DE1968408U - Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen.Info
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Description
Γ ' It ■■>: Vi.
Mnrichtung. aum Aufspannen und/oder
zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines jMHHBi
Werkstückes auf Drehmaschinen nach Art einer Lünette mit Torzugsweise drei gleichmäßig verteilt angeordneten
auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern, die über ein Hebelgestänge von Hand oder durch Servokraft, beispielsweise
durch einen von Druckmittel beaufschlagbaren
Kolben, betätigbar sind, und betrifft Maßnahmen zur Verbesserung der Punktion und des Betriebsverhaltens
derartiger Aufspanneinrichtungen„
Zum Aufspannen von rotierenden Werkstücken mit großem Schlankheitsgrad auf Drehmaschinen sind verschiedene Lünettenausführungen
bekanntό Bei jeder dieser Halte- oder Aufspannvorrichtungen
sind jeweils ein oder zwei der Halteglieder ortsfest in einem Gehäuse angeordnet, während das dritte
Glied über ein Hebelsystem von Hand oder mittels eines von Druckmittel beaufschlagbaren Kolbens zugestellt wird« Pur
jedes zu bearbeitende Werkstück sind daher zwei Halteglieder der Lünette entsprechend dem Werkstückdurchmesser gesondert
vor dem Einspannen einzustellen,, Außerdem können derartige
Lünetten für unrunde Werkstücke* da vielfach zwei der
Halteglieder unnachgiebig angeordnet sind, nicht verwendet werden. Trotz des erhebliehen Bauaufwandes des Hebelgestänges
j der Halteglieder, der Betätigkeitseinriehtungen
und der dadurch hervorgerufenen Baugröße sind die bekannten Aufspanneinrichtungen somit mit erheblichen Mangeln behaftet
und vielfach, insbesondere zmc Bearbeitung von
unrunden Werkstücken^ nicht verwendbar»
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung
zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen der vorgenannten Art zu
schaffen^ die einfach in ihrem Aufbau ist und mittels der bei nachgiebiger Lagerung aller Halteglieder vor allem
auch unrunde Werkstücke in zuverlässiger Weise eingespannt werden können„
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
daß bei einer Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen
nach Art einer Lünette mit vorzugsweise drei gleichmäßig verteilt angeordneten auf das Werkstück einwirkenden
Haltegliedern«, die über ein Hebelgestänge von Hand oder durch Servokraftj beispielsweise durch einen von Druckmittel
beaufschlagbaren Kolben., betätigbar sinds die
auf das Werkstück einwirkenden Halteglieder durch ein oder mehrere Yerstellglieder miteinander zwangläufig
verbunden und derart geführt sind,? daß deren das Werkstück
haltender Teil jeweils radial zu diesem in Abhängigkeit ?on der Verstellbewegung des Hebelgestänges
und/oder des. Werkstückes verstellbar ist»
Vorteilhaft ist es hierbei 9 die Halteglieder als
schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerte Hebel auszubilden, an deren das Werkstück haltendem Ende drehbar
gelagerte Rollen, Gleitsteine ododgl- angebracht sind=
lach einer bevorzugten Ausführungsform einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Aufspanneinrichtung mit
drei auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern kann eines der Halteglieder als axial verschiebbarer Hebel
und die beiden anderen Halteglieder als spiegelbildlich zueinander angeordnete schwenkbare Winkelhebel ausgebildet
sein., wobei zur zwangläufigen Verbindung der
Halteglieder miteinander auf dem axial verschiebbaren Hebel ein Verstellglied vorgesehen ist, das mit den
freien Enden der Winkelhebel in Verbindung steht»
Das auf dem axial verschiebbaren Hebel angeordnete Verstellglied ist hierbei in vorteilhafter Weise als
Prisma mit einer gekrümmten oder geradlinigen«, vorzugsweise in der Bewegungsrichtung des Hebel unter 45° geneigten
Außenfläche auszubilden, mittels der die Verstell=
O / O
"bewegung des Hebelgestänges auf die Winkelhebel zumindest
in einer Spannriehtung zwangsläufig über tragbar ist0
Des weiteren können bei dieser Ausführung einer Aufspanneinriohtung zur Rückführung der Winkelhebel Druck=
und/oder Zugfedern ododglo vorgesehen werden, die sich
an diesen und dem Gehäuse der Aufspanneinrichtung oder dem Verstellglied abstützen^ und es können ferner ^ur
Verminderung der Reibung »!sollen dem Terstellglied und
den Winkelhebeln an deren» an dem Yerstellglied anliegenden Enden drehbar gelagerte Rollen- Gleitsteine
ododglo angeordnet und zur lagerung und Mhrung der
Winkelhebel in dem Gehäuse diesen zugeordnete kreisförmig zu dem Schwenkpunkt ausgebildete Lagerflächen
eingearbeitet werden.
Das Terstellglied kann nach einer andersartigen Ausführungsform auch als Terbindungshebel ausgebildet
sein9 der jeweils mit dem axial verschiebbaren Hebel und
den freien Enden der Winkelhebel gelenkig verbunden ist ο
Des weiteren ist es insbesondere bei einer Aufspanneinrichtung mit drei auf das Werkstüek einwirkenden
axial verschiebbaren Haltegliedern möglich;, zur zwang-=
läufigen Verbindung der Halteglieder zwei drehbar gelagerte Winkelhebel vorzusehen., die jsweils mit zwei
Haltegliedern gelenkig verbunden sind»
Nach einer "besonders vorteilhaften Ausfübrungsform
des Yerstellgliedes kann dieses auch als eine drehbar gelagerte, vorzugsweise kreisringförmige Seheibe ausgebildet
sein, die mit dem Hefoelgegtänge und mit den Haltegliedern
in Triebverbindung stehto
Zur Verbindung der Halteglieder mit dem als Scheibe ausgebildeten Yerstellglied können hierbei in diesem und/oder
den drehbar gelagerten und/oder in Ausnehmungen des Gehäuses geführten Haltegliedern Aussparungen au deren
!Führung mittels Bolzen,, Ansätzen ododglo Torgesehen werden«,
oder es kann auf der Scheibe ein Zahnkranz ododglo angebracht
werden,, in den ein an den Haltegliedern ange·=
brachtes Zahnsegment oder ein in dem Gehäuse gelagertes Zahnrad eingreift»
Zur Betätigung des Terstellgliedes über das Hebelgestänge kann ein beidseitig von Druckmittel beaufs©klagbarer
an dem Seetange angelenkter und vorzugsweise in. dem
Gehäuse der Aufspanneinriohtung eingesetzter Kolben^, eine
ZoBo in dem Gehäuse gelagerte Terstellspindel ododglo
verwendet werden0
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden
Werkstückes auf Drehmaschinen zeichnet sich in jeder der angegebenen Ausführungsformen durch einen einfachen
Aufbau und durch ein stets gutes Betriebsverhalten aus.
- β
Dadurch, daß nämlieh alle auf das zu bearbeitende Werkstück
von außen oder von innen einwirkenden Halteglieder nachgiebig angeordnet sind,, werden unrunde
Stellen auf einfache Weise ausgeglichen 9 so daß immer
eine zentrische Halterung des Werkstückes gegeben ist» Außerdem gewährleistet der gewählte Aufbau der vorschlagsgemäßen
lünette ein rasches Ein- und Ausspannen eines Werkstückes, wobei die Verstellung der Halteglieder
auch mittels einer gesonderten Steuerung selbsttätig in Abhängigkeit von einer oder mehreren Betriebsgrößen
erfolgen kanno Die hierbei auftretenden Zeitersparnisse
gegenüber vergleichbaren vorbekannten Aufspanneinrichtungen ist erheblich,, Da des weiteren
der Aufbau der vorsehlagsgemäßen lünette einfach ist,
ist auch deren Baugröße, insbesondere deren Breite, verhältnismäßig klein, so daß nicht nur die Herstellung
wirtschaftlieh, sondern auch die Verwendung auf allen
Drehmaschinen ohne Schwierigkeiten möglich ist»
Weitere Einzelheiten einer gemäß der Erfindung ausge bildeten Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung
eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen sind den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu
entnehmen., Hierbei zeigts
J1Ig ο 1s Eine durch Servokraft und/oder von Hand be
tätigbare Aufspanneinriehtung mit drei auf das zu bearbeitende Werkstück einwirkenden
zwangläufig durch ein als Prisma
ausgebildetes Yerstellglied miteinander
verbundene Haltegliedern,
Pigo2s eine Ausspanneinrichtung nach, Hg0 1 mit
Hebeln als Terstellglieder,
Pigο3 Uo4§weitere Ausführungsformen der Aufspanneinrichtung
nach Pigο 1 mit als Winkelhebel ausgebildeten Yerstellgliedern und
Pigc5 Uoβ§Aufspanneinrlehtungen der gleichen Art,
deren Yerstellglieder als drehbar gelagerte ringförmige Scheiben ausgebildet sindo
Die in Hg. 1 dargestellte und mit 1 bezifferte Aufspanneinrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung
eines rotierenden Werkstückes 3 auf einer nicht gezeigten Drehmaschine besteht aus einem mit einem Aufspannbook 2
versehenem Gehäuse 4? in dem die auf das Werkstück 3 einwirkenden
zwangläiifig miteinander Terbundene Halteglieder 5j>
6 und 7 und die mit diesen in Terbindung stehenden Betätigungsglieder eingesetzt sind» Das Halteglied 5 ist
hierbei axial verschiebbar angeordnet und mit einem ¥erstellglied 13 versehen,, während die Halteglieder 6 und 7
als auf den Bolzen 11 und 12 drehbar gelagerte Winkelhebel
ausgebildet sind« An den auf das Werkstück 3 einwirkenden Enden der Halteglieder 5? 6 und 7 sind Rollen
8? 9 und 10 angebracht, um bei dessen Drehbewegung die
Reibung zu mindern=
Zur zwangläufigen Terbindung der Halteglieder 5$ β
und 7 miteinander dient das als Prisma ausgebildete Ter-
Stellglied 13? das mit den Außenflächen 31 bzw» 32 auf die
Halteglieder 6 und 7 einwirkt» IJm auch hierbei die Reibung zu mindern, sind an den mit dem Yerstellglied 13
zusammenwirkenden Enden der Halteglieder 6 und 7 drehbar gelagerte Rollen 29 und 30 angeordnete
Als eines der möglichen Betätigungsglieder für die dargestellte Aufspanneinriehtung ist in dem Ausführungsbeispiel nach Pigο 1 ein beidseitig von Druckmittel beaufschlagbarer
in dem Zylinder 19 eingesetzter Kolben vorgesehen, dem das Druckmittel über die Leitung 21 oder
wechselweise zugeführt wird» Über die Kolbenstange 18 sowie den auf dem Bolzen 15 schwenkbar gelagerten Hebel 14» der
mittels Bolzen 17 "bzw,, 16 mit der Kolbenstange 18 und dem
axial verstellbaren Halteglied 5 gelenkig verbunden ist, wirkt der Kolben 20 somit auf die Halteglieder 5S 6 und
7 ein.
Als Betätigungsglied kann aber auch eine mit einem Handrad 24 versehene Gewindespindel 23 verwendet
werdenο Die in dem Gehäuse 4 drehbar gelagerte Spindel
23 greift hierbei in eine Gabel 25 ein, die gelenkig mittels eines Bolzen 26 mit dem Hebel 14 verbunden ist»
Dureh Verdrehen des Handrades 24 kann somit der schwenkbar um den Bolzen 15 gelagerte Hebel 14 und damit auch
die mit diesem verbundenen Halteglieder 5$ 6 und 7 in
ihrer Lage verändert werden„
7«
Soll mittels der in H1Ig0 1 dargestellten Aufspanneinrichtung
1 ein rotierendes Werkstück., "beispielsweise die mit 3 bezifferte Welle auf einer Drehmaschine aufgespannt
werden«, so ist die an den strichpunktiert dargestellten
Aufspannboek 2 befestigte Aufspanneinrichtung 1 an der Maschine an geeigneter Stelle anzubringen,, Sodann
sind die Halteglieder 5» β und 7 grob auf das zu bearbeitende
Werkstück auszurichten„ lach Einführen des Werkstückes
3 zwischen die Halteglieder 5$ β und 7 ist«, beim
Aufspannen mittels Servokraftj dem Druckkolben 20 durch die Leitung 21 Druckmittel zuzuführen^ oder bei einer
manuellen Einspannung, das mit der Spindel 23 verbundene
Handrad 24 entsprechend zu verdrehen., Dadurch wird der
Hebel 14> da sowohl der Kolben 20 über die Kolbenstange 18 als auch die Spindel 23 über die Gabel 25 mit diesem
in Verbindung steht f um den Bolzen 15 verschwenkt, so
daß das Halteglied 5 axial in Richtung des Werkstückes 3 verschoben wird» Gegebenenfalls ist, damit jeweils nur
eine der Betätigungseinrichtungen wirksam wird, vor der Druckmittelzuführung bzw» der Spindelverstellung der
Bolzen 26 bzw. der Bolzen 17 aus dem Hebel 14 herauszunehmen.
Bei dieser Yersehiebebewegung laufen die Rollen 29 und 30 der drehbar auf den Bolzen 11 und 12 gelagerten
winkelig ausgebildeten Halteglieder β und 7 auf den Außenflächen 31 und 32 des Terstellgliedes 13 auf, so daß
die Halteglieder 6 und 7 nach außen und somit deren Rollen 9 und 10 gegen das Werkstück 3 gedrückt werden= Dadurch
wird das Werkstüek 3 entsprechend der aufgebrachten
Spannkraft festgehalten und an drei Stellen abgestützt.
Die Außenfläche 31 des als Prisma ausgebildeten Yerstellgliedes 13 ist dabei derart gekrümmt» daß beim
Einspannen von Werkstücken mit unterschiedlichen Außendurchmessern
die geweiligen BerüJbrungspiinkte auf einer
vom Zentrum ausgehenden Geraden liegen» Dadurch wird
erreicht s daß bei wechselnden Drachmessern die winkelig
ausgebildeten Halteglieder unter einem stets gleichen Winkel auf das zu haltende Werkstück einwirken^ so daß
eine stets gleich gute Aufspannung gewährleistet wirdo
Die Krümmung der JPläehe 31 kann empirisch oder rechnerisch
ermittelt werden^ wobei insbesondere die lage des Drehpunktes γόη Bedeutung ist»
Selbstverständlich ist es auch möglich, eine geradlinige, beispielsweise unter einem Winkel von 45
in Terschubrichtung geneigte !Fläche 32, wie es als
Ausführungsvariante in der anderen Hälfte der I1Ig0 1
dargestellt ists auf dem Terstellglied 13 anzubringen..
Insbesondere für Werkstücke 9 deren Durchmesser nahezu
gleich bleibt, so daß die Auf spanneinrichtung 1 auf
diese abgestimmt werden kann«, ist eine derartige auf einfache Weise herzustellende fläche geeignet land
gewährleistet ebenfalls ein gutes Einspannen»
Um auch bei einer Rückführung des Hebels 14 eine
Verbindung zwischen den Haltegliedern 6 und 7 und dem Ver»
stellglied 13 herzustellen., können Druckfedern 27 vorgesehen
werden^ die sich an dem Gehäuse 4 und den Haltegliedern
β und 7 abstützen und diese mit den Reuen 29
und 30 gegen das Verstellglied pressen,, Es ist aber
auch möglich,, zu dem gleichen Zweek die Halteglieder
6 und 7 mit dem Verstellglied 13 durch Zugfedern 28 au koppeln» Da somit eine zwangläufige Verbindung zwischen
den Haltegliedern 6 und 7 mit dem Verstellglied 13 nur in
einer Bewegungsrichtung besteht, können unrunde Stellen
an dem Werkstück 3 ohne Schwierigkeiten und ohne daß der Hebel 14 zu verstellen ist, auf einfache Weise ausgeglichen werden»
Da über die Halteglieder 6 und 7 beim Einspannen des Werkstückes 3 und bei unrundem lauf große Kräfte
übertragen bzw» ausgeübt werden 9 sind zu deren !Führung
und Abstützung in dem Gehäuse 4 zwei lagerflächen 33 und 34 eingearbeitet» Die Lagerflachen 33 und 34 sind
hierbei kreisförmig zu dem Schwenkpunkt der Halteglieder β und 7 ausgebildet j so daß stets eine sichere Anlage
der Halteglieder 6 und 7 gewährleistet ist ο
In dem Ausführungsbeispiel einer Aufspanneinrichtung
nach Pig„ 29 die hier mit 41 bezeichnet ist,
sind die auf das zu bearbeitende Werkstück 42 einwirkenden Halteglieder 43 3 44 und 45 durch Hebel 54 und 55 zwangläufig
miteinander verbundene Die Hebel 54 und 55 wirken somit als Verstellglied„ Bei einer von dem Hebel 46 auf
den auf einem Bolzen 48 schwenkbar gelagerten Hebel 47s
der wiederum mit dem Halteglied 43 gelenkig verbunden, ist,
übertragenen TTerstellbewegung warden nämlioh die winkelig
ausgebildeten auf den Bolzen 49 und 50 ebenfalls drehbar gelagerten Halteglieder 44 und 45 entsprechend dem
Verstellweg des Haltegliedes 44 verstellt, da sie mittels
der Hebel 54 und 55 sowie der Zapfen 51» 52 und 55
an diesem angelenkt sindo
Bach Figo 3 sind bei der dort gezeigten Einspanneinrichtung
61 als Yerstellglieder zwei auf den Bolzen und 72 schwenkbar gelagerte Winkelhebel 66 und 67 vorgesehen,
die gelenkig mit den auf das Werkstück 62 einwirkenden
Haltegliedern 63, 64 und 65 verbunden sindo
Zur iiüirung der Halteglieder 64 Ή-nd 65 sind hierbei
ferner in das Gehäuse 68 der Aufspanneinrichtung 61 Ausnehmungen 69 und 70 eingearbeitet, in die die radial
auf einer Geraden in Abhängigkeit von der über das Hebelgestänge 73 eingeleiteten Verstel^-bewegung verstellbaren
Halteglieder 64 und 65 geführt sind.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, das im
wesentlichen der Auf. spanneinrichtung nach Figo 3 entspricht
5 sind die Terstellglieder 8& und 87 wiederum
als Winkelhebel ausgebildet, die- gelenkig mit den. auf
das Werkstück 82 einwirkenden Haltegliedern 83 9 84
und 85 verbunden sindo Zur Lagerung der Winkelhebel 86 und 87 dienen hierbei zwei an diesen befestigte
o/o
Hebel 89 und 90, die mittels Bolzen 91 und 92 drehbar
in dem Gehäuse 88 der Aufspainieiiiriahtung· 81 gelagert
sind. Bei einer Verstellung des Hebelges-tänges 95 werden
somit die Halteglieder 83, 84 und 85 entsprechend der eingeleiteten
Verstellbewegung zu dem Werkstück 82 hin oder
von diesem wegbewegt«,
Die Aufspanneinrichtung 101 nach Pig. 5 ist mit
einer mittels Rollen 109 und 110 drehbar- in dem Gehäuse
106 gelagerten Scheibe als Verstellglied versehen,, an der
das Hebelgestänge 107 zur Auslösung einer Verstellbewegung der hierbei unterschiedlich ausgebildeten Halteglieder
103, 104 und 105 befestigt ist. Zur Führung
des Haltegliedes 103 ist in dem Gehäuse 106 eine Ausnehmung 111 eingearbeitet, in die das radial verstellbare
Halteglied 103 eingesetzt ist, während zu
dessen Verstellung in der Scheibe 108 eine in Urafangsrichtung
geneigte Aussparung- 112 vorgesehen ist, in die ein mit dem Halteglied 103 verbundener Bolzen 113
eingreiftc Die Verstellung des winkelig ausgebildeten
und auf einem Bolzen 114 gelagerten Halteglieds 104 erfolgt dagegen durch einen auf der Scheibe 108 befestigten
Bolzen 115S der in ein Langloeh 116 des
Haltegliedes 104 ragt. Ferner ist es möglich, die Verstellung des gekrümmten und mittels eines Bolzen 118 in
dem Gehäuse 106 geführten Haltegliedes 105 in der Weise vorzunehmen, daß in der Scheibe 108 eine entsprechend
geformte Ausnehmung 117 vorgesehen wird, durch
O / O
die "bei einer Terdreliung der Seheibe 108 mittels des
Hebelgestänges 107 das Halteglied 105 wie auch, die Halteglieder 103 und 104 in Richtung auf das Werkstück 102
oder von diesem weg verstellt werden.
Zur Verstellung der auf das zu bearbeitende Werkstück
122 einwirkenden Halteglieder 123, 124 und 125 der in Figo 6 dargestellten Aufspanneinriehtung dient wiederum eine auf Rollen 129 und 130 gelagerte Scheibe 128,
die mit einem Hebelgestänge 127 verbunden und mit einem Zahnkranz 131 versehen ist» Um das in einer Ausnehmung
134 des Gehäuses 126 eingesetzte Halteglied 123 bzw» 124
in Richtung auf das Werkstück 122 verstellen zu können^ ist ein in dem Gehäuse 126 gelagertes Zahnrad 133 vorgesehen, das in den Zahnkranz 131 der Scheibe 128 und
eine auf dem Halteglied 123 angebrachte Verzahnung 132 eingreift« Me Verstellung des auf einem Bolzen 136 drehbar
gelagerten Haltegliedes 125 wird dagegen durch ein an diesem befestigten Zähnesegment 135 vorgenommene
Sobald die Scheibe 128 mittels des Hebelgestänges 124 verstellt wird, folgen die Halteglieder 123? 124 und
125 somit zwangläufig der eingeleiteten 7erstellbewegung0
29.5.9967
Claims (1)
- P.A.309 809-6.6.6?©-»-%■ ansprueh.esο Einricktung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines ^MMHBi Werkstückes auf Drehmaschinen nach. Art einer Lünette mit vorzugsweise drei gleiehmäßig verteilt angeordneten auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedernj, die über ein Hebelgestänge τοη Hand oder dureli Servokraft9 beispielsweise üwrch einen von Druekmittel beamfschlagbaren Kolben, betätigbar sind j dadurch gekennzeichnet , daß die auf das Werkstück (3,; 42; 62; 82; 102; 122) einwirkenden Halteglieder (5, 6, Ii 43, 44, 45; 63, 64, 65; 83, 84, 85; 103 j 104 9 105; 123, 124, 125) durch ein oder mehrere Terstellglieder (13; 54, 555 ββ? 67 j 86, 87; 108; 128) miteinander sswanglämfig verbunden und derart geführt sind, daß deren das Werkstück (3; 42; 62; 82; 102; 122) haltender Teil jeweils radial zu diesem in Abhängigkeit von der Terstellbewegung des Hebelgestänges (.14, 18; 46, 47; 73; 93; 107; 127) mnd/oder des Werkstückes (3; 42; 62; 82; 102; 122) verstellbar ist«ο Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1, dadur©h gekennzeichnet s daß die Halteglieder (5, 6, 7; 43, 44, 45; 63* 64* 65; 83, 84* 85J 103, 104, 105; 123, 124, 125) als schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerte Hebel ausgebildet sind, an deren das Werkstück (3; 42; 62; 82; 102; 122) haltendem Ende drehbar gelagerten Rollen (8, 9, 10), Sle.it st eine, öd.« dgl 0. angetmaokt sind..— 2 —Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit drei auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern«, dadurch gekennzeichnet 9 daß eines der Halteglieder (5) als axial verschiebbarer Hebel und die beiden anderen Halteglieder (6, 7) als spiegelbildlich zueinander angeordneten schwenkbare Winkelhebel ausgebildet sind und daß zur zwangläufigen Verbindung der Halteglieder (5s 6» 7) miteinander auf dem axial verschiebbaren Hebel (5) ein Yerstellglied (13) vorgesehen ist«, das mit den freien Enden (Rollen 29? 30) der Winkelhebel $9 7) in Verbindung steht (Pig„ 1).4. Aufspanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem axial verschiebbaren Hebel (5) angeordnete Yerstellglied (13) als Prisma mit einer gekrümmten oder geradlinigen, vorzugsweise in der Bewegungsrichtung des HebeHs (5) unter 45° geneigten Außenfläche (31 bzw» 32) ausgebildet ist, mittels der die Yerstellbewegung des Hebelgestänges (14» 18) auf die Winkelhebel (6, 7) zumindest in einer Spannriehtung zwangläufig übertragbar ist«ο Aufspanneinriehtung nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückführung der Winkelhebel (6^7) Druck- und/oder Zugfedern (27? 28) od.,dgl« vorgesehen sind, die sich an diesen und dem Gehäuse (4) der Aufspanneinrichtung (1) oder dem Yerstellglied (13) abstützen.,O /Aufspanneinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung der Reibung zwischen dem Terstellglied (13) und den Winkelhebeln (6, 7) an d.eren, an dem Verstellglied (13) anliegenden Ende dreh/bar gelagerten Rollen (29, 30), Gleitsteine odcdglc Torgesehen sind und daß zur lagerung und Mhrung der Winkelhebel (6, 7) in dem Gehäuse (4) diesen augeordnete kreisförmig zu dem Schwenkpunkt (H9 12) ausgebildete lagerflächen (33? 34) eingearbeitet sindoο Aufspanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Yerstellglied (54, 55) als Verbindungshebel ausgebildet ist, der jeweils mit dem axial verschiebbaren Hebel (43) und den freien Enden der Winkelhebel (44$ 45) gelenkig verbunden ist (Figo 2).ο Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit drei auf das Werkstück einwirkenden axial verschiebbaren Haltegliedernj dadurch gekennzeichnet, daß zur zwangläufigen Verbindung-der Halteglieder (63, 64, 65; 83, 84S 85) zwei drehbar gelagerte Winkelhebel (66, 67; 87) vorgesehen sind j die jeweils mit zwei Haltegliedern (63, 64 bzw» 639 65 und 83, 84 bzw« 83, 85) gelenkig verbunden sind (Pigο 3 und 4)«./■ο Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Yerstellglied (108; 128) eine drehbar gelagerte» vorzugsweise kreisringförmig ausgebildete S&heifoe vorgesehen ist, die mit dem Hebelgestänge (1075 127) und mit den Haltegliedern (103, 104, 105; 123* 124, 125) in Erie.bverbindung steht (Pig. 5 und 6)1Oo Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet j, daß zur Verbindung der Halteglieder (103? 104 j 105) mit dem als Scheibe ausgebildeten Verstellglied (108) in diesem und/oder den drehbar gelagerten und/oder in Ausnehmungen (111) des Gehäuses (106) geführten Haltegliedern (103, 104, 105) Aussparungen (112, 116, 117) zn deren !führung mittels Bolzen (113? 115» 118)9 Ansätzen od.dgl. vorgesehen sind (Pig» 5)«ο Aufspanneinrichtung naoh Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Halteglieder (123? 1249 125) mit dem als Seheibe ausgebildeten Verstellglied (128) auf diesem ein Zahnkranz (131) ododglo vorgesehen ist«, in den ein an den Haltegliedern (105) angebrachtes Zahnsegment (135) oder ©in in dem Gehäuse (126) gelagertes latorad (133) eingreift (Pig. β)·12o Aufspanneinriehtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Yer-stellgiedes (15) über das Heibelgestänge (14, 18) ein "beidseitig τοη Druckmittel "beaufs elilaglDar er an diesem angelenkter und vorzugsweise in dem Gre&äuse (4) derAufspanneinriehtung (1)- eingesetzter Kalben (20), eine s.Bc in dem Gehäuse (4) gelagerte Terstellspiudel 249 25) ©dodglo Torgesehen ist (Mg0 1)„29 ο 5/1967
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35913U DE1968408U (de) | 1967-06-06 | 1967-06-06 | Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35913U DE1968408U (de) | 1967-06-06 | 1967-06-06 | Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1968408U true DE1968408U (de) | 1967-09-14 |
Family
ID=33329574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED35913U Expired DE1968408U (de) | 1967-06-06 | 1967-06-06 | Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1968408U (de) |
-
1967
- 1967-06-06 DE DED35913U patent/DE1968408U/de not_active Expired
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