DE19702837C1 - Digitale Farbkamera für die elektronische Fotografie - Google Patents
Digitale Farbkamera für die elektronische FotografieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine digitale Farbkamera mit einem Flächensen
sor, insbesondere CCD-Flächensensor, aus matrixförmig angeordneten
lichtempfindlichen Sensorelementen mit einem Farbmosaikfilter ent
sprechend mindestens zwei Farbauszügen, und mit einer Belichtungs
steuereinrichtung, die zur Aufnahme eines Farbbildes in zeitlicher Folge
Teilbilder erzeugt.
Üblicherweise werden CCD-Flächensensoren in Videokameras verwen
det, man kann mit ihnen jedoch auch Einzelbilder erzeugen. Zur Her
stellung von Farbbildern, die die vollständige Farbinformation eines
Objektbildes beinhalten, verwendet man einen Farbbildwandler mit
einem Satz von drei CCD-Flächensensoren mit zugehörigen Farbfilter
masken, so daß die einzelnen Flächensensoren jeweils eine Farbe er
fassen, beispielsweise die Grundfarben Rot (R), Blau (B) und Grün (G).
Die lichtempfindlichen Sensorelemente eines Interline-Transfer-CCD-
Flächensensors haben baulich bedingt eine Flächengröße, die etwa nur
halb so groß ist wie der Rasterabstand, das heißt, zwischen den einzel
nen Sensorelementen befinden sich lichtunempfindliche Bereiche. Hier
durch geht natürlich ein Teil der Bildinformation verloren.
Um den Preis eines Farbbildwandlers zu senken, wurde bereits vorge
schlagen, anstelle dreier CCD-Flächensensoren nur einen solchen Sensor
zu verwenden, wobei sich auf dem Flächensensor ein Farbmosaikfilter
für drei Farbauszüge befindet. Dabei bilden drei einander benachbarte
Sensorelemente dann ein Farb-Auflösungselement. Die örtliche Auf
lösung bei solchen Farbbildwandlern ist natürlich relativ gering, ver
glichen beispielsweise mit einem monochromen Bildwandler mit einem
CCD-Flächensensor.
Von dem Erfinder wurde ein demgegenüber stark verbesserter Farb
bildwandler vorgeschlagen, der nur einen CCD-Flächensensor mit einem
Farbmosaikfilter mit drei Farbauszügen enthält. Die Aufnahme erfolgt in
drei Schritten, jeweils ein Schritt für ein Teilbild, wobei in einem
Zyklus von drei Schritten der CCD-Flächensensor relativ zu dem Ob
jektbild mit Hilfe von piezoelektrischen Stellgliedern derart bewegt wird,
daß nacheinander jeder Bildpunkt auf eines von drei Bildsensorelementen
für die drei Farbauszüge fällt. (EP-A-0 396 687).
Dieses Prinzip der zeitlich gestaffelten Aufnahme von Teilbildern mit
anschließendem Zusammensetzen der Teilinformationen zu einem ein
heitlichen Farbbild hat sich bewährt. Allerdings eignet sich dieser be
kannte Farbbildwandler nur zur Aufnahme ruhender Objekte. Dies ist
aufgrund der Bauweise der CCD-Flächensensoren als unvermeidbar
angesehen worden; denn an die bei üblichen CCD-Flächensensoren 20
msec (Fernsehnorm) bzw. 100 ms (hochauflösende Sensoren) betragende
Aufladezeit, in der in jedem einzelnen Bildsensorelement Photonen
aufgefangen werden, schließt sich ein Schritt des Auslesens der Ladun
gen an. Das Auslesen der Bildinformation aus dem Sensor dauert etwa
so lange wie das in der jeweils vorausgehenden Zeitspanne erfolgende
Ansammeln der Ladungen und läßt sich praktisch nicht beschleunigen.
Will man drei Teilbilder mit einem solchen CCD-Flächensensor auf
nehmen, so benötigt man also mindestens einen Zeitraum, der etwa vier
Zeitintervallen zum Ansammeln von Ladungen oder Auslesen der La
dungsinformation entspricht, nämlich drei Ladungsansammel-Zeitspannen
und - um eine Zeitspanne versetzt - drei Auslese-Zeitspannen. Dazu
kommt noch die Zeit zum (mechanischen) Verlagern des CCD-Flächen
sensors relativ zu dem Objektbild. Dieses Verlagern des Sensors muß
zwischen den einzelnen Teilbildaufnahmen erfolgen.
Bei ruhenden Objekten spielt die relativ lange Zeit für die oben geschil
derten Abläufe keine Rolle. Bei sich bewegenden Objekten geht aber
wesentliche Bildinformation zwischen den Aufnahmen der einzelnen
Teilbilder verloren. Betrachtet man einen einzelnen Bildpunkt, von dem
nacheinander drei Aufnahmen entsprechend den drei Farbauszügen ge
macht werden, so befindet sich ein gedachter Punkt eines sich be
wegenden Objekts bei der Aufnahme des zweiten Teilbildes schon nicht
mehr exakt an der Stelle, an der er sich bei der Aufnahme des ersten
Teilbildes befunden hat, und bei Aufnahme des dritten Teilbildes
schließlich befindet sich der Objektpunkt höchstwahrscheinlich an einer
ganz anderen Stelle. Werden die Informationen der drei Farbauszüge
dann zusammengesetzt, so werden Informationen von verschiedenen
Objektpunkten zusammengesetzt, was sich durch unerwünschte Farb
störungen bemerkbar macht.
Natürlich kann man zum Photographieren sich bewegender Objekte
("Schnappschuß") einen Farbbildwandler mit drei separaten
CCD-Flächensensoren vorsehen, jedoch würde ein derartiger Farbbildwandler
aufgrund seines sehr hohen Preises kaum kommerziell nutzbar sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine digitale Farbkamera
anzugeben, die einerseits nur einen einzigen CCD-Flächensensor be
nötigt und andererseits auch die Aufnahme bewegter Objekte in guter
Qualität ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß zur Aufnahme
eines Farbbildes zwei Teilbilder in einem zeitlichen Abstand aufgenom
men werden, der kürzer ist als die zweite Zeitspanne, die zum Auslesen
eines Teilbildes aus dem Sensor benötigt wird, und daß zwischen den
beiden Aufnahmen die spektrale Charakteristik zumindest für einen Teil
der Bildpunkte des zu erzeugenden Farbbildes umschaltbar ist.
Das letztgenannte Merkmal ist im Prinzip bereits aus der vorerwähnten
EP-A-0 396 687 bekannt: von ein und demselben Bildpunkt werden
nacheinander durch verschieden eingefärbte Sensorelemente verschiede
ne Farbauszüge gewonnen. Das Ändern der spektralen Charakteristik
kann in der unten noch näher erläuterten Weise auf verschiedenen We
gen erfolgen, beispielsweise durch Verschieben des CCD-Flächensensors
gegenüber dem Objektbild in eine bestimmte Richtung und um einen
bestimmten Betrag.
Das weitere erfindungsgemäße Merkmal betrifft den zeitlichen Abstand
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufnahmen für die einzelnen Teil
bilder. Zunächst einmal muß der zeitliche Abstand zwischen den Auf
nahmen der beiden Teilbilder klein genug sein, damit ein sich bewegen
des Objekt und dementsprechend das dazugehörige Objektbild sich in
Bezug auf den CCD-Flächensensor nicht wesentlich verlagern kann.
Auch bei relativ schnell bewegten Objekten soll noch eine scharfe Auf
nahme mit im wesentlichen korrekter Farbinformation möglich sein.
Die Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Teilaufnahmen kann
aber auch nicht extrem stark verkürzt werden; denn für beide Teilauf
nahmen benötigen die einzelnen Sensorelemente eine gewisse Zeit, um
Photonen in einer Menge einfangen zu können, die eine signifikante
Information darstellt. Ferner wird zwischen den zwei Teilaufnahmen
noch eine zeitliche Lücke benötigt, in welcher die spektrale Charakte
ristik für die einzelnen Bildpunkte geändert wird.
Versuche mit Ausführungsbeispielen der Erfindung haben gezeigt, daß
mit dem erfindungsgemäßen Farbbildwandler scharfe Farbbilder herge
stellt werden können, die praktisch frei von Farbaliasstörungen sind.
Wurde bislang davon ausgegangen, daß für solche qualitativ hochstehen
den Farbbilder drei Farbauszüge unerläßlich sind, so hat der Erfinder
erkannt, daß es nicht unbedingt notwendig ist, an jedem Bildort die
Information von drei Auszügen zur Verfügung zu haben. Stehen pro
Bildelement zwei Farbauszüge zur Verfügung und in unmittelbarer
Nachbarschaft der fehlende dritte Farbauszug, so läßt sich durch ein
fache Rechnung der Wert für den dritten Farbauszug an dem jeweiligen
Bildelement ermitteln. Betrachtet man beispielsweise drei nebeneinander
liegende Bildpunkte mit den Indizes "1", "2" und "3", an denen jeweils
die Farbinformation für Grün (G1, G2, G3) und teilweise für Blau und
Rot (B1, R2, B3) vorliegt, so läßt sich zum Beispiel für den mittleren
Punkt der Wert von Blau nach der Formel berechnen:
Der für je einen Bildpunkt noch fehlende Farbauszug läßt sich in der
oben angegebenen oder in anderer Weise durch Rechnen gewinnen.
Neben der Erkenntnis, daß bereits zwei Farbauszüge für die einzelnen
Bildpunkt genügen, um ein qualitativ hochstehendes Farbbild zu erzeu
gen, ist auch die Erkenntnis wichtig, daß auch bei bewegten Objekten
nicht unbedingt eine "gleichzeitige" Aufnahme für sämtliche Bildpunkte
stattfinden muß, sondern daß es ausreicht, wenn die Teilbilder in einem
relativ kürzen zeitlichen Abstand nacheinander aufgenommen werden.
Das Aufnehmen von Bildern nacheinander in kurzem zeitlichen Abstand
ist an sich bereits bekannt, und zwar für Darstellungen eines Bewe
gungsablaufs. Während es hierbei speziell darum geht, durch zwei kurz
nacheinander aufgenommene Bilder unterschiedliche Bewegungsphasen
zu ermitteln, geht es bei der Erfindung im Gegenteil darum, trotz zeit
lichen Abstands zwischen zwei Aufnahmen ein Bild zu erzeugen, wel
ches scheinbar nur einem einzigen Zeitpunkt entspricht.
Erfindungsgemäß spielt die Funktionsweise der üblichen CCD-Flächen
sensoren eine beträchtliche Rolle. Wie erwähnt, sind zur Aufnahme
eines Bildes bei solchen CCD-Flächensensoren zwei Zeitintervalle not
wendig, das erste Zeitintervall dient zum Ansammeln von Ladungen in
dem jeweiligen Bildsensorelement, das zweite Intervall dient zum Aus
lesen dieser Ladungen. Allerdings erfolgt die dem Auslesen vorangehen
de Übertragung der Ladungen aus den Sensorelementen in die vertikalen
Eimerketten z. B. eines Interline-Transfer-CDD-Sensors in weniger als 1
µs, so daß anschließend das Photoelement wieder bereit ist zum An
sammeln neuer Ladungen. Während dann das "zweite" Teilbild auf
genommen wird, werden die zu dem "ersten" Teilbild gehörigen La
dungen in an sich bekannter Weise aus diesen vertikalen Eimerketten
ausgelesen. Die vollständige Zeit zum Auslesen eines Bildes bei solchen
CCD-Flächensensoren gibt bei Fernsehbildsequenzen die mittlere Bild
rate vor, so daß diese mittlere Bildrate sich nicht über die durch das
Auslesen des Bildes vorgegebene Grenze hinaus steigern läßt. Erfin
dungsgemäß jedoch erfolgt eine Verkürzung des zeitlichen Abstandes
zwischen zwei Teilaufnahmen. Dies ist nur deshalb möglich, weil eine
Beschränkung auf nur zwei Teilbilder erfolgt. Die erste Zeitspanne, in
der Ladungen in den einzelnen Sensorelementen angesammelt werden,
wird beispielsweise halbiert. Nach Beendigung des verkürzten Ladungs
ansammel-Zeitraums wird die Belichtung der Sensorelemente unterbun
den, es erfolgt der kurze Ladungstransfer aus dem Photoelement des
jeweiligen Bildsensorelements in die zugehörige Ladungseimerkette, und
dann wird mit dem Auslesen des "ersten" Teilbildes begonnen. Nachdem
die spektrale Charakteristik für den betreffenden Bildpunkt geändert ist,
wird mit dem Aufnehmen des "zweiten" Teilbildes begonnen. Mit Hilfe
dieser für einen üblichen CCD-Flächensensor völlig untypischen Arbeits
weise wird erfindungsgemäß die Möglichkeit geschaffen, mit nur einem
Sensor von Farb-Alias praktisch völlig freie Farbbilder von sich bewe
genden Objekten zu erzeugen.
Die obigen Betrachtungen betreffen vornehmlich sogenannte Progressiv-
Scan-Interline-Transfer-Sensoren, bei denen in den Eimerketten Platz für
das vollständige Bild ist, und die sich daher ideal für eine digitale Ka
mera eignen. Die Erfindung ist aber auch mit sogenannten Fernsehbild-
Interline-Transfer- und Frame-Interline-Sensoren ausführbar. Bei diesen
kann zwar nur die Hälfte der Sensorelemente ausgewertet werden, dafür
sind sie aber wegen ihres geringen Preises für Kameras gemäß der
Erfindung interessant. Der Frame-Interline-Sensor verfügt über eine
Speicherzone neben dem Bildfeld und kann drei voneinander unabhän
gige Bilder in einem sehr kurzen Zeitraum liefern. Zusätzlich zu den
zwei in der oben erläuterten Weise aufgenommenen Teilbildern kann
also noch ein drittes Bild aufgenommen werden, so daß für jeden Bildort
sämtliche drei Farbauszüge quasi simultan gewonnen werden können.
Farb-Alias-Artefakte können damit vollständig vermieden werden.
In einer speziellen Ausgestaltung kann - wie bereits erwähnt - die Ver
änderung der spektralen Charakteristik zwischen den beiden Teilbildern
durch Relativverschiebung zwischen dem Objektbild und dem Flächen
sensor erfolgen. Betrachtet man einen einzigen Bildpunkt des zu erzeu
genden Farbbildes, so wird beim ersten Teilbild dieser Bildpunkt zum
Beispiel mit einem für Rot empfindlichen Sensorelement aufgenommen,
und beim zweiten Teilbild mit einem zum Beispiel für Grün empfind
lichen Sensorelement. Damit wird dieser Bildpunkt also mit zwei ver
schiedenen spektralen Charakteristika erfaßt. Dies gilt auch für die
übrigen Bildpunkte.
Das Farbmosaikfilter ist so beschaffen, daß es drei Farbauszügen ent
spricht. Bei einem solchen Farbmosaikfilter kann beispielsweise ent
sprechend den hellen Feldern eines Schachbretts jedes zweite Sensor
element der Matrix des Flächensensors für Grün empfindlich sein, wobei
die verbleibende Hälfte der Sensorelemente abwechselnd für Rot und für
Blau empfindlich ist.
Die Relativverschiebung kann einem ganzzähligen Vielfachen eines
Pixelabstands entsprechen, und zwar in horizontaler oder in vertikaler
Richtung. Am günstigsten ist es, den Flächensensor zwischen der Auf
nahme des ersten und des zweiten Teilbildes vertikal, d. h. in y-Richtung
zu bewegen, weil dann der Umstand ausgenutzt wird, daß in dieser
Richtung die Ausdehnung der lichtempfindlichen Fläche der Sensorele
mente größer als in x-Richtung ist, Positionierfehler also weniger Aus
wirkung haben.
Alternativ kann die Veränderung der spektralen Charakteristik zwischen
den beiden Teilbildern auch durch eine Relativverschiebung in dia
gonaler Richtung erfolgen, wobei jeweils um ein halbes Pixel in
X-Richtung und um ein halbes Pixel in Y-Richtung verschoben wird. In
diesem Fall wird vorzugsweise ein Farbmosaikfilter für drei Farbauszüge
verwendet. Durch diese Verschiebung des Flächensensors wird das
zweite Teilbild an solchen Bildorten aufgenommen, die in den Zwischen
räumen zwischen den Bildorten des ersten Teilbildes liegen.
Bei einem üblichen Interline-Transfer-CCD-Flächensensor, bei dem die
Abmessungen der wirksamen Lichteintrittsfläche eines Sensorelements
etwa dem halben Rasterabstand zwischen benachbarten Sensorelementen
entspricht, wird bei der Aufnahme eines Teilbildes immer nur etwa ein
Viertel der gesamten Bildinformation aufgenommen. Durch das Di
agonalverschieben wird ein weiteres Viertel der Bildinformation aufge
nommen (doppelte Auflösung). Allerdings liegt dann für jeden aufge
nommenen Bildpunkt nur Farbinformation entsprechend einem einzigen
Farbauszug vor. Wegen der geringeren Information für die Farbe ist
diese Ausführungsform weniger günstig als die oben beschriebene Aus
führungsform mit Verschiebung um volle Rasterabstände.
Auch hier handelt es sich um eine Änderung der spektralen Charak
teristik. Man kann sich das entstehende Bild mit einer vierfachen Anzahl
von Bildpunkten, also jeweils der doppelten Anzahl in x- und y-Richtung
vorstellen. Es werden nun einige Bildpunkte, die beim ersten Teilbild
überhaupt nicht erfaßt wurden (spektrale Null-Charakteristik), beim
zweiten Teilbild mit einem farbigen Sensorelement erfaßt, während
andererseits alle Bildpunkte, die beim ersten Teilbild mit einem farbigen
Sensorelement erfaßt wurden, beim zweiten Teilbild überhaupt nicht (mit
spektraler Null-Charakteristik) erfaßt werden. Die Hälfte aller Bild
punkte des gedachten entstehenden Bildes vierfacher Anzahl von Bild
punkten wird weder vom ersten noch vom zweiten Teilbild erfaßt. Der
Wechsel zwischen Nichterfassen (Null-Charakteristik) und Erfassen (mit
Farbfilter) eines Bildpunktes bedeutet ebenfalls eine Änderung der spek
tralen Charakteristik im Sinne der Erfindung.
Der Flächensensor läßt sich in der Bildebene vertikal und/oder horizon
tal verschieben, wozu vorzugsweise von Piezostellgliedern Gebrauch
gemacht wird. In Frage kommen allerdings auch magnetostriktive, elek
trodynamische oder andere Stellglieder.
Die Relativverschiebung zwischen dem Flächensensor und dem Objekt
bild kann auch durch optische Maßnahmen erfolgen, beispielsweise
durch Verschwenken eines im Strahlengang befindlichen Prismas, mit
Hilfe einer Kerr-Zelle oder durch Verändern der Polarisation in Zusam
menwirkung mit doppelbrechenden Materialien.
Das Ändern der spektralen Charakteristik zwischen den Aufnahmen der
beiden Teilbilder kann auch durch Ändern der effektiven spektralen
Empfindlichkeitsverläufe der lichtempfindlichen Sensorelemente mit
Hilfe eines Farbfilters erfolgen, welches selektiv in den Strahlengang
einbringbar ist oder welches sich dauernd im Strahlengang befindet und
die Möglichkeit bietet, seine Durchlässigkeit zu ändern. Beispielsweise
kann man als permanent im Strahlengang befindliches Farbfilter ein
Flüssigkristallbauelement vorsehen. Eine weitere Möglichkeit zum Än
dern der spektralen Charakteristik besteht darin, durch Anlegen ver
änderlicher elektrischer Spannungen an den CCD-Flächensensor den
spektralen Empfindlichkeitsverlauf der Photodioden des Sensors zu
variieren. Es ist dann keine Relativverschiebung zwischen Objektbild
und Flächensensor erforderlich.
Zwischen den Aufnahmen der beiden Teilbilder wird der Betrieb der
Sensorelemente, das heißt das Ansammeln von Ladungen in den einzel
nen Sensorelementen unterbunden. Dies kann in verschiedener Weise
erfolgen, wie es nachstehend erläutert wird. Eine Möglichkeit, dies zu
erreichen, besteht darin, daß man das Objekt in der Übergangsphase
beim Ändern der spektralen Charakteristik dunkel hält, also verhindert,
daß Licht auf den Flächensensor fällt. Hierzu kann man zum Beispiel
das Objekt für jede Teilbildaufnahme mit einem Blitz beleuchten. Um
gleichzeitig eine Änderung der spektralen Charakteristik zu erreichen,
kann man bei der Aufnahme des ersten Teilbildes mit einem farblosen
Blitz und bei der Aufnahme des zweiten Teilbildes mit beispielsweise
einem grünen Blitz photographieren. Zwei verschiedenfarbige Blitze sind
allerdings nur dann sinnvoll, wenn der Farbsensor ein Farbmosaikfilter
mit nur zwei verschiedenen Farben aufweist und somit zur Gewinnung
des mindestens erforderlichen dritten Farbauszugs die spektrale Charak
teristik global verändert werden soll.
Die oben erwähnten zwei aufeinanderfolgenden Blitze können durch ein
einziges Blitzlichtgerät erzeugt werden, oder mit Hilfe eines Geräts mit
zwei Blitzlampen. Diese Maßnahmen haben den Zweck, ein Verwischen
des Bildes (Bewegungsverwischung, spektrale Verwischung) zu unter
binden. Zu diesem Zweck kann man auch daran denken, die während
des Umschaltens der spektralen Charakteristik erzeugte Ladung in den
Bildsensorelementen elektrisch zu löschen.
Um den zeitlichen Abstand der Aufnahme der zwei Teilbilder zu ver
kürzen, kann man einen optischen/mechanischen Verschluß verwenden.
Mit dessen Hilfe lassen sich die effektiven Belichtungszeitpunkte, das
sind hier definitionsgemäß die Mitten der jeweiligen ersten Zeitspannen,
in denen normalerweise Ladungen in den einzelnen Sensorelementen
angesammelt werden, genau einstellen. Diese effektiven Belichtungs
zeitpunkte können auch durch "aktive Beleuchtung" erreicht werden, das
heißt man kann das zu photographierende Objekt mit entsprechend zeit
lich abgestimmten Blitzen photographieren.
Wie oben erläutert, werden zum Erzeugen von qualitativ hochstehenden
Farbbildern in zwei kurz aufeinanderfolgenden Zeitspannen Teilbilder
erzeugt, wobei durch zwischen den Aufnahmen der Teilbilder erfolgende
Umschaltung der spektralen Charakteristik für zumindest einen Teil der
Bildpunkte Teil-Farbinformationen erhalten werden. Um aus diesen
Teilinformationen weitere Farbinformation zu berechnen, werden die
vom CCD-Sensor kommenden analogen Bilddaten mit Hilfe eines Ana
log/Digital-Wandlers digitalisiert, so daß sie in einer Recheneinheit
verarbeitet werden können. Man kann die Farbinformation bezüglich der
einzelnen Teilbilder innerhalb der den erfindungsgemaßen Farbbildwand
ler aufnehmenden Kamera verarbeiten, man kann die Bildinformation
aber auch so, wie sie nach der Analog/Digital-Umwandlung vorliegt,
zwischenspeichern, um die Verarbeitung zu einem späteren Zeitpunkt
vorzunehmen.
Die Erfindung bietet eine Reihe von speziellen Vorteilen, die gleichsam
als Nebenprodukte der erfindungsgemäßen Maßnahmen anfallen: wenn
man den CCD-Sensor mit Hilfe eines piezoelektrischen Stellglieds
zwischen den Aufnahmen der Teilbilder verschiebt, besteht grundsätzlich
auch die Möglichkeit, durch Wackelnlassen des Sensors Informationen
für eine automatische Kalibrierung und zur Fokussierung zu gewinnen.
Durch Vergleich der beiden Teilbilder kann man Information darüber
gewinnen, ob das Objekt sich gegebenenfalls zu schnell bewegt, um eine
scharfe Aufnahme zu erhalten. Gegebenenfalls kann für den Benutzer ein
Warnsignal erzeugt werden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform einer erfindungsge
mäßen digitalen Farbkamera;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines horizontal und vertikal ver
schieblich gelagerten CCD-Flächensensors;
Fig. 3 einen Ausschnitt der Oberfläche des Sensors nach Fig. 2;
Fig. 4 einen Ausschnitt ähnlich wie Fig. 3, wobei eine Verschiebungs
richtung des CCD-Flächensensors angegeben ist;
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4, jedoch nach erfolgter Verschie
bung vertikal nach unten, wobei die aus beiden Teilbildern gewonnene
Farbinformation dargestellt ist;
Fig. 6 einen ähnlichen Ausschnitt der Oberfläche eines CCD-Sensors mit
einem Verschiebungsvektor entsprechend einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 7 den Ausschnitt des CCD-Sensors nach Fig. 6 nach erfolgter
Verschiebung, wobei sämtliche von beiden Teilbildern erfaßten Bild
punkte dargestellt sind
Fig. 8 ein Impulsdiagramm, welches die Arbeitsweise der erfindungs
gemäßen Farbkamera verdeutlicht;
Fig. 9 und 10 schematische Darstellungen eines Progressive-Scan-Inter
line-Transfer-CCD-Flächensensors (Fig. 9) bzw. eines Progressiv-Scan-
Frame-Interline-Transfer-CCD-Flächensensors (Fig. 10);
Fig. 11 einen Ausschnitt aus der Oberfläche eines CCD-Flächensensors
für eine dritte Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 12 die effektive Lichtempfindlichkeit der Sensorelemente eines
Sensors mit Farbfiltermuster gemäß Fig. 11, wenn die spektrale Em
pfindlichkeitscharakteristik z. B. durch das Einfügen eines nur für Grün
durchlässigen Filters verändert wird.
Fig. 1 zeigt schematisch eine digitale Farbkamera, die ähnlich aufgebaut
ist wie eine übliche Kamera, mit der beispielsweise 35-mm-Filme belich
tet werden. Anstelle der Einzelbildebene eines herkömmlichen Films
befindet sich an der betreffenden Stelle in der erfindungsgemäßen Farb
kamera ein CCD-Flächensensor 1, der mit Hilfe von Piezostellgliedern 3
an einer Halterung 2 gelagert ist. Von einem Objekt 78 wird ein Ob
jektbild mit Hilfe eines Objektivs 16 auf den CCD-Flächensensor proji
ziert. Im Strahlengang, also vor, im oder hinter dem Objektiv 16 befin
den sich ein Verschluß 17 und eine Blende 76. Der CCD-Flächensensor
ist je nach speziellem Ausführungsbeispiel ein Progressiv-Scan-Interline-
Transfer-CCD-Flächensensor, oder - alternativ - ein normaler Interline-
Transfer-CCD-Flächensensor für das Fernseh-Halbbild-Verfahren, ein
Frame-Interline-Transfer-CCD-Flächensensor für das Fernseh-Halbbild-
Verfahren mit zusätzlicher Speicherzone, ein Progressive-Scan-Frame-
Interline-Transfer-CCD-Flächensensor mit zusätzlicher Speicherzone und
Vollbild-Verfahren oder ein Frame-Transfer-CCD-Flächensensor. Bevor
zugt wird ein Progressive-Scan-Interline-Transfer-CCD-Flächensensor
für den Vollbildbetrieb, da bei Sensoren mit Halbbildbetrieb die erziel
bare vertikale Auflösung bei der erfindungsgemäßen Kamera auf die
Hälfte sinkt. Dennoch ist der Einsatz solcher Sensoren trotz des genann
ten Nachteiles durchaus interessant, da sie in großen Stückzahlen für
Videokameras produziert werden und deshalb sehr billig sind.
Der Betrieb der Kamera wird gesteuert von einer Zentraleinheit (CPU)
5, die Steuersignale auf einen Treiber 7 für die Piezostellglieder 3, auf
einen CCD-Treiber 8, eine Verschlußsteuerung 9 und eine Blitzsteuerung
10 gibt. Die von dem CCD-Flächensensor 1 kommenden analogen Bild
signale werden von einem Analog/Digital-Wandler 6 umgesetzt und in
die CPU 5 zur Speicherung und/oder Bildverarbeitung eingegeben. Über
Schnittstellen 12 und 14 ist die Zentraleinheit 5 mit einem externen
Rechner 13 bzw. mit einem externen Bildspeicher 15 verbindbar. Das
Gehäuse der Kamera ist durch den Block 77 angedeutet.
An das Kameragehäuse 77 ansetzbar ist ein Blitzlichtgerät 18 mit einem
Reflektor und ein oder zwei Blitzlampen 19, deren Arbeitsweise weiter
unten erläutert wird.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, läßt sich der CCD-Flächensensor 1 auf
grund der piezoelektrischen Stellglieder 3 in horizontaler Richtung
(X-Richtung) und vertikaler Richtung (Y-Richtung) in Bezug auf den
äußeren Rahmen der Halterung 2 verschieben. Die zum Verschieben des
CCD-Sensors 1 anzulegenden variablen Spannungen werden von der
Zentraleinheit 5 über den Piezo-Treiber 7 angelegt.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt der Oberfläche des CCD-Sensors 1. Man
erkennt die einzelnen Sensorelemente 20 und das Farbmosaikfilter 21 für
die einzelnen Sensorelemente. G bedeutet, daß das betreffende Sensor
element empfindlich für die Farbe Grün (G) ist. Gemäß Fig. 3 ist so
wohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung jedes zweite Sensor
element 20 empfindlich für Grün (G). In jeder zweiten Reihe und jeder
zweiten Spalte ist jedes zweite Sensorelement empfindlich für Blau (B)
bzw. Rot (R).
Fig. 4 zeigt die gleiche Anordnung wie Fig. 3, wobei jedoch einige
zusätzliche Information in Fig. 4 enthalten ist. Beispielsweise ist durch
einen Vektor Vv angegeben, in welcher Richtung der CCD-Sensor 1
nach der Aufnahme eines ersten Teilbildes (Fig. 3) verschoben wird, um
in der zweiten Stellung ein zweites Teilbild aufzunehmen.
Gemäß Fig. 4 besitzen die einzelnen Bildsensoren 20 einen Rasterab
stand dH und dv in horizontaler bzw. vertikaler Richtung. Die Größe der
einzelnen Sensorelemente 20 entspricht etwa dem halben Rasterabstand.
Zwischen den Aufnahmen zweier Teilbilder wird der CCD-Sensor in
Richtung des Pfeils Vv um einen Rasterabstand bewegt, so daß ein ima
ginärer Punkt A des Sensors sich bei der Aufnahme des zweiten Teilbil
des an der Stelle B befindet.
Während der Aufnahme des ersten Teilbildes gemäß Fig. 3 empfangen
die vier Sensorelemente in der ganz rechts dargestellten Spalte Farb
information für die Farben B, G, B bzw. G der betreffenden Bildpunkte,
die Sensorelemente in der zweiten Spalte von rechts empfangen Informa
tion betreffend die Farben G, R, G bzw. R für die diesen Sensorelemen
ten entsprechenden Bildpunkte, etc.
Rechts in Fig. 4 sind drei übereinander liegende Bildpunkte Pyi, Pyi+1
und Pyi+2 dargestellt. Der von dem Ausschnitt des CCD-Sensors 1 in
beiden Teilbildern überdeckte Bereich ist durch ein "Objektbild" I ge
strichelt angedeutet.
Nach der Aufnahme des ersten Teilbildes gemäß Fig. 3 wird durch
Anlegen von entsprechenden Spannungen an die piezoelektrischen Stell
glieder 3 der CCD-Sensor um die Strecke Vv entsprechend einem ver
tikalen Rasterabstand dv verschoben, bevor die zweite Teilaufnahme
erfolgt. Rechts in Fig. 5 sind wieder die drei Bildpunkte Pyi bis Pyi+2
dargestellt. Man sieht, daß nach der Aufnahme des zweiten Teilbildes
für diese drei Bildpunkte oder Bildorte Pyi bis Pyi+2 jeweils zwei
Farbauszüge zur Verfügung stehen, nämlich GA, BA, GA vom ersten Teil
bild und BB, GB, BB vom zweiten Teilbild (für die unterste Zeile von
Bildpunkten stehen nur die beim zweiten Teilbild gewonnenen Farb
auszüge, für die oberste Zeile von Bildpunkten nur die beim ersten
Teilbild gewonnenen Farbinformationen zur Verfügung, weshalb diese
Zeilen in Fig. 5 in Klammern gesetzt sind).
In der zweiten Spalte von rechts in Fig. 5 ist zu erkennen, daß dort für
jeden Bildpunkt die Farbauszüge G und R verfügbar sind. Man kann nun
nach relativ einfachen Rechenregeln aus all diesen Farbinformationen
den jeweils dritten Farbauszug für jeden Bildpunkt berechnen, beispiels
weise nach der eingangs angegebenen Formel.
Nach dem Berechnen des jeweils dritten Farbauszugs können von den
insgesamt dann zur Verfügung stehenden Bildinformationen Farbbilder
erzeugt werden, beispielsweise ausgedruckt werden. Hierzu wird die in
Fig. 1 als Block dargestellte Kamera an einen Speicher oder einen exter
nen Rechner angeschlossen, um die Daten der Farbbilder zur Weiterver
arbeitung zu übertragen. Das Errechnen der Information für den jeweils
dritten Farbauszug kann intern in der Kamera selbst erfolgen, jedoch
alternativ auch extern in dem in Fig. 1 rechts unten dargestellten Rech
ner 13.
Fig. 6 und 7 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Bei
dieser Ausführungsform werden für jeweils einen Bildpunkt nicht zwei
Farbauszüge aufgenommen, sondern es wird für ein entstehendes Bild
mit doppelter Auflösung in x- und y-Richtung nur jeweils ein Farbaus
zug aufgenommen, und zwar für jeden zweiten Bildpunkt des entstehen
den Bildes. Fig. 6 zeigt die Verschiebungsrichtung und den Verschie
bungsbetrag VD für die Verschiebung des CCD-Sensors 1 zwischen der
Aufnahme des ersten und des zweiten Teilbildes.
Wie in Fig. 7 zu sehen ist, liegt nach der Aufnahme des zweiten Teilbil
des Information für eine Anzahl von Bildpunkten vor, die doppelt so
groß ist wie die Anzahl der Sensorelemente des CCD-Sensors 1.
Aufgrund der diagonalen Verschiebung um jeweils einen halben Sensor
element-Rasterabstand wird die effektive Auflösung in beiden Achsrich
tungen verdoppelt. Allerdings steht für jeden erfaßten Bildpunkt nur
noch 1/3 der vollständigen Farbinformation, nämlich jeweils nur ein
Farbauszug, zur Verfügung. Da aber die Hälfte der Bildpunkte des
entstehenden Bildes doppelter Auflösung überhaupt nicht erfaßt wird,
steht sogar im Mittel nur 1/6 der vollständigen Farbinformation zur
Verfügung. Diese Ausführungsform ist daher bezüglich der Farbwieder
gabequalität etwas ungünstiger als die Ausführungsform, die oben in
Verbindung mit den Fig. 4 bis 5 erläutert wurde, da die Aus
führungsform nach den Fig. 6 und 7 anfälliger gegenüber Farb-Alias-
Störungen ist. Für Vorlagen, von denen bekannt ist, daß sie unbunt sind,
zum Beispiel schwarzer Text auf weißem Hintergrund, kann unter
Kenntnis dieses Vorwissens die zweite Ausführungsform der Erfindung
sehr vorteilhaft genutzt werden.
Für die Schwarz/Weiß-Aufnahme von bunten Vorlagen kann die zweite
Ausführungsform in Verbindung mit einem Schwarz/Weiß-Sensor, d. h.
einem Sensor ohne Farbmosaikfilter, zur praktisch artefaktfreien Ver
dopplung der Auflösung des Sensors eingesetzt werden, wobei auch hier
die Aufnahme bewegter Objekte möglich ist.
Fig. 8 zeigt in Form eines Impulsdiagramms die zeitliche Folge des
Ablaufs an verschiedenen Teilen des Farbbildwandlers nach Fig. 1.
Fig. 8a) zeigt die horizontale Zeitachse in Einheiten von Millisekunden.
In Fig. 8b) ist schematisch der periodische Normalbetrieb eines Progres
siv-Scan-Interline-Transfer-CCD-Sensors 1 dargestellt. Die durch Ein
fangen von Photonen entstehenden Elektronen werden innerhalb einer
Belichtungszeitspanne 35, deren Dauer T1 beträgt, angesammelt. Auf der
Ordinate in Fig. 8b) ist die bei konstantem Lichteinfall mit der Zeit
linear wachsende Ladung eines hier betrachteten einzelnen Sensor
elements des CCD-Sensors 1 dargestellt. Die Mitte jeder Belichtungszeit
spanne 35 ist mit 41 bezeichnet und wird hier als "effektiver Be
lichtungszeitpunkt" bezeichnet. Zwei benachbarte "effektive Belichtungs
zeitpunkte" 41 haben einen zeitlichen Abstand T1 voneinander.
Am Ende der Belichtungszeit wird mit einem Übertragungsimpuls 43
oder 75 das bis dahin angesammelte Ladungspaket aus dem betrachteten
Sensorelement in die dazugehörige vertikale Eimerkette übertragen.
Nach dieser Übertragung kann der nächste Belichtungsvorgang beginnen.
In Fig. 8b) sind vier aufeinanderfolgende Belichtungsvorgänge 37, 38,
39 und 40 dargestellt.
Nach dem Übertragen des Ladungspakets aus dem betrachteten Sensor
element in die zugehörige Eimerkette aufgrund des Impulses 43 oder 75
erfolgt das Auslesen, Fig. 8d) zeigt die Ausleseintervalle 32 für den je
weils vorausgehenden Belichtungsvorgang 36, 37, 38, bzw. 39. Die
Zeitspanne für das Belichten mit der Dauer T1 wird hier auch als "erste
Zeitspanne" bezeichnet, die Zeitspanne für das Auslesen entsprechend
dem Ausleseintervall 32 wird hier auch als "zweite Zeitspanne" bezeich
net.
In Fig. 8e) ist der Lichtdurchlässigkeitsverlauf des Verschlusses 17
(siehe Fig. 1) dargestellt. Zu einem Zeitpunkt 46 wird der Verschluß
geöffnet, und es beginnt ein Zeitintervall T2, zu dessen Ende die Be
lichtung für ein erstes Teilbild beendet wird aufgrund des Übertragungs
impulses 75 (Fig. 8c). Die Mitte des Zeitintervalls T2 ist mit 48 be
zeichnet und bedeutet ähnlich wie die Zeitpunkte 41 in Fig. 8b) den
"effektiven Belichtungszeitpunkt" für das erste Teilbild. Nach Ablauf der
ersten Zeitspanne T2, also nach Beendigung des Belichtungsvorgangs für
das erste Teilbild, wird der CCD-Flächensensor 1 gemäß Fig. 4 und 5
vertikal nach unten um einen Rasterabstand bewegt, so daß die einzelnen
Sensorelemente dann um einen Bildpunkt nach unten verrückt sind.
Fig. 8h) zeigt die zeitlich zunehmende, angesammelte Ladung in dem
hier betrachteten einzelnen Bildsensorelement. Der Anstieg der Ladung
beginnt naturgemäß erst, nachdem durch Öffnen des Verschlusses Licht
auf den Sensor fallen kann, und endet, wenn der Verschluß geschlossen
wird. Nachdem die Ladung bei 53 einen gewissen Wert erreicht hat,
erfolgt die Übertragung von dem Sensorelement in die zugehörige
Eimerkette, und durch in Fig. 8g) dargestellte Löschimpulse 60 werden
während dieser Impulszeit der Impulse 60 Ladungen gelöscht, die in
dem Sensorelement durch Lichteinfall entstehen.
Wie in Fig. 8i) zu sehen ist, beginnt kurz nach Beendigung der bei 53
gezeigten Belichtung das Ausleseintervall 32 (53). Die Dauer dieses
Vorgangs läßt sich nicht verkürzen und entspricht dem "Normalbetrieb"
des CCD-Sensors.
Nach den Löschimpulsen beginnt der Belichtungsvorgang bei 54 für das
zweite Teilbild, nachdem gemäß Fig. 8f) der verschobene CCD-Sensor
in seiner zweiten Position angekommen ist. Es schließt sich wieder eine
Zeitspanne T2 mit dem "effektiven Belichtungszeitpunkt" 48 an. Der
zeitliche Abstand 49 zwischen den beiden effektiven Belichtungszeit
punkten 48 ist kleiner als der normale zeitliche Abstand T1 zwischen
zwei effektiven Belichtungszeitpunkten in Fig. 8b).
Nach Ende der zweiten Zeitspanne T2 wird der Verschluß gemäß Fig.
8e) geschlossen, so daß sich keine weiteren Ladungen mehr ansammeln,
was durch den horizontalen Endabschnitt des Ladungsverlaufs 54 in Fig.
8h) dargestellt ist. Nach Ende des Auslesens des ersten Teilbildes wird
das entsprechende Ladungspaket 54 in die zugehörige Eimerkette des
Sensorelements übertragen, anschließend erfolgt das Auslesen der Infor
mation in dem Ausleseintervall 32 (54) in Fig. 8i). Nach Ende des
Intervalls 32 (54) steht die gesamte Information der beiden Teilbilder zur
Verfügung. Die aus dem CCD-Sensor 1 kommende analoge Bildinforma
tion wird von dem Analog/Digital-Wandler 6 in Digitalwerte umgesetzt
und an die Zentraleinheit 5 gegeben. In dieser Zentraleinheit 5 oder in
einem externen Rechner 13 erfolgt dann die Weiterverarbeitung der
Bildinformation, um die noch fehlende Information für den dritten Farb
auszug zu errechnen.
Der oben geschilderte Ablauf kann in der gleichen Weise stattfinden,
wenn von der zweiten Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 7 Gebrauch
gemacht wird, nur daß in diesem Fall eine etwas modifizierte Berech
nung der fehlenden Farbauszugsinformation erfolgt.
Fig. 8j) zeigt schematisch die von einer Blitzlampe 19 dargestellte Licht
leistung 61 dar. Wenn der Verlauf der Kurve in Fig. 8j) prinzipiell
bekannt ist, läßt sich der Anfangszeitpunkt für den Blitz so einstellen,
daß für das erste und das zweite Teilbild jeweils eine gleich große Licht
menge verfügbar ist.
Fig. 8k) zeigt die Ladungsmenge in dem betrachteten Bildsensorelement
bei Verwendung des Blitzlichts gemäß Fig. 8j).
Fig. 8l) zeigt die Lichtleistung für einen Doppelblitz, der anstelle des
Blitzes mit der Lichtleistung gemäß Fig. 8j) verwendet werden kann.
Fig. 8m) zeigt die Ladungsansammlung (Signalverläufe 53 und 54) für
die beiden Teilbilder entsprechend den Doppelblitzen 63 in Fig. 81). Fig.
8n) zeigt Lösch-Impuls-Bursts 66 mit dazwischen liegenden Impulspau
sen 47, wonach ein Dauerauslesebetrieb des CCD-Sensors 1 bei ge
öffnetem Verschluß 17 stattfindet, so daß der Benutzer das Gerät ein
stellen (fokussieren etc.) kann, wobei die Dauer des Impuls-Bursts 66 so
gewählt ist, daß die wirksame Belichtungszeit für das betreffende Bild
sensorelement etwa der Zeitspanne T2 in Fig. 8e) entspricht.
Fig. 9 zeigt schematisch einen Progressiv-Scan-Interline-Transfer-CCD-
Flächensensor 1 in Schwarz/Weiß-Version mit den bereits erwähnten
Sensorelementen 20, den vertikalen CCD-Eimerketten 70 in Dreiphasen-
Ausführung, die eine Speicherzone bilden und den Progressiv-Scan-
Betriebsmodus erlauben (im Gegensatz zu dem in der Fernsehtechnik
üblichen Zeilensprungverfahren). An die vertikalen Eimerketten schließt
sich eine horizontale CCD-Eimerkette 71 und an diese ein Ausgangsver
stärker 72 an.
Die CCD-Sensor-Ausschnitte nach den Fig. 3 bis 7 entsprechen der
Darstellung nach Fig. 9, wobei in den Fig. 3 bis 7 jedoch die
CCD-Eimerketten 70 und 71 und der Ausgangsverstärker 72 fortgelassen sind.
Fig. 10 zeigt schematisch einen Progressiv-Scan-Frame-Interline-Trans
fer-CCD-Flächensensor 1 in Schwarz/Weiß-Version mit einer zusätz
lichen, optisch abgedeckten Speicherzone 73. Ein solcher Sensor er
möglicht die rasch aufeinanderfolgende Aufnahme von drei Teilbildern
und damit die völlige Vermeidung von Farb-Alias-Störungen; denn der
Transfer aus den vertikalen Eimerketten 70 in die Speicherzone 73 kann
mit 1/1000 sec auch noch schnell genug für die Aufnahme bewegter
Objekte erfolgen, wie auch der Transfer von Ladungen aus den lichtem
pfindlichen Elementen 20 in die vertikalen Eimerketten 70.
Bei einem Farbbildwandler mit dem in Fig. 10 dargestellten CCD-Sen
sor müßte die spektrale Charakteristik, bezogen auf einen Bildpunkt des
entstehenden Bildes, zweimal geändert werden, also jeweils zwischen
dem ersten und dem zweiten und dem dritten Teilbild. Dies könnte
durch zweimaliges Verschieben des CCD-Sensors geschehen. Dabei wird
natürlich immer noch Gebrauch gemacht einerseits von dem erfindungs
gemäßen Merkmale des Umschaltens der spektralen Charakteristik
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Teilbildern und andererseits von
dem Merkmal, daß zwei Teilbilder in einem verkürzten zeitlichen Ab
stand bezüglich der "zweiten Zeitspanne" aufgenommen werden.
Fig. 11 zeigt schematisch den Ausschnitt eines CCD-Bildsensors mit
einem Farbmosaikfilter 74, der die einzelnen Sensorelemente 20 em
pfindlich für Gelb (Y) und Cyan (C) macht. Der CCD-Sensor 1 bleibt
während der Aufnahme des ersten und des zweiten Teilbildes an seiner
Stelle stehen. Zwischen den Aufnahmen für die beiden Teilbilder wird
mechanisch oder optisch (zum Beispiel mit Hilfe eines Flüssigkristall
bauelements) ein Filter vor den CCD-Sensor gebracht, im vorliegenden
Fall ein Grünfilter. Beim ersten Teilbild nehmen die für Cyan (C)
empfindlichen Sensorelemente dann die Information entsprechend der
Summe der Farben Blau und Grün auf, die anderen Sensorelemente für
Gelb (Y) nehmen Farbinformation für Grün plus Rot auf. Bei der Auf
nahme des zweiten Teilbildes wird also durch das Grünfilter im Strah
lengang nur der jeweilige Grün-Anteil zu den Sensorelementen durch
gelassen, so daß sowohl die für Cyan (C) als auch die für Gelb (Y) em
pfindlichen Sensorelemente nur noch die Farbinformation für Grün
empfangen, wie in Fig. 12 dargestellt. Damit stehen auch bei dieser
Ausführungsform zwei Farbauszüge für jedes Sensorelement zur Ver
fügung, woraus sich die Information für den dritten Farbauszug er
rechnen läßt. Auch bei dieser Ausführungsform wird also erfindungs
gemäß zwischen den Aufnahmen für zwei in kurzer Folge aufgenom
mene Teilbilder die spektrale Charakteristik für die Bildpunkte umge
schaltet.
Claims (30)
1. Digitale Farbkamera mit einem Flächensensor (1), insbesondere
CCD-Flächensensor, aus matrixförmig angeordneten, lichtempfindlichen
Sensorelementen (20) mit einem Farbmosaikfilter (21) entsprechend
mindestens zwei Farbauszügen, und mit einer Belichtungssteuereinrich
tung (5, 8, 9, 10), die zur Aufnahme eines Farbbildes in zeitlicher Folge
Teilbilder erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme eines
Farbbildes zwei Teilbilder in einem zeitlichen Abstand aufgenommen
werden, der kürzer ist als die Zeitspanne, die zum Auslesen eines Teil
bildes aus dem Sensor benötigt wird, und daß zwischen den beiden
Teilbildaufnahmen die spektrale Aufnahme-Charakteristik zumindest für
einen Teil der Bildpunkte des zu erzeugenden Farbbildes umschaltbar
ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Farb
mosaikfilter mindestens drei verschiedene Farbfilter zur Erzeugung der
Farbauszüge aufweist und die Veränderung der spektralen Aufnahme-
Charakteristik zwischen den beiden Teilbildern durch Relativverschie
bung zwischen dem Objektbild und dem Flächensensor (1) erfolgt.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Relativverschiebung in horizontaler Richtung um ganzzahlige Vielfache
des Pixelabstands (dH) oder in vertikaler Richtung um ganzzahlige Viel
fache des Pixelabstands (dv) erfolgt.
4. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Farbmosaikfilter vorzugsweise drei Farbauszügen entspricht und die Ver
änderung der spektralen Charakteristik zwischen den beiden Teilbildern
durch eine Relativverschiebung zwischen dem Objektbild und dem
Flächensensor (1) um ein halbes Pixel in x-Richtung und um ein halbes
Pixel in der dazu senkrechten y-Richtung erfolgt, wobei die x- und die
y-Richtung durch die Matrix der Sensorelemente (20) vorgegeben
werden.
5. Kamera nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Flächensensor (1) in der Bildebene verschiebbar angeordnet ist.
6. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verän
derung der spektralen Charakteristik zwischen den beiden Teilbildern
durch Veränderung der effektiven spektralen Empfindlichkeitsverläufe
der lichtempfindlichen Sensorelemente erfolgt.
7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verän
derung der effektiven spektralen Empfindlichkeitsverläufe durch ein in
den Strahlengang eingebrachtes oder daraus entferntes oder ausgewech
seltes Farbfilter erfolgt.
8. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verän
derung der effektiven spektralen Empfindlichkeitsverläufe durch die
Veränderung des spektralen Durchlässigkeitsverlaufs eines sich per
manent im Strahlengang befindliches Farbfilters erfolgt.
9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei
dem permanent im Strahlengang befindlichen, veränderlichen Farbfilter
um ein Flüssigkristallbauelement handelt.
10. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
änderung der spektralen Empfindlichkeitsverläufe der zwei Teilbilder
durch veränderliche elektrische Spannung erfolgt, die an den CCD-Sen
sor angelegt werden und den spektralen Empfindlichkeitsverlauf der
Photodioden des CCD-Sensors verändern.
11. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
änderung der effektiven spektralen Empfindlichkeitsverläufe durch Ver
änderung der Beleuchtung des Objekts erfolgt, z. B. durch einen farb
losen Blitz für das erste Teilbild und einen grünen Blitz für das zweite
Teilbild.
12. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß es sich bei dem CCD-Flächensensor (1) um einen Interline-
Transfer-CCD-Sensor handelt.
13. Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß es sich
bei dem Interline-Transfer-CCD-Sensor um einen Progressive-scan-Sen
sor, d. h. um einen Sensor handelt, der nicht im Zeilensprungverfahren
arbeitet.
14. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeich
net, daß das während der Veränderung der spektralen Charakteristik
einfallende Licht zu keinem der beiden Teilbilder beiträgt.
15. Kamera nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch elektrisches
Löschen der während der Veränderungszeit in dem Flächensensor er
zeugten Ladung.
16. Kamera nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch das Verhindern
des Lichteinfalls auf den Flächensensor während der Veränderung der
spektralen Charakteristik.
17. Kamera nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch das Unterbrechen
des Strahlengangs zwischen Objekt und CCD-Flächensensor (1) während
des Veränderns der spektralen Charakteristik.
18. Kamera nach einem der Ansprüche 14 bis 17, gekennzeichnet
durch das aktive Beleuchten des Objekts mit einem Doppelblitz, wobei
zwischen den beiden Blitzen die Veränderung der spektralen Charak
teristik erfolgt.
19. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kürze
re zeitliche Abstand der effektiven Belichtungszeitpunkte, das sind die
Mitten (41) der jeweiligen ersten Zeitspanne, zu denen die zwei Teilbil
der aufgenommen werden, erzeugt wird durch die Verwendung eines
optischen/mechanischen Verschlusses.
20. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kürze
re zeitliche Abstand der effektiven Belichtungszeitpunkte, das sind die
Mitten (41) der jeweiligen ersten Zeitspanne, zu denen die zwei Teilbil
der aufgenommen werden, erzeugt wird durch die Verwendung aktiver
Beleuchtung.
21. Kamera nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive
Beleuchtung mittels eines Blitzes erfolgt.
22. Kamera nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive
Beleuchtung mittels eines Doppelblitzes erfolgt.
23. Kamera nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Dop
pelblitz durch Verwendung von zwei nacheinander gezündeten Blitz
röhren (19) erzeugt wird.
24. Kamera nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Dop
pelblitz durch zweifaches Zünden ein und derselben Blitzröhre erzeugt
wird.
25. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ana
log/Digital-Wandler die analogen Bilddaten des CCD-Sensors digitali
siert.
26. Kamera nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die digi
talen Bilddaten einer Speicher - und Recheneinheit (5) zugeführt werden,
die das entstehende Farbbild erzeugt.
27. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeich
net, daß die entstehenden Farbbilder in dem Farbbildwandler-System
gespeichert werden, z. B. in einer auswechselbaren PCMCIA-Karte.
28. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeich
net, daß die entstehenden Farbbilder direkt an einen Rechner (13) über
tragen werden.
29. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeich
net, daß die Bildauflösung weiter gesteigert wird durch die Aufnahme
von mehr als zwei Teilbildern, die relativ zueinander verschoben sind.
30. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ver
schieben des Flächensensors (1) Piezostellglieder (3) vorgesehen sind.
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| JP (1) | JP2001522546A (de) |
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| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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