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DE1966325A1 - Formvorrichtung - Google Patents

Formvorrichtung

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Publication number
DE1966325A1
DE1966325A1 DE19691966325 DE1966325A DE1966325A1 DE 1966325 A1 DE1966325 A1 DE 1966325A1 DE 19691966325 DE19691966325 DE 19691966325 DE 1966325 A DE1966325 A DE 1966325A DE 1966325 A1 DE1966325 A1 DE 1966325A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
box
spindles
molding device
lower mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691966325
Other languages
English (en)
Inventor
Ruedgisch Edgar Von
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19691966325 priority Critical patent/DE1966325A1/de
Publication of DE1966325A1 publication Critical patent/DE1966325A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/58Moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/12Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements
    • B29C44/1271Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements the preformed parts being partially covered
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/12Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements
    • B29C44/14Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements the preformed part being a lining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Formvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der eine aus einem Formunterkasten und einem Formkastendeckel bestehende Form gehalten und für die verschiedenen Stufen eines Formvorganges geöffnet und geschlossen bzw, im Öffnungszustand oder Schließzustand gehalten wird.
  • Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung, mit der Einsätze, Einlagen, Verstärkungsprofile, Kerne usw, beim Formen in eine bestimmte Lage in bezug auf das zu formende FormstUck gebracht und gehalten werden.
  • Die erfindungsgemäße Formvorrichtung eignet sich filr Formen bzw.
  • Formverfahren jeglicher Art. Insbesondere wird sie aber beim Formschäumen verwandt und wird am Beispiel einer solchen Form erläutert. Beim Formschäumen werden chemische Mittel in die Form gegeben. Dort schäumen sie auf und bilden ein SchaumstUck, dessen Konsistenz und Härte durch die Art der chemischen Mittel und dessen Gestalt durch die Abmessungen und Gestalt der Form und etwa eingelegter Kerne bestimmt ist, Dieser Formschäumvorgang, der auch chemischer Grundlage abläuft, bildet keinen Teil der Erfindung. Er wird hier aber soweit erläutert, wie er zum V#rständnis der erfindungsgemäßen Formvorrichtung nötig ist. Die Form besteht aus dem bereits erwähnten Formunterkasten und dem Formkastendeckel. Beide Teile haben bestimmte Abmessungen und bestimmte Gestalt. Im dffnungszustand werden Kerne in den Formunterkasten eingelegt Die Innenseite der Form wird mit einem Antihaftmittel behandelt.
  • An-#c##ie#end wird die Form geschlossen und hierzu der Fordkastendeckel auf den Formunterkasten aufgelegt und mit einer bestimmten Kraft angedrückt, Durch ein Ventil im Formkastendeckel werden die chemischen Mittel in die Form gespritzt. Sie schäumen dort auf, füllen die Form aus und erhärten. Nach einer bestimmten, für das Härten erforderlichen Zeit wird die Form geöffnet.
  • Das fertige Schaumstoffstück wird herausgenommen. Die Form wird für den nächsten Schäumvorgang vorbereitet und das ganze wiederholt sich aufs neue.
  • Nach dem Stand der Technik werden die eben geschilderten Vorgänge von Hand durchgeführt. Das heißt, daß der Formkastendeckel mit der Hand auf den Formunterkasten aufgesetzt wird, daß man mit der Hand Klemm und Halteeinrichtungen ansetzt und verriegelt, um den Formkastendeckel während des Aufschäumens fest auf dem Formunterkasten zu halten, und daß man schließlich diese Einrichtungen wieder mit der Hand löst, um den Formkastendeckel schließlich wiederum mit der Hand abzunehmen. Es leuchtet ein, daß diese mit der Hand durchzuführenden Arbeiten Personal und Zeit erfordern und keinen schnellen Arbeitsrhythmus zulassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, auf der diese Vorgänge maschinell und automatisch und damit schneller und exakter durchgeführt werden. Gemäß der Erfindung soll die Vorrichtung weiter so ausgebildet werden, daß Einlagen, Einsätze, Kerne oder dergleichen in bestlmster Lage in der Form während des Formschäumens gehalten werden. Weiter soll die Form Mittel aufweisen, mit denen Durchgangslöcher usw.
  • in dem zu formenden Formstück angeordnet werden. Weiter liegt der Erfindung noch die Aufgabe zugrunde, auch das Entformen bzw das Herausheben des fertigen Formstückes aus der Form zu vereinfachen, zu beschleunigen bzw. zu mechanisieren. Es kann der Fall eintreten, daß das Schaumteil wegen des starken Formdrucks nach dem Formen so fest in dier Form haftet, daß es besonderer Vorkehrungen bedarf, um es aus der Form zu lösen, Um das Schaumteil einfach aus der Form zu lösen bzw. aus dieser herauszuheben, sieht die Erfindung vor, daß An- bzw, #ushebes tempel im Formunterkastenboden auf- und abbewegbar angeordnet sind. Mit diesen Stempeln wird das Formstück ausgehoben.
  • Zur Betätigung dieser An- bzw. Aushebestempel, von denen je nach Bedarf einer oder mehrere an jeder Ecke der Form angeordnet sind, werden diese in Spindeln eingesteckt, die in senkrechten Führungsbuchsen gefUhrt und mit einem Antrieb gekuppelt sind. Sogenannte Aussparungsdorne sind bereits bekannt. Diese dienen als Kerne und bewirken, daß sich im Formteil Hohlräume ausbilden. Es ist jedoch nicht bekannt, solche Dorne verschiebbar und angetrieben auszubilden, so daß sie zum Entformen dienen.
  • Erfindungsgemäß sind die Spindeln als Gewindespindeln ausgebildet. Kettenräder sitzen auf den Spindeln. Die Kettenräder sämtlicher Spindeln sind über eine Gliederkette miteinander verbunden, und die Gliederkette ist durch eine an eine Spindel ansetzbare Ratsche bewegbar. Ebenso kann die Gliederkette durch Anschluß an einen pneumatischen Druckzylinder bewegt werden.
  • Die Spindeln und die Kettenräder greifen mit Trapezgewinde ineinander ein. In bestimmten Fällen haben die an einer Seite des Schaumteiles bzw. die unten oder oben am Schaumteil angreifenden Aushebestempel bzw. Spindeln eine andere Steigung als die beiden übrigen Spindeln. Das heißt, daß sich die Spindeln paarweise unterschiedlich schnell drehen. Das Schaumteil wird daher an einer Seite bzw, an einem Ende schneller als an der anderen Seite bzw. am anderen Ende angehoben. Mit anderen Worten: Beim Ausheben wird es gleichzeitig gekippt, was das Lösen aus der Form erleichtert.
  • Bestimmte Schaumteile lassen praktisch von sämtlichen Seiten frei zugänglich sein. Mir solche Schaumteile sieht die Erfindung vor, daß der Forikastendeckel an drei Seiten geschlossen ist und der Formunterkasten an der freien Seite des Formkastendeckels vertikale Führungen zum Einschieben einer Seitenwand aufweist Bei dieser Ausführungsforin liegt das Schaumteil bei geöffneter Form damit frei im Formunterkasten, da sich drei Seitenwände zusammen mit dem Formkastendeckel nach oben entfernt haben und die vierte Seitenwand aus den Führungen des Formunterkastens herausgezogen werden kann.
  • Zur Verstärkung von bestimmten Schaumteilen, zum Beispiel von rahmenförmig ausgebildeten Sitzen oder Rücken für Sitzmöbel, werden diese durch eingeformte bzw. eingeschäumte metallische Verstärkungsprofile versteift. In der Form müssen diese in einer bestimmten Lage gehalten werden. Vielfach weisen die Verstärkungsprofile auch Gewindebohrungen auf, die freigehalten werden müssen. Diese Gewindebohrungen bieten sich zum Einschrauben von Gewindebolzen oder -ansätzen an, die sie und damit die Verstärkungsprofile in der gewünschten Lage halten. Im einzelnen sieht die Erfindung vor, daß im Boden des Formunterkastens Spindeln senkrecht geführt sind, die Spindeln an ihren oberen Enden Gewindeansätze aufweisen und die Spindeln derart angeordnet sind, daß die Gewindeansätze in entsprechende Gewindebohrungen eingreifen, die in dem in die Form eingelegten Verstärkungsprofil vorgesehen sind.
  • Auf ihrem im Formkasten befindlichen Abschnitt sind die Spindeln glattzylindrisch, Sie sind mit einem Antrieb der bereits erwähnten Art mit Kettenrädern, einer Gliederkette und Ratschen gekuppelt, so daß sie aufwärts und abwärts bewegt werden können.
  • Die eben genannten rahmenförmigen Sitze und RUcken haben in ihrer Mitte eine Ausnehmung. Beim Formschäumen wird diese Ausnehmung durch einen entsprechender Kern oder Einsatz gebildet, der in den Formunterkaten eingelegt ist. Die Erfindung sieht vor, daß ein Einsatz mit einer Form entsprechend einer in dem Schaumteil zu bildenden Ausnehmung auf die Formkastenunterwand aufgesetzt ist, daß dieser Einsatz Bohrungen aufweist und in diese Bohrungen Dorne eisnschiebbar sind, die in dem Schaumteil, das heißt in dem Sitz oder dem Rücken, Durchgangslöcher bilden.
  • FUr den Formvorgang werden diese Dorne in die Form hineingeschoben und nach dem Formen wieder herausgezogen. Praktisch stellen sie Kerne dar. Zum schnellen Hinein- und Herausbewegen der Dorne ist vorgesehen, daß die Dorne in auf der Innenseite des Einsatzes befestigten Fuhrungsbuchsen geführt sind, daß die Innenenden der Dorne an zweiarmige Hebel angelenkt sind, daß das eine Ende dieser Hebel in einem Sockel am Boden des Formunterkastens verschwenkbar gehalten ist und daß das freie Ende der zweiarmigen Hebel mit einem Handgriff versehen ist.
  • In weiterer Ausbildung sieht die Erfindung vor, daß auf einer Seite des Einsatzes in einer Linie liegende Hebel durch eine Verbindungsstange miteinander verbunden sind, wobei diese Verbindungsstange als gemeinsamer Betätigungs-Handgriff für sämtliche Hebel ausgebildet ist.
  • In einer abgewandelten Ausführung ist vorgesehen, daß die Hebel um eine vertikale Achse in einer horizontalen Ebene verschwenkbar sind.
  • Falls auf der erfindungsgemäßen Formvorrichtung zum Beispiel Kissen oder Polster aus Weichschaum geschäumt werden sollen, kann es zweckmäßig sein, mitten in diesen Kissen Hohlräume vorzusehen. Diese Hohlräume bringen einen doppelten Vorteil. Der eine Vorteil liegt darin, daß weniger Rohmaterial benötigt wird, da die Hohlräume mit Luft statt mit Schaum gefüllt sind. Der zweite Vorteil liegt darin, daß die Elastizität eines solchen Kissens steigt, da sich die hohlen Lufträume leichter als der Schaumstoff zusammendrücken lassen.
  • Für die Herstellung eines solchen Kissens sieht die Erfindung eine Ausführungsform vor, die gekennzeichnet ist durch einförmige Kerne, die etwa in der Mittelebene der Form angevordnet und an Stielen am Formunterkasten und/oder am Formkastendeckel gehalten sind. Bisher hat man solche Kissen mit Lufträumen dadurch hergestellt, daß man zwei Kissenhälften einseitig mit Hohlräumen (Sacklöchern) versah und die beiden Kissenhälften aufeinanderklebte. Abgesehen von dieser umständlichen Fertigung hat die Klebeschicht die Elastizität des Kissens herabgesetzt.
  • Gemäß der Erfindung sind diese Kerne gleichmäßig verteilt. Vorzugsweise ist je eine Reihe Kerne abwechselnd as Formunterkasten und am Formkastendeckel befestigt,und die Kerne benachbarter Reihen stehen auf LUcke.
  • Ein Formunterkasten bzw, ein Formkastendeckel bestehen grundsätzlich aus einem Formunterkastenboden, einer Formkastendeckel-Oberboden und jeweils vier Seitenwänden. Nach Maßgabe des herzustellenden Formstückes kann es jedoch erwünscht sein, daß dieses bei geöffneter Form von einer oder von zwei bestimmten Seiten frei zugänglich ist. Das heißt, daß die Seitenwände an diesen Seiten am Formkastendeckel befestigt sein müssen, so daß sie sich beim Öffnen der Form nach oben entfernen und das Formstück freigeben.
  • Zur konstruktiven Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Formunterkasten und der Formkastendeckel aus je einer Boden- bzw. Deckelwand und je zwei Seitenwänden bestehen und die Seitenwände am Formunterkasten bzw. am Formkastendeckel an sich gegenüberliegenden Seiten befestigt sind, so daß der Formkasten seitlich abwechselnd durch eine Seitenwand von oben bzw. von unten umschlossen wird.
  • Zur Führung und Versteifung der Seitenwände, damit diese dem beim Schäumen entstehenden Druck standhalten können, ist vorgesehen, daß an den nicht durch eine Seitenwand abgeschlossenen Seiten von Formunterkasten bzw. Forikastendeckel je eine Verstärkung oder Versteifung am Formunterkastenboden bzw. am Dekkel-Oberboden angebracht ist, die die zugeordnete Seitenwand im geschlossenen Zustand der Form übergreift.
  • Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer besonderen Ausfüh rungsform des Formunterkastens und des Formkastendeckels, Fig. 2 ein Schnitt durch den Formunterkasten und den Formkastendeckel im Öffnungszustand und mit eingelegten Kernen zum Formen bzw. Schäumen des rahmenförmigen Rückens für ein Sitzmöbel, Fig. 3 ein Schnitt durch eine Form entsprechend Fig. 2 im Schließzustand nach dem Schäumen des aus Hartschaum bestehenden Rahmens des Rückens, Fig. 4 ein Schnitt entsprechend Fig. 3 nach dem Aufschäumen einer Halbhartschaum-Schicht auf den aus Hartschaum bestehenden Rahmen des Rückens, Fig. 5 ein Schnitt entsprechend Fig. 4 nach dem Aufschäumen von Weichschaum auf die Hartschaum-Elemente und die Halbhartschaum-Schicht des Rückens gemäß Fig.
  • Fig. 6 bis 10 schematische Darstellungen verschiedener Ausführungsformen eines auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung herstellbaren Rückens, Fig. 11 eine schematische und auseinandergezogene Darstellung einer bestiflten Ausführungsform eines Formunterkastens und eines Formkastendeckels mit eingelegtem Einsatz zum Herstellen eines Rückens, Fig. 12 eine Ansicht in Blickrichtung der Linie 12 - 12 in Fig.
  • 11, wig. 13 ein Schnitt durch den in Fig. 11 gezeigten Formunterkasten mit aufgesetztem Formkastendeckel unter besonderer Darstellung der in das Formstück einschiebbaren Dorne, Fig. 14 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Formenunterkastens unter besonderer Darstellung von in das Formstück einschiebbaren Dornen, Fig. 15 ein Schnitt entlang der Schnittlinie 15 - 15 in Fig. 18, Fig. 16 eine Ansicht von unten in einen Formkastendeckel entlang der Linie 16 - 16 in Fig. 17 unter besonderer Berücksichtigung der eiförmigen Kerne, wobei die nicht sichtbaren und am Formunterkasten befestigten Kerne strichpunktiert dargestellt sind, um ein vollständiges Bild zu geben, Fig. 17 ein schematischer Schnitt durch eine geöffnete Form nach dem Schäumen eines Kissens aus Weichschaum unter besonderer Darstellung der eiförmigen Kerne und der im Kissen hergestellten Hohlräume und Fig. 18 eine schematische perspektivische Darstellung eines in ein Formstück einschäumbaren GewindestUckes.
  • Fig. 1 zeigt einen Formkasten 100. Der Formunterkasten 22 und der Formkastendeckel 30 weisen jeweils zwei Seitenwände 102 auf.
  • Diese Seitenwände 102 liegen sich paarweise gegenüber. Bei angehobenem Forakastendeckel 30 ist das im Formunterkasten liegende Formstück von zwei Seiten frei zugänglich. Im Schließzustand der Form werden die beiden Seitenwände 102 des Formkastendeckels 30 durch Winkel 104 gehalten, die am Boden des Formunterkastens angeordnet sind. Die Ecken des Formkastens 100 werden durch Winkel 106 geschlossen, die am Formoberkasten angeordnet sind.
  • Fig. 2 zeigt eine aus Formunterkasten 22 und Formkastendeckel 30 gemäß Fig. 1 bestehende Form im geöffneten Zustand. Gegenüber der Darstellung in Fig, 1 sind der Forurunterkasten 22 und der Formkastendeckel 30 um je 900 gedreht. Im Formkastendeckel 30 befindet sich ein Kern 110, während Kerne 108 und 112 im Formunterkasten 22 liegen. Unter dem Boden 114 des Formunterkastens 22 sind Führungsbuchsen 116 befestigt. In diesen sind unverdrehbar Spindeln 118 und 120 geführt. Die Spindeln haben Trapezgewinde. Man erkennt, daß das Gewinde der links liegenden Spindel 118 feiner als das der Spindel 120 ist. Stempelartige Ausheber 122 sind von oben in die Spindeln 118 und 120 eingesteckt. Im gezeigten Beispiel haben die Ausheber 122 unterschiedlichen Durchmesser. Der Durchmesser schwankt von Fall zu Fall und hängt vom Formstück ab. Auf die Spindeln 118 und 120 sind Kettenräder 124 aufgeschraubt. Uber die boden sichtbaren Kettenräder 124 und über die beiden nicht sichtbaren Kettenräder an der anderen Seite der Fortavorrichtung läuft eine einzige Gliederkette 126.
  • Zum Drehen der Kettenräder 124 wird eine Ratsche auf ein Kettenrad aufgesetzt und geschwenkte ##mit werden sämtliche Kettenräder 124 gedreht und die Stempel 122 angehoben. Dabei werden sich die Spindeln 120 mit dem steileren Gewinde schneller drehen. Das Formstück - siehe die folgenden Figuren @ 3 bis 5 m wird also über den Spindeln 120 schneller als über den Spindeln 118 angehoben. Zusätzlich zu seiner Aufwärtsbewegung wird es damit eine Kippbewegung um seine in Fig. 2 links liegende Kante ausführen.
  • Seine linke Innenkante wird daher von der linken senkrechten Kante des Kerns 108 wegkippen. Eine Reibung zwischen Formstück und Kern wird daher an dieser Stelle vermieden. Das Formstück läßt sich leichter aus der Form lösen.
  • Fig. 3 zeigt die Form im geschlossenen Zustand nach dem Formschäumen des rahmenförmigen Rechens. Die Schnittansicht von Fig.
  • 3 zeigt den unteren Holm 128 und den oberen Holm 130 des Rückens.
  • Durch die Formgebung des Kerns 110 werden sogenannte Nagel- und Schaumnuten in die Holme 128 und 130 eingeformt. Die Stempel 122 hinterlassen Vertiefungen. Diese Vertiefungen sind sogar vortellhaft, da sie bei geringerem Materialverbrauch zu einer höheren V@rdichtung des Materials führen.
  • Fig. 4 zeigt die Form in Schließzustand nach dem zweiten Formvorgang. Die Kerne 110 und 112 sind gegen Kerne 132 und 136 ausgetauscht worden. Im Vergleich mit dem Kern 110 ist der Kern 132 flacher und weist zusätzlich Vorsprünge 134 auf. Dadurch bildet sich der Forihohlraum für die Halbhartschaun#Schicht 138. An diese Schicht legt sich die sitzende Person mit ihrem Rücken an.
  • Zur besseren Übersicht ist die Halbhartschaum-Schicht 138 kreuz schraffiert, während die aus Hartschaum bestehenden Holme 128 @ und 130 schrägschrafliert sind. Die Halbhartschaum-Schicht 138 läuft in die Schaumnuten im unteren und oberen Holm 128 bzw. 130 ein. Die Vorsprünge 134 bilden Löcher, die zur Belüftung diene und durch die Weichschaum durchläuft, wie Fig. 5 zeigt.
  • Bei dem in Fig. 5 gezeigten Schäumvorgang sind die Spindeln 118 bzw. 120 und die Stempel 122 angehoben. Die Kerne 132 und 136 von Fig. 4 wurden entfernt und durch Kerne 110 und 140 ersetzt.
  • Der Kern 110 ist wiederum flacher, während die Kerne 140 höher sind. Durch diese gemeinsamen Maßnahmen wird um die Holme 128 und 130 bzw. die Halbhartschaum-Schicht 138 freier Raum geschaffen. Beim nächsten Schäumvorgang dringt Weichschaum 142 in diesen freien Raum ein. Der Weichschaum 142 bildet einmal eine weiche Auflage auf der Halbhartschaum-Schicht 138 und zum anderen einen Weichschaumkern innerhalb der Holme 128 und 130 bzw.
  • der seitlichen Holme, die in Fig. 5 nicht sichtbar sind.
  • Die Figuren 6 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsformen von rahmenförmigen Rücken, die auf der erfindungsgemäßen Forivorrichtung herstellbar sind. Die Figuren sind als schelatische Aufsichten auf einen Formunterkasten anzusehen. Man sieht den eigentlichen Rücken 144 mit der mittleren Ausnehmung 146 und den seitlichen Ausnehmungen 148, in welche die Seitenteile eines Sitzmöbels eingeschoben werden. Dies besagt gleichzeitig, daß das in den Figuren 6 bis 10 links liegende Ende des Rückens unten ist. Bei den Figuren 7 und 8 erkennt man, daß die Seitent4-le bei Fig. 8 höher sind. Bei den Figuren 9 und 10 erkennt man, daß der Rücken bei Fig. 10 weiter nach unten herunter geftihrt und außerdem breiter ist. Diese verschiedenen Ausführungsformen des Rückens werden durch Einlegen von entsprechenden Kernen in den Forninterkasten hergestellt.
  • Fig. 11 zeigt in auseinandergezogener Darstellung einen Formunterkasten und einen Forikastendeckel 30. Der Formkastendeckel 30 weist nur drei Seitenwände auf. Die vierte Seitenwand 152 ist als Einzelwand ausgeführt und wird in die Winkel 150 eingeschoben, die vertikal vom Formunterkasten abgehen. Innerhalb des Formunterkastens ist der Einsatz 154 angeordnet. Dieser Einsatz 154 bildet Ausnehmungen von der Art, wie sie bei 146 in den Figuren 6 bis 10 gezeigt wurde. Fig. 11 zeigt weiter Verstärkungsprofile 156. Diese Yerstärkungsprofile 156 sind Winkeleisen. Sie verstärken den rahmenförmigen Sitz, der auf der in Fig. 11 gezeigten Form geschäumt wird. Sputtern 158 sind auf die waagerechten Schenkel der Verstärkungsprofile -156 aufgeschweißt. Im gezeigten Beispiel werden in diese Muttern 158 Gewindebolzen eingeschraubt, die ihrerseits die PUße des Sitzmöbels halten. Während des Formens werden die Verstärkungsprofile 156 durch Spindein 160 gehalten. Wie Fig. 12 zeigt enden diese Spindeln 160 in Gewindeansätzen 162. Die Spindeln 160 werden mit eine Antrieb gedreht. Nachdem man die Verstärkungsprofile 156 in den Formunterkasten eingelegt bzv. auf die Spindeln 160 aufgelegt hat dreht man diese in einer Richtung, in der sich die Gewindeansätze 162 in die Nuttern 158 hineindrehen. Dies erfüllt einen doppelten Zweck. Einmal werden die Verstärkungsprofile gehalten und zum anderen wird werhindert, daß die Muttern 158 beim Formen Vorlaufen. Gleichzeitig halten die glattzylindrischen Schäfte der Spindeln 160 Durchgangslt5cher frei, durch die die Gewindebolzen zu den rattern 158 durchgeführt werden. Während man die Spindeln 160 zum Befestigen der Verstärkungsprofile in der einen Richtung dreht, dreht man sie nach dem zeigen zu Ausheben des fertigen Formstückes in der anderen Richtung. Dabei wird das Formstück leicht angehoben, bis sich die Gewindeansätze bis aus den sputtern 158 herausgedreht haben.
  • Fig. 11 zeigt noch weitere Bohrungen 164 in den vertikalen Schenkeln der Yerratärkungsprofile 156e Auch diese Bohrungen 164 müssen freigehalten werden. Ebenso Bussen Durchgangslöcher, die vom Innenrand des Sitzes bis zu diesen Bohrungen 164 führen, freigehalten werden. Hierzu dienen die Einrichtungen, die in Fig. 17 dargestellt sind. Auf die Innenseite des Einsatzes 154 sind mehrere Mihrungsbuchsen 166 aufgeschweißt. In diesen Buchsen liegen Dorne 168. Die Dorne 168 sind mit zweiarmigen Hebeln 170 verbunden. Diese sind über weitere Hebel in Sockeln 172 auf dem Boden 114 des Formunterkastens gelagert. Wie Fig. 11 zeigt, liegen jeweils zwei Fuhrungsbuchsen 166 und damit zwei Hebel 170 hintereinander. Eine Verbindungsstange 174 verbindet diese beiden Hebel. Durch Ziehen an dieser einzigen Verbindungsstange 174 kann man somit beide Hebel 170 verschwenken und damit beide Dorne 168 in die Bohrungen 164 hineinschieben (rechts in Fig.
  • 13) oder herausziehen (links in Fig. 13).
  • In der Praxis geht man so vor, daß man zuerst die Gewindeansätze 162 in die Muttern 158 hineindreht. Anschließend schiebt man die Dorne 168 in die Bohrungen 164. Nach dem Schäumen bzw. Formen geht man in umgekehrter Richtung vor.
  • Fig. 14 zeigt eine Ausführungsform eines Formunterkastens, der zum Formen eines Rückens eines Sitzmöbels verwandt wird. Für die Erfindung ist es unwesentlich, ob gerade ein Sitz, ein Rücken oder ein anderes Teil gefertigt werden soll. Die Beschreibung und die Zeichnungen sollen lediglich darstellen, daß sich die erfindungsgemäße Formvorrichtung vielseitig abwandeln läßt. Fig.
  • 14 zeigt den Einsatz 176. Dieser bildet die Ausnehmung im rahmenförmigen Rücken. Fig. 14 zeigt weiter die Verstärkungsprofile 178. Einsätze 180 sind in Ausnehmungen in einem Schenkel der Verstärkungsprofile 178 eingesteckt. Die Einsätze 180 sind hohl.
  • Das heißt, daß sowohl die Einsätze 180 als auch ein entsprechender Raum vor den Einsätzen freigehalten werden muß. Ebenso müssen die Einsätze 180 beim Formen in einer bestimmten Lage gehalten werden. Hierzu werden ähnlich wie bei der in Fig. e ge° zeigten Ausführung Dorne 168 in die Einsätze 180 hineingeschoben.
  • Die Dorne 168 gleiten in FUhrungsbuchsen 166. Sie werden mit Hebeln 170 bewegt. Die Hebel 170 sind um eine vertikale Achse verschwenkbar. Anschläge 182 begrenzen ihre Bewegung.
  • Gewindebohrungen 184 sind weiter noch in den Verstärkungsprofi len 178 vorgesehen. Bei der Montage des Sitzmöbels werden Schrauben in die Gewindebohrungen 184 hineingeschraubt, die Sitz und Rücken zusammenhalten. Damit die Gewindebohrungen 184 und der unter ihnen befindliche Raum (Blickrichtung auS Fig. 15) nicht zulaufen, wird eine Spindel mit einem Gewindeansatz in sie hineingedreht. Diese Spindel ist schematisch bei 186 dargestellt.
  • Im Prinzip entspricht sie der Spindel 160, die in Fig. 12 im einzelnen dargestellt wurde.
  • Ebenso wie bei der Herstellung des Sitzes werden die Verstärkungsprofile 178 durch Hineindrehen der Spindeln 186 in die Bohrungen 184 und durch HineinfUhren der Dorne in die Einsätze 180 fixiert und gehalten. Nach dem Formen wird der Rücken zuerst durch leichtes Andrehen der Spindeln 186 angehoben. Darauf kann er durch HerauSschrauben der Spindeln 120 ganz aus dem Formunterkasten herausgehoben werden.
  • Die Figuren 16 und 17 zeigen schematisch eine Form aus einem Formunterkasten 22 und einem Formkastendeckel 30, die zum Schäumen von Kissen 194 verwandt wird. Solche Kissen sollen besonders weich und elastisch sein. Erfindungsgemäß werden hierzu HohlrEume bzw. Lufträume in sie eingeschäumt. Hierzu sind am Boden des Formunterkastens und/oder ar Deckel des Formoberkastens eiförmige Kerne 190 bzw. 188 an Stielen 192 befestigt.
  • Bei geschlossener Form stehen in einer Reihe Jeweils ein am Formkunterkasten befestigter Kern 188 neben einem am Formkastendeckel befestigten Kern usw. Die Kerne in den verschiedenen Reihen steten dabei auf Lücke. Dies zeigt Fig. 16. Die Auanehmungen, die ~on den am Formoberkasten befestigten Kernen gebildet wurden, sind mit 196 bezeichnet, die Ausnehmungen, die von den am Formunterkasten befestigten Kernen gebildet wurden, sind mit 198 bezeichnet. Diese Staffelung der Kerne in den einzelnen Reihen er# leichter das Öffnen der Form. Würden die am Formunterkasten und am Formkastendeckel befestigten Kerne 188 unmittelbar hintereinanderstehen, würde der Weichschaum 194 beim Öffnen der Form stark verdichtet werden, wenn sich die Kerne mit ihren größten Durchmessern aneinander vorbeibewegen würden, Diese Verdichtung des Weichschaumes 194 könnte bis zu dessen Zerstörung führen.
  • Zusätzlich zu den Hohlräumen, die durch die eiförmigen Kerne 188 gebildet werden, bilden die Stiele 192 zusätzlich noch längliche Hohlräume0 Diese länglichen Hohlräume ergeben eine gute Durchlüftung des Kissens.
  • Fig. 18 zeigt schließlich noch eine wetter 200, die einen breiten Rand aufweist. Diese witter 200 kann unmittelbar in einen Rücken oder einen Sitz eingeschäumt werden. Mit einer Spindel 160 und einem Gewindeansatz 162 gemäß Fig. 12 wird sie an der gewünschten Stelle fixiert.
  • P a t e n t a n s p r ü c h e :

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Formvorrichtung mit einem Formunterkasten und einem gegen-#Uber diesem einstellbar verschiebbaren Formkastendeckel, dadurch gekennzeichnet, daß An- bzw. Aushebestempel (122) im Formunterkastenboden (114) auf- und abbewegbar angeordnet sind.
  2. 2. Formvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die An bzw. Aushebestempel (122) in Spindeln (118, 120) eingesteckt sind, die Spindeln (118, 120) in senkrechten Führungsbuchsen (116) geführt und mit einem Antrieb gekuppelt sind.
  3. 3. Formvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (118, 12Q) Gewindespindeln sind, daß Kettenräder (124) auf den Spindeln (118, 120) sitzen, die Kettenräder (124) sämtlicher Spindeln (118, 120) über eine Gliederkette (126) miteinander verbunden sind und die Gliederkette (126) durch eine an eine Spindel (118 bzw. 120) ansetzbare Ratsche bewegbar ist.
  4. 4. Forinvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (118, 120) Trapezgewinde mit verschiedener Steigung haben.
  5. 5. Forivorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, daß der Forikastendeckel (30) an drei Seiten geschlossen ist und der Forwunterkasten (22) an der freien Seite des Formkastendeckels (30) vertikale Führungen (150) zum Einschieben ei-Oner Seitenwand aufweist.
  6. 6. Fo#vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeich naht, daß in Foxwunterkastenboden (114) Spindeln (160) senkrecht geführt sind, die Spindeln (160) an ihren oberen Enden Gewindeansätze (162) aufweisen und derart angeordnet sind, daß die Gewindeansätze (162) in entsprechende Gewindebohrungen eingreifen, die in einem in die Form eingelegten Verstärkungsprofil (156) vorgesehen sind.
  7. 7. Formvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (160) auf ihrem im Formkasten befindlichen Abschnitt glattzylindrisch sind und durch einen Antrieb gemäß Anspruch 3 auf- und abbewegbar sind.
  8. 8. Formvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einsatz (154) mit einer Form entsprechend einer in dem Formstück zu bildenden Ausnehmung auf die Formkastenunterwand (114) aufgesetzt ist, der Einsatz (154) Bohrungen aufweist und in diese Bohrungen Dorne (168) entsprechend in dem Formstücke zu bildenden Durchgangslöchern einschiebbar sind.
  9. 9. Formvorrichtung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (168) in auf der Innenseite des Einsatzes (154) befestigten Führungsbuchsen (166) geführt sind, daß die Innenenden der Dorne (168) an zweiarmige Hebel (170) angelenkt sind, das eine Ende dieser Hebel (170) in einem Sockel (172) am Formunterkastenboden (114) verschwenkbar gehalten und das freie Ende der zweiarmigen Hebel (170) mit einem Handgriff versehen ist.
  10. 10. Formvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite des Einsatzes (154) in einer Linie liegende Hebel (170) durch eine Verbindungsstange (174) miteinander verbunden sind, die als gemeinsamer Betätigungshandgriff ausgebildet ist.
  11. 11. Formvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (170) um eine vertikale Achse in einer horizontalen Ebene verschwenkbar sind.
  12. 12. Formvorrichtung nach Anspruch 10 und 11, gekennzeichnet durch einen Anschlag (182) zum Begrenzen der Schwenkbewegung des Hebels t170).
  13. 13. Formvorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch eiförmige Kerne (188, 190), die etwa in der Mittelebene der Form angeordnet und an Stielen (192) am Formunterkasten (22) und/oder am Formkastendeckel (30) gehalten sind.
  14. 14. Formvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Reihe Kerne (188, 190) abwechselnd am Formunterkasten (22) und am Formkastendeckel (30) befestigt sind und die Kerne (188, 190) benachbarter Reihen auf Lücke stehen.
  15. 15. Formvorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Formunterkasten (22) und der Formkastendeckel (0) aus je einer Boden- bzw. Deckelwand und je zwei Seitenwänden (102) besteht und die Seitenwände (102) an Formunterkasten (22) bzw. Formkastendeckel (30) an sich gegenüberliegenden Seiten befestigt sind, so da der Formkasten seitlich abwechselnd durch eine Seitenwand (102) von oben bzw. von unten geschlossen wird.
  16. 16. Formvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an den nicht durch eine Seitenwand (-102) abgeschlossenen Seiten von Formunterkasten (22) bzw. Formkastendeckel (30) Je ein Winkel (104) am Formunterkastenboden (114) bzw. an der Dekkelwand angebracht ist, der die zugeordnete Seitenwand (102) im geschlossenen Zustand der Form übergreift.
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