DE19700042A1 - Flexibler Einsatz für Wärmerohr-Gefrierschutz - Google Patents
Flexibler Einsatz für Wärmerohr-GefrierschutzInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft allgemein Wärmerohr-Wärmetauscher und insbeson
dere einen Weg, um zu verhindern, daß das Wärmerohr aufbricht oder
gesprengt wird, wenn das darin befindliche Arbeitsfluid gefriert.
Wärmerohr-Wärmetauscher sind bekannt und werden üblicherweise zum
Erwärmen und Kühlen von sowohl Gasen als auch Flüssigkeiten verwendet.
Sie arbeiten, indem ein heißes Fluid durch eine Anordnung von Wärmeroh
ren geschickt wird, die darin ein Arbeitsfluid enthalten. Dieses Arbeitsfluid
wirkt als Wärmetransportmedium, das die Wärme von der heißen Seite des
Wärmetauschers absorbiert und diese Wärme zu der kalten Seite transpor
tiert, wo es gekühlt wird. Durch eine solche Kühlung wird das Arbeitsfluid
wiederum für die Wärmeabsorption von der heißen Seite des Wärmetauschers
verfügbar. Dieser Zyklus wiederholt sich dann.
Ein hauptsächliches Problem im Zusammenhang mit Wärmerohr-Wärmetau
schern ist das Gefrieren des Arbeitsfluids, wenn der Wärmetauscher nicht in
Betrieb ist. Ein solches Gefrieren bewirkt, daß das Arbeitsfluid (im all
gemeinen Wasser) expandiert und dabei das Wärmerohr möglicherweise auf
bricht oder sprengt, was einen katastrophalen Ausfall des Wärmetauschers
oder zumindest eines Abschnitts davon verursacht.
In der Vergangenheit sind drei allgemeine Verfahren ins Auge gefaßt wor
den, um sich diesem Problem anzunehmen. Zunächst wurde die Wanddicke
des Wärmerohrs vergrößert, um den von dem gefrierenden Wasser ausge
übten Kräften zu widerstehen. Wie man sich leicht vorstellen kann, erhöht
dies die Kosten des Wärmetauschers jedoch beträchtlich.
Zweitens wurden dem Arbeitsfluid chemische Additive zugesetzt, um die
Gefriertemperatur des Arbeitsfluids unter die tiefste zu erwartende Betriebs
temperatur abzusenken. Unglücklicherweise sind solche chemischen Additive
oft gefährlich und sind bei einigen Anwendungen, bei denen die Umgebungs-
oder Raumtemperatur beträchtlich unterhalb des eingestellten Gefrierpunkts
liegt nicht in der Lage, den Gefrierpunkt ausreichend zu unterdrücken.
Darüberhinaus zeigen derartige Chemikalien mit der Zeit die Neigung,
zusammenzubrechen, was ihre Fähigkeit, den Gefrierpunkt in geforderter
Weise zu erniedrigen, vermindert (ein solcher chemischer Zusammenbruch
bleibt dem Betreiber bis zu dem Zeitpunkt des Bruches eines Wärmerohrs
verborgen). Weiterhin führt die Verwendung von Chemikalien in dem
Arbeitsfluid zu einer Beschichtung auf der Innenseite der Wandung des
Wärmerohres, wodurch das Wärmerohr bedeckt und seine Wirksamkeit
vermindert wird. Chemische Additive können auch Korrosion an den Ober
flächen der Wärmerohrwandung bewirken und sie können in schädlicher
Weise mit dem Arbeitsfluid oder den darin enthaltenen Gasen reagieren.
Das dritte Verfahren verwendet eine gesteuerte Wärmequelle wie beispiels
weise einen elektrischen Heizer, um das Wärmefluid in dem Wärmerohr
über Gefriertemperaturen zu halten. Solche externen Heizer erhöhen die
Kosten des Wärmetauschers wesentlich, da sie dessen Komplexität erhöhen
und von den Elementen geschützt sein müssen, während sie weiterhin in der
Lage sein müssen, dem freiliegenden Wärmerohr Wärme zuzuführen. Ferner
schaffen derartige Heizer während eines Transports, wenn keine Leistung
verfügbar ist, oder während der Dauer von Leistungsausfällen (die üblicher
weise infolge eines plötzlichen Wechsels zu kalten und vereisenden Tempera
turen auftreten) keinen Schutz.
Es ist deshalb ein Ziel dieser Erfindung, eine andere Art und Weise zum
Verhindern einer Schädigung des Wärmerohrs als Folge des Gefrierens des
Arbeitsfluids in Wärmerohr-Wärmetauschern zu schaffen. Es ist ein weiteres
Ziel dieser Erfindung, einen solchen Gefrierschutz ohne die Notwendigkeit
von Leistung oder externen Verbindungen zu schaffen, so daß der Gefrier
schutz immer, d. h. sogar während eines Transports und dem Aufbau des
Wärmetauschers, während Leistungsausfällen und wenn der Wärmetauscher
beispielsweise wegen Reparatur oder Wartung aus seinem Betrieb herausge
nommen wird, verfügbar ist. Es ist ein weiteres Ziel dieser Erfindung,
einen Gefrierschutz zu schaffen, der den in dem Wärmerohr auftretenden
Wärmeaustauschbetrieb nicht stört. Noch ein weiteres Ziel der Erfindung ist
es, einen Gefrierschutz zu schaffen, der weder zusammenbricht noch dessen
Schutzfähigkeit mit der Zeit abnimmt. Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist
es, einen derartigen Gefrierschutz bei niedrigen Kosten und mit nur gering
fügig erhöhten Herstellungs- und Materialkosten zu schaffen. Diese und
andere Ziele und Vorteile dieser Erfindung werden bei einer weiteren
Untersuchung erkennbar.
Diese Erfindung betrifft eine Art und Weise, geneigte Wärmerohre, bei
spielsweise solche, wie sie normalerweise in einem Wärmerohr-Wärmetau
scher gefunden werden, in dem Fall, daß das darin enthaltene Arbeitsfluid
gefriert, gegen Aufbrechen zu schützen. Sie besteht darin, daß ein Einsatz
im allgemeinen zentral in die heiße Seite des Wärmerohres plaziert wird,
wo sich das Arbeitsfluid normalerweise sammelt. Dieser Einsatz ist in
diesem Arbeitsfluid eingetaucht und erstreckt sich bis zu dem Ruhepegel des
Arbeitsfluids in dem Wärmerohr oder etwas darüber. Eine Gas/Flüssigkeits
mischung ist in dem Einsatz enthalten, wobei diese Mischung unter einem
Druck steht, der größer als der Druck des nicht gefrorenen Arbeitsfluids
(d. h. dem normalerweise in dem Wärmerohr auftretenden Druck) ist. Dieser
Einsatz ist im allgemeinen aus einem dünnwandigen Material oder einem
Folienkissen aufgebaut, das biegsam ist und ohne Ausfall deformiert werden
kann. Folglich, wenn das Arbeitsfluid während seines Gefrierens expandiert,
wird der darin enthaltene Einsatz durch die größeren Kräfte, die von dem
gefrorenen Arbeitsfluid ausgeübt werden, komprimiert. Diese Kompression
des Einsatzes verhindert infolgedessen jegliche Überdruckentstehung oder
jeden Ausfall des Wärmerohrs aufgrund der Expansion des Arbeitsfluids.
Diese Kompression des Einsatzes wird durch die weitere Unterdrucksetzung
des darin enthaltenen Gas/Flüssigkeitsgemisches erreicht. Beim Auftauen des
Arbeitsfluids biegt sich der unter Druck stehende Einsatz aufgrund des nun
größeren Drucks in dem Einsatz verglichen zu dem Druck des nicht gefrore
nen Arbeitsfluids in seine normale Form zurück.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen angegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines typischen Wärmerohrs eines Wärmerohr-Wärme
tauschers mit der darin gezeigten Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linien II-II von Fig. 1, die die
Position und den Betrieb der Erfindung innerhalb des Wärmerohres
zeigt, und
Fig. 3a bis c Schnittansichten ähnlich der Fig. 2, die verschiedene Aus
führungsformen oder Gestaltungen der Erfindung zeigen.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist dort eine Bildansicht eines Wärmerohrs 10
gezeigt wie es normalerweise in einem Wärmerohr-Wärmetauscher 12
auftritt. Ein solcher Wärmetauscher 12 beinhaltet normalerweise eine Unter
teilungsplatte 14, die die heiße Seite oder Wärmeabsorptionsseite 16 von der
kalten Seite oder Wärmerückgabeseite 18 trennt. Wie angedeutet, erstreckt
sich das Wärmerohr 10 über diese Seiten 16 und 18 unter einer leichten
Neigung, wobei diese Neigung von der heißen Seite 16 zu der kalten Seite
18 hin ansteigt. Der Zweck dieser Neigung des Wärmerohrs 10 besteht
darin, daß das Arbeitsfluid 20 (üblicherweise Wasser, es kann aber auch
Methanol, Ammoniak oder dergl. sein) in natürlicher Weise aufgrund der
Erdanziehung in die heiße Seite 16 des Wärmetauschers 12 gelangen oder
sich dort sammeln wird. Sollte der Wärmetauscher 12 nicht in Betrieb sein
(beispielsweise wenn er repariert, gewartet oder aufgestellt wird) ist das in
der heißen Seite 16 gesammelte Arbeitsfluid 20 folglich einem Gefrieren
unterworfen, falls das Fluid 20 Gefriertemperaturen ausgesetzt ist.
Um eine Schädigung des Wärmerohrs durch ein derartiges Gefrieren zu
verhindern, ist ein flexibler Einsatz 22 in die heiße Seite 16 des Wärme
rohrs 10 plaziert. Dieser Einsatz 22 würde sich idealerweise zentral in
nerhalb des Wärmerohrs 10 befinden und würde sich entlang der benetzen
den Länge des Arbeitsfluids 20 erstrecken, das sich innerhalb des geneigten
Wärmerohrs 10 wie gezeigt sammelt. Der Einsatz 22 wird sich vorzugsweise
auch bis zu dem oberen Ruhepegel 24 des dargestellten Arbeitsfluids 20
oder etwas darüber erstrecken.
Fig. 2 stellt eine solche zentrale Position des Einsatzes 22 innerhalb des
Wärmerohrs 10 dar. Diese Figur zeigt auch, daß der Einsatz 22 ein dünn
wandiges Rohr mit der Form eines Uhrglases, beispielsweise ein Folienkis
sen, ist. Der Einsatz 22 ist an allen seinen Seiten und Enden auch voll
ständig abgedichtet. Andere mögliche Gestaltungen des Einsatzes 22 sind in
Fig. 3 gezeigt. Natürlich kann der Einsatz 22 jede gewünschte Form auf
weisen und muß nicht auf nur jene Formen beschränkt sein, die hier gezeigt
sind. Das wichtige Merkmal des Einsatzes 22 besteht darin, daß er aus
einem abgedichteten dünnen, undurchlässigen, leicht deformierbaren Material,
wie beispielsweise einer Metallfolie oder dergl. aufgebaut ist.
Wie auch immer gestaltet, ist der Einsatz 22 mit einer geringen Menge von
Flüssigkeit 26 gefüllt, die im allgemeinen die gleiche wie das Arbeitsfluid
20 ist. Ein unter Druck stehendes inertes Gas 28 füllt das restliche größere
Volumen des Einsatzes 22 und setzt den Einsatz 22 dabei in einem höheren
Maß unter Druck als den restlichen Teil des Wärmerohrs 10 (d. h., daß ein
positiver Druckunterschied über dem Einsatz 22 auftritt). Mit anderen
Worten ist die innere Unterdrucksetzung des Einsatzes 22 größer als die auf
ihn einwirkenden äußeren Kräfte, wenn das Arbeitsfluid 20 nicht gefroren
ist. Wenn jedoch das Arbeitsfluid 20 gefriert, wird dieses Fluid 20 expan
dieren und erzeugt dabei Gefrierdrücke, die größer als der innere Druck des
Einsatzes 22 sind. Folglich werden derartige Gefrier/Expansionsdrücke des
Arbeitsfluids 20 in einfacher Weise durch die Kompression des Einsatzes 22
aufgenommen, statt zu bewirken, daß das Wärmerohr 10 aufbricht oder
reißt.
Ein Zweck einer solchen positiven Unterdrucksetzung innerhalb des Einsatzes
22, wenn das Arbeitsfluid 20 nicht gefroren ist, besteht darin, daß der
Einsatz in seine ursprüngliche Form "zurückspringen" oder zurückkehren
wird, sobald die auf ihn einwirkenden Gefrierdrücke nicht mehr vorhanden
oder vermindert sind. Wenn der Einsatz 22 nicht in dieser Weise unter
Überdruck stehen würde, würde der Einsatz 22 nach dem ersten Gefrierzy
klus höchstwahrscheinlich seinen deformierten Zustand beibehalten und würde
infolgedessen den benötigten Schutz nicht schaffen (oder "zur Verfügung
stellen"), der für nachfolgende Gefrierzyklen benötigt wird.
Der Querschnitt des Einsatzes 22 ist geformt, um das Biegen des Einsatzes
22 unter den während des Gefrierens unter Expansion des Arbeitsfluids 20
auf ihn ausgeübten Gefrierdrücken zu ermöglichen. Diese Form ist gestaltet,
um eine plastische und/oder elastische Deformation oder Verbiegung ohne
einen Ausfall oder ein Aufbrechen oder Reißen zu ermöglichen. Folglich
wird der Einsatz 22 während des Gefrierens (d. h. der Expansion) des
Arbeitsfluids 20 sich biegen und komprimiert, so daß das äußere Wärmerohr
10 derartigen Kräften nicht ausgesetzt ist und infolgedessen möglicherweise
versagen wird. Alternativ wird der Einsatz 10 eine ausreichende Menge der
erzeugten Gefrierdrücke absorbieren, so daß jeglicher verbleibender Druck
nicht genügend ausreichend sein wird, um eine Schädigung des äußeren
Wärmerohrs 10 zu bewirken. Die uhrglasförmige Gestaltung des Einsatzes
22 ist entworfen, um sich an dem Abschnitt ihrer "Taille" zusammenzuzie
hen, um jeglichen äußeren Eisdruck aufzunehmen, dem sie ausgesetzt sein
kann. Eine solche Uhrglasform kann sich auch aus einer plastischen Defor
mation nach dem ersten Gefrierzyklus eines ovalförmigen Einsatzes 22 wie
in Fig. 3a gezeigt, ergeben.
Wie bereits erwähnt, wird sich der Einsatz 22 nur innerhalb des Wärme
rohrs 10 innerhalb des heißen Endes 16 erstrecken, um in das Arbeitsfluid
20 eingetaucht zu sein. Für den Einsatz 22 ist es zwecklos, sich entlang der
gesamten Länge des Wärmerohrs 10 zu erstrecken, da der Gefrierschutz nur
dort benötigt wird, wo sich Arbeitsfluid 20 sammelt. Während jedem Gefrie
ren von Arbeitsfluid 20 wird die Expansion dieses Arbeitsfluids 20 bewir
ken, daß der Einsatz 22 komprimiert wird. Dies wird einen jeglichen
Aufbau von Gefrierdrücken gegenüber den Wänden des Wärmerohrs 10
verhindern und dabei jegliche Möglichkeit beseitigen, daß ein solches Wär
merohr 10 aufgrund des Gefrierens von Arbeitsfluid 20 aufbricht oder reißt.
Statt dessen werden derartige Gefrierdrücke von dem Einsatz 22 aufgenom
men werden. Sobald jedoch das Arbeitsfluid 20 taut, wird das Unter-Über
druck-Stehen des Einsatzes 22 den Einsatz 22 in seine ursprüngliche Form
zurückbringen, so daß dieser für den nächsten Angriff von Gefrierdrücken
bereit ist.
Während die Fig. 3a bis 3c zusätzliche Gestaltungen des Einsatzes 22 zeigen
(Fig. 3a zeigt ein Oval, Fig. 3b zeigt ein Kreuz und Fig. 3c zeigt einen
Tropfen) sind andere Gestaltungen ebenfalls möglich und wahrscheinlich. Die
wichtigen Merkmale jedes geformten Einsatzes 22 sind die folgenden:
- (a) dessen Aufbau aus einem abgedichteten, undurchlässigen, flexiblen, dünnwandigen Material wie beispielsweise einem Folienkissen oder dergl.,
- (b) dessen Unter-Überdruck-Stehen in Hinblick auf den Druck des Arbeits fluids 20 (d. h. dem Inneren des Wärmerohrs 10) in seinem nicht gefrorenen Zustand,
- (c) die Fähigkeit des Einsatzes 22, biegsam zu sein und nachzugeben, wenn das Arbeitsfluid 20 gefriert, und dann in seine ursprüngliche Form zurückzukehren, sobald die Gefahr des Gefrierens nicht länger vorhan den ist,
- (d) das Enthalten einer kleinen Menge von Flüssigkeit 26 (im allgemeinen die gleiche wie das Arbeitsfluid 20) innerhalb des Einsatzes 22, wobei der Rest des Einsatzes 22 mit einem inerten unter Druck stehenden Gas gefüllt ist, und
- (e) das Erstrecken des Einsatzes 22 lediglich innerhalb des Bereichs des Arbeitsfluids 20 der warmen Seite 16 des Wärmerohrs 10.
Ein solcher Einsatz 22 wird in seiner im allgemeinen zentralen Position
innerhalb des Wärmerohrs 10 durch Verwendung von Bändern oder Trägern
(nicht dargestellt) gehalten, die den Einsatz 22 entlang seiner Länge tragen.
Vorzugsweise sind solche Bänder oder Einsätze nicht durchgehend, sondern
sind statt dessen unterbrochen oder über die Länge des Einsatzes 22 be
abstandet, um den Strom oder die Bewegung des Arbeitsfluids 20 innerhalb
des Wärmerohrs 10 nicht zu stören. Der tatsächliche Aufbau des Einsatzes
22 kann aus dünnem Kohlenstoffstahl oder Edelstahl sein, aber andere
Materialien sind ebenfalls möglich oder wahrscheinlich soweit sie stark und
biegsam genug sind, um den wiederholten Anwendungen von Gefrierdrücken
(d. h. wiederholten Deformationen) zu widerstehen und soweit sie weder mit
dem Arbeitsfluid 20 noch mit dem Wärmerohr 10 reagieren.
Während die vorstehende Beschreibung in Hinblick auf einen Wärmerohr-
Wärmetauscher 12 erfolgte, versteht es sich, daß der Einsatz 22 in gleicher
Weise bei einem jeden Flüssigkeit enthaltenden Rohr oder einer jeden
Leitung anwendbar ist, die einem Gefrieren und/oder einem Aufbrechen bzw.
Reißen unterworfen ist, sofern sie Gefriertemperaturen ausgesetzt ist.
Claims (21)
1. Einsatz zum Gefrierschutz eines länglichen, ein Arbeitsfluid enthaltendes
Rohr, das darin einen länglichen, abgedichteten, dünnwandigen, bieg
samen Einsatz aufweist, der sich in dem Arbeitsfluid des Rohres er
streckt, und der eine Flüssigkeits/Gasmischung darin enthält, wobei der
Einsatz einen inneren Druck aufweist, der größer als jener des Arbeits
fluids in seinem nicht gefrorenen Zustand ist, wobei der Einsatz beim
Gefrieren des Arbeitsfluids komprimiert wird und dabei eine derartige
Expansion des Arbeitsfluids innerhalb der Begrenzungen des Rohres
aufnimmt, ohne das Rohr unter Überdruck zu setzen und wobei der
Einsatz in seinem Volumen expandiert, wenn die von dem Arbeitsfluid
erzeugten Gefrierkräfte nachlassen.
2. Einsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeits
teil der Flüssigkeits/Gasmischung innerhalb des Einsatzes dem Arbeits
fluid gleich ist und daß der Gasteil der Flüssigkeits/Gasmischung in
nerhalb des Einsatzes inert ist.
3. Einsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz im
allgemeinen zentral innerhalb des Rohres plaziert ist und an dem Pegel
des Arbeitsfluids in dem Rohr oder etwas darüber endet.
4. Einsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse
des Einsatzes im allgemeinen parallel zu der Längsachse des Rohres ist.
5. Einsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse
des Einsatzes koaxial mit der Längsachse des Rohres ist.
6. Einsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus
einer Metallfolie aufgebaut ist.
7. Einsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsfluid
Wasser umfaßt oder auf Wasserbasis aufgebaut ist.
8. Wärmerohr mit Gefrierschutz, das aufweist:
- (a) ein längliches, geschlossenes Wärmerohr, das ein Arbeitsfluid darin enthält, wobei das Wärmerohr unter einem ersten Druck steht; und
- (b) einen länglichen, geschlossenen, dünnwandigen, flexiblen Einsatz, der sich in dem Arbeitsfluid des Wärmerohrs erstreckt und eine Flüssigkeit und ein Gas darin enthält, wobei der Einsatz unter einem Druck steht, der größer als der erste Druck ist, wobei der Einsatz beim Gefrieren des Arbeitsfluid komprimiert wird und dabei eine derartige Expansion des Arbeitsfluids innerhalb der Begrenzungen des Rohres aufnimmt, ohne das Rohr unter einen Überdruck zu setzen, und wobei der Einsatz beim Tauen des Arbeitsfluids im allgemeinen wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt.
9. Einsatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit
innerhalb des Einsatzes die gleiche ist wie das Arbeitsfluid und daß das
Gas innerhalb des Einsatzes inert ist.
10. Einsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz im
allgemeinen zentral innerhalb des Wärmerohrs plaziert ist und an dem
Pegel des Arbeitsfluids in dem Wärmerohr oder etwas darüber endet.
11. Einsatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse
des Einsatzes im allgemeinen parallel zu der Längsachse des Rohres ist.
12. Einsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse
des Einsatzes koaxial mit der Längsachse des Rohres ist.
13. Einsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus
einer Metallfolie aufgebaut ist.
14. Einsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsfluid
Wasser enthält oder auf Wasserbasis aufgebaut ist.
15. Wärmerohr-Wärmetauscher mit Gefrierschutz, der aufweist:
- (a) eine Mehrzahl eines geneigten länglichen Wärmerohres, das sich von einer unteren heißen Seite des Wärmetauschers zu einer oberen kalten Seite davon erstreckt, wobei das Wärmerohr in der heißen Seite ein Arbeitsfluid unter einem ersten Druck enthält; und
- (b) einen länglichen, geschlossenen, dünnwandigen, biegsamen Einsatz, der in das Arbeitsfluid in der heißen Seite des Wärmerohrs einge taucht ist, wobei der Einsatz eine Flüssigkeit und ein Gas darin enthält unter einem Druck, der größer als der erste Druck ist, wobei der Einsatz beim Gefrieren des Arbeitsfluids komprimiert wird und dabei eine derartige Expansion des Arbeitsfluids innerhalb der Begrenzungen des Rohres aufnimmt, ohne das Rohr unter einen Überdruck zu setzen, und wobei der Einsatz im allgemeinen beim Tauen des Arbeitsfluids in seine ursprüngliche Form zurückkehrt.
16. Einsatz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit
in dem Einsatz die gleiche ist wie das Arbeitsfluid und daß das Gas
innerhalb des Einsatzes inert ist.
17. Einsatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz im
allgemeinen zentral innerhalb des Wärmerohrs plaziert ist und an dem
Pegel des Arbeitsfluids in dem geneigten Wärmerohr oder etwas darüber
endet.
18. Einsatz nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse
des Einsatzes im allgemeinen parallel zu der Längsachse des Rohres ist.
19. Einsatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse
des Einsatzes koaxial mit der Längsachse des Rohres ist.
20. Einsatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus
einer Metallfolie aufgebaut ist.
21. Einsatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsfluid
Wasser enthält oder auf Wasserbasis aufgebaut ist.
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