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DE19707839A1 - Griff für Einsteckwerkzeuge - Google Patents

Griff für Einsteckwerkzeuge

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Publication number
DE19707839A1
DE19707839A1 DE1997107839 DE19707839A DE19707839A1 DE 19707839 A1 DE19707839 A1 DE 19707839A1 DE 1997107839 DE1997107839 DE 1997107839 DE 19707839 A DE19707839 A DE 19707839A DE 19707839 A1 DE19707839 A1 DE 19707839A1
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DE
Germany
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handle
blade
receiving opening
particular according
holding
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997107839
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Strauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
Original Assignee
Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG filed Critical Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
Priority to DE1997107839 priority Critical patent/DE19707839A1/de
Priority to PCT/EP1998/000402 priority patent/WO1998038012A1/de
Publication of DE19707839A1 publication Critical patent/DE19707839A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/0007Connections or joints between tool parts
    • B25B23/0035Connection means between socket or screwdriver bit and tool
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/107Retention by laterally-acting detents, e.g. pins, screws, wedges; Retention by loose elements, e.g. balls
    • B23B31/1071Retention by balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/0007Connections or joints between tool parts
    • B25B23/0042Connection means between screwdriver handle and screwdriver shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Griff, insbesondere einen Meißel - oder Schraubendrehergriff gemäß Gattungsbegriff des Anspruches 1.
Ein gattungsgemäßer Schraubendrehergriff ist aus der US-Patentschrift 4,096,896 bekannt. Der dorther bekann­ te Griff besitzt einen Griffkörper aus Kunststoff. An seinem einen Ende besitzt der Griffkörper eine Öffnung einer Axialhöhlung. In diese Öffnung ist eine Klingen­ aufnahme aus Metall eingebracht. Diese Klingenaufnahme besitzt eine Aufnahmeöffnung, welche ein Sechskantpro­ fil aufweist. In diese Aufnahmeöffnung kann das eine Ende einer Schraubendreherklinge, welche mit einer entsprechenden Sechskantprofilierung versehen ist, eingesteckt werden. Die Sechskantprofilierung der Klingenaufnahme bildet die Haltemittel, damit die in die Aufnahmeöffnung eingesteckte Klinge drehmitgenommen werden kann.
Aus der DE 25 51 125 C2 ist ein Futter für eine Hand­ werkzeugmaschine her bekannt, in welches das Ende eines Meißels eingesteckt werden kann. Auf die Stirnfläche des Meißels wirkt eine Werkzeugspindel, welche einer­ seits ein Drehmoment und andererseits Axialschläge auf die fest mit dem Gehäuse der Handwerkzeugmaschine ver­ bundene Werkzeugaufnahme ausübt. Das in die Aufnahme­ öffnung eingeschobene Werkzeug wird dort mittels Rastku­ geln und Rastrippen axial und in Umfangsrichtung gefes­ selt. Die Kugeln liegen dabei in als längliche Gruben ausgebildeten Halteöffnungen des Klingenendes ein, so daß die Klinge selbst bei Schlagbeaufschlagung durch die Werkzeugspindel ein axiales Bewegungsspiel be­ sitzt. Dieses Futter ist auch unter der Bezeichnung "SDS-Plus Futter" bekannt und als Maschinenfutter weit verbreitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gat­ tungsgemäßen Griff derart weiterzubilden, daß damit Werkzeugenden, wie sie von der letztgenannten Schrift beschrieben sind, aufgenommen werden können; dort aber auch in Achsrichtung eine Schlagübertragung auf die Klinge möglich ist.
Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung. Unteransprüche stellen vorteil­ hafte Weiterbildungen dar.
Zufolge der erfindungsgemäßen Ausbildung eines gattungs­ gemäßen Griffs ist eine Hand-Halterung für ansonsten nur maschinenbetätigbare Werkzeuge gegeben, die es erlaubt, auch Axialschläge auf die Klinge zu übertra­ gen. In der ersten Variante erfolgt die Schlagübertra­ gung durch eine flächige Anlage der planen Klingenstirn­ fläche an eine Bodenfläche der Aufnahmeöffnung für das Klingenende. In der zweiten Variante ist das Klingenen­ de durch die beidseitig offene Höhlung des Griffkörpers hindurchgesteckt, so daß dadurch eine unmittelbare Axialschlagbeaufschlagung mit einem Hammer auf die Stirnfläche des Klingenendes möglich ist. Insbesondere in dieser Variante wird das Bewegungsspiel der in der länglichen Grube einliegenden Haltekörper genutzt. Das Bewegungsspiel ermöglicht eine erschütterungsreduzierte Halterung des Griffs durch die Hand des Bedieners. Die Mitnehmernase oder -rippe, welche fest in die Aufnahme­ öffnung hineinragt, ragt ferner in eine zur Stirnseite des Einsteckendes der Klinge hin offene Keilnut, so daß auch durch diese konstruktiven Merkmale eine Axialverla­ gerung der Klinge möglich ist. Bei der ersten Variante wird der mittels eines Hammers oder dergleichen auf die Schlagkuppe aufgebrachte Schlag über den Stahlkern und die plane Bodenfläche auf die dort anliegende Stirnflä­ che des Klingenendes übertragen. Der Stahlkern kann zweigeteilt sein, wobei der eine Teil die Schlagkuppe ausbildet und der andere Teil der Klingenaufnahme Zuge­ ordnet ist. Die Aufnahmeöffnung ist vorzugsweise als Sackbohrung mit einem ebenen Boden ausgestaltet. Die Sackbohrung liegt dabei in einer im wesentlichen zylin­ derförmigen Klingenaufnahme. Die Klingenaufnahme ist in der Axialhöhlung des Griffkörpers drehfest einge­ preßt oder wird vom Kunststoffmaterial des Griffkörpers bei der Herstellung umspritzt. Die Schlagkuppe wird von einem Schlagbolzen ausgebildet. Der Schlagbolzen kann dabei durchmessergeringer sein als die Klingenauf­ nahme. Es kann auch vorgesehen sein, daß der Schlaghol­ zen in eine Öffnung der Klingenaufnahme hineinragt und selbst den Boden ausbildet, welcher flächig auf der Stirnfläche des Klingenendes aufliegt. Die Haltekör­ per, welche sich beweglich in Queröffnungen der Aufnah­ meöffnung befinden, werden vorzugsweise von Kugeln ausgebildet. Die Kugeln sind in diesen fensterartigen Queröffnungen mittels innenwandseitigen Tragschultern gegen Herausrollen gesichert. Außenwandseitig werden die Kugeln durch eine, das aus der Stirnseite des Grif­ fes herausragenden Endes der Klingenaufnahme überragen­ den Hülse gesichert. Die Hülse ist mit einer innenwand­ seitigen Abschrägung versehen. An diese Abschrägung schließt sich eine durchmessergrößere Zone an, welche einen Ausweichraum und insbesondere einen Ausweichring­ raum ausbildet, in welchen Raum die Kugeln in der Frei­ gabestellung eintreten können. In der Sperrstellung werden die Kugeln gegen Herausrollen durch einen Zylin­ derwandabschnitt gehalten, welcher sich auf die Queröff­ nung legt. Die Hülse ist bevorzugt als Schiebehülse ausgebildet. Sie kann jedoch auch als Drehhülse ausge­ bildet sein. Die Mitnehmernase ist bevorzugt als Feder ausgebildet. Um die Kugeln gegen eine Axialbeaufschla­ gung bei der Schlagbeaufschlagung des Klingenendes zu schützen, ist ihr Abstand zum Boden der Aufnahmeöffnung größer, als der Abstand der in Form länglicher Gruben ausgebildeten Halteöffnung des Klingenendes von der Klingenstirnfläche. Um trotz der länglichen Form der Halteöffnung eine gewisse axiale Fesselung der Klinge in der Klingenaufnahmeöffnung zu erzielen, ist in einer Ringaussparung der Aufnahmeöffnung ein Gummiring einge­ legt, durch welchen die Klinge hindurchgesteckt wird, wenn sie in die Aufnahmeöffnung eingeschoben wird. Der Gummiring befindet sich in vorteilhafter Weise im Be­ reich des Öffnungsendes der Aufnahmeöffnung. Der Stahl­ zylinder, welcher die Klingenaufnahme ausbildet, reicht vorzugsweise bis in den Bereich der Griffmitte des Griffkörpers. Die Schiebehülse taucht vorzugsweise mit einem Teilabschnitt in einen den Stahlzylinder umgeben­ den Ringraum des Griffraumes. Dieser Ringraum ist zur Griffstirnseite hin offen. Eine Wand wird vom Kunst­ stoffmaterial des Griffes gebildet, so daß sich eine handhabungsgünstige Ausbildung des Griffes ergibt. Die Hülse ist schmalwandig gestaltet und mittels einer Druckfeder in der Sperrstellung gehalten. Die Druckfe­ der sitzt vorzugsweise in einem Bereich, der dem Ring­ raum des Griffkörpers zugeordnet ist. Bei der zweiten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hülse ebenfalls als Schiebehülse ausgebildet ist. Sie befin­ det sich dann im Bereich des dem Klingenaustrittsende des Griffes gegenüberliegenden Bereich des Griffes.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen im Detail erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Griff mit eingestecktem Klingenende einer ersten Ausführungsform in der Raststellung,
Fig. 2 eine abgewandelte Hülsenform gemäß dem Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die Darstellung eines zweiten Ausführungsbei­ spiels im Schnitt gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 1 eines vierten Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 1 in der Freigabe­ stellung bei herausgezogenem Klingenende,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 1 und
Fig. 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Fig. 1.
Der Griffkörper 1 besteht aus Kunststoff. Der Griffkör­ per hat eine Zylinderform mit einer Axialhöhlung. Am klingenseitigen Ende 2 der Axialhöhlung 3 ist bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1, 2 und 4 eine Aufnahmeöffnung 5 vorgesehen, welche einen Boden 9 besitzt, gegen den das Stirnende 6' des Klingenendes 6 flächig anstößt.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist kein Boden vorgesehen.
Die Aufnahmeöffnung 5 wird von einer Klingenaufnahme 4 ausgebildet. Bei der Klingenaufnahme 4 kann es sich um einen runden oder von der runden Querschnittsform abwei­ chenden Körper handeln, welcher aus Stahl gefertigt ist und welcher eine axiale Bohrung mit kreisförmigem Quer­ schnitt aufweist. Diese Bohrung bildet die Aufnahmeöff­ nung 5, welche in Fig. 3 als Durchgangsbohrung und in den anderen Ausführungsbeispielen als Sackbohrung ausge­ bildet ist. Auf der im Endbereich eine kreiszylinder­ förmige Außenwandung 15 aufweisenden Klingenaufnahme 4 befindet sich eine Hülse 16, welche als Schiebehülse ausgebildet ist. Diese Hülse besitzt einen durchmesser­ größeren Innenabschnitt 18, welcher über eine Abschrä­ gung 17 übergeht in einen Wandabschnitt 25, welcher in der Verriegelungsstellung eine Queröffnung 14 überfängt.
Es sind insgesamt zwei Queröffnungen 14 vorgesehen, welche einen runden Querschnitt haben und in welchen Kugeln 8 einliegen, welche in Innenwandrichtung gegen Herausrollen durch Stützschultern gesichert sind. Die Hülse 16 ist gegen die Kraft einer Feder 24 in Achsrich­ tung auf dem Zylinderabschnitt 15 verschieblich, so daß die Kugeln 8 in der Freigabestellung in den Ausweich­ raum ausweichen können.
Am vorderen Öffnungsende besitzt die Aufnahmeöffnung 5 eine eingestochene Ringaussparung 21, in welcher ein Gummiring 22 liegt. Die Aufnahmeöffnung 5 besitzt ferner zwei gegenüberliegende, in ihren Innenraum ragen­ de Mitnehmernasen 7, die als Federn ausgebildet sind, welche bspw. aus Hartmetall gefertigt und in entspre­ chende Ausnehmungen der Wandung eingesetzt sein kön­ nen. Es ist aber auch vorgesehen, die Mitnehmernasen als sich über die gesamte Länge der Aufnahmeöffnung 5 erstreckende Rippen auszubilden.
Der Stahlkern 10, 13, welcher den Boden 9 bildet, setzt sich durch die gesamte Axialhöhlung 3 des Griffkörpers hin fort und bildet an dem dem klingenseitigen Ende gegenüberliegenden Ende eine Schlagkuppe 12 aus, so daß auf die Schlagkuppe 12 ausgeübte Schläge unmittelbar auf das Klingenende 6 übertragen werden.
Das Klingenende 6 ist in seiner Form in der DE 25 51 125 C2 beschrieben und als SDS-Plus-Profil bekannt. Das Profil zeichnet sich durch zwei wannenför­ mige Halteöffnungen 20 aus, in welche die Haltekugeln 8 hineinragen. Diese wannenförmigen Ausnehmungen liegen einander gegenüber und erstrecken sich in Achsrich­ tung. Um 90° versetzt dazu liegen Keilnuten 19, welche stirnseitig offen sind, und in welche die Mitnehmerna­ sen 7 ragen.
Der Abstand der Kugeln 8 vom Boden 9 ist größer als der Abstand der Stirnfläche 6' vom Rand der Halteöffnung 20, so daß dieser Rand der Halteöffnung 20 bei Schlagbe­ aufschlagung nicht auf die Kugel drückt. Eine reib­ schlüssige Halterung in Achsrichtung wird durch den in strammem Sitz das Klingenende 6 umfassenden Gummiring 22 ausgebildet.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 und 2 ist der zentrale Stahlkern zweiteilig ausgebildet. Der erste Teil des Stahlkerns 10 wird von einem massiven Fortsatz der Klingenaufnahme 4 ausgebildet, welcher sich bis etwa in Griffmitte erstreckt. Auf die Stirn­ fläche 10' dieses ersten Stahlkernteils stützt sich ein zweiter Stahlkernteil 13 mit seiner Stirnfläche 13' ab. Dieser zweite Stahlkern 13 bildet einen Schlagbol­ zen mit Schlagkappe 12. Der Durchmesser dieses Schlag­ bolzens 13 ist geringer als der Durchmesser des Stahl­ kernes 10 bzw. der Klingenaufnahme 4.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 ist die Klin­ genaufnahme 4 als Rohr ausgebildet. In das Rohr ragt der Schlagbolzen 13 ein und bildet mit seiner Stirnflä­ che den Boden 9 der Aufnahmeöffnung 5.
Das klingenseitige Ende 2 des Griffs besitzt einen die Klingenaufnahme 4 umgebenden Ringfreiraum 23. In die­ sen Ringfreiraum 23 taucht ein Teilabschnitt der Hülse 16 ein. Dem eintauchenden Teilabschnitt der Hülse 16 ist die Druckfeder 24 zugeordnet, mittels welcher die Hülse in der Verriegelungsstellung gehalten ist.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 taucht die Hülse mit ihrem wesentlichen Teil ebenfalls in einen Ringraum 23 ein. Außerhalb des Ringraumes 23 liegt ein Betäti­ gungskragen 26, mit welchem die Hülse axial verschieb­ bar ist. Die Kugeln 8 sind so angeordnet, daß die Stirnfläche 6' der Klinge 6 über die Stirnfläche des Griffendes hinausragt.
Der Griff hat bevorzugt mehrere axial hintereinander liegende Zonen. Etwa in Griffmitte ist eine Kehle 30 vorgesehen. In dieser Kehle 30 können Zonen aus Weich­ material liegen. Zum kuppenseitigen Ende schließt sich an die Kehle 30 ein durchmessergrößerer Ringabschnitt aus härterem Material an. Zum klingenseitigen Ende schließt sich der Kehle 30 ein Zwischenringvorsprung 28 an, welcher ebenfalls aus härterem Material gefertigt sein kann. Diesem Zwischenringvorsprung 28 schließt sich eine weitere Kehle 29 an, der sich ein Abroll­ schutz im Bereich des Ringfreiraumes 23 anschließt.
Mit dem erfindungsgemäßen Griff ist ein Handgriff für ansonsten nur maschinenbetätigbare Klingen, wie Meißel oder Schraubwerkzeuge oder Bohrer gegeben. Diese Klin­ gen können zufolge dieses Griffes auch handbetätigt werden, wobei einerseits eine axiale Schlagübertragung auf die Klingen ermöglicht und andererseits eine Dreh­ übertragung gewährleistet ist. Der Griff ist einfach zu fertigen, wenn die Stahlkerne 10 und 13 aus Stählzy­ lindern gefertigt werden können. Dies sind dann Dreh­ teile, deren Außenflächen zur besseren Drehmitnahme auch profiliert sein können. Wegen der bevorzugten Kreisquerschnittsform der Aufnahmeöffnung 5 ist diese in einfacher Weise durch Bohren gestaltbar.
Bei den in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispielen wird der Schlagimpuls flächig auf die Klingenstirn übertragen, so daß eine schonende Behand­ lung der Klingenenden gewährleistet ist.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Meldung mit aufzunehmen.

Claims (16)

1. Griff, insbesondere Meißel- oder Schraubendreher­ griff, mit einem Griffkörper (1) aus Kunststoff, wel­ cher eine zu einem klingenseitigen Ende (2) hin offene Axialhöhlung (3) besitzt, in welcher eine Klingenaufnah­ me (4) aus Metall sitzt mit einer Aufnahmeöffnung (5) zum Einstecken eines Endes (6) einer Schraubendreher- oder Meißelklinge, welche Aufnahmeöffnung (5) mit Halte­ mitteln versehen ist zur Drehmitnahme der Klinge, da­ durch gekennzeichnet, daß die Haltemittel eine feste, in den Aufnahmeöffnungsquerschnitt ragende Mitnehmerna­ se (7) oder -rippe und einen in den Aufnahmequerschnitt hinein verlagerbaren und dort verrastbaren Haltekörper (8) umfassen, und die eingesetzte Klinge dadurch in ihre Achsrichtung schlagbeaufschlagbar ist, daß entwe­ der ein sich einer Bodenfläche (9) der Aufnahmeöffnung (5) anschließender Stahlkern (10, 13) den Griff bis zu dessen gegenüberliegendem Ende (11) koaxial durchsetzt und dort eine Schlagkuppe bildet, oder sich die Aufnah­ meöffnung (5) bis zum gegenüberliegenden Ende (11) des Griffes erstreckt und dort offen ist.
2. Griff nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlkern zweigeteilt ist, wobei der eine Teil (13) der Schlagkuppe (12) und der andere Teil (10) der Klingenaufnahme (4) zugeordnet ist.
3. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Aufnahmeöffnung (5) eine Sackbohrung mit ebenem Boden (5) in einer im wesentlichen zylinderförmi­ gen oder rippenprofilierten Öffnung ist, welche von einer Klingenaufnahme (4) gebildet ist, die in einer Höhlung (3) des Griffkörpers einliegt oder vom Kunst­ stoffmaterial des Griffkörpers umspritzt ist.
4. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schlagkuppe (12) von einem Schlagbolzen (13) ausgebildet ist, welcher durchmessergeringer ist als die Klingenaufnahme (4).
5. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß ein oder zwei Haltekörper in Form einer in einer Queröffnung (14) der Aufnahmeöffnung (5) auf Halteschultern gegen Herausrollen gesicherte Kugeln (8) ausgebildet sind.
6. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine die zylinderförmige Außenwandung (15) der Aufnahmeöffnung überragende Hülse (16) mit einer innenwandigen Abschrägung (17) und einem sich daran anschließenden durchmesservergrößerten Ausweichraum (18), in welchen die Kugeln (8) in der Freigabestellung eintreten können.
7. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Hülse (16) als Schiebehülse ausgebildet ist.
8. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mitnehmernase (7) als mit einer stirnsei­ tig offenen Nut (19) des Klingenendes zusammenwirkende Rippe oder Feder ausgebildet ist.
9. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kugeln (8) einen geringfügig größeren Abstand zum Boden (9) besitzen als die in Form längli­ cher Gruben oder Wannen ausgebildeten Halteöffnungen (20) des Klingenendes von der Klingenstirnfläche (6') beabstandet sind.
10. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch ein in eine Innenausnehmung (21) der Aufnahmeöff­ nung (5) eingelegtes Gummielement, vorzugsweise in eine Ringaussparung eingelegter Gummiring (22) zur reib­ schlüssigen Axialhalterung der Klinge, welche ansonsten zufolge in Halteöffnungen (20) der Klinge eingreifende Haltekörper (8) in Achsrichtung gegen Herausdrehen gesichert ist.
11. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der die Klingenaufnahme ausbildende Stahlzylin­ der (10) bis mindestens zur Griffmitte im Griffkörper (1) steckt.
12. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schiebehülse (16) bereichsweise in einen den Stahlzylinder umgebenden Ringraum (23) des Griffkör­ pers (1) eintaucht.
13. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schiebehülse (16) abgefedert ist und die Feder (24) im Bereich des Klingenraumes (23) sitzt.
14. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Kugeln (8) in ihrer Haltestellung von einem Zylindermantelwandabschnitt (25) der Hülse (16) formschlüssig vollständig in der Queröffnung gehalten sind.
15. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der Boden (9) der Aufnahmeöffnung (5) von der Stirnfläche des Schlagbolzens (13) ausgebildet ist.
16. Griff nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schiebehülse (16) an dem dem klingenseiti­ gen Ende gegenüberliegenden Ende (11) des Griffkörpers (1) angeordnet ist.
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