DE19701925A1 - Vorrichtung zum Messen einer Verschiebung - Google Patents
Vorrichtung zum Messen einer VerschiebungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Messen des
Betrages der relativen Bewegung eines ersten Elementes und eines zweiten
Elementes, die einander gegenüberliegend so angeordnet sind, daß sie relativ
zueinander beweglich sind, unter Benutzung eines optischen Signals, eines
elektrischen Signals oder eines magnetischen Signals.
Üblicherweise weist ein optischer Codierer eine Hauptskala auf, auf der ein
Gitter gebildet ist. Das Gitter besteht aus Licht durchlassenden Abschnitten
und Licht nicht durchlassenden Abschnitten (oder Licht reflektierenden
Abschnitten und Licht nicht reflektierenden Abschnitten), die mit einer
vorbestimmten Teilung in einer Weise angeordnet sind, daß das Verhältnis
der Breiten derselben 1 : 1 ist. Ein solches Gitter, bei dem jeder der Licht
durchlassenden Abschnitte oder der Licht reflektierenden Abschnitte ein
rechteckiges Muster aufweist, wird nachfolgend als "rechteckiges Gitter"
bezeichnet. Bei einem optischen Lichttransmissionstyp-Codierer wird
kollimiertes bzw. parallelisiertes Licht auf eine solche Hauptskala gestrahlt.
Das durchgelassene Licht wird an eine Indexskala emittiert, die ein
rechteckiges Gitter aufweist, das aus Licht durchlassenden Abschnitten und
Licht nicht durchlassenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die mit einer
vorbestimmten Teilung angeordnet sind. Durch Erkennen eines hellen/dunklen
Musters des durchgelassenen Lichtes auf der Indexskala, das durch die
relative Bewegung der Hauptskala und der Indexskala moduliert wird, kann
ein Verschiebungssignal erhalten werden, das periodisch variiert. Durch
Verarbeiten des Verschiebungssignals kann der Verschiebungsbetrag, also der
Abstand, gemessen werden.
Das durch den oben beschriebenen optischen Codierer erhaltene Ver
schiebungssignal ist theoretisch eine Dreieckwelle, die der Veränderung der
Überlappung der Skalengitter entspricht. Tatsächlich wird aber wegen des
Einflusses der Beugung des Lichtes, oder dergleichen, ein Pseudo-Sinuswel
lensignal erhalten. Die Pseudo-Sinuswelle weist zu große harmonische
Verzerrungen auf, um als Kennwelle behandelt zu werden. Die harmonischen
Verzerrungen beschränken die Erfassungsgenauigkeit und Auflösung. Dies gilt
insbesondere, wenn die Gitterteilung der Skalen bis auf einige zehn µm
heruntergeht. Insbesondere ist bekannt, daß, wenn die Gitterteilung der
Skalen auf mehrere zehn µm heruntergeht, die Fluktuation des Spaltes
zwischen der Hauptskala und der Indexskala groß wird, und daß sogar eine
geringe Spaltfluktuation in der Größenordnung von mehreren zehn µm die
Verzerrungskomponente veranlaßt, stark zu variieren. Es ist daher schwierig,
den Spalt genau einzustellen.
Um ein solches Problem zu lösen, sind bisher mehrere Methoden zur
Verringerung der harmonischen Verzerrungen bei dem oben beschriebenen
optischen Codierer vorgeschlagen worden. Beispielsweise wurde vorgeschla
gen:
- (1) ein Verfahren, das ein Sinuswellengitter benutzt, bei dem jeder der Licht durchlassenden Abschnitte der Indexskala in einer Sinuswellenform ausgebildet ist (vgl. beispielsweise das US-Patent Nr. 4 782 229);
- (2) ein Verfahren, das ein Paar von rechteckigen Gittern benutzt, die unterschiedliche Phasen zum Auslöschen ungeradzahliger harmonischer Verzerrungen aufweist (vgl. beispielsweise die offengelegte japanische Patentpublikation 3-48 122), und
- (3) ein Verfahren, das das Verhältnis der Breiten zwischen den Licht durchlassenden Abschnitten und den Licht nicht durchlassenden Abschnitten der Indexskala so festsetzt, daß die harmonischen Ver zerrungen ausgelöscht werden (vgl. beispielsweise die offengelegte japanische Patentpublikation 7-146 160).
Bei den Verfahren (1) bis (3) wird aber nur das Indexskalengitter auf der
Licht empfangenden Seite so modifiziert, daß die harmonischen Verzerrungen
verringert werden. Die Hauptskala wird also nicht modifiziert. Die
durchgelassene Lichtmenge wird durch die Hauptskala begrenzt. Insbesondere
ist es im Falle, daß das Verfahren zur Erkennung eines hellen/dunklen
Musters von geometrischem Licht angewandt wird, wenn das Skalengitter fein
ausgebildet ist, schwierig, den Einfluß von gebeugtem Licht zu beseitigen
und den Spalt genau einzustellen. Ein befriedigendes S/N-(Signal/Rausch)-Ver
hältnis kann also nicht erzielt werden. Darüber hinaus ist es bei dem
Verfahren (1) im Vergleich zu dem Verfahren, bei dem das rechteckige
Gitter angewandt wird, schwierig, die Skalengitter fein auszubilden.
Dieses Problem gilt auch bei einem elektrostatischen Kapazitätstyp-Codierer,
der die Veränderung eines übertragenen Musters eines elektrischen Signals
durch elektrostatische Kapazitätskopplung zwischen Elektroden der Skalen und
einem magnetischen Codierer erfaßt, der die Verschiebung mit magnetischer
Kopplung zwischen den Skalen wie auch dem optischen Codierer mißt.
Beispielsweise variiert beim elektrostatischen Kapazitätstyp-Codierer die
Wellenverzerrung entsprechend dem Spalt, und zwar aufgrund des Einflusses
eines Randeffektes, der nicht durch parallele Platten dargestellt werden kann.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer
Verschiebungsmeßvorrichtung mit einer Kombination von rechteckigen Gittern,
derart, daß in exakter Form ein Verschiebungssignal mit einer geringen
harmonischen Verzerrung, einem geringen Einfluß der Spaltfluktuation und
einem verbesserten S/N-Verhältnis erhalten wird.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine
Vorrichtung zum Messen einer Verschiebung auf: ein erstes Element, auf
dem ein erstes Gitter gebildet ist, wobei das erste Gitter aus Licht
übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten besteht,
die abwechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet
sind, wobei jede Breite der Lichtübertragungsabschnitte in einer Richtung
einer Gitteranordnung auf m × P/3 festgesetzt ist (wobei m den Wert 1 oder
2 hat), eine Licht ausstrahlende Einrichtung zum Ausstrahlen von par
allelisiertem Licht auf das erste Element, so daß ein rechteckiges, über
tragenes Lichtmuster erhalten wird, ein zweites Element, auf dem ein zweites
Gitter gebildet ist, wobei das zweite Element gegenüber dem ersten Element
unter Belassung eines Spaltes angeordnet ist, derart, daß es in Richtung der
Gitteranordnung zusammen mit der Licht ausstrahlenden Einrichtung relativ
beweglich ist, wobei das zweite Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten
und Licht nicht übertragenden Abschnitten besteht, die abwechselnd mit
rechteckigen Mustern angeordnet sind, so daß das vom ersten Element
übertragene Licht moduliert wird, um ein übertragenes Lichtmuster
auszugeben, und eine Licht empfangende Einrichtung zum Empfangen des
vom zweiten Element übertragenen Lichtmusters und Ausgeben eines
Verschiebungsausgangssignals, das sich entsprechend der relativen Bewegung
des ersten und des zweiten Elementes verändert.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine
Vorrichtung zum Messen einer Verschiebung auf: eine Skala, auf der ein
Gitter gebildet ist, wobei das Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und
Licht nicht übertragenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die abwechselnd
mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede
Breite der Licht übertragenden Abschnitte in einer Richtung einer Gitter
anordnung auf m × P/3 festgesetzt ist (wobei m den Wert 1 oder 2 hat),
eine Licht ausstrahlende Einrichtung zum Ausstrahlen parallelisierten Lichtes
auf die Skala, um ein rechteckiges, übertragenes Lichtmuster zu erhalten, ein
Licht empfangendes Vorrichtungsarray zum Empfangen des von der Skala
übertragenen Lichtmusters, wobei das Licht empfangende Vorrichtungsarray
eine Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen umfaßt, die mit einer
Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, derart, daß vier Phasenverschie
bungs-Ausgangssignale ausgegeben werden.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist ein Gerät zum
Messen einer Verschiebung auf: erste und zweite einander gegenüberliegende
Elemente, derart, daß sie relativ zueinander beweglich sind, Signalüber
tragungseinrichtungen, die auf dem ersten Element zum Übertragen eines
Signals mit einem rechteckigen Muster an das zweite Element angebracht
sind, wobei die Signalübertragungseinrichtungen ein rechteckiges Gitter
besitzen, das aus Signal übertragenden Abschnitten und nicht übertragenden
Abschnitten zusammengesetzt ist, die abwechselnd mit rechteckigen Mustern
bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Signal über
tragenden Abschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf 2 × P/3
festgesetzt ist, und eine Signal empfangende Einrichtung, die auf dem
zweiten Element zum Empfangen eines vom ersten Element übertragenen
Signals und zum Ausgeben eines Verschiebungsausgangssignals angebracht
sind, das sich entsprechend der relativen Bewegung des ersten und des
zweiten Elementes verändert.
Bei der Verschiebungsmeßvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist das erste
Element eine Hauptskala, die ein rechteckiges Gitter besitzt. Das rechteckige
Gitter ist aus Signal übertragenden Abschnitten und Signal nicht über
tragenden Abschnitten zusammengesetzt, die mit einer vorbestimmten Teilung
angeordnet sind. Im Falle eines optischen Codierers läßt der Signalüber
tragungsabschnitt ein optisches Muster durch oder er reflektiert es. Im Falle
eines Kapazitätstyp-Codierers ist der Signalübertragungsabschnitt ein, ein
elektrisches Signal übertragender Abschnitt, der die Kapazitätskopplung nutzt.
Im Falle eines magnetischen Codierers ist der Signal übertragende Abschnitt
ein, ein magnetisches Signal übertragender Abschnitt, der die magnetische
Kopplung nutzt.
Bei der vorliegenden Erfindung ist unter Bezugnahme auf das rechteckige
Gitter der Hauptskala die Breite der Signal übertragenden Abschnitte auf
2 × P/3 oder P/3 festgesetzt. Als Ergebnis wird eine harmonische Komponente
dritter Ordnung in dem vom ersten Element an das zweite Element
übertragenen Signalmuster entfernt, wodurch Verschiebungsausgabesignale als
ein bevorzugtes Pseudo-Sinuswellensignal ausgegeben werden.
Wenn die vorliegende Erfindung bei einem optischen Transmissionstyp-Co
dierer angewandt wird, ist das erste Element eine Transmissionstyp-Haupt
skala, bei der Licht durchlassende Abschnitte und Licht nicht
durchlassende Abschnitte als Licht übertragende Abschnitte und Licht nicht
übertragende Abschnitte mit einer Teilung von P angebracht sind, und bei
dem jede Breite der Licht durchlassenden Abschnitte auf 2 P/3 festgesetzt
ist. Das zweite Element ist eine Indexskala, bei der das Verhältnis der
Breiten der Licht durchlassenden Abschnitte und der Licht nicht durch
lassenden Abschnitte 1 : 1 ist und bei der die Abschnitte mit einer Teilung
von P angebracht sind. Die durchgelassene Lichtmenge der Hauptskala nimmt
also im Vergleich zu dem Falle zu, daß die Hauptskala ein rechteckiges
Gitter ist, bei dem das Verhältnis der Breiten der Licht durchlassenden
Abschnitte und der Licht nicht durchlassenden Abschnitte 1 : 1 ist. Der
Spitzenwert des empfangenen Lichtbetrages des Licht empfangenden
Abschnittes nimmt also zu, wodurch das S/N-Verhältnis verbessert wird.
Weil die Breite der Licht durchlassenden Abschnitte der Hauptskala groß ist,
wird zusätzlich die geometrische Lichtkomponente des hellen/dunklen Musters
relativ größer als die Komponente des Interferenzstreifenmusters aufgrund der
Beugung des Lichtes. Daher nimmt in einem System, das ein geometrisches
Lichtmuster erkennt, der Einfluß der Spaltfluktuation ab, wodurch das
S/N-Verhältnis verbessert wird. Da weiter die empfangene Lichtmenge zunimmt,
steigt die Ansprechgeschwindigkeit. Wenn der Arbeitspunkt der Licht
empfangenden Vorrichtung angehoben wird, kann die Ansprechgeschwindigkeit
weiter vergrößert werden.
In einem System, das ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray als
Indexskala verwendet, ist eine Vielzahl von Licht empfangenden Ein
richtungen mit einer Teilung von 3 × P/4 so angeordnet, daß vier
Phasen-Verschiebungsausgangssignale ausgegeben werden.
Im Falle eines optischen Reflexionstyp-Codierers werden die Licht über
tragenden Abschnitte und die Licht nicht übertragenden Abschnitte der
Hauptskala jeweils entsprechend zu Licht reflektierenden Abschnitten und
Licht nicht reflektierenden Abschnitten. Jede Breite der Licht reflektierenden
Abschnitte ist vorzugsweise auf 2 P/3 festgesetzt. Somit können die gleichen
Wirkungen wie die beim oben beschriebenen Codierer des Lichttransmissions
typs erhalten werden.
Diese und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
gehen deutlicher aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der
bestmöglichen Ausführungsformen hervor, wie sie in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind.
Nachfolgend werden die Zeichnungen kurz beschrieben.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die die Struktur eines Trans
missionstyp-Codierers gemäß einer Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung darstellt;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht, die die Struktur der Hauptabschnitte
des Codierers gemäß der Ausführungsform darstellt;
Fig. 3 ist ein Diagramm, das eine ausgegebene Stromwellenform des
Codierers gemäß der Ausführungsform darstellt;
Fig. 4 ist ein schematisches Diagramm, das ein übertragenes Lichtmuster
einer Hauptskala eines Codierers gemäß der Ausführungsform
darstellt;
Fig. 5 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines Trans
missionstyp-Codierers gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines Trans
missionstyp-Codierers gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 7 ist eine vergrößerte, perspektivische Ansicht, die den empfangenden
Abschnitt des in Fig. 6 gezeigten Codierers darstellt;
Fig. 8 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines Reflexions
typ-Codierers gemäß einer anderen Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung darstellt;
Fig. 9 ist eine vergrößerte Ansicht, die die Hauptabschnitte eines Codierers
gemäß der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform darstellt; und
Fig. 10 ist eine vergrößerte Ansicht, die Hauptabschnitte eines weiteren
Codierers gemäß der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform darstellt.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine skizzierte Struktur eines
optischen Transmissionstyp-Codierers gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt. Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht, die die
Struktur der Hauptabschnitte des in Fig. 1 dargestellten Codierers zeigt.
Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht eine Hauptskala 1, d. h. ein erstes Element
mit einer Transmissionstypskala, aus einem transparenten Substrat 10 und
einem rechteckigen Gitter 13, das auf dem Substrat 10 ausgebildet ist. Das
Substrat 10 besteht beispielsweise aus Glas. Das rechteckige Gitter 13 besteht
aus Licht durchlassenden Abschnitten 11 und Licht nicht durchlassenden
Abschnitten 12, die mit einer Teilung von P angeordnet sind. Jeder der
Licht durchlassenden Abschnitte 11 und der Licht nicht durchlassenden
Abschnitte 12 weist ein rechteckiges Muster auf. Die Licht nicht durch
lassenden Abschnitte 12 sind auf dem transparenten Substrat durch Vakuum
bedampfung mit Cr gebildet. Die Licht durchlassenden Abschnitte 11 wirken
als Signalübertragungsabschnitte. Die Licht nicht durchlassenden Abschnitte
11 wirken als Signal nicht übertragende Abschnitte. Das Verhältnis der
Breiten der Licht durchlassenden Abschnitte 11 und der Licht nicht
durchlassenden Abschnitte 12 ist nicht 1 : 1. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist
jede Breite der Licht durchlassenden Abschnitte in Gitterrichtung auf
2 × P/3 festgesetzt.
Eine Licht ausstrahlende Vorrichtung 2 ist hinter der Hauptskala 1
angebracht, um parallelisiertes Licht 12 auf die Hauptskala 1 zu strahlen.
Die Licht ausstrahlende Vorrichtung 12 besteht aus einer LED 20 und einer
Kollimationslinse 21. Die LED 20 erzeugt Streulicht. Die Kollimationslinse
21 parallalisiert das von der LED 20 ausgesandte Streulicht in parallelisiertes
Licht 22.
Ein Photodiodenarray 3 ist vor der Hauptskala 1 mit einem vorbestimmten
Spalt, und zwar gegenüber der Licht ausstrahlenden Vorrichtung 2, angeord
net. Das Photodiodenarray 3 erfaßt die Verteilung des von der Hauptskala
1 durchgelassenen Lichtes. Das Photodiodenarray 3 besteht aus einem
Siliciumsubstrat 30 und Licht empfangenden Abschnitten 31, die auf dem
Substrat 30 ausgebildet sind. Jeder der Licht durchlassenden Abschnitte 31
ist eine Photodiode mit PN-Übergang. Bei dieser Ausführungsform wirkt das
Photodiodenarray 3 auch als Indexskala. Mit anderen Worten ist das
Photodiodenarray 3 gegenüber der Hauptskala 1 als zweites Element
angeordnet.
Die Hauptskala 1 bewegt sich relativ zur Licht ausstrahlenden Vorrichtung
2 und zum Photodiodenarray 3, wie durch einen Pfeil x in Fig. 1 angezeigt.
Entsprechend der Relativbewegung der Hauptskala 1 wird das empfangene
Lichtmuster durch das Photodiodenarray 3 moduliert, das auch als Indexskala
wirkt. Mit dem geometrischen Licht, das periodisch an der Skalenteilung P
variiert, wird ein Verschiebungssignal einer Pseudosinuswelle erhalten,
entsprechend dem hellen/dunklen Muster des geometrischen Lichtes.
Bei dieser Ausführungsform ist das Photodiodenarray 3 mit einer Teilung von
3 × P/4 angeordnet, wie Fig. 2 zeigt. Die Photodioden sind in mehreren
Sätzen gruppiert, von denen jeder aus vier Photodioden 31a, 31bb, 31ab und
31b besteht. Die Photodioden 31a, 31bb, 31ab und 31b sind untereinander
mit Bezug auf die Hauptskala 1 um 90° phasenverschoben. Die gemeinsamen
Phasenausgaben des Photodiodenarrays 3 werden addiert, um A-, BB-, AB- und
B-Phasenausgangsströme zu erzeugen, die der Reihe nach um 90°
phasenverschoben sind. Die Ausgangsströme werden jeweils durch Strom/Span
nungs-Umsetzer 4a bis 4d in Spannungen umgesetzt. Danach empfangen
Differentialverstärker 5a und 5b jeweils entsprechend die Differenz zwischen
den A- und AB-Phasenausgaben, und die Differenz zwischen den B- und
BB-Phasenausgaben. Somit werden A- und B-Phasenverschiebungs-Ausgangssignale
erhalten, die sich um 90° unterscheiden.
Bei dieser Ausführungsform ist die Breite der Licht durchlassenden
Abschnitte 11 der Hauptskala auf 2 P/3 festgesetzt, wie oben beschrieben.
Daher wird die harmonische Komponente dritter Ordnung des Verschiebungs
ausgangssignals, die eine Pseudosinuswelle bildet, beseitigt.
Als nächstes wird das dieser Ausführungsform zugrunde liegende Prinzip
unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben. Es sei angenommen, daß die
Breite der Licht durchlassenden Abschnitte 11 mit L bezeichnet wird, und
daß das durchgelassene Licht der Hauptskala 1 nur ein sich geradlinig
fortpflanzendes Licht ist. Das durchgelassene Lichtmuster ist ein rechteckiges
Muster wie in Fig. 4 dargestellt. Das Muster des durchgelassenen Licht
betrages l(x) in der Verschiebungsrichtung x wird einer Fourier-Trans
formation unterzogen und durch den folgenden Ausdruck wiedergegeben:
In der Formel (1) sind C und D Konstanten. Das Muster des durch
gelassenen Lichtbetrages der Hauptskala 1 wird durch die Indexskala auf der
empfangenden Seite moduliert (bei dieser Ausführungsform dient das
Photodiodenarray 3 als Indexskala). Somit wird eine Pseudo-Sinuswellen
ausgabe erhalten.
Wie aus der Formel (1) hervorgeht, werden, was die harmonische Kom
ponente dritter Ordnung anbetrifft - das ist die harmonische Komponente der
höchsten ungradzahligen Ordnung (nämlich n = 3) - im Falle, daß L = P/3
oder L = 2 P/3 gilt, die Koeffizienten des ersten und des zweiten Terms
der rechten Seite der Gleichung zu 0. Infolgedessen wird gemäß der
vorliegenden Ausführungsform, da L = 2 P/3 gilt, die harmonische
Komponente dritter Ordnung beseitigt, wodurch ein Verschiebungsausgangs
signal erhalten wird, das sich einer normalen Sinuswelle annähert. Darüber
hinaus kann, wie unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben, die Gleichstrom
komponente mit dem Differentialverstärkungsprozeß von zwei Ausgaben und
mit Phasen, die sich um 180° unterscheiden, beseitigt werden.
Wie aus der Gleichung (1) hervorgeht, wird, wenn L = P/3 oder 2 P/3 ist,
zusätzlich der Term der harmonischen Komponenten geradzahliger Ordnung
nicht beseitigt. Allerdings haben die harmonischen Komponenten geradzahliger
Ordnung, die in den beiden Ausgaben mit Phasen enthalten sind, die sich
um 180° unterscheiden, die gleiche Phase. Daher werden mit dem
Differentialverstärkungsprozeß die harmonischen Komponenten geradzahliger
Ordnung ebenfalls beseitigt.
In der Formel (1) sind die Terme "A sin (2 π × /P)" und "B cos (2 π × /P)"
als fundamentale Komponenten übrig geblieben. Die fundamentalen
Komponenten werden zusammengesetzt, um eine Sinuswelle "(A² + B²)1/2
sin (2 π × /P + Φ)" zu bilden. Die Abweichung der Phase Φ beeinflußt
nicht die Messung der Verschiebung im inkrementalen System.
Da bei dieser Ausführungsform die Breite der Licht durchlassenden
Abschnitte 11 der Hauptskala annähernd doppelt so groß ist wie die Breite
der Licht nicht durchlassenden Abschnitte 12, wird im Vergleich mit der
herkömmlichen Hauptskala, bei der das Verhältnis der Breiten der Licht
durchlassenden Abschnitte und der Licht nicht durchlassenden Abschnitte 1 : 1
ist, die durchgelassene Menge der Hauptskala groß, wodurch die empfangene
Lichtmenge vergrößert wird. Als Ergebnis nimmt der Spitzenwert der
empfangenen Lichtmenge zu, wodurch das S/N-Verhältnis verbessert werden
kann.
Zusätzlich nimmt der Ausgangsstrom des Photodiodenarrays zu, da die
empfangene Lichtmenge zunimmt, wodurch die Ansprechgeschwindigkeit
wächst. Wenn die Vorspannung des Photodiodenarrays erhöht wird, kann die
Ansprechgeschwindigkeit weiter vergrößert werden. Da die Breite der Licht
durchlassenden Abschnitte 11 der Hauptskala 1 groß ist, wird, wenn der
Spitzenwert des geometrischen Lichtes der Licht empfangenden Oberfläche
mit dem Spitzenwert des Interferenzstreifenmusters aufgrund des gebeugten
Lichtes verglichen wird, der erstgenannte Wert größer als der zweitgenannte,
verglichen mit dem herkömmlichen System. Dies verbessert ebenfalls das
S/N-Verhältnis. Darüber hinaus nimmt der Einfluß der Spaltfluktuation
zwischen der Hauptskala 1 und dem Photodiodenarray 3 ab.
Fig. 5 ist ein schematisches Diagramm, das den Aufbau der Hauptabschnitte
eines Transmissionstyp-Codierers gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt. Der Einfachheit halber werden in Fig. 5
diejenigen Abschnitte, die denen der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
vergleichbar sind, durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet, und die
Beschreibung derselben wird fortgelassen. Die Struktur der in Fig. 5
dargestellten Ausführungsform ist die gleiche wie die Struktur der in Fig.
1 dargestellten Ausführungsform, mit der Ausnahme, daß die Breite der
Licht durchlassenden Abschnitte 11 der Hauptskala 1 die Größe P/3 hat,
während die Breite der Licht nicht durchlassenden Abschnitte 12 die Größe
2 P/3 aufweist.
Gemäß der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform kann die harmonische
Verzerrung dritter Ordnung verringert werden, obwohl die durchgelassene
Lichtmenge der Hauptskala 1 nur halb so groß wie diejenige der in Fig. 1
dargestellten Ausführungsform ist, was einen Nachteil bedeutet, wie aus der
Formel (1) hervorgeht.
Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines Trans
missionstyp-Codierers gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt. Bei dieser Ausführungsform sind eine Hauptskala 1, auf
der ein erstes Gitter 13 ausgebildet ist, und eine Indexskala 6, auf der ein
zweites Gitter 63 ausgebildet ist, jeweils entsprechend als ein erstes Element
und ein zweites Element vorgesehen. Die Indexskala 6 ist an der Licht
empfangenden Seite, zusammen mit den Licht empfangenden Vorrichtungen,
angebracht. Der Einfachheit halber sind bei der in Fig. 6 dargestellten
Ausführungsform Abschnitte, die denen in der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform vergleichbar sind, durch die gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet. Die Indexskala 6 ist eine Transmissionstypskala, die ein
transparentes Substrat 60 aufweist, wie etwa ein Glassubstrat, und das
rechteckige Gitter 63 ist auf dem Substrat 60 ausgebildet. Das Gitter 63
besteht aus Licht durchlassenden Abschnitten 61 und Licht nicht durch
lassenden Abschnitten 62, die in der Weise ausgebildet sind, daß das
Verhältnis der Breiten derselben 1 : 1 ist und die Teilung den Wert P hat.
Bei der praktischen Ausführung umfaßt das Gitter 63, wie in Fig. 7
dargestellt, vier Gitterabschnitte 6a1, 6a2, 6b1 und 6b2 mit Phasen, die sich
jeweils um 90° unterscheiden. Der A-Phasengitterabschnitt 6a1 und der
B-Phasengitterabschnitt 6b1, die gegeneinander um 90° phasenverschoben sind,
sind in x-Richtung angeordnet. Der AB-Phasengitterabschnitt 6a2 und der
BB-Phasen-gitterabschnitt 6b2, die jeweils entsprechend gegen die Gitterabschnitte
6a1 und 6b1 in der Phase um 180° verschoben sind, sind neben den
Gitterabschnitten 6a1 und 6b1 jeweils in Richtung der Breite der Skala
angeordnet.
Photodioden 3a1, 3a2, 3b1 und 3b2 sind jeweils entsprechend den Gitter
abschnitten 6a1, 6a2, 6b1 und 6b2 der Indexskala 6 angeordnet. Die
Ausgangsströme der Photodioden 3a1, 3a2, 3b1 und 3b2 werden in
Spannungen umgesetzt. Die Differenz zwischen der A-Phasenausgabe und der
AB-Phasenausgabe wird durch den Differentialverstärker 5a erhalten, und die
Differenz zwischen der B-Phasenausgabe und der BB-Phasenausgabe wird
durch den Differentialverstärker 5b erhalten. Somit werden Verschiebungs
signale mit den Phasen A und B gewonnen.
Beim Transmissionstyp-Codierer ist die Breite der Licht durchlassenden
Abschnitte 11 der Hauptskala auf 2P/3 festgesetzt. Somit wird gemäß der in
Fig. 6 dargestellten Ausführungsform die gleiche Wirkung wie bei der in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsform erzielt.
Fig. 8 ist ein schematisches Diagramm, das die Struktur eines optischen
Reflexionstyp-Codierers gemäß einer anderen Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung zeigt. Der Codierer gemäß dieser Ausführungsform
besteht aus einer Reflexionstyp-Hauptskala 7, einer Lichtquelle 9, einer
Lichtquellen-Indexskala 8 und einem Photodiodenarray 3. Das Photodioden
array 3 arbeitet auch als Licht empfangende Indexskala, wie das bei der in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Fall ist. Die Lichtquellen-Indexskala
8 und das Photodiodenarray 3 sind gegenüber der Hauptskala 7 angeordnet.
Die Lichtquelle 9 ist hinter der Lichtquellen-Indexskala 8 angebracht. Wie
in Fig. 9 dargestellt, besteht die Hauptskala 7 aus einem Substrat 70 und
einem rechteckigen Gitter 73, das auf dem Substrat 70 ausgebildet ist. Das
Gitter 73 besteht aus Licht reflektierenden Abschnitten 71 und Licht nicht
reflektierenden Abschnitten 72 (Licht nicht absorbierenden oder Licht nicht
durchlassenden Abschnitten), die abwechselnd mit einer Teilung P angeordnet
sind. Jede Breite der Licht reflektierenden Abschnitte 71 ist auf 2 × P/3
festgesetzt. Wie in Fig. 9 dargestellt, ist die Indexskala 8 eine Trans
missionstypskala von einer Art, die aus einem transparenten Substrat 80 und
einem rechteckigen Gitter 83 besteht, das auf dem Substrat 80 ausgebildet
ist. Das Gitter 83 besteht aus Licht durchlassenden Abschnitten 81 und Licht
nicht durchlassenden Abschnitten 82, die abwechselnd mit einer Teilung P
und einem Breitenverhältnis von 1 : 1 angeordnet sind.
Die Lichtquelle 9 ist eine Diffusionslichtquelle, wie etwa eine LED. Das
Streulicht tritt in die Lichtquellen-Indexskala 8 ein, welche Licht durch
lassende Abschnitte 81 und Licht nicht durchlassende Abschnitte 82 aufweist,
die mit einer Teilung P angeordnet sind. Somit wird ein sekundäres
Lichtquellenarray erhalten, bei dem die durchlassenden Abschnitte 81 als
Punktlichtquellen dienen, die mit einer Teilung P angeordnet sind. Vom
sekundären Lichtquellenarray wird parallelisiertes Licht 24 in der vorbestimm
ten Richtung auf die Hauptskala 7 gestrahlt. Ein von der Hauptskala 7
reflektiertes Muster geometrischen Lichts wird an das Photodiodenarray 3
geliefert. Das resultierende Bildmuster wird moduliert und auf die gleiche
Weise erkannt wie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Gemäß der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform kann die gleiche
Wirkung erzielt werden wie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Anders als bei Fig. 9 kann die Reflexionstypskala 7 auch in der in Fig. 10
dargestellten Weise ausgebildet werden. Gemäß Fig. 10 ist die Breite der
Licht reflektierenden Abschnitte 71 der Skala 7 auf P/3 festgesetzt. Obwohl
die empfangene Lichtmenge halbiert wird, kann die harmonische Verzerrung
dritter Ordnung in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform der Fig.
9 verringert werden.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wurde der Codierer optischen
Typs beschrieben. Die vorliegende Erfindung kann aber auch auf einen
Codierer des elektrostatischen Kapazitätstyps angewandt werden, der den
gleichen theoretischen Grundlagen entspricht. Bei einem Kapazitätstyp-Codierer
wird die Variation der Kapazitätskopplung zwischen Signal übertragenden
Elektroden und Signal empfangenden Elektroden entsprechend der Ver
schiebung der Skala erfaßt, wodurch die Verschiebung gemessen wird.
Beispielsweise ist ein Kapazitätstyp-Codierer in der offengelegten japanischen
Patentpublikation Nr. 3-37 517 offenbart worden. Mit einer Anordnung von
Elektroden, welche das gleiche Kapazitätskopplungsmuster wie bei den oben
beschriebenen Ausführungsformen des Skalenabschnitts des Codierers
erzeugen, kann ein Verschiebungssignal in Form einer Pseudosinuswelle
erhalten werden.
Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung auf einen Codierer
magnetischen Typs angewandt werden, der die Verschiebung unter Benutzung
der magnetischen Kopplung mißt, entsprechend den gleichen theoretischen
Grundlagen.
Wenngleich die vorliegende Erfindung in bezug auf bestmögliche Aus
führungsformen derselben beschrieben und dargestellt worden ist, ist
Fachleuten klar, daß die oben genannten und verschiedene weiteren
Änderungen, Auslassungen und Ergänzungen nach Form und Detail
vorgenommen werden können, ohne daß von Idee und Umfang der
vorliegenden Erfindung abgewichen wird.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Messen einer Verschiebung, aufweisend:
ein erstes Element, auf dem ein erstes Gitter gebildet ist, wobei das erste Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten besteht, die abwechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Lichtübertragungsabschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf m × P/3 festgesetzt ist (wobei m den Wert 1 oder 2 hat);
eine Licht ausstrahlende Einrichtung zum Ausstrahlen von parallelisiertem Licht auf das erste Element, so daß ein rechteckiges, übertragenes Lichtmuster erhalten wird;
ein zweites Element, auf dem ein zweites Gitter gebildet ist, wobei das zweite Element gegenüber dem ersten Element unter Belassung eines Spaltes angeordnet ist, derart, daß es in Richtung der Gitteranordnung zusammen mit der Licht ausstrahlenden Einrichtung relativ beweglich ist, wobei das zweite Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten besteht, die abwechselnd mit recht eckigen Mustern angeordnet sind, so daß das vom ersten Element übertragene Licht moduliert wird, um ein übertragenes Lichtmuster auszugeben; und
eine Licht empfangende Einrichtung zum Empfangen des vom zweiten Element übertragenen Lichtmusters und Ausgeben eines Verschiebungs ausgangssignals, das sich entsprechend der relativen Bewegung des ersten und des zweiten Elementes verändert.
ein erstes Element, auf dem ein erstes Gitter gebildet ist, wobei das erste Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten besteht, die abwechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Lichtübertragungsabschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf m × P/3 festgesetzt ist (wobei m den Wert 1 oder 2 hat);
eine Licht ausstrahlende Einrichtung zum Ausstrahlen von parallelisiertem Licht auf das erste Element, so daß ein rechteckiges, übertragenes Lichtmuster erhalten wird;
ein zweites Element, auf dem ein zweites Gitter gebildet ist, wobei das zweite Element gegenüber dem ersten Element unter Belassung eines Spaltes angeordnet ist, derart, daß es in Richtung der Gitteranordnung zusammen mit der Licht ausstrahlenden Einrichtung relativ beweglich ist, wobei das zweite Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten besteht, die abwechselnd mit recht eckigen Mustern angeordnet sind, so daß das vom ersten Element übertragene Licht moduliert wird, um ein übertragenes Lichtmuster auszugeben; und
eine Licht empfangende Einrichtung zum Empfangen des vom zweiten Element übertragenen Lichtmusters und Ausgeben eines Verschiebungs ausgangssignals, das sich entsprechend der relativen Bewegung des ersten und des zweiten Elementes verändert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das erste Element eine Trans
missionstyp-Hauptskala ist, bei der die Licht übertragenden Abschnitte
und die Licht nicht übertragenden Abschnitte jeweils entsprechend Licht
durchlassende Abschnitte und Licht nicht durchlassende Abschnitte sind;
und
bei der das zweite Element eine Transmissionstyp-Indexskala ist, bei der die Licht durchlassenden Abschnitte und die Licht nicht durchlassenden Abschnitte des zweiten Gitters mit einem Breitenverhältnis von 1 : 1 bei einer Teilung von P angeordnet sind.
bei der das zweite Element eine Transmissionstyp-Indexskala ist, bei der die Licht durchlassenden Abschnitte und die Licht nicht durchlassenden Abschnitte des zweiten Gitters mit einem Breitenverhältnis von 1 : 1 bei einer Teilung von P angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der jede Breite der Licht durch
lassenden Abschnitte der Hauptskala auf 2 × P/3 festgesetzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das zweite Gitter vier Gitter
abschnitte mit Phasen aufweisen, die sich jeweils um 90° unterscheiden;
und
wobei die Licht empfangende Einrichtung vier Empfangsvorrichtungen aufweist, die jeweils entsprechend den vier Gitterabschnitten angebracht sind.
wobei die Licht empfangende Einrichtung vier Empfangsvorrichtungen aufweist, die jeweils entsprechend den vier Gitterabschnitten angebracht sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das zweite Gitter vier Gitter
abschnitte aufweist mit Phasen, die sich jeweils um 90° unterscheiden;
und
wobei die Licht empfangende Einrichtung vier Empfangsvorrichtungen, die jeweils entsprechend den vier Gitterabschnitten angebracht sind, und zwei Differentialschaltungseinrichtungen aufweist, zum Verstärken der Differenzen zwischen den jeweiligen beiden um 180° phasenverschobenen Ausgaben der Empfangsvorrichtung, um zwei Verschiebungssignale zu erzeugen, die gegeneinander um 90° phasenverschoben sind.
wobei die Licht empfangende Einrichtung vier Empfangsvorrichtungen, die jeweils entsprechend den vier Gitterabschnitten angebracht sind, und zwei Differentialschaltungseinrichtungen aufweist, zum Verstärken der Differenzen zwischen den jeweiligen beiden um 180° phasenverschobenen Ausgaben der Empfangsvorrichtung, um zwei Verschiebungssignale zu erzeugen, die gegeneinander um 90° phasenverschoben sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das erste Element eine Trans
missionstyp-Hauptskala ist, in der die Licht übertragenden Abschnitte
und die Licht nicht übertragenden Abschnitte jeweils entsprechend Licht
durchlassende Abschnitte und Licht nicht durchlassende Abschnitte sind;
und
wobei die Licht empfangende Einrichtung ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray enthält, das die Funktion des zweiten Elementes hat.
wobei die Licht empfangende Einrichtung ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray enthält, das die Funktion des zweiten Elementes hat.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der jede Breite der durchlassenden
Abschnitte der Hauptskala auf 2 × P/3 festgesetzt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Licht empfangende Ein
richtung umfaßt:
ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray mit einer Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen, die mit einer Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, wobei die Licht empfangenden Vorrichtungen in mehreren Sätzen gruppiert sind, und jeder der Sätze aus vier Licht empfangenden Vorrichtungen zusammengesetzt ist, welche nebeneinander angebracht sind;
eine Addiereinrichtung zum Addieren gemeinsamer Phasenausgaben des Licht empfangenden Vorrichtungsarrays, um addierte Ausgaben mit vier Phasen zu erzeugen; und
zwei Differentialschaltungseinrichtungen zum Verstärken der Differenzen zwischen den jeweiligen beiden addierten Ausgaben, die gegeneinander um 180° phasenverschoben sind, um zwei Verschiebungssignale mit jeweils um 90° unterschiedlichen Phasen zu erzeugen.
ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray mit einer Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen, die mit einer Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, wobei die Licht empfangenden Vorrichtungen in mehreren Sätzen gruppiert sind, und jeder der Sätze aus vier Licht empfangenden Vorrichtungen zusammengesetzt ist, welche nebeneinander angebracht sind;
eine Addiereinrichtung zum Addieren gemeinsamer Phasenausgaben des Licht empfangenden Vorrichtungsarrays, um addierte Ausgaben mit vier Phasen zu erzeugen; und
zwei Differentialschaltungseinrichtungen zum Verstärken der Differenzen zwischen den jeweiligen beiden addierten Ausgaben, die gegeneinander um 180° phasenverschoben sind, um zwei Verschiebungssignale mit jeweils um 90° unterschiedlichen Phasen zu erzeugen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem das erste Element eine
Reflexionstyp-Hauptskala aufweist, bei der die Licht übertragenden
Abschnitte jeweils entsprechend Licht reflektierende Abschnitte und Licht
nicht reflektierende Abschnitte sind;
bei der die Licht abstrahlende Einrichtung eine Lichtquelle, die Streulicht erzeugt, und eine Indexskala aufweist, auf der Licht durch lassende Abschnitte und Licht nicht durchlassende Abschnitte ab wechselnd mit einer Teilung P angeordnet sind, um das Streulicht so zu empfangen, daß die Hauptskala angestrahlt wird; und
wobei die Licht empfangende Einrichtung ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray enthält, das die Funktion des zweiten Elementes hat.
bei der die Licht abstrahlende Einrichtung eine Lichtquelle, die Streulicht erzeugt, und eine Indexskala aufweist, auf der Licht durch lassende Abschnitte und Licht nicht durchlassende Abschnitte ab wechselnd mit einer Teilung P angeordnet sind, um das Streulicht so zu empfangen, daß die Hauptskala angestrahlt wird; und
wobei die Licht empfangende Einrichtung ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray enthält, das die Funktion des zweiten Elementes hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei dem jede Breite der Licht reflektie
renden Abschnitte der Hauptskala auf 2 × P/3 festgesetzt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei dem die Licht empfangende
Einrichtung aufweist:
ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray mit einer Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen, die mit einer Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, wobei die Licht empfangenden Vorrichtungen in mehreren Sätzen gruppiert sind, und jeder der Sätze aus vier Licht empfangenden Vorrichtungen zusammengesetzt ist, welche nebeneinander angebracht sind;
eine Addiereinrichtung zum Addieren gemeinsamer Phasenausgaben des Licht empfangenden Vorrichtungsarrays, um addierte Ausgaben mit vier Phasen zu erzeugen; und
zwei Differentialschaltungseinrichtungen zum Verstärken der Differenzen zwischen den jeweiligen beiden addierten Ausgaben, die gegeneinander um 180° phasenverschoben sind, um zwei Verschiebungssignale mit jeweils um 90° unterschiedlichen Phasen zu erzeugen.
ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray mit einer Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen, die mit einer Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, wobei die Licht empfangenden Vorrichtungen in mehreren Sätzen gruppiert sind, und jeder der Sätze aus vier Licht empfangenden Vorrichtungen zusammengesetzt ist, welche nebeneinander angebracht sind;
eine Addiereinrichtung zum Addieren gemeinsamer Phasenausgaben des Licht empfangenden Vorrichtungsarrays, um addierte Ausgaben mit vier Phasen zu erzeugen; und
zwei Differentialschaltungseinrichtungen zum Verstärken der Differenzen zwischen den jeweiligen beiden addierten Ausgaben, die gegeneinander um 180° phasenverschoben sind, um zwei Verschiebungssignale mit jeweils um 90° unterschiedlichen Phasen zu erzeugen.
12. Vorrichtung zum Messen einer Verschiebung, aufweisend:
eine Skala, auf der ein Gitter gebildet ist, wobei das Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die abwechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Licht übertragenden Abschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf m × P/3 festgesetzt ist (wobei m den Wert 1 oder 2 hat);
eine Licht ausstrahlende Einrichtung zum Ausstrahlen parallelisierten Lichtes auf die Skala, um ein rechteckiges, übertragenes Lichtmuster zu erhalten;
ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray zum Empfangen des von der Skala übertragenen Lichtmusters, wobei das Licht empfangende Vorrichtungsarray eine Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen umfaßt, die mit einer Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, derart, daß vier Phasenverschiebungs-Ausgangssignale ausgegeben werden.
eine Skala, auf der ein Gitter gebildet ist, wobei das Gitter aus Licht übertragenden Abschnitten und Licht nicht übertragenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die abwechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Licht übertragenden Abschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf m × P/3 festgesetzt ist (wobei m den Wert 1 oder 2 hat);
eine Licht ausstrahlende Einrichtung zum Ausstrahlen parallelisierten Lichtes auf die Skala, um ein rechteckiges, übertragenes Lichtmuster zu erhalten;
ein Licht empfangendes Vorrichtungsarray zum Empfangen des von der Skala übertragenen Lichtmusters, wobei das Licht empfangende Vorrichtungsarray eine Vielzahl von Licht empfangenden Vorrichtungen umfaßt, die mit einer Teilung von 3 × P/4 angeordnet sind, derart, daß vier Phasenverschiebungs-Ausgangssignale ausgegeben werden.
13. Vorrichtung zum Messen einer Verschiebung, aufweisend:
erste und zweite einander gegenüberliegende Elemente, derart, daß sie relativ zueinander beweglich sind;
Signalübertragungseinrichtungen, die auf dem ersten Element zum Übertragen eines Signals mit einem rechteckigen Muster an das zweite Element angebracht sind, wobei die Signalübertragungseinrichtungen ein rechteckiges Gitter besitzen, das aus Signal übertragenden Abschnitten und nicht übertragenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die ab wechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Signal übertragenden Abschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf 2 × P/3 festgesetzt ist; und
eine Signal empfangende Einrichtung, die auf dem zweiten Element zum Empfangen eines vom ersten Element übertragenen Signals und zum Ausgeben eines Verschiebungsausgangssignals angebracht sind, das sich periodisch entsprechend der relativen Bewegung des ersten und des zweiten Elementes verändert.
erste und zweite einander gegenüberliegende Elemente, derart, daß sie relativ zueinander beweglich sind;
Signalübertragungseinrichtungen, die auf dem ersten Element zum Übertragen eines Signals mit einem rechteckigen Muster an das zweite Element angebracht sind, wobei die Signalübertragungseinrichtungen ein rechteckiges Gitter besitzen, das aus Signal übertragenden Abschnitten und nicht übertragenden Abschnitten zusammengesetzt ist, die ab wechselnd mit rechteckigen Mustern bei einer Teilung P angeordnet sind, wobei jede Breite der Signal übertragenden Abschnitte in einer Richtung einer Gitteranordnung auf 2 × P/3 festgesetzt ist; und
eine Signal empfangende Einrichtung, die auf dem zweiten Element zum Empfangen eines vom ersten Element übertragenen Signals und zum Ausgeben eines Verschiebungsausgangssignals angebracht sind, das sich periodisch entsprechend der relativen Bewegung des ersten und des zweiten Elementes verändert.
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