DE19707101A1 - Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von BauteilenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft ein Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen, insbesondere von
zwei benachbarten Transportmodulen, wie beispielsweise Transportbändereinrichtungen.
Bekannt sind verschiedenartigste Verbindungsvorrichtungen, deren konstruktiver Aufbau
sich aus der Verbindungsaufgabe, beispielsweise flexible Verbindung oder starre Verbin
dung, ergibt.
So gibt die DE 195 25 601 C1 eine Vorrichtung zum festen Verbinden von Bauteilen an,
in der ein in der Mitte radial geteilter Bolzen an seinen beiden Enden seitlich widerha
kenartige Vorsprünge aufweist. Beim Einführen in die jeweilige Ausnehmung oder Boh
rung der zu verbindenden Teile legen sich die Vorsprünge an die Bolzen an, verhindern
aber bei Zug ein Herausrutschen durch Aufrichten.
Ein solches Verbindungsmodul ist jedoch zur starren Verbindung von schwingungsbela
steten Bauteilen nicht verwendbar, da diese Verbindungen einer höheren Beanspruchung
unterliegen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine konstruktiv einfache Verbindungsvorrichtung anzuge
ben, die schwingungsbeanspruchte Bauteile ausrichtet und starr miteinander verbindet,
ohne deren Funktion einzuschränken.
Gelöst wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 enthaltenen Merkmale.
Durch diese konstruktive Gestaltung der Verbindungsvorrichtung ergibt sich eine einfa
che, aber auch wieder lösbare Verbindung zwischen benachbarten Bauteilen, insbeson
dere bei Transportmodulen.
Vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
So wird durch die konstruktive Gestaltung des Gegenelementes beim Zusammenbau der
Verbindungsvorrichtung eine einfache Ausrichtung von Verbindungselementen zueinan
der und damit der Transportmodule erreicht. Durch die klammerartige, U-förmige Gestal
tung eines Spannstückes werden die Verbindungseinheiten zusammengehalten, so daß
ein fester Sitz und eine einfache Montage gewährleistet werden.
Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt in der einzigen Figur eine perspektivische Darstellung einer Verbin
dungsvorrichtung zwischen zwei benachbarten Transportmodulen.
In der Figur dargestellt ist eine Verbindungsvorrichtung 1, die aus zwei Verbindungsele
menten 2, 3, einem klammerartigen, U-förmigen Spannstück 4 sowie einem bolzenarti
gen Gegenelement 5 besteht und zwei benachbarte Transportmodule 6, 7, beispielswei
se mit Transportbändern, aufeinander ausrichtet sowie miteinander verbindet.
Die Verbindungselemente 2, 3 besitzen die Form einer Strebe. In ihren Stoßflächen wei
sen die Verbindungselemente 2, 3 jeweils eine beispielsweise rechteckige Ausnehmung
8, 9 als Einfräsung auf, deren Abmaße zueinander gleich sind. In ihren Befestigungssei
ten besitzen die Verbindungselemente 2, 3 Bohrungen 10 bzw. 11, beispielsweise
Sacklochbohrungen, mit denen die Verbindungselemente 2, 3 in die Transportmodule 6,
7 zwischen deren innenliegenden Seiten fest integriert werden, beispielsweise durch
Verschraubung. Beim Zusammensetzen der beiden Verbindungselemente 2, 3 bilden die
Ausnehmungen 8, 9 ein Durchgangsloch 12, in die das Gegenelement 5 mit den End
maßen des Durchgangsloches 12 eingesetzt wird. Das Durchgangsloch 12 ist durch die
konstruktive Gestaltung der Ausnehmungen 8,9 ein Vierkantdurchgangsloch 12.
Dazu weist das Gegenelement 5 in einem Führungsbereich 13 vorzugsweise zwei ge
genüberliegende, zur Mitte der Körperachse hin fluchtende, schräge Seiten (Fasen) auf,
so daß die untere Form des Gegenelementes 5 im Abschlußbereich einen kleineren Vier
kant aufweist, als im Anfangsbereich des Führungsbereichs 13, dessen Abmaße zumin
dest in Querrichtung mit denen des Vierkantdurchgangsloches 12 identisch sind und
somit die Transportmodule 6, 7 in Querrichtung ausrichtet. Die weiteren sich gegenüber
liegenden Seiten liegen plan an den zugehörigen Innenseiten des Vierkantdurchgangslo
ches 12 an, können aber gleichfalls als schräge Fasen ausgeführt sein. An den Füh
rungsbereich 13 schließt sich ein Arretierungsbereich 14 an, dessen äußere Körpermaße
mit den Innenmaßen des Vierkantdurchgangsloches 12 gleich sind. Die Gesamthöhe des
Führungsbereichs 13 und des Arretierungsbereiches 14 ist abhängig von der Stärke der
Verbindungselemente 2, 3 und mit dieser identisch. An den Arretierungsbereich 14
schließt sich ein vorzugsweise zylindrischer Befestigungsbereich 15 an. Dieser ist mit
seinem Außendurchmesser größer als der Arretierungsbereich 14. Das Gegenelement 5
weist in seinem Befestigungsbereich 15, seinem Arretierungsbereich 14 sowie seinem
Führungsbereich 13 eine Durchgangsbohrung 16 auf, deren Durchmesser in einem obe
ren Bereich 17 größer ist als in einem unteren Bereich 18.
Das vorzugsweise von unten an die Verbindungseinheiten 2, 3 geführte klammerartige
U-förmige Spannstück 4 fixiert die beiden Transportmodule 6, 7 in Längsrichtung und
besitzt mittig ein Durchgangsloch 19 mit einem Innengewinde.
Die Verbindung der benachbarten Transportmodule 6, 7 läuft dabei wie folgt ab.
Die in den Transportmodulen 6, 7 integrierten Verbindungseinheiten 2, 3 werden zu
sammengeführt, wobei die Transportmodule 6, 7 beweglich gelagert sind. Danach wird
das Spannstück 4 vorzugsweise von unten an die Verbindungselemente 2, 3 geführt, so
daß die Schenkel des U-förmigen Spannstücks 4 die Verbindungselemente 2, 3 an ihren
Seiten zu den Transportmodulen 6, 7 umschließen und diese dabei gegeneinander hal
ten. Durch das dabei gebildete Vierkantdurchgangsloch 12 wird das Gegenelement 5
eingesetzt, wobei dieses Gegenelement 5 die Ausrichtung der Verbindungselemente 2,
3 zueinander und damit der Transportmodule 6, 7 realisiert. Durch den Arretierungsbe
reich 14 des Gegenelementes 5 werden die Verbindungselemente 2, 3 nach Ausrich
tung in Querrichtung arretiert. Eine nicht näher dargestellte Durchgangsschraube wird
durch das Durchgangsloch 16 geführt, so daß die Schraube auf den durch den oberen
Bereich 17 und unteren Bereich 18 gebildeten Absatz mit ihrem Schraubenkopf aufliegt,
wenn diese mit ihrem Gewinde in das Spannstück 4 eingreift. Die so erfolgte Verbin
dung bewirkt eine Fixierung der benachbarten Transportmodule 6, 7 in drei Ebenen.
Die Verbindungsmodule 2 und 3 besitzen an ihren Stoßflächen jeweils zwei schräge Flä
chen, deren Kanten vorzugsweise mit den Enden der Transportmodule 6 und 7 abschlie
ßen.
Dadurch wird nur ein konstruktiv kleines Spannstück 4 benötigt, da der zu spannende
Bereich der Stoßflächen der Verbindungselemente 2, 3 durch die Anfasung kürzer ist.
Es versteht sich von selbst, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens Änderungen mög
lich sind. So kann das Vierkantdurchgangsloch 12 auch als Rundloch ausgeführt wer
den, wobei das Gegenelement 5 in seinem Führungsbereich 13 gleichfalls rund gestaltet
ist und beispielsweise ein Außengewinde besitzt, das durch das Durchgangsloch 19 des
Spannstückes 4 greift und mittels einer Mutter die Verbindungsvorrichtung 1 zusam
mengezogen wird. Auch kann das Gegenelement 5 derart gestaltet sein, daß die Ver
bindungsvorrichtung 1 durch einen Keil unterhalb des Spannstücks 4 zusammengezo
gen wird.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Verbindung von Bauteilen, insbesondere von zwei benachbarten Trans
portmodulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung
(1) aus zwei Verbindungselementen (2, 3), einem klammerartigen, U-förmigen Spann
stück (4) sowie einem bolzenartigen Gegenelement (5) gebildet wird, wobei die in den
benachbarten Transportmodulen (6, 7) integrierten Verbindungselemente (2, 3) durch
das klammerartige Spannstück (4) in Längsrichtung fest verspannt werden, daß das Ge
genelement (5) in das beim Aneinanderfügen der beiden in ihren Stoßflächen Ausneh
mungen (8, 9) aufweisenden Verbindungselemente (2, 3) sich bildende Durchgangs
loch (12) eingesetzt wird und nach Ausrichtung der Verbindungselemente (2, 3) in
Querrichtung eine Befestigung des Gegenelementes (5) mit dem Spannstück (4) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Durchgangsloch (12) rechteckförmig ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gegenelement (5) einen Führungsbereich (13), einen Arretierungsbereich (14) und einen
Befestigungsbereich (15) besitzt, durch die eine Durchgangsbohrung (16) verläuft.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Führungsbereich (13) zwei gegenüberliegende zur Körperachsenmitte
hin schräg verlaufende Seiten aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß durch die Durchgangsbohrung (16) eine Durchgangsschraube geführt ist, die
eine Festverbindung mit dem Spannstück (4) herstellt.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Spannstück (4) mittig ein Durchgangs
loch (19) mit Innengewinde zur Aufnahme der Durchgangsschraube besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107101 DE19707101C2 (de) | 1997-02-22 | 1997-02-22 | Vorrichtung zum Verbinden von schwingungsbeanspruchten Bauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107101 DE19707101C2 (de) | 1997-02-22 | 1997-02-22 | Vorrichtung zum Verbinden von schwingungsbeanspruchten Bauteilen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19707101A1 true DE19707101A1 (de) | 1998-09-03 |
| DE19707101C2 DE19707101C2 (de) | 1999-05-20 |
Family
ID=7821163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997107101 Expired - Fee Related DE19707101C2 (de) | 1997-02-22 | 1997-02-22 | Vorrichtung zum Verbinden von schwingungsbeanspruchten Bauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19707101C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH643921A5 (de) * | 1979-10-01 | 1984-06-29 | Giroflex Entwicklungs Ag | Einrichtung zum loesbaren verbinden wenigstens zweier koerper. |
| DE19525601C1 (de) * | 1995-07-13 | 1996-10-02 | Josef Langegger | Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen |
| EP0770784A1 (de) * | 1995-10-26 | 1997-05-02 | Hoogovens Aluminium Profiltechnik Bonn GmbH | Klemmverbindung |
-
1997
- 1997-02-22 DE DE1997107101 patent/DE19707101C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH643921A5 (de) * | 1979-10-01 | 1984-06-29 | Giroflex Entwicklungs Ag | Einrichtung zum loesbaren verbinden wenigstens zweier koerper. |
| DE19525601C1 (de) * | 1995-07-13 | 1996-10-02 | Josef Langegger | Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen |
| EP0770784A1 (de) * | 1995-10-26 | 1997-05-02 | Hoogovens Aluminium Profiltechnik Bonn GmbH | Klemmverbindung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19707101C2 (de) | 1999-05-20 |
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