DE19707512C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses auf einen Ausgangspuls - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses auf einen AusgangspulsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie auf eine
Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses
auf einen Ausgangspuls.
Auf vielen Gebieten der Elektronik muß ein Takt über mehrere
Baugruppen geführt werden, wobei mit Störungen auf den Takt
leitungen zu rechnen ist, wenn beispielsweise an der Taktver
sorgung oder -verteilung beteiligte, auf demselben Taktbus
arbeitende Baugruppen gesteckt oder gezogen werden. Für diese
Störungen sind in erster Linie die Leitungskapazitäten auf
den Baugruppen verantwortlich. Darüber hinaus können andere
Vorgänge, wie Spannungsspitzen, schlechte Kontaktstellen,
etc. zu Störungen des Taktpulses führen. Störungen des Taktes
können beispielsweise als Verlängerung oder Verkürzung der
Pulsbreite, Ausfall bei H-Pegel, Ausfall bei L-Pegel oder
völligem Ausfall des Taktpulses auftreten. Derartige Störun
gen führen oft zu Fehlfunktionen und im schlimmsten Fall,
z. B. bei Taktausfall, zu Blockierungen innerhalb der betrof
fenen Baugruppe.
Um solche Fehler zu verhindern, versucht man, den einlangen
den Takt durch entsprechende Verarbeitung zu regenerieren,
wozu im allgemeinen PLL-Schaltungen verwendet werden. Eine
derartige Lösung ist aus der DE 32 12 480 A1 bekannt. Bei
diesen liegt das Ausgangssignal am Ausgang eines von einem
Phasendiskriminator über einen Tiefpaß spannungsgesteuerten
Oszillators, wobei im Phasendiskriminiator das zu regenerie
rende Eingangssignal mit dem Ausgangssignal verglichen wird.
Stellt man die Forderung, daß der einlangende Taktpuls nur im
Fehlerfall nicht nur bezüglich seiner Frequenz, Phasenlage,
sondern auch seines Tastverhältnisses entsprechend verändert
werden soll, so würde dies zu extrem aufwendigen Schaltungs
konzepten führen. Da für die Datenübertragung beide Flanken
des Taktpulses genutzt werden, muß der regenerierte Takt auch
bezüglich des Tastverhältnisses dem Eingangstakt entsprechen.
Eine Aufgabe der Erfindung liegt somit darin, eine Lösung an
zugeben, die auf einfache und kostengünstige Weise einen so
weit wie möglich einem Eingangs-Taktpuls entsprechenden Aus
gangspuls zur Verfügung stellt, falls der Eingangspuls vorge
gebene Grenzwerte verläßt, den Eingangs-Taktpuls jedoch un
verändert läßt, falls dieser ungestört ist.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren der gegenständlichen
Art gelöst, bei welchem erfindungsgemäß ein Referenzpuls be
reitgestellt wird, dessen Frequenz das (k + m)-fache der Soll
frequenz des Taktpulses beträgt, eine Änderung des logischen
Pegels zwischen dem Taktpuls und einem zuvor gespeicherten
Wert dieses Taktpulses erfaßt und gespeichert wird, eine wei
tere Änderung des gespeicherten Pegels erst nach einer durch
k Referenztakte festgelegten Zeit zugelassen wird und der
logische Pegel des gespeicherten Taktpulses geändert wird,
falls sich der Pegel des Taktpulses nicht innerhalb einer
maximalen Pulsdauer von m Referenztakten ändert.
Dank der Erfindung wir der Taktpuls im Normalfall überhaupt
nicht geändert, bei Ausfall des Taktes, sei es im H- oder im
L-Pegel bzw. bei einer Änderung des Tastverhältnisses erfolgt
jedoch eine Verlängerung oder Verkürzung der Pulsdauer auf
eine vorgegebene Dauer. Bei vollständigem Ausfall des Takt
pulses erfolgt eine Substituierung desselben bis zu Behebung
des Fehlers.
Es ist dabei empfehlenswert, wenn der gespeicherte Pegel mit
Hilfe des Referenzpulses in m Stufen verzögert wird, wobei
eine Änderung des logischen Pegels des Taktpulses erst zuge
lassen wird, wenn die k-te Stufe den Pegel des gespeicherten
Pulses erreicht hat, und der logische Pegel des gespeicherten
Taktpulses geändert wird, wenn alle m Stufen den gleichen
logischen Pegel aufweisen.
Eine vorteilhafte, leicht realisierbare Weiterbildung der Er
findung sieht vor, daß zur Bildung des Ausgangspulses der
Taktpuls über ein D-Kippglied geführt wird, der Ausgangspuls
nacheinanderfolgend in m Stufen je um eine Periode des Refe
renzpulses verzögert wird, sämtliche m verzögerte Signale zur
Bildung eines Rücksetzsignales für das D-Kippglied einer UND-
Verknüpfung und zur Bildung eines Setzsignales einer NICHT-
ODER Verknüpfung unterzogen werden, der Ausgangspuls und das
k-te verzögerte Signal einer Äquivalenzverknüpfung unterzogen
werden und dieses NOR-verknüpfte Signal dem D-Kippglied als
Freigabesignal zugeführt wird.
Die gestellte Aufgabe wird auch mit einer Vorrichtung der
eingangs genannten Art gelöst, bei welcher gemäß der Erfin
dung der Taktpuls dem Dateneingang eines D-Latch zugeführt
ist, an dessen Ausgang der Ausgangspuls abnehmbar ist, der
Ausgang des D-Latch mit dem Eingang eines m-stufigen, von
einem Referenzpuls gesteuerten Schieberegisters verbunden
ist, wobei die Frequenz des Referenzpulses ein Mehrfaches der
Sollfrequenz des Taktpulses beträgt, die Ausgänge aller
Stufen des Schieberegisters einerseits mit den Eingängen
eines UND-Gatters und andererseits mit den Eingängen eines
NOR-Gatters verbunden sind, wobei der Ausgang des UND-Gatters
mit dem Rücksetzund der Ausgang des NOR-Gatters mit dem
Setzeingang des D-Latch verbunden ist, und der Ausgang des D-
Latch und der Ausgang der k-ten Stufe des Schieberegisters
mit den Eingängen eines Äquivalenzgatters verbunden sind,
dessen Ausgang an dem Steuereingang des D-Latch liegt.
Alternativ kann vorgesehen sein, daß der Taktpuls dem
Dateneingang eines D-Latch zugeführt ist, an dessen Ausgang
der Ausgangspuls abnehmbar ist, der Ausgang des D-Latch mit
dem Eingang eines m-stufigen, von einem Referenzpuls ge
steuerten Schieberegisters mit je nicht invertierenden und
invertierenden Ausgängen verbunden ist, wobei die Frequenz
des Referenzpulses ein Mehrfaches der Sollfrequenz des
Taktpulses beträgt, die nicht invertierenden Ausgänge des
Schieberegisters mit den Eingängen eines ersten UND-Gatters
und die invertierenden Ausgänge mit den Eingängen eines
zweiten UND-Gatters verbunden sind, wobei der Ausgang des
ersten UND-Gatters mit dem Rücksetz- und der Ausgang des
zweiten UND-Gatters mit dem Setzeingang des D-Latch verbunden
ist, und der Ausgang des D-Latch und der Ausgang der k-ten
Stufe des Schieberegisters mit den Eingängen eines
Äquivalenzgatters verbunden sind, dessen Ausgang an dem
Steuereingang des D-Latch liegt.
Derartige Vorrichtungen lassen sich in üblichen Technologien
auf engstem Raum realisieren und beispielsweise zur Taktauf
bereitung in PCM-Systemen verwenden.
Bei einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
vorgesehen, daß die Frequenz des Referenzpulses das (k + m)-fa
che der Sollfrequenz des Taktpulses beträgt, wobei die
tolerierte maximale Pulsbreite des Taktpulses durch das
m-fache, die tolerierte minimale Pulsbreite des Taktpulses
durch das k-fache und die Periodendauer des Ausgangspulses
bei Ausfall des Taktpulses durch das (k + m)-fache der Periode
des Referenzpulses festgelegt sind. Durch geeignete Wahl von
k und m kann die für den jeweiligen Anwendungsfall günstigste
Lösung getroffen werden.
Die Erfindung samt weiterer Vorteile und Eigenschaften ist
nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen
Fig. 1 eine erste Schaltung zur Realisierung der Erfindung,
Fig. 2 in einem Diagramm für verschiedene Störungen des Takt
pulses den Signalverlauf bei der Schaltung nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine zweite Schaltung zur Realisierung der Erfindung.
Wie bereits eingangs angegeben, soll durch die Erfindung ein
Taktpuls, wie er beispielsweise in PCM-Gruppen von ISDN-
Systemen benötigt wird, im Falle von Taktstörungen soweit wie
möglich regeneriert oder auch vorübergehend ersetzt werden.
Die Erfindung sieht dazu einen mit dem Taktpuls asynchronen
Referenzpuls vor, dessen Frequenz ein Vielfaches, in der
Praxis z. B. das 10-fache, der Frequenz des Taktpulses be
trägt. Der logische Pegel (Low-High) des Taktpulses wird ge
speichert und es wird überwacht, ob dieser logische Zustand
kürzer als eine vorgegebene Minimaldauer von k Taktimpulsen
andauert bzw. ob er länger als gleichfalls vorgegebene Maxi
maldauer von m Taktimpulsen andauert, wobei k < m ist. In
beiden Fehlerfällen wird eingegriffen und es erfolgt im
ersten Fall eine Verlängerung der Dauer des logischen Zu
stands, im zweiten Fall eine Verkürzung dieser Dauer. Bei
vollständigem Ausfall des Taktpulses wird mit Hilfe des Refe
renzpulses ein Ausgangspuls der Pulsdauer k + m erzeugt. Kurz
fristige Pegeländerungen, z. B. "Spikes", werden völlig unter
drückt.
Die in Fig. 1 gezeigte Schaltung kann beispielsweise zur Rea
lisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens herangezogen wer
den und sie wird unter Bezugnahme auf das Diagramm nach
Fig. 2 näher erläutert. Die Schaltung ist für die Werte m = 4
und k = 2 gezeigt, doch sollen punktierte Linien zeigen, daß
größere Werte von k und m verwendet werden können.
Gemäß Fig. 1 wird der Taktpuls CLK-IN dem Dateneingang D ei
nes D-Latch DL (D-Kippglied) zugeführt, an dessen Ausgang Q
der Ausgangspuls CLK-OUT liegt. Der Ausgangspuls CLK-OUT ist
dem Eingang eines Schieberegisters SR zugeführt, das bei die
ser Ausführung aus m (m = 4) taktflankengesteuerten Flipflops
FF1 ... FF4 besteht, an deren Takteingängen C ein Referenz
puls REF-CLK liegt (REF-CLK in Fig. 2).
Die nicht invertierenden Ausgänge Q sämtlicher Flipflops
FF1 ... FF4 sind mit den Eingängen eines ersten UND-Gatters
UG1 und die invertierenden Ausgänge QN dieses Flipflops sind
mit den Eingängen eines zweiten UND-Gatters UG2 verbunden.
Der Ausgang des ersten UND-Gatters UG1 ist dem Rücksetz-Ein
gang des D-Latch DL und der Ausgang des zweiten UND-Gatters
UG2 ist dem Setzeingang des D-Latch zugeführt.
Mit dem Freigabeeingang G des D-Latch DL ist der Ausgang ei
nes Äquivalenzgatters AG verbunden, wobei der Eingang dieses
Gatters mit dem Ausgang Q des D-Latch DL verbunden ist, der
andere Eingang des Gatters AG hingegen mit dem nicht inver
tierenden Ausgang des k-ten (hier zweiten) Flipflops FF2
verbunden ist.
Die Funktion der Schaltung nach Fig. 1 geht aus dem Diagramm
der Fig. 2 hervor. Die Frequenz des Referenzpulses REF-CLK
ist in diesem Fall viermal so hoch wie die Frequenz des ein
langenden Taktpulses gewählt, da k = 2, m = 4 und k + m = 6. Das Dia
gramm zeigt schematisch vier, mit a, b, c und d bezeichnete
Fälle.
Fall a betrifft einen fehlerfreien ankommenden Taktpuls CLK-
IN. In diesem Fall greift die Logik nicht ein und der
Ausgangspuls CLK-OUT entspricht völlig dem Taktpuls CLK-IN,
sieht man von der minimalen Verzögerung entsprechend der
Durchlaufzeit durch das D-Latch ab. In dem Diagramm bedeuten
die zehn Zeilen von oben nach unten: REF-CLK den Referenz
puls, CLK-IN den einlangenden Taktpuls, Q1 bis Q4 die Signale
an den nicht invertierenden Ausgängen der einzelnen Stufen
des Schieberegisters SR; G, R, S die Signale an den Eingängen
G, R und S des D-Latch und CLK-OUT am Ausgangs Q des D-Latch
den Ausgangspuls.
Fall b betrifft eine falsche Pulsbreite des Taktpulses. Dabei
werden die Taktflanken entsprechend verzögert, da nach jeder
Flanke des regenerierten Ausgangspulses das Latch geschlossen
und erst wieder geöffnet wird, wenn die minimale Pulsbreite,
nämlich k Takte des Referenzpulses erreicht ist.
Andererseits wird bei Erreichen der maximalen Pulsbreite,
nämlich m Takte des Referenzpulses über den Setz- bzw. den
Rücksetzeingang des D-Latch ein Taktimpuls erzwungen. Da jede
Änderung des Ausgangspulses CLK-OUT das D-Latch sperrt, be
sitzt der erzeugte Taktimpuls die minimale Pulsbreite. Auf
diese Weise ergibt sich bei Ausfall des Taktpulses am Ausgang
des D-Latch ein Ausgangspuls, dessen Pulsbreiten abwechselnd
durch die minimale bzw. die maximale Pulsbreite bestimmt wer
den. In Fig. 2 entspricht dies den Fällen c (Taktausfall bei
Pegel H) und d (Taktausfall bei Pegel LOW). Kurz andauernde
Pegeländerungen des Taktpulses in Form von "Spikes" (nicht
eingezeichnet) werden ignoriert und finden sich im Ausgangs
puls nicht wieder. Die vier in Zeile G ersichtlichen kurzen
Impulse haben ihre Ursache in der Laufzeitverzögerung durch
das Äquivalenzgatter AG und das D-Latch DL.
Die in Fig. 3 gezeigte Variante der Schaltung entspricht im
wesentlichen jener nach Fig. 1, doch ist das Schieberegister
SR als Einheit, ohne einzelne Kippglieder gezeichnet. Da in
diesem Beispiel nur nicht invertierende Ausgänge verwendet
werden, wird zur Verknüpfung der Ausgangssignale des Schiebe
registers einerseits ein UND-Gatter UG (zur Bildung des Rück
setzsignales für das D-Latch DL) und andererseits ein NOR-
Gatter NR (zur Bildung des Setzsignales für das D-Latch DL)
herangezogen.
Es ist für den Fachmann klar, daß sich die Erfindung im Rah
men des angegebenen Verfahrens in Schaltungen unterschiedli
cher Art realisieren läßt. Man kann die erforderliche Schal
tungsanordnung unter Verwendung einer VHDL-Beschreibung
(VHDL = very high speed IC-hardware description language) wie
folgt angeben:
Die Bezeichnung CLOCK-FILTER bedeutet die Schaltungsanord
nung, k ist hier mit 3 und m mit 7 festgelegt.
Mit solchen Werten k = 3 und m = 7 wurde eine praktische Aus
führung erfolgreich getestet, bei welcher die Frequenz des
Taktpulses 4 MHz und jene des Referenzpulses 40 MHz betrug.
Claims (6)
1. Verfahren zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses
auf einen Ausgangspuls
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Referenzpuls bereitgestellt wird, dessen Frequenz das (k + m)-fache der Sollfrequenz des Taktpulses beträgt,
eine Änderung des logischen Pegels zwischen dem Taktpuls und einem zuvor gespeicherten Wert dieses Taktpulses erfaßt und gespeichert wird
eine weitere Änderung des gespeicherten Pegels erst nach einer durch k Referenztakte festgelegten Zeit zugelassen wird und
der logische Pegel des gespeicherten Taktpulses geändert wird, falls sich der Pegel des Taktpulses nicht innerhalb einer maximalen Pulsdauer von m Referenztakten ändert.
ein Referenzpuls bereitgestellt wird, dessen Frequenz das (k + m)-fache der Sollfrequenz des Taktpulses beträgt,
eine Änderung des logischen Pegels zwischen dem Taktpuls und einem zuvor gespeicherten Wert dieses Taktpulses erfaßt und gespeichert wird
eine weitere Änderung des gespeicherten Pegels erst nach einer durch k Referenztakte festgelegten Zeit zugelassen wird und
der logische Pegel des gespeicherten Taktpulses geändert wird, falls sich der Pegel des Taktpulses nicht innerhalb einer maximalen Pulsdauer von m Referenztakten ändert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
gespeicherte Pegel mit Hilfe des Referenzpulses in m Stufen
verzögert wird, wobei eine Änderung des logischen Pegels
des Taktpulses erst zugelassen wird, wenn die k-te Stufe
den Pegel des gespeicherten Pulses erreicht hat, und der
logische Pegel des gespeicherten Taktpulses geändert wird,
wenn alle m Stufen den gleichen logischen Pegel aufweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung des Ausgangspulses der Taktpuls über ein D-
Kippglied geführt wird, der Ausgangspuls nacheinanderfol
gend in m Stufen je um eine Periode des Referenzpulses ver
zögert wird, sämtliche m verzögerte Signale zur Bildung ei
nes Rücksetzsignales für das D-Kippglied einer UND-Verknüp
fung und zur Bildung eines Setzsignales einer NICHT-ODER
Verknüpfung unterzogen werden, der Ausgangspuls und das k-
te verzögerte Signal einer Äquivalenzverknüpfung unterzogen
werden und dieses Signal dem D-Kippglied als Freigabesignal
zugeführt wird.
4. Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses
(CLK-IN) auf einen Ausgangspuls (CLK-OUT),
dadurch gekennzeichnet, daß
der Taktpuls (CLK-IN) dem Dateneingang (D) eines D-Latch (DL) zugeführt ist, an dessen Ausgang (Q) der Ausgangspuls (CLK-OUT) abnehmbar ist,
der Ausgang (Q) des D-Latch (DL) mit dem Eingang eines m-stufigen, von einem Referenzpuls (REF-CLK) gesteuerten Schieberegisters (SR) verbunden ist, wobei die Frequenz des Referenzpulses ein Mehrfaches der Sollfrequenz des Takt pulses beträgt,
die Ausgänge aller Stufen des Schieberegisters (SR) einer seits mit den Eingängen eines UND-Gatters (UG) und anderer seits mit den Eingängen eines NOR-Gatters (NG) verbunden sind, wobei der Ausgang des UND-Gatters mit dem Rücksetz- und der Ausgang des NOR-Gatters mit dem Setzeingang des D-Latch verbunden ist, und
der Ausgang des D-Latch und der Ausgang der k-ten Stufe des Schieberegisters mit den Eingängen eines Äquivalenzgatters (AG) verbunden sind, dessen Ausgang an dem Steuereingang (G) des D-Latch liegt.
der Taktpuls (CLK-IN) dem Dateneingang (D) eines D-Latch (DL) zugeführt ist, an dessen Ausgang (Q) der Ausgangspuls (CLK-OUT) abnehmbar ist,
der Ausgang (Q) des D-Latch (DL) mit dem Eingang eines m-stufigen, von einem Referenzpuls (REF-CLK) gesteuerten Schieberegisters (SR) verbunden ist, wobei die Frequenz des Referenzpulses ein Mehrfaches der Sollfrequenz des Takt pulses beträgt,
die Ausgänge aller Stufen des Schieberegisters (SR) einer seits mit den Eingängen eines UND-Gatters (UG) und anderer seits mit den Eingängen eines NOR-Gatters (NG) verbunden sind, wobei der Ausgang des UND-Gatters mit dem Rücksetz- und der Ausgang des NOR-Gatters mit dem Setzeingang des D-Latch verbunden ist, und
der Ausgang des D-Latch und der Ausgang der k-ten Stufe des Schieberegisters mit den Eingängen eines Äquivalenzgatters (AG) verbunden sind, dessen Ausgang an dem Steuereingang (G) des D-Latch liegt.
5. Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses
(CLK-IN) auf einen Ausgangspuls (CLK-OUT),
dadurch gekennzeichnet, daß
der Taktpuls (CLK-IN) dem Dateneingang (D) eines D-Latch (DL) zugeführt ist, an dessen Ausgang (Q) der Ausgangspuls (CLK-OUT) abnehmbar ist,
der Ausgang (Q) des D-Latch (DL) mit dem Eingang eines m-stufigen, von einem Referenzpuls (REF-CLK) gesteuerten Schieberegisters (SR) mit je nicht invertierenden und in vertierenden Ausgängen verbunden ist, wobei die Frequenz des Referenzpulses ein Mehrfaches der Sollfrequenz des Taktpulses beträgt,
die nicht invertierenden Ausgänge (Q) des Schieberegisters (SR) mit den Eingängen eines ersten UND-Gatters (UG 1) und die invertierenden Ausgänge (NQ) mit den Eingängen eines zweiten UND-Gatters (UG 1) verbunden sind, wobei der Aus gang des ersten UND-Gatters mit dem Rücksetz- und der Aus gang des zweiten UND-Gatters mit dem Setzeingang des D-Latch verbunden ist, und
der Ausgang des D-Latch und der Ausgang der k-ten Stufe des Schieberegisters mit den Eingängen eines Äquivalenzgatters (AG) verbunden sind, dessen Ausgang an dem Steuereingang (G) des D-Latch liegt.
der Taktpuls (CLK-IN) dem Dateneingang (D) eines D-Latch (DL) zugeführt ist, an dessen Ausgang (Q) der Ausgangspuls (CLK-OUT) abnehmbar ist,
der Ausgang (Q) des D-Latch (DL) mit dem Eingang eines m-stufigen, von einem Referenzpuls (REF-CLK) gesteuerten Schieberegisters (SR) mit je nicht invertierenden und in vertierenden Ausgängen verbunden ist, wobei die Frequenz des Referenzpulses ein Mehrfaches der Sollfrequenz des Taktpulses beträgt,
die nicht invertierenden Ausgänge (Q) des Schieberegisters (SR) mit den Eingängen eines ersten UND-Gatters (UG 1) und die invertierenden Ausgänge (NQ) mit den Eingängen eines zweiten UND-Gatters (UG 1) verbunden sind, wobei der Aus gang des ersten UND-Gatters mit dem Rücksetz- und der Aus gang des zweiten UND-Gatters mit dem Setzeingang des D-Latch verbunden ist, und
der Ausgang des D-Latch und der Ausgang der k-ten Stufe des Schieberegisters mit den Eingängen eines Äquivalenzgatters (AG) verbunden sind, dessen Ausgang an dem Steuereingang (G) des D-Latch liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenz des Referenzpulses (REF-CLK) das (k + m)-fa
che der Sollfrequenz des Taktpulses (CLK-IN) beträgt, wobei
die tolerierte maximale Pulsbreite des Taktpulses durch das
m-fache, die tolerierte minimale Pulsbreite des Taktpulses
durch das k-fache und die Periodendauer des Ausgangspulses
(CLK-OUT) bei Ausfall des Taktpulses (CLK-IN) durch das
(k + m)-fache der Periode des Referenzpulses (REF-IN) festge
legt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107512 DE19707512C1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses auf einen Ausgangspuls |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107512 DE19707512C1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses auf einen Ausgangspuls |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19707512C1 true DE19707512C1 (de) | 1998-08-27 |
Family
ID=7821419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997107512 Expired - Fee Related DE19707512C1 (de) | 1997-02-25 | 1997-02-25 | Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren/Substituieren eines Taktpulses auf einen Ausgangspuls |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19707512C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114815963A (zh) * | 2022-05-23 | 2022-07-29 | 北京源启先进微电子有限公司 | 移位寄存时钟生成器、数据运算单元、芯片及电子设备 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3212480A1 (de) * | 1982-04-03 | 1983-10-13 | Udo Dipl.-Ing. 8800 Ansbach Fiedler | Verfahren und anordnung zur rueckgewinnung des taktsignals bei der digitalen datenuebertragung und digitalen datenaufzeichnung |
| DE3639886A1 (de) * | 1986-11-21 | 1988-06-01 | Thomson Brandt Gmbh | Schaltung zur verarbeitung digitaler signale |
-
1997
- 1997-02-25 DE DE1997107512 patent/DE19707512C1/de not_active Expired - Fee Related
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| DE3212480A1 (de) * | 1982-04-03 | 1983-10-13 | Udo Dipl.-Ing. 8800 Ansbach Fiedler | Verfahren und anordnung zur rueckgewinnung des taktsignals bei der digitalen datenuebertragung und digitalen datenaufzeichnung |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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