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DE19707688A1 - Schutzkörper für ein Saiteninstrument zum Schutz empfindlicher Instrumententeile beim Einfügen in ein und Herausnehmen aus einem Transportbehältnis und beim Transport in letzterem - Google Patents

Schutzkörper für ein Saiteninstrument zum Schutz empfindlicher Instrumententeile beim Einfügen in ein und Herausnehmen aus einem Transportbehältnis und beim Transport in letzterem

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Publication number
DE19707688A1
DE19707688A1 DE19707688A DE19707688A DE19707688A1 DE 19707688 A1 DE19707688 A1 DE 19707688A1 DE 19707688 A DE19707688 A DE 19707688A DE 19707688 A DE19707688 A DE 19707688A DE 19707688 A1 DE19707688 A1 DE 19707688A1
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DE
Germany
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protective body
instrument
string
projections
strings
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19707688A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dimbath
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GERHARD DIMBATH FA
Original Assignee
GERHARD DIMBATH FA
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Publication date
Application filed by GERHARD DIMBATH FA filed Critical GERHARD DIMBATH FA
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Priority to PCT/EP1998/001079 priority patent/WO1998038629A1/en
Priority to CA002281512A priority patent/CA2281512C/en
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G7/00Other auxiliary devices or accessories, e.g. conductors' batons or separate holders for resin or strings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schutzkörper für ein Saiteninstrument, z. B. für Kontrabaß, Violoncello oder Geige, zum Schutz des Saitensteges, der Besaitung und von mit der Besaitung kooperierenden Instrumententeilen beim Einfügen in ein und Herausnehmen aus einem Trans­ portbehältnis und beim Transport des Saiteninstrumentes in seinem Transportbehältnis, wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß ein vorgenannter Schutzkörper bei den im allge­ meinen wertvollen Streichinstrumenten, aber auch bei Saiteninstrumenten allgemein, notwendig und nützlich ist, will man z. B. bei einem Kontrabaß, einem Cello oder auch bei einer Elektrogitar­ re, beim Einfügen des Instrumentes in ein und Herausnehmen aus einem Transportbehältnis, ins­ besondere einer flexiblen Instrumententasche, und beim Transport des Instrumentes in diesem Behältnis eine Beschädigung oder Beeinträchtigung des Saitensteges, der Saiten, der Tonabneh­ mer oder vorhandener Tremolos vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Schutzkörper gemäß Gattungsbegriff zu schaffen, der die vorstehend geschilderten Anforderungen erfüllt. Eine Unteraufgabe besteht darin, den Schutzkörper auch zu einer stoß- und biegesicheren Unterbringung des Instrumentenbogens bei einem Streichinstrument auszunutzen und entsprechend auszubilden, denn auch der Bogen eines Streichinstrumentes stellt einen besonders zu schützenden Wertgegenstand dar.
Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angege­ benen Merkmale gelöst, nämlich dadurch, daß der Schutzkörper aus einem dachartigen Kunst­ stoff-Formteil besteht, welches im montierten Zustand den Saitensteg und - zumindest im Bereich des Korpus - die Saiten schützend überdeckt und zu diesem Zwecke einen an den relativ zur Korpusdecke ansteigenden bzw. abfallenden Saitenverlauf angepaßten inneren Saiten- Durchgangskanal und beidseits dieses Durchgangskanals je eine seitliche Stützflanke aufweist, wobei Mittel zur formschlüssigen Lagensicherung des Schutzkörpers in seiner montierten Lage vorgesehen sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes des Anspruchs 1 sind in den Unteransprüchen 2 bis 8 angegeben. Eine vorteilhaft Formschlußsicherung des Schutzkörpers ist in den Ansprüchen 3 und 8 beschrieben. Durch die Bogenhalterung nach den Ansprüchen 4 und 5 ist die angegebene Unteraufgabe gelöst. Wenn die Erfindung auch mit besonderem Nutzen bei flexiblen Transport­ behältnissen, also insbesondere innengepolsterten Instrumententaschen, anwendbar ist, so kann sie auch bei festen Transportbehältnissen, z. B. sogenannten Flight-Cases, Verwendung finden, weil dadurch ein besonders guter Rüttelschutz erzielt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist auch die Verwendung des Schutzkörpers, wie er in den Ansprü­ chen 1 bis 8 beschrieben ist, zum Transportschutz der Besaitung, der Tonabnehmer und gegebe­ nenfalls vorhandener Tremolos bei akustischen und elektrischen Gitarren. Da in diesen Anwen­ dungsfällen kein hoch aufrecht stehender Saitensteg vorhanden ist, sondern die Saitenstege fla­ cher verlaufen, kann auch der Schutzkörper flacher ausgeführt werden. Auch die Formschlußsi­ cherung gestaltet sich etwas anders. Hierfür kann bei akustischen Gitarren das Schalloch ausge­ nutzt werden, welches normalerweise beidseits der Saiten von oben zum Einfügen von form­ schluß-sichernden Vorsprüngen zugänglich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung, in welcher ein Ausführungsbeispiel dar­ gestellt ist, noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt, z. T. in vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 ein Violoncello (auch abgekürzt Cello genannt) in aufrechter Position und in Draufsicht auf seine Bauchseite, wobei die eine (linke) Hälfte des Schutzkörper so eingezeichnet ist, als wenn sie durchsichtig wäre,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitenansicht (Schutzkörper ebenfalls als durchsichtig angenommen),
Fig. 3 den Schutzkörper, aufgesetzt auf den Bauch des Cellos, jedoch noch nicht lagengesichert, in perspektivischer Darstellung, mit Blick schräg von der Seite,
Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 in lagengesicherter Position des Schutzkör­ pers,
Fig. 5 ebenfalls perspektivisch den auf seiner Oberseite liegenden Schutzkörper mit Blick schräg von der Seite auf seine Unterseite,
Fig. 6 mit Blick in Längsrichtung schräg von vorn das Cello und den daneben auf seine Oberseite gelegten Schutzkörper,
Fig 7 den Gegenstand nach Fig. 1, jedoch in perspektivischer Darstellung und verkleinert, d. h. das Cello mit aufgesetztem Schutzkörper,
Fig. 8 eine geeignete Instrumententasche zur Aufnahme des Cellos mit aufgesetz­ tem Schutzkörper nach Fig. 7, in geöffneter und stehender Position, und
Fig 9 die Instrumententasche nach Fig. 8 mit eingefügter Cello-Schutzkörper- Kombination im geschlossenen Zustand der Tasche.
In Fig. 1 und 2 ist ein Violoncello C (im folgenden abgekürzt "Cello" genannt) dargestellt, als Beispiel für ein zu schützendes Saiten- bzw. Streichinstrument. Dieses hat einen Korpus 1 oder Resonanzkörper mit Besaitung 2, mit den entsprechend ihrer Tonlage im einzelnen mit 2c, 2g, 2d, 2a und als Ganzes mit 2 bezeichneten Saiten. Am unteren Ende des Korpus ist der Saitenhal­ ter 3 am Saitenhalterknopf 4 an seinem einen Ende verankert, an seinem anderen Ende sind die Saiten zugfest eingehängt und über den von der Korpusdecke 1.1 aufrecht abstehenden Steg oder Saitensteg 5 bis hin zu den Wirbeln 6 am oberen Ende des Halses 7 geführt, wo sie zwecks Stimmbarkeit der Saiten 2 auf die Wellen 8 der Wirbel 6 verstellbar aufgewickelt sind. Unterhalb der Besaitung 2 erstreckt sich das Griffbrett 9 vom Hals 7 bis fast zur Mitte der Korpusdecke 1.1, und zwar dem von den Wirbeln 6 bis zum Steg 5 ansteigenden Verlauf der Besaitung 2 ent­ sprechend ebenfalls ansteigend und mit vertikalem Abstand zur Korpusdecke 1.1, wobei das Griffbrett 9 in einem Abstand a1 von etwa 1 bis 1½ Handbreiten vor dem Steg 5 endet. Der mit dem Korpus 1 stabil verbundene Hals 7 endet in der sogenannten Schnecke 10. Der höchste Punkt der Besaitung 2 befindet sich am Steg 5, wie es Fig. 2 verdeutlicht. Der Steg 5 und die darüberlaufenden Saiten sind daher in diesem hervorstehenden Bereich beim Transport des In­ struments in einer flexiblen Tasche, auch wenn diese innengepolstert ist, besonders gefährdet; ebenso beim Einfügen in oder Herausnehmen aus der Tasche bzw. allgemein aus dem Transport­ behältnis.
Zur Vermeidung dieser Gefährdung ist der Schutzkörper 11 über die Saiten 2, den Steg 5 und den Saitenhalter 3, also im Bauchbereich des Cellos C, gestülpt und vorzugsweise durch Form­ schluß lagengesichert. Der Schutzkörper besteht hierzu aus einem dachartigen Kunststoff- Formteil, z. B. hergestellt aus EPP (extrudiertes Polypropylen), welches elastisch verformbar ist und gute Dämpfungseigenschaften hat. Der Schutzkörper 11 überdeckt also zumindest im Bauch- oder Korpusoberseitenbereich die Saiten 2 und den Steg 5 schützend. Aus den Fig. 3 bis 5 ist wegen perspektivischer Darstellung die Form des Schutzkörpers in Verbindung mit Fig. 1 und 2 deutlich erkennbar. Insbesondere Fig. 5 zeigt den Schutzkörper 11 mit innerem Saitendurch­ gangskanal 12, der an den relativ zur Korpusdecke 1.1 ansteigenden bzw. abfallenden Saitenver­ lauf angepaßt ist, wobei beidseits dieses Kanals 12 je eine seitliche Stützflanke 13, 14 vorgesehen ist. Aus Fig. 3 bis 5 erkennt man auch, daß die Stützflanken 13, 14 in ihrer Längsrichtung gewöl­ beartig leicht gekrümmt verlaufen, und demgemäß im Bereich ihrer Enden 15', 16' bzw. in unmit­ telbarer Nähe ihrer abgewinkelten Vorsprünge 15 am einen und 16.1, 16.2 am anderen Ende in montierter Position I gemäß Fig. 1, 2 und 4 auf der Korpusdecke 1.1 aufliegen, was für den noch zu erläuternden Formschluß von Bedeutung ist.
Fig. 2 bis 5 zeigen, daß der Schutzkörper 11 an seiner Oberseite einen erhöhten Scheitelbereich 17 mit dem tiefsten Hohlraum 12a des Saiten-Durchgangskanals 12 in seinem Inneren aufweist, wobei von diesem Scheitelbereich 17 bis zu den beiden Enden 15', 16' des Schutzkörpers 11 hin der Saiten-Durchgangskanal 12 und dementsprechend die diesen nach oben begrenzende Deck­ wand 19 sowie die diesen seitlich begrenzenden beiden Stützflanken 13, 14 sich dachartig verjüngen. Fig. 5 zeigt, daß die beiden Seitenflanken 13, 14 angrenzend an den tiefsten Hohlraum 12a mit zwei einander gegenüberliegenden Quervorsprüngen 20, 21 in den Saiten-Durchgangskanal 12 ragen. Diese Quervorsprünge 20, 21 kommen beim Überstülpen des Schutzkörpers 11 über die Besaitung 12 im Abstandszwischenraum (a1) zwischen Steg 5 und Ende 9' des Griffbrettes 9 nahe der Korpusdecke 1.1 zu liegen und haben eine solche Höhe, daß sie bei Längsverschiebung des Schutzkörpers 11 in Richtung auf das Griffbrett 9 in den vertikalen Abstandszwischenraum zwischen Griffbrettende 9' und Korpusdecke 1.1 passen und so den Schutzkörper 11 form­ schlüssig in seiner Lage sichern. Bei der Herstellung des Formschlusses ist das erwähnte Gewölbe des Schutzkörpers 11 von Vorteil, indem es durch leichten Druck im Scheitelbereich 17 elastisch verformt werden kann und damit die Quervorsprünge auf der Korpusdecke 1.1 zum Aufliegen gebracht werden, so daß nun bei Längsverschiebung von Position I nach Fig. 3 in Position II nach Fig. 4 die Quervorsprünge 20, 21 in den erwähnten vertikalen Abstandszwischenraum ge­ langen, wobei durch die elastische Deformation des Gewölbes eine geringe Vorspannung des Schutzkörpers 11 hervorgerufen und der Reibschluß an den Quervorsprüngen 20,21 vergrößert wird (Schutzgegen ungewolltes Lösen der Position II). In der letztgenannten Position II umgrei­ fen die abgewinkelten Vorsprünge 15; 16.1, 16.2 die die untere bzw. obere Korpuskante und si­ chern so den Formschluß in Position II zusätzlich ab. Eine Längsverschiebung des Schutzkörpers 11 in die Position I zur Lösung des Formschlusses ist daher nur nach Lösung des Umgriffs der Vorsprünge 16.1, 16.2 am oberen Korpusende möglich.
In Fig. 1 sind mit 22' und 23' verstärkte gerade Linien bezeichnet, welche schematisch zwei Cello-Bögen und ihre Lage am Schutzkörper 11 symbolisieren. In Fig. 2 ist im Aufriß mit ver­ stärkten Linien ein solcher Cello-Bogen 23 dargestellt. Aus Fig. 3, 4 und 7 erkennt man näher, daß der Schutzkörper 11 als vorteilhafte Aufnahme der beiden Cello-Bögen 22, 23 dienen kann, indem an seinen beiden Längsseiten je eine flache Anformung 24, 25 zur Bildung je eines Bogen- Aufnahmebettes vorgesehen ist. Die beiden Anformungen 24, 25 sind vorteilhaft an ihren Enden durch Materialerhebungen verstärkt und in den Verstärkungsbereichen 26 mit rinnenartigen Ver­ tiefungen 27 versehen, in welche Handgriff 23.1 bzw. Kopf 23.2 der Bögen 23 unter elastischer Deformation der Rinnenflanken einfügbar sind.
Fig. 1 bis 4 sowie Fig. 6 und 7 illustrieren, daß die Deckwand 19 im Längenbereich der Quervorsprünge 20, 21 mit einer Sicht- und Grifföffnung 29 versehen ist, welche zum besseren Handha­ ben des Schutzkörpers 11 dient und durch welche der formschlüssige Eingriff der Quervorsprün­ ge 20, 21 sichtbar ist.
In der montierten Position II des Schutzkörpers 11 nach Fig. 4 und 7 kann dieser mit dem Instru­ ment bzw. Cello C in eine geeignete Instrumententasche 30 nach Fig. 8 und 9 eingefügt werden. Fig. 8 zeigt die geöffnete Tasche 30, die mit einer entsprechend ausgewölbten bzw. erhabenen Taschenpartie 31 an ihrer Oberseite versehen ist. Fig. 9 zeigt die Tasche 30, in welche das Cello C eingefügt worden ist, wobei sich die Vorderseite der Tasche 30 der Bauchseite und dem Schutzkörper des Cellos entsprechend auswölbt.
Das beschriebene Schutzprinzip läßt sich bei größeren Streichinstrumenten (Kontrabaß) wie auch bei kleineren Streichinstrumenten (Viola, Violine) sinngemäß bei entsprechend vergrößertem oder verkleinertem Schutzkörper 11 anwenden. Dies gilt auch für den Schutz anderer Saitenin­ strumente, wie akustischen oder elektrischen Gitarren, wie bereits oben erläutert. Dabei muß naturgemäß das flexible oder auch steife Instrumentenbehältnis (Tasche, Koffer oder dergl.) an den etwas größeren Raumbedarf aufgrund des Schutzkörpers angepaßt sein.
Bezugszeichenliste
C Cello
1
Korpus oder Resonanzkörper
2
Besaitung oder Saiten
2
c,
2
g,
2
d,
2
a Saiten im einzelnen
3
Saitenhalter
4
Saitenhalterknopf
1.1
Korpusdecke
5
Steg bzw. Saitensteg
6
Wirbel
7
Hals
8
Wellen von (
6
)
9
Griffbrett
a1 Abstand zwischen Steg
5
und Griffbrett
9
10
Schnecke
11
Schutzkörper
12
Saiten-Durchgangskanal an (
11
)
13
,
14
seitliche Stützflanken
15
',
16
' Enden von (
13
,
14
)
15
abgewinkelte Vorsprünge bei (
15
')
16.1
,
16.2
abgewinkelte Vorsprünge bei (
16
')
17
Scheitelbereich an (
11
)
12
a tiefster Hohlraum von (
12
)
19
Deckwand von (
11
)
20
,
21
Quervorsprünge an (
13
,
14
)
9
' Griffbrettende
I erste Position von (
11
)
II zweite Position von (
11
)
22
',
23
' verstärkte Linien für Cellobögen
22
,
23
Cellobögen
23.1
,
23.2
Handgriff bzw. Kopf von (
23
)
24
,
25
seitliche Anformungen an (
11
)
26
Verstärkungsbereiche an (
24
,
25
)
27
rinnenartige Vertiefungen an (
26
)
29
Sicht- und Grifföffnung an (
11
)
30
Instrumententasche
31
ausgewölbte Taschenpartie

Claims (9)

1. Schutzkörper für ein Saiteninstrument, z. B. für Kontrabaß, Violoncello oder Geige, zum Schutz des Saitensteges, der Besaitung und von mit der Besaitung kooperierenden Instrumenten­ teilen beim Einfügen in ein und Herausnehmen aus einem Transportbehältnis und beim Transport des Saiteninstrumentes in seinem Transportbehältnis, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (11) aus einem dachartigen Kunststoff-Formteil besteht, welches im mon­ tierten Zustand (II) den Saitensteg (5) und - zumindest im Bereich des Korpus (1) - die Saiten (2) schützend überdeckt und zu diesem Zwecke einen an den relativ zur Korpusdecke (1.1) anstei­ genden bzw. abfallenden Saitenverlauf angepaßten inneren Saiten-Durchgangskanal (12) und beidseits dieses Durchgangskanals je eine seitliche Stützflanke (13, 14) aufweist, wobei Mittel (20, 21, 15, 16.1, 16.2) zur formschlüssigen Lagensicherung des Schutzkörpers (11) in seiner montierten Lage (II) vorgesehen sind.
2. Schutzkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Oberseite einen er­ höhten Scheitelbereich (17) mit dem tiefsten Hohlraum (12a) des Seitendurchgangskanals (12) in seinem Inneren aufweist, wobei von diesem Scheitelbereich (17) bis zu den beiden Enden (15', 16') des Schutzkörpers (11) hin der Saiten-Durchgangskanal (12) und dementsprechend die die­ sen nach oben begrenzende Deckwand (19) sowie die diesen seitlich begrenzenden beiden Stütz­ flanken (13, 14) sich dachartig verjüngen.
3. Schutzkörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Griffbrett des Saiteninstrumentes sich vom Hals des Instrumentes mit vertikalem Abstand zur Korpusdecke in den Korpusbereich in Rich­ tung auf den Saitensteg erstreckt und vor dem Saitensteg mit Abstand zu diesem endet, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Saitenflanken (13, 14) angrenzend an den tiefsten Hohlraum (12a) mit zwei einander gegenüberliegenden Quervorsprüngen (20, 21) in den Saitendurchgangs­ kanal (12) ragen, welche beim Überstülpen des Schutzkörpers (11) über die Besaitung (2) im Abstandszwischenraum (a1) zwischen Saitensteg (5) und Griffbrettende (9') nahe der Korpus­ decke (1.1) zu liegen kommen und welche eine solche Höhe haben, daß sie bei Längsverschie­ bung des Schutzkörpers (11) in Richtung auf das Griffbrett (5) in den vertikalen Abstandszwi­ schenraum zwischen Griffbrettende (9') und Korpusdecke (1.1) passen und so den Schutzkörper (11) formschlüssig in seiner Lage sichern.
4. Schutzkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er an sei­ nen beiden Längsseiten mit je einer flachen Anformung (24, 25) zur Bildung je eines Bogen- Aufnahmebettes versehen ist.
5. Schutzkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anformungen (24, 25) an ihren Enden verstärkt und im Verstärkungsbereich (26) mit rinnenartigen Vertiefun­ gen (27) versehen sind, in welche Handgriff (28.1) bzw. Kopf (28.2) der Bögen (28) unter elasti­ scher Deformation der Rinnenflanken einfügbar sind.
6. Schutzkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckwand (19) im Längenbereich der Quervorsprünge (20, 21) mit einer Sicht- und Grifföffnung (29) versehen ist, durch welche der formschlüssige Eingriff der Quervorsprünge sichtbar ist.
7. Schutzkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er bei An­ passung seiner Länge an die Länge des Instrumentenkorpus (1) an seinen beiden Enden (15', 16') mit nach unten abgewinkelten Vorsprüngen (15, 16.1, 16.2) zum Umgreifen der oberen und unte­ ren Korpuskanten in der montierten Position (II) versehen ist, so daß eine Längsverschiebung des Schutzkörpers (11) zur Lösung seiner Formschluß-Lagensicherung nur nach Lösung des Um­ griffs am oberen Korpusende (16') ermöglicht ist.
8. Schutzkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß seine Stützflanken (13, 14) in Längsrichtung gewölbeartig leicht gekrümmt verlaufen und demgemäß die Stützflanken im Bereich ihrer Enden bzw. in unmittelbarer Nähe der abgewinkelten Vor­ sprünge (15, 16.1, 16.2) auf der Korpusdecke (1.1) aufliegen, derart, daß der Formschluß unter leichter elastischer Durchbiegung des Gewölbes herstellbar bzw. im montierten Zustand unter leichter elastischer Vorspannung steht.
9. Verwendung des Schutzkörpers nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Transportschutz der Besaitung, der Tonabnehmer und gegebenenfalls des Tremolos bei akustischen und elektrischen Gitarren.
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