DE19700496A1 - Formmaschine mit Roller und Gipsformenwechsler - Google Patents
Formmaschine mit Roller und GipsformenwechslerInfo
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- DE19700496A1 DE19700496A1 DE1997100496 DE19700496A DE19700496A1 DE 19700496 A1 DE19700496 A1 DE 19700496A1 DE 1997100496 DE1997100496 DE 1997100496 DE 19700496 A DE19700496 A DE 19700496A DE 19700496 A1 DE19700496 A1 DE 19700496A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf weiterentwickelte Formma
schine mit Roller, bei welcher Roller und/oder Gipsformen
automatisch auswechselbar sind, sowie auf einen Gipsformen
wechsler zum Einsatz bei einer Formmaschine mit Roller.
Eine bekannte Rollermaschine weist einen Roller auf, der
auf einer drehbaren Achse angebracht ist, die über einer
vorgegebenen Menge Feinkeramikmasse positioniert ist,
welche in eine Gipsform eingebracht ist, die auf einer
Formenauflage auf einer drehbaren Achse gehalten wird. Die
Masse wird dadurch zu einem Teller oder einer Schale
geformt oder in eine andere gewünschte Form gebracht, daß
der Roller gegen die in der Gipsform gehaltene Masse
angedrückt wird und der Roller und die Gipsform dann in
Drehung versetzt werden.
Sollen verschiedene Arten von Feinkeramikteilen gefertigt
werden, müssen der Roller und die Gipsform ausgewechselt
werden, ebenso wenn diese Teile infolge der Drehbewegung
abgenützt sind. Heutzutage ist ein Auswechseln gegebenen
falls mehrmals täglich notwendig, um so der zunehmenden
Diversifizierung entsprechend den Vorlieben und dem
Geschmack der Kunden Rechnung zu tragen.
Der Ausbau eines Rollers bei einer Rollermaschine blieb al
lerdings eine zeitaufwendige und mühsame Arbeit; da ein
Roller über dem Sockel des Rollerkopfes auf der Stützachse
mit Schraubenbolzen befestigt ist, muß er während des Aus
bauens von unten her gehalten werden. Außerdem müssen die
Arbeiter bei der Handhabung der Roller unmittelbar nach dem
Einsatz vorsichtig sein, da die Roller oft sehr heiß sind.
Außerdem sind die Roller und die Gipsformen leicht sehr
schwer, so daß sie nur von männlichen Arbeitskräften ausge
wechselt werden können. Manche sind sogar so schwer, daß
zum Ausbau tatsächlich zwei männliche Arbeitskräfte erfor
derlich sind. Außerdem kann auch der Transport der Roller
und Formen zwischen den Rollermaschinen und dem Lagerraum
eine anstrengende schwere Arbeit sein.
Angesichts der vorstehend umrissenen Schwierigkeiten liegt
der Erfindung unter anderem die Aufgabe zugrunde, eine Rol
leranlage vorzusehen, bei der sich die Roller und/oder die
Gipsformen automatisch auswechseln lassen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Rol
leranlage vorzuschlagen, bei welcher die Auswechslung von
Rollern und/oder Gipsformen vereinfacht und die dafür
nötige Zeit verkürzt werden.
Darüberhinaus soll erfindungsgemäß eine Rolleranlage
geschaffen werden, mit welcher sich eine automatisierte
Fertigungsstraße zur Herstellung von Feinkeramik
realisieren läßt.
Diese und weitere Aufgaben der Erfindung werden mit einer
Rollermaschine der eingangs genannten Art gelöst, welche
folgendes aufweist:
einen Rollerkopf mit vertikal beweglicher Rollerstützachse, wobei der Rollerkopf für das automatische Einsetzen und Ab bauen von Rollern auf der Stützachse ausgelegt und zwischen einer Rollerposition und einer Rollerwechselposition beweg bar ist;
eine Haltestation, in welcher eine Vielzahl von Rollern in Bereitschaft gehalten ist; und
einen Rollerschlitten, mit welchem ein von der Stützachse abgebauter Roller zur Haltestation transportierbar und ein anderer ausgewählter Reserveroller aus der Haltestation zum Rollerkopf so beförderbar ist, daß der ausgewählte Roller an der Stützachse anbringbar ist, wenn sich der Rollerkopf in Rollerwechselposition befindet.
einen Rollerkopf mit vertikal beweglicher Rollerstützachse, wobei der Rollerkopf für das automatische Einsetzen und Ab bauen von Rollern auf der Stützachse ausgelegt und zwischen einer Rollerposition und einer Rollerwechselposition beweg bar ist;
eine Haltestation, in welcher eine Vielzahl von Rollern in Bereitschaft gehalten ist; und
einen Rollerschlitten, mit welchem ein von der Stützachse abgebauter Roller zur Haltestation transportierbar und ein anderer ausgewählter Reserveroller aus der Haltestation zum Rollerkopf so beförderbar ist, daß der ausgewählte Roller an der Stützachse anbringbar ist, wenn sich der Rollerkopf in Rollerwechselposition befindet.
Bei dieser Rollermaschine können die gerade nicht benötig
ten Roller automatisch ausgewechselt werden, auch wenn die
Maschine als selbständige Einzelmaschine eingesetzt wird.
Sie kann allerdings auch in eine automatisierte Fertigungs
straße einbezogen werden, in welcher die Massezuführung,
die Formgebung, die Trocknung, und die Umsetzung des
geformten und getrockneten Guts unbeaufsichtigt ablaufen.
Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung weist die vorgenannte Rollermaschine
außerdem eine erste geschlossener Umlaufbahn auf, welche
folgendes umfaßt: eine Massezuführstation, in welcher die
Feinkeramikmasse in Gipsformen eingebracht wird; eine Form
gebungsstation, in welcher die in Gipsformen eingebrachte
Masse in die jeweils gewünschte Form gerollert wird; eine
Trockenstation, in welcher das geformte Gut während seiner
Bewegung entlang der geschlossenen Umlaufbahn getrocknet
wird; und eine Umsetzstation, in welcher das getrocknete
und gerollerte Gut einem nachfolgenden Verarbeitungsschritt
zugeführt wird, während die leeren Gipsformen zur Massezu
führstation befördert werden, wobei die Rollerposition des
Rollerkopfes sich in der Formgebungsstation befindet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung weist die Rollermaschine weiterhin
folgendes auf:
einen Rolleruntersatz, auf welchem der abgebaute, nicht mehr benötigte Roller aufsetzbar ist, wobei der Rollerun tersatz zwischen der Haltestation und dem Rollerkopf über den Rollerschlitten verfahrbar ist;
einen am Rollerkopf vorgesehenen Sockel;
ein Paar auf dem Rollerkopf und dem Sockel vorgesehene Füh rungsschienen, die so angebracht sind, daß der Rollerunter satz auf die Führungsschienen bewegbar ist, wenn sich der Rollerkopf aus der Rollerposition in die Rollerwechselposition bewegt.
einen Rolleruntersatz, auf welchem der abgebaute, nicht mehr benötigte Roller aufsetzbar ist, wobei der Rollerun tersatz zwischen der Haltestation und dem Rollerkopf über den Rollerschlitten verfahrbar ist;
einen am Rollerkopf vorgesehenen Sockel;
ein Paar auf dem Rollerkopf und dem Sockel vorgesehene Füh rungsschienen, die so angebracht sind, daß der Rollerunter satz auf die Führungsschienen bewegbar ist, wenn sich der Rollerkopf aus der Rollerposition in die Rollerwechselposition bewegt.
Darüberhinaus kann der Roller entsprechend der Roller
maschine zur Rollerstützachse in Rollerwechselposition
durch eine Zentriereinrichtung ausgerichtet werden, welche
auf der Stützachse angeordnet ist.
Bei der Realisierung der Erfindung in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel ist der Rollerschlitten auf einer
zwischen der Rollerhaltestation und dem nahe der Roller
wechselposition liegenden Teil des Sockels vorgesehenen
zweiten geschlossenen Umlaufbahn angebracht, wobei der
Rollerschlitten durch Ansteuern des Betriebs der Umlaufan
triebsbahn in Betrieb und außer Betrieb geschaltet wird.
Darüberhinaus weist der Rollerschlitten vorzugsweise eine
Untersatzabschiebeinrichtung auf, mittels welcher durch
Ausfahren und Einfahren der Rolleruntersatz frei so beweg
bar ist, daß das Zuführen und Herausnehmen des Rollerunter
satzes zur bzw. aus der Rollerhaltestation und die Bewegung
des Rolleruntersatzes auf den Führungsschienen ansteuerbar
sind.
Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist insbesondere zum Auswechseln der Formen ein
Gipsformenwechsler zum Einsatz in einer Rolleranlage vorge
sehen, welcher folgendes aufweist:
mindestens eine Formenmagazineinheit, in welcher eine Viel zahl von Gipsformen vertikal lagerbar ist;
einen Formenförderer, welcher jeweils gewünschte und nacheinander aus der mindestens einen Formenmagazineinheit entnommene Gipsformen in eine vorgegebene Zwischenposition befördert; und
eine Formenübergabeeinrichtung, welche die gewünschten Gipsformen trägt und aus der Zwischenposition in eine vor gegebene Umlaufposition nahe dem Formenförderer bewegt;
wobei die für den jeweils eingesetzten Roller einer selbständigen einzelnen Rollermaschine oder eines Rollerau tomaten entsprechend geeigneten Gipsformen aus der mindestens einen Formenmagazineinheit zugeführt werden können.
mindestens eine Formenmagazineinheit, in welcher eine Viel zahl von Gipsformen vertikal lagerbar ist;
einen Formenförderer, welcher jeweils gewünschte und nacheinander aus der mindestens einen Formenmagazineinheit entnommene Gipsformen in eine vorgegebene Zwischenposition befördert; und
eine Formenübergabeeinrichtung, welche die gewünschten Gipsformen trägt und aus der Zwischenposition in eine vor gegebene Umlaufposition nahe dem Formenförderer bewegt;
wobei die für den jeweils eingesetzten Roller einer selbständigen einzelnen Rollermaschine oder eines Rollerau tomaten entsprechend geeigneten Gipsformen aus der mindestens einen Formenmagazineinheit zugeführt werden können.
Unabhängig davon, ob eine selbständige einzelne
Rollermaschine oder eine automatisierte Maschinenanlage
eingesetzt wird, bei welcher die Massezuführung, die Form
gebung, die Trocknung, und die Umsetzung des geformten und
getrockneten Guts unbeaufsichtigt ablaufen, kann der
Formenwechsler automatisch Gipsformen in der jeweils
gewünschten Art automatisch zuführen, die zu dem jeweils
montierten Rollertyp paßt.
Bei dem vorstehend genannten Gipsformenwechsler zum Einsatz
bei einer Rollermaschine umfaßt die Formenübergabeeinrich
tung vorzugsweise folgendes:
einen Rahmen, dessen eines Ende über der Zwischenposition angeordnet ist und dessen anderes Ende sich über der Umlaufposition nahe dem Formenförderer befindet;
ein verfahrbares Teil, das auf dem Rahmen bewegbar ist;
mindestens ein vertikal bewegbares Führungsteil, das auf dem verfahrbaren Teil angeordnet ist;
ein Paar entlang des mindestens einen Führungsteils bewegbarer Kulissenteile;
einen vertikal von jedem Kulissenteil nach unten ragenden Greifer, welcher den Rand einer Gipsform von unten ab stützt; und
ein ausfahrbares Teil, welches die Kulissenteile entlang des mindestens einen Führungsteils so bewegt, daß der Ab stand zwischen den Greifern im Bereich zwischen einer größtmöglichen Distanz zur Formenfreigabe, die größer als der Durchmesser einer abzustützenden Gipsform ist, und einer kleinstmöglichen Distanz zur Abstützung der Form ver änderbar ist, bei welcher die Gipsform von beiden Greifern abgestützt wird;
wobei die von den Greifern abgestützte Gipsform angehoben und zwischen der Zwischenposition und der Umlaufposition befördert wird.
einen Rahmen, dessen eines Ende über der Zwischenposition angeordnet ist und dessen anderes Ende sich über der Umlaufposition nahe dem Formenförderer befindet;
ein verfahrbares Teil, das auf dem Rahmen bewegbar ist;
mindestens ein vertikal bewegbares Führungsteil, das auf dem verfahrbaren Teil angeordnet ist;
ein Paar entlang des mindestens einen Führungsteils bewegbarer Kulissenteile;
einen vertikal von jedem Kulissenteil nach unten ragenden Greifer, welcher den Rand einer Gipsform von unten ab stützt; und
ein ausfahrbares Teil, welches die Kulissenteile entlang des mindestens einen Führungsteils so bewegt, daß der Ab stand zwischen den Greifern im Bereich zwischen einer größtmöglichen Distanz zur Formenfreigabe, die größer als der Durchmesser einer abzustützenden Gipsform ist, und einer kleinstmöglichen Distanz zur Abstützung der Form ver änderbar ist, bei welcher die Gipsform von beiden Greifern abgestützt wird;
wobei die von den Greifern abgestützte Gipsform angehoben und zwischen der Zwischenposition und der Umlaufposition befördert wird.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung weist jeder Greifer zwei drehbare runde
Greiferelemente mit Rand auf, die gegen die Unterseite des
Randes einer Gipsform in Anlage kommen, um so die Form ab
zustützen. Wegen des umlaufenden runden Randes gelangt der
Greifer mit einer Gipsform über einen großen Bereich in
Eingriff und stützt damit die Form sicher ab. Darüberhinaus
kann der Greifer wegen seiner Drehbarkeit sogar dann, wenn
er unbeabsichtigt die Gipsform berührt, einen Stoß
verteilen und in Drehkraft umsetzen und auf diese Weise
eine Beschädigung der Form verhindern. Auch wenn die Kulis
senteile gegebenenfalls mit zwei ausfahrbaren Elementen
vorgesehen sind, genügt auch ein einzelnes ausfahrbares
Teil, sofern es mit einem Kulissenteil verbunden ist und
mit dem anderen ein Gestängeteil in Verbindung steht, um so
einen synchronen Betrieb zu erreichen. Dies trägt zur
äußersten Verkleinerung und zur Gewichtsverminderung bei
einer kleineren Anzahl benötigter Teile und Elemente bei.
Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist eine Rolleranlage vorgesehen, die eine
Rollermaschine, eine erste geschlossene Umlaufbahn und
einen Gipsformenwechsler umfaßt, die jeweils nachstehend
beschrieben werden.
Diese Rollermaschine einer solchen Rolleranlage umfaßt fol
gendes:
einen Rollerkopf mit vertikal beweglicher Rollerstützachse, wobei der Rollerkopf für das automatische Einsetzen und Ab bauen von Rollern auf der Stützachse ausgelegt und zwischen einer Rollerposition und einer Rollerwechselposition beweg bar ist;
eine Rollerhaltestation, in welcher eine Vielzahl von Rollern in Bereitschaft gehalten wird; und
einen Rollerschlitten, mit welchem ein von der Stützachse abgebauter Roller zur Haltestation transportierbar und ein anderer ausgewählter Reserveroller aus der Haltestation zum Rollerkopf so beförderbar ist, daß der ausgewählte Roller an der Stützachse angebracht werden kann, wenn sich der Rollerkopf in Rollerwechselposition befindet.
einen Rollerkopf mit vertikal beweglicher Rollerstützachse, wobei der Rollerkopf für das automatische Einsetzen und Ab bauen von Rollern auf der Stützachse ausgelegt und zwischen einer Rollerposition und einer Rollerwechselposition beweg bar ist;
eine Rollerhaltestation, in welcher eine Vielzahl von Rollern in Bereitschaft gehalten wird; und
einen Rollerschlitten, mit welchem ein von der Stützachse abgebauter Roller zur Haltestation transportierbar und ein anderer ausgewählter Reserveroller aus der Haltestation zum Rollerkopf so beförderbar ist, daß der ausgewählte Roller an der Stützachse angebracht werden kann, wenn sich der Rollerkopf in Rollerwechselposition befindet.
Die erste geschlossene Umlaufbahn der Rolleranlage weist
folgende Abschnitte auf: eine Massezuführstation, in
welcher die Feinkeramikmasse in Gipsformen eingebracht
wird; eine Formgebungsstation, in welcher die in Gipsformen
eingebrachte Masse in die jeweils gewünschte Form gerollert
wird; eine Trockenstation, in welcher das geformte Gut
während seiner Bewegung entlang der geschlossenen Umlauf
bahn getrocknet wird; und eine Umsetzstation, in welcher
das getrocknete und gerollerte Gut einem nachfolgenden Ver
arbeitungsschritt zugeführt wird, während die leeren Gips
formen zur Massezuführstation befördert werden, wobei sich
die Rollerposition des Rollerkopfes in der Formgebungssta
tion befindet.
Darüberhinaus umfaßt der Gipsformenwechsler bei der vorste
hend dargestellten Rolleranlage folgendes:
einen Formenförderer, welcher die jeweils gewünschten und nacheinander aus der mindestens einen Formenmagazineinheit entnommenen Gipsformen in eine vorgegebene Zwischenposition befördert; und
eine Formenübergabeeinrichtung, welche die gewünschten Gipsformen trägt und aus der Zwischenposition in eine vor gegebene Umlaufposition nahe dem Formenförderer bewegt;
wodurch die für den jeweils eingesetzten Roller einer selb ständigen einzelnen Rollermaschine oder eines Rollerautoma ten entsprechend geeigneten Gipsformen aus der mindestens einen Formenmagazineinheit zugeführt werden können.
einen Formenförderer, welcher die jeweils gewünschten und nacheinander aus der mindestens einen Formenmagazineinheit entnommenen Gipsformen in eine vorgegebene Zwischenposition befördert; und
eine Formenübergabeeinrichtung, welche die gewünschten Gipsformen trägt und aus der Zwischenposition in eine vor gegebene Umlaufposition nahe dem Formenförderer bewegt;
wodurch die für den jeweils eingesetzten Roller einer selb ständigen einzelnen Rollermaschine oder eines Rollerautoma ten entsprechend geeigneten Gipsformen aus der mindestens einen Formenmagazineinheit zugeführt werden können.
Bei dieser Anlage befindet sich die Umlaufposition nahe dem
Formenförderer zwischen der Umsetzstation und der Massezu
führstation, und werden die augenblicklich auf der
geschlossenen Umlaufbahn befindlichen Gipsformen an der
Umlaufposition auf der ersten geschlossenen Umlaufbahn ent
sprechend den unterschiedlichen Rollern ausgewechselt, da
mit sie zu den automatisch am Rollerkopf in der Formge
bungsstation montierten Rollern passen.
Bei dieser Anlage kann ein Roller gegen einen anderen
automatisch ausgewechselt werden, und können die Formen
ebenso gegen Formen eines anderen Typs ausgetauscht werden,
der zu dem eingewechselten Roller paßt.
Zum besseren Verständnis des Wesens und der Zielsetzungen
der vorliegenden Erfindung wird diese nachstehend anhand
der beiliegenden Zeichnung ausführlicher beschrieben, in
welcher:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Rollerma
schine und einen Gipsformenwechsler zur Ausfüh
rung eines bevorzugten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels ist;
Fig. 2 eine Rollermaschine mit erfindungsgemäßer
Rollerstation in Draufsicht zeigt;
Fig. 3 die Rollermaschine gemäß Fig. 2 im Betrieb in
Seitenansicht darstellt;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Schlittens und eines
Rolleruntersatzes, von Linie A-A in Fig. 2 aus
gesehen, ist;
Fig. 5 in Seitenansicht darstellt, wie ein Roller auf
einem Rollerkopf in der Rollermaschine nach Fig.
2 angebracht wird;
Fig. 6 eine Rollerbaugruppe der Rollermaschine gemäß
Fig. 2 in Draufsicht zeigt;
Fig. 7 eine erfindungsgemäße Montageschraube 30 in Vor
deransicht darstellt;
Fig. 8 eine erfindungsgemäße alternative Rollerstation
in Draufsicht zeigt;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Rollerschlittens gemäß
Fig. 8 ist;
Fig. 10 die alternative Rollerstation gemäß Fig. 8 in
Vorderansicht darstellt;
Fig. 11 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Formenmagazineinheit ist;
Fig. 12 die Formenmagazineinheit gemäß Fig. 11 in
Seitenansicht zeigt;
Fig. 13 einen erfindungsgemäßen Formenumsetzer in
Vorderansicht darstellt;
Fig. 14 eine Seitenansicht des Formenumsetzers gemäß
Fig. 14 ist;
Fig. 15 Führungselemente 86 und das Teleskopteil 89 im
Querschnitt entlang Linie A-A in Fig. 14 zeigt;
und
Fig. 16A, 16B, 16C und 16D Formenmagazineinheiten und
einen Formenübergabeförderer in verschiedenen
Anordnungen darstellt, wobei dieser Förderer die
Formenmagazineinheiten mit einer geschlossenen
Umlaufbahn einer erfindungsgemäßen Rollerma
schine verbindet.
Fig. 1 zeigt eine schematisierte Draufsicht auf eine
Rollermaschine zur Herstellung von Keramikgeschirr sowie
auf einen Gipsformenwechsler zur Realisierung eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
Dabei bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine geschlossene
Umlaufbahn, auf welcher Gipsformen 2 in gleichmäßigen
Abständen nacheinander schrittweise angeordnet werden. Die
geschlossene Umlaufbahn 1 ist in fünf Abschnitte unter
teilt, nämlich in eine Massezuführstation (Abschnitt A), in
welcher die von einem Massezuführförderer 3 zugeführte
Feinkeramikmasse von einem Masseschneider und -zusteller 4
in Gipsformen 2 eingebracht wird; eine Formgebungsstation
(Abschnitt B), in welcher die in Gipsformen 2 eingebrachten
zugeteilten Massemengen in die jeweils gewünschte Form
gerollert, beispielsweise zu Tellern und Schalen geformt,
und geschlichtet werden; eine Trockenstation (Abschnitt C),
in welcher das geformte Gut unter Drehung einer Vortrock
nung unterzogen wird; eine Umsetzstation (Abschnitt D), in
welcher das vorgetrocknete Gut aus den Gipsformen 2
genommen und dem nächsten Verarbeitungsschritt zugeführt
wird, während die leere Form 2 zur Zuführstation A be
fördert wird; und eine Formenwechselstation (Abschnitt E),
in welcher eine Gipsform 2 gegen eine andere Form ausge
tauscht wird. Dabei wird jede Form 2 so gesteuert, daß sie
an einem vorgegebenen Punkt (nachstehend als Haltepunkt
bezeichnet) in jedem Abschnitt anhält.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Formgebungsstation B und
zeigt eine Rollermaschine 10 und eine Rollerstation 17, die
durch ein Paar Führungsschienen 16 eines Rollerschlittens
15 miteinander verbunden sind. Die Rollermaschine 10 umfaßt
einen Rollerkopf 11, der hier nahe dem Haltepunkt der
Formen 2 in Bereitschaftsstellung gezeigt ist. Der Roller
kopf 11 ist auf ein Paar Führungsschienen 12 gesetzt, die
auf einem Sockel 10a so montiert sind, daß der Kopf
zwischen einer Rollerposition, die mit durchgezogenem
Strich in Fig. 2 eingezeichnet ist, und einer Rollerwech
selposition verschieblich ist, die hier durch strichpunk
tierte Linien angegeben ist. Neben dem Rollerkopf 11 in
Rollerposition befindet sich ein Rolleruntersatz 14 in
Reserve, so daß dann, wenn der Rollerkopf 11 aus dieser Po
sition in die Rollerwechselposition gleitet, der Untersatz
14 direkt unter den Roller 13 des Rollerkopfes 11 gleiten
kann, um den Roller zu übernehmen, der ausgewechselt werden
muß. Die Führungsschienen 16 des Rollerschlittens 15 sind
senkrecht zu dieser Verschieberichtung des Rollerunter
satzes 14 angeordnet und erstrecken sich zur Rollerstation
17. Wenn der Rolleruntersatz 14 nach Übernahme des
verwendeten Rollers 13 aus der Rollerwechselstellung vom
Rollerkopf 11 zurück auf den Rollerschlitten 15 gleitet,
trägt der Rollerschlitten 15 den Untersatz 14 zum anderen
Ende der Führungsschienen 16 entlang der Rollenstation 17,
wie dies strichpunktiert eingezeichnet ist. In dieser
Position bringt der Rollerschlitten den Rolleruntersatz 14
und den benutzten Roller 13 zur Rollerstation 17 zurück.
Dann wird der Tisch 17a der Rollerstation 17 so gedreht,
daß ein anderer Untersatz 14 mit einem anderen Rollertyp 13
auf den Rollerschlitten 15 gesetzt werden kann, der diesen
neuen Untersatz 14 nun zur Rollerwechselposition bringt, wo
der neue Roller 13 auf dem Rollerkopf 11 montiert wird.
Gemäß Fig. 1 umfaßt der Trockenabschnitt C einen Heißluft
trockner C1 hinter einer Luftgebläseabdeckung. Das geformte
Gut wird auf seinem Weg durch diesen Abschnitt gedreht und
einer Vortrocknung unterzogen.
In der Umsetzstation D wird das geformte und vorgetrocknete
Gut von einem Gutförder- und wendeumsetzer D1 aus der ge
schlossenen Umlaufbahn 1 herausgenommen, zur Fertigbearbei
tung durch eine weitere maschinelle Anlage geführt und von
einem Stapelumsetzer D2 an einen Austragsförderer D3 überge
ben.
Die Formenwechselstation E, die sich zwischen der
Trockenstation C und der Umsetzstation D befindet, umfaßt
eine Formenübergabeeinrichtung E1 mit einem Schwenkarm zum
Auswechseln der Formen 2 gegen andere Formen 2, wobei sie
mit dem Arm die Formen 2 hält und transportiert, sowie eine
Vielzahl von Formenmagazineinheiten E2 zur Lagerung von
Formen unterschiedlicher Größe und Art und einen Formenför
derer E3, welcher die Formenmagazineinheiten E2 mit der
Formenübergabeeinrichtung E1 verbindet.
Mit dem Bezugszeichen 5 ist eine Steuereinheit angegeben,
die zur Koordinierung und Steuerung des Betriebsablaufs der
fünf Abschnitte A-E vorgesehen ist.
Bei Betrieb der Rollermaschine und des in der beschriebenen
Weise aufgebauten Gipsformenwechslers wird die Feinkeramik
masse, die über den Massezuführförderer 3 herangeführt
wird, mittels des Masseschneiders und -zustellers 4 in vor
gegebene Einzelmengen geschnitten und in die Formen 2 ein
gebracht. Sobald die Feinkeramikmasse in die Formen 2 ein
gebracht ist, werden diese schrittweise in die geschlossene
Umlaufbahn 1 gebracht und in die Formgebungsstation B
transportiert, wo der umlaufende Roller 13 auf die Masse in
den Formen 2 abgesenkt wird und diese in die gewünscht Form
rollert. In der Trockenstation C wird das geformte Gut ge
dreht und getrocknet und anschließend weiter auf der Bahn
gefördert. In der Umsetzstation D wird das geformte und ge
trocknete Gut aus der Bahn 1 genommen. Anschließend werden
die leeren Formen 2 im kontinuierlichen Betrieb zurück in
die Massezuführstation A gebracht.
Bei Austausch des auf dem Rollerkopf 11 montierten Rollers
13 gegen einen anderen Roller wird in der Formenwechselsta
tion E eine entsprechende Gipsform aus der Formenmagazin
einheit E2 zugeführt und die ausgewechselte Form dann in
der Einheit E2 gelagert.
Fig. 3 zeigt die Rollermaschine 10 im Betrieb in Seitenan
sicht. Die Form 2 wird horizontal vom Formenförderer 2a in
die Rollerposition gebracht. Unter der Bahn 1 befindet sich
in der strichpunktiert eingezeichneten Position eine
Formenauflage 18 in Betriebsbereitschaft. Wird die Gipsform
2 korrekt eingesetzt, hebt die Formenauflage 18 die Form 2
von der Bahn 1 ab und wird von einem elektrischen Antriebs
motor in Drehung versetzt, der entlang der Seite in glei
cher Richtung wie der Roller 13 angeordnet ist.
Mit dem Bezugszeichen 21 ist eine Rollerbaugruppe angege
ben, die eine Rollerstützachse 21a, einen am unteren Ende
der Stützachse 21a angebrachten Roller 13 und einen elek
trischen Antriebsmotor 21b umfaßt, der zum Drehen des Rol
lers 13 oben an der Stützachse 21a vorgesehen ist. Die Rol
lerbaugruppe 21 wird schwenkbar zwischen einem Paar Trag
arme 22a abgestützt, die sich von einem verschieblichen
seitlichen Einstellteil 22 mit Stiftschrauben 22c und 22d
aus erstrecken. Genauer gesagt ist die Stiftschraube 22c
dabei in die Rollerstützachse 21a durch einen in den Trag
armen 22a ausgebildeten runden Schlitz 22b eingeschraubt
und stützt die Rollerstützachse 21a ab; die Stiftschraube
22d ist ebenfalls in die Rollerstützachse 21a eingeschraubt
und stützt diese ab. Darüberhinaus befindet sich am anderen
Ende der Stiftschraube 22d eine Kippachse 21s, die koaxial
zu letzterer verläuft, wie Fig. 6 dies zeigt. Auf der
Kippachse 21s befindet sich eine Kippwinkelsteuerung 22e.
Diese Einheit 22e steuert einen elektrischen Antriebsmotor
22f an, der am Tragarm 22a so befestigt ist, daß er anhand
zuvor gespeicherter, für den für den jeweils gewählten Rol
ler eingestellten Kippwinkel repräsentativer Daten die
Stützachse 21a automatisch schräg stellt.
Im seitlichen Einstellteil 22 ist eine horizontale Gleitnut
ausgebildet, in welche ein Federteil eines vertikalen Ein
stellteils 23 paßt. Das seitliche Einstellteil 22 läßt sich
mittels einer seitlichen Einstellschraube 23a horizontal
verschieben, welche durch eine Seitenwandung des vertikalen
Einstellteils 23 in das seitliche Einstellteil eingeführt
ist.
Das vertikale Einstellteil 23, das auf eine vertikale
Schiene 11a des Rollerkopfes 11 unter Passung aufgesetzt
ist, läßt sich mittels eines (hier nicht dargestellten) An
triebsteils verschieben. Wenn die Formenauflage 18 die Form
2 von der Bahn 1 anhebt, wird für den Rollervorgang die
Rollerbaugruppe 21 aus der strichpunktiert eingezeichneten
Position nach unten gesenkt.
Die unten am Rollerkopf 11 vorgesehenen Gleitelemente 11b
sind auf Führungsschienen 12 gesetzt, die auf dem Sockel
10a verlegt sind. Die Gleitelemente 11b können von einer im
Sockel 10a vorgesehenen Antriebseinheit in Längsrichtung
auf den Schienen 12 bewegt werden. Damit kann nach Abschluß
des Rollervorgangs der Rollerkopf 11 in die strichpunktiert
eingezeichnete Rollerwechselposition zurückgefahren werden.
Der Kopf 11 kann sowohl in der Rollerposition als auch in
der Rollerwechselposition fest fixiert werden.
Die Bezugszeichen 24 und 25 geben ein Paar U-förmiger
Schienen an, deren Öffnungen einander zugekehrt sind. Die
Schiene 24 ist am Rollerkopf 11 unter der vertikalen
Schiene 11a befestigt, wohingegen die andere Schiene 25 am
Sockel 10a über den Schienen 12 fest angebracht ist.
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht einen Schlitten 15 mit Blick
richtung von der Linie A-A in Fig. 2 aus. Die
strichpunktierten Linien geben eine U-förmige Schiene 26
an. Diese Schiene 26 und eine passende U-Schiene 27 (vgl.
Fig. 2) sind zu beiden Seiten des Schlittens 15 vorgesehen
und können zu den U-förmigen Schienen 24 und 25 eingefluch
tet werden. Der Rollerschlitten 15 weist auf seiner Unter
seite Gleitelemente 15a auf, die auf die Führungsschienen
16 aufgesetzt sind. Auf seiner Unterseite trägt der Schlit
ten 15 auch einen Elektromotor 15c und ein Ritzel 15b, das
in Eingriff mit einer Zahnstange 16a steht und vom Elektro
motor 15c verschieblich angetrieben wird. Dementsprechend
kann sich der Schlitten 15 zur Rollerstation 17 am Ende der
Führungsschienen 16 bewegen, wo der Schlitten 15 den Unter
satz 14, der den Roller 13 trägt, gegen einen anderen Un
tersatz 14 auswechseln kann, der einen anderen Roller 13
trägt.
Jedes der Räder 14a des verwendeten Untersatzes 14 ist mit
einem elektrischen Antriebsmotor 14b gekoppelt und auf die
U-förmigen Schienen 26 und 27 gesetzt. Deshalb kann sich der
Untersatz 14 von den Schienen 24 und 25 zu den Schienen 26
und 27 des Rollerschlittens 15 bewegen und wieder
zurückgleiten. Jedes Rad 14a ist ein Doppelrad und steht
mit einer Teilschiene 24a mit dreieckförmigem Querschnitt
in Eingriff, die im unteren Teil jeder U-förmigen Schiene
vorgesehen ist, so daß ein Herausspringen aus dem Gleis
verhindert wird. Außerdem kann der Rollerschlitten 15 mit
einem Handgriff 14d versehen sein, damit bei Stromausfall
der Untersatz 14 und/oder der Schlitten von Hand bewegt
werden können.
Auf der Oberseite des Untersatzes 14 sind vier Drehteile
14c vorgesehen, die im Kreis angeordnet sind und Stellteile
28 halten, die um den unteren Umfang des Rollers 13 vorge
sehen sind. Auf diese Weise können die Drehteile 14c den
Untersatz 14 in Drehung versetzen.
Mindestens ein (hier nicht dargestellter) Sensor erfaßt den
Untersatz 14 und den Rollerschlitten 15 und gibt unmittel
bar vor deren jeweiliger Halteposition einen Haltebefehl
ab. Darüberhinaus ist der elektrische Antriebsmotor 15c mit
einer (hier nicht dargestellten) Ladeeinrichtung versehen,
die eine (ebenfalls nicht dargestellte) Motorbatterie auf
lädt, wenn sich nach Abschluß des Arbeitsgangs der Unter
satz 14 und der Schlitten 15 in Bereitschaftsposition be
finden.
Fig. 5 zeigt den Untersatz 14 des Rollerschlittens 15, der
hier aus der in Fig. 4 gezeigten Position bewegt wurde und
sich unter der Rollerbaugruppe 21 befindet.
Ergeht ein Befehl zur Anbringung eines Rollers 13, fährt
der Rollerkopf 11 ohne einen daran angebrachten Roller in
die Rollerwechselposition zurück und steht dort bereit; da
mit befinden sich die U-förmigen Schienen 24 und 25 in
entsprechendem Abstand zur Aufnahme der Räder 14a des Un
tersatzes 14. Der Rollerschlitten 15 wird nun vom Roller
kopf 11 zum Ende der Führungsschienen 16 geführt und trägt
einen Untersatz 14 mit dem jeweils gewünschten Roller 13,
der aus der Rollerstation 17 entnommen wurde. Anschließend
verschiebt sich der Untersatz 14 von den U-förmigen Schie
nen 26 und 27 zu den U-förmigen Schienen 24 und 25 und hält
an, wenn der Roller 13 direkt unter der Rollerstützachse
21a positioniert ist.
Der Roller 13 weist in seiner Oberfläche eine Zentrieröff
nung 13a zur Aufnahme einer Zentrierführung 21c der
Stützachse 21a auf, so daß der Roller 13 zum Oberteil 21e
der Stützachse 21a ausgerichtet werden kann. In der Ober
seite des Rollers 13 sind außerdem auch zwei diametral an
geordnete periphere Öffnungen 13b zur Aufnahme von Dornen
21d mit Rastkerben ausgebildet. Zur Ausrichtung des Rollers
13 zum Oberteil 21e wird die Stützachse 21a zuerst abge
senkt. Als nächstes wird die Zentrierführung 21c in die
Zentrieröffnung 13a eingesetzt. Die Dorne 21e werden zu
rückgezogen, wie Fig. 5 dies zeigt, sobald sie mit der
Oberseite des Rollers 13 in Berührung gekommen sind. An
schließend wird die Stützachse 21a um mindestens 180 Grad
gedreht, so daß sich die Dorne 21d, die ebenfalls auf der
Oberseite des Rollers 13 gedreht werden, an einem Punkt
eingefluchtet sind und in die peripheren Öffnungen 13b ein
gesetzt werden.
Fig. 6 zeigt die Rollerbaugruppe 21 in Draufsicht, wobei
diese Gruppe eine Montageschraube bzw. Spindel 30 aufweist,
die in Fig. 3 und 5 weggelassen wurde. Die Montageschraube
30 ist auf einer vertikalen Schiene 32 angebracht, die in
eine Halterung 31 eingesetzt ist, die sich von dem vertika
len Einstellteil 23 aus erstreckt. Die Montageschraube 30
ist nicht nur zusammen mit der Rollerbaugruppe 21 in verti
kaler Richtung beweglich, sondern ist auch relativ zur
Stützachse 21a von einer Antriebseinheit 8 in vertikaler
Richtung verschieblich.
Vorderansicht, wobei auf ihrer Rückseite die Rollerbau
gruppe Fig. 7 zeigt die Montageschraube 30 gemäß Fig. 6 in
21 zu erkennen ist. Das Bezugszeichen 33 gibt einen Schrau
bendreher am unteren Ende der Schraube 30 an, der in die
Schlitze von vier Gewindestiften 34 paßt. Dabei werden die
Schrauben 34 durch das Oberteil 21e eingeschraubt, das mit
der Stützachse 21a verbunden ist, auf welcher der Roller 13
angebracht ist. Durch Drehen des Schraubendrehers 33 bei
vertikaler Bewegung kann die Montageschraube 30 jede der
Schrauben 34 festziehen oder lösen. Nach dem Festziehen ei
ner der Schrauben 34 wird das Oberteil 21e um 180 Grad ge
dreht, um nun die gegenüberliegende Schraube festzuziehen.
Dann wird das Oberteil 21e um 90 Grad in beide Richtungen
gedreht, um eine dritte Schraube festzuziehen. Und das
Oberteil 21e wird anschließend wieder um 270 oder 90 Grad
gedreht, um auch die erste Schraube anzuziehen.
Nach Abschluß der vorstehend beschriebenen Positionierung
und Anbringung des Rollers am Oberteil 21e der Stützachse
21a wird der Rollerkopf 11 in die Rollerposition überge
führt, in welcher automatisch ein Rollerarbeitsgang ausge
führt wird, wobei der Kippwinkel der Stützachse 21a ent
sprechend der Art des Rollers 13 eingestellt ist.
Auch nach Einführung der Dorne 21d in die peripheren
Öffnungen 13b dreht sich bei diesem Ausführungsbeispiel das
Oberteil 21e noch weiter. Es können jedoch Sensoren einge
baut sein, welche das Eindringen der Dorne 21d in die peri
pheren Öffnungen 13b erfassen, damit nach Erfassung dieser
Einschraubbewegung die Drehung des Rollers 13 automatisch
angehalten werden kann, wodurch sich die Zeit zur Anbrin
gung des Rollers 13 verkürzt. Alternativ können auf dem je
weiligen Umfang des Rollers und des Oberteils 21e Paßmarken
aufgebracht werden, damit ein Maschinenführer die Drehbewe
gung über einen Bildschirm steuern kann, wobei die Position
der Paßmarken als Bezugsmarkierung zur Ausrichtung herange
zogen wird.
Die Kippwinkelsteuerung 22e, die über Kraftübertragungs
teile 22g und 22h mit dem an einem der Tragarme 22a befe
stigten elektrischen Antriebsmotor 22f abhängig verbunden
ist, kann die Rollerstützachse 21a so einstellen, daß die
Stützachse 21 anhand zuvor gespeicherter, für den für den
jeweils gewählten Roller 13 eingestellten Kippwinkel reprä
sentativer Daten die Stützachse 21a automatisch schräg
stellt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind, wie Fig. 2 zeigt,
viele Untersätze 14 in Bereitschaft auf dem Rundtisch 17a
der Rollerstation 17 angeordnet. Ein elektrischer Antriebs
motor 17b, der in der Nähe des Umfangs des Tisches 17a vor
gesehen ist, wird so angesteuert, daß er den Tisch 17 ent
sprechend dreht und anhält. Da die Halteposition des Rol
lerschlittens 15 unveränderlich am Ende der Führungsschie
nen 16 fixiert ist, kann ein jeweils gewünschter Roller ge
wählt werden, indem der Tisch 17a richtig gedreht und ange
halten wird. Als alternative Konstruktion (vgl. Fig. 8 und
Fig. 10) kann die Rollerstation 17 linear aufgebaut sein
und sich parallel zu den Führungsschienen 16 erstrecken. In
diesem Fall setzt die Rollerstation 17 keine
Antriebseinheit voraus; dabei kann jeder Untersatz ange
steuert werden, indem er in einer entsprechenden Position
angehalten wird. Fig. 10 zeigt diese alternative
Rollerstation 17 in Vorderansicht.
In Fig. 9 ist eine alternative Einrichtung für den Antrieb
des Rollerschlittens 15 dargestellt. Dabei ist über
Getrieberäder 41 auf der Unterseite des Rollerschlittens 15
parallel zu den Führungsschienen 16 eine Umlaufantriebsein
heit (zweite geschlossene Umlaufbahn) 40 angeordnet. Außer
dem weist die Umlaufantriebseinheit 40 an einem Ende einen
elektrischen Antriebsmotor 42 auf. Mit dieser so aufgebau
ten Umlaufantriebseinheit 40 läßt sich der Betrieb des Rol
lerschlittens 15 wirksam steuern.
Das Bezugszeichen 50 gibt einen Abschieber an, mit welchem
der Untersatz 14 vom Rollerschlitten 15 weg (die Position
ist in Fig. 8 angegeben) in die Rollerwechselposition gemäß
Fig. 9 bewegt wird. Der Abschieber 50 weist einen elektri
schen Antriebsmotor 51 auf, der auf der U-förmigen Schiene
26 des Rollerschlittens angebracht ist, sowie eine Stößel
stange 52, die vom elektrischen Antriebsmotor 51 senkrecht
zu den Schienen 16 bewegt wird, und ein Kopfstück 53, das
an einem Ende der Stößelstange 52 vorgesehen ist und mit
dem Untersatz 14 in Eingriff gelangt. Im Betrieb kann der
Antriebsmotor 51 die Stößelstange 52 zum horizontalen Aus
fahren und Einfahren ansteuern, wodurch der Untersatz 14 in
Rollerwechselposition gebracht und entlang der U-förmigen
Schienen zurückgezogen wird, solange das Kopfstück 53 mit
dem Untersatz 14 in Eingriff steht.
Es wird nun wieder auf Fig. 1 verwiesen, gemäß welcher sich
bei diesem Ausführungsbeispiel die Formenwechselstation E
zwischen der Trockenstation C und der Umsetzstation D
befindet, wie zuvor erläutert wurde. Wird auf die Gipsfor
men in Station A keine Masse aufgegeben, so können die
nicht mit Masse beschickten Formen in der Station E ausge
wechselt werden, gleich wo sich diese gegebenenfalls befin
det. Mit anderen Worten kann sich in diesem Fall die Sta
tion E zwischen zwei beliebigen Stationen oder Abschnitten
befinden. Vorzugsweise sollte allerdings die Formenwechsel
station E zwischen der Umsetzstation D und der Massezuführ
station A vorgesehen sein. Auf diese Weise können die Gips
formen, aus denen in Station D das gerollerte Gut entnommen
wurde, gegen einen anderen Formentyp in Station E ausge
wechselt werden, wobei sich in anderen Formen immer noch
Masse befindet; dieser neue Formentyp kann dann mit fri
scher Masse beschickt werden. Somit kann sich bei dieser
Art der Anordnung der Station E die Zeit, in der Formen
nicht mit Masse beschickt sind, verkürzen und die für den
Formenwechsel benötigte Zeit auf ein Mindestmaß reduzieren.
Fig. 11 zeigt die Formenmagazineinheit E2 in Vorderansicht,
in welcher Formen 2 vertikal gelagert sind. Im linken Teil
jeder Form in der Zeichnung befindet sich die konkave und
rechts die konvexe Form. Die Formenmagazineinheit E2 umfaßt
zwei Paar Pfosten 61 und Pfosten 62 sowie eine Antriebsein
heit 63, die oben vorgesehen ist und einen Elektromotor 63a
und eine Untersetzung 63b für die vertikale Bewegung der
Formen 2 aufweist. Zur Einheit E2 gehören außerdem Ketten
64 und 65, die jeweils über entsprechende Lagerungen 64a
und 64b bzw. 65a und 65b gepaßt sind. Zwischen den Ketten
64 befindet sich eine Anzahl Untersatzaufleger 64c, welche
die Untersätze 14 an ihren seitlichen Kanten abfangen. In
gleicher Weise sind zwischen einem Paar Ketten 65 Unter
satzaufleger 65c vorgesehen.
Gemäß der Seitenansicht der Formenmagazineinheit E2 in Fig.
12 sind die Ketten 64 parallel nahe den jeweiligen Pfosten
61 angeordnet, wobei die Endbereiche der Untersatzaufleger
64c an ihnen befestigt sind.
Durch den unteren Bereich der Formenmagazineinheit E2 ver
läuft der Formenförderer E3, der die einzulagernden und
zuzuführenden Formen 2 horizontal bewegt. Der Förderer E3
umfaßt einen oberen Förderer 71 und einen unteren Förderer
72, der in einer zur Laufrichtung des oberen Förderers 71
entgegengesetzten Richtung umläuft. Wenn zwei einzulagernde
Formen 2 vom oberen Förderer 71 in Lagerposition X gebracht
werden, werden die Ketten 64 und 65 so betrieben, daß sie
die Untersatzaufleger 64c und 65c in der Weise anheben, daß
die Formenuntersätze 2c, die die Formen 2 tragen, abge
stützt sind und von den Untersatzauflegern 64c und 65c von
der Lagerposition X aus nach oben geführt werden. Der For
menuntersatz 2c wird noch weiter nach oben bewegt, bis sie
die Höhe erreicht, auf der sich die nächsten Formen in die
Lagerposition X bewegen können. Der Förderer E3 umfaßt au
ßerdem einen Untersatzzusteller 73, der vom oberen Förderer
71 zum unteren Förderer 72 in vertikaler Richtung bewegbar
ist, damit die Formenuntersätze 2c in beiden Richtungen um
laufen können. Bei dieser Anordnung lassen sich die Formen
untersätze, die durch Bewegung des Förderers in einer Rich
tung nacheinander in der Formenmagazineinheit E2 eingela
gert wurden, problemlos in umgekehrter Reihenfolge wieder
herausnehmen, indem der Förderer in entgegengesetzter Rich
tung bewegt wird.
Mit der in Fig. 1 dargestellten Formenübergabeeinrichtung
El in Abschnitt E wird eine Form 2 ausgetauscht, indem der
Arm, der die Form trägt, verschwenkt wird. Statt dessen kön
nen auch Formenwechsel- und übergabeeinrichtungen anderer
Art eingesetzt werden, beispielsweise die in Fig. 13 (in
Vorderansicht) und Fig. 14 (Seitenansicht) dargestellten.
Dabei weist die T-förmige Formenübergabeeinrichtung E1 ge
mäß Fig. 13 und 14 einen Mittelpfosten 82 auf, der horizon
tal eine Querschiene 81 trägt, deren eines Ende sich über
einer Zwischenposition der Gipsformen auf dem Förderer E3
befindet, und dessen anderes Ende über einer Umlaufposition
Z auf der geschlossenen Umlaufbahn 1 liegt. Außerdem ist
ein verfahrbares Teil 83, das eine (nicht dargestellte)
eingebaute Antriebseinheit umfaßt, horizontal auf der Quer
schiene 81 vorgesehen. Das verfahrbare Teil 83 umfaßt eine
vertikale Schiene 84, auf der ein Führungsträger 85 ange
bracht ist. Der Führungsträger 85 umfaßt ebenfalls eine
(nicht dargestellte) eingebaute Einheit für den vertikalen
Antrieb. Darüberhinaus ist am unteren Ende des Führungsträ
gers 85 ein Paar Führungselemente 86 angebracht. An den En
den der Führungsträger 86 ist ein Paar Kulissenteile 88 be
festigt, die jeweils zwei runde Greifer 87 unten tragen, um
damit eine Form 2 anzuheben. An einem der beiden Kulissen
teile 88 ist ein oberes Ende eines Kolbens 89a eines Tele
skopteils 89 angesetzt, während der Zylinder 89b am Füh
rungsträger 85 befestigt ist. Die Kulissenteile 88 sind
über ein Gestänge 89c so miteinander verbunden, daß sie
synchron arbeiten.
Fig. 15 zeigt die Führung 86 und das Teleskopteil 89 im
Querschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 14. Die runden
Greifer 87 sind so konstruiert, daß sie eine Form 2 an vier
Stellen abstützen, während durch jedes Kulissenteil 88, das
zwei Greifer 87 trägt, die beiden parallelen Führungsele
mente 86 hindurchgeführt sind. Wie in der Zeichnung deut
lich erkennbar ist, läßt sich wegen des die beiden Teile
verbindenden Gestänges 89 das linke Kulissenteil 88 syn
chron mit dem rechten Kulissenteil 88 verschieben.
Im Betrieb der Formenübergabeeinrichtung (vgl. Fig. 13)
verändert das Teleskopteil 89 den Abstand zwischen den lin
ken und rechten Greiferpaaren 87 vom größtmöglichen Wert,
bei dem die Form freigegeben wird (links strichpunktiert
eingezeichnet) auf den kleinstmöglichen Wert verändern, bei
dem (wie rechts mit durchgezogenem Strich eingezeichnet)
die Form abgestützt wird. Der größtmögliche Abstand ist
größer als der Durchmesser der Form 2, wohingegen die
kleinstmögliche Distanz kleiner ist, so daß die Greifer 87
die Form 2 unter deren Rand abstützen können. Die abge
stützte Form 2 wird vom Führungsträger 85 angehoben, zum
anderen Ende der Querschiene 81 befördert, abgesenkt, und
dann auf die Umlaufposition Z abgesetzt, wo sie durch Öff
nen der Greifer 87 freigegeben wird, wie dies strichpunk
tiert dargestellt ist.
Wie vorstehend beschrieben muß beim Wechsel des Rollers
auch die Form entsprechend ausgewechselt werden. Die in
Fig. 1 dargestellte Anlage ist so aufgebaut, daß sie dieses
Auswechseln vereinfacht, und somit weist sie folgendes auf:
die Rollermaschine 10, die einen nicht benötigten Roller 13
automatisch durch einen anderen Roller ersetzen kann, und
die geschlossene Umlaufbahn 1 mit der Massezuführstation A,
der Formgebungsstation B, der Trockenstation C und der
Umsetzstation D, wobei sich die Formposition des Roller
kopfes 11 der Rollermaschine 10 in der Formgebungsstation B
befindet und die Umlaufposition Z der Formen nahe dem For
menförderer E3 auf der geschlossenen Bahn 1 zwischen den
Abschnitten D und A liegt. Außerdem können bei dieser An
lage nicht benötigte Formen gegen neue ausgewechselt wer
den, die mit dem neuen Roller zusammenpassen, der an der
Umlaufposition Z auf der geschlossenen Bahn automatisch in
der Rollermaschine 10 eingebaut wird. Damit läßt sich mit
dieser Anlage nicht nur ein häufiger Roller- und Formen
wechsel bewerkstelligen, der wegen der Notwendigkeit klei
ner Fertigungspartien erforderlich ist, sondern diese An
lage kann auch rund um die Uhr automatisch betrieben wer
den, sofern alle benötigten Roller und Formen vorbereitet
und bereitgestellt sind.
Fig. 16A, 16B, 16C und 16D zeigen verschiedene Anordnungen
der Formenmagazineinheiten E2 und des diese Einheiten E2
verbindenden Formenförderers E3.
In Fig. 16A ist die Konstruktion mit vertikalem Umlauf ge
mäß Fig. 12 dargestellt, welche den oberen und unteren För
derer und den Untersatzzusteller 73 aufweist. Für die An
ordnung dieses Typs ist ungefähr nur die Hälfte der Boden
fläche nötig, die von der Konstruktion mit horizontalem Um
lauf gemäß Fig. 16B beansprucht wird.
Eine Konstruktion mit horizontalem Umlauf, beispielsweise
wie die in Fig. 16B dargestellte Anlage, setzt zwar eine
größere Einbaufläche voraus, doch können am längeren Förde
rer E3 mehr Formenmagazineinheiten E2 installiert werden.
Fig. 16C zeigt eine andere Alternative für die Anordnung,
bei welcher sich die Formenmagazineinheiten E2 weit ent
fernt von der geschlossenen Umlaufbahn 1 befinden und über
einen langen Formenförderer E3 miteinander verbunden sind.
Dieser Konstruktionstyp eignet sich zur Einlagerung von
Formen, die nicht häufig verwendet werden, beispielsweise
nur saisonbedingt.
In Fig. 16D ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher für
zwei geschlossene Umlaufbahnen 1 nur eine gemeinsame
Formenmagazineinheit E2 vorgesehen ist. Da die dort gela
gerten Formen häufiger verwendet werden können, ist bei
diesem Konstruktionstyp eine höhere Formleistung gegeben.
Nachstehend wird nun die Wirkungsweise der Erfindung erläu
tert.
Erfindungsgemäß kann jeder gewünschte Roller automatisch
aus der Rollerstation ausgewählt und vom Rollerschlitten,
der sich aus der Rollerposition in die Rollerwechselposi
tion bewegt, zum Rollerkopf gebracht und auf der Stützachse
des Rollerkopfes angebracht werden. Außerdem kann der auf
dem Rollerkopf angebrachte Roller ebenfalls automatisch ab
montiert und vom Rollerschlitten zur Rollerstation zurück
gebracht werden, wenn dieser Roller nicht mehr benötigt
wird. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, daß die Arbeiter
die Roller manuell handhaben, was zu beträchtlichen Einspa
rungen im Zeitaufwand und im Personaleinsatz führt. Dement
sprechend müssen die Roller während der Demontage nicht von
unten gehalten werden. Außerdem erhöht sich die Arbeitssi
cherheit ganz erheblich, da die Arbeiter nicht unmittelbar
nach dem Einsatz der Roller mit heißen Rollern umgehen müs
sen.
Außerdem läßt sich der Rollerschlitten leicht bewegen, in
dem der Betrieb der geschlossenen Antriebseinheit (zweite
geschlossene Bahn) entsprechend angesteuert wird, auf der
der Rollerschlitten angebracht ist, was zu Kostensenkungen
und problemloser Wartung führt. Darüberhinaus ist der
Rollerschlitten mit einem Untersatzabschieber versehen, der
ein- und ausgefahren wird und dabei automatisch die Unter
sätze herausschiebt und zurückzieht. Da nicht jeder Unter
satz mit einer Antriebseinheit ausgerüstet sein muß, wird
mit dieser Konstruktion eine Kostensenkung erreicht.
Für die Handhabung der Gipsformen sieht die vorliegende Er
findung einen Formenwechsler zum Einsatz bei einer
Rollermaschine vor, der mindestens eine Formenmagazinein
heit zur Einlagerung einer Vielzahl von Gipsformen, einen
Formenförderer für den Transport der Formen aus der Lager
position X an der Formenmagazineinheit zur Zwischenposi
tion, und eine Formenübergabeeinrichtung aufweist, mit wel
cher die Formen gehalten und aus der Zwischenposition zur
Umlaufposition Z auf der geschlossenen Umlaufbahn nahe dem
Formenförderer transportiert werden. Auch dies trägt zu
Einsparungen bei den Personalkosten bei, indem es nicht
mehr erforderlich ist, schwere Gipsformen aufzunehmen und
zu tragen, wenn diese in einer unabhängigen einzelnen Rol
lermaschine verwendet werden. Bei Einsatz in Verbindung mit
einem Rollerautomaten kann der Formenwechsler automatisch
die Gipsformen des richtigen Typs zuführen, die zu dem au
genblicklich verwendeten Roller passen.
Insbesondere umfaßt die Formenübergabeeinrichtung des
vorstehend dargestellten Formenwechslers einen Mittelpfo
sten, auf dem ein Querteil gelagert ist, dessen eines Ende
sich über der Zwischenposition befindet und dessen anderes
Ende über der Umlaufposition Z liegt. Die Formenübergabe
einrichtung weist außerdem ein auf dem Querteil ange
brachtes verfahrbares Teil, ein Paar vertikal beweglicher
und mit dem verfahrbaren Teil verbundener Führungsteile,
ein Paar mit den Führungsteilen verbundener Kulissenteile,
ein Paar vertikal von jedem Kulissenteil nach unten ragen
der Greifer, und ein Teleskopteil auf, um das Kulissenteil
entlang den Führungsteilen zu bewegen. Bei diesem Aufbau
kann der Formenwechsler den Abstand zwischen den beiden
Greiferpaaren vom größtmöglichen Wert, bei dem die Formen
freigegeben werden und der größer ist als der Durchmesser
der Form, auf den kleinstmöglichen Wert verändern, bei dem
die Form abgestützt wird und der kleiner als der Durchmes
ser ist, so daß die Greifer die Form unter deren Rand ab
stützen können. Damit wird es möglich, daß die von den
Greifern gehaltene Gipsform aus der Zwischenposition in die
Umlaufposition Z auf der Umlaufbahn nahe der For
menübergabeeinrichtung gebracht wird.
Beim Rollerwechsel muß, wie vorstehend beschrieben, auch
die Form passend ausgewechselt werden. Die erfindungsgemäße
Anlage mit dem Aufbau, der diesen Wechsel vereinfacht,
weist somit folgendes auf: die Rollermaschine, in der ein
nicht benötigter Roller gegen einen anderen automatisch
ausgetauscht wird, und die geschlossene Umlaufbahn, zu der
die Massezuführstation, die Formgebungsstation, die Troc
kenstation und die Umsetzstation gehören, wobei sich die
Formposition des Rollerkopfes der Rollermaschine in der
Formgebungsstation befindet und die Umlaufposition Z auf
der geschlossenen Umlaufbahn nahe dem Formenförderer zwi
schen der Umsetzstation und der Massezuführstation liegt.
Darüberhinaus können bei dieser Anlage die nicht benötigten
Formen automatisch gegen die Formen ausgewechselt werden,
die zu dem neuen Roller passen, der automatisch an der Um
laufposition Z auf der geschlossenen Umlaufbahn an der Rol
lermaschine angebracht wird. Damit läßt sich mit dieser An
lage nicht nur ein häufiger Roller- und Formenwechsel be
werkstelligen, der wegen der Notwendigkeit kleiner Ferti
gungspartien erforderlich ist, sondern diese Anlage kann
auch rund um die Uhr automatisch betrieben werden, sofern
alle benötigten Roller und Formen vorbereitet und be
reitgestellt sind.
Da im Rahmen der Erfindung bzw. des Erfindungsgedankens
viele andere Modifizierungen, Abänderungen und Veränderun
gen an den wesentlichen Merkmalen der vorliegenden Erfin
dung möglich sind, dient das vorstehend beschriebene Aus
führungsbeispiel selbstverständlich nur zur rein illustra
tiven Darstellung ohne jegliche Einschränkung. Der Umfang
bzw. das Wesentliche der vorliegenden Erfindung wird nur
durch den Inhalt der beiliegenden Ansprüche abgegrenzt.
| Bezugszeichenliste | |
| 1 geschlossene Umlaufbahn | endless circuit |
| 2 Gipsformen/Gießformen f. Schlickerguß | plaster molds |
| 2a Formenförderer | mold conveyor |
| 2c Formenuntersatz | mold pallet |
| 3 Massezufuhrförderer | material supply conveyor |
| 4 Masseschneider und -zusteller | material cutter/server |
| 5 Steuereinheit | control unit |
| 8 Antriebseinheit | drive unit |
| 10 Rollermaschine | roller molding machine |
| 10a Sockel | base (supports 12) |
| 11 Rollerkopf | roller head |
| 11a vertikale Schiene | vertical rail |
| 11b Gleitelemente | slide members |
| 12 Paar Führungsschienen | pair of guide rails |
| 13 Roller | roller |
| 13a Zentrieröffnung | center hole |
| 13b periphere Öffnungen | peripheral holes |
| 14 Rolleruntersatz | roller pallet |
| 14a Räder (benutzter Untersatz) | wheels (used pallet) |
| 14b Antriebsmotor | drive motor |
| 14c 4 Drehelemente | 4 rotary members |
| 14d Handgriff | handle |
| 15 Rollerschlitten | roller traverser |
| 15a Gleitelemente | slide members |
| 15b Ritzel | pinion |
| 15c Elektromotor | motor |
| 16 Paar Führungsschienen | pair of guide rails |
| 16a Zahnstange | rack |
| 17 Rollerhaltestation | roller [holding) station |
| 17a Rundtisch | round table |
| 17b elektr. Antriebsmotor | drive motor |
| 18 Formenauflage | mold support |
| 21 Rollerbaugruppe | roller assembly |
| 21a Rollerstutzachse | roller support shaft |
| 21b elektr. Antriebsmotor | drive motor |
| 21c Zentrierführung [Zentriereinrichtung] | center guide [centering means] |
| 21d Dorne mit Rastkerben | notched plungers |
| 21e Oberteil | top portion |
| 21s Kippachse | tilt shaft |
| 22 verschiebliches seitliches Einstellteil | slidable lateral adjusting member |
| 22a Paar Tragarme | pair of support arms |
| 22b runder Schlitz | circular slot |
| 22c Stiftschraube | tap bolts |
| 22d Stiftschraube | tap bolts |
| 22e Kippwinkelsteuerung | tilting angle control unit |
| 22f elektr. Antriebsmotor | drive motor |
| 22g Kraftübertragungselement | transmission member |
| 22h Kraftübertragungselement | transmission member |
| 23 vertikales Einstellteil | vertical adjusting member |
| 23a seitliche Einstellschraube | lateral adjusting screw |
| 24 Paar U-förmiger Führungsschienen | pair of U-shaped rails |
| 25 Paar U-förmiger Führungsschienen | and |
| 24a Teilschiene | sub-rail |
| 26 U-förmige Schiene | U-shaped rail |
| 27 passende U-Schiene | matching U-shaped rail |
| 28 Stellteile | attachments |
| 30 Montageschraube | screw streamer |
| 31 Halterung | fixture |
| 32 vertikale Schiene | vertical rail |
| 33 Schraubendreher | screw driver |
| 34 4 Gewindestifte | 4 set screws |
| 40 Umlaufantriebseinheit | endless drive unit |
| (2. geschlossene Umlaufbahn) | (2nd endless circuit) |
| [Antriebsumlauf] | [drive circuit] |
| 41 Getrieberäder | gears |
| 42 elektr. Antriebsmotor | drive motor |
| 50 Abschieber | pusher |
| [Untersatzabschiebeeinrichtung) | [pallet pushing means] |
| 51 elektr. Antriebsmotor | drive motor (auf 26) |
| 52 Stößelstange | push rod |
| 53 Kopfstück | end piece |
| 61 2 Paar Pfosten | 2 pairs of posts |
| 63 Antriebseinheit | drive unit |
| 63a Elektromotor | motor |
| 63b Untersetzung | reducer |
| 64 Kette | chains |
| 65 Kette | chains |
| 64a Lagerung | bearings |
| 64b Lagerung | bearings |
| 64c Untersatzaufleger | pallet catches |
| 65a Lagerung | bearings |
| 65b Lagerung | bearings |
| 65c Untersatzaufleger | pallet catches |
| 71 oberer Förderer | upper conveyor (E3) |
| 72 unterer Förderer | lower conveyor |
| 73 Untersatzzusteller | pallet feeder |
| 81 Querschiene | cross rail |
| [Rahmen] | [frame] |
| 82 Mittelpfosten | center Post (E1) |
| 83 verfahrbares Teil | traveling member |
| 84 vertikale Schiene | vertical rail |
| 85 Führungsträger | guide support |
| [vertikal bewegbares Führungsteil] | [vertically movable guide menber] |
| 86 Paar Führungselemente | pair of guide members |
| 87 runde Greifer | circular claws |
| 88 Paar Kulissenteile | slide blocks |
| 89 Teleskopteil | telescopic member |
| 89a Kolben | piston |
| 89b Zylinder | cylinder |
| 89c (Synchronisier-)Gestänge | link |
| A Massezuführstation | material supply section |
| B Formgebungsstation | molding section |
| C Trockenstation | drying section |
| (Vortrocknung) | (primary drying) |
| C1 Heißlufttrockner | hot air drying machine |
| D Umsetzstation | transfer section |
| D1 Gutförder- und -wendeumsetzer | work traversing/inverting transfer |
| D2 Stapelumsetzer | stacking transfer |
| D3 Anstragsförderer | carry-out conveyor |
| E Formenwechselstation | m old change section |
| E1 Formenübergabeeinrichtung | mold transfer |
| E2 Formenmagazineinheiten | mold stock units |
| E3 Formenförderer | mold conveyor |
| X Lagerposition | stocking position |
| Z Umlaufposition | on-line position |
| Y (fehlt im Text) |
[. . .] diese Begriffe werden abweichend von der Beschreibung in den Ansprüchen verwendet.
Claims (9)
1. Formmaschine mit Roller zum Einsatz in einer Rolleran
lage, gekennzeichnet durch:
einen Rollerkopf (11) mit vertikal beweglicher Roller stützachse (21a), wobei der Rollerkopf (11) für das automatische Einsetzen und Abbauen von Rollern (13) auf der Stützachse (21a) ausgelegt und zwischen einer Rollerposition und einer Rollerwechselposition beweg bar ist;
eine Haltestation (17), in welcher eine Vielzahl von Rollern (13) in Bereitschaft gehalten ist; und
einen Rollerschlitten (15), mit welchem ein von der Stützachse (21a) abgebauter Roller (13) zur Haltesta tion (17) transportierbar und ein anderer ausgewählter Reserveroller (13) aus der Haltestation (17) zum Rol lerkopf (11) so beförderbar ist, daß der ausgewählte Roller (13) an der Stützachse (21a) anbringbar ist, wenn sich der Rollerkopf (11) in Rollerwechselposition befindet.
einen Rollerkopf (11) mit vertikal beweglicher Roller stützachse (21a), wobei der Rollerkopf (11) für das automatische Einsetzen und Abbauen von Rollern (13) auf der Stützachse (21a) ausgelegt und zwischen einer Rollerposition und einer Rollerwechselposition beweg bar ist;
eine Haltestation (17), in welcher eine Vielzahl von Rollern (13) in Bereitschaft gehalten ist; und
einen Rollerschlitten (15), mit welchem ein von der Stützachse (21a) abgebauter Roller (13) zur Haltesta tion (17) transportierbar und ein anderer ausgewählter Reserveroller (13) aus der Haltestation (17) zum Rol lerkopf (11) so beförderbar ist, daß der ausgewählte Roller (13) an der Stützachse (21a) anbringbar ist, wenn sich der Rollerkopf (11) in Rollerwechselposition befindet.
2. Formmaschine mit Roller nach Anspruch 1, des weiteren
gekennzeichnet durch:
einen Rolleruntersatz (14), auf welchem der abgebaute Roller (13) aufsetzbar ist, wobei der Rolleruntersatz (14) zwischen der Haltestation (17) und dem Rollerkopf (11) über den Rollerschlitten (15) verfahrbar ist;
ein Paar auf dem Rollerkopf (11) und einem Maschinensockel (10a) vorgesehene Führungsschienen (24, 25), die so angebracht sind, daß der Rollerunter satz (14) auf die Führungsschienen (24, 25) bewegbar ist, wenn sich der Rollerkopf (11) aus der Rollerposi tion in die Rollerwechselposition bewegt.
einen Rolleruntersatz (14), auf welchem der abgebaute Roller (13) aufsetzbar ist, wobei der Rolleruntersatz (14) zwischen der Haltestation (17) und dem Rollerkopf (11) über den Rollerschlitten (15) verfahrbar ist;
ein Paar auf dem Rollerkopf (11) und einem Maschinensockel (10a) vorgesehene Führungsschienen (24, 25), die so angebracht sind, daß der Rollerunter satz (14) auf die Führungsschienen (24, 25) bewegbar ist, wenn sich der Rollerkopf (11) aus der Rollerposi tion in die Rollerwechselposition bewegt.
3. Formmaschine mit Roller nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Roller (13) zur umlau
fenden Rollerstützachse (21a) in Rollerwechselposition
durch eine Zentriereinrichtung (21c) ausgerichtet
wird, welche auf der Stützachse (21a) angeordnet ist.
4. Formmaschine mit Roller nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollerschlitten
(15) auf einer zwischen der Haltestation (17) und dem
Maschinensockel (10a) nahe der Rollerwechselposition
vorgesehenen Umlaufantriebsbahn (40) angebracht ist,
wobei der Rollerschlitten (15) durch Ansteuern des Be
triebs der Umlaufantriebsbahn (40) in Betrieb und au
ßer Betrieb schaltbar ist, und dadurch, daß außerdem
der Rollerschlitten (15) eine Untersatzabschiebein
richtung (50) aufweist, mittels welcher durch Ausfah
ren und Einfahren der Rolleruntersatz (14) frei so be
wegbar ist, daß das Zuführen und Herausnehmen des Rol
leruntersatzes zur bzw. aus der Haltestation (17) und
die Bewegung des Rolleruntersatzes auf den Führungs
schienen (24, 25) ansteuerbar sind.
5. Gipsformenwechsler zum Einsatz in einer Rolleranlage,
gekennzeichnet durch:
mindestens eine Formenmagazineinheit (E2), in welcher eine Vielzahl von Gipsformen (2) vertikal lagerbar ist;
einen Formenförderer (E3), welcher jeweils gewünschte und nacheinander aus der mindestens einen Formenmagazineinheit (E2) entnommene Gipsformen (2) in eine vorgegebene Zwischenposition befördert; und
eine Formenübergabeeinrichtung (E1), welche die ge wünschten Gipsformen (2) trägt und aus der Zwischenposition in eine vorgegebene Umlaufposition (Z) nahe dem Formenförderer (E3) bewegt;
wobei die für den jeweils eingesetzten Roller eines Rollerautomaten entsprechend geeigneten Gipsformen (2) aus der mindestens einen Formenmagazineinheit (E2) zu führbar sind.
mindestens eine Formenmagazineinheit (E2), in welcher eine Vielzahl von Gipsformen (2) vertikal lagerbar ist;
einen Formenförderer (E3), welcher jeweils gewünschte und nacheinander aus der mindestens einen Formenmagazineinheit (E2) entnommene Gipsformen (2) in eine vorgegebene Zwischenposition befördert; und
eine Formenübergabeeinrichtung (E1), welche die ge wünschten Gipsformen (2) trägt und aus der Zwischenposition in eine vorgegebene Umlaufposition (Z) nahe dem Formenförderer (E3) bewegt;
wobei die für den jeweils eingesetzten Roller eines Rollerautomaten entsprechend geeigneten Gipsformen (2) aus der mindestens einen Formenmagazineinheit (E2) zu führbar sind.
6. Gipsformenwechsler nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Formenübergabeeinrichtung (E1)
folgendes aufweist:
einen Rahmen (81), dessen eines Ende über der Zwischenposition angeordnet ist und dessen anderes Ende sich über der Umlaufposition (Z) nahe dem Formen förderer (E3) befindet;
ein verfahrbares Teil (83), das auf dem Rahmen (81) bewegbar ist;
mindestens ein vertikal bewegbares Führungsteil (85), das auf dem verfahrbaren Teil (83) angeordnet ist;
ein Paar entlang des mindestens einen Führungsteils (85) bewegbarer Kulissenteile (88);
einen vertikal von jedem Kulissenteil (88) nach unten ragenden Greifer (87) welcher den Rand einer Gipsform (2) von unten abstützt; und
ein ausfahrbares Teil (89), welches die Kulissenteile (88) entlang des mindestens einen Führungsteils (85) so bewegt, daß der Abstand zwischen den Greifern (87) im Bereich zwischen einer größtmöglichen Distanz zur Formenfreigabe, die größer als der Durchmesser einer abzustützenden Gipsform ist, und einer kleinstmögli chen Distanz zur Abstützung der Form veränderbar ist, bei welcher die Gipsform (2) von beiden Greifern (87) abgestützt wird;
wobei die von den Greifern (87) abgestützte Gipsform (2) angehoben und zwischen der Zwischenposition und der Umlaufposition (Z) befördert wird.
einen Rahmen (81), dessen eines Ende über der Zwischenposition angeordnet ist und dessen anderes Ende sich über der Umlaufposition (Z) nahe dem Formen förderer (E3) befindet;
ein verfahrbares Teil (83), das auf dem Rahmen (81) bewegbar ist;
mindestens ein vertikal bewegbares Führungsteil (85), das auf dem verfahrbaren Teil (83) angeordnet ist;
ein Paar entlang des mindestens einen Führungsteils (85) bewegbarer Kulissenteile (88);
einen vertikal von jedem Kulissenteil (88) nach unten ragenden Greifer (87) welcher den Rand einer Gipsform (2) von unten abstützt; und
ein ausfahrbares Teil (89), welches die Kulissenteile (88) entlang des mindestens einen Führungsteils (85) so bewegt, daß der Abstand zwischen den Greifern (87) im Bereich zwischen einer größtmöglichen Distanz zur Formenfreigabe, die größer als der Durchmesser einer abzustützenden Gipsform ist, und einer kleinstmögli chen Distanz zur Abstützung der Form veränderbar ist, bei welcher die Gipsform (2) von beiden Greifern (87) abgestützt wird;
wobei die von den Greifern (87) abgestützte Gipsform (2) angehoben und zwischen der Zwischenposition und der Umlaufposition (Z) befördert wird.
7. Gipsformenwechsler nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Greifer (87) zwei runde
Greiferelemente mit Rand aufweist.
8. Rolleranlage mit geschlossener Arbeitsumlaufbahn (1),
gekennzeichnet durch:
eine Massezuführstation (A), in welcher die Feinkeramikmasse in Gipsformen (2) eingebracht wird;
eine Formgebungsstation (B), in welcher die in Gipsformen (2) eingebrachte Masse in die jeweils ge wünschte Form gerollert wird;
eine Trockenstation (C), in welcher das geformte Gut während seiner Bewegung entlang der geschlossenen Um laufbahn (1) getrocknet wird;
eine Umsetzstation (D), in welcher das getrocknete und gerollerte Gut einem nachfolgenden Verarbeitungs schritt zugeführt wird, während die leeren Gipsformen (2) zur Massezuführstation (A) befördert werden, wobei die Formgebungsstation (B) die Formmaschine mit Roller (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 umfaßt.
eine Massezuführstation (A), in welcher die Feinkeramikmasse in Gipsformen (2) eingebracht wird;
eine Formgebungsstation (B), in welcher die in Gipsformen (2) eingebrachte Masse in die jeweils ge wünschte Form gerollert wird;
eine Trockenstation (C), in welcher das geformte Gut während seiner Bewegung entlang der geschlossenen Um laufbahn (1) getrocknet wird;
eine Umsetzstation (D), in welcher das getrocknete und gerollerte Gut einem nachfolgenden Verarbeitungs schritt zugeführt wird, während die leeren Gipsformen (2) zur Massezuführstation (A) befördert werden, wobei die Formgebungsstation (B) die Formmaschine mit Roller (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 umfaßt.
9. Rolleranlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß sie des weiteren den Gipsformenwechsler nach den
Ansprüchen 5, 6 oder 7 umfaßt, wobei sich die
Umlaufposition (Z) ihres Formenförderers (E3) zwischen
der Umsetzstation (D) und der Massezuführstation (A)
befindet, und bei welcher die augenblicklich auf der
geschlossenen Umlaufbahn (1) befindlichen Gipsformen
(2) so auswechselbar sind, daß sie zu dem augenblick
lich am Rollerkopf (11) in der Formgebungsstation (B)
montierten Roller (13) passen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8004248A JP2799846B2 (ja) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | 圧延ローラー成形機 |
| JP28110796A JP2906134B2 (ja) | 1996-10-23 | 1996-10-23 | 圧延ローラー成形機に用いる石膏型の交換装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19700496A1 true DE19700496A1 (de) | 1997-07-17 |
Family
ID=26337988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997100496 Withdrawn DE19700496A1 (de) | 1996-01-12 | 1997-01-09 | Formmaschine mit Roller und Gipsformenwechsler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19700496A1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN104308975A (zh) * | 2014-10-14 | 2015-01-28 | 福建省晋江市佶龙机械工业有限公司 | 一种异型陶瓷分模取坯装置 |
| WO2017025079A3 (de) * | 2015-08-13 | 2017-04-20 | Grenzebach Bsh Gmbh | Vorrichtung und verfahren zur herstellung von massiven und hohlen gipswandbauelementen im schnellen wechsel |
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| CN111015898A (zh) * | 2020-01-09 | 2020-04-17 | 唐山师范学院 | 一种陶艺制作的拉胚辅助装置 |
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| CN112277129A (zh) * | 2020-11-26 | 2021-01-29 | 杨秀海 | 一种用于长方形预制件的自动翻转运输装置 |
| CN116442356A (zh) * | 2023-06-15 | 2023-07-18 | 泉州坤泰机械精工制造有限公司 | 一种陶瓷滚压成型机 |
-
1997
- 1997-01-09 DE DE1997100496 patent/DE19700496A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |