DE19681097C2 - Herstellungsverfahren für eine Alkali- Knopfzelle - Google Patents
Herstellungsverfahren für eine Alkali- KnopfzelleInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung eines Herstel
lungsverfahrens für eine Alkali-Knopfzelle. Sie dient zur Bereitstellung einer
Alkali-Knopfzelle, welche eine gute Selbstentladungscharakteristik aufweist
und dadurch hergestellt wird, daß der aus Stahl als Ausgangsmaterial beste
hende Deckel für eine negative Elektrode, auf dem auf einer Seite Ni und auf
der anderen Seite Cu aufgebracht ist, unter Verwendung eines Stempels ge
formt wird, bei dem zumindest die mit dem Cu in Kontakt kommende Oberflä
che aus einem keramischen Material besteht, wobei dann dieser Deckel mit an
deren Bauteilen der Zelle verbunden wird, wie z. B. einer positiven Elektroden
masse, einer negativen Elektrodenmasse, einem Separator, einem Becher für
die positive Elektrode, einem Dichtungsring und einem alkalischen Elektroly
ten. Die Erfindung dient insbesondere dazu, eine Alkali-Knopfzelle bereitzu
stellen, welche einen sehr geringen Anteil an Quecksilber oder überhaupt kein
Quecksilber enthält, sowie ein dazugehöriges Herstellverfahren.
Bekanntermaßen sind bisher Alkali-Knopfzellen hergestellt worden durch Be
arbeiten eines Deckels für eine negative Elektrode unter Verwendung von me
tallischen Formwerkzeugen, wie z. B. einem Stempel, einem Stanzstempel oder
einem Halter für den Rohling, welche aus Werkzeugstahl, aus Schnelldreh
stahl oder aus zementiertem Karbid bestehen, und durch Verbinden desselben
mit anderen Bauteilen, wie einer positiven Elektrodenmasse, einer negativen
Elektrodenmasse, einem Separator, einem Becher für die positive Elektrode,
einem Dichtungsring und einem alkalischen Elektrolyten.
Als Ausgangsmaterialien für den Deckel der negativen Elektrode der Knopfzel
le wird ein nichtgalvanisch plattiertes Material aus Ni-SUS-Cu oder aus einem
Material verwendet, bei dem Ni auf die der inneren, aus Kupfer bestehenden
Seite des Deckels für die negative Elektrode gegenüberliegende Seite auf
einem laminierten Material aus Cu und SUS (nichtrostender Stahl nach der Japani
schen JIS Industrienorm) oder Cu aufplattiert ist, und wobei tiefgezogener
Stahl verwendet wird. Der Deckel für die negative Elektrode wird durch Bear
beiten des Ausgangsmaterials unter Verwendung eines Stempels hergestellt,
welcher aus Werkzeugstahl oder zementiertem Karbid hergestellt ist. Die Alka
li-Knopfzelle wird hergestellt durch Verbinden dieses Deckels für die negative
Elektrode mit den anderen Komponenten, wie z. B. einer Masse für die negati
ve Elektrode, welche hauptsächlich aus Zink besteht, der Masse für die positi
ven Elektrode, welche hauptsächlich aus Silberoxid besteht, dem Separator,
dem Elektrolyten, dem Topf für die positive Elektrode und einem Dichtungs
ring.
Hierbei tritt jedoch das Problem auf, daß bei einer Alkali-Knopfzelle, welche ei
nen Deckel für die negative Elektrode verwendet, der gemäß den bekannten
Verfahren nach dem Stand der Technik unter Verwendung eines aus Werk
zeugstahl oder zementiertem Karbid gefertigten und die Kupferoberfläche be
rührenden Stempels zur Formgebung hergestellt wird, Gas aus der Kupfero
berfläche austritt, wenn das in der negativen Elektrode enthaltene Zink den al
kalischen Elektrolyten berührt, und sich dabei ein Teil des Elektrolyten zer
setzt. Dies beruht darauf, daß aus dem Werkzeugstahl stammendes Fe, als
Bindemittel für das zementierte Karbid dienendes Co oder Ni sowie das als
Ausgangsmaterial für das zementierte Karbid dienende W, übertragen wird,
und an der Cu-Oberfläche, d. h. an der inneren Oberfläche des Deckels der ne
gativen Elektrode während der Bearbeitung des Deckels für die negative Elek
trode haftet, auch wenn es sich dabei nur um einen sehr kleinen Anteil han
delt. Die Erzeugung von Gas führt zur Erschöpfung der negativen Elektroden
masse innerhalb der Alkali-Knopfzelle, wodurch die Selbstentladecharakteri
stik der Zelle verschlechtert wird.
Obwohl die Bildung von Gas durch Hinzufügen von Quecksilber zur negativen
Elektrodenmasse unterdrückt werden kann, da der Grad der Gaserzeugung re
duziert werden kann, wenn das Quecksilber die Cu-Oberfläche bedeckt, ist die
se Abhilfe unerwünscht, da die Umwelt durch das in verbrauchten und ent
sorgten Zellen enthaltene Quecksilber beeinträchtigt werden könnte.
Obwohl versucht worden ist, den Quecksilberanteil in der Alkali-Knopfzelle
durch ein vollständiges Reinigen des Deckels für die negative Elektrode oder
durch Hinzufügen von Indium und Wismut zu reduzieren und eine Unter
drückung der Gaserzeugung herbeizuführen (vergleiche z. B. die japanischen
Offenlegungsschriften Nr. Hei 8-31428, Hei 8-130021 und weitere) ist es
schwierig, eine Erzeugung des Gases an der inneren Oberfläche des Deckels für
die negative Elektrode zu verhindern.
Die US 4,442,186 sowie die US 4,861,688 offenbaren jeweils den Aufbau einer
Alkali-Knopfzelle, die hergestellt werden kann durch Formen und Bearbeiten
eines Deckels für die negative Elektrode mit einer aus Kupfer bestehenden
Oberfläche mittels eines Stempels und Zusammenfügen des Deckels für die ne
gative Elektrode mit einer Masse für die positive Elektrode, einer Masse für die
negative Elektrode, einem Separator, einem Becher für die positive Elektrode,
einem Dichtungsring sowie einem alkalischen Elektrolyten.
Aus der ER 0 160 202 ist es bekannt, die Oberflächen von Formungswerkzeu
gen mit chemisch inerten, korrosionsbeständigen, nicht-reaktiven und ther
misch stabilen Beschichtungen zu versehen.
Die DE 36 02 485 A1 offenbart die Verwendung von Matrizen für die Herstel
lung optischer Linsen, wobei die Matrizen mit einem aus einer oder mehreren,
Schichten bestehenden dünnen Film aus Siliziumnitrid oder Siliziumcarbid
oder beiden Verbindungen dampfbeschichtet sind.
In den vier letztgenannten Druckschriften wird jedoch die vorstehend beschrie
bene spezielle Problematik des "Ausgasens" von Alkali-Knopfzellen aufgrund
des Formens des Deckels für die negative Elektrodenmasse mit Stempeln aus
Werkzeugstahl oder zementiertem Karbid nicht betrachtet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Deckel für eine negative Elektrode
mit einer inneren Oberfläche aus Cu geformt und mittels eines Stempels bear
beitet, bei dem zumindest der mit der Cu-Oberfläche in Berührung tretende
Teil aus einer Keramik besteht. Bevorzugterweise wird der Deckel für die ne
gative Elektrode hergestellt unter Verwendung eines Stempels, welcher mit ei
nem Keramikmaterial beschichtet ist. Zwar gibt es eine ganze Anzahl von ver
schiedenen Typen von Keramikmaterialien, welche als Beschichtung verwen
det werden können, jedoch sind Zirkoniumoxid, Siliziumborid, Siliziumnitrid
oder Kohlenstoff mit diamantähnlicher Struktur
aufgrund ihrer guten Schlagwiderstandsfähigkeit besonders wünschenswert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird beim Herstellen einer Alkali-Knopf
zelle mit einer negativen Elektrodenmasse aus Zink, welche einen Meinen An
teil an Quecksilber oder überhaupt kein Quecksilber enthält, der Deckel für die
negative Elektrode, dessen innere Oberfläche aus Kupfer besteht, mittels eines
Stempels geformt und hergestellt, bei dem zumindest der mit der Cu-Oberflä
che in Kontakt tretende Teil aus einem keramischem Material besteht. Es ist
vorteilhaft, einen Verstärkungsbereich bereitzustellen, da keramische Materia
lien unter Einwirkung einer Biegelast normalerweise ein schlechtes Verhalten
zeigen. Die Verstärkung wird hergestellt durch Bereitstellen eines Ausgangs
materials, wie z. B. Werkzeugstahl oder zementiertem Karbid, auf der dem ke
ramischen Material gegenüberliegenden Oberfläche, auf welche die Last ein
wirkt. Es ist möglich, die Struktur, in welcher das keramische Material bereit
gestellt wird, in dem Bereich vorzusehen, welcher mit der Cu-Oberfläche des
Deckels für die negative Elektrode in Berührung tritt und den Verstärkungs
bereich auf der Seite bereitzustellen, welche dem Bereich des keramischen Ma
terials gegenüberliegt, auf welchen die Last einwirkt, und zwar durch Verwen
dung eines Stempels, bei dem ein keramisches Material auf der Oberfläche ei
nes zementierten Karbids oder Stahls aufgebracht ist.
Wird der mittels solch eines Stempels geformte und bearbeitete Deckel für die
negative Elektrode verwendet, so wird kein Fe aus dem Stahl freigesetzt, und
es wird kein Co, Ni oder W aus dem zementierten Karbid freigesetzt. Für die
zu verwendenden keramischen Materialien sind insbesondere Zirkoniumoxid,
Siliziumborid und Siliziumnitrit aufgrund ihrer Abriebfestigkeit, Schlagwider
standsfähigkeit und chemischen Beständigkeit hervorragend geeignet.
Dementsprechend wird die Menge an Gas, die erzeugt wird, wenn der Deckel
für eine erfindungsgemäße negative Elektrode mit der negativen Elektroden
masse und dem alkalischen Elektrolyten in Kontakt tritt, im Vergleich zum
bisher bekannten Stand der Technik erheblich reduziert. Wird Zink für eine
negative Elektrode verwendet, welche nur einen kleinen Anteil von Quecksil
ber oder überhaupt kein Quecksilber enthält, so ist der Effekt dieser Reduzie
rung der Gasmenge bemerkenswert.
Die Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus
den nachfolgenden Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnun
gen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Flußdiagramm, welches die erfindungsgemäßen Herstellschritte
für eine Alkali-Knopfzelle zeigt;
Fig. 2A bis 2C
Schnitte durch den Hauptteil eines beispielhaft gewählten Stempels
zum erfindungsgemäßen Herstellen des Deckels einer negativen Elek
trode einer Alkali-Knopfzelle;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform einer Alkali-
Knopfzelle;
Fig. 4 einen Schnitt, welcher ein Beispiel für den Stanzbereich sowie den
Faltenpressbereich eines Stempels für den Deckel einer negativen
Elektrode zeigt, welcher aus einem keramischen Material besteht, das
mittels Werkzeugstahl verstärkt ist;
Fig. 5 einen Teilschnitt, welcher ein Beispiel für einen keramischen Stempel
zeigt, der mit einem zementierten Karbid verstärkt ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im folgen
den erläutert.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine Silberoxidzelle SR512SW, bei der es sich um
ein Beispiel für eine erfindungsgemäß hergestellte Alkali-Knopfzelle handelt,
und Fig. 2A bis 2C sind Schnitte, welche den Hauptteil eines Stempels zeigen,
welcher zur Herstellung des Deckels einer negativen Elektrode der Silberoxid
zelle SR512SW in Fig. 3 dient.
Zunächst werden die Teile des Stempels vorgefertigt und dann eine keramische
Beschichtung, welche hauptsächlich aus Zirkoniumoxid besteht, auf die mit einer
Cu-Oberfläche des Topfs für die negative Elektrode in Berührung kommen
den Teile 7, 8 und 9 des in Fig. 2A bis 2C gezeigten Stempels aufgetragen. Sie
werden dann zusammengefügt und zu einem Stempel montiert. Der Topf 5 für
die negative Elektrode wird unter der Verwendung des Stempels und unter
Verwendung von Ni-SUS-Cu als Ausgangsmaterial hergestellt.
Als nächstes wird die positive Elektrodenmasse 2 in einen Becher 1 für die po
sitive Elektrode gegossen, ein Separator 3 wird in den Becher für die positive
Elektrode gesetzt, ein Dichtungsring 6 wird eingefügt, und ein Elektrolyt, wel
cher aus einer negativen Elektrodenmasse 4 und NaOH besteht, wird in den
Dichtungsring eingespritzt. Nach Bedecken mit dem Deckel 5 für die negative
Elektrode wird dann eine Öffnung des Bechers für die positive Elektrode 1 ver
stemmt, um diese abzudichten. Fig. 1 zeigt dieses Verfahren.
Zwei Arten von Silberoxidzellen SR512SW, nämlich je eine erfindungsgemäß
hergestellte und eine nach dem Stand der Technik hergestellte, welche Queck
silber im Zink der negativen Elektrode enthielten, oder kein Quecksilber ent
hielten, wurden hergestellt. Tabelle 1 zeigt die Werte des Selbstentladungsgra
des derselben, welche einerseits aus der Entladungskapazität im Frühstadium
nach der Herstellung und andererseits nachdem dieselben 20 Tage lang bei ei
ner Umgebungstemperatur von 60°C gelagert worden sind, gemessen wurden.
Die Meßwerte sind jeweils Durchschnittswerte von 6 Proben.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden
erläutert.
Im folgenden wird eine Zelle beschrieben, deren Querschnittsprofil dasselbe
wie bei der in Fig. 3 gezeigten Silberoxidzelle SR626SW ist. Fig. 4 ist ein Quer
schnitt des Hauptteils eines Stempels, welcher bei der Herstellung eines
Deckels für eine negative Elektrode gemäß der vorliegenden Erfindung verwen
det wird. Fig. 5 ist ein Querschnitt eines Stempels zum Umbiegen eines nach
oben weisenden Bereichs des Umfangsbereichs des Deckels für eine negative
Elektrode. Der Stempel ist so aufgebaut, daß ein zementierter Karbidring als
Verstärkungsbereich in einen aus Werkzeugstahl bestehenden Haltebereich
eingebettet ist, um darin den Stempel aus einem keramischen Material zu hal
ten. Bei dem in Fig. 4 und 5 gezeigten keramische Material handelt es sich um
Zirkoniumoxid. Der Deckel für die negative Elektrode wird dadurch hergestellt,
daß eine Scheibe von erforderlicher Größe aus einem als Ausgangsmaterial die
nenden plattierten Ni-SUS-Cu Streifen durch Erzeugen einer Vertiefung mit
tels einem in Fig. 4 gezeigten Stempel und durch Umbiegen des Umfangsbe
reichs durch den in Fig. 5 gezeigten Stempel herausgearbeitet wird. Nach Her
stellen des Deckels 5 für die negative Elektrode wird die positive Elektroden
masse 2 in den Becher 1 für die positive Elektrode eingegossen, der Separator 3
wird auf den Becher für die positive Elektrode aufgesetzt, der Dichtungsring 6
wird eingeführt und der Elektrolyt, welcher aus dem negativen Elektrodenma
terial 4 und NaOH besteht, wird in den Dichtring eingespritzt. Dann wird nach
Bedecken desselben durch den Deckel 5 die Öffnung des Bechers 1 für die
positive Elektrode verstemmt, um dieselbe zu versiegeln.
Jeweils zwei Arten von Zellen, von denen die eine Quecksilber enthielt, und die
andere keine Quecksilber in dem Zink in der negativen Elektrode enthielt, sind
gemäß der vorliegenden Erfindung und gemäß dem Stand der Technik herge
stellt worden. Tabelle 2 zeigt Werte des Selbstentladungsgrads derselben, wel
che aus der Entladungskapazität im Frühbeginn nach der Herstellung sowie
nach einer Lagerung in einer Umgebung von 60°C während 40 Tagen ermittelt
worden sind.
Die Meßwerte sind jeweils aus einem Stichprobenumfang von 6 Proben ermit
telt worden.
Es ist aus diesen Resultaten ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung dazu
dient, die Selbstentladecharakteristik solcher Zellen zu erhöhen, bei denen es
sich um Silberoxidzellen, Alkalimanganzellen, Luft-Zinkzellen oder andere
handelt, welche im Inneren eine Cu-Oberfläche haben und ein hauptsächlich
aus Zink und einem alkalischen Elektrolyten aufgebautes negatives Elektro
denmaterial enthalten. Da sich diese Effekte auf das Bearbeiten der Cu-Ober
fläche beziehen, ist weiterhin auch ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung
auch bezüglich eines jeden anderen Ausgangsmaterials, bei dem Cu mit Stahl
laminiert ist, wirksam wird.
Es sei angemerkt, daß obwohl im allgemeinen 5 bis 10% Quecksilber im Zink
der negativen Elektrode enthalten sind, es keiner weiteren Erläuterungen be
darf, daß die vorliegende Erfindung auch wirksam wird, wenn der Reinheits
grad des Zinks hoch ist, oder wenn der Quecksilbergehalt niedriger liegt als die
angegebenen Werte.
Somit ist die vorliegende Erfindung sehr wirksam beim Herstellen von Alkali-
Knopfzellen, welche einen geringen oder keinen Quecksilberanteil enthalten
und welche eine gute Selbstentladungscharakteristik haben, und beruht auf
dem Verbinden des Deckels für die negative Elektrode, welcher aus einem mit
Cu als Ausgangsmaterial versehenen Stahl gefertigt ist, und hergestellt wird
unter Verwendung eines Stempels, bei dem zumindest der mit der Kupferober
fläche zusammentreffende Teil aus Keramik oder einem beschichtetem kerami
schen Material besteht, mit anderen Bestandteilen der Zelle, wie der positiven
Elektrodenmasse, der negativen Elektrodenmasse, einem Separator, einem Be
cher für die positive Elektrode, einem Dichtungsring, dem alkalischen Elektro
lyten usw.
Claims (8)
1. Herstellverfahren für eine Alkali-Knopfzelle, welches die folgenden
Schritte umfaßt:
als ersten Schritt:
Formen und Bearbeiten eines Deckels (5) für die negative Elektrode mit einer aus Kupfer bestehenden Oberfläche mittels eines Stempels, wobei zu mindest dessen mit der Kupferoberfläche zusammentreffender Teil (7, 8, 9) aus Keramik besteht, und zwar aus Zirkoniumoxid, Siliziumborid, Siliziumnitrid oder Kohlenstoff mit diamantähnlicher Struktur
als zweiten Schritt:
Herstellen dieser Zelle durch Zusammenfügen des Deckels (5) für die negative Elektrode, welche in dem oben genannten Schritt hergestellt worden ist, mit einer Masse (2) für die positive Elektrode, einer Masse (4) für die nega tive Elektrode, einem Separator (3), einem Becher (1) für die positive Elektro de, einem Dichtungsring (6) sowie einem alkalischen Elektrolyten.
als ersten Schritt:
Formen und Bearbeiten eines Deckels (5) für die negative Elektrode mit einer aus Kupfer bestehenden Oberfläche mittels eines Stempels, wobei zu mindest dessen mit der Kupferoberfläche zusammentreffender Teil (7, 8, 9) aus Keramik besteht, und zwar aus Zirkoniumoxid, Siliziumborid, Siliziumnitrid oder Kohlenstoff mit diamantähnlicher Struktur
als zweiten Schritt:
Herstellen dieser Zelle durch Zusammenfügen des Deckels (5) für die negative Elektrode, welche in dem oben genannten Schritt hergestellt worden ist, mit einer Masse (2) für die positive Elektrode, einer Masse (4) für die nega tive Elektrode, einem Separator (3), einem Becher (1) für die positive Elektro de, einem Dichtungsring (6) sowie einem alkalischen Elektrolyten.
2. Herstellverfahren nach Anspruch 1, wobei ein Stempel verwendet wird, bei
dem ein Verstärkungsbereich in den Stempel zum Formen und Bearbeiten des
Deckels für die negative Elektrode gegenüberliegend von dem Teil des kerami
schen Bereichs angebracht ist, auf welchen eine Last gegeben wird.
3. Herstellverfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein Stempel ver
wendet wird, bei dem der Teil des Stempels, der an die Kupferoberfläche des
Deckels (5) für die negative Elektrode anstößt, die Keramik ist, welche auf der
Oberfläche des Verstärkungsbereichs angebracht ist.
4. Herstellverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Stem
pel verwendet wird, bei dem der Verstärkungsbereich aus zementiertem Kar
bid oder Werkzeugstahl besteht.
5. Herstellverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der
Deckel (5) für die negative Elektrode aus laminierten metallischen Materialien
geformt und bearbeitet wird, welche aus Stahl als Hauptkörper bestehen sowie
Nickel, welcher auf der der negativen Elektrode abgewandten Seite aufgetra
gen ist, und Kupfer, welches auf der der negativen Elektrode zugewandten an
deren Seite aufgetragen ist.
6. Herstellverfahren nach Anspruch 5, wobei es sich bei den laminierten
metallischen Materialien um eine nichtgalvanische Plattierung aus Ni-nichtrostendem
Stahl-Cu handelt.
7. Herstellverfahren nach Anspruch 5, wobei das laminierte metallische
Material Nickel umfaßt, welches auf einer nichtgalvanischen Plattierung aus nicht
rostendem Stahl-Cu oder Kupfer mit einem tiefgezogenen Stahl auf der dem Kupfer
gegenüberliegenden Seite plattiert ist.
8. Herstellverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Masse
(4) für die negative Elektrode quecksilberfrei ist.
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|---|---|---|---|
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