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DE19703181A1 - Verfahren zum Betreiben einer im wesentlichen automatischen Fütterungsanlage sowie eine nach dem Verfahren arbeitende Fütterungsanlage - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer im wesentlichen automatischen Fütterungsanlage sowie eine nach dem Verfahren arbeitende Fütterungsanlage

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Publication number
DE19703181A1
DE19703181A1 DE1997103181 DE19703181A DE19703181A1 DE 19703181 A1 DE19703181 A1 DE 19703181A1 DE 1997103181 DE1997103181 DE 1997103181 DE 19703181 A DE19703181 A DE 19703181A DE 19703181 A1 DE19703181 A1 DE 19703181A1
Authority
DE
Germany
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feed
feeding system
metering device
feeding
horizontal conveyor
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997103181
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English (en)
Inventor
Georg Schwienhorst
Karl Schwienhorst
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to EP98101240A priority patent/EP0856252A3/de
Publication of DE19703181A1 publication Critical patent/DE19703181A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0275Automatic devices with mechanisms for delivery of measured doses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer im wesentlichen automatischen Füt­ terungsanlage für in Großbuchten gehaltene Absatzferkel, bei dem das Futter aus einem Vor­ ratsbehälter mittels eines horizontalen Förderers portioniert in einen Trog eingebracht wird.
Als Absatzferkel werden die Ferkel bezeichnet, die von Muttertieren abgesetzt und ausschließ­ lich durch geeignetes Futter ernährt werden. Nach der sogenannten Absetzzeit werden sie dann in einem Maststall gehalten.
Die Zeit nach dem Absetzen der Ferkel von den Muttertieren ist eine besonders kritische Zeit, insbesondere bedingt durch die Umstellung der Ernährung. Es ist durch Versuche festgestellt worden, daß die Verluste minimiert werden können, wenn die Absatzferkel in relativ kurzen Zeitabständen mit exakt dosierten Futtermengen gefüttert werden. So ist es vorteilhaft, wenn die Fütterung über den Tag verteilt 9 bis 10 mal erfolgt mit einer Ruhezeit während der Nacht. Da heutzutage große Mengen von Schweinen von einem Mäster gehalten werden, ergibt sich, daß bei einem Ferkelzüchter die Würfe mehrerer Elterntiere in einem Stall nach dem Absetzen gehalten werden. Es ist dann vorteilhaft, wenn die Fütterungsanlage so ausgelegt ist, daß jedes Ferkel einen eigenen Freßplatz erhält, so daß alle Ferkel gleichzeitig fressen können. Daraus ergibt sich eine relativ große Länge des Troges.
Bislang sind zwei mechanisierte Fütterungssysteme bekannt, nämlich das sogenannte Caras- System und das Dorset-System (Zeitschrift top Agrar, Heft 11, November 1996 und Zeit­ schrift Schweinezucht und Schweinemast 44. Jahrgang 6. November 1996. Bei dem Caras-System wird mit Hilfe einer Schnecke ein umgebendes Rohr mit Futter gefüllt, welches an der Oberseite gelocht ist. Sobald das volle Rohr gefüllt ist, wird die Zuführung aus einem Vorratsbehälter unterbrochen und das volle Rohr wird umgedreht, so daß das Futter heraus­ rieseln kann. Bei dem Dorset-System füllt die Schnecke kleine Futterkammern, die waagerecht zwischen zwei Blechen liegen. Zum Herausrieseln des Futters wird ein unteres Blech, welches Löcher in Größe der Futterkammern hat, verschoben, so daß das Futter aus den Kammern in der Trog fällt.
Es ist außerdem eine selbsttätige Einrichtung zur rationierten Fütterung von Schweinen be­ kannt, bei der als Horizontalförderer ebenfalls ein Schneckenförderer verwendet wird, dessen Gehäuse aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Gehäusehälften besteht. Die dem Trog zugewandte Gehäusehälfte kann um eine zur Drehachse der Schnecke parallele Achse ver­ schwenkt werden, so daß sich der Querschnitt und demzufolge das aufzunehmende Volumen bzw. die Futtermenge verändert werden kann. Besteht der Stall aus mehreren Buchten über die sich die Förderschnecke erstreckt, ist die schwenkbare Gehäusehälfte noch entsprechend der Anzahl der Buchten unterteilt, so daß die Futtermengen in den Buchten unterschiedlich sein können. Bei allen Ausführungen ist der Horizontalförderer bzw. der Schneckenförderer ein Dosierförderer, mit dem einstellbare Mengen des Futters in den Trog gebracht werden können. Damit sichergestellt ist, daß auch die gewünschte Menge in den Trog fällt, ist es not­ wendig, daß das gesamte Gehäuse vollkommen entleert wird. Da jedoch während des För­ derns des Futters aus dem Vorratsbehälter heraus aus dem Gehäuse bei allen Ausführungen kein Futter austreten kann, ist es unvermeidbar, daß das Futter verdichtet wird, da nicht si­ chergestellt werden kann, daß bei jeder Fütterung eine gleichbleibende Verdichtung erzielt wird, ergeben sich daraus Schwankungen, die zwar bei Mastschweinen unerheblich sind, nicht jedoch aber für die Absatzferkel in der empfindlichen Phase nach dem Absetzen von den Mut­ tertieren. Bei den Fütterungseinrichtungen wird die Fütterung über eine Steuereinheit gesteu­ ert. Sie erfolgt demzufolge unbeobachtet. Selbst wenn der Ferkelzüchter jede Fütterung beob­ achten oder kontrollieren würde kann er nicht erkennen, ob das Gehäuse des Schneckenförde­ rers vollständig entleert ist, so daß es auch noch dadurch zu erheblichen Schwankungen in der Futtermenge kommen kann. Mit den zuvor beschriebenen Anlagen lassen sich die geforderten Genauigkeiten an die Menge des Futters während jeder Fütterung für Absatzferkel nicht erreichen.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betrei­ ben einer im wesentlichen automatischen Fütterungsanlage der eingangs näher beschriebenen Art so auszubilden, daß während jeder Fütterung eine stets gleichbleibende und äußerst ge­ naue Menge den Absatzferkeln gereicht wird, wobei sichergestellt sein muß, daß die Menge den Erfordernissen äußerst genau angepaßt werden kann. Der Erfindung liegt außerdem die Aufgabe zugrunde, eine im wesentlichen selbsttätig arbeitende Fütterungsanlage aufzuzeigen, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitet und konstruktiv einfach ist und betriebssi­ cher arbeitet.
Die auf das Verfahren gerichtete Aufgabe wird gelöst, indem mittels einer unterhalb des Hori­ zontalförderers angeordneten Dosiereinrichtung das aus dem Horizontalförderer auslaufende Futter aufgefangen wird, und daß der Futterstrom abgeschaltet wird, sobald eine vorgegebene Futtermenge erreicht ist, und daß die jeweilige Futtermenge aus der Dosiereinrichtung in den Trog geschüttet wird, wobei die Futtermenge variabel und an die Bedürfnisse und dem Alter der Absatzferkel angepaßt ist.
Durch die Dosiereinrichtung außerhalb des Horizontalförderers ist es nunmehr möglich, daß unabhängig von dem Zustand eine stets gleichbleibende Menge in den Futtertrog geschüttet wird, da der Horizontalförderer von der Dosiereinrichtung gesteuert wird. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen wird nicht das Gehäuse oder werden Kammern während des Be­ triebes des Horizontalförderers gefüllt, sondern die freigängliche Dosiereinrichtung. Da das Futter im freien Fall in die Dosiereinrichtung gelangt, findet keine Verdichtung statt, so daß sich auch daraus keine Schwankungen ergeben können. Ferner ist es unbedeutend, ob sich im Gehäuse des Horizontalförderers Ablagerungen gebildet haben. Üblicherweise führt der Fer­ kelzüchter Kontrollgänge durch. Er kann dann auch gezielt die Fütterung insbesondere im Hinblick auf die Dosierung kontrollieren. Die Dosiereinrichtung ermittelt nicht das Gewicht des Futters, sondern das Volumen, welches in einem Verhältnis zum Gewicht steht.
Die auf die Fütterungsanlage gerichtete Aufgabe wird gelöst, indem die Dosiereinrichtung aus einer ebenen oder im wesentlichen ebenen Platte oder einer Schale besteht, die an einer Hub­ einrichtung angelenkt mit der der Abstand zum Horizontalförderer stufenlos innerhalb des Hubes einstellbar ist. Dadurch wird auch eine äußerst kostengünstige Lösung geschaffen, da eine Platte oder eine Schale relativ einfach herzustellen ist. Die Hubeinrichtung ist ebenfalls eine konstruktiv einfache Einheit, die an einer Stelle, beispielsweise an einem Stirnende der Dosiereinrichtung zu installieren ist. Da der Abstand zwischen dem Horizontalförderer und der Dosiereinrichtung stufenlos einstellbar ist, ergibt sich mit größer werdendem Abstand auch ei­ ne entsprechende größere Menge des Futters, die die Dosiereinrichtung aufnehmen kann. Demzufolge können die Mengen äußerst genau und stets gleichbleibend eingestellt werden. Die Betätigung der Hubeinrichtung kann manuell oder auch mittels eines gesteuerten Antrie­ bes nach einem Fütterprogramm erfolgen. Der Horizontalförderer ist zweckmäßigerweise wie­ derum ein Schneckenförderer, wobei die um den Kern herumgeführten Windungen nicht end­ los sein müssen, sondern auch aus einzelnen schrägstehenden Scheiben gebildet sein können. Es kann jedoch auch ein Schleppförderer Verwendung finden. Der Horizontalförderer weist zweckmäßigerweise ein äußeres, festes Gehäuse auf, welches an der der Dosiereinrichtung zu­ gewandten Seite mit sich über die Länge der Dosiereinrichtung erstreckende, im Abstand zu­ einander angeordnete Ausströmöffnungen oder mit einem durchgehenden Schlitz versehen ist. Die Steuerung des Horizontalförderers ist dann so ausgelegt, daß der Fördervorgang unter­ brochen wird, sobald die durch das ausströmende Futter sich bildenden Kegel den Raum zwi­ schen der Platte bzw. der Schale und dem Gehäuse ausfüllen.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Dosiereinrichtung mittels eines angeschlos­ senen Schwenkantriebes um eine Horizontalachse schwenkbar ist. Nachdem die Dosiereinrich­ tung die gewünschte Menge aufgenommen hat, wird dieser Schwenkantrieb eingeschaltet, so daß das Futter in den darunter stehenden Trog fällt. Dabei ist es dann zweckmäßig, wenn der Schwenkantrieb ein steuerbarer Linearantrieb ist, der zwangsgeführt der Verstellbewegung der Dosiereinrichtung folgt. Derartige Linearantriebe sind in vielen Ausführungen üblich, demzu­ folge preiswert zu beziehen. Durch die Zwangsführung während der Einstellung der Dosierein­ richtung bildet er außerdem eine Geradführung, so daß sichergestellt ist, daß sich die Stellung der Dosiereinrichtung bzw. der Platte nicht ändert. Dies läßt sich konstruktiv besonders ein­ fach umsetzen, wenn der Linearantrieb in einer am Hubgestänge angelenkten Schwinge aufge­ hängt ist, wobei sich die Schwinge und/oder der Linearantrieb an einer ortsfesten Führungsflä­ che abstützt. Anstelle der Führungsfläche könnte auch eine geeignete Führung verwendet wer­ den. Der Linearantrieb ist vorzugsweise mit dem der Dosiereinrichtung abgewandten Ende mit der Schwinge gelenkig verbunden. Die Einstellung der Dosiereinrichtung zum Horizontalför­ derer wird besonders einfach und exakt, wenn die Hubeinrichtung einen auf einer ortsfesten Achse schwenkbar gelagerten, zweiarmigen Hebel aufweist, der mit dem der Dosiereinrichtung zugeordneten Ende an einer sich über die Länge der Dosiereinrichtung er­ streckenden Hubstange angelenkt ist, und daß gegenüberliegende freie Ende eine Spindelmut­ ter trägt, in die eine Stellspindel eingedreht ist, deren gegenüberliegendes, unteres Ende in ei­ nem Festlager gelagert ist. Durch Verdrehen der Stellspindel wird der Hebel auf der ortsfesten Achse verdreht, so daß je nach Drehrichtung der Stellspindel der Abstand der Dosiereinrich­ tung zum Horizontalförderer vergrößert oder verkleinert wird. Da die Einstellung der Do­ siereinrichtung nicht laufend geändert wird, ist es ausreichend, wenn die Stellspindel von Hand beispielsweise mittels einer Kurbel betätigt werden kann. Für eine vollautomatisch arbeitende Anlage, könnte jedoch auch ein Stelltrieb eingesetzt werden. Damit eine ausreichende Halte­ rung der Dosiereinrichtung über die Länge des Horizontalförderer sichergestellt ist, ist vorge­ sehen, daß die ortsfeste Achse parallel und im Abstand zur Hubstange verläuft, und daß die Hubstange über mehrere im Abstand zueinander angeordnete Lagerlaschen mit der ortsfesten Achse verbunden ist. Damit die ortsfeste Achse sich nicht verbiegen kann, ist die in mehreren im Abstand zueinander angeordneten ortsfesten Lagern gelagert. Diese Lager könnten über Stangen beispielsweise mit der Decke oder dem Boden des Stalles verbunden sein. Zweckmä­ ßigerweise liegen die Lagerlaschen direkt neben diesen ortsfesten Lagern.
Damit beim Entleeren der Dosiereinrichtung kein Futter in den Stall gelangt, ist unterhalb des Horizontalförderers ein Einfülltrichter vorgesehen, der in den Trog einmündet. Die Dosierein­ richtung liegt dann im oberen Bereich. In konstruktiv einfacher Weise ist die ortsfeste Achse dann zweckmäßigerweise an einer Seitenwand des Einfülltrichters gelagert.
Die zuvor beschriebene Hubeinrichtung ist beispielsweise zu sehen. Es können prinzipiell alle gängigen Hubeinrichtungen, wie z. B. Hubscheeren verwendet werden. Voraussetzung ist je­ doch die stufenlose, feinfühlige Verstellung. Die Hubeinrichtung muß auch nicht am Einfüll­ trichter gelagert werden, sondern könnte auch beispielsweise an einem Gestänge oder sonsti­ gen Streben aufgehängt werden, die an der Decke des Stalles befestigt sind.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitende Fütterungseinrichtung in einer Stirnansicht, bei der die als Dosierplatte ausgebildete Dosiereinrichtung in einem geringsten Abstand zum Horizontalförderer steht,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Stirnansicht, jedoch steht die Dosierplatte im größten Abstand zum Horizontalförderer,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Stirnansicht, jedoch mit geschwenkter Dosierplatte,
Fig. 4 die Fütterungseinrichtung in einer Seitenansicht, stark schematisiert und
Fig. 5 die Dosierplatte gemäß den Fig. 1 bis 4 in einer Draufsicht.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Fütterungseinrichtung ist mit einem Horizontalförderer 10 ausgerüstet, der im dargestellten Ausführungsbeispiel ein Schneckenförderer ist. Dieser Horizontalförderer 10 erstreckt sich über die Länge einer Großbucht, in der beispielsweise hundert und mehr Absatzferkel gehalten werden. Die konkrete Ausführung des Horizontalför­ derers richtet sich nach der Bauart des Stalles. Unterhalb des Horizontalförderers 10 ist ein et­ wa gleich langer Trog 11 auf dem Boden des Stalles angeordnet. Demzufolge wird die Groß­ bucht in zwei Einzelbuchten unterteilt. Das Gehäuse 12 des Horizontalförderers 10 ist an der dem Trog 11 zugewandten Seite mit Auslauföffnungen 13 für das antransportierte Futter ver­ sehen. Die Auslauföffnungen 13 liegen im Abstand zueinander. Direkt unterhalb des Horizon­ talförderers 10 ist eine Dosiereinrichtung installiert, mit der das durch die Auslauföffnungen 13 ausrieselnde Futter aufgefangen wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Dosierein­ richtung eine einfache Dosierplatte 14, die an einer Hubeinrichtung 15 schwenkbar gelagert ist. Wie ein Vergleich der Fig. 1 mit der Fig. 2 zeigt, kann die Dosierplatte 14 mittels der Hubeinrichtung 15 innerhalb des Verstellbereiches stufenlos verstellt werden. Gemäß den Fig. 4 und 5 ist die Hubeinrichtung an einem Stirnende der Dosierplatte 14 montiert. An die­ ser Seite ist im dargestellten Ausführungsbeispiel auch ein Vorratsbehälter 16 in Form eines Trichters vorgesehen, aus dem das Futter mittels des Horizontalförderers 10 abgezogen wird. Zur Abgabe des von der Dosierplatte 14 aufgefangenen Futters in den Trog 11 kann die Dosierplatte 14 um eine Horizontalachse 17 geschwenkt werden, die als Rohr ausgebildet ist und sich unterhalb der Dosierplatte 14 über die gesamte Länge erstreckt, und die außerdem gegenüber der Mittelachse der Dosierplatte 14 in Richtung zur Hubeinrichtung 15 versetzt ist. Zum Schwenken der Dosierplatte 14 ist ein Stelltrieb in Form eines Linearantriebes 18 vorge­ sehen, der entweder direkt an die Dosierplatte 14 angeschlossen sein kann, oder aber mittels eines Auslegers an die Horizontalachse 17 angelenkt sein kann. Im dargestellten Ausführungs­ beispiel ist der Linearantrieb 18 mit seinem der Horizontalachse 17 abgewandten Bereich in ei­ ner Schwinge 19 gelagert. Die Schwinge 19 ist gemäß der Fig. 5 drehbar auf der Horizon­ talachse 17 gelagert. Bei einer Verstellung der Dosierplatte 14 folgt der Linearantrieb 18 der Verstellbewegung der Dosierplatte 14. Dabei stützt sich das der Horizontalachse 17 abge­ wandte Ende an einer ortsfesten Führungsfläche 20 ab. Die Hubeinrichtung 15 bildet demzu­ folge in Verbindung mit dem Linearantrieb 18, der Schwinge 19 und der Führungsfläche 20 ei­ ne Parallelführung, damit die Dosierplatte 14 in jeder ihrer einstellbaren Höhenlagen stets hori­ zontal steht.
Die Hubeinrichtung 15 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen aus ei­ nem zweiarmigen Hebel 21, der etwa mittig auf einer parallel und im Abstand zur Horizon­ talachse 17 verlaufenden ortsfesten Achse 22 drehfest aufgesetzt ist. Diese ortsfeste Achse er­ streckt sich ebenfalls über die Länge der Dosierplatte 14 und läuft benachbart des der Hubein­ richtung 15 zugeordneten Randes. Erst das freie äußere, der Dosierplatte 14 abgewandt lie­ gende Ende des zweiarmigen Hebels 21 trägt eine Spindelmuffer 23. In diese Spindelmutter 23 ist eine Spindel 24 eingedreht. Das untere, dem Trog 11 zugewandte Ende der Spindel 24 ist in einem ortsfesten Lager 25 drehbar gelagert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das ortsfeste Lager 25 an einer Seitenwand 26 eines Einfülltrichters 27 festgelegt, der sich vom Horizontalförderer 10 bis in den Trog 11 erstreckt. Die zweite Wand des Einfülltrichters 27 ist durch das Bezugszeichen 28 gekennzeichnet. Die Spindel 24 kann durch eine Handkurbel 29 betätigt werden. Aus der Fig. 5 ist zu entnehmen, daß der zweiarmige Hebel 21 aus zwei Einzelhebeln besteht, wobei die einander zugewandten Enden beide drehfest auf die ortsfeste Achse 22 aufgesetzt sind. Diese Achse 22 ist in mehreren über die Länge verteilten ortsfesten Lagern 30 gehalten. Benachbart dieser Lager 30 sind auf diese ortsfeste Achse 22 Lagerla­ schen 31 aufgesetzt, die die Verbindung zur verstellbaren Horizontalachse 17 schaffen. Der Antrieb des Horizontalförderers 10 erfolgt durch einen Getriebemotor 32, der von einer Steue­ rungselektronik 33 gesteuert wird.
Von dieser Steuerungselektronik 33 wird die Fütterung in vorgegebenen zeitlichen Abständen ausgelöst. Durch Einschalten des Horizontalförderers 10 wird das Futter aus dem Einfülltrich­ ter 16 abgezogen. Durch die Auslauföffnungen 13 des Gehäuses 12 hindurch fällt es auf die Dosierplatte 14. Über einen Taster 34, der vorzugsweise ein berührungsloser Taster ist, wird ermittelt, wann die letzte Spitze des sich bildenden Schüttkegels des Futters das Gehäuse 12 bzw. die Auslauföffnungen 13 erreicht haben, in diesem Moment wird ein Signal in die Steue­ rungselektronik 33 eingespeist, die den Getriebemotor 32 abschaltet. Die Schüttkegel bilden sich fortlaufend in Nähe des Trichters 16 beginnend über die gesamte Länge der Fütterungsan­ lage, wobei die einzelnen ansteigenden Schüttkegel mit zunehmenden Ausmaß die jeweilige Austrittsöffnung 13 verschließt. Anschließend wird dann der Linearantrieb 18 angesteuert, wodurch die Dosierplatte 14 in die in der Fig. 3 dargestellte Schrägstellung verschwenkt wird, so daß das Futter in den Trog 11 fällt. Nach Erreichen seiner Endlage wird der Linearan­ trieb 18 automatisch umgeschaltet, wonach die Dosierplatte 14 in ihre waagerechte Ausgangs­ position zurückgebracht wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Horizontalförderer 10 ein Schneckenförderer. Die Schnecke muß nicht mit wendelförmigen, durchgehenden Windungen versehen sein, sondern es könnten auch schrägstehende Scheiben sein. Anstelle des Horizontalförderers 10 könnte auch beispielsweise ein Schleppförderer sein. Die Hubeinrichtung 15 könnte konstruktiv voll­ kommen anderes gestaltet sein. Es lassen sich alle bekannten Hubeinrichtungen, beispielsweise Hubscheeren, Parallelführungsgestänge und ähnliche Konstruktionen verwenden. Die Einstel­ lung der Dosierplatte 14 kann in einfachster Weise durch die Einstellung von Hand vorgenom­ men werden, doch könnte dies auch durch einen von der Steuerungselektronik angesteuerten Antrieb erfolgen. Vorteilhaft ist bei der dargestellten Fütterungsanlage, daß eine zwar verän­ derliche, aber während einer Einstellung stets gleichbleibende Menge in den Trog 11 geschüt­ tet wird. Außerdem kann das Ausrieseln des Futters aus dem Gehäuse 12 bei Kontrollgängen visuell wahrgenommen werden. Obwohl in der einleitenden Beschreibung und in den Ansprü­ chen die Verwendung bei der Fütterung von Jungferkeln hervorgehoben wurde, ist der Erfin­ dungsgegenstand bei entsprechender Dimensionierung für Großvieh ebenso geeignet.
Bezugszeichenliste
10
Horizontalförderer
11
Trog
12
Gehäuse
13
Auslautöffnungen
14
Dosierplatte
15
Hubeinrichtung
16
Vorratsbehälter
17
Horizontalachse
18
Linearantrieb
19
Schwinge
20
Führungsfläche
21
zweiarmiger Hebel
22
ortsfeste Achse
23
Spindelmutter
24
Spindel
25
Lager
26
Seitenwände
27
Einfülltrichter
28
Seitenwand
29
Handkurbel
30
Lager
31
Lagerlaschen
32
Getriebemotor
33
Steuerungselektronik
34
Taster

Claims (10)

1. Verfahren zum Betreiben einer im wesentlichen automatischen Fütterungsanla­ ge für in Großbuchten gehaltene Absatzferkel, bei dem das Futter aus einem Vorratsbehälter mittels eines Horizontalförderers portioniert in einen Trog ein­ gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des unterhalb des Horizontalförderers (10) angeordneten Do­ siereinrichtung das aus dem Horizontalförderer (10) auslaufende Futter aufge­ fangen wird, und daß der Futterstrom abgeschaltet wird, sobald eine vorgege­ bene Futtermenge über die gesamte Länge der Fütterungseinrichtung erreicht ist, und daß die jeweilige Futtermenge aus der Dosiereinrichtung in den Trog geschüttet wird, wobei die Futtermenge variabel und an die Bedürfnisse und dem Alter der Absatzferkel angepaßt ist.
2. Fütterungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung aus einer ebenen oder im wesentlichen ebenen Do­ sierplatte (14) oder einer Schale besteht, die an einer Hubeinrichtung (15) an­ gelenkt und mit der der Abstand zum Horizontalförderer (10) stufenlos inner­ halb des Hubes einstellbar ist.
3. Fütterungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Horizontalförderer (10) ein äußeres festes Gehäuse (12) aufweist, welches an der der Dosiereinrichtung zugewandten Seite mit sich über die Länge der Dosiereinrichtung erstreckende, im Abstand zueinander angeordne­ te Ausströmöffnungen (13) versehen ist.
4. Fütterungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung mittels eines angeschlossenen Schwenkantriebes um eine Horizontalachse (17) schwenkbar ist.
5. Fütterungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkantrieb ein steuerbarer Linearantrieb (18) ist, der zwangsge­ führt der Verstellbewegung der Dosiereinrichtung folgt.
6. Fütterungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Linearantrieb (18) in einer an der Hubeinrichtung (15) gelagerten Schwinge (19) aufgehängt ist, wobei sich die Schwinge (19) und/oder der Li­ nearantrieb (18) an einer ortsfesten Führungsfläche (20) abstützt.
7. Fütterungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (20) dem der Dosiereinrichtung abgewandten Ende des Linearantriebes (18) zugeordnet ist.
8. Fütterungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (15) einen auf einer ortsfesten Achse (22) schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel (21) aufweist, der mit dem der Dosiereinrich­ tung zugeordneten Ende an einer sich über die Länge der Dosiereinrichtung erstreckenden Horizontalachse (17) angelenkt ist, und daß das gegenüberlie­ gende freie Ende eine Spindelmutter (23) trägt, in die eine Stellspindel (24) eingedreht ist und deren gegenüberliegendes unteres Ende in einem ortsfesten Lager (25) gelagert ist.
9. Fütterungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Achse (22) parallel und im Abstand zur Horizontalachse (17) verläuft und daß die bewegliche Horizontalachse (17) über mehrere Lagerla­ schen (31) mit der ortsfesten Achse (22) verbunden ist.
10. Fütterungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Achse (22) in mehreren Lagern (30) gelagert ist.
DE1997103181 1997-01-29 1997-01-29 Verfahren zum Betreiben einer im wesentlichen automatischen Fütterungsanlage sowie eine nach dem Verfahren arbeitende Fütterungsanlage Withdrawn DE19703181A1 (de)

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