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DE1965537A1 - Baufertigungsteilkonstruktion und Herstellung derselben - Google Patents

Baufertigungsteilkonstruktion und Herstellung derselben

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DE1965537A1
DE1965537A1 DE19691965537 DE1965537A DE1965537A1 DE 1965537 A1 DE1965537 A1 DE 1965537A1 DE 19691965537 DE19691965537 DE 19691965537 DE 1965537 A DE1965537 A DE 1965537A DE 1965537 A1 DE1965537 A1 DE 1965537A1
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DE
Germany
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binder
blocks
foam body
impregnated
prefabricated
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DE19691965537
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Motoyuki Koga
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Hakko Co Ltd
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Hakko Co Ltd
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6812Compressable seals of solid form
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/063Tunnels submerged into, or built in, open water
    • E02D29/073Tunnels or shuttering therefor assembled from sections individually sunk onto, or laid on, the water-bed, e.g. in a preformed trench
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/541Joints substantially without separate connecting elements, e.g. jointing by inter-engagement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/10Adhesive or cemented joints

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Description

  • Baufertigteilkonstruktion und Herstellung derselben Diese Erfindung befaßt sich mit einer Konstruktion aus Baufertigteilen oder Baufertigelementen und dem Verfahren zu deren Iierstellng, Diese Erfindung befaßt sich insbesondere aber mit einer Konstruktion aus solchen Baufertigteilen oder Baufertigelementen - für die Verwendung beim Bau von Häusern, von Fundamenten, von U-Bahntunnels und dergleichen, von unterirdisch verlegten Rohren oder von anderen Konstruktionen, welche wasserdicht sein müssen. Sie befaßt sich aber auch mit dem Verfahren zur Herstellung oder zum Verbinden derartiger Baufertigteilblöcke oder Baufertigteilelemente.
  • Bisher sind derartige Konstruktionen oder Bauten dadurch hergestellt worden, daß zuvor ein geeigneter Binder oder ein geeignetes Bindemittel auf die Flächen der Fertigbaublöcke oder Fertigbauelemente aufgetragen wurde oder daß zunächst einmal diese Baublöcke oder Bauelemente zu Bauten zusammengesetzt wurden, woraufhin dann das Bindemittel durch Injektoren zwischen die miteinander zu verbindenden Flächen injiziert wurde. Was das zuerst genannte Verfahren betrifft, so war es schwierig, ein perfektes Abbinden oder eine perfekte Verbindung zu erreichen, weil Wasser oder andere Fremdstoffe sich oft auf die Flächen absetzten, welche mit dem Binder oder dem Bindemittel beschichtet oder versehen waren. Was andererseits das zuletzt erwähnte Verfahren betrifft, so war je nach der Genauigkeit des Zusammensetzens der Konstruktion, der Abmessungsgenauig keit der betreffenden Blöcke oder Fertigbauelemente sowie je nach den Bedingungen, unter welchen der Binder aufgetragen oder die Wasserdichtigkeitsbehandlung durchgeführt wurde, ein Einspritzen oder eine Injektion des Binders oder Bindemittels oft unmöglich. Darüber hinaus ist ein Abbinden in Wasser unmöglich, desgleichen auch eine auf die Wasserabdichtung ziielende Behandlung oder Bearbeitung. Daraus ergibt sich dann, daß eine Stoßfestigkeit der nacií diesen früheren Methoden hergestellten Konstruktionen oder Bauten nicht genügend hoch ist.
  • Diese Erfindung zielt deshalb darauf ab, eine Fertigbaublockkonstruktion oder eine Fertigbauelementkonstruktion, welche leicht bindet, zu schaffen, desgleichen aber auch ein Verfahren zu deren Herstellung, wobei sich perfekte Bindungen erreichen lassen und wobei deren Herstellung im Wasser ohne die zuvor erwähnten Begleiterscheinungen leicht durcligefürt werden kann.
  • Im Rahmen dieser Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung von Fertigteilblöcken oder Fertigteilelementen geschaffen. Zu diesem Verfahren gehören die nachstehend angeführten Einzelschritte: Imprägnieren eines flüssigen Binders in einen elastischen Schaumstoffkörper mit kontinuierlichen Zellen; Anordnung des imprägnierten Schaumstoffkörpers zwischen zwei Baublöcken oder Baufertigelementen; Übertragung eines Druckes auf den Schaumstoffkörper über die Blöcke oder Bauelemente, damit der imprägnierte Binder oder das imprägnierte Bindemittel aus dem Schaumstoffkörper heraus in den zwischen den Flächen der Blöcke - der miteinander zu verbindenden Blöcke -vorhandenen Spalt, Abbinden des Binders oder Bindemittels, damit eine Blockkonstruktion erhalten wird, Die Ziele und Eigenschaften dieser Erfindung sind am besten zu verstellen, wenn dazu die nachstehend gegebene Beschreibung und die dieser Patentanmeldung beiliegenden Zeichnungen zu Hilfe genommen werden. Im einzelnen ist: Fig. 1 eine Seitenansicht, welche einen Einzelscjiritt des Verfahrens dieser Erfindung wiedergibt und erläutert, Fig, 2 eine Seitenansicht einer Blockkonstruktion, welche unter Anwendung des Verfahrens dieser Erfindung hergestellt worden ist, Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, welche das Verfahren bei der Herstellung eines Mannloches im Rampen dieser Erfindung erläutert, Fig. 4 eine Seitenansicht, welche in Übereinstimmung mit dieser Erfindung die Konstruktion einer Straße wiedergibt und erläutert, Fig. 5 eine Seitenansicht, welche in Übereinstimmung mit dieser Erfindung die Herstellung eines Tunnels oder das Herstellungsverfahren für einen Tunnel wiedergibt und erläutert, Fig. 6 sind Seitenansichten, welche teilweise geschnitten und 7 sind und das Verfahren für die Verbindung von Gasrohren - -und dies im Rahmen dieser Erfindung - wiedergeben und erläutern, Fig. d zeigt Schnitte durch Blöcke, um ein geändertes und modifiziertes Verfahren dieser Erfindung zu erklären und zu erläutern, Fig. 9 ein Schnitt durch einen Block, welcher unter Anwendung der mit Fig. d dargestellten Methode verbunden worden ist, Fig. 10 eine Seitenansicht eines geänderten und modifizierten Mannloches, welches unter Anwendung des mit Fig. d wiedergegebenen Verfahrens hergestellt wird, Fig. 11 eine Draufsicht auf die Blöcke, welche zur Herstellung des mit Fig. 10 dargestellten Mannloches Verwendung finden, Fig. 12 sind Schnittdarstellungen, welche weitere Änderungen bis 15 und Modifikationen dieser Erfindung erläutern, Fig. 16 sind Seitenansichten, welche zwei Methoden der Ver-und 17 bindung von Schaumstoffkörpern, welche mit einem Binder oder einem Bindemittel imprägniert worden sind, erkennen lassen, Fig. lv sind Schnittdarstellungen, welche die Bindungsfestigbis 20 keit von Prüfstücken, die unter Verwendung eines mit einem Bindemittel oder mit einem Binder imprägnierten Schaumstoffkörpers miteinander verbunden sind.
  • Der mit einem Binder oder einem Bindemittel imprägnierte elastische Scllauuistoffkörper, welcher im Rahmen dieser Erfindung verwendet wird, ist normalerweise ein Schaumstoffkörper aus einem elastischen Kunstharz, Dieser Körper besitzt kontinuierliche Zellen und ist gegen den zu imprägnierenden Binder oder gegen das zu imprägnierende Bindemittel chemisch stabil. Als Binder oder als Bindemittel kann weiterhin eines der gut bekannten organischen oder anorganischen Bindemittel Verwendung finden. Sollen die Bauelemente jedocll unterirdisch zusammengebaut werden, wo Wasser verfügbar ist, dann ist es vorteilhaft, einen hydraulischen Binder oder ein hydraulisc.
  • wirkendes Bindemittel zu verwenden.
  • Nun sei auf die dieser Patentanmeldung beiliegenden Zeichnungen verwiesen. Ein fester und elastischer Schaumstoffkörper mit kontinuierlichen Zellen wird derart in ein Bad aus einem halbflüssigen Binder oder Bindemittel getaucht, daß dieser Schaumstoffkörper mit diesem organischen oder anorganischen Binder oder Bindemittel imprägniert oder getränkt wird. Dieser imprägnierte oder getränkte Schaumstoffkörper wird dann, wie dies aus Fig. 1 zu erkennen ist, zwischen die Verbindungsflächen 2a und 3a der Fertigbaublöcke oder Fertigbauelemente 2 und 3 gegeben. Dann wird gemäß der Kennzeicilnung mit den Pfeilen auf die Blöcke oder Bauelemente 2 und 3 ein Druck übertragen. Durch diesen Druck wird der imprägnierte oder getränkte Schaumstoffkörper derart zusammengepreßt, daß der Binder oder das Bindemittel 4 aus dem Schaumstoffkörper 1 heraus in einen zwischen den Bindungsflächen 2a und 3a vorhandenen Spalt herausgequetscht, und zwar solange, bis daß der vorerwähnte zwischen den Bindungsflächen 2a und 3a vorhandene Spalt gleichförmig oder gleichmäßig mit dem herausgedrückten Binder oder dem herausgedrückten Bindemittel gefüllt ist. Dann wird, während die Baugruppe oder die Konstruktion in dem mit Fig. 2 dargestellten Zustand verbleibt, der Binder oder das Bindemittel zum Setzen oder Abbinden veranlaß. Nach dem Zusammendrücken verbleibt der Schaumstoffkörper, aus welchem nahezu der gesamte Binder oder das gesamte Bindemittel herausgedrückt worden ist, zwischen den zwei Bauteilblöcken oder zwischen den beiden Bauelementen 2 und 3, wo er als ein elastisches Stützelement wirksam wird0 Nach dieser Methode oder nach diesem Verfahren lassen sich solche Bauten, wie beispielsweise Mannlöcher nach Fig. 3, leicht herstellen llnd fertigen.
  • Das Bodenelement 11 des Mannloches besteht aus einer linken Bodenplatte lla, einer mittleren Bodenplatte llb und aus einer rechten Bodenplatte llc. Mit abgesetzten oder abgestuften Verbindungsteilen versehen sind: die rechte Seitenkante der linken Bodenplatte lla, zu welcher das Verbindungsteil 12a gehört; die linke i&tensante und die rechte Seitenkante der mittleren Platte leib, zu welcher die Verbindungsteile 12b gehören; sowie die linke Seitenkante der rechten Platte llc, zu welcher das Verbinoungsteil 12c geilört In einer ähnlichen Weise sind die oberen Flächen der linker Platte lla, der mittleren Platte llb und der rechten Platte llc mit Rippen versehen, welche ein unteres Wandungselenient 13 aufzunehmen haben. Auf den Verbindungsteilen 12a und 12c der linken Platte lla und der rechten Platte llc sind mehrere Schaumstoffkörper 1 angeordnet. Die Verbindungsteile 12a und 12c der linken Platte lla und der rechten Platte llc werden dann in einer geeigneten und entsprechenden Weise auf die Verbindungsteile 12b der mittleren Platte llb ausgerichtet.
  • Dann wird der in den Schaumstoffkörpern 1 imprägnierte Binder oder das in diesen Schaumstoffkörpern 1 imprägnierte Bindemittel über die gesamten Verbindungsteile 12a, 12b und 12c jierausgequetscht und schließlich, um die linke Platte lla und die rechte Platte llc mit der mittleren Platte lib zu verbinden, zum Absetzen oder Abbinden gebracht. Das untere Wandungselement 13 ist in die beiden Hälften 13a und 13b unterteilt.
  • Ein Scaustoförper 1 wira dem Verbindungsteil 14 an dem einen Ende der einen Hälfte angeordnet, während ein weiterer Schaumstoffkörper auf dem Umfang der Rippen des Bodenelementes 11 gegeben wird. Das untere Wandungselement 13 wird mittels eines Kranes oder dergleichen zur Montage auf das Bodenelement 11 abgesenkt oder heruntergelassen. Dann wird beispielsweise ein Gasrohr 15 neruntergelassen und in eine Nut oder Aussparung 16 eingepaßt. Die obere Verbindungskante des unteren Wandungselementes 13 wird mit einer Reihe von Schaumstoffkörpern 1 versehen. Die unterteilten Hälften loa und tdb des oberen Wandungselementes, deren Verbindungsteil 19 an dem einen Ende auch mit einem Schaumstoffkörper 1 versehen ist, werden auf das untere Wandungselement heruntergelassen, dabei werden die Schaumstoffkörper 1 zum Absetzen oder Abbinden gebracht, so daß dadurch wiederum die oberen Wandungselementhälften lSa und lSb mit den unteren Wandungselementhälften 13a und 13b verbunden werden Nach dem Auftragen von mehreren Schaumstoffkörpern 1 auf die obere Kante des oberen Wandungselementes wird ein ringförmiges Bauelement 21 aufgesetzt und mit dem oberen Wandungselement verbunden. In ähnlicher Weise wird nach dem Auftragen von Schaumstoffkörpern 1 auf die obere Kante 22 des ringförmigen Bauelementes 21 das Deckelelement 23 aufgesetzt und mit dem ringförmigen Bauelement 21 verbunden. Auch dieses Deckelelement 23 ist in zwei Hälften unterteilt und an einem Verbi.nduCgFteil 23a mit einem Schaumstoffkörper 1 versehen.
  • Das für das Verbinden der beiden Bauelementblöcke 2 und 3 zuvor beschriebene Verfahren kann auch beini Bau von Straßen Verwenduigfinden. Soll beispielsweise eine zweite Straßeneinheit 25 auf eine erste Straßeneinheit 24 montiert werden, dann wird eine Reihe von Schaumstoffkörpern 1, welche mit dem Bindemittel oder dem Binder getränkt oder imprägniert sind, auf die abgesetzten oder abgestuften Verbindungsteile 26 und 2o der ersten Straßeneinüeit 24 und der dritten Straßeneinheit 27 gegeben, desgleichen auch auf die aneinander gegendberliegenden Seiten der zweiten Straßeneinheit 25 angeordneten Verbindungsteile 29 und 30. Dann wird zum Ausrichten der abgesetzten oder abgestuften Verbindungsteile 29 und 30 des zweiten Straßenelementes 25 mit den abgesetzten und abgestuften Verbindungsteilen 26 und 2o', welche zur ersten Straßeneinheit und zur zweiten Straßeneinheit gehören, derart bewegt, daß das Bindemittel oder der Binder aus den Schaumstoffkörpern 1 herausgedrckt wird, um die zwischen den vorerwähnten Verbindungsteilen 26, 2d, 29 und 30 vorhandenen Lücken oder Spalten auszufüllen0 Nun wird, um den Binder oder das Bindemittel zu einem Absetzen oder Abbinden, damit aber zu einer Verbindung der Straßeneinheiten 24, 25, 27 zu veranlassen, dem aus den Schaumstoffkörpern herausgedrückten Binder oder Bindemittel Wasser zugegeben.
  • Die zuvor beschriebene Methode läßt sich auch zur Verbindung der Segmente 31 bei der- Herstellung eines Tunnels im Schildvortriebsverfahren verwenden; das wird mit Fig. 5 gezeigt.
  • Um es genauer zu sagen: zwischen den Segmenten sind, um diese Segmente 31 miteinander zu verbinden, mit Bindemittel oder mit Binder imprägnierte oder getränkte Schaumstoffkörper angeordnet. Wie dies aus Fig. 6 und Fig. 7 zu erkennen ist, kann das Verfahren auch angewendet werden, um unterirdisch verlegte Rohre 32 miteinander zu verbinden. In diesem Falle wird eine Reihe von bindemittelimprägnierten oder bindergetränkten elastischen Schaumstoffkörpern auf das Ende oder auf den Umfang eines ersten Gasrohres 33 aufgetragen, woraufhin dann dieses Rohrende in das Verbindungsstück 34 an dem einen Ende eines zweiten Gasrohres gepreßt wird, dabei werden die zwischer dem Außenumtang des ersten Gasrohres 33 und der Innenfläche der Verbindung 34a befindlichen Schaumstoffkörper zusammengepreßt. Der aus den Schaumstoffkörpern 1 herausgedrückte Binder oder das aus diesen Schaumstoffkörperl herausgedrückte Bindemittel wird dann vermittels Feuchtigkeit zum Abbinden gebracht, damit die beiden Gasrohre 33 und 34 miteinander verbunden werden.
  • Weil die mit Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Blöcke oder Bauelemente ebene Flächen 2a und 3a ilaben, welche durch den Binder ouer dulctl uas Bindemittel miteInander zu verbinden sind, weil zudem der in dem Schaumstoffkörper imprägnierte Binder beim Zusanmlenbau aus den Schaumstoffkörper herausgedrückt wird, weil darüber hinaus eine Neuimprägnierung nicht möglich ist, kann eine Berichtigung der Ausrichtung des oberen Blockes zum unteren Block, d.h. des Blockes 3 zum Block 2 nur unter bestimmten txachteilen vorgenommen werden. Wird nun nämlich der obere Block 3 wieder in die richtige Position abgesenkt, dann wird der Schaumstoffkörper 3, welcher nicht mehr genug Binder oder Bindemittel enthält, zusammengepreßt, und es entsteht wegen des Mangels an Binder oder Bindemittel eine schlechte Verbindung.
  • Um dies zu vermeiden und um eine wasserdichte Verbindung zu erreichen, und zwar dann, wenn, wie beschrieben, die Blöcke in der gerade zuvor beschriebenen Weise erneut zusammengesetzt werden, wird vorzugsweise die Bindungsfläche eines Blockes mit einer Nut versehen, welche den mit Binder oder Bindemittel getränkten oder imprägnierten Schaumstoffkörper aufzunehmen hat.
  • So kann beispielsweise eine Nut 44, welche in der Form derart ausgelegt ist, daß sie den herausgepreßten Binder oder das herausgepreßte Bindemittel festhalten kann, in die Oberfläche von einem der miteinander zu verbindenden Blöcke 42 und 43 eingearbeitet sein, Diese Nut 44 nimmt dann, wie dies aus Fig. 8 zu erkennen ist, einen mit einem Bindemittel oder mit einem Binder imprägnierten oder getränkten Kunstharz-Schaumstoffkörper 1 auf. Ein oberer Block 43, welcher eine komplementäre Rippe 50 besitzt, wird dann - dies zeigt Fig. 9 - auf den unteren Block 42 abgesenkt und drückt den Schaumstoffkörper derart zusammen, daß der in diesem Schaumstoffkörper imprägnierte Binder oder das dort imprägnierte Bindemittel in die Nut 44 herausgequetscht-wird. Bei dieser Konstruktion kann der in der Nut befindliche Binder bei einem erneuten Anheben des oberen Blockes wieder in den elastischen Schaumstoffkörper eindringen. Dementsprechend wird dann, wenn der obere Block wieder abgesenkt wird, die gleiche zufriedenstellende Verbindung wie zuvor erreicht werden.
  • Beim Bau eines Mannlocnes nach Fig. 10 wird mit Ausnahme des obersten Blockes die obere Fläche eines jeden der Blöcke 51, 52, 53 mit einer ringförmigen Nut 54 versehen. Nach dem Eingeben der mit Binder oder Bindemittel imprägnierten oder getränkten Schaumstoffkörper in diese Nut 54 - und dies gemäß Fig. 8 - werden die Blöcke nacheinander zusammengesetzt. Das Mannloch kann eine quadratische Form haben, eine zylindrische Form oder sonst irgendwie geformt sein.
  • Die Formen der Nute und der Rippe für die Bindungsflächen der Blöcke sind nicht auf die mit Fig,; u-.» Fig. 9 wiedergegebenen Ausführungsformen beschränkt und können auch in anderer Form ausgeführt sein, beispielsweise als Halbkreis oder als Dreieck gemäß Fig. 12 bis Fig. 15.
  • Benachbarte Enden der mit Bindemittel getränkten Schaumstoffkörper können miteinander durch einfache Überlappung verbunden sein, wie dies aus Fig. 16 zu erkennen ist. Sie können aber auch zur Herbeiführung einer fortlaufenden Schicht zueinander angeschrägt sein, wie dies Fig. 17 zeigt.
  • Weil die Blöcke oder Bauelemente mittels Schaumstoffkörper, welche mit Binder oder Bindemittel imprägniert oder getränkt sind, miteinander verbunden werden, können somit im Rahmen dieser Erfindung Blockkonstruktionen geschaffen werden, deren Festigkeit mit der Festigkeit von Betonblöcken vergleichbar ist, die in einem Stück gegossen werden. Die richtige Auswahl der Abmessung des Schaumstoffkörpers und dessen Gehalt an aufgenommenen oder imprägnierten Binder oder Bindemittelfthren zu einer festen Verbindung, welche über den gesamten Bereich der Verbindungsfläche eine genügend starke Wasserabdichtungseigenschaft besitzt, Durch das Vorsehen einer Nut ist, wie dies aus Fig. u bis Fig, 15 hervorgeht, ein korrektes Ausrichten und eine korrekte Verbindung oder Abbindung der montierten Blöcke gewffihrleistet. Der Schaumstoffkörper selber hat nur eine geringe mechanische Festigkeit. Ist er aber mit einem Binder oder Bindemittel imprägniert oder getränkt, dann kann der Binder oder das Bindemittel auf der Oberfläche des Schaumstoffkörpers in entsprechender und geeigneter Weise gehärtet werden, was seinen Transport und seine Behandlung leichter macht.
  • Wenn es auch vorzuziehen ist, die Porosität des Schaumstoffkörpers so groß wie möglich zu machen, damit aber auch die Menge des in den Zellen einzugebenden oder zu imprägnierenden Bindemittels oder Binders, so haben die Experimentç doch gezeigt, daß eine Porosität von 90 «# und eine Imprägnierung oder Tränkung von 60 bis 90 % die besten Ergebnisse bringt.
  • Zur Demonstration des Verhältnisses zwischen dem Anteil an Binder oder Bindemittel und dem erreichbaren Zusammendrücken eines elastischen Schaumstoffkörpers mit einer Porosität von 80 % wurde eine Platte 61 aus Vinylchloridharz mittels eines gerade erwähnten Schaumstoffkörpers 1 nach Fig. 16 mit im Stoß zueinander angeordneten Vinylchloridplatte 63 verbunden0 Das Ergebnis ist in der nachstehend gegebenen Tabelle I angeführt. In dieser Tabelle steht das Kurzzeiclien a für Muster, welche gemäß Fig. 19 zerbrochen waren, und zwar mit einen Reißen der oberen aus Vinylchlorid bestehenden Platte. Unter das Kurzzeichen b fallen die Muster, bei welchen nur der Sc1iaumstoffl#örper zerbrochen war. Das bei diesem Test verwendete Bindemittel oder der bei diesem Test verwendete Binoes hatte nach dem Setzen oder Abbinden eine normale Zugfestigkeit von 170 kg/ciii2.
  • Tabelle I Anteil des Zusammen- 0 45 90 drücken Imprägnierte Menge « 100 Zugfestigkeit kg/cm2 128 103 Bruchzustand a a a 3.
  • 75 Zugfestigkeit kg/cm 23 9o 92 Bruchzustand b a a 2 50 Zugfestigkeit kg/ci# 21 25 o3 Bruchzustand b b a 2 25 Zugfestigkeit kg/cm 6 20 79 Bruchzustand b b a Das in dieser Tabelle ausgewiesene Testergebnis zeigt, daß: 1. ein Imprägnierungsanteil von weniger als 100 % nach dem Zusammendrücken zu dem Bruchzustand b führt. Das liegt daran, weil sich der Binder oder das Bindemittel im unteren Teil des elastischen Schaumstoffkörpers gesammelt hat, so daß viele Zellen im oberen Teil des Schaumstoffkörpers nicht gefüllt sind.
  • 2. Bei einer Imprägnierung oder Tränkung von mehr als 100 % (d.il. bei einem Überfluß an imprägniertem Binder oder Bindemittel) ist ein kleinerer Zusammendrückungsanteil vorteilhafter. Dies wird wahrscheinlich durch das nach dem Absetzen oder Abbinden zwischen dem Binder und dem elastischen Schaumstoffkörper bestehende Verhältnis veranlaßt.
  • Damit aber wird durch diese Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Baublöcken oder Bauelementen geschaffen, welches leicht durchzuführen ist und welches stärkere Verbindungen herbeiführt, als dies durch das frühere Verfahren der Fall gewesen ist. Weil die Bauelemente darüber hinaus mittels Schaumstoffkörpern, welche mit Binder oder Bindemittel imprägniert oder getränkt sind, miteinander verbunden werden, wirkt der zwischen den einzelnen Blöcken befindliche Schaumstoffkörper nach dem Zusammenbau als ein Stützelement, welcher die Stöße und Vibrationen, die auf die Gesamtkonstruktion einwirken, absorbiert. Weil der Schaurnstoffkörper weiterhin als ein elastischer Körper mit einer kontinuierlichen Zelle ausgeführt ist, ist es möglich, diesen Schaumstoffkörper dadurch mit Binder oder Bindemittel zu imprägnieren oder zu tränken, daß er ganz einfach hineingetaucht wird. Werden nun die Blöcke oder Bauelemente hergestellt, dann wird das Bindemittel oder Binder gleichmäßig in den zwischen den miteinander zu verbindenden Flächen vorhandenen Spalt herausgedrückt und gewährleistet auf diese Weise eine gleichmäßige und zwangsläufige Verbindung. Nach dem Absetzen oder Abbinden verbleibt kein gehärteter Binder oder kein gehärtetes Bindemittel in dem elastischen Schaumstoffkörper, so daß dieser nicht nur die gewünschten Elastizitätsverhältnisse für sein Wirken als Stützglied mitbringt, sondern daß darüber hinaus vielmehr auch die Neigung zum Brüchigwerden vermieden werden kann.
  • Dort, wo elastische Verbindungen erforderlich sind, kann ein Binder oder ein Bindemittel, welches nach dem Absetzen oder nach dem Abbinden eine Elastizität besitzt, verwendet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    @ Ein Verfahren zur Herstellung von Fertigteilbaublöcken oder Fertigteilbauelementen. Das Verfahren d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß zu ihm die nachstehend genannten Einzelschritte gehören. Imprägnieren oder Tränken eines elastischen Schaumstoffkörpers, welcher eine kontinuierliche Zellenstruktur besitzt, mit einem flüssigen Bindemittel oder einem flüssigen Binder; Anordnung dieses imprägnierten Schaumstoffkörpers zwischen zwei Fertigbaublöcke oder Fertigbauelemente; Druckauftragung # f diesen Schaumstoffkörper über die vorerwähnten Blöcke, damit der vorerwähnte Binder oder das vorerwähnte Bindemittel aus dem Schaumstoffkörper herausgedrückt wird und nach dem Absetzen oder Abbinden die Fertigbaublöcke ouer Fertigbauelemente miteinander verbindet.
  2. 2. Ein Verfahren gemäß Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß in die Bindungsfläche von einem der Bauelementblöcke eine Nut eingearbeitet ist, in welcher dann der bereits erwähnte imprägnierte Schaumstoffkörper angeordnet wird.
  3. 3. Ein Verfahren gemäß Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c fi n e t , daß eine jener Nut komplementäre Rippe in die Bindungsfläche des anderen Bauelementblockes eingebaut ist.
    4, Eine Bauelementblock-Konstruktion, bestehend aus mehreren Bauelementblöcken und einem elastischen Schaumstoffkörper zwischen diesen Blöcken, wobei der elastische Schaumstoffkörper vor dem Zusammenbau mit einem Binder oder einem Bindemittel imprägniert oder getränkt wird, und der Binder oder das Bindemittel nach dem Aushärten die bereits erwähnten Blöcke miteinander verbindet.
    - Ende -
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DE1965537C3 (de) 1978-04-27

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