DE19703012C1 - Gleitschuh - Google Patents
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Classifications
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C13/00—Snow shoes
-
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C1/00—Skates
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Sportgerät, insbesondere einen
Gleitschuh zur Fortbewegung auf Schnee und zum sogenannten
Snowskating.
Aus der deutschen Patentanmeldung DE 34 42 292 A1 oder der CH
651 478 A5 ist eine Gleitvorrichtung bekannt, die sowohl zum
Fahren auf Eis als auch auch auf verdichtetem oder hartge
frorenem Schnee verwendet werden kann.
Die bekannte Gleitvorrichtung ist zwischen Ski- und Schlitt
schuh einordenbar und weist eine skiförmige Gleitplatte auf,
an deren Unterseite zwei oder mehrere metallene Laufschienen
angebracht sind. Für eine Benutzung der Gleitvorrichtung nach
DE 34 42 292 A1 wird ein herkömmlicher Schuh auf die Gleit
platte gestellt und an mehreren Stellen durch eine Bindung an
der Gleitplatte befestigt. Hierfür weist die Gleitvorrichtung
eine vordere Halterung zum Fixieren der Vorderschuhkappe und
eine hintere Halterung zum Fixieren der äußeren Schuhkappe
auf. Dadurch ist es nicht notwendig, Spezialschuhwerk einzu
setzen, d. h. es können herkömmliche Stiefel, Stiefeletten oder
feste Sportschuhe verwendet werden.
Aufgrund des sich auch bei optimaler Befestigung zwischen
Schuh und Befestigungsmitteln bzw. zwischen Schuh und
Gleitplatte einstellenden Bewegungsspiels ist mit der
bekannten Gleitvorrichtung eine direkte und unmittelbare, d. h.
exakte Steuerung der Bewegung nur eingeschränkt möglich.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 295 05 086.1 ist ein Kurz-Ski
bekannt, der als Skating- oder Abfahrtsski verwendet
werden kann.
Bei diesem bekannten Kurz-Ski wird dieser über sogenannte
Stelzen mit einer Grundplatte verbunden. Auf der Grundplatte
kann eine herkömmliche Ski-Bindung befestigt sein, die der
Aufnahme eines Spezialschuhs nach Art eines Skischuhs dient.
Auch können die dort gezeigten Stelzen direkt mit einem
Schalenschuh versehen sein, so daß eine feste, nicht lösbare
Verbindung zwischen dem Ski und dem Schuhwerk besteht. Aller
dings ergibt sich durch die Ausbildung der Stelzen eine starke
Belastung im Knöchelbereich des Läufers und eine schlechtere
Möglichkeit der Steuerung der Bewegungsabläufe bei Benutzung
des Kurz-Skis.
Die FR 25 47 509 A1 zeigt einen Kurz-Ski, welcher über die
Lauffläche in besonderer Art profiliert ist. In einem vorderen
Abschnitt weist der Kurz-Ski einen Hohlschliffquerschnitt,
hingegen in einem hinteren Bereich seitliche Rücksprünge auf.
Mit Hilfe dieser unterschiedlich gestalteten Querschnitts
flächen über die Länge des Skis soll das Gleit- und Fahrver
halten verbessert werden.
Ein weiterer Kurz-Ski ist in der FR 37 34 94 beschrieben,
wobei dort der Querschnitt der Gleitschicht eine wellen- oder
mäanderförmige Oberfläche aufweist, um einerseits eine Erhö
hung der Seitenführungskräfte zu erreichen und andererseits
das Gleitverhalten des Skis nicht unnötig zu beeinträchtigen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein weiterentwickeltes
Sportgerät, insbesondere einen Gleitschuh zur Fortbewegung auf
Schnee anzugeben, das schnelle und optimal gesteuerte Bewe
gungsabläufe zuläßt, das leicht transportiert und einfach
gehandhabt werden kann und das in besonders vorteilhafter
Weise das Ausführen des sogenannten Snowskating ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch einen
Gegenstand mit den Merkmalen des Patentanspruches 1, wobei die
Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen darstellen.
Gemäß einem wesentlichen Grundgedanken der Erfindung besteht
das Sportgerät aus einem Gleitschuh, wobei eine spezielle
Gleitschicht einstückig, d. h. integral mit dem Gleitschuh
ausgebildet ist. Die Laufsohle weist demnach eine durchgehende
Oberfläche ohne Gelenk, Absatz oder Absatzflecken auf, wobei
die Oberfläche hinsichtlich der gewünschten Lauf- und/oder
Gleiteigenschaften optimierbar ist.
Die Gleitschicht des Gleitschuhs bzw. des Sportgerätes besitzt
eine Fläche, die im wesentlichen der Innenfläche des Gleit
schuhs, d. h. umfangsseitig dem Schuhrahmen entspricht.
In einer Ausgestaltung der Erfindung kann die Gleitschicht zur
Innenseite hin gerichtete Absorber zum Auffangen und Dämpfen
von Stößen beim Überfahren von Bodenunebenheiten aufweisen.
Es liegt im Sinne der Erfindung, daß Hohlschliff-Außenkanten
der Gleitschicht aus einem Material besonderer Härte bestehen.
Beispielsweise kann ein Kunststoff-Formkörper, welcher Gleit
schuh und Gleitschicht bildet, über metallene Kanten verfügen,
die beim Spritzpressen- oder dergleichen Verfahren mit einge
bracht werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Querschnitt der
Gleitschicht so ausgebildet, daß ein nahezu mittiger Steg
vorhanden ist, welcher seitlich benachbart jeweils mindestens
einen weiteren Steg aufweist. Der mittlere Steg besitzt eine
größere Steghöhe als die seitlich beabstandeten Stege und
vorzugsweise eine größere Stegbreite. Ein derartiges
Sportgerät ermöglicht hohe Beschleunigungswerte und dient dem
leichten und sicheren Abbremsen durch Schrägdrücken und
Abstützen auf den Kanten der jeweiligen Stege.
Zum leichteren Einstieg kann der Gleitschuh ein geteiltes
Vorderblatt und/oder eine geteilte hintere Einfassung im
Bereich der Ferse aufweisen.
Das erfindungsgemäße Sportgerät weist also einen mit dem Schuh
integral ausgebildeten Sohlenbereich auf, wobei die Sohle
kufenartig gestaltet sein kann, jedoch eine Kufenbreite auf
weist, die wesentlich breiter als diejenige einer üblichen
Schlittschuhkufe ist. Durch die Abmessungen der Kufe, abge
stellt auf die maximalen Ausdehnungen der Sohle, d. h. nicht
über den Gleitschuhrahmen hinausgehendem Umfang kann ähnlich
wie beim Inlineskating Snowskatingsport ausgeübt werden.
Durch eine feste integrale Ausbildung von Kufe resp. Sohle und
Schuh ergibt sich ein ausgezeichnetes Handling des Sportge
rätes bei gleichzeitig einfacher Herstellung.
Bei Benutzung des erfindungsgemäßen Sportgerätes ist es
möglich, eine direkte unmittelbare Steuerung zu erreichen, die
auch bei hohen Geschwindigkeiten ein einwandfreies Lenk
verhalten gewährleistet. Durch die Ausgestaltung der Gleit
schicht entsprechend im wesentlichen der Fläche der Sohle des
Innenraumes des Schuhs ist ein problemloses Snowskaten in
sogenannten Half-Pipes möglich.
In einer Ausführungsform der Erfindung können mit dem Ziel der
Erhöhung des Sicherheitsstandards, insbesondere bei Fahren in
Dunkelheit oder Nebel am Gleitschuh Beleuchtungs- und/oder
Lichtreflexionsmittel vorgesehen sein. Bei einer denkbaren
Ausführungsform des Sportgerätes ist die Gleitschicht mit
einer vorgegebenen Dicke ausgebildet, wobei dem Benutzer
individuell die Möglichkeit gegeben ist, entsprechend seinen
Fahrgewohnheiten sowie dem Körpergewicht Veränderungen hin
sichtlich der Ausbildung des Hohlschliffes oder der Varianten
der Stegbreite, insbesondere des erwähnten Mittelsteges
vorzunehmen.
Die bereits aufgezeigte Möglichkeit der Teilung des Schuhs
weist Vorteile beim Ein- und Aussteigen des Fußes in den
Gleitschuh auf.
Herstellungsseitig kann die Gleitschicht aus einem Laminat-Kunst
stoff gefertigt werden, wobei Gleitschichten, auch
unterschiedlichen Materials, mittels eines Gußverfahrens
aufbringbar sind. Kohlefaser-Kunststoffe als Gleitschicht oder
zur Ausbildung von Stegen in der Gleitschicht ermöglichen eine
lange Nutzungsdauer aufgrund des geringen Verschleißes bei
gleichzeitig minimaler Masse des Sportgerätes.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,
daß der Sportschuh eine auf die Gleitschicht aufsteck-,
aufklemm- oder anderweitig befestigbare Laufsohle aufweist,
mit Hilfe derer durch einfaches Befestigen ein gewöhnliches
Laufen auf hartem Untergrund möglich wird, ohne daß eine
Beschädigung der eigentlichen Gleitschicht eintritt. Hierdurch
ist es nicht notwendig, daß der Benutzer des Sportgerätes ein
zweites Paar Schuhe mitführen muß, das für die An- und Abfahrt
zum Ort der Sportausübung ansonsten notwendig ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen sowie unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutert
werden.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines Ausführungsbeispieles
des Sportschuhs mit erkennbarer Gleitschicht
entsprechend den üblichen Sohlenabmessungen;
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung der Gleitschicht und
Fig. 3a bis c beispielhafte Gestaltungen der Gleitschicht in
einer Unterseitenansicht.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel
eines Sportgerätes, insbesondere einen Gleitschuh 1, der einen
Innenraum 2 zur Aufnahme eines Fußes (nicht gezeigt) aufweist.
Der Innenraum 2 wird in vorteilhafter Weise durch eine scha
lenförmige Hülle gebildet, die eine Einfassung bzw. einen
Fersenhalter 3 sowie eine Vorderkappe 30 zur Aufnahme der
Fußzehen umfaßt. Ein Vorderteil 4 des Gleitschuhs 1 ist lösbar
mit dem Fersenhalter 3 verbunden, um insbesondere bei dieser
zweiteiligen Ausführungsform ein leichteres Einsteigen in den
Schuh 1 zu erreichen.
Die Verkleidung zwischen dem Fersenhalter 3 und dem Vorderteil
4 kann in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch Klemm-
oder Schnappverschlüsse erfolgen.
Alternativ besteht die Möglichkeit, im Bereich des Vorder
teiles ein Schnürlochteil mit Schnürlöchern zur Aufnahme von
Schnürsenkeln oder mit Schnürhaken, ebenfalls zur Aufnahme der
Senkel, auszubilden.
Der die Vorderkappe 30 und den Fersenhalter 3 verbindende
Abschnitt (Verbindungsabschnitt) bildet eine Zwischensohle 60.
Die Zwischensohle 60 kann Luftpolster 5 mit schockabsorbie
render Wirkung aufweisen. Die Zwischensohle 60 geht in eine
Gleitschicht 6 über.
Verbindungsabschnitt bzw. die Zwischensohle 60 und die Gleit
schicht 6 können aus einem Laminatkunststoff gefertigt sein.
Wesentlich ist die vollständige Verbindung zwischen Gleit
schicht 6 und der Unterseite der Zwischensohle 60 bzw. dem
Verbindungsabschnitt. Beim beispielhaften Einsatz von Kohle
faser-Kunststoffen insbesondere für die Gleitschicht 6 erhöht
sich der Tragekomfort und es ergibt sich eine lange Nutzungs
dauer auch bei großer Belastung und häufigem Einsatz.
Durch die integrale, einstückige Ausbildung von Gleitschicht 6
bezogen auf die Zwischensohle 60 kann aufwenig kosteninten
sive Herstellungsverfahren zurückgegriffen werden.
Die erwähnten Luftpolster 5, welche eine schockabsorbierende
Wirkung aufweisen, können punktuell im Bereich des Absatzes
und/oder der Sohlenabschnitte unterhalb der Vorderkappe 30,
aber auch großflächig vorgesehen sein. Im Bereich der Hinter
kappe 31 oder des oberen Fersenrandes 32 können Beleuchtungs
und/oder Reflexionsmittel 8 angeordnet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Gleitschuhs 1 nach Fig. 1 ist
eine spezielle Laufsohle 7, z. B. aus gummiertem Kunststoff auf
die Gleitschicht 6 aufschiebbar, um diese zu schützen. Hier
durch kann in einfacher Weise ohne Wechsel des Schuhwerks ein
gewöhnliches Laufen mit dem Gleitschuh 1 auf Wegen ohne Schnee
erreicht werden, wobei die Gleitschicht 6 zuverlässig ge
schützt ist. Ebenso kann die Laufsohle 7, insbesondere wenn
diese aus einem rutschhemmenden Material besteht, beim Laufen
über Schnee oder Glatteis auf die Gleitschicht 6 aufgezogen
werden, nämlich dann, wenn ein Gleiten unerwünscht ist.
Jeweils ausgehend von der Zwischensohle 60 bzw. der Verbin
dungsschicht sind, z. B. in einer Sandwichstruktur Gleit
schichten 6 entsprechender Dicke und Stabilität vorgesehen.
Bei der Ausführungsform des Querschnitts der Gleitschicht nach
Fig. 2 ist ein mittlerer Steg 11 zwischen zwei seitlich
benachbarten Stegen 10 vorhanden, wobei die Stege 10; 11 im
wesentlichen parallel zur Längsachse des Gleitschuhs 1
verlaufen.
Die Laufoberfläche des mittleren Steges 11 weist eine größere
Breite als die Oberfläche der seitlichen, sogenannten Brems
stege 10 auf. Auch sind die Bremsstege 10 in einer Ausfüh
rungsform bezogen auf die Ausbildung des Steges 11 zurück
gesetzt, so daß ein Gleiten im wesentlichen über die ent
sprechende Gleitfläche des Steges 11 vollziehbar ist.
Neben dem Vorteil der optimalen Beschleunigung und eines
maximalen Bremserfolges verbessert sich die Gleit- und damit
die Fortbewegungswirkung des Gleitschuhs mit einer Quer
schnittsform nach Fig. 2 dann, wenn bei noch lockerem,
zumindest örtlich nicht festgefahrenem Schnee der mittlere
Steg 11 in die Schneeoberfläche einsinkt. Mit Berührung der
Schneeoberfläche durch die seitlichen Stege 10 ergibt sich
eine Kräfteverteilung mit insgesamt reduzierter Flächen
pressung, so daß das gewünschte Fortbewegen erhalten bleibt.
Der eingesunkene Abschnitt des Steges 10 verbessert in diesem
Falle das Gleit-, Lenk- und Spurtreueverhalten.
Mit Hilfe der Fig. 3a bis c, die jeweils einen Blick auf die
Unterseite der Gleitschicht zeigen, sollen unterschiedliche
Laufflächengestaltungen erläutert werden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3a ist die Gleitschicht 6
an der Vorderseite 15 und der Hinterseite 13 kreisbogenförmig
ausgebildet. Die Längsseiten 14 sind tailliert. Mit anderen
Worten sind die Kreisbögen der Vorder- und Hinterseite 15; 13
jeweils nach außen gerichtet und die sich durch die Taillie
rung ergeben Kreisbögen weisen zur Mittenlängsachse des
Gleitschuhs hin.
Die Taillierung in den Abschnitten 14 entspricht der Kräfte
verteilung bzw. dem Kräfteverlauf beim sportlichen Gleiten.
Gemäß Fig. 3b sind die Längsseiten 14 der Gleitschicht 6 im
wesentlichen parallel angeordnet, wobei die Vorder- und
Hinterseiten 15; 13 die bereits anhand der Fig. 3a erläuterte
Kreisbogenform besitzen.
Eine Gleitschuh-Sohlenform nach Fig. 3b ist für weniger
sportliches, dafür aber Fahren mit entsprechenden Sicher
heitsreserven optimal.
Ähnliche Fahreigenschaften ergeben sich dann, wenn, wie anhand
der Fig. 3c prinzipiell gezeigt, die Vorderseite 15 und die
Hinterseite 13 bezogen auf die Mittenlängsachse eine spitz
winklige Gestalt aufweisen.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß sowohl die Ausführung
des Querschnittes als auch die Gestaltung der Fläche der
Gleitschicht einer außerordentlichen Variantenvielfalt unter
liegen, wobei auf die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen
Nutzers durch optimale Anpassung mit Blick auf den jeweiligen
Kenntnis- und Perfektionsgrad sowie die körperlichen
Konditionen abgestellt wird bzw. diese berücksichtigt werden
können.
Wesentlich ist jedoch, daß die Fläche der Gleitschicht 6 sich
nicht oder nur unwesentlich über die der Zwischensohle und
damit dem Rahmen des Gleitschuhs erstreckt, um die mit dem
Sportgerät angestrebten Snowskating-Bewegungen zu erreichen.
Claims (8)
1. Gleitschuh,
an welchem unlösbar eine Zwischensohle oder eine die Vorderkappe (30) und den
Fersenhalter (3) verbindender Abschnitt befestigt ist, wobei der Verbin
dungsabschnitt oder die Zwischensohle (60) eine integral aus
gebildete Gleitschicht (6) vorgegebener Struktur aufweist und
die Abmessungen der Gleitschicht (6) umfangsseitig nicht
über den Rahmen oder die Abmessungen der
Zwischensohle (60) hinausgehen.
2. Gleitschuh nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise innerhalb des Verbindungsabschnittes oder der
Zwischensohle (60) Luftpolster oder Absorber (5) angeordnet
sind.
3. Gleitschuh nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Gleitschicht (6) zur Mittenlängsachse
im wesentlichen parallel verlaufende äußere Stege (10) und
einen mittleren Steg (11) aufweist, wobei der mittlere Steg
(11) eine größere Breite als jeweils die äußeren Stege (10)
besitzt.
4. Gleitschuh nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe des mittleren Steges (11) größer als diejenige
der äußeren Stege (10) ist.
5. Gleitschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche der Gleitschicht (6) an der Vorder-
und/oder Hinterseite (13; 15) nach außen kreisbogenförmig
verlaufend ausgebildet ist, wobei die Längsseiten (14) eine
nach innen verlaufende Taille aufweisen.
6. Gleitschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß Fersenhalter (3) und Vorderteil (4), die den Innenraum (2)
umschließen, zum leichteren Ein- und Aussteigen mindestens
zweiteilig ausgebildet sind.
7. Gleitschuh nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitschicht (6) aus einem Laminat- und/oder Kohle
faser-Kunststoff besteht, wobei seitliche Kanten metallische
Verstärkungen umfassen können.
8. Gleitschuh nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Gleitschicht (6) eine auswechselbare Laufsohle (7)
angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19703012A DE19703012C1 (de) | 1997-01-28 | 1997-01-28 | Gleitschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19703012A DE19703012C1 (de) | 1997-01-28 | 1997-01-28 | Gleitschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19703012C1 true DE19703012C1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=7818562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19703012A Expired - Fee Related DE19703012C1 (de) | 1997-01-28 | 1997-01-28 | Gleitschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19703012C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2478787A3 (de) * | 2011-01-24 | 2012-12-05 | Roman Koshewnikow | Richtung-haltendes Profil für die Schuhsohle zum Gleiten auf gepresstem Schnee mit Vorrichtung für rutschfreien Gang |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR373494A (fr) * | 1907-01-12 | 1907-05-16 | Marie Antoine Jean De La Besse | Ski |
| FR2547509A1 (fr) * | 1983-06-20 | 1984-12-21 | Backes Remi | Dispositif de glisse, sur plan incline de neige ou de sable |
| CH651478A5 (en) * | 1983-01-21 | 1985-09-30 | Hannes Jacob | Skate |
| DE3442292A1 (de) * | 1984-11-20 | 1986-05-22 | Franz Dipl.-Ing. Wilhelm (FH), 8000 München | Gleitschuh, ein schifoermiges geraet |
-
1997
- 1997-01-28 DE DE19703012A patent/DE19703012C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR373494A (fr) * | 1907-01-12 | 1907-05-16 | Marie Antoine Jean De La Besse | Ski |
| CH651478A5 (en) * | 1983-01-21 | 1985-09-30 | Hannes Jacob | Skate |
| FR2547509A1 (fr) * | 1983-06-20 | 1984-12-21 | Backes Remi | Dispositif de glisse, sur plan incline de neige ou de sable |
| DE3442292A1 (de) * | 1984-11-20 | 1986-05-22 | Franz Dipl.-Ing. Wilhelm (FH), 8000 München | Gleitschuh, ein schifoermiges geraet |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2478787A3 (de) * | 2011-01-24 | 2012-12-05 | Roman Koshewnikow | Richtung-haltendes Profil für die Schuhsohle zum Gleiten auf gepresstem Schnee mit Vorrichtung für rutschfreien Gang |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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