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DE19704246C2 - Unterhaltungsspiel - Google Patents

Unterhaltungsspiel

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DE19704246C2
DE19704246C2 DE19704246A DE19704246A DE19704246C2 DE 19704246 C2 DE19704246 C2 DE 19704246C2 DE 19704246 A DE19704246 A DE 19704246A DE 19704246 A DE19704246 A DE 19704246A DE 19704246 C2 DE19704246 C2 DE 19704246C2
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Germany
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machine
coins
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game
coin
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Patrick Lawlor
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Williams Electronics Games Inc
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Williams Electronics Games Inc
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    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3297Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)
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  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Unterhaltungseinrichtungen einschließlich Rollballspielen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung zur Vorgabe einer dynamischen Abgabe von greifbaren Spielbelohnungen in der Form von Spielautomatenmünzen für eine durch Münzen betätigte Unterhaltungseinrichtung. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein System zur Vorgabe verzögerter Spielbelohnungen in einer Unterhaltungseinrichtung.
So wie sich der Wettbewerb auf dem Gebiet der Unterhaltungseinrichtungen verstärkt, so verstärkt sich die Anstrengung zur Verbesserung des Anreizes bestimmter Spiele auf die allgemeine Öffentlichkeit und zum Hervorrufen des Spielerinteresses. Der Spielanreiz hängt teilweise vom Maß der Interaktion zwischen dem Spiel und dem Spieler ab und von den Belohnungen, die dem erfolgreichen Erreichen von Spielzielen zugeordnet sind. Es gibt eine fortlaufende Anstrengung, die Interaktion zwischen dem Spieler und dem Spiel zu erhöhen und neue Belohnungen für ein geschicktes Spiel zu entwickeln. Diese Anstrengung wird speziell hervorgehoben bei Lochball- oder Rollballspielen. Zahlreiche Versuche sind unternommen worden, um Rollballspiele mit neuen und anregenden interaktiven und belohnenden Merkmalen zu versehen, die entworfen wurden, um den Spieleranreiz zu erhöhen.
Es ist in der Technik bekannt, sowohl nicht-greifbare als auch greifbare Belohnungen für Spieler für geschicktes Spiel vorzugeben. Nicht-greifbare Spielbelohnungen nehmen oftmals die Form von Bonusspielen, zusätzlichen Punkten oder einer erhöhten Aktivität auf dem Spielfeld ein. Greifbare Belohnungen für den Spieler können in der Form von Plaketten vorgesehen sein. Beispielsweise offenbaren die US-Patente 5,137,278 und 5,149,093 für Schilling et al. eine Handelskarten-Abgabeeinrichtung für ein Rollballspiel. Spieler werden mit Handelskarten für geschicktes Spiel und die Erzielung vorbestimmter Spielziele belohnt. Diese Belohnungsmerkmale geben jedoch einen begrenzten zusätzlichen Spielanreiz insofern vor, als die bei der Kartenabgabe beteiligte Aktion recht wenig aufregend ist. Darüber hinaus sind. Belohnungen wie beispielsweise Handelskarten, d. h. Baseballkarten nicht als Belohnungen wieder einlösbar, die durch das Spiel selbst vorgegeben werden. Somit geben solche Belohnungen nur einen begrenzten Anreiz für den Spieler vor, um zu dem Spiel des Spieles zurückzukehren, insbesondere nachdem alle Karten durch diesen Spieler eingesammelt worden sind.
Außerdem ist aus dem US-Patent 5 342 049 ein Unterhaltungsspiel bekannt geworden, bei dem die Gewinnchance sowohl von Zufalls- als auch von Geschicklichkeitskomponenten abhängig sind. Bei der zugehörigen Vorrichtung ist an der Vorderseite ein Schlitz für die Eingabe von Spielmünzen sowie eine Schale für die Ausgabe von Gewinnmünzen vorgesehen. Diese Münzeingabe- und -ausgabeeinrichtungen unterscheiden sich nicht von denen üblicher und seit langem bekannter Spielautomaten. Diese Einrichtungen sind "spielneutral", d. h., sie erzeugen keinen besonderen oder zusätzlichen Reiz, das Spiel mit den gewonnenen Münzen fortzusetzen, weil der Gewinn außerhalb des Blickfeldes des auf das Spielfeld konzentrierten Spielers anfällt und allenfalls akustisch wahrnehmbar ist.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Belohnungssystem vorzugeben, das in der Lage ist, greifbare Spielbelohnungen in einer aufregenden Weise abzugeben. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Belohnungssystem vorzugeben, das mit der Unterhaltungseinrichtung und mit dem Spieler während des Spieles zusammenwirkt. Es ist noch eine andere Aufgabe der Erfindung, ein Belohnungssystem vorzugeben, das Spieler mit der Möglichkeit versieht, greifbare Belohnungen zu sammeln und sie für das Spiel oder spezielle Spielelemente zu einem anderen Zeitpunkt einzulösen. Diese und andere Aufgaben gehen dem Fachmann aus der detaillierten Beschreibung hervor, die nachstehend gegeben wird.
Die vorliegende Erfindung gibt eine neue Lösung für die Abgabe von greifbaren Belohnungen in der Form von Spielautomatenmünzen vor. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden die Automatenmünzen durch einen Schlitz in dem Spielgehäuse ausgegeben, so daß die Automatenmünzen eine geneigte Glasoberfläche an dem Gehäuse gegen den Spieler hinunterrollen. Die Automatenmünzen-Abgabevorrichtung wird durch den Spielcomputer so gesteuert, daß die Automatenmünzen-Abgabe mit bestimmten Spielereignissen, wie beispielsweise der Anzeige von Videobildern auf einer Anzeige des Spielgehäuses übereinstimmen, um den Eindruck vorzugeben, daß die Unterhaltungseinrichtung in einer greifbaren Weise mit dem Spieler zusammenwirkt. Die vorliegende Erfindung gibt ebenfalls ein System vor, das dem Spieler gestattet, aus den Spielbelohnungen Nutzen zu ziehen. Automatenmünzen können verwendet werden, um das Spiel erneut zu spielen und sie können spezielle Spielelemente aktivieren, die anderweitig für den Spieler nicht verfügbar sind. Automatenmünzen können ebenfalls verwendet werden, um auf einer anderen Unterhaltungseinrichtung zu spielen.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Rollballspiel-Gehäuses, das eine Automatenmünzen-Abgabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung enthält,
Fig. 2 ist eine rückwärtige Ansicht eines Automatenmünzen-Abgabemechanismus gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 3A ist eine perspektivische Ansicht, die den Betrieb eines Automatenmünzen-Abgabemechanismus gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht,
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die das Auffüllen eines Automatenmünzen-Abgabemechanismus gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht,
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das eine Spiel- Steuervorrichtung veranschaulicht, die für einen Automatenmünzen-Abgabemechanismus gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung geeignet ist.
Gemäß Fig. 1 weist das Spielgehäuse 10 ein geneigtes Spielfeld 12 auf, welches einen darauf rollenden Ball abstützt. Wie bekannt, sind eine Anzahl von Spielelementen (nicht dargestellt) auf dem Spielfeld 12 vorgesehen und wirken mit dem Ball zusammen, wenn der Spieler sie steuert, um Punktbewertungen zu erhalten. Flipper 13, die durch Schalterknöpfe 15 betätigt werden, sind an dem Spielgehäuse angeordnet und für die Steuerung und den Auswurf des Spielballes vorgesehen, wenn er durch Schwerkraft gegen die Vorderseite des Spielfeldes 12 rollt. Eine Glasabdeckung 14, die in bezug auf die Horizontale geneigt ist, gestattet dem Spieler, das Spielfeld zu betrachten, hindert ihn aber an einer Einmischung auf dem Spielfeld. Der hintere Aufbau 16 beherbergt das Anzeigenfeld 18 für die Anzeige der Bewertung und des Spielstatus für den Spieler auf einer Videoanzeige oder einer LD- Anzeigematrix 20, die ebenfalls graphische Bilder während des Spiels vorgeben kann. Ein Münz-Eingabeschlitz 26 und ein Automatenmünzen-Eingabeschlitz 28, deren Funktion unten beschrieben wird, sind auf einer Vorderwand des Spielgehäuses 10 vorgesehen. Lautsprecher 24 sind für Höreffekte vorgesehen. Lampen 22 sind für den Unterhaltungswert vorgesehen und/oder können in das Spiel integriert sein.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Automatenmünzen-Abgabeschlitz 30 in der Nähe des Bodens des hinteren Aufbaus 16 auf dem Pegel der Glasabdeckung 14 angeordnet. Eine Automatenmünze 32, die ein scheibenförmiges metallisches Element umfaßt, wird durch den Abgabeschlitz 30 durch einen Abgabemechanismus ausgeworfen, der unten beschrieben wird. Der Abgabeschlitz 30 ist in der Nähe der Oberkante der Glasfläche 14 vorgesehen und gibt die Automatenmünze 32 in einer aufrechten Weise aus, so daß die Automatenmünze 32 durch Schwerkraft entlang der Bewegungsstrecke 33 rollt, die durch die gestrichelte Linie in Fig. 1 angezeigt ist. Wenn die Automatenmünze 32 nach unten entlang der Glasabdeckung 14 rollt, trifft sie auf eine Kante 34 auf, welche die rollenden Automatenmünze 32 zum Wurf nach oben von dem Spiegelgehäuse 10 in Richtung des Spielers veranlaßt. Automatenmünzen 32 werden ausgeworfen, wenn der Spieler ausgewählte Spielziele erreicht.
Fig. 2 veranschaulicht einen Mechanismus 39 zur Speicherung und Abgabe von Automatenmünzen gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hinter dem Anzeigefeld 18 sind ein Paar von Automatenmünzen- Behältern 40 befestigt, welche einen Vorrat von gestapelten Automatenmünzen 32 enthalten. Die Automatenmünzen-Behälter 40 sind vorzugsweise Plastikrohre mit einem Innendurchmesser, der geringfügig größer als der Durchmesser der Automatenmünzen 32 ist. Am oberen Ende eines jeden Behälters 40 ist eine konische Aufnahme 42 vorgesehen, welche das rasche Laden der Automatenmünzen in die Behälter, d. h. von einem Silo oder einem Kübel, der durch eine Bedienungsperson getragen wird, erleichtert.
An der Basis eines jeden Behälters 40 ist eine Automatenmünzen-Aus­ wurfanordnung 41 (Fig. 3) vorgesehen. Jede Auswurfanordnung 41 umfaßt ein mit einem Flansch versehenes Basiselement 44, welches den Bodenteil eines jeden Behälters 40 umgibt und die Basis des Behälters 40 mit dem Haltebügel 46 befestigt. Der Haltebügel 46 ist an dem Anzeigefeld 18 unter Verwendung herkömmlicher Befestigungselemente befestigt. Das Basiselement 44 ist mit einem allgemein rechteckförmigen Kanal 48 versehen, der gleitend ein allgemein ebenes Automatenmünzen-Auswurfelement 50 darin aufnimmt. Das Auswurfelements 50 ist mit einem Stößel 52 befestigt unter Verwendung eines Schraubbefestigers (nicht gezeigt), der als ein integraler Teil des Auswurfelementes 50 gebildet sein kann und in ein Loch im Ende des Stößels 52 eingeschraubt ist. Ein Flansch 54 ist an dem Auswurfelement 50 vorzugehen, um die Bewegung des Auswurfelementes 50 innerhalb des Kanals 48 zu begrenzen und um eine Rückhaltefläche für die Rückholfeder 56 vorzugeben. Die Rückholfeder 56 wird an einem gegenüberliegenden Ende durch die Spulen-Montageplatte 58 zurückgehalten, welche zusammen mit der Montageplatte 60 die Spule 62 an dem Montagebügel 46 befestigt. Nur eine Automatenmünzen-Auswurfanordnung ist in Fig. 3 veranschaulicht. Es versteht sich, daß eine identische Anordnung auf der gegenüberliegenden Seite des Automatenmünzenkanales 70 für die andere Säule von Automatenmünzen vorgesehen ist.
Der Automatenmünzenkanal 70 ist als ein gegabeltes Element vorgesehen, welches einen länglichen zentralen Automatenmünzen-Rollkanal 71 und zwei gebogene Automatenmünzen-Eingangskanäle 64 auf jeder Seite davon aufweist. Die Automatenmünzen-Eingangskanäle 64 stehen mit dem Rollkanal 71 in Verbindung, der an dem Abgabeschlitz 30 endet. Der Kanal 70 ist so konfiguriert, daß er eine sanfte Bewegung der Automatenmünzen aus einer horizontalen in eine vertikale Position vorgibt, wenn sich die Automatenmünzen von den Eingangskanälen 64 zu dem Abgabeschlitz 30 bewegen. Die Eingangskanäle 64 sind auf entsprechende Automatenmünzen- Auswurfelemente 50 ausgerichtet, um die Abgabe von Automatenmünzen aus den Behältern 40 in den Kanal 70 vorzugeben.
Pegelsensoren 68 (Fig. 2) sind vorgesehen, um den Pegel der Automatenmünzen in den Behältern 40 zu erfassen und um Bedienungspersonen zu alarmieren, daß der Automatenmünzvorrat gering ist oder um sicherzustellen, daß die Automatenmünzenabgabe gleichmäßig aus beiden Behältern erfolgt. Die Sensoren 68 können optische Detektoren umfassen, welche einen Lichtstrahl durch die transparenten Behälter 40 werfen. Elastische Elemente befestigen die Sensoren 60 an den Behältern 40 durch Ausdehnung um den Außenumfang der Behälter 40 und durch Eingriff mit Hakenelementen 75, die an Gehäusen 76 gebildet sind.
Die Erregung der Spule 62 führt zum Zurückziehen des Auswurfelementes 50 aus dem Kanal 48, wenn der Stößel 52 in Richtung des Pfeils A zurückgezogen wird gegen die Vorspannung der Rückholfeder 56. Das Auswurfelement 50 gleitet somit unter der Automatenmünze 32A heraus, die sich am weitesten unten in dem Behälter 40 befindet. Das Auswurfelement 50 ist mit einer Stößelausnehmung 68 versehen, die so geformt ist, daß sie an dem Außenumfang der Automatenmünze 32 angreift.
Bei Entregung der Spule 62 wandert der Stößel 52 entgegen der Richtung des Pfeiles A unter der Kraft der Rückholfeder 56 und veranlaßt das Auswurf­ element 50 zur Rückkehr in die Ursprungsposition, wodurch die Automaten­ münze 32A in den Kanal 64 ausgeworfen wird. Die Automatenmünze 32A wandert durch den gebogenen Eingangskanal 64 und fällt in den zentralen Kanal 70. Die Automatenmünze verändert hierbei ihre Ausrichtung vor der Horizontalen zu der Vertikalen. Durch Schwerkraft rollt die Automatenmünze 32 durch den Rollkanal 70. Die Automatenmünze 32 tritt sodann an dem Ab­ gabeschlitz 30 aus und wird auf die geneigte Oberfläche 14 geworfen (Fig. 1).
Gemäß Fig. 4 können die Behälter 40 mit Automatenmünzen neu gefüllt werden durch Schwenken des Anzeigefeldes 18 in die gezeigte Position. Das Anzeigefeld 18 ist in dem hinteren Aufbau 16 unter Verwendung herkömm­ licher Hardware befestigt, welche die Schwenkbewegung gestattet und das An­ zeigefeld 18 in seiner aufrechten Position verriegelt, um eine nicht- autorisierte Einmischung zu verhindern. Automatenmünzen-Aufnahmen 42 er­ leichtern das Laden der Automatenmünzen 32 in die rohrförmigen Behälter 40.
Fig. 5 veranschaulicht in Blockdiagrammform die Steuerhardware 70, die für die Steuerung der Automatenmünzen-Abgabevorrichtung 39 geeignet ist. Wie dies bei Lochballspielen typisch ist, steht eine Mikroprozessoreinheit (MPU) 80 elektronisch über einen Bus 81 mit einem RAM 82 und einem ROM 84 in Verbindung. Die MPU 80 steuert eine Anzahl von Spielelementen einschließ­ lich der Spielfeldspule 90, die Bewertungsinformation und Anzeige 92, das Spiel-Klangsystem 93, die Lampen-Anzeigematrix 20 und Schalter 88 (vom Spielfeld und Spieler gesteuert). Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Automatenmünzen-Abgabespulen 62 an den Bus 81 angeschlossen und ebenfalls durch die MPU 80 gesteuert. Die MPU 80 kann in irgendeiner her­ kömmlichen Programmiersprache programmiert sein, um die Spulen 62 zu erregen, wenn vorbestimmte Zustände während des Spielverlaufs auftreten. Die Steuerung der Spulen 62 kann ebenfalls in Abhängigkeit von Ereignissen ge­ schehen, die auf dem Spielfeld auftreten oder infolge der Betätigung der durch den Spieler gesteuerten Schalter 88. Das Steuersystem gestattet eine Interaktion zwischen der Automatenmünzen-Abgabevorrichtung 39 und den anderen durch die MPU 80 gesteuerten Elementen. Beispielsweise kann die Anzeige 92 mit einem graphischen Bild versehen sein, wie beispielsweise einer menschlichen Hand, deren Bewegung mit der Automatenmünzen-Abgabe zusammenfällt und diese vorschlägt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Automatenmünzen 32 durch Spieler zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden, um Freispiele zu er­ halten oder spezielle Spielelemente zu aktivieren. Dies wird bewerkstelligt durch Abgabe der Automatenmünze 32 in den Automatenmünzenschlitz 28 (Fig. 1), welcher mit bekannter Hardware in Verbindung steht, um gültige Automatenmünzen zu erkennen. Alternativ kann eine Automatenmünzen-Erken­ nungshardware in dem Münz-Eingabeschlitz 26 enthalten sein, wodurch das Er­ fordernis nach einem getrennten Automatenmünzen-Eingabeschlitz 28 entfällt. Die Automatehmünzen-Erkennungshardware wirkt mit der MPU 80 zusammen, daß das Spiel gemäß der speziellen Belohnung fortschreiten kann, die im voraus festgelegt ist und durch die Einlösung der Automatenmünze aktiviert wird. Der Fachmann erkennt, daß viele unterschiedliche Arten von Spielbelohnungen durch die Programmierung der MPU 80 verwirklicht werden können. Beispiele solcher Belohnungen umfassen Freispiele, zusätzliche Punkte am Beginn eines Spieles oder spezielle Spielelemente, welche Automatenmünzen erfordern, bevor sie aktiviert werden. Als ein zusätzliches Merkmal kann die Automatenmünzen-Abgabevorrichtung gesteuert werden, um mehrere Automatenmünzen in rascher Folge abzugeben und einen "Jackpot" zu simulieren, nachdem ein besonders schwieriges Spielziel erreicht worden ist. In dieser Hinsicht bieten die doppelten Behälter 40 und der gegabelte Kanal 70 den Vorteil der schnellen aufeinanderfolgenden Abgabe von Einzel- Automatenmünzen, ebenso wie eine erhöhte Speicherkapazität.
Es ist somit eine neue und nützliche Vorrichtung offenbart worden, welche die verbesserte Abgabe von greifbaren Spielbelohnungen vorsieht und hierdurch den Anreiz von Unterhaltungseinrichtungen einschließlich Rollballspielen verbessert. Es versteht sich, daß die vorangehende Beschreibung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung veranschaulichen soll und daß es nicht beabsichtigt ist, den Schutzumfang zu beschränken, der durch die angefügten Ansprüche wiedergegeben wird.

Claims (9)

1. In einem Spielgehäuse (10) angeordnetes Unterhaltungsspiel mit einer geneigten transparenten Betrachtungsfläche 14, die es einem Spieler gestattet, das Spiel und ein Spiel-Steuersystem zu betrachten, gekennzeichnet durch,
  • a) eine Vielzahl von Automatenmünzen (32), die in dem Gehäuse gespeichert sind, um eine greifbare Belohnung für das Erreichen vorbestimmter Spielziele der Spieler vorzugeben;
  • b) eine auf das Spiel-Steuersystem (70) ansprechende Einrichtung (41) zur Abgabe von Automatenmünzen aus dem Gehäuse auf die Betrachtungsoberfläche, so daß die Automatenmünzen sich entlang der Betrachtungsoberfläche zu dem Spieler bewegen.
2. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung Mittel zum Rollen der Automatenmünzen auf die geneigte transparente Oberfläche zu dem Spieler umfassen.
3. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung umfaßt:
  • a) eine Einrichtung zum Speichern von Automatenmünzen;
  • b) einen Automatenmünzen-Abgabekanal zur Abgabe der Automatenmünzen von der Speichereinrichtung zu der transparenten Oberfläche;
  • c) eine Einrichtung zum Auswurf von Automatenmünzen von der Speichereinrichtung in den Kanal aufgrund des Spiel-Steuersystems.
4. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal ferner wenigstens einen Automatenmünzen-Einlaßkanal zur Aufnahme von Automatenmünzen aus der Speichereinrichtung umfaßt.
5. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Automatenmünzen-Eingabekanal angeordnet ist, um Automatenmünzen aufzunehmen, die in einer im wesentlichen horizontalen Ebene ausgerichtet sind und wobei der Kanal konfiguriert ist, um die Automatenmünzen in eine im wesentlichen vertikale Ebene neu auszurichten, nachdem die Automatenmünzen in den Eingabekanal eintreten.
6. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung ein Paar von aufrechten Speicherröhren zum Zurückbehalten der Automatenmünzen in einem vertikalen Stapel umfaßt.
7. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 3, ferner gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erfassen des Vorrates an Automatenmünzen in der Speichereinrichtung.
8. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung transparente Röhren umfaßt, wobei die Erfassungseinrichtung fotoelektrische Sensoren umfaßt, die in der Nähe der transparenten Röhren angeordnet sind, um den Pegel der gestapelten Automatenmünzen darin zu erfassen.
9. Einrichtung zur Abgabe von Automatenmünzen, umfassend:
  • a) ein Automatenmünzen-Abgabekanal mit wenigstens einem Eingabekanal und einem Ausgabekanal und mit einer Konfiguration, um Automatenmünzen aus einer horizontalen Position beim Eintritt in den Eingabekanal in eine vertikale Position beim Verlassen des Ausgabekanals neu auszurichten;
  • b) ein aufrechtes Rohr, das jedem Eingabekanal zugeordnet ist, um einen vertikalen Stapel von horizontal angeordneten Automatenmünzen zu speichern;
  • c) eine Einrichtung zum Auswurf von Automatenmünzen vom Boden des vertikalen Stapels in den Eingabekanal des Automatenmünzen-Abgabekanals.
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