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DE19707604A1 - Befestigungsvorrichtung zur Halterung von Bauteilen - Google Patents

Befestigungsvorrichtung zur Halterung von Bauteilen

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Publication number
DE19707604A1
DE19707604A1 DE1997107604 DE19707604A DE19707604A1 DE 19707604 A1 DE19707604 A1 DE 19707604A1 DE 1997107604 DE1997107604 DE 1997107604 DE 19707604 A DE19707604 A DE 19707604A DE 19707604 A1 DE19707604 A1 DE 19707604A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening device
dowel sleeve
expansion
diameter
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997107604
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Anton Fuchs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE19707604A1 publication Critical patent/DE19707604A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/02Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose in one piece with protrusions or ridges on the shaft
    • F16B13/025Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose in one piece with protrusions or ridges on the shaft of rolled sheet material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/124Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting a threaded element, e.g. screw or bolt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung bestehend aus einem Spreizbolzen und ei­ ner Dübelhülse, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist.
Es sind bereits verschiedene Ausbildungen von dübelartigen Befestigungsvorrichtungen be­ kannt, welche sich, insbesondere in der Außenkontur und der Oberflächengestaltung der Dübelhülse und des Spreizbolzens, unterscheiden. Bei diesen Ausbildungen wurde versucht, die Haltekraft derartiger Befestigungsvorrichtungen, welche vorzugsweise in Mauerwerken bzw. in entsprechend ausgeführten Bohrungen angeordnet sind, zu erhöhen. Bei einer derart be­ kannten Befestigungsvorrichtung - gemäß DE 30 05 437 A1 - ist ein Spreizdübel, der in ein vorgebohrtes Loch in Mauerwerken eingeführt werden kann, im wesentlichen hohlzylinderför­ mig ausgebildet und weist an einem Teilbereich der Oberfläche radial angeordnete Eindrückun­ gen oder axial angeordnete Falzungen auf, welche den Durchmesser der Spreizhülse verrin­ gern. Weiters weist der Spreizdübel an seinem, der Aufnahmeöffnung für Spreizelemente wie Nägel, Schrauben etc. gegenüberliegenden Ende schlitzförmige Materialdurchtrennungen auf, welche durch das Einbringen derartiger Nägel, Schrauben etc. aufgeweitet werden. Nachteilig bei dieser Ausbildung ist, daß der Spreizdübel nur im Bereich der schlitzförmigen Material­ durchtrennung im Mauerwerk bzw. im Bohrloch aufgeweitet und verspreizt wird, wodurch die Haltekraft nur in einem kleinen Bereich wirkt und insbesondere der sich im Anschluß an die Aufnahmeöffnung erstreckende Bereich des Spreizdübels keine Verankerung erfährt. Das Spreizelement ist im Spreizdübel lediglich dann kraftschlüssig verankert, wenn die Wand den Spreizdübel im Bereich der Materialdurchtrennungen vollständig umgibt. Ist in diesem Bereich jedoch ein Hohlraum in der Wand, wie dies bei Hohlziegel oftmals der Fall ist, so reicht auch die durch das Spreizelement bewirkte Aufweitung des Spreizdübels nicht aus, um eine sichere Verankerung zu gewährleisten. Zusätzlich wirkt sich die auf reinen Formschluß beruhende Ver­ bindung zwischen dem Spreizelement und dem Spreizdübel nachteilig aus.
Bei einer weiters bekannten Ausbildung - gemäß DE 18 14 485 C3 - ist ein Befestigungsdübel gezeigt, welcher radiale Eindrückungen besitzt. Diese radialen Eindrückungen korrespondieren mit entsprechenden Erweiterungen bzw. Verjüngungen eines Spreizbolzens, der an seinem aus dem Mauerwerk herausragenden Endbereich ein Außengewinde aufweist. Soll nun der Befesti­ gungsdübel verspreizt werden, so wird mittels einer Mutter der Spreizbolzen relativ zum Be­ festigungsdübel bewegt, wodurch die erweiterten Bereiche des Spreizbolzens in den Bereich der Eindrückungen des Befestigungsdübels bewegt werden, wodurch dieser aufgeweitet und im Bohrloch verankert wird. Nachteilig ist bei dieser Ausbildung, daß drei Teile verwendet werden müssen (Befestigungsdübel, Spreizbolzen, Mutter), daß der Montage- und Fertigungsaufwand er­ höht wird. Auch ist das Fertigungsverfahren insofern sehr komplex, da der Befestigungsdübel um einen Spreizbolzen gerollt werden muß. Eine allfällige Demontage des Spreizbolzens vom Befestigungsdübel ist nicht möglich.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Erhöhung der Haltekraft der Dübel­ hülse in der Wand sowie des Spreizbolzens in der Dübelhülse zu erzielen und den Spreizbolzen von der Dübelhülse leicht demontierbar auszugestalten. Weiters soll der Fertigungs- und Mon­ tageaufwand minimiert werden. Auch soll die Möglichkeit geschaffen werden, die gesamte Befestigungsvorrichtung in vormontiertem Zustand in eine vorgefertigte Wandöffnung einzu­ bringen.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergege­ benen Merkmale gelöst. Der überraschende Vorteil dabei ist, daß der Spreizbolzen in der Dübelhülse fest verankert wird, wobei die Dübelhülse einen geringfügigen Einschraubweg des Spreizbolzens von diesem aufgeweitet und damit im Mauerwerk rasch verankert werden kann.
Vorteilhaft nach der Ausbildung gemäß Anspruch 2 ist ein wirtschaftliches und vereinfachtes Fertigungsverfahren, wodurch Großserien kostengünstig herzustellen sind.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung wie im Anspruch 3 beschrieben, wird die Anwendung von handelsüblich gewalzten Bandmaterial ermöglicht.
Durch die in den Ansprüchen 4 bis 10 beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen wird eine sichere und haltbare Verankerung der Befestigungsvorrichtung in einem Mauerwerk aus soge­ nannten Hohllochsteinen erreicht, da die Ankerkraft auf eine Vielzahl der Stege dieser Hohl­ lochsteine aufgeteilt und von diesen übernommen wird, wodurch die Einzelkräfte, die auf die Stege einwirken insgesamt reduziert werden und eine Zerstörung der Stege, die die Veranke­ rung in Frage stellen würde, wirkungsvoll vermieden wird.
Gemäß den vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 11 und 12 beschrieben, wird ein rascher und damit wirtschaftlicher Montagevorgang erreicht.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach den Ansprüchen 13 und 14, wodurch zusätzlich zu dem Rollvorgang für die Herstellung eines Gewindes auch ein Schneidvorgang möglich ist und da­ mit eine einfache Fertigung des Spreizbolzens erreicht wird.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung, wie im Anspruch 15 beschrieben, wird eine exakte Ab­ stimmung mit einer im Mauerwerk vorzusehenden Ankerbohrung möglich.
Vorteilhafte Weiterbildungen beschreiben auch die Ansprüche 16 bis 18, weil dadurch das für das Einschrauben erforderliche Gewinde aus den Spreizbereichen in den zylinderförmig ausge­ bildeten Schaftbereich verlagert und damit einer vereinfachte Herstellung erreicht wird.
Gemäß den Ansprüchen 19 und 20 entfällt eine Vorfertigung von Gewindeabschnitten in der Dübelhülse und damit ein kostenintensiver Fertigungsvorgang.
Gemäß den vorteilhaften Weiterbildungen nach den Ansprüchen 21 bis 24 wird das auf den Spreizbolzen bei der Verankerung aufzubringende Drehmoment reduziert und ein Mitdrehen der Dübelhülse im Mauerwerk wirkungsvoll verhindert.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 25, wodurch die Befestigungsvorrichtung eine sichere Verankerung, insbesondere in sogenannten Hohlblocksteinen in Verbindung mit den die Kammern derartiger Steine unterteilenden Stege, ausbildet.
Von Vorteil ist dabei eine Ausbildung nach Anspruch 26, wodurch bei geringfügiger Drehbe­ wegung des Spreizbolzens dessen Spreizbereich in einen Erweiterungsbereich der Dübelhülse eindringt und die Dübelhülse in ihre ursprüngliche Form zurückfedert.
Vorteilhaft ist eine Weiterbildung nach Anspruch 27, wodurch eine sehr wirtschaftliche Groß­ serienfertigung durch einfach zu gestaltende Werkzeugsätze erreicht wird.
Weiters ist eine Variante nach Anspruch 28 vorteilhaft, bei der der Anpreßdruck zwischen der Dübelhülse und dem Mauerwerk über einen bestimmten Teilbereich konstant gehalten und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß zumindest ein Erweiterungsbereich bei Anwendung der Dübelhülse in einem Hohlziegel mit einem Ziegelsteg verpreßt wird.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 29, bei welcher der Spreizdurchmesser des Spreizbolzens über einen größeren Teilabschnitt mit der Dübelhülse in Eingriff gebracht wer­ den kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Anspruch 30, wodurch der Fertigungsaufwand einer erfindungsgemäßen Dübelhülse minimiert wird.
Möglich ist aber auch eine Variante nach Anspruch 31, wodurch die elastische Verformung der Dübelhülse im Verlauf des Schlitzes an verschiedenen Umfangsbereichen stattfindet, und so eine einseitige Spannungseinleitung in die Dübelhülse vermieden wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante ist in Anspruch 32 beschrieben, wobei sämtliche Spreizbereiche des Spreizbolzens durch geringfügige Drehbewegung in die Erweitungsbereiche der Dübelhülse verbracht werden können und diese dadurch in ihre Ausgangslage zurückfedert.
Des weiteren ist eine Ausführung nach Anspruch 33 möglich, wodurch eine Montage des Spreizbolzens in der Dübelhülse in einfacher Weise durchgeführt werden kann.
Durch eine Weiterbildung nach Anspruch 34 wird eine bessere Zentrierung des Spreizbolzens beim Eintritt der Spreizbereiche in die Einformungsbereiche erreicht.
Weiters ist eine Weiterbildung nach Anspruch 35 möglich, bei welcher der Spreizbolzen ohne Drehbewegung in die Dübelhülse eingeführt werden kann.
Schließlich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 36 vorteilhaft, bei der ein vollständiges Versenken der Dübelhülse in einer Maueröffnung vermieden wird und eine zusätzliche Hal­ terung der Dübelhülse in der Maueröffnung erreicht wird.
Durch eine Weiterbildung nach Anspruch 37 wird eine bessere radiale Spreizwirkung der Dü­ belhülse in einer Bohrung erreicht.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach den Ansprüchen 38 und 39, wodurch eine gesi­ cherte zentrierte Führung des Spreizbolzens in der Dübelhülse beim Spreizvorgang bzw. beim Eindrehen des Spreizbolzens in die Dübelhülse erreicht wird.
Durch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 40 und 41 wird eine maximale Spreizwirkung der Dübelhülse in der Bohrung erreicht.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen dargestell­ ten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung bestehend aus einem Spreizbolzen und einer in einer Wand angeordneten Dübelhülse, teilweise geschnitten, in der Sei­ tenansicht;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung im in eine Montagebohrung einge­ setzten Zustand, teilweise geschnitten, in der Seitenansicht;
Fig. 3 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung im montierten und aufgespreizten Zustand der Dübelhülse;
Fig. 4 eine andere Variante der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung bestehend aus einem Spreizbolzen und einer Dübelhülse, teilweise geschnitten, in der Seiten­ ansicht;
Fig. 5 eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen Dübelhülse, geschnitten, in der Sei­ tenansicht;
Fig. 6 eine andere Variante einer erfindungsgemäßen Dübelhülse, geschnitten, in der Sei­ tenansicht;
Fig. 7 die erfindungsgemäße Dübelhülse, geschnitten gemäß den Linien VII-VII in Fig. 6;
Fig. 8 eine andere Ausführung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung in An­ sicht;
Fig. 9 die Befestigungsvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 die Befestigungsvorrichtung, geschnitten gemäß den Linien X-X in Fig. 9;
Fig. 11 eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung, im Schnitt mit der Dübelhülse im ungespreizten Zustand;
Fig. 12 die Befestigungsvorrichtung nach Fig. 11 mit der Dübelhülse im gespreizten Zu­ stand;
Fig. 13 eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrich­ tung, im Schnitt gemäß den Linien XIII-XIII in Fig. 14, in ungespreiztem Zustand;
Fig. 14 die Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung nach Fig. 13, geschnitten gemäß den Linien XIV-XIV in Fig. 13;
Fig. 15 die Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung nach Fig. 13, geschnitten gemäß den Linien XV-XV in Fig. 16, im gespreizten Zustand;
Fig. 16 die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung nach Fig. 15, geschnitten gemäß den Linien XV-XV in Fig. 16.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Befestigungsvorrichtung 1 gezeigt, welches aus einem Spreizbolzen 2 und einer in einer Wand 3, welche beispielsweise aus Ziegeln, Gipskartonplatten, Holz oder Beton aufgebaut ist, angeordneten Dübelhülse 4. Der Spreizbolzen 2 und die Dübelhülse 4 sind dabei in einem demontierten Zustand dargestellt. Diese ist in einer konzentrischen Bohrung 5 der Wand 3 angeordnet bzw. eingeführt. Der Spreizbolzen 2 weist an einem der Dübelhülse 4 entgegengesetzten Endbereich einen Kopf 6 auf. Dieser kann in Form eines dargestellten Senk­ kopfes ausgebildet sein. Es sind jedoch auch sämtliche möglichen Kopfausbildungen, wie beispielsweise Sechskant, Zylinderkopf mit Innensechskant, Zylinderkopf mit Kreuzschlitz, Zylinderkopf mit Schlitz, Senkkopf mit Kreuzschlitz etc., möglich.
Im Anschluß an den Kopf 6 weist der Spreizbolzen 2 einen Schaft 7 auf. Der Schaft 7 kann sowohl als glatter Schaft mit einem Schaftdurchmesser 8 ausgebildet, als auch mit einem Ge­ winde versehen sein, wobei der Schaftdurchmesser 8, beispielsweise größer als ein Gewinde­ durchmesser 9 des Gewindes ist. Im Zentrum des Schaftdurchmessers 8 bzw. des konzentrisch zu diesem verlaufenden Gewindedurchmessers 9 verläuft parallel zu einer Schaftoberfläche 10 eine Mittelachse 11.
Im Anschluß an den Schaft 7, welcher durch eine Schaftlänge 12 begrenzt wird, befindet sich mindestens ein konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufender Spreizbereich 13, welcher ei­ nen Spreizdurchmesser 14 besitzt, der bevorzugt größer ist als der Schaftdurchmesser 8 bzw. der Gewindedurchmesser 9. Der Spreizbereich 13 ist bevorzugt mit einem Spreizgewinde 15 versehen, dessen Außendurchmesser gleich dem Spreizdurchmesser 14 ist. Möglich ist aber auch den Spreizbereich 13 mit einer glatten Oberfläche zu versehen. Die Übergangsbereiche vom Spreizbereich 13 zum Schaft 10 bzw. zu einem zwischen zwei Spreizbereichen 13 liegen­ den Kernteil 16 bzw. zu einem entgegengesetzt zum Kopf 6 den Spreizbolzen 2 begrenzenden Einführzapfen 17 ist bevorzugt kegelstumpfförmig mit einer Fase 18 ausgebildet. Die Fase 18, welche dem Kopf 6 zugewandt ist, verläuft in einem Winkel zur Mittelachse 11, welcher bevor­ zugt größer ist als jener der dem Einführzapfen 17 zugewandten Fase 18.
Die Kernteile 16 bzw. der Einführzapfen 17 können so wie der Schaft 7 mit einer glatten Ober­ fläche als auch mit einem Gewinde versehen sein. Eine Bolzenlänge 19 des Spreizbolzens 2 wird begrenzt durch den Kopf 6 und einer diesem abgewandten Stirnfläche 20 des Einführza­ pfens 17. Sowohl der Schaft 7 als auch der Kernteil 16 und der Einführzapfen 17 sind bevorzugt zylindrisch ausgebildet.
Die Dübelhülse 4, welche ebenfalls konzentrisch um die Mittelachse 11 verläuft, besitzt eine dem Spreizbolzen 2 zugewandte Einführöffnung 21 mit einem Innendurchmesser 22 und einem konzentrisch zu diesem um eine Wandstärke 23 distanzierten Außendurchmesser 24. Dieser ist über eine Teillänge 25, welche parallel zur Mittelachse 11 von der Einführöffnung 21 in entge­ gengesetzter Richtung zum Spreizbolzen 2 gemessen wird, in etwa maßlich konstant und setzt sich in einem Erweiterungsbereich 26 fort. Dieser verläuft zunächst in Richtung eines der Ein­ führöffnung 21 gegenüberliegend angeordneten Endstückes 27 der Dübelhülse 4, sich konzen­ trisch um die Mittelachse 11 erweiternd. Bei Erreichen eines den Erweiterungsbereich 26 außen umgrenzenden konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufenden Hülsendurchmessers 28, wel­ cher den größten Durchmesser der Dübelhülse 4 bildet, verläuft der Erweiterungsbereich 26 in Richtung des Endstückes 27, sich konzentrisch um die Mittelachse 11 verjüngend, bis der Au­ ßendurchmesser 24 wieder erreicht ist. Ein Innendurchmesser des Erweiterungsbereiches 26, welcher durch den Hülsendurchmesser 28 vermindert um die doppelte Wandstärke 23 gebildet wird, ist bevorzugt größer als der Spreizdurchmesser 14 des Spreizbereiches 13. Der Verlauf der Außenkontur des Erweiterungsbereiches 26, d. h. vom Außendurchmesser 24 zum Hülsen­ durchmesser 28 und wieder zum Außendurchmesser 24, ist bevorzugt in Form einer Schwin­ gung ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, diesen so auszubilden, daß ein linearer Anstieg vom Außendurchmesser 24 zum Hülsendurchmesser 28 verwirklicht wird und daß der Hülsen­ durchmesser 28 über einen bestimmten Längenbereich konstant gehalten wird, um dann wieder linear zum Außendurchmesser 24 abzufallen.
Die Dübelhülse 4 kann im Verlauf einer diese außen begrenzende, parallel zur Mittelachse 11 verlaufende Hülsenlänge 29 einen oder mehrere Erweiterungsbereiche 26 aufweisen. Eine zwi­ schen zwei Erweiterungsbereichen 26 befindliche Einformung 30 wird, wie bereits ausgeführt, durch den Außendurchmesser 24 konzentrisch um die Mittelachse 11 begrenzt. Dieser wird vorzugsweise über eine parallel zur Mittelachse 11 verlaufenden Teillänge konstant gehalten. Weiters weist die Einformung 30 den Innendurchmesser 22 auf, welcher ebenfalls konzentrisch zum Außendurchmesser 24 um die Wandstärke 23 in Richtung der Mittelachse 11 distanziert verläuft. Die Dübelhülse 4 weist in ihren vom Innendurchmesser 22 begrenzten Teilbereichen Gewindeabschnitte 31 mit einem Innengewinde auf, welches einen Gewindedurchmesser 32 besitzt. Die der Mittelachse 11 zugewandte Oberfläche der Erweiterungsbereiche 26 besitzen keine Gewindeabschnitte 31. Der Gewindedurchmesser 32 korrespondiert mit dem Gewinde­ durchmesser 9 des Spreizbolzens 2.
Das elastische Auffedern der Dübelhülse 4 wird durch einen beispielsweise parallel zur Mittel­ achse 11 über die gesamte Hülsenlänge 29 verlaufenden Schlitz 33 erreicht.
Wie nun besser aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird durch das Einschrauben des Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4 ein Gegenstand 34, wie z. B. ein Profil, mittels einer durch den Kopf 6 gebil­ deten Spannfläche 35 an die Wand 3 angepreßt und damit befestigt. Die Verwendung einer derartigen Befestigungsvorrichtung 1 ist insbesondere bei einer Wand 3 von Vorteil, welche aus Hohlziegel 36 gebildet ist. Da ein derartiger Hohlziegel 36 Hohlräume 37 besitzt, ist es mit herkömmlichen Befestigungsvorrichtungen schwierig, einen sicheren Halt eines Dübels zu er­ reichen, da dieser lediglich in Bereichen von Ziegelstegen 38 zu verwirklichen ist. Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 wird dies durch die Erweitungsbereiche 26 und Einformungen 30 der Dübelhülse 4 bzw. durch Spreizbereiche 13 und Kernteile 16 des Spreiz­ bolzens 2 erreicht.
Die Bohrung 5, welche in der Wand 3 angeordnet ist, besitzt einen konzentrisch um die Mittel­ achse 11 verlaufenden Bohrungsdurchmesser 39. Dieser wird in günstiger Weise so dimensio­ niert, daß er in einem Bereich zwischen dem Außendurchmesser 24 und dem Hülsendurchmes­ ser 28 liegt. Die Dübelhülse 4 kann aufgrund ihrer elastischen Verformbarkeit nun in die Bohrung 5 eingeführt werden und verspreizt sich in dieser bewegungsfest. Wird nun der Spreiz­ bolzen 2 wie bereits beschrieben in die Dübelhülse 4 eingeschraubt, so federt diese in ent­ gegengesetzter Richtung zur Mittelachse 11 auseinander und verpreßt sich in der Bohrung 5 der Ziegelstege 38. Durch die Anordnung mehrerer Erweiterungsbereiche 26 wird gewährleistet, daß zumindest ein Erweiterungsbereich 26 mit einem Ziegelsteg 38 verpreßt wird. Eine De­ montage des Spreizbolzens 2 läßt sich durch entgegengesetzte Drehbewegung leicht durch Herausschrauben durchführen.
Eine weitere Ausbildung einer Befestigungsvorrichtung 1 ist in Fig. 4 gezeigt. Der Spreizbol­ zen 2 besitzt an einem Ende einen Kopf 6, welcher in Form eines Sechskantes ausgebildet ist, an welchem in Richtung einer den Spreizbolzen 2 entgegengesetzt zum Kopf 6 bzw. die Bol­ zenlänge 19 begrenzenden Spitze 40 der Schaft 7 anschließt. Dieser kann, wie gezeigt, ohne Gewinde versehen sein. Im Anschluß an den Schaft 7 erstreckt sich ein Gewindeteil 41 in Rich­ tung der Spitze 40. Dieser konzentrisch zur Mittelachse 11 verlaufende Gewindeteil 41 ist zylindrisch ausgebildet und weist das Spreizgewinde 15 mit dem Spreizdurchmesser 14 auf. Das Spreizgewinde 15 erstreckt sich im Anschluß an den Schaft 7 in Richtung der Spitze 40 und endet an einer Gewindekante 42, an welche ein vorzugsweise kegelstumpfförmiger Zen­ trierbereich 43 anschließt. Der Spreizbolzen 2 kann jedoch auch so ausgebildet sein, daß das Spreizgewinde 15 einerseits bis zum Kopf 6 reicht, wodurch der glatte Schaft 7 entfällt und an­ dererseits ohne Zentrierbereich 43 bis zur Spitze 40 reicht. Der Zentrierbereich 43 weist beispielsweise ebenfalls ein Gewinde auf. Die Dübelhülse 4 besitzt einen oder mehrere Erwei­ terungsbereiche 26 sowie eine oder mehrere Einformungen 30. Die Erweiterungsbereiche 26 werden durch den Hülsendurchmesser 28, der konzentrisch zur Mittelachse 11 verläuft, außen umgrenzt. Dieser ist geringfügig kleiner als der Bohrungsdurchmesser 39 der Bohrung 5, wel­ che bei dieser Ausführungsvariante beispielsweise in einer aus Beton hergestellten Wand 3 angeordnet ist. In den der Mittelachse 11 zugewandten Bereichen der Einformungen 30 befin­ den sich wiederum Gewindeabschnitte 31 mit Gewindedurchmessern 32. Der der Einführ­ öffnung 21 der Dübelhülse 4 benachbart liegende Bereich mit der Teillänge 25 weist an seiner konzentrisch zur Mittelachse 11 verlaufenden Innenfläche 44 kein Gewinde auf und wird durch den Innendurchmesser 22 begrenzt, welcher in etwa dem Hülsendurchmesser 28 vermindert um die Wandstärke 23 entspricht. Der Schlitz 33 der Dübelhülse 4 verläuft bei dieser Ausbildung nicht parallel zur Mittelachse 11, sondern wellenförmig. Es ist jedoch auch möglich, diesen zackenförmig auszubilden. Weiters kann der Schlitz 33 ein- oder mehrteilig ausgebildet sein, so daß er nur über Teile der Bolzenlänge 19 verläuft. Soll nun der Spreizbolzen 2 in der Dübel­ hülse 4 verankert werden, so wird er in die Einführöffnung 21 geschoben. Nach Überwinden der ohne Innengewinde ausgebildeten Teillänge 25 beginnt der Spreizbolzen 2 mit dem Zen­ trierbereich 43 im ersten Gewindeabschnitt 31, welcher der Einführöffnung 21 benachbar ist, einzugreifen und die Dübelhülse 4 bzw. den Schlitz 33 aufzuweiten. Erreicht der Spreizbolzen 2 mit seiner Gewindekante 42 den Gewindeabschnitt 31, so weist der Hülsendurchmesser 28 sein größte Weite auf und werden die Erweiterungsbereiche 26 in der Bohrung 5 verspreizt. Der Spreizbolzen 2 kann nun mittels seines Spreizgewindes 15 vollständig in die Dübelhülse 4 eingeschraubt werden und der Gegenstand 34 durch den Kopf 6 an die Wand 3 angepreßt wer­ den.
In der Fig. 5 ist eine andere Variante der Dübelhülse 4 gezeigt, welche einen bevorzugt konzen­ trisch um die Mittelachse 11 verlaufenden beispielsweise kreisförmig ausgebildeten, die Ein­ führöffnung 21 außen umfassenden Bund 45 besitzt. Der im Anschluß an den Bund 45 sich über die Teillänge 25 in Richtung des Endstückes 27 erstreckende zylindrische Bereich der Dü­ belhülse 4 besitzt angeformte, angeklebte, angeschweißte, angesteckte oder angelötete nasen­ förmige Vorsprünge 46, welche den Außendurchmesser 24 in entgegengesetzter Richtung zur Mittelachse 11 überragen. Diese dienen ebenso wie die Erweiterungsbereiche 26 zur Aufnahme von Haltekräften. Die Erweiterungsbereich 26 sind dabei so ausgebildet, daß sie den Außen­ durchmesser 24 zackenförmig überragen und konzentrisch zur Mittelachse 11 den Hülsen­ durchmesser 28 begrenzen. Insbesondere verläuft die Außenkontur eines Erweiterungsberei­ ches 26 linear vom Außendurchmesser 24 zum Hülsendurchmesser 28 und wieder linear zum Außendurchmesser 24 der Einformung 30, wodurch eine zackenförmige Außenkontur erreicht wird. Die Gewindeabschnitte 31, welche an der der Mittelachse 11 zugewandten Innenseite der Einformungen 30 verlaufen, sind bereichsweise parallel zur Mittelachse 11.
Eine weitere Variante der Dübelhülse 4 ist in den gemeinsam beschriebenen Fig. 6 und 7 ge­ zeigt. Die Dübelhülse 4 besitzt einen sich von der Einführöffnung 21 um die Teillänge 25 in Richtung des Endstückes 27 erstreckenden, konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufenden Zylinderteil 47, welcher durch den Hülsendurchmesser 28 außen umgrenzt wird. Im Anschluß an den Zylinderteil 47 weist die Dübelhülse 4 einen Einformungsbereich 48 auf. Dieser besteht aus beispielsweise drei in Umfangsrichtung zueinander versetzten Einformungen 30, welche als axial und parallel zur Mittelachse 11 verlaufende, eine Länge 49 aufweisende Nuten 50 ausge­ bildet sind. Diese besitzen einen in einer rechtwinkelig zur Mittelachse 11 liegenden Quer­ schnittsebene, konkaven Verlauf, welcher symmetrisch zu einer in Richtung der Mittelachse 11 verlaufenden Symmetrieebene 51 ist. Die Symmetrieebenen 51 der Nuten 50 sind in Umfangs­ richtung durch einen Winkel 52 voneinander distanziert.
Durch die der Mittelachse 11 zugewandten Innenseiten der Nuten 50 wird ein konzentrisch um die Mittelachse 11 verlaufender imaginärer Hüllzylinder 53 mit einem Zylinderdurchmesser 54 begrenzt.
Die Nuten 50 besitzen an den der Mittelachse 11 zugewandten Innenseiten Gewindeabschnitte 31, deren Kerndurchmesser dem Zylinderdurchmesser 54 entsprechen. Die Dübelhülse 4 kann in ihrem weiteren Verlauf der Hülsenlänge 29 mehrere Einformungsbereiche 48 aufweisen, welche jeweils aus mehreren in Umfangsrichtung zueinander versetzten Nuten 50 bestehen. Die Nuten 50 der Einformungsbereiche 48 können symmetrisch um die Symmetrieebenen 51 ver­ laufen. Es ist jedoch auch möglich, daß die Nuten 50 eines Einformungsbereiches 48 in Um­ fangsrichtung in Bezug auf Nuten 50 eines anderen Einformungsbereiches 48 versetzt sind. Das Endstück 27 ist beispielsweise so geformt, daß es in Richtung der Mittelachse 11 einen verjün­ genden Verlauf aufweist, wodurch das Einführen in eine Bohrung 5 erleichtert wird.
Die Nuten 50 bewirken auch einen Verdrehschutz, der sofort nach einem geringfügigen Auf­ weitvorgang der Dübelhülse 4 einsetzt. Dabei verbeißen sich die Flanken der Nuten 50 im Mauerwerk und verhindern so wirkungsvoll ein Mitdrehen der Dübelhülse 4 beim weiteren Einschrauben des Spreizbolzens.
In den Fig. 8 bis 10 ist eine andere Ausführung der Befestigungsvorrichtung 1, bestehend aus dem Spreizbolzen 2 und der Dübelhülse 4, gezeigt. Die Dübelhülse 4 ist über eine gesamte Länge 55 mit dem Schlitz 33 versehen und besteht vorteilhaft aus einem rohrförmig eingeroll­ tem Blechzuschnitt 56. An ihrem Umfang weist die Dübelhülse 4, über einen Teilbereich der Länge 55 in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufend nutenförmige Einprägungen 57 auf. Diese Einprägungen 57 sind zumindest diametral gegenüber liegend angeordnet, bevorzugt je­ doch mit einem Zentrumswinkel 58 von 120° zueinander versetzt. In Längsabschnitten 59, 60, 61, in denen diese Einprägungen 57 angeordnet sind, ist ein Innendurchmesser 62 kleiner als in den Übergangsbereichen 63, 64 und in einem dem Kopf 6 des Spreizbolzens 2 zugewandten, zylinderförmigen, eine Einführöffnung 65 für den Spreizbolzen 2 aufweisenden Endbereich 66 der Dübelhülse 4, indem ein Innendurchmesser 67 geringfügig größer ist als ein Durchmesser 68 des dem Kopf 6 zugewandten Schaftbereiches 69 des Spreizbolzens 2.
Durch diese Ausbildung wird eine innere Hüllfläche 70 der Dübelhülse 4 erreicht, die in Rich­ tung der Längserstreckung abwechselnd Einschnürungsbereiche und Erweiterungsbereiche aufweisen.
Der Spreizbolzen 2, dessen Kopf 6 mit einem zylinderförmig umlaufenden Zentrierring 71 ver­ sehen ist, weist weiters den zylinderförmigen Schaftbereich 69 auf und weiters in Richtung der Längserstreckung die voneinander beabstandeten Spreizbereiche 13, die mit einem Außenge­ winde 72 versehen sind. Ein Außendurchmesser 73 dieser Außengewinde 72 entspricht dabei in etwa dem Innendurchmesser 67 der Dübelhülse 4. In Übergangsbereichen 74, 75 zwischen den Spreizbereichen 13 ist ein Durchmesser 76 des Spreizbolzens 2 in etwa gleich dem Innendurch­ messer 62 der Dübelhülse 4 im Bereich der Einprägungen 57. Der Außendurchmesser 73 der Außengewinde 72 ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser 67 der Dübelhülse 4 im Be­ reich der Einführöffnung 65 und den Übergangsbereichen 74, 75.
Das Außengewinde 72 ist bevorzugt als spitzwinkeliges, selbstschneidendes Gewinde ausgebil­ det, wobei ein Flankenwinkel des Gewindes kleiner 25°, bevorzugt kleiner 15°, ist. Des weiteren ist eine Ausbildung als eingängiges Gewinde mit einer Steigung zwischen 1 mm und 2,5 mm, bevorzugt 1,5 mm, vorgesehen. Die Übergangsbereiche 74, 75 zwischen den Spreizbe­ reichen 13 des Spreizbolzens 2 können dabei gewindelos, aber auch mit Gewinde versehen sein.
Die Befestigungsvorrichtung 1 wird im vormontierten Zustand, bei der der Spreizbolzen 2 in der Dübelhülse 4 eingesetzt ist, geliefert. Dabei befinden sich die Spreizbereiche 13 des Spreiz­ bolzens 2 nicht in Eingriff mit den Einprägungen 57. Für die Verankerung in einem Mauer­ werk, in dem ein Ankerloch vorgefertigt ist und in das die Befestigungsvorrichtung 1 eingeführt wird, ist daher nur ein kurzer Einschraubweg erforderlich, um die Spreizbereiche 13 in den Be­ reich der Einprägungen 57 zu verlagern. Durch das selbstschneidende Gewinde erfolgt dabei die Bildung des Gegengewindes in der Dübelhülse 4 und gleichzeitig das Aufspreizen dieser. Durch die mehrfache Wellung, die die Dübelhülse 4 aufweist, kommt es zu einer festen Veran­ kerung auch bei sogenannten Hohllochsteinen und zu einer gleichmäßigen Verteilung der Ankerkräfte auf mehrere Stege dieser Hohllochsteine. Dies gewährleistet einen sicheren Halt und verhindert die Zerstörung der Stege.
In den Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausbildung der Befestigungsvorrichtung 1 gezeigt. Bei dieser Ausbildung weist der Spreizbolzen 2 in seinem dem Kopf 6 zugewandten Schaftbereich 69, der zylinderförmig ausgebildet ist, ein Außengewinde 77 auf, das mit einem Innengewinde 78 der Dübelhülse 4 zusammen wirkt. Im Anschluß an den Schaftbereich 69 mit dem Außenge­ winde 77 sind in hintereinander angeordneten Längsabschnitten am Spreizbolzen 2 die Spreiz­ bereiche 13 angeordnet, die in Form von tonnenförmigen Ausbauchungen ausgebildet sind. Die Dübelhülse 4 ist in diesem Bereich, der mit den Spreizbereichen 13 zusammen wirkt, wellrohr­ artig ausgebildet. Dabei entspricht die Innere Hüllfläche 70 der Dübelhülse 4 in etwa einer äußeren Umhüllungsfläche 79 des Spreizbolzens 2.
Zweckmäßig ist bei der Ausbildung der Dübelhülse 4 in dem der Einführöffnung 65 zugewand­ ten Endbereich 66, der mit dem Innengewinde 78 versehen ist, in Richtung der Längserstreckung verlaufende diametral gegenüber liegende Einprägungen 80 vorzusehen oder mehrere dieser Einprägungen 80 am Umfang gleichmäßig verteilt, wie bereits in den vorherge­ henden Figuren beschrieben, anzuordnen.
Die Dübelhülse 4 weist darüber hinaus über die Länge 55 verlaufend den Schlitz 33 auf. Damit wird eine wirkungsvolle Aufspreizung und damit Verankerung erreicht, ermöglicht aber auch eine sehr kostengünstige Fertigung einer derartigen Dübelhülse durch Einrollen eines Abschnit­ tes eines standardmäßigen Blechbandes. Auch die Herstellung des Spreizbolzens 2 ist bei dieser Ausführungsvariante kostengünstig durchführbar, da das Außengewinde 77 im zylinderförmig­ en Schaftbereich 69 vorgesehen ist und die Spreizbereiche 13 bzw. die insgesamt sphärisch gekrümmten Oberflächenbereiche des Spreizbolzens 2 eine glatte Oberflächenbeschaffenheit aufweisen.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 13 und 14 ist eine weitere Ausführungsvariante der Befe­ stigungsvorrichtung 1 bestehend aus dem Spreizbolzen 2 und der Dübelhülse 4 gezeigt, wobei für dieselben Teile dieselben Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Figuren verwendet werden.
Die Dübelhülse 4 besteht vorteilhafterweise wiederum aus dem rohrförmig eingerollten Blech­ zuschnitt 56, wobei die Dübelhülse 4 über ihre gesamte Länge 55 eine gleiche Wandstärke 23 aufweisen kann. Über die gesamte Länge 55 der Dübelhülse 4 verläuft der parallel zur Mittel­ achse 11 ausgerichtete Schlitz 33, wobei dem Schlitz 33 zugewandte Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 winkelig in Richtung der Mittelachse 11 des Spreizbolzens 2 verlaufen bzw. ab­ gekantet sind. Durch die Ausbildung dieses Schlitzes 33 in der Dübelhülse 4 wird ein Aufspreizen derselben durch Eindrehen des Spreizbolzens 2 ermöglicht.
Weiters weist die Dübelhülse 4 zumindest zwei an ihrem Umfang verteilte, nutförmige Einfor­ mungen 82 auf, welche mit dem Schlitz 33 einen Winkel 83 von 90° bis 180°, vorzugsweise jedoch 120° einschließen. Die Einformungen 82 sind bereichsweise auf der Längserstreckung der Dübelhülse 4 angeordnet, wobei deren Länge einem Teil der gesamten Längserstreckung der Dübelhülse 4 entspricht und zumindest zwei Einformungen 82 über die gesamte Längs­ erstreckung der Dübelhülse 4 angeordnet sind. Durch diese vorteilhafte Ausbildung der Dübelhülse 4 wird erreicht, daß die Befestigungsvorrichtung 1 zentriert in der Bohrung ange­ ordnet ist und so ein Verkanten beim Eindrehen des Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4 vermieden wird.
Der Spreizbolzen 2 weist wiederum den Kopf 6, welcher beispielsweise als Zylinderkopf, Senkkopf oder Sechskant ausgebildet ist, und den Schaft 7 auf, wobei der Schaft 7 durch die Spreizbereiche 13 in mehrere Schaftbereiche 69 unterteilt ist. Weiters ist die Querschnittsform des Spreizbolzens 2 in den einzelnen Schaftbereichen 69 bzw. in den Spreizbereichen 13 kreis­ rund, wodurch ein zentriertes Eindrehen des Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4 ermöglicht wird. Die Spreizbereiche 13 weisen ein Gewinde 84 auf, welches im ungespreizten Zustand der Dübelhülse 4 bereichsweise in eine in den Endbereichen 81 der Dübelhülse 4 eingeformte, ge­ windeartige Verzahnung 85, welche der Form des Gewindes 84 angepaßt ist, eingreift. Weiters liegt eine Innenfläche 86 der Einformung 82 in dieser Stellung an der Schaftoberfläche 10 an, wodurch eine gesicherte Halterung bzw. eine gesicherte, zentrierte Führung des Spreizbolzens 2 in der Dübelhülse 4 gewährleistet ist.
Durch die gewindeartige Verzahnung 85 in den dem Schlitz 33 zugewandten Endbereichen 81 der Dübelhülse 4 wird erreicht, daß die Gewindegänge des Gewindes 84 vollständig in die End­ bereiche 81 eingreifen und dadurch die Schachtoberfläche 10 an Kontaktflächen 86′ der End­ bereiche 81 zur Anlage kommt. Der Spreizbolzen 2 weist im Verlauf der Bolzenlänge 19 meh­ rere voneinander durch eine Distanz beabstandete Spreizbereiche 13 auf, wobei die Distanz in etwa einem Abstand zwischen zwei gewindeartigen Verzahnungen 85 bzw. zwischen zwei nutförmigen Einformungen 82 entspricht.
Die nutförmigen Einformungen 82 in der Dübelhülse 4 und die gewindeartigen Verzahnungen 85 in den Endbereichen 81 sind bereichsweise über die Längserstreckung der Dübelhülse 4 an­ geordnet. Die nutförmigen Einformungen 82 sind über den Umfang der Dübelhülse 4 winkelig zum Schlitz 33 verteilt angeordnet. Hierzu sei noch festgehalten, daß die nutförmigen Einfor­ mungen 82 und die gewindeartigen Verzahnungen 85 in Längsrichtung der Dübelhülse 4 ver­ setzt angeordnet sind, wodurch der ungespreizte bzw. der gespreizte Zustand der Dübelhülse 4 erreicht wird.
Die nutförmigen Einformungen 82 sind nun derart ausgeführt, daß ein dem Kopf 6 des Spreiz­ bolzens 2 zugewandter Bereich 87 geneigt in Richtung der Mittelachse 11 verläuft und mit dieser einen Winkel 88 einschließt.
Weiters verläuft der dem Kopf 6 des Spreizbolzens 2 abgewandte Bereich 89 der nutförmigen Einformung 82 ebenfalls zur Mittelachse 11 geneigt und schließt mit dieser einen Winkel 90 ein. Wie der Darstellung der Fig. 13 zu entnehmen ist, ist der Winkel 90 zwischen dem Bereich 89 und der Mittelachse 11 größer ausgebildet als der Winkel 88 zwischen dem Bereich 87 und der Mittelachse 11. Durch diese Ausbildung ergibt sich der Vorteil, daß ein Eindrehen des Spreizbolzens 2 in die Dübelhülse 4 entlang des Bereiches 87 leichter bzw. mit geringerem Kraftaufwand möglich ist als ein Ausdrehen des Spreizbolzens 2 bzw. ein Bewegen des Spreiz­ bereiches 13 entlang des Bereiches 89, wodurch ein sicherer Halt der Befestigungsvorrichtung 1 bzw. ein ungewolltes, selbsttätiges Lösen des Spreizbolzens 2 aus der Dübelhülse 4 gesichert vermieden wird.
Weiters weist der Schaft 7 des Spreizbolzens 2 einen Durchmesser 91 auf, welcher in etwa gleich groß einem Durchmesser 92 eines die Innenflächen 86 der nutförmigen Einformungen 82 und die Innenflächen 86 der Endbereiche 81 berührenden Hüllkreises 93 ist, wodurch eine gesicherte Aufnahme und eine zentrierte Führung des Spreizbolzens 2 in der Dübelhülse 4 ge­ währleistet ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Dübelhülse 4 sind keine über eine Hülsenoberfläche 94 vorspringende Bauteile notwendig, wodurch ein leichtes Einbringen in eine Bohrung, bei der der Durchmesser in etwa einem Hülsendurchmesser 95 entspricht, ermöglicht wird. Weiters sei festgehalten, daß die Materialien der Dübelhülse 4 und des Spreizbolzens 2 eine un­ terschiedliche Härte aufweisen, wobei von Vorteil ist, wenn das Material der Dübelhülse 4 eine geringere Härte aufweist als die Härte des Spreizbolzens 2. Durch diese vorteilhafte Wahl der einzelnen Materialien wird ermöglicht, daß der Spreizbolzen 2 beim Eindrehen in die Dübel­ hülse 4 durch sein Gewinde 84 in die Einformungen 82 selbsttätig ein Gewinde einschneidet, wodurch für die Befestigungsvorrichtung 1 noch höhere Auszugswerte erreicht werden können.
Da eine derartig ausgeführte Befestigungsvorrichtung 1 mit bereits in der Dübelhülse 4 vor­ montierten Spreizbolzen 2 geliefert wird, läßt sich im Einsatzfall eine kurze Einschraubtiefe und eine daraus resultierende, kurze Montagezeit eines Bauteils erreichen. Durch diese Vor­ montage kann auch auf eine einzelne Verpackung des Spreizbolzens 2 bzw. der Dübelhülsen 4 verzichtet werden und selbstverständlich wird dadurch auch die Montagezeit eines Endverbrau­ chers stark reduziert.
Durch die mehrfache Anordnung der nutförmigen Einformungen 82 in Längsrichtung der Dü­ belhülse 4 bzw. der Spreizbereiche 13 am Spreizbolzen 2 wird eine ziegelschonende Mehr­ fachexpansion erreicht bzw. wird durch diese Ausbildung eine Anwendung dieser Befesti­ gungsvorrichtung 1 in Hohlraumziegeln ermöglicht. Auf der Hülsenoberfläche 94 der Dübel­ hülse 4 kann natürlich selbstverständlich auch im gesamten Expansionsbereich ein Präge- bzw. Kordelmuster aufgedrückt bzw. aufgestanzt sein, wodurch sich die Dübelhülse 4 nach erfolgter Expansion stärker in die sie umgebende Bohrung einpreßt und sich dadurch wesentlich verbes­ serte Auszugswerte erreichen lassen bzw. wesentlich höhere Auszugskräfte aufgenommen werden können.
Die abgewinkelten Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 verlaufen geneigt in Richtung der Mittel­ achse 11 des Spreizbolzens 2 und schließen mit einer zur Mittelachse 11 parallel verlaufenden Ebene 96 einen Winkel 97 ein, wobei dieser Winkel 97 bevorzugt als spitzer Winkel, insbeson­ dere von 10° bis 80° ausgebildet ist. Der überraschende Vorteil dieser Endbereiche 81 liegt darin, daß durch eine beliebige Ausführung des Winkels 97 die Expansion der Dübelhülse 4 reguliert bzw. angepaßt werden kann. So ist, je geringer der Winkel 97 ausgeführt ist, die Ex­ pansion größer und je größer der Winkel 97 ausgeführt ist, umso geringer ist die Expansion. Durch diese vorteilhafte Ausbildung der Dübelhülse 4 bzw. der Winkel 97 der Endbereiche 81 lassen sich für verschiedene Anwendungsgebiete angepaßte Dübelhülsen 4 bzw. Befestigungs­ vorrichtungen 1 bereitstellen, bei denen die mögliche Expansion auf die Ausbildung des Ma­ terials, in das die Befestigungsvorrichtung 1 eingesetzt wird, abgestimmt ist.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 15 und 16 ist die Befestigungsvorrichtung 1 mit einer im gespreizten Zustand dargestellten Dübelhülse 4 gezeigt.
In dieser Darstellung wurde nun der Spreizbolzen 2 vollständig in die Dübelhülse 4 einge­ schraubt, so daß die Spreizbereiche 13 des Spreizbolzens 2 mit den nutförmigen Einformungen 82 der Dübelhülse 4 in Eingriff stehen. In ungespreizter Stellung der Befestigungsvorrichtung 1 greift das Gewinde 84 in die Verzahnung 85 der Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 ein und wird bei Aufbringen einer Drehbewegung durch diese Verzahnung 85 in Richtung der Einformungen 82 bewegt, bis das Gewinde 84 des Spreizbereiches 13 auf den geneigt verlaufenden Bereich 87 der Einformung 82 auftrifft und so eine Klemmung zwischen den Einformungen 82 und den Endbereichen 81 erfährt. Um die Spreizwirkung noch zu erhöhen, verringert sich eine Tiefe 98 der Verzahnung 85 zunehmend in Richtung der Einformungen 82. Dadurch wird das Gewinde 84 des Spreizbereiches 13 immer mehr aus der Verzahnung 85 bzw. den Endbereichen 81 her­ ausbewegt bzw. werden die Endbereiche 81 der Dübelhülse 4 immer mehr von den Einfor­ mungen 82 distanziert, wodurch sich der Hülsendurchmesser 95 gleichmäßig erhöht.
Hat nun die Befestigungsvorrichtung 1 die maximale Spreizwirkung erreicht, hat sich der Hül­ sendurchmesser 95 um eine doppelte Höhe 99 von Gewindegängen 100 erhöht, wobei diese Höhe 99 der Gewindegänge 100 von der Schaftoberfläche 10 aus gemessen wird.
Durch die Ausbildung des Gewindes 84 im Spreizbereich 13 als Spitzgewinde ist es selbstver­ ständlich auch möglich, daß das Gewinde 84 in die Einformungen 82 selbsttätig ein Gewinde einschneidet, wodurch die Auszugsfestigkeit der Befestigungsvorrichtung 1 bzw. des Spreiz­ bolzens 2 noch vorteilhaft erhöht wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Befestigungsvorrichtung 1 ergibt sich daraus, daß diese im Bedarfs­ fall relativ einfach wieder demontiert werden kann. Dazu wird der Spreizbolzen 2 entgegen der Eindrehrichtung gedreht, bis der Spreizbolzen 2 die in der Fig. 13 beschriebene Stellung wieder eingenommen hat. Durch die Eigensteifigkeit des Materials der Dübelhülse 4 federt diese in ihre Ausgangsposition zurück bzw. der erweiterte Hülsendurchmesser 95 verringert sich auf den Ausgangsdurchmesser, wodurch die Befestigungsvorrichtung 1 aus dem Hohlraum bzw. aus dem Mauerwerk entnommen werden kann. Durch vorteilhafte, widerstandsfähige Materia­ lien ist es jedoch auch möglich, die Befestigungsvorrichtung 1 neuerlich in ein Mauerwerk einzusetzen und eine neuerliche Befestigung eines Bauteils durch die Befestigungsvorrichtung 1 zu erreichen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, daß ein Öffnungswinkel der gewindeartigen Verzahnun­ gen 85 größer ausgebildet ist als ein Winkel der Gewindegänge 100. Durch eine derartige Ausbildung der gewindeartigen Verzahnungen 85 wird ein geringerer Reibungswiderstand ge­ genüber der Dübelhülse 4 beim Ein- bzw. Ausdrehen des Spreizbolzens 2 erreicht, gleichzeitig aber eine gesicherte Führung des Spreizbolzens 2 in der Dübelhülse 4 gewährleistet.
Selbstverständlich können die technischen Details und die beschriebenen Bauteile, insbesonde­ re der Spreizbolzen 2 und die Dübelhülse 4, im Rahmen des fachmännischen Könnens beliebig abgewandelt werden. Es können auch einzelne Merkmale der in den einzelnen Ausführungsbei­ spielen gezeigten und beschriebenen Merkmalskombinationen den Gegenstand eigenständiger, erfindungsgemäßer Lösungen bilden.
Schlußendlich wird noch darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis der Erfindung in den Figuren einzelne Teile bzw. Bauteile und Elemente maßstäblich verzerrt bzw. unmaßstäblich dargestellt wurden.
Bezugszeichenliste
1 Befestigungsvorrichtung
2 Spreizbolzen
3 Wand
4 Dübelhülse
5 Bohrung
6 Kopf
7 Schaft
8 Schaftdurchmesser
9 Gewindedurchmesser
10 Schaftoberfläche
11 Mittelachse
12 Schaftlänge
13 Spreizbereich
14 Spreizdurchmesser
15 Spreizgewinde
16 Kernteil
17 Einführzapfen
18 Fase
19 Bolzenlänge
20 Stirnfläche
21 Einführöffnung
22 Innendurchmesser
23 Wandstärke
24 Außendurchmesser
25 Teillänge
26 Erweiterungsbereich
27 Endstück
28 Hülsendurchmesser
29 Hülsenlänge
30 Einformung
31 Gewindeabschnitt
32 Gewindedurchmesser
33 Schlitz
34 Gegenstand
35 Spannfläche
36 Hohlziegel
37 Hohlraum
38 Ziegelsteg
39 Bohrungsdurchmesser
40 Spitze
41 Gewindeteil
42 Gewindekante
43 Zentrierbereich
44 Innenfläche
45 Bund
46 Vorsprung
47 Zylinderteil
48 Einformungsbereich
49 Länge
50 Nut
51 Symmetrieebene
52 Winkel
53 Hüllzylinder
54 Zylinderdurchmesser
55 Länge
56 Blechzuschnitt
57 Einprägung
58 Zentrumswinkel
59 Längsabschnitt
60 Längsabschnitt
61 Längsabschnitt
62 Innendurchmesser
63 Übergangsbereich
64 Übergangsbereich
65 Einführöffnung
66 Endbereich
67 Innendurchmesser
68 Durchmesser
68′ Kontaktfläche
69 Schaftbereich
70 Hüllfläche
71 Zentrierring
72 Außengewinde
73 Außendurchmesser
74 Übergangsbereich
75 Übergangsbereich
76 Durchmesser
77 Außengewinde
78 Innengewinde
79 Umhüllungsfläche
80 Einprägung
81 Endbereich
82 Einformung
83 Winkel
84 Gewinde
85 Verzahnung
86 Innenfläche
87 Bereich
88 Winkel
89 Bereich
90 Winkel
91 Durchmesser
92 Durchmesser
93 Hüllkreis
94 Hülsenoberfläche
95 Hülsendurchmesser
96 Ebene
97 Winkel
98 Tiefe
99 Höhe
100 Gewindegang

Claims (41)

1. Befestigungsvorrichtung zur Anordnung im Mauerwerk, in Decken, vorgefertigten Öffnungen oder Bohrungen, zur Halterung von Bauteilen bestehend aus einem Spreizbolzen mit etwa zylinderförmigem Schaft, an dessen einem Ende ein Kopf angeformt ist und der zu­ mindest über einen Teil seiner Länge mit einem Außengewinde versehen ist und einer den Spreizbolzen aufnehmenden, diesen außen umfassenden hohlprofilförmigen Dübelhülse mit ei­ nem in Richtung der Längsachse verlaufenden, sich zumindest über den größten Teil der Länge der Dübelhülse erstreckenden Schlitz und zumindest einer radial und/oder axial verlaufenden Einprägung, dadurch gekennzeichnet, daß eine räumliche Umhüllungsfläche (79) des Schaftes (7) einer von der inneren Oberfläche der Dübelhülse (4) umgrenzten Hüllfläche (70) entspricht.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübel­ hülse (4) durch einen räumlich verformten, gerollten Blechzuschnitt (56) gebildet ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) über ihre gesamte Länge (55) eine in etwa gleiche Wandstärke (23) aufweist.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) in in Längsrichtung der selben vonein­ ander distanzierten Längsabschnitten (59, 60, 61) einen in etwa gleichen Außendurchmesser (24) aufweist und daß dazwischen Übergangsbereiche (63, 64) angeordnet sind mit einem ge­ ringeren Innendurchmesser (62).
5. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Übergangsbereiche (63, 64) mit geringerem Innen­ durchmesser (62) voneinander distanziert in Längsrichtung der Dübelhülse (4) hintereinander angeordnet sind.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) ebenfalls in Längsrichtung hinter­ einander mehrere Längsabschnitte aufweist, deren Außendurchmesser (73) unterschiedlich sind.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung des Spreizbolzens (2) hintereinander angeordneten Längsabschnitte abwechselnd einen Durchmesser bzw. einen Durchmesser eines Hüllkreises aufweisen, der den jeweiligen Innendurchmessern (62) bzw. Durchmessern des Hüllkreises der inneren Oberfläche der Dübelhülse (4) in den unterschiedlichen Längsabschnit­ ten (59, 60, 61) entspricht.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Längsabschnitte des Spreizbolzens (2) und/oder der Dübelhülse (4) konvex geformt und der daran anschließende Längsabschnitt konkav verformt ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) wellrohrartig ausgebildet ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) mit wellenartigen, im Abstand hinter­ einander angeordneten Spreizbereichen (13) versehen ist.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß auch zumindest die wellenartigen, als Verdickungen ausge­ bildeten Spreizbereiche (13) mit Gewindeabschnitten (31) versehen sind.
12. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere aufeinander folgende Längsabschnitte des Spreiz­ bolzens (2) mit einem durchgehenden Außengewinde versehen sind.
13. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gangtiefe des Außengewindes (72) über mehrere in Längsrichtung des Spreizbolzens (2) hintereinander angeordnete Längsabschnitte unterschied­ lich ist.
14. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander folgenden, voneinander distanzierten Längsabschnitte des Spreizbolzens (2) mit einem größeren Durchmesser oder Hüllkreisdurch­ messer mit einem einheitlichen, ein gleiches Kernmaß aufweisendes Außengewinde (72) versehen sind.
15. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Spreizbolzens (2) in den einzelnen Längsabschnitten bzw. Spreizbereichen (13) kreisrund ist.
16. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Kopf (6) des Spreizbolzens (2) zugewandter Längs­ abschnitt der Dübelhülse (4) eine zylindrische Querschnittsform aufweist.
17. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Längsabschnitt mit zylindrischer Querschnittsform ein Innengewinde (78) angeordnet ist.
18. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kopf (6) des Spreizbolzens (2) und einem Längsabschnitt mit dazu unterschiedlichem Durchmesser ein Außengewinde (77) angeordnet ist.
19. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (72, 77) ein Spitzgewinde ist.
20. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (72, 77) ein selbstschneidendes Gewinde ist.
21. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des Materials des Spreizbolzens (2) und der Dübel­ hülse (4) unterschiedlich ist.
22. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des Materials der Dübelhülse (4) geringer ist als die Härte des Materials des Spreizbolzens (2).
23. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (72) eingängig ist und eine Steigung zwischen 1,0 mm und 2,5 mm, bevorzugt 1,5 mm, aufweist.
24. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flankenwinkel des Gewindes kleiner 25°, bevorzugt kleiner 15°, ist.
25. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) in Richtung ihrer Längserstreckung mehrere voneinander durch Erweiterungsbereiche (26) beabstandete Einformungen (30), die mit den Gewindeabschnitten (31) versehen sind, aufweisen.
26. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) einen, einen Erweiterungsbereich (26) innen begrenzenden Innendurchmesser aufweist, der bevorzugt größer ist als der Spreizdurch­ messer (14) des Spreizbereiches (13) des Spreizbolzens (2).
27. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die, bevorzugt abwechselnd angeordnete, Erweiterungs­ bereiche (26) und Einformungen (30) aufweisende Außenkontur der Dübelhülse (4) wellenför­ mig ausgebildet ist.
28. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen den Einformungen (30) und den Erweiterungsbereichen (26) linear verlaufend ausgebildet sind und daß der Hülsendurch­ messer (28) der Erweiterungsbereiche (26) im Verlauf einer Teillänge der Dübelhülse (4) konstant ist.
29. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Einformungen (30) über eine Teil­ länge der Dübelhülse (4) konstant ist.
30. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) einen Schlitz (33) besitzt, welcher zumin­ dest über einen Teil einer Hülsenlänge (29) verläuft und parallel zur Mittelachse (11) ausgebil­ det ist.
31. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) einen Schlitz (33) aufweist, welcher sich zumindest über einen Teil der Hülsenlänge (29) erstreckt und einen wellenförmigen oder zacken­ förmigen Verlauf aufweist.
32. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) im Verlauf einer Bolzenlänge (19) mehrere voneinander durch eine Distanz beabstandete Spreizbereiche (13) aufweist, wobei die Distanz in etwa einem, zwei benachbarte Erweiterungsbereiche (26) der Dübelhülse (4) distan­ zierenden, Abstand entspricht.
33. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizbolzen (2) einen Kopf (6) aufweist, welcher bei­ spielsweise als Zylinderkopf, Senkkopf oder Sechskant ausgebildet ist.
34. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbereiche zwischen dem Spreizbereich (13) und dem Schaft (7) oder dem Kernteil (16) oder einem dem Spreizbolzen (2) entgegengesetzt zum Kopf (6) begrenzenden Einführzapfen (17) kegelstumpfförmig ausgebildet sind.
35. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) eine konzentrisch um die Mittelachse (11) verlaufende Einführöffnung (21) aufweist, deren Innendurchmesser (22) größer ist als ein Ge­ windedurchmesser des Einführzapfens (17).
36. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) im Bereich der Einführöffnung (21) mit einem diese außen umgrenzenden Bund (45) versehen ist und sich im Anschluß an diesen ein Zylinderteil (47) erstreckt, welcher Vorsprünge (46) aufweist, die eine Außenseite des Zylin­ derteiles (47) in entgegengesetzter Richtung zur Mittelachse (11) überragen.
37. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) im Bereich des Schlitzes (33) in Richtung der Mittelachse (11) des Spreizbolzens (2) abgekantete und winkelig verlaufende Endbereiche (81) aufweist.
38. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche (81) über ihre Längserstreckung bereichsweise gewindeartige Verzahnungen (85) aufweisen.
39. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelhülse (4) zumindest zwei über ihren Umfang verteilte, winkelig zum Schlitz (33) und über die Längserstreckung der Dübelhülse (4) bereichsweise angeordnete, nutförmige Einformungen (82) aufweist.
40. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die nutförmigen Einformungen (82) und die gewindeartigen Verzahnungen (85) in Längsrichtung der Dübelhülse (4) zueinander versetzt angeordnet sind.
41. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die gewindeartigen Verzahnungen (85) parallel zur Mittelachse (11) des Spreizbolzens (2) in Richtung der nutförmigen Einformungen (82) eine sich verringernde Tiefe (98) aufweisen.
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