[go: up one dir, main page]

DE19704489A1 - Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß - Google Patents

Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß

Info

Publication number
DE19704489A1
DE19704489A1 DE19704489A DE19704489A DE19704489A1 DE 19704489 A1 DE19704489 A1 DE 19704489A1 DE 19704489 A DE19704489 A DE 19704489A DE 19704489 A DE19704489 A DE 19704489A DE 19704489 A1 DE19704489 A1 DE 19704489A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sabot
projectile
feed hood
projectile according
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19704489A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19704489C2 (de
Inventor
Fritz K Dr Feldmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RM Euro BV
Original Assignee
NWM de Kruithoorn BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NWM de Kruithoorn BV filed Critical NWM de Kruithoorn BV
Priority to DE19704489A priority Critical patent/DE19704489C2/de
Priority to KR1019970004936A priority patent/KR100211612B1/ko
Priority to FR9705492A priority patent/FR2759453B1/fr
Priority to GB9802550A priority patent/GB2321950B/en
Publication of DE19704489A1 publication Critical patent/DE19704489A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19704489C2 publication Critical patent/DE19704489C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/06Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
    • F42B14/064Sabots enclosing the rear end of a kinetic energy projectile, i.e. having a closed disk shaped obturator base and petals extending forward from said base
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/72Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
    • F42B12/74Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the core or solid body
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/06Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
    • F42B14/067Sealing aspects in sabots, e.g. sealing between individual segments of the sabots or sealing between the outer surface of the sabot and the inner surface of the barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein unterkalibriges Treibspiegelgeschoß nach den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Aus der Patentschrift US-3, 446, 147 ist ein derartiges unterkalibriges und drallstabilisiertes Treibspiegelgeschoß bekannt, dessen Kern aus Wolframkarbid besteht und auf dessen Vorderseite eine Aluminiumspitze über einen Außenkonus befestigt ist. Der Kern und die Geschoßspitze sind von einer einteiligen Zuführhaube umschlossen, die heckseitig mit einem Treibspiegel formschlüssig über ein Gewinde verbunden ist, wobei eine Schulter des Geschoßkerns beim formschlüssigen Verbinden des Treibspiegels mit der Zuführhaube durch einen radialen Ansatz der Zuführhaube axial arretiert wird. Ein im Durchmesser geringfügig vergrößerter heckseitiger Bereich des Außenmantels der Zuführhaube ist als Führungsband ausgebildet. Während des Waffenrohrdurchlaufs erfolgt die Drallübertragung von dem Führungsband der Zuführhaube auf den Treibspiegel über das Gewinde zwischen dem Treibspiegel und der Zuführhaube, wobei durch den Drall eine Verformung des Gewindes stattfindet und es in nachteiliger Weise zu Durchbläsern der Treibladungsgase zwischen dem Treibspiegel und der Zuführhaube kommen kann, wodurch eine vorzeitige Zerstörung der Zuführhaube bereits während des Waffenrohrdurchlaufes eintreten kann.
In weiter nachteiliger Weise ist auf dem Treibspiegel eine ringförmig umlaufende Nut vorgesehen, in der die Treibladungshülse befestigt ist, wodurch beim Zuführen der Munition in den Ladungsraum der Waffe der vorbeschriebene Gewindebereich in der Zuführhaube so stark belastet werden kann, daß ein Abscheren des Gewindes möglich ist.
Die heckseitige Schulter am Penetratorkern bildet durch den vergrößerten Durchmesser auch einen vergrößerten Luftwiderstand, wodurch ein erheblicher Geschwindigkeitsverlust während des Fluges und eine nur verminderte Durchschlagsleistung im Ziel erzielbar ist.
Weiter nachteilig kann eine Geschoßspitze aus Aluminium bei Mehrplattenzielen nur eine verminderte Durchschlagsleistung erzielen, weil die Aluminiumspitze nach dem Zielaufschlag zu lange auf dem Penetratorkern fest sitzt und dadurch nachteilige Pendelungen beim Zieldurchgang entstehen.
Beim Einsatz dieses Geschosses in eine Gatling-Waffe werden des weiteren dem Fachmann keine Hinweise offenbart, wie bei heiß geschossenen Waffenrohren am Ende eines Feuerstoßes noch in den Patronenlagern verbleibende Patronen für ihre Entfernung registriert werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgleiches Treibspiegelgeschoß zu schaffen, welches bei einfacher Fertigung die genannten Probleme hinsichtlich der Dichtigkeit, der Zuführ- und Abschußfestigkeit, des Geschwindigkeitsverlustes sowie des Verlustes der Durchschlagsleistung bei Mehrplattenzielen vermeidet und eine Registrierung der Geschosse bei heißen Waffenrohren ermöglicht.
Diese Aufgabe wird entsprechend den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Die erfindungsgemäße formschlüssige Verbindung des Treibspiegels mit der Zuführhaube läßt dich sehr einfach herstellen und bietet eine sichere, unlösbare Verbindung, die ohne Schwierigkeiten den erforderlichen Drall auf den Geschoßkörperkern überträgt. Eine von dem Treibspiegel unabhängige Dichtscheibe sorgt für eine sichere Abdichtung, so daß insbesondere beim Rohrdurchlauf störende Pulvergase die Zuführhaube nicht mehr negativ beeinflussen.
Die erfindungsgemaße Ausbildung der Geschoßspitze aus glasfaserverstärktem Kunststoff ermöglicht einerseits eine gute Standfestigkeit und somit eine hohe Fluggenauigkeit während des Fluges und andererseits beim Aufschlag auf ein Mehrplattenziel, beispielsweise beim Beschuß von Raketen, durch sofortiges Zerlegen der Spitze ein störungsfreies Durchdringen des Penetratorkerns durch das Mehrplattenziel.
Die Erfindung ermöglicht des weiteren durch eine umfangseitige Anordnung eines geschlossenen Metallbandes eine einwandfreie Detektion der Munition für den Fall, daß die Munition gezählt oder aus einem heißgeschossenen Waffenrohr einer Gatling-Waffe entfernt werden soll.
Die erfindungsgemaße Anordnung der Würgenut auf der Zuführhaube verhindert die vorbeschriebene nachteilige Übertragung des Zuführschocks auf die Verbindung zwischen dem Treibspiegel und der Zuführhaube, wodurch vorteilhaft die Zuführbelastung direkt auf die Zuführhaube geleitet wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Merkmalen der Unteransprüche hervor.
Die Erfindung wird anhand der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein unterkalibriges Treibspiegelgeschoß mit angeschlossener Treibladungshülse in einem Längsschnitt entlang einem in der Fig. 2 mit I-I gekennzeichneten Schriftverlauf,
Fig. 2 einen in der Fig. 1 mit II-II gekennzeichneten Querschnitt durch das Treibspiegelgeschoß und eine Zuführhaube;
Fig. 3 das Geschoß mit Treibspiegel in einem vergrößerten linksseitigen Halblängsschnitt mit einer rechtsseitigen Seitenansicht des in der Fig. 1 dargestellten Geschosses mit Geschoßspitze, Treibspiegel, Zuführhaube und Dichtscheibe;
Fig. 4 die Zuführhaube in einen in der Fig. 2 mit I-I gekennzeichneten Längsschnitt;
Fig. 5 den Treibspiegel zur Hälfte in einem Längsquerschnitt und hälftig in einer Seitenansicht;
Fig. 6 in einer Seitenansicht den Geschoßkern mit einer in den Geschoßkern gesteckten Geschoßspitze;
Gemäß Fig. 1 weist ein zur Drallstabilisierung vorgesehenes unterkalibriges Fluggeschoß 1 mit einer zentralen Längsachse a, im vorderen Bereich eine Geschoßspitze 2 auf. Das Fluggeschoß besteht aus einem Geschoßkern 1 aus einem Werkstoff einer hohen Dichte von etwa 18 bis 19 g/cm3. Die Geschoßspitze 2 ist außenseitig kegelförmig ausgebildet und schließt sich an einen vorderen kegelstumpfförmigen Außenbereich 23 des Geschoßkernes 1 an. Die Geschoßspitze 2 besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyamid 6 oder glasfaserverstärktem Polyamid 6.6, wobei der Glasfaseranteil der Geschoßspitze 2 in einem Bereich zwischen 37% und 43% liegt.
Ein die heckseitige Abstützfläche 24 des Geschoßkerns 1 abstützender Treibspiegel 5 aus einem Metall geringer Dichte und hoher Festigkeit, besteht vorzugsweise aus einer hochfesten Aluminiumlegierung mit einer Mindestzugfestigkeit von 500 N/mm2. Der Treibspiegel 5 enthält in seinem vorderen Seitenbereich auf dem Umfang parallel angeordnete umlaufende Rillen 9 (Fig. 5), die eine formschlüssige Verbindung mit einer den Geschoßkern 1 und die Geschoßspitze 2 umhüllenden Zuführhaube 3 bilden.
Die Zuführhaube 3 stützt sich heckseitig auf einem radialen Ansatz 25 (Fig. 5) des Treibspiegels 5 ab. Auf der Zuführhaube 3 ist heckseitig eine Würgenut 8 zur Befestigung einer an sich bekannten Treibladungshülse 15 angeordnet, die in ihrem Inneren eine Treibladung 29 aufnimmt und in ihrem hinteren Bereich in einen Hülsenboden 26 übergeht, der eine Auszieherkralle 27 enthält und eine Zündkette 28 aufnimmt.
Die Zuführhaube 3 ist im Frontbereich 30 geschlossen und im vorderen Außenbereich 31 kegelstumpfförmig ausgebildet und geht im mittleren Bereich 32 in einen Zylinder über, der heckseitig einen etwas größeren Durchmesser aufweist. Diese im Durchmesser vergrößerte Bereich 33 dient gleichzeitig beim Waffenrohrdurchlauf als Führungsband 4 und zur Drallerzeugung. Im mittleren Bereich 32 der Zuführhaube 3 ist auf der Außenseite 13 ein Metallband 14 zur Geschoßdetektion angeordnet. Dieses Metallband kann auf einfache Weise mittels eines bekannten Siebdruckverfahrens aufgetragen oder aufgespritzt werden. Für eine hervorragende Geschoßdetektion hat sich als Metallband 14 (Fig. 3) ein Silberband bewährt, dessen Silbergehalt zwischen 60% und 80% liegt. Die aus Kunststoff bestehende Zuführhaube 3 verfügt innenseitig über 4 Sollbruchstellen 7 (Fig. 2), die in Form von Nuten, die gleichmäßig beabstandet in die Innenoberfläche der Zuführhaube 3 eingebracht sind, und sich über ihre gesamte Lange erstrecken, insbesondere auch über das Ende des zylindrischen Bereichs 33 und des Befestigungsbereichs 34 mit dem Treibspiegel 5.
Durch die Anordnung von 4 Sollbruchstellen 7 (Fig. 2) wird bei der Fertigung ein homogenes Gefüge der Zuführhaube 3 erzielt, welches beispielsweise fertigungsbedingt bei 3 Sollbruchstellen nicht erzielbar ist. Die Innenanordnung der Sollbruchstellen 7 gewährleistet darüberhinaus erst eine außenseitige Anordnung des Metallbandes 14, weil für eine störungsfreie Funktion des Metallbandes 14 dieses nicht auf dem Umfang unterbrochen sein darf.
Der in der Fig. 4 dargestellte heckseitige Bereich 34 der bis zum Frontbereich 30 reichenden und der Außenkontur des Geschoßkernes 1 und teilweise der Geschoßspitze 2 angepaßten Bohrung 10 ist vor der Herstellung der Verbindung mit dem Treibspiegel 5 konisch ausgebildet. Nach Einführung des Geschoßkernes 1 der Geschoßspitze 2 in die Zuführhaube wird die Verbindung mit dem Treibspiegel dadurch hergestellt, daß der Bereich 34 unter Wärmeeinwirkung plastisch verformt wird und in diesem Zustand der mit parallelen Rillen 9 versehene Treibspiegel 5 in die Bohrung 34 geführt wird, wobei die Zuführhaube 3 im erwärmten Zustand in der Lage ist, die Rillenfreiräume des Treibspiegels auszufüllen und nach einer Abkühlung eine innige und feste Verbindung mit dem Treibspiegel 5 zu bilden.
Der Treibspiegel 5 kann zur Herstellung einer größeren Verdrehsicherheit gegenüber der Zuführhaube 3 teilweise im Rillenbereich mit einer Rändelung 35 versehen sein.
Die hintere Stirnfläche 36 des Treibspiegels 5 bildet eine gerade Anlagefläche für eine elastische Dichtung 6, die als Scheibe 11 ausgebildet ist und eine heckseitig gerichtete Dichtungslippe 12 aufweist. Diese Dichtung 6 kann vorzugsweise aus Polykarbonat bestehen und dichtet durch ihre elastische Verformbarkeit auch noch bei extremen hohen Drücken sicher gegenüber dem Waffenrohr (nicht dargestellt) ab und vermeidet auch ein Einströmen der Pulvergase in den Verbindungsbereich des Treibspiegels 5 mit der Zuführhaube 3. Die Dichtscheibe 11 ist auf einfache Weise mit dem Treibspiegel 5 über eine Schnappverbindung 16 verbindbar, wobei diese Schnappverbindung durch einen Außenkonus 17 des Treibspiegels 5 und einem angepaßten Innenkonus 18 der Dichtscheibe 11 gebildet wird.
Die in der Fig. 1 dargestellte Geschoßspitze 2 kann nach den Fig. 3 und 6 unterschiedlich mit dem Geschoßkern 1 verbunden werden.
Die Fig. 3 verdeutlicht, daß der Geschoßkern einen vorderseitigen Ansatz 21 zum Einpressen in eine heckseitige Bohrung 22 der Geschoßspitze 2 aufweist, wobei die Geschoßspitze 2 außerhalb dieser Verbindung sich heckseitig auf einer kegelförmigen Fläche 37 des Kernes abstützt.
Die Fig. 6 zeigt hingegen eine Verbindung, bei der die Geschoßspitze 2 heckseitig einen Ansatz 19 aufnimmt, der in eine vorderseitige Bohrung 20 des Geschoßkernes eingepreßt ist. In diesem Ausführungsbeispiel stützt sich die Geschoßspitze 2 auf einer geraden Fläche 38 des Geschoßkernes 1 ab.
Die vorbeschriebenen Konfigurationen des erfindungsgemäßen unterkalibrigen Treibspiegelgeschosses gewährleisten eine sichere Drallübertragung von der Zuführhaube 2 über den Treibspiegel 5 auf den Geschoßkern 1, wobei die Übertragung vom Treibspiegel auf den Geschoßkern durch einen nicht dargestellten Formschluß erfolgt.
Eine vorzeitige Zerstörung der Zuführhaube beim Waffenrohrdurchlauf wird durch die sichere Dichtfunktion der Dichtscheibe 11 verhindert. Durch die bereits erwähnten vorteilhalten Eigenschaften der Zuführhaube 3, des Treibspiegels 5 und der Geschoßspitze 2 können, beim Einsatz von z. B. einer spröden Wolframlegierung als Werkstoff des Geschoßkernes, schnelle und manövrierfähige, wenigstens stellenweise gepanzerte Ziele, z. B. Kampfhubschrauber und Schnellboote und erdgebundene Fahrzeuge, sicher bekämpft werden. Der Einsatz von hochfestem Geschoßkernwerkstoff, z. B. Wolfram mit hoher Dichte und Dehnung, ermöglicht andererseits eine wirksame Bekämpfung von Mehrplattenzielen, z. B. Raketen.
Bezugszeichenliste
01
Geschoßkern
02
Geschoßspitze
03
Zuführhaube
04
Führungsband
05
Treibspiegel
06
Dichtung
07
Sollbruchstellen
08
Würgenut
09
Rillen
10
Bohrung
11
Dichtungsscheibe
12
Dichtungslippe
13
Außenseite
14
Metallband
15
Treibladungshülse
16
Schnappverbindung
17
Außenkonus
18
Innenkonus
19
Ansatz
20
Bohrung
21
Ansatz
22
Bohrung
23
Außenbereich
24
Abstützfläche
25
Ansatz
26
Hülsenboden
27
Auszieherkralle
28
Zündkette
29
Treibladung
30
Frontbereich
31
Bereich
32
Bereich
33
Bereich
34
Bereich
35
Rändelung
36
Stirnfläche
37
Fläche
38
Fläche
a Längsachse

Claims (13)

1. Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß mit einem Geschoßkern (1) aus einem Werkstoff hoher Dichte mit einer Geschoßspitze (2) sowie mit einer Innensollbruchstellen (7) aufweisenden Zuführhaube (3), die formschlüssig mit einem Treibspiegel (5) aus Leichtmetall verbunden ist, wobei die Zuführhaube (3) zur Drallerzeugung heckseitig als Führungsband (4) ausgebildet ist, und die Treibspiegelgeschoßanordnung eine Würgenut (8) zum Verbinden mit einer Treibladungshülse (15) aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) Der Treibspiegel (5) enthält zur Verbindung der Zuführhaube (3) umlaufende Rillen (9) und die Zuführhaube (3) eine Bohrung (10), die in diesem Bereich für die Erzeugung der Verbindung unter Wärmeeinwirkung plastisch verformt ist und nach Abkühlung die Rillen (9) formschlüssig fest umschließt;
  • b) unterhalb des Treibspiegels (5) ist eine elastische Dichtungsscheibe (11) aus Kunststoff angeordnet, die eine heckseitig gerichtete Dichtungslippe (12) aufweist;
  • c) die Geschoßspitze (2) besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoffe
  • d) auf der Außenseite (13) der Zuführhaube (3) ist ein auf den Umfang geschlossenes Metallband (14) zur Geschoßdetektion angeordnet;
  • e) die Würgenut (8) befindet sich zur Befestigung der Treibladungshülse (15) heckseitig auf der Zuführhaube (3).
2. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibspiegel (5) und die Bohrung (10) der Zuführhaube (3) im Bereich der Rille (9) konisch ausgebildet ist.
3. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibspiegel (5) aus einer hochfesten Aluminiumiegierung besteht.
4. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibspiegel eine Mindestzugfestigkeit von 500 N/mm2 aufweist.
5. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtscheibe (11) mit dem Treibspiegel (5) über eine Schnappverbindung (16) verbunden ist.
6. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibspiegel zur Ausbildung der Schnappverbindung (16) einen Außenkonus (17) und die Dichtscheibe (11) einen Innenkonus (18) aufweist.
7. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßspitze (2) aus glasfaserverstärktem Polyamid 6 oder glasfaserverstärktem Polyamid 6.6 besteht.
8. Treibspiegelgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasfaseranteil der Geschoßspitze (2) in einem Bereich zwischen 37% und 43% liegt.
9. Treibspiegelgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßspitze (2) heckseitig einen Ansatz (19) aufweist, der in eine vorderseitige Bohrung des Geschoßkerns (1) eingepreßt ist.
10. Treibspiegelgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschoßkern (2) einen vorderseitigen Ansatz (21) zum Einpressen in eine heckseitige Bohrung der Geschoßspitze (2) aufweist.
11. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (14) ein Silberband ist, dessen Silbergehalt zwischen 60 und 80% liegt.
12. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Silberband (14) mittels eines Siebdruckverfahrens aufgetragen oder aufgespritzt ist.
13. Treibspiegelgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführhaube (3) innenseitig vier symmetrisch angeordnete und über die gesamte Länge der Zuführhaube (3) verlaufende Sollbruchstellen aufweist.
DE19704489A 1997-02-07 1997-02-07 Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß Expired - Lifetime DE19704489C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19704489A DE19704489C2 (de) 1997-02-07 1997-02-07 Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß
KR1019970004936A KR100211612B1 (ko) 1997-02-07 1997-02-19 축사구경 송탄통 발사체
FR9705492A FR2759453B1 (fr) 1997-02-07 1997-05-05 Projectile a cage de propulsion sous-calibre
GB9802550A GB2321950B (en) 1997-02-07 1998-02-05 Sub-calibre projectile

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19704489A DE19704489C2 (de) 1997-02-07 1997-02-07 Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19704489A1 true DE19704489A1 (de) 1998-08-13
DE19704489C2 DE19704489C2 (de) 2000-05-11

Family

ID=7819483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19704489A Expired - Lifetime DE19704489C2 (de) 1997-02-07 1997-02-07 Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß

Country Status (4)

Country Link
KR (1) KR100211612B1 (de)
DE (1) DE19704489C2 (de)
FR (1) FR2759453B1 (de)
GB (1) GB2321950B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE520050C2 (sv) * 2000-03-30 2003-05-13 Bertil Johansson Sammansatt projektil samt patron innehållande sådan projektil
KR100864573B1 (ko) 2005-09-13 2008-10-20 공주대학교 산학협력단 소화기용 탄두 및 그 제조방법
RU2362964C2 (ru) * 2006-06-23 2009-07-27 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Московский государственный технический университет имени Н.Э.Баумана" (ГОУ ВПО "МГТУ им. Н.Э.Баумана") Бронебойный подкалиберный снаряд
FR2942032B1 (fr) * 2009-02-12 2011-01-21 Nexter Munitions Procede de fixation d'un projectile en matiere plastique sur un etui metallique et projectile permettant la mise en oeuvre de ce procede
CN102297638B (zh) * 2010-06-23 2016-01-20 曹安柏 微型破甲枪
KR101527434B1 (ko) * 2015-01-08 2015-06-10 주식회사 풍산 압착홈과 톱니형 돌기에 의해 회전력 손실이 방지되는 회전안정식 탄두

Family Cites Families (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262830B (de) * 1964-09-02 1968-03-07 Bundesrep Deutschland Treibspiegel fuer Unterkalibergeschosse
CH453955A (de) * 1966-03-04 1968-03-31 Oerlikon Buehrle Holding Ag Treibspiegelgeschoss
LU57539A1 (de) * 1968-12-12 1970-06-15
FR2202585A5 (de) * 1972-10-10 1974-05-03 France Etat
DE2642222C2 (de) * 1976-09-20 1983-11-10 Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf Drallstabilisiertes Ringgeschoß
US4296687A (en) * 1979-07-16 1981-10-27 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Segmented sabot projectile
US4709638A (en) * 1981-09-24 1987-12-01 Honeywell Inc. Discarding sabot projectile
SE444984B (sv) * 1982-05-28 1986-05-20 Bofors Ab Drivorgan for underkalibrig rotationsstabiliserad projektil
DE3525854A1 (de) * 1985-07-19 1989-01-05 Mauser Werke Oberndorf Fluegelstabilisiertes pfeilgeschoss
US4736666A (en) * 1985-08-05 1988-04-12 Olin Corporation Alignment ring for mold-in-place projectile
GB8708674D0 (en) * 1986-05-21 1996-10-23 Rheinmetall Gmbh Shell
DE8915865U1 (de) * 1989-10-14 1991-11-14 Mauser-Werke Oberndorf Gmbh, 7238 Oberndorf Unterkalibergeschoß
DE4026902C2 (de) * 1990-08-25 1995-01-05 Rheinmetall Gmbh Geschoß
DE4134974A1 (de) * 1991-10-23 1993-04-29 Kaltmann Hans Joachim Gasdruckbetaetigte dichtung am treibspiegel oder geschossboden
US5223667A (en) * 1992-01-21 1993-06-29 Bei Electronics, Inc. Plural piece flechettes affording enhanced penetration
DE19650741C2 (de) * 1996-12-06 1999-11-11 Rheinmetall W & M Gmbh Verfahren zur Herstellung eines unterkalibrigen Geschosses

Also Published As

Publication number Publication date
DE19704489C2 (de) 2000-05-11
GB2321950B (en) 2001-02-28
KR19980068388A (ko) 1998-10-15
GB2321950A (en) 1998-08-12
FR2759453B1 (fr) 2000-02-11
FR2759453A1 (fr) 1998-08-14
KR100211612B1 (ko) 1999-08-02
GB9802550D0 (en) 1998-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3525854C2 (de)
DE19815295C2 (de) Aus einem Waffenrohr verschießbares drallstabilisiertes Artilleriegeschoß
DE2630830A1 (de) Treibspiegelgeschoss
DE4000167C2 (de) Drallstabilisiertes Trägergeschoß mit einem metallischen Führungsband
DE3872805T2 (de) Verbindungsring zwischen geschoss und geschosshuelse.
DE102014015674A1 (de) Patrone
DE2826497A1 (de) Treibspiegelgeschoss mit pyrotechnischem satz
EP2176620B1 (de) Geschoss mit einem führungskäfig und pusherplatte mit beschleunigungsoptimierter öffnung
EP0221917B1 (de) Unterkalibriges geschoss
EP0152492B1 (de) Munition-Einheit für Rohrwaffen
EP0214409B1 (de) Als Exerziermunition ausgebildetes Hohlladungsgeschoss
DE19704489C2 (de) Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß
DE2336904C2 (de) Treibkäfiggeschoß
EP0300373B1 (de) Flügelstabilisiertes Unterkalibergeschoss
EP0149703A2 (de) Panzerabwehrgeschoss
DE69002402T2 (de) Vorrichtung zum Halten eines Geschosses in bezug auf das Gehäuse einer teleskopartigen Munition.
EP2221575B1 (de) Patrone
EP2828607B1 (de) Leitwerkstabilisiertes vollkaliber-übungsgeschoss
EP2834589B1 (de) Leitwerkstabilisiertes vollkaliber-übungsgeschoss und verfahren zu seiner herstellung
EP2828609B1 (de) Leitwerkstabilisiertes vollkaliber-übungsgeschoss
DE3909836C2 (de)
DE102006056662A1 (de) Geschosskörper mit integriertem Treibspiegel und Lauf einer Feuerwaffe zum Abfeuern eines solchen Geschosskörpers
DE2757665C2 (de) Drallstabilisiertes Ringgeschoß
DE102012006895B3 (de) Leitwerkstabilisiertes Vollkaliber-Übungsgeschoss
DE10034345B4 (de) Aus einer Rohrwaffe verschießbares Vollkalibergeschoß

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: RM EURO B.V., 'S-HERTOGENBOSCH, NL

8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: THUL PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH, 40476 DUESSELDORF

R071 Expiry of right