DE19706484C2 - Blatthandhabungssystem - Google Patents
BlatthandhabungssystemInfo
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- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
- Pile Receivers (AREA)
- Manual Feeding Of Sheets (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Blatthandhabungssystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Obwohl die Erfindung
für eine Vielzahl von Blattverarbeitungsgeräten nützlich
ist, hat sie sich als besonders geeignet für die Verwendung
in einem Einzelblattdrucker erwiesen und wird in diesem
Zusammenhang auch im Folgenden beschrieben.
Bei einem herkömmlichen Einzelblattdrucker werden Medien
durch einen Druckzyklus geführt, der das Aufnehmen eines
Blatts aus einer Eingangsablagevorrichtung, das Führen
desselben durch den Drucker und dann das Auswerfen desselben
durch die Ausgangsöffnung des Druckers in eine Ausgangs
ablagevorrichtung umfaßt. Die Eingangs- und Ausgangsablage
vorrichtungen definieren gemeinsam eine Ablagevorrichtungs
anordnung, wobei eine derartige Anordnung typischerweise
eine Mehrzahl von horizontalen Ablagevorrichtungsstrukturen
umfaßt, die vertikal gestapelt wurden, bei dem Versuch die
Aufstellfläche des Druckers zu minimieren, und dadurch Platz
zu sparen. Tatsächlich kann die Eingangsablagevorrichtung
teilweise in dem Drucker liegen, oftmals unterhalb der
Druckvorrichtung des Druckers, um die Medienaufnahme zu
verbessern, und um ferner die Größe des Druckers zu redu
zieren.
Ungünstigerweise hat die Verwendung von gestapelten Ablage
vorrichtungsanordnungen zu Schwierigkeiten beim Erlangen
eines Zugriffs auf die Ablagevorrichtungen geführt, insbe
sondere dort, wo die Ablagevorrichtung im Drucker, wie es
oben beschrieben ist, versenkt wurde. Diese Schwierigkeit
zeigt sich besonders dort, wo kleinere Medienformen ver
wendet werden, was vom Bediener erfordert, daß er tief in
den Drucker hineingreift, wenn er Medien in die Ablagevor
richtung lädt oder aus derselben entlädt. Eine derartige
Aufgabe kann jedoch für den Bediener undurchsichtig sein und
physisch schwer zu realisieren sein. Es wäre folglich wün
schenswert, eine Ablagevorrichtungsanordnung zu schaffen,
die konfiguriert ist, um einen verbesserten Bedienerzugriff
sowohl auf die Eingangs- als auch auf die Ausgangsablage
vorrichtung unterzubringen.
Einige Drucker wurden mit einer entfernbaren Ablagevorrich
tungsstruktur entworfen, wodurch es dem Bediener ermöglicht
wird, einen vollständigen Zugriff auf die Ablagevorrichtun
gen zu erlangen. Diese Anordnung erfordert jedoch typischer
weise, daß der Bediener die Ablagevorrichtung vollständig
entfernt und dieselbe beiseite auf eine ebene Arbeitsfläche
stellt, wo die Medien geladen oder entladen werden können.
Es ist folglich erforderlich, daß der Bediener den Drucker
zumindest teilweise auseinandernimmt, eine Aufgabe, die
möglicherweise nur zögerlich durchgeführt wird. Der Bediener
muß dabei ferner Zugriff auf eine ebene Arbeitsfläche be
sitzen, auf der die Ablagevorrichtung abgestellt werden
kann, wenn dieselbe entfernt wurde. Außerdem sind entfern
bare Ablagevorrichtungen typischerweise ein wenig locker und
können herausfallen, wenn der Drucker bewegt wird.
Als Alternative haben einige Druckerentwickler einschiebbare
Schubfächer verwendet, häufig in der Form von zusammen
schiebbaren Ablagevorrichtungen, die konfiguriert sind, um
Medien vollständig in und aus dem Drucker zu bewegen. Ein
Bediener ist folglich in der Lage, durch Öffnen der ent
sprechenden Ablagevorrichtung oder des Schubfachs voll
ständigen Zugriff auf die Medien zu erlangen. Ungünstiger
weise sind derartige Ablagevorrichtungsanordnungen aufwendig
und können wegen der zum vollständigen Verschieben eines
Medienstapels notwendigen Festigkeit und Stabilität sperrig
sein. Obwohl die Aufstellfläche des Druckers verhältnismäßig
klein sein kann, wenn das Schubfach vollständig eingeschoben
ist, ist es ferner typischerweise notwendig, dem Drucker
zusätzlichen Raum zuzuweisen, um Platz zum Öffnen und
Schließen des Schubfachs zu schaffen. Dies kann seinerseits
alle Raumersparnisse zunichte machen, die durch das Stapeln
der Eingangs- und der Ausgangsablagevorrichtung erreicht
wurden.
Weiterhin können bei Druckern mit entfernbaren oder ein
schiebbaren Ablagevorrichtungen Schwierigkeiten auftreten,
die mit dem richtigen Sitz derartiger Ablagevorrichtungen
allgemein aufgrund der Toleranzen, die erforderlich sind, um
eine zuverlässige Aufnahme von Medienblättern zu liefern,
zusammenhängen. Es ist offensichtlich, daß beispielsweise
sogar eine kleine Abweichung der Stellung einer Eingangs
ablagevorrichtung eine Fehlfunktion einer herkömmlichen
Aufnahmevorrichtung eines Druckers zur Folge haben kann, die
typischerweise durch eine reibungsmäßige Ineingriffnahme
zwischen einer Aufnahmerolle und einem Medienblatt wirksam
ist. Eine derartige Aufnahmevorrichtung ist in dem U.S.-
Patent Nr. 5,269,506 der Anmelderin der vorliegenden An
meldung gezeigt. Die Offenbarung dieses Patents wird hiermit
durch Bezugnahme aufgenommen.
Ein Ansatz, um die Probleme zu lösen, die sich durch den
nicht richtigen Sitz einer Ablagevorrichtung ergeben, liegt
darin, dem Drucker ästhetische Kennzeichen zu geben, die
visuell die genaue Stellung der Ablagevorrichtung signali
sieren. Dies hat sich wirksam als ein Weg erwiesen, um dem
Bediener mitzuteilen, wenn eine Ablagevorrichtung stark
fehlpositioniert ist, ist jedoch bisher zum Signalisieren
kleinerer Fehlausrichtungen, die dennoch die richtige
Blattbewegung stören können, ziemlich unwirksam gewesen. Ein
anderer Ansatz betrifft die Verwendung von Feststellvor
richtungen, die die Ablagevorrichtung nach dem Einsetzen
derselben in Eingriff nehmen, um dem Bediener ein hörbares
und spürbares Signal zu geben. Dies hat sich wiederum ziem
lich unwirksam als ein Weg erwiesen, um kleinere
Fehlausrichtungen einer Ablagevorrichtung zu signalisieren.
Es ist offensichtlich, daß beispielsweise der typische Be
diener solche Signale nicht bemerken könnte oder das Signal
nicht als ein Hinweis darauf interpretieren könnte, die
Ablagevorrichtung neu zu positionieren.
Die EP 0 526 916 A2 betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung
mit einer automatischen Papierzuführeinrichtung, welche eine
Kassette aufweist, in der das zuzuführende Material in einem
gestapelten Zustand abgelegt ist. Die Kassette ist entfern
bar in einer Kassettenaufnahmeposition angeordnet. Aus die
ser Kassette werden während des Druckens entsprechende
Blattmaterialien herausgezogen, und durch den Drucker ge
führt. Der Papierauswurf wird entweder in einen oberen Aus
wurf geleitet, oder der Papierauswurf wird derart umgelei
tet, daß die bedruckten Papiere auf einer Abdeckung ausge
geben werden, wenn diese in ihrem offenen Zustand ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Blatthandhabungssystem zu schaffen, das dem Bediener
einen verbesserten Blattzugriff liefert, das jedoch ferner
einen richtigen Sitz der Ablagevorrichtungen sicherstellt.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
Das erfindungsgemäße System begegnet diesen Problemen durch
die Bereitstellung eines Blatthandhabungssystems zur
Verwendung in einer Blattverarbeitungseinheit, die eine
Trägerstruktur aufweist, die konfiguriert ist, um eine
zuverlässige Blattaufnahme zu ermöglichen und die Größe der
Blattverarbeitungseinheit zu minimieren, wobei trotzdem ein
geeigneter Zugriff auf die Blätter bereitgestellt
wird. Die Verarbeitungseinheit ist folglich mit einer
oberen und unteren Trägerstruktur versehen, wobei die untere
Trägerstruktur Blätter zur Zuführung zu einer Eingangs
öffnung trägt, und die obere Trägerstruktur die Blätter
trägt, die von einer Ausgangsöffnung ausgeworfen werden. Die
untere Trägerstruktur umfaßt ein Schubfach, das zum Ver
schieben zwischen einer vollständig geschlossenen Schubfach
stellung und einer vollständig geöffneten Schubfachstellung
konfiguriert ist. Dementsprechend umfaßt die obere Träger
struktur eine Klappe, die zum Schwenken zwischen einer
vollständig geschlossenen Klappenstellung und einer voll
ständig geöffneten Klappenstellung konfiguriert ist.
Das Handhabungssystem ist ferner mit einer Sprungwerkvor
richtung geschaffen, wobei eine derartige Vorrichtung einen
ersten und einen zweiten Führungsweg und einen Hebel mit
einem ersten und zweiten Führungsstift aufweist, die sich
entlang der jeweiligen Führungswege bewegen. Der erste
Führungsweg erstreckt sich quer zu einem Schubfach
verschiebungsweg. Der zweite Führungsweg erstreckt sich
entlang des Schubfachverschiebungswegs. Eine Feder spannt
den Hebel vor, um den ersten Führungsstift entlang des
ersten Führungsweges zu dem zweiten Führungsweg hin zu
treiben, und um den zweiten Führungsstift entweder in eine
öffnende oder schließende Richtung entlang des zweiten
Führungsweges zu treiben. Der zweite Führungsstift wird in
die schließende Richtung getrieben, wenn derselbe sich auf
einer Seite des ersten Führungsweges befindet, und derselbe
wird in die öffnende Richtung getrieben, wenn derselbe sich
auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Führungsweges
befindet. Dementsprechend ist der Hebel konfiguriert, um
eine primäre Nase des Schubfachs in Eingriff zu nehmen, um
das Schubfach zu der vollständig geschlossenen Schubfach
stellung hin zu treiben, wenn der zweite Führungsstift sich
in die schließende Richtung bewegt, und um das Schubfach zu
einer vollständig geöffneten Stellung hin zu treiben, wenn
der zweite Führungsstift sich in die öffnende Richtung
bewegt.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Schubfach
außerdem eine sekundäre Nase auf, wobei der Hebel und die
sekundäre Nase konfiguriert sind, um ein Vorbeilaufen der
sekundären Nase durch den Hebel beim Verschieben des
Schubfachs in die schließende Richtung zu gestatten, um
jedoch ein Einfangen des Hebels durch die sekundäre Nase
beim Verschieben des Schubfachs in die öffnende Richtung zu
liefern. Der Hebel wird folglich typischerweise eine ge
neigte Region umfassen mit einer abgeschrägten Vorderkante
und einer allgemein vertikalen Hinterkante. Dementsprechend
wird der sekundäre Nase typischerweise dimensioniert sein,
um den Hebel oder das Schubfach beim Ineingriffnehmen der
Vorderkante abzulenken und den Hebel beim Ineingriffnehmen
der Hinterkante einzufangen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine dreidimensionale Ansicht eines Einzelblatt
druckers, wobei ein derartiger Drucker eine Ein
gangs/Ausgangs-Blattkassette mit einem Blattmedien
handhabungssystem enthält, welches gemäß der vor
liegenden Erfindung aufgebaut ist;
Fig. 2 eine dreidimensionale Ansicht der Eingangs/Aus
gangs-Blattkassette, die in Fig. 1 dargestellt ist,
wobei diese Ansicht eine schwenkend geöffnete
Ausgangsablagevorrichtungsklappe und ein schiebbar
geöffnetes Eingangsablagevorrichtungsschubfach
zeigt, um die Art und Weise darzustellen, auf die
ein Bediener Zugriff auf einen Eingangsmedienstapel
erlangt;
Fig. 3 eine dreidimensionale Ansicht ähnlich der in Fig.
2, die aber kleinere Blattmedien zeigt, um die An
passungsfähigkeit des Systems darzustellen;
Fig. 4 eine dreidimensionale Ansicht der Eingangs/Aus
gangs-Blattkassette von Fig. 2, jedoch mit ent
fernter Ausgangsablagevorrichtungsklappe und ent
ferntem Eingangsablagevorrichtungsschubfach, um
eine Sprungwerkvorrichtung zur Verwendung in
Verbindung mit dem Eingangsablagevorrichtungs
schubfach freizulegen;
Fig. 5 bis 7 vergrößerte bruchstückartige Draufsichten,
die die Betriebsweise der Sprungwerkvorrichtung der
Fig. 4 darstellen, wobei diese Vorrichtung in einer
Schubfach geschlossen-, einer metastabilen bzw.
einer Schubfach-offen-Ausrichtung gezeigt ist;
Fig. 8 eine weiter vergrößerte bruchstückartige Seiten
schnittansicht entlang der Linien 8-8 der Fig. 6;
Fig. 9 eine vergrößerte dreidimensionale Ansicht eines
Führungshebels, der einen Teil der Sprungwerkvor
richtung bildet, die in Fig. 4 dargestellt ist;
Fig. 10 bis 11 vergrößerte bruchstückartige Draufsichten,
die ein Selbstkorrekturmerkmal der Sprungwerkvor
richtung darstellen, die in Fig. 4 dargestellt ist;
Fig. 13 eine Seitenschnittansicht entlang der Linie 13-13
der Fig. 10; und
Fig. 14 eine bruchstückartige dreidimensionale Explosions
ansicht, die eine Bezugsanordnung darstellt, mit
der die Eingangsablagevorrichtung eines Druckers
mit ihrem Chassis ausgerichtet wird.
Fig. 1 zeigt bei 10 eine Blattverarbeitungseinheit in der
Form eines typischen Einzelblattdruckers, Wobei dieser
Drucker ein Chassis 12 und eine Eingangs/Ausgangs-Blatt
kassette 14 umfaßt. Die Kassette umfaßt obere und untere
Blattmedienträgerstrukturen, wobei die untere Struktur 16
konfiguriert ist, um Blätter vor der Eingabe zu tragen und
die obere Trägerstruktur 18 konfiguriert ist, um Blätter zu
tragen, die ausgeworfen worden sind. Die untere Träger
struktur dient folglich als eine Eingangsablagevorrichtung,
und die obere Trägerstruktur dient als eine Ausgangsablage
vorrichtung. Der Weg der Blätter ist ebenso herkömmlich,
wobei die Blätter aus der Eingangsablagevorrichtung aufge
nommen werden, auf dieselben gedruckt wird und dieselben in
die Ausgangsablagevorrichtung ausgeworfen werden.
Die Eingangsablagevorrichtung 16 trägt Blätter (d. h. den
Eingangsmedienstapel 20) für die Zuführung zu der Druckvor
richtung des Druckers (nicht gezeigt), wobei die Eingangs
ablagevorrichtung ein ebenes, horizon
tales Schubfach 17 aufweist, das den
Abstand zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden der
Eingangs/Ausgangs-Blattkassette überbrückt. Dementsprechend
trägt die Ausgangsablagevorrichtung 18 Blätter, die nach dem
Drucken ausgeworfen worden sind, wobei die Ausgangsablage
vorrichtung der Kassette einen allgemein ebenen, nominell
horizontalen Ausgangsablagevorrichtungsboden definiert und
eine Schwenkklappe 19, die sich ebenso zwischen den gegen
überliegenden Seitenwänden der Eingangs/Ausgangs-Blatt
kassette erstreckt, aufweist, wie weiter im Folgenden be
schrieben wird. Es ist offensichtlich, daß die Kassette 14
als ein Blattmedienhandhabungssystem dient, das eine verti
kal gestapelte Ablagevorrichtungsanordnung verwendet, durch
die Blätter sowohl vor der Eingabe als auch nachdem sie
ausgeworfen worden sind, gehalten werden.
Die Ausrichtung des Eingangs-Blattstapels wird mittels einer
Ausrichtungsvorrichtung aufrechterhalten, die ein Längen
einstellglied 22 und einen Breiteneinstellglied 24 umfaßt,
von denen jedes eine Kante des Stapels in Eingriff nimmt.
Das Längeneinstellglied nimmt eine Stirnkante des Stapels in
Eingriff, um die längenmäßige Ausrichtung des Stapels durch
Treiben des Stapels gegen die Hinterwand der Eingangsab
lagevorrichtung aufrechtzuerhalten. Das Breiteneinstellglied
nimmt eine Seitenkante des Stapels in Eingriff, um die
breitenmäßige Ausrichtung durch Treiben des Stapels gegen
die rechte Seitenwand der Eingangsablagevorrichtung auf
rechtzuerhalten. Jedes Einstellglied läßt sich entlang einer
eingebauten Schiene bewegen (Längeneinstellgliedschiene 23
und Breiteneinstellgliedschiene 25 in Fig. 3), um die Ein
gangsablagevorrichtung mit der Anpassungsfähigkeit zu ver
sehen, um Medienblätter unterschiedlicher Größe aufnehmen zu
können. Beide Einstellglieder sind derart konfiguriert, daß
sie nicht die Ausgangsablagevorrichtungsklappe beein
trächtigen, wenn sich die Kassette in einer vollständig
geschlossenen Ausrichtung befindet (Fig. 1).
Wie offensichtlich sein sollte, hat die Eingangsablage
vorrichtung 16 die Form eines länglichen Schubfachs, das zum
Verschieben zwischen einer geöffneten und einer geschlosse
nen Stellung konfiguriert ist, wie es durch einen Pfeil 26
gezeigt ist. Die Eingangsablagevorrichtung bewegt sich
typischerweise entlang des Kassettenbodens 30 (Fig. 4),
wobei dieser Boden mit einer Schiene 32 versehen ist, die
die Ablagevorrichtung geradlinig in und aus dem Drucker
chassis führt. Eine Bezugsanordnung (allgemein durch die
Öffnung 13 und den Zapfen 15 in Fig. 14 gezeigt) stellt
sicher, daß das Schubfach richtig sitzt, wenn das Schubfach
geschlossen ist. Insbesondere definiert die Bezugsanordnung
orthogonale Führungen für das Schubfach. Der Zapfen 15
umfaßt folglich eine obere Oberfläche, die eine entsprechen
de Decke der Öffnung 13 in Eingriff nimmt (das Schubfach
selbst nimmt den Kassettenboden 30 als eine gegenüberliegen
de Führung in Eingriff), und gegenüberliegende Seitenober
flächen, die die entsprechenden Seitenwände der Öffnung 13
in Eingriff nehmen. Die gegenüberliegenden Oberflächen des
Schubfachs und des Chassis nehmen in Eingriff, um eine
vollständig geschlossene Schubfachstellung zu definieren.
Ein Schubfachanschlag 27 ist verwendet, um das Vorbeilaufen
der Ablagevorrichtung zu begrenzen, wobei ein solcher An
schlag typischerweise konfiguriert ist, um den Bediener an
einem versehentlichen Öffnen der Eingangsablagevorrichtung
über eine vorbestimmte vollständig geöffnete Stellung hinaus
zu hindern (gezeigt in Fig. 2 und 3). Der Schubfachanschlag
kann jedoch federnd ausgelegt sein, um eine Freigabe der
Eingangsaufnahmevorrichtung zu ermöglichen, derart, daß
dieselbe zur Wartung entfernt werden kann.
Die Ausgangsablagevorrichtung 18 weist eine Schwenkklappe 19
auf, die an oder in der Nähe ihrer unteren Kante schwenkbar
gelagert ist, um ein schwenkendes Öffnen und Schließen der
selben zu ermöglichen. Fig. 1 zeigt die Ausgangsablagevor
richtungsklappe in ihrer geschlossenen Stellung. Die Fig.
2-4 zeigen die Ausgangsablagevorrichtungsklappe in ihrer
geöffneten Stellung. Wie gezeigt, wird die Ausgangsabla
gevorrichtung durch Anschlagbolzen, beispielsweise den, der
bei 28 zu sehen ist, in ihrer geöffneten Stellung gehalten,
wobei die Anschlagbolzen typischerweise auf der Innenseite
der Seitenwände der Kassette gebildet sind, um ein Hindernis
für das Vorwärtsschwenken der geöffneten Klappe zu liefern.
Das Rückwärtsschwenken wird durch die Ineingriffnahme mit
dem Druckerchassis 12 beschränkt.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Anschlag
bolzen derart dimensioniert, daß sie einem Vorbeilaufen der
Ausgangsablagevorrichtungsklappe bis zur Anwendung einer
vorbestimmten Kraft entgegenwirken, wobei das Vorbeilaufen
der Klappe über den Anschlagbolzen sowohl eine hörbare als
auch eine spürbare Rückkopplung ergibt, um die visuellen
Anhaltspunkte des Bedieners zu untermauern. Trocknerflügel
29 der Kassette ziehen sich schwenkend zurück, wobei diese
Flügel derart positioniert sind, daß sie die Funktion der
Klappe vervollständigen. Während des Schließens der Klappe
kehren die Flügel auf ihre Blatt-tragende Ausrichtung
zurück, wobei die Klappe typischerweise in eine allgemein
horizontale Stellung geschwenkt wird, in der sie auf Be
grenzungsnasen aufliegt, beispielsweise denen, die bei 34
gezeigt sind.
Es sollte klar sein, daß die Eingangs- und die Ausgangs
ablagevorrichtung unabhängig konfigurierbar sind, was zu
einer Kassette führt, die geeignet ist, variierende Zu
griffsgrade auf die Eingangsablagevorrichtung bereitzu
stellen. Beispielsweise kann die Kassette folgendermaßen
konfiguriert sein: 1) in einer vollständig geschlossenen
Ausrichtung (bei der sowohl das Eingangsablagevorrichtungs
schubfach als auch die Ausgangsablagevorrichtungsklappe
geschlossen sind); 2) in einer Ausrichtung mit geöffnetem
Schubfach (bei der nur das Eingangsablagevorrichtungs
schubfach geöffnet ist); 3) in einer Ausrichtung mit ge
öffneter Klappe (bei der nur die Ausgangsvorrichtungsklappe
geöffnet ist); oder 4) in einer vollständig geöffneten
Ausrichtung (bei der sowohl das Eingangsablagevorrichtungs
schubfach als auch die Ausgangsablagevorrichtungsklappe ge
öffnet sind). Es ist daher möglich, große Medien (US-A-
Medien oder A4-Medien) entweder durch Öffnen des Eingangs
ablagevorrichtungsschubfachs oder durch Öffnen der Ausgangs
ablagevorrichtungsklappe einzuladen oder zu entladen. Kleine
Medien (d. h. Medien im Kartenformat) können im Gegensatz
dazu vom Bediener das Öffnen sowohl des Eingangsablagevor
richtungsschubfachs als auch der Ausgangsablagevorrichtungs
klappe erfordern.
In Fig. 2 ist die Kassette 14 in einer vollständig geöffne
ten Ausrichtung gezeigt, wobei die Eingangs- und Ausgangs-
Ablagevorrichtung beide konfiguriert sind, um den Zugriff
auf die Eingangsablagevorrichtung zu verbessern. Die Ein
gangsablagevorrichtung 16 ist beispielsweise in einer voll
ständig ausgefahrenen (oder vollständig geöffneten) Aus
richtung gezeigt, wobei die Ablagevorrichtung um eine
Strecke "herausgezogen" worden ist, die etwa gleich der
Hälfte der Länge derselben ist, um einen entsprechenden Teil
derselben freizulegen. Genauso ist die Ausgangsablagevor
richtung 18 gezeigt, wobei die Klappe 19 in ihre vollständig
geöffnete Stellung geschwenkt ist, wodurch dieselbe den Rest
der Eingangsablagevorrichtung freilegt. Diese Konfiguration
legt praktisch die Gesamtheit eines großen Medienstapels
frei (wie z. B. der, der bei 20 in Fig. 1 und 2 gezeigt
ist), und würde ebenso praktisch die Gesamtheit eines
kleineren Medienstapels freilegen (wie z. B. der, der bei 21
der Fig. 3 gezeigt ist), derart, daß solche Medien unge
achtet ihrer Größe ohne weiteres geladen oder entladen wer
den können.
Nun im wesentlichen bezugnehmend auf Fig. 4 (welche die Kas
sette 14 mit entfernter Eingangsablagevorrichtung 16 zeigt)
wird auffallen, daß die dargestellte Kassette mit einer
Sprungwerkvorrichtung ausgestattet ist, welche verwendet
werden kann, um sicherzustellen, daß die Eingangsablagevor
richtung entweder vollständig geschlossen oder um einen
beträchtlichen Betrag geöffnet ist. Die Sprungwerkvor
richtung umfaßt einen Hebel 40, der mittels einer Feder 50
vorgespannt ist, um entlang eines Paars zugeordneter Füh
rungsschlitze 60, 70 im Kassettenboden zu laufen. Die Feder
ist ferner typischerweise in einem Bodenschlitz 80 ange
bracht. Unter der Vorspannung der Feder 50 nimmt der Hebel
eine Nase in Eingriff, die an der unteren Oberfläche des
Eingangsablagevorrichtungsschubfachs angebracht ist, wodurch
das Schubfach entweder in eine vollständig geschlossene
Stellung (Fig. 1) oder zu einer offenen Zwischenstellung hin
getrieben wird, bei der das Schubfach genügend geöffnet ist,
um den Bediener visuell darauf hinzuweisen, daß das Schub
fach geschlossen werden muß. Der Status des Schubfachs (ge
öffnet oder geschlossen) ist für den Bediener eines Druckers
wichtig, da bei dem Drucker Schwierigkeiten beim Aufnehmen
des Papiers und/oder bei der akuraten Weitergabe der Medien
zur Druckvorrichtung auftreten können, wenn das Schubfach
nicht vollständig geschlossen ist.
Die Funktionsweise der Sprungwerkvorrichtung wird zuerst in
den Fig. 5-7 gezeigt, die diese Vorrichtung in einer voll
ständig geschlossenen Ausrichtung, in einer metastabilen
bzw. in einer vollständig geöffneten Ausrichtung zeigen. Die
vollständig geschlossene Ausrichtung der Sprungwerkvorrich
tung entspricht der vollständig geschlossenen Stellung des
Eingangsablagevorrichtungsschubfachs (Fig. 1). Die vollstän
dig geöffnete Ausrichtung der Sprungwerkvorrichtung muß je
doch nicht der vollständig geöffneten Stellung des Schub
fachs entsprechen. Vielmehr kann die vollständig geöffnete
Ausrichtung der Sprungwerkvorrichtung einer geöffneten Zwi
schenstellung des Schubfachs entsprechen, wie oben dargelegt
ist. Die metastabile Ausrichtung der Sprungwerkvorrichtung
entspricht einer metastabilen Schubfachstellung, die am
Übergang zwischen Ausrichtungen liegt, bei denen die Sprung
werkvorrichtung das Schubfach in die vollständig geschlos
sene Stellung treibt und Ausrichtungen, bei denen die
Sprungwerkvorrichtung das Schubfach zu einer geöffneten
Zwischenstellung hin triebt.
Wie gezeigt ist, ist der Hebel 40 ein längliches Bauglied
mit einem ersten Ende 42, das durch die Vorspannfeder in
Eingriff genommen ist, und mit einem zweiten Ende 44, das
eine primäre Nase 90 des Schubfachs in Eingriff nimmt. Das
erste Ende 42 definiert einen Schlitz 43 (Fig. 9) zur Auf
nahme der Feder 50. Das zweite Ende 44 ist besonders konfi
guriert, um die erste Nase 90 aufzunehmen, wobei das zweite
Ende eine allgemein V-förmige Kerbe definiert, wie im Fol
genden detailliert beschrieben wird. Außerdem ist der Hebel
mit einem Paar von nach unten vorstehenden Führungsstiften
46, 48 versehen, wobei jeder derselben konfiguriert ist, um
in einen entsprechenden Führungschlitz 60 bzw. 70 zu passen.
Ein erster Stift 46 befindet sich an oder in der Nähe von
dem ersten Ende 42 des Hebels. Ein zweiter Stift 48 ist
zentraler, aber typischerweise auf das zweite Ende des He
bels zu, positioniert. Jeder Stift ist konfiguriert, um in
einem entsprechenden Führungsschlitz zu laufen und kann zur
Aufnahme in dem Schlitz konfiguriert sein, wie es allgemein
in Fig. 8 gezeigt ist.
Die Feder 50 hat typischerweise die Form einer Torsions
feder, die ein erstes Bein 52, das in dem Bodenschlitz 80
aufgenommen ist, einen Wicklungsabschnitt 54 und ein zweites
Bein 56 aufweist, das den Schlitz 43 des Hebels 40 in Ein
griff nimmt. Die Feder tendiert folglich dazu, das erste
Ende des Hebels entlang des Schlitzes 60 (über den Stift 46)
und das zweite Ende des Hebels entlang eines Weges, der
durch den Pfeil 45 gezeigt ist (über den Stift 48), zu trei
ben.
Jeder Führungsschlitz definiert einen Weg für einen ent
sprechenden Führungsstift, wobei diese Wege derartig gewählt
sind, um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Schubfachs vorzu
sehen. Der Schlitz 60 hat beispielsweise die Form eines
länglichen allgemein geraden Wegs 62, der sich allgemein
senkrecht zu dem Weg der Schubfachbewegung (bei 45 in Fig. 5
gezeigt) zwischen gegenüberliegenden Schlitzenden 64, 66
erstreckt. Der Schlitz 70 hat die Form eines gebogenen Wegs
72, der sich entlang des Wegs der Schubfachbewegung zwischen
den gegenüberliegenden Enden 74, 76 erstreckt. Die Länge des
Wegs 62 entspricht dem Weg des ersten Stifts 46, wie er
durch die Bewegung des zweiten Führungsstifts 48 entlang der
Spanne des Wegs 72 verursacht wird.
Der Mittelpunkt (oder Scheitelpunkt) des gebogenen Wegs 72
ist mit dem Weg 62 ausgerichtet, was die Sprungwerkvor
richtung mit einer metastabilen Ausrichtung versieht, bei
der der Stift 48 derart positioniert ist, wie es in Fig. 6
gezeigt ist. Wenn sich dementsprechend der Stift 48 auf ei
ner Seite des Scheitelpunktes des gebogenen Wegs befindet
(oberhalb des Scheitelpunktes in den Fig. 5-7), so wird
der Hebel auf seine vollständig geschlossene Ausrichtung zu
vorgespannt (Fig. 5), wobei, wenn der Stift 48 sich auf der
anderen Seite des Scheitelpunkts des gebogenen Weges befin
det (unterhalb des Scheitelpunkts in den Fig. 5-7), der
Hebel auf seine vollständig geöffnete Ausrichtung zu vorge
spannt (Fig. 7) wird. Dementsprechend wird das Eingangsab
lagevorrichtungsschubfach typischerweise entweder in eine
vollständig geschlossene Stellung oder auf eine geöffnete
Ausrichtung zu vorgespannt, was durch den Bediener ohne
weiteres zu erkennen ist.
Die Führungsschlitze sind vorzugsweise konfiguriert, um eine
ausgewählte Freigabe des Hebels 40 zu ermöglichen. Der
Schlitz 60 definiert folglich eine erste vergrößerte Öffnung
an oder in der Nähe von dem Ende 64. Der Schlitz 70 defi
niert einen Freigabeweg 78, der dem Scheitelpunkt des ge
bogenen Weges 72 entspringt, um eine zweite vergrößerte Öff
nung zu definieren. Der Hebel wird durch Treiben desselben
(gegen die Kraft der Feder 50) in eine Stellung, in der die
Stifte 46 und 48 durch die erste bzw. zweite vergrößerte
Öffnung hindurchlaufen können, entfernt.
Ein weiteres Merkmal der Sprungwerkvorrichtung ist in den
Fig. 10-13 demonstriert, wobei die dargestellte Vor
richtung konfiguriert ist, um sich im Fall einer Fehlaus
richtung zwischen dem Hebel 40 und dem Eingangsablagevor
richtungsschubfach selbst zu korrigieren. Dies wird ty
pischerweise meistens dort auftreten, wo der Hebel 40 sich
schon in einer vollständig geschlossenen Stellung befindet,
wenn das Eingangsablagevorrichtungsschubfach noch zu
schließen ist. Wenn dementsprechend der Bediener versucht,
das Schubfach zu schließen, wird die primäre Nase 90 eine
vordere Kante des Hebels 40 in Eingriff nehmen, bevor das
Schubfach seine vollständig geschlossene Stellung erreicht
(siehe z. B. Fig. 11). Dies wird seinerseits das Schubfach
daran hindern, sich vollständig zu schließen und kann dem
entsprechend die Papieraufnahme stören.
Um diesem Problem zu begegnen, ist das dargestellte Ein
gangsablagevorrichtungsschubfach mit sowohl einer primären
Nase 90 als auch einer sekundären Nase 92 versehen, wobei
die sekundäre Nase konfiguriert ist, um eine Neuausrichtung
des Hebels 40 einfach durch Schließen und dann Wiederöffnen
des Eingangsablagevorrichtungsschubfachs zu ermöglichen. Die
primäre und die sekundäre Nase bewegen sich entlang des
gleichen Wegs während des Öffnens und des Schließens des
Schubfachs, wobei die primäre Nase typischerweise in einen
Kanal 94 hineinreicht, der sich entlang des Kassettenbodens
erstreckt.
Wie in Fig. 13 gezeigt ist, ist die sekundäre Nase 92 kürzer
als die primäre Nase 90, wobei die sekundäre Nase folglich
geeignet ist, bei einer vorbestimmten Ablenkung des Hebels
oder des Schubfachs über den Hebel zu laufen. Die primäre
Nase ist nicht in der Lage, über den Hebel zu laufen. Der
Hebel 40 weist dementsprechend eine Kontur auf, die ein der
artiges Vorbeilaufen erleichtert, die aber ferner sicher
stellt, daß die primäre Nase 90 nicht ebenso vorbeigelassen
wird. Eine derartige Kontur ist am besten durch Fig. 9 dar
gestellt, in der zu sehen ist, daß das zweite Ende des
Hebels eine erste Durchlaßregion 102, eine geneigte Region
104 und eine zweite Durchlaßregion 106 beschreibt.
Die erste und die zweite Durchlaßregion haben jeweils eine
Höhe, die das Durchlassen der sekundären Nase ermöglicht,
die jedoch das Durchlassen der primären Nase verhindert. Die
geneigte Region weist eine Vorderkante auf, die von der
ersten Durchlaßregion aus schräg ansteigt, um eine Ablenkung
des Hebels oder des Schubfachs auf die Ineingriffnahme durch
die sekundäre Nase hin und ein Vorbeilaufen der sekundären
Nase an der geneigten Region zu ermöglichen, wenn das Schub
fach in eine erste Richtung (eine das Schubfach schließende
Richtung) geschoben wird. Die geneigte Region weist eine
Hinterkante auf, die allgemein senkrecht zu der zweiten
Durchlaßregion ist, um dem Vorbeilaufen der sekundären Nase
an der geneigten Region entgegenzuwirken, wenn das Schubfach
in eine zweite Richtung (eine das Schubfach öffnende Rich
tung) geschoben wird.
Bezugnehmend auf die Fig. 10-12 wird klar werden, daß
durch einfaches Schließen und dann Wiederöffnen des Ein
gangsablagevorrichtungsschubfachs (das Schubfach wird durch
die primäre Nase 90 und die sekundäre Nase 92 dargestellt)
die Sprungwerkvorrichtung sich selbst korrigiert. Wenn der
Hebel 40 fehlausgerichtet ist, kann dementsprechend das Ein
gangsablagevorrichtungsschubfach ohne merklichen Widerstand
bis zu der in Fig. 10 gezeigten Stellung geschoben (ge
schlossen) werden, wobei dann an diesem Punkt die sekundäre
Nase 92 die Vorderkante des geneigten Bereiches des Hebels
in Eingriff nimmt. Dies tritt auf, wenn sich das Schubfach
in einem ersten Abstand 96 von seiner vollständig geschlos
senen Stellung befindet. Ein weiteres Schieben (Schließen)
des Eingangsablagevorrichtungsschubfachs ergibt eine Ab
lenkung des Hebels oder des Schubfachs, wobei es folglich
möglicht ist, daß die sekundäre Nase über die geneigte
Region läuft, wie es in Fig. 11 gezeigt ist. Das Schubfach
wird jedoch aufgrund der Ineingriffnahme zwischen der
primären Nase 90 und dem zweiten Ende 44 des Hebels 40 kurz
vor seiner vollständig geschlossenen Stellung angehalten.
Dieses Schubfach wird sich folglich lediglich bis zu einer
Stellung schließen, die in einem zweiten Abstand 98 von der
vollständig geschlossenen Stellung derselben entfernt liegt,
ein Defizit, welches wahrscheinlich die Funktion der Blatt
medienaufnahmevorrichtung des Druckers einschränkt. Wenn das
Schubfach geöffnet wird, nimmt die sekundäre Nase 92 die
Hinterkante der geneigten Region in Eingriff, wobei der
Hebel gegen die Vorspannung der Feder 50 gerade über seine
metastabile Stellung hinausgezogen wird. Danach wird die
Feder 50 den Hebel in die in Fig. 12 gezeigte vollständig
geöffnete Ausrichtung treiben.
Das erfindungsgemäße Blattmedienhandhabungssystem ist prak
tisch in jeder Blattverarbeitungseinheit verwendbar, bei der
Blätter von einer Eingangsablagevorrichtung einzugeben sind,
aber eignet sich jedoch besonders für die Verwendung in ei
ner Blattverarbeitungseinheit, die vertikal gestapelte Ein
gangs- und Ausgangsablagevorrichtungen verwendet. Das System
verringert die effektive Standfläche der Verarbeitungsein
heit während es die Zugänglichkeit der Eingangsablagevor
richtung steigert und die Zuverlässigkeit der Blattmedien
aufnahme erhöht.
Claims (5)
1. Blatthandhabungssystem zur Verwendung in einer Blattver
arbeitungseinheit (10), insbesondere einem Drucker, die
ein Chassis (12) mit einer Eingangsöffnung und einer
darüber angeordneten Ausgangsöffnung für die Blätter
aufweist,
wobei der Eingangsöffnung ein herausziehbares Schubfach (17) zur Aufnahme eines Blattstapels zugeordnet ist, von welchem die Blätter der Blattverarbeitungseinheit (10) zugeführt werden, und
wobei der Ausgangsöffnung ein Stapeltisch in der Form einer Klappe (19) zur Aufnahme der von der Blattverar beitungseinheit (10) ausgegebenen Blätter zugeordnet ist, welche aus einer die Blätter aufnehmenden Stellung über dem Schubfach (17) in eine das Schubfach (17) teil weise freilegende Stellung hochschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verschiebung des Schubfachs (17) über die voll ständig herausgezogene Stellung verhindert wird; und
daß das Schubfach (17) in seiner vollständig herausgezo genen Stellung frei zugänglich ist, wenn sich die Klappe (19) in ihrer hochgeschwenkten Stellung befindet.
wobei der Eingangsöffnung ein herausziehbares Schubfach (17) zur Aufnahme eines Blattstapels zugeordnet ist, von welchem die Blätter der Blattverarbeitungseinheit (10) zugeführt werden, und
wobei der Ausgangsöffnung ein Stapeltisch in der Form einer Klappe (19) zur Aufnahme der von der Blattverar beitungseinheit (10) ausgegebenen Blätter zugeordnet ist, welche aus einer die Blätter aufnehmenden Stellung über dem Schubfach (17) in eine das Schubfach (17) teil weise freilegende Stellung hochschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verschiebung des Schubfachs (17) über die voll ständig herausgezogene Stellung verhindert wird; und
daß das Schubfach (17) in seiner vollständig herausgezo genen Stellung frei zugänglich ist, wenn sich die Klappe (19) in ihrer hochgeschwenkten Stellung befindet.
2. Blatthandhabungssystem nach Anspruch 1, bei dem
das Schubfach (17) in der vollständig herausgezogenen Stellung ausgehend von einer vollständig geschlossenen Stellung um eine Strecke von näherungsweise der Hälfte der Schubfachlänge verschoben ist, und
die Klappe (19) bei vollständig geschlossener Stellung des Schubfachs (17) in der hochgeschwenkten Stellung näherungsweise die Hälfte des Schubfachs (17) freigibt.
das Schubfach (17) in der vollständig herausgezogenen Stellung ausgehend von einer vollständig geschlossenen Stellung um eine Strecke von näherungsweise der Hälfte der Schubfachlänge verschoben ist, und
die Klappe (19) bei vollständig geschlossener Stellung des Schubfachs (17) in der hochgeschwenkten Stellung näherungsweise die Hälfte des Schubfachs (17) freigibt.
3. Blatthandhabungssystem nach Anspruch 1 oder 2, das fer
ner eine Sprungwerkvorrichtung aufweist, welche wirksam
an dem Chassis (12) angebracht ist und das Schubfach
(17) jedesmal auf die vollständig geschlossene Stellung
vorspannt, wenn sich das Schubfach (17) zwischen einer
metastabilen Stellung und der vollständig geschlossenen
Stellung befindet, wobei die metastabile Stellung sich
zwischen der vollständig herausgezogenen Stellung und
der vollständig geschlossenen Stellung befindet.
4. Blatthandhabungssystem nach Anspruch 3, bei dem die
Sprungwerkvorrichtung das Schubfach (17) jedesmal auf
die vollständig herausgezogene Stellung vorspannt, wenn
das Schubfach (17) sich zwischen der metastabilen Stel
lung und der vollständig herausgezogenen Stellung be
findet.
5. Blatthandhabungssystem nach Anspruch 4, bei dem das
Schubfach (17) eine primäre Nase (90), und die Sprung
werkvorrichtung einen Hebel (40) mit einem ersten und
einem zweiten Führungsstift (46, 48) aufweist, die einen
ersten und zweiten Führungsweg (62, 72) zu durchlaufen,
wobei sich der erste Führungsweg (62) quer zu einem Weg der Schubfachverschiebung erstreckt, und wobei sich der zweite Führungsweg (72) allgemein entlang eines Wegs der Schubfachverschiebung erstreckt, und die Sprungwerkvor richtung ferner eine Feder (50) umfaßt, die mit dem He bel (40) Eingriff nimmt, um den ersten Führungsstift (46) entlang des ersten Führungswegs (62) und zu dem zweiten Führungsweg (72) zu bewegen, wobei der zweite Führungsstift (48) somit in eine schließende Richtung entlang des zweiten Führungswegs (72) bewegt wird, wenn sich der zweite Führungsstift (48) auf einer Seite des ersten Führungswegs (62) befindet, und in eine öffnende Richtung entlang des zweiten Führungswegs (72) bewegt wird, wenn sich der zweite Führungsstift (48) auf einer gegenüberliegenden Seite des ersten Führungswegs (62) befindet,
wobei der Hebel (40) das Schubfach (17) in die vollstän dig geschlossene Stellung bewegt, wenn sich der zweite Führungsstift (48) in die schließende Richtung bewegt, und das Schubfach (17) in die vollständig herausgezogene Stellung bewegt, wenn sich der zweite Führungsstift (48) in die öffnende Richtung bewegt.
wobei sich der erste Führungsweg (62) quer zu einem Weg der Schubfachverschiebung erstreckt, und wobei sich der zweite Führungsweg (72) allgemein entlang eines Wegs der Schubfachverschiebung erstreckt, und die Sprungwerkvor richtung ferner eine Feder (50) umfaßt, die mit dem He bel (40) Eingriff nimmt, um den ersten Führungsstift (46) entlang des ersten Führungswegs (62) und zu dem zweiten Führungsweg (72) zu bewegen, wobei der zweite Führungsstift (48) somit in eine schließende Richtung entlang des zweiten Führungswegs (72) bewegt wird, wenn sich der zweite Führungsstift (48) auf einer Seite des ersten Führungswegs (62) befindet, und in eine öffnende Richtung entlang des zweiten Führungswegs (72) bewegt wird, wenn sich der zweite Führungsstift (48) auf einer gegenüberliegenden Seite des ersten Führungswegs (62) befindet,
wobei der Hebel (40) das Schubfach (17) in die vollstän dig geschlossene Stellung bewegt, wenn sich der zweite Führungsstift (48) in die schließende Richtung bewegt, und das Schubfach (17) in die vollständig herausgezogene Stellung bewegt, wenn sich der zweite Führungsstift (48) in die öffnende Richtung bewegt.
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