DE19701595A1 - Anlage für die Vorwärmung einer Preßgutmatte im Zuge der Herstellung von Holzwerkstoffplatten, insbesondere von Spanplatten - Google Patents
Anlage für die Vorwärmung einer Preßgutmatte im Zuge der Herstellung von Holzwerkstoffplatten, insbesondere von SpanplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage für die Vorwärmung einer
Preßgutmatte im Zuge der Herstellung von Holzwerkstoff
platten, insbesondere von Spanplatten, mit Hilfe eines
Klimas in Form eines Dampf/Luft-Gemisches mit einem Prozeß
lufterzeuger, einem Wasserdampferzeuger und einer Misch
strecke sowie einer Vorwärmpresse mit Klimaverteileinrich
tung und Klimatisierungskammer für die zu klimatisierende
Preßgutmatte. - Die Erfindung verwendet aus Gründen der
einfachen Darstellung eine besondere und auch praxisübliche
Terminologie. Klima bezeichnet, wie schon gesagt, ein
Wasserdampf/Luft-Gemisch. Insoweit wird auch von einem
strömenden Klima und vom Mengenstrom oder Volumenstrom des
Klimas gesprochen. Das Klima ist durch besondere thermo
dynamische Parameter bestimmt. Diese sind die Taupunkt
temperatur, die relative Feuchte und der Volumenstrom oder
Mengenstrom des Klimas. Klimatisierung einer Preßgutmatte
bezeichnet die Tatsache, daß die Preßgutmatte mit dem Klima
behandelt wird. Die Vorwärmtemperatur, die die Preßgutmatten
erfahren, ist etwa gleich der Taupunkttemperatur des Klimas.
Die Taupunkttemperatur des Klimas ist durch das Mischungs
verhältnis Wasserdampf/Luft festgelegt und kann über das
Mischungsverhältnis gesteuert oder geregelt werden. Die
Vorwärmtemperatur entspricht etwa der Taupunkttemperatur.
Bei Anlagen des beschriebenen Aufbaus und der beschriebenen
Zweckbestimmung liegt sie unter 100°C, z. B. bei 90°C. Sie
kann eingestellt werden. Die relative Feuchte gibt an, wie
"trocken" oder wie "naß" das Klima ist. Die relative Feuchte
gibt mit anderen Worten an, wie weit die Temperatur des
Klimas über der Taupunkttemperatur liegt. Ist das Klima bei
gegebener Taupunkttemperatur sehr trocken, d. h. ist die
Temperatur des Klimas sehr hoch, so besteht die Gefahr, daß
die Oberflächen der Preßgutmatten nach der Klimatisierung zu
trocknen beginnen, was aus technologischen Gründen
unerwünscht sein kann. Ist das Klima relativ feucht, d. h.
liegt die relative Feuchte nahe bei 100%, so können in der
Anlage selbst störende Kondensationen auftreten. Sie lassen
sich durch Beheizung der entsprechenden Anlagenteile
vermeiden. Der Volumenstrom oder Mengenstrom des Klimas hat
keinen Einfluß auf die Vorwärmtemperatur der Preßgutmatten.
Diese ist allein durch den Zustand des Klimas bestimmt. Vom
Volumenstrom oder Mengenstrom hängt es dagegen ab, bis zu
welcher Tiefe die Preßgutmatten von der Vorwärmung in der
Zeiteinheit erreicht werden bzw., bei vollständiger
Durchdringung der Preßgutmatte mit dem Klima, wieviel
Energie ungenutzt zum Beispiel über den freien Rand der
Preßgutmatten austritt. Es versteht sich, daß die
Lufttemperatur mit den angegebenen Parametern in Verbindung
steht und umgekehrt.
Die bekannte Anlage, von der die Erfindung ausgeht,
(EP 95109694.0, PatG § 3 (2)), arbeitet kontinuierlich. Die
Klimatisierungseinrichtung besitzt eine obere pressen
plattenähnliche Klimatisierungskammer und eine untere,
pressenplattenähnliche Klimatisierungskammer, zwischen
diesen befindet sich die Klimatisierungspreßkammer, in denen
die Preßgutmatten bei der Klimatisierung angeordnet sind.
Insoweit kann von einer Vorwärmpresse gesprochen werden,
obgleich in der Vorwärmpresse nur die beschriebene
Klimatisierung, nicht aber eine beachtliche Verdichtung,
stattfindet. Allerdings ist Vorsorge zu treffen, daß die
Preßgutmatten an den Klimatisierungskammern ausreichend
dicht anliegen. Bei der bekannten Anlage werden die
Klimatisierungskammer und Preßgutmatte in gleicher Richtung
von dem Klima durchströmt. Eine Gegenstrombehandlung der
Preßgutmatten in bezug auf die Volumenströme des Klimas ist
nicht eingerichtet. Im übrigen ist nicht angegeben, wie die
Anlage im einzelnen ausgelegt und regeltechnisch
eingerichtet ist.
Das bekannte Verfahren und die insoweit bekannte Anlage
haben sich bewährt. Die bekannte Anlage ist jedoch ver
besserungsfähig, wenn es darauf ankommt, Holzwerk
stoffplatten mit unterschiedlichen Qualitätsparametern
herzustellen. Der Erfindung liegt das technische Problem
zugrunde, eine Anlage des eingangs beschriebenen Aufbaus und
der eingangs beschriebenen Zweckbestimmung anzugeben, die in
hohem Grade flexibel, d. h. für die Herstellung von Holz
werkstoffplatten mit sehr unterschiedlichen Qualitäts
parametern und damit großer Bandbreite der Qualitätspara
meter, geeignet ist.
Zur Lösung dieses technischen Problems ist Gegenstand der
Erfindung eine Anlage für die Vorwärmung einer Preßgutmatte
im Zuge der Herstellung von Holzwerkstoffplatten, insbe
sondere von Spanplatten, mit Hilfe eines Klimas in Form
eines Dampf/Luft-Gemisches, - mit
einem Prozeßlufterzeuger,
einem Wasserdampferzeuger,
einer Mischstrecke,
einer Vorwärmpresse mit unterer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung sowie mit oberer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung, die zwischen sich eine Klimatisierungs-Preßkammer für die zu klimatisierende Preßgutmatte bilden, und mit
den Pressenplatten vorgeschalteten Klima-Vor kammern,
wobei der Prozeßlufterzeuger einen Wärmetauscher zur Erwär mung der Prozeßluft und der Wasserdampferzeuger ein Mengen stromregelventil sowie ein Dampfdruckregelventil aufweisen,
wobei die Prozeßluft und der Wasserdampf aus dem Prozeß lufterzeuger und dem Wasserdampferzeuger in die Mischstrecke einführbar sind und dort ein strömendes Klima mit vorgeb barer relativer Feuchte bilden,
wobei von der Mischstrecke zwei Klima-Förderleitungen ab gehen, die in die Klima-Vorkammern einmünden,
wobei in den Klima-Förderleitungen jeweils ein Ventil angeordnet ist, welches das Klima ansaugt und in den Klima-Vorkammern steuert oder regelt, und
wobei aus der Klimatisierungs-Preßkammer die aus den Preß gutmatten aus tretende feuchte Abluft mit Hilfe eines Ab luftgebläses abziehbar ist.
einem Prozeßlufterzeuger,
einem Wasserdampferzeuger,
einer Mischstrecke,
einer Vorwärmpresse mit unterer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung sowie mit oberer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung, die zwischen sich eine Klimatisierungs-Preßkammer für die zu klimatisierende Preßgutmatte bilden, und mit
den Pressenplatten vorgeschalteten Klima-Vor kammern,
wobei der Prozeßlufterzeuger einen Wärmetauscher zur Erwär mung der Prozeßluft und der Wasserdampferzeuger ein Mengen stromregelventil sowie ein Dampfdruckregelventil aufweisen,
wobei die Prozeßluft und der Wasserdampf aus dem Prozeß lufterzeuger und dem Wasserdampferzeuger in die Mischstrecke einführbar sind und dort ein strömendes Klima mit vorgeb barer relativer Feuchte bilden,
wobei von der Mischstrecke zwei Klima-Förderleitungen ab gehen, die in die Klima-Vorkammern einmünden,
wobei in den Klima-Förderleitungen jeweils ein Ventil angeordnet ist, welches das Klima ansaugt und in den Klima-Vorkammern steuert oder regelt, und
wobei aus der Klimatisierungs-Preßkammer die aus den Preß gutmatten aus tretende feuchte Abluft mit Hilfe eines Ab luftgebläses abziehbar ist.
Im Rahmen der Erfindung liegt es, in den Klima-Vorkammern
eine elektrische Begleitheizeinrichtung anzuordnen. Zweck
mäßigerweise sind an die Klima-Vorkammern Einrichtungen für
eine Kondensatableitung angeschlossen. In regeltechnischer
Hinsicht lehrt die Erfindung, daß ein Regelkreis für die
Taupunkttemperatur des Klimas und ein Regelkreis für die
relative Feuchte des Klimas, d. h. die Lufttemperatur,
vorgesehen sind. Im übrigen empfiehlt es sich, für die
Volumenströme nicht nur eine Steuerung, sondern ebenfalls
einen Regelkreis einzurichten.
Das technische Problem, welches der Erfindung zugrundeliegt,
ist komplex. Überraschenderweise löst die Erfindung dieses
komplexe Problem mit einem großen Freiheitsgrad in bezug auf
die einstellbaren Qualitätsparameter der Holzwerkstoff
platten bei einfachem Aufbau der Gesamtanlage. Das ist ein
besonderer Vorteil, weil es sich bei der Herstellung der
Holzwerkstoffplatten um die Herstellung von ausgesprochenen.
Massenartikeln handelt und an die Verfügbarkeit der Anlage,
bei einfacher Einstellung auf unterschiedliche Qualitäts
parameter der herzustellenden Holzwerkstoffplatten, hohe
Anforderungen gestellt werden. Die erfindungsgemäße Anlage;
kann so betrieben werden, daß die Kondensationsfronten, die
sich in den Preßgutmatten bilden, sich praktisch mit
gleicher Geschwindigkeit aufeinander zubewegen, um sich etwa
in der Mittelebene der Preßgutmatten zu treffen. So kann
überraschenderweise eine sehr homogene Verteilung der
Vorwärmtemperatur erreicht werden, und zwar bei homogener
Feuchteverteilung.
Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale
der Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Die einzige
Figur zeigt ein Schema für den Aufbau einer
erfindungsgemäßen Anlage.
Die in der Figur dargestellte Anlage ist für die Vorwärmung
einer Preßgutmatte im Zuge der Herstellung von
Holzwerkstoffplatten, insbesondere von Spanplatten bestimmt.
Die Vorwärmung geschieht mit Hilfe eines Klimas in Form
eines Dampf/Luft-Gemisches. Zum grundsätzlichen Aufbau der
Anlage gehören ein Prozeßlufterzeuger 1, ein Wasser
dampferzeuger 2 und eine Mischstrecke 3. Im übrigen ist eine
Vorwärmpresse 4 mit unterer beheizter Pressenplatte 5 mit
Klimaverteileinrichtung 6 sowie mit oberer beheizter
Pressenplatte 7 mit Klimaverteileinrichtung 8 vorgesehen,
die zwischen sich eine Klimatisierungs-Preßkammer 9 für die
nur angedeutete zu klimatisierende Preßgutmatte M bilden.
Die Funktion der Vorwärmpresse 4 besteht darin, die Vor
wärmung durchzuführen. Es findet eine Verdichtung, wie sie
beim Pressen der Preßgutmatten zu den Holzwerkstoffplatten
erforderlich ist, nicht statt. Die Vorwärmpresse 4 ist so
ausgelegt, daß mit entsprechend dichtem Anschluß der
Pressenplatten 5, 7 an die Preßgutmatten M die Klima
tisierung durchgeführt werden kann. Im Ausführungsbeispiel
ist die Vorwärmpresse 4 eine Taktpresse. Sie kann aber auch
(vgl. EP 95109694.0) als kontinuierliche Vorwärmpresse
ausgeführt sein.
Man erkennt in der Figur die Pressenplatten 5, 7 und die
vorgeschalteten Klimaverteileinrichtungen 6, 8, die auch
Klima-Vorkammern genannt werden. Der Prozeßlufterzeuger 1.
weist einen Wärmetauscher 10 zur Erwärmung der Prozeßluft
auf. Der Wasserdampferzeuger 2 weist ein Mengenstromregel
ventil 11 sowie ein Dampfdruckregelventil 12 auf. Die
Prozeßluft und der Wasserdampf aus dem Prozeßlufterzeuger 1
bzw. dem Wasserdampferzeuger 2 werden in eine Mischstrecke 3
eingeführt und bilden dort ein strömendes Klima mit
vorgebbarer relativer Feuchte. Von der Mischstrecke 3 gehen
zwei Klima-Förderleitungen 13, 14 ab, die in die Klimaver
teileinrichtungen 6, 8 einmünden. In den Klima-Förder
leitungen 13, 14 ist jeweils ein Regelventil 15, 16
angeordnet, welches das Klima in den Klimaverteil
einrichtungen 6, 8 reguliert. Aus der Klimati
sierungs-Preßkammer 9 ist die aus den Preßgutmatten M über
deren freien Rand aus tretende feuchte Abluft mit Hilfe einem
Abluftgebläses 17 abziehbar.
Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform
der Erfindung sind in den Klimaverteileinrichtungen 6, 8
elektrische Beheizungseinrichtungen 18, 19 angeordnet. Die
Umgebungsluft wird von einem Ventilator 20 angesaugt. Es
versteht sich, daß weitere Gebläse eingebaut sein können. Im
übrigen sind an die Klimaverteileinrichtungen 6, 8
Einrichtungen für die Kondensatableitung angeschlossen, was
nicht gezeichnet wurde. Die schematische Darstellung läßt
erkennen, daß ohne weiteres ein Regelkreis für die
Taupunkttemperatur und für die relative Feuchte des Klimas,
anders ausgedrückt für die Lufttemperatur, eingerichtet
werden können. Das gilt auch für die Volumenströme des
Klimas. Angedeutet wurde, daß die mit dem Klima behandel
ten, vorgewärmten Preßgutmatten einer Presse 21 zugeführt
werden, die der erfindungsgemäßen Anlage auf geeignete Weise
über einen Förderer nachgeschaltet ist. Im Ausführungsbei
spiel ist die Presse eine kontinuierliche Presse 21. Sie
könnte auch als taktweise arbeitende Plattenpresse ausge
führt sein.
Die Betriebsweise der Anlage ist einfach. Die von dem
Ventilator 20 angesaugte Umgebungsluft wird aufgeheizt und
anschließend mit Dampf vermischt. Die Wärmezufuhr und damit
die Lufttemperatur wird mit einem Regelventil eingestellt.
Die Meßstelle für die Temperatur der warmen Luft befinden
sich vor der Dampfeingabestelle.
Die Zusammensetzung des Gemisches wird über die Dampfzufuhr
durch ein Regelventil in der Dampfzufuhrleitung zur
Mischstrecke 3 eingestellt. Am Ende der Mischstrecke 3
werden die Temperatur und die relative Feuchte gemessen. Die
eigentliche Regelgröße, die Taupunkttemperatur, wird aus den
Meßgrößen berechnet.
Nach Passieren der Mischstrecke 3 wird das Klima auf die
beiden Klimaverteileinrichtungen 6 bzw. 8 aufgeteilt. Die
beiden Volumenströme werden mit je einem Regelventil 15, 16
eingestellt. Im Idealfall sind beide Regelventile 15, 16
maximal geöffnet. Der Sollwert für den Gesamtvolumenstrom
(= Summe der Teilströme) ist proportional zur jeweiligen
Produktionsleistung. Der Gesamtvolumenstrom muß daher in
einem weiten Bereich einstellbar sein. Die Einstellung des
Gesamtvolumenstroms erfolgt über die Drehzahl des
Ventilators. In der Klimatisierungs-Preßkammer strömt das
Gemisch durch Lochbleche von oben und unten in die
Preßgutmatte ein.
Claims (5)
1. Anlage für die Vorwärmung einer Preßgutmatte im Zuge der
Herstellung von Holzwerkstoffplatten, insbesondere von Span
platten, mit Hilfe eines Klimas in Form eines
Dampf/Luft-Gemisches, mit
einem Prozeßlufterzeuger,
einem Wasserdampferzeuger,
einer Mischstrecke,
einer Vorwärmpresse mit unterer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung sowie mit oberer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung, die zwischen sich eine Klimatisierungs-Preßkammer für die zu klimatisierende Preßgutmatte bilden, und mit
den Pressenplatten vorgeschalteten Klima-Vor kammern,
wobei der Prozeßlufterzeuger einen Wärmetauscher zur Erwärmung der Prozeßluft und der Wasserdampferzeuger ein Mengen stromregelventil sowie ein Dampfdruckregelventil aufweisen,
wobei die Prozeßluft und der Wasserdampf aus dem Prozeß lufterzeuger und dem Wasserdampferzeuger in die Mischstrecke einführbar sind und dort ein strömendes Klima mit vorgebbarer relativer Feuchte bilden,
wobei von der Mischstrecke zwei Klima-Förderleitungen abgehen,
die in die Klima-Vorkammern einmünden,
wobei in den Klima-Förderleitungen jeweils ein Ventil ange ordnet ist, welches das Klima in den Klima-Vorkammern steuert oder regelt, und
wobei aus der Klimatisierungs-Preßkammer die aus den Preß gutmatten austretende feuchte Abluft mit Hilfe eines Ab luftgebläses abziehbar ist.
einem Prozeßlufterzeuger,
einem Wasserdampferzeuger,
einer Mischstrecke,
einer Vorwärmpresse mit unterer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung sowie mit oberer beheizter Pressenplatte mit Klimaverteileinrichtung, die zwischen sich eine Klimatisierungs-Preßkammer für die zu klimatisierende Preßgutmatte bilden, und mit
den Pressenplatten vorgeschalteten Klima-Vor kammern,
wobei der Prozeßlufterzeuger einen Wärmetauscher zur Erwärmung der Prozeßluft und der Wasserdampferzeuger ein Mengen stromregelventil sowie ein Dampfdruckregelventil aufweisen,
wobei die Prozeßluft und der Wasserdampf aus dem Prozeß lufterzeuger und dem Wasserdampferzeuger in die Mischstrecke einführbar sind und dort ein strömendes Klima mit vorgebbarer relativer Feuchte bilden,
wobei von der Mischstrecke zwei Klima-Förderleitungen abgehen,
die in die Klima-Vorkammern einmünden,
wobei in den Klima-Förderleitungen jeweils ein Ventil ange ordnet ist, welches das Klima in den Klima-Vorkammern steuert oder regelt, und
wobei aus der Klimatisierungs-Preßkammer die aus den Preß gutmatten austretende feuchte Abluft mit Hilfe eines Ab luftgebläses abziehbar ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, wobei in den Klima-Vorkammern eine
elektrische Begleitheizeinrichtung angeordnet ist.
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei an die
Klima-Vorkammern Einrichtungen für eine Kondensatableitung
angeschlossen sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein
Regelkreis für die Taupunkttemperatur des Klimas und eine
Regelkreis für die relative Feuchte des Klimas vorgesehen
sind, wobei die relative Feuchte für die Lufttemperatur
eingestellt wird.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein
Regelkreis für den Volumenstrom des Klimas vorgesehen ist.
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