DE19707841A1 - Entlüftungsventil - Google Patents
EntlüftungsventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein schwimmerbetätigtes Entlüftungsventil für Kraftstoffbehäl
ter von Kraftfahrzeugen. Solche auch als Roll-over-Ventile bezeichneten Entlüf
tungsventile umfassen ein Gehäuse mit wenigstens einer Einlaßöffnung, einer
Auslaßöffnung und einem im Gehäuse angeordneten Schwimmer. Mit dem
Schwimmer ist ein erstes Schließelement von einer die Auslaßöffnung freigeben
den Freigabestellung in eine die Auslaßöffnung verschließende Sperrstellung be
weg bar. Der Schwimmer ist in der Regel in Sperrichtung federbeaufschlagt, um
einen sicheren Verschluß der Auslaßöffnung im Falle eines Überschlages des
Fahrzeuges zu gewährleisten. Entlüftungsventile der genannten Art sind meist als
zweistufige Ventile ausgebildet. Dabei wirkt ein erstes Schließelement mit einem
ersten Ventilsitz zusammen, der die Auslaßöffnung umgibt. Während bei einstufi
gen Ventilen nur ein Schließelement vorhanden ist, das die Auslaßöffnung in der
Sperrstellung völlig überdeckt und abschließt, ist bei zweistufigen Ventilen im er
sten Schließelement ein Durchgangskanal vorhanden, der einen kleineren
Durchmesser aufweist als die Auslaßöffnung. Dieser Durchgangskanal ist durch
ein zweites Schließelement verschließbar, das mit dem Schwimmer verbunden ist
und das mit einem den Durchgangskanal umgebenden zweiten Ventilsitz zusam
menwirkt. Bei herkömmlichen Entlüftungsventilen weist das Schließelement ein
ringförmiges Dichtelement aus elastischem Material auf. Die Dichtwirkung wird
dadurch erzielt, daß das Dichtelement von der Auftriebskraft des Schwimmers
gegen einen im wesentlichen als Ringfläche ausgebildeten Ventilsitz gedrückt
wird. Solche Elastomerdichtungen haben von Hause aus keine absolut exakt be
stimmbare Oberfläche, so daß das Öffnungs- und Schließverhalten solcher Venti
le nicht exakt vorherbestimmbar ist. Bei der Ausgestaltung von Ventilen für den in
Rede stehenden Zweck kommt es aber für eine zuverlässige Funktion des Ventils
auf eine exakte Auslegung und Vorherberechenbarkeit des Öffnungs- und
Schließverhaltens an. Ein weiterer Nachteil solcher Elastomerdichtungen oder
allgemein von Dichtungen, bei denen das Schließelement mit dem Ventilsitz in
einem größeren Flächenkontakt steht, ist, daß das Schließelement in Zusam
menwirkung mit einer Kraftstoffbefeuchtung am Ventilsitz zumindest für eine ge
wisse Zeit festkleben kann. Während dieser Zeit ist die Entlüftungsfunktion des
Ventils nur über den Durchgangskanal mit seinem im Vergleich zur Auslaßöffnung
sehr kleinen Durchmesser gewährleistet, so daß ein sich plötzlich entstehender
Druck im Kraftstoffbehälter nur langsam wieder abbauen kann, wenn nun gleich
zeitig, etwa bedingt durch eine Kurvenfahrt des Fahrzeuges, der Schwimmer vom
ansteigenden Kraftstoffspiegel angehoben und das Ventil verschlossen wird. Der
Druck des im Kraftstoffbehälter eingeschlossenen Gasvolumens kann dabei so
groß sein, daß ein selbsttätiges Öffnen des Ventils, zumindest über einen länge
ren Zeitraum, nicht mehr möglich ist.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der Erfindung darin ein Entlüftungsventil
vorzuschlagen, bei dem dieser in der Fachwelt als "Air Corking" bezeichnete Ef
fekt nicht mehr oder zumindest mit verringerter Häufigkeit auftritt.
Diese Aufgabe wird durch ein Entlüftungsventil mit den Merkmalen des Anspru
ches 1 gelöst. Danach weisen die Schließelemente, also das erste und das zweite
Schließelement eines zweistufigen Entlüftungsventils, jeweils ein kopfförmig aus
gebildetes Schließteil auf, das mit einer Dichtkante des ihm jeweils zugeordneten
Ventilsitzes zusammenwirkt, wobei die Dichtkante die Oberfläche der Schließteile
linienförmig berührt. Durch eine solche Ausgestaltung läßt sich das Öffnungs- und
Schließverhalten wesentlich exakter vorausbestimmen. Durch die nur linienförmi
ge Berührung zwischen Dichtteil und Ventilsitz ist eine exakt vorberechenbare
Geometrie gegeben. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung verhindert auch, daß
sich ein Schließelement am Ventilsitz festsaugen kann. Ein vom Schwimmer des
Ventils in seine Sperrstellung bewegtes Schließelement geht, nachdem der
Schwimmer sich wieder in seiner Ausgangslage befindet, wesentlich schneller und
zuverlässiger wieder in seine Freigabestellung zurück.
Die Schließteile der Schließelemente sind in vorteilhafter Weise kegel- oder ke
gelstumpfförmig ausgebildet. Dementsprechend ist die Berührungslinie zwischen
dem Dichtkegel und dem Ventilsitz bzw. der Dichtkante kreisringförmig. Die Ven
tilsitze sind vorzugsweise als Innenkonusse ausgestaltet, wobei die Dichtkante
von dem Übergang zwischen dem Innenkonus und dem Auslaßkanal im Falle des
ersten Schließelements und vom Übergang zwischen Innenkonus und dem
Durchgangskanal im Falle des zweiten Schließelementes gebildet ist.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform umfaßt einen Schwimmer, der we
nigstens von einem Strömungskanal durchsetzt ist, der sich im wesentlichen in
Richtung seiner Mittellängsachse bzw. in der Hauptströmungsrichtung eines aus
einem Kraftstoffbehälter stammenden und das Ventil durchströmenden Gases
bzw. Gas-Dampfgemisches durchsetzt ist. Durch diese Ausgestaltung wird die
Gefahr des obengenannten Air-Corking-Effektes weiter reduziert. Dieser Ausge
staltung des Schwimmers liegt die Überlegung zugrunde, die Strömungsge
schwindigkeit des Gases im Gehäuse und insbesondere in dem sich seitlich zwi
schen Schwimmer und Gehäuseinnenwand befindlichen Bereich zu verringern.
Kommt es nämlich im Kraftstoffbehälter zu einem Druckanstieg, so wird dieser
über das Entlüftungsventil ausgeglichen, indem Gas aus dem Behälterinnenraum
nach außen strömt. Im Vergleich zur Strömungsgeschwindigkeit des Gases im
Kraftstoffbehälter steigt dessen Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des Entlüf
tungsventiles stark an, was mit einer Reduzierung des Druckes gegenüber dem
Behälterinnenraum verbunden ist. Aufgrund dieser unterschiedlichen Druckver
hältnisse kann der Schwimmer ohne mit Kraftstoff in Berührung zu kommen, nach
oben bewegt, mit dem strömenden Gas quasi mitgerissen werden und die Aus
laßöffnung verschließen. Der Druck im Kraftstoffbehälter kann dabei so groß sein,
daß der Schwimmer nicht mehr selbsttätig in seine Ausgangslage zurückfallen
kann, wodurch das Ventil zumindest eine gewisse Zeit lang verschlossen bleibt.
Wenn jedoch, wie erfindungsgemäß vorgeschlagen, der im Entlüftungsventil vor
handene Strömungsquerschnitt durch die genannten Strömungskanäle vergrößert
wird, ist die Gefahr eines dauerhaften Verschlusses des Entlüftungsventils we
sentlich verringert. Insbesondere bei einer Kombination dieser Maßnahme mit der
oben geschilderten Ausgestaltung der Schließelemente kann somit ein zuverläs
sig arbeitendes und exakt auslegbares Entlüftungsventil erhalten werden, bei dem
der oben geschilderte unerwünschte Verschluß praktisch nicht mehr auftritt. Als
weitere Maßnahme zur Erhöhung des Strömungsquerschnittes im Entlüftungs
ventil können an der Gehäuseinnenwand sich in Richtung der Mittellängsachse
des im wesentlichen zylindrischen Schwimmers erstreckende Führungsrippen an
geformt sein. Durch diese Führungsrippen ist auch verhindert, daß sich der
Schwimmer an der Gehäusewand festsaugen kann.
Die Erfindung wird nun anhand eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnung stellt ein erfindungsgemäßes Entlüftungsventil im Längsschnitt dar.
Das Entlüftungsventil umfaßt als Hauptbauteile ein Gehäuse 1 mit einem von
Einlaßöffnungen 2 durchbrochenen Boden 3, einen Deckel 4 mit einem daran an
geformten Anschlußstutzen 5, einen im wesentlichen zylinderförmigen Schwim
mer 6 sowie ein erstes Schließelement 7 und ein zweites Schließelement 8.
Das Gehäuse ist im wesentlichen zylinderförmig und weist im Bereich seines Dec
kels 4 einen radial nach außen vorstehenden Befestigungsflansch 9 auf, mit dem
es am Öffnungsrand (nicht dargestellt) der Aufnahmeöffnung eines Kraftstoffbe
hälters (nicht dargestellt) befestigbar, insbesondere anschweißbar ist. Das Ge
häuse besteht vorzugsweise aus Polyethylen. Gleiches trifft für den Befestigungs
flansch 9 zu, der einstückig am Gehäuse 1 angeformt ist. Zentral im Deckel 4 ist
eine Auslaßöffnung 10 angeordnet, die das ventilseitige Ende eines Ausströmka
nales 12 bildet. Der Ausströmkanal ist von dem am Deckel 4 angeformten An
schlußstutzen 5 umfaßt. Der Ausströmkanal 12 erstreckt sich mit einem sich an
die Auslaßöffnung anschließenden Abschnitt 13 in Richtung der Mittellängsach
se 14 des Gehäuses 1 bzw. des Schwimmers 6. An diesen Abschnitt 13 schließt
sich ein radial zur Mittellängsachse 14 erstreckender Abschnitt 15 des Ausström
kanals 12 an. Das Freiende des Ausströmstutzens 5 ist von einem Versteifungs
rohr 16 vorzugsweise aus Polyoxymethylen (POM) ausgekleidet.
Die Ausströmöffnung 10 ist von einem Innenkonus 17 koaxial umgrenzt, der sich
zum Schwimmer 6 hin erweitert. Der Übergang zwischen dem Innenkonus 17 und
dem Abschnitt 13 des Ausströmkanales 12 bildet eine relativ scharfe Dichtkan
te 19, die mit dem ersten Schließelement 7 zusammenwirkt. Dieses weist dazu ein
etwa kegelstumpfförmiges Schließteil 18 auf. In seiner Schließstellung drückt das
Schließteil 18, bedingt durch die Auftriebskraft des Schwimmers, mit seiner Ke
gelmantelfläche gegen die Dichtkante 19. Die Berührung zwischen dem Schließ
teil 18 und der Dichtkante 19 ist also nahezu exakt linienförmig und läßt sich bei
entsprechender Wahl des Werkstoffes für die maßgeblichen Teile, vorzugsweise
wird POM verwendet, exakt auslegen. Durch den gewählten Werkstoff ist auch
gewährleistet, daß die für die Dichtfunktion des Ventils verantwortlichen heile über
die gesamte Lebensdauer des Ventils ihre Maßhaltigkeit und daher ihre Funkti
onsfähigkeit beibehalten. Wie bereits oben ausgeführt, läßt sich durch die genann
te Ausgestaltung das Schließ- und insbesondere Öffnungsverhalten eines Entlüf
tungsventils exakt bestimmen. Saugeffekte, die bewirken, daß das Schließele
ment an seinem Ventilsitz haften bleibt, sind nahezu völlig ausgeschlossen.
Wie bereits erwähnt, ist das erfindungsgemäße Ventil ein zweistufiges Ventil. Das
erste Schließelement 7 weist einen Durchgangskanal 20 auf, der sich im wesentli
chen koaxial zur Mittellängsachse 14 erstreckt. Der Durchgangskanal ist im we
sentlichen zylinderförmig. Sein dem Schwimmer 6 zugewandtes Ende ist nach Art
eines Innenkonus 22 aufgeweitet. Der Übergang zwischen dem Innenkonus 22
und dem Durchgangskanal bildet eine Dichtkante 23, die mit dem ein kegel
stumpfförmiges Schließteil 24 aufweisenden zweiten Schließelement 8 zusam
menwirkt. Bezüglich der Werkstoffwahl und des Schließ- und Öffnungsverhaltens
gilt das über das erste Schließelement 7 Gesagte analog. Zu bemerken ist noch,
daß die Konusflächen der Innenkonusse 17 und 22 weniger stark geneigt sind als
die Kegelmantelflächen der Schließteile 18 und 24. Dadurch ist die erwähnte lini
enförmige Berührung zwischen Schließteil und Ventilsitz bzw. Dichtkante gewähr
leistet. Die Innenkonusse 17 und 22 wirken auch als Zentrierhilfen für die entspre
chenden Schließelement 7 und 8.
Der Basisbereich der Schließteile 18 und 24 ist in Form eines sich radial nach au
ßen erstreckenden mit Durchbrechungen 25 versehenen Ringflansches 26,27
ausgebildet. Es können aber auch armartige Strukturen vorgesehen sein. Der
Ringflansch 27 weist von seinem radial äußeren Ende sich in Richtung des
Schwimmers wegerstreckende Haken 28 auf, die den Ringflansch 26 des zweiten
Schließelementes hintergreifen. Die Abmessungen der Haken 28 sind so ausge
legt, daß zwischen dem ersten und dem zweiten Schließelement 7,8 eine relative
Beweglichkeit in Richtung der Mittellängsachse 14 gegeben ist. Das zweite
Schließelement ist somit in Bezug auf die Dichtkante 23 zwischen einer Sperrstel
lung, in der es mit dieser dichtend zusammenwirkt und zwischen einer Freigabe
stellung, in der es mit Axialabstand zu dieser angeordnet ist, beweglich.
Die für die Dichtwirkung des Entlüftungsventils maßgeblichen Bauteile, nämlich
die Ventilsitze 11, 11a, sind ebenfalls aus einem nicht-quellenden Material, näm
lich aus POM (Polyoxymethylen) gefertigt. Im vorliegenden Beispiel bestehen
somit die Schließelemente 7, 8 sowie der den Ventilsitz 11 umfassende Bereich
des Deckels 4 aus diesem Werkstoff. Vorzugsweise ist im Deckel eine Ausklei
dung 29 vorhanden, von der der Ventilsitz 11 bzw. die Dichtkante 19 gebildet ist
und die den Abschnitt 13 sowie einen Teil des radial verlaufenden Abschnitts 15
des Ausströmkanals 12 umfaßt.
Der Schwimmer 6 ist ein im wesentlichen zylinderförmiges Gebilde, an dessen
Oberseite 30 über einen Hals 33 das zweite Schließelement 8 angeformt ist. Der
Schwimmer 6 liegt mit einem zentralen, über seine Unterseite hinausstehenden
Führungszapfen 34 in einer halsartig nach innen vorgezogenen Aufnahmeöff
nung 35 im Boden 3 des Gehäuses 1 ein. Der Führungszapfen 34 ist koaxial von
einer hohlzylinderförmigen Kammer 36 umgeben, die mit Abstand vor der Ober
seite 30 des Schwimmers 6 blind endet. In dieser Kammer liegt eine Schrauben
feder 37 ein, die sich einerseits am Blindende der Kammer 36 und andererseits
am Boden 3 des Gehäuses 1 abstützt. Der Schwimmer ist von mehreren Strö
mungskanälen 38 durchsetzt. Die Strömungskanäle erstrecken sich in Richtung
der Mittellängsachse 14. Aus der Innenseite des Gehäuses 1 stehen radial nach
innen Führungsrippen 39 vor, die sich in Richtung der Mittellängsachse 14 er
strecken.
Wenn sich in einem Kraftstoffbehälter ein Druck aufbaut, strömt das sich im Behäl
ter befindliche Gas in Richtung der Strömungspfeile 40 und 42 durch die Einlaß
öffnungen 2 im Boden 3 sowie durch seitliche Einlaßöffnungen 43 im Gehäuse in
das Ventil ein. Die Hauptströmungsrichtung 44 innerhalb des Gehäuses 1 verläuft
dabei im wesentlichen parallel zur Längsachse 14. Während die Strömungsge
schwindigkeit eines einen Kraftstoffbehälter über das Entlüftungsventil verlassen
den Gases außerhalb des Ventils und innerhalb des Kraftstoffbehälters relativ ge
ring ist, steigt diese innerhalb des Ventils an, bedingt durch den im Ventil zur
Verfügung stehenden Strömungsquerschnitt. Dieser ist erfindungsgemäß durch
die Strömungskanäle 38 vergrößert. Dementsprechend ist die Strömungsge
schwindigkeit des das Entlüftungsventil durchströmenden Gases verringert. Die
Gefahr eines Mitreißens des Schwimmers in Pfeilrichtung 44 ist dadurch wesent
lich geringer.
1 Gehäuse
2 Einlaßöffnung
3 Boden
4 Deckel
5 Anschlußstutzen
6 Schwimmer
7 erstes Schließelement
8 zweites Schließelement
9 Befestigungsflansch
10 Auslaßöffnung
11 erster Ventilsitz
11a zweiter Ventilsitz
12 Ausströmkanal
13 Abschnitt
14 Mittellängsachse
15 Abschnitt
16 Versteifungsrohr
17 Innenkonus
18 Schließteil
19 Dichtkante
20 Durchgangskanal
22 Innenkonus
23 Dichtkante
24 Schließteil
25 Durchbrechung
26 Ringflansch
27 Ringflansch
28 Haken
29 Auskleidung
30 Oberseite
33 Hals
34 Führungszapfen
35 Aufnahmeöffnung
36 Kammer
37 Schraubenfeder
38 Strömungskanal
39 Führungsrippe
40 Strömungspfeil
42 Strömungspfeil
43 Einlaßöffnung
44 Hauptströmungsrichtung
2 Einlaßöffnung
3 Boden
4 Deckel
5 Anschlußstutzen
6 Schwimmer
7 erstes Schließelement
8 zweites Schließelement
9 Befestigungsflansch
10 Auslaßöffnung
11 erster Ventilsitz
11a zweiter Ventilsitz
12 Ausströmkanal
13 Abschnitt
14 Mittellängsachse
15 Abschnitt
16 Versteifungsrohr
17 Innenkonus
18 Schließteil
19 Dichtkante
20 Durchgangskanal
22 Innenkonus
23 Dichtkante
24 Schließteil
25 Durchbrechung
26 Ringflansch
27 Ringflansch
28 Haken
29 Auskleidung
30 Oberseite
33 Hals
34 Führungszapfen
35 Aufnahmeöffnung
36 Kammer
37 Schraubenfeder
38 Strömungskanal
39 Führungsrippe
40 Strömungspfeil
42 Strömungspfeil
43 Einlaßöffnung
44 Hauptströmungsrichtung
Claims (9)
1. Entlüftungsventil für Kraftstoffbehälter von Kraftfahrzeugen mit
- - einem Ventilgehäuse (1) mit einer Auslaßöffnung (10) und wenigstens ei ner Einlaßöffnung (2),
- - einem Schwimmer (6),
- - einem ersten Schließelement (7), das mit einem die Auslaßöffnung (10) umgebenden ersten Ventilsitz (11) zusammenwirkt,
- - einem im Einbauzustand des Ventils unterhalb des ersten Schließele ments (7) angeordneten zweiten Schließelement (8), das mit der Obersei te (30) des Schwimmers verbunden ist und das mit einem einen Durch gangskanal (20) im ersten Schließelement (7) umgebenden zweiten Ven tilsitz (11a) zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schließelemente (7, 8) ein kopfförmig ausgebildetes Schließteil (18,24)
aufweisen, das mit einer Dichtkante (19, 23) des jeweiligen Ventilsit
zes (11, 11a) zusammenwirkt, wobei die Dichtkante die Oberfläche der
Schließteile linienförmig berührt.
2. Entlüftungsventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schließteile (18, 24) kegel- oder kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
3. Entlüftungsventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Ventilsitz (11) ein kegelstumpfförmiger Innenkonus (17) ist, der
auslaßseitig in einen Ausströmkanal (12) übergeht, wobei die Dichtkante (19)
von dem Übergang zwischen dem Innenkonus (17) und dem Ausströmka
nal (12) gebildet ist.
4. Entlüftungsventil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Ventilsitz (11a) ein kegelstumpfförmiger Innenkonus (22) ist,
der auslaßseitig in den Durchgangskanal (20) übergeht, wobei die Dichtkan
te (23) von dem Übergang zwischen dem Innenkonus (22) und dem Durch
gangskanal (20) gebildet ist.
5. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Schließteile (18, 24) der Schließelemente (7, 8) und die die
Ventilsitze (11, 11a) bzw. die Dichtkanten (19, 23) bildenden Bereiche des Ent
lüftungsventils aus Polyoxymethylen bestehen.
6. Entlüftungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer (6) von wenigstens einem Strömungskanal (38) durch
setzt ist, der sich im wesentlichen in Richtung der Mittellängsachse (14) des
Schwimmers bzw. in der Hauptströmungsrichtung (44) eines aus einem Kraft
stotfbehälter stammenden und das Entlüftungsventil durchströmenden Gases
bzw. Gas-Dampfgemisches erstreckt.
7. Entlüftungsventil nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer in Sperrichtung federbeaufschlagt ist.
8. Entlüftungsventil nach Anspruch 6 oder 7,
gekennzeichnet durch
aus der Gehäuseinnenseite vorspringende und sich in Richtung der Mittel
längsachse (14) des Schwimmers (6) bzw. in dessen Bewegungsrichtung er
streckende Führungsrippen (39).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707841A DE19707841B4 (de) | 1996-03-02 | 1997-02-27 | Entlüftungsventil |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603933.0 | 1996-03-02 | ||
| DE29603933 | 1996-03-02 | ||
| DE19707841A DE19707841B4 (de) | 1996-03-02 | 1997-02-27 | Entlüftungsventil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19707841A1 true DE19707841A1 (de) | 1997-10-30 |
| DE19707841B4 DE19707841B4 (de) | 2004-04-29 |
Family
ID=8020461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707841A Expired - Fee Related DE19707841B4 (de) | 1996-03-02 | 1997-02-27 | Entlüftungsventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19707841B4 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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