DE19707839A1 - Griff für Einsteckwerkzeuge - Google Patents
Griff für EinsteckwerkzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Griff, insbesondere einen
Meißel - oder Schraubendrehergriff gemäß Gattungsbegriff
des Anspruches 1.
Ein gattungsgemäßer Schraubendrehergriff ist aus der
US-Patentschrift 4,096,896 bekannt. Der dorther bekann
te Griff besitzt einen Griffkörper aus Kunststoff. An
seinem einen Ende besitzt der Griffkörper eine Öffnung
einer Axialhöhlung. In diese Öffnung ist eine Klingen
aufnahme aus Metall eingebracht. Diese Klingenaufnahme
besitzt eine Aufnahmeöffnung, welche ein Sechskantpro
fil aufweist. In diese Aufnahmeöffnung kann das eine
Ende einer Schraubendreherklinge, welche mit einer
entsprechenden Sechskantprofilierung versehen ist,
eingesteckt werden. Die Sechskantprofilierung der
Klingenaufnahme bildet die Haltemittel, damit die in
die Aufnahmeöffnung eingesteckte Klinge drehmitgenommen
werden kann.
Aus der DE 25 51 125 C2 ist ein Futter für eine Hand
werkzeugmaschine her bekannt, in welches das Ende eines
Meißels eingesteckt werden kann. Auf die Stirnfläche
des Meißels wirkt eine Werkzeugspindel, welche einer
seits ein Drehmoment und andererseits Axialschläge auf
die fest mit dem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine ver
bundene Werkzeugaufnahme ausübt. Das in die Aufnahme
öffnung eingeschobene Werkzeug wird dort mittels Rastku
geln und Rastrippen axial und in Umfangsrichtung gefes
selt. Die Kugeln liegen dabei in als längliche Gruben
ausgebildeten Halteöffnungen des Klingenendes ein, so
daß die Klinge selbst bei Schlagbeaufschlagung durch
die Werkzeugspindel ein axiales Bewegungsspiel be
sitzt. Dieses Futter ist auch unter der Bezeichnung
"SDS-Plus Futter" bekannt und als Maschinenfutter weit
verbreitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gat
tungsgemäßen Griff derart weiterzubilden, daß damit
Werkzeugenden, wie sie von der letztgenannten Schrift
beschrieben sind, aufgenommen werden können; dort aber
auch in Achsrichtung eine Schlagübertragung auf die
Klinge möglich ist.
Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen
angegebene Erfindung. Unteransprüche stellen vorteil
hafte Weiterbildungen dar.
Zufolge der erfindungsgemäßen Ausbildung eines gattungs
gemäßen Griffs ist eine Hand-Halterung für ansonsten
nur maschinenbetätigbare Werkzeuge gegeben, die es
erlaubt, auch Axialschläge auf die Klinge zu übertra
gen. In der ersten Variante erfolgt die Schlagübertra
gung durch eine flächige Anlage der planen Klingenstirn
fläche an eine Bodenfläche der Aufnahmeöffnung für das
Klingenende. In der zweiten Variante ist das Klingenen
de durch die beidseitig offene Höhlung des Griffkörpers
hindurchgesteckt, so daß dadurch eine unmittelbare
Axialschlagbeaufschlagung mit einem Hammer auf die
Stirnfläche des Klingenendes möglich ist. Insbesondere
in dieser Variante wird das Bewegungsspiel der in der
länglichen Grube einliegenden Haltekörper genutzt. Das
Bewegungsspiel ermöglicht eine erschütterungsreduzierte
Halterung des Griffs durch die Hand des Bedieners. Die
Mitnehmernase oder -rippe, welche fest in die Aufnahme
öffnung hineinragt, ragt ferner in eine zur Stirnseite
des Einsteckendes der Klinge hin offene Keilnut, so daß
auch durch diese konstruktiven Merkmale eine Axialverla
gerung der Klinge möglich ist. Bei der ersten Variante
wird der mittels eines Hammers oder dergleichen auf die
Schlagkuppe aufgebrachte Schlag über den Stahlkern und
die plane Bodenfläche auf die dort anliegende Stirnflä
che des Klingenendes übertragen. Der Stahlkern kann
zweigeteilt sein, wobei der eine Teil die Schlagkuppe
ausbildet und der andere Teil der Klingenaufnahme Zuge
ordnet ist. Die Aufnahmeöffnung ist vorzugsweise als
Sackbohrung mit einem ebenen Boden ausgestaltet. Die
Sackbohrung liegt dabei in einer im wesentlichen zylin
derförmigen Klingenaufnahme. Die Klingenaufnahme ist
in der Axialhöhlung des Griffkörpers drehfest einge
preßt oder wird vom Kunststoffmaterial des Griffkörpers
bei der Herstellung umspritzt. Die Schlagkuppe wird
von einem Schlagbolzen ausgebildet. Der Schlagbolzen
kann dabei durchmessergeringer sein als die Klingenauf
nahme. Es kann auch vorgesehen sein, daß der Schlaghol
zen in eine Öffnung der Klingenaufnahme hineinragt und
selbst den Boden ausbildet, welcher flächig auf der
Stirnfläche des Klingenendes aufliegt. Die Haltekör
per, welche sich beweglich in Queröffnungen der Aufnah
meöffnung befinden, werden vorzugsweise von Kugeln
ausgebildet. Die Kugeln sind in diesen fensterartigen
Queröffnungen mittels innenwandseitigen Tragschultern
gegen Herausrollen gesichert. Außenwandseitig werden
die Kugeln durch eine, das aus der Stirnseite des Grif
fes herausragenden Endes der Klingenaufnahme überragen
den Hülse gesichert. Die Hülse ist mit einer innenwand
seitigen Abschrägung versehen. An diese Abschrägung
schließt sich eine durchmessergrößere Zone an, welche
einen Ausweichraum und insbesondere einen Ausweichring
raum ausbildet, in welchen Raum die Kugeln in der Frei
gabestellung eintreten können. In der Sperrstellung
werden die Kugeln gegen Herausrollen durch einen Zylin
derwandabschnitt gehalten, welcher sich auf die Queröff
nung legt. Die Hülse ist bevorzugt als Schiebehülse
ausgebildet. Sie kann jedoch auch als Drehhülse ausge
bildet sein. Die Mitnehmernase ist bevorzugt als Feder
ausgebildet. Um die Kugeln gegen eine Axialbeaufschla
gung bei der Schlagbeaufschlagung des Klingenendes zu
schützen, ist ihr Abstand zum Boden der Aufnahmeöffnung
größer, als der Abstand der in Form länglicher Gruben
ausgebildeten Halteöffnung des Klingenendes von der
Klingenstirnfläche. Um trotz der länglichen Form der
Halteöffnung eine gewisse axiale Fesselung der Klinge
in der Klingenaufnahmeöffnung zu erzielen, ist in einer
Ringaussparung der Aufnahmeöffnung ein Gummiring einge
legt, durch welchen die Klinge hindurchgesteckt wird,
wenn sie in die Aufnahmeöffnung eingeschoben wird. Der
Gummiring befindet sich in vorteilhafter Weise im Be
reich des Öffnungsendes der Aufnahmeöffnung. Der Stahl
zylinder, welcher die Klingenaufnahme ausbildet, reicht
vorzugsweise bis in den Bereich der Griffmitte des
Griffkörpers. Die Schiebehülse taucht vorzugsweise mit
einem Teilabschnitt in einen den Stahlzylinder umgeben
den Ringraum des Griffraumes. Dieser Ringraum ist zur
Griffstirnseite hin offen. Eine Wand wird vom Kunst
stoffmaterial des Griffes gebildet, so daß sich eine
handhabungsgünstige Ausbildung des Griffes ergibt. Die
Hülse ist schmalwandig gestaltet und mittels einer
Druckfeder in der Sperrstellung gehalten. Die Druckfe
der sitzt vorzugsweise in einem Bereich, der dem Ring
raum des Griffkörpers zugeordnet ist. Bei der zweiten
Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hülse
ebenfalls als Schiebehülse ausgebildet ist. Sie befin
det sich dann im Bereich des dem Klingenaustrittsende
des Griffes gegenüberliegenden Bereich des Griffes.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand beigefügter Zeichnungen im Detail erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 den Schnitt durch einen erfindungsgemäßen
Griff mit eingestecktem Klingenende einer
ersten Ausführungsform in der Raststellung,
Fig. 2 eine abgewandelte Hülsenform gemäß dem Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die Darstellung eines zweiten Ausführungsbei
spiels im Schnitt gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 1 eines vierten
Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 1 in der Freigabe
stellung bei herausgezogenem Klingenende,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 1
und
Fig. 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII in
Fig. 1.
Der Griffkörper 1 besteht aus Kunststoff. Der Griffkör
per hat eine Zylinderform mit einer Axialhöhlung. Am
klingenseitigen Ende 2 der Axialhöhlung 3 ist bei den
Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1, 2 und 4 eine
Aufnahmeöffnung 5 vorgesehen, welche einen Boden 9
besitzt, gegen den das Stirnende 6' des Klingenendes 6
flächig anstößt.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist kein Boden
vorgesehen.
Die Aufnahmeöffnung 5 wird von einer Klingenaufnahme 4
ausgebildet. Bei der Klingenaufnahme 4 kann es sich um
einen runden oder von der runden Querschnittsform abwei
chenden Körper handeln, welcher aus Stahl gefertigt ist
und welcher eine axiale Bohrung mit kreisförmigem Quer
schnitt aufweist. Diese Bohrung bildet die Aufnahmeöff
nung 5, welche in Fig. 3 als Durchgangsbohrung und in
den anderen Ausführungsbeispielen als Sackbohrung ausge
bildet ist. Auf der im Endbereich eine kreiszylinder
förmige Außenwandung 15 aufweisenden Klingenaufnahme 4
befindet sich eine Hülse 16, welche als Schiebehülse
ausgebildet ist. Diese Hülse besitzt einen durchmesser
größeren Innenabschnitt 18, welcher über eine Abschrä
gung 17 übergeht in einen Wandabschnitt 25, welcher in
der Verriegelungsstellung eine Queröffnung 14 überfängt.
Es sind insgesamt zwei Queröffnungen 14 vorgesehen,
welche einen runden Querschnitt haben und in welchen
Kugeln 8 einliegen, welche in Innenwandrichtung gegen
Herausrollen durch Stützschultern gesichert sind. Die
Hülse 16 ist gegen die Kraft einer Feder 24 in Achsrich
tung auf dem Zylinderabschnitt 15 verschieblich, so daß
die Kugeln 8 in der Freigabestellung in den Ausweich
raum ausweichen können.
Am vorderen Öffnungsende besitzt die Aufnahmeöffnung 5
eine eingestochene Ringaussparung 21, in welcher ein
Gummiring 22 liegt. Die Aufnahmeöffnung 5 besitzt
ferner zwei gegenüberliegende, in ihren Innenraum ragen
de Mitnehmernasen 7, die als Federn ausgebildet sind,
welche bspw. aus Hartmetall gefertigt und in entspre
chende Ausnehmungen der Wandung eingesetzt sein kön
nen. Es ist aber auch vorgesehen, die Mitnehmernasen
als sich über die gesamte Länge der Aufnahmeöffnung 5
erstreckende Rippen auszubilden.
Der Stahlkern 10, 13, welcher den Boden 9 bildet, setzt
sich durch die gesamte Axialhöhlung 3 des Griffkörpers
hin fort und bildet an dem dem klingenseitigen Ende
gegenüberliegenden Ende eine Schlagkuppe 12 aus, so daß
auf die Schlagkuppe 12 ausgeübte Schläge unmittelbar
auf das Klingenende 6 übertragen werden.
Das Klingenende 6 ist in seiner Form in der
DE 25 51 125 C2 beschrieben und als SDS-Plus-Profil
bekannt. Das Profil zeichnet sich durch zwei wannenför
mige Halteöffnungen 20 aus, in welche die Haltekugeln 8
hineinragen. Diese wannenförmigen Ausnehmungen liegen
einander gegenüber und erstrecken sich in Achsrich
tung. Um 90° versetzt dazu liegen Keilnuten 19, welche
stirnseitig offen sind, und in welche die Mitnehmerna
sen 7 ragen.
Der Abstand der Kugeln 8 vom Boden 9 ist größer als der
Abstand der Stirnfläche 6' vom Rand der Halteöffnung
20, so daß dieser Rand der Halteöffnung 20 bei Schlagbe
aufschlagung nicht auf die Kugel drückt. Eine reib
schlüssige Halterung in Achsrichtung wird durch den in
strammem Sitz das Klingenende 6 umfassenden Gummiring
22 ausgebildet.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 und 2
ist der zentrale Stahlkern zweiteilig ausgebildet. Der
erste Teil des Stahlkerns 10 wird von einem massiven
Fortsatz der Klingenaufnahme 4 ausgebildet, welcher
sich bis etwa in Griffmitte erstreckt. Auf die Stirn
fläche 10' dieses ersten Stahlkernteils stützt sich ein
zweiter Stahlkernteil 13 mit seiner Stirnfläche 13'
ab. Dieser zweite Stahlkern 13 bildet einen Schlagbol
zen mit Schlagkappe 12. Der Durchmesser dieses Schlag
bolzens 13 ist geringer als der Durchmesser des Stahl
kernes 10 bzw. der Klingenaufnahme 4.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 ist die Klin
genaufnahme 4 als Rohr ausgebildet. In das Rohr ragt
der Schlagbolzen 13 ein und bildet mit seiner Stirnflä
che den Boden 9 der Aufnahmeöffnung 5.
Das klingenseitige Ende 2 des Griffs besitzt einen die
Klingenaufnahme 4 umgebenden Ringfreiraum 23. In die
sen Ringfreiraum 23 taucht ein Teilabschnitt der Hülse
16 ein. Dem eintauchenden Teilabschnitt der Hülse 16
ist die Druckfeder 24 zugeordnet, mittels welcher die
Hülse in der Verriegelungsstellung gehalten ist.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 taucht die Hülse
mit ihrem wesentlichen Teil ebenfalls in einen Ringraum
23 ein. Außerhalb des Ringraumes 23 liegt ein Betäti
gungskragen 26, mit welchem die Hülse axial verschieb
bar ist. Die Kugeln 8 sind so angeordnet, daß die
Stirnfläche 6' der Klinge 6 über die Stirnfläche des
Griffendes hinausragt.
Der Griff hat bevorzugt mehrere axial hintereinander
liegende Zonen. Etwa in Griffmitte ist eine Kehle 30
vorgesehen. In dieser Kehle 30 können Zonen aus Weich
material liegen. Zum kuppenseitigen Ende schließt sich
an die Kehle 30 ein durchmessergrößerer Ringabschnitt
aus härterem Material an. Zum klingenseitigen Ende
schließt sich der Kehle 30 ein Zwischenringvorsprung 28
an, welcher ebenfalls aus härterem Material gefertigt
sein kann. Diesem Zwischenringvorsprung 28 schließt
sich eine weitere Kehle 29 an, der sich ein Abroll
schutz im Bereich des Ringfreiraumes 23 anschließt.
Mit dem erfindungsgemäßen Griff ist ein Handgriff für
ansonsten nur maschinenbetätigbare Klingen, wie Meißel
oder Schraubwerkzeuge oder Bohrer gegeben. Diese Klin
gen können zufolge dieses Griffes auch handbetätigt
werden, wobei einerseits eine axiale Schlagübertragung
auf die Klingen ermöglicht und andererseits eine Dreh
übertragung gewährleistet ist. Der Griff ist einfach
zu fertigen, wenn die Stahlkerne 10 und 13 aus Stählzy
lindern gefertigt werden können. Dies sind dann Dreh
teile, deren Außenflächen zur besseren Drehmitnahme
auch profiliert sein können. Wegen der bevorzugten
Kreisquerschnittsform der Aufnahmeöffnung 5 ist diese
in einfacher Weise durch Bohren gestaltbar.
Bei den in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen wird der Schlagimpuls flächig auf die
Klingenstirn übertragen, so daß eine schonende Behand
lung der Klingenenden gewährleistet ist.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich.
In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
Unterlagen in Ansprüche vorliegender Meldung mit
aufzunehmen.
Claims (16)
1. Griff, insbesondere Meißel- oder Schraubendreher
griff, mit einem Griffkörper (1) aus Kunststoff, wel
cher eine zu einem klingenseitigen Ende (2) hin offene
Axialhöhlung (3) besitzt, in welcher eine Klingenaufnah
me (4) aus Metall sitzt mit einer Aufnahmeöffnung (5)
zum Einstecken eines Endes (6) einer Schraubendreher-
oder Meißelklinge, welche Aufnahmeöffnung (5) mit Halte
mitteln versehen ist zur Drehmitnahme der Klinge, da
durch gekennzeichnet, daß die Haltemittel eine feste,
in den Aufnahmeöffnungsquerschnitt ragende Mitnehmerna
se (7) oder -rippe und einen in den Aufnahmequerschnitt
hinein verlagerbaren und dort verrastbaren Haltekörper
(8) umfassen, und die eingesetzte Klinge dadurch in
ihre Achsrichtung schlagbeaufschlagbar ist, daß entwe
der ein sich einer Bodenfläche (9) der Aufnahmeöffnung
(5) anschließender Stahlkern (10, 13) den Griff bis zu
dessen gegenüberliegendem Ende (11) koaxial durchsetzt
und dort eine Schlagkuppe bildet, oder sich die Aufnah
meöffnung (5) bis zum gegenüberliegenden Ende (11) des
Griffes erstreckt und dort offen ist.
2. Griff nach Anspruch 1 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlkern zweigeteilt
ist, wobei der eine Teil (13) der Schlagkuppe (12) und
der andere Teil (10) der Klingenaufnahme (4) zugeordnet
ist.
3. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Aufnahmeöffnung (5) eine Sackbohrung mit
ebenem Boden (5) in einer im wesentlichen zylinderförmi
gen oder rippenprofilierten Öffnung ist, welche von
einer Klingenaufnahme (4) gebildet ist, die in einer
Höhlung (3) des Griffkörpers einliegt oder vom Kunst
stoffmaterial des Griffkörpers umspritzt ist.
4. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Schlagkuppe (12) von einem Schlagbolzen
(13) ausgebildet ist, welcher durchmessergeringer ist
als die Klingenaufnahme (4).
5. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß ein oder zwei Haltekörper in Form einer in
einer Queröffnung (14) der Aufnahmeöffnung (5) auf
Halteschultern gegen Herausrollen gesicherte Kugeln (8)
ausgebildet sind.
6. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet
durch eine die zylinderförmige Außenwandung (15) der
Aufnahmeöffnung überragende Hülse (16) mit einer
innenwandigen Abschrägung (17) und einem sich daran
anschließenden durchmesservergrößerten Ausweichraum
(18), in welchen die Kugeln (8) in der Freigabestellung
eintreten können.
7. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Hülse (16) als Schiebehülse ausgebildet
ist.
8. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Mitnehmernase (7) als mit einer stirnsei
tig offenen Nut (19) des Klingenendes zusammenwirkende
Rippe oder Feder ausgebildet ist.
9. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Kugeln (8) einen geringfügig größeren
Abstand zum Boden (9) besitzen als die in Form längli
cher Gruben oder Wannen ausgebildeten Halteöffnungen
(20) des Klingenendes von der Klingenstirnfläche (6')
beabstandet sind.
10. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet
durch ein in eine Innenausnehmung (21) der Aufnahmeöff
nung (5) eingelegtes Gummielement, vorzugsweise in eine
Ringaussparung eingelegter Gummiring (22) zur reib
schlüssigen Axialhalterung der Klinge, welche ansonsten
zufolge in Halteöffnungen (20) der Klinge eingreifende
Haltekörper (8) in Achsrichtung gegen Herausdrehen
gesichert ist.
11. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der die Klingenaufnahme ausbildende Stahlzylin
der (10) bis mindestens zur Griffmitte im Griffkörper
(1) steckt.
12. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Schiebehülse (16) bereichsweise in einen
den Stahlzylinder umgebenden Ringraum (23) des Griffkör
pers (1) eintaucht.
13. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Schiebehülse (16) abgefedert ist und die
Feder (24) im Bereich des Klingenraumes (23) sitzt.
14. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Kugeln (8) in ihrer Haltestellung von
einem Zylindermantelwandabschnitt (25) der Hülse (16)
formschlüssig vollständig in der Queröffnung gehalten
sind.
15. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß der Boden (9) der Aufnahmeöffnung (5) von der
Stirnfläche des Schlagbolzens (13) ausgebildet ist.
16. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich
net, daß die Schiebehülse (16) an dem dem klingenseiti
gen Ende gegenüberliegenden Ende (11) des Griffkörpers
(1) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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| WO (1) | WO1998038012A1 (de) |
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1997
- 1997-02-27 DE DE1997107839 patent/DE19707839A1/de not_active Withdrawn
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1998
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| Publication number | Publication date |
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| WO1998038012A1 (de) | 1998-09-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |