DE19704759A1 - Abspannelement für Bauwerke, Teile von Bauwerken, Masten oder dergleichen - Google Patents
Abspannelement für Bauwerke, Teile von Bauwerken, Masten oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Abspannelement für Bauwerke, Teile von
Bauwerken, Masten oder dergleichen, insbesondere Seile von
Schrägseilbrücken oder Hänger von Stabbogenbrücken, mit einem im
wesentlichen kreisförmigen Querschnitt, dessen Mantelfläche zur Störung des
Erregermechanismus und damit zur Reduzierung Regen-Wind-induzierter
Schwingungen mit mindestens einem Mittel versehen ist, das auf entlang der
Mantelfläche herablaufende Wasserrinnsale einwirkt.
Bei abgespannten Strukturen, wie beispielsweise Schrägseilbrücken,
Stabbogenbrücken, Masten oder Dächern, treten an den Abspannelementen
mit Kreisquerschnitt, beispielsweise Seilen oder Stahlhängern, Schwingungen
auf, die durch die Kombination von Wind und Regen hervorgerufen werden.
Diese in Windrichtung und quer zur Windrichtung auftretenden Schwingungen
nennt man Regen-Wind-induzierte Schwingungen. Bei bestimmten
Windgeschwindigkeiten und gleichzeitigem Regen können Wechselwirkungen
zwischen Bewegungen des Abspannelementes und der Massenträgheit von
einem oder zwei an der Mantelfläche des Abspannelementes herablaufenden
Wasserrinnsalen dazu führen, daß die auf das Abspannelement wirkenden
Windkräfte bzw. Windkraftbeiwerte sich im gleichen Rhythmus ändern wie die
Bewegung des Abspannelementes. Diese rhythmische Veränderung der
Windkräfte bzw. der Windkraftbeiwerte kann dazu führen, daß die
Schwingungsamplituden des Abspannelementes so groß werden, daß seine
Haltbarkeit beeinträchtigt wird. Das Phänomen der Regen-Wind-induzierten
Schwingungen wird beispielsweise in der Zeitschrift "Stahlbau", 65 (1996),
Heft 12, Seiten 547 bis 550, beschrieben. Von einem Schadensfall wird in
"Stahlbau", 65 (1996), Heft 3, Seiten 105-114, berichtet.
Zur Reduzierung dieser Regen-Wind-induzierten Schwingungen wurden in der
Praxis verschiedene Maßnahmen erprobt. Eine optisch nicht sehr
ansprechende und darüber hinaus bautechnisch sehr aufwendige Lösung
besteht beispielsweise darin, die zu schützenden Abspannelemente mit
zusätzlichen Abspannelementen zu versehen, über die diese untereinander
oder gegenüber dem Grund verspannt sind. Weiterhin wurde vorgeschlagen,
mäanderförmige oder geradlinig verlaufende Längsrillen in der Mantelfläche
der Abspannelemente auszubilden, um über diese Längsrillen ein kanalisiertes
Ablaufen der Wasserrinnsale zu erreichen. Bei schwachen Regenfällen haben
sich diese Längsrillen zwar durchaus bewährt, jedoch hat sich in der Praxis
herausgestellt, daß sich diese Rillen bei starkem Regen mit Wasser füllen und
damit ihre Wirkung gegen die Rinnsalschwingungen in Umfangsrichtung
verlieren.
Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, bei Abspannelementen der Eingangs genannten Art
die Mittel zur Reduzierung Regen-Wind-induzierter Schwingungen derart zu
modifizieren, daß auch bei starken Regenfällen ein ausreichender Schutz
gegen Regen-Wind-induzierte Schwingungen gewährleistet ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel im wesentlichen an der Stelle der Mantelfläche
angeordnet ist, an der die Wasserrinnsale herablaufen und daß das Mittel so
ausgestaltet ist, daß es einer wind- und massenträgheitsinduzierten
Schwingung des Wasserrinnsals als ganzem entgegenwirkt.
Durch die Erkenntnis, daß die Regen-Wind-induzierten Schwingungen durch
Schwingungen der entlang der Mantelfläche der Abspannelemente
herablaufenden Wasserrinnsale erzeugt werden, ist es nunmehr möglich, diese
Schwingungen dadurch zu unterbinden oder zumindest stark zu reduzieren,
daß die an der Mantelfläche der Abspannelemente vorgesehenen Mittel so
ausgestaltet sind, daß sie ein Schwingen des Wasserrinnsals als ganzem
verhindern. Darüber hinaus werden diese als Oberflächenmodifikationen
ausgebildeten Mittel vorteilhafterweise im wesentlichen nur an den Stellen der
Mantelfläche angeordnet, an denen die Wasserrinnsale herablaufen, also der
Unter- und Oberseite sowie der beiden Seiten der Abspannelemente.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die an der Mantelfläche
des Abspannelementes vorgesehene Oberflächenmodifikation als mindestens
ein auf der Mantelfläche angeordneter, das Wasserrinnsal leitender Steg
ausgebildet. Durch einen solchen auf der Mantelfläche angeordneten Steg
wird das Verschieben des Wasserrinnsals bzw. der Wasserrinnsale entlang der
Mantelfläche aufgrund ihrer Massenträgheit bzw. der Wind kraft verhindert, so
daß aufgrund der Behinderung der Schwingbewegung des Wasserrinnsals
keine Änderung der Kraftbeiwerte mehr stattfindet und somit keine
selbsterregte Schwingung mehr auftritt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser Dämpfungsmittel ist der
mindestens eine Steg als nur an einzelnen Berührungspunkten mit der
Mantelfläche verbundener hinterlüfteter Steg ausgebildet. Diese Möglichkeit
der Hinterlüftung des Steges ist besonders vorteilhaft, da hierdurch
Galloping-Schwingungen unterdrückt werden, die aufgrund der veränderten
Querschnittsform des ursprünglich zylindrischen Abspannelementes durch die
aufgebrachten Stege hervorgerufen werden könnten. Bei der Bemessung des
Spaltes zwischen Mantelfläche des Abspannelementes und Unterkante des
Steges ist darauf zu achten, daß dieser so groß ausgestaltet wird, daß er das
Auftreten von Galloping-Schwingungen verhindert.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der als Steg ausgebildeten
Oberflächenmodifikation wird vorgeschlagen, daß die Stege geradlinig in
Längsrichtung der Mantelfläche des Abspannelementes verlaufen.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der als Stege ausgebildeten
Oberflächenmodifikation sind die Stege als ein- oder mehrgängige Wendel
ausgebildet. Durch diese Ausbildung der Stege als Wendel wird das an der
Mantelfläche herablaufende Wasser fortlaufend so abgeführt, daß sich kein
durchgehendes Rinnsal entlang der Manteloberfläche ergibt, das aufgrund der
Windkräfte zu Schwingungen angeregt werden könnte.
Zur Reduzierung von Regen-Wind-induzierten Schwingungen an
Abspannelementen mit vorgegebener Wind- und Regenrichtung ist es
weiterhin möglich, daß die Stege als nur die Unterseite der Mantelfläche
übergreifende, in Längsrichtung der Mantelfläche übereinander angeordnete
Wendelsegmente ausgebildet sind.
Ebenso ist es bei vorgegebener Wind- und Regenrichtung möglich, den
mindestens einen Steg als von der Oberseite und Unterseite der Mantelfläche
zu der einen oder anderen Seite der Mantelfläche führende, in Längsrichtung
der Mantelfläche übereinander angeordnete Wendelsegmente auszubilden.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist die
Oberflächenmodifikation als mindestens eine tangential zur Mantelfläche
verlaufende, das Wasserrinnsal leitende Nut ausgebildet. Im Gegensatz zu den
aus der Praxis bekannten, in Längsrichtung entlang der Mantelfläche
verlaufenden Nuten bildet sich selbst bei starken Regenfällen bei diesen
tangential verlaufenden Nuten kein in Längsrichtung der Mantelfläche
verlaufendes Wasserrinnsal aus, welches zu Schwingungen angeregt werden
kann.
Mit einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die
Oberflächenmodifikation als das Ablaufen des Wasserrinnsals entlang der
Mantelfläche unterbrechendes Ableitelement ausgebildet ist. Diese
Ausführungsform macht sich zunutze, daß das zwischen den Ableitelementen
sich ansammelnde Wasser nicht ausreicht, um mindestens ein ausgeprägtes
Wasserrinnsal entstehen zu lassen, dessen Schwingung in Umfangsrichtung
Voraussetzung für die sich rhythmisch ändernden Kraftbeiwerte ist, die
wiederum das Spannelement selbst in Schwingungen versetzen.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der als Ableitelemente ausgebildeten
Oberflächenmodifikation wird vorgeschlagen, daß das Ableitelement als
mindestens ein die Mantelfläche umgreifender Ring ausgebildet ist. Diese
Ausführungsform hat den Vorteil, daß sie besonders einfach ausgestaltet ist
und auch ohne Eingriff in die Mantelfläche des Abspannelementes mit nur
geringem Aufwand nachträglich an vorhandenen Abspannelementen
anbringbar ist. Durch die rechtwinklig oder unter einem Winkel zur
Mantelfläche geneigt ausgerichteten Scheiben werden die entlang der
Mantelfläche herabfließenden Wasserrinnsale unterbrochen und das Wasser
von der Mantelfläche abgeleitet. Auf diese Weise ist es nicht möglich, daß ein
entlang der gesamten Mantelfläche herablaufendes Wasserrinnsal als ganzes
in Schwingungen versetzt werden kann.
Mit einer zweiten Ausführungsform der als Ableitelemente ausgebildeten
Oberflächenmodifikation wird vorgeschlagen, daß das Ableitelement als
mindestens eine in der Ablaufstrecke des Wasserrinnsals angeordnete, von
der Mantelfläche fortweisende Abtropfnase ausgebildet ist. Diese im Bereich
der Wasserrinnsale ausgebildeten Abtropfnasen unterbrechen das
zusammenhängende Rinnsal und leiten das ihnen zugeführte Wasser vom
Abspannelement fort in den Wind, so daß dieses abgeleitete Wasser nicht
mehr zur Ausbildung eines neuen Rinnsals zur Verfügung steht.
Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die mindestens eine
Abtropfnase in einer in Längsrichtung der Mantelfläche verlaufenden Nut
angeordnet ist. Mit dieser Anordnung der Abtropfnasen in den Längsnuten ist
es möglich, die aus der Praxis bekannte Idee der Anordnung von die
Wasserrinnsale kanalisierenden Längsnuten so zu verbessern, daß sich auch
bei starken Regenfällen kein zusammenhängendes, die Nuten auffüllendes
Wasserrinnsal bildet, welches als ganzes zu Schwingungen angeregt werden
kann, weil die in der Nut angeordneten Abtropfnasen das herabfließende
Wasser immer wieder aus der Nut heraus und von der Mantelfläche
fortlenken.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in der
verschiedene Ausführungsformen der Oberflächenmodifikationen zur
Reduzierung von Regen-Wind-induzierten Schwingungen an
Abspannelementen dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine ausschnittweise Seitenansicht eines Abspannelementes mit an
der Unterseite der Mantelfläche angeordneter Nut mit
Abtropfnasen;
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch ein Abspannelement mit auf
der Mantelfläche angeordneten hinterlüfteten Stegen;
Fig. 3 eine ausschnittweise Seitenansicht eines Abspannelementes mit auf
der Mantelfläche angeordneten wendelförmigen Stegen;
Fig. 4 eine ausschnittweise Seitenansicht eines Abspannelementes mit auf
der Unterseite der Mantelfläche angeordneten Wendelsegmenten;
Fig. 5 eine ausschnittweise Seitenansicht eines Abspannelementes mit auf
der Unterseite und Oberseite angeordneten Wendelsegmenten und
Fig. 6 eine ausschnittweise Seitenansicht eines Abspannelementes mit die
Mantelfläche umgreifenden Ringen.
In Fig. 1 ist exemplarisch ein Teilausschnitt eines Abspannelementes 1 in
Seitenansicht dargestellt. Auf der Unterseite der Mantelfläche 2 des
Abspannelementes 1 sind in Längsrichtung übereinander zwei Abtropfnasen 3
angeordnet. Wenn Regen an diesem Abspannelement 1 herabläuft, so bildet
sich auf der Unterseite des Abspannelementes 1 ein Rinnsal aus, welches
entlang der Mantelfläche 2 über die gesamte Länge des Abspannelementes 1
herablaufen will. Durch die in der Abfließstrecke angeordneten Abtropfnasen 3
wird das Wasserrinnsal von der Mantelfläche 2 des Abspannelementes 1
abgeleitet, so daß sich kein zusammenhängendes, über die gesamte Länge des
Abspannelementes 1 erstreckendes Wasserrinnsal ausbilden kann. Diese
dargestellten Abtropfnasen 3 können einerseits direkt auf der Mantelfläche 2
des Abspannelementes 1 angeordnet sein oder aber in Nuten 4 angeordnet
sein, welches zum kanalisierten Abführen des Regenwassers dienen. Eine
solche Nut 4 ist exemplarisch in Fig. 1 auf der Unterseite des
Abspannelementes 1 dargestellt.
Bei dem in Fig. 2 im Querschnitt dargestellten Abspannelement sind zum
Verhindern des Schwingens der Regenwasserrinnsale auf der Mantelfläche 2
in Umfangsrichtung Stege 5 angeordnet. Das an der Mantelfläche 2 des
Abspannelementes 1 herablaufende Wasserrinnsal wird durch diese Stege 5
begrenzt und läuft entlang dieser Stege 5 an der Mantelfläche 2 herab. Bei
dieser Ausgestaltung ergibt sich zwar ein durchgehendes, über die gesamte
Länge des Abspannelementes 1 erstreckendes Wasserrinnsal, jedoch kann
dieses Rinnsal aufgrund der auf der Mantelfläche 2 angeordneten Stege 5
durch die angreifenden Windkräfte und durch die Massenträgheitskräfte nicht
in rhythmische Schwingungen über die Mantelfläche 2 verschoben werden, da
die Stege 5 das Wasserrinnsal begrenzen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen der Mantelfläche 2 und
dem Steg 5 ein Spalt 6 ausgebildet, durch den zur Vermeidung von
Galloping-Schwingungen der Wind W hindurchtreten kann. Die Größe des Spaltes 6 ist
so zu bemessen, daß die Gallopingschwingung verhindert wird.
In den Abb. 3 bis 5 sind verschiedene Ausführungsformen zur
Anordnung der Stege 5 auf der Mantelfläche 2 des Abspannelementes 1
dargestellt. In Abbildung Fig. 3 verläuft der Steg eine eingängige Wendel 7
bildend entlang der Mantelfläche 2 des Abspannelementes 1. Bei der
Anordnung der Wendel 7 auf der Mantelfläche 2 ist darauf zu achten, daß der
Drehsinn der Wendel 7 so ausgebildet ist, daß das Rinnsal etwa im rechten
Winkel auf die Wendel 7 trifft. Neben dieser Ausbildung einer eingängigen
Wendel 7 sind auch durchaus mehrgängige Wendeln 7 möglich.
Bei den in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsformen bilden die Stege
Wendelsegmente 8. Solche Ausführungsformen sind vorgesehen, wenn das
Abspannelement 1 nur gegen Regen-Wind-induzierte Schwingungen geschützt
werden soll, die bei bestimmten vorgegebenen Wind- und Regenrichtungen
auftreten.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 verlaufen die Wendelsegmente 8 die
Unterseite der Mantelfläche 2 übergreifend von einer Seite zur anderen Seite
der Mantelfläche 2. In Fig. 5 sind die Wendelsegmente 8 so auf der
Mantelfläche 2 angeordnet, daß sie von der Oberseite und der Unterseite der
Mantelfläche 2 zu jeweils der gleichen Seite hin verlaufen. Das entlang der
Ober- und Unterseite des Abspannelementes 1 ablaufende Wasser wird bei
dieser Form zur Seite der Mantelfläche abgeleitet und aufgrund der Höhe der
die Wendelsegmente 8 bildenden Stege von der Mantelfläche 2 des
Abspannelementes 1 abgeleitet, so daß sich kein durchgehendes
Wasserrinnsal ausbilden kann.
Das in Fig. 6 abschließend dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine
besonders einfache Ausführungsform einer auf der Mantelfläche 2 eines
Abspannelementes 1 anzuordnenden Oberflächenmodifikation zur Reduzierung
Regen-Wind-induzierter Schwingungen. Bei der dargestellten Ausführungsform
handelt es sich um die Mantelfläche 2 umgreifende Ringe 9, welche - wie
dargestellt - im rechten Winkel oder aber auch unter einem Winkel zur
Mantelfläche 2 geneigt von der Mantelfläche 2 abweisen. Diese Ringe 9
können auf einfache Weise auch auf bestehenden Abspannelementen 1
angeordnet werden.
Mit den dargestellten Oberflächenmodifikationen ist es möglich, die Regen-
Wind-induzierten Schwingungen an Abspannelementen, wie diese
beispielsweise durch Seile von Schrägseilbrücken oder Hängern von
Stabbogenbrücken gebildet werden, in der Entstehung zu unterdrücken oder
aber zumindest wirksam zu reduzieren.
1
Abspannelement
2
Mantelfläche
3
Abtropfnase
4
Nut
5
Steg
6
Spalt
7
Wendel
8
Wendelsegment
9
Ring
W Wind
W Wind
Claims (12)
1. Abspannelement für Bauwerke, Teile von Bauwerken, Masten oder
dergleichen, insbesondere Seile von Schrägseilbrücken oder Hänger von
Stabbogenbrücken, mit einem im wesentlichen kreisförmigen
Querschnitt, dessen Mantelfläche (2) zur Reduzierung Regen-Wind
induzierter Schwingungen mit mindestens einem Mittel versehen ist, das
auf entlang der Mantelfläche (2) herablaufende Wasserrinnsale einwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel im wesentlichen an der Stelle der Mantelfläche (2)
angeordnet ist, an der die Wasserrinnsale herablaufen und daß das Mittel
so ausgestaltet ist, daß es einer massenträgheits- und windinduzierten
Schwingung des Wasserrinnsals als ganzem entgegenwirkt.
2. Abspannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mittel als mindestens einer auf der Mantelfläche (2) angeordneter, das
Wasserrinnsal leitender Steg (5) ausgebildet ist.
3. Abspannelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Steg (5) als nur an einzelnen Berührungspunkten mit der Mantelfläche (2)
verbundener hinterlüfteter Steg (5) ausgebildet ist.
4. Abspannelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steg (5) geradlinig in Längsrichtung der Mantelfläche (2) verläuft.
5. Abspannelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steg (5) als ein- oder mehrgängige Wendel (7) ausgebildet ist.
6. Abspannelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stege (5) als nur die Unterseite der Mantelfläche (2) übergreifende, in
Längsrichtung der Mantelfläche (2) übereinander angeordnete
Wendelsegmente (8) ausgebildet sind.
7. Abspannelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stege (5) als von der Oberseite und der Unterseite der Mantelfläche
(2) zu mindestens einer Seite der Mantelfläche (2) führende, in
Längsrichtung der Mantelfläche (2) übereinander angeordnete
Wendelsegmente (8) ausgebildet sind.
8. Abspannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mittel als mindestens eine tangential verlaufende, das Wasserrinnsal
leitende Nut (4) ausgebildet ist.
9. Abspannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mittel als das Ablaufen des Wasserrinnsals entlang der Mantelfläche (2)
unterbrechendes Ableitelement ausgebildet ist.
10. Abspannelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ableitelement als mindestens ein die Mantelfläche umgreifender Ring (9)
ausgebildet ist.
11. Abspannelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ableitelement als mindestens eine in der Ablaufstrecke des
Wasserrinnsals angeordnete, von der Mantelfläche (2) fortweisende
Abtropfnase (3) ausgebildet ist.
12. Abspannelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
mindestens eine Abtropfnase (3) in einer in Längsrichtung der
Mantelfläche verlaufenden Nut (4) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997104759 DE19704759A1 (de) | 1997-02-08 | 1997-02-08 | Abspannelement für Bauwerke, Teile von Bauwerken, Masten oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997104759 DE19704759A1 (de) | 1997-02-08 | 1997-02-08 | Abspannelement für Bauwerke, Teile von Bauwerken, Masten oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19704759A1 true DE19704759A1 (de) | 1998-08-13 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997104759 Withdrawn DE19704759A1 (de) | 1997-02-08 | 1997-02-08 | Abspannelement für Bauwerke, Teile von Bauwerken, Masten oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19704759A1 (de) |
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1997
- 1997-02-08 DE DE1997104759 patent/DE19704759A1/de not_active Withdrawn
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| CN110925143B (zh) * | 2018-09-19 | 2021-09-24 | 远景能源(江苏)有限公司 | 具有圆形或圆锥形塔架结构以及被动流体控制装置的风力涡轮机及这种圆形塔架结构的应用 |
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