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DE19700575A1 - Flüssigkeit zur Mundspülung - Google Patents

Flüssigkeit zur Mundspülung

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Publication number
DE19700575A1
DE19700575A1 DE1997100575 DE19700575A DE19700575A1 DE 19700575 A1 DE19700575 A1 DE 19700575A1 DE 1997100575 DE1997100575 DE 1997100575 DE 19700575 A DE19700575 A DE 19700575A DE 19700575 A1 DE19700575 A1 DE 19700575A1
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DE
Germany
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oil
liquid
liquid according
oils
mouthwash
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997100575
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Schuelling
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19700575A1 publication Critical patent/DE19700575A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/20Halogens; Compounds thereof
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    • A61K8/92Oils, fats or waxes; Derivatives thereof, e.g. hydrogenation products thereof
    • A61K8/922Oils, fats or waxes; Derivatives thereof, e.g. hydrogenation products thereof of vegetable origin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses

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Description

Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeit zur Mund­ spülung, die einen oder mehrere mundpflegende Zu­ satzstoffe enthält.
Im Stande der Technik sind unterschiedliche Mund­ spülungen gebräuchlich, die eine Vielzahl mund- und zahnpflegender Substanzen enthalten, beispielsweise desinfizierende Mittel, entzündungshemmende Wirk­ stoffe, Substanzen zur Kariesprophylaxe und zur Verbesserung der Remineralisation sowie Geruchs- und Geschmacksstoffe. Hinzu kommen meist weitere Zusatzstoffe, speziell Konservierungsmittel, welche die langzeitige Verwendbarkeit der Mundspülung ge­ währleisten, oder Farbstoffe, die ihre optische Er­ scheinung bestimmen und verkaufsfördernd wirken. Die Inhaltsstoffe bekannter Mundspülungen befinden sich in einer wäßrigen Lösung, die für einen kur­ zen Zeitraum im Bereich von einigen Sekunden bis Minuten in den Mundraum aufgenommen wird, dort um­ her bewegt wird, so daß sie sämtliche Bereiche des Mundes spült, und anschließend ausgespuckt wird.
Weiterhin ist es bekannt, daß sich lipophile Gifte und Schwermetalle aus dem menschlichen Körper ent­ fernen lassen, indem die Mundschleimhäute für ei­ nige Zeit mit einem Öl in Kontakt gebracht werden. Aufgrund der intensiven Durchblutung der Schleim­ häute erfolgt mit dem Blutkreislauf eine stetige Zufuhr der zu entfernenden Substanzen, welche die Schleimhaut durchdringen, sich im Öl anreichern und somit aus dem Körper entfernbar sind. In der Medi­ zin ist dieses Verfahren als "Ölziehen" bekannt und besteht darin, einen Eßlöffel Öl bei geschlossenem Mund für einige Minuten durch die Zähne zu pressen und anschließend auszuspucken. Auf diese Weise läßt sich die wirksame Entgiftung des Körpers erreichen.
Zur Entfernung lipophiler Gifte und Schwermetalle aus dem Körper sind bekannte Mundpflegemittel unge­ eignet, da in ihrem wäßrigen Lösungsmittel keine signifikante Giftanreicherung erfolgt. Andererseits ist zur sorgfältigen und andauernden Entgiftung des Körpers ein regelmäßiges, vorzugsweise ein- oder mehrmals tägliches Ölziehen zweckmäßig, um die be­ ständige Zufuhr von Schadsubstanzen mit der Nahrung auszugleichen. Infolge des notwendigen Aufwandes und von Nachlässigkeiten unterbleibt die Entgiftung jedoch meist.
Vor diesem Hintergrund hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, ein Mundpflegemittel zur re­ gelmäßigen Anwendung zu entwickeln, mit dem lipo­ phile Gifte und Schwermetalle aus dem Körper ent­ fernbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Flüssigkeit ein Öl oder ein Gemisch von Ölen umfaßt und das Öl oder Ölgemisch der überwie­ gende Volumenanteil der Flüssigkeit ist.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß sich die Anwendungsweise einer Mundspülung weitgehend mit dem Vorgehen beim Ölziehen deckt. In beiden Fällen wird eine Flüssigkeit für einige Zeit im Mund umgewälzt, bevor sie ausgespuckt wird. Ent­ sprechend wird vorgeschlagen, an Stelle einer Mund­ spülung in wäßriger Lösung ein Öl oder ein Gemisch von Ölen als Hauptbestandteil der Mundspülung zu verwenden. In dem Öl, bei dem es sich um ein fettes Öl (im Gegensatz zu einem etherischen Öl) handelt, sind ein oder mehrere mundpflegende Zusatzstoffe enthalten. Dabei sind insbesondere solche Zusatz­ stoffe von Vorteil, die eine Kariesprophylaxe, eine Verbesserung der Zahnremineralisation, die Vorbeu­ gung und Heilung von Zahnfleischentzündungen, die Hemmung der Zahnsteinbildung, die Desensibilisie­ rung überempfindlicher Zähne und Zahnhälse oder die Heilung von Zahnfleischreizungen bewirken. Weiter­ hin sind solche Zusatzstoffe zweckmäßig, die toni­ sierend, durchblutungsfördernd, antibakteriell, ke­ ratinisierend, adstringierend oder desodorierend wirken. Die Zusätze haben bei geeigneter Dosierung zur Folge, daß die erfindungsgemäße Mundspülung bei gleicher Anwendungsweise sämtliche Wirkungen im Stande der Technik bekannter Mundspülungen zeigt.
Aufgrund des Öls als Hauptbestandteil nimmt die Mundspülung während der Anwendung große Mengen li­ pophiler Gifte und Schwermetalle auf, wobei sich die Wirkung mit steigendem Ölanteil verbessert. So­ mit erfolgt eine wirksame Entgiftung des gesamten Körpers, ohne daß sich der Aufwand des Benutzers im Vergleich zur Anwendung einer herkömmlichen Mund­ spülung vergrößert. Zudem werden Mundspülungen in regelmäßigen Zeitabständen verwendet, so daß die beständige und dauerhafte Entgiftung des Körpers sichergestellt ist. Dazu trägt bei, daß die Mehr­ zahl der Personen wesentlich eher eine mangelnde Mundpflege bemerkt, z. B. infolge eines unangeneh­ men Geschmackes, als eine allmähliche Giftkonzen­ trierung im Körper, die zunächst keine oder sehr unspezifische Symptome zeigt, etwa Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Da es sich bei den Zusatzstoffen der Mundspülung um pharmakologisch wirksame Substanzen handelt, besteht schließlich eine prophylaktische und therapieunterstützende Kombinationswirkung, die zu einer allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens führt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich bei dem Öl oder Ölgemisch um pflanzliche Öle, die sich in hoher Reinheit und zu günstigen Preisen herstellen lassen. Geeignet ist beispielsweise Sonnenblumenöl; jedoch sind auch viele andere, gebräuchliche pflanzliche Öle als Ba­ sis der Mundspülung verwendbar.
Vorzugsweise handelt es sich um kaltgepreßte Pflan­ zenöle, die sich durch eine Reihe wertvoller In­ haltsstoffe auszeichnen, etwa Vitaminen, die gleichfalls eine zahn- und mundraumpflegende Wir­ kung entfalten. Zudem zeichnen sich kaltgepreßte Öle durch eine besondere Reinheit aus, so daß sie als Basisflüssigkeit der Mundspülung in besonderem Maße von Vorteil sind.
Geeignete Zusatzstoffe, welche die oben beschriebe­ nen Wirkungen aufweisen, sind beispielsweise Zimtöl, Thymianöl, Teebaumöl, Mandelöl, Calendula, Kamillen-, Pfefferminz- oder Eukalytusextrakte, Menthol, Fluoride, Strontiumchlorid oder Kaliumni­ trat. Dabei können die Substanzen einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander in der. Mund­ spülung enthalten sein. Weiterhin sind eine Viel­ zahl anderer Zusatzstoffe, insbesondere ätherischer Öle verwendbar, welche die oben beschriebenen Wir­ kungen aufweisen.
Um Geschmack, Geruch und Erscheinung der Flüssig­ keit sowie ihre Handhabbarkeit zu verbessern, sind eine Reihe weiterer Zusatzstoffe zweckmäßig, wie sie zum Teil auch bei bekannten Mundpflegemitteln Verwendung finden. Denkbar sind speziell Konservie­ rungsmittel, welche die Haltbarkeit der Mundspülung verbessern, aromatisierende Substanzen, die Ge­ schmack und Geruch beeinflussen, sowie Farbstoffe, welche die optische Erscheinung der Flüssigkeit be­ stimmen.
Einige gebräuchliche Wirkstoffe, beispielsweise Al­ kali-, Erdalkali- oder Halogenidsalze, lösen sich nicht oder nur in geringem Maße in Ölen und Ölgemi­ schen. Daher ist es von Vorteil, wenn die Mundspü­ lung eine wäßrige Phase enthält, in der die ent­ sprechenden Substanzen gelöst sind und bei der es sich vorzugsweise um Wasser handelt, das im Öl bzw. Ölgemisch emulgiert ist. Um eine langzeitige Stabi­ lität der Emulsion zu gewährleisten, ist der Zusatz eines Emulgators zum Mundpflegemittel zweckmäßig. Da sich die giftaufnehmende Wirkung des Mundpflege­ mittels mit zunehmendem Ölanteil erhöht, wird vor­ geschlagen, lediglich einen geringen Wasseranteil zuzusetzen, in dem sich eine hinreichende Menge wasserlöslicher Zusatzstoffe befindet.
Im Ergebnis entsteht auf diese Weise ein Pflegemit­ tel für den Mundraum, das bei bekannter Anwendungs­ weise neben der zahn- und mundpflegenden Wirkung eine effektive Entgiftung des Körpers zur Folge hat.

Claims (7)

1. Flüssigkeit zur Mundspülung, die einen oder meh­ rere mundpflegende Zusatzstoffe enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit ein Öl oder ein Gemisch von Ölen umfaßt und das Öl oder Ölgemisch der überwiegende Volumenanteil der Flüssigkeit ist.
2. Flüssigkeit nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Öle pflanzlich sind.
3. Flüssigkeit nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Flüssigkeit Sonnenblumenöl ent­ hält.
4. Flüssigkeit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Öl kaltgepreßt ist.
5. Flüssigkeit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz­ stoffe Zimtöl, Thymianöl, Teebaumöl, Mandelöl, Ca­ lendula, Kamille, Pfefferminze, Eukalyptusextrakt, Menthol, Strontiumchlorid, Kaliumnitrat oder ein Fluorid umfassen.
6. Flüssigkeit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssig­ keit Konservierungsmittel, aromatisierende Substan­ zen oder einen Farbstoff enthält.
7. Flüssigkeit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssig­ keit Wasser enthält.
DE1997100575 1997-01-10 1997-01-10 Flüssigkeit zur Mundspülung Withdrawn DE19700575A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10017865A1 (de) * 2000-04-11 2001-10-31 Andreas Zimmermann Haarwuchsmittel
WO2008135796A3 (en) * 2007-05-08 2009-07-30 Panayiotis Miltiadous Liquid vegetable tooth paste in spray or drop

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