DE19707604A1 - Befestigungsvorrichtung zur Halterung von Bauteilen - Google Patents
Befestigungsvorrichtung zur Halterung von BauteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung bestehend aus einem Spreizbolzen und ei
ner Dübelhülse, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist.
Es sind bereits verschiedene Ausbildungen von dübelartigen Befestigungsvorrichtungen be
kannt, welche sich, insbesondere in der Außenkontur und der Oberflächengestaltung der
Dübelhülse und des Spreizbolzens, unterscheiden. Bei diesen Ausbildungen wurde versucht,
die Haltekraft derartiger Befestigungsvorrichtungen, welche vorzugsweise in Mauerwerken
bzw. in entsprechend ausgeführten Bohrungen angeordnet sind, zu erhöhen. Bei einer derart be
kannten Befestigungsvorrichtung - gemäß DE 30 05 437 A1 - ist ein Spreizdübel, der in ein
vorgebohrtes Loch in Mauerwerken eingeführt werden kann, im wesentlichen hohlzylinderför
mig ausgebildet und weist an einem Teilbereich der Oberfläche radial angeordnete Eindrückun
gen oder axial angeordnete Falzungen auf, welche den Durchmesser der Spreizhülse verrin
gern. Weiters weist der Spreizdübel an seinem, der Aufnahmeöffnung für Spreizelemente wie
Nägel, Schrauben etc. gegenüberliegenden Ende schlitzförmige Materialdurchtrennungen auf,
welche durch das Einbringen derartiger Nägel, Schrauben etc. aufgeweitet werden. Nachteilig
bei dieser Ausbildung ist, daß der Spreizdübel nur im Bereich der schlitzförmigen Material
durchtrennung im Mauerwerk bzw. im Bohrloch aufgeweitet und verspreizt wird, wodurch die
Haltekraft nur in einem kleinen Bereich wirkt und insbesondere der sich im Anschluß an die
Aufnahmeöffnung erstreckende Bereich des Spreizdübels keine Verankerung erfährt. Das
Spreizelement ist im Spreizdübel lediglich dann kraftschlüssig verankert, wenn die Wand den
Spreizdübel im Bereich der Materialdurchtrennungen vollständig umgibt. Ist in diesem Bereich
jedoch ein Hohlraum in der Wand, wie dies bei Hohlziegel oftmals der Fall ist, so reicht auch
die durch das Spreizelement bewirkte Aufweitung des Spreizdübels nicht aus, um eine sichere
Verankerung zu gewährleisten. Zusätzlich wirkt sich die auf reinen Formschluß beruhende Ver
bindung zwischen dem Spreizelement und dem Spreizdübel nachteilig aus.
Bei einer weiters bekannten Ausbildung - gemäß DE 18 14 485 C3 - ist ein Befestigungsdübel
gezeigt, welcher radiale Eindrückungen besitzt. Diese radialen Eindrückungen korrespondieren
mit entsprechenden Erweiterungen bzw. Verjüngungen eines Spreizbolzens, der an seinem aus
dem Mauerwerk herausragenden Endbereich ein Außengewinde aufweist. Soll nun der Befesti
gungsdübel verspreizt werden, so wird mittels einer Mutter der Spreizbolzen relativ zum Be
festigungsdübel bewegt, wodurch die erweiterten Bereiche des Spreizbolzens in den Bereich
der Eindrückungen des Befestigungsdübels bewegt werden, wodurch dieser aufgeweitet und im
Bohrloch verankert wird. Nachteilig ist bei dieser Ausbildung, daß drei Teile verwendet werden
müssen (Befestigungsdübel, Spreizbolzen, Mutter), daß der Montage- und Fertigungsaufwand er
höht wird. Auch ist das Fertigungsverfahren insofern sehr komplex, da der Befestigungsdübel
um einen Spreizbolzen gerollt werden muß. Eine allfällige Demontage des Spreizbolzens vom
Befestigungsdübel ist nicht möglich.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Erhöhung der Haltekraft der Dübel
hülse in der Wand sowie des Spreizbolzens in der Dübelhülse zu erzielen und den Spreizbolzen
von der Dübelhülse leicht demontierbar auszugestalten. Weiters soll der Fertigungs- und Mon
tageaufwand minimiert werden. Auch soll die Möglichkeit geschaffen werden, die gesamte
Befestigungsvorrichtung in vormontiertem Zustand in eine vorgefertigte Wandöffnung einzu
bringen.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergege
benen Merkmale gelöst. Der überraschende Vorteil dabei ist, daß der Spreizbolzen in der
Dübelhülse fest verankert wird, wobei die Dübelhülse einen geringfügigen Einschraubweg des
Spreizbolzens von diesem aufgeweitet und damit im Mauerwerk rasch verankert werden kann.
Vorteilhaft nach der Ausbildung gemäß Anspruch 2 ist ein wirtschaftliches und vereinfachtes
Fertigungsverfahren, wodurch Großserien kostengünstig herzustellen sind.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung wie im Anspruch 3 beschrieben, wird die Anwendung
von handelsüblich gewalzten Bandmaterial ermöglicht.
Durch die in den Ansprüchen 4 bis 10 beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen wird eine
sichere und haltbare Verankerung der Befestigungsvorrichtung in einem Mauerwerk aus soge
nannten Hohllochsteinen erreicht, da die Ankerkraft auf eine Vielzahl der Stege dieser Hohl
lochsteine aufgeteilt und von diesen übernommen wird, wodurch die Einzelkräfte, die auf die
Stege einwirken insgesamt reduziert werden und eine Zerstörung der Stege, die die Veranke
rung in Frage stellen würde, wirkungsvoll vermieden wird.
Gemäß den vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 11 und 12 beschrieben, wird
ein rascher und damit wirtschaftlicher Montagevorgang erreicht.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach den Ansprüchen 13 und 14, wodurch zusätzlich zu dem
Rollvorgang für die Herstellung eines Gewindes auch ein Schneidvorgang möglich ist und da
mit eine einfache Fertigung des Spreizbolzens erreicht wird.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung, wie im Anspruch 15 beschrieben, wird eine exakte Ab
stimmung mit einer im Mauerwerk vorzusehenden Ankerbohrung möglich.
Vorteilhafte Weiterbildungen beschreiben auch die Ansprüche 16 bis 18, weil dadurch das für
das Einschrauben erforderliche Gewinde aus den Spreizbereichen in den zylinderförmig ausge
bildeten Schaftbereich verlagert und damit einer vereinfachte Herstellung erreicht wird.
Gemäß den Ansprüchen 19 und 20 entfällt eine Vorfertigung von Gewindeabschnitten in der
Dübelhülse und damit ein kostenintensiver Fertigungsvorgang.
Gemäß den vorteilhaften Weiterbildungen nach den Ansprüchen 21 bis 24 wird das auf den
Spreizbolzen bei der Verankerung aufzubringende Drehmoment reduziert und ein Mitdrehen
der Dübelhülse im Mauerwerk wirkungsvoll verhindert.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 25, wodurch die Befestigungsvorrichtung
eine sichere Verankerung, insbesondere in sogenannten Hohlblocksteinen in Verbindung mit
den die Kammern derartiger Steine unterteilenden Stege, ausbildet.
Von Vorteil ist dabei eine Ausbildung nach Anspruch 26, wodurch bei geringfügiger Drehbe
wegung des Spreizbolzens dessen Spreizbereich in einen Erweiterungsbereich der Dübelhülse
eindringt und die Dübelhülse in ihre ursprüngliche Form zurückfedert.
Vorteilhaft ist eine Weiterbildung nach Anspruch 27, wodurch eine sehr wirtschaftliche Groß
serienfertigung durch einfach zu gestaltende Werkzeugsätze erreicht wird.
Weiters ist eine Variante nach Anspruch 28 vorteilhaft, bei der der Anpreßdruck zwischen der
Dübelhülse und dem Mauerwerk über einen bestimmten Teilbereich konstant gehalten und
gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß zumindest ein Erweiterungsbereich bei
Anwendung der Dübelhülse in einem Hohlziegel mit einem Ziegelsteg verpreßt wird.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 29, bei welcher der Spreizdurchmesser des
Spreizbolzens über einen größeren Teilabschnitt mit der Dübelhülse in Eingriff gebracht wer
den kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Anspruch 30, wodurch der Fertigungsaufwand einer
erfindungsgemäßen Dübelhülse minimiert wird.
Möglich ist aber auch eine Variante nach Anspruch 31, wodurch die elastische Verformung der
Dübelhülse im Verlauf des Schlitzes an verschiedenen Umfangsbereichen stattfindet, und so
eine einseitige Spannungseinleitung in die Dübelhülse vermieden wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante ist in Anspruch 32 beschrieben, wobei sämtliche
Spreizbereiche des Spreizbolzens durch geringfügige Drehbewegung in die Erweitungsbereiche
der Dübelhülse verbracht werden können und diese dadurch in ihre Ausgangslage zurückfedert.
Des weiteren ist eine Ausführung nach Anspruch 33 möglich, wodurch eine Montage des
Spreizbolzens in der Dübelhülse in einfacher Weise durchgeführt werden kann.
Durch eine Weiterbildung nach Anspruch 34 wird eine bessere Zentrierung des Spreizbolzens
beim Eintritt der Spreizbereiche in die Einformungsbereiche erreicht.
Weiters ist eine Weiterbildung nach Anspruch 35 möglich, bei welcher der Spreizbolzen ohne
Drehbewegung in die Dübelhülse eingeführt werden kann.
Schließlich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 36 vorteilhaft, bei der ein vollständiges
Versenken der Dübelhülse in einer Maueröffnung vermieden wird und eine zusätzliche Hal
terung der Dübelhülse in der Maueröffnung erreicht wird.
Durch eine Weiterbildung nach Anspruch 37 wird eine bessere radiale Spreizwirkung der Dü
belhülse in einer Bohrung erreicht.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach den Ansprüchen 38 und 39, wodurch eine gesi
cherte zentrierte Führung des Spreizbolzens in der Dübelhülse beim Spreizvorgang bzw. beim
Eindrehen des Spreizbolzens in die Dübelhülse erreicht wird.
Durch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 40 und 41 wird eine maximale Spreizwirkung
der Dübelhülse in der Bohrung erreicht.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen dargestell
ten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung bestehend aus einem Spreizbolzen
und einer in einer Wand angeordneten Dübelhülse, teilweise geschnitten, in der Sei
tenansicht;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung im in eine Montagebohrung einge
setzten Zustand, teilweise geschnitten, in der Seitenansicht;
Fig. 3 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung im montierten und aufgespreizten
Zustand der Dübelhülse;
Fig. 4 eine andere Variante der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung bestehend
aus einem Spreizbolzen und einer Dübelhülse, teilweise geschnitten, in der Seiten
ansicht;
Fig. 5 eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen Dübelhülse, geschnitten, in der Sei
tenansicht;
Fig. 6 eine andere Variante einer erfindungsgemäßen Dübelhülse, geschnitten, in der Sei
tenansicht;
Fig. 7 die erfindungsgemäße Dübelhülse, geschnitten gemäß den Linien VII-VII in Fig. 6;
Fig. 8 eine andere Ausführung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung in An
sicht;
Fig. 9 die Befestigungsvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 die Befestigungsvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien X-X in Fig. 9;
Fig. 11 eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung, im
Schnitt mit der Dübelhülse im ungespreizten Zustand;
Fig. 12 die Befestigungsvorrichtung nach Fig. 11 mit der Dübelhülse im gespreizten Zu
stand;
Fig. 13 eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrich
tung, im Schnitt gemäß den Linien XIII-XIII in Fig. 14, in ungespreiztem Zustand;
Fig. 14 die Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung nach Fig. 13,
geschnitten gemäß den Linien XIV-XIV in Fig. 13;
Fig. 15 die Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung nach Fig. 13,
geschnitten gemäß den Linien XV-XV in Fig. 16, im gespreizten Zustand;
Fig. 16 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung nach Fig. 15, geschnitten gemäß den
Linien XV-XV in Fig. 16.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Befestigungsvorrichtung 1 gezeigt, welches aus einem Spreizbolzen
2 und einer in einer Wand 3, welche beispielsweise aus Ziegeln, Gipskartonplatten, Holz oder
Beton aufgebaut ist, angeordneten Dübelhülse 4. Der Spreizbolzen 2 und die Dübelhülse 4 sind
dabei in einem demontierten Zustand dargestellt. Diese ist in einer konzentrischen Bohrung 5
der Wand 3 angeordnet bzw. eingeführt. Der Spreizbolzen 2 weist an einem der Dübelhülse 4
entgegengesetzten Endbereich einen Kopf 6 auf. Dieser kann in Form eines dargestellten Senk
kopfes ausgebildet sein. Es sind jedoch auch sämtliche möglichen Kopfausbildungen, wie
beispielsweise Sechskant, Zylinderkopf mit Innensechskant, Zylinderkopf mit Kreuzschlitz,
Zylinderkopf mit Schlitz, Senkkopf mit Kreuzschlitz etc., möglich.
Im Anschluß an den Kopf 6 weist der Spreizbolzen 2 einen Schaft 7 auf. Der Schaft 7 kann
sowohl als glatter Schaft mit einem Schaftdurchmesser 8 ausgebildet, als auch mit einem Ge
winde versehen sein, wobei der Schaftdurchmesser 8, beispielsweise größer als ein Gewinde
durchmesser 9 des Gewindes ist. Im Zentrum des Schaftdurchmessers 8 bzw. des konzentrisch
zu diesem verlaufenden Gewindedurchmessers 9 verläuft parallel zu einer Schaftoberfläche 10
eine Mittelachse 11.
Im Anschluß an den Schaft 7, welcher durch eine Schaftlänge 12 begrenzt wird, befindet sich
mindestens ein konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufender Spreizbereich 13, welcher ei
nen Spreizdurchmesser 14 besitzt, der bevorzugt größer ist als der Schaftdurchmesser 8 bzw.
der Gewindedurchmesser 9. Der Spreizbereich 13 ist bevorzugt mit einem Spreizgewinde 15
versehen, dessen Außendurchmesser gleich dem Spreizdurchmesser 14 ist. Möglich ist aber
auch den Spreizbereich 13 mit einer glatten Oberfläche zu versehen. Die Übergangsbereiche
vom Spreizbereich 13 zum Schaft 10 bzw. zu einem zwischen zwei Spreizbereichen 13 liegen
den Kernteil 16 bzw. zu einem entgegengesetzt zum Kopf 6 den Spreizbolzen 2 begrenzenden
Einführzapfen 17 ist bevorzugt kegelstumpfförmig mit einer Fase 18 ausgebildet. Die Fase 18,
welche dem Kopf 6 zugewandt ist, verläuft in einem Winkel zur Mittelachse 11, welcher bevor
zugt größer ist als jener der dem Einführzapfen 17 zugewandten Fase 18.
Die Kernteile 16 bzw. der Einführzapfen 17 können so wie der Schaft 7 mit einer glatten Ober
fläche als auch mit einem Gewinde versehen sein. Eine Bolzenlänge 19 des Spreizbolzens 2
wird begrenzt durch den Kopf 6 und einer diesem abgewandten Stirnfläche 20 des Einführza
pfens 17. Sowohl der Schaft 7 als auch der Kernteil 16 und der Einführzapfen 17 sind
bevorzugt zylindrisch ausgebildet.
Die Dübelhülse 4, welche ebenfalls konzentrisch um die Mittelachse 11 verläuft, besitzt eine
dem Spreizbolzen 2 zugewandte Einführöffnung 21 mit einem Innendurchmesser 22 und einem
konzentrisch zu diesem um eine Wandstärke 23 distanzierten Außendurchmesser 24. Dieser ist
über eine Teillänge 25, welche parallel zur Mittelachse 11 von der Einführöffnung 21 in entge
gengesetzter Richtung zum Spreizbolzen 2 gemessen wird, in etwa maßlich konstant und setzt
sich in einem Erweiterungsbereich 26 fort. Dieser verläuft zunächst in Richtung eines der Ein
führöffnung 21 gegenüberliegend angeordneten Endstückes 27 der Dübelhülse 4, sich konzen
trisch um die Mittelachse 11 erweiternd. Bei Erreichen eines den Erweiterungsbereich 26 außen
umgrenzenden konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufenden Hülsendurchmessers 28, wel
cher den größten Durchmesser der Dübelhülse 4 bildet, verläuft der Erweiterungsbereich 26 in
Richtung des Endstückes 27, sich konzentrisch um die Mittelachse 11 verjüngend, bis der Au
ßendurchmesser 24 wieder erreicht ist. Ein Innendurchmesser des Erweiterungsbereiches 26,
welcher durch den Hülsendurchmesser 28 vermindert um die doppelte Wandstärke 23 gebildet
wird, ist bevorzugt größer als der Spreizdurchmesser 14 des Spreizbereiches 13. Der Verlauf
der Außenkontur des Erweiterungsbereiches 26, d. h. vom Außendurchmesser 24 zum Hülsen
durchmesser 28 und wieder zum Außendurchmesser 24, ist bevorzugt in Form einer Schwin
gung ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, diesen so auszubilden, daß ein linearer Anstieg
vom Außendurchmesser 24 zum Hülsendurchmesser 28 verwirklicht wird und daß der Hülsen
durchmesser 28 über einen bestimmten Längenbereich konstant gehalten wird, um dann wieder
linear zum Außendurchmesser 24 abzufallen.
Die Dübelhülse 4 kann im Verlauf einer diese außen begrenzende, parallel zur Mittelachse 11
verlaufende Hülsenlänge 29 einen oder mehrere Erweiterungsbereiche 26 aufweisen. Eine zwi
schen zwei Erweiterungsbereichen 26 befindliche Einformung 30 wird, wie bereits ausgeführt,
durch den Außendurchmesser 24 konzentrisch um die Mittelachse 11 begrenzt. Dieser wird
vorzugsweise über eine parallel zur Mittelachse 11 verlaufenden Teillänge konstant gehalten.
Weiters weist die Einformung 30 den Innendurchmesser 22 auf, welcher ebenfalls konzentrisch
zum Außendurchmesser 24 um die Wandstärke 23 in Richtung der Mittelachse 11 distanziert
verläuft. Die Dübelhülse 4 weist in ihren vom Innendurchmesser 22 begrenzten Teilbereichen
Gewindeabschnitte 31 mit einem Innengewinde auf, welches einen Gewindedurchmesser 32
besitzt. Die der Mittelachse 11 zugewandte Oberfläche der Erweiterungsbereiche 26 besitzen
keine Gewindeabschnitte 31. Der Gewindedurchmesser 32 korrespondiert mit dem Gewinde
durchmesser 9 des Spreizbolzens 2.
Das elastische Auffedern der Dübelhülse 4 wird durch einen beispielsweise parallel zur Mittel
achse 11 über die gesamte Hülsenlänge 29 verlaufenden Schlitz 33 erreicht.
Wie nun besser aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird durch das Einschrauben des Spreizbolzens 2 in
die Dübelhülse 4 ein Gegenstand 34, wie z. B. ein Profil, mittels einer durch den Kopf 6 gebil
deten Spannfläche 35 an die Wand 3 angepreßt und damit befestigt. Die Verwendung einer
derartigen Befestigungsvorrichtung 1 ist insbesondere bei einer Wand 3 von Vorteil, welche
aus Hohlziegel 36 gebildet ist. Da ein derartiger Hohlziegel 36 Hohlräume 37 besitzt, ist es mit
herkömmlichen Befestigungsvorrichtungen schwierig, einen sicheren Halt eines Dübels zu er
reichen, da dieser lediglich in Bereichen von Ziegelstegen 38 zu verwirklichen ist. Bei der
erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 wird dies durch die Erweitungsbereiche 26 und
Einformungen 30 der Dübelhülse 4 bzw. durch Spreizbereiche 13 und Kernteile 16 des Spreiz
bolzens 2 erreicht.
Die Bohrung 5, welche in der Wand 3 angeordnet ist, besitzt einen konzentrisch um die Mittel
achse 11 verlaufenden Bohrungsdurchmesser 39. Dieser wird in günstiger Weise so dimensio
niert, daß er in einem Bereich zwischen dem Außendurchmesser 24 und dem Hülsendurchmes
ser 28 liegt. Die Dübelhülse 4 kann aufgrund ihrer elastischen Verformbarkeit nun in die
Bohrung 5 eingeführt werden und verspreizt sich in dieser bewegungsfest. Wird nun der Spreiz
bolzen 2 wie bereits beschrieben in die Dübelhülse 4 eingeschraubt, so federt diese in ent
gegengesetzter Richtung zur Mittelachse 11 auseinander und verpreßt sich in der Bohrung 5 der
Ziegelstege 38. Durch die Anordnung mehrerer Erweiterungsbereiche 26 wird gewährleistet,
daß zumindest ein Erweiterungsbereich 26 mit einem Ziegelsteg 38 verpreßt wird. Eine De
montage des Spreizbolzens 2 läßt sich durch entgegengesetzte Drehbewegung leicht durch
Herausschrauben durchführen.
Eine weitere Ausbildung einer Befestigungsvorrichtung 1 ist in Fig. 4 gezeigt. Der Spreizbol
zen 2 besitzt an einem Ende einen Kopf 6, welcher in Form eines Sechskantes ausgebildet ist,
an welchem in Richtung einer den Spreizbolzen 2 entgegengesetzt zum Kopf 6 bzw. die Bol
zenlänge 19 begrenzenden Spitze 40 der Schaft 7 anschließt. Dieser kann, wie gezeigt, ohne
Gewinde versehen sein. Im Anschluß an den Schaft 7 erstreckt sich ein Gewindeteil 41 in Rich
tung der Spitze 40. Dieser konzentrisch zur Mittelachse 11 verlaufende Gewindeteil 41 ist
zylindrisch ausgebildet und weist das Spreizgewinde 15 mit dem Spreizdurchmesser 14 auf.
Das Spreizgewinde 15 erstreckt sich im Anschluß an den Schaft 7 in Richtung der Spitze 40
und endet an einer Gewindekante 42, an welche ein vorzugsweise kegelstumpfförmiger Zen
trierbereich 43 anschließt. Der Spreizbolzen 2 kann jedoch auch so ausgebildet sein, daß das
Spreizgewinde 15 einerseits bis zum Kopf 6 reicht, wodurch der glatte Schaft 7 entfällt und an
dererseits ohne Zentrierbereich 43 bis zur Spitze 40 reicht. Der Zentrierbereich 43 weist
beispielsweise ebenfalls ein Gewinde auf. Die Dübelhülse 4 besitzt einen oder mehrere Erwei
terungsbereiche 26 sowie eine oder mehrere Einformungen 30. Die Erweiterungsbereiche 26
werden durch den Hülsendurchmesser 28, der konzentrisch zur Mittelachse 11 verläuft, außen
umgrenzt. Dieser ist geringfügig kleiner als der Bohrungsdurchmesser 39 der Bohrung 5, wel
che bei dieser Ausführungsvariante beispielsweise in einer aus Beton hergestellten Wand 3
angeordnet ist. In den der Mittelachse 11 zugewandten Bereichen der Einformungen 30 befin
den sich wiederum Gewindeabschnitte 31 mit Gewindedurchmessern 32. Der der Einführ
öffnung 21 der Dübelhülse 4 benachbart liegende Bereich mit der Teillänge 25 weist an seiner
konzentrisch zur Mittelachse 11 verlaufenden Innenfläche 44 kein Gewinde auf und wird durch
den Innendurchmesser 22 begrenzt, welcher in etwa dem Hülsendurchmesser 28 vermindert um
die Wandstärke 23 entspricht. Der Schlitz 33 der Dübelhülse 4 verläuft bei dieser Ausbildung
nicht parallel zur Mittelachse 11, sondern wellenförmig. Es ist jedoch auch möglich, diesen
zackenförmig auszubilden. Weiters kann der Schlitz 33 ein- oder mehrteilig ausgebildet sein,
so daß er nur über Teile der Bolzenlänge 19 verläuft. Soll nun der Spreizbolzen 2 in der Dübel
hülse 4 verankert werden, so wird er in die Einführöffnung 21 geschoben. Nach Überwinden
der ohne Innengewinde ausgebildeten Teillänge 25 beginnt der Spreizbolzen 2 mit dem Zen
trierbereich 43 im ersten Gewindeabschnitt 31, welcher der Einführöffnung 21 benachbar ist,
einzugreifen und die Dübelhülse 4 bzw. den Schlitz 33 aufzuweiten. Erreicht der Spreizbolzen
2 mit seiner Gewindekante 42 den Gewindeabschnitt 31, so weist der Hülsendurchmesser 28
sein größte Weite auf und werden die Erweiterungsbereiche 26 in der Bohrung 5 verspreizt.
Der Spreizbolzen 2 kann nun mittels seines Spreizgewindes 15 vollständig in die Dübelhülse 4
eingeschraubt werden und der Gegenstand 34 durch den Kopf 6 an die Wand 3 angepreßt wer
den.
In der Fig. 5 ist eine andere Variante der Dübelhülse 4 gezeigt, welche einen bevorzugt konzen
trisch um die Mittelachse 11 verlaufenden beispielsweise kreisförmig ausgebildeten, die Ein
führöffnung 21 außen umfassenden Bund 45 besitzt. Der im Anschluß an den Bund 45 sich
über die Teillänge 25 in Richtung des Endstückes 27 erstreckende zylindrische Bereich der Dü
belhülse 4 besitzt angeformte, angeklebte, angeschweißte, angesteckte oder angelötete nasen
förmige Vorsprünge 46, welche den Außendurchmesser 24 in entgegengesetzter Richtung zur
Mittelachse 11 überragen. Diese dienen ebenso wie die Erweiterungsbereiche 26 zur Aufnahme
von Haltekräften. Die Erweiterungsbereich 26 sind dabei so ausgebildet, daß sie den Außen
durchmesser 24 zackenförmig überragen und konzentrisch zur Mittelachse 11 den Hülsen
durchmesser 28 begrenzen. Insbesondere verläuft die Außenkontur eines Erweiterungsberei
ches 26 linear vom Außendurchmesser 24 zum Hülsendurchmesser 28 und wieder linear zum
Außendurchmesser 24 der Einformung 30, wodurch eine zackenförmige Außenkontur erreicht
wird. Die Gewindeabschnitte 31, welche an der der Mittelachse 11 zugewandten Innenseite der
Einformungen 30 verlaufen, sind bereichsweise parallel zur Mittelachse 11.
Eine weitere Variante der Dübelhülse 4 ist in den gemeinsam beschriebenen Fig. 6 und 7 ge
zeigt. Die Dübelhülse 4 besitzt einen sich von der Einführöffnung 21 um die Teillänge 25 in
Richtung des Endstückes 27 erstreckenden, konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufenden
Zylinderteil 47, welcher durch den Hülsendurchmesser 28 außen umgrenzt wird. Im Anschluß
an den Zylinderteil 47 weist die Dübelhülse 4 einen Einformungsbereich 48 auf. Dieser besteht
aus beispielsweise drei in Umfangsrichtung zueinander versetzten Einformungen 30, welche als
axial und parallel zur Mittelachse 11 verlaufende, eine Länge 49 aufweisende Nuten 50 ausge
bildet sind. Diese besitzen einen in einer rechtwinkelig zur Mittelachse 11 liegenden Quer
schnittsebene, konkaven Verlauf, welcher symmetrisch zu einer in Richtung der Mittelachse 11
verlaufenden Symmetrieebene 51 ist. Die Symmetrieebenen 51 der Nuten 50 sind in Umfangs
richtung durch einen Winkel 52 voneinander distanziert.
Durch die der Mittelachse 11 zugewandten Innenseiten der Nuten 50 wird ein konzentrisch um
die Mittelachse 11 verlaufender imaginärer Hüllzylinder 53 mit einem Zylinderdurchmesser 54
begrenzt.
Die Nuten 50 besitzen an den der Mittelachse 11 zugewandten Innenseiten Gewindeabschnitte
31, deren Kerndurchmesser dem Zylinderdurchmesser 54 entsprechen. Die Dübelhülse 4 kann
in ihrem weiteren Verlauf der Hülsenlänge 29 mehrere Einformungsbereiche 48 aufweisen,
welche jeweils aus mehreren in Umfangsrichtung zueinander versetzten Nuten 50 bestehen. Die
Nuten 50 der Einformungsbereiche 48 können symmetrisch um die Symmetrieebenen 51 ver
laufen. Es ist jedoch auch möglich, daß die Nuten 50 eines Einformungsbereiches 48 in Um
fangsrichtung in Bezug auf Nuten 50 eines anderen Einformungsbereiches 48 versetzt sind. Das
Endstück 27 ist beispielsweise so geformt, daß es in Richtung der Mittelachse 11 einen verjün
genden Verlauf aufweist, wodurch das Einführen in eine Bohrung 5 erleichtert wird.
Die Nuten 50 bewirken auch einen Verdrehschutz, der sofort nach einem geringfügigen Auf
weitvorgang der Dübelhülse 4 einsetzt. Dabei verbeißen sich die Flanken der Nuten 50 im
Mauerwerk und verhindern so wirkungsvoll ein Mitdrehen der Dübelhülse 4 beim weiteren
Einschrauben des Spreizbolzens.
In den Fig. 8 bis 10 ist eine andere Ausführung der Befestigungsvorrichtung 1, bestehend aus
dem Spreizbolzen 2 und der Dübelhülse 4, gezeigt. Die Dübelhülse 4 ist über eine gesamte
Länge 55 mit dem Schlitz 33 versehen und besteht vorteilhaft aus einem rohrförmig eingeroll
tem Blechzuschnitt 56. An ihrem Umfang weist die Dübelhülse 4, über einen Teilbereich der
Länge 55 in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufend nutenförmige Einprägungen 57 auf.
Diese Einprägungen 57 sind zumindest diametral gegenüber liegend angeordnet, bevorzugt je
doch mit einem Zentrumswinkel 58 von 120° zueinander versetzt. In Längsabschnitten 59, 60,
61, in denen diese Einprägungen 57 angeordnet sind, ist ein Innendurchmesser 62 kleiner als in
den Übergangsbereichen 63, 64 und in einem dem Kopf 6 des Spreizbolzens 2 zugewandten,
zylinderförmigen, eine Einführöffnung 65 für den Spreizbolzen 2 aufweisenden Endbereich 66
der Dübelhülse 4, indem ein Innendurchmesser 67 geringfügig größer ist als ein Durchmesser
68 des dem Kopf 6 zugewandten Schaftbereiches 69 des Spreizbolzens 2.
Durch diese Ausbildung wird eine innere Hüllfläche 70 der Dübelhülse 4 erreicht, die in Rich
tung der Längserstreckung abwechselnd Einschnürungsbereiche und Erweiterungsbereiche
aufweisen.
Der Spreizbolzen 2, dessen Kopf 6 mit einem zylinderförmig umlaufenden Zentrierring 71 ver
sehen ist, weist weiters den zylinderförmigen Schaftbereich 69 auf und weiters in Richtung der
Längserstreckung die voneinander beabstandeten Spreizbereiche 13, die mit einem Außenge
winde 72 versehen sind. Ein Außendurchmesser 73 dieser Außengewinde 72 entspricht dabei in
etwa dem Innendurchmesser 67 der Dübelhülse 4. In Übergangsbereichen 74, 75 zwischen den
Spreizbereichen 13 ist ein Durchmesser 76 des Spreizbolzens 2 in etwa gleich dem Innendurch
messer 62 der Dübelhülse 4 im Bereich der Einprägungen 57. Der Außendurchmesser 73 der
Außengewinde 72 ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser 67 der Dübelhülse 4 im Be
reich der Einführöffnung 65 und den Übergangsbereichen 74, 75.
Das Außengewinde 72 ist bevorzugt als spitzwinkeliges, selbstschneidendes Gewinde ausgebil
det, wobei ein Flankenwinkel des Gewindes kleiner 25°, bevorzugt kleiner 15°, ist. Des
weiteren ist eine Ausbildung als eingängiges Gewinde mit einer Steigung zwischen 1 mm und
2,5 mm, bevorzugt 1,5 mm, vorgesehen. Die Übergangsbereiche 74, 75 zwischen den Spreizbe
reichen 13 des Spreizbolzens 2 können dabei gewindelos, aber auch mit Gewinde versehen
sein.
Die Befestigungsvorrichtung 1 wird im vormontierten Zustand, bei der der Spreizbolzen 2 in
der Dübelhülse 4 eingesetzt ist, geliefert. Dabei befinden sich die Spreizbereiche 13 des Spreiz
bolzens 2 nicht in Eingriff mit den Einprägungen 57. Für die Verankerung in einem Mauer
werk, in dem ein Ankerloch vorgefertigt ist und in das die Befestigungsvorrichtung 1 eingeführt
wird, ist daher nur ein kurzer Einschraubweg erforderlich, um die Spreizbereiche 13 in den Be
reich der Einprägungen 57 zu verlagern. Durch das selbstschneidende Gewinde erfolgt dabei
die Bildung des Gegengewindes in der Dübelhülse 4 und gleichzeitig das Aufspreizen dieser.
Durch die mehrfache Wellung, die die Dübelhülse 4 aufweist, kommt es zu einer festen Veran
kerung auch bei sogenannten Hohllochsteinen und zu einer gleichmäßigen Verteilung der
Ankerkräfte auf mehrere Stege dieser Hohllochsteine. Dies gewährleistet einen sicheren Halt
und verhindert die Zerstörung der Stege.
In den Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausbildung der Befestigungsvorrichtung 1 gezeigt. Bei
dieser Ausbildung weist der Spreizbolzen 2 in seinem dem Kopf 6 zugewandten Schaftbereich
69, der zylinderförmig ausgebildet ist, ein Außengewinde 77 auf, das mit einem Innengewinde
78 der Dübelhülse 4 zusammen wirkt. Im Anschluß an den Schaftbereich 69 mit dem Außenge
winde 77 sind in hintereinander angeordneten Längsabschnitten am Spreizbolzen 2 die Spreiz
bereiche 13 angeordnet, die in Form von tonnenförmigen Ausbauchungen ausgebildet sind. Die
Dübelhülse 4 ist in diesem Bereich, der mit den Spreizbereichen 13 zusammen wirkt, wellrohr
artig ausgebildet. Dabei entspricht die Innere Hüllfläche 70 der Dübelhülse 4 in etwa einer
äußeren Umhüllungsfläche 79 des Spreizbolzens 2.
Zweckmäßig ist bei der Ausbildung der Dübelhülse 4 in dem der Einführöffnung 65 zugewand
ten Endbereich 66, der mit dem Innengewinde 78 versehen ist, in Richtung der
Längserstreckung verlaufende diametral gegenüber liegende Einprägungen 80 vorzusehen oder
mehrere dieser Einprägungen 80 am Umfang gleichmäßig verteilt, wie bereits in den vorherge
henden Figuren beschrieben, anzuordnen.
Die Dübelhülse 4 weist darüber hinaus über die Länge 55 verlaufend den Schlitz 33 auf. Damit
wird eine wirkungsvolle Aufspreizung und damit Verankerung erreicht, ermöglicht aber auch
eine sehr kostengünstige Fertigung einer derartigen Dübelhülse durch Einrollen eines Abschnit
tes eines standardmäßigen Blechbandes. Auch die Herstellung des Spreizbolzens 2 ist bei dieser
Ausführungsvariante kostengünstig durchführbar, da das Außengewinde 77 im zylinderförmig
en Schaftbereich 69 vorgesehen ist und die Spreizbereiche 13 bzw. die insgesamt sphärisch
gekrümmten Oberflächenbereiche des Spreizbolzens 2 eine glatte Oberflächenbeschaffenheit
aufweisen.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 13 und 14 ist eine weitere Ausführungsvariante der Befe
stigungsvorrichtung 1 bestehend aus dem Spreizbolzen 2 und der Dübelhülse 4 gezeigt, wobei
für dieselben Teile dieselben Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Figuren verwendet
werden.
Die Dübelhülse 4 besteht vorteilhafterweise wiederum aus dem rohrförmig eingerollten Blech
zuschnitt 56, wobei die Dübelhülse 4 über ihre gesamte Länge 55 eine gleiche Wandstärke 23
aufweisen kann. Über die gesamte Länge 55 der Dübelhülse 4 verläuft der parallel zur Mittel
achse 11 ausgerichtete Schlitz 33, wobei dem Schlitz 33 zugewandte Endbereiche 81 der
Dübelhülse 4 winkelig in Richtung der Mittelachse 11 des Spreizbolzens 2 verlaufen bzw. ab
gekantet sind. Durch die Ausbildung dieses Schlitzes 33 in der Dübelhülse 4 wird ein
Aufspreizen derselben durch Eindrehen des Spreizbolzens 2 ermöglicht.
Weiters weist die Dübelhülse 4 zumindest zwei an ihrem Umfang verteilte, nutförmige Einfor
mungen 82 auf, welche mit dem Schlitz 33 einen Winkel 83 von 90° bis 180°, vorzugsweise
jedoch 120° einschließen. Die Einformungen 82 sind bereichsweise auf der Längserstreckung
der Dübelhülse 4 angeordnet, wobei deren Länge einem Teil der gesamten Längserstreckung
der Dübelhülse 4 entspricht und zumindest zwei Einformungen 82 über die gesamte Längs
erstreckung der Dübelhülse 4 angeordnet sind. Durch diese vorteilhafte Ausbildung der
Dübelhülse 4 wird erreicht, daß die Befestigungsvorrichtung 1 zentriert in der Bohrung ange
ordnet ist und so ein Verkanten beim Eindrehen des Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4
vermieden wird.
Der Spreizbolzen 2 weist wiederum den Kopf 6, welcher beispielsweise als Zylinderkopf,
Senkkopf oder Sechskant ausgebildet ist, und den Schaft 7 auf, wobei der Schaft 7 durch die
Spreizbereiche 13 in mehrere Schaftbereiche 69 unterteilt ist. Weiters ist die Querschnittsform
des Spreizbolzens 2 in den einzelnen Schaftbereichen 69 bzw. in den Spreizbereichen 13 kreis
rund, wodurch ein zentriertes Eindrehen des Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4 ermöglicht
wird. Die Spreizbereiche 13 weisen ein Gewinde 84 auf, welches im ungespreizten Zustand der
Dübelhülse 4 bereichsweise in eine in den Endbereichen 81 der Dübelhülse 4 eingeformte, ge
windeartige Verzahnung 85, welche der Form des Gewindes 84 angepaßt ist, eingreift. Weiters
liegt eine Innenfläche 86 der Einformung 82 in dieser Stellung an der Schaftoberfläche 10 an,
wodurch eine gesicherte Halterung bzw. eine gesicherte, zentrierte Führung des Spreizbolzens
2 in der Dübelhülse 4 gewährleistet ist.
Durch die gewindeartige Verzahnung 85 in den dem Schlitz 33 zugewandten Endbereichen 81
der Dübelhülse 4 wird erreicht, daß die Gewindegänge des Gewindes 84 vollständig in die End
bereiche 81 eingreifen und dadurch die Schachtoberfläche 10 an Kontaktflächen 86′ der End
bereiche 81 zur Anlage kommt. Der Spreizbolzen 2 weist im Verlauf der Bolzenlänge 19 meh
rere voneinander durch eine Distanz beabstandete Spreizbereiche 13 auf, wobei die Distanz in
etwa einem Abstand zwischen zwei gewindeartigen Verzahnungen 85 bzw. zwischen zwei
nutförmigen Einformungen 82 entspricht.
Die nutförmigen Einformungen 82 in der Dübelhülse 4 und die gewindeartigen Verzahnungen
85 in den Endbereichen 81 sind bereichsweise über die Längserstreckung der Dübelhülse 4 an
geordnet. Die nutförmigen Einformungen 82 sind über den Umfang der Dübelhülse 4 winkelig
zum Schlitz 33 verteilt angeordnet. Hierzu sei noch festgehalten, daß die nutförmigen Einfor
mungen 82 und die gewindeartigen Verzahnungen 85 in Längsrichtung der Dübelhülse 4 ver
setzt angeordnet sind, wodurch der ungespreizte bzw. der gespreizte Zustand der Dübelhülse 4
erreicht wird.
Die nutförmigen Einformungen 82 sind nun derart ausgeführt, daß ein dem Kopf 6 des Spreiz
bolzens 2 zugewandter Bereich 87 geneigt in Richtung der Mittelachse 11 verläuft und mit
dieser einen Winkel 88 einschließt.
Weiters verläuft der dem Kopf 6 des Spreizbolzens 2 abgewandte Bereich 89 der nutförmigen
Einformung 82 ebenfalls zur Mittelachse 11 geneigt und schließt mit dieser einen Winkel 90
ein. Wie der Darstellung der Fig. 13 zu entnehmen ist, ist der Winkel 90 zwischen dem Bereich
89 und der Mittelachse 11 größer ausgebildet als der Winkel 88 zwischen dem Bereich 87 und
der Mittelachse 11. Durch diese Ausbildung ergibt sich der Vorteil, daß ein Eindrehen des
Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4 entlang des Bereiches 87 leichter bzw. mit geringerem
Kraftaufwand möglich ist als ein Ausdrehen des Spreizbolzens 2 bzw. ein Bewegen des Spreiz
bereiches 13 entlang des Bereiches 89, wodurch ein sicherer Halt der Befestigungsvorrichtung
1 bzw. ein ungewolltes, selbsttätiges Lösen des Spreizbolzens 2 aus der Dübelhülse 4 gesichert
vermieden wird.
Weiters weist der Schaft 7 des Spreizbolzens 2 einen Durchmesser 91 auf, welcher in etwa
gleich groß einem Durchmesser 92 eines die Innenflächen 86 der nutförmigen Einformungen
82 und die Innenflächen 86 der Endbereiche 81 berührenden Hüllkreises 93 ist, wodurch eine
gesicherte Aufnahme und eine zentrierte Führung des Spreizbolzens 2 in der Dübelhülse 4 ge
währleistet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Dübelhülse 4 sind keine über eine Hülsenoberfläche
94 vorspringende Bauteile notwendig, wodurch ein leichtes Einbringen in eine Bohrung,
bei der der Durchmesser in etwa einem Hülsendurchmesser 95 entspricht, ermöglicht wird.
Weiters sei festgehalten, daß die Materialien der Dübelhülse 4 und des Spreizbolzens 2 eine un
terschiedliche Härte aufweisen, wobei von Vorteil ist, wenn das Material der Dübelhülse 4 eine
geringere Härte aufweist als die Härte des Spreizbolzens 2. Durch diese vorteilhafte Wahl der
einzelnen Materialien wird ermöglicht, daß der Spreizbolzen 2 beim Eindrehen in die Dübel
hülse 4 durch sein Gewinde 84 in die Einformungen 82 selbsttätig ein Gewinde einschneidet,
wodurch für die Befestigungsvorrichtung 1 noch höhere Auszugswerte erreicht werden können.
Da eine derartig ausgeführte Befestigungsvorrichtung 1 mit bereits in der Dübelhülse 4 vor
montierten Spreizbolzen 2 geliefert wird, läßt sich im Einsatzfall eine kurze Einschraubtiefe
und eine daraus resultierende, kurze Montagezeit eines Bauteils erreichen. Durch diese Vor
montage kann auch auf eine einzelne Verpackung des Spreizbolzens 2 bzw. der Dübelhülsen 4
verzichtet werden und selbstverständlich wird dadurch auch die Montagezeit eines Endverbrau
chers stark reduziert.
Durch die mehrfache Anordnung der nutförmigen Einformungen 82 in Längsrichtung der Dü
belhülse 4 bzw. der Spreizbereiche 13 am Spreizbolzen 2 wird eine ziegelschonende Mehr
fachexpansion erreicht bzw. wird durch diese Ausbildung eine Anwendung dieser Befesti
gungsvorrichtung 1 in Hohlraumziegeln ermöglicht. Auf der Hülsenoberfläche 94 der Dübel
hülse 4 kann natürlich selbstverständlich auch im gesamten Expansionsbereich ein Präge- bzw.
Kordelmuster aufgedrückt bzw. aufgestanzt sein, wodurch sich die Dübelhülse 4 nach erfolgter
Expansion stärker in die sie umgebende Bohrung einpreßt und sich dadurch wesentlich verbes
serte Auszugswerte erreichen lassen bzw. wesentlich höhere Auszugskräfte aufgenommen
werden können.
Die abgewinkelten Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 verlaufen geneigt in Richtung der Mittel
achse 11 des Spreizbolzens 2 und schließen mit einer zur Mittelachse 11 parallel verlaufenden
Ebene 96 einen Winkel 97 ein, wobei dieser Winkel 97 bevorzugt als spitzer Winkel, insbeson
dere von 10° bis 80° ausgebildet ist. Der überraschende Vorteil dieser Endbereiche 81 liegt
darin, daß durch eine beliebige Ausführung des Winkels 97 die Expansion der Dübelhülse 4
reguliert bzw. angepaßt werden kann. So ist, je geringer der Winkel 97 ausgeführt ist, die Ex
pansion größer und je größer der Winkel 97 ausgeführt ist, umso geringer ist die Expansion.
Durch diese vorteilhafte Ausbildung der Dübelhülse 4 bzw. der Winkel 97 der Endbereiche 81
lassen sich für verschiedene Anwendungsgebiete angepaßte Dübelhülsen 4 bzw. Befestigungs
vorrichtungen 1 bereitstellen, bei denen die mögliche Expansion auf die Ausbildung des Ma
terials, in das die Befestigungsvorrichtung 1 eingesetzt wird, abgestimmt ist.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 15 und 16 ist die Befestigungsvorrichtung 1 mit einer
im gespreizten Zustand dargestellten Dübelhülse 4 gezeigt.
In dieser Darstellung wurde nun der Spreizbolzen 2 vollständig in die Dübelhülse 4 einge
schraubt, so daß die Spreizbereiche 13 des Spreizbolzens 2 mit den nutförmigen Einformungen
82 der Dübelhülse 4 in Eingriff stehen. In ungespreizter Stellung der Befestigungsvorrichtung 1
greift das Gewinde 84 in die Verzahnung 85 der Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 ein und wird
bei Aufbringen einer Drehbewegung durch diese Verzahnung 85 in Richtung der Einformungen
82 bewegt, bis das Gewinde 84 des Spreizbereiches 13 auf den geneigt verlaufenden Bereich 87
der Einformung 82 auftrifft und so eine Klemmung zwischen den Einformungen 82 und den
Endbereichen 81 erfährt. Um die Spreizwirkung noch zu erhöhen, verringert sich eine Tiefe 98
der Verzahnung 85 zunehmend in Richtung der Einformungen 82. Dadurch wird das Gewinde
84 des Spreizbereiches 13 immer mehr aus der Verzahnung 85 bzw. den Endbereichen 81 her
ausbewegt bzw. werden die Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 immer mehr von den Einfor
mungen 82 distanziert, wodurch sich der Hülsendurchmesser 95 gleichmäßig erhöht.
Hat nun die Befestigungsvorrichtung 1 die maximale Spreizwirkung erreicht, hat sich der Hül
sendurchmesser 95 um eine doppelte Höhe 99 von Gewindegängen 100 erhöht, wobei diese
Höhe 99 der Gewindegänge 100 von der Schaftoberfläche 10 aus gemessen wird.
Durch die Ausbildung des Gewindes 84 im Spreizbereich 13 als Spitzgewinde ist es selbstver
ständlich auch möglich, daß das Gewinde 84 in die Einformungen 82 selbsttätig ein Gewinde
einschneidet, wodurch die Auszugsfestigkeit der Befestigungsvorrichtung 1 bzw. des Spreiz
bolzens 2 noch vorteilhaft erhöht wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Befestigungsvorrichtung 1 ergibt sich daraus, daß diese im Bedarfs
fall relativ einfach wieder demontiert werden kann. Dazu wird der Spreizbolzen 2 entgegen der
Eindrehrichtung gedreht, bis der Spreizbolzen 2 die in der Fig. 13 beschriebene Stellung wieder
eingenommen hat. Durch die Eigensteifigkeit des Materials der Dübelhülse 4 federt diese in
ihre Ausgangsposition zurück bzw. der erweiterte Hülsendurchmesser 95 verringert sich auf
den Ausgangsdurchmesser, wodurch die Befestigungsvorrichtung 1 aus dem Hohlraum bzw.
aus dem Mauerwerk entnommen werden kann. Durch vorteilhafte, widerstandsfähige Materia
lien ist es jedoch auch möglich, die Befestigungsvorrichtung 1 neuerlich in ein Mauerwerk
einzusetzen und eine neuerliche Befestigung eines Bauteils durch die Befestigungsvorrichtung
1 zu erreichen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, daß ein Öffnungswinkel der gewindeartigen Verzahnun
gen 85 größer ausgebildet ist als ein Winkel der Gewindegänge 100. Durch eine derartige
Ausbildung der gewindeartigen Verzahnungen 85 wird ein geringerer Reibungswiderstand ge
genüber der Dübelhülse 4 beim Ein- bzw. Ausdrehen des Spreizbolzens 2 erreicht, gleichzeitig
aber eine gesicherte Führung des Spreizbolzens 2 in der Dübelhülse 4 gewährleistet.
Selbstverständlich können die technischen Details und die beschriebenen Bauteile, insbesonde
re der Spreizbolzen 2 und die Dübelhülse 4, im Rahmen des fachmännischen Könnens beliebig
abgewandelt werden. Es können auch einzelne Merkmale der in den einzelnen Ausführungsbei
spielen gezeigten und beschriebenen Merkmalskombinationen den Gegenstand eigenständiger,
erfindungsgemäßer Lösungen bilden.
Schlußendlich wird noch darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis der Erfindung in
den Figuren einzelne Teile bzw. Bauteile und Elemente maßstäblich verzerrt bzw.
unmaßstäblich dargestellt wurden.
Bezugszeichenliste
1 Befestigungsvorrichtung
2 Spreizbolzen
3 Wand
4 Dübelhülse
5 Bohrung
6 Kopf
7 Schaft
8 Schaftdurchmesser
9 Gewindedurchmesser
10 Schaftoberfläche
11 Mittelachse
12 Schaftlänge
13 Spreizbereich
14 Spreizdurchmesser
15 Spreizgewinde
16 Kernteil
17 Einführzapfen
18 Fase
19 Bolzenlänge
20 Stirnfläche
21 Einführöffnung
22 Innendurchmesser
23 Wandstärke
24 Außendurchmesser
25 Teillänge
26 Erweiterungsbereich
27 Endstück
28 Hülsendurchmesser
29 Hülsenlänge
30 Einformung
31 Gewindeabschnitt
32 Gewindedurchmesser
33 Schlitz
34 Gegenstand
35 Spannfläche
36 Hohlziegel
37 Hohlraum
38 Ziegelsteg
39 Bohrungsdurchmesser
40 Spitze
41 Gewindeteil
42 Gewindekante
43 Zentrierbereich
44 Innenfläche
45 Bund
46 Vorsprung
47 Zylinderteil
48 Einformungsbereich
49 Länge
50 Nut
51 Symmetrieebene
52 Winkel
53 Hüllzylinder
54 Zylinderdurchmesser
55 Länge
56 Blechzuschnitt
57 Einprägung
58 Zentrumswinkel
59 Längsabschnitt
60 Längsabschnitt
61 Längsabschnitt
62 Innendurchmesser
63 Übergangsbereich
64 Übergangsbereich
65 Einführöffnung
66 Endbereich
67 Innendurchmesser
68 Durchmesser
68′ Kontaktfläche
69 Schaftbereich
70 Hüllfläche
71 Zentrierring
72 Außengewinde
73 Außendurchmesser
74 Übergangsbereich
75 Übergangsbereich
76 Durchmesser
77 Außengewinde
78 Innengewinde
79 Umhüllungsfläche
80 Einprägung
81 Endbereich
82 Einformung
83 Winkel
84 Gewinde
85 Verzahnung
86 Innenfläche
87 Bereich
88 Winkel
89 Bereich
90 Winkel
91 Durchmesser
92 Durchmesser
93 Hüllkreis
94 Hülsenoberfläche
95 Hülsendurchmesser
96 Ebene
97 Winkel
98 Tiefe
99 Höhe
100 Gewindegang
2 Spreizbolzen
3 Wand
4 Dübelhülse
5 Bohrung
6 Kopf
7 Schaft
8 Schaftdurchmesser
9 Gewindedurchmesser
10 Schaftoberfläche
11 Mittelachse
12 Schaftlänge
13 Spreizbereich
14 Spreizdurchmesser
15 Spreizgewinde
16 Kernteil
17 Einführzapfen
18 Fase
19 Bolzenlänge
20 Stirnfläche
21 Einführöffnung
22 Innendurchmesser
23 Wandstärke
24 Außendurchmesser
25 Teillänge
26 Erweiterungsbereich
27 Endstück
28 Hülsendurchmesser
29 Hülsenlänge
30 Einformung
31 Gewindeabschnitt
32 Gewindedurchmesser
33 Schlitz
34 Gegenstand
35 Spannfläche
36 Hohlziegel
37 Hohlraum
38 Ziegelsteg
39 Bohrungsdurchmesser
40 Spitze
41 Gewindeteil
42 Gewindekante
43 Zentrierbereich
44 Innenfläche
45 Bund
46 Vorsprung
47 Zylinderteil
48 Einformungsbereich
49 Länge
50 Nut
51 Symmetrieebene
52 Winkel
53 Hüllzylinder
54 Zylinderdurchmesser
55 Länge
56 Blechzuschnitt
57 Einprägung
58 Zentrumswinkel
59 Längsabschnitt
60 Längsabschnitt
61 Längsabschnitt
62 Innendurchmesser
63 Übergangsbereich
64 Übergangsbereich
65 Einführöffnung
66 Endbereich
67 Innendurchmesser
68 Durchmesser
68′ Kontaktfläche
69 Schaftbereich
70 Hüllfläche
71 Zentrierring
72 Außengewinde
73 Außendurchmesser
74 Übergangsbereich
75 Übergangsbereich
76 Durchmesser
77 Außengewinde
78 Innengewinde
79 Umhüllungsfläche
80 Einprägung
81 Endbereich
82 Einformung
83 Winkel
84 Gewinde
85 Verzahnung
86 Innenfläche
87 Bereich
88 Winkel
89 Bereich
90 Winkel
91 Durchmesser
92 Durchmesser
93 Hüllkreis
94 Hülsenoberfläche
95 Hülsendurchmesser
96 Ebene
97 Winkel
98 Tiefe
99 Höhe
100 Gewindegang
Claims (41)
1. Befestigungsvorrichtung zur Anordnung im Mauerwerk, in Decken, vorgefertigten
Öffnungen oder Bohrungen, zur Halterung von Bauteilen bestehend aus einem Spreizbolzen
mit etwa zylinderförmigem Schaft, an dessen einem Ende ein Kopf angeformt ist und der zu
mindest über einen Teil seiner Länge mit einem Außengewinde versehen ist und einer den
Spreizbolzen aufnehmenden, diesen außen umfassenden hohlprofilförmigen Dübelhülse mit ei
nem in Richtung der Längsachse verlaufenden, sich zumindest über den größten Teil der Länge
der Dübelhülse erstreckenden Schlitz und zumindest einer radial und/oder axial verlaufenden
Einprägung, dadurch gekennzeichnet, daß eine räumliche Umhüllungsfläche (79) des Schaftes
(7) einer von der inneren Oberfläche der Dübelhülse (4) umgrenzten Hüllfläche (70) entspricht.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübel
hülse (4) durch einen räumlich verformten, gerollten Blechzuschnitt (56) gebildet ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dübelhülse (4) über ihre gesamte Länge (55) eine in etwa gleiche Wandstärke (23) aufweist.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) in in Längsrichtung der selben vonein
ander distanzierten Längsabschnitten (59, 60, 61) einen in etwa gleichen Außendurchmesser
(24) aufweist und daß dazwischen Übergangsbereiche (63, 64) angeordnet sind mit einem ge
ringeren Innendurchmesser (62).
5. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Übergangsbereiche (63, 64) mit geringerem Innen
durchmesser (62) voneinander distanziert in Längsrichtung der Dübelhülse (4) hintereinander
angeordnet sind.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) ebenfalls in Längsrichtung hinter
einander mehrere Längsabschnitte aufweist, deren Außendurchmesser (73) unterschiedlich
sind.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung des Spreizbolzens (2) hintereinander
angeordneten Längsabschnitte abwechselnd einen Durchmesser bzw. einen Durchmesser eines
Hüllkreises aufweisen, der den jeweiligen Innendurchmessern (62) bzw. Durchmessern des
Hüllkreises der inneren Oberfläche der Dübelhülse (4) in den unterschiedlichen Längsabschnit
ten (59, 60, 61) entspricht.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Längsabschnitte des Spreizbolzens (2) und/oder der
Dübelhülse (4) konvex geformt und der daran anschließende Längsabschnitt konkav verformt
ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) wellrohrartig ausgebildet ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) mit wellenartigen, im Abstand hinter
einander angeordneten Spreizbereichen (13) versehen ist.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß auch zumindest die wellenartigen, als Verdickungen ausge
bildeten Spreizbereiche (13) mit Gewindeabschnitten (31) versehen sind.
12. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere aufeinander folgende Längsabschnitte des Spreiz
bolzens (2) mit einem durchgehenden Außengewinde versehen sind.
13. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gangtiefe des Außengewindes (72) über mehrere in
Längsrichtung des Spreizbolzens (2) hintereinander angeordnete Längsabschnitte unterschied
lich ist.
14. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander folgenden, voneinander distanzierten
Längsabschnitte des Spreizbolzens (2) mit einem größeren Durchmesser oder Hüllkreisdurch
messer mit einem einheitlichen, ein gleiches Kernmaß aufweisendes Außengewinde (72)
versehen sind.
15. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Spreizbolzens (2) in den einzelnen
Längsabschnitten bzw. Spreizbereichen (13) kreisrund ist.
16. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Kopf (6) des Spreizbolzens (2) zugewandter Längs
abschnitt der Dübelhülse (4) eine zylindrische Querschnittsform aufweist.
17. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Längsabschnitt mit zylindrischer Querschnittsform
ein Innengewinde (78) angeordnet ist.
18. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kopf (6) des Spreizbolzens (2) und einem
Längsabschnitt mit dazu unterschiedlichem Durchmesser ein Außengewinde (77) angeordnet
ist.
19. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (72, 77) ein Spitzgewinde ist.
20. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (72, 77) ein selbstschneidendes Gewinde
ist.
21. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des Materials des Spreizbolzens (2) und der Dübel
hülse (4) unterschiedlich ist.
22. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des Materials der Dübelhülse (4) geringer ist als die
Härte des Materials des Spreizbolzens (2).
23. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (72) eingängig ist und eine Steigung
zwischen 1,0 mm und 2,5 mm, bevorzugt 1,5 mm, aufweist.
24. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flankenwinkel des Gewindes kleiner 25°, bevorzugt
kleiner 15°, ist.
25. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) in Richtung ihrer Längserstreckung
mehrere voneinander durch Erweiterungsbereiche (26) beabstandete Einformungen (30), die
mit den Gewindeabschnitten (31) versehen sind, aufweisen.
26. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) einen, einen Erweiterungsbereich (26)
innen begrenzenden Innendurchmesser aufweist, der bevorzugt größer ist als der Spreizdurch
messer (14) des Spreizbereiches (13) des Spreizbolzens (2).
27. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die, bevorzugt abwechselnd angeordnete, Erweiterungs
bereiche (26) und Einformungen (30) aufweisende Außenkontur der Dübelhülse (4) wellenför
mig ausgebildet ist.
28. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Einformungen (30) und
den Erweiterungsbereichen (26) linear verlaufend ausgebildet sind und daß der Hülsendurch
messer (28) der Erweiterungsbereiche (26) im Verlauf einer Teillänge der Dübelhülse (4)
konstant ist.
29. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Einformungen (30) über eine Teil
länge der Dübelhülse (4) konstant ist.
30. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) einen Schlitz (33) besitzt, welcher zumin
dest über einen Teil einer Hülsenlänge (29) verläuft und parallel zur Mittelachse (11) ausgebil
det ist.
31. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) einen Schlitz (33) aufweist, welcher sich
zumindest über einen Teil der Hülsenlänge (29) erstreckt und einen wellenförmigen oder zacken
förmigen Verlauf aufweist.
32. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) im Verlauf einer Bolzenlänge (19)
mehrere voneinander durch eine Distanz beabstandete Spreizbereiche (13) aufweist, wobei die
Distanz in etwa einem, zwei benachbarte Erweiterungsbereiche (26) der Dübelhülse (4) distan
zierenden, Abstand entspricht.
33. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) einen Kopf (6) aufweist, welcher bei
spielsweise als Zylinderkopf, Senkkopf oder Sechskant ausgebildet ist.
34. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen dem Spreizbereich (13) und
dem Schaft (7) oder dem Kernteil (16) oder einem dem Spreizbolzen (2) entgegengesetzt zum
Kopf (6) begrenzenden Einführzapfen (17) kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
35. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) eine konzentrisch um die Mittelachse (11)
verlaufende Einführöffnung (21) aufweist, deren Innendurchmesser (22) größer ist als ein Ge
windedurchmesser des Einführzapfens (17).
36. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) im Bereich der Einführöffnung (21) mit
einem diese außen umgrenzenden Bund (45) versehen ist und sich im Anschluß an diesen ein
Zylinderteil (47) erstreckt, welcher Vorsprünge (46) aufweist, die eine Außenseite des Zylin
derteiles (47) in entgegengesetzter Richtung zur Mittelachse (11) überragen.
37. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) im Bereich des Schlitzes (33) in Richtung
der Mittelachse (11) des Spreizbolzens (2) abgekantete und winkelig verlaufende Endbereiche
(81) aufweist.
38. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche (81) über ihre Längserstreckung
bereichsweise gewindeartige Verzahnungen (85) aufweisen.
39. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) zumindest zwei über ihren Umfang
verteilte, winkelig zum Schlitz (33) und über die Längserstreckung der Dübelhülse (4)
bereichsweise angeordnete, nutförmige Einformungen (82) aufweist.
40. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die nutförmigen Einformungen (82) und die gewindeartigen
Verzahnungen (85) in Längsrichtung der Dübelhülse (4) zueinander versetzt angeordnet sind.
41. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die gewindeartigen Verzahnungen (85) parallel zur
Mittelachse (11) des Spreizbolzens (2) in Richtung der nutförmigen Einformungen (82) eine
sich verringernde Tiefe (98) aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT38596 | 1996-03-01 |
Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001066962A1 (de) * | 2000-03-09 | 2001-09-13 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg | Spreizdübel |
| ITTO20120036A1 (it) * | 2012-01-19 | 2013-07-20 | Illinois Tool Works | Tassello ad espansione controllata, vite e dispositivo di fissaggio ottenibile dagli stessi |
-
1997
- 1997-02-26 DE DE1997107604 patent/DE19707604A1/de not_active Withdrawn
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| US6715976B2 (en) | 2000-03-09 | 2004-04-06 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg | Expansion anchor |
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| CZ297882B6 (cs) * | 2000-03-09 | 2007-04-18 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg | Rozpínací kotva |
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