[go: up one dir, main page]

DE19700719C1 - Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches - Google Patents

Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches

Info

Publication number
DE19700719C1
DE19700719C1 DE1997100719 DE19700719A DE19700719C1 DE 19700719 C1 DE19700719 C1 DE 19700719C1 DE 1997100719 DE1997100719 DE 1997100719 DE 19700719 A DE19700719 A DE 19700719A DE 19700719 C1 DE19700719 C1 DE 19700719C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side member
longitudinal
eaves
accessory
roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1997100719
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Rinklake
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Monier Roofing Components GmbH
Original Assignee
Braas GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braas GmbH filed Critical Braas GmbH
Priority to DE1997100719 priority Critical patent/DE19700719C1/de
Priority to EP98100184A priority patent/EP0853171A3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19700719C1 publication Critical patent/DE19700719C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/17Ventilation of roof coverings not otherwise provided for
    • E04D13/178Ventilation of roof coverings not otherwise provided for on the eaves of the roof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches, mit einem parallel zur Traufe auf der Dachunterkonstruktion montierbaren Längsträger, dessen Unterseite auf die Dachunterkonstruktion aufsetzbar ist und an dessen Oberseite in einer traufseitigen Reihe verlegte Dachpfannen abstützbar sind, und an dem ein Zubehörteil jeweils an zumindest zwei Punkten des Längsträgers abstützbar ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 85 14 453 U1 ist eine derartige Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches bekannt. Die Halterung weist einen parallel zur Traufe auf der Dachunterkonstruktion montierbaren Längsträger auf, dessen Unterseite auf die Dachunterkonstruktion aufsetzbar ist und auf dessen Oberseite in einer traufseitigen Reihe verlegte Dachpfannen abstützbar sind. Das im Traufbereich anzubringende Zubehörteil ist an die Oberseite des Längsträgers anlegbar, wobei es jeweils an zumindest zwei in Längsrichtung des Längsträgers voneinander beabstandeten Punkten abstützbar ist.
Bei der bekannten Halterung wird eine von der Dachneigung unabhängige Montage des Zubehörteils dadurch erschwert, daß eine durch diese Punkte gelegte und in Längsrichtung des Längsträgers verlaufende Ebene beim Aufsetzen des Längsträgers auf die Dachunterkonstruktion um dessen Längsachse gedreht wird, wodurch die Ebene je nach Dachneigung unter einem anderen Winkel zu einer vertikalen Längsebene des Längsträgers verläuft. Blei der Montage eines Rinneneisens beispielsweise ist daher jeweils ein an die Oberseite des Längsträgers anlegbarer Schenkel der Dachneigung entsprechend abzuwinkeln.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Halterung für den Traufbereich eines Daches zu schaffen, mit der eine einfache und schnelle Montage von Zubehörteilen möglich ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Punkte in Querrichtung des Längsträgers voneinander beabstandet sind und daß der Längsträger an seiner Unterseite zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Auflagefläche aufweist, damit der Längsträger so an der Dachunterkonstruktion montierbar ist, daß eine durch die beiden Punkte verlaufende sich in Längsrichtung des Längsträgers erstreckende Ebene unabhängig von der Dachneigung stets denselben Winkel zur vertikalen Längsebene des Längsträgers einnimmt.
Die Halterung ist universell zum Anbringen von Zubehörteilen wie Rinneneisen, Schalbrettern oder dergleichen geeignet. Beispielsweise beim Verlegen einer Dachrinne können sämtliche Rinneneisen vor der Montage des Längsträgers in dessen Längsrichtung voneinander beabstandet mit dem Längsträger verbunden werden, wobei jedes Rinneneisen an zumindest zwei Punkten des Längsträgers abgestützt wird. Der Längsträger wird anschließend parallel zur Traufe verlaufend auf die beliebig geneigte Dachunterkonstruktion aufgesetzt, wobei sämtliche vormontierte Rinneneisen in einem Arbeitsgang der Dachneigung entsprechend ausgerichtet werden. Das bisher übliche Abbiegen der Rinneneisen auf der Baustelle entfällt daher.
Bei der Montage muß der Längsträger parallel zur Traufe und das mit ihm verbundene Zubehörteil entsprechend der Dachneigung ausgerichtet werden. Die traufparallele Ausrichtung des Längsträgers kann wesentlich erleichtert werden, wenn dieser mit seiner Unterseite in zumindest einen an der Dachunterkonstruktion montierbaren Lagerbock einsetzbar ist, so daß der Längsträger beim Ausrichten des Zubehörteils nicht verrutschen kann. Der Längsträger kann punktuell, beispielsweise durch zwei einzelne Lagerböcke, oder aber auf seiner gesamten Länge durch eine Lagerbockschiene abgestützt sein.
Das Ausrichten des Zubehörteils kann besonders einfach erfolgen, weil der Längsträger mit der konvex gekrümmten Auflagefläche auf der geneigten Dachunterkonstruktion abrollen und eine pendelartige Bewegung ausführen kann, bei der das Zubehörteil ausgerichtet wird. Der Lagerbock kann in diesem Fall eine entsprechend konkav gekrümmte Lagerschale aufweisen.
Die gesamte Unterseite des Längsträgers kann als gekrümmte Auflagefläche ausgebildet sein. Bei einer anderen Ausführung ist die Unterseite des Längsträgers im wesentlichen eben ausgeführt und nur in einem Bereich als gekrümmte Auflagefläche ausgebildet. Wird der Längsträger auf einer Dachunterkonstruktion mit geringer Neigung von beispielsweise 30° montiert, so kann er mit der Auflagefläche linienförmig und mit dem ebenen Bereich flächig an der Dachunterkonstruktion anliegen. Falls die Dachunterkonstruktion eine größere Neigung von beispielsweise 60° aufweist, so liegt der Längsträger nur mit der Auflagefläche linienförmig an der Dachunterkonstruktion an, während der ebene Bereich beabstandet zur Dachunterkonstruktion angeordnet ist.
Der Längsträger kann die im Traufbereich übliche Traufbohle ersetzen, wenn die Höhe des Längsträgers etwa der Höhe einer Traufbohle entspricht. Die traufseitigen Endabschnitte der in der traufseitigen Reihe verlegten Dachpfannen können daher auf die Oberseite des Längsträgers aufgelegt werden. Die Höhe des Längsträgers sollte bei üblicher Dachunterkonstruktion mit Konterlattung wenigstens 70 mm betragen.
Wird das Zubehörteil durch eine pendelartige Bewegung des Längsträgers entsprechend der Dachneigung ausgerichtet, so ist der sich ergebende rechtwinklige Abstand zwischen der Dachunterkonstruktion und der Unterseite der aufgelegten Dachpfannen dachneigungsabhängig. Ein konstanter Abstand kann erreicht werden, wenn die Länge des Krümmungsradius der Auflagefläche der Höhe des Längsträgers entspricht. Der Längsträger kann beispielsweise einen etwa kreissegmentförmigen Querschnitt aufweisen, auf dessen Spitze die Dachpfannen auflegbar sind.
Zum Auflegen der traufseitigen Endabschnitte der Dachpfannen, ist es vorteilhaft, wenn der Längsträger an seiner Oberseite zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung erstreckende in Querrichtung konvex gekrümmte Stützfläche aufweist. Auflage- und Stützfläche können unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen.
Bei einer bevorzugten Ausführung weisen Auflage- und Stützfläche des Längsträgers den gleichen Krümmungsradius auf. Hierbei sollte die Summe der Längen der Krümmungsradien von Auflage- und Stützfläche wiederum der Höhe einer üblichen Traufbohle entsprechen. Der Querschnitt des Längsträgers kann beispielsweise neben einer gekrümmten Ober- und Unterseite parallel zueinander verlaufende First- und Traufseiten aufweisen. Eine besonders einfache Ausführung des Längsträgers ergibt sich, wenn dieser einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
Der Längsträger kann mehrere Meter lang sein. Eine stabile und leicht zu handhabende Ausführung des Längsträgers ergibt sich, wenn der Längsträger als Hohlprofil ausgebildet ist. Der Längsträger kann aus korrosionsbeständigem Material, beispielsweise aus verzinktem Stahlblech oder Aluminium, hergestellt sein.
Eine ausreichende Belüftung des Dachs kann gewährleistet werden, wenn der Längsträger als Traufenlüftungsprofil ausgebildet ist. Der Längsträgers kann in seiner trauf- und firstseitigen Wand Durchbrüche aufweisen, die den üblichen Lüftungsquerschnitt freigeben.
Eine verlegte Dachrinne muß üblicherweise in Längsrichtung ein Gefälle von 2 bis 5 mm/m aufweisen. Beim üblichen Abbiegen des Schenkels des Rinneneisens ist der Abbiegepunkt dem gewünschten Gefälle entsprechend festzulegen.
Vorteilhafterweise kann das Zubehörteil deshalb höhenverstellbar am Längsträger anbringbar sein. Eine derartige Verbindung ermöglicht gleichzeitig eine präzise Nachkorrektur falls sich der Dachstuhl im Laufe der Zeit setzt.
Eine höhenverstellbare Verbindung von Zubehörteil und Längsträger ist möglich, wenn der Längsträger zum Anbringen des Zubehörteils zumindest ein vertikales in Querrichtung des Längsträgers verlaufendes Langloch aufweist. Das Zubehörteil kann beispielsweise mit einer Schloßschraube und einer Flügelmutter ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen am Längsträger befestigt werden. Das Langloch kann vorzugsweise in der traufseitigen Wand des Längsträgers angeordnet sein, die gleichzeitig eine Anlagefläche für das Zubehörteil bildet.
Für eine von den Dachsparren unabhängige Befestigung der Zubehörteile ist es vorteilhaft, wenn der Längsträger mehrere in Längsrichtung voneinander beabstandete Langlöcher aufweist.
Die Verbindung von Zubehörteil und Längsträger kann besonders schnell erfolgen, wenn der Längsträger mehrere in Längsrichtung voneinander beabstandete Kupplungen und das Zubehörteil zumindest ein in die Kupplungen einbringbares Kupplungselement aufweist. Das Zubehörteil kann als Kupplungselement beispielsweise einen rechtwinklig abgewinkelten Schenkel mit einem T-förmigen Endabschnitt aufweisen, und die Kupplung kann als eine den Endabschnitt aufnehmende Aussparung ausgebildet sein. Als Kupplung kann in der oberen Wand des Längsträgers eine der Form des Endabschnitts entsprechende Ausnehmung vorgesehen sein, in deren Mitte sich eine schmalere Ausnehmung anschließt, die in der traufseitigen Wand des Längsträgers eingebracht ist. Das Zubehörteil kann mit dem Knebel seines T-förmigen Endabschnitts ohne Werkzeug in die Kupplung eingebracht werden. Das auf diese Weise am Längsträger eingehängte Zubehörteil ist gleichzeitig an der traufseitigen Wand des Längsträgers abgestützt.
Bei einer anderen Ausführung kann der Längsträger als Kupplungen in der trauf- und firstseitigen Wand miteinander fluchtende Durchbrüche aufweisen. In diesem Fall kann das Kupplungselement durch einen werkseitig abgewinkelten Schenkel gebildet werden, der den Längsträger durchsetzt und dessen firstseitig überstehender Endabschnitt zur Befestigung des Zubehörteils von einem Fixierelement durchsetzt oder einfach abgebogen wird.
Eine höhenverstellbare Verbindung von Zubehörteil und Längsträger wird möglich, wenn die Durchbrüche in mehreren parallelen Reihen angeordnet sind. Auf diese Weise kann beispielsweise beim Verlegen einer Dachrinne das Kupplungselement eines ersten Rinneneisens in eine Kupplung der obersten Reihe eingehängt werden, während ein in Längsrichtung beabstandetes zweites Zubehörteil mit seinem Kupplungselement in eine Kupplung der nächst tieferen Reihe eingehängt wird.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgendem näher erläutert wird.
Es zeigt
Fig. 1 eine montierte erfindungsgemäße Halterung für ein Zubehörteil im Querschnitt und
Fig. 2 eine andere Ausführung des Längsträgers der erfindungsgemäßen Halterung im Querschnitt.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Halterung 10 für ein im Traufbereich anzubringendes Zubehörteil 12 im Querschnitt dargestellt. Die Halterung 10 weist einen Längsträger 14 auf, der als 75 mm hohes und 250 cm langes Hohlprofil ausgeführt. Der Längsträger 14 weist eine untere Wand 16 auf, die mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Auflagefläche 18 versehen ist. Von der unteren Wand 16 geht jeweils eine traufseitige Wand 20 und eine parallel zu dieser verlaufende firstseitige Wand 22 aus. Die trauf- und firstseitige Wand 20, 22 sind durch eine obere Wand 24 verbunden, die eine sich in Längsrichtung erstreckende in Querrichtung konvex gekrümmte Stützfläche 26 aufweist.
Auflage- und Stützfläche 18, 26 besitzen gleich lange Krümmungsradien 19 bzw. 27, wobei die Summe der Längen der Krümmungsradien 19, 27 75 mm beträgt und damit der Höhe einer üblichen Traufbohle entspricht.
Der Längsträger 14 ist als Traufenlüftungsprofil ausgebildet, indem in der trauf- und firstseitigen Wand 20, 22 jeweils miteinander fluchtende Durchbrüche 28 bzw. 30 vorgesehen sind. Die Durchbrüche 28, 30 sind jeweils in Längsrichtung voneinander beabstandet und in parallelen Reihen angeordnet. Zwei fluchtende Durchbrüche 28, 30 bilden gemeinsam jeweils eine Kupplung 32, in die ein Kupplungselement 34 des Zubehörteils 12 einbringbar ist. In der oberen und unteren Wand 16, 24 des Längsträgers 14 sind miteinander fluchtende Aufnahmelöcher 36 bzw. 38 für ein den Längsträger 14 durchsetzendes Befestigungselement 40 vorgesehen.
Das Zubehörteil 12 kann vor der Montage des Längsträgers 14 mit diesem verbunden werden. Hierzu weist das Zubehörteil 12 ein Kupplungselement 34 in Form eines werkseitig rechtwinklig abgewinkelten Schenkels auf. Das Kupplungselement 34 des Zubehörteils 12 kann in eine beliebige Kupplung 32 des Längsträgers 14 eingebracht werden, wobei die Kupplung 32 der gewünschten Höhe bzw. Position des Zubehörteils 12 in Längsrichtung des Längsträgers 14 entsprechend gewählt wird.
Das in die Kupplung 32 eingebrachte Kupplungselement 34 durchsetzt den Längsträger 14 und steht mit seinem freien Endabschnitt 42 an der firstseitigen Wand 22 über, während das Zubehörteil 12 an der traufseitigen Wand 20 anliegt. Zur Fixierung des Zubehörteils 12 wird der überstehende Endabschnitt 42 des Schenkels einfach abgebogen. Das derart befestigte Zubehörteil 12 ist jeweils an zwei Punkten 44, 46, nämlich durch die trauf- bzw. firstseitige Wand 20, 22, abgestützt, durch die eine sich in Längsrichtung des Längsträgers 14 erstreckende Ebene 48 verläuft.
Bei der Montage wird der mit dem Zubehörteil 12 versehene Längsträger 14 parallel zur Traufe verlaufend mit der Auflagefläche 18 auf eine geneigte Dachunterkonstruktion 50, 52 aufgesetzt, so daß die Ebene 48 rechtwinklig zur vertikalen Längsebene 54 des Längsträgers 14 verläuft, und das Zubehörteil 12 lotrecht vor der traufseitigen Kante der Dachunterkonstruktion 50, 52 angeordnet ist. Anschließend wird in zwei fluchtende Aufnahmelöcher 36, 38 des Längsträgers 14 das Befestigungselement 40, hier ein Nagel, eingesetzt, mit dem der Längsträger 14 an der Dachunterkonstruktion 50, 52 befestigt wird.
Der Längsträger 14 kann auf einer ersten Dachunterkonstruktion 50 mit geringer Neigung oder auf einer in Fig. 1 gestrichelt dargestellten zweiten Dachunterkonstruktion 52 mit großer Neigung montiert werden. Der Längsträger 14 liegt hierbei jeweils an unterschiedlichen Stellen der Auflagefläche 18 linienförmig an der Dachunterkonstruktion 50, 52 an, während die Ebene 48 stets rechtwinklig zur vertikalen Längsebene 54 des Längsträgers 14 verläuft, und das Zubehörteil 12 stets lotrecht vor der traufseitigen Kante der Dachunterkonstruktion 50, 52 angeordnet ist.
Auf die Stützfläche 26 des montierten Längsträgers 14 kann nachfolgend der traufseitigen Endabschnitte 56 einer in der traufseitigen Reihe verlegten Dachpfanne 58 aufgelegt werden.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführung des Längsträgers 114 im Querschnitt dargestellt. Der Längsträger 114 ist als Hohlprofil ausgebildet und besitzt einen etwa kreissegmentförmigen Querschnitt. Der Längsträger 114 weist eine untere Wand 116 mit einem ebenen Bereich 117 auf, von dem unter einem Winkel von 75∘ eine traufseitige Wand 120 ausgeht. Die untere Wand 116 weist ferner eine an den ebenen Bereich 117 anschließende sich in Längsrichtung erstreckende in Querrichtung konvex gekrümmte Auflagefläche 118 auf, von der etwa rechtwinklig eine firstseitige Wand 122 ausgeht. Die trauf- und firstseitige Wand 120 bzw. 122 sind durch eine obere Wand 124 miteinander verbunden, die eine sich in Längsrichtung erstreckende in Querrichtung konvex gekrümmte Stützfläche 126 aufweist. Auflage- und Stützfläche 118, 126 weisen unterschiedlich lange Krümmungsradien 119 bzw. 127 auf, wobei die Länge des Krümmungsradius 119 der Auflagefläche 118 der Höhe des Längsträgers 114 entspricht.
Der Längsträger 114 kann, wie in Fig. 1 beschrieben, auf unterschiedlich stark geneigten Dachunterkonstruktionen 150, 152, 154 montiert werden. Hierbei liegt der Längsträger 114 mit der Anlagefläche 118 stets linienförmig an der Dachunterkonstruktion 150, 152, 154 an, während der ebene Bereich 117 je nach Neigung flächig an der Dachunterkonstruktion 150 anliegen kann oder aber beabstandet zur Dachunterkonstruktion 152, 154 angeordnet sein kann.

Claims (14)

1. Halterung (10) zum Anbringen eines Zubehörteils (12) im Traufbereich eines Daches, mit einem parallel zur Traufe auf der Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154) montierbaren Längsträger (14, 114), dessen Unterseite auf die Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154) aufsetzbar ist und an dessen Oberseite in einer traufseitigen Reihe verlegte Dachpfannen abstützbar sind, und an dem ein Zubehörteil (12) jeweils an zumindest zwei Punkten (44, 46) des Längsträgers (14, 114) abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Punkte (44, 46) in Querrichtung des Längsträgers (14, 114) voneinander beabstandet sind und daß der Längsträger (14, 114) an seiner Unterseite zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Auflagefläche (18 bzw. 118) aufweist,
damit der Längsträger (14, 114) so an der Dachunterkonstruktion (50, 52, 150, 152, 154) montierbar ist, daß eine durch die beiden Punkte (44, 46) verlaufende sich in Längsrichtung des Längsträgers (14, 114) erstreckende Ebene (48) unabhängig von der Dachneigung stets denselben Winkel zur vertikalen Längsebene (54) des Längsträgers (14, 114) einnimmt.
2. Längsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Längsträgers (14, 114) etwa der Höhe einer Traufbohle entspricht.
3. Längsträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Krümmungsradius (119) der Auflagefläche (118) der Höhe des Längsträgers (114) entspricht.
4. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14, 114) an seiner Oberseite zumindest einen Bereich mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden in Querrichtung konvex gekrümmten Stützfläche (26 bzw. 126) aufweist.
5. Längsträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Auflagefläche (18) und Stützfläche (26) den gleichen Krümmungsradius (19 bzw. 27) aufweisen.
6. Längsträger nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, die Summe der Längen der Krümmungsradien (19, 27) von Auflage- und Stützfläche (18, 26) der Höhe einer üblichen Traufbohle entspricht.
7. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14, 114) als Hohlprofil ausgebildet ist.
8. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14) als Traufenlüftungsprofil ausgebildet ist.
9. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zubehörteil (12) höhenverstellbar am Längsträger (14) anbringbar ist.
10. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14) zum Anbringen des Zubehörteils (12) zumindest ein vertikales in Querrichtung des Längsträgers (14) verlaufendes Langloch aufweist.
11. Längsträger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14) in Längsrichtung voneinander beabstandete Langlöcher aufweist.
12. Längsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14) in Längsrichtung voneinander beabstandete Kupplungen (32) und das Zubehörteil (12) zumindest ein in die Kupplungen (32) einbringbares Kupplungselement (34) aufweist.
13. Längsträger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (14) als Kupplungen (32) in der trauf- und firstseitigen Wandung (20, 22) miteinander fluchtende Durchbrüche (28, 30) aufweist.
14. Längsträger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (28, 30) in mehreren parallelen Reihen angeordnet sind.
DE1997100719 1997-01-11 1997-01-11 Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches Expired - Fee Related DE19700719C1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997100719 DE19700719C1 (de) 1997-01-11 1997-01-11 Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches
EP98100184A EP0853171A3 (de) 1997-01-11 1998-01-08 Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils in Traufbereich eines Daches

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997100719 DE19700719C1 (de) 1997-01-11 1997-01-11 Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19700719C1 true DE19700719C1 (de) 1998-09-17

Family

ID=7817153

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997100719 Expired - Fee Related DE19700719C1 (de) 1997-01-11 1997-01-11 Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0853171A3 (de)
DE (1) DE19700719C1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT52299B (de) * 1911-01-20 1912-02-26 Patent Grudeofen Fabrik Walthe Ofen mit mehreren Kochräumen (Röhren).
FR1406679A (fr) * 1964-06-11 1965-07-23 Marais Ets Support réglable, destiné notamment à fixer des objets au bord de toitures
DE3427777A1 (de) * 1984-07-27 1986-01-30 Ludwig Vetter Dachrinnentraeger
DE8514453U1 (de) * 1985-05-15 1987-04-16 Gehring, Manfred, 7290 Freudenstadt Lüftungselement
EP0622500A1 (de) * 1993-04-28 1994-11-02 Klaus Henn Vorrichtung zum Belüften von Dächern
DE4444292C2 (de) * 1994-03-17 1996-05-15 Adolf Baumjohann Mehrteiliger Flachdachabschluß für die Befestigung von Bitumen- und Kunststoffbahnen

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL8200274A (nl) * 1982-01-26 1983-08-16 Redland Braas Nv Orgaan ter bescherming van de onderrand van een door schubvormige lichamen, zoals dakpannen bedekt schuin dak.
DE8527862U1 (de) * 1985-09-30 1986-03-06 Hoffmann & Co KG, 6369 Schöneck Dachtraufe und Auflage- und Abstandselement für eine Dachtraufe
GB2206405B (en) * 1987-06-04 1991-05-22 Soffit Ventilators Limited Roof ventilation system
EP0474974A1 (de) * 1990-07-26 1992-03-18 Tonwarenfabrik Laufen AG Traufabschlussprofil
DE29604030U1 (de) * 1996-03-05 1996-04-25 Fleck, Oskar, 45711 Datteln Traufenabschlußelement

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT52299B (de) * 1911-01-20 1912-02-26 Patent Grudeofen Fabrik Walthe Ofen mit mehreren Kochräumen (Röhren).
FR1406679A (fr) * 1964-06-11 1965-07-23 Marais Ets Support réglable, destiné notamment à fixer des objets au bord de toitures
DE3427777A1 (de) * 1984-07-27 1986-01-30 Ludwig Vetter Dachrinnentraeger
DE8514453U1 (de) * 1985-05-15 1987-04-16 Gehring, Manfred, 7290 Freudenstadt Lüftungselement
EP0622500A1 (de) * 1993-04-28 1994-11-02 Klaus Henn Vorrichtung zum Belüften von Dächern
DE4444292C2 (de) * 1994-03-17 1996-05-15 Adolf Baumjohann Mehrteiliger Flachdachabschluß für die Befestigung von Bitumen- und Kunststoffbahnen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
JP 4-80453 A in: Patents Abstr. of Japan, Sect.M Vol.16 (1992), Nr.293 (M-1273) *

Also Published As

Publication number Publication date
EP0853171A3 (de) 1999-04-14
EP0853171A2 (de) 1998-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0293460A1 (de) Dachflächenfenster mit montagewinkel.
DE102004057041A1 (de) Dachmontagesystem für Solarmodule
EP1039549A1 (de) Befestigungssystem für plattenförmige Bauelemente
AT406063B (de) Unterkonstruktion für die bekleidung einer gebäudefassade
DE3030841C2 (de) Unterdach
DE3015534A1 (de) Befestigungselement fuer rohre, schlaeuche, kabel o.ae. gegenstaende mit zylindrischer oberflaeche
CH678882A5 (en) Facade-tile invisible mounting - comprises hat-section rails with holes engaged by holding clamps
DE19700719C1 (de) Halterung zum Anbringen eines Zubehörteils im Traufbereich eines Daches
EP0861359B1 (de) Halterung für den traufbereich eines daches
DE3327183A1 (de) Vorrichtung zum befestigen von daemmplatten auf dachsparren
DE29609135U1 (de) Traufeneindeckungsplatte und Dachaufbau hiermit
DE19826126C2 (de) Bedachungssystem für ein geneigtes Dach
DE4239051A1 (de) Gebäudewandverkleidung
DE69316538T2 (de) Trauf-Dacheindeckungselement für ein Gebäudedach
DE1961171A1 (de) Halterung fuer Gebaeudeaussenwandverkleidungen
DE19903133C2 (de) System zur Befestigung von Täfelungsplatten, wie Paneelen, Profilbrettern, und Nut- und Federbrettern vor Wänden, Decken oder Böden
EP1052341A1 (de) Dämmsystem
DE60102265T2 (de) Verfahren zum Verlegen eines Metalldaches und Abdeckbauweise für solches Verfahren
EP4286622B1 (de) Dachelement mit einer dachplatte
DE19806166C2 (de) Rohre und Halteclips sowie deren Verwendung bei der verdrehsicheren Festlegung auf Wärme- und/oder Trittschalldämmungsuntergründen
DE3333937C2 (de)
DD150918A5 (de) Dacheindeckungsplatte mit waermeleitvorrichtung
DE3322518C2 (de)
DE3713442A1 (de) Halterung fuer holzlatten an gebaeuden, insbesondere first- oder gratlatten in einer steildachkonstruktion
DE29819035U1 (de) Abdeckung für Dächer und Fassaden

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: LAFARGE BRAAS ROOFING ACCESSORIES GMBH & CO.KG, 61

8339 Ceased/non-payment of the annual fee