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DE19705236A1 - Anzeigevorrichtung - Google Patents

Anzeigevorrichtung

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Publication number
DE19705236A1
DE19705236A1 DE19705236A DE19705236A DE19705236A1 DE 19705236 A1 DE19705236 A1 DE 19705236A1 DE 19705236 A DE19705236 A DE 19705236A DE 19705236 A DE19705236 A DE 19705236A DE 19705236 A1 DE19705236 A1 DE 19705236A1
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DE
Germany
Prior art keywords
display device
base part
character carrier
carrier
character
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19705236A
Other languages
English (en)
Inventor
Gudrun Borowski
Hans Plesch
Juergen Panknin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gira Giersiepen GmbH and Co KG
Original Assignee
Gira Giersiepen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gira Giersiepen GmbH and Co KG filed Critical Gira Giersiepen GmbH and Co KG
Priority to DE19705236A priority Critical patent/DE19705236A1/de
Publication of DE19705236A1 publication Critical patent/DE19705236A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/23Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of rotating members, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies on a drum or disc
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
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    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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    • GPHYSICS
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    • G09F23/16Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes on clocks, e.g. controlled by the clock mechanism
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
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    • H01H9/165Indicators for switching condition, e.g. "on" or "off" comprising numbered dials

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  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung mit einem Zeiger und mit einem Zeichenträger für Sichtzeichen, welche zur Montage an elektrische Geräte vorgesehen ist.
Solche Geräte können z. B. Geräte mit Zeitschaltuhren, Dreh­ schaltern od. dgl. sein. Auch für Vorrichtungen zur Pro­ grammsteuerung, Zeitrelais oder Paketnockenschalter können Anzeigevorrichtungen dieser Art insbesondere zur Anwendung kommen. Ebenso kann eine solche Anzeigevorrichtung an Über­ wachungs- und Bedienvorrichtungen, wie z. B. Schalttafeln, montiert werden. Die Sichtzeichen auf dem Zeichenträger können dabei bevorzugt Symbole, wie z. B. Piktogramme, Ska­ len, Ziffern, Buchstaben, Farbfelder oder kurze Wörter, wie "EIN", "AUS", zur Bezeichnung von Schalt- und/oder Prozeß­ zuständen sein. Die Erfindung betrifft aber insbesondere derartige Anzeigevorrichtungen, die mehr als zwei Zustände, wie beispielsweise Schaltstellungen, und/oder die Phasen eines kontinuierlich ablaufenden Prozesses anzeigen sollen.
Für derartige Anzeigevorrichtungen sind Anordnungen mit beweglichem Zeiger und festem Zeichenträger, wie mit einem festen Ziffernblatt, und Anordnungen mit festem Zeiger und beweglichem Zeichenträger üblich. Insbesondere der Zeichen­ träger muß entsprechend dem jeweiligen Anwendungszweck in zahlreichen Ausführungsformen ausgebildet sein. Daraus er­ gibt sich für einen Hersteller verschiedenartiger elek­ trischer Geräte, die Anzeigevorrichtungen der oben be­ schriebenen Art enthalten, die Notwendigkeit einer ent­ sprechend umfangreichen Lagerhaltung. Bei der Gerätemontage ist eine spezifische Bestückung mit Zeichenträgern vor­ zusehen, was einen hohen Fertigungsaufwand bedingt. Ebenso ist der Montageaufwand hoch, wenn bereits beim Anwender vorhandene Geräte für einen anderen, möglicherweise nur geringfügig veränderten Einsatzzweck umgerüstet werden sollen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fertigung und Umrüstung von elektrischen Geräten, an denen Anzeigevorrichtungen der oben beschriebenen Art montiert werden sollen oder an denen solche Anzeigevorrichtungen bereits montiert sind, sowie insbesondere die Montage der Anzeigevorrichtungen selbst, zu flexibilisieren, und ko­ stengünstig zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Zei­ chenträger lösbar und auswechselbar mit einem Basisteil verbindbar ist. Hierbei bestehet die Möglichkeit, daß das Basisteil bereits durch ein Teil des elektrischen Gerätes, z. B. das Gehäuse, gebildet ist, oder aber, daß das Ba­ sisteil mit dem Zeiger und dem Zeichenträger vorzugsweise als separate Baueinheit ausgeführt und an dem elektrischen Gerät befestigbar ist. Im Sinne einer raumsparenden Aus­ führung einer solchen Baueinheit ist es günstig, wenn der Zeichenträger scheibenförmig, wie z. B. als ein Ziffern­ blatt, ausgebildet ist. Die lösbare und auswechselbare Befestigung des Zeichenträgers am Basisteil ermöglicht es, die Sichtzeichen sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite des Zeichenträgers anzuordnen, wodurch sich der Einsatzbereich der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung erweitert. Gleichzeitig sinken Fertigungs- und Lagerhal­ tungsaufwand. Auf Vorder- und Rückseite des Zeichenträgers können beispielsweise unterschiedliche, erfahrungsgemäß oft verwendete Skalenteilungen vorgesehen sein. Im Falle der Umrüstung des elektrischen Gerätes zur Verwendung der je­ weils anderen Skale besteht dann für den Anwender nicht die Notwendigkeit, einen neuen Zeichenträger bestellen oder von vornherein vorrätig halten zu müssen. Solche unterschiedli­ chen, oft verwendeten Skalen sind Skalen für Zeitschalt­ uhren mit verschiedenen möglichen Laufzeiten. Der Zeichen­ träger kann bevorzugt auch eine Informationsmaske für Schalter mit mehreren Schaltstellungen sein, denen ver­ schiedene mögliche Programm- oder Prozeßzustände zugeordnet sind.
Es hat sich insbesondere als vorteilhaft erwiesen, den Zei­ chenträger kreis- oder teilkreisförmig auszubilden, da eine solche Ausführung eine bessere Genauigkeit und höhere Ge­ schwindigkeit bei der Ablesung als eine lineare Ausbildung des Zeichenträgers gewährleistet. Auf einer kreisförmigen Scheibe kann vorteilhafterweise auch eine große Skalenlänge untergebracht werden und am Zeiger kann, wenn er ganz sichtbar ist, seine Stellung und Stellungsänderung leicht erkannt werden. Bei einer halbkreisförmigen Anordnung der Sichtzeichen und kreisförmiger Ausbildung des Zeichen­ trägers kann dieser in einfacher Weise für mindestens vier verschiedenen Anwendungen vorgesehen sein, beispielsweise mit zwei unterschiedlichen Skalenteilungen auf der Vor­ derseite und zwei unterschiedlichen Symbolreihen auf der Rückseite.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der folgenden Beschrei­ bung enthalten.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels soll im folgenden die Erfindung näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung der wichtigsten Teile einer erfindungsgemäßen Anzei­ gevorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Montage­ zwischenzustandes der erfindungsgemäßen Anzeige­ vorrichtung aus Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Montage­ endzustandes der erfindungsgemäßen Anzeigevor­ richtung aus Fig. 1.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß sie in der Regel auch jeweils nur einmal beschrieben wer­ den.
Wie sich aus den Zeichnungsfiguren ergibt, weist eine erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung ein Basisteil 1 und einen Zeichenträger 2 für Sichtzeichen 3 auf, wobei der Zeichenträger 2 lösbar und auswechselbar mit dem Basisteil 1 verbindbar ist. Das Basisteil 1 besitzt im wesentlichen die Form einer rechteckigen dünnen Platte. Der Zeichen­ träger 2 ist als kreisförmige Scheibe ausgebildet. Er könnte aber bedarfsweise auch nur teilkreisförmig oder linear ausgebildet sein. Teilkreis- oder gerade Zeichen­ träger 2 sind für kürzere Skalen geeignet, jedoch ist hierbei die Zeigerbewegung weniger deutlich. Die Sicht­ zeichen 3 können sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite des Zeichenträgers 2 angeordnet sein. Im Montagezustand ist der Zeichenträger 2 relativbeweglich zum Basisteil 1 gelagert.
Wie insbesondere die Fig. 2 und 3 zeigen, ist das Basisteil 1 Bestandteil eines Gehäuses 4 für den Zeichenträger 2. Durch das Gehäuse 4 wird eine geschützte Halterung des Zeichenträgers 2 erreicht. Das Gehäuse 4 ist aus dem Basisteil 1 und aus einem mit dem Basisteil 1 lösbar verbindbaren Deckelteil 5 gebildet, insbesondere ist das Deckelteil 5 auf das Basisteil 1 aufrastbar. Es wäre aber auch möglich, daß das Basisteil 1 allein das Gehäuse 4 für den Zeichenträger 2 bildete. Das Deckelteil 5 kann, wie Fig. 2 veranschaulicht, klappbar auf dem Basisteil 1 befe­ stigt werden. Die leicht lösbare Rastverbindung 6, 8; 7, 9 und die Klappbarkeit des Deckelteils 5 sichern eine leichte Zugänglichkeit des Zeichenträgers 2.
Die Rastverbindung 6, 8; 7, 9 zwischen Basisteil 1 und Deckelteil 5 kommt durch vier, jeweils paarweise an zwei gegenüberliegenden Seiten 10 des Basisteils 1 vorgesehene zapfenförmige Rastelemente 6, 7 und vier korrespondierende, paarweise an den Seitenflächen 11 des Deckelteils 5 an­ geordnete Rastausnehmungen 8, 9 zustande. Ein Paar 6 der zylindrisch ausgebildeten Rastzapfen 6, 7 des Basisteils 1 befindet sich direkt an zwei nebeneinanderliegenden Ecken des Basisteils 1, und diese Zapfen 6 weisen etwa den gleichen Durchmesser wie die Plattenstärke des Basisteils 1 auf. Diese Rastelemente 6 bilden zwei Achsstummel einer Achse für die Klappbewegung des Deckelteils 5. Die korre­ spondierenden Rastausnehmungen 8 im Deckelteil 5 befinden sich im unmittelbaren Randbereich seiner Seitenflächen 11 in der Nähe der (in der Zeichnung nicht sichtbaren) Nach­ barseite. Das Deckelteil 5 läßt sich daher, wenn es auf das endständige Paar von Rastzapfen am Basisteil 1 aufgerastet ist, leicht um die durch die Rastzapfen 6 gebildete Achse verschwenken. Die Rastausnehmungen 8 bilden dabei im aufgerasteten Zustand des Deckelteils 5 mit den Rastzapfen ein Scharnier 6, 8.
Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung besitzt einen fest am Deckelteil 5 angeordneten Zeiger 12, und zwar ist der Zeiger 12 als ein Fenster im Deckelteil 5 ausgebildet. Der Zeichenträger 2 ist im Montagezustand relativ zum Zeiger 12 rotationsbeweglich gelagert. Dadurch ist immer nur der gerade interessierende Teil des Zeichenträgers 2 sichtbar. Eine solche Gestaltung des Zeigers 12 erlaubt eine ver­ gleichsweise hohe Ablesegenauigkeit. Die im Vergleich mit einem festen Zeichenträger 2 und beweglichem Zeiger 12 etwas geringere Ablesegeschwindigkeit genügt dabei den gestellten Ansprüchen. Für das Fenster 12 im Deckelteil 5 ist eine durchsichtiger Einsatz 13 vorgesehen, der durch eine ggf. konvexe Ausführung auch eine Vergrößerungswirkung aufweisen kann. Die auf dem Zeichenträger 2 im Bereich des Festers 12 befindlichen Sichtzeichen 3 wären dann besser ablesbar.
Auf dem Basisteil 1 der erfindungsgemäßen Anzeigevorrich­ tung sind auf einem Kreisbogen K drei Halteelemente 14, 15, 16 angeordnet, von denen die beiden äußeren Halteelemente 14, 16 auf dem Kreisbogen K um fast 180° voneinander ent­ fernt liegen (Fig. 2). Eine Verbindungslinie zwischen die­ sen beiden äußeren Halteelementen 14, 16 ist geringfügig größer als der Durchmesser der kreisförmigen Zeichenträger-Scheibe 2. Im Montagezustand übergreifen die drei sol­ chermaßen etwa auf einem Halbkreis angeordneten Halte­ elemente 14, 15, 16 den Zeichenträger 2 und verhindern eine Bewegung des Zeichenträgers 2 senkrecht zur Scheibenebene. Bei der Montage kann der Zeichenträger 2 einfach zwischen diese Halteelemente 14, 15, 16 gesteckt werden.
Bereits drei auf dem Basisteil 1 auf einem Kreisbogen K in ausreichendem Abstand den Zeichenträger 2 übergreifende Halteelemente 14, 15, 16 genügen zur umfangseitigen Halte­ rung des Zeichenträgers 2. Jedoch müßte, wenn zwei der Halteelemente 14, 16 in einem Winkel von mehr als 180° zueinander angeordnet sind, der Zeichenträger 2 flexibel und knickfest ausgebildet sein, damit er beim Einbringen in eine solche Halterung leicht gebogen werden kann, ohne daß der Zeichenträger 2 geknickt wird oder die auf ihm befind­ lichen Sichtzeichen 3 beschädigt werden.
Anstelle von drei derartigen Halteelementen 14, 15, 16 können bedarfsweise auch mehr Halteelemente 14, 15, 16, vorgesehen sein. Alternativ ist es auch möglich, auf dem Basisteil 1 auf dem Kreisbogen K nur ein Halteelement 14 sich aber etwa über die gesamte Länge des Kreisbogens K erstreckend oder zwei Halteelemente 14, 15 auf der Länge des Kreisbogens K anzuordnen, wobei der Zeichenträger 2 auf diese Weise in einem Winkelbereich von etwa bis zu 180° gegen eine Bewegung senkrecht zur Scheibenebene fixiert werden kann. Auch dann ist der Zeichenträger 2 zwischen die Halteelemente 14 bzw. 14, 15 bei der Montage in einfacher Weise einsteckbar. Auf dem Basisteil 1 befindet sich eine Pfeilmarkierung 17, die als Montagehilfe die Einsteckrich­ tung des Zeichenträgers 2 zwischen die Halteelemente 14, 15, 16 anzeigt.
In den Fig. 1 und 2 ist zu sehen, daß zusätzlich zu den bisher beschriebenen drei Halteelementen 14, 15, 16 ein weiteres Halteelement 18 vorgesehen ist, das den Zeichen­ träger 2 gegen ein Herausrutschen aus der Halterung durch die übrigen Halteelemente 14, 15, 16 sichert. Dieses Halteelement 18 übergreift den Zeichenträger 2 im Montage­ zustand nicht, sondern liegt nur an dessen seitlichen Rand 19 an. Das zusätzliche Halteelement 18 liegt etwa auf der Winkelhalbierenden W des Kreisbogens K, auf dem der Zei­ chenträger 2 durch die drei übrigen Halteelemente 14, 15, 16 gehalten ist (Fig. 2). Das zusätzliche Halteelement 18 befindet sich in den Fig. 1 und 2 unmittelbar vor der beschriebenen, als Montagehilfe dienenden Pfeilmarkierung 17. Sowohl die Montage als auch die Demontage der erfin­ dungsgemäßen Anzeigevorrichtung, insbesondere das Einsetzen und Auswechseln des Zeichenträgers 2, gestalten sich auf diese Weise einfach und wenig aufwendig.
Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß der Zeichenträger 2 form­ schlüssig mit einem Bedienelement 20 verbindbar ist. Bei diesem Bedienelement 20 handelt es sich um einen Drehknopf, der an einem Befestigungsansatz 21 über eine (in der Zeichnung nicht dargestellte) Welle mit dem elektrischen Gerät verbindbar ist, an das die erfindungsgemäße Anzeige­ vorrichtung montiert werden soll. Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung dient auf diese Weise nicht ausschließ­ lich zur Anzeige sondern kann gleichzeitig zur Überwachung und Steuerung des elektrischen Gerätes, z. B. für eine Programmwahl und die zeitliche Verfolgung des gewählten Programmablaufs, eingesetzt werden. Für die Durchführung der Welle bzw. des Befestigungsansatzes 21 des Bedien­ elementes 20 ist in der Mitte des Basisteils 1 eine runde Öffnung 22 vorgesehen. Der Zeichenträger 2 besitzt zu dem gleichen Zweck in der Mitte eine als Langloch 23 ausgebil­ dete Öffnung. Durch die Ausbildung der Öffnung als Langloch 23 kann der Zeichenträger 2 drehfest formschlüssig mit der an dieser Stelle als Zweikant ausgebildeten Welle bzw. mit dem Befestigungsansatz 21 verbunden werden und wird so bei einer Drehbewegung der Welle bzw. des Bedienelementes 20 mitgenommen, wobei im Fenster 12 die der Schaltstellung der Welle entsprechenden Sichtzeichen 3 ablesbar sind.
Wie die Fig. 1 zeigt, besitzt das Bedienelement 20 an seiner Unterseite einen Mitnehmer 24 zum formschlüssigen Eingriff in eine komplementäre Öffnung 25 im Zeichenträger 2. Der formschlüssige Eingriff des Mitnehmers 24 am Bedien­ teil 20 in diese komplementäre Öffnung 25 bildet einen weiteren Teil der formschlüssigen Verbindung zwischen dem Bedienelement 20 und dem Zeichenträger 2. Im Zeichenträger 2 ist dieser ersten Öffnung 25 diametral gegenüberliegend eine zweite solche, dem Mitnehmer 24 korrespondierende Öffnung 26 angeordnet. Diese Öffnung 26 ist von Bedeutung, wenn der Zeichenträger 2 so angeordnet werden soll, daß ein anderer Satz von Sichtzeichen 3 (entweder auf der gleichen Seite oder auf der Rückseite des Zeichenträgers 2) für die Anzeige benutzt werden soll. Als Montagehilfe zur besseren Orientierung bei der Ausrichtung des Zeichenträgers 2 weist das Basisteil 1 neben der Pfeilmarkierung 17 eine weitere Markierung 27 auf, die anzeigt, wo sich im Montageend­ zustand der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung der Zeiger 12 befindet.
Für die Befestigung der erfindungsgemäßen Anzeigevorrich­ tung an einem elektrischen Gerät, einer Schalttafel od. dgl. sind im Basisteil zwei Bohrungen 28 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 29 vorgesehen. In Fig. 2, die einen Montagezwischenzustand bei der Installation der erfindungs­ gemäßen Anzeigevorrichtung zeigt, ist diese Verschraubung dargestellt. Das elektrische Gerät (bzw. die Schalttafel) ist nicht gezeigt. Das Deckelteil 5 ist mit einem Paar seiner Rastausnehmungen 8 auf das Paar 6 der korrespondie­ renden Rastzapfen 6 des Basisteils 1 aufgerastet. Das Deckelteil 5 ist gegenüber dem Basisteil 1 aufgeklappt, wobei die Rastelemente 6,8 ein Scharnier für die Klapp­ bewegung bilden. Die Oberfläche des Basisteiles 1, wo sich die Halteelemente 14, 15, 16, 18 für den Zeichenträger 2 befinden, ist auf diese Weise gut für die Montage zugäng­ lich, aber das Deckelteil 5 ist gleichzeitig unverlierbar am Basisteil 1 gehaltert. Der Zeichenträger 2 mit den Sichtzeichen 3 (in diesem Fall eine numerische Minuten­ angabe für eine Zeitschaltuhr) wird in Richtung der Pfeil­ markierung 17 in die durch die drei Halteelemente 14, 15, 16 gebildete Halterung gesteckt. Die mit "TOP" bezeichnete Markierung 27 dient dabei zur Orientierung. Danach kann das Deckelteil zugeklappt werden, wobei das zweite Paar von Rastausnehmungen 9 am Deckelteil 5 mit dem entsprechenden Paar von Rastzapfen 7 verrastet. An der Seite, die den gleichzeitig als Achs- und als Rastzapfen 6 ausgebildeten Rastelementen gegenüberliegt, befinden sich am Basisteil zwei Zentrierzapfen 30. Diese Zentrierzapfen 30 kommen, wenn das Deckelteil 5 in richtiger Lage auf das Basisteil 1 geklappt ist, in entsprechende Zentrieröffnungen 31 des Deckelteils 5 zu liegen, wie Fig. 3 es zeigt.
Fig. 3 zeigt die komplett montierte erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung im Montageendzustand, einschließlich des zuletzt in eine Öffnung 32 im Deckelteil 5 eingesetzten Bedienelementes 20. Die Anzeigevorrichtung bildet dabei eine raumsparend ausgebildete separate flache Baueinheit.
Wie dargestellt wurde, ist die Ausstattung eines elek­ trischen Gerätes mit einer erfindungsgemäßen Anzeigevor­ richtung fertigungstechnisch äußerst einfach. Ein elek­ trisches Gerät, an dem eine solche Anzeigevorrichtung bereits montiert ist, zeichnet sich des weiteren auch durch eine flexible Einsetzbarkeit aus, da es einfach umgerüstet werden kann. Das aus Basisteil 1 und Deckelteil 5 bestehen­ de Gehäuse 4 kann leicht geöffnet werden, und der Zeichen­ träger 2 ist sofort für einen Austausch zugänglich.
Die Erfindung ist nicht auf das zeichnerisch dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen, wie dies bereits aus der Beschreibung der unterschiedlichen Möglichkeiten für die Ausbildung des Gehäuses 5, des Zeichenträgers 2 und des Basisteils 1 mit seinen Halteelementen 14, 15, 16, 18 exemplarisch deutlich wird. Insbesondere ist es dem Fachmann möglich, auch eine Anzeigevorrichtung mit linearem Zeichenträger 2 oder eine Anzeigevorrichtung mit beweglichem Zeiger 12 und festem Zeichenträger 2 erfindungsgemäß auszubilden.

Claims (20)

1. Anzeigevorrichtung zur Montage an elektrische Geräte, wie Geräte mit Zeitschaltuhren, Drehschaltern od. dgl., mit einem Zeiger (12) und mit einem Zeichen­ träger (2) für Sichtzeichen (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenträger (2) lösbar und auswechselbar mit einem Basisteil (1) verbindbar ist.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenträger (2) scheibenförmig ausgebildet ist.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtzeichen (3) sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite des Zeichenträgers (2) angeordnet sind.
4. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenträger (2) kreis- oder teilkreisförmig ausge­ bildet ist.
5. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenträger (2) im Montagezustand relativbeweglich zum Basisteil (1) gelagert ist.
6. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (12) fest angeordnet ist und der Zeichenträger (2) relativ zum Zeiger (12) rotationsbeweglich gela­ gert ist.
7. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (12) als Fenster ausgebildet ist.
8. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (1) ein Gehäuse (4) für den Zeichenträger (2) bildet.
9. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (1) Bestandteil eines Gehäuses (4) für den Zeichenträger (2) ist.
10. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) aus dem Basisteil (1) und aus einem mit dem Basisteil (1) lösbar verbindbaren Deckelteil (5) gebildet ist.
11. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) aus dem Basisteil (1) und aus einem klappbar auf dem Basisteil (1) befestigbaren Deckel­ teil (5) gebildet ist.
12. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) aus dem Basisteil (1) und aus einem auf das Basisteil (1) aufrastbaren Deckelteil (5) gebildet ist.
13. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Rastelemente (6, 7) der Ver­ bindung zwischen Basisteil (1) und Deckelteil (5) eine Achse für eine Klappbewegung des Deckelteils (5) bil­ det.
14. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenträger (2) formschlüssig mit einem Bedien­ element (20) verbindbar ist.
15. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement (20) über eine Welle mit einem elek­ trischen Gerät verbindbar ist.
16. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Basisteil (1) auf einem Kreisbogen (K) über dessen gesamte Länge mindestens ein Halteelement (14) an­ geordnet ist, das den Zeichenträger (2) in einem Winkelbereich bis zu 180° gegen eine Bewegung senk­ recht zur Scheibenebene des Zeichenträgers (2) fi­ xiert.
17. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Basisteil (1) auf einem Kreisbogen (K) mindestens drei Halteelemente (14, 15, 16) zur umfangseitigen Halterung des Zeichenträgers (2) angeordnet sind.
18. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Basisteil (1) auf einem Kreisbogen (K) drei Halteelemente (14, 15, 16) den Zeichenträger (2) übergreifend angeordnet sind, die eine Bewegung des Zeichenträgers (2) senkrecht zur Scheibenebene des Zeichenträgers (2) verhindern und von denen die beiden äußeren Halteelemente (14, 16) auf dem Kreisbogen (K) um bis zu 180° voneinander entfernt liegen.
19. Anzeigevorrichtung nach einem oder mehreren der An­ sprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Halteelement (18) den Zeichenträger (2) gegen ein Herausrutschen aus der Halterung durch die übrigen Halteelemente (14, 15, 16) sichert.
20. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Halteelement (18) etwa auf der Winkel­ halbierenden (W) des Kreisbogens (K) liegt, auf dem der Zeichenträger (2) durch die übrigen Halteelemente (14, 15, 16) gehalten ist.
DE19705236A 1996-04-18 1997-02-12 Anzeigevorrichtung Withdrawn DE19705236A1 (de)

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DE29607040U1 (de) 1996-07-18

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