DE19664C - Neuerungen an Pianinos - Google Patents
Neuerungen an PianinosInfo
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- DE19664C DE19664C DENDAT19664D DE19664DA DE19664C DE 19664 C DE19664 C DE 19664C DE NDAT19664 D DENDAT19664 D DE NDAT19664D DE 19664D A DE19664D A DE 19664DA DE 19664 C DE19664 C DE 19664C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
- G10C3/14—Keyboards; Keys for playing by the feet
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
F. RUMMEL in ANTWERPEN. Neuerungen an Pianino's.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a8. April 1881 ab.
Mit Rücksicht darauf, dafs man ein aufrecht stehendes Pianino, um dasselbe möglichst gut zur
Wirkung zu bringen, mit der Rückseite gegen das Publikum stellt, ist der Patentinhaber von
der Bauart eines Flügels ausgegangen. Stellt man denselben aufrecht mit der Spitze nach
unten, so dafs die Saiten hinten liegen und der Resonanzboden sich vor denselben befindet,
und setzt alsdann die Mechanik auf der Seite ein, auf welcher sich der Resonanzboden befindet,
so dafs die Hämmer wie bei einem gewöhnlichen Flügel durch die Oeffnung zwischen
Stimmstock und Resonanzboden hindurchschlagen, so erhält man das in der Zeichnung,
Fig. ι bis 3, dargestellte Pianino.
Der Rahmen des Instruments mufs aus Eisen gebaut und so stark sein, dafs er den Zug der
Saiten aushält, ohne durch hölzerne Spreizen, wie dies gewöhnlich der Fall, unterstützt zu
sein, und um auf diese Weise mit der Mechanik nahe genug an die Saiten gelangen zu können.
Die Stimmnägel' müssen durch den Stimmstock
gehen, um das Instrument von vorn stimmen zu können.
Bei dieser Bauart läfst sich leicht ein unabhängiges
Pedal anbringen, indem man die Tasten desselben unter dem Pianino durchgehen läfst und mit einer zweiten Mechanik in
Verbindung bringt. Die Theile k g dieser Mechanik werden von der Klaviatur η m abwärts
gezogen. Man zieht die Klaviatur gleich einer Schublade heraus, so dafs die Tastatur
frei wird für den Fufs und der Punkt / unter den Punkt / zu stehen kommt. Tritt man
alsdann die Taste nieder, so wird der Hammer/ gegen die Saite s getrieben.
Die Dämpfung c liegt hinten und wird durch den bei ο angreifenden Stöfser der vorderen
Mechanik von den Saiten gehoben. Die gleiche Dämpfung dient auch für die Mechanik des
Pedals und wird bei diesem durch eine Schnur xy von den Saiten abgehoben.
Fig. 2 ist die vordere Ansicht und Fig. 3 die Rückansicht.
Der Resonanzboden ist, wie gewöhnlich bei Anwendung eiserner Rasten, auf einer Holzleiste,
die an die Rasten geschraubt ist, befestigt.
Alle übrigen Einrichtungen, sowie auch das Befestigen des Resonanzbodens, hängen von
dem Gutdünken des Fabrikanten ab.
Das Pedal kann auch, anstatt unter das Pianino geschoben, gegen dasselbe aufgeklappt
werden, wobei es sich um das Scharnier r, Fig. 4, dreht. Ferner kann das Pedal an jedem
gewöhnlichen Pianino angebracht werden, wie in Fig. 4 und 5 angedeutet ist. Man hat in
diesem Fall nur eine Schnur, welche den Dämpfer der oberen Hauptmechanik mit dem
Pedal verbindet, in die Stellschraube bei dem Punkt s, Fig. 5, einzuhängen, so dafs der
Dämpfer beiden Mechaniken zugleich dient.
Man kann bei diesem Pedal sowohl eine gewöhnliche Stofsmechanik, wie Fig. 5 zeigt, oder
eine ziehend wirkende Mechanik, wie Fig. 4 zeigt, in Anwendung bringen, und kann in
beiden Fällen den Dämpfer der Hauptmechanik mit dem Pedal durch eine ziehende Schnur y
oder durch einen stofsenden Draht x, der zwischen den Tasten der oberen Klaviatur hindurchgeht,
verbinden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:An Pianinos mit eisernen Rasten die Anordnung der Saiten auf der Rückseite des Resonanzbodens und des Stimmstockes derart, dafs die Stimmnägel durch den Stimmstock hindurchgehen und die Hämmer wie bei einem Flügel zwischen Stimmstock und Resonanzboden hindurchschlagen.
- 2. An vorstehend gekennzeichneten Pianinos die Anordnung eines selbstständigen Pedals, dessen Mechanik, bestehend aus den Theilen ikg und/, hinter den Saiten liegt und mit der Hauptmechanik die gemeinschaftliche Dämpfung c hat.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19664C true DE19664C (de) |
Family
ID=296469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19664D Active DE19664C (de) | Neuerungen an Pianinos |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19664C (de) |
-
0
- DE DENDAT19664D patent/DE19664C/de active Active
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