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DE19700368A1 - Verfahren zur Herstellung von allgemein zugänglichen stabile Fe·2··+·-Kationen enthaltenden wäßrigen Getränken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von allgemein zugänglichen stabile Fe·2··+·-Kationen enthaltenden wäßrigen Getränken

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Publication number
DE19700368A1
DE19700368A1 DE1997100368 DE19700368A DE19700368A1 DE 19700368 A1 DE19700368 A1 DE 19700368A1 DE 1997100368 DE1997100368 DE 1997100368 DE 19700368 A DE19700368 A DE 19700368A DE 19700368 A1 DE19700368 A1 DE 19700368A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
salt
citric acid
lemonade
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1997100368
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English (en)
Inventor
Lydia Dr Ing Jakubowicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DE19628575A external-priority patent/DE19628575A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997100368 priority Critical patent/DE19700368A1/de
Publication of DE19700368A1 publication Critical patent/DE19700368A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F3/00Tea; Tea substitutes; Preparations thereof
    • A23F3/34Tea substitutes, e.g. matè; Extracts or infusions thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F5/00Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
    • A23F5/24Extraction of coffee; Coffee extracts; Making instant coffee
    • A23F5/36Further treatment of dried coffee extract; Preparations produced thereby, e.g. instant coffee
    • A23F5/42Further treatment of dried coffee extract; Preparations produced thereby, e.g. instant coffee using inorganic additives
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/52Adding ingredients

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  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

Der Gegenstand der Zusatzanmeldung sind weitere Modifikationen für das "Verfahren zur Herstellung von allgemein zugänglichen stabile Fe2+-Kationen enthaltenden wäßrigen Getränken".
Das Wesentliche der Patentanmeldung ist die Erreichung eines stabilen Fe2+-Ka­ tionengehalts (0,1-20 mg/l) im Trinkwasser, sowie in verschiedenen im Handel erhältlichen Mi­ neralwässern, wie auch in anderen allgemein zugänglichen wäßrigen Getränken (z. B. in schwar­ zem Kaffee, Früchtetees, Wasser-Fruchtsaftgemischen, Limonaden), die hauptsächlich auf Trink- oder Mineralwasserbasis hergestellt werden, durch Zugabe in diese, vor oder bei der Einführung in die Getränke eines Fe-(II)-Salzes, von Säure(n), günstig von Lebensmittelsäuren wie Citronensäure und Gluconsäure, eventuell mit Ascorbinsäurezusatz, bis zu einem pH-Wert 2-5, optimal 3-4. Bei der Coca-Cola®-Limonade-Herstellung wird als Säuerungsmittel Phos­ phorsäure angegeben. Die Menge der zu der Wasserbasis zugefügten Säure(n) hängt vom Hy­ drogencarbonatgehalt der angewandten Wassersorte und des angewandten Säureüberschusses ab. Durch die Ansäuerung wird bei der Einführung eines anorganischen oder organischen Fe- (II)-Salzes in die Wasserbasis das Ausscheiden aus dieser eines braunen Niederschlags von dreiwertigem Eisenoxidhydrat vermieden, wofür hauptsächlich die im Wasser enthaltenen Hy­ drogencarbonatanionen und eine kleine Menge im Wasser gelösten Sauerstoffs verantwortlich sind. Im sauren Medium entsteht aus dem HCO3⁻ freie Kohlensäure. Das HCO3⁻ wird durch die Anionen der eingeführten Säure(n) ersetzt.
Das Fe-(II)-Salz wird alternativ individuell, mit vorheriger Säurezugabe, in der Wasserbasis der Getränke gelöst, oder als Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Zucker-oder Fruchtzucker-Süßstoff- Gemisch, das zusätzlich Ascorbinsäure und Carbonate des Calciums oder/und Magnesiums oder/und des Kaliums enthalten kann, im wäßrigen Getränk gelöst, oder es wird als konzen­ trierte Lösung der Lebensmittelsäure(n) mit einer berechneten Menge eines Fe-(II)-Salzes in die Wasserbasis oder das wäßrige Getränk eingeführt, wonach, unabhängig von der ange­ wandten Modifikation, die Fe2+-Kationen im Getränk stabil bleiben. Durch die Einführung in die untersuchten Getränke optimal von 2-10 mg Fe2+/l wurde ihr Geschmack nicht beeinträchtigt.
Im Rahmen zusätzlicher Forschungen wurde festgestellt, daß noch weitere Modifikationen des "Verfahrens zur Herstellung von allgemein zugänglichen stabile Fe2+-Kationen enthaltenden wäßrigen Getränken" möglich sind. Es wurden Vereinfachungen bei der gewerblichen Nutz­ barmachung der Erfindung durch den Produzenten wie auch beim Verbraucher angestrebt und erzielt, was einen weiteren Fortschritt bedeutet.
Als Vereinfachung des Verfahrens wird an Stelle der großen Menge des Zucker-Citronensäure­ evtl. Ascorbinsäure-Fe-(II)-Salzgemisches günstiger ein Gemisch der Bestandteile ohne Zucker vorbereitet. Außer der Citronensäure und eventuell Ascorbinsäure als Säurekomponent(en) kann das Säure(n)-Fe-(II)-Salz-Gemisch ohne Zucker auch andere in Pulverform auftretende Lebensmittelsäuren wie z. B. Weinsäure oder den Ausgangsstoff für die Gluconsäure, das Gluconodeltalacton, ein weißes Pulver, das leicht im wäßrigen Medium zu Gluconsäure hydro­ lisiert, enthalten. Es können auch Gemischkombinationen der höher genannten pulvrigen Säure­ komponenten, eventuell auch mit Ascorbinsäure, mit Zusatz einer berechneten Menge eines Fe- (II)-Salzes, für entsprechende wäßrige Getränke hergestellt und angewandt werden. Das in pulvriger Form vorliegende Säure(n)-Fe-(II)-Salzgemisch, dessen Zusammensetzung vom Hy­ drogencarbonatgehalt in der angewandten Wassersorte, sowie vom gewünschten Fe2+-Katio­ nengehalt im fertigen Getränk, abhängig ist, wird in berechneter Menge mit den fein zerklei­ nerten Substanzen, aus denen die Getränke hergestellt werden, wie in Wasser löslichem Kaffee- oder Früchteteepulver, sowie auch mit nur teilweise löslichem Kaffeepulver oder fein zerklei­ nerten Früchteteesorten innig vermischt und beim Produzenten portioniert. Die löslichen Tee­ pulver enthalten auch Zucker und andere Zusätze. In portionierter Form werden die Mischun­ gen dem Verbraucher angeboten, der die nun Fe2+-Kationen enthaltenden Getränke wie bisher, durch Auflösen der Portion in einer bestimmten Wassermenge, heiß oder kalt, oder durch Übergießen von Aufgußbeuteln mit heißem Wasser, herstellt. Teilweise unlösliche Kaffee- oder Früchteteeportionen können über einen Trichter gefiltert werden.
Alternativ wird die Portion des teilweise löslichen Kaffee- oder Früchteteegemisches mit Zusatz einer entsprechenden Menge von Citronensäure und einer entsprechenden Menge eines anorganischen oder organischen Fe-(II)-Salzes, in ein für Kaffee- und Teeherstellung Glasgefäß neuer Konstruktion mit einer von oben nach unten verschiebbaren dichten Siebvorrichtung, eingeführt und mit heißem Wasser übergossen. Nach Herunterschieben der Siebvorrichtung auf den Boden des Gefäßes, mit besserer Ausbeute als aus Aufgußbeuteln, wird in kurzer Zeit das Fe2+-Kationen enthaltende Kaffee- oder Früchteteegetränk erhalten, das beliebig gesüßt werden kann. Im Rahmen der Forschungen wurde auf dem Gefäß eine Volumeneinteilung für 1/4 l, 1/2 l, 3/4 l und 1 l Getränk angebracht.
Der aus dem Gefäß erhaltene eisenhaltige Früchtetee eignet sich nach dem Erkalten auch als Eistee, ein beim Verbraucher beliebtes Getränk.
Die Fe-(II)-Salz-Säuregemische können auch in der Wasserbasis selbst (z. B. Mineralwasser) beim Produzenten gelöst werden, wonach aus der angesäuerten (pH optimal ca. 3,5) Fe2+-Ka­ tionen enthaltenden Wasserbasis durch weitere Zusätze (Zucker, Säfte u. a.) beim Verbraucher schmackhafte Getränke hergestellt werden können.
Für Trinkwasser kann das Säure(n)-Fe-(II)-Salz-Gemisch noch neben Ascorbinsäure (Vitamin C) auch zusätzlich Carbonate des Calciums oder/und Magnesiums oder/und Kaliums mit einer entsprechend größeren Citronensäuremenge, die für deren Auflösung im wäßrigen Me­ dium mit CO2-Ausscheidung nötig ist, enthalten.
Die Anwendung konzentrierter wäßriger Fe-(II)-Salz-Lösungen in Säure(n) ist weiterhin sinn­ voll, vor allem bei der Limonadenherstellung mit flüssigen Säuren, wie z. B. bei der Coca-Cola- Herstellung mit Phosphorsäure als Säuerungsmittel. Konzentrierte Fe-(II)-Salz-Citronensäure­ lösungen, aber mit einem pH-Wert 3-3,5, können für die Einführung von Fe2+t-Kationen in Li­ monadengrundstoffe auch weiterhin Anwendung finden.
Für die Hersteller Fe2+-Kationen enthaltender Orangenlimonaden (bisher nach P8362009 durch Auflösen in der angesäuerten Wasserbasis der Limonade mit einem pH-Wert von ca. 3,5 einer bestimmten Menge eines Fe-(II)-Salzes, vor dem Versetzen mit Kohlensäure), ist nämlich die Einführung von stabilen Fe2+-Kationen schon in den dickflüssigen Limonadengrundstoff, eines wäßrigen Orangenkonzentrats mit Citronensäure, Zucker oder/und Süßstoff, sowie mit Farb­ stoff, von Interesse. Es wurde festgestellt, daß die Einführung stabiler Fe2+-Kationen in den Limonadengrundstoff für Orangenlimonaden (20 g/l Fertiggetränk) möglich ist, wenn mit die­ sem eine klare ca. 3 bis 10%-ige wäßrige Lösung eines Fe-(II)-Salzes (z. B. Fe-Gluconat) mit Citronensäure (pH-Wert 3-3,5) in minimaler Menge 6,8-13,6 bis 45,3 ml/kg Limonadengrund­ stoff für 50 l Fertiggetränk mit einem Gehalt von 5-10 mg Fe2+/l vermischt und darin gelöst wird. Der Fe2+-Kationen enthaltende Limonadengrundstoff wird dann nur noch zusätzlich mit Wasser entsprechend verdünnt und mit CO2 versetzt. Die fertige Limonade enthält den ge­ wünschten Gehalt an stabilen Fe2+-Kationen. Wenn als Wasserbasis Mineralwasser an Stelle von Trinkwasser mit einem höheren HCO3⁻ Anionengehalt angewandt wird, müssen durch den Li­ monadenproduzenten noch zusätzliche Mengen von Citronensäure hinzugefügt werden, um den optimalen PH-Wert von 3,5 in der Limonade zu erzielen.
Da der Limonadengrundstoff für Orangenlimonaden eine konzentrierte wäßrige Lösung von Citronensäure, Zucker und evtl. Süßstoff, Orangenkonzentrat und eines Farbstoffs darstellt, ist die Einführung der Fe2+-Kationen im Rahmen der Limonadengrundstoffherstellung auch mög­ lich. In dem Wasseranteil wird nach dem Einführen der Citronensäure (ca. 550 g/10 kg Limo­ nadengrundstoff für 500 l Limonade auf Trinkwasserbasis) zusätzlich eine entsprechende Menge, abhängig vom gewünschten Fe2+-Kationengehalt in der fertigen Limonade, eines Fe- (II)-Salzes, gelöst. 6,8-20,4 g FeSO4 (20-60 g Fe-Gluconat) in 10 kg Limonadengrundstoff für 500 l Limonade entspricht 5-15 mg Fe2+/l Limonade. Noch einfacher ist die Einführung an Stelle von nur Citronensäure in den Limonadengrundstoff, die gemeinsame Einführung eines Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Gemisches entsprechender Zusammensetzung, die vom gewünsch­ ten Fe2+-Kationengehalt in der fertigen Orangenlimonade abhängig ist.
Bei der Herstellung von Fe2+-Kationen enthaltenden Zitronenlimonaden ist der bisher ange­ wandte technologische Prozeß (Zugabe einer bestimmten Menge von Citronensäure, abhängig von der angewandten Wasserbasis, Zucker und Zitronenessenz in Trink- oder Mineralwasser mit einem pH-Wert der fertigen Limonade von ca. 3,5) weiterhin sinnvoll, mit dem Unterschied, daß in der angesäuerten Wasserbasis der Limonade, vor der zusätzlichen Versetzung mit CO2, übereinstimmend mit der Patentanmeldung P8362009 ein Fe-(II)-Salz, günstig FeSO4, gelöst wird. Alternativ kann auch nach dem Auflösen günstig der Hauptmenge der Citronensäure in der Wasserbasis, die restliche Menge der Citronensäure oder die Gesamtmenge als Citronen­ säure-Fe-(II)-Salz-Gemisch mit berechneter Zusammensetzung, abhängig vom gewünschten Fe2+-Kationengehalt in der fertigen Limonade, in der Wasserbasis der Limonade gelöst werden. Es wurde aber unverhofft festgestellt, daß auch für die Produktion von eisenhaltigen Zitronen­ limonaden die Herstellung eines Limonadengrundstoffes, einer wäßrigen Emulsion, die Citro­ nensäure, Fe-(II)-Sulfat, einen Teil des in die Zitronenlimonade eingeführten Zuckers oder/und Fruchtzuckers, sowie die Zitronenessenz (1 ml für 1 Liter Limonade) enthält, möglich ist.
Ähnlich wie bei der Produktion eisenhaltiger Orangenlimonaden auf Trinkwasserbasis wird diese Emulsion (20-40 g/l Fertiggetränk, abhängig von der Art der Süßung) bis zu einem Vo­ lumen von 1 Liter Limonade, eventuell mit gleichzeitiger Zugabe der fehlenden Zuckermenge, nur noch mit Wasser verdünnt und danach mit Kohlensäure versetzt. Bei der Anwendung von Mineralwässern als Wasserbasis mit einem höheren als im Trinkwasser HCO3⁻ Gehalt ist auch ein entsprechender Zusatz der fehlenden Citronensäure bis zum optimalem PH-Wert 3,5, nötig.
Im Rahmen weiterer Forschungen für den Herstellungsprozeß von Fe2+-Kationen enthaltender Coca-Cola® Limonade sowie für im Handel erhältliche Nektargetränke, wurde außerdem un­ verhofft festgestellt, daß in diesen Getränken der in P8362009 angegebene Grenzwert von 20 mg/l Fe2+, weit überschritten werden kann. Für Coca-Cola® beträgt der Grenzwert, bei dem schon eine deutliche Geschmacksbeeinträchtigung festgestellt wurde, ca. 80-100 mg Fe2+/l Coca-Cola®, für Nektargetränke ca. 70 mg Fe2+/l Getränk, was den Einsatz dieser Getränke auch für mit Blutarmut betroffene Personengruppen ermöglicht. Für den Normalverbraucher wird aber weiterhin ein optimaler Gehalt an Fe2+-Kationen bis zu maximal 10-20 mg Fe2+/l der Getränke empfohlen, da, wie bekannt, die Überführung von entsprechenden Bestandteilen z. B. aus Medikamenten in die Blutbahn bedeutend erleichtert wird, wenn diese in löslicher und nicht in Drageeform vorliegen. Der tägliche Bedarf an Fe2+-Kationen beträgt für Risikogruppen, wie Blutspender, menstruierende Frauen, Senioren, ca. 1,8 mg, der mit der täglichen Nahrung nicht gedeckt wird. Der zusätzliche Genuß von Getränken der Patentanmeldung P8362009 mit einem optimalen Gehalt bis 10 mg Fe2+/l ist ausreichend, was mit Messungen des Hämoglobingehalts beim Patentanmelder vor und nach längerem Genuß von Getränken mit einem Gehalt bis 10 mg Fe2+t/l verschiedener Getränke bestätigt wurde.
Im technologischen Prozeß der Coca-Cola® Herstellung kann eine entsprechende Menge eines Fe-(II)-Salzes, optimal FeSO4, in der mit Phosphorsäure angesäuerten Limonade, vor der Ver­ setzung mit Kohlensäure, übereinstimmend mit P8362009, beim Limonadenproduzenten zu­ sätzlich gelöst werden, um Fe2+-Kationen enthaltende Coca-Cola®-Limonade zu erhalten.
Bei Anwendung eines konzentrierten Limonadengrundstoffes auch bei der Herstellung von Coca-Cola® (ein konzentriertes wäßriges Gemisch von Phosphorsäure, Zucker, Farbstoff Zuc­ kerkulör Aroma, Koffein, das nur noch mit Wasser verdünnt und mit Kohlensäure versetzt werden muß), können schon beim Grundstoffhersteller in diesen Grundstoff ohne Bedenken zusätzlich Fe2+-Kationen (als wäßrige Lösung von FeSO4 mit Phosphorsäure), ähnlich wie beim Orangenlimonadengrundstoff, eingeführt werden, denn es wurde festgestellt, daß mit Phos­ phorsäure angesäuerte FeSO4-Lösungen verschiedener Konzentration farblose, glasklare, sta­ bile Lösungen darstellen. Die Einführung der Fe2+-Kationen im Rahmen der Herstellung des Konzentrats ist auch möglich, wenn an Stelle nur der Phosphorsäure bestimmter Konzentration Lösungen eines Fe-(II)-Salzes, optimal FeSO4in dieser Phosphorsäure angewandt werden, wo­ bei die Konzentration des FeSO4 in dieser Lösung vom gewünschten Fe2+-Kationengehalt in der fertigen Coca-Cola®-Limonade abhängig ist.
Eine andere Möglichkeit ist die Anreicherung des eingeführten Zuckers mit einer entsprechen­ den Menge eines Fe-(II)-Salzes, optimal FeSO4, wonach das Zucker Fe-(II)-Salz-Gemisch, anstatt des reinen Zuckers im mit der Phosphorsäure angesäuerten Wasseranteil des Limona­ dengrundstoffes gelöst wird.
Mit den nachfolgenden Zahlenbeispielen wird im Detail gezeigt, worauf der weitere Fortschritt der Zusatzanmeldung zur Erfindung P 8362009 beim Produzenten und beim Verbraucher be­ ruht.
Zahlenbeispiele (mit Anwendung von FeSO4 als Fe2+-Kationen-Spender)
  • 1. Proben mit Mineralwasser-Heilwasser "Hirschquelle" Dieses Mineralwasser charakterisiert sich durch einen hohen Ca2+ (215,5 mg/l), Mg2+ (36,48 mg/l) und K⁺ (15,5 mg/l) Gehalt. Ein zusätzlicher Gehalt von Fe2+-Kationen würde seinen gesundheitlichen Wert weiter erhöhen. Der HCO⁻3 Gehalt in diesem Mine­ ralwasser beträgt 1314 mg/l. Der theoretische Verbrauch an Citronensäure für die Bin­ dung von HCO⁻3 beträgt 1378,6 mg/l, mit einem kleinen Überschuß 1,1 g/0,75 l Fla­ scheninhalt.
    Aus dem HCO⁻3 entsteht nach Zugabe von 1,1 g Citronensäure/0,75 l zusätzlich 0,36 l CO2.
    An Stelle von 1,1 g reiner Citronensäure wurde ein Gemisch 0,4 g reiner Citronensäure mit 0,7 g eines Citronensäure-FeSO4-Gemisches (hergestellt aus 49,5 g eines feinen Citronensäurepulvers mit 0,5 g im Mörser zerriebenem chemisch reinem FeSO4), darin 7 mg FeSO4, was einem Gehalt von ca. 3,4 mg Fe2+/l Getränk entspricht, angewandt. Nach dem Auflösen dieses Gemisches im Flascheninhalt betrug der pH-Wert 4,5. Der pH- Wert wurde danach auf ca. 4 weiter erniedrigt durch weiteres Auflösen freier Säure­ komponenten:
    • 1.1 0,5 g Citronensäure: PH-Wert 4 sofort
    • 1.2 1,5 g Gluconodeltalacton: pH-Wert 4,5 sofort für die Hydrolyse zu Gluconsäure: pH-Wert 4,0 geprüft nach 2 Stunden
    • 1.3 0,46 g Weinsäure: PH-Wert 4,0.
    Der Geschmack der Getränke war säuerlich, in 1.1 und 1.3 ähnlich, in 1.2 milder und wurde durch den Inhalt von 3,4 mg Fe2+/l nicht beeinträchtigt. Nach Zugabe von 20% Orangensaft bzw. Sauerkirsch-Nektar (1:1) aus Probe 3.1 und 1 Teelöffel Zucker wur­ den schmackhafte Getränke erhalten.
    • 1a. Dieselbe Probe wie unter 1.2 beschrieben, mit dem Unterschied, daß der Fe2+-Gehalt im fertigen Getränk auf 10,3 mg Fe2+/l erhöht wurde durch Anwendung von 0,7 g eines Citronensäure-FeSO4-Gemisches (hergestellt aus 48,5 g Citronensäure und 1,5 g FeSO4) in dem der FeSO4-Gehalt 21 mg betrug. Es wurde ein Gemisch von 1,5 g Gluconodeltalacton mit 0,4 g Citronensäure und 0,7 g des Citronensäure-FeSO4-Gemi­ sches im Flascheninhalt gelöst.
      Ergebnis der Probe: Keine weitere Geschmacksbeeinträchtigung durch die Erhöhung des Fe2+-Gehalts von 3,4 mg Fe2+/l bis auf 10,3 mg Fe2+/l.
  • 2. Probe mit Trinkwasser: Erhöhung des Ca2+-Gehalts im Trinkwasser mit einem Ca2+-Gehalt von 90 mg/l um 200 mg/l auf 290 mg/l, sowie Anreicherung des Wassers mit Ascorbinsäure (Vitamin C) auf 100 mg/l, durch Zugabe von CaCO3 und Ascorbinsäure, mit zusätzlichem Citronensäu­ rezusatz in ein Citronensäure-FeSO4-Gemisch. In 20 g eines Citronensäure-FeSO4 Gemisches (hergestellt aus 48,5 g Citronensäure und 1,5 g FeSO4 für 44 l Trinkwasser mit einem PH-Wert 3,5) darin 19,4 g Citronensäure und 0,6 g FeSO4 (220,8 mg Fe2+) für 17,6 l Trinkwasser wurden zusätzlich 8,8 g CaCO3 (3520 mg Ca2+), 1,8 g Ascorbin­ säure und 11,3 g Citronensäure für die Reaktion von CaCO3 mit Citronensäure zu Calciumcitrat, eingeführt. Es wurde 41,9 g eines Gemisches für 17,6 l Wasser erhalten, darin 105,4 mg Fe2+, 3520 mg Ca2+ und 1,8 g Ascorbinsäure.
    Von dem Gemisch wurden 1,2 g für 1/2 l Wasser entnommen und in ein 1 l-Gefäß mit Volumeneinteilung bis auf 500 ml mit Trinkwasser aufgefüllt. Das Gemisch löste sich mit CO2-Ausscheidung vollkommen auf (pH-Wert 4). Nach Zugabe von 400 ml Vaihin­ ger Johannisbeernektar aus Probe 3.2 und 20 g Zucker wurde ein schmackhaftes Ge­ tränk (pH-Wert 3,5), mit einem Gehalt von ca. 5,8 mg Fe2+/l, angereichert mit ca. 100 mg Ca2+/l und ca. 50 mg Vitamin C/l, erhalten.
  • 3. Proben mit Trinkwasser-Fruchtsaftgemischen (im Handel erhältlichen Nek­ taren):
    • 3.1 In 0,75 l Vaihinger Sauerkirschnektar, einem säuerlichen Getränk, beträgt der Ausgangs PH-Wert ca. 3,5, der Wassergehalt 0,375 l (50%).
      Es wurde 0,3 g des Gemisches 48,5 g Citronensäure + 1,5 g FeSO4 (552 mg Fe2+) mit 3,3 mg Fe2+/0,75 l (4,4 mg/l) im Nektargetränk aufgelöst.
      In 0,375 l Wasser beträgt der HCO3⁻ Gehalt ca 123,75 mg, wofür theoretisch 0,13 g Citronensäure benötigt wird. Mit 0,3 g Citronensäure wurde ein Überschuß von 0,17 g Citronensäure (130%) in die Wasserbasis des Nektars eingeführt. Der pH-Wert ernied­ rigte sich auf 3,0-3,5.
      Der Geschmack des Getränks wurde verbessert (herzhafter), benötigte aber einen klei­ nen Zuckerzusatz.
    • 3.2 In 0,75 l Vaihinger Johannisbeernektar beträgt der Ausgangs pH-Wert auch ca. 3,5, der Wassergehalt 68% - 0,5 l, darin ca. 165 mg HCO3⁻ dafür theoretisch 0,17 g Citronen­ säure). Mit Einführung von 0,3 g des Gemisches wie unter 3.1 wurde ein Überschuß von 0,13 g Citronensäure (76%) in die Wasserbasis eingeführt.
      Geschmack: sehr gut, durch die Einführung von 4,4 mg/l Fe2+-Kationen nicht beein­ trächtigt.
    • 3.3 Es wurde ein Gemisch 47 g Citronensäure mit 3,0 g FeSO4 hergestellt. Nach Auflösen von 0,3 g dieses Gemisches wie unter 3.1 und 3.2 wurde der Fe2+-Kationengehalt in den Nektargetränken auf ca. 8,8 mg Fe2+/l verdoppelt.
      Es wurde keine Geschmacksbeeinträchtigung, sondern nach kleinem Zuckerzusatz (2 Teelöffel) sogar eine Geschmacksverbesserung festgestellt.
    • 3.4 Weitere Proben mit Vaihinger Sauerkirschnektar-Feststellung des Fe2+-Kationen- Grenzwertes ohne Geschmacksbeeinträchtigung des Getränks.
      Für diese Probenserie wurde eine Lösung von 3 g FeSO4 (entspricht 1104 mg Fe2+) in 110 ml einer Citronensäurelösung mit einem pH-Wert von 3,5 (1,1 g Citronensäure in 1 l Trinkwasser) hergestellt. 0,1 ml dieser Lösung entspricht 1 mg Fe2+/l Getränk. Einfüh­ rend wurde der Flascheninhalt (0,75 l in einem Meßgefäß mit einem Volumen von 1000 ml) mit 0,7 ml dieser Lösung vermischt, was einem Gehalt von 9,3 mg Fe2+/l Nektarge­ tränk entspricht. Es wurde keine Geschmacksbeeinträchtigung festgestellt. Danach wur­ den aus der höher beschriebenen Lösung in das Nektargetränk zusätzlich eingeführt:
  • 4. Proben mit löslichem Früchteteepulver:
    • 4.1 Die erste Probe wurde mit einem Früchteteegranulat "Wildfruchttee-Getränk", 400 g für ca. 6,6 l Getränk (60,6 g/l Getränk) durchgeführt. Es wurden 60,6 g des Granulats im Mörser zerrieben und ohne Citronensäurezusatz, der im Granulat schon neben Zucker, Traubenzucker, Hibiskusextrakt, Hagebuttenextrakt, Aroma und Vitamin C enthalten ist, mit nur 0,5 g des Gemisches 48,5 g Zitronensäure mit 1,5 g FeSO4, darin 15 mg FeSO4 (5,52 mg Fe2+), innig vermischt. Aus dem Gemisch wurden 15 g entnommen und in einem Glas heißen Wassers und eine zweite Portion in einem Glas kalten Wassers gelöst, wobei eine Schäumung von CO2-Ausscheidung beobachtet wurde.
      In beiden Getränken mit rosiger Farbe betrug der pH-Wert 3,5, der Fe2+-Gehalt ca. 5,5 mg Fe/l.
      Der Geschmack der Fe2+-Kationen enthaltenden Getränke im Vergleich mit demselben Getränk ohne Fe2+-Kationengehalt war unverändert sehr gut.
      Im Produktionsprozeß müßte die eingeführte Citronensäure (ca. 110 g für 100 l Getränk in 6,06 kg Pulver) mit 1,5 g FeSO4 vermischt werden, um in 1 l Getränk 5,5 mg Fe2+/l einzuführen (für ca. 10 mg Fe2+/1-2,7 g FeSO4 zu 110 Citronensäure).
    • 4.2 Nach Verdoppelung des Fe2+ Gehaltes auf ca. 11 mg Fe2+/l Getränk (Zugabe von 1.0 g des Gemisches 48,5 g Citronensäure mit 1,5 g FeSO4 zu 60 g Pulver) war der Ge­ schmack unverändert gut.
  • 5. Probe mit in heißem Wasser löslichem Kaffeepulver: Es wurde festgestellt, daß für 1l Kaffeegetränk mit gutem Geschmack ca. 16 g benötigt wird. Der Ausgangs-pH-Wert des Kaffeegetränks beträgt 4,5-5. 16 g des Granulats wurde im Mörser zerrieben und mit 0,8 g eines Citronensäure-FeSO4-Gemisches (48,5 g Citronensäure mit 1,5 g FeSO4), darin 24 mg FeSO4 (entspricht 8,8 mg Fe2+/1 und 0,77 g Citronensäure), innig vermischt. Aus dem Gemisch wurde eine Portion von 4,2 g in einem 1/4 l Gefäß mit 250 ml heißen Wassers gelöst. Der pH-Wert des Kaffeegetränks erniedrigte sich auf 3,5-4. Nach Zuckerzusatz wurde ein Kaffeegetränk mit gehobenem Geschmack erhalten.
  • 6. Probe mit normalem Kaffeepulver (nur teilweise löslich): In ein Glasgefäß für die Herstellung von Kaffee und Tees mit einem Volumen von 1 l, auf dem eine Volumeneinteilung für 1/4 l, 1/2 l, 3/4 l und 1 l angebracht wurde, mit einer von oben nach unten herabschiebbaren dichten Siebvorrichtung, wurde ein Gemisch von 40 g Kaffeepulver für 1 l Kaffeegetränk (vermischt mit 0,8 g des Gemisches 48,5 g Citronensäure mit 1,5 g FeSO4) in das Gefäß eingeführt und mit 1 Liter fast kochend heißen Wassers übergossen. Nach ein paar Minuten wurde die Siebvorrichtung von oben nach unten verschoben und 1 Liter eines klaren Kaffeegetränks mit einem pH-Wert von ca. 4,0, mit einem Fe2+-Kationengehalt von ca. 8,8 mg/l erhalten.
    Das Getränk hatte nach dem Süßen im Vergleich mit normalem Kaffee (ohne den Zusatz von Citronensäure mit FeSO4) einen gehobenen, besseren Geschmack, der durch den Fe2+-Kationengehalt nicht beeinträchtigt wurde.
  • 7. Proben mit Früchteteegemischen: Aus 4 Aufgußbeuteln eines Hagebuttentees (für 1 l Fruchtetee) wurde der Inhalt (16 g) ausgeschüttet und mit 0,7 g des Gemisches 48,5 g Citronensäure mit 1,5 g FeSO4 ver­ mischt.
    Einführend wurde festgestellt, daß für Hagebuttentee (1/4 l aus 4 g in einem Aufgußbeu­ tel) der pH-Ausgangswert 4,5 beträgt, was einen verminderten Citronensäureverbrauch erforderlich macht.
    Es wurde 16,7 g eines Gemisches mit Hagebuttentee erhalten. Aus dem Gemisch wurde 8,35 g (Portion für 1/2 l Tee) entnommen und in das in Probe 6 beschriebene Gefäß ein­ geführt, wonach bis zu einem Volumen von 0,5 l kochend heißes Wasser eingeführt wurde. Nach dem Herunterschieben der Siebvorrichtung wurden 2 Gläser eines intensiv roten, klaren Hagebuttentees mit einem pH-Wert von 3,5 und einem Gehalt von 7,7 mg Fe2+/l erhalten. Das Getränk wurde gesüßt. Ein Glas wurde heiß genossen und das zweite Glas im Kühlschrank abgekühlt. Beide Getränke, ob heiß oder kalt, hatten einen sehr guten erfrischenden Geschmack, der durch den Fe2+-Kationengehalt nicht beein­ trächtigt wurde.
    • 7a. Dieselbe Probe wie unter 7 aber mit nur 3 Beutelinhalten (12g). Der Geschmack des Hagebuttenteegetränks war weiterhin sehr gut, aber weniger intensiv als aus 4 Aufguß­ beuteln.
    • 7.1 Dieselbe Probe wie unter 7, aber mit Meßmer Früchtetee (Früchtemischung).
    • 7.2 Dieselbe Probe wie unter 7, aber mit Meßmer "Südseezauber" (Mango, Maracuja).
    • 7.3 Dieselbe Probe wie unter 7, aber mit Meßmer Waldbeere (Brombeere, Himbeere).
    • 7.4 Dieselbe Probe wie unter 7, aber mit Teekanne Früchte Fixfrutta - (verschiedene Früch­ tesorten).
    • Es wurden nach dem Süßen Früchteteegetränke verschiedener Geschmacksrichtungen, mit verbessertem Geschmack als bei normalem Verbrauch, gewonnen.
      Für die Produzenten wäre die Portionierung der beschriebenen Früchtetee-Citronensäure- FeSO4-Gemische, für je 1/4 Liter (1 Glas) Getränk in eine entsprechende Verpackung eventuell mit Tee-Ersparnis denkbar. Die Aufgußbeutel könnten weiterhin auch Anwen­ dung finden.
      Die Früchtetee-Citronensäure-FeSO4-Gemische hatten bei Anwendung eines mit 100 mg Vitamin C angereicherten Citronensäure-FeSO4-Gemisches einen unverändert guten Geschmack.
  • 8. Einführung von Fe2+-Kationen in einen zugänglichen Orangenlimonaden­ grundstoff zur Herstellung von Orangenlimonaden.
  • Für die Forschungen wurde durch einen Produzenten von Limonadengrundstoffen eine Probe eines Grundstoffes für die Orangenlimonadenherstellung (ohne Fe2+-Kationen­ gehalt) zugestellt. Für die Herstellung von Orangenlimonaden beträgt der Verbrauch 20 g Limonadengrundstoff für 1 Liter Limonade.
    Einführend wurde festgestellt, daß nach der Zugabe von 980 ml Trinkwasser zu 20 g des Limonadengrundstoffes mit Aufschäumen (CO2-Ausscheidung aus dem HCO3⁻-Gehalt des Wassers durch den Citronensäuregehalt im Limonadengrundstoff) ein sehr schmackhaftes Getränk mit einem pH-Wert von 3,5 erhalten wird.
    Es wurde eine klare, gelbliche Lösung von 3 g chemisch reinen FeSO4 (mit einer grün­ lichen Färbung) in 107 ml mit Citronensäure angesäuertem Wasser (PH-Wert 3,5) her­ gestellt. 0,1 ml dieser Lösung entspricht 1 mg Fe2+.
    In ein Gefäß mit Volumeneinteilung bis 1000 ml wurde je 20 g des Limonadengrund­ stoffes eingeführt und mit 0,1 bis 1 ml der FeSO4-Lösung innig vermischt und danach mit Trinkwasser bis auf 1000 ml aufgefüllt.
    Es wurden sehr schmackhafte Limonaden mit 1-10 mg Fe2+/l erhalten, die durch den Limonadenproduzenten zusätzlich mit Kohlensäure versetzt werden.
    Eine Probe des Limonadengrundstoffes mit 5 mg Fe2+-Gehalt wurde in einem geschlos­ senen Gefäß aufbewahrt. In der Probe wurde nach 2 Wochen keine Veränderung festge­ stellt.
    Beim Produzenten des Limonadengrundstoffes sind auch andere technologische Lösun­ gen für die Einführung von Fe2+-Kationen in den Limonadengrundstoff denkbar, die in der Patentbeschreibung angegeben wurden.
  • 9. Herstellung von Orangenlimonaden aus mit Fe2+-Kationen angereichertem Orangenlimonadengrundstoff auf Mineral- Heilwasserbasis ("Hirschquelle" und "Römerquelle")
    • 9.1 Für 0,75 l "Hirschquelle" beträgt der Verbrauch des Limonadengrundstoffes 15 g, darin ca. 0,825 g Citronensäure. Für das Mineralwasser "Hirschquelle" mit einem HCO3⁻-Ge­ halt von 1314 mg/l beträgt der Verbrauch von Citronensäure theoretisch 1,1 g/0,75 l plus ein Citronensäureüberschuß von ca. 0,7 g, um einen pH-Wert von 3,5 zu erreichen.
      Zu 15 g Limonadengrundstoff muß für "Hirschquelle" noch 1 g Citronensäure hinzuge­ fügt werden.
      Es wurden 3 Portionen je 15 g des Limonadengrundstoffes mit unterschiedlichem Gehalt an Fe2+-Kationen hergestellt:
    • 9.1.1 15 g plus 0,5 ml einer Lösung 1 g FeSO4 plus 109 ml Wasser mit Citronensäure (pH 3,5)
    • - entspricht 2,2 mg Fe2+/l Limonade
    • 9.1.2 15 g plus 0,4 ml einer Lösung 3 g FeSO4 plus 107 ml Wasser mit Citronensäure (pH 3,5)
    • - entspricht 5,3 mg Fe2+/l Limonade
    • 9.1.3 15 g plus 0,7 ml einer Lösung 3 g FeSO4 plus 107 ml Wasser mit Citronensäure (pH 3,5)
    • - entspricht 9,3 mg Fe2+/l Limonade
      In ein Gefäß mit Volumeneinteilung wurden je 15 g der 3 Limonadengrundstoffe, mit unterschiedlichem Fe2+-Kationengehalt eingeführt, je 1 g Citronensäure und je 7g Zuc­ ker hinzugefügt, dann mit 727 ml "Hirschquelle" unter Mischen bis zu einem Volumen von 750 ml aufgefüllt, und schnell in die Flasche zurück eingefüllt.
      Es wurden 3 orangenfarbene Limonaden, pH-Wert 3,5, mit hohem Ca2+ - (216,5 mg/l "Hirschquelle") und K⁺ - (15,5 mg/l "Hirschquelle") Gehalt, angereichert mit Fe2+-Ka­ tionen, von einem hohem gesundheitlichem Wert, mit sehr gutem Geschmack, erhalten.
    • 9.2 Mineralwasser- Heilwasser "Römerquelle" als Wasserbasis.
      Dieses Mineralwasser enthält Ca2+ 417 mg/l, Mg2+ 63,2 mg/l, K⁺ 2,1 mg/l, Na⁺ 12,1 mg/l ("streng Kochsalzarm").
      Aus diesem Mineralwasser wurde eine Orangenlimonade mit einem Fe2+-Gehalt von 9,3 mg Fe2+/l hergestellt. Da der HCO3⁻-Gehalt nur 967 mg/l beträgt, (0,9 g Citronensäure/ 0,75 l theoretisch), wurde in 15 g des mit 9,3 mg Fe2+/l angereicherten Limonaden­ grundstoffes anstatt zusätzlich 1 g nur 0,8 g Citronensäure hinzugefügt, außerdem, wie bei "Hirschquelle", 7 g Zucker, danach mit 729 ml "Römerquelle" unter Mischen auf 750 aufgefüllt und in die Flasche zurück eingeführt.
      Es wurde eine sehr schmackhafte Limonade (pH-Wert 3,5) von hohem gesundheitlichen Wert erhalten.
  • 10. Proben zur Herstellung von Limonadengrundstoffen für Zitronenlimonaden: Es wurde versucht, ähnlich wie für den Orangenlimonadengrundstoff wäßrige Konzen­ trate der Bestandteile der Zitronenlimonade (Citronensäure, Zucker oder/und Frucht­ zucker oder Süßstoff, sowie der Zitronenessenz - 1 ml/l Zitronenlimonade mit zusätzli­ chem Gehalt von Fe2+-Kationen (ab 6,6 Fe2+/l Zitronenlimonade als konzentrierte Lö­ sung eines Fe-(II)-Salzes) herzustellen, wobei ähnlich wie für die Orangenlimonade die Anwendung von 20 g des Konzentrats/l Fertiggetränk angestrebt wurde. Für 5 l Fertiggetränk wurden verschiedene Bestandteile in 100 g einer wäßrigen, konstanten Emulsion untersucht, wobei berücksichtigt wurde, daß bei der Limonadenherstellung eventuell zusätzlich Zucker eingeführt werden muß, wenn nur schwer in Wasser löslicher Zucker als Süßmittel vorhergesehen ist.
  • Für 5 l Zitronenlimonade auf Trinkwasserbasis beträgt der Zitronensäuregehalt für den pH-Wert ca. 3,5 im Fertiggetränk ca. 5,5 g. Bei Anwendung von Zitronensäure-FeSO4 Gemischen mußte der FeSO4-Gehalt in diesen Gemischen berücksichtigt werden und entsprechend größere Mengen der Gemische in das Konzentrat eingeführt werden.
    • 10.1 Es wurden zwei konzentrierte Lösungen nachfolgender Zusammensetzung hergestellt:
    • 10.1.1 3 g eines Gemisches (aus 48,5 g Citronensäure und 1,5 g FeSO4), darin 89,7 mg FeSO4- 33 mg Fe2+/5 l und 2,9 g Citronensäure, 2,6 g Citronensäure, 49,4 ml Wasser, 5 ml Zi­ tronenessenz, 40 g Zucker
    • 10.1.2 3 g eines Gemisches (aus 48,5 g Citronensäure und 1,5 g FeSO4), darin 89,7 mg FeSO4- 33 mg Fe2+/5 l und 2,9 g Citronensäure, 2,6 g Citronensäure, 39,4 in' Wasser, 5 ml Zi­ tronenessenz, 50 g Zucker, die konstante Emulsionen mit der Zitronenessenz bildeten.
      In der konzentrierten Lösung 10.1.2 löste sich der Zucker zwar erst nach etwa 30 Mi­ nuten, aber auch vollkommen auf. Es wurde keine Zitronenessenz-Ausscheidung fest­ gestellt.
      Diese Essenz könnte als Limonadengrundstoff (20 g/l Fertiggetränk), aber mit zusätzli­ cher Einführung von Zucker bei der Herstellung einer Zitronenlimonade mit einem Fe2+- Kationengehalt von 6,6 mg/l Anwendung finden.
    • 10.2 Es wurde eine konzentrierte wäßrige Lösung wie unter 10.1.2, aber mit 5,6 g desselben Citronensäure-FeSO4-Gemisches (darin 167,3 mg FeSO4 - 12,3 mg Fe2+/l) hergestellt.
    • Die Emulsion hatte eine ähnliche Beschaffenheit.
    • 10.3 Es wurde eine Emulsion (10 g/l Limonade) hergestellt, in der der Zucker mit einer Süß­ stofflösung (125 ml der Lösung entspricht 1650 g Zucker) ersetzt wurde: 5,6 g aus dem Gemisch wie unter 10.1 (12,3 mg Fe2+/l), 24,1 ml Wasser, 15,2 ml Süß­ stofflösung (entspricht 200,6 g Zucker für 5 l Limonade), 5,0 ml Zitronenessenz.
      Diese Lösung war nicht stabil, wurde intensiv gelb und bildete keine konstante Emul­ sion. Ergebnis negativ.
    • 10.4 Es wurde eine konstante Emulsion mit einem Gehalt von 4,5 g (aus dem Gemisch wie unter 10.1 mit 9,9 mg Fe2+/l), 1,1 g Citronensäure, 89,4 ml Wasser, 5,0 ml Zitronenes­ senz, 100,0 g Fruchtzucker (entspricht 200 g Zucker), davon 40 g/l Zitronenlimonade, ohne Zuckerzusatz, hergestellt. In dieser Emulsion ist eine zusätzliche Lösung von Fruchtzucker möglich. Es wird aber eine doppelte Menge des Limonadengrundstoffes im Vergleich mit dem nur Zucker enthaltenden Limonadengrundstoff benötigt.
  • 11. Proben der Herstellung von Zitronenlimonaden aus den unter 10 beschrie­ benen Limonadengrundstoffen. Vergleich mit der herkömmlichen Methode:
    • 11.1 Herkömmliche Methode (aus Trinkwasser): 1 Liter Zitronenlimonade mit 1,1 g Zitronensäure, 40 g Zucker, 1 ml Zitronenessenz (ohne Fe2+-Kationen-Zusatz), aber ohne Kohlensäure Zusatz. Der Zuckerzusatz wurde mit 40 g schätzungsweise angenommen.
    • 11.2 Einführung in ein Gefäß mit einem Volumen von 1000 ml:
    • 11.2.1 20 g der Emulsion aus Probe 10.2, darin 10 g Zucker, 1 ml Zitronenessenz, 12,3 mg Fe2+/l, zusätzlich 30 g Zucker, aufgefüllt mit Trinkwasser auf 1000 ml.
    • 11.2.2 40 g der Emulsion aus Probe 10.4, darin 20 g Fruchtzucker (ersetzt 40 g Zucker), 1 ml Zitronenessenz, 9,9 mg Fe2+/l, aufgefüllt mit Trinkwasser auf 1000 ml.
      Es wurde in geschmacklicher Hinsicht kein Unterschied für die Produkte aus den Proben 11.1, 11.2.1 und 11.2.2 festgestellt.
  • 12. Proben zur Feststellung des Fe2+-Kationen-Grenzwertes für Coca-Cola®, ohne Beeinträchtigung des Geschmacks der Limonade: Für diese Probenserie wurde ein Gemisch von 1 g FeSO4 mit 10 g Zucker (darin 368 mg Fe2+/11g) hergestellt. 3 g dieses Gemisches entspricht 100 mg Fe2+/l. Die Proben wurden mit Coca-Cola®, Flascheninhalt 0,33 l, durchgeführt.
  • In je 0,33 l Coca-Cola® wurde aus dem Gemisch eingeführt:
  • 13. Proben zum Vergleich von Eisen(II)Sulfat und Eisen(II)Gluconat als Fe2+- Kationen-Spender für wäßrige Getränke:
  • Für diese Proben wurden zwei Gemische von Zucker mit Ascorbinsäurezusatz und Eisen(II)Sulfat bzw. Eisen(II)Gluconat hergestellt, die für zwei aus Orangenlimona­ dengrundstoff angefertigte Orangenlimonaden bestimmt wurden.
    • 13.1 Gemisch mit Eisen(II)Sulfat: 9,7 g Zucker, 0,3 g Eisen(II)Sulfat (entspricht 11 0,4 mg Fe2+), 1 g Ascorbinsäure.
    • 13.2 Gemisch mit Eisen(II)Gluconat: 9,12 g Zucker, 0,88 g Eisen(II)Gluconat (entspricht 110,0 mg Fe2+), 1 g Ascorbinsäure. In je 10 g des Orangenlimonadengrundstoffes für 0,5 1 Limonade wurde je 0,5 g der oben angegebenen Gemische eingeführt und in einem Gefäß mit Volumeneinteilung bis auf 500 ml mit Trinkwasser aufgefüllt und vermischt. Es wurden zwei Limonaden mit einem Gehalt von jeweils 10 mg Fe2+/l Limonade erhalten und ihr Geschmack vergli­ chen. Es wurde kein wesentlicher Unterschied festgestellt. Die Limonade mit Ei­ sen(II)Gluconat war milder im Geschmack.
      Mit der Einführung von 27,2 mg FeSO2+/l Limonadengetränk wird der SO4 2-Anionenge­ halt um ca. 17,2 mg/l auf ca. 39 mg/l in der Wasserbasis (mit einem Gehalt von 22,0 mg SO4 2-) erhöht. Daneben enthält 1 l Limonade mit einem pH-Wert von 3,5 ca. 1000 mg organischer Citratanionen von der eingeführten Citronensäure.
      Mit der Einführung von 80 mg Eisen(II)Gluconat/l (10 mg Fe2+/l) werden in die Was­ serbasis 70 mg/l organischer Gluconatanionen neben ca. 1000 mg organischer Citrata­ nionen zusätzlich eingeführt.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von allgemein zuganglichen stabile Fe2+-Kationen enthaltenden wäßrigen Getränken auf Trink-, Quell-, Tafel- oder Mineralwasser-Basis, durch Auflösen eines Fe-(II)-Salzes in der Wasserbasis solcher Getränke wie schwarzer Kaffee, Früchtetees, Trinkwasser- Fruchtsaft- Gemische und Limonaden, wie auch in der Wasserbasis selbst, wobei der optimale Fe2+-Kationengehalt, in den Getränken 0,1-20 mg/l, optimal 2-10 mg/l beträgt und die Stabilität der Fe2+-Kationen in den Getränken dadurch erreicht wird, daß das Auflösen des Fe-(II)-Salzes in der Wasserbasis im sauren Medium, bei einem pH-Wert 2-5, optimal 3-4, erfolgt, alternativ durch vorheriges Auflösen in der Wasserbasis von Säure(n), optimal von Lebensmittelsäuren, wie Zitronen- oder/und Gluconsäure oder auch von Phos­ phorsäure, oder durch Auflösen in der Wasserbasis der Getränke eines Gemisches des Fe-(II)- Salzes mit Citronensäure und Zucker oder Fruchtzucker und Süßstoff in Pulverform, das eventuell auch Ascorbinsäure und Carbonate des Calciums oder/und Magnesiums oder/und des Kaliums enthalten kann, oder durch Einführung in die Wasserbasis konzentrierter wäßriger Lösungen eines Fe-(II)-Salzes mit Lebensmittelsäuren, wobei als Fe-(II)-Salz ein anorganisches oder organisches Fe-(II)-Salz Anwendung finden kann, zusätzlich dadurch gekennzeichnet, daß
    • 1. Für die Herstellung von stabile Fe2+-Kationen enthaltende Getränke, wie Trinkwasser, Mine­ ralwasser, schwarzer Kaffee, Früchtetees, Trinkwasser-Fruchtsaft-Gemische und Limona­ den, die alternativ auf Trink- oder Mineralwasserbasis hergestellt werden, wobei für Frucht­ limonaden, wie Orangen- oder Zitronenlimonaden als Säuerungsmittel Citronensäure, dage­ gen für Coca-Cola® Phosphorsäure als Säuerungsmittel dient, weitere Modifikationen des Verfahrens angewandt werden, zwecks Vereinfachung der gewerblichen Nutzbarmachung der Erfindung beim Produzenten und beim Verbraucher, die darauf beru­ hen, daß für die Herstellung von Fe2+-Kationen enthaltende Getränke Fe-(II)-Salz-Lebens­ mittelsäure(n)-Gemische ohne Zucker in Pulverform mit eventuellem Zusatz von Ascorbin­ säure und für Trinkwasser eventuell auch mit Zusatz von Carbonaten des Calciums oder/ und Magnesiums oder/und des Kaliums, beziehungsweise konzentrierte Fe-(II)-Salz- Säure(n)-Lösungen entsprechender Zusammensetzung, in denen neben dem Fe-(II)-Salz Citronensäure oder Phosphorsäure enthalten sind, vorbereitet werden, wobei die pulver­ förmigen Fe-(II)-Salz-Säure(n)-Gemische in solchen Getränken wie Trinkwasser, Mineral­ wässer, Trinkwasser-Fruchtsaft-Gemische (Nektare) unmittelbar gelöst werden, dagegen für solche Getränke, wie Kaffee und Früchtetees, die pulverförmigen Fe-(II)-Salz-Säure(n)-Ge­ mische, günstig ein Fe-(II)-Salz-Citronensäure-Gemisch entsprechender Zusammensetzung mit den festen, in fein zerkleinerter oder Pulverform vorliegenden Grundstoffen für diese Ge­ tränke, vermischt und portioniert werden und dann gemeinsam mit den in kaltem oder hei­ ßem Wasser löslichen oder nur teilweise löslichen Bestandteilen dieser Grundstoffe in der Trinkwasserbasis für diese Getränke gelöst werden und die konzentrierten Fe-(II)-Salz- Citronensäure- beziehungsweise Phosphorsäure-Lösungen mit den Grundstoffen für die Her­ stellung von Orangenlimonaden beziehungsweise Coca-Cola® vermischt werden und dabei die gewünschte Menge der Fe2+-Kationen in diese Grundstoffe eingeführt wird, wonach aus diesen Grundstoffen, die alternativ auch im Rahmen der Grundstoffproduktion hergestellt werden können, mit entsprechenden Mengen von Trink- oder Mineralwasser die Fe2+-Katio­ nen enthaltenden Limonaden hergestellt werden, wobei für Coca-Cola® und Nektargetränke ohne oder mit nur geringer Beeinträchtigung des Geschmacks dieser Getränke, der Fe2+-Ka­ tionengehalt bis auf 70-100 mg Fe2+/l für Coca-Cola® bzw. bis auf 40-70 mg Fe2+/l für Nek­ targetränke erhöht werden kann.
    • 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Auflösen eines Fe-(II)- Salz-Säure(n)-Gemisches in der Wasserbasis der in Anspruch 1 aufgeführten Getränke, Ge­ mische eines organischen oder anorganischen Fe-(II)-Salzes mit Lebensmittelsäuren in Pul­ verform, wie Citronensäure oder/und Weinsäure, oder ein Gemisch von Citronensäure mit Gluconodeltalacton, welches im wäßrigem Medium des Getränks zu Gluconsäure hydroli­ siert, Anwendung findet.
    • 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß eine entsprechende Menge eines Fe-(II)-Salz-Lebensmittelsäure(n)-Gemisches, günstig eines Gemisches mit Citronensäure in dem die mit einem Überschuß angewandte Citronensäure vom HCO3⁻- Gehalt in der Wasserbasis und der Fe-(II)-Salz-Gehalt vom gewünschten Fe2+-Kationen- Gehalt im Getränk abhängig ist, mit einer entsprechenden Menge eines in heißem oder kaltem Wasser löslichen Kaffee- oder Früchteteepulvers vermischt und portioniert wird, aus dem nach dem Auflösen in einer Portion heißen oder kalten Trinkwassers ein Fe2+-Kationen enthaltendes Kaffee- oder Früchteteegetränk erhalten wird, wobei bei der Herstellung von schon Citronensäure enthaltenden wasserlöslichen Früchteteepulvern oder -granulaten an Stelle der reinen Citronensäure das Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Gemisch Anwendung findet.
    • 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß ein Fe-(II)-Salz-Lebens­ mittelsäure(n)-Gemisch, günstig ein Gemisch mit Citronensäure mit nur teilweise löslichem, schwarzem, gemahlenem Kaffee oder mit einem fein zerkleinerten Früchtetee innig vermischt und dann portioniert wird, wobei aus der hergestellten Portion des Kaffee-Citronensäure-Fe- (II)-Salz-Gemisches oder des Früchtetee-Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Gemisches, nach Über­ gießen mit einem entsprechenden Volumen von heißem Wasser nach dem Filtrieren ein sta­ bile Fe2+-Kationen enthaltendes Kaffee- oder Früchteteegetränk erhalten wird.
    • 5. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Fe2+-Kationen enthaltenden Kaffee- oder Früchteteegetränke aus in Aufgußbeuteln portionierten Citronensäure-Fe-(II)- Salz-Gemischen mit Kaffee oder Früchtetees nach Übergießen mit einem bestimmten Volu­ men heißen Wassers herausgelöst werden oder entsprechend durch den Produzenten vorbe­ reitete Portionen des Gemisches in ein Gefäß mit einer von oben nach unten herabschiebba­ ren Siebvorrichtung, eingeführt werden, wobei nach Übergießen der entsprechenden Portion mit heißem Wasser bis zu einem entsprechenden Volumen im Gefäß und Herunterschieben der Siebvorrichtung auf den Boden des Gefäßes, ein klares, heißes stabile Fe2+-Kationen enthaltendes Kaffee- oder Früchteteegetränk erhalten wird, das beliebig gesüßt werden kann.
    • 6. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gefäß mit der herunter­ schiebbaren Siebvorrichtung eine Volumeneinteilung vorgenommen wird, was die Herstel­ lung entsprechender Mengen der Getränke mit genauem Gehalt an Fe2+-Kationen aus den hergestellten Portionen erleichtert.
    • 7. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß das heiße Fe2+-Kationen enthal­ tende Früchteteegetränk nach Zugabe von Zucker in Flaschen mit einem elastischen Ver­ schluß, zwecks Konservierung unter Vakuum eingefüllt wird und nach dem Erkalten als sta­ bile Fe2+-Kationen enthaltendes (eisenhaltiges) Eisfrüchteteegetränk angeboten wird.
    • 8. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung von stabile Fe2+-Kationen enthaltende Trinkwasser-Fruchtsaftgemische, die im Handel als Nektare an­ geboten werden, in diesen Getränken zusätzlich ein Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Gemisch, günstig Citronensäure mit Fe-Gluconat, gelöst wird, wobei der Gehalt des Fe-(II)-Salzes in diesem Gemisch vom gewünschten Gehalt der Fe2+-Kationen im fertigen Getränk und der Gehalt von Citronensäure vom Wassergehalt im Getränk und der HCO3⁻-Konzentration in der angewandten Wassersorte abhängig ist und berücksichtigt wird, daß der pH-Wert des Nektargetränks optimal ca. 3-3,5 beträgt, oder in das Nektargetränk, in dem der pH-Wert schon ca. 3,5 beträgt, wird eine entsprechende Menge einer Fe-(II)-Salz-Lösung mit einem pH-Wert von ca. 3,5, von der in der Lösung enthaltenden Citronensäure, eingeführt.
    • 9. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß für die alternative Anwesenheit von Fe2+-Kationen schon im Limonadengrundstoff für die Herstellung von Orangenlimona­ den, eine entsprechende Menge eines Fe-(II)-Salzes, die vom gewünschten stabilen Fe2+- Kationengehalt in der fertigen Limonade abhängig ist, in dem im Limonadengrundstoff enthaltenen Wasseranteil, nach dem Auflösen in diesem der Citronensäure, gelöst wird oder in diesem ein Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Gemisch entsprechender Zusammensetzung, ab­ hängig vom gewünschten Fe2+-Kationengehalt in der fertigen Limonade, gelöst wird, oder alternativ wird der hergestellte Limonadengrundstoff mit einer minimalen Menge einer Fe- (II)-Salz-Citronensäure-Lösung, wobei die Menge der Lösung und die Fe-(II)-Salz-Kon­ zentration vom gewünschten Fe2+-Kationengehalt in der fertigen Limonade abhängig ist und ihr pH-Wert günstig 3-3,5 beträgt, vermischt, wonach der Limonadengrundstoff bei der Limonadenherstellung zusätzlich mit Wasser entsprechend verdünnt wird und die Limonade dann mit Kohlensäure, bei einem optimalen PH-Wert von ca. 3,5, versetzt wird.
    • 10. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß für die Einführung von Fe2+-Ka­ tionen schon in den Limonadengrundstoff für die Herstellung von Coca-Cola®, eines wäßri­ gen Konzentrats mit Phosphorsäure als Säuerungsmittel, Zucker, Zuckerkulör, einem Aroma und Koffein, eine entsprechende Menge eines Fe-(II)-Salzes, günstig FeSO4, abhängig von der gewünschten Menge von Fe2+-Kationen in der fertigen Coca-Cola® in dem mit Phos­ phorsäure angesäuerten Wasseranteil des Konzentrats ,das eventuell teilweise schon andere Bestandteile des Coca-Cola®-Konzentrats enthalten kann, gelöst wird, wonach die restlichen Bestandteile des Konzentrats hinzugefügt werden, wobei das Fe-(II)-Salz eventuell auch als eine Lösung in Phosphorsäure in den Wasseranteil des Limonadengrundstoffes eingeführt werden kann, aber mit Aufrechterhaltung der Phosphorsäuremenge übereinstimmend mit der Rezeptur für den Coca-Cola®-Grundstoff oder Coca-Cola®, oder alternativ wird das fertige Coca-Cola®-Konzentrat, ähnlich wie in Anspruch 9 für Orangenlimonaden mit einer mini­ malen Menge einer Fe-(II)-Salz-Phosphorsäurelösung, günstig mit einem PH-Wert wie in der fertigen Coca-Cola®, vermischt, wonach durch Verdünnen mit Wasser und Kohlensäure­ zusatz die fertige Coca-Cola® hergestellt wird.
    • 11. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß für die Vereinfachung des tech­ nologischen Prozesses für die Zitronenlimonadenherstellung, auch für diese, Fe2+-Kationen enthaltende Limonaden, Limonadengrundstoffe, wäßrige, konzentrierte Emulsionen, in de­ nen die für die Zitronensäurelimonade erforderliche Menge von Citronensäure und eines Fe- (II)-Salzes, eventuell als Citronensäure-Fe-(II)-Salz-Gemisch, sowie die Zitronenessenz (1 ml/l Fertiggetränk), Zucker oder/und Fruchtzucker enthalten sind, hergestellt werden, wobei die in den Zitronenlimonadengrundstoff eingeführte Menge des Fe-(II)-Salzes, eventuell als Gemisch mit der Citronensäure von der gewünschten Menge der Fe2+-Kationen in der fertigen Zitronenlimonade abhängig ist und die Menge des angewandten Zitro­ nenlimonadengrundstoffes für die Herstellung eines Liters Zitronenlimonade, abhängig von der angewandten Art der Süßung, 20-40 g/l Zitronenlimonade beträgt, wobei eventuell eine zusätzliche Süßung der Limonade notwendig sein kann.
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