DE1967653U - Verpackung fuer mehrere, eine verkaufseinheit bildende einzelteile, insbesondere fuer eine aus einer flasche und einem schwamm bestehende verpackungseinheit. - Google Patents
Verpackung fuer mehrere, eine verkaufseinheit bildende einzelteile, insbesondere fuer eine aus einer flasche und einem schwamm bestehende verpackungseinheit.Info
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Description
P.A. 305 3 32*-3.8.67
PATENTANWALT ÖÜNTHER SCHMITZ-HELiP
DIPLOM-IKGBNIBITE
: »ii»ii.-iNG. BtANS VOLILBACH
5 KÖLN, 1.6.1967
Gereonshof 38 Telefon (92) 21 30 32
Amtl. Zeichen
Collo Rheincollo-
Anmelder in: dlUm EÖlH GmbH.
Werk Hersei
Akte Nr.
67019 Yo/S
Betrifft: Verpackung für mehrere, eine Verkauf seinheit bildende Einzelteile, insbesondere für eine
aus einer !"lasche und einem Schwamm bestehende
Verpackung einheit.
Die Erfindung betrifft eine Verpackung für mehrere, eine Verpackungseinheit bildende Einzelteile, von denen einer eine Hasche ist;
insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Verpackung einer Flasche und eines Schwämme od.dgl. zu einer Verkaufseinheit.
Insbesondere für Haushaltszwecke werden in Plastikflaschen abgefüllte
Reinigungsmittel angeboten, die mittels eines Tuches oder zweckmäßiger mittels eines Schwämme auf die zu reinigende IPläche aufgetragen
werden. Solche Waren können einzeln verpackt angeboten werden. Zweckmäßiger ist es jedoch im allgemeinen, die Waren so zu
verpacken, daß sie eine Verkaufseinheit bilden.
Es ist an sich bekannt, mehrere gleichartige Waren in der ¥eise zu
verpacken, daß inn einen Warenstapel ein Band aus Papier, Plastikfolie
od.dgl. gelegt wird, das an seinen sich, überlappenden Enden
verklebt oder verschweißt wird. Zum Öffnen der Verpackung muß hier das Band zerstört werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Verpackung von
unterschiedlichen Waren, insbesondere einer Flasche und eines Schwamms, eine einfache und billige Verpackung zu schaffen, die
sich ohne Verkleben oder Verschweißen des Bandes schließen läßt und
die auch zum Öffnen der Verpackung nicht notwendigerweise zerstört werden muß.
Dies läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß zur Verpackung
ein Band vorgesehen wird, das um die nebeneinanderliegenden Verpackungsteile herumgelegt wird und an beiden sich übergreifenden
Enden zur lösbaren Verriegelung der Bandenden an dem Flaschenhals bzw. dem Verschluß jeweils eine den Flaschenhals bzw. die darauf
sitzende Verschlußkappe umgreifende Öffnung aufweist.
Vorzugsweise besteht die Öffnung an dem obenliegenden Bandende aus
einem, zweckmäßig kreisrunden, Loch, während die Öffnung an dem anderen, untenliegenden Bandende aus einer zur Stirnkante des Bandes
hin offenen schlitzartigen Ausnehmung besteht. Beim Verpacken der genannten Gegenstände wird hierbei das Band mit der an seinem
einen Bandende angeordneten schlitzartigen Ausnehmung unter die Verschlußkappe
auf den Flaschenhals geschoben, wobei dieses Banden.de
— ■-) —
durch Zlemmwirkung an dein Flaschenhals festgelegt wird. Dann, wird
das Band um die Flasche und den seitlich neben ihr liegenden Schwamm gelegt und mit seinem anderen Ende dadurch gesichert, daß
der Flaschenhals bzw. die darauf sitzende Verschlußkappe durch das Loch an diesem Bandende geschoben wird. Die Verpackung ist damit
geschlossen. Die genannte Klemmwirkung an dem die schlitzartige Ausnehmung aufweisenden Bandende kann dadurch bewirkt werden, daß
die Verschlußkappe fest angezogen wird, so daß dieses Bandende zwischen der Verschlußkappe und der Schulter der Flasche festgeklemmt
wird. Andererseits kann die Klemmwirkung jedoch auch durch eine besondere Formgebung der schlitzförmigen Ausnehmung erzielt werden.
Zu diesem Zweck kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die schlitzartige Ausnehmung an ihren Seitenrändern Vorsprünge od.dgl.
aufweisen, die beim Hineinschieben des Flaschenhalses und beim Herausziehen des Flaschenhalses eine gewisse Klemmwirkung auf diesen
ausüben. Vorteilhafterweise ist die schlitzartige Ausnehmung so geformt, daß sie sich zu der Stirnkante des Bandendes hin konisch
erweitert. An der Wurzel ist dabei die schlitzartige Ausnehmung vorzugsweise halbkreisförmig ausgebildet.
Das loch an dem anderen Bandende muß in jedem Fall größer sein als
der Außendurchmesser des Flaschenhalses. Es kann jedoch im Durchmesser
kleiner sein als der Durehmesser der auf dem Flaschenhals sitzenden Verschlußkappe. In diesem Fall muß zum Verriegeln des
Bandendes an dem Flaschenhals sowie zum. Lösen der Verriegelung jeweils
die Verschlußkappe gelöst werden. Ist das genannte loch in dem
Bandende größer als der Außendurchmesser der Verschlußkappe, so kann
das Bandende ohne Lösen der Verschlußkappe an dem Flaschenhals festgelegt oder von diesem abgezogen werden. Vorzugsweise hat das Loch
einen solchen Durehmesser, daß bei einem leichten Druck gegen die
oberen Seitenkanten der beiden Bandenden das obenliegende Bandende
sich
mit dem Loch/so weit aufrichtet, daß der Flaschenhals außer Eingriff
mit dem Loch dieses Bandendes kommt.
Das zur Verpackung dienende Band wird zweckmäßig aus Earton gefertigt.
Ss hat vorzugsweise eine Breite, die etwa der Breite der Flasche bzw. des Schwämmes entspricht.
In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 die aus einer Flasche und einem Schwamm bestehende Verpackungseinheit
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 in größerer Darstellung die Enden des zur Verpackung verwendeten
Bandes gemäß der Erfindung.
Mit 1 ist eine Plastikflasche bezeichnet, die ein flüssiges lleinigungsmittel
enthält und durch eine Schraubkappe 2 verschlossen ist. Seitlich neben der Flasche 1 liegt ein Schwamm 3, dessen Abmessungen
etwa den Abmessungen des Flaschenkörpers (ohne Hals) entsprechen.
Zur Verpackung der "beiden eine Verkaufseinheit "bildenden Teile 1
■und 3 dient ein Band 4, ^reiches aus einem gefalzten Kartonstreifen
besteht, dessen Breite etwa gleich der Breite der Flasche und des Sohwamms ist.
Das Band 4 weist an dem einen Bandende 5 ein kreisrundes Loch. 6
auf, dessen Durchmesser größer ist als der größte Außendurehmesser der Verschlußkappe 2.
Das andere Bandende 7 ist mit einer zur Stirnkante 8 hin offenen schlitzförmigen Ausnehmung 9 versehen, die an ihrer Wurzel bei 91
halbkreisförmig ausgebildet ist und sich zu der Stirnkante 8 hin
bei 9I! schwach konisch erweitert. Der Durchmesser des gerundeten
Teils 9' der Ausnehmung ist etwas größer als der Außendurehmesser
des Flaschenhälses, jedoch kleiner als der Außendurehmesser der
Verschlußkappe 2. Die Breite der Ausnehmung an der Stelle a ist geringfügig
kleiner als der Außendurehmesser des Flaschenhalses, so daß der Flaschenhals unter einer geringen Klemmwirkung in die Ausnehmung
eingeführt und aus dieser herausgezogen werden muß. Auf diese Weise wird eine lösbare Verriegelung des Bandendes 7 an dem
Flaschenhals erzielt.
Um die Teile 1 und 3 miteinander zu verpacken, wird das Ende 7 des
Bandes 4 unter der Schraubkappe 2 auf den Flaschenhals geschoben, so daß der Flaschenhals in dem gerundeten Teil 91 des Bandendes
liegt und hierin gehalten wird. Dann wird das Band um die Teile
-G-
I
1 und 3 geschlungen und das andere Bandende 5 an dem Plasch.enh.als
verriegelt, indem die Schraubkappe durch das Loch 6 geschoben wird.
Die beiden Bannenden 5 "und 7 überlappen sich "und sind so an dem
Flaschenhals verriegelt, daß die Teile 1 und 3 hinreichend fest zusammengehalten werden.
Zum Lösen der Verpackung braucht nur das Bandende 5, wie gestrichelt
angedeutet, angehoben zu werden, so daß der Flaschenhals "bzw.
die Schraubkappe 2 aus dem Loch 6 heraus gelangt. Das Band kann dann mit seinem anderen Ende 7 frei von dem Piaschenhals abgezogen
werden.
Andererseits läßt sich die Verpackung aber auch dadurch öffnen, daß
an den oberen Seitenkanten des Bandes etwa in Pfeilrichtung P mit der Hand ein Druck ausgeübt wird, wod-urch sich das Bandende 5, wie
gestrichelt dargestellt, aufrichtet, so daß die Verriegelung des Bandes am Flaschenhals gelöst wird.
Wie erwähnt, besteht das Band zweckmäßig aus einem gefalzten Zartonstreifen,
obwohl hierfür auch Bänder aus anderem Material, insbesondere solche aus Kunststoff od.dgl. in Betracht kommen.
Claims (7)
1. Verpackung für mehrere, eine Verpackungseinheit bildende Einzelteile,
von denen einer eine Plasche ist, insbesondere Verpackung
einer Flasche und eines Schwamms od.dgl. zu einer Verkauf
einheit , dadurch gekennzeichnet, daß zur Verpackung ein Band (4) vorgesehen ist, das um die nebeneinanderliegenden Verpackungsteile
(l,3) herumgelegt ist und an beiden sich, übergreifenden
Enden (5,7) zur lösbaren Verriegelung der Bandenden an
dem Flaschenhals "bzw. der Verschlußkappe (2) jeweils eine den Flaschenhals bzw. die darauf sitzende Verschlußkappe umgreifende
öffnung (6,9) aufweist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung
an dem obenliegenden Bandende (5) aus einem, vorzugsweise kreisrunden Loch (6) besteht, während die Öffnung (9) an dem
anderen, untenliegenden Bandende (7) aus einer zur Stirnkante (8) des Bandes hin offenen schlitzartigen Ausnehmung besteht.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzartige Ausnehmung (9) eine Breite hat, die etwa gleich
dem Durchmesser des Piaschenhalses ist, jedoch kleiner ist als der Außendurchmesser der Verschlußkappe (2) der Flasche.
4. Verpackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die schlitzartige Ausnehmung (9) an der Wurzel etwa halbkreisförmig
(bei 9') gerundet ist und sich zur Stirnkante (8) des Bandendes (7) Mn konisch, erweitert.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Loch (6) an dem einen Bandende (5) mindestens gleich dem Außend"urehmesser des Piaschenhalses, vorzugsweise jedoch
größer ist als der Außendurchmesser der auf dem Flaschenhals sitzenden Verschlußkappe (2).
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß das Band eine Breite hat, die etwa der Breite der Flasche (1) und des Schxfamms (3) entspricht.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch, gekennzeichnet,
daß das Band (4) aus Karton besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967C0016179 DE1967653U (de) | 1967-06-03 | 1967-06-03 | Verpackung fuer mehrere, eine verkaufseinheit bildende einzelteile, insbesondere fuer eine aus einer flasche und einem schwamm bestehende verpackungseinheit. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1967C0016179 DE1967653U (de) | 1967-06-03 | 1967-06-03 | Verpackung fuer mehrere, eine verkaufseinheit bildende einzelteile, insbesondere fuer eine aus einer flasche und einem schwamm bestehende verpackungseinheit. |
Publications (1)
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| DE1967653U true DE1967653U (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=33327631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1967C0016179 Expired DE1967653U (de) | 1967-06-03 | 1967-06-03 | Verpackung fuer mehrere, eine verkaufseinheit bildende einzelteile, insbesondere fuer eine aus einer flasche und einem schwamm bestehende verpackungseinheit. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1967653U (de) |
-
1967
- 1967-06-03 DE DE1967C0016179 patent/DE1967653U/de not_active Expired
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