DE19701458C1 - Holzbauverbindung - Google Patents
HolzbauverbindungInfo
- Publication number
- DE19701458C1 DE19701458C1 DE1997101458 DE19701458A DE19701458C1 DE 19701458 C1 DE19701458 C1 DE 19701458C1 DE 1997101458 DE1997101458 DE 1997101458 DE 19701458 A DE19701458 A DE 19701458A DE 19701458 C1 DE19701458 C1 DE 19701458C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- connection according
- connection
- mandrels
- anchor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/12—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
- E04C3/18—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with metal or other reinforcements or tensioning members
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/18—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
- E04B1/26—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of wood
- E04B1/2604—Connections specially adapted therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/348—Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
- E04B1/34815—Elements not integrated in a skeleton
- E04B1/34838—Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of wood
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/12—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
- E04C3/14—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with substantially solid, i.e. unapertured, web
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Holzbauverbindung, insbeson
dere für Tragwerke.
Verbindungselemente zum Einsatz an unterschiedlichen
Bauelementen, und zwar unterschiedlich insbesondere so
wohl hinsichtlich Form als auch Material, sind in viel
fältigen Ausführungsformen bekannt. Ihnen kommt insbe
sondere bei Konstruktionssystemen eine besondere Bedeu
tung zu, die Belastungen ausgesetzt sind, wie dies bei
spielsweise bei Gebäuden und dgl. der Fall ist. Hier ha
ben sich verschiedenartige Tragsysteme durchgesetzt, die
sowohl hinsichtlich der einzusetzenden Materialien als
auch der kräftemäßigen Belastungen den unterschiedlich
sten Anforderungen gerecht werden müssen. Dies gilt vor
rangig für die Tragfähigkeit der Einzelteile und des
Gesamtaufbaues - auch unter Berücksichtigung der Zweck
mäßigkeit sowie für den optischen Gesamt- und Detailein
druck.
Ein typisches Beispiel für die hier angesprochenen Kon
struktionen ist der Holz-Hochbau, bei dem Balken od. dgl.
Tragelemente miteinander zu tragfähigen Wand-, Boden-
und/oder Dachtragwerken verbunden werden. Dabei kommen
auch verschiedene Werkstoffkombinationen zum Einsatz,
d. h. der Werkstoff Holz kann mit Beton als Füllmasse so
wie auch mit Kunststoff oder Metallteilen kombiniert
werden. Für den Werkstoff Holz kommen Vollhölzer, Brett
schichthölzer und andere Holzwerkstoffe in Frage, wobei
die Vollhölzer in Form von Rundhölzern, Balken, Kanthöl
zern, Brettern sowie in jüngster Zeit Kreuzbalken in
Frage, die im Vergleich zur Größe ihres Querschnitts re
lativ hohe Kräfte aufzunehmen und zu übertragen in der
Lage sind.
Verbindungen, insbesondere im Bereich der Enden dieser
Bauelemente sind vielfältig entwickelt und in die Praxis
eingeführt worden. Hierzu seien lediglich als Beispiel
einige bekannte Möglichkeiten angegeben, so z. B. quer
zur Balkenlängsachse im Bereich von Nut- und Federver
bindungen eingetriebene Dübel mit Bolzen und zusätzli
chen Schraubnägeln oder Nagelanschlüsse mit Decklaschen
oder Zapfen mit quergerichteten Hartholzdübeln oder
eingelassener T-Stahl mit Stabdübeln oder Zapfen, ins
besondere Scherzapfen und dgl. mehr. Stirnseitige An
schlüsse können bekanntermaßen auch durch einen soge
nannten Balkenstoß erreicht werden, bei dem mittels
quergerichteter Dübel besonderer Bauart die Balkenseiten
im Bereich ihrer Enden beidseitig mit Tragteilen zur
Kraftübertragung belegt sind.
All diesen Verbindungen haftet der erhebliche Nachteil
an, daß die damit aufgebauten Systeme sehr aufwendig
sind, und zwar sowohl in der Herstellung - so z. B. bei
Stoßverbindungen über in den zu verbindenden Tragteilen
anzuformende Zapfen und Nuten - als auch hinsichtlich
der Vielzahl der erforderlichen Einzelteile, die im üb
rigen angepaßt und aufwendig und häufig vor Ort in mon
tageunfreundlichen Positionen montiert werden müssen.
Darüber hinaus lassen sich diese bekannten Verbindungs
systeme nur so realisieren, daß sie nach außen sichtbar
sind, es sei denn in den betreffenden Bereichen, z. B. im
Bereich der Laschen oder Dübelstirnseiten, würden zu
sätzliche Kaschierungsmaßnahmen vorgenommen.
In dem Bestreben, diese Nachteile zumindest zu verrin
gern, sind Vorschläge gemacht worden, die eine stirnsei
tige Verbindung der vorgenannten Tragelemente, insbeson
dere von Holzträgern vorsehen. Hierzu gehört eine Dübel
verbindung, die mit Stahlankern arbeitet, die in Holz
werkstoffe eingeklebt werden. Dazu muß zunächst stirn
seitig eine Ausfräsung vorgenommen werden, um den Dübel
einzusetzen und dort zu verkleben, mit dem dann ein ent
sprechender Aufsatz als Verbindungsmittel in Eingriff
gebracht wird. Abgesehen davon, daß wegen der Notwendig
keit einer zuverlässigen Klebeschicht sowie werkzeugbe
dingt die Tiefe der Ausfräsung und damit die Dübellänge
und damit wiederum die Trag-, insbesondere die Zugfähig
keit begrenzt sind, ist der Aufwand bei der Herstellung
dieses Verbundsystems nicht unerheblich und erfordert
zusätzliche Arbeitsschritte bei der Herstellung dieses
Tragelements, nämlich das Ausfräsen einer passenden
stirnseitigen Bohrung sowie dann das Einkleben eines
passenden Dübels.
Bei einem weiteren bekannten Vorschlag werden sogenannte
Anker verwandt, die quer zur Tragelementlängsachse ein
gebrachte Stabdübel benötigen. Dieses bekannte System
besteht aus fünf Grundelementen, nämlich Stabdübeln,
Ankerkörper, Vergußmasse, Anschlußschraube und An
schweißmuffe. Dieses bekannte System weist somit zumin
dest auch die zuvor aufgezeigten Nachteile auf, wobei
zusätzlich die Verfüllung mit Vergußmörtel und die be
reits angesprochene optische Beeinträchtigung zu erwäh
nen sind.
In der EP 0 159 452 A1 werden Knotenpunktverbindungen
für Holzstäbe dargestellt und beschrieben, die für Fach
werke, d. h. nur für Zug- und Druckstäbe geeignet sind.
Beim Stand der Technik, wie beispielsweise Fig. 3 in der
EP 0 159 452 A1 zeigt, muß eine gezielte, dem Verbin
dungselement hinsichtlich Länge und Tiefe angepaßte
Ausnehmung in einem zusätzlichen Arbeitsschritt in die
Balkenteile eingebracht werden.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Holzbau
verbindung vorzuschlagen, die die vorerwähnten Nachteile
nicht besitzt, sich vielmehr insbesondere dadurch aus
zeichnet, daß ohne zusätzliche Maßnahmen seine Elemente
optisch nicht erkennbar sind, wobei gleichzeitig die
Zahl der für diese Verbindung erforderlichen Einzelteile
minimiert und der Installationsaufwand auf einen
minimalen Aufwand reduziert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Holzbauver
bindung, insbesondere einem Verbundanker gemäß dem Pa
tentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen die
ser überraschend einfachen Lösungskonzeptionen sind in
den Unteransprüchen angegeben. Neben der Einfachheit der
mit der Erfindung vorgeschlagenen, insbesondere durch
den beanspruchten Einbau des neuartigen Verbundankers
erzielten Verbundsysteme, zeichnen diese sich durch
einen zuverlässig vergleichsweise außerordentlich hohen
Wirkungsgrad von 100% aus.
Unter einem "Kreuzbalken" versteht man einen Balken, der
durch Längsteilen eines oder mehrerer Baumstämme und
Drehen der Teilstücke um ihre Längsachse sowie anschlie
ßendes Verbinden dieser Teile zu einem neuen Balken ent
steht, wobei durch die dann innen liegenden, ursprüng
lich die Außenfläche des Baumes bzw. der Bäume bildenden
gewölbten Flächen eine sich im wesentlichen zentrisch
längs durch den Kreuzbalken erstreckende Öffnung ent
steht.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Verwendung eines
Kreuzbalkens ergeben sich überraschend Vorteile, die
insbesondere darin bestehen, daß neben dem Einsparen von
Holz und der Minimierung von Schwindrissen bei gleich
zeitig widerstandsfähigerem Außenbereich das Verbin
dungselement innenliegend angeordnet ist und damit bezo
gen auf den Balken in der nicht kraftübertragenden Ebene
(neutrale Faser), was statisch eigentlich unüblich ist,
denn normal wäre es vielmehr, beim Kreuzbalken bei
spielsweise in den vier Ecken je ein Verbindungselement
vorzusehen, wie auch bekannte Verbindungsarten von
Kreuzbalken zeigen, nicht jedoch im Zentrum. Beim erfin
dungsgemäßen Verbundsystem liegt das Verbindungselement
in einer statisch eigentlich unüblichen Ebene und ist
damit selbst keinen Biegekräften ausgesetzt.
Des weiteren macht sich die Erfindung die Tatsache zu
nutze, daß eine bei Kreuzbalken ohnehin vorhandene zen
trische Axialausnehmung für die Einlage des Verbin
dungselementes genutzt wird.
Schließlich bewirkt das weitere zur Erfindung gehörende
Merkmal des gezielten Zurückversetzens des eingelegten
Verbindungselementes gegenüber der Balkenstirnholzflä
che, das zum sogenannten "Vorholz" führt, eine wesent
lich günstigere Zerlegung der Zugkraft in die Ringzug
kraft, da es einen flacheren Kräftekegel und eine grö
ßere Umfangsfläche für die Kraftübertragung schafft, an
dererseits die ein Spalten begünstigenden, radial nach
außen gerichteten Kraftkomponenten über eine größere Um
fangsfläche aufgenommen bzw. abgeleitet werden können.
Der erfindungsgemäße Vorschlag, der ein von den bisher
bekannten Verbindungsvorschlägen völlig abweichenden Weg
einschlägt, ermöglicht erstmalig eine Art "Innen-Verna
gelung", die unvorhersehbare Einsatzmöglichkeiten eröff
net. Abgesehen von der dadurch möglichen, materialspa
renden Verkürzung der tragende Belastungen übernehmenden
Verbindungsmittel besticht die neuartige Verbindung
durch einen einfachen Aufbau, der keiner sichernden zu
sätzlichen Elemente bedarf.
Dabei sind je nach Abmessungs- und räumlichen Gegeben
heiten sowie Belastungsanforderungen vielfältige, im
einzelnen erhebliche Vorteile mit sich bringende Ausge
staltungen realisierbar. Dies trifft sowohl für den Ver
bundanker selbst als auch für die Tragelemente zu, und
zwar u. a. sowohl hinsichtlich der Form und des Materials
der Verbundanker als auch der Art der Verbindung der
Tragelemente.
So kann der Kern des Verbundankers in seiner einfachsten
Form stangenförmig und können die Dorne mit glatter
Oberfläche gestaltet sein. Wird der Kern in weiterer
Ausgestaltung nicht geradlinig sondern wellenförmig aus
geführt, so wird dadurch ein noch sichererer Halt er
zielt mit der Folge, daß der Verbundanker kürzer gehal
ten werden kann. In diesem Sinne kann eine weitere Ver
besserung dadurch erzielt werden, daß die Kernoberfläche
geriffelt oder mit Erhebungen versehen ist. Auch hin
sichtlich der Querschnittsform des Kerns sind verschie
dene Ausqestaltungen möglich; so kann der Kern einen
runden, insbesondere kreisrunden Querschnitt oder auch
einen mehreckigen, insbesondere quadratischen oder drei
eckigen Querschnitt besitzen.
Auch die Anschlußmöglichkeiten, die an mindestens einem
Kernende vorgesehen werden, sind in vielfältiger Weise
denkbar, wobei sich ein stirnseitiges Innengewinde an
mindestens einem Kernende als besonders vorteilhaft her
ausgestellt hat. In dieses Innengewinde kann beispiels
weise ein Gewindezapfen od. dgl. eingeschraubt werden,
der an seinem freien Ende zusätzlich Anschlußelemente
tragen kann oder auch haken-, kugel-, knopf-, ösenförmig
oder ähnlich ausgestaltet sein kann. Im Rahmen der
Erfindung ist es auch möglich, stirnseitig am Kernende
ein Außengewinde vorzusehen oder einen Gewindebolzen mit
geringerem Durchmesser als dem Kerndurchmesser anzufor
men. Darüber hinaus kann der Verbundanker in ein mit
mindestens einem weiteren Bauteil zu verbindendes Bau
element eingelegt werden und sich gegebenenfalls auch
quer durch den Balken erstrecken.
In einfachster Ausgestaltung sind die Dorne einstückig
mit dem Kern verbunden und können dabei sowohl unregel
mäßig oder auch gleichmäßig auf der Außenfläche des
Kerns verteilt sein. Auch hinsichtlich ihrer axialen
Ausrichtung sind je nach den Anforderungen verschiedene
Varianten möglich, wobei es sich im Hinblick auf das
nachfolgend im einzelnen noch zu erläuternde Verfahren
zum Einbringen der Anker in das Tragelement bei der
Herstellung des Verbundsystems für eine maximale Bela
stungsmöglichkeit als vorteilhaft herausgestellt hat,
die Dornachsen senkrecht zur Kernlängsachse verlaufen zu
lassen, wobei insbesondere eine Hälfte der Anzahl der
Dorne in eine Richtung und die andere Hälfte in die
entgegengesetzte Richtung weisen.
Wenn die Dorne parallel zueinander ausgerichtet sind,
ergibt sich für das Einbringen (Einpressen) des Verbund
ankers in die Tragelemente der Vorteil relativ geringer
aufzubringender Eindringkräfte. Dabei können die Dorne
auf der Außenfläche des Kerns längs seiner Längsachse in
parallelen Reihen angeordnet sein, wobei die Dorne einer
Reihe versetzt zu den Dornen zumindest einer benachbar
ten Parallelreihe stehen können.
Zwar ist die Anzahl der in jede der beiden oben angege
benen Richtungen weisenden Dornenreihen je nach Anforde
rung beliebig, jedoch haben sich bei einem rautenförmi
gen, insbesondere quadratischen Querschnitt des Kerns
jeweils vier in eine Richtung weisende Dornreihen als
vorteilhaft erwiesen, wobei wiederum jeweils zwei Reihen
sich auf einer der Quadratseitenflächen befinden. Die
Dornreihen können darüber hinaus geradlinig und parallel
zur Kernlängsachse jedoch auch diagonal zu dieser ver
laufen.
Wie bereits erwähnt, besitzen die Dorne in ihrer ein
fachsten Ausführung eine glatte Oberfläche; diese kann
jedoch auch abgestuft sein, wobei sich mindestens eine
Hinterschneidung an jedem Dorn befindet, die den Dorn
umlaufend ausgebildet sein kann. Die Oberfläche kann je
doch auch ähnlich wie bei einem Drillnagel gestaltet
sein, eine umlaufende, insbesondere spiralförmige Wulst
aufweisen oder auch sägezahnartig geformt sein.
Vorzugsweise sind die Dorne einstückig mit dem Kern ver
bunden, was insbesondere dann der Fall ist, wenn der
Verbundanker gegossen ist und beispielsweise aus Eisen,
Temperguß, Stahlguß, Messing oder Aluminium besteht;
auch die Herstellung aus Keramik ist möglich. Auch kann
der erfindungsgemäße Verbundanker aus Blechen herge
stellt werden. Insgesamt bieten sich als Herstellungs
verfahren insbesondere Pressen, Stanzen, Drücken, Kan
ten, Nibbeln, Fräsen, Drehen und/oder geeignete Umform
verfahren je nach Material und Anforderungen an.
Wie bereits erwähnt, wird mit dem erfindungsgemäßen Ver
bundanker ein Verbundsystem möglich, mit dem eine stirn
seitige Verbindung von Tragelementen zu schaffen ist.
Die in diesem Zusammenhang erwähnte quasi Innenvernage
lung des Verbundankers im Tragelement wird dadurch er
reicht, daß der bzw. die Verbundanker in das Tragelement
eingelegt bzw. eingedrückt oder eingepreßt wird bzw.
werden. Die in Frage kommenden Tragelemente sind demzu
folge derart, daß sie aus mehreren Teilelementen beste
hen, wie dies beispielsweise bei sogenannten Kreuzbalken
der Fall ist, die aus vorzugsweise vier entsprechend zu
geschnittenen Balkenvierteln mit dem Fachmann geläufi
ger, spezieller Ausrichtung der Jahrringe zu einander
zusammengeleimt werden, um dadurch eine besonders hohe
Tragfähigkeit zu erreichen.
Für die Ausrichtung und Lage der Verbundanker sind ver
schiedene Positionen möglich, wobei im Normalfall jeder
Balken an jedem Ende einen Anker erhält. Für kurze Bal
ken oder bei der auch möglichen Quereinlage der Anker im
Balken kann bzw. können der bzw. die Anker sich durch
die gesamte Balkenlänge bzw. -dicke erstrecken. Ein sich
quer durch den Balken erstreckender Verbundanker emp
fiehlt sich u. a. an Kreuzungspunkten, an denen dann ein
oder mehrere weitere Balken, die jeweils stirnseitig mit
dem im Kreuzungspunkt angeordneten Anker verbunden wer
den, angeschlossen werden.
Der Anker kann stirnseitig mit einem Außengewinde bzw.
einem aufgesetzten oder angegossenen Gewindestift ver
sehen sein, um das vorstehende Teilstück entsprechend zu
nutzen, z. B. auch in Form einer Knopfstange, oder durch
seitliche Anbindungsmöglichkeiten, z. B. mittels quer
verlaufender Innengewinde. Durch die zurückversetzte
Lage des Verbundankers entsteht ein sogenanntes
"Vorholz", das die mit dem Anker bezweckte Wirkung noch
erhöht, d. h. diesen noch wirkungsvoller gegen Heraus
reißen sichert.
Je nach Belastungsfall liegt bzw. liegen der bzw. die
Verbundanker in mindestens einer Symmetrieachse; sie
können jedoch auch mit hinreichendem Abstand von der
Seitenfläche des Balkens in der Zugzone angeordnet wer
den.
Wie bereits erwähnt, eignet sich das erfindungsgemäße
Verbundsystem für mannigfaltige Konstruktionen, wie
Holz-Holz-, Holz-Stahl- und/oder Holz-Stahl-Beton-Kon
struktionen, sowie selbstverständlich auch in Kombina
tion mit Kunststoff als Tragelement und auch in anderen
als den zuvor angegebenen Werkstoffkombinationen derar
tiger Bauelemente aus Verbundwerkstoffen.
Mit der Erfindung, die zu einem 100%igen Übertragungs
wirkungsgrad führt, wird in wirtschaftlich und ökolo
gisch vorteilhafter Weise erhebliches Holzvolumen ge
spart, da die Dimensionen und Querschnitte der Hölzer,
die in den jeweiligen Konstruktionen Verwendung finden,
schlanker gehalten werden können. Darüber hinaus ist die
Montage der Konstruktionen - auch in der Kombination
verschiedener Materialien - sehr einfach und zeitspa
rend. So erübrigen sich beispielsweise bei Konstruktio
nen, an denen Holzbalken Verwendung finden, die nunmehr
aufgrund ihrer schlankeren Ausführung mit zwei Arbeits
kräften angehoben und verlegt werden können, große und
teure Hebezeuge. Die Herstellung des erfindungsgemäßen
Verbundankers ist aufgrund seines einfachen Aufbaus
ebenfalls preiswert und auch industriell als Massenarti
kel rationell möglich.
Baukonstruktionen, die mit den bisherigen Verbindungs
mitteln nur mit einem erheblichen Aufwand und häufig nur
sehr schwer zu realisieren sind, lassen sich durch den
hohen Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Verbundsystems
einfacher und preiswert und darüber hinaus auch in ande
ren, bisher nicht erreichten Formen realisieren.
Das Einpressen des Verbundankers während des Produkti
onsprozesses - Verleimung mit anschließender Verpressung
der Balkenteilstücke - ist äußerst maßgenau und unter
optischer Beobachtung möglich, was bei den eingangs er
wähnten, bisher bekannten stirnseitigen Verbindungsvor
schlägen nicht der Fall ist, da bei diesen der Dübel
bzw. Anker in ein vorgebohrtes, nicht einsehbares Sack
loch einzufügen und dort nicht einsehbar verleimt bzw.
querverdübelt werden muß. Dem gegenüber werden bei der
Erfindung die Balkenteile zu einem kompletten Balken so
zusammengeleimt, daß das Einlegen des Verbundankers in
einem Zwischenstadium erfolgt, z. B. wenn die beiden un
teren Hälften eines Kreuzbalkens verleimt sind, zu wel
chem Zeitpunkt dann der Verbundanker genau, gegebenen
falls mit Hilfe einfacher Lasertechniken wiederholbar,
sogar auf den Millimeter genau positioniert werden kann.
Sobald der Anker entsprechend eingelegt ist, kann zur
Lagefixierung ein Vorpressen erfolgen, was jedoch nicht
unbedingt nötig ist; sodann wird der obere Balkenteil,
der im Falle eines Kreuzbalkens wiederum aus zwei vorher
zusammengeleimten Holzbalkenteilen besteht, auf die
verleimte Fläche der unteren Balkenhälfte aufgepreßt,
wobei gleichzeitig die Ankerdorne in den oberen und un
teren Teil des Balkens eingedrückt bzw. gepreßt werden;
im Falle des erwähnten Vorpressens des Ankers in die
untere Balkenhälfte wird dieser dann während der Endver
leimung bis zur endgültigen Tiefe in die untere Balken
hälfte gedrückt. Daraus wird deutlich, daß für das Ein
bringen des erfindungsgemäßen Verbundankers im Unter
schied zum Stand der Technik praktisch keine Zeit benö
tigt wird.
Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, eignen sich
Kreuzbalken hervorragend für das erfindungsgemäße Ver
bundsystem, da diese von Hause aus aufgrund der entspre
chenden Zusammenfügung durch den Verlauf der äußeren
Jahrringe einen inneren Hohlkanal aufweisen, in den sich
der Ankerkern optimal einfügt.
Auch die Transportlogistik wird erheblich erleichtert,
da durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Verbundan
kers Großkonstruktionen nicht mehr im Werk vorbereitet
werden müssen, sondern die Einzelteile auf der Baustelle
maßgenau verschraubt und somit durch die daraus folgen
den Transporterleichterungen Transportkosten eingespart
werden können.
Durch die zuverlässige 100%ige Kraftübertragung sind
auch die statischen Berechnungen leichter durchzuführen
und können bezüglich der Verwendung bestimmter Materia
lien und der vorzusehenden Dimensionierungen einfacher
typisiert und damit zukünftig spezielle Statiken leich
ter und damit auch preiswerter erstellt werden.
Diese Vorteile kommen schließlich auch dem Bauherrn ins
besondere im Falle der Eigenheime zugute, und zwar nicht
nur im Hinblick auf die Gestehungskosten, sondern auch
aufgrund der Möglichkeit, das einfache Verbundsystem
dahingehend zu nutzen, daß gewisse, wenn nicht sogar
sämtliche damit zusammenhängenden Arbeiten in Ei
geninitiative ausgeführt werden können.
Die erwähnten Vorteile eröffnen für das erfindungsgemäße
Verbundsystem schließlich auch über die eingangs erwähn
ten Anwendungen hinaus neue Einsatzbereiche, z. B. im
Brückenbau.
Anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte
Ausführungsbeispiele dargestellt sind, wird die Erfin
dung nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die zusammengeleimte untere Hälfte eines Kreuz
balkens längenmittig unterbrochen;
Fig. 2 das Kreuzbalkenteil gemäß Fig. 1 mit endseitig
je einem eingelegten Verbundanker;
Fig. 3 einen weiteren Schritt im Herstellungsprozeß
des Verbundsystems, und zwar kurz vor dem Zu
sammenfügen der beiden geleimten Kreuzbalken
teile;
Fig. 4 den fertiggestellten Kreuzbalken mit eingepreß
ten Verbundankern und endseitigen Anschlußmög
lichkeiten;
Fig. 5 eine Sprengbilddarstellung eines relativ kurzen
Kreuzbalkens mit durchgehendem Verbundanker;
Fig. 6a bis 6e verschiedene Querschnittformen der Anker
kerne; und
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Verbundanker.
Die Erfindung wird am Beispiel der Herstellung eines
Verbundsystems mit einem Kreuzbalken beschrieben.
Fig. 1 zeigt die untere Hälfte 1 eines Kreuzbalkens - im
Mittelteil unterbrochen, um eine verkürzte Darstellung
zu erreichen - die in bekannter Weise aus zwei zusammen
geleimten Teilbalkenstücken 1a und 1b besteht. Stirnsei
tig ist der Verlauf der Jahrringe schematisch einge
zeichnet. Durch das spezielle Zusammenfügen der entspre
chend zugeschnittenen Teilstücke 1a und 1b ergibt sich
oberseitig eine nutartige Rinne 2.
Gemäß Fig. 2 sind in diese Rinne 2 zwei erfindungsgemäße
Verbundanker 3 - im gezeigten Ausführungsbeispiel an je
dem Ende der unteren Balkenhälfte 1 einer - eingelegt,
und zwar im hier gezeigten Ausführungsbeispiel mit par
allel und senkrecht gerichteten Dornen 4 auf dem Anker
kern 5, der im übrigen stirnseitig mit einer zentralen
Ausnehmung 6 versehen ist. Im vorangegangenen Beschrei
bungsteil wurde im einzelnen ausführlich dargelegt, in
welcher Weise die einzelnen Bestandteile des erfindungs
gemäßen Verbundankers 3 gestaltet und ausgeführt sein
können.
Im weiteren Verlauf des Herstellungsverfahrens wird dann
eine entsprechend aus zwei Teilbalkenstücken 7a und 7b
bestehende obere Kreuzbalkenhälfte 7 zusammengeleimt und
gemäß Fig. 3 von oben auf die gemäß Fig. 2 vorbereitete
untere Kreuzbalkenhälfte 1 gepreßt und mit dieser
verleimt, wobei die Dorne 4 - ihre "Antipoden" sind in
der Darstellung bereits in die untere Kreuzbalkenhälfte
1 eingedrungen - in die obere Kreuzbalkenhälfte 7 ge
preßt bzw. gedrückt werden.
Nach Beendigung des Preß- und Verleimvorgangs ergibt
sich das erfindungsgemäße Verbundsystem gemäß Fig. 4, in
der zur Verdeutlichung die beiden endseitigen Verbundan
ker 3 gestrichelt sichtbar gemacht wurden. Im übrigen
zeigt Fig. 4 eine Möglichkeit einer endseitigen Anbin
dung an den Verbundankern 3 in Form einer in die mit In
nengewinde versehene Ausnehmung 6 eingedrehten Schraube
8 mit Sechskantkopf. Wie bereits an anderer Stelle aus
geführt, sind selbstverständlich Modifikationen sowohl
des Stirnendes der Anker selbst als auch der gegebenen
falls daran zu befestigenden Anbindungselemente möglich.
Insbesondere kann jeder Verbundanker mit senkrecht zur
Längsachse verlaufenden, gegebenenfalls durchgehenden
Innengewinden versehen sein, die dann entsprechend wei
tere, richtungsmodifizierbare Anbindungsmöglichkeiten,
beispielsweise in Form von schräg und/oder quer verlau
fenden Gewindespindeln ermöglichen.
In Fig. 5 ist ein relativ kurzer Kreuzbalken kurz vor
Fertigstellung des Verbundsystems dargestellt, der mit
einem durchgehenden Verbundanker 3 versehen ist, von dem
zur Vereinfachung der Darstellung ähnlich wie in den zu
vor erläuterten Fig. 2, 3 und 4 nur eine Reihe Dorne 4
vollständig dargestellt ist, während von der Reihe auf
der benachbarten Schrägfläche - der Kern des hier dar
gestellten Verbundankers ist im Querschnitt quadra
tisch - nur einige Dorne 4a aus Gründen der Übersicht
lichkeit eingezeichnet sind.
Fig. 6 zeigt einige mögliche Kernquerschnitte, nämlich
Fig. 6a einen quadratischen Kernquerschnitt 5a, wobei
Fig. 6b schematisch die Einlage in einem Balken 1/7 in
Stirnansicht wiedergibt.
Fig. 6c zeigt einen achteckigen Querschnitt 5b, während
in Fig. 6d ein kreisringförmiger Querschnitt 5c und in
Fig. 6e ein dreieckiger Querschnitt 5d gezeigt ist. In
sämtlichen Stirnansichten der Fig. 6 ist die Anbindungs
möglichkeit am Verbundanker 3 in Form eines Innengewin
des 6 angedeutet.
Des weiteren zeigt die Fig. 6 eine Möglichkeit der Par
allelausrichtung der Dorne 4, und zwar jeweils zur
Hälfte senkrecht nach oben und zur anderen Hälfte entge
gengesetzt senkrecht nach unten, wobei in diesem Fall
dann die Einpreßkräfte zum Zusammenfügen der beiden
Balkenhälften in Richtung der Längsachse der Dorne 4
verlaufen. Die Dreiecksform gemäß Fig. 6 kann sich ins
besondere da empfehlen, wo die untere Hälfte des Ver
bundelements auf der Leimfläche eben gestaltet ist.
Selbstverständlich könnten aber auch bei einem Drei
eckquerschnitt nach unten gerichtete Dorne 4 vorgesehen
werden.
Schließlich ist in Fig. 7 ein erfindungsgemäßer Verbund
anker in Draufsicht dargestellt, und zwar in der Ausfüh
rung mit achteckigem Kernquerschnitt und mit in Paral
lelreihen zueinander versetzt ausgerichteten Dornen 4
und 4a. Die stirnseitige Ausnehmung in Form eines Innen
gewindes 6 ist gestrichelt ebenfalls erkennbar.
Die Zeichnungen verdeutlichen am Beispiel nur einiger
der möglichen Ausführungsformen zum einen den einfachen
Aufbau und zum andern die äußerst günstige und zeitspa
rende Herstellung des Verbundsystems, wobei hier noch
mals zu betonen ist, daß, wie in der der Zeichnungser
läuterung vorangehenden Beschreibung ausgeführt, mannig
faltige Modifikationen möglich sind, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
Claims (36)
1. Holzbau-Verbindung, insbesondere für Tragwerke, be
stehend aus mindestens
- 1. - einem Kreuzbalken (1, 7) und
- 2. - mindestens einem im Bereich der axialen Ausneh mung (2) des Kreuzbalkens mit seinem äußeren Ende gegenüber der Balkenstirnfläche zurückver setzt eingelegten Verbundanker (3),
- 3. - der aus einem stangenförmigen Kern (5) mit
- 4. - abstehenden Dornen (4, 4a) sowie
- 5. - einer Anschlußmöglichkeit (6) an mindestens ei nem Kernende besteht.
2. Verbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen geradlinigen Kern (5).
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch einen wellenförmigen Kern.
4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekenn
zeichnet durch einen im Querschnitt runden Kern
(5c).
5. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekenn
zeichnet durch einen im Querschnitt kreisrunden Kern
(5c).
6. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekenn
zeichnet durch einen im Querschnitt mehreckigen Kern
(5a, 5b, 5d).
7. Verbindung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ei
nen im Querschnitt dreieckigen Kern (5d).
8. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekenn
zeichnet durch eine geriffelte Kernoberfläche.
9. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekenn
zeichnet durch eine Kernoberfläche mit Erhebungen.
10. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekenn
zeichnet durch ein stirnseitiges Innengewinde (6) an
mindestens einem Kernende.
11. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, ge
kennzeichnet durch eine quer zur Kernlängsachse
verlaufende Anschlußmöglichkeit, insbesondere In
nengewinde.
12. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Dorne (4, 4a) ein
stückig mit dem Kern (5) verbunden sind.
13. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Dorne (4, 4a) parallel
zueinander ausgerichtet sind.
14. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Dornachsen senkrecht
zur Kernlängsachse verlaufen.
15. Verbindung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Hälfte der Anzahl der Dorne (4,
4a) in eine Richtung und die andere Hälfte in die
entgegengesetzte Richtung weisen.
16. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die Dorne (4, 4a) gleich
mäßig auf der Außenfläche des Kerns verteilt sind.
17. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die Dorne unregelmäßig auf
der Kernaußenfläche verteilt sind.
18. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Dorne (4, 4a) in pa
rallelen Reihen auf der Außenfläche des Kerns (5)
angeordnet sind.
19. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß die Dorne (4) einer Reihe
versetzt zu den Dornen (4a) zumindest einer benach
barten Parallelreihe angeordnet sind.
20. Verbindung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, da
durch gekennzeichnet, daß jeweils vier Dornenreihen
in eine Richtung weisen.
21. Verbindung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Dornenreihen geradli
nig und parallel zur Kernlängsachse verlaufen.
22. Verbindung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Dornenreihen diagonal
verlaufen.
23. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, ge
kennzeichnet durch eine abgestufte Oberfläche der
Dorne (4, 4a).
24. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, ge
kennzeichnet durch mindestens eine Hinterschneidung
an jedem Dorn (4, 4a).
25. Verbindung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterschneidung den Dorn (4, 4a) umlaufend
ausgebildet ist.
26. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, ge
kennzeichnet durch eine spiralförmig umlaufende
Wulst auf der Dornoberfläche.
27. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, ge
kennzeichnet durch eine sägezahnförmige Dornober
fläche.
28. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, da
durch gekennzeichnet, daß der Verbundanker (3) ge
gossen ist.
29. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, da
durch gekennzeichnet, daß der Verbundanker durch
Pressen, Stanzen, Drücken, Kanten, Nibbeln, Fräsen,
Drehen und/oder Umformen hergestellt ist.
30. Verbindung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbundanker (3) aus Eisen, Tem
perguß, Stahlguß, Messing, Aluminium oder Keramik
besteht und/oder aus Blechen hergestellt ist.
31. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, da
durch gekennzeichnet, daß der Verbundanker (3) wäh
rend des Herstellungsprozesses des Holzbauelements,
insbesondere eines Balkens (1, 7) in dieses bzw.
diesen eingepreßt wird.
32. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, ge
kennzeichnet durch je einen Verbundanker (3) an je
dem Ende des Balkens (1, 7).
33. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, da
durch gekennzeichnet, daß der Verbundanker (3) sich
durch die gesamte Balkenlänge erstreckt.
34. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, da
durch gekennzeichnet, daß der bzw. die Verbundanker
(3) in der Zugzone liegt bzw. liegen.
35. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, da
durch gekennzeichnet, daß der bzw. die Verbundanker
(3) in mindestens einer Symmetrieachse liegen.
36. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, ge
kennzeichnet durch beidendige Anschlußmöglichkeiten.
Priority Applications (13)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723866U DE29723866U1 (de) | 1997-01-17 | 1997-01-17 | Verbindungselement |
| DE1997101458 DE19701458C1 (de) | 1997-01-17 | 1997-01-17 | Holzbauverbindung |
| CA002278184A CA2278184C (en) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Supporting framework and its constructional members |
| PCT/EP1998/000235 WO1998031889A1 (de) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Tragwerk und dessen konstruktionselemente |
| DE59800884T DE59800884D1 (de) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Tragwerk und dessen konstruktionselemente |
| EP98904085A EP0953088B9 (de) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Tragwerk und dessen konstruktionselemente |
| DK98904085T DK0953088T3 (da) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Bærekonstruktion og dennes konstruktionselementer |
| ES98904085T ES2161037T3 (es) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Estructura portante y sus elementos estructurales. |
| JP53366998A JP2001508848A (ja) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | 支持骨組とその構造部材 |
| AT98904085T ATE202398T1 (de) | 1997-01-17 | 1998-01-17 | Tragwerk und dessen konstruktionselemente |
| GR20010401530T GR3036673T3 (en) | 1997-01-17 | 2001-09-20 | Supporting structure and its structural members |
| US10/393,484 US20030182891A1 (en) | 1997-01-17 | 2003-03-20 | Wooden beam for a supporting framework and its constructional elements |
| US11/119,039 US7726094B2 (en) | 1997-01-17 | 2005-04-29 | Supporting structure and its structural members |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997101458 DE19701458C1 (de) | 1997-01-17 | 1997-01-17 | Holzbauverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19701458C1 true DE19701458C1 (de) | 1998-09-03 |
Family
ID=7817611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997101458 Expired - Fee Related DE19701458C1 (de) | 1997-01-17 | 1997-01-17 | Holzbauverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19701458C1 (de) |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19859574A1 (de) * | 1998-12-22 | 2000-08-17 | Konstruktion Holz Werk Khw Seu | Verbindungsvorrichtung und Bauelementanordnung |
| DE19940846A1 (de) * | 1999-08-27 | 2001-07-12 | Konstruktion Holz Werk Seubert | Bauelement |
| WO2001098597A1 (de) * | 2000-06-20 | 2001-12-27 | Induo Gesellschaft Zur Verwertung Von Schutzrechten Mbh & Co. Kg | Verbindungssystem zum festen verbinden von mindestens zwei elementen |
| WO2004099516A1 (de) | 2003-05-06 | 2004-11-18 | Induo Gesellschaft Zur Verwertung Von Schutzrechten Mbh & Co. Kg | System miteinander verbundener bauelemente |
| WO2006103033A3 (de) * | 2005-04-01 | 2006-11-30 | Induo Ges Zur Verwertung Von S | 'verbundanker zum verbinden mindestens zweier bauelemente und system von miteinander verbundenen bauelementen' |
| EP2010737A1 (de) * | 2006-04-18 | 2009-01-07 | INDUO Gesellschaft zur Verwertung von Schutzrechten mbH & Co. KG | Trägerverbundsystem |
| AT510525B1 (de) * | 2010-10-11 | 2013-02-15 | Ganaus Georg | Schubleiste |
| RU2512147C2 (ru) * | 2012-08-07 | 2014-04-10 | Александр Григорьевич Леонтьев | Шпренгельная балка |
| WO2014088453A1 (ru) * | 2012-12-07 | 2014-06-12 | Emelianov Alexander Nikolaevich | Клееная балка, анкер для крепления в клееную балку, узловое соединение клееных балок |
| RU2555734C1 (ru) * | 2014-04-15 | 2015-07-10 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Владимирский государственный университет имени Александра Григорьевича и Николая Григорьевича Столетовых" (ВлГУ) | Способ изготовления армированной клееной деревянной балки |
| WO2015147692A1 (ru) * | 2014-03-26 | 2015-10-01 | Александр Николаевич ЕМЕЛЬЯНОВ | Клееная балка, анкер для крепления в клееную балку, узловое соединение клееных балок |
| PL444832A1 (pl) * | 2023-05-08 | 2024-11-12 | Politechnika Wrocławska | Belka nośna ramy nośnej budynku szkieletowego |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2522911A1 (de) * | 1975-05-23 | 1976-12-09 | Wilhelm Buddemeier | Duebelband fpr holzkonstruktion |
| DE8315186U1 (de) * | 1983-05-24 | 1985-05-02 | Bertsche, Peter, Dipl.-Ing., 8374 Viechtach | Verbindungsvorrichtung fuer holzteile |
| EP0159452A1 (de) * | 1984-04-16 | 1985-10-30 | Geilinger AG | Knotenpunktverbindungen für Holzstäbe von Fachwerken |
| US5410854A (en) * | 1993-11-09 | 1995-05-02 | Kimmell; Bruce A. | Connector brackets |
-
1997
- 1997-01-17 DE DE1997101458 patent/DE19701458C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2522911A1 (de) * | 1975-05-23 | 1976-12-09 | Wilhelm Buddemeier | Duebelband fpr holzkonstruktion |
| DE8315186U1 (de) * | 1983-05-24 | 1985-05-02 | Bertsche, Peter, Dipl.-Ing., 8374 Viechtach | Verbindungsvorrichtung fuer holzteile |
| EP0159452A1 (de) * | 1984-04-16 | 1985-10-30 | Geilinger AG | Knotenpunktverbindungen für Holzstäbe von Fachwerken |
| US5410854A (en) * | 1993-11-09 | 1995-05-02 | Kimmell; Bruce A. | Connector brackets |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| MÖNK, Willi, "Holzbau", Verlag für Bauwesen, Berlin, München, 1993, S.191-197 * |
Cited By (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19859574A1 (de) * | 1998-12-22 | 2000-08-17 | Konstruktion Holz Werk Khw Seu | Verbindungsvorrichtung und Bauelementanordnung |
| DE19940846A1 (de) * | 1999-08-27 | 2001-07-12 | Konstruktion Holz Werk Seubert | Bauelement |
| WO2001098597A1 (de) * | 2000-06-20 | 2001-12-27 | Induo Gesellschaft Zur Verwertung Von Schutzrechten Mbh & Co. Kg | Verbindungssystem zum festen verbinden von mindestens zwei elementen |
| DE10029343A1 (de) * | 2000-06-20 | 2002-01-03 | Induo Ges Zur Verwertung Von S | Verbindungssystem zum festen Verbinden von mindestens zwei Elementen |
| DE10029343C2 (de) * | 2000-06-20 | 2003-01-30 | Induo Ges Zur Verwertung Von S | Verbindung zum festen Verbinden von mindestens zwei Elementen |
| WO2004099516A1 (de) | 2003-05-06 | 2004-11-18 | Induo Gesellschaft Zur Verwertung Von Schutzrechten Mbh & Co. Kg | System miteinander verbundener bauelemente |
| WO2006103033A3 (de) * | 2005-04-01 | 2006-11-30 | Induo Ges Zur Verwertung Von S | 'verbundanker zum verbinden mindestens zweier bauelemente und system von miteinander verbundenen bauelementen' |
| EP2010737A1 (de) * | 2006-04-18 | 2009-01-07 | INDUO Gesellschaft zur Verwertung von Schutzrechten mbH & Co. KG | Trägerverbundsystem |
| AT510525B1 (de) * | 2010-10-11 | 2013-02-15 | Ganaus Georg | Schubleiste |
| RU2512147C2 (ru) * | 2012-08-07 | 2014-04-10 | Александр Григорьевич Леонтьев | Шпренгельная балка |
| WO2014088453A1 (ru) * | 2012-12-07 | 2014-06-12 | Emelianov Alexander Nikolaevich | Клееная балка, анкер для крепления в клееную балку, узловое соединение клееных балок |
| WO2015147692A1 (ru) * | 2014-03-26 | 2015-10-01 | Александр Николаевич ЕМЕЛЬЯНОВ | Клееная балка, анкер для крепления в клееную балку, узловое соединение клееных балок |
| RU2555734C1 (ru) * | 2014-04-15 | 2015-07-10 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Владимирский государственный университет имени Александра Григорьевича и Николая Григорьевича Столетовых" (ВлГУ) | Способ изготовления армированной клееной деревянной балки |
| PL444832A1 (pl) * | 2023-05-08 | 2024-11-12 | Politechnika Wrocławska | Belka nośna ramy nośnej budynku szkieletowego |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2527565B1 (de) | Gerüststiel | |
| DE102005014900A1 (de) | Verbundanker zum Verbinden mindestens zweier Bauelemente und System von miteinander verbundenen Bauelementen | |
| EP1007809A1 (de) | Verstärkungsvorrichtung für tragstrukturen | |
| DE19701458C1 (de) | Holzbauverbindung | |
| WO2013159767A1 (de) | Verbindungsmittel zur kopplung von zwei bauelementen | |
| EP1512875B1 (de) | Verbundeinrichtung für eine Holz-Beton-Verbindung | |
| DE10029343C2 (de) | Verbindung zum festen Verbinden von mindestens zwei Elementen | |
| EP0653005B1 (de) | Trägerkonstruktion zum abstützen flächiger bauelemente | |
| AT520303B1 (de) | Verfahren zur herstellung von verbunddecken | |
| EP0953088B1 (de) | Tragwerk und dessen konstruktionselemente | |
| DE69524377T2 (de) | Verbindungs- oder Verankerungsvorrichtung von Bewehrungsstäben hoher Haftung im Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Realisierung | |
| WO2010119350A1 (de) | Modulares bausystem aus knoten und stäben und verfahren zur bildung von raumfachwerken | |
| DE3318751A1 (de) | Kraftuebertragende holzverbindung | |
| EP2126241B1 (de) | Balken aus holz | |
| EP0988430A1 (de) | Koppelpfette aus zwei oder mehreren, in längsrichtung einander überlappend aneinander anschliessenden holzbalken sowie befestigungselement zum verbinden von jeweils zwei einander überlappenden endbereichen von holzbalken zum einsatz bei einer koppelpfette | |
| DE102013002104A1 (de) | Tragkonstruktion aus Holz mit einem ersten stab- oder flächenförmigen Tragelement und mindestens einem zweiten stab- oder flächenförmigen Tragelement | |
| DE29723866U1 (de) | Verbindungselement | |
| DE4402881A1 (de) | Verbundträger aus zwei Balken aus Holz | |
| DE20306942U1 (de) | System miteinander verbundener Bauelemente | |
| WO2014121946A1 (de) | Stabkonstruktion aus holz mit einem ersten stabtragglied und mindestens einem zweiten stabtragglied, die in einem knotenpunkt kraftschlüssig miteinander verbunden sind | |
| DE2626407A1 (de) | Biegesteife steckverbindung zum verbinden von regal-, geruest-, tribuenen-, treppen- oder dergleichen bauteilen | |
| DE2263027A1 (de) | Aus kurzen holzteilen zusammengesetztes bauteil | |
| AT395195B (de) | Deckenartige anordnung aus miteinander verbundenen dielen, insbesondere solchen aus beton | |
| DE4200455A1 (de) | Verfahren zum verbinden von holzbauteilen | |
| CH510231A (de) | Knotenpunktverbindung für nichtmetallische Konstruktion |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: INDUO GESELLSCHAFT ZUR VERWERTUNG VON SCHUTZRECHTE |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: MORZE-REICHARTZ, SIGRUN VON, 41352 KORSCHENBROICH, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |