DE19706090A1 - Antriebssystem für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Antriebssystem für ein KraftfahrzeugInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Antriebssystem für ein
Kraftfahrzeug.
Um die Antriebskraft eines Kraftfahrzeugs zu erhöhen, können
zwei Verfahren verwendet werden. Ein Verfahren besteht darin,
die Kapazität der Brennstoffventile zu erhöhen, so daß viel
Brennstoffgemisch in den Motor eingebracht werden kann, um
dort verbrannt zu werden. Hierdurch wird jedoch gleichzeitig
die Belastung des Motors erhöht, wodurch die Betriebslebens
dauer des Motors verkürzt wird. Das andere Verfahren besteht
darin, die Verbrennungsgeschwindigkeit zu verbessern, indem
genau das Verhältnis von Luft-zu-Brennstoff gesteuert wird.
Mit diesem Verfahren kann jedoch der Brennstoff auch nur
vollständig ausgenutzt werden. Während des Betriebs des Mo
tors eines Kraftfahrzeugs wird eine große Menge von heißem
Auspuffgas erzeugt und in die Luft ausgestoßen. Die Wärme des
Abgases von Kraftfahrzeugen wird einen Treibhauseffekt für
die Umwelt erzeugen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaf
fung eines zusätzlichen Leistungssystems für ein Kraftfahr
zeug, das Wärme vom Motorkühlsystem des Kraftfahrzeuges auf
nimmt, um Wasser zu erhitzen, damit dieses dann weiter er
hitzt und verdampft werden kann, um in Motorleistung umgewan
delt zu werden. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung besteht in dem Schaffung eines zusätzlichen Leistungssy
stems für ein Kraftfahrzeug, das Wärme vom Motorauspuffsystem
des Kraftfahrzeugs aufnimmt, um Wasser zu erhitzen und zu
verdampfen und dann den Dampf in Motorleistung umzuwandeln,
um die Motorwelle zu beschleunigen. Noch eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines zusätz
lichen Leistungssystems für ein Kraftfahrzeug, das Wärme vom
Fahrzeug aufnimmt, damit dieses keinen Treibhauseffekt für
die Umwelt erzeugt.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung wird das zusätzliche Leistungssystem in einem Kraftfahr
zeug installiert, um Antriebskraft der Motorwelle des Fahr
zeugs hinzuzufügen. Das zusätzliche Leistungssystem weist ei
nen Wasservorratsbehälter, eine Vielzahl von Wasservorwärm
kammern, die in Reihe mit dem Wasservorratsbehälter verbunden
sind, um Wasser vom Wasservorratsbehälter aufzunehmen, einen
Dampfkessel, der in Reihe mit den Wasservorwärmkammern ver
bunden ist, um Wasser von den Vorwärmkammern bis zum Siede
punkt zu erhitzen, eine Wasserpegelkontrolleinrichtung, eine
Vielzahl von elektromagnetischen Ventilen, die durch die Was
serpegelkontrolleinrichtung gesteuert werden, um den Wasser
durchlaß zwischen dem Wasservorratsbehälter und den Wasser
vorwärmkammern zu öffnen, eine Wasserkreislaufschleife, die
mit dem Motorkühlsystem des Kraftfahrzeugs verbunden ist und
durch die Wasservorwärmkammern hindurchgeht, damit Motorkühl
wasser durch die Wasservorwärmkammern zirkuliert wird, damit
das Wasser in den Wasservorwärmkammern durch die Wärme er
hitzt werden kann, die im Wasser des Motorkühlwassers enthal
ten ist, ein Auspuffgasführungsrohr, das zwischen dem Aus
puffsystem des Motors und dem Auspufftopf des Fahrzeugs ver
bunden ist und durch den Dampfkessel und eine Wasservorwärm
kammer hindurchgeführt ist, damit Wasser im Dampfkessel bis
zum Siedepunkt durch Wärme vom Auspuffgas des Motors des
Kraftfahrzeugs erhitzt werden kann, eine Dampfmaschine, die
durch den Dampf vom Dampfkessel angetrieben wird, einen Luft
kompressor, der durch die Dampfmaschine angetrieben wird, ei
nen pneumatischen Motor, der durch den Luftkompressor ange
trieben wird und mit seinem Leistungsausgangsende mit der Mo
torwelle des Kraftfahrzeugs durch einen Treibriemen verbunden
ist, und einen Dampfrückgewinnungsbehälter auf, der dazu aus
gebildet ist, Abdampf von der Dampfmaschine zu sammeln und
zum Wasservorratsbehälter zu führen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer vorteilhaften
Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeich
nungen beispielsweise beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 in einem Systemblockdiagramm das Antriebszusatzsystem
der Erfindung; und
Fig. 2 ein Betriebsflußdiagramm der Betriebsweise des An
triebszusatzsystems der Erfindung.
Wie dies in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, weist die Ausfüh
rungsform des Antriebszusatzsystems der Erfindung allgemein
einen Wasservorratsbehälter N, eine Vielzahl von Wasservor
wärmkammern H, eine Vielzahl von elektromagnetischen Einweg
ventilen T, einen Dampfkessel W, eine Dampfmaschine A, einen
Luftkompressor F, einen pneumatischen Motor M, einen Dampf
rückgewinnungsbehälter B und ein druckempfindliches Steuer
ventil K auf. Der Wasservorratsbehälter N, die Wasservorwärm
kammern H und der Dampfkessel W sind miteinander in Reihe
durch ein Wasserröhrensystem verbunden. Die elektromagneti
schen Einwegventile T werden durch die Wasserpegelkontroll
einrichtung L gesteuert, um die Wasservorwärmkammern H zu
öffnen bzw. zu schließen. Eine Wasserzirkulationsschleife 10
ist mit dem Motorkühlsystem (z. B. dem Wassertank) C des
Kraftfahrzeugs verbunden und geht durch die Wasservorwärmkam
mern H hindurch, damit Motorkühlwasser durch die Wasservor
wärmkammern H zirkuliert werden kann. Eine Abgasführungsröhre
10' ist zwischen dem Motorauspuffsystem E und dem Auspufftopf
D des Kraftfahrzeugs verbunden und geht durch den Dampfkessel
W und die benachbarte Wasservorwärmkammer H hindurch. Der
Wasserkessel W ist mit einem Ausgangsanschluß mit dem Ein
gangsanschluß der Dampfmaschine A verbunden, so daß die
Dampfmaschine A durch den Dampf vom Dampfkessel W betrieben
wird. Der Ausgangsanschluß der Dampfmaschine A ist mit dem
Luftkompressor F verbunden, so daß der Luftkompressor F den
pneumatischen Motor M antreiben kann. Das Leistungsausgangs
ende des pneumatischen Motors M ist mit der Motorwelle des
Motors des Kraftfahrzeugs durch einen Treibriemen G verbun
den. Der Abdampf von der Dampfmaschine A wird durch den
Dampfrückgewinnungsbehälter B gesammelt und dann zum Wasser
reservoir N zurückgeführt. Das druckempfindliche Steuerventil
K erfaßt den Druck des Luftkompressors F. Wenn der Dreck des
Luftkompressors F einen vorbestimmten Wert erreicht, öffnet
das druckempfindliche Steuerventil K sofort den Durchlaß zwi
schen dem Luftkompressor F und dem pneumatischen Motor M, so
daß der pneumatische Motor M in Betrieb gesetzt werden kann.
Wenn auf das Gaspedal des Kraftfahrzeuges getreten wird,
nachdem der pneumatische Motor M eingeschaltet ist, wird die
Ausgangsleistung des pneumatischen Motors M unmittelbar auf
die Motorwelle des Kraftfahrzeugs durch den Treibriemen G
übertragen.
Der Betrieb des erfindungsgemäßen Antriebszusatzsystems soll
wiederum unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben
werden. Das Wasserreservoir N, die Wasservorwärmkammern H und
der Dampfkessel W enthalten jeweils ein vorbestimmtes Wasser
volumen. Wenn der Motor des Kraftfahrzeuges betrieben wird,
so wird Motorwärme zum Wassertank des Motorkühlsystems C zum
Kühlen übertragen. Heißes Wasser vom Wassertank wird gleich
zeitig durch die Wasserzirkulationsschleife 10 zirkuliert,
wodurch bewirkt wird, daß Wasser in den Wasservorwärmkammern
H vorgewärmt wird. Gleichzeitig wird Abgas vom Motorabgassy
stem E durch das Abgasführungsrohr 10' zum Auspufftopf D ge
führt. Wenn das heiße Abgas durch das Abgasführungsrohr 10'
hindurchgeht, so wird das Wasser in der entsprechenden Was
servorwärmkammer H und dem Dampfkessel W allmählich bis zum
Siedepunkt erhitzt. Dampf vom Dampfkessel W wird dann zur
Dampfmaschine A geführt, was bewirkt, daß die Dampfmaschine A
den Luftkompressor F antreibt, so daß der Luftkompressor F
den pneumatischen Motor M in Betrieb setzen kann. Die Aus
gangsleistung des pneumatischen Motors M wird dann durch den
Treibriemen G auf die Motorwelle des Kraftfahrzeugs übertra
gen.
Wenn vom Luftkompressor F keine Druckluft zum pneumatischen
Motor M geliefert wird, wird der pneumatische Motor M leer
mitlaufen. Da der Motor M jedoch ein pneumatischer Motor ist,
bewirkt er wenig Reibungskraft (unterhalb 50 kg), wenn er
leer läuft. Daher wird wenig Widerstandskraft durch den pneu
matischen Motor gegen die Wirkung der Motorwelle erzeugt,
wenn der Luftkompressor F keine Druckluft zum pneumatischen
Motor M liefert. Da das druckempfindliche Steuerventil K zwi
schen dem Luftkompressor F und dem pneumatischen Motor M an
gebracht ist, so wird, wenn der Druck des Luftkompressors F
einen vorbestimmten Wert überschreitet, das druckempfindliche
Steuerventil K geöffnet, um Druckluft vom Luftkompressor F
zum pneumatischen Motor M durchzulassen, wodurch der pneuma
tische Motor M in Betrieb gesetzt wird. Das Drehmoment des
pneumatischen Motors M wird dann durch den Treibriemen G zur
Motorwelle übertragen, und daher wird die Ausgangsleistung
der Motorwelle erhöht. Wenn die Motorleistung 3000 kg beträgt
und die Drehkraft des pneumatischen Motors M 300 kg beträgt,
so wird die Ausgangsleistung der Motorwelle 3000 + 300 = 3300
kg sein. Die Installation der Wasserpegelkontrolleinrichtung
L und der elektromagnetischen Einwegventile T ermöglicht es,
daß der Wasserpegel der Wasservorwärmkammern H automatisch
gesteuert werden kann. Da der Dampfrückgewinnungsbehälter B
Abdampf für wiederholten Gebrauch sammelt, verbraucht das An
triebszusatzsystem nur eine kleine Menge von Wasser.
Man wird verstehen, daß die Zeichnungen nur Illustrations
zwecken dienen sollen und nicht als Definition der Grenzen
und des Schutzbereiches der hier offenbarten Erfindung dienen
sollen.
Claims (3)
1. Antriebssystem für ein Kraftfahrzeug, dadurch gekenn
zeichnet, daß es mit einem Antriebszusatzsystem versehen
ist, das aufweist:
einen Wasservorratsbehälter (N);
eine Vielzahl von Wasservorwärmkammern (H), die in Reihe mit dem Wasservorratsbehälter (N) verbunden sind, um Was ser von demselben zu erhalten;
einen Dampfkessel (W), der in Reihe mit den Wasservor wärmkammern (H) verbunden ist, um Wasser von den Wasser vorwärmkammern (H) auf den Siedepunkt zu erhitzen;
eine Wasserpegelkontrolleinrichtung (L);
eine Vielzahl von elektromagnetischen Einwegventilen (T), die durch die Wasserpegelkontrolleinrichtung (L) gesteu ert werden, um den Wasserdurchlaß zwischen dem Wasservor ratsbehälter (N) und den Wasservorwärmkammern (H) zu öff nen;
eine Wasserzirkulationsschleife (10), die mit dem Motor kühlsystem (C) des Kraftfahrzeugs verbunden ist und durch die Wasservorwärmkammern (H) hindurchgeht, um Motorkühl wasser durch die Vorwärmkammern (H) in Kreislauf zu füh ren, wodurch das Wasser in den Wasservorwärmkammern (H) durch Wärme aufgewärmt wird, die im Wasser des Motorkühl wassers enthalten ist;
einen Wasservorratsbehälter (N);
eine Vielzahl von Wasservorwärmkammern (H), die in Reihe mit dem Wasservorratsbehälter (N) verbunden sind, um Was ser von demselben zu erhalten;
einen Dampfkessel (W), der in Reihe mit den Wasservor wärmkammern (H) verbunden ist, um Wasser von den Wasser vorwärmkammern (H) auf den Siedepunkt zu erhitzen;
eine Wasserpegelkontrolleinrichtung (L);
eine Vielzahl von elektromagnetischen Einwegventilen (T), die durch die Wasserpegelkontrolleinrichtung (L) gesteu ert werden, um den Wasserdurchlaß zwischen dem Wasservor ratsbehälter (N) und den Wasservorwärmkammern (H) zu öff nen;
eine Wasserzirkulationsschleife (10), die mit dem Motor kühlsystem (C) des Kraftfahrzeugs verbunden ist und durch die Wasservorwärmkammern (H) hindurchgeht, um Motorkühl wasser durch die Vorwärmkammern (H) in Kreislauf zu füh ren, wodurch das Wasser in den Wasservorwärmkammern (H) durch Wärme aufgewärmt wird, die im Wasser des Motorkühl wassers enthalten ist;
ein Abgasführungsrohr (10'), das zwischen dem Motorabgas
system (E) und dem Auspufftopf (D) des Kraftfahrzeugs
verbunden ist und durch den Dampfkessel (W) und eine Was
servorwärmkammer (H) hindurchgeht, damit Wasser im Dampf
kessel (W) bis zum Siedepunkt durch Wärme vom Abgas des
Motors des Kraftfahrzeugs erwärmt wird;
eine Dampfmaschine (A), die durch Dampf von dem Dampfkes sel (W) betrieben wird;
einen Luftkompressor (F), der durch die Dampfmaschine (A) angetrieben wird;
einen pneumatischen Motor (M), der durch den Luftkompres sor (F) betrieben wird und mit seinem Leistungsausgangs ende mit der Motorwelle des Kraftfahrzeugs durch einen Treibriemen (G) verbunden ist; und
einen Dampfrückgewinnungsbehälter (B), der zum Sammeln von Abdampf von der Dampfmaschine (A) und zum Führen des selben zum Wasservorratsbehälter (N) ausgebildet ist.
eine Dampfmaschine (A), die durch Dampf von dem Dampfkes sel (W) betrieben wird;
einen Luftkompressor (F), der durch die Dampfmaschine (A) angetrieben wird;
einen pneumatischen Motor (M), der durch den Luftkompres sor (F) betrieben wird und mit seinem Leistungsausgangs ende mit der Motorwelle des Kraftfahrzeugs durch einen Treibriemen (G) verbunden ist; und
einen Dampfrückgewinnungsbehälter (B), der zum Sammeln von Abdampf von der Dampfmaschine (A) und zum Führen des selben zum Wasservorratsbehälter (N) ausgebildet ist.
2. Antriebssystem nach Anspruch 1, das weiter ein druckemp
findliches Steuerventil (K) aufweist, das zwischen dem
Luftkompressor (F) und dem pneumatischen Motor (M) ange
bracht ist und geöffnet wird, um Druckluft vom Luftkom
pressor (F) zum pneumatischen Motor (M) hindurchzulassen,
wenn der Druck der Druckluft vom Luftkompressor (F) einen
vorbestimmten Wert überschreitet.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19706090A DE19706090A1 (de) | 1997-02-17 | 1997-02-17 | Antriebssystem für ein Kraftfahrzeug |
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| DE19706090A1 true DE19706090A1 (de) | 1998-08-20 |
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ID=26034020
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