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DE19704695A1 - Elektromagnetischer Teleskopf-Linearantrieb - Google Patents

Elektromagnetischer Teleskopf-Linearantrieb

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Publication number
DE19704695A1
DE19704695A1 DE1997104695 DE19704695A DE19704695A1 DE 19704695 A1 DE19704695 A1 DE 19704695A1 DE 1997104695 DE1997104695 DE 1997104695 DE 19704695 A DE19704695 A DE 19704695A DE 19704695 A1 DE19704695 A1 DE 19704695A1
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DE
Germany
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linear drive
ferromagnetic
drive according
permanent magnets
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Ceased
Application number
DE1997104695
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English (en)
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SCHUSTER HEINZ PETER
Original Assignee
SCHUSTER HEINZ PETER
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Publication date
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Publication of DE19704695A1 publication Critical patent/DE19704695A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/066Electromagnets with movable winding

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Linearantrieb, der vorzugsweise zum Überwinden eher kürzerer Wegstrecken ge­ eignet ist. Die Vorteile dieser Anordnung sind, daß die elektrische Energie durch eine besondere Gestaltung der ma­ gnetischen Kreise mit einem hohen Wirkungsgrad in mechani­ sche Energie umgesetzt wird, so daß auch größere Bewegungs­ kräfte herbeigeführt werden können, daß der Verschleiß re­ lativ gering ist und daß die Anordnung preiswert herzustel­ len ist, nicht zuletzt durch die einfache Wicklungsgeome­ trie.
Ein großer Anwendungsbereich ist überall dort gegeben, wo relativ kurze Wegstrecken in eine Richtung und wieder zu­ rück zu überwinden sind, wie das Bewegen von Stell-Elemen­ ten in elektrischen, elektromagnetischen, hydraulischen oder pneumatischen Schaltern, in Maschinen oder Fahrzeugen, Getrieben oder bei sonstigen Gelegenheiten, wo einzelne Elemente mit einer bestimmten Kraft eine vorbestimmte Wegstrecke zurücklegen müssen. Vielfach wird diese Aufgabe derzeit technisch weit aufwendiger mittels Stellmotoren (Elektromotor mit angekoppeltem Getriebe) gelöst.
Bei geeigneter Anordnung von 2 derartigen Systemen in einem bestimmten Winkel zueinander läßt sich ein Element in zwei­ dimensionaler Richtung bewegen. Erweitert man dieses vorge­ nannte Gebilde durch ein drittes System, welches wiederum in einem bestimmten Winkel hinzugefügt wird, läßt sich die Stellung des zu bewegenden Elementes sogar in dreidimensio­ naler Richtung verändern.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen solchen Linearantrieb im Längsschnitt, eine weitere Variante wird in Fig. 2 als Längsschnitt dar­ gestellt. Fig. 3 betrifft einen Querschnitt der erfindungs­ gemäßen Anordnung, die axiale Halterung 6 der Spule 5 be­ treffend.
Fig. 4 zeigt auf, wie die Anordnung im Prinzip aussehen kann, wenn die Spule 5 radial 12 geführt wird und das Au­ ßenrohr 4 zu diesem Zweck einen Längsschlitz 11 aufweist. In Fig. 5 ist das Kraftlinienbild der erfindungsgemäßen An­ ordnung dargestellt.
Im Prinzip (Fig. 5) handelt es sich um ein ferromagneti­ sches Profil 2, an dessen beide Stirnseiten je ein Magnet 1 angeordnet wird. Da die beiden Magnete 1 in Richtung des dazwischen liegenden Profils 2 dieselbe Polung aufweisen, tritt das Magnetkraftfeld 10 an der gesamten Oberfläche des ferromagnetischen Profils 2 radial aus, wobei alle Kraftli­ nien eines zwischen zwei Magneten 1 liegenden Profils 2 ausnahmslos dieselbe Richtung haben, also entweder alle aus dem Profil austreten oder in dieses eindringen.
Diese bezogen auf das Profil 2 radial verlaufenden Kraftli­ nien 10 schneiden das axiale elektromagnetische Kraftfeld der Spule 5 senkrecht, also mit dem elektrophysikalisch äu­ ßerst hohen Wirkungsgrad gegenseitiger Beeinflussung zweier unterschiedlicher Magnetfelder.
Gemäß Fig. 2 sieht die vorliegende Erfindung vor, mehrere Systeme aus Permanentmagneten 1 mit dazwischen angeordneten ferromagnetischen Profilen 2 sinngemäß nacheinander anzu­ ordnen. Durch geeignete Dimensionierung der Länge von Ma­ gneten 1, Profilen 2 und Spule 5, die alle unterschiedlich sein können, ist es möglich, daß der Linearantrieb ohne me­ chanischen Anschlag und ohne diesbezügliche Steuerung des Spulenstromes genau definierte Wegstrecken durchfährt, und zwar in beiden Richtungen.
Dasselbe gilt für die Bewegung-Kraft, deren Größe genau be­ stimmt werden kann unter anderem durch die Architektur der Spule 5 einschließlich der radialen Luftspalte, durch die Dimensionierung der Magnete 1 und der übrigen ferromagneti­ schen Komponenten sowie durch die elektrische Leistung, mit der die Spule versorgt wird.
Die vorliegende Erfindung sieht gemäß Fig. 1-6 ferner vor, den Kraftlinienfluß dadurch zu verdichten, daß man ihm die Möglichkeit eines bevorzugten Kraftschlusses über ein ferromagnetisches Profil 4 ermöglicht.
Fig. 6 zeigt eine Ausbildungsform, bei der die Spule 5 fest mit einer rohrförmigen Halterung 8 verbunden ist, während die zentrale Einheit aus ferromagnetischen Profilen 2 und Magneten 1 an einer Seite fest am Außenrohrprofil befestigt ist.
Bei dieser Ausführungsform schließen sich die Magnetkraft­ linien auf der einen Seite über die feste ferromagnetische Verbindung zwischen zentralem Magnet-/Profilsystem 1 und 2, auf der anderen Seite durch Überwindung des Luftspaltes 16 durch die nicht ferromagnetische Halterung 8 hindurch über die polschuhartige Verdickung des Außenrohrprofiles 4.
Wesentlich für den entsprechend dem Stand der Technik bis­ her nicht erreichten hohen Wirkungsgrad der Umsetzung der elektrischen in mechanische Energie ist nicht nur die Ver­ dichtung des Kraftflusses 10 durch das ferromagnetische Au­ ßenrohr 4, sondern auch die Tatsache, daß dieses Außenrohr 4 mit dem System aus Permanentmagneten 1 mit dazwischen an­ geordneten ferromagnetischen Profilen 2 ferromagnetisch verbunden ist, wenn in einer Ausbildungsform auch über einen Luftspalt.
Daraus folgt, daß sich die Spule 5 im Verhältnis zum System aus Permanentmagneten 1 mit dazwischen angeordneten ferro­ magnetischen Profilen 2 einerseits und auch im Verhältnis zum ferromagnetischen Rohr 4 andererseits bewegt, in einer der Ausbildungsformen zusammen mit dem Außenrohrprofil 4.
Werden die Permanentmagnete durch Elektromagnete ersetzt, ist darauf zu achten, die magnetische Polung unverändert bleibt. Dasselbe gilt für die Magnetisierungsrichtung eines hohlzylinderförmigen Permanentmagneten, der in einer ande­ ren Ausbildungsform die Spule 5 ersetzen kann.
Eine zeitgemäße Elektronik steuert in geeigneter Weise die Spulen 5 sowie die Luft-Ein-/Austrittsöffnungen 9 und ver­ ändert damit die resultierende Kraft und die Geschwindig­ keit.
Um mit der vorliegenden Erfindung größere Wegstrecken zu überbrücken, ist es vorteilhafter, die Spule 5 nicht axial 6 zu befestigen, sondern radial 12. Zu diesem Zweck wird das ferromagnetische Außenrohr 4 mit einer axialen Öffnung 11 versehen.
Bezugszeichenliste
1
Magnet
2
Ferromagnetisches Profil
3
Nicht-ferromagnetisches Rohr
4
Ferromagnetisches Außenrohrprofil
5
Elektrische Spule
6
Halterung der Spule (axial)
7
Ferromagnetische Verbindung
8
Spulen-Halterung (rohrförmig, nicht ferromagnetisch)
9
Regulierbare Luft-Ein-/Austrittsöffnung
10
Kraftlinienfeld
11
Axiale Öffnung des ferromagnetischen Rohrprofils
12
Halterung der Spule (radial)
13
Sensor (Spule, Hallsensor, oder anderes sensorisches Element)
14
Sensor (Spule, Hallsensor, oder anderes sensorisches Element)
15
Ferromagnetische Rand-Profile
16
Luftspalt

Claims (21)

1. Elektromagnetischer Teleskop-Linearantrieb
  • - mit mindestens einem ferromagnetischen Rundprofil (2), an dessen Stirnseiten je ein Permanentmagnet (1) angeordnet ist,
  • - umhüllt von mindestens einer axial verschiebbaren Hohlspule (5), und
  • - größtenteils umschlossen von einem ferromagnetischen hohlzylinderförmigen Rohrprofil (4).
2. Linearantrieb nach Anspruch 1, wobei die beiden Perma­ nentmagnete (1) an den Stirnflächen des dazwischen ange­ ordneten ferromagnetischen Profils (2) dieselbe Polung auf­ weisen (Fig. 1, 5, 6) und die Magnetisierungsrichtung ge­ genüber dem Profil (2) ebenfalls axial verläuft.
3. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei mehrere Systeme aus Permanentmagneten (1) mit dazwischen angeordneten ferromagnetischen Profilen (2) sinngemäß nach­ einander angeordnet sind (Fig. 2).
4. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei an den freien Polflächen der Magnete (1) auch zusätzliche ferromagnetische Profile (15) angeordnet sind (Fig. 1, 2, 5, 6).
5. Linearantrieb nach Anspruch 1 bis 4, wonach das System aus Permanentmagneten (1) und ferromagnetischen Profilen (2) in einem nichtmagnetischen Rohr (3) untergebracht ist (Fig. 1-4).
6. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei axial hintereinander mehrere Hohlspulen (5, 13, 14) ange­ ordnet sind (Fig. 1, 2, 6).
7. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei die Hohlspule (5) zur Führung und Kraftübertragung axial (6) mechanisch befestigt ist (Fig. 1 und 3).
8. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei die Hohlspule zur Führung radial (12) mechanisch befestigt ist (Fig. 4).
9. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei die Hohlspule an einem nicht-ferromagnetischem Rohr (8) mecha­ nisch befestigt ist, welches koaxial zwischen dem Magnet-/Profil-System (1, 2) und Rohr (4) angeordnet ist (Fig. 6).
10. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei das koaxial angeordnete System aus Permanentmagneten (1) und ferromagnetischen Profilen (2) und der dieses System umschließenden Hohlspule (5) gesamthaft in ein ferromagne­ tisches hohlzylinderförmiges Außenrohr (4) eingebracht sind, wobei zwischen Innenwand von Rohr (4) und Außenwand von Spule (5) ein Luftspalt verbleibt, der der Hohlspule (5) eine axiale Bewegung gegenüber dem vorgenannten Au­ ßenrohr (4) erlaubt (Fig. 1-5).
11. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei das koaxial angeordnete System aus Permanentmagneten (1) und ferromagnetischen Profilen (2) eine Einheit bildet, während die Spule (5) fest mit dem Außenrohrprofil (4) ver­ bunden ist.
12. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei das äußere ferromagnetische Rohrprofil (4) mit dem inneren System aus Permanentmagneten (1) und ferromagnetischen Pro­ filen (2) an mindestens einem Ende (7) ferromagnetisch ver­ bunden ist (Fig. 1, 2, 5).
13. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei das äußere ferromagnetische Rohrprofil (4) mit dem inneren System aus Permanentmagneten (1) und ferromagnetischen Pro­ filen (2) an mindestens einem Ende (7) ferromagnetisch nicht fest, sondern über einen magnetischen Luftspalt (16) verbunden ist (Fig. 6).
14. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wobei das Verbindungsteil (7) eine regulierbare Luft-Ein-/Aus­ trittsöffnung (9) enthält (Fig. 1).
15. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, bei dem das ferromagnetische Außenrohr (4) einen axialen Schlitz (11) aufweist (Fig. 4).
16. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wonach die Querschnitte der grundsätzlich koaxial angeordneten Komponenten (1-5) im wesentlichen rund sind (Fig. 3, 4).
17. Linearantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wonach die Querschnitte der grundsätzlich koaxial angeord­ neten Komponenten (1-5) im wesentlichen rechteckig sind.
18. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wonach die Spulen (5) sowie die Luft-Ein-/Austrittsöffnungen (9) in geeigneter Weise durch eine zeitgemäße Elektronik ge­ steuert werden.
19. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wonach die Permanentmagnete (1) durch Elektromagnete und die Spu­ len (5) durch geeignet ausgebildete Permanentmagnete er­ setzt werden.
20. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wonach alle Magnete (1) und Spulen (5) durch Elektromagnete er­ setzt werden.
21. Linearantrieb nach vorangegangenen Ansprüchen, wonach an strategisch geeigneten Stellen sensorische Elemente zur Positionserfassung installiert werden.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002013211A1 (en) * 2000-08-03 2002-02-14 Kelly H P G Electrical short stroke linear actuator
DE10202628A1 (de) * 2002-01-21 2003-08-07 Prettl Rolf Multistabile Stellvorrichtung
DE102011106205A1 (de) * 2011-06-07 2012-12-13 Hochschule Bochum Bistabiler Elektrohubmagnet
WO2018220397A1 (en) * 2017-06-01 2018-12-06 Elaut Nv Quick release actuator
DE102004057275B4 (de) 2003-12-02 2022-08-18 Smc Corp. Lineargleitvorrichtung

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