesentlich zu ändern,
wodurch die bewegliche Oberfläche oder die bewegliche Wand senkrecht zur Wand beziehungsweise zur Oberfläche bewegt werden kann, um die Fläche der Öffnung zu än dern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand als Ober
fläche eines um eine Achse erzeugten Drehkörpers geformt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand eine zylin
drische Oberfläche ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Ober
fläche des Gegenstands als Oberfläche eines um die Achse erzeugten Drehkörpers geformt
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand eine
Kugel (21) mit einer im wesentlichen kugelförmigen, äußeren Oberfläche ist und die Öff
nung ringförmig ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand ein
Stab (41) mit einer im wesentlichen zylindrischen, äußeren Oberfläche ist und die Öffnung
ringförmig ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungs
vorrichtungen auf eine mechanische Auslenkung reagieren, die eine elastische Verformung
der Oberfläche oder der Wand erzeugen, um eine relative Bewegung der Oberfläche oder
der Wand bezuglich der Wand beziehungsweise der Oberfläche zu bewirken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich der radiale
Abstand um den Gegenstand herum zwischen der äußeren Oberfläche und der Wand pro
portional zu der mechanischen Auslenkung ändert, wenn sich die beweglich Oberfläche
oder die bewegliche Wand relativ zu der Wand beziehungsweise der Oberfläche bewegt.
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