[go: up one dir, main page]

DE1968408U - Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen.

Info

Publication number
DE1968408U
DE1968408U DED35913U DED0035913U DE1968408U DE 1968408 U DE1968408 U DE 1968408U DE D35913 U DED35913 U DE D35913U DE D0035913 U DED0035913 U DE D0035913U DE 1968408 U DE1968408 U DE 1968408U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding members
lever
workpiece
clamping device
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED35913U
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Dietl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED35913U priority Critical patent/DE1968408U/de
Publication of DE1968408U publication Critical patent/DE1968408U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/72Auxiliary arrangements; Interconnections between auxiliary tables and movable machine elements
    • B23Q1/76Steadies; Rests
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • B24B41/061Work supports, e.g. adjustable steadies axially supporting turning workpieces, e.g. magnetically, pneumatically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • B24B41/067Work supports, e.g. adjustable steadies radially supporting workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Γ ' It ■■>: Vi.
Mnrichtung. aum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines jMHHBi Werkstückes auf Drehmaschinen nach Art einer Lünette mit Torzugsweise drei gleichmäßig verteilt angeordneten auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern, die über ein Hebelgestänge von Hand oder durch Servokraft, beispielsweise durch einen von Druckmittel beaufschlagbaren Kolben, betätigbar sind, und betrifft Maßnahmen zur Verbesserung der Punktion und des Betriebsverhaltens derartiger Aufspanneinrichtungen„
Zum Aufspannen von rotierenden Werkstücken mit großem Schlankheitsgrad auf Drehmaschinen sind verschiedene Lünettenausführungen bekanntό Bei jeder dieser Halte- oder Aufspannvorrichtungen sind jeweils ein oder zwei der Halteglieder ortsfest in einem Gehäuse angeordnet, während das dritte Glied über ein Hebelsystem von Hand oder mittels eines von Druckmittel beaufschlagbaren Kolbens zugestellt wird« Pur jedes zu bearbeitende Werkstück sind daher zwei Halteglieder der Lünette entsprechend dem Werkstückdurchmesser gesondert
vor dem Einspannen einzustellen,, Außerdem können derartige Lünetten für unrunde Werkstücke* da vielfach zwei der Halteglieder unnachgiebig angeordnet sind, nicht verwendet werden. Trotz des erhebliehen Bauaufwandes des Hebelgestänges j der Halteglieder, der Betätigkeitseinriehtungen und der dadurch hervorgerufenen Baugröße sind die bekannten Aufspanneinrichtungen somit mit erheblichen Mangeln behaftet und vielfach, insbesondere zmc Bearbeitung von unrunden Werkstücken^ nicht verwendbar»
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen der vorgenannten Art zu schaffen^ die einfach in ihrem Aufbau ist und mittels der bei nachgiebiger Lagerung aller Halteglieder vor allem auch unrunde Werkstücke in zuverlässiger Weise eingespannt werden können„
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei einer Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen nach Art einer Lünette mit vorzugsweise drei gleichmäßig verteilt angeordneten auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern«, die über ein Hebelgestänge von Hand oder durch Servokraftj beispielsweise durch einen von Druckmittel beaufschlagbaren Kolben., betätigbar sinds die auf das Werkstück einwirkenden Halteglieder durch ein oder mehrere Yerstellglieder miteinander zwangläufig
verbunden und derart geführt sind,? daß deren das Werkstück haltender Teil jeweils radial zu diesem in Abhängigkeit ?on der Verstellbewegung des Hebelgestänges und/oder des. Werkstückes verstellbar ist»
Vorteilhaft ist es hierbei 9 die Halteglieder als schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerte Hebel auszubilden, an deren das Werkstück haltendem Ende drehbar gelagerte Rollen, Gleitsteine ododgl- angebracht sind=
lach einer bevorzugten Ausführungsform einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Aufspanneinrichtung mit drei auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern kann eines der Halteglieder als axial verschiebbarer Hebel und die beiden anderen Halteglieder als spiegelbildlich zueinander angeordnete schwenkbare Winkelhebel ausgebildet sein., wobei zur zwangläufigen Verbindung der Halteglieder miteinander auf dem axial verschiebbaren Hebel ein Verstellglied vorgesehen ist, das mit den freien Enden der Winkelhebel in Verbindung steht»
Das auf dem axial verschiebbaren Hebel angeordnete Verstellglied ist hierbei in vorteilhafter Weise als Prisma mit einer gekrümmten oder geradlinigen«, vorzugsweise in der Bewegungsrichtung des Hebel unter 45° geneigten Außenfläche auszubilden, mittels der die Verstell=
O / O
"bewegung des Hebelgestänges auf die Winkelhebel zumindest in einer Spannriehtung zwangsläufig über tragbar ist0
Des weiteren können bei dieser Ausführung einer Aufspanneinriohtung zur Rückführung der Winkelhebel Druck= und/oder Zugfedern ododglo vorgesehen werden, die sich an diesen und dem Gehäuse der Aufspanneinrichtung oder dem Verstellglied abstützen^ und es können ferner ^ur Verminderung der Reibung »!sollen dem Terstellglied und den Winkelhebeln an deren» an dem Yerstellglied anliegenden Enden drehbar gelagerte Rollen- Gleitsteine ododglo angeordnet und zur lagerung und Mhrung der Winkelhebel in dem Gehäuse diesen zugeordnete kreisförmig zu dem Schwenkpunkt ausgebildete Lagerflächen eingearbeitet werden.
Das Terstellglied kann nach einer andersartigen Ausführungsform auch als Terbindungshebel ausgebildet sein9 der jeweils mit dem axial verschiebbaren Hebel und den freien Enden der Winkelhebel gelenkig verbunden ist ο
Des weiteren ist es insbesondere bei einer Aufspanneinrichtung mit drei auf das Werkstüek einwirkenden axial verschiebbaren Haltegliedern möglich;, zur zwang-= läufigen Verbindung der Halteglieder zwei drehbar gelagerte Winkelhebel vorzusehen., die jsweils mit zwei Haltegliedern gelenkig verbunden sind»
Nach einer "besonders vorteilhaften Ausfübrungsform des Yerstellgliedes kann dieses auch als eine drehbar gelagerte, vorzugsweise kreisringförmige Seheibe ausgebildet sein, die mit dem Hefoelgegtänge und mit den Haltegliedern in Triebverbindung stehto
Zur Verbindung der Halteglieder mit dem als Scheibe ausgebildeten Yerstellglied können hierbei in diesem und/oder den drehbar gelagerten und/oder in Ausnehmungen des Gehäuses geführten Haltegliedern Aussparungen au deren !Führung mittels Bolzen,, Ansätzen ododglo Torgesehen werden«, oder es kann auf der Scheibe ein Zahnkranz ododglo angebracht werden,, in den ein an den Haltegliedern ange·= brachtes Zahnsegment oder ein in dem Gehäuse gelagertes Zahnrad eingreift»
Zur Betätigung des Terstellgliedes über das Hebelgestänge kann ein beidseitig von Druckmittel beaufs©klagbarer an dem Seetange angelenkter und vorzugsweise in. dem Gehäuse der Aufspanneinriohtung eingesetzter Kolben^, eine ZoBo in dem Gehäuse gelagerte Terstellspindel ododglo verwendet werden0
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen zeichnet sich in jeder der angegebenen Ausführungsformen durch einen einfachen Aufbau und durch ein stets gutes Betriebsverhalten aus.
- β
Dadurch, daß nämlieh alle auf das zu bearbeitende Werkstück von außen oder von innen einwirkenden Halteglieder nachgiebig angeordnet sind,, werden unrunde Stellen auf einfache Weise ausgeglichen 9 so daß immer eine zentrische Halterung des Werkstückes gegeben ist» Außerdem gewährleistet der gewählte Aufbau der vorschlagsgemäßen lünette ein rasches Ein- und Ausspannen eines Werkstückes, wobei die Verstellung der Halteglieder auch mittels einer gesonderten Steuerung selbsttätig in Abhängigkeit von einer oder mehreren Betriebsgrößen erfolgen kanno Die hierbei auftretenden Zeitersparnisse gegenüber vergleichbaren vorbekannten Aufspanneinrichtungen ist erheblich,, Da des weiteren der Aufbau der vorsehlagsgemäßen lünette einfach ist, ist auch deren Baugröße, insbesondere deren Breite, verhältnismäßig klein, so daß nicht nur die Herstellung wirtschaftlieh, sondern auch die Verwendung auf allen Drehmaschinen ohne Schwierigkeiten möglich ist»
Weitere Einzelheiten einer gemäß der Erfindung ausge bildeten Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes auf Drehmaschinen sind den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen., Hierbei zeigts
J1Ig ο 1s Eine durch Servokraft und/oder von Hand be tätigbare Aufspanneinriehtung mit drei auf das zu bearbeitende Werkstück einwirkenden zwangläufig durch ein als Prisma
ausgebildetes Yerstellglied miteinander verbundene Haltegliedern,
Pigo2s eine Ausspanneinrichtung nach, Hg0 1 mit Hebeln als Terstellglieder,
Pigο3 Uo4§weitere Ausführungsformen der Aufspanneinrichtung nach Pigο 1 mit als Winkelhebel ausgebildeten Yerstellgliedern und
Pigc5 Uoβ§Aufspanneinrlehtungen der gleichen Art,
deren Yerstellglieder als drehbar gelagerte ringförmige Scheiben ausgebildet sindo
Die in Hg. 1 dargestellte und mit 1 bezifferte Aufspanneinrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines rotierenden Werkstückes 3 auf einer nicht gezeigten Drehmaschine besteht aus einem mit einem Aufspannbook 2 versehenem Gehäuse 4? in dem die auf das Werkstück 3 einwirkenden zwangläiifig miteinander Terbundene Halteglieder 5j> 6 und 7 und die mit diesen in Terbindung stehenden Betätigungsglieder eingesetzt sind» Das Halteglied 5 ist hierbei axial verschiebbar angeordnet und mit einem ¥erstellglied 13 versehen,, während die Halteglieder 6 und 7 als auf den Bolzen 11 und 12 drehbar gelagerte Winkelhebel ausgebildet sind« An den auf das Werkstück 3 einwirkenden Enden der Halteglieder 5? 6 und 7 sind Rollen 8? 9 und 10 angebracht, um bei dessen Drehbewegung die Reibung zu mindern=
Zur zwangläufigen Terbindung der Halteglieder 5$ β und 7 miteinander dient das als Prisma ausgebildete Ter-
Stellglied 13? das mit den Außenflächen 31 bzw» 32 auf die Halteglieder 6 und 7 einwirkt» IJm auch hierbei die Reibung zu mindern, sind an den mit dem Yerstellglied 13 zusammenwirkenden Enden der Halteglieder 6 und 7 drehbar gelagerte Rollen 29 und 30 angeordnete
Als eines der möglichen Betätigungsglieder für die dargestellte Aufspanneinriehtung ist in dem Ausführungsbeispiel nach Pigο 1 ein beidseitig von Druckmittel beaufschlagbarer in dem Zylinder 19 eingesetzter Kolben vorgesehen, dem das Druckmittel über die Leitung 21 oder wechselweise zugeführt wird» Über die Kolbenstange 18 sowie den auf dem Bolzen 15 schwenkbar gelagerten Hebel 14» der mittels Bolzen 17 "bzw,, 16 mit der Kolbenstange 18 und dem axial verstellbaren Halteglied 5 gelenkig verbunden ist, wirkt der Kolben 20 somit auf die Halteglieder 5S 6 und 7 ein.
Als Betätigungsglied kann aber auch eine mit einem Handrad 24 versehene Gewindespindel 23 verwendet werdenο Die in dem Gehäuse 4 drehbar gelagerte Spindel 23 greift hierbei in eine Gabel 25 ein, die gelenkig mittels eines Bolzen 26 mit dem Hebel 14 verbunden ist» Dureh Verdrehen des Handrades 24 kann somit der schwenkbar um den Bolzen 15 gelagerte Hebel 14 und damit auch die mit diesem verbundenen Halteglieder 5$ 6 und 7 in ihrer Lage verändert werden„
Soll mittels der in H1Ig0 1 dargestellten Aufspanneinrichtung 1 ein rotierendes Werkstück., "beispielsweise die mit 3 bezifferte Welle auf einer Drehmaschine aufgespannt werden«, so ist die an den strichpunktiert dargestellten Aufspannboek 2 befestigte Aufspanneinrichtung 1 an der Maschine an geeigneter Stelle anzubringen,, Sodann sind die Halteglieder 5» β und 7 grob auf das zu bearbeitende Werkstück auszurichten„ lach Einführen des Werkstückes 3 zwischen die Halteglieder 5$ β und 7 ist«, beim Aufspannen mittels Servokraftj dem Druckkolben 20 durch die Leitung 21 Druckmittel zuzuführen^ oder bei einer manuellen Einspannung, das mit der Spindel 23 verbundene Handrad 24 entsprechend zu verdrehen., Dadurch wird der Hebel 14> da sowohl der Kolben 20 über die Kolbenstange 18 als auch die Spindel 23 über die Gabel 25 mit diesem in Verbindung steht f um den Bolzen 15 verschwenkt, so daß das Halteglied 5 axial in Richtung des Werkstückes 3 verschoben wird» Gegebenenfalls ist, damit jeweils nur eine der Betätigungseinrichtungen wirksam wird, vor der Druckmittelzuführung bzw» der Spindelverstellung der Bolzen 26 bzw. der Bolzen 17 aus dem Hebel 14 herauszunehmen.
Bei dieser Yersehiebebewegung laufen die Rollen 29 und 30 der drehbar auf den Bolzen 11 und 12 gelagerten winkelig ausgebildeten Halteglieder β und 7 auf den Außenflächen 31 und 32 des Terstellgliedes 13 auf, so daß die Halteglieder 6 und 7 nach außen und somit deren Rollen 9 und 10 gegen das Werkstück 3 gedrückt werden= Dadurch
wird das Werkstüek 3 entsprechend der aufgebrachten Spannkraft festgehalten und an drei Stellen abgestützt.
Die Außenfläche 31 des als Prisma ausgebildeten Yerstellgliedes 13 ist dabei derart gekrümmt» daß beim Einspannen von Werkstücken mit unterschiedlichen Außendurchmessern die geweiligen BerüJbrungspiinkte auf einer vom Zentrum ausgehenden Geraden liegen» Dadurch wird erreicht s daß bei wechselnden Drachmessern die winkelig ausgebildeten Halteglieder unter einem stets gleichen Winkel auf das zu haltende Werkstück einwirken^ so daß eine stets gleich gute Aufspannung gewährleistet wirdo Die Krümmung der JPläehe 31 kann empirisch oder rechnerisch ermittelt werden^ wobei insbesondere die lage des Drehpunktes γόη Bedeutung ist»
Selbstverständlich ist es auch möglich, eine geradlinige, beispielsweise unter einem Winkel von 45 in Terschubrichtung geneigte !Fläche 32, wie es als Ausführungsvariante in der anderen Hälfte der I1Ig0 1 dargestellt ists auf dem Terstellglied 13 anzubringen.. Insbesondere für Werkstücke 9 deren Durchmesser nahezu gleich bleibt, so daß die Auf spanneinrichtung 1 auf diese abgestimmt werden kann«, ist eine derartige auf einfache Weise herzustellende fläche geeignet land gewährleistet ebenfalls ein gutes Einspannen»
Um auch bei einer Rückführung des Hebels 14 eine
Verbindung zwischen den Haltegliedern 6 und 7 und dem Ver» stellglied 13 herzustellen., können Druckfedern 27 vorgesehen werden^ die sich an dem Gehäuse 4 und den Haltegliedern β und 7 abstützen und diese mit den Reuen 29 und 30 gegen das Verstellglied pressen,, Es ist aber auch möglich,, zu dem gleichen Zweek die Halteglieder 6 und 7 mit dem Verstellglied 13 durch Zugfedern 28 au koppeln» Da somit eine zwangläufige Verbindung zwischen den Haltegliedern 6 und 7 mit dem Verstellglied 13 nur in einer Bewegungsrichtung besteht, können unrunde Stellen an dem Werkstück 3 ohne Schwierigkeiten und ohne daß der Hebel 14 zu verstellen ist, auf einfache Weise ausgeglichen werden»
Da über die Halteglieder 6 und 7 beim Einspannen des Werkstückes 3 und bei unrundem lauf große Kräfte übertragen bzw» ausgeübt werden 9 sind zu deren !Führung und Abstützung in dem Gehäuse 4 zwei lagerflächen 33 und 34 eingearbeitet» Die Lagerflachen 33 und 34 sind hierbei kreisförmig zu dem Schwenkpunkt der Halteglieder β und 7 ausgebildet j so daß stets eine sichere Anlage der Halteglieder 6 und 7 gewährleistet ist ο
In dem Ausführungsbeispiel einer Aufspanneinrichtung nach Pig„ 29 die hier mit 41 bezeichnet ist, sind die auf das zu bearbeitende Werkstück 42 einwirkenden Halteglieder 43 3 44 und 45 durch Hebel 54 und 55 zwangläufig miteinander verbundene Die Hebel 54 und 55 wirken somit als Verstellglied„ Bei einer von dem Hebel 46 auf
den auf einem Bolzen 48 schwenkbar gelagerten Hebel 47s der wiederum mit dem Halteglied 43 gelenkig verbunden, ist, übertragenen TTerstellbewegung warden nämlioh die winkelig ausgebildeten auf den Bolzen 49 und 50 ebenfalls drehbar gelagerten Halteglieder 44 und 45 entsprechend dem Verstellweg des Haltegliedes 44 verstellt, da sie mittels der Hebel 54 und 55 sowie der Zapfen 51» 52 und 55 an diesem angelenkt sindo
Bach Figo 3 sind bei der dort gezeigten Einspanneinrichtung 61 als Yerstellglieder zwei auf den Bolzen und 72 schwenkbar gelagerte Winkelhebel 66 und 67 vorgesehen, die gelenkig mit den auf das Werkstück 62 einwirkenden Haltegliedern 63, 64 und 65 verbunden sindo
Zur iiüirung der Halteglieder 64 Ή-nd 65 sind hierbei ferner in das Gehäuse 68 der Aufspanneinrichtung 61 Ausnehmungen 69 und 70 eingearbeitet, in die die radial auf einer Geraden in Abhängigkeit von der über das Hebelgestänge 73 eingeleiteten Verstel^-bewegung verstellbaren Halteglieder 64 und 65 geführt sind.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, das im wesentlichen der Auf. spanneinrichtung nach Figo 3 entspricht 5 sind die Terstellglieder 8& und 87 wiederum als Winkelhebel ausgebildet, die- gelenkig mit den. auf das Werkstück 82 einwirkenden Haltegliedern 83 9 84 und 85 verbunden sindo Zur Lagerung der Winkelhebel 86 und 87 dienen hierbei zwei an diesen befestigte
o/o
Hebel 89 und 90, die mittels Bolzen 91 und 92 drehbar in dem Gehäuse 88 der Aufspainieiiiriahtung· 81 gelagert sind. Bei einer Verstellung des Hebelges-tänges 95 werden somit die Halteglieder 83, 84 und 85 entsprechend der eingeleiteten Verstellbewegung zu dem Werkstück 82 hin oder von diesem wegbewegt«,
Die Aufspanneinrichtung 101 nach Pig. 5 ist mit einer mittels Rollen 109 und 110 drehbar- in dem Gehäuse 106 gelagerten Scheibe als Verstellglied versehen,, an der das Hebelgestänge 107 zur Auslösung einer Verstellbewegung der hierbei unterschiedlich ausgebildeten Halteglieder 103, 104 und 105 befestigt ist. Zur Führung des Haltegliedes 103 ist in dem Gehäuse 106 eine Ausnehmung 111 eingearbeitet, in die das radial verstellbare Halteglied 103 eingesetzt ist, während zu dessen Verstellung in der Scheibe 108 eine in Urafangsrichtung geneigte Aussparung- 112 vorgesehen ist, in die ein mit dem Halteglied 103 verbundener Bolzen 113
eingreiftc Die Verstellung des winkelig ausgebildeten
und auf einem Bolzen 114 gelagerten Halteglieds 104 erfolgt dagegen durch einen auf der Scheibe 108 befestigten Bolzen 115S der in ein Langloeh 116 des Haltegliedes 104 ragt. Ferner ist es möglich, die Verstellung des gekrümmten und mittels eines Bolzen 118 in dem Gehäuse 106 geführten Haltegliedes 105 in der Weise vorzunehmen, daß in der Scheibe 108 eine entsprechend geformte Ausnehmung 117 vorgesehen wird, durch
O / O
die "bei einer Terdreliung der Seheibe 108 mittels des Hebelgestänges 107 das Halteglied 105 wie auch, die Halteglieder 103 und 104 in Richtung auf das Werkstück 102 oder von diesem weg verstellt werden.
Zur Verstellung der auf das zu bearbeitende Werkstück 122 einwirkenden Halteglieder 123, 124 und 125 der in Figo 6 dargestellten Aufspanneinriehtung dient wiederum eine auf Rollen 129 und 130 gelagerte Scheibe 128, die mit einem Hebelgestänge 127 verbunden und mit einem Zahnkranz 131 versehen ist» Um das in einer Ausnehmung 134 des Gehäuses 126 eingesetzte Halteglied 123 bzw» 124 in Richtung auf das Werkstück 122 verstellen zu können^ ist ein in dem Gehäuse 126 gelagertes Zahnrad 133 vorgesehen, das in den Zahnkranz 131 der Scheibe 128 und eine auf dem Halteglied 123 angebrachte Verzahnung 132 eingreift« Me Verstellung des auf einem Bolzen 136 drehbar gelagerten Haltegliedes 125 wird dagegen durch ein an diesem befestigten Zähnesegment 135 vorgenommene Sobald die Scheibe 128 mittels des Hebelgestänges 124 verstellt wird, folgen die Halteglieder 123? 124 und 125 somit zwangläufig der eingeleiteten 7erstellbewegung0
29.5.9967

Claims (1)

  1. P.A.309 809-6.6.6?
    ©-»-%■ ansprueh.es
    ο Einricktung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines ^MMHBi Werkstückes auf Drehmaschinen nach. Art einer Lünette mit vorzugsweise drei gleiehmäßig verteilt angeordneten auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedernj, die über ein Hebelgestänge τοη Hand oder dureli Servokraft9 beispielsweise üwrch einen von Druekmittel beamfschlagbaren Kolben, betätigbar sind j dadurch gekennzeichnet , daß die auf das Werkstück (3,; 42; 62; 82; 102; 122) einwirkenden Halteglieder (5, 6, Ii 43, 44, 45; 63, 64, 65; 83, 84, 85; 103 j 104 9 105; 123, 124, 125) durch ein oder mehrere Terstellglieder (13; 54, 555 ββ? 67 j 86, 87; 108; 128) miteinander sswanglämfig verbunden und derart geführt sind, daß deren das Werkstück (3; 42; 62; 82; 102; 122) haltender Teil jeweils radial zu diesem in Abhängigkeit von der Terstellbewegung des Hebelgestänges (.14, 18; 46, 47; 73; 93; 107; 127) mnd/oder des Werkstückes (3; 42; 62; 82; 102; 122) verstellbar ist«
    ο Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1, dadur©h gekennzeichnet s daß die Halteglieder (5, 6, 7; 43, 44, 45; 63* 64* 65; 83, 84* 85J 103, 104, 105; 123, 124, 125) als schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerte Hebel ausgebildet sind, an deren das Werkstück (3; 42; 62; 82; 102; 122) haltendem Ende drehbar gelagerten Rollen (8, 9, 10), Sle.it st eine, öd.« dgl 0. angetmaokt sind..
    — 2 —
    Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit drei auf das Werkstück einwirkenden Haltegliedern«, dadurch gekennzeichnet 9 daß eines der Halteglieder (5) als axial verschiebbarer Hebel und die beiden anderen Halteglieder (6, 7) als spiegelbildlich zueinander angeordneten schwenkbare Winkelhebel ausgebildet sind und daß zur zwangläufigen Verbindung der Halteglieder (5s 6» 7) miteinander auf dem axial verschiebbaren Hebel (5) ein Yerstellglied (13) vorgesehen ist«, das mit den freien Enden (Rollen 29? 30) der Winkelhebel $9 7) in Verbindung steht (Pig„ 1).
    4. Aufspanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem axial verschiebbaren Hebel (5) angeordnete Yerstellglied (13) als Prisma mit einer gekrümmten oder geradlinigen, vorzugsweise in der Bewegungsrichtung des HebeHs (5) unter 45° geneigten Außenfläche (31 bzw» 32) ausgebildet ist, mittels der die Yerstellbewegung des Hebelgestänges (14» 18) auf die Winkelhebel (6, 7) zumindest in einer Spannriehtung zwangläufig übertragbar ist«
    ο Aufspanneinriehtung nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückführung der Winkelhebel (6^7) Druck- und/oder Zugfedern (27? 28) od.,dgl« vorgesehen sind, die sich an diesen und dem Gehäuse (4) der Aufspanneinrichtung (1) oder dem Yerstellglied (13) abstützen.,
    O /
    Aufspanneinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung der Reibung zwischen dem Terstellglied (13) und den Winkelhebeln (6, 7) an d.eren, an dem Verstellglied (13) anliegenden Ende dreh/bar gelagerten Rollen (29, 30), Gleitsteine odcdglc Torgesehen sind und daß zur lagerung und Mhrung der Winkelhebel (6, 7) in dem Gehäuse (4) diesen augeordnete kreisförmig zu dem Schwenkpunkt (H9 12) ausgebildete lagerflächen (33? 34) eingearbeitet sindo
    ο Aufspanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Yerstellglied (54, 55) als Verbindungshebel ausgebildet ist, der jeweils mit dem axial verschiebbaren Hebel (43) und den freien Enden der Winkelhebel (44$ 45) gelenkig verbunden ist (Figo 2).
    ο Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit drei auf das Werkstück einwirkenden axial verschiebbaren Haltegliedernj dadurch gekennzeichnet, daß zur zwangläufigen Verbindung-der Halteglieder (63, 64, 65; 83, 84S 85) zwei drehbar gelagerte Winkelhebel (66, 67; 87) vorgesehen sind j die jeweils mit zwei Haltegliedern (63, 64 bzw» 639 65 und 83, 84 bzw« 83, 85) gelenkig verbunden sind (Pigο 3 und 4)«
    ./■
    ο Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Yerstellglied (108; 128) eine drehbar gelagerte» vorzugsweise kreisringförmig ausgebildete S&heifoe vorgesehen ist, die mit dem Hebelgestänge (1075 127) und mit den Haltegliedern (103, 104, 105; 123* 124, 125) in Erie.bverbindung steht (Pig. 5 und 6)
    1Oo Aufspanneinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet j, daß zur Verbindung der Halteglieder (103? 104 j 105) mit dem als Scheibe ausgebildeten Verstellglied (108) in diesem und/oder den drehbar gelagerten und/oder in Ausnehmungen (111) des Gehäuses (106) geführten Haltegliedern (103, 104, 105) Aussparungen (112, 116, 117) zn deren !führung mittels Bolzen (113? 115» 118)9 Ansätzen od.dgl. vorgesehen sind (Pig» 5)«
    ο Aufspanneinrichtung naoh Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Halteglieder (123? 1249 125) mit dem als Seheibe ausgebildeten Verstellglied (128) auf diesem ein Zahnkranz (131) ododglo vorgesehen ist«, in den ein an den Haltegliedern (105) angebrachtes Zahnsegment (135) oder ©in in dem Gehäuse (126) gelagertes latorad (133) eingreift (Pig. β)·
    12o Aufspanneinriehtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Yer-
    stellgiedes (15) über das Heibelgestänge (14, 18) ein "beidseitig τοη Druckmittel "beaufs elilaglDar er an diesem angelenkter und vorzugsweise in dem Gre&äuse (4) der
    Aufspanneinriehtung (1)- eingesetzter Kalben (20), eine s.Bc in dem Gehäuse (4) gelagerte Terstellspiudel 249 25) ©dodglo Torgesehen ist (Mg0 1)„
    29 ο 5/1967
DED35913U 1967-06-06 1967-06-06 Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen. Expired DE1968408U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED35913U DE1968408U (de) 1967-06-06 1967-06-06 Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED35913U DE1968408U (de) 1967-06-06 1967-06-06 Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1968408U true DE1968408U (de) 1967-09-14

Family

ID=33329574

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED35913U Expired DE1968408U (de) 1967-06-06 1967-06-06 Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1968408U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2741166A1 (de) Vorrichtung zur betaetigung eines spannkopfs
DE2615137C2 (de) Revolverdrehmaschine
DE2355373C2 (de) Vorrichtung zur Umlenkung der Vorschubrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Maschinen für elektroerosive oder elektrochemische Bearbeitung
DE2110469B2 (de) Vorrichtung zum Spannen von Werkstücken auf einer Schleifmaschine, insbesondere einer Kurbelwellenschleifmaschine
DE1602740A1 (de) Einrichtung zum Aufspannen und/oder zur Halterung eines Werkstueckes auf Drehmaschinen
DE1968408U (de) Einrichtung zum aufspannen und/oder zur halterung eines werkstueckes auf drehmaschinen.
DE2346111C3 (de) An einer Schleifmaschine angeordnete Aufspann- und Teileinrichtung für Kugelnaben oder dergleichen zum Schleifen ihrer Zylinderringnuten
DE8711795U1 (de) Spannvorrichtung mit mechanischem Kraftverstärker
EP0013746B1 (de) Vorrichtung zum Einspannen von Werkstücken
DE1810722B2 (de) Spannfutter
DE1283168B (de) Mechanische Spannvorrichtung zur Erzeugung einer hohen Spannkraft
DE1290843B (de) Vorrichtung zum Schleifen der Innenflaeche der Muffen an Betonrohren
DE729362C (de) Seilwickler fuer Windentrommeln o. dgl.
DE2231287C3 (de) Vorrichtung zum axialen Verschieben von Rohren unter gleichzeitigem Hin- und Herdrehen um ihre Längsachse
DE870628C (de) Selbsttaetiger Mitnehmer fuer Drehbaenke
DE3716115C2 (de)
DE1502492B1 (de) Kopierschleifmaschine
DE1922682B2 (de) Spannfutter für Drehmaschinen u.dgl
DE959009C (de) Glattwalzgeraet fuer runde, von der Zylinderform abweichende Werkstuecke
DE889856C (de) Spannfutter fuer Drehbaenke od. dgl.
DE725250C (de) Ziehschleifmaschine
DE102006024637B4 (de) Spannfutter
DE1212390B (de) Zahnradhonmaschine
DE2718502A1 (de) Kopiervorrichtung fuer kurbelwellenfraesmaschinen
DE225252C (de)