DE19700512A1 - Sortier- und Zuführungsmaschine - Google Patents
Sortier- und ZuführungsmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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- B07C5/02—Measures preceding sorting, e.g. arranging articles in a stream orientating
-
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- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/16—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts
Landscapes
- Sorting Of Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sortier- und Zuführungsmaschine
mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Bekannte Sortier- und Zuführungsmaschinen entsprechend großer
Leistung arbeiten entweder unter zu Hilfenahme der Schwer
kraft, indem eine steile, nahezu senkrechte Förderbahn die
auszusortierenden Teile hochkant erfaßt und mitnimmt, wobei
falsch liegende Teile durch die Lage ihres Schwerpunktes her
abfallen oder aber einem magnetischen Bandförderer, der die
zu sortierenden Teile erfaßt und hochfördert wird parallel
dazu ein weiteres Förderband mit Magnetisierung parallel an
geordnet gegenübergestellt, bei dem mit entgegengesetzter
Polarität des Magnetfeldes falsch liegende Teile abgehoben
und richtig liegend vom zweiten Band angezogen werden.
Bei beiden Maschinenarten ist die Einstellung einer optimalen
Sortierarbeit für eine bestimmte Abmessung und Form der zu
sortierenden Teile schwierig und zeitaufwendig.
Bei den bekannten Sortierungsverfahren werden Sortieranteile
richtig liegender Teile von etwa 50% erreicht, so daß eine
sehr hohe Anzahl von Teilen abgeworfen werden und bei ver
hältnismäßig großen Haltekräften mit größerer Kraft aus der
Förderbahn zu entfernen sind, wodurch ein hoher Geräusch
pegel entsteht und die Möglichkeit von Beschädigungen der
Teile erhöht ist.
Die Verwendung von Sensoren zur Erfassung der falsch liegen
den Teile mit induktiver Erfassung erschwert die Erkennung
falsch ausgerichteter Teile, weshalb die Sensoren in geringem
Abstand über der Führungsbahn angeordnet sein müssen, wodurch
bei Sortierung von Teilen unterschiedlicher Randhöhen Einju
stierungen erforderlich sind.
Eine weitere Schwierigkeit bei bestehenden Sortiermaschinen
besteht bei Sortierung von Teilen stark wechselnden Durch
messers fuhr die ebenfalls umständliche Umrüstung und Ein
stellarbeit an den Sortiermaschinen erforderlich wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bandsortier- und Zufüh
rungsmaschine mit großer Zuverlässigkeit auch bei hohen Sor
tierleistungen zu schaffen, bei der die Umstellung auf zu
sortierende Teile unterschiedlicher Durchmesser rasch, ein
fach und genau möglich ist und für unterschiedliche Randhöhen
weitgehend entfallen kann und bei der die Zuführung der sor
tierten Teile zu Verarbeitungsmaschinen auch bei komplizier
ter Bahnführung der Zuführungsvorrichtung störungsfrei
möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Sortier- und Zuführungsmaschine
der eingangs genannten Art mit den Merkmalen dem kennzeich
nenden Teiles des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche
betreffen besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung und bilden zusammen mit dem Anspruch 1 gleichzeitig
einen Teil der Beschreibung der Erfindung.
Die Anordnung diskreter Zonen mit großer, mittlerer oder ge
ringer Feldstärke und/oder großer, mittlerer oder geringerer
Feldbreite ergibt eine besonders gute Aussortierung der zu
sortierenden Teile, die neben flachen Drehverschlußdeckeln
mit nahezu beliebigen Rändern unterschiedlicher Höhe, auch
Deckel mit sehr großem oder sehr kleinem Durchmesser bis hin
zu Kronenkorken umfassen kann.
Durch die Gestaltung der einzelnen Zonen der als Magnetbalken
starr aufgebauten Sortier- und Zuführungsbahn ist es möglich,
große Beladungsdichten des Förderbandes mit bis zu 80 bis 95%
richtig ausgerichteten Teilen zu erreichen, wodurch die Sen
sorvorrichtungen und die Ausblasvorrichtungen wesentlich ent
lastet werden und eine Erhöhung der Sortier- und Förderlei
stung ohne Steigerung des maschinellen Aufwandes möglich ist.
Eine weitere wichtige Verbesserung wird durch Anwendung eines
Führungsbalkens erreicht, der an beiden Enden mit ablenkenden
Mitteln versehen ist mit denen die zu sortierenden Teile in
die jeweils gewünschte Bahn geführt werden. Dabei kann durch
Verstellung des Führungsbalkens und die Feinabstimmung mit
tels eines Feingetriebes eine exakte Anpassung an verschie
dene zu sortierende Teile vorgenommen werden.
Die Einstellung des Führungsbalkens selbst ist in einfacher
Weise mit Kurbeltrieb nach Einstellmarken oder mit Stellmotor
durch eine elektronische Steuerung vorzunehmen, so daß
längere Einstellversuche unterbleiben können.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung erfährt die Erfindung durch
Anwendung einer der Sortierzone vorgeschalteten Abwurfzone,
in der der Übergang der zu sortierenden Teile in eine Reihe
von überwiegend richtig ausgerichteten Teilen erfolgt.
Die Verwendung einer Nachausrichtungszone bringt die Teile
nach ihrer Sortierung in eine für die weitere Förderung
günstige Lage auf dem Förderband, was besonders bei dessen
Umlenkung in eine waagrechte Lage und bei größeren Bandlängen
von Vorteil ist.
Für die sichere Aussortierung falsch liegender Teile ist die
Gestaltung der Sortierungszone besonders vorteilhaft, weil
zunächst in einer Vorabwurfzone noch falsch liegende oder
aufreitende Teile entfernt werden und die verbleibenden Teile
anschließend in einer Ausrichtungszone an eine Sensorvorrich
tung herangeführt werden. Nach der Sensorvorrichtung und der
zugeordneten Ausblasvorrichtung folgt eine Nachabwurfzone mit
verringerter Feldstärke in der die Entfernung noch falsch
ausgerichteter Teile erleichtert ist.
Mit der Verwendung von zwei Sensorvorrichtungen mit zugeord
neten Ausblasvorrichtungen wird eine außerordentlich hohe
Sortiersicherheit erreicht.
Der Aufbau der Feldstärke und die Gestaltung der Feldbreite
der einzelnen Zonen erfolgt durch verteilt eingesetzte Per
manentmagnete die in Kunstharz eingegossen sind; dabei ist
die Einhaltung bestimmter Abstände in Laufrichtung des För
derbandes, die sich an der Bandbreite der Durchmesser der zu
sortierenden Teile orientieren, und eine ein-, Zwei- oder
mehrreihige Anordnung möglich, die entweder die Aufnahme
mehrerer Teile nebeneinander oder die Förderung einer Reihe
von zu sortierenden Teilen bestimmter Durchmesser begünstigt.
Für die exakte Einstellung des Führungsbalkens ist die Paral
lelführung mit Feingetriebe besonders zuverlässig, wobei eine
einfache Bauform mit einem geteilten Spiralführungskörper und
einer Verstellstange mit Gleitstück besonders günstig ist.
Der Aufbau des Führungsbalkens aus einem Winkelprofil ergibt
eine große mechanische Stabilität, die für die Arbeit der auf
diesem befestigten Sensorvorrichtungen wichtig ist.
Die gelenkige Verbindung des ablaufseitigen Ablenkstuckes des
Führungsbalkens ermöglicht die Ablenkung der sortierten Teile
in eine günstige, etwa mittige, Lage auf dem Förderband bei
Verstellung des Führungsbalkens zur Einstellung für unter
schiedliche Durchmesser der zu sortierenden Teile.
Mit der Befestigung der Sensorvorrichtungen auf dem Führungs
balken befinden sich die Sensoren stets in einer, für die Er
fassung der zu sortierenden Teile, günstigen Lage. Die Anwen
dung eines Lasers als Sensor bei der ersten Sensorvorrichtung
erlaubt einen verhältnismäßig großen Abstand von der Ober
fläche des Förderbandes, ohne daß dadurch Empfindlichkeit
oder Trennsicherheit der Anordnung verringert wird.
Die zweite Sensorvorrichtung kann in preisgünstiger Weise mit
einem induktiv aufnehmenden Sensor versehen sein, weil bei
diesem nur mehr wenige falsch ausgerichtete und so gut wie
keine aufreitenden Teile ankommen.
Die Verringerung der Lärmentwicklung und die Vermeidung von
Beschädigungen an den zu sortierenden Teilen wird durch die
Verwendung vom Schlagdämmendem Kunststoff als Wandmaterial
des Maschinenkastens erreicht.
Bei Verwendung einer magnetischen Umlenkrolle oberhalb der
Sortierbahn kann das Förderband mit den aussortierten Teilen
in die Waagrechte umgelenkt werden, womit die Überbrückung
größerer Strecken in einfacher Weise möglich ist, wodurch der
Aufbau von Verpackungsanlagen erleichtert werden kann.
Die Herstellung einer Zuführungsvorrichtung mit sehr genauen
Halterungen, die eine sehr genaue Lage der einzelnen Rund
stäbe oder der seitlichen Flachstäbe ermöglicht, und die
genaue Anbringung von Bohrungen an Halterungen mit denen
Teilstücke der Zuführungsvorrichtung verbunden werden, er
leichtert die Herstellung von Teilstücken bei denen keine
Stoßkanten an den Verbindungsstellen auftreten und eine
engere Führungstoleranz für die geförderten Teile erlaubt,
wobei gleichzeitig eine rasche und einfache Montierbarkeit
beim Aufbau von Anlagen möglich ist.
Die Beschickung des Vorratsraumes über eine Beschickungs
schurre aus einem beistellbaren Vorratsbehalter ermöglicht
den einfachen Wechsel in der Beschickung mit zu sortierenden
Teilen durch Vorhaltung einer entsprechenden Anzahl von Vor
ratsbehaltern, wobei beim Wechsel überschüssige Teile aus dem
Vorratsraum in einfachster Weise wieder in den richtigen
Vorratsbehälter zurückgegeben werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf den mittleren Teil einer Sortier-
und Zuführungsvorrichtung, die Wände des Maschinen
kastens weggelassen, schematisch;
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Feingetriebe zur Verstellung
das Führungsbalkens;
Fig. 3 den Ableitungsteil einer Zuführungsvorrichtung, in
Draufsicht;
Fig. 4 eine Halterung mit Bohrungen für eine Flanschverbin
dung, in Draufsicht.
Eine Bandsortier- und Zuführungsmaschine besteht aus einem
Förderband 2 und einer, die sortierten Teile ausleitenden
Zuführungsvorrichtung 35 für die Beschickung einer
Verpackungsmaschine.
Das Förderband 2 ist in lotrechter Lage angeordnet, mit einer
oberen und einer unteren Umlenkrolle versehen und in einem
allseitig geschlossenen Maschinenkasten an dessen Rückwand 38
angebracht.
Das fördernde Trum 3 des Förderbandes 2 weist eine von unten
nach oben gerichtete Laufrichtung 10 auf und tritt unten in
einen Vorratsraum 13 mit den zu sortierenden Teilen, wie
Behälterverschlüsse, insbesonders Drehverschlußdeckel oder
Kronenkorken, ein.
Das fördernde Trum 3 läuft über eine als Magnetbalken aus
gebildete Sortier- und Förderbahn 1 und wird in einer unter
sten aufnehmenden Magnetisierungszone 4 mit hoher magneti
scher Feldstärke und großer Feldbreite mit den zu sortie
renden Teilen zunächst unregelmäßig beladen.
In einer nach oben zu anschließenden Ummagnetisierungszone 5
mit abwechselnder Feldstärke und großer Feldbreite werden
besonders Mehrfachbelegungen der auszusortierenden Teile
abgeworfen.
Nach oben zu schließt sich daran, vor einer Sortierungszone
7, eine vorgeschaltete Abwurfzone 6 mit verringerter Feld
stärke und nach oben zu sich verringernder Feldbreite an, in
der die meisten aufreitenden und falsch ausgerichtet liegen
den auszusortierenden Teile abfallen. Die verbleibenden Teile
werden in dieser Zone zu einer Reihe zusammengeführt.
Die für die zu sortierenden Teile vorgesehene Bahn im Bereich
der anschließenden Sortierungszone 7 wird mit einem Führungs
balken 16 hergestellt, der das fördernde Trum 3, je nach
Durchmesser der auszusortierenden Teile, mehr oder weniger in
geringem Abstand überdeckt und mit seiner, einen rechten
Winkel mit dem Förderband 2 einnehmenden, Führungsfläche 42
in der Breite begrenzt.
Für das Zusammenführen der auszusortierenden Teile ist dem
einlaufseitigen Ende 28 des Führungsbalkens 16 ein schräg
angeordnetes Ablenkteil 27 angebracht, das an die Führungs
fläche 42 anschließt.
Der Führungsbalken 16, der als Winkelprofil ausgebildet ist,
ist parallel zur Laufrichtung 10 des fördernden Trumes 3 des
Förderbandes 2 ausgerichtet an einer oberen und einer unteren
Parallelführung 17, 17' gelagert und im rechten Winkel zur
Laufrichtung 10, vermittels einer Verstellvorrichtung 20 in
Form eines Feingetriebes 21, das von einem Stellmotor 22
angetrieben ist, über ein Zwischengetriebe 26 verstellbar.
Das Feingetriebe 21 besteht aus einem aus zwei Teilen zu
sammengesetzten Spiralführungskörper 23, in dessen Führungen
ein Gleitstück 24 einer Verstellstange 25 geführt ist, die
mit dem Führungsbalken 16 verschraubt ist und diesen bei
Betätigung des Feingetriebes 21 verstellt.
Die Parallelführungen 17, 17' bestehen jeweils aus einem
verschiebbaren Führungsteil 18, 18', der mit dem Führungs
balken 16 verbunden ist und der jeweils auf einem ortsfest
angebrachten Führungsteil 19, 19' gelagert ist.
Auf dem Führungsbalken 16 sind im Abstand voneinander zwei
Konsolen 29, 29' angebracht, auf denen eine erste Sensorvor
richtung 14 mit einem Laser als Sensor und eine zweite Sen
sorvorrichtung 14' mit einem induktiven Sensor befestigt
sind, wobei die Sensoren im ausreichenden Abstand oberhalb
der Bahn der zu sortierenden Teile auf dem fordernden Trum 3
des Förderbandes 2 angeordnet sind.
Unmittelbar nach den Sensorvorrichtungen 14, 14' sind die zu
geordneten Ausblasvorrichtungen 15, 15' im Führungsbalken 16
eingesetzt, deren Ausblasöffnungen dicht oberhalb der Bahn
oberfläche des Förderbandes 2, quer zur Laufrichtung 10
gerichtet, angeordnet sind.
Die Sortierungszone 7 beginnt mit einer Vorabwurfzone 9 mit
verringerter Feldstärke und Feldbreite, in deren Bereich noch
falsch ausgerichtete oder unrichtig angeordnete Teile ausge
schieden werden. Daran schließt dich vor jeder Sensorvorrichtung 14, 14'
eine Ausrichtungszone 11, 11' mit mittlerer Feld
stärke und Feldbreite an, in der die zu sortierenden Teile
für die Sensoren ausgerichtet werden.
Bei jeder Ausblasvorrichtung 15, 15' beginnt eine Nachabwurf
zone 12, 12' in deren Bereich bei wiederum verringerter Feld
stärke und Feldbreite fehlgelagerte Teile entfernt werden.
Am ablaufseitigen Ende 30 des Fuhrungsbalkens 16 ist an der
gegenüberliegenden Seite des fördernden Trumes 3 des Förder
bandes 2 ein Ablenkstück 31 an seinem, der Förderrichtung 10
abgewandten Ende 33, um eine Schwenkachse 44 schwenkbar gela
gert und an seinem, der Laufrichtung 10 zugewandtem, Ende 43
über eine Verbindungsstange 32 gelenkig auf Mitnahme verbun
den und dient der Verschiebung der sortierten Teile in eine
möglichst mittige Lage auf dem fordernden Trum 3.
Die Zuführvorrichtung 35 überdeckt zur Ableitung der sortier
ten Teile deren Bahn auf dem fördernden Trum 3 des Förder
bandes 2 und wird seitlich von Flachstäben 41 und nach außen
zu von dazwischen angeordneten zwei oder mehreren Rundstäben
40 gebildet, die miteinander eine Ausleitöffnung 36, die der
Laufrichtung 10 des Förderbandes 2 entgegengerichtet ist,
bilden.
Die ausgeleiteten Teile gelangen aus dem ersten Teilstück 45
der Zuführungsvorrichtung 35 in ein zweites Teilstück 45' mit
einer nach außen und unten gerichteten Bahnkrümmung 37 und
werden aus diesem in ein schräg nach unten verlaufendes wei
teres Teilstück 45 überführt und so fort, bis sie schließlich
in die Verpackungsmaschine gelangen.
Die Zuführungsvorrichtung 35 weist Halterungen 39, 39' auf,
in denen Sitze 34, 34' für die Flachstäbe 41 und die Rundstäbe
40 mit großer Präzision eingearbeitet sind, in denen diese
verschweißt sind und sind für die Verwendung als Flansche mit
Bohrungen 46, die mit ebenso großer Präzision hergestellt
sind, versehen mit denen die Halterungen 39, 39' benachbarter
Teilstücke 45, 45' ohne Stöße zwischen den Rundstäben 40 oder
den Flachstäben 41 zusammenflanschbar sind.
1
Sortier- und Förderbahn
2
Förderband
3
förderndes Trum des Förderbandes
2
4
aufnehmende Magnetisierungszone der Sortier- und
Förderbahn
1
5
Ummagnetisierungszone
6
vorgeschaltete Abwurfzone
7
Sortierungszone
8
Nachausrichtungszone
9
Vorabwurfzone der Sortierungszone
7
10
Laufrichtung dem Förderbandes
2
11,
11
' Ausrichtungszone der Sortierungszone
7
12,
12
' Nachabwurfzone der Sortierungszone
7
13
Vorratsraum
14,
14
' Sensorvorrichtung
15,
15
' Ausblasvorrichtung
16
Führungsbalken
17,
17
' obere und untere Parallelfuhrung
des Führungsbalkens
16
18,
18
' verschiebbares Führungsteil des Führungsbalkens
16
19,
19
' ortsfester Führungsteil für den Führungsbalken
16
20
Verstellvorrichtung des Führungsbalkens
16
21
Feingetriebe der Verstellvorrichtung
22
Stellmotor der Verstellvorrichtung
23
Spiralführungskörper der Verstellvorrichtung
24
Gleitstück des Führungsbalkens
16
25
Verstellstange des Führungsbalkens
16
26
Zwischengetriebe des Stellmotors
22
27
Ablenkteil des Führungsbalkens
16
28
einlaufseitiges ende des Führungsbalkens
16
29,
29
' Konsole der Sensorvorrichtung
14
,
14
'
30
ablaufseitiges Ende des Fuhrungsbalkens
16
31
Ablenkstück des Führungsbalkens
16
32
Verbindungsstange
33
der Laufrichtung
10
abgewandtes Ende
des Ablenkstückes
31
34,
34
' Sitz für Rundstab
40
oder Flachstab
41
35
Zuführungsvorrichtung
36
Ausleitöffnung der Zuführungsvorrichtung
35
37
Bahnkrümmung der Zuführungsvorrichtung
35
38
Rückwand des Maschinenkastens
39,
39
' Halterung oder Flansch der Zuführungsvorrichtung
35
40
Rundstab
41
Flachstab
42
Führungsfläche des Führungsbalkens
16
43
der Laufrichtung
10
zugewandtes Ende
des Ablenkstückes
31
44
Schwenkachse des Ablenkstückes
31
45,
45
' Teilstücke der Zuführungsvorrichtung
35
46
Bohrung in der Halterung oder dem Flansch
39
,
39
'
Claims (21)
1. Bandsortier- und Zuführungsmaschine mit permanentmagne
tischer Sortier- und Förderbahn, für einseitig symmetri
sche lageausgerichtet zu sortierende Teile aus ferromag
netischem Werkstoff, insbesonders Behälterverschlüssen,
wie Drehverschlüssen oder Kronenkorken oder dergl., mit
einem endlosen, Förderband, das im wesentlichen in Lauf
richtung des Förderbandes lotrecht angeordnet ist und um
wenigstens eine untere und wenigstens eine obere Umlenk
rolle geführt ist und mit dem fördernden Trum über eine
als Magnetbalken ausgebildete Sortier- und Förderbahn
aufliegend oder in geringem Abstand geführt ist, an der
wenigstens eine Sensorvorrichtung und eine mit dieser
steuernd gekoppelten Ausblasevorrichtung angeordnet ist
und das untere Ende des fördernden Trumes des Förderban
des in einem allseitig geschlossenen Kasten verlaufend,
in einen Vorratsraum eintritt, dessen Wände Rückführungs
mittel für abgeworfene Teile bilden, dadurch gekennzeich
net, daß das fördernde Trum (3) des Förderbandes (2) ent
lang der als Magnetbalken ausgebildeten Sortier- und För
derbahn (1) geführt ist und in Laufrichtung (10) dessel
ben, von unten nach oben, eine im Vorratsraum (13) be
findliche, aufnehmende Magnetisierungszone (4) mit hoher
magnetischer Feldstärke und mit einer Feldbreite über die
gesamte Breite des Förderbandes (2), mit unmittelbar da
rüber anschließender Ummagnetisierungszone (5) mit wech
selnden magnetischen Polaritäten, auf die eine Sortie
rungszone (7) mit durchschnittlich mittlerer Feldstärke
und Feldbreite folgt, in deren Bereich zumindest eine
Sensorvorrichtung (14) und eine nachgeordnete Ausblasvor
richtung (15), die miteinander über eine elektronische
Steuerung in Wirkverbindung stehen, angebracht sind.
2. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach dem vorhergehen
den Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
Sortierungszone (7), diese vorzugsweise in Laufrichtung
(10) des Förderbandes (2) vollständig überstreichend und
dicht über dem fördernden Trum (3) des Förderbandes (2),
ein Führungsbalken (16) angeordnet ist, der im rechten
Winkel zur Laufrichtung (10) verschiebbar und feststell
bar eingerichtet ist und die wenigsten eine Sensorvor
richtung (14) und die Ausblasvorrichtung (15) trägt.
3. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Ummagnetisie
rungszone (4) und die Sortierungszone (7) eine vorge
schaltete Abwurfzone (6) mit verringerter magnetischer
Feldstärke und sich in Laufrichtung (10), vorzugsweise
auf eine Breite die etwa dem Durchmesser der auszusortie
renden Teile entspricht, verringernder Feldbreite
eingeschoben ist.
4. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die
Sortierungszone (7) eine Nachausrichtungszone (8) mit
verringerter Feldbreite und gleichbleibender, oder insbe
sonders vergrößerter, Feldstärke anschließt.
5. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sor
tierungszone (7) mit einer Vorabwurfzone (9) mit verrin
gerter Feldstärke und Feldbreite beginnt, an die eine
Ausrichtungszone (11) mit vergrößerter Feldstärke und
Feldbreite bis zu der Sensorvorrichtung (14) anschließt
und der von der Ausblasvorrichtung (15) an eine Nachab
wurfzone (12) mit wieder verringerter Feldstärke und
Feldbreite nachgeordnet ist, wobei bei Anordnung einer
zweiten Sensorvorrichtung (14') und einer zweiten Aus
blasvorrichtung (15') eine weitere Ausrichtungszone (11')
vorgeordnet und eine weitere Nachabwurfzone (12') diesen
nachgeordnet sind.
6. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet
balken der Sortier- und Förderbahn (1) mit einzelnen
Permanentmagneten bestückt ist, durch deren Verlegungs
dichte und Ausrichtung und insbesondere durch deren Größe
und Feldstärkedichte die Feldstärke und Feldbreite der
einzelnen Zonen (4 bis 9) im wesentlichen hergestellt
sind, die, vorzugsweise in Harz eingebettet, in ihrer
Lage vollständig fixiert sind.
7. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zweier, in Laufrichtung (10) des Förderbandes (2) aufein
anderfolgender Permanentmagnete, je nach der erforderli
chen Feldstärke für die Ausrichtungskraft, etwa zwischen
dem halben und dem fünffachen Durchmesser der auszusor
tierenden Teile entspricht und vorzugsweise zwischen dem
ein- und dreifachen dieses Durchmessers beträgt.
8. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite
des magnetischen Feldes einer Zone (4 bis 9) des Magnet
balkens der Sortier- und Förderbahn (1) zumindest etwa
dem viertel bis ganzen Durchmesser der zu sortierenden
Teile entspricht.
9. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Führungsbalken (16) eine
untere und eine obere Parallelführung (17, 17'), vorzugs
weise mit ineinandergeführten im Vergleich zum Schiebeweg
langen Führungsbahnen, besitzt, die an verschiebbaren
Führungsteilen (18, 18') und an ortsfest angebrachten
Führungsteilen (19, 19') eingearbeitet sind und der
Führungsbalken (16) mit einer, insbesonders mittig, mit
diesem verbundenen Verstellvorrichtung (20) über ein
Feingetriebe (21) von Hand aus oder mit einem Stellmotor
(22) parallel zur Laufrichtung (10) des Förderbandes (2)
verstellbar ist.
10. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach dem vorherge
henden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Feinge
triebe (21) im wesentlichen aus einem drehbar gelagerten
Spiralführungskörper (23) besteht, in dem ein Gleitstück
(24) einer mit dem Führungsbalken (16) verbundenen Ver
stellstange (25) geführt ist, wobei der Stellmotor (22)
oder eine Handkurbel mit dem Spiralführungskörper (23)
gekoppelt ist.
11. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Füh
rungsbalken (16) vorzugsweise aus einem Winkelprofil
besteht und eine Führungsfläche (42) aufweist, die im
rechten Winkel zur Fläche des fördernden Trumes des
Förderbandes (2) ausgerichtet ist und am einlaufseitigen
Ende (28) ein Ablenkteil (27) aufweist, das an die Füh
rungsfläche (42) anschließt und daß der Führungsbalken
(16) an seinem ablaufseitigen Ende (30), vorzugsweise mit
einem verschwenkbar gelagerten Ablenkstück (31) insbeson
ders über eine Verbindungsstange (32), gelenkig auf
Mitnahme verbunden ist.
12. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach dem vorhergehen
den Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenkstück
(31) an seinem, gegen die Laufrichtung (10) liegenden,
Ende (43) mit der Verbindungsstange (32) des Führungsbal
kens (16) verbunden ist und an seinem in Laufrichtung
(10) des Förderbandes (2) abgewandtem Ende (33) an dem
Magnetbalken der Sortier- und Förderbahn (1) um eine
Schwenkachse (44) schwenkbar gelagert ist.
13. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensor
vorrichtung (14, 14') auf dem Führungsbalken (16) im Ab
stand von dem fördernden Trum (3) des Förderbandes (2)
insbesonders auf einer Konsole (29, 29') befestigt ist und
daß die Ausblasevorrichtung (15, 15') in Laufrichtung (10)
des Förderbandes unmittelbar danach und senkrecht zur
Laufrichtung dicht über der Oberfläche des fördernden
Trumes (3) angeordnet, vorzugsweise in Führungsbalken
(16) angebracht ist.
14. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sen
sorvorrichtungen (14, 14') mit zugeordneten Ausblasvor
richtungen (15, 15') In Abstand voneinander auf dem Füh
rungsbalken (16) befestigt sind, wobei vor jeder Sensor
vorrichtung eine Ausrichtungszone (11, 11') mit etwas ver
größerter Feldstärke und Feldbreite vorgeordnet und eine
Nachabwurfzone (12, 12') mit wieder verringerter Feld
stärke und Feldbreite nachgeordnet ist.
15. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
die erste Sensorvorrichtung (14) mit einem Laser als
Sensor ausgestattet ist und insbesonders die zweite
Sensorvorrichtung (14') mit einem induktiven Sensor ver
sehen ist, wobei die Sensoren mit den zugeordneten Aus
blasvorrichtungen (15, 15') über eine elektronische
Steuerung in Wirkverbindung stehen.
16. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
die Rückwand (38) und die wesentlichen Teile der Seiten
wände des Maschinenkastens der Bandsortier- und Zufüh
rungsmaschine aus schlagdämmendem Kunststoff hergestellt
sind.
17. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das för
dernde Trum (3) des Förderbandes (2) über eine obere Umlenkrolle,
die mit Permanentmagneten versehen oder magne
tisiert ist, aus der im wesentlichen lotrechten Laufrich
tung (10) nach oben, in eine waagrechte Laufrichtung oder
insbesonders in eine schwach ansteigende oder schwach
fallende Laufrichtung umgelenkt ist, wobei in diesem Teil
des Förderbandes (2) die aussortierten Teile entweder
ohne oder mit sehr geringer magnetischer Feldstärke
gehalten sind.
18. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zufüh
rungsvorrichtung (35) das fördernde Trum (3) des Förder
bandes (2) übergreifend angebracht und mit einer, dessen
Laufrichtung (10) entgegen gerichteter, Ausleitöffnung
(36) versehen ist, von der die aussortierten Teile über
eine Bandkrümmung der Zuführungsvorrichtung (35) seitlich
des Förderbandes (2) nach außen und insbesonders schräg
nach unten geführt werden.
19. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufüh
rungsvorrichtung (35), insbesonders bei Richtungsände
rungen, geteilt ist, wobei die Halterungen oder Flansche
(39, 39') benachbarter Teilstücke (45, 45') miteinander
verschraubt sind und wobei die Bohrungen (46) für die
Verschraubung die genau fluchtende Anordnung der Teil
stücke (45, 45') zueinander herstellen.
20. Bandsortier- und Zuführungsmaschine nach einem der An
sprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufüh
rungsvorrichtung (35) aus seitlichen Flachstäben (41) und
mehreren abdeckenden Rundstäben (40) besteht, die den
Förderquerschnitt bestimmen und die mit Präzisionswerk
zeugen, vorzugsweise mit Laserschneidemaschinen, herge
stellten Sitze (34, 34') der Halterungen (39, 39') einge
setzt und verschweißt sind.
21. Bandsortier- und Zufuhrungsmaschine nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (13) für die zu
sortierenden Teile über eine in den Vorratsraum (13),
vorzugsweise einschiebbaren, Zuführungsschurre aus einem
beistellbaren Vorratsbehälter beschickbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997100512 DE19700512B4 (de) | 1997-01-09 | 1997-01-09 | Sortier- und Zuführungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997100512 DE19700512B4 (de) | 1997-01-09 | 1997-01-09 | Sortier- und Zuführungsmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19700512A1 true DE19700512A1 (de) | 1998-07-16 |
| DE19700512B4 DE19700512B4 (de) | 2007-01-11 |
Family
ID=7817035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997100512 Expired - Lifetime DE19700512B4 (de) | 1997-01-09 | 1997-01-09 | Sortier- und Zuführungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19700512B4 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19700512B4 (de) | 2007-01-11 |
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