DE19701325A1 - Verfahren zur Absicherung von Erdreichflächen - Google Patents
Verfahren zur Absicherung von ErdreichflächenInfo
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Description
Der Einsatz bahnförmiger Kunststoffplanen zur Erdreichabsicherung sowohl an der
Erdreichoberfläche wie auch - in speziellen Einsatzgebieten - in tieferliegenden
Erdbereichen, wird heute sowohl im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie in
eher technisch bedingten Einsatzgebieten in großem Umfang verwirklicht. Beispiele
für die zuletzt genannten technischen Einsatzgebiete sind etwa die Ausbildung von
Deponieräumen bzw. -Halden mit einer bleibend festen wasserundurchlässigen
Unterschicht, sowie die Oberflächenabdeckung solcher Deponiegebiete, die gegen
den Zutritt von Regenwasser isoliert werden sollen. Aber auch bei der Anlage und
Regulierung stehender und/oder fließender Gewässerbereiche im privaten und
kommerziellen Bereich haben entsprechende Bodenabdichtungen mit Kunststoffo
lien heute große praktische Bedeutung. Die zeitlich begrenzte Abdeckung mit vor
gefertigten Kunststoffolien wird heute in großem Umfange zur Abdeckung von
landwirtschaftlich genutzten Flächen nach der Saataufbringung, z. B. zum Schutz
gegen Wind- und/oder Wassererrosion wenigstens für den Zeitraum genutzt, in
dem eine hinreichende Bodenverfestigung durch Pflanzenverwurzelung noch nicht
sichergestellt ist. Es werden aber auch weiterführende Ziele mit einer solchen Folien
abdeckung insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich angestrebt. So kann
mittels der Folienabdeckung wenigstens in der Frühphase des Pflanzenwachstums
eine Steuerung des Mikroklimas an der Bodenoberfläche im Sinne wachstumsför
dernder Klimabedingungen erreicht werden. Die Sonneneinstrahlung auf bei
spielsweise Schwarzpigmente enthaltende Folien führt zu einer Erwärmung des
oberflächennahen Bodenbereiches und bewahrt diese Mikroklimasituation für ver
gleichsweise verlängerte Zeiträume. Zu weiteren Vorteilen und Nachteilen des hier
angesprochenen Arbeitsgebietes kann auf das einschlägige Fachwissen verwiesen
werden. Lediglich beispielhaft seien im nachfolgenden einzelne Punkte herausge
griffen:
Vorgefertigte Kunststoffolien schränken den Einsatz potentiell geeigneter syntheti scher Kunststoffe auf die Klassen ein, die zur großtechnischen Folienherstellung geeignet sind. Insbesondere handelt es sich hier um Polyolefine. Großflächig aus gelegte Kunststoffbahnen bedürfen der hinreichenden mechanischen Verfestigung gegen Windeinflüsse. Eine auch nur kurzfristige Potenzierung dieser Windkräfte, z. B. im Rahmen eines Gewittersturmes, können zum großflächigen Abreißen der langflächigen Schutzbahnen führen. Beim Abdecken bewässerungsbedürftiger Kulturflächen mit vorgebildeten Kunststoffbahnen ist dafür Sorge zu tragen, daß die abgedeckte Erdreichfläche ausreichend durch natürliche und/oder künstliche Be wässerung befeuchtet werden kann. Die Erdreichabdichtung gegen Wasserdurch tritt - beispielsweise im Deponiebereich oder im Bereich stehender bzw. fließender Gewässer - fordert die zuverlässige und zeitlich dauerhafte Verschweißung der im Einwirkungsbereich des Wassers nebeneinander liegenden Kunststoffbahnen. Grundsätzlich gilt: Die ebenflächig ausgebildete Kunststoffolie mit nur beschränkter Elastizität kann sich komplizierteren Raumformen des abzudeckenden Flächenbe reiches nur beschränkt an passen, so daß hier im praktischen Einsatz immer wieder kleinere oder größere Hohlstellen zwischen abgedeckter Bodenoberfläche und der Kunststoffplane auftreten, die Auslöser für Sekundärstörungen sein können.
Vorgefertigte Kunststoffolien schränken den Einsatz potentiell geeigneter syntheti scher Kunststoffe auf die Klassen ein, die zur großtechnischen Folienherstellung geeignet sind. Insbesondere handelt es sich hier um Polyolefine. Großflächig aus gelegte Kunststoffbahnen bedürfen der hinreichenden mechanischen Verfestigung gegen Windeinflüsse. Eine auch nur kurzfristige Potenzierung dieser Windkräfte, z. B. im Rahmen eines Gewittersturmes, können zum großflächigen Abreißen der langflächigen Schutzbahnen führen. Beim Abdecken bewässerungsbedürftiger Kulturflächen mit vorgebildeten Kunststoffbahnen ist dafür Sorge zu tragen, daß die abgedeckte Erdreichfläche ausreichend durch natürliche und/oder künstliche Be wässerung befeuchtet werden kann. Die Erdreichabdichtung gegen Wasserdurch tritt - beispielsweise im Deponiebereich oder im Bereich stehender bzw. fließender Gewässer - fordert die zuverlässige und zeitlich dauerhafte Verschweißung der im Einwirkungsbereich des Wassers nebeneinander liegenden Kunststoffbahnen. Grundsätzlich gilt: Die ebenflächig ausgebildete Kunststoffolie mit nur beschränkter Elastizität kann sich komplizierteren Raumformen des abzudeckenden Flächenbe reiches nur beschränkt an passen, so daß hier im praktischen Einsatz immer wieder kleinere oder größere Hohlstellen zwischen abgedeckter Bodenoberfläche und der Kunststoffplane auftreten, die Auslöser für Sekundärstörungen sein können.
Die Lehre der im nachfolgenden geschilderten Erfindung geht von der Aufgabe
aus, einen neuen Weg aufzuzeigen, mit dem zahlreiche Einschränkungen der bis
heute üblichen Technologie zum Schutz von Erdreichoberflächen im Bereich der
Land- und Forstwirtschaft besser bewältigt werden können. Gleichzeitig soll aber
auch die Möglichkeit gegeben sein, die neue Technologie in den zuvor geschilder
ten eher technischen Einsatzgebieten zur Anwendung zu bringen und hier zu Er
leichterungen zu führen. Das im nachfolgenden geschilderte Prinzip der techni
schen Lösung im Sinne der erfindungsgemäßen Lehre ist dabei durch den überge
ordneten Gedanken der "in situ-Bildung" eines Polymerfilmes erhöhter Wasserfe
stigkeit auf der abzudeckenden Fläche geprägt. In wichtigen Ausführungsformen
kann es sich dabei um die in-situ-Bildung eines wenigstens weitgehend wasserfe
sten Polymerfilms handeln. Die erfindungsgemäße Lösung sieht dabei vor, das die
Abdeckschicht letztlich bildende Kunststoffgut in einem intermediären Schritt ge
wissermaßen als "flüssige Plane" aufzutragen und in der sich dabei ausbildenden
Raumform als wasserabweisende Deckschicht zu verfestigen.
Mit der Verwirklichung dieser Konzeption wird eine vielgestaltige Optimierung und
Anpassung der hier betroffenen Technologie des Bodenschutzes in bisher nicht
bekannter Form möglich. Schon die Auswahl des im jeweiligen Einzelfall zum Ein
satz kommenden Kunststoffes ist nicht mehr auf diejenigen Kunststoffklassen ein
geschränkt, die nach heutiger Technologie zu Polymerfolien verarbeitet werden
können. Die Folienabdeckung auf dem Weg über die flüssige Plane kann dabei
zeitlich und/oder räumlich begrenzt und/oder unbegrenzt ausgebildet werden. Ein
zelheiten hierzu werden in der nachfolgenden Erfindungsbeschreibung angegeben.
Die Folienabdeckung kann nach Art und Stärke den im jeweiligen konkreten Ein
satzgebiet zu erwartenden Beanspruchungen optimiert angepaßt werden.
Zur technischen Verwirklichung der hier lediglich auszugsweise angegebenen
Vorteile und Konzeptionen im Sinne der erfindungsgemäßen Lehre gilt im einzel
nen:
Erfindungsgegenstand ist in einer ersten Ausführungsform ein Verfahren zur Ab
deckung, Befestigung und gegebenenfalls Abdichtung von Erdreich mit wasserab
weisenden Polymerfilmen, wobei dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet ist,
daß man die abzudeckenden Bereiche zunächst mit einer Grundierung, enthaltend
wasserunlösliche, aber bei Wasserzutritt quellende und verfilmende Feststoffe,
ausrüstet und nachfolgend als Deckschicht den wasserabweisenden Polymerfilm
durch Auftrag von Schmelzen, Lösungen, Emulsionen und/oder Dispersionen vor
gefertigter verfilmender und gegebenenfalls aushärtender Polymerverbindungen
und/oder durch Auftrag von insbesondere Licht- bzw. UV-härtbaren Monomeren
und/oder entsprechenden Makromeren mit nachfolgender Aushärtung in situ er
zeugt.
Die Erfindung betrifft in weiteren Ausführungsformen die Anwendung dieses Ver
fahrens zur Abdeckung von land- oder forstwirtschaftlich genutzten Bodenberei
chen und dabei bevorzugt zum zeitlich begrenzten Schutz der Bodenoberfläche,
insbesondere während der Wachstumsfrühphase von Pflanzengut gegen uner
wünschte Wind- und/oder Wassererrosion sowie zur sonstigen Förderung des
Pflanzenwachstums.
Die erfindungsgemäße Lehre betrifft weiterhin die Anwendung des zuvor geschil
derten Verfahrens zur Ausbildung permanenter Schutzschichten, insbesondere ge
gen unerwünschten Wasserdurchtritt z. B. bei der Anlage und Absicherung von De
poniebereichen, Gewässern und dergleichen.
Die technische Lösung der eingangs geschilderten Konzeption zur erfindungsge
mäßen Lehre wird primär durch die folgende Merkmalskombination beherrscht:
Die in situ-Bildung der wasserabweisenden Schutzfolie auf dem Wege der inter mediären Bildung der flüssigen Plane sieht vor, die abzudeckenden Bodenbereiche mehrschichtig auszurüsten. Vor dem Auftrag bzw. der Ausbildung der wasserab weisenden Polymerfolie werden die abzudeckenden Erdbereiche zunächst mit ei ner Grundierung ausgerüstet. Als Wertstoffe für die Ausbildung dieser Grundierung kommt eine Mehrzahl von Einsatzmaterialien in Betracht. Übereinstimmend gilt hier für die Gruppe geeigneter Hilfsstoffe, daß es sich dabei um wenigstens anteilswei se, vorzugsweise wenigstens überwiegend wasserunlösliche, aber bei Wasserzu tritt quellende und verfilmende Feststoffe handelt. Diese Feststoffe werden in hin reichender Menge in bevorzugt feinteiliger Anwendungsform entweder als rieselfä higer Feststoff und/oder in der Form eines wasserhaltigen gequollenen Gutes auf die auszurüstenden Erdreichflächen aufgetragen. Diese Grundierungsstoffe sind gemäß der erfindungsgemäßen Definition zur Verfilmung befähigt. Es bildet sich damit im unmittelbaren Kontakt mit der Bodenoberfläche eine verfilmte und wenig stens zeitweise wassergequollene Grundierungsschicht aus, die den unmittelbaren Kontakt der nachträglich aufzutragenden polymeren Deckschicht erhöhter Wasser festigkeit mit der Bodenoberfläche unterbindet. Die Vorteile dieser Maßnahme sind u. a.: Die in Form der "flüssigen Plane im nächsten Arbeitsschritt aufgebrachte po lymere Deckschicht trifft auf eine geschlossene Oberfläche, die ein unerwünschtes Eindringen der fließfähigen Angebotsform dieser flüssigen Plane in die Struktur der Bodenoberfläche ausschließt. Die als wasserabweisende Deckschicht aufzubrin gende Polymermenge kann damit auf das im jeweiligen Einzelfall benötigte Mini mum reduziert und damit optimiert werden. In bevorzugten und im nachfolgenden geschilderten Ausführungsformen der Erfindung ist die Materialschicht der Grundie rung dem Stoffabbau durch natürliche Abbauprozesse zugänglich, nicht aber - oder nicht in vergleichbarem Ausmaß - die Materialschicht der wasserabweisenden po lymeren Deckschicht. Die nach Auftrag auf die Grundierung verfestigte polymere Deckschicht löst sich damit in dem Ausmaß aus der haftfesten Verbindung mit der Bodenoberfläche, in dem die Grundierschicht dem Abbau durch natürliche Abbau prozesse unterliegt. Die hier in der Praxis auftretenden Zeiträume sind im Sinne der erfindungsgemäßen Lehre weitgehend steuerbar. Hinreichende Wasserfestigkeit der Deckschicht vorausgesetzt, wird damit letztlich auch die erleichterte Abnahme der wasserunlöslichen polymeren Deckschicht von der Bodenoberfläche möglich, sobald sie hier nicht mehr benötigt wird.
Die in situ-Bildung der wasserabweisenden Schutzfolie auf dem Wege der inter mediären Bildung der flüssigen Plane sieht vor, die abzudeckenden Bodenbereiche mehrschichtig auszurüsten. Vor dem Auftrag bzw. der Ausbildung der wasserab weisenden Polymerfolie werden die abzudeckenden Erdbereiche zunächst mit ei ner Grundierung ausgerüstet. Als Wertstoffe für die Ausbildung dieser Grundierung kommt eine Mehrzahl von Einsatzmaterialien in Betracht. Übereinstimmend gilt hier für die Gruppe geeigneter Hilfsstoffe, daß es sich dabei um wenigstens anteilswei se, vorzugsweise wenigstens überwiegend wasserunlösliche, aber bei Wasserzu tritt quellende und verfilmende Feststoffe handelt. Diese Feststoffe werden in hin reichender Menge in bevorzugt feinteiliger Anwendungsform entweder als rieselfä higer Feststoff und/oder in der Form eines wasserhaltigen gequollenen Gutes auf die auszurüstenden Erdreichflächen aufgetragen. Diese Grundierungsstoffe sind gemäß der erfindungsgemäßen Definition zur Verfilmung befähigt. Es bildet sich damit im unmittelbaren Kontakt mit der Bodenoberfläche eine verfilmte und wenig stens zeitweise wassergequollene Grundierungsschicht aus, die den unmittelbaren Kontakt der nachträglich aufzutragenden polymeren Deckschicht erhöhter Wasser festigkeit mit der Bodenoberfläche unterbindet. Die Vorteile dieser Maßnahme sind u. a.: Die in Form der "flüssigen Plane im nächsten Arbeitsschritt aufgebrachte po lymere Deckschicht trifft auf eine geschlossene Oberfläche, die ein unerwünschtes Eindringen der fließfähigen Angebotsform dieser flüssigen Plane in die Struktur der Bodenoberfläche ausschließt. Die als wasserabweisende Deckschicht aufzubrin gende Polymermenge kann damit auf das im jeweiligen Einzelfall benötigte Mini mum reduziert und damit optimiert werden. In bevorzugten und im nachfolgenden geschilderten Ausführungsformen der Erfindung ist die Materialschicht der Grundie rung dem Stoffabbau durch natürliche Abbauprozesse zugänglich, nicht aber - oder nicht in vergleichbarem Ausmaß - die Materialschicht der wasserabweisenden po lymeren Deckschicht. Die nach Auftrag auf die Grundierung verfestigte polymere Deckschicht löst sich damit in dem Ausmaß aus der haftfesten Verbindung mit der Bodenoberfläche, in dem die Grundierschicht dem Abbau durch natürliche Abbau prozesse unterliegt. Die hier in der Praxis auftretenden Zeiträume sind im Sinne der erfindungsgemäßen Lehre weitgehend steuerbar. Hinreichende Wasserfestigkeit der Deckschicht vorausgesetzt, wird damit letztlich auch die erleichterte Abnahme der wasserunlöslichen polymeren Deckschicht von der Bodenoberfläche möglich, sobald sie hier nicht mehr benötigt wird.
Die Bedeutung der Grundierschicht ist dabei insbesondere im Bereich des Einsat
zes der erfindungsgemäßen Lehre im land- und forstwirtschaftlichen Sektor sowie
des Landschaftsschutzes vielgestaltig und multifunktional. Dementsprechend wird
nachfolgend zunächst auf die Einzelheiten zur Ausbildung und Ausgestaltung die
ser Grundierschicht eingegangen.
Bevorzugte Grundkomponenten in der Grundierung sind wasserquellende Feststoffe
natürlichen Ursprungs, die als feinteiliges Material - insbesondere in Pulverform - in
großem Umfang zur Verfügung stehen. Insbesondere in Betracht kommen hier
entsprechende Grundstoffe pflanzlichen Ursprungs. Als Beispiele seien benannt
Polysaccharide, Polypeptide, Holzinhaltsstoffe wie Lignin und Ligninderivate eben
so aber auch Derivate der zuvor genannten Wertstoffe natürlichen Ursprungs. Ge
eignet können dabei insbesondere wenigstens anteilsweise wasserunlösliche, da
bei aber wasserquellbare, Komponenten der geschilderten Art sein, denen - als
wasserhaltiges gequollenes aber auch als wieder aufgetrocknetes Produkt - eine
gewisse Klebwirkung zukommt. Die auf die Bodenoberfläche aufgetragene Grun
dierung erfüllt damit im praktischen Einsatz eine Teilbedingung, nämlich eine hin
reichende Verfestigung auch loser bzw. errosionsgefährdeter Bodenoberflächen
gegenüber der Einwirkung von Wind und/oder Wasser. Wie nachstehend im ein
zelnen noch erläutert, kann die Grundierung auch dann ganzflächig geschlossen
aufgetragen werden, wenn Überlegungen zur hinreichenden Befeuchtung eine par
tiell räumlich offene Struktur der nachfolgenden Deckschicht erhöhter Wasserfe
stigkeit wünschenswert macht. Die Binder- bzw. Kleberfunktion der Grundierung
gibt damit im hier angesprochenen Arbeitsbereich substantielle Hilfen. Nachfolgend
wird dementsprechend diese erste Auftragsschicht im Sinne der erfindungsgemä
ßen Lehre gelegentlich auch als "Kleber" bezeichnet.
Erfindungsgemäß insbesondere geeignete Kleber pflanzlichen Ursprungs sind im
wesentlichen wasserunlösliche, allerdings dabei wasserquellbare Proteinfraktionen,
die offenbar bisher für den Einsatzzweck der Bodenverfestigung nicht vorgeschla
gen worden sind. Im einzelnen gilt hier:
Erfindungsgemäß besonders geeignete Einsatzstoffe für die Grundierung sind zum wenigstens überwiegenden Anteil Proteinfraktionen der hier geforderten Art enthal tende feinstteilige Mahlprodukte aus der Vermahlung von Getreidekorn und/oder Hülsenfrüchten. Besondere Bedeutung kann dabei entsprechenden Mahlprodukten aus der Vermahlung von Weizen zukommen.
Erfindungsgemäß besonders geeignete Einsatzstoffe für die Grundierung sind zum wenigstens überwiegenden Anteil Proteinfraktionen der hier geforderten Art enthal tende feinstteilige Mahlprodukte aus der Vermahlung von Getreidekorn und/oder Hülsenfrüchten. Besondere Bedeutung kann dabei entsprechenden Mahlprodukten aus der Vermahlung von Weizen zukommen.
Das heutige Fachwissen zu Getreide und Getreideprodukten vermittelt umfangrei
che Aussagen zu den unterschiedlichen Stoffklassen der Getreidekörner unter
schiedlichen Ursprungs, insbesondere auf Basis Weizen, Roggen, Gerste, Hafer,
Reis, Hirse, Mais und dergleichen. Verwiesen wird beispielsweise auf Belitz,
Grosch "Lehrbuch der Lebensmittelchemie" 4. Auflage, 1992, Seiten 611-627. Ne
ben Wasser finden sich im Getreidekorn insbesondere Stärke und sonstige Koh
lenhydrate, Proteine, Lipide, Rohfaser und Mineralstoffe. Etwa 70 bis 80 Prozent
des Korns bilden den Mehlkörper und die ihn umhüllende Aleuronschicht. Frucht- und
Samenschale umschließen dieses Nährgewebe und den Keimling. Der Pro
teingehalt üblicher Getreidearten liegt im Bereich von etwa 10 bis 12 Gew.-%.
Arbeiten von T. B. Osborne zu Beginn dieses Jahrhunderts unterscheiden - in Ab
hängigkeit von der Löslichkeit der jeweiligen Fraktion - insbesondere vier verschie
dene Proteinfraktionen: die wasserlöslichen Albumine, die in einer Salzlösung lösli
chen Globuline, die in hochkonzentriertem wäßrigen Ethanol löslichen Prolamine
und die im Rückstand verbleibenden Gluteline.
Für den Einsatz im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre sind insbesondere die
überwiegend Prolamine und/oder Gluteline enthaltenden Mahlprodukte von Getrei
dekörnern bzw. Hülsenfrüchten geeignet, die beispielsweise aus der Naßvermah
lung von Getreide als feinkörnige trockene Mahlprodukte abgetrennt werden kön
nen. Prolamin und Glutelin enthaltende Proteinfraktionen sind nicht mehr wasser
löslich, jedoch wasserquellbar und bei den erfindungsgemäß bevorzugten Ein
satzmaterialien dieser Art verfilmbar.
Wie zuvor schon angegeben sind entsprechende Proteinfraktionen auf Basis des
Weizenkorns die besonders bevorzugten Kleber im Sinne des erfindungsgemäßen
Handelns. Die einschlägige Fachsprache bezeichnet dabei die Prolamin-Fraktion
des Weizenkorns als Gliadin und die höhermolekulare Glutelin-Fraktion als Glu
tenin. Als Mahlprodukt anfallende feinkörnige, insbesondere pulverförmige, wenig
stens weitgehend wasserunlösliche, jedoch wasserquellbare Weizen-Protein
fraktionen sind großtechnische Handelsprodukte, die bisher beispielsweise
im Lebensmittel- und Tierfutterbereich eingesetzt werden. Aufgrund ihrer visko
elastischen Eigenschaften - ausgeprägte Elastizität und Dehnbarkeit des wasserhal
tigen Gutes - dienen sie in diesem Bereich gleichzeitig als Binde- und Extrudier
hilfsmittel.
Die erfindungsgemäße Lehre sieht demgegenüber vor, die Summe der spezifi
schen Eigenschaften der hier betroffenen Proteinfraktionen pflanzlichen Ursprungs
für das ganz andersartige Gebiet der Grundierungsmittel im Rahmen der Ausrü
stung von Erdreichoberflächen mit im wesentlichen wasserunlöslichen Polymerfil
men einzusetzen. Dabei kann dann in wichtigen Bereichen der erfindungsgemäßen
Lehre schon von der Multifunktionalität dieses Grundierungsmittels bzw. Klebers
Gebrauch gemacht werden. Eine Mehrzahl mechanisch/physikalischer Eigenschaf
ten - Feinstteiligkeit, rasche Wasseraufnahmefähigkeit, damit Entwicklung der Kle
berfunktion und Verfilmbarkeit - verbindet sich mit strukturbedingten Sekundärwir
kungen im Rahmen des Pflanzenwachstums: Der Kleber auf Basis Pflanzenprotein
im Sinne der Erfindung ist gleichzeitig werfvoller Stickstoffdünger zur Förderung
des Wachstums der Mikroorganismen und damit zur Förderung des Pflanzen
wachstums.
Der Auftrag erfindungsgemäß ausgebildeter Grundstoffe für die Grundierung auf
die auszurüstenden Bodenoberflächen kann einstufig oder auch mehrstufig erfol
gen. Es ist dabei möglich, diese Grundierungsmittel mit Kleberwirkung insbesonde
re auf Basis des pflanzlichen Proteins in der Form des Trockenproduktes aufzu
bringen, beispielsweise durch Aufstreuen und/oder durch Aufblasen des trockenen
Pulvers auf die auszurüstende Erdreichoberfläche. Durch nachträgliche Bewässe
rung kann hier der verfilmte Zustand der Grundierungsschicht ausgebildet werden.
Aber auch der Naßauftrag wasserhaltiger Zubereitungsformen auf den zu verfesti
genden Boden ist möglich. So kann der Kleber beispielsweise in einer Überschuß
menge an Wasser eingerührt werden. Zur Stabilisierung des gequollenen Kleber
gutes in dem Überschußwasser werden zweckmäßigerweise Hilfsstoffe mit stabili
sierender Wirkung mitverwendet. Geeignet sind die der Fachwelt bekannten was
serlöslichen und/oder wasserquellenden Schutzkolloide, beispielsweise auf Basis
von Polyvinylalkohol, Stärke, Stärkeabbauprodukten und/oder Derivaten der hier
angesprochenen Stoffklassen. Es kann dabei im Sinne des erfindungsgemäßen
Handelns zweckmäßig sein, entsprechende Schutzkolloide natürlichen Ursprungs
einzusetzen, um auf diese Weise den Eintrag synthetischer Chemie in die
Erdreichoberfläche zusätzlich zu begrenzen und das Pflanzenwachstum nicht zu
behindern. Die Stabilisierung feinstteiliger Polymerstoffe unter Mitwirkung von
Hilfsstoffen auf Tensidbasis und/oder auf Basis solcher insbesondere naturstoffbe
zogener Schutzkolloide ist allgemeines Fachwissen, auf das im vorliegenden Zu
sammenhang verwiesen werden kann.
Die Verwirklichung dieses Arbeitsschrittes des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
wie schon eingangs ausgeführt allerdings nicht auf die Verwendung oder die allei
nige Verwendung von diesen Klebern auf Basis pflanzlicher Proteine einge
schränkt. Zusammen mit diesen Proteinen und/oder anstatt dieser Stoffklasse sind
nicht nur die zuvor genannten organischen wasserquellenden und zur Verfilmung
befähigten Komponenten geeignet, auch die Verwendung bzw. Mitverwendung an
organischer feinteiliger und unter Wasserzutritt insbesondere quellender anorgani
scher Materialien kann hier in Betracht kommen. Geeignet sind dabei entspre
chende Einsatzstoffe natürlichen und/oder synthetischen Ursprungs. Lediglich bei
spielhaft seien hier Bentonit, Tone und dergleichen genannt.
Die im jeweiligen Fall aufzubringenden Mengen des Grundierungsmaterials werden
durch die im jeweiligen Fall vorgegebenen Bodenstrukturen und die ebenfalls na
turgegebenen und im Einsatzzeitraum zu erwartenden Beanspruchungen klimati
schen Ursprung bestimmt. Es hat sich gezeigt, daß schon mit sehr geringe Mengen
hochwertiger Kleber im Sinne des erfindungsgemäßen Handelns eine beträchtliche
Verfestigung und Verfilmung der Bodenoberfläche ausgelöst werden kann. Geeig
net sind insbesondere Auftragsmengen des Grundierungsmittels im Bereich von
wenigstens 5 g/m2, vorzugsweise wenigstens bis 20 g/m2 und insbesondere we
nigstens 25 bzw. 30 bis 50 g/m2. Obergrenzen für den Auftrag dieser Grundie
rungsschicht liegen bei etwa 500 g/m2, wobei niedriger Auftragsmengen bevorzugt
sind, die beispielsweise bei maximal 300 bis 400 oder 450 g/m2 liegen. Besonders
geeignet können Auftragsmengen im Bereich von etwa 50 bis 250 und insbesonde
re im Bereich von etwa 100 bis 200 g/m2 sein. Diese Zahlenangaben beziehen sich
dabei durchweg auf die trockene pulverförmige Angebotsform des Grundierungs
mittels und ist natürlich auch in gewissem Maße abhängig von der jeweiligen spe
zifischen Dichte des zum Einsatz kommenden Materials.
Die Ausbildung der Binderwirkung durch Wasseraufnahme und Verfilmung wird
dann wiederum durch die jeweiligen natürlichen Gegebenheiten bestimmt. Ist die
zu verfestigende Bodenoberfläche hinreichend feucht bzw. naß, dann kann sich ein
zusätzlicher Wasserauftrag erübrigen. Ist die zu verfestigende Oberfläche jedoch
trocken, dann kann ein nachträgliches künstliches Beregnen der beschichteten Bo
denoberfläche die Binderfunktion auslösen. Im Rahmen einer besonderen Ausfüh
rungsform ist es dabei aber auch möglich, auf eine noch im wesentliche trockene
und auf die Bodenoberfläche aufgetragene Schicht des Grundierungsmittels durch
den nachfolgenden Auftrag der den Polymerfilm erhöhter Wasserfestigkeit bilden
den weiteren Stoffklasse in der Angebotsform wäßriger Emulsionen und/oder Dis
persionen die zur Quellung und Verfilmung der Grundierungsschicht benötigte
Wassermenge in dieses Material der ersten Auftragsschicht einzutragen.
Die Erfindung sieht in einer besonderen Ausführungsform vor, zusammen mit den
Wertstoffen des Grundierungsmaterials und insbesondere den Klebern auf Pro
teinbasis weitere Hilfsstoffe in den abzudeckenden und zu verfestigenden Boden
einzutragen. Dieser zusätzliche Eintrag von Hilfsstoffen kann dabei gleichzeitig mit
dem Auftrag des Grundierungsmittels im Sinne der erfindungsgemäßen Lehre er
folgen, ebenso ist es aber möglich, die Hilfsstoffe vorher und/oder nachträglich auf
die Bodenoberfläche aufzubringen. Als Hilfsstoffe kommen hier sowohl Komponen
ten zur Förderung des Pflanzenwachstums als auch Komponenten zur Förderung
des Effektes der Oberflächenverfestigung oder der Beeinflussung der physikali
schen Beschaffenheit der durch die Grundierung verfestigten Oberfläche in Be
tracht. Geeignete Zusatzstoffe sind also beispielsweise Nährstoffe für das Pflan
zenwachstum, insbesondere aber Hilfsstoffe von der Art der Weichmacher für die
ausgebildete Kleberschicht. Als Beispiele seien benannt: Glycerin, Sorbit, Harnstoff
und Ammoniumsalze. In Betracht können aber auch andere filmbildende Polymer
verbindungen kommen, die insbesondere aus dem Bereich der Bodenverfestigung
bekannt sind. Aber auch weitere Komponenten zur Steuerung der physikalischen
Eigenschaften der Oberflächenfestigkeit des Bodens können hier berücksichtigt
werden. Die erfindungsgemäße Lehre sieht hier insbesondere die Mitverwendung
der Elemente vor, die in einer Reihe vorveröffentlichter Schutzrechte Anmelderin
geschildert sind, auf die hier ausdrücklich Bezug genommen und deren Inhalt
hiermit zum Gegenstand auch der erfindungsgemäßen Lehre gemacht wird. Ver
wiesen wird auf die Offenbarung der DE-A 43 24 474, DE-A 44 28 269 und DE-A
195 48 314. Die beiden zuerst genannten Druckschriften schildern wasserbasierte
und haftvermittelnde Kleber zur Ausrüstung von Bodenoberflächen auf Basis von
Estern des Polyvinylalkohols mit C1-5 Monocarbonsäuren und/oder deren Gemi
sche mit höheren Monocarbonsäuren, gewünschtenfalls unter Mitverwendung von
bei Luftzutritt aushärtenden Komponenten zur Erhöhung der Wasserfestigkeit der
Imprägniermasse als biologisch verträgliche Kleberkomponenten. Die zuletzt ge
nannte Veröffentlichung der Anmelderin modifiziert dieses Verfahren der Oberflä
chenverfestigung errosionsgefährdeten Erdreichs dadurch, daß zur Intensivierung
der Oberflächenverfestigung die Erdreichimprägnierung mehrstufig ausgebildet
wird und dabei wenigstens in der ersten Imprägnierstufe eine wäßrige Zubereitung
eingesetzt wird, die biologisch verträgliche Netzmittel zur Beschleunigung und/oder
Intensivierung der Erdreichbenetzung mit wäßriger Phase enthält. Bevorzugte
Netzmittel sind oberflächenaktive Verbindungen mit HLB-Werten von wenigstens 7,
vorzugsweise gleich/größer 8, wobei der Einsatz entsprechender nichtionischer
Netzmittel bzw. Netzhilfen mit HLB-Werten des Bereichs von 10 bis 18 besonders
bevorzugt sein kann. Eine besonders geeignete Klasse von biologisch verträgli
chen Netzmitteln dieser Art sind die Alkyl(poly)glykoside, die auch als
APG-Verbindungen in der Fachwelt bekannt sind. Zur Ausbildung der Grundierschicht im
Sinne der erfindungsgemäßen Lehre kann von allen diesen Elementen bzw. Ar
beitsanweisungen zusätzlich Gebrauch gemacht werden.
Wie eingangs dargestellt ist die Mehrlagigkeit der erfindungsgemäß in situ ausge
bildeten Plane essentielles Bestimmungselement zum technischen Handeln. Auf
die Schicht des Grundiermaterials wird jetzt im getrennten Arbeitsschritt das Mate
rial zur Ausbildung der polymeren Deckschicht erhöhter Wasserfestigkeit aufgetra
gen. Der erfindungsgemäß vorgesehene Primärverschluß der Bodenoberfläche
durch die Grundierschicht schafft dabei vielgestaltige und verbesserte Möglichkei
ten zur konkreten Ausgestaltung dieses Arbeitsschrittes. Ohne die Zwischenschal
tung der erfindungsgemäßen Grundierschicht müßten zur Verwirklichung des Prin
zips der flüssigen Plane beispielsweise hochkonzentrierte Polymerdispersionen - Fest
gehalte von ca. 50 Gew.-% bei Viskositäten größer als 5000 mPas - auf den
zu beschichtenden Untergrund aufgetragen werden. Die Handhabung solcher
hochkonzentrierten viskosen Polymerdispersionen hat jedoch beträchtliche preisli
che Konsequenzen als auch Handhabungsnachteile. Insbesondere ist aber damit
der unmittelbare dauerhafte Kontakt zwischen Bodenoberfläche und wasserabwei
sender polymerer Schutzschicht die zwingende Konsequenz. Die erfindungsgemä
ße Lehre ermöglicht nicht nur die Trennung zwischen Bodenoberfläche und was
serabweisender Polymersubstanz - insbesondere ausgelöst durch natürliche Ab
baumechanismen an den Klebersubstanzen der Grundierschicht - die Verschluß
funktion der Grundier- bzw. Kleberschicht ermöglicht den Einsatz der nachfolgen
den Polymersubstanzen in der Form hochbeweglicher und gut handhabbarer Flüs
sigphasen. Geeignet sind dabei einerseits Schmelzen der ausgewählten Poly
meren, ebenso aber entsprechende Lösungen in Lösungsmitteln, vor allen Dingen
aber die Angebotsform hinreichend beweglicher Emulsionen und/oder Dispersio
nen, wobei das Polymergut in der Form feinstteiliger und zur Verfilmung befähigter
Teilchen in insbesondere einer wäßrigen Basis als Flüssigphase emulgiert bzw.
dispergiert ist. Auf das allgemeine Fachwissen solcher Polymerzubereitungen, ins
besondere in Form wäßriger Emulsionen bzw. Dispersionen, kann verwiesen wer
den.
Grundsätzlich sind hier wiederum zwei Ausführungsformen zu definieren, die erfin
dungsgemäß getrennt oder auch in Kombination miteinander eingesetzt werden
können. In einer ersten Ausführungsform sind die Polymerverbindungen in dem
angestrebten Molekulargewichtsbereich fertig vorgebildet und werden lediglich in
einer der dargestellten fließfähigen Angebotsformen auf die vorbehandelte Bo
denoberfläche aufgebracht. In einer zweiten Ausführungsform werden Vorstufen
der letztlich geforderten Polymerverbindungen - und damit insbesondere entspre
chende monomere und/oder makromere Bausteine bzw. Elemente - auf die mit
Grundierung ausgerüstete Fläche aufgetragen. In an sich bekannter Weise wird
dann - üblicherweise durch Mitverwendung von reaktionsfördernden Systemen - die
Abreaktion der Monomeren bzw. Makromeren zu den gewünschten höheren
Molgewichten in situ nach Ausbildung der Deckschicht ausgelöst. Auch hier kann
auf das allgemeine Fachwissen verwiesen werden.
Geeignete Reaktivsysteme sind insbesondere Licht- bzw. UV-härtbare Monomere
bzw. Makromere. Aber auch andere Reaktivsysteme können hier Verwendung fin
den, wie sie beispielsweise in der zuvor genannten DE-A-44 28 269 beschrieben
sind. Hier wird beispielsweise vorgeschlagen, bei Raumtemperatur feste und/oder
bei Luftzutritt aushärtende Fettsäuren, Fettalkohole und/oder ihre wenigstens weit
gehend wasserunlöslichen Ester, Ether und/oder Salze als Stabilisatoren zur Erhö
hung der Wasserfestigkeit von Erdreichimprägnierungen auf Basis von Polyvinyl
acetat und vergleichbaren Estern des Polyvinylalkohols mit niederen Monocarbon
säuren einzusetzen.
Die Auswahl des im jeweiligen Einzelfall einzusetzenden Polymerentyps dieser im
wesentlichen wasserfesten und wasserunlöslichen Deckschicht wird durch die im
jeweiligen Einsatzfall gestellten spezifischen Anforderungen weitgehend mitbe
stimmt. Hier liegt ein wesentliches Element für den mit der erfindungsgemäßen
Lehre einzustellenden technischen Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik.
Die folgende Aufzählung bringt Beispiele für potentielle Vertreter aus dem Bereich
der Polymerverbindungen bzw. reaktiven Einsatzmaterialien zur in situ-Ausbildung
der Polymersubstanzen, die sich durch hohe oder gar permante Wasserfestigkeit
auszeichnen. Geeignet sind hier beispielsweise Emulsionspolymerisate von Vinyl
monomeren, insbesondere PE-Emulsionen, PVC-Emulsionen, Styrol/Butadien-Copo
lymerisate, Block-Copolymerisate des Styrols, Polyacrylat- und Polymethacry
lat-Copolymere, Polyvinylacetat-Co-Ethylen, Polyvinylacetat-Co-Vinyllaurat, Poly
isobutylen und dergleichen. Geeignet sind weiterhin Emulsionspolymerisate von
Dienen wie Butadien, Isopren, Chloropren, Latex usw. Geeignet sind aber ebenso
auch Polyurethandispersionen die nicht reaktiv oder aber auch reaktiv z. B. mit
NCO-Gruppen ausgebildet sein können. Weitere Beispiele für geeignete Polymer
substanzen sind Alkydharze mit niederem Fettanteil, Epoxidharze, die insbesonde
re kationisch und kationisch/Licht-gehärtet sind oder vom Typ 2 K mit Dicarbonsäu
ren oder Bismercaptoverbindungen gehärtet sind, sowie Polyharnstoff und Polysil
oxane. Geeignete weitere Klassen für die Ausbildung der nicht bzw. gesteuert ab
baubaren Deckschicht sind Polysulfide oder Polyfettacrylate.
Die erfindungsgemäße Lehre sieht in einer weiteren Ausführungsform vor, die Be
ständigkeit der polymeren Deckschicht gegenüber dem Einfluß von Wasser und
anderen klimatischen Bedingungen sowie insbesondere gegenüber natürlichen
Abbauprozessen steuerbar einzustellen. In dieser Ausführungsform wird in der
Primärphase nach Ausbildung der polymeren Deckschicht die wasserabweisende
Funktion sichergestellt. Durch Beschaffenheit und Auswahl der Polymersubstanz
wird dann aber gleichzeitig in einer nachfolgenden Sekundärphase der wenigstens
partielle Abbau dieser Deckschicht, insbesondere durch natürliche Abbauprozesse
ermöglicht. Beispiele für den Aufbau solcher Deckschichten sind etwa Polyvinylace
tat-Co-Polymere mit hohen Gehalten an Vinylacetat, die beispielsweise bei wenig
stens 50 Gew.-% und insbesondere bei wenigstens 70 Gew.-% - jeweils bezogen
auf Co-Polymeres - liegen. Ein weiteres Beispiel für solche sekundär abbaubaren
Polymertypen sind fettmodifizierte Alkydharze mit hohem Fettanteil, der hier vor
zugsweise bei wenigstens 40 Gew.-% und vorzugsweise bei wenigstens 50 Gew.-%
Fettanteil liegt. Auf das einschlägige Fachwissen zu solchen primär wasserab
weisenden oder gar wasserfesten Polymerverbindungen, die dann aber durch Alte
rungsprozesse dem Abbau unterliegen, kann hier verwiesen werden.
Die Auftragsmengen dieser Polymerkomponenten oder ihrer Vorstufen sind in den
Bereichen steuerbar, die zuvor für die Auftragsmengen der Einsatzkomponenten
zur Ausbildung der Grundierschicht angegeben sind. Auf diese im einzelnen ange
gebenen Zahlenwerte wird hiermit verwiesen. Die Mengenanteile einerseits von
Grundiermitteln und andererseits erfindungsgemäß aufzutragender polymerer
Deckschichtmaterialien können gleich oder verschieden sein. Der jeweilige Einzel
fall bestimmt die Anpassung an die vorgegebenen Voraussetzungen der zu be
schichtenden Bodenoberfläche und die Anforderungen an die Lebensdauer und
Funktionsfähigkeit der fertigen mehrlagigen Beschichtungen im praktischen Ein
satz.
Sofort einleuchtend sind hier die folgenden von einander abweichenden Gegeben
heiten: Soll das erfindungsgemäße Verfahren Verwendung finden zur Ausbil
dung permanenter Schutzschichten, insbesondere gegen unerwünschten Wasser
durchtritt, beispielsweise bei der Anlage und/oder Absicherung im Deponiebereich,
bei der Ausrüstung von Gewässergrundflächen und dergleichen, dann wird die
wasserundurchlässige Polymerschutzschicht nach Art und Menge in optimierter
Weise derart ausgebildet, daß die Funktionsfähigkeit der Abdichtung über die ge
forderten langen Nutzungszeiträume sichergestellt sind. Insbesondere sind Poly
mertypen auszuwählen, die widerstandsfähig gegen mikrobielle Abbauprozesse
sind. Der Auftrag der Schutzschichten erfolgt in geschlossener Abdeckung und
kann dabei gewünschtenfalls - bezogen auf die wasserundurchlässige Polymer
schicht - einlagig ebenso aber auch mehrlagig erfolgen.
Findet andererseits das erfindungsgemäße Verfahren Anwendung im Bereich der
Landwirtschaft und/oder Forstwirtschaft zur Abdeckung von Erdbereichen, auf de
nen pflanzliches Wachstum gefördert werden soll, so ist hier in der Regel ja nur die
zeitlich begrenzte Funktionsfähigkeit der Abdeckplane gefordert. Der hier einzuset
zende Typ von wasserabweisenden Polymerverbindungen braucht also nicht die
Stabilitätskriterien des zuvor erwähnten Arbeitsbereiches erfüllen. Das wirkt sich
auf die Ausbildung der wasserunlöslichen polymeren Deckfolie nach Art und Men
ge aus. Darüber hinaus kann hier - wie eingangs schon dargestellt - vorgesehen
sein, gezielt offene Stellen in der Ausbildung der Deckfolien vorzusehen, um hier
den Zutritt von Wasser in den Bereich des Pflanzenwachstums zuzulassen bzw. zu
ermöglichen. Es ist sofort verständlich, daß hier im einzelnen völlige Freiheit zu
Ausmaß und Formgebung entsprechender Folienmodelle besteht.
Gerade für den zuletzt genannten Arbeitsbereich kann der Einsatz von zunächst
wasserundurchlässigen und in situ gebildeten Foliendeckschichten interessant
sein, der anteilsweise oder in seiner Gesamtheit einem partiellen Abbaumechanis
mus unter Ausbildung einer porösen und dabei insbesondere mikroporösen Folien
struktur oder auch dem zeitgesteuerten vollständigen Abbau zugänglich ist. Hier
können für die unterschiedlichen Phasen des erfindungsgemäß zu schützenden
Pflanzenwachstums dem jeweiligen Pflanzenfortschritt angepaßte Lebensbedin
gungen geschaffen werden.
Auch zusammen mit den filmbildenden Deckschicht-Polymeren können im erfin
dungsgemäßen Sinne weitere Hilfsstoffe zum Einsatz kommen. Zu nennen sind
hier neben Weichmachern insbesondere Strukturbildner, wobei sich faserförmige
Strukturbildner - beispielsweise entsprechende Materialien pflanzlichen Ursprungs - als
besonders geeignet erweisen können. Ein weiteres Beispiel für Hilfsstoffe der
hier vorzusehenden Art sind Pigmente, die die Energieaufnahme bei Sonnenein
strahlung in die Folie und damit in den abgedeckten Bodenbereich steuern und
damit Einfluß auf die Ausbildung des Mikroklimas im unmittelbaren Wachstumsbe
reich der Pflanze ermöglichen.
In den nachfolgenden Beispielen wird zunächst - Beispiel 1a bis 1f - die Ausbildung
der Grundierung im Sinne der erfindungsgemäßen Definition in verschiedenen
Ausführungsformen beschrieben. Die nachfolgenden Beispiele zeigen dann aus
gewählte konkrete Arbeitsanweisungen zum Auftrag der flüssigen Plane und deren
Umwandlung zum mechanisch und gegen Wasserdurchtritt festen Polymerfilm im
Sinne der erfindungsgemäß definierten Deckschicht.
Der zur Ausbildung der Grundierungsschicht in Beispiel 1 eingesetzte Proteinkleber
ist ein im Trockenzustand pulverförmiger und durch Naßvermahlung aus Weizen
gewonnener Proteinkleber natürlichen Ursprungs. Zum Einsatz kommt dabei in al
len Beispielen das unter dem geschützten Handelsnamen "VITEN de blé" von der
Firma ROQUETTE GmbH, Frankfurt, BRD, vertriebene Material, das bei einem
Rohproteingehalt von 75 bis 80 Gew.-% und einer Feuchtigkeit von ca. 8 Gew.-%
einen Reststärkegehalt von ca. 10 Gew.-% zusammen mit Mineralstoffen und
Fettstoffen enthält.
Dieser Proteinkleber auf Weizenbasis nimmt bei Wasserzusatz rasch etwa die
doppelte Menge seines Eigengewichts an Wasser auf. Es bildet sich dabei ein zur
Verfilmung befähigtes viskoelastisches Material auf Basis der beiden vergleichs
weise hochmolekularen Proteinfraktionen Glutenin und Gliadin.
Eine Kunststoffschale mit den nachfolgenden Abmessungen: 26 cm × 32 cm × 20
cm (Länge, Breite, Tiefe) wird mit Sand eines maximalen Korndurchmessers von 2
mm gefüllt. Die Oberfläche der Sandfüllung wird eingeebnet und mit Hilfe eines
Siebes (Maschenweite 400 Mikrometer) werden 4,2 g (entsprechend 50 g/m2) des
trockenen Weizenproteinpulvers gleichmäßig aufgestreut. Anschließend werden
mittels einer Spritzflasche 166 ml Wasser - entsprechend 2 l/m2 - gleichmäßig auf
die mit dem Proteinkleber ausgerüstete Oberfläche des Sandes aufgespritzt.
Nach dem Auftrocknen wird eine harte, spröde und von der Unterlage ablösbare 3
bis 6 mm starke Materialschicht erhalten, die einem Belastungsdruck von 100
N/cm2 standhält.
Wie in Beispiel 1a beschrieben wird das Versuchsfeld vorbereitet. Mit Hilfe des
Siebes werden 16,6 g des Proteinklebers auf Weizenbasis - entsprechend 200
g/m2 - aufgebracht. Anschließend wird wie in Beispiel 1 durch Wasserzugabe in der
Beispiel 1 entsprechenden Menge die Proteinkleber enthaltende Materialschicht
durchnäßt und verklebt.
Nach dem Trocknen erhält man eine harte, spröde und leicht ablösbare, 3 bis 6
mm starke Schicht, die einem Belastungsdruck von 292 N/cm2 standhält.
Auf die gem. Beispiel 1a vorbereitete Sandoberfläche werden mit Hilfe des Siebes
16,6 g (entsprechend 200 g/m2) des Proteinklebers in Trockenform homogen auf
gestreut. Die nachfolgende Befeuchtung wird mit einer 10%igen Glyce
rin/Wasserlösung in einer Menge von 166 ml (entsprechend 2 l/m2) vorgenommen.
Nach Abtrocknen erhält man eine flexible, weiche, anpassungsfähige und leicht
ablösbare, 3 bis 6 mm starke Deckschicht, die einem Belastungsdruck bis 142
N/cm2 standhält.
Die gem. Beispiel 1a vorbereitete Sandoberfläche wird mit dem trockenen Pro
teinkleber in einer Menge von 41,6 g (entsprechend 500 g/m2) durch Austrag über
das Sieb ausgerüstet. Anschließend wird eine dünnflüssige Polyvinylacetatdisper
sion ("Wormalit PM 4265", Firma Cordes, Feststoffgehalt 49,3%; Viskosität 750
mPas) in einer Menge von 84,4 g - entsprechend 1014 g/m2 wäßrige Dispersion
bzw. 500 g/m2 Feststoff - gleichmäßig aufgetragen.
Nach Trocknen bildet sich eine 3 bis 6 mm dicke sehr harte Deckschicht aus, die
sich von dem darunterliegenden Sand leicht lösen läßt.
Auf die gem. Beispiel 1a vorbehandelte Sandoberfläche werden 16,6 g des Pro
teinklebers (entsprechend 200 g/m2) aufgetragen. Nachfolgend wird eine 10gew.-%ige
Glycerin/Wasser-Lösung in einer Menge von 166 ml (entsprechend 2 l/m2)
aufgebracht. Nach Abtrocknen werden 166 g des folgenden Gemisches aufgetra
gen: 28,6 g Terracontrol SC 823 (57,5gew.-%ige Polyvinylacetatdispersion, Han
delsprodukt der Anmelderin), 2,9 g Triacetin und 134,2 g Wasser. Dieses entspricht
einem Auftrag von 200 g/m2 Polyvinylacetat.
Nach dem Abtrocknen erhält man eine 3 bis 4 mm dicke sehr harte Schicht, die
flexibel und anpassungsfähig an den Untergrund ist. Sie hält einem maximalen
Belastungsdruck von 1.183 N/cm2 stand.
Auf die gem. Beispiel 1a vorbereitete Sandoberfläche werden 16,6 g Calcium
ligninsulfonat - entsprechend 200 g/m2 - (Handelsprodukt "Collex XM1XB 120" der
Firma Ligno Tech GmbH) mit Hilfe des Siebes aufgebracht. Anschließend werden
166 g einer 10gew.-%igen Polyvinylacetatdispersion (Handelsprodukt
"Terracontrol SC 823" mit Wasser auf 10 Gew.-% verdünnt) mit einer Spritzflasche
aufgetragen. Die aufgetragene Menge entspricht einer Beschichtung mit 200 g/m2
Polyvinylacetat.
Man erhält nach dem Trocknen eine sehr harte, 7 bis 11 mm dicke Schicht.
Auf die gem. Beispiel 1a ausgerüstete Sandoberfläche werden nach dem Abtrock
nen 33,2 g einer wäßrige Polyacrylatdispersion (Handelsprodukt "Acronal 80 D" der
Firma BASF mit einem Feststoffgehalt von 50 Gew.-%) aufgetragen. Dieses ent
spricht einem Auftrag von 200 g/m2 Polyacrylatfeststoff.
Bei der Auftrocknung dieser wäßrigen Dispersion verfilmt der Polymeranteil zu ei
ner geschlossenen festen und wasserdichten Deckschicht, die gebildete mehrlagi
ge Abdeckschicht läßt sich leicht vom Sand abheben.
Auf die gem. Beispiel 1c ausgerüstete Sandoberfläche werden nach Auftrocknung
der Grundierungsschicht 16,6 g einer Mischung aus 70 Gew.-% Tripropylenglykol
diacrylat, 29 Gew.-% Ethylhexylacrylat und 1 Gew.-% eines UV-Fotoinitiators vom
Benzophenontyp (Handelsprodukt "Darocor 4665" der Firma Merck) mit einer
Spritzflasche aufgetragen. Die so ausgerüstete Sandoberfläche wird der Einwir
kung der Mittagssonne ausgesetzt. Nach ca. 1 Stunde ist die Ausbildung einer Po
lyacrylatschicht erkennbar.
Die Grundierschicht auf Basis des Weizenproteins und die Polyacrylatschicht ver
kleben miteinander und bilden einen weichen, flexibleren, leicht abnehmbaren Film
in einer Stärke von 3 bis 4 mm.
Die gem. Beispiel 1c ausgerüstete Sandoberfläche werden nachfolgend 41,5 g ei
ner 70 gew.-%igen Lösung eines aliphatischen Urethandiacrylats (Handelsprodukt
"Photomer 6210" der Anmelderin) in Tripropylenglykoldiacrylat mit Hilfe einer
Spritzflasche aufgetragen. Die Lösung enthält als Starter 2 Gew.-% des
UV-Fotoinitiators vom Benzophenontyp gem. Beispiel 3. Die aufgetragene Menge an
polymerbildendem Feststoff entspricht in der Umrechnung 500 g/m2. Auch hier wird
die Polymerisation und Verfestigung der wasserfesten Deckschicht durch Einwir
kung von Sonnenlicht bewirkt.
Es wird eine biegsame, harte und leicht ablösbare Schicht in einer Gesamtdicke
von 3 bis 5 mm erhalten.
Gem. dem Beispiel 1c wird die Sandoberfläche mit dem Proteinkleber vorbereitet.
Mit Hilfe eines Sprühgerätes werden 16,6 g (entsprechend 200 g/m2) einer Mi
schung aus 15,9 g Edenol D 81 (Sojaölepoxid Handelsprodukt der Anmelderin) und
0,7 g Cyracure UVI 6990 (Triarylsulfonium-Hexafluorophosphat-Salz in 50% Propy
lencarbonat, Handelsprodukt der Firma Union Carbide) fein aufgesprüht. Die Flä
che wird einer UV-Lichtlampe für 7 Minuten ausgesetzt. Nach dem Durchhärten er
hält man eine 3 bis 6 mm starke flexible Deckschicht.
Gem. dem Beispiel 1c wird die Sandoberfläche mit dem Proteinkleber vorbereitet.
Mit Hilfe eines Sprühgerätes werden 16,6 g (entsprechend 200 g/m2) einer Mi
schung aus 15,9 g Rütapox EPD-TP (Umsetzungsprodukt von Trimethylopropan
mit Epichlorhydrin, Handelsprodukt der Firma Bakelite) und 0,7 g Cyracure UVI
6990 (Triarylsulfonium-Hexafluorophosphat-Salz in 50% Propylencarbonat, Han
delsprodukt der Firma Union Carbide) fein aufgesprüht. Die Fläche wird einer
UV-Lichtlampe für 7 Minuten ausgesetzt. Nach dem Durchhärten erhält man eine 3 bis
6 mm starke harte Deckschicht.
Claims (14)
1. Verfahren zur Abdeckung, Befestigung und gewünschtenfalls Abdichtung
von Erdreich mit wasserabweisenden Polymerfilmen, dadurch gekennzeich
net, daß man die abzudeckenden Bereiche zunächst mit einer Grundierung,
enthaltend wasserunlösliche aber bei Wasserzutritt quellende und verfilmen
de Feststoffe, ausrüstet und nachfolgend als Deckschicht den Polymerfilm
erhöhter Wasserfestigkeit durch Auftrag von Schmelzen, Lösungen, Emul
sionen und/oder Dispersionen vorgefertigter verfilmender und gegebenen
falls aushärtender Polymerverbindungen und/oder durch Auftrag von insbe
sondere Licht- bzw. UV-härtbaren Monomeren und/oder entsprechenden
Makromeren und nachfolgende Aushärtung in situ erzeugt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in der
Grundierung wasserquellende Feststoffe natürlichen Ursprungs wie Poly
saccharide, Polypeptide, Lignin und/oder deren Derivate, insbesondere aber
Proteine pflanzlichen Ursprungs einsetzt, die in ihrer Trockenform vorzugs
weise als feinteilige Pulver ausgebildet sind.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum
wenigstens überwiegenden Anteil Proteinfraktionen der angegebenen Art
enthaltende feinstteilige Mahlprodukte aus der Vermahlung von Getreide
korn und/oder Hülsenfrüchten als Grundierung eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Prote
in pflanzlichen Ursprungs überwiegend Prolamine und/oder Gluteline enthal
tende feinkörnige Mahlprodukte aus der Naßvermahlung von Getreide und
insbesondere entsprechende Fraktionen aus der Vermahlung von Weizen
eingesetzt werden.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Ausbildung der Grundierung von Stärkeanteilen weitgehend befreite Protei
ne pflanzlichen Ursprungs in Pulverform eingesetzt werden und dabei ent
weder zunächst als Trockenprodukt auf die zu verfestigende Erdreichfläche
aufgebracht und dann hier durch Auftrag von Wasser verfilmt und/oder un
mittelbar als wasserhaltiges Gut aufgetragen werden, wobei in diesem Fall
der Einsatz von wasserhaltigen Zubereitungen bevorzugt ist, die das quell
fähige Gut auf Proteinbasis zusammen mit biologisch abbaubaren Schutz
kolloiden enthalten.
6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Grundierung ausbildenden Feststoffe in Mengen - bezogen auf rieselfähiges
Trockenprodukt - von 5 bis 500 g/m2 aufgebracht werden, wobei Mengen
von wenigstens 30 bis 50 g/m2 bei einer oberen Auftragsgrenze im Bereich
von 300 bis 400 g/m2 bevorzugt sind.
7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusam
men mit den die Grundierung ausbildenden wasserquellenden und verfil
menden Feststoffen - vor, gleichzeitig mit und/oder nachträglich zu ihrem
Auftrag auf die zu befestigende Erdreichfläche - weitere Hilfsstoffe wie
Weichmacher, andere wasserlösliche und/oder quellbare Polymerverbin
dungen natürlichen und/oder synthetischen Ursprungs, Strukturbildner ins
besondere auf Basis von Fasern natürlichen und/oder synthetischen Ur
sprungs, gewünschtenfalls aber auch Nährstoffe für das Pflanzenwachstum
aufgetragen werden.
8. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Ausbildung der Grundierung als zusätzliche Polymerkomponente syntheti
schen Ursprungs Polymerverbindungen auf Basis Polyvinylacetat
und/oder -propionat und/oder auf Basis von Copolymeren dieser niederen Vinylester
mit Vinylestern höheren Fettsäuren, insbesondere Vinyllaurat, eingesetzt
werden, wobei die Auftragsmengen dieser weiteren Komponenten der
Grundierschicht im Verhältnis zum quellfähigen Protein im Bereich von 90 : 10
bis 10 : 90 liegen, bevorzugt aber den Anteil an Protein-Grundierung nicht
wesentlich überschreiten und insbesondere darunterliegen.
9. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckschichten auf Polymerbasis synthetischen Ursprungs mit vorbestimm
barer Resistenz gegen und/oder mit zeitgesteuertem Abbau durch natürliche
Abbauprozesse ausgebildet werden.
10. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckschichten auf Polymerbasis synthetischen Ursprungs durch Auftrag
wäßriger und bei Auftrocknung verfilmender Emulsionen und/oder Disper
sionen vorgebildeter Polymerverbindungen wie Emulsionspolymere von
Vinylmonomeren und/oder von Dienen, Polyurethan-Dispersionen, Al
kydharz-Dispersionen, entsprechenden Zubereitungen von Polysulfiden oder
Polyfettacrylaten, oder durch Auftrag von insbesondere Licht-härtenden Mo
nomeren und/oder Makromeren, wie UV-Acrylics, Polyurethan-Acrylate
und/oder Epoxidbildner, ausgebildet werden.
11. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß den
filmbildenden Deckschichtpolymeren weitere Hilfsstoffe wie Weichmacher,
Strukturbildner insbesondere in Faserform und/oder Pigmente zur Steuerung
des Mikroklimas im oberen Bodenbereich zugesetzt werden.
12. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die in
situ ausgebildeten Deckschichten erhöhter Wasserfestigkeit auf die vorge
bildete Grundierschicht in Mengen von 5 bis 500 g/m2, vorzugsweise in
Mengen von wenigstens 10 bis 50 g/m2 bei weiterhin bevorzugten Ober
grenzen des Deckschichtauftrages im Bereich von 300 bis 400 g/m2 aufge
bracht werden.
13. Anwendung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 12 zur Abdeckung von
land- oder forstwirtschaftlich genutzten Bodenflächen, bevorzugt zum zeitlich
begrenzten Schutz der Bodenoberfläche, insbesondere während der
Wachstumsfrühphase von Pflanzengut.
14. Anwendung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 12 zur Ausbildung per
manenter Schutzschichten insbesondere gegen unerwünschten Wasser
durchtritt, z. B. bei der Anlage und Absicherung von Deponiebereichen und
Oberflächengewässern.
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