DE19654293A1 - Steckverbindertrennvorrichtung - Google Patents
SteckverbindertrennvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindertrennvor
richtung, bei der Stecker und Steckbuchsen, die nur halb mitein
ander verbunden sind, durch die Rückstellkraft eines elastischen
Bauteils voneinander getrennt werden, und ferner bei dem voll
ständig eingerastete Steckverbinder mit Leichtigkeit voneinander
getrennt werden können.
Es sind bereits verschiedene Steckverbindungssysteme bekannt,
die eine unvollständige Verbindung verhindern. Unter anderem ist
zum Beispiel ein solches Steckverbindungssystem zur Verhinderung
einer unvollständigen Verbindung bekannt, das in der ungeprüften
Veröffentlichung des japanischen Gebrauchsmusters Nr. Hei
5-81967 offenbart ist.
Gemäß den Fig. 6 und 7 umfaßt ein Stiftstecker 50 eine Mehr
zahl von darin in einer Reihe angeordneten Kontaktstiften 52 und
weist ein Paar Befestigungsflansche 50a auf, die an beiden Sei
ten davon ausgebildet sind. Eine Steckbuchse 51 weist eine Mehr
zahl von darin in einer Reihe angeordneten Kontakthülsen 53 auf.
Ein elektrisches Kabel 53a ist mit einer Kontakthülse 53 verbun
den.
Der Stiftstecker 50 umfaßt ein kastenförmiges Gehäuse 54 mit
einer Öffnung in dessen vorderen Bereich. Führungsplatten 55
sind innerhalb des Gehäuses 54 so angeordnet, daß sie den oberen
Bereich vom unteren Bereich des Gehäuses in der Mitte trennen.
Die Führungsplatten 55 führen die Steckbuchse 51 während des Zu
sammensteckens mit dem Stiftstecker 50. Wie in Fig. 7 gezeigt
ist, ragen die Kontaktstifte 52 von einem hinteren Bereich in
Richtung zur Vorderseite des Gehäuses 54 hervor. Ein Kerbab
schnitt ist in einem mittleren Abschnitt einer oberen Platte 54b
ausgebildet. Ein Rastelement 56 ist einstückig mit der oberen
Platte 54b ausgeführt, so daß es sich nach vorne gerichtet vom
Kerbenabschnitt aus erstreckt. Das vordere Ende des Rastelements
56 endet kurz vor dem vorderen Rand der oberen Platte 54b und
ist so biegsam, daß es geringfügig nach außen gebogen werden
kann. Ein Rastvorsprung 56a ist an einem inneren Endabschnitt
des Rastelements 56 ausgebildet.
Die Steckbuchse 51 umfaßt ein kastenförmiges Gehäuse 57 und
weist eine Größe auf, die in die Öffnung des Gehäuses 54 des
Stiftsteckers 50 paßt. Stiftlöcher 58, in die die Kontaktstifte
52 eingeführt werden, und Schlitze 59 zur Aufnahme der Führungs
platten 55 sind in der Vorderseite des Gehäuses 57 vorgesehen.
Eine bewegliche Abdeckung 60 umgibt das Äußere des Gehäuses 57
so, daß sie von vorne nach hinten bewegt werden kann, aber die
Vorder- und Rückseite des Gehäuses 57 frei läßt. Eine Öffnung 61
zur Aufnahme des Stiftsteckers 50 ist in der Vorderseite der be
weglichen Abdeckung 60 ausgebildet. Diese Öffnung 61 hat eine
solche Größe, daß sie die zwei sich gegenüberstehenden Seiten
platten 54a, die obere Platte 54b und eine untere Platte 54c des
Gehäuses 54 aufnehmen kann, wobei diese Größe jedoch verhindert,
daß der Rastvorsprung 56a des Rastelements 56 und das vordere
Ende des Rastabschnitts 56 darin eingeführt wird, weil nämlich
der Rastvorsprung 56a des Rastelements 56 an der Außenseite der
Öffnung 61 auftrifft und das vordere Ende des Rastelements 56
gegen den Rand der Öffnung 61 anschlägt.
Federaufnahmeabschnitte (nicht in der Zeichnung dargestellt)
sind an beiden Seiten des Gehäuses 57 und der beweglichen Abdec
kung vorgesehen, so daß sie sich genau gegenüberstehen. Federn
64 sind in den Federaufnahmeabschnitten so aufgenommen, wie
durch die gestrichelten Linien in Fig. 6 angedeutet ist. Die be
wegliche Abdeckung 60 wird jederzeit durch die Federn 64 nach
vorne, d. h. nach links in Fig. 6, vorgespannt und durch Langlö
cher 65, die in ihrem oberen Abschnitt vorgesehen und durch
Vorsprünge 66, die auf der Oberseite des Gehäuses 57 ausgebildet
sind, festgehalten. Eine Rastnut 67, die mit dem Rastvorsprung
56a des Rastelements 56 einrasten kann, ist am Seitenabschnitt
des Gehäuses 57 vorgesehen. Die Rastnut 67 rastet mit dem Rast
vorsprung 56a ein, wenn die zwei Steckverbinder vollständig mit
einander verbunden sind. Die Rastnut 67 ist so vorgesehen, daß
sie normalerweise durch die bewegliche Abdeckung 60 verdeckt ist
und erst sichtbar wird, wenn die Abdeckung 60 bewegt wird.
Wenn die Steckverbinder 50, 51 miteinander verbunden werden, ge
langen die Kontaktstifte 52 mit den Kontakthülsen 53 in Kontakt,
wie in Fig. 7 zu sehen ist, und der Rastvorsprung 56a rast mit
der Rastnut 67 ein. Im zusammengesteckten Zustand sind die Fe
dern 64 zusammengedrückt und das Rastelement 56 ist von der be
weglichen Abdeckung abgedeckt, so daß der Rastvorsprung 56a auf
keinen Fall aus der Rastnut 67 gelöst werden kann. Dadurch wird
der Verbindungszustand sicher aufrechterhalten.
Andererseits trifft beim Auftreten einer unvollständigen Verbin
dung, d. h. in einem halbverbundenen Zustand, das vordere Ende
des Rastelements 56 auf den Rand der Öffnung der beweglichen Ab
deckung 60 und die Federn 64 werden zusammengedrückt. Dadurch
beaufschlagt die bewegliche Abdeckung 60 durch den Druck der Fe
dern 64 das Rastelement 56, wodurch die zwei Steckverbinder 50,
51 voneinander getrennt werden und überhaupt nicht miteinander
verbunden werden können.
Durch das oben beschriebene Steckverbindungssystem kann der
teilweise verbundene Zustand verhindert werden. Wenn jedoch ver
sucht wird, die Steckverbinder miteinander zu verbinden, indem
beide Seitenflächen der beweglichen Abdeckung 60 gehalten wer
den, wird die Bewegung der beweglichen Abdeckung blockiert, so
daß der Verbindungsvorgang nicht ausgeführt werden kann. Außer
dem ist das Rastelement 56 im vollständig verbundenen Zustand
nicht durch das Gehäuse 57 abgedeckt, wodurch sich bei Einwir
kung einer äußeren Kraft auf die bewegliche Abdeckung 60 diese
leicht bewegen läßt. Daraus ergibt sich das Problem, daß sich
das Rastelement 56 selbst im vollständig verbundenen Zustand un
erwartet lösen kann.
Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf das vorgenannte
Problem entwickelt. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin,
eine Steckverbindertrennvorrichtung bereitzustellen, bei der
verhindert wird, daß sich die Steckverbinder leicht durch Ein
wirkung einer äußeren Kraft voneinander lösen, und bei der der
Trennvorgang leicht ausgeführt werden kann, wenn der Rastzustand
der Steckverbinder gelöst wird.
Die obengenannte Aufgabe wird durch eine Steckverbindertrennvor
richtung gelöst, umfassend eine Steckbuchse mit einem Gehäuse,
eine im Gehäuse ausgebildete Klemmenaufnahmekammer zur Aufnahme
eines Anschlusses, ein Schieberastbauteil, das verschiebbar im
Gehäuse aufgenommen ist, ein elastisches Bauteil, das zwischen
dem Rastbauteil und einer Innenwand des Gehäuses befestigt ist,
eine im Gehäuse ausgebildete Haltevorrichtung, die das Schiebe
rastbauteil verschiebbar hält; und einen Stecker mit einem Ge
häuse, das ein Rastelement aufweist, um mit dem Schieberastbau
teil einzurasten, wenn die Steckbuchse und der Stecker mitein
ander verbunden sind, sowie eine im Gehäuse ausgebildete Klem
menaufnahmekammer zur Aufnahme eines Anschlusses, wobei die
Steckbuchse und der Stecker durch Drücken an einer vorbestimmten
Stelle des Schieberastbauteils voneinander gelöst werden.
In der Steckverbindertrennvorrichtung ist ferner ein Aufnahme
raum zum Aufnehmen des Schieberastbauteils und des elastischen
Bauteils vorgesehen, der im Steckbuchsengehäuse nahe der ersten
Klemmenaufnahmekammer angeordnet ist.
In der Steckverbindertrennvorrichtung ist weiter eine Öffnung in
einem Teil des Aufnahmeraums vorgesehen, wobei die Öffnung es
ermöglicht, daß ein Teil des Schieberastbauteils außerhalb des
Steckbuchsengehäuses frei liegt.
Ferner ist vorgesehen, daß das Schieberastbauteil einen flexi
blen Trennschenkel umfaßt, der einen Trennvorsprung aufweist,
der beim Lösen der Verbindung der Steckverbinder gedrückt wird.
Ferner umfaßt das Rastelement des Steckers einen flexiblen Rast
schenkel, einen Gehäuserastansatz, der vom Schieberastbauteil an
einem oberen Abschnitt des flexiblen Rastschenkels festgehalten
wird, sowie Rastvorsprünge, die eine unvollständige Einrastung
verhindern und jeweils an Seitenflächen des Rastschenkels her
vorragen.
Die Haltevorrichtung weist ferner einen Rastanschlag zur Verhin
derung einer unvollständigen Einrastung der Steckverbinder auf,
der ein Durchbiegen des Rastschenkels unterdrückt, das während
des Zusammensteckens verursacht wird, wobei der Rastanschlag da
bei mit dem Rastvorsprung zur Verhinderung einer unvollständigen
Einrastung zusammenwirkt.
Ferner ist vorgesehen, daß die Haltevorrichtung erste Führungs
nuten und zweite Führungsnuten umfaßt.
Das Schieberastbauteil weist ferner Schiebesperren auf, die in
den ersten Führungsnuten eingesetzt sowie Haltevorsprünge, die
in die zweiten Führungsnuten eingesetzt sind.
Bei der so ausgeführten Steckverbindertrennvorrichtung werden
die Steckverbinder durch das von oben erfolgende Herabdrücken
des Trennvorsprungs am Schieberastbauteil voneinander gelöst, so
daß der Trennschenkel nach unten gebogen wird. Durch das Biegen
des Trennschenkels gelangt dieser in Kontakt mit dem Gehäuse
rastansatz des Rastschenkels, der unterhalb des Trennschenkels
vorgesehen ist, und wenn der Trennvorsprung weiter nach unten
gedrückt wird, biegt sich der Rastschenkel im Bereich des Gehäu
serastansatzes nach unten, wodurch der Verbindungszustand des
Gehäuserastansatzes gelöst wird.
Wird der Trennvorsprung in diesem Zustand in Trennrichtung ge
drückt, werden die Steckverbinder mühelos mit nur einer Hand
voneinander getrennt.
Um die Steckverbinder wieder miteinander zu verbinden, wird der
folgende Vorgang durchgeführt. Wenn der Gehäuserastansatz das
Schieberastbauteil in Einrastrichtung gegen die Vorspannung des
elastischen Bauteils verschiebt, wird die Rückstellkraft des
elastischen Bauteils größer als die Kraft, die den Steckverbin
der einführt, wenn der Rastvorsprung zur Verhinderung einer un
vollständigen Verbindung über den Rastanschlag hinaus bewegt
wird. Als Folge wird der Rastschenkel gebogen, und wenn das
Schieberastbauteil durch die Wirkung der Rückstellkraft des
elastischen Bauteils in die ursprüngliche Position zurückkehrt,
sind die Steckverbinder vollständig miteinander verbunden.
Wenn die Hand von der Vorrichtung gelöst wird, bevor der Rast
vorsprung zur Verhinderung einer unvollständigen Verbindung über
den Rastanschlag hinaus bewegt wurde, werden deshalb die Steck
buchse und der Stecker durch die Rückstellkraft des elastischen
Bauteils voneinander getrennt, wodurch wiederum eine unvollstän
dige Verbindung verhindert wird. Daher kann der Benutzer, wenn
die Steckverbinder zusammengesteckt werden sollen, diesen Vor
gang durchführen, indem er die Seitenwände des Steckbuchsenge
häuses hält, da das Schieberastbauteil vom Steckbuchsengehäuse
verdeckt ist.
Ferner können der Rastvorsprung zur Verhinderung einer unvoll
ständigen Verbindung und der Rastanschlag zuverlässig verhin
dern, daß der Rastschenkel während des Zusammensteckens der
Steckverbinder gebogen wird. Daher kann der Rastschenkel nur
dann gebogen werden, wenn die Steckverbinder vollständig verbun
den sind, wodurch wiederum eine unvollständige Verbindung zu
verlässig verhindert wird.
Außerdem hält das Schieberastbauteil den Gehäuserastansatz fest,
wenn die Steckverbinder vollständig miteinander verbunden sind.
Dadurch ist das Schieberastbauteil vom Steckbuchsengehäuse umge
ben und deshalb äußeren Kräften weniger ausgesetzt.
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionszeichnung,
die beispielhaft eine Steckbuchse und beispiel
haft ein Schieberastbauteil einer erfindungs
gemäßen Steckverbindertrennvorrichtung zeigt;
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die beispiels
weise einen Stecker der erfindungsgemäßen
Steckverbindertrennvorrichtung zeigt;
Fig. 3 ist eine die Funktion erklärende Ansicht, die
einen Zustand zeigt, bei dem die Steckverbinder
vollständig verbunden sind;
Fig. 4 ist eine die Funktion erklärende Ansicht, die
einen Zustand zeigt, bei dem die verbundenen
Steckverbinder von Fig. 3 gerade voneinander
gelöst werden;
Fig. 5 ist eine die Funktion erklärende Ansicht, die
einen Zustand zeigt, bei dem die Steckverbinder
von Fig. 4 vollständig getrennt sind;
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung eines
Konstruktionsbeispiels eines herkömmlichen
Steckverbindungssystems;
Fig. 7 ist eine Längsschnittdarstellung, die einen Ver
bindungszustand der Steckverbinder von Fig. 6 im
vollständig eingerasteten Zustand zeigt.
Nachstehend wird eine Ausführungsart einer erfindungsgemäßen
Steckverbindertrennvorrichtung detailliert anhand der Fig. 1
bis 5 beschrieben.
Eine in Fig. 1 gezeigte Steckbuchse 1 weist eine Klemmenaufnah
mekammer 7 in einem unteren Bereich eines Gehäuse 3 und einen
Aufnahmeraum 5 in einem oberen Bereich des Gehäuses 3 auf. Die
Klemmenaufnahmekammer 7 ermöglicht das Einführen und Befestigen
einer Verbindungsklemme in ihrem Innern. Der Aufnahmeraum 5 er
möglicht es, ein Schieberastbauteil 15, das später beschrieben
wird, in seinem Innern aufzunehmen und festzuhalten. Ein Paar
untere Führungsnuten 11 und ein Paar obere Führungsnuten 12 sind
jeweils an beiden Seiten des Aufnahmeraums 5 als Haltemittel
vorgesehen. Vordere Endabschnitte des oberen Führungsnutenpaares
12 sind als geneigte Flächen ausgeführt, um Schieberasthalteab
schnitte 12a zu bilden. Die Schieberasthalteabschnitte 12a ver
hindern, daß sich das Schieberastbauteil 15 löst. Die vorderen
Endabschnitte des unteren Führungsnutenpaares 11 weisen Rast
anschläge 8 zur Verhinderung eines unvollständigen Einrastens
auf. Eine Öffnung 6 ist so im Gehäuse 3 ausgebildet, daß der
obere Bereich des Aufnahmeraums 5 offen ist.
Das Schieberastbauteil 15 weist einen Trennschenkel 14 und
Schiebesperren 19 auf. Der Trennschenkel 14 umfaßt einen flexi
blen Trennvorsprung 16 an seiner oberen Fläche, wobei der flexi
ble Trennvorsprung 16 beim Lösen der Verbindung gedrückt wird.
Die Schiebesperren 19 sind an beiden Seitenflächen des Schiebe
rastbauteils 15 in der Nähe des Trennvorsprungs 16 ausgebildet
und in das obere Führungsnutenpaar 12 innerhalb des Gehäuses 3
eingesetzt. Ferner ist eine Federaufnahmekammer 18 in einem hin
teren Bereich des Schieberastbauteils 15 ausgebildet. Haltevor
sprünge 20 sind an beiden Seitenflächen des Schieberastbauteils
15 in der Nähe der Federaufnahmekammer 18 ausgebildet. Die Fe
deraufnahmekammer 18 nimmt eine Druckfeder 17, d. h. ein elasti
sches Bauteil, auf. Die Haltevorsprünge 20 sind im unteren Füh
rungsnutenpaar 11 aufgenommen.
Ferner weist ein Stecker 2, der in Fig. 2 dargestellt ist, eine
Klemmenaufnahmekammer 26 in einem Steckergehäuse 4 auf. Die
Klemmenaufnahmekammer 26 ermöglicht das Einführen und Befestigen
einer Verbindungsklemme in ihrem Innern. Ein elastischer Rast
schenkel 21 ist auf der Oberseite des Gehäuses 4, und ein Paar
senkrecht stehende Führungswände 25 sind auf beiden Seitenwänden
des Gehäuses 4 ausgebildet.
Ferner ist ein Gehäuserastansatz 22 an einer vorbestimmten Posi
tion auf der oberen Fläche des Rastschenkels 21 ausgebildet. Der
Gehäuserastansatz 22 wird vom Schieberastbauteil 15 festgehal
ten. Ein Paar Rastvorsprünge 24 zur Verhinderung einer unvoll
ständigen Einrastung sind an Seitenabschnitten des Rastschenkels
21 in der Nähe des Gehäuserastansatzes 22 ausgebildet.
In der so ausgeführten erfindungsgemäßen Steckverbindertrenn
vorrichtung werden zuerst die Haltevorsprünge 20 jeweils in die
unteren Führungsnuten 11 eingeführt, wobei die Druckfeder 17 be
reits in der Federaufnahmekammer 18 im Schieberastbauteil 15
aufgenommen ist, sodann wird das Schieberastbauteil 15 in das
Gehäuse 3 eingesetzt, indem die Schiebesperren 19 in jeweils
eine der oberen Führungsnuten 12 eingeführt werden.
Dann werden die Steckbuchse 1 und der Stecker 2 zusammenge
steckt. Das heißt, wenn der Stecker 2 in die Steckbuchse 1 ge
schoben wird, trifft das vordere Ende des Gehäuserastansatzes 22
des Rastschenkels 21 auf eine Andrückendfläche 15a am vorderen
Ende des Schieberastbauteils 15, so daß das Schieberastbauteil
15 bewegt wird, wobei auch die Rastvorsprünge 24 zur Verhinde
rung einer unvollständigen Einrastung auf die Rastanschläge 8
zur Verhinderung einer unvollständigen Einrastung gelangen.
In diesem Zustand kann der Rastschenkel 21 selbst dann nicht
nach unten gebogen werden, auch wenn dies beabsichtigt ist, da
die Rastvorsprünge 24 zur Verhinderung einer unvollständigen
Einrastung jeweils an den oberen Flächen der Rastanschläge 8 zur
Verhinderung einer unvollständigen Einrastung aufliegen.
Wenn der Stecker 2 weiter gegen die Vorspannung der Druckfeder
17 eingeführt wird, wie in Fig. 3 zu sehen ist, werden die Rast
vorsprünge 24 zur Verhinderung einer unvollständigen Verbindung
in das untere Führungsnutenpaar 11 eingeführt, während sie über
die Rastanschläge 8 zur Verhinderung einer unvollständigen Ein
rastung hinweggleiten; und die Andrückendfläche 15a des Schiebe
rastbauteils 15 gleitet an der schrägen Fläche des Gehäuserast
ansatzes 22 entlang, wodurch der Rastschenkel 21 durch die Kraft
der Druckfeder 17 nach unten gebogen wird.
Deshalb bewirkt die rückwärtige Bewegung des Schieberastbauteils
15 in Einrastrichtung, daß der Gehäuserastansatz 22 im unteren
Bereich des Schieberastbauteils 15 festgehalten wird, wodurch
der Verbindungsvorgang zwischen der Steckbuchse 1 und dem Stec
ker 2 abgeschlossen wird.
Um die Steckbuchse 1 vom Stecker 2 zu lösen, wird dann, wie in
Fig. 4 gezeigt ist, mit einem Finger einer Hand oder dergleichen
eine Vorspannungskraft F von oben auf den Trennvorsprung 16 des
Schieberastbauteils 16 ausgeübt, so daß sich der Trennschenkel
14 nach unten dreht, wobei der Schwenkabschnitt 21a als Schwenk
achse dient. Durch dieses Schwenken gelangt die untere Fläche
des Trennschenkels 14 mit dem Gehäuserastansatz 22 in Kontakt,
der unterhalb des Trennschenkels 15 festgehalten ist. Wenn die
Vorspannungskraft F kontinuierlich ausgeübt wird, biegt sich der
Rastschenkel 21 im Bereich des Gehäuserastansatzes 22 nach un
ten, so daß der Haltezustand des Gehäuserastansatzes 22 gelöst
wird.
Wenn nun das Gehäuse 3 in Richtung des Pfeils G in Fig. 5 gezo
gen wird, kann der Stecker 2 leicht von der Steckbuchse 1 ge
trennt werden.
Bei der oben beschriebenen erfindungsgemäßen Steckverbinder
trennvorrichtung wird der Trennschenkel 14 nach unten gebogen,
wenn der Trennvorsprung 16 des Schieberastbauteils 15 nach unten
gedrückt wird, wenn die Steckverbinder voneinander gelöst werden
sollen. Wenn der unterhalb des Trennschenkels 14 positionierte
Gehäuserastansatz 22 des Rastschenkels 21 durch das Verbiegen
des Trennschenkels 14 nach unten gedrückt wird, wird der Rast
schenkel 21 im Bereich des Gehäuserastansatzes 22 nach unten ge
bogen, wodurch wiederum der Haltezustand des Gehäuserastansatzes
am Trennschenkel 14 aufgehoben wird.
Wenn der Trennvorsprung 16 in diesem Zustand in Trennrichtung
geschoben wird, können die Steckverbinder leicht mit nur einer
Hand voneinander gelöst werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird gemäß der Steckverbindertrenn
vorrichtung der Trennschenkel nach unten gebogen, indem der
Trennvorsprung des Schieberastbauteils von oben herabgedrückt
wird, um die Steckverbinder voneinander zu lösen, wobei dieses
Verbiegen des Trennschenkels bewirkt, daß der unter dem Trenn
schenkel positionierte Rastschenkel nach unten gebogen wird, wo
durch der Haltezustand des Gehäuserastansatzes aufgehoben wird.
Daher können die Steckverbinder durch Drücken oder Ziehen des
Schieberastbauteils in Trennrichtung sogar einhändig voneinander
gelöst werden.
Außerdem kann der Benutzer die Steckverbinder mit nur einer Hand
voneinander lösen, während er die Seitenwände des Gehäuses hält,
da das Schieberastbauteil vom Gehäuse bedeckt ist.
Claims (8)
1. Steckverbindertrennvorrichtung, die ein Paar ineinander
eingerastete und verbundene erste und zweite Steckverbinder
durch Drücken an einer vorbestimmten Stelle an zumindest
einem der Steckverbinder voneinander löst, wobei die ge
nannte Steckverbindertrennvorrichtung folgendes umfaßt:
einen ersten Steckverbinder, umfassend:
ein erstes Gehäuse;
eine erste Klemmenaufnahmekammer zur Aufnahme eines ersten Anschlusses, die im ersten Gehäuse ausgebildet ist;
ein Schieberastbauteil, das verschiebbar im ersten Gehäuse aufgenommen ist;
ein elastisches Bauteil, das zwischen dem Schieberastbau teil und einer inneren Wand des ersten Gehäuses vorgesehen ist; und
eine im ersten Gehäuse ausgebildete Haltevorrichtung, die das Schieberastbauteil hält; und
einen zweiten Steckverbinder, umfassend:
ein zweites Gehäuse mit einem Rastelement zum Einrasten mit dem Schieberastbauteil, wenn der erste und zweite Steckver binder miteinander verbunden sind; und
eine im zweiten Gehäuse ausgebildete zweite Klemmenaufnah mekammer zur Aufnahme eines zweiten Anschlusses,
wobei der erste und zweite Steckverbinder durch Drücken an einer vorbestimmten Stelle des Schieberastbauteils vonein ander trennbar sind.
einen ersten Steckverbinder, umfassend:
ein erstes Gehäuse;
eine erste Klemmenaufnahmekammer zur Aufnahme eines ersten Anschlusses, die im ersten Gehäuse ausgebildet ist;
ein Schieberastbauteil, das verschiebbar im ersten Gehäuse aufgenommen ist;
ein elastisches Bauteil, das zwischen dem Schieberastbau teil und einer inneren Wand des ersten Gehäuses vorgesehen ist; und
eine im ersten Gehäuse ausgebildete Haltevorrichtung, die das Schieberastbauteil hält; und
einen zweiten Steckverbinder, umfassend:
ein zweites Gehäuse mit einem Rastelement zum Einrasten mit dem Schieberastbauteil, wenn der erste und zweite Steckver binder miteinander verbunden sind; und
eine im zweiten Gehäuse ausgebildete zweite Klemmenaufnah mekammer zur Aufnahme eines zweiten Anschlusses,
wobei der erste und zweite Steckverbinder durch Drücken an einer vorbestimmten Stelle des Schieberastbauteils vonein ander trennbar sind.
2. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie ferner einen Aufnahmeraum zum Aufnehmen des Schie
berastbauteils und des elastischen Bauteils aufweist, der
im ersten Gehäuse nahe der ersten Klemmenaufnahmekammer
vorgesehen ist.
3. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie ferner eine Öffnung umfaßt, die in einem Teil des
Aufnahmeraums vorgesehen ist, wobei die Öffnung es ermög
licht, daß ein Teil des Schieberastbauteils nach außen frei
liegt.
4. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schieberastbauteil einen flexiblen Trennschenkel
umfaßt, der einen Trennvorsprung aufweist, der zum Lösen
der Steckverbinder voneinander beaufschlagbar ist.
5. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastelement des zweiten Gehäuses einen flexiblen
Rastschenkel, einen Gehäuserastansatz, der vom Schieberast
bauteil oberhalb eines oberen Abschnitts des flexiblen
Rastschenkels festgehalten wird, sowie Rastvorsprünge auf
weist, die eine unvollständige Einrastung verhindern und
jeweils an Seitenflächen des Rastschenkels hervorragen.
6. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung einen Rastanschlag zur Verhinde
rung einer unvollständigen Einrastung der Steckverbinder
umfaßt, wobei der Rastanschlag das Durchbiegen des Rast
schenkels unterdrückt, das während des Zusammensteckens
verursacht wird, wobei der Rastanschlag dabei mit dem Rast
vorsprung zur Verhinderung einer unvollständigen Einrastung
zusammenwirkt.
7. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung erste Führungsnuten und zweite
Führungsnuten umfaßt.
8. Steckverbindertrennvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schieberastbauteil Schiebesperren aufweist, die in
den ersten Führungsnuten eingesetzt und Haltevorsprünge,
die in die zweiten Führungsnuten eingesetzt sind.
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