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DE19702032A1 - Einlegesohle für Schuhe - Google Patents

Einlegesohle für Schuhe

Info

Publication number
DE19702032A1
DE19702032A1 DE1997102032 DE19702032A DE19702032A1 DE 19702032 A1 DE19702032 A1 DE 19702032A1 DE 1997102032 DE1997102032 DE 1997102032 DE 19702032 A DE19702032 A DE 19702032A DE 19702032 A1 DE19702032 A1 DE 19702032A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insole
wood
fabric
layer
cover layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997102032
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Hechler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997102032 priority Critical patent/DE19702032A1/de
Publication of DE19702032A1 publication Critical patent/DE19702032A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B1/00Footwear characterised by the material
    • A43B1/0045Footwear characterised by the material made at least partially of deodorant means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/12Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined made of wood

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einlegesohle für Schuhe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Einlegesohlen für Schuhe sollen unterschiedlichen, teilweise einander widersprechenden, Anforderungen gerecht werden. So erwartet der Benutzer unter anderem, daß sich der Tragekomfort der damit ausgerüsteten Schuhe verbessert. Außerdem sollen Einlegesohlen wenig auftragen, damit bei der Wahl der Schuhgröße und Innengestaltung des Schuhs nicht schon auf die mögliche Verwendung einer Einlegesohle Rücksicht genommen werden muß. Schließlich sollen sie zumindest im Ballen- und Zehenbereich flexibel sein.
Eine der Grundanforderungen an Einlegesohlen betrifft die feuchtigkeitsregulierende Wirkung im Schuh. So soll die während des Tragens vom Fuß abgegebene Körperfeuchtigkeit aufgenommen und nach dem Ablegen des Schuhs wieder an die Umgebung abgegeben werden. Die bisher verwendeten Werkstoffe mit schlechter Wärmeleitung, also mit isolierenden Eigenschaften, sind zwar dazu in der Lage. Sie erreichen die angestrebten Wirkungen allerdings nur mit einer Gewissen Materialstärke, so daß der für die Verwendung der Einlegesohle bestimmte Schuh mit Rücksicht darauf oft von vorneherein größer gewählt werden muß. Dies mag für Sonderfälle, wie Arbeitsschuhe oder Gummistiefel, akzeptabel sein, für Straßenschuhe wird dies als nachteilig empfunden. Außerdem neigen sie zur Faltenbildung.
Es sind daher bereits Einlegesohlen für Schuhe vorgeschlagen worden, bei denen eine dünne Lage eines Holzwerkstoffs die Decksohle darstellt, die in Verbindung mit anderen Werkstoffen eine gebrauchstüchtige Konstruktion ergibt (DE-U 91 05 615, DE-U 91 11 752).
In jüngerer Zeit wird ein Zusammenhang zwischen bestimmten Bereichen, den sogenannten Reflexzonen, der menschlichen Fußsohle und einzelnen Organen und dem allgemeinen Wohlbefinden des Menschen gesehen und der gezielten therapeutischen Behandlung (Massage) dieser Reflexzonen eine positive Wirkung auf einzelne Körperbereiche zugeschrieben. Aus diesem Grund verspüren Personen mit stehenden Berufen, wie Verkäuferinnen, Friseure, oft den Wunsch, bereits vorbeugend, und zwar während der Berufsausübung, etwas gegen die sich häufig einstellenden Beschwerden, unter anderem des Bewegungsapparates, zu tun.
Es sind daher bereits verschiedene Einlegesohlen für Schuhe bekannt, deren Oberflächen während des Tragens eine gewisse Massage der Fußsohlen bewirken. So ist eine Einlegesohle auf dem Markt, die einstückig mit dem Sohlenkörper ein Noppenprofil aufweist. Der Benutzer dieser Sohle schreitet oder steht ständig auf den Kuppen der Noppen, wodurch die Fußsohlen im Sinne einer Massage bearbeitet werden sollen. Nachteilig bei diesen Sohlen ist, daß die Massagewirkung schlecht zu dosieren ist. Dadurch kann es bei längerem Tragen zu einer Überreizung durch zu starke Massage der Fußsohlen und zum Unwohlsein kommen. Ein Hersteller empfiehlt daher, die Benutzung auf nur wenige Stunden am Tag zu begrenzen. Häufig besteht aber für den Benutzer der Einlegesohlen nicht die Möglichkeit, während seiner beruflichen Tätigkeit das Schuhwerk oder Teile davon zu wechseln. Außerdem bestehen diese Einlegesohlen aus synthetischem Kautschuk oder Kunststoff mit der Folge, daß anfallende Feuchtigkeit nicht aufgenommen wird und ein unangenehmes Tragegefühl entsteht. Dies wird auch durch die am Grund der Noppen vorhandenen Belüftungskanäle nicht wesentlich verbessert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einlegesohle für Schuhe anzugeben, die zur Erzielung eines angenehmem Tragegefühls hochflexibel ist und eine lange Lebensdauer und auch in feuchter Umgebung eine gute Wärmeisolation aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen.
Die erfindungsgemäße Einlegesohle für Schuhe aus mehreren miteinander verbundenen Lagen aus Holz und Textilmaterial, wobei die Mittellage aus einem dünnen Holzblatt besteht, dessen Faserrichtung in Längsrichtung der Einlegesohle verläuft und die obere Decklage und die untere Decklage jeweils aus textilem Werkstoff bestehen, ist im einzelnen dadurch gekennzeichnet, daß die obere Decklage ein Gittergewebe darstellt.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß die Massagewirkung auf die Fußsohle des Benutzers fein abstimmbar ist. Außerdem rutscht der Fuß nicht auf dem Holz der Mittellage bei Gebrauch in Sport- oder Wanderschuhen.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß daß das Gittergewebe aus naturbelassenen Textilfasern besteht. Die Verbindung des Gittergewebes mit dem Holzblatt der Mittellage ergibt eine gesunde Belüftung der Fußsohle, so daß Schweißbildung unterdrückt wird.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Gittergewebe aus einem Gewebe in Leinenbindung besteht. Dieser Gewebeaufbau erlaubt: in vorteilhafter Weise die nahezu freie Wahl der Materialien und Materialstärken für die Kett- und Schußfäden, wodurch sich die Massagewirkung der fertigen Einlegesohle in weiten Grenzen einstellen läßt.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung besteht das Gittergewebe aus fest gezwirnten Fäden aus unbehandelter Baumwolle. Dadurch wird in vorteilhafter Weise der Tragekomfort der fertigen Einlegesohle weiter verbessert.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß Holz mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen für die Mittellage verwendet wird. Dies sichert eine besonders gute Widerstandsfähigkeit gegen Fußschweiß und verlängert die Gebrauchsdauer der Einlegesohle.
Vorteilhaft besteht die obere Decklage aus Zedernholz. Dieses Holz ist besonders reich an ätherischen Ölen und daher geruchshemmend und außerdem desinfizierend.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Einlegesohle in Draufsichtdarstellung,
Fig. 2 die gleiche Einlegesohle in einer vergrößerten ausschnittsweisen Längsschnittdarstellung, gesehen aus Richtung des Pfeils "A" in Fig. 1.
Die Einlegesohle besteht aus einem dünnen Holzblatt 1 als Mittellage, einer oberen Decklage 2 aus einem textilen Werkstoff und aus einer unteren Decklage 3, die ebenfalls aus einem textilen Werkstoff besteht. Alle drei Lagen sind im Endzustand der Einlegesohle miteinander verklebt. Als Holzart für die Mittellage 1 hat sich Buche sehr bewährt, da dieses Holz sehr dauerhaft und strapazierfähig ist. Eine obere Decklage 2 erstreckt sich, wie die übrigen Einzellagen der Einlegesohle auch, über die gesamte Länge der Einlegesohle und die Faserrichtung des verwendeten Holzblatts 1 verläuft in Richtung der Längsachse von der Spitze bis zur Ferse. Die untere Decklage 3 besteht zweckmäßig aus einem dünnen, aber wenig dehnbaren Gewebe in Leinenbindung, das so geschnitten ist, daß zumindest die quer zur Sohlenlängsrichtung verlaufenden Fäden die gewünschte hohe Festigkeit aufweisen. Das Gewebe der Zwischenlage 2 soll eine gute Affinität zu dem verwendeten Leim oder Kleber aufweisen, damit die Klebung genügend widerstandsfähig und dauerhaft ausfällt. Hier hat sich unbehandelte Baumwolle bestens bewährt.
Die obere Deckschicht 2 besteht aus einem Gitterstoff in Leinenbindung, vorzugsweise aus einem naturbelassenen Werkstoff, wie Baumwolle oder Leinen. Dabei können die Kettfäden 4 durchaus aus einem anderen Werkstoff bestehen als die Schußfäden 5. Wesentlich ist, daß die einzelnen Garne beim Verweben eine solche Stärke und Formstabilität aufweisen, daß entweder die Kette oder der Schuß oder beide beim Tragen der Einlegesohle die erwünschte Massagewirkung auf die Füße ausüben. Die Maschenweite des Gitterstoffs liegt zwischen fünf und 15 Millimetern, vorzugsweise bei acht Millimetern.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Einlegesohle erfolgt zweckmäßig, indem aus einem dreischichtigen Nutzen mit auf das Holzblatt 1 beidseitig aufgebrachten Deckschichten 2 und 3 die Sohle ausgestanzt wird. Dabei kann durch die Wahl der Orientierung beim Stanzen die Massagewirkung der fertigen Einlegesohle in Längs- oder Querrichtung beeinflußt werden, auch ist eine diagonale Ausrichtung des Gitterstoffs ohne Schwierigkeiten erzielbar. Durch das anschließende Umnähen mit einem Einfaßband 6 ergibt sich ein sauberer seitlicher Abschluß, der zudem das Aufspleißen einzelner Fäden der Deckschichten 2 und 3 zuverlässig verhindert.
Durch den weitgehend symmetrischen Aufbau der Einlegesohle aus einem Holzblatt 1 mit beidseitig aufgeleimten Deckschichten 2 und 3 entsteht ein abgesperrtes Werkstück, dessen Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchung bei gleichzeitiger Flexibilität in Querrichtung erheblich ist. Ähnliche Eigenschaften wie Holz beim Quellen und Trocknen der Deckschichten 2, 3 unterdrücken den Verzug der Einlegesohle in Querrichtung.
In den vorderen Teil der Einlegesohle können in bekannter Weise im zentralen Bereich des Ballens zur Verbesserung der Ventilation rasterartig angeordnete, durch alle Lagen hindurchgehende Löcher 7 eingebracht sein. Bei einer ausgeführten Einlegesohle weisen diese Löcher einen Durchmesser von ca. 2 mm auf.

Claims (6)

1. Einlegesohle für Schuhe aus mehreren miteinander verbundenen Lagen aus Holz und Textilmaterial, wobei die Mittellage aus einem dünnen Holzblatt besteht, dessen Faserrichtung in Längsrichtung der Einlegesohle verläuft und die obere Decklage (2) und die untere Decklage (3) jeweils aus textilem Werkstoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Decklage ein Gittergewebe (2) darstellt.
2. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gittergewebe (2) aus naturbelassenen Textilfasern besteht.
3. Einlegesohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gittergewebe (2) aus einem Gewebe in Leinenbindung besteht.
4. Einlegesohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gittergewebe (2) aus fest gezwirnten Fäden aus unbehandelter Baumwolle besteht.
5. Einlegesohle nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Holzes mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen für die Mittellage (1).
6. Einlegesohle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellage (1) aus Zedernholz besteht.
DE1997102032 1997-01-22 1997-01-22 Einlegesohle für Schuhe Withdrawn DE19702032A1 (de)

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DE19702032A1 true DE19702032A1 (de) 1998-07-23

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DE (1) DE19702032A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2808427A1 (fr) * 2000-05-02 2001-11-09 George Paul John Oxley Premiere pour article chaussant destinee a diffuser des substances aromatiques pour etre portee sous la plante des pieds dans une chaussure ou directement sans chaussure
WO2009005370A1 (en) * 2007-07-04 2009-01-08 Thorstein Oppegaard Insole

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2808427A1 (fr) * 2000-05-02 2001-11-09 George Paul John Oxley Premiere pour article chaussant destinee a diffuser des substances aromatiques pour etre portee sous la plante des pieds dans une chaussure ou directement sans chaussure
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