DE19706769A1 - Steuervorrichtung für Motorzylinderventil - Google Patents
Steuervorrichtung für MotorzylinderventilInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/26—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of two or more valves operated simultaneously by same transmitting-gear; peculiar to machines or engines with more than two lift-valves per cylinder
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Steuerung von
Zylinderventilen in einer Brennkraftmaschine.
Es ist aus der JP-A-63-82009 U bekannt, einen ersten Kipphe
bel, einen ersten freien Nockenstößel, einen zweiten Kipphebel
sowie einen zweiten freien Nockenstößel entlang einer gemein
samen Kipphebelwelle in dieser Reihenfolge anzuordnen, um zwei
Zylinderventile pro Zylinder der Brennkraftmaschine zu akti
vieren. Diese bekannte Steuervorrichtung für die Zylinderven
tile verwendet eine Vielzahl hydraulischer Kolben, um eine An
triebsverbindung von jeweils zwei aneinander angrenzenden er
sten Kipphebeln, ersten freien Nockenstößeln bzw. zweiten
Kipphebeln und zweiten freien Nockenstößeln herzustellen. Der
erste Kipphebel, der erste freie Nockenstößel, der zweite
Kipphebel sowie der zweite freie Nockenstößel kooperieren mit
auf einer Nockenwelle angeordneten vier unterschiedlichen Noc
ken mit unterschiedlichen Hüben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine kompakte
Steuervorrichtung für die Zylinderventile anzugeben, welche
eine reduzierte Anzahl für schwenkbare Komponenten entlang und
um eine Kipphebelachse verwendet, um drei unterschiedliche
Kombinationen von Ventilhub-Charakteristika von zwei Zylinder
ventilen pro Zylinder des Motors zur Verfügung zu stellen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung löst diese Aufgabe eine
Vorrichtung zur Steuerung der Zylinderventile einer Brenn
kraftmaschine, mit:
einem ersten Kipphebel, der um eine Kipphebelachse verschwenk bar ist,
einem zweiten Kipphebel, der um die Kipphebelachse verschwenk bar ist,
einem freien Nockenstößel, der um eine zu dieser Kipphebelach se parallelen Achse verschwenkbar und bezüglich des ersten Kipphebels stationär angeordnet ist,
einer ersten Kopplungseinrichtung zum selektiven Aufbauen ei ner Antriebsverbindung zwischen dem freien Nockenstößel und diesem ersten Kipphebel, und
einer zweiten Kopplungseinrichtung zum selektiven Aufbauen ei ner Antriebsverbindung zwischen dem ersten Kipphebel und dem zweiten Kipphebel.
einem ersten Kipphebel, der um eine Kipphebelachse verschwenk bar ist,
einem zweiten Kipphebel, der um die Kipphebelachse verschwenk bar ist,
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einer ersten Kopplungseinrichtung zum selektiven Aufbauen ei ner Antriebsverbindung zwischen dem freien Nockenstößel und diesem ersten Kipphebel, und
einer zweiten Kopplungseinrichtung zum selektiven Aufbauen ei ner Antriebsverbindung zwischen dem ersten Kipphebel und dem zweiten Kipphebel.
Fig. 1 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine
Brennkraftmaschine mit entfernter Nockenwelle zur
Darstellung eines Paares Zylinderventile pro Zylin
der des Motors und zweier Kipphebel mit einem freien
Nockenstößel gemäß einer ersten Ausführungsform der
Vorrichtung zur Steuerung der Zylinderventile gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine Frontansicht des Ventilsteuergeräts von
Fig. 1 und zwar vom Boden aus gesehen mit entfernten
Zylinderventilen zur Darstellung eines ersten Hebels
einer ersten Kupplung in einer verriegelten Positi
on, um eine Brückenstruktur zusammen mit einem frei
en Nockenstößel herzustellen;
Fig. 3 ist ein Querschnitt entlang der Linie 3-3 von Fig.
1;
Fig. 4 ist ein Querschnitt gesehen entlang der Linie 4-4
von Fig. 2, wobei allerdings der erste Hebel der er
sten Kupplung in einer von der verriegelten Position
gemäß Fig. 2 freigesetzten Position dargestellt ist;
Fig. 5 ist eine Hydraulikschaltung eines Antriebs für die
erste Ausführungsform;
Fig. 6 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht zur Darstellung
einer zweiten Ausführungsform eines Ventilsteuerge
räts;
Fig. 7 ist eine Frontansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 6
vom Boden her mit entfernten Zylinderventilen gese
hen;
Fig. 8 ist ein Querschnitt entlang der Linie 8-8 von Fig. 6
gesehen;
Fig. 9 ist ein Querschnitt entlang der Linie 9-9 von Fig. 7
gesehen;
Fig. 10 ist eine Hydraulikschaltung eines Antriebs für die
zweite Ausführungsform;
Fig. 11 ist ein Ventilhub-Diagramm;
Fig. 12 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht zur Darstellung
einer dritten Ausführungsform einer Ventilsteuervor
richtung, bei der ein Paar Zylinderventile entfernt
ist;
Fig. 13 ist eine Frontansicht der Vorrichtung von Fig. 12
von dem Boden aus gesehen;
Fig. 14 ist eine Seitenansicht der Fig. 12 von der linken
Seite mit einem entfernten Neben- oder zweiten Kipp
hebel zur Darstellung eines Haupt- oder ersten Kipp
hebels;
Fig. 15 ist eine Seitenansicht von Fig. 12 von der linken
Seite aus gesehen zur Darstellung des zweiten Kipp
hebels mit einer Nockenwelle;
Fig. 16 ist ein Querschnitt entlang der Linie 16-16 von Fig.
12 zur Darstellung des ersten Kipphebels unter der
Steuerung eines Nockens mit mittlerem Hub der Nockenwelle;
Fig. 17 ist ein Querschnitt entlang der Linie 17-17 von Fig.
12 zur Darstellung des zweiten Kipphebels unter der
Steuerung eines Nockens mit geringem Hub der Nocken
welle;
Fig. 18 ist ein Querschnitt gesehen entlang der Linie 18-18
von Fig. 12 zur Darstellung eines freien Nockenstö
ßels unter der Steuerung eines Nockens mit hohem
Hub,
Fig. 19 ist eine der Fig. 16 ähnliche Querschnittsansicht
zur Darstellung des ersten Kipphebels unter der
Steuerung des Nockens mit mittlerem Hub;
Fig. 20 ist eine der Fig. 17 ähnliche Ansicht zur Darstel
lung des zweiten Kipphebels, der in eine einheitli
che Bewegung mit dem ersten Kipphebel unter der
Steuerung des Nockens mit mittlerem Hub gebracht
worden ist;
Fig. 21 ist eine der Fig. 18 ähnliche Ansicht zur Darstel
lung des freien Nockenstößels unter der Steuerung
des Nockens mit großem Hub;
Fig. 22 ist eine der Fig. 16 ähnliche Ansicht zur Darstel
lung des ersten Kipphebels, der in eine einheitliche
Bewegung mit dem freien Nockenstößel gebracht worden
ist, der mit dem Nocken mit großem Hub kooperiert;
Fig. 23 ist eine der Fig. 17 ähnliche Ansicht zur Darstel
lung des zweiten Kipphebels, der in eine einheitli
che Bewegung mit dem ersten Kipphebel gebracht wor
den ist, der wiederum in eine einheitliche Bewegung
mit dem freien Nockenstößel gebracht worden ist, der
mit dem Nocken mit großem Hub kooperiert;
Fig. 24 ist eine der Fig. 18 ähnliche Ansicht zur Darstel
lung des freien Nockenstößels unter der Steuerung
des Nockens mit großem Hub; und
Fig. 25 ist eine Hydraulikschaltung eines Antriebs für die
dritte Ausführungsform gemäß den Fig. 12 bis 15.
Wie aus den Figuren ersichtlich, ist die vorliegende Erfindung
in einem Steuersystem für eine Brennkraftmaschine mit jeweils
zwei Ventilen pro Zylinder angewandt. In den folgenden Ausfüh
rungsformen sind die Zylinderventilpaare Einlaßventile zum
Einleiten einer brennbaren Ladung in den Zylinder. Die vorlie
gende Erfindung kann allerdings auch an einem Paar Ventile an
gewandt werden, die als Auslaßventile wirken zum Abgeben der
Verbrennungsgase aus dem Zylinder heraus.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5 sowie Fig. 11 wird eine
erste Ausführungsform beschrieben.
In der Fig. 2 bezeichnen die Bezugsziffer 30 eine Nockenwelle
mit einer der Anzahl der Zylinder des Motors entsprechenden
Vielzahl von Nockensätzen. Jeder Satz besteht aus drei Nocken,
nämlich einem Niederhub-Nocken 32, einem Mittelhub-Nocken 34
sowie einem Hochhub-Nocken 36. In jedem Satz ist der Hochhub-Nocken
36 zwischen dem Niederhub- und dem Mittelhub-Nocken 32
bzw. 34 angeordnet, die entlang einer Nockenwellenachse 38 der
Nockenwelle 30 voneinander beabstandet sind. Unter den drei
Nocken 30, 32 sowie 34 eines jeden Satzes stellt das Nocken
profil des Hochhub-Nockens 36 die längste Ventilöffnungsdauer
und den größten Ventilhub zur Verfügung, was in der Fig. 11
mit der voll durchgezogenen Linie 40 dargestellt ist, während
das Nockenprofil des Niederhub-Nockens 32 die kürzeste Venti
löffnungsdauer und den geringsten Ventilhub zur Verfügung
stellt, was in der Fig. 11 mit der unterbrochenen Linie 42
dargestellt ist. Wie in der Fig. 11 mit der strichpunktierten
Linie 44 dargestellt, stellt das Nockenprofil des Mittelhub-Nockens
34 eine Ventilöffnungsdauer zur Verfügung, die kürzer
ist als diejenige des Hochhub-Nockens 36, aber länger als die
jenige des Niederhub-Nockens 32, sowie einen Ventilhub, der
geringer ist, als derjenige des Hochhub-Nockens 36, allerdings
größer als derjenige des Niederhub-Nockens 32. Mit anderen
Worten, das Nockenprofil des Mittelhub-Nockens 34 ist in dem
Nockenprofil des Hochhub-Nockens 36 eingeschlossen und das
Nockenprofil des Niederhub-Nockens 32 ist in dem Nockenprofil
des Mittelhub-Nockens 34 eingeschlossen.
In der Fig. 1 bezeichnen die Bezugszahlen 46 und 48 zwei Zy
linderventile in Form von Einlaßventilen, nämlich ein erstes
Zylinderventil 46 sowie ein zweites Zylinderventil 48, die für
einen der Motorzylinder angeordnet sind. Wie in Fig. 4 ge
zeigt, hat das erste Zylinderventil 46 einen Ventilschaft 50,
der fest für eine Ventilfeder 54 einen Federhalter 52 trägt.
Die Ventilfeder 54 spannt den Ventilschaft 50 des Zylinderven
tils 46 in eine Richtung weg von dem Motorzylinderkopf (nicht
dargestellt) vor, oder aber in einer aufwärtsgerichteten Rich
tung, wenn man in Fig. 4 in Richtung einer Ventilschließungs
position schaut, in welcher ein Ventilkopf davon fest in einen
Ventilsitz eingreift, um die von dem Ventilsitz umschlossene
Öffnung zu verschließen. Wie in Fig. 3 gezeigt, hat ein zwei
tes Zylinderventil 48 einen Ventilschaft 56, der fest einen
Federhalter 58 für eine Ventilfeder 60 hält. Die Ventilfeder
60 spannt den Ventilschaft 56 des Zylinderventils 48 in eine
Richtung weg von dem Motorzylinderkopf (nicht dargestellt) vor
oder in eine aufwärtsgerichtete Richtung, wenn man in Fig. 3
in Richtung der geschlossenen Ventilposition schaut, in wel
cher ein Zylinderkopf davon fest in einen Ventilsitz ein
greift, um die von dem Ventilsitz umschlossene Öffnung zu ver
schließen.
Parallel zur Nockenwellenachse 38 ist eine Lagerwelle oder ei
ne Kipphebellagerwelle 62 zur Lagerung des ersten oder Haupt-Kipphebels
64 für eine Schwenkbewegung um eine Lagerwellenach
se 66 angeordnet sowie ein zweiter oder untergeordneter Kipp
hebel 68 für eine Schwenkbewegung um die Lagerwellenachse 66
angeordnet. Die ersten und zweiten Kipphebel 64 und 68 sind
voneinander unabhängig und können daher separat schwenken. Wie
sich zeigen wird, wird es klar werden, daß die ersten und
zweiten Kipphebel 64 und 68 auch als eine Einheit schwenken
können.
Wie leicht aus den Fig. 1 und 2 zu sehen ist, enthält der er
ste Kipphebel 64 eine Nabe 70, die mit einer Zylinderbohrung
72 (siehe Fig. 4) versehen ist, welche die Kipphebelwelle 62
aufnimmt. Auf ähnliche Weise enthält der zweite Kipphebel 68
eine verglichen mit der Nabe 70 relativ kurze Nabe 74. Wie in
Fig. 3 gezeigt, ist die Nabe 74 mit einer Zylinderbohrung 76
ausgestaltet zur Aufnahme der Kipphebelwelle 62.
Der erste Kipphebel 64 weist eine einstückig damit ausgebilde
te Schwinge 78 auf, während der zweite Kipphebel 68 eine ein
stückig damit ausgebildete Schwinge 80 aufweist. Die Schwinge
78 erstreckt sich von der Nabe 70 in Richtung des ersten Zy
linderventils 46 und weist einen Finger 82 auf, um mit dem
Ventilschaft 50 in Eingriff zu gelangen. Die Schwinge 80 er
streckt sich von der Nabe 74 in Richtung auf das zweite Zylin
derventil 48 zu und weist einen Finger 84 auf, um mit dem Ven
tilschaft 56 in Eingriff zu gelangen. Zwischen diesen Schwin
gen 78 und 80 ist ein freier Nockenstößel montiert zum Koope
rieren mit dem Hochhub-Nocken 36. Der freien Nockenstößel 86
wird von einer Lagerwelle 88 für eine Schwenkbewegung um eine
Achse 90 für den freien Nockenstößel abgestützt und zwar sta
tionär bezogen auf den ersten Kipphebel 64. Diese Achse 90 für
den Nockenstößel verläuft parallel zur Lagerwellenachse 66 und
stimmt mit der Längsmittelachse der Lagerwelle 88 überein. Die
Lagerwelle 88 wird von dem ersten Kipphebel 64 gelagert. Ins
besondere weist der erste Kipphebel 64 eine zweite Schwinge 91
auf, die entlang der Kipphebelachse 66 von der erstgenannten
Schwinge 78 beabstandet ist, um zwischen ihnen eine passende
Aussparung zu definieren. Die zweite Schwinge 91 definiert ei
ne Grenze des ersten Kipphebels 64 und zwar angrenzend an dem
zweiten Kipphebel 68, während die erste Schwinge 78 die entge
gengesetzte Grenze des ersten Kipphebels 64, der am weitesten
vom zweiten Kipphebel 68 entfernt ist, definiert. Wie in Fig.
1 gezeigt, erstreckt sich die Lagerwelle 88 durch den Aufnah
meraum, wobei eines ihrer Enden in der ersten Schwinge 78 auf
genommen ist. Die Lagerwelle 88 ist durch die zweite Schwinge
91 durchgeführt und erstreckt sich über die Grenze des ersten
Kipphebels 64 hinaus in Richtung auf den zweiten Kipphebel 68
zu. Der vorspringende Abschnitt der Lagerwelle 88 erstreckt
sich in einer beabstandeten Beziehung mit der Schwinge 80 des
zweiten Kipphebels 68 aus Gründen, die später beschrieben wer
den.
Wie aus der Fig. 4 erkennbar, enthält der freie Nockenstößel
eine Stütze 92, die auf der Nabe 70 des ersten Kipphebels 64
ruht. Die Stütze 92 spannt den freien Nockenstößel 86 ela
stisch gegen die Nockenwelle 30 vor, um eine abgerundete Lage
rungsoberfläche 94 in Kontakt mit dem Hochhub-Nocken 36 zu
halten. Die Stütze 92 ist einfahrbar ausgestaltet, um eine
Schwenkbewegung des freien Nockenstößels 86 zu ermöglichen, um
eine spiel freie Verbindung zwischen dem freien Nockenstößel 90
und dem ersten Kipphebel 64 zur Verfügung zu stellen. Um die
Beeinflussung des ersten Kipphebels 64 durch den freien Nockenstößel
zu minimieren, sind die Achse 94 des freien Nocken
stößels sowie eine Seite auf der Nabe 70, auf der die Stütze
92 ruht, derart ausgewählt, daß die auf die Nabe 70 aufgrund
des Zurückfahrens der Stütze 92 auf die Nabe 70 ausgeübte Re
aktionskraft kein oder ein vernachlässigbar geringes Winkelmo
ment bzw. Drehmoment um die Kipphebelachse 66 erzeugt.
Die Stütze 92 enthält einen Plunger 96, der in einer Bohrung
98 aufgenommen ist, die in dem freien Nockenstößel 96 angeord
net ist. Für den Ausgleich des Spieles ist in der Bohrung 98
eine Druckfeder 100 angeordnet. Ein Ende dieser Druckfeder 100
drückt gegen das Ende der Bohrung 98, während deren entgegen
gesetztes Ende gegen den Plunger 96 drückt. Unter Wirkung die
ser Feder 100 fährt der Plunger 96 fort, während der Schwenk
bewegung des freien Nockenstößels 86 auf der Nabe 70 zu ruhen.
Wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich, wird ein erster Hebel
102 von einer Lagerwelle 104 abgestützt, die sich quer zum
Aufnahmeraum zwischen den ersten und zweiten Schwingen 78 und
91 des ersten Kipphebels 64 für eine Schwenkbewegung um eine
erste Hebelachse 106 erstrecken. Die erste Hebelachse 106 ist
identisch mit einer Längsmittellinie der Lagerwelle 104. Wie
leicht aus der Fig. 2 zu sehen, ruhen sowohl das eine als auch
das entgegengesetzte Ende der Lagerwelle 104 in den ersten
bzw. zweiten Schwingen 78 bzw. 91 des ersten Kipphebels 64.
Wie am besten in Fig. 4 zu sehen, sind die erste Hebelachse
106 sowie die Achse 90 des freien Nockenstößels um die Nabe 70
angeordnet.
Der erste Hebel 102 kann, wenn man auf die Fig. 4 schaut, sich
in Uhrzeigerrichtung bewegen, um den freien Nockenstößel 86 zu
verbinden, um eine Brückenstruktur zwischen der Lagerwelle 88
und der Lagerwelle 104 aufzubauen. Nachdem diese Überbrüc
kungsstruktur errichtet worden ist, dreht der freie Nockenstö
ßel 86 um die Kipphebelwelle 62, um den ersten Kipphebel 64
dazu zu bringen, um die Kipphebelachse 66 zu schwenken, und
zwar aufgrund der Wirkung des Hochhub-Nockens 36 auf der abge
rundeten Lagerungsoberfläche 94 des freien Nockenstößels 86.
Unter dieser Bedingung, in der der erste Hebel 102 sich in ei
ner verriegelten Position (siehe Fig. 2) befindet, greift der
erste Hebel 102 fest an einer flachen Endfläche 108 davon in
den freien Nockenstößel 86 an einer passenden flachen Wandung
110 davon ein. Die passende flache Wandung 110 definiert ein
Teil einer ausgeschnittenen Aussparung innerhalb des freien
Nockenstößels in Richtung auf die abgerundete Lageroberfläche
94 zu.
Der erste Hebel 102 weist eine freigesetzte Position auf, die
in Fig. 4 dargestellt ist. In der freigesetzten Position ist
der Hebel 102 von dem freien Nockenstößel 86 getrennt, um eine
Schwenkbewegung des freien Nockenstößels 86 um die Achse 90
des freien Nockenstößels zu ermöglichen.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist eine erste Druckfeder 112 in einer
Bohrung 114 aufgenommen, die in der Nabe 70 des ersten Kipphe
bels 64 an einer Stelle ausgespart ist, die an ein Ende des
ersten Hebels 102 angrenzt, das mit einer flachen Endfläche
108 versehen ist. In der Bohrung 114 ist ein Federhalter 116
aufgenommen. Die Druckfeder 112 wirkt mit einem ihrer Enden
gegen das Ende der Bohrung 114, während das entgegengesetzte
Ende gegen den Federhalter 116 drückt und dadurch den Feder
halter 116 in Kontakt mit einem seitlichen Ohr 118 (siehe Fig.
2) des ersten Hebels 102 drückt und zwar angrenzend an dem En
de, das mit der flachen Endfläche 108 versehen ist. Aufgrund
der Wirkung der Feder 102 in Uhrzeigerrichtung, wenn man auf
die Fig. 5 schaut oder entgegen der Uhrzeigerrichtung, wenn
man auf die Fig. 4 schaut, elastisch vorgespannt. Als ein Ak
tuator für den ersten Hebel 102 ist ein Hydraulikkolben oder
Plunger 120 in einer Bohrung 122 angeordnet, die in der Nabe
70 an einer Stelle angeordnet ist, die an dem entgegengesetz
ten Ende des ersten Hebels 102 angrenzt, an dem die flache
Endfläche 108 ausgebildet ist. Der Hydraulikkolben 120 stößt
gegen den ersten Hebel 102 an einen Abschnitt, der an das oben
genannte, entgegengesetzte Ende angrenzt, um eine weitere Ro
tation des ersten Hebels 102 zu begrenzen, wodurch die Nicht
eingriff-Position (siehe Fig. 4) des ersten Hebels, der von
der Feder 112 gespannt wird, festgelegt ist.
Wie wiederum aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist der erste
Kipphebel 64 die angeformte Schwinge 78 auf, von welcher eine
Lageroberfläche 124 mit dem Mittelhub-Nocken 34 kooperiert,
wohingegen der zweite Kipphebel 68 die angeformte Schwinge 80
aufweist, von welcher eine Lageroberfläche 126 mit den Nieder
hub-Nocken 32 kooperiert. Wenn der erste Hebel 102, wie in
Fig. 4 gezeigt, sich in der freigesetzten Position befindet,
bewegt der Mittelhub-Nocken 34 den ersten Kipphebel 64 um die
Kipphebelachse 66, um das Zylinderventil 46 entgegen der Kraft
der Ventilfeder 54 aufzustoßen. Falls bei dieser Bedingung der
zweite Kipphebel 68 unabhängig von dem ersten Kipphebel 64
ist, bewegt der Niederhub-Nocken 32 den zweiten Kipphebel 68
um die Kipphebelachse 66, um das Zylinderventil 48 gegen die
Kraft der Ventilfeder 60 aufzustoßen. Wenn sich der erste He
bel 102 in der in Fig. 2 gezeigten verriegelten Position be
findet, bewegt der Hochhub-Nocken 36 den ersten Kipphebel 64
um die Kipphebelachse 66, um das Zylinderventil 46 aufzusto
ßen.
Es gibt Betriebsarten des Motors, bei denen die Zylinderventi
le 46 und 48 in exakt dergleichen Art und Weise geöffnet wer
den sollten. Daher ist es erforderlich, eine selektive An
triebsverbindung zwischen den ersten und zweiten Kipphebeln 64
und 68 zu schaffen. Um diese Forderung zu erfüllen, ist ein
zweiter Hebel 128, wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, vorgese
hen. Wie es sich am besten aus Fig. 1 ergibt, ist der zweite
Hebel 128 von dem vorspringenden Abschnitt der Lagerwelle 88
für den freien Nockenstößel abgestützt und wird von einem
Schnappring 130 an einer geeigneten Position gehaltert, wobei
der Schnappring 130 die Lagerwelle 88 an einem Abschnitt um
schlingt, der an dem freien Ende des vorspringenden Abschnitts
angrenzt. Ein weiterer Schnappring 132 umschlingt die Lager
welle 88 an einem Abschnitt, der dem freien Ende gegenüber
liegt, um in die Schwinge 78 des ersten Kipphebels 64 einzu
greifen. Mit Hilfe der Schnappringe 130 und 132 wird die La
gerwelle 88 bezüglich des ersten Kipphebels 64 in einer axial
stationären Lage gehaltert. Die Fig. 1 und 3 zeigen den zwei
ten Hebel 128 in einer verriegelten Position. In der verrie
gelten Position greift eine Endfläche 134 in eine passende
Wandung 136 ein, mit welcher eine Erhöhung 138 ausgebildet
ist. Diese Erhöhung 138 ist einstückig mit der Schwinge 80 des
zweiten Kipphebels 68 ausgebildet und die passende Wandung 136
ist von der Lagerwelle 88 beabstandet, welche den zweiten He
bel in einer Richtung abstützt, in welcher der erste Kipphebel
64 verschwenkt, um das Zylinderventil 46 aufzustoßen.
Der zweite Hebel 128 kann um die Nockenstößelachse 90 aus ei
ner in Fig. 3 gezeigten verriegelten Position entgegen des
Uhrzeigersinns verschwenkt werden, um eine freigesetzte Posi
tion einzunehmen, die nicht dargestellt ist. In der freige
setzten Position ist der zweite Hebel 128 von dem zweiten
Kipphebel 68 separiert, wodurch eine Schwenkbewegung des zwei
ten Kipphebels 68 unter der Steuerung des Niederhub-Nockens 32
ermöglicht wird.
Wie am besten in Fig. 1 zu sehen, ist der zweite Hebel 128 mit
einem ersten seitlichen Ohr 140 sowie einem zweiten seitlichen
Ohr 142 ausgestattet. Das erste seitliche Ohr 140 ragt von ei
nem Abschnitt des zweiten Hebels 128 hervor, der an dessen
Endfläche 134 angrenzt. Das zweite seitliche Ohr 142 ragt von
einem Abschnitt des zweiten Hebels 128 hervor, der dieser End
fläche 134 entgegengesetzt ausgebildet ist. Der zweite Hebel
128, ausschließlich der ersten und zweiten seitlichen Ohren
140 und 142, ist bezüglich der Kipphebelachse 66 innerhalb ei
nes von zwei radialen Ebenen bestimmten Raums angeordnet, wo
durch axiale Begrenzungen des zweiten Kipphebels 68 bestimmt
sind. Die ersten und zweiten seitlichen Ohren 140 und 142 er
strecken sich bezüglich der Kipphebelachse 66 in einen Raum
hinein, der zwischen zwei radialen Ebenen definiert ist, wo
durch axiale Begrenzungen der zweiten Schwinge 91 des ersten
Kipphebels 64 bestimmt sind.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist eine zweite Druckfeder 144 in einer
Bohrung 146 angeordnet, die in der zweiten Schwinge 91 an ei
ner Stelle vorhanden ist, die an das erste seitliche Ohr 140
des zweiten Hebels 128 angrenzt. Ein Federhalter 148 ist in
dieser Bohrung 146 aufgenommen. Die Druckfeder 144 wirkt mit
einem Ende auf das Ende der Bohrung 146 und mit dem entgegen
gesetzten Ende auf den Federhalter 148, wodurch der Federhal
ter 148 in Kontakt mit dem ersten seitlichen Ohr 140 des zwei
ten Hebels 128 gehalten wird. Aufgrund der Wirkung der Feder
144 ist der zweite Hebel 128 elastisch in Uhrzeigerrichtung
vorgespannt, wenn man auf die Fig. 5 und 3 schaut. Als ein Ak
tuator für den zweiten Hebel 128 ist ein Hydraulikkolben oder
Plunger 150 in einer Bohrung 152 angeordnet, die in der Nabe
70 an einer Stelle angebracht ist, die an das zweite seitliche
Ohr 142 des zweiten Hebels 128 angrenzt. Der Hydraulikkolben
150 stößt an das zweite seitliche Ohr 142 an , um eine weitere
Rotation des zweiten Hebels 128 zu begrenzen, wodurch die
freigesetzte Position des zweiten Hebels 128, der von der Fe
der 144 beaufschlagt wird, definiert ist.
Die Fig. 5 zeigt eine bevorzugte Anwendung eines Antriebes für
die ersten und zweiten Hebel 102 und 128.
Der Antrieb enthält erste und zweite Hydraulikkolben 120 und
150. Obwohl es nicht im einzelnen in den Fig. 4 und 5 darge
stellt ist, definiert der erste Hydraulikkolben 120 innerhalb
der Bohrung 122 eine Hydraulikfluiddruckkammer, in welche ein
Ende eines Hydraulikfluidkanals 154 sich hinein öffnet. Das
andere Ende des Kanals 154 öffnet sich zu der Zylinderbohrung
172 des ersten Kipphebels 64, in der die Kipphebellagerwelle
62 aufgenommen ist. Auf ähnliche Weise definiert der zweite
Hydraulikkolben 150 innerhalb der Bohrung 152 eine Hydraulik
fluiddruckkammer, die an einen Hydraulikfluidkanal 158 ange
schlossen ist, welcher zur Zylinderbohrung 72 des ersten Kipp
hebels 64 offen ist. Wenn der Hydraulikfluiddruck in der Hy
draulikfluiddruckkammer ansteigt, wird der entsprechende der
ersten und zweiten Hebel 102 und 128 dazu veranlaßt, sich von
der freigesetzten Position in die verriegelte Position zu be
wegen.
Der Antrieb enthält eine erste Hydraulikfluidschaltung, die
zwischen der Bohrung 122 für den ersten Hydraulikkolben 120
und einer Quelle für Hydraulikfluiddruck angeordnet ist. Die
Hydraulikfluiddruckquelle enthält eine Pumpe 162, die von dem
Motor angetrieben ist, ein Hydraulikfluidreservoir 164 sowie
einen Druckregulator 166. Der Antrieb enthält des weiteren ei
ne zweite Hydraulikfluidschaltung, die zwischen der Bohrung
152 für den zweiten Hydraulikkolben 150 und der Quelle für den
Hydraulikfluiddruck angeordnet ist.
Die erste Hydraulikfluidschaltung enthält den an der Bohrung
122 angeschlossenen Kanal 154 sowie einen ersten axialen Kanal
168, mit welchem der erste Kipphebel 64 ausgebildet ist. Die
zweite Hydraulikfluidschaltung enthält den an der Bohrung 152
angeschlossenen Kanal 158 sowie einen zweiten axialen Kanal
170, mit welchem der zweite Kipphebel 64 ausgebildet ist. Die
ersten und zweiten axialen Kanäle 168 und 170 sind voneinander
unabhängig. Zum Aufbau einer Fluidverbindung zwischen dem er
sten axialen Kanal 168 und dem Kanal 154 ist die Kipphebella
gerwelle 62 mit einer peripheren Rinne sowie einem radialen
Kanal ausgestattet, die zwischen dieser peripheren Rinne und
dem ersten axialen Kanal 168 eine Fluidverbindung aufbauen.
Die periphere Rinne ist lang genug, um die Fluidverbindung mit
dem Kanal 154 während der Schwenkbewegung des ersten Kipphe
bels 64 bezüglich der Kipphebellagerwelle 62 zu halten. Zum
Aufbau der Fluidverbindung zwischen dem zweiten axialen Kanal
170 und dem Kanal 158 ist die Kipphebellagerwelle 62 mit einer
peripheren Rinne sowie einem radialen Kanal ausgestattet, die
eine Fluidverbindung zwischen dieser peripheren Rinne und dem
zweiten axialen Kanal 170 aufbauen. Diese periphere Rinne ist
lang genug, um die Fluidverbindung mit dem Kanal 158 während
der Schwenkbewegung des ersten Kipphebels 64 bezüglich der
Kipphebellagerachse 62 aufrechtzuerhalten. Der erste axiale
Kanal 168 ist an eine Auslaßöffnung eines ersten elektromagne
tisch betätigbaren Ventils 172 über eine Hydraulikfluidleitung
verbunden, die mit dem Bezugszeichen 174 versehen ist. Auf
ähnliche Weise ist der zweite axiale Kanal 170 an eine Auslaß
öffnung eines zweiten elektromagnetisch betätigbaren Ventils
176 über eine Hydraulikfluidleitung verbunden, die mit dem Be
zugszeichen 178 versehen ist.
Das erste elektromagnetisch betätigbare Ventil 172 weist einen
Elektromagneten 180 sowie eine Rückstellfeder 182 auf. Wenn
der Elektromagnet 180 nicht erregt ist, nimmt das elektroma
gnetisch betätigbare Ventil 172 eine federbeaufschlagte Fluid
ablaßstellung 184 ein, während demgegenüber, wenn der Elektro
magnet 180 erregt ist, das erste elektromagnetisch betätigbare
Ventil 172 eine Fluidförderstellung 186 einnimmt. In der
Fluidablaßstellung 184 ist die Hydraulikfluidleitung 174 an
eine Drainage 188 angeschlossen, um von der Bohrung 122 Hy
draulikfluid abzugeben, wodurch es der Feder 112 ermöglicht
wird, den ersten Hebel 102 in die freigesetzte Position zu
versetzen, in der der Hydraulikkolben 120 in die Bohrung 122
eingerückt ist. In der Fluidförderstellung 186 ist die Hydrau
likfluidleitung 174 an das Druckregelventil 166 angeschlossen,
um Hydraulikfluid zur Bohrung 122 zu fördern, wodurch der Hy
draulikkolben 120 bewegt wird, um den ersten Hebel 102 gegen
die Kraft der Feder 112 in Richtung auf die verriegelte Posi
tion zu bewegen.
Das zweite elektromagnetisch betätigbare Ventil 176 weist ei
nen Elektromagneten 190 sowie eine Rückstellfeder 192 auf.
Wenn der Elektromagnet 190 nicht erregt ist, nimmt das zweite
elektromagnetisch betätigbare Ventil 176 eine federbeauf
schlagte Fluidablaßstellung 194 ein, während demgegenüber,
wenn der Elektromagnet 190 erregt ist, das zweite elektroma
gnetisch betätigbare Ventil 176 eine Fluidförderstellung 196
einnimmt. In der Fluidablaßstellung 194 ist die Hydraulik
fluidleitung 178 an eine Drainage 188 angeschlossen, um Hy
draulikfluid aus der Bohrung 152 abzulassen, wodurch es der
Feder 144 ermöglicht wird, den zweiten Hebel 128 in die frei
gesetzte Position zu versetzen, in der der Hydraulikkolben 150
in der Bohrung 152 aufgenommen ist. In der Fluidförderstellung
196 ist die Hydraulikfluidleitung 178 an das Druckregelventil
166 angeschlossen, um Hydraulikfluid der Bohrung 152 zuzufüh
ren, um den Hydraulikkolben 150 zu drücken, damit er den zwei
ten Hebel 128 gegen die Kraft der Feder 144 in Richtung der
verriegelten Position bewegt.
Die Elektromagneten 180 und 190 werden in Abhängigkeit von
entsprechenden Steuersignalen erregt. Eine Steuereinheit 200
gibt Informationen bezüglich der Motorgeschwindigkeit von dem
Ausgang eines Kurbelwinkelsensors (nicht dargestellt) sowie
Informationen bezüglich der Motorlast von dem Ausgang eines
Drosselöffnungsgradsensors (nicht dargestellt) oder die Menge
der Basiskraftstoffeinspritzung ein und vergleicht die einge
gebenen Informationen mit vorbestimmten Kriterien und entwickelt
die Steuersignale in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieser
Vergleichsvorgänge.
Während des Betriebs des Motors mit geringer Geschwindigkeit
sind die Elektromagnete 180 und 190 nicht erregt. Unter dieser
Bedingung hebt der Mittelhub-Nocken 34 das Zylinderventil 46
über den ersten Kipphebel 64 an, während der Niederhub-Nocken
32 das andere Zylinderventil 48 über den zweiten Kipphebel 68
anhebt. Der freie Nockenstößel 86 schwenkt in Abhängigkeit von
dem Profil des Hochhub-Nockens 36. Diese Schwenkbewegung hat
keinerlei Einfluß auf die Schwenkbewegung des ersten Kipphe
bels 64 in Abhängigkeit von dem Profil des Mittelhub-Nockens
34 wegen der Wirkung der ein Spiel ausgleichenden Druckfeder
100. In der Fig. 11 ist mit der Kurve 44 die Variation des
Ventilhubes des Zylinderventils 46 aufgrund des Mittelhub-Nockens
34 dargestellt. Des weiteren ist in der Fig. 11 durch
die Kurve 42 die Variation des Ventilhubes des Zylinderventils
48 aufgrund des Niederhub-Nockens 32 dargestellt. Eine Akti
vierung dieser Zylinderventile 46 und 48 auf diese Weise be
wirkt, daß die Ansaugluft in dem Zylinder verwirbelt, was zu
einer verbesserten Verbrennung während des Krafthubes bei
trägt.
In Abhängigkeit eines Umwechselns von einem Motorbetrieb mit
geringen Geschwindigkeiten zu einem Motorbetrieb mit mittleren
oder intermediaren Geschwindigkeiten führt die Steuereinheit
200 das Steuersignal dem Elektromagneten 190 zu, um diesen zu
erregen. Wenn der Elektromagnet 190 erregt ist, nimmt das
elektromagnetisch betätigbare Ventil 176 die Fluidförderstel
lung 196 ein, wodurch die Förderung von Hydraulikfluid zur
Bohrung 152 ermöglicht wird, was darin einen Druckanstieg be
wirkt. Dieses bewirkt wiederum, daß der Hydraulikkolben 150
den zweiten Hebel 128 gegen die Kraft der Feder 144 in Rich
tung der verriegelten Position bewegt, wodurch die Endfläche
134 in Eingriff mit der passenden Wandung 136 des zweiten
Kipphebels 68 gebracht wird. Das hat zum Ergebnis, daß der
zweite Kipphebel 68 in eine einheitliche Bewegung mit dem er
sten Kipphebel 64 gebracht wird. Auf diese Art und Weise ver
schwenken beide ersten und zweiten Kipphebel 64 und 68 als ei
ne Einheit, um beide Zylinderventile 46 und 48 in Abhängigkeit
von dem Profil des Mittelhub-Nockens anzuheben.
In Abhängigkeit von einem Wechsel des Motorbetriebs bei mitt
leren Geschwindigkeiten zu einem im Motorbetrieb bei hohen Ge
schwindigkeiten, legt die Steuereinheit 200 das Steuersignal
an den Elektromagneten 180 des ersten elektromagnetisch betä
tigbaren Ventils 172 ebenfalls an, um diesen zu erregen. Wenn
der Elektromagnet 180 erregt ist, nimmt das elektromagnetisch
betätigbare Ventil 172 die Fluidförderstellung 186 ein, wo
durch eine Hydraulikfluidförderung zur Bohrung 122 erfolgen
kann, was darin einen Druckaufbau bewirkt. Dies bewirkt wie
derum, daß der Hydraulikkolben 120 den ersten Hebel 102 gegen
die Kraft der Feder 112 in Richtung der verriegelten Position
bewegt, wodurch die Endfläche 108 in Eingriff mit der passen
den Wandung 110 des freien Nockenstößels 86 gebracht wird. Das
hat zum Ergebnis, daß der erste Kipphebel 64 in eine einheit
liche Bewegung mit dem freien Nockenstößel 86 versetzt wird,
der mit dem Hochhub-Nocken 36 kooperiert. Auf diese Weise wer
den beide erste und zweite Kipphebel 64 und 68 als eine Ein
heit verschwenkt, um beide Zylinderventile 46 und 48 in Abhän
gigkeit von dem Profil des Hochhub-Nockens 36 anzuheben. In
der Fig. 11 ist durch die Kurve 40 die Variation des Ventilhu
bes von jedem der Zylinderventile 46 und 48 dargestellt.
In Abhangigkeit von einem Wechsel des Motorbetriebs bei hohen
Geschwindigkeiten zu einem Motorbetrieb bei mittleren Ge
schwindigkeiten wird der Elektromagnet 180 des ersten elektro
magnetisch betätigbaren Ventils 172 abgeregt, wodurch die
Rückstellfeder 182 die Fluidablaßposition 184 setzen kann, wo
durch Hydraulikfluid aus der Bohrung 122 abgelassen wird. Dies
bewirkt, daß der Hydraulikkolben 120 es der Feder 112 ermögli
chen kann, den ersten Hebel 102 in Richtung auf die freige
setzte Position zu bewegen. Auf diese Art und Weise werden die
Zylinderventile 46 und 48 in Abhängigkeit von dem Profil des
Mittelhub-Nockens 34 angehoben.
In Abhängigkeit von einem Wechsel des Motorbetriebs bei mitt
leren Geschwindigkeiten zu einem Motorbetrieb bei niedrigen
Geschwindigkeiten wird der Elektromagnet 190 des zweiten elek
tromagnetisch betätigbaren Ventils 176 ebenfalls abgeregt, wo
durch die Rückstellfeder 192 die Fluidablaßposition 194 setzen
kann, wodurch Hydraulikfluid aus der Bohrung 152 abgelassen
wird. Dies bewirkt, daß der Hydraulikkolben 150 es der Feder
144 ermöglicht, den zweiten Hebel 128 in Richtung auf die
freigesetzte Position zu bewegen. Auf diese Art und Weise wird
das Zylinderventil 46 in Abhängigkeit vom Profil des Mittel
hub-Nockens 34 angehoben, während das Zylinderventil 48 in Ab
hängigkeit von dem Profil des Niederhub-Nockens 32 angehoben
wird.
Wie leicht in der Fig. 3 zu sehen ist, wird während des Be
triebs mit dem zweiten Hebel 128 in der verriegelten Position
der erste Kipphebel 64 einer Reaktion der Ventilfeder 60 un
terworfen. Es wird nun die Kraft betrachtet, die auf die den
zweiten Hebel 128 abstützende Lagerwelle 88 wirkt. Ein Vektor
dieser Kraft kann in eine tangentiale Kraftkomponenten bezüg
lich eines imaginären Kreises aufgeteilt werden, der um einen
auf der Kipphebelachse 66 angeordneten Mittelpunkt geschlagen
werden kann und die Achse 90 des freien Nockenstößels schnei
det, sowie in eine radiale Kraftkomponente bezüglich imaginä
ren Kreises aufgeteilt werden. Bevorzugt ist die Festsetzung
derart, daß die Erhöhung und der Winkel der passenden bzw.
eingreifenden Wandung 136 bezüglich der Achse 90 des freien
Nockenstößels einen radialen Kraftvektor induziert, der radial
nach in innen in Richtung des Mittelpunktes dieses obengenann
ten imaginären Kreises gerichtet ist. Diese Anordnung ist der
art wirksam, daß eine unerwünschte Bewegung des ersten Kipphe
bels 64 unterdrückt wird, welcher andererseits aufgrund des
Spieles zwischen der Kipphebelwelle 62 und dem ersten Kipphe
bel 64 induziert werden könnte.
Gemäß der eben beschriebenen ersten Ausführungsform wird der
zweite Hebel 128 von der Welle 88 gelagert, damit der freie
Nockenstößel 86 um die Achse 90 des freien Nockenstößels eine
Schwenkbewegung für eine Kooperation mit dem zweiten Kipphebel
68 durchführen kann. Eine raumsparendere Anordnung für den
zweiten Hebel 128 wird gemäß einer zweiten Ausführungsform
vorgeschlagen, die in den Fig. 6 bis 10 dargestellt ist.
Die zweite Ausführungsform ist im wesentlichen gleich der er
sten Ausführungsform außer der Anordnung des zweiten Hebels.
Für einen leichteren Vergleich mit der ersten Ausführungsform
sowie zur Vereinfachung der Beschreibung werden die gleichen
Bezugszahlen verwandt, die auch in den Fig. 1 bis 5 verwandt
wurden, um die gleichen oder ähnliche Teile oder Abschnitte
von den Fig. 6 bis 10 zu bezeichnen.
In den Fig. 7 und 8 ist ein zweiter Hebel 128, der eine mit
seinem Gegenstück in der ersten Ausführungsform identische
Konstruktion aufweist, von einer Lagerwelle 104 für einen er
sten Hebel 102 abgestützt. Ein Vergleich der Fig. 8 mit der
Fig. 3 zeigt, daß eine einstückige Erhöhung eines zweiten
Kipphebels 68 um eine Kipphebelachse 66 mehr als 180 Grad von
seinem Gegenstück der ersten Ausführungsform versetzt ist. Die
einstückige Erhöhung 108 weist eine Wandung 136 auf, die mit
einer Endfläche 134 des zweiten Hebels 128 in Eingriff ge
langt.
Diese Anordnung des zweiten Hebels 128 ist in dem Fall vor
teilhaft, in dem nur wenig Raum zwischen der Nockenwelle 30
und dem ersten und zweiten Kipphebeln 64 und 68 vorhanden ist.
Die Fig. 12 bis 25 stellen eine dritte Ausführungsform der Er
findung dar. Diese dritte Ausführungsform ist im wesentlichen
gleich den ersten und zweiten Ausführungsformen mit Ausnahme
der Anordnung des zweiten Hebels. In den soeben beschriebenen
ersten und zweiten Ausführungsformen ist der zweite Hebel 128
über die Welle 88 (siehe Fig. 1) oder 104 von dem ersten Kipp
hebel 64 abgestützt. Mit anderen Worten, beide ersten und
zweiten Hebel 102 und 128 sind mit dem ersten Kipphebel 64
montiert. In der dritten Ausführungsform, die nunmehr be
schrieben werden wird, werden die ersten und zweiten Hebel von
den ersten bzw. zweiten Kipphebeln abgestützt. Genauer gesagt,
in den ersten und zweiten Ausführungsformen drückt der auf dem
ersten Kipphebel 64 angeordnete zweite Hebel 128 die passende
Wandung 136 der einstückigen Erhebung 138 des zweiten Kipphe
bels 68 während der Schwenkbewegung des ersten Kipphebels 64,
um die Zylinderventile 46 und 48 zu öffnen, wenn sich der
zweite Hebel 128 in der verriegelten Stellung befindet. Wenn
sich in der dritten Ausführungsform der zweite Hebel in der
verriegelten Position befindet, in welcher eine Endfläche in
die entsprechende bzw. passende Wandung eingreift, mit welcher
der erste Kipphebel ausgebildet ist, drückt die passende Wan
dung des ersten Kipphebels den zweiten Hebel auf dem zweiten
Kipphebel während der Schwenkbewegung des ersten Kipphebels,
um die Zylinderventile zu öffnen.
Obwohl in der dritten Ausführungsform die gleichen Bezugszah
len verwendet werden, die auch in der ersten Ausführungsform
verwandt wurden, um gleiche und ähnliche Teile oder Abschnitte
zu bezeichnen, sind der zweite Hebel sowie eine Feder, die den
zweiten Hebel beaufschlagt mit neuen Bezugszeichen versehen.
Der Grund dafür liegt darin, daß der in der dritten Ausfüh
rungsform verwandte zweite Hebel sowie die verwandte Feder ei
ne von ihren Gegenstücken unterschiedliche Form aufweisen,
sich nämlich von dem zweiten Hebel 128 von der Druckfeder 144
sowie von dem Federhalter 148 unterscheiden.
Wie am besten in Fig. 15 zu sehen, weist ein zweiter Kipphebel
68 eine Nabe 70 mit einer Bohrung 152 für einen Hydraulikkol
ben 150 auf, der als Aktuator für einen zweiten Hebel 210
dient. Der zweite Hebel 210 wird von einer Welle oder einem
Stift 112 abgestützt, der von einer Schwinge 80 in Richtung
auf einen ersten Kipphebel 64 herausragt. Zum Vorspannen des
zweiten Hebels 210 in Richtung auf eine freigesetzte Position,
wie in Fig. 15 gezeigt, ist eine Spiralfeder 214 um diesen
Stift 212 montiert. Die Spiralfeder 214 weist einander entge
gengesetzte Beine 216 und 218 auf. Die Spiralfeder 214 ist an
einem Bein 216 in dem zweiten Kipphebel 68 auf der Nabe 74
verankert, wohingegen die Spiralfeder 214 mit ihrem entgegen
gesetzten Bein 218 in dem zweiten Hebel 210 verankert ist, um
den zweiten Hebel 210 in Uhrzeigerrichtung vorzuspannen, wenn
man auf die Fig. 15 schaut. In der Fig. 15 ist die freigesetz
te Position des zweiten Hebels 210 mit der durchgezogenen Li
nie dargestellt.
Der erste Kipphebel 64 weist ein Gehäuse 220 auf, das einstüc
kig mit der Nabe 70 ausgebildet ist. Das Gehäuse 220 enthält
einen Kragen 222 sowie eine Endplatte 224, die durch den Kra
gen 222 von einem vergrößerten axialen Ende der Nabe 70 beab
standet und gegenüberliegend angeordnet ist. Der Kragen 222
verbindet die Endplatte 224 und die Nabe 70, um einen Hohlraum
zu definieren, der teilweise die Nabe 74 des zweiten Kipphe
bels 68 aufnimmt.
Die Nabe 74 ist mit einer Aussparung versehen, um eine zylin
drische Oberfläche 226 zu definieren, die einer Zylinderwand
228 des Kragens 222 gegenüberliegt und mit dieser kooperiert.
Die Zylinderwand 228 definiert einen Teil des Hohlraumes des
Gehäuses 220. Die Zylinderoberfläche 226 erstreckt sich zwi
schen einer ersten Schulter 230 sowie einer zweiten Schulter
232. Diese Schultern 230 und 232 sind weit genug von einem er
sten Ende 234 sowie einem zweiten Ende 236 des Kragens 222
entfernt, um eine Freibewegung des Kragens 222 bezogen auf die
Nabe 74 während der Schwenkbewegung des ersten Kipphebels 64
bezogen auf den zweiten Kipphebel 68 zuzulassen. Wie am besten
in Fig. 15 zu sehen, ist die erste Schulter 230 abgerundet, um
einen sanften Übergang des zweiten Hebels 210 in eine verrie
gelte Position zuzulassen, was in den Fig. 20 und 23 darge
stellt ist.
Der zweite Hebel 210 weist an einem Ende ein Ohr 238 auf, mit
welchem der Hydraulikkolben 150 in Eingriff steht. Von dem
entgegengesetzten Ende des zweiten Hebels 210 erstreckt sich
ein Bolzen 240, der dazu ausgelegt ist, mit dem ersten Ende
des Kragens 222 in Eingriff zu gelangen, wenn der zweite Kipp
hebel 68 sich in seiner verriegelten Position befindet.
Eine Lücke zwischen der ersten Schulter 230 und dem ersten En
de 234 des Kragens 222 berührend, ist es dem Bolzen 240 mög
lich, in die genügend weite Lücke einzudringen, wenn beide Zy
linderventile 46 und 48 sich in ihrer Ruheposition bzw.
Schließposition befinden, allerdings ist diese Lücke verklei
nert während der Schwenkbewegung des ersten Kipphebels 64 be
zogen auf den zweiten Kipphebel 68, um die Zylinderventile 46
und 48 anzuheben. Das Verhältnis zwischen dem ersten Ende 234
des Kragens 222 und dem Bolzen 240 des zweiten Hebels 210
sollte so gestaltet sein, daß, wenn sich der zweite Hebel 210
in der verriegelten Position befindet, der Bolzen 240 in der
Lücke aufgenommen wird und das erste Ende 34 des Kragens 222
in Eingriff mit dem Bolzen 240 gelangt, um den zweiten Hebel
210 zu drücken, damit er den zweiten Kipphebel 68 einheitlich
mit der Schwenkbewegung des ersten Kipphebels 64 bewegt.
Die Fig. 16, 17 und 18 stellen Positionen von Teilen während
des Motorbetriebs mit niedrigen Geschwindigkeiten dar. Wie aus
der Fig. 17 ersichtlich, befindet sich der zweite Hebel 210 in
der freigesetzten Position, so daß der Kipphebel 68 unabhängig
vom ersten Kipphebel 64 ist.
Die Fig. 19, 20 und 21 stellen Positionen von Teilen während
des Motorbetriebs bei mittleren Geschwindigkeiten dar. Wie aus
der Fig. 2d zu sehen, befindet sich der zweite Hebel 210 in
der verriegelten Position, wobei der Bolzen 240 in der Lücke
zwischen dem ersten Ende 234 des Kragens 222 und der ersten
Schulter 230 der Nabe 74 aufgenommen ist. Da die Zylinderven
tile 46 und 48 sich in Ruhe befinden, um ihre geschlossenen
Ventilpositionen einzunehmen, drückt das erste Ende 234 des
Kragens 222 gegen den Bolzen 240. Bei dieser Bedingung ver
schwenken beide erste und zweite Kipphebel 64 und 68 als eine
Einheit. Da der erste Hebel 102 sich in seiner freigesetzten
Position befindet, wie in der Fig. 21 gezeigt, folgen beide
erste und zweite Kipphebel 64 und 68 einem Mittelhub-Nocken
34, um die Zylinderventile 46 und 48 in Abhängigkeit von dem
Profil des Mittelhub-Nockens 34 zu aktivieren.
Die Fig. 22, 23 und 24 zeigen einen Motorbetrieb bei hohen Ge
schwindigkeiten. Wie leicht aus der Fig. 23 zu sehen, befindet
sich der zweite Hebel 210 in der verriegelten Position und der
zweite Kipphebel 68 verschwenkt einheitlich mit dem ersten
Kipphebel 64. Da ein freier Nockenstößel 86 ein integraler Be
standteil des ersten Kipphebels 64 wird, wenn der erste Hebel
102 in der verriegelten Position (siehe Fig. 21) sich befin
det, folgen beide erste und zweite Kipphebel 64 und 68 einem
Hochhub-Nocken 36, um die Zylinderventile 46 und 48 in Abhän
gigkeit von dem Profil des Hochhub-Nockens 36 zu aktivieren.
Fig. 25 ist eine bevorzugte Anordnung eines Antriebs für die
ersten und zweiten Hebel 102 und 110 der dritten Ausführungs
form. Dieser Antrieb ist im wesentlichen gleich dem in Fig. 5
dargestellten Antrieb, so daß eine detaillierte Beschreibung
als überflüssig erscheint.
Claims (20)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Zylinderventile einer
Brennkraftmaschine, mit:
einem ersten Kipphebel, der um eine Kipphebelachse ver schwenkbar ist,
einem zweiten Kipphebel, der um die Kipphebelachse ver schwenkbar ist,
einem freien Nockenstößel, der um eine zu dieser Kipphe belachse parallelen Achse verschwenkbar und bezüglich des ersten Kipphebels stationär angeordnet ist,
einer ersten Kopplungseinrichtung zum selektiven Aufbau en einer Antriebsverbindung zwischen dem freien Nocken stößel und diesem ersten Kipphebel, und
einer zweiten Kopplungseinrichtung zum selektiven Auf bauen einer Antriebsverbindung zwischen dem ersten Kipp hebel und dem zweiten Kipphebel.
einem ersten Kipphebel, der um eine Kipphebelachse ver schwenkbar ist,
einem zweiten Kipphebel, der um die Kipphebelachse ver schwenkbar ist,
einem freien Nockenstößel, der um eine zu dieser Kipphe belachse parallelen Achse verschwenkbar und bezüglich des ersten Kipphebels stationär angeordnet ist,
einer ersten Kopplungseinrichtung zum selektiven Aufbau en einer Antriebsverbindung zwischen dem freien Nocken stößel und diesem ersten Kipphebel, und
einer zweiten Kopplungseinrichtung zum selektiven Auf bauen einer Antriebsverbindung zwischen dem ersten Kipp hebel und dem zweiten Kipphebel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die ersten und zweiten Kipphebel eine erste Nabe bzw.
eine zweite Nabe aufweisen, die auf einer Kipphebelwelle
abgestützt sind zur Ermöglichung einer Schwenkbewegung
für jeden dieser ersten und zweiten Kipphebel um diese
Kipphebelachse, wobei der freie Nockenstößel senkrecht
auf der ersten Nabe des ersten Kipphebels steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der freie Nockenstößel eine Stütze aufweist, die einen
Plunger enthält, der auf dieser ersten Nabe des ersten
Kipphebels beruht, sowie eine ein Spiel beseitigende Fe
der zwischen diesem Plunger und diesem freien Nockenstö
ßel enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kopplungseinrichtung einen um eine erste Hebelachse
verschwenkbaren ersten Hebel aufweist, der bezogen auf
diesen ersten Kipphebel stationär ausgebildet ist, für
eine Schwenkbewegung zwischen einer verriegelten Positi
on und einer freigesetzten Position innerhalb einer ge
dachten Ebene, die senkrecht auf der Kipphebelachse
steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Kopplungseinrichtung des weiteren einen ersten
Hydraulikkolben enthält, der in einer Bohrung des ersten
Kipphebels aufgenommen ist und als ein Aktuator für die
sen ersten Hebel dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Kopplungseinrichtung des weiteren eine erste
Druckfeder enthält, die in der Bohrung des ersten Kipp
hebels aufgenommen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Kopplungseinrichtung einen zweiten Hebel ent
hält, der um eine zweite Hebelachse, die bezogen auf den
ersten Kipphebel stationär ist, verschwenkbar ist für
eine Schwenkbewegung zwischen einer verriegelten Positi
on und einer freigesetzten Position innerhalb einer wei
teren gedachten Ebene, die senkrecht auf der Kipphebe
lachse steht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Kopplungseinrichtung einen zweiten Hydraulikkolben
enthält, der in der Bohrung des ersten Kipphebels
aufgenommen ist und als ein Aktuator für den ersten He
bel dient.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
des weiteren eine zweite Druckfeder vorhanden ist, die
in der Bohrung des ersten Kipphebels aufgenommen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Hebel sowie der freie Nockenstößel von einer
gemeinsamen Welle auf dem ersten Kipphebel abgestützt
sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die ersten und zweiten Hebel von einer gemeinsamen Welle
auf dem ersten Kipphebel abgestützt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der freie Nockenstößel eine Lageroberfläche aufweist,
die dazu geeignet ist, einen Hochhub-Nocken zu kontak
tieren, daß dieser zweite Kipphebel eine Lageroberfläche
aufweist, die dazu geeignet ist, einen Niederhub-Nocken
zu kontaktieren, und daß der erste Kipphebel eine Lager
oberfläche aufweist, die dazu geeignet ist, einen Mit
telhub-Nocken zu kontaktieren, wobei der freie Nocken
stößel zwischen diesen Lageroberflächen der ersten und
zweiten Kipphebel angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Kopplungseinrichtung einen zweiten Hebel ent
hält, der von dem zweiten Kipphebel abgestützt ist für
eine Schwenkbewegung zwischen einer verriegelten Positi
on und einer freigesetzten Position.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Kopplungseinrichtung des weiteren einen
zweiten Hydraulikkolben enthält, der in der Bohrung in
dem zweiten Kipphebel aufgenommen ist und als ein Aktua
tor wirkt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Kopplungseinrichtung des weiteren eine
Spiralfeder enthält, die an einem Ende in dem zweiten
Kipphebel und an dem entgegengesetzten Ende in dem zwei
ten Hebel verankert ist, um den zweiten Hebel in Rich
tung auf die freigesetzte Position vorzuspannen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kipphebel ein einstückig mit der ersten Nabe
ausgebildetes Gehäuse aufweist, das die zweite Nabe auf
nimmt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse einen Kragen enthält sowie eine von die
sem Kragen beabstandete und der ersten Nabe gegenüber
liegende Endplatte aufweist, wobei dieser Kragen die
Endplatte und die erste Nabe verbindet, um einen Hohl
raum zu definieren, der teilweise die zweite Nabe auf
nimmt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kragen eine Zylinderwandung aufweist, die teilweise
den Hohlraum definiert, wobei diese zweite Nabe darin
aufgenommen ist, um eine Zylinderoberfläche zu definie
ren, die dieser Zylinderwandung des Kragens gegenüber
liegend angeordnet ist und mit dieser kooperiert.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Nabe eine erste Schulter sowie eine zwei
te Schulter aufweist, zwischen denen die Zylinderober
fläche sich erstreckt, daß der Kragen ein erstes Ende
aufweist, das von der ersten Schulter der zweiten Nabe
beabstandet ist, wobei der zweite Hebel an einem Ende
ein Ohr aufweist, mit dem der zweite Hydraulikkolben in
Eingriff gelangen kann, wobei an dem gegenüberliegenden
Ende ein Bolzen angeordnet ist, um mit dem ersten Ende
des Kragens in Eingriff zu gelangen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Nockenwelle mit einem Hochhub-Nocken, der mit dem freien
Nockenstößel kooperiert, einem Niederhub-Nocken, der mit
dem zweiten Kipphebel kooperiert, sowie einem Mittelhub-Nocken,
der mit dem ersten Kipphebel kooperiert, und
durch einen Antrieb zum Betreiben der ersten Kopplungs
einrichtung, um die Antriebsverbindung zwischen dem
freien Nockenstößel und dem zweiten Kipphebel zu unter
brechen sowie um die Antriebsverbindung zwischen dem er
sten und zweiten Kipphebel während des mit Motorbetriebs
bei niedrigen Geschwindigkeiten zu unterbrechen, wobei
dieser Antrieb betätigbar ist, um die erste Kopplungs
einrichtung zu betätigen, um die Antriebsverbindung zwi
schen dem freien Nockenstößel und dem ersten Kipphebel
zu unterbrechen, und die zweite Kopplungseinrichtung be
tätigbar ist, um eine Antriebsverbindung zwischen den
ersten und zweiten Kipphebeln während des Motorbetriebs
bei mittleren Geschwindigkeiten aufzubauen, wobei ferner
dieser Antrieb betätigbar ist, um die erste Kopplungs
einrichtung zu betätigen, um die Antriebsverbindung zwi
schen dem freien Nockenstößel und dem ersten Kipphebel
aufzubauen, und die zweite Kopplungseinrichtung betätig
bar ist, um die Antriebsverbindung zwischen den ersten
und zweiten Kipphebeln während des Motorbetriebs mit ho
hen Geschwindigkeiten aufzubauen.
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