DE19704246C2 - Unterhaltungsspiel - Google Patents
UnterhaltungsspielInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Unterhaltungseinrichtungen einschließlich
Rollballspielen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung
zur Vorgabe einer dynamischen Abgabe von greifbaren Spielbelohnungen in
der Form von Spielautomatenmünzen für eine durch Münzen betätigte
Unterhaltungseinrichtung. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein System
zur Vorgabe verzögerter Spielbelohnungen in einer Unterhaltungseinrichtung.
So wie sich der Wettbewerb auf dem Gebiet der Unterhaltungseinrichtungen
verstärkt, so verstärkt sich die Anstrengung zur Verbesserung des Anreizes
bestimmter Spiele auf die allgemeine Öffentlichkeit und zum Hervorrufen des
Spielerinteresses. Der Spielanreiz hängt teilweise vom Maß der Interaktion
zwischen dem Spiel und dem Spieler ab und von den Belohnungen, die dem
erfolgreichen Erreichen von Spielzielen zugeordnet sind. Es gibt eine
fortlaufende Anstrengung, die Interaktion zwischen dem Spieler und dem Spiel
zu erhöhen und neue Belohnungen für ein geschicktes Spiel zu entwickeln.
Diese Anstrengung wird speziell hervorgehoben bei Lochball- oder
Rollballspielen. Zahlreiche Versuche sind unternommen worden, um
Rollballspiele mit neuen und anregenden interaktiven und belohnenden
Merkmalen zu versehen, die entworfen wurden, um den Spieleranreiz zu
erhöhen.
Es ist in der Technik bekannt, sowohl nicht-greifbare als auch greifbare
Belohnungen für Spieler für geschicktes Spiel vorzugeben. Nicht-greifbare
Spielbelohnungen nehmen oftmals die Form von Bonusspielen, zusätzlichen
Punkten oder einer erhöhten Aktivität auf dem Spielfeld ein. Greifbare
Belohnungen für den Spieler können in der Form von Plaketten vorgesehen
sein. Beispielsweise offenbaren die US-Patente 5,137,278 und 5,149,093 für
Schilling et al. eine Handelskarten-Abgabeeinrichtung für ein Rollballspiel.
Spieler werden mit Handelskarten für geschicktes Spiel und die Erzielung
vorbestimmter Spielziele belohnt. Diese Belohnungsmerkmale geben jedoch
einen begrenzten zusätzlichen Spielanreiz insofern vor, als die bei der
Kartenabgabe beteiligte Aktion recht wenig aufregend ist. Darüber hinaus sind.
Belohnungen wie beispielsweise Handelskarten, d. h. Baseballkarten nicht als
Belohnungen wieder einlösbar, die durch das Spiel selbst vorgegeben werden.
Somit geben solche Belohnungen nur einen begrenzten Anreiz für den Spieler
vor, um zu dem Spiel des Spieles zurückzukehren, insbesondere nachdem alle
Karten durch diesen Spieler eingesammelt worden sind.
Außerdem ist aus dem US-Patent 5 342 049 ein Unterhaltungsspiel bekannt
geworden, bei dem die Gewinnchance sowohl von Zufalls- als auch von
Geschicklichkeitskomponenten abhängig sind. Bei der zugehörigen Vorrichtung
ist an der Vorderseite ein Schlitz für die Eingabe von Spielmünzen sowie eine
Schale für die Ausgabe von Gewinnmünzen vorgesehen. Diese Münzeingabe-
und -ausgabeeinrichtungen unterscheiden sich nicht von denen üblicher und seit
langem bekannter Spielautomaten. Diese Einrichtungen sind "spielneutral",
d. h., sie erzeugen keinen besonderen oder zusätzlichen Reiz, das Spiel mit den
gewonnenen Münzen fortzusetzen, weil der Gewinn außerhalb des Blickfeldes
des auf das Spielfeld konzentrierten Spielers anfällt und allenfalls akustisch
wahrnehmbar ist.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Belohnungssystem
vorzugeben, das in der Lage ist, greifbare Spielbelohnungen in einer
aufregenden Weise abzugeben. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein
Belohnungssystem vorzugeben, das mit der Unterhaltungseinrichtung und mit
dem Spieler während des Spieles zusammenwirkt. Es ist noch eine andere
Aufgabe der Erfindung, ein Belohnungssystem vorzugeben, das Spieler mit der
Möglichkeit versieht, greifbare Belohnungen zu sammeln und sie für das Spiel
oder spezielle Spielelemente zu einem anderen Zeitpunkt einzulösen. Diese und
andere Aufgaben gehen dem Fachmann aus der detaillierten Beschreibung
hervor, die nachstehend gegeben wird.
Die vorliegende Erfindung gibt eine neue Lösung für die Abgabe von
greifbaren Belohnungen in der Form von Spielautomatenmünzen vor. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel werden die Automatenmünzen durch einen
Schlitz in dem Spielgehäuse ausgegeben, so daß die Automatenmünzen eine
geneigte Glasoberfläche an dem Gehäuse gegen den Spieler hinunterrollen. Die
Automatenmünzen-Abgabevorrichtung wird durch den Spielcomputer so
gesteuert, daß die Automatenmünzen-Abgabe mit bestimmten Spielereignissen,
wie beispielsweise der Anzeige von Videobildern auf einer Anzeige des
Spielgehäuses übereinstimmen, um den Eindruck vorzugeben, daß die
Unterhaltungseinrichtung in einer greifbaren Weise mit dem Spieler
zusammenwirkt. Die vorliegende Erfindung gibt ebenfalls ein System vor, das
dem Spieler gestattet, aus den Spielbelohnungen Nutzen zu ziehen.
Automatenmünzen können verwendet werden, um das Spiel erneut zu spielen
und sie können spezielle Spielelemente aktivieren, die anderweitig für den
Spieler nicht verfügbar sind. Automatenmünzen können ebenfalls verwendet
werden, um auf einer anderen Unterhaltungseinrichtung zu spielen.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines
Rollballspiel-Gehäuses, das eine
Automatenmünzen-Abgabevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung enthält,
Fig. 2 ist eine rückwärtige Ansicht eines
Automatenmünzen-Abgabemechanismus gemäß
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung,
Fig. 3A ist eine perspektivische Ansicht, die den Betrieb
eines Automatenmünzen-Abgabemechanismus
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht,
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die das Auffüllen
eines Automatenmünzen-Abgabemechanismus
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht,
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das eine Spiel-
Steuervorrichtung veranschaulicht, die für einen
Automatenmünzen-Abgabemechanismus gemäß
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung geeignet ist.
Gemäß Fig. 1 weist das Spielgehäuse 10 ein geneigtes Spielfeld 12 auf,
welches einen darauf rollenden Ball abstützt. Wie bekannt, sind eine Anzahl
von Spielelementen (nicht dargestellt) auf dem Spielfeld 12 vorgesehen und
wirken mit dem Ball zusammen, wenn der Spieler sie steuert, um
Punktbewertungen zu erhalten. Flipper 13, die durch Schalterknöpfe 15 betätigt
werden, sind an dem Spielgehäuse angeordnet und für die Steuerung und den
Auswurf des Spielballes vorgesehen, wenn er durch Schwerkraft gegen die
Vorderseite des Spielfeldes 12 rollt. Eine Glasabdeckung 14, die in bezug auf
die Horizontale geneigt ist, gestattet dem Spieler, das Spielfeld zu betrachten,
hindert ihn aber an einer Einmischung auf dem Spielfeld. Der hintere Aufbau
16 beherbergt das Anzeigenfeld 18 für die Anzeige der Bewertung und des
Spielstatus für den Spieler auf einer Videoanzeige oder einer LD-
Anzeigematrix 20, die ebenfalls graphische Bilder während des Spiels vorgeben
kann. Ein Münz-Eingabeschlitz 26 und ein Automatenmünzen-Eingabeschlitz
28, deren Funktion unten beschrieben wird, sind auf einer Vorderwand des
Spielgehäuses 10 vorgesehen. Lautsprecher 24 sind für Höreffekte vorgesehen.
Lampen 22 sind für den Unterhaltungswert vorgesehen und/oder können in das
Spiel integriert sein.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist
ein Automatenmünzen-Abgabeschlitz 30 in der Nähe des Bodens des hinteren
Aufbaus 16 auf dem Pegel der Glasabdeckung 14 angeordnet. Eine
Automatenmünze 32, die ein scheibenförmiges metallisches Element umfaßt,
wird durch den Abgabeschlitz 30 durch einen Abgabemechanismus
ausgeworfen, der unten beschrieben wird. Der Abgabeschlitz 30 ist in der
Nähe der Oberkante der Glasfläche 14 vorgesehen und gibt die
Automatenmünze 32 in einer aufrechten Weise aus, so daß die
Automatenmünze 32 durch Schwerkraft entlang der Bewegungsstrecke 33 rollt,
die durch die gestrichelte Linie in Fig. 1 angezeigt ist. Wenn die
Automatenmünze 32 nach unten entlang der Glasabdeckung 14 rollt, trifft sie
auf eine Kante 34 auf, welche die rollenden Automatenmünze 32 zum Wurf
nach oben von dem Spiegelgehäuse 10 in Richtung des Spielers veranlaßt.
Automatenmünzen 32 werden ausgeworfen, wenn der Spieler ausgewählte
Spielziele erreicht.
Fig. 2 veranschaulicht einen Mechanismus 39 zur Speicherung und Abgabe
von Automatenmünzen gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Hinter dem Anzeigefeld 18 sind ein Paar von Automatenmünzen-
Behältern 40 befestigt, welche einen Vorrat von gestapelten Automatenmünzen
32 enthalten. Die Automatenmünzen-Behälter 40 sind vorzugsweise
Plastikrohre mit einem Innendurchmesser, der geringfügig größer als der
Durchmesser der Automatenmünzen 32 ist. Am oberen Ende eines jeden
Behälters 40 ist eine konische Aufnahme 42 vorgesehen, welche das rasche
Laden der Automatenmünzen in die Behälter, d. h. von einem Silo oder einem
Kübel, der durch eine Bedienungsperson getragen wird, erleichtert.
An der Basis eines jeden Behälters 40 ist eine Automatenmünzen-Aus
wurfanordnung 41 (Fig. 3) vorgesehen. Jede Auswurfanordnung 41 umfaßt ein
mit einem Flansch versehenes Basiselement 44, welches den Bodenteil eines
jeden Behälters 40 umgibt und die Basis des Behälters 40 mit dem Haltebügel
46 befestigt. Der Haltebügel 46 ist an dem Anzeigefeld 18 unter Verwendung
herkömmlicher Befestigungselemente befestigt. Das Basiselement 44 ist mit
einem allgemein rechteckförmigen Kanal 48 versehen, der gleitend ein
allgemein ebenes Automatenmünzen-Auswurfelement 50 darin aufnimmt. Das
Auswurfelements 50 ist mit einem Stößel 52 befestigt unter Verwendung eines Schraubbefestigers (nicht gezeigt),
der als ein integraler Teil des Auswurfelementes 50 gebildet sein kann und in ein Loch im Ende des Stößels
52 eingeschraubt ist. Ein Flansch 54 ist an dem Auswurfelement 50
vorzugehen, um die Bewegung des Auswurfelementes 50 innerhalb des Kanals
48 zu begrenzen und um eine Rückhaltefläche für die Rückholfeder 56
vorzugeben. Die Rückholfeder 56 wird an einem gegenüberliegenden Ende
durch die Spulen-Montageplatte 58 zurückgehalten, welche zusammen mit der
Montageplatte 60 die Spule 62 an dem Montagebügel 46 befestigt. Nur eine
Automatenmünzen-Auswurfanordnung ist in Fig. 3 veranschaulicht. Es versteht
sich, daß eine identische Anordnung auf der gegenüberliegenden Seite des
Automatenmünzenkanales 70 für die andere Säule von Automatenmünzen
vorgesehen ist.
Der Automatenmünzenkanal 70 ist als ein gegabeltes Element vorgesehen,
welches einen länglichen zentralen Automatenmünzen-Rollkanal 71 und zwei
gebogene Automatenmünzen-Eingangskanäle 64 auf jeder Seite davon aufweist.
Die Automatenmünzen-Eingangskanäle 64 stehen mit dem Rollkanal 71 in
Verbindung, der an dem Abgabeschlitz 30 endet. Der Kanal 70 ist so
konfiguriert, daß er eine sanfte Bewegung der Automatenmünzen aus einer
horizontalen in eine vertikale Position vorgibt, wenn sich die
Automatenmünzen von den Eingangskanälen 64 zu dem Abgabeschlitz 30
bewegen. Die Eingangskanäle 64 sind auf entsprechende Automatenmünzen-
Auswurfelemente 50 ausgerichtet, um die Abgabe von Automatenmünzen aus
den Behältern 40 in den Kanal 70 vorzugeben.
Pegelsensoren 68 (Fig. 2) sind vorgesehen, um den Pegel der
Automatenmünzen in den Behältern 40 zu erfassen und um
Bedienungspersonen zu alarmieren, daß der Automatenmünzvorrat gering ist
oder um sicherzustellen, daß die Automatenmünzenabgabe gleichmäßig aus
beiden Behältern erfolgt. Die Sensoren 68 können optische Detektoren
umfassen, welche einen Lichtstrahl durch die transparenten Behälter 40
werfen. Elastische Elemente befestigen die Sensoren 60 an den Behältern 40
durch Ausdehnung um den Außenumfang der Behälter 40 und durch Eingriff
mit Hakenelementen 75, die an Gehäusen 76 gebildet sind.
Die Erregung der Spule 62 führt zum Zurückziehen des Auswurfelementes 50
aus dem Kanal 48, wenn der Stößel 52 in Richtung des Pfeils A zurückgezogen
wird gegen die Vorspannung der Rückholfeder 56. Das Auswurfelement 50
gleitet somit unter der Automatenmünze 32A heraus, die sich am weitesten
unten in dem Behälter 40 befindet. Das Auswurfelement 50 ist mit einer
Stößelausnehmung 68 versehen, die so geformt ist, daß sie an dem
Außenumfang der Automatenmünze 32 angreift.
Bei Entregung der Spule 62 wandert der Stößel 52 entgegen der Richtung des
Pfeiles A unter der Kraft der Rückholfeder 56 und veranlaßt das Auswurf
element 50 zur Rückkehr in die Ursprungsposition, wodurch die Automaten
münze 32A in den Kanal 64 ausgeworfen wird. Die Automatenmünze 32A
wandert durch den gebogenen Eingangskanal 64 und fällt in den zentralen
Kanal 70. Die Automatenmünze verändert hierbei ihre Ausrichtung vor der
Horizontalen zu der Vertikalen. Durch Schwerkraft rollt die Automatenmünze
32 durch den Rollkanal 70. Die Automatenmünze 32 tritt sodann an dem Ab
gabeschlitz 30 aus und wird auf die geneigte Oberfläche 14 geworfen (Fig. 1).
Gemäß Fig. 4 können die Behälter 40 mit Automatenmünzen neu gefüllt
werden durch Schwenken des Anzeigefeldes 18 in die gezeigte Position. Das
Anzeigefeld 18 ist in dem hinteren Aufbau 16 unter Verwendung herkömm
licher Hardware befestigt, welche die Schwenkbewegung gestattet und das An
zeigefeld 18 in seiner aufrechten Position verriegelt, um eine nicht-
autorisierte Einmischung zu verhindern. Automatenmünzen-Aufnahmen 42 er
leichtern das Laden der Automatenmünzen 32 in die rohrförmigen Behälter 40.
Fig. 5 veranschaulicht in Blockdiagrammform die Steuerhardware 70, die für
die Steuerung der Automatenmünzen-Abgabevorrichtung 39 geeignet ist. Wie
dies bei Lochballspielen typisch ist, steht eine Mikroprozessoreinheit (MPU)
80 elektronisch über einen Bus 81 mit einem RAM 82 und einem ROM 84 in
Verbindung. Die MPU 80 steuert eine Anzahl von Spielelementen einschließ
lich der Spielfeldspule 90, die Bewertungsinformation und Anzeige 92, das
Spiel-Klangsystem 93, die Lampen-Anzeigematrix 20 und Schalter 88 (vom
Spielfeld und Spieler gesteuert). Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die
Automatenmünzen-Abgabespulen 62 an den Bus 81 angeschlossen und
ebenfalls durch die MPU 80 gesteuert. Die MPU 80 kann in irgendeiner her
kömmlichen Programmiersprache programmiert sein, um die Spulen 62 zu
erregen, wenn vorbestimmte Zustände während des Spielverlaufs auftreten. Die
Steuerung der Spulen 62 kann ebenfalls in Abhängigkeit von Ereignissen ge
schehen, die auf dem Spielfeld auftreten oder infolge der Betätigung der durch
den Spieler gesteuerten Schalter 88. Das Steuersystem gestattet eine Interaktion
zwischen der Automatenmünzen-Abgabevorrichtung 39 und den anderen durch
die MPU 80 gesteuerten Elementen. Beispielsweise kann die Anzeige 92 mit
einem graphischen Bild versehen sein, wie beispielsweise einer menschlichen
Hand, deren Bewegung mit der Automatenmünzen-Abgabe zusammenfällt und
diese vorschlägt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Automatenmünzen 32 durch
Spieler zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden, um Freispiele zu er
halten oder spezielle Spielelemente zu aktivieren. Dies wird bewerkstelligt
durch Abgabe der Automatenmünze 32 in den Automatenmünzenschlitz 28
(Fig. 1), welcher mit bekannter Hardware in Verbindung steht, um gültige
Automatenmünzen zu erkennen. Alternativ kann eine Automatenmünzen-Erken
nungshardware in dem Münz-Eingabeschlitz 26 enthalten sein, wodurch das Er
fordernis nach einem getrennten Automatenmünzen-Eingabeschlitz 28 entfällt.
Die Automatehmünzen-Erkennungshardware wirkt mit der MPU 80 zusammen,
daß das Spiel gemäß der speziellen Belohnung fortschreiten kann, die im
voraus festgelegt ist und durch die Einlösung der Automatenmünze aktiviert
wird. Der Fachmann erkennt, daß viele unterschiedliche Arten von
Spielbelohnungen durch die Programmierung der MPU 80 verwirklicht werden
können. Beispiele solcher Belohnungen umfassen Freispiele, zusätzliche Punkte
am Beginn eines Spieles oder spezielle Spielelemente, welche
Automatenmünzen erfordern, bevor sie aktiviert werden. Als ein zusätzliches
Merkmal kann die Automatenmünzen-Abgabevorrichtung gesteuert werden, um
mehrere Automatenmünzen in rascher Folge abzugeben und einen "Jackpot" zu
simulieren, nachdem ein besonders schwieriges Spielziel erreicht worden ist. In
dieser Hinsicht bieten die doppelten Behälter 40 und der gegabelte Kanal 70
den Vorteil der schnellen aufeinanderfolgenden Abgabe von Einzel-
Automatenmünzen, ebenso wie eine erhöhte Speicherkapazität.
Es ist somit eine neue und nützliche Vorrichtung offenbart worden, welche die
verbesserte Abgabe von greifbaren Spielbelohnungen vorsieht und hierdurch
den Anreiz von Unterhaltungseinrichtungen einschließlich Rollballspielen
verbessert. Es versteht sich, daß die vorangehende Beschreibung ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung veranschaulichen
soll und daß es nicht beabsichtigt ist, den Schutzumfang zu beschränken, der
durch die angefügten Ansprüche wiedergegeben wird.
Claims (9)
1. In einem Spielgehäuse (10) angeordnetes Unterhaltungsspiel mit
einer geneigten transparenten Betrachtungsfläche 14, die es
einem Spieler gestattet, das Spiel und ein Spiel-Steuersystem zu
betrachten, gekennzeichnet durch,
- a) eine Vielzahl von Automatenmünzen (32), die in dem Gehäuse gespeichert sind, um eine greifbare Belohnung für das Erreichen vorbestimmter Spielziele der Spieler vorzugeben;
- b) eine auf das Spiel-Steuersystem (70) ansprechende Einrichtung (41) zur Abgabe von Automatenmünzen aus dem Gehäuse auf die Betrachtungsoberfläche, so daß die Automatenmünzen sich entlang der Betrachtungsoberfläche zu dem Spieler bewegen.
2. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung Mittel zum Rollen
der Automatenmünzen auf die geneigte transparente Oberfläche
zu dem Spieler umfassen.
3. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung umfaßt:
- a) eine Einrichtung zum Speichern von Automatenmünzen;
- b) einen Automatenmünzen-Abgabekanal zur Abgabe der Automatenmünzen von der Speichereinrichtung zu der transparenten Oberfläche;
- c) eine Einrichtung zum Auswurf von Automatenmünzen von der Speichereinrichtung in den Kanal aufgrund des Spiel-Steuersystems.
4. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kanal ferner wenigstens einen
Automatenmünzen-Einlaßkanal zur Aufnahme von
Automatenmünzen aus der Speichereinrichtung umfaßt.
5. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Automatenmünzen-Eingabekanal
angeordnet ist, um Automatenmünzen aufzunehmen, die in einer
im wesentlichen horizontalen Ebene ausgerichtet sind und wobei
der Kanal konfiguriert ist, um die Automatenmünzen in eine im
wesentlichen vertikale Ebene neu auszurichten, nachdem die
Automatenmünzen in den Eingabekanal eintreten.
6. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung ein Paar von
aufrechten Speicherröhren zum Zurückbehalten der
Automatenmünzen in einem vertikalen Stapel umfaßt.
7. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 3, ferner
gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erfassen des
Vorrates an Automatenmünzen in der Speichereinrichtung.
8. Unterhaltungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung transparente Röhren
umfaßt, wobei die Erfassungseinrichtung fotoelektrische
Sensoren umfaßt, die in der Nähe der transparenten Röhren
angeordnet sind, um den Pegel der gestapelten
Automatenmünzen darin zu erfassen.
9. Einrichtung zur Abgabe von Automatenmünzen, umfassend:
- a) ein Automatenmünzen-Abgabekanal mit wenigstens einem Eingabekanal und einem Ausgabekanal und mit einer Konfiguration, um Automatenmünzen aus einer horizontalen Position beim Eintritt in den Eingabekanal in eine vertikale Position beim Verlassen des Ausgabekanals neu auszurichten;
- b) ein aufrechtes Rohr, das jedem Eingabekanal zugeordnet ist, um einen vertikalen Stapel von horizontal angeordneten Automatenmünzen zu speichern;
- c) eine Einrichtung zum Auswurf von Automatenmünzen vom Boden des vertikalen Stapels in den Eingabekanal des Automatenmünzen-Abgabekanals.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |