DE19700095A1 - Biegeaggregat - Google Patents
BiegeaggregatInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Biegeaggregat für
Drahtbiegemaschinen oder dergleichen Einrichtungen,
insbesondere zur Umformung und Trennung von Draht-
und Bandmaterial, bestehend aus einer auf einem
Tisch einer Drahtbiegemaschine angeordneten
Vorschubeinheit, welche zur Aufnahme eines
Biegewerkzeuges dient, und einer Antriebseinheit,
mittels derer die Vorschubeinheit längs einer
Führungsachse so bewegt und positioniert wird, daß
sie nach Erreichen einer Endposition, in der die
Umformung und Trennung von Draht- und Bandmaterial
erfolgt ist, in eine Startposition zurückbewegt
wird.
Im Stand der Technik sind Drahtbiegemaschinen mit
den unterschiedlichsten Biegeaggregaten zur Aufnahme
der Biegewerkzeuge bekannt, indem die Biegewerkzeuge
im Bearbeitungszentrum der Biegemaschine durch eine
erzeugte Vorschubbewegung so positioniert werden,
daß ein Biegen und Trennen von Draht- und
Bandmaterial erfolgt, und daß sie nach erfolgtem
Biegevorgang in die Ausgangslage zurückkehren. Bei
den einfachsten Drahtbiegemaschinen ist diese
Bewegungsrichtung der Biegewerkzeuge festgelegt, da
die Biegeaggregate nur eingeschränkt positionierbar
auf einem Maschinentisch angeordnet sind und dadurch
der Anwendungsbereich der gesamten Biegemaschine
eingeschränkt wird. Der Biegevorgang des zu
verarbeitenden Draht- und Bandmaterials erfolgt
dabei im allgemeinen auf einem Teilstück des
zurückgelegten Weges des Biegewerkzeuges.
Es sind auch Drahtbiegemaschinen bekannt, die zur
Steuerung der Biegeaggregate eine Kurvenscheibe
verwenden, die mittels eines Federrückzuges einen
kurvenschlüssigen Vorschubweg zur Anfangs- und
Endposition der Biegewerkzeuge festlegen. Bei der
Fertigung unterschiedlicher Biegeteile müssen dabei
die entsprechenden unterschiedlichsten
Kurvenscheiben zur Steuerung der Biegeaggregate
eingesetzt werden, da sich die
Vorschubbewegungsparameter, wie Weg, Zeit, Start-
und Endposition für jedes herzustellende Biegeteil
ändern. Diese Kurvenscheiben müssen dann
entsprechend den Anforderungen berechnet, neu
konstruiert und gefertigt werden, wobei zusätzliche
Kosten entstehen und zeitaufwendige
Umrüstungsarbeiten an der Biegemaschine erforderlich
sind, wenn mehrere Biegeteile mit unterschiedlichen
Biegeverläufen herzustellen sind.
Es sind weiterhin Biegemaschinen bekannt, die eine
Vielzahl von Antriebspositionen, durch einen
Schwingrahmenantrieb, in Form eines Achtecks
realisieren, wobei die räumliche Ausdehnung des
Antriebssystems einen großen, frei zugänglichen Raum
im Bearbeitungszentrum schafft, indem einerseits
eine Vielzahl von Antrieben für die Steuerkurven am
Umfang des Schwingrahmens untergebracht werden
können, diese Biegemaschinen aber andererseits durch
ihre geringe Arbeitsgeschwindigkeit nicht für eine
Großserienanfertigung geeignet sind. Diese
Biegemaschinen sind vorzugsweise bei häufig
wechselnder Fertigung und hoher Produktvielfalt
einsetzbar.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Biegeaggregat
gattungsgemäßer Art zu schaffen, mit dem einerseits
höhere Arbeits- beziehungsweise
Verfahrgeschwindigkeiten erreicht werden und dadurch
ein wirtschaftlicher Einsatz des Biegeaggregates
sowohl in einer Kleinserienfertigung, als auch in
einer Großserienfertigung ermöglicht wird und
andererseits ohne aufwendige Umrüstzeiten viele
Biegevorläufe bei der Herstellung von einzelnen
sowie mehreren Biegeteilen ausführbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor,
daß die auf einem Maschinentisch angeordnete
Vorschubeinheit und eine Antriebseinheit als
kompakte Baueinheit ausgebildet sind, wobei die
Vorschubeinheit aus einem in einem Grundkörper
geführten, das Biegewerkzeug tragenden Schlitten
sowie einem Getriebe besteht, die mit einer
Antriebseinheit verbunden sind, mittels derer der
Schlitten entlang einer Führungsachse verschiebbar
sowie positionierbar ist und wobei durch eine
Steuerung der Antriebseinheit eine Einstellung von
Start-, Biege- und Endpositionen einer
Vorschubbewegung und eine Einstellung einer
Verfahrgeschwindigkeit für unterschiedliche und
getrennt voneinander ablaufende Biegeverläufe sowie
eine Rückführung des Biegewerkzeuges in eine
Startposition vorgesehen ist.
Durch diese Ausbildung eines Biegeaggregates als
kompakte Baueinheit wird erreicht, daß ein
Biegeaggregat auf einem Maschinentisch frei
positionierbar ist, wobei je nach Bedarf die Anzahl
der zu steuernden Vorschubbewegungen für die
Biegeverläufe durch weitere Anordnungen von
Biegeaggregaten auf einem Maschinentisch erhöht
werden kann und dadurch in Abhängigkeit von der
Größe des vorhandenen Maschinentisches beliebig
viele Biegeverläufe zur Herstellung eines oder
mehrerer Biegeteile ausführbar sind, die völlig
getrennt voneinander ablaufen können.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß der Grundkörper
eine U-profilartig ausgebildete Querschnittsform
aufweist, wobei die von einer Basis
gleichgerichteten abragenden, sich im wesentlichen
parallel zueinander und mit Abstand voneinander
erstreckenden Schenkel als Führungsbahnen für den
Schlitten vorgesehen sind, und wobei ferner die
Enden der Schenkel durch Führungsschienen nach oben
abgeschlossen sind, so daß der Schlitten nur axiale
Bewegungen längs einer Führungsachse ausführen kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung wird darin
gesehen, daß die Vorschubeinheit ein Schraubgetriebe
enthält, bestehend aus einer Gewindespindel und
einer Spindelmutter, wobei die Spindelmutter an dem
längs einer Führungsachse beweglichen Schlitten
angeordnet ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform hierzu wird darin
gesehen, daß zur Aufnahme der bei einem Biegevorgang
auftretenden axialen Druckkräfte die Gewindespindel
mittels eines Axiallagers gelagert ist, welches in
einem Gehäuse gehalten ist, das sich an den
Schenkeln des U-profilartig ausgebildeten
Grundkörpers abstützt.
Vorteilhaft ist es, daß das Schraubgetriebe als
Gewinderollenschraubtrieb ausgebildet ist, bestehend
aus einer Planetengewindespindel und einer
Spindelmutter.
Desweiteren ist es vorteilhaft, daß das Axiallager
insbesondere als Axialpendelrollenlager ausgebildet
ist und zur Sicherung seiner Funktion bei geringer
Kraftwirkung im Rücklauf längs einer Führungsachse
vorgespannt wird.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß die Antriebseinheit
und die Vorschubeinheit mittels einer
drehmomentenabhängigen Sicherheitskupplung verbunden
sind. Dadurch werden bei der Übertragung des
Drehmomentes von der Antriebseinheit auf die
Vorschubeinheit Beschädigungen durch Überbelastungen
ausgeschlossen.
Vorteilhaft ist es weiterhin, daß als
Antriebseinheit ein servodynamischer Elektromotor
vorgesehen ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des
Biegeaggregates als kompakte Baueinheit wird die
Fertigung von Biegeteilen aus Draht- und
Bandmaterial wirtschaftlicher gestaltet, indem
einerseits durch die kompakte Ausführungsform ein
hochflexibler Einsatz möglich ist und sehr große
Biegekräfte aufgenommen werden können und
andererseits durch eine Steuerbarkeit der
Vorschubbewegungen geringe Umrüstungskosten bei der
Fertigung unterschiedlicher Biegeteile entstehen.
Durch die Anwendung eines servodynamischen
Elektromotors in Verbindung mit einem
Schraubgetriebe in Form einer Planetengewindespindel
mit einer Spindelmutter können unterschiedliche
Vorschubbewegungen mit einem Biegeaggregates
durchführt werden. Damit sind die Vorschubbewegungen
eines Biegeaggregates nicht mehr
von den Bauteilen der Vorschubeinheit abhängig, wie
beispielsweise von der Kurvenscheibe eines
Kurvengetriebes, sondern die unterschiedlichen
Biegeverläufe von Biegeteilen sind über die
Steuerung des Elektromotors durchführbar und stehen
damit nicht mehr in Verbindung mit aufwendigen und
zeitraubenden Umrüstungsarbeiten, wie sie im
allgemeinen bei den bekannten Biegemaschinen
notwendig sind. Durch die Anwendung eines
Elektromotors zur Steuerung der Vorschubeinheit wird
die Wirtschaftlichkeit bei der Fertigung von
Biegeteilen erhöht, in einer Großserienfertigung
durch höhere Arbeitsgeschwindigkeiten und bei einer
Kleinserienfertigung durch minimierte
Umrüstungsarbeiten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher
beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines
Biegeaggregates;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines
Biegeaggregates;
Fig. 3 eine Draufsicht eines Biegeaggregates;
Fig. 4 eine Ausführungsform zur axialen
Lagerung einer Gewindespindel;
Das Biegeaggregat für Drahtbiegemaschinen zur
Umformung und Trennung von Draht und Bandmaterial
besteht gemäß den Fig. 1, 2 und 3 aus einem auf
einem nicht näher dargestelltem Maschinentisch
angeordneten Grundkörper 1, in welchem ein das nicht
näher dargestellte Biegewerkzeug tragender Schlitten
2 geführt wird. Der Grundkörper 1 ist U-profilartig
ausgebildet mit den Schenkeln 3 und 4, die von einer
Basis 5 gleichgerichtet abragen und sich parallel
zueinander und mit Abstand voneinander erstrecken.
Zur Erhöhung der Gleiteigenschaften des Schlittens 2
sind entsprechend Fig. 2 auf den Schenkel 3 und 4
sowie der Basis 5 Führungsleisten 6, 7, 8 und 9
angeordnet. Die Enden der Schenkel 3 und 4 sind nach
oben durch zusätzliche Führungsschienen 10 und 11
abgeschlossen. Die Führungsschienen 10 und 11
verhindern dabei das Abheben des Schlittens 2 nach
oben aus dem Grundkörper 1. Damit wird erreicht, daß
sich die Bewegung des Schlittens 2 und die damit
verbundene Positionierung eines Biegewerkzeuges auf
eine Axialbewegung längs einer Führungsachse 12
beschränkt.
Der Schlitten 2 enthält ein Schraubgetriebe 13 in
Form eines an sich bekannten Gewinderollenschraub
triebes, mit der technischen Bezeichnung nach
Rolluis, Gewinderollenschraubtrieb FAG-LT 43147 1 DA
98/1193, bestehend aus einer Gewindespindel 14 und
einer Spindelmutter 15. Durch die Rotation der
Gewindespindel 14 bewegt sich die Spindelmutter 15,
die an dem beweglichen Schlitten 2 befestigt ist,
entlang der Führungsachse 12 und übt dadurch eine
Vorschubbewegung des Schlittens 2 und eines damit
verbundenen Biegewerkzeuges aus. Der
Gewinderollentrieb 13 ist vorzugsweise in der Mitte
der Basis 5 des Grundkörpers 1 angeordnet.
Die Gewindespindel 14 ist dabei insbesondere als
Planetengewindespindel ausgebildet, da diese einen
weitaus höheren Wirkungsgrad aufweist, als die
bekannten angewandten Gewindespindeln. Die
Gewindespindel 14 ist entsprechend Fig. 4 in einem
Gehäuse 16 gelagert, wobei das Gehäuse 16 in einer
Ausnehmung des Grundkörpers 1 quer zur Führungsachse
12 angeordnet ist. Das Gehäuse 16 ist mit dem
Grundkörper 1 fest verbunden und wird in Richtung
der Führungsachse 12 durch die Schenkel 3 und 4 des
Grundkörpers 1 abgestützt, um die hohen
Stoßbelastungen bei den Biege- beziehungsweise
Trennvorgängen aufzunehmen.
Zur Aufnahme der axialen Druckkräfte für die
Lagerung der Gewindespindel 14 wird vorzugsweise
ein Axialpendelrollenlager 17 und ein Schrägkugel
lager 18 eingesetzt. Zum Abdichten der Lager 17 und
18 sind an dem Gehäuse 16 zwei Platten 19 und 20 mit
dem Wellendichtringen 21 und 22 befestigt. An dem
Wellenende der Gewindespindel 14 ist eine
Sicherheitskupplung 23 angeordnet, die den Gewinde
rollenschraubtrieb 13 mit einem servodynamischen
Elektromotor 24 koppelt, der als Antriebseinheit
vorgesehen und auf einer Abschlußplatte 25 des
Grundkörpers angeordnet ist.
Durch eine Steuerung des Elektromotors 24 wird eine
Einstellung von Start-, Biege- und Endposition des
Schlittens 2 mit einem Biegewerkzeug und eine
Einstellung der Verfahrgeschwindigkeit für
unterschiedliche und getrennt voneinander
ablaufenden Biegeverläufe sowohl bei einem
Biegeteil, als auch für mehrere Biegeteile erhalten
sowie eine Rückführung eines Biegewerkzeuges in
seine Startposition.
Die während eines Biegevorganges auf den
Gewinderollenschraubantrieb 13 wirkende Kraft wird
über einen Wellenansatz 26 auf das Axialpendel
rollenlager 17 und über das Gehäuse 16 Sowie über
die Schenkel 3 und 4 auf den Grundkörper 1
übertragen. Um einen sicheren Betrieb des
Axialpendelrollenlagers 17 bei geringer Kraftwirkung
in der Richtung längs der Führungsachse 12 zu
gewährleisten, muß das Axialpendelrollenlager 17
gespannt werden. Dazu dient eine Sechskantmutter 27,
die auf das Wellenende des Gewinderollenschraub
triebes 13 aufgeschraubt wird. Sie drückt über einen
Distanzring 28 auf das Schrägkugellager 18. Durch
diese erzeugte Kraft, deren Größe von dem Anzugs
drehmoment der Sechskantmutter 27 abhängig ist, wird
der Gewinderollenschraubtrieb 13 in Längsrichtung
vorgespannt und übt somit eine Kraft auf das Axial
pendelrollenlager 17 aus.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung
vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (8)
1. Biegeaggregat für Drahtbiegemaschinen oder
dergleichen Einrichtungen, insbesondere zur
Umformung und Trennung von Draht- und Bandmaterial,
bestehend aus einer auf einem Tisch einer
Drahtbiegemaschine angeordneten Vorschubeinheit,
welche zur Aufnahme eines Biegewerkzeuges dient, und
einer Antriebseinheit, mittels derer die
Vorschubeinheit längs einer Führungsachse so bewegt
und positioniert wird, daß sie nach Erreichen einer
Endposition, in der die Umformung und Trennung von
Draht- und Bandmaterial erfolgt ist, in eine
Startposition zurückbewegt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf einem Maschinentisch
angeordnete Vorschubeinheit und die Antriebseinheit
als kompakte Baueinheit ausgebildet sind, wobei die
Vorschubeinheit aus einem in einem Grundkörper (1)
geführten, ein Biegewerkzeug tragenden Schlitten (2)
sowie einem Getriebe (13) besteht, die mit einer
Antriebseinheit (24) verbunden sind, mittels derer
der Schlitten (2) entlang einer Führungsachse (12)
verschiebbar sowie positionierbar ist und wobei
durch eine Steuerung der Antriebseinheit (24) eine
Einstellung von Start-, Biege- und Endpositionen
einer Vorschubbewegung und eine Einstellung einer
Verfahrgeschwindigkeit für unterschiedliche und
getrennt voneinander ablaufende Biegeverläufe sowie
eine Rückführung eines Biegewerkzeuges in eine
Startposition vorgesehen ist.
2. Biegeaggregat nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) eine
U-profilartig ausgebildete Querschnittsform
aufweist, wobei die von einer Basis (5)
gleichgerichteten abragenden, sich im wesentlichen
parallel zueinander und mit Abstand voneinander
erstreckenden Schenkel (3) und (4) als
Führungsbahnen für den Schlitten (2) vorgesehen sind
und wobei ferner die Enden der Schenkel (3) und (4)
durch die Führungsschienen (10) und (11) nach oben
abgeschlossen sind, so daß der Schlitten (2) nur
axiale Bewegungen längs einer Führungsachse (12)
ausführen kann.
3. Biegeaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorschubeinheit ein
Schraubgetriebe (13) enthält, bestehend aus einer
Gewindespindel (14) und einer Spindelmutter (15),
wobei die Spindelmutter (15) an dem längs einer
Führungsachse (12) beweglichen Schlitten (2)
angeordnet ist.
4. Biegeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der bei
einem Biegevorgang auftretenden axialen Druckkräfte
die Gewindespindel (14) mittels eines Axiallagers
(17) gelagert ist, welches in einem Gehäuse (16)
gehalten ist, das sich an den Schenkeln (3) und (4)
des Grundkörpers (1) abstützt.
5. Biegeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubgetriebe (13)
als Gewinderollenschraubtrieb ausgebildet ist,
bestehend aus einer Planetengewindespindel (14) und
einer Spindelmutter (15).
6. Biegeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Axiallager (17)
insbesondere als Axialpendelrollenlager ausgebildet
ist und zur Sicherung seiner Funktion bei geringer
Kraftwirkung im Rücklauf längs einer Führungsachse
(12) vorgespannt wird.
7. Biegeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (24)
und die Vorschubeinheit bestehend aus dem
Grundkörper (1), dem Schlitten (2) und dem Getriebe
(13) mittels einer drehmomentenabhängigen
Sicherheitskupplung (23) verbunden sind.
8. Biegeaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebseinheit (24)
ein servodynamischer Elektromotor vorgesehen ist,
wobei durch eine Steuerung der Antriebseinheit (24)
eine Einstellung von Start-, Biege- und
Endpositionen einer Vorschubbewegung und eine
Einstellung einer Verfahrgeschwindigkeit für
unterschiedliche und getrennt voneinander ablaufende
Biegeverläufe sowie eine Rückführung eines
Biegewerkzeuges in eine Startposition vorgesehen
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997100095 DE19700095C2 (de) | 1997-01-03 | 1997-01-03 | Biegeaggregat für Drahtbiegemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19700095A1 true DE19700095A1 (de) | 1998-07-16 |
| DE19700095C2 DE19700095C2 (de) | 1999-07-01 |
Family
ID=7816803
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997100095 Expired - Fee Related DE19700095C2 (de) | 1997-01-03 | 1997-01-03 | Biegeaggregat für Drahtbiegemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19700095C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19860513C1 (de) * | 1998-12-28 | 2000-03-16 | Bihler Otto Handels Beteiligungs Gmbh | Bearbeitungseinrichtung |
| CN108620512A (zh) * | 2017-07-25 | 2018-10-09 | 青岛农业大学 | 建筑用钢筋弯箍系统 |
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|---|---|---|---|---|
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1997
- 1997-01-03 DE DE1997100095 patent/DE19700095C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE19700095C2 (de) | 1999-07-01 |
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