DE19700719C1 - Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches - Google Patents
Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines DachesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halterung zum Anbringen eines
Zubehörteils im Traufbereich eines Daches, mit einem parallel
zur Traufe auf der Dachunterkonstruktion montierbaren
Längsträger, dessen Unterseite auf die Dachunterkonstruktion
aufsetzbar ist und an dessen Oberseite in einer traufseitigen
Reihe verlegte Dachpfannen abstützbar sind, und an dem ein
Zubehörteil jeweils an zumindest zwei Punkten des Längsträgers
abstützbar ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 85 14 453 U1 ist eine
derartige Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im
Traufbereich eines Daches bekannt. Die Halterung weist einen
parallel zur Traufe auf der Dachunterkonstruktion montierbaren
Längsträger auf, dessen Unterseite auf die
Dachunterkonstruktion aufsetzbar ist und auf dessen Oberseite
in einer traufseitigen Reihe verlegte Dachpfannen abstützbar
sind. Das im Traufbereich anzubringende Zubehörteil ist an die
Oberseite des Längsträgers anlegbar, wobei es jeweils an
zumindest zwei in Längsrichtung des Längsträgers voneinander
beabstandeten Punkten abstützbar ist.
Bei der bekannten Halterung wird eine von der Dachneigung
unabhängige Montage des Zubehörteils dadurch erschwert, daß
eine durch diese Punkte gelegte und in Längsrichtung des
Längsträgers verlaufende Ebene beim Aufsetzen des Längsträgers
auf die Dachunterkonstruktion um dessen Längsachse gedreht
wird, wodurch die Ebene je nach Dachneigung unter einem
anderen Winkel zu einer vertikalen Längsebene des Längsträgers
verläuft. Blei der Montage eines Rinneneisens beispielsweise
ist daher jeweils ein an die Oberseite des Längsträgers
anlegbarer Schenkel der Dachneigung entsprechend abzuwinkeln.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Halterung für
den Traufbereich eines Daches zu schaffen, mit der eine
einfache und schnelle Montage von Zubehörteilen möglich ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
beiden Punkte in Querrichtung des Längsträgers voneinander
beabstandet sind und daß der Längsträger an seiner Unterseite
zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung
erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Auflagefläche
aufweist, damit der Längsträger so an der
Dachunterkonstruktion montierbar ist, daß eine durch die
beiden Punkte verlaufende sich in Längsrichtung des
Längsträgers erstreckende Ebene unabhängig von der Dachneigung
stets denselben Winkel zur vertikalen Längsebene des
Längsträgers einnimmt.
Die Halterung ist universell zum Anbringen von Zubehörteilen
wie Rinneneisen, Schalbrettern oder dergleichen geeignet.
Beispielsweise beim Verlegen einer Dachrinne können sämtliche
Rinneneisen vor der Montage des Längsträgers in dessen
Längsrichtung voneinander beabstandet mit dem Längsträger
verbunden werden, wobei jedes Rinneneisen an zumindest zwei
Punkten des Längsträgers abgestützt wird. Der Längsträger wird
anschließend parallel zur Traufe verlaufend auf die beliebig
geneigte Dachunterkonstruktion aufgesetzt, wobei sämtliche
vormontierte Rinneneisen in einem Arbeitsgang der Dachneigung
entsprechend ausgerichtet werden. Das bisher übliche Abbiegen
der Rinneneisen auf der Baustelle entfällt daher.
Bei der Montage muß der Längsträger parallel zur Traufe und
das mit ihm verbundene Zubehörteil entsprechend der
Dachneigung ausgerichtet werden. Die traufparallele
Ausrichtung des Längsträgers kann wesentlich erleichtert
werden, wenn dieser mit seiner Unterseite in zumindest einen
an der Dachunterkonstruktion montierbaren Lagerbock einsetzbar
ist, so daß der Längsträger beim Ausrichten des Zubehörteils
nicht verrutschen kann. Der Längsträger kann punktuell,
beispielsweise durch zwei einzelne Lagerböcke, oder aber auf
seiner gesamten Länge durch eine Lagerbockschiene abgestützt
sein.
Das Ausrichten des Zubehörteils kann besonders einfach
erfolgen, weil der Längsträger mit der konvex gekrümmten
Auflagefläche auf der geneigten Dachunterkonstruktion abrollen
und eine pendelartige Bewegung ausführen kann, bei der das
Zubehörteil ausgerichtet wird. Der Lagerbock kann in diesem
Fall eine entsprechend konkav gekrümmte Lagerschale aufweisen.
Die gesamte Unterseite des Längsträgers kann als gekrümmte
Auflagefläche ausgebildet sein. Bei einer anderen Ausführung
ist die Unterseite des Längsträgers im wesentlichen eben
ausgeführt und nur in einem Bereich als gekrümmte
Auflagefläche ausgebildet. Wird der Längsträger auf einer
Dachunterkonstruktion mit geringer Neigung von beispielsweise
30° montiert, so kann er mit der Auflagefläche linienförmig
und mit dem ebenen Bereich flächig an der
Dachunterkonstruktion anliegen. Falls die
Dachunterkonstruktion eine größere Neigung von beispielsweise
60° aufweist, so liegt der Längsträger nur mit der
Auflagefläche linienförmig an der Dachunterkonstruktion an,
während der ebene Bereich beabstandet zur
Dachunterkonstruktion angeordnet ist.
Der Längsträger kann die im Traufbereich übliche Traufbohle
ersetzen, wenn die Höhe des Längsträgers etwa der Höhe einer
Traufbohle entspricht. Die traufseitigen Endabschnitte der in
der traufseitigen Reihe verlegten Dachpfannen können daher auf
die Oberseite des Längsträgers aufgelegt werden. Die Höhe des
Längsträgers sollte bei üblicher Dachunterkonstruktion mit
Konterlattung wenigstens 70 mm betragen.
Wird das Zubehörteil durch eine pendelartige Bewegung des
Längsträgers entsprechend der Dachneigung ausgerichtet, so ist
der sich ergebende rechtwinklige Abstand zwischen der
Dachunterkonstruktion und der Unterseite der aufgelegten
Dachpfannen dachneigungsabhängig. Ein konstanter Abstand kann
erreicht werden, wenn die Länge des Krümmungsradius der
Auflagefläche der Höhe des Längsträgers entspricht. Der
Längsträger kann beispielsweise einen etwa
kreissegmentförmigen Querschnitt aufweisen, auf dessen Spitze
die Dachpfannen auflegbar sind.
Zum Auflegen der traufseitigen Endabschnitte der Dachpfannen,
ist es vorteilhaft, wenn der Längsträger an seiner Oberseite
zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung
erstreckende in Querrichtung konvex gekrümmte Stützfläche
aufweist. Auflage- und Stützfläche können unterschiedliche
Krümmungsradien aufweisen.
Bei einer bevorzugten Ausführung weisen Auflage- und
Stützfläche des Längsträgers den gleichen Krümmungsradius auf.
Hierbei sollte die Summe der Längen der Krümmungsradien von
Auflage- und Stützfläche wiederum der Höhe einer üblichen
Traufbohle entsprechen. Der Querschnitt des Längsträgers kann
beispielsweise neben einer gekrümmten Ober- und Unterseite
parallel zueinander verlaufende First- und Traufseiten
aufweisen. Eine besonders einfache Ausführung des Längsträgers
ergibt sich, wenn dieser einen kreisförmigen Querschnitt
aufweist.
Der Längsträger kann mehrere Meter lang sein. Eine stabile und
leicht zu handhabende Ausführung des Längsträgers ergibt sich,
wenn der Längsträger als Hohlprofil ausgebildet ist. Der
Längsträger kann aus korrosionsbeständigem Material,
beispielsweise aus verzinktem Stahlblech oder Aluminium,
hergestellt sein.
Eine ausreichende Belüftung des Dachs kann gewährleistet
werden, wenn der Längsträger als Traufenlüftungsprofil
ausgebildet ist. Der Längsträgers kann in seiner trauf- und
firstseitigen Wand Durchbrüche aufweisen, die den üblichen
Lüftungsquerschnitt freigeben.
Eine verlegte Dachrinne muß üblicherweise in Längsrichtung ein
Gefälle von 2 bis 5 mm/m aufweisen. Beim üblichen Abbiegen des
Schenkels des Rinneneisens ist der Abbiegepunkt dem
gewünschten Gefälle entsprechend festzulegen.
Vorteilhafterweise kann das Zubehörteil deshalb
höhenverstellbar am Längsträger anbringbar sein. Eine
derartige Verbindung ermöglicht gleichzeitig eine präzise
Nachkorrektur falls sich der Dachstuhl im Laufe der Zeit
setzt.
Eine höhenverstellbare Verbindung von Zubehörteil und
Längsträger ist möglich, wenn der Längsträger zum Anbringen
des Zubehörteils zumindest ein vertikales in Querrichtung des
Längsträgers verlaufendes Langloch aufweist. Das Zubehörteil
kann beispielsweise mit einer Schloßschraube und einer
Flügelmutter ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen am Längsträger
befestigt werden. Das Langloch kann vorzugsweise in der
traufseitigen Wand des Längsträgers angeordnet sein, die
gleichzeitig eine Anlagefläche für das Zubehörteil bildet.
Für eine von den Dachsparren unabhängige Befestigung der
Zubehörteile ist es vorteilhaft, wenn der Längsträger mehrere
in Längsrichtung voneinander beabstandete Langlöcher aufweist.
Die Verbindung von Zubehörteil und Längsträger kann besonders
schnell erfolgen, wenn der Längsträger mehrere in
Längsrichtung voneinander beabstandete Kupplungen und das
Zubehörteil zumindest ein in die Kupplungen einbringbares
Kupplungselement aufweist. Das Zubehörteil kann als
Kupplungselement beispielsweise einen rechtwinklig
abgewinkelten Schenkel mit einem T-förmigen Endabschnitt
aufweisen, und die Kupplung kann als eine den Endabschnitt
aufnehmende Aussparung ausgebildet sein. Als Kupplung kann in
der oberen Wand des Längsträgers eine der Form des
Endabschnitts entsprechende Ausnehmung vorgesehen sein, in
deren Mitte sich eine schmalere Ausnehmung anschließt, die in
der traufseitigen Wand des Längsträgers eingebracht ist. Das
Zubehörteil kann mit dem Knebel seines T-förmigen
Endabschnitts ohne Werkzeug in die Kupplung eingebracht
werden. Das auf diese Weise am Längsträger eingehängte
Zubehörteil ist gleichzeitig an der traufseitigen Wand des
Längsträgers abgestützt.
Bei einer anderen Ausführung kann der Längsträger als
Kupplungen in der trauf- und firstseitigen Wand miteinander
fluchtende Durchbrüche aufweisen. In diesem Fall kann das
Kupplungselement durch einen werkseitig abgewinkelten Schenkel
gebildet werden, der den Längsträger durchsetzt und dessen
firstseitig überstehender Endabschnitt zur Befestigung des
Zubehörteils von einem Fixierelement durchsetzt oder einfach
abgebogen wird.
Eine höhenverstellbare Verbindung von Zubehörteil und
Längsträger wird möglich, wenn die Durchbrüche in mehreren
parallelen Reihen angeordnet sind. Auf diese Weise kann
beispielsweise beim Verlegen einer Dachrinne das
Kupplungselement eines ersten Rinneneisens in eine Kupplung
der obersten Reihe eingehängt werden, während ein in
Längsrichtung beabstandetes zweites Zubehörteil mit seinem
Kupplungselement in eine Kupplung der nächst tieferen Reihe
eingehängt wird.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt, das im folgendem näher erläutert wird.
Es zeigt
Fig. 1 eine montierte erfindungsgemäße Halterung für ein
Zubehörteil im Querschnitt und
Fig. 2 eine andere Ausführung des Längsträgers der
erfindungsgemäßen Halterung im Querschnitt.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Halterung 10 für ein im
Traufbereich anzubringendes Zubehörteil 12 im Querschnitt
dargestellt. Die Halterung 10 weist einen Längsträger 14 auf,
der als 75 mm hohes und 250 cm langes Hohlprofil ausgeführt.
Der Längsträger 14 weist eine untere Wand 16 auf, die mit
einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung
konvex gekrümmten Auflagefläche 18 versehen ist. Von der
unteren Wand 16 geht jeweils eine traufseitige Wand 20 und
eine parallel zu dieser verlaufende firstseitige Wand 22 aus.
Die trauf- und firstseitige Wand 20, 22 sind durch eine obere
Wand 24 verbunden, die eine sich in Längsrichtung erstreckende
in Querrichtung konvex gekrümmte Stützfläche 26 aufweist.
Auflage- und Stützfläche 18, 26 besitzen gleich lange
Krümmungsradien 19 bzw. 27, wobei die Summe der Längen der
Krümmungsradien 19, 27 75 mm beträgt und damit der Höhe einer
üblichen Traufbohle entspricht.
Der Längsträger 14 ist als Traufenlüftungsprofil ausgebildet,
indem in der trauf- und firstseitigen Wand 20, 22 jeweils
miteinander fluchtende Durchbrüche 28 bzw. 30 vorgesehen sind.
Die Durchbrüche 28, 30 sind jeweils in Längsrichtung
voneinander beabstandet und in parallelen Reihen angeordnet.
Zwei fluchtende Durchbrüche 28, 30 bilden gemeinsam jeweils
eine Kupplung 32, in die ein Kupplungselement 34 des
Zubehörteils 12 einbringbar ist. In der oberen und unteren
Wand 16, 24 des Längsträgers 14 sind miteinander fluchtende
Aufnahmelöcher 36 bzw. 38 für ein den Längsträger 14
durchsetzendes Befestigungselement 40 vorgesehen.
Das Zubehörteil 12 kann vor der Montage des Längsträgers 14
mit diesem verbunden werden. Hierzu weist das Zubehörteil 12
ein Kupplungselement 34 in Form eines werkseitig rechtwinklig
abgewinkelten Schenkels auf. Das Kupplungselement 34 des
Zubehörteils 12 kann in eine beliebige Kupplung 32 des
Längsträgers 14 eingebracht werden, wobei die Kupplung 32 der
gewünschten Höhe bzw. Position des Zubehörteils 12 in
Längsrichtung des Längsträgers 14 entsprechend gewählt wird.
Das in die Kupplung 32 eingebrachte Kupplungselement 34
durchsetzt den Längsträger 14 und steht mit seinem freien
Endabschnitt 42 an der firstseitigen Wand 22 über, während das
Zubehörteil 12 an der traufseitigen Wand 20 anliegt. Zur
Fixierung des Zubehörteils 12 wird der überstehende
Endabschnitt 42 des Schenkels einfach abgebogen. Das derart
befestigte Zubehörteil 12 ist jeweils an zwei Punkten 44, 46,
nämlich durch die trauf- bzw. firstseitige Wand 20, 22,
abgestützt, durch die eine sich in Längsrichtung des
Längsträgers 14 erstreckende Ebene 48 verläuft.
Bei der Montage wird der mit dem Zubehörteil 12 versehene
Längsträger 14 parallel zur Traufe verlaufend mit der
Auflagefläche 18 auf eine geneigte
Dachunterkonstruktion 50, 52 aufgesetzt, so daß die Ebene 48
rechtwinklig zur vertikalen Längsebene 54 des Längsträgers 14
verläuft, und das Zubehörteil 12 lotrecht vor der
traufseitigen Kante der Dachunterkonstruktion 50, 52
angeordnet ist. Anschließend wird in zwei fluchtende
Aufnahmelöcher 36, 38 des Längsträgers 14 das
Befestigungselement 40, hier ein Nagel, eingesetzt, mit dem
der Längsträger 14 an der Dachunterkonstruktion 50, 52
befestigt wird.
Der Längsträger 14 kann auf einer ersten
Dachunterkonstruktion 50 mit geringer Neigung oder auf einer
in Fig. 1 gestrichelt dargestellten zweiten
Dachunterkonstruktion 52 mit großer Neigung montiert werden.
Der Längsträger 14 liegt hierbei jeweils an unterschiedlichen
Stellen der Auflagefläche 18 linienförmig an der
Dachunterkonstruktion 50, 52 an, während die Ebene 48 stets
rechtwinklig zur vertikalen Längsebene 54 des Längsträgers 14
verläuft, und das Zubehörteil 12 stets lotrecht vor der
traufseitigen Kante der Dachunterkonstruktion 50, 52
angeordnet ist.
Auf die Stützfläche 26 des montierten Längsträgers 14 kann
nachfolgend der traufseitigen Endabschnitte 56 einer in der
traufseitigen Reihe verlegten Dachpfanne 58 aufgelegt werden.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführung des Längsträgers 114 im
Querschnitt dargestellt. Der Längsträger 114 ist als
Hohlprofil ausgebildet und besitzt einen etwa
kreissegmentförmigen Querschnitt. Der Längsträger 114 weist
eine untere Wand 116 mit einem ebenen Bereich 117 auf, von dem
unter einem Winkel von 75∘ eine traufseitige Wand 120 ausgeht.
Die untere Wand 116 weist ferner eine an den ebenen
Bereich 117 anschließende sich in Längsrichtung erstreckende
in Querrichtung konvex gekrümmte Auflagefläche 118 auf, von
der etwa rechtwinklig eine firstseitige Wand 122 ausgeht. Die
trauf- und firstseitige Wand 120 bzw. 122 sind durch eine
obere Wand 124 miteinander verbunden, die eine sich in
Längsrichtung erstreckende in Querrichtung konvex gekrümmte
Stützfläche 126 aufweist. Auflage- und Stützfläche 118, 126
weisen unterschiedlich lange Krümmungsradien 119 bzw. 127 auf,
wobei die Länge des Krümmungsradius 119 der Auflagefläche 118
der Höhe des Längsträgers 114 entspricht.
Der Längsträger 114 kann, wie in Fig. 1 beschrieben, auf
unterschiedlich stark geneigten Dachunterkonstruktionen 150,
152, 154 montiert werden. Hierbei liegt der Längsträger 114
mit der Anlagefläche 118 stets linienförmig an der
Dachunterkonstruktion 150, 152, 154 an, während der ebene
Bereich 117 je nach Neigung flächig an der
Dachunterkonstruktion 150 anliegen kann oder aber beabstandet
zur Dachunterkonstruktion 152, 154 angeordnet sein kann.
Claims (14)
1. Halterung (10) zum Anbringen eines Zubehörteils (12) im
Traufbereich eines Daches, mit einem parallel zur Traufe
auf der Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154)
montierbaren Längsträger (14, 114), dessen Unterseite auf
die Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154)
aufsetzbar ist und an dessen Oberseite in einer
traufseitigen Reihe verlegte Dachpfannen abstützbar sind,
und an dem ein Zubehörteil (12) jeweils an zumindest zwei
Punkten (44, 46) des Längsträgers (14, 114) abstützbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Punkte (44, 46) in Querrichtung des Längsträgers (14, 114) voneinander beabstandet sind und daß der Längsträger (14, 114) an seiner Unterseite zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Auflagefläche (18 bzw. 118) aufweist,
damit der Längsträger (14, 114) so an der Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154) montierbar ist, daß eine durch die beiden Punkte (44, 46) verlaufende sich in Längsrichtung des Längsträgers (14, 114) erstreckende Ebene (48) unabhängig von der Dachneigung stets denselben Winkel zur vertikalen Längsebene (54) des Längsträgers (14, 114) einnimmt.
daß die beiden Punkte (44, 46) in Querrichtung des Längsträgers (14, 114) voneinander beabstandet sind und daß der Längsträger (14, 114) an seiner Unterseite zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Auflagefläche (18 bzw. 118) aufweist,
damit der Längsträger (14, 114) so an der Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154) montierbar ist, daß eine durch die beiden Punkte (44, 46) verlaufende sich in Längsrichtung des Längsträgers (14, 114) erstreckende Ebene (48) unabhängig von der Dachneigung stets denselben Winkel zur vertikalen Längsebene (54) des Längsträgers (14, 114) einnimmt.
2. Längsträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe des Längsträgers (14, 114) etwa der Höhe
einer Traufbohle entspricht.
3. Längsträger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Krümmungsradius (119) der
Auflagefläche (118) der Höhe des Längsträgers (114)
entspricht.
4. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14, 114) an seiner Oberseite
zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung
erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten
Stützfläche (26 bzw. 126) aufweist.
5. Längsträger nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Auflagefläche (18) und Stützfläche (26) den gleichen
Krümmungsradius (19 bzw. 27) aufweisen.
6. Längsträger nach Anspruch 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet,
die Summe der Längen der Krümmungsradien (19, 27) von
Auflage- und Stützfläche (18, 26) der Höhe einer üblichen
Traufbohle entspricht.
7. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14, 114) als Hohlprofil ausgebildet
ist.
8. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14) als Traufenlüftungsprofil
ausgebildet ist.
9. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zubehörteil (12) höhenverstellbar am
Längsträger (14) anbringbar ist.
10. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14) zum Anbringen des
Zubehörteils (12) zumindest ein vertikales in Querrichtung
des Längsträgers (14) verlaufendes Langloch aufweist.
11. Längsträger nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14) in Längsrichtung voneinander
beabstandete Langlöcher aufweist.
12. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14) in Längsrichtung voneinander
beabstandete Kupplungen (32) und das Zubehörteil (12)
zumindest ein in die Kupplungen (32) einbringbares
Kupplungselement (34) aufweist.
13. Längsträger nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsträger (14) als Kupplungen (32) in der trauf-
und firstseitigen Wandung (20, 22) miteinander fluchtende
Durchbrüche (28, 30) aufweist.
14. Längsträger nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrüche (28, 30) in mehreren parallelen Reihen
angeordnet sind.
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- 1997-01-11 DE DE1997100719 patent/DE19700719C1/de not_active Expired - Fee Related
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1998
- 1998-01-08 EP EP98100184A patent/EP0853171A3/de not_active Withdrawn
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JP 4-80453 A in: Patents Abstr. of Japan, Sect.M Vol.16 (1992), Nr.293 (M-1273) * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0853171A3 (de) | 1999-04-14 |
| EP0853171A2 (de) | 1998-07-15 |
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